Nationalsozialismus
Jägerstätter selig?
Einige Anmerkungen zur Seligsprechung eines Wehrdienstverweigerers. Von Johannes Auer, Innsbruck.
Franz Jägerstätter
Franz Jägerstätter
(kreuz.net) Am 26. Oktober 2007 soll ein Wehrdienstverweigerer aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges selig gesprochen werden. Wenn man der Generation unserer Väter oder, in meinem Fall, unserer Großväter, gerecht werden will, kann man dazu nicht schweigen.

Es genügt, die Ereignisse, die zur Vollstreckung der Todesstrafe bei Franz Jägerstätter (1907-1943) führten zu betrachten, um festzustellen, daß man es hier nicht mit einem Vorbild zu tun hat.

Hier die Fakten: Im Jahr 1939 rückte Jägerstätter zum Militär ein. Nach kurzer Zeit wurde er unabkömmlich gestellt und entlassen.

1940 rückte er erneut zum Wehrdienst ein und wurde vereidigt.

Aufgrund eines Antrages seiner Heimatgemeinde wurde er 1941 erneut unabkömmlich gestellt.

Franz Jägerstätter, Blutzeuge des Glaubens?
Der Selige Franz Jägerstätter.Jägerstätter besitzt das erste Motorrad seiner Ortschaft. Von links: Ziehschwester Aloisia, Mutter Rosalia, Adoptivvater Heinrich Jägerstätter, Franz Jägerstätter und Gast.Franz Jägerstätter mit Familie

Im Jahr 1943 erhielt Jägerstätter einen weiteren Gestellungsbefehl. Er zeigte einen anfänglichen Widerwillen, sich zu melden. Die Familie und der Ortspfarrer drängten ihn, einzurücken. Sogar der Bischof von Linz suchte Jägerstätter in dieser Angelegenheit auf.

Alle rieten ihm von einer Wehrdienstverweigerung ab. Schließlich rückte er verspätet ein und gab dann bekannt, den Dienst als Soldat abzulehnen.

Es ist eine Tatsache, daß der damals regierende Papst sowie die Bischöfe es als legitim und als staatsbürgerliche Pflicht betrachteten, in der Wehrmacht zu dienen.

Jägerstätters damalige Wehrdienstverweigerung ist darum genauso abzulehnen, wie wenn jemand heute in Österreich den Grundwehrdienst verweigerte, weil er die Waffe nicht für den roten Heinz – Bundespräsident Heinz Fischer (SPÖ) – tragen wollte.

Während des Zweiten Weltkrieges dienten auch Priester in der Wehrmacht. Diese war keine verbrecherische Organisation.

Wenn ich das Kriegstagebuch meines Großvaters in Händen halte, weiß ich, daß diese Männer damals ihre Pflicht vor Gott und der Heimat leisteten. Sie haben nicht für Hitler gekämpft, sondern für das Vaterland.

Auch ihnen gehört Dank und Anerkennung ausgesprochen. Wofür man Jägerstätter danken könnte, ist mir schleierhaft.

Es ist bezeichnend, daß der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, der allgemein nicht für seinen herausragenden Mut bekannt ist, auf den Zug der Gutmenschen und Linken aufspringt und salbungsvoll von Jägerstätter schwärmt.

Jägerstätters Mutter und seine Frau mit den Töchtern Maria, Aloisia und Rosalia, 1940
Jägerstätters Mutter und seine Frau mit den Töchtern Maria, Aloisia und Rosalia, 1940
Ja, Herr Kardinal, es ist leichter dem Zeitgeist zu huldigen und sich von den Linken tätscheln zu lassen, statt herzhaft dort anzupacken, wo der Schuh drückt.

Über die brennenden Probleme in Kirche und Welt hört man vom Kardinal eher wenig und Beschwichtigendes.

Dafür setzt er sich für eine Ikone des lokalen Gutmenschentums ein. Auf diese Weise hilft er den Linken zu einem fragwürdigen Sieg.

Die Gefahr, die mit dieser Seligsprechung offenbar wird, ist keine geringe. Sie besteht darin, alle anderen Wehrmachtssoldaten – der gegenwärtige Papst eingeschlossen? – als Kriminelle hinzustellen.

Dabei wird vergessen, daß viele Soldaten von edlen Motiven beseelt waren, als sie gegen den verbrecherischen Kommunismus in den Krieg zogen.

Wir brauchen hier nur an die spanische „Blaue Division“ zu denken, die von 1941 bis 1943 im Rahmen der Wehrmacht am Rußlandfeldzug teilnahm.

Dem ganzen Treiben die Krone aufgesetzt hat der österreichische Bundespräsident, als er der Witwe Jägerstätter (94) eine hohe Auszeichnung verlieh.

Dazu schrieb Martin Pfeiffer – Schriftleiter des österreichischen Magazins ‘Die Aula’ – in der Wochenzeitung ‘Zur Zeit’:

„Daß es für das Meistern der eigenen schwierigen Lebenssituation bereits Ehrungen durch das Staatsoberhaupt gibt, ist wahrlich ein Novum.“

Als katholischer Christ lehne ich die Seligsprechung Jägerstätters ab. Gleichzeitig bekräftige ich meinen Respekt und meine Hochachtung vor unseren Soldaten.

Ehre wem Ehre gebührt. Da lassen wir uns weder vom Zeitgeist, noch von der verlogenen Linken, noch von der verlinksten Amtskirche was dreinreden.

Ehre wem Ehre gebührt. Unseren Soldaten im Zweiten Weltkrieg gebührt sie.
      
93 Lesermeinungen
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#96   Rudolfus   14:25:10 | Freitag, 29. Juni 2007
Österreichs Selige
Österreich kann jedenfalls stolz sein, auf die Seligen, einschließlich derjeniger, die wir durch Papst Johannes Paul II. bereits erhalten haben,
zuletzt der letzte römisch-katholische Kaiser des Abendlandes Karl I. von Österreich,
und auch der künftige Selige Franz Jägerstetter gehört bald dazu.
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#95   timpressum †   21:04:28 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Die Wehrmacht…
Sicher gab es in der Wehrmacht Menschen, die blind waren gegenüber dem verbrecherischen Krieg.
Aber genauso gab es in der Wehrmacht Menschen, die sich geweigert haben, auf andere zu schiessen oder – mutiger noch – bei den Exekutionen der Zivilbevölkerung nicht mitzumachen!
Ehre ihrem Angedenken!
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#94   Rudolfus   09:39:11 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Balkan & Balkansiedlungen
Was immer sie in einschlägigen Broschüren zusammengelesen haben mögen – Bosnien-Herzegowina ist kein Bestandteil Serbiens.
Der Balkan ist ja ein schwieriges, ineinander verwobenes Siedlunsgebiet.
Welche exakten Balkan- und Balkansiedlungsgebiete genau das damalige Kaisertum Österreich in sein Staatsgebiet als „Neusüdösterreich“ einverleibt hat, ist eine andere Frage: Es war jedenfalls ein völlig fremdes Gebiet, besiedelt von mehreren Völkern, darunter auch von Serben.
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#93   GerdEric   09:32:13 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Und warum werfen Sie der britischen Krone (mir ist Adel einerlei) deren Bündnistreue vor?
Es ist doch wohl so, dass sowohl die deutsche wie österreicherische, aber auch die Eliten anderer „Nationen“ sich „ihres“ Volkes bemächtigen und nach Belieben manipulieren und als Kanonenfutter, wider G’TTES Willen, missbrauchen!
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#92   verecundus   09:25:22 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Wann hat Österreich denn jemals Serbien annektiert? Oder sollten Sie als Anhänger der großserbischen Lösung (Serbiens Grenzen von den Alpen bis zur Ägäis) nur den imperialistischen Müll Belgrader Salons und Hinterzimmer wiederkäuen?
Was immer sie in einschlägigen Broschüren zusammengelesen haben mögen – Bosnien-Herzegowina ist kein Bestandteil Serbiens.
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#91   Rudolfus   09:10:32 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@GerdEric / Berlin & Wien 1914
Wegen der damaligen Militär- und Staatenbündnisse, welche allerdings oftmals auch völlig wechseln konnten.
Das Klügste für Berlin 1914 wäre gewesen, wenn Kaiser Wilhelm dem Kaiser Franz Joseph von vornherein erklärt hätte, daß man Wiens unsinnige Balkanpolitik von vornherein nicht unterstützte – denn warum sollte sich auch Berlin für Wiens Dummheiten mit Rußland anlegen!
Man hätte das Bündnis Berlin-Wien in puncto Wiener Balkanpolitik im Vorfeld ausdrücklich ausklammern sollen.
Stattdessen sprang Berlin Wien bei – und damit war das Wilhelminische Deutschland im Krieg.
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#90   GerdEric   09:00:30 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus: eine solche Expansionspolitik ist sicher nicht christlich gewesen:
und warum trat dann KW2 in den Krieg ein? :-(
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#89   Rudolfus   08:57:23 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@GerdEric / WK I & Österreich-Serbien-Rußland
Der Auslöser liegt bekanntlich bei Wilhelms Kaiserkollegen Franz Joseph I. in Wien mit seiner Annexion Serbiens und der Schutzmacht Serbiens Rußland.
Kaiser Wilhelms Berlin hat jedenfalls Kaiser Franz Joseph in seinem Vorgehen gegenüber Serbien ausdrücklich gewarnt – die Letztentscheidung lag aber bei Kaiser Franz Joseph.
Kaiser Franz Josephs Fehler lag bereits in der Annexion des Balkans und Serbiens überhaupt – eine solche Expansionspolitik ist sicher nicht christlich gewesen: und sie war Österreichs Anfang vom Ende.
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#88   GerdEric   08:45:12 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
wem sonst? :-)
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#87   Rudolfus   08:43:52 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@GerdEric / Geschichtsunwissen
War es nicht der Trottel KW2 der durch den WK1 Deutschland und dessen Ansehen fundamental ruinierte?
Sie müssen schon die Geschichte ernsthaft kennen.
Kaiser Wilhelm II. den I. Weltkrieg in die Schuhe zu schieben, das ist ja schon üble Nachrede!
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#86   GerdEric   08:39:16 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
War es nicht der Trottel KW2 der durch den WK1 Deutschland und dessen Ansehen fundamental ruinierte?
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#85   Rudolfus   08:32:44 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@GerdEric / Die Schuld Kaiser Wilhelms II.
einfach nur erbärmlich Ihre Versuche WK2 rein zu waschen.
Dass es in Polen Verfolgung Deutscher und auch der Juden gab, entschuldigt nicht, dass Sie hier ständig abgöttisches Verhalten für heilig erklären wollen, denn auch die von Ihnen benannten Verfolgungen sind ursächlich im WK1, also durch Deutschland, richtiger durch das Militär, der Elite des damaligen Detuschen Reiches, begründet.
Die Jahre 1922-1939 der Millionen Deutschen im polnischen Staat können Sie keineswegs dem deutschen Kaiser Wilhelm II. in die Schuhe schieben.
Da sind schon die Leute verantwortlich, die direkt dafür auch verantwortlich zu machen sind – und nicht ein Kaiser, der 1918 abgedankt hat.
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#84   GerdEric   08:25:32 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
einfach nur erbärmlich Ihre Versuche WK2 rein zu waschen.
Dass es in Polen Verfolgung Deutscher und auch der Juden gab, entschuldigt nicht, dass Sie hier ständig abgöttisches Verhalten für heilig erklären wollen, denn auch die von Ihnen benannten Verfolgungen sind ursächlich im WK1, also durch Deutschland, richtiger durch das Militär, der Elite des damaligen Detuschen Reiches, begründet.
Dass Kaiser und sonstiger „Adel“ das Volk als Kanonenfutter für ihre persönlichen Vorlieben missbrauchten, ist so, dass die dazu auch G’TT missbrauchten sollte Ihnen zu denken geben.
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#83   Rudolfus   08:08:21 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Kriegsbeginn gegen Deutschland bei Großbritannien
Sie schreiben von den schlechten Vorsätzen der Briten, doch die Briten haben den Krieg nicht begonnen, und wir sind keine Briten.
Tatsächlich war es umgekehrt, wie man in den Zeitchroniken nachlesen kann:
Die Briten haben Deutschland den Krieg erklärt, nicht Deutschland den Briten.
Den ersten Schuß im neuen Krieg in Europa 1939 allgemein haben zwar nicht die Briten abgegeben – sondern das war der polnische Staat in der blutigen Verfolgung seiner Minderheiten, zu denen auch Millionen Deutsche und auch Deutsche israelitischer Konfession gehörten – sodaß selbst jüdische Deutsche nach Hitler-Deutschland flüchten mußten.
Die Briten sind dem daraufhinfolgenden Krieg Deutschland-Polen völlig freiwillig beigetreten.
Alles nachzulesen im Buch Der Krieg, der viele Väter hatte, verfaßt von einem ehemaligen deutschen NATO-Befehlshaber.
Keine Nation der Welt läßt Millionen Landsleute von einem anderen Staat blutig verfolgen, auch heute nicht,
Deutschland dagegen mußte dieses Vorgehen bereits jahrelang von der Seite des polnischen Staates her mitansehen, nämlich von 1922 bis 1939 – warum wären sonst jahrelang selbst jüdische Deutsche nach Hitler-Deutschland vom polnischen Staatsgebiet her geflüchtet?
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#82   GerdEric   08:02:13 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Gibt es kein reguläres Staatsmilitär, so kann jede andere Macht den Staat übernehmen.
Stimmt, aber erst in dem Moment, in dem ein „eigenes“ Militär (es ist ja doch nie das Militär des Volkes, sondern immer das Militär der herrschenden „Klasse“) gegen das Besatzungsmilitär einen Krieg führt, leidet das Volk.
Z.B. Afghanistan:
Wie oft wurde Afgh. tatsächlich von ausländischem Militär unterworfen?
ich glaube, Deutschland in seiner recht kurzen Geschichte öfters.
die Briten haben es versucht, die Russen versuchten es, die USA werden es nicht schaffen.
Richtig ist, dass jede andere Macht (eben ausser dem Militär, welches ja eigentlich nur Handlanger ist) die Staatsgewalt (was auch immer das ist) übernehmen kann, doch ein einiges Volk wird es nie unterwerfen können, es sei denn, man tötet den Glauben, z.B. die Kultstätten werden geschliffen, als da sind heilige Haine, heilige Eichen… und andere Kultstätten werden errichtet und mit Militär durchgedrückt.
Das Volk ist der Elite nur Kanonenfutter.
Das Volk Israel hat bisher nur überlebt, weil es kein eigenes reguläres Militär hatte (weshalb ich mir heute mehr Sorgen mache um den Fortbestand mache).
Das „reguläre“ Militär unter König David hatte zwar Erfolge, doch Davids Nachfolger scheiterten fast alle in der wirklichen Nachfolge (die allein IHM, dem HERRN gelten kann), wie die Makkabäer nur mit G’TT siegen konnten.
So ist der Untergang des christl. Abendlandes G’TT gewollt, zulange dient die Elite des Volkes zwei Herren.
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#81   TheCrow   07:31:31 | Donnerstag, 28. Juni 2007
War es heldenhaft für Hitler zu kämpfen ?
Wir können froh sein das wir nicht in der Zeit des Dritten Reichs gelebt haben. Ob man Jägerstätter selig sprechen kann liegt an der Instution der Kirche.
Die Jungfrau von Orleans wurde für ihre Kriegszüge
gegen Engländer ( die ja auch Christen waren ),
vor allem aus politischen Gründen heilige gesprochen.
Es war ein Fehler sie zu verbrennen, und sie möge mir verzeihen, aber Ich denke Krieg ist einfach falsch.
Mein Großvater wurde auch in den II Weltkrieg einberufen, und er glaubte der einzige Grund warum er überlebte war weil er keinen feindlichen Soldaten getötet hat.
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#80   Kurt K.   23:58:31 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus
Kein Staat auf Erden kann ohne Militär Bestand haben.
Gibt es kein reguläres Staatsmilitär, so kann jede andere Macht den Staat übernehmen.
Stimmt in einer Weise. Daher war die Bundeswehr bis vor ein paar Jahren für mich auch völlig in Ordnung, nämlich genau so lange, wie sie keine Auslandseinsätze gemacht hat.
Ideale Armee ist für mich die Schweizer Armee. REINE Vereidigungsarmee. Zugeschnitten genau auf die Besonderheiten und Gegebenheiten der Schweiz.
Aber eine potentielle Angriffsarmee kann ich nicht unterstützen. Die ist auch nicht notwendig zur VERTEIDIGUNG.
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#79   GerdEric   23:51:54 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Rudolfus
dass Sie hier vehement den WK2 aus patriotischer Sicht versuchen zu deuten ist armselig, für Sie ist Militär per se gut…
Dass Christen zu damaliger Zeit von Blindheit geschlagen waren, ist eine traurige Sache, dass aber Christen noch heute die Verbrechen, das verbrecherische Ziel Nazideutschlands als die Fehler der Alliierten deuten wollen, ist ein Liebesdienst an Hitler.
Sie schreiben von den schlechten Vorsätzen der Briten, doch die Briten haben den Krieg nicht begonnen, und wir sind keine Briten.
So arrogant bin ich schon, dass ich sage: „Andere sollen von mir Gutes lernen!“ also muss ich Vorbild sein. Es darf nicht sein, dass ich sehe, die machen es schlecht, also mache ich es auch schlecht, oder wollen Sie mir sagen, dass Sie der Depp sind, der anderen in den Brunnen hinterher springt?
Sie stellen den Deutschen ein schlechtes Zeugnis aus, als wüssten sie nicht, was Gut ist!
Du kannst nicht zwei Herren dienen!
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#78   Kurt K.   23:10:05 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Fragender
Ja, das wäre auch praktisch. Dann hätte geradezu jeder Deutsche einen Privatheiligen in der Familie! Mein Opi wäre dann der sl. Karl.
Nicht schlecht!
:-O :-D
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#77   Fragender   23:00:24 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Kurt K: ein Vorschlag an den Autor
Sie haben mich auf eine Idee gebracht:
wenn die Wehrmacht tasächlich so segensreich und Widerstand so schlecht war, wie er behauptet, dann möge der Autor dieses ekelerregenden Artikels Schönborn vorschlagen, stattt Jägerstätter halt die Wehrmacht selig zu sprechen… mal schaun, ob er damit durchkommt…
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#76   Sirilo   22:27:51 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Rudolfus
Die Regierung von Costa Rica ist zwar der „Anti-Irak-Allianz“ der USA beigetreten. hat aber mangels Militär kein Militär dorthin geschickt.
www.kas.de/…4/5318_dokument.html
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#75   Kurt K.   22:19:42 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Wie schon gesagt…
Will man ihn denn gleich heilig sprechen? Ist selig sprechen denn nicht sowas wie „heiligsprechen für Arme“? Also was geringeres?
Aber wie gesagt: das sollen die Theologen ausmachen. Ich finde es nur ziemlich seltsam, dass einem Mann, der den Dienst an der Waffe für Hitler verweigert hat, und daraufhin von einem verbrecherischen Regime umgebracht wurde, von manchen hier an den Karren gefahren wird mit der Begründung „Vaterlandsverrat“ oder ähnlichem.
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#74   HeinrichderZweite   22:15:02 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Lieber KurtK,
vielleicht sollte man ihn dann zum Helden ernennen und nicht zum Heiligen?
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#73   Kurt K.   22:12:33 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Mehrtürer
Ob Jägerstetter ein Märtyrer war, überlasse ich gerne den Theologen.
Aber ein Held war er.
Wer einen Angriffskrieg aus Gewissensgründen nicht mitträgt und dafür sein Leben lässt, ist ein Held.
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#72   Rudolfus   22:06:13 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Heinrich der Zweite / Krieg gegen Deutschland
So ist es leider!
Polen, die Tschechei, die UdSSR alle auf der Gegnerseite: Das ließ überhaupt nichts gutes für einen verlorenen Krieg gegen Deutschland erwarten!
Aber wenn Deutschland und somit das eigene Volk gewonnen hätte – dann hätte auch die NSDAP und Kanzler Hitler mitgewonnen!
Und tatsächlich ist die Vertreibung und die Vernichtung des Ostdeutschtums, ganz Ostdeutschlands und des ganzen Sudetenlandes schlimmer geworden, als man es befürchten hätten können.
Dieser Krieg war nur durch Hitler möglich geworden – und das preußische Innenministerium hatte noch vor 1932 ermittelt, daß Hitlers NSDAP auslandsfinanziert war, jedenfalls zu wesentlichen Teilen, nämlich aus dem angelsächsischen Bereich.
Eine solche Finanzierung wäre z.B. für die Parteien in den USA verboten, zumindest in den heutigen USA.
Kaiser Wilhelm II. und Kaiser Franz Joseph I. hätten eine Partei in den USA finanzieren sollen, dann hätten sie einen sich abzeichnenden Krieg gegen London und England gewonnen.
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#71   HeinrichderZweite   21:59:13 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Lieber MichalK,
natürlich war der zweite Weltkrieg wie ihn Hitler führte nicht gerecht. Aber war der zweite Weltkrieg wie ihn Stalin, Roosevelt und Churchill führten gerecht? Wohl auch kaum. Hier liegt das Problem.
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#70   MichalK   21:54:52 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Der zweite Weltktrieg war nicht gerecht
War der zweite Weltkrieg, wie er von Hitler geführt wurde, gerecht? Falls nein, dann ist die Teilnahme an der Hitler Seite schlecht und der, die sie aus Gewissensgründen ablehnt, ein Gerechter und ein Martyrer, falls er es mit dem Leben eingebüsst.
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#69   Rudolfus   21:34:44 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@S. Domingo 2 / „Puerto Rico“ statt „Costa Rica“
Da meinen Sie wohl eher Puerto Rico, nicht wahr?
Sie haben recht – alle Postings meinerseits über Costa Rica beziehen sich auf Puerto Rico.
Sie kennen sich ja über Lateinamerika bestens aus!
Costa Rica ist natürlich ein de jure souverainer Staat – de facto aber US-abhängig, denn warum würde Costa Rica schon sein Militär für die USA in den Irakkrieg schicken, so wie auch andere US-abhängige Staaten in der Welt.
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#68   Athanasius   21:21:13 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Fundi
Herr Dipl. Ing. Dr. Dr. Johannes Auer gibt einfach seine fundierte Meinung zur causa Jägerstätter wieder. Als nicht-Deutscher finde ich keinen Nationalsozialismus im Artikel. Nur bin ich anderer Meinung als Auer bezüglich Jägerstätter. Auer aber verteidigt seinen Vater und seine Onkel. Das ist verständlich und an sich löblich, nur überzeugt das nicht gegen Jägerstätter.
Auer ist alles andere als ein Neonazi.
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#67   Rudolfus   21:20:26 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@GerdEric: Deutscher NS-Widerstand nicht unterstützt durch die Alliierten
Also ist jeder Widerstand gegen das NS-Reich richtig gewesen und jede Zusammenarbeit wider G’TTES Gebote, also „des Teufels“!
Ein bedeutender Widerständler aus der NS-Zeit, in der späteren BRD Parlamentspräsident, äußerte sich klar darüber, daß die Alliierten keinerlei Interesse hatten, den deutschen Widerstand gegen das NS-Regime zu unterstützen.
Er sagte sinngemäß: „Wir wollten das während der NS-Zeit nicht lernen, aber nach dem Krieg mußten wir es lernen: Daß dieser Krieg nämlich nicht gegen Hitler und gegen die NSDAP geführt wurde, sondern gegen Deutschland.“
Die Fortsetzung des britisch-deutschen Weltkrieges – nämlich als einen weiteren, völligen Vernichtungskrieg gegen das völlig geschwächte Deutschland –, das war klare Intention Londons bereits im Jahre 1918, als der I. WK zu Ende gegangen war – und der zugunsten Englands ausgegangen war, im letzten Moment durch den rettenden USA-Kriegseintritt auf Englands Seite, trotz der Millionen Deutsch-US-Amerikaner (leider nicht im US-Präsidentenpalast zu Washington).
Hitler war der von England ersehnte Kanzler in Berlin, um die bereits 1918 geplante Luftbombardierung gegen Deutschland endlich in die Tat umsetzen zu können – und die Partei war auslandsfinanziert (Preußens Innenministerium).
Die Allierten haben den deutschen NS-Widerstand nie unterstützt – zumindest die Westalliierten, aber was soll man mit einem Stalin, der in Moskau seine eigenen Genossen nach Sibirien verschickte, selbst die deutschen UdSSR-Immigranten.
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#66   HeinrichderZweite   21:19:44 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Lieber Fundamentalist,
ohne dem Franz Jägerstätter was von seinem Nachruhm nehmen zu wollen, irgendwie problematisch ist die ganze Sache schon. Zumal sich Glaubenszeugnis, Selbstmitleid, Tapferkeit, allgemeine Verweigerungshaltung usf. in einer nicht entwirrbaren Weise mischen. Bei Rupert Mayer oder Pater Maximilian Maria Kolbe liegen die Dinge da viel klarer vor uns. Sie eignen sich daher besser als Vorbilder.
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#65   Fundamentalist †   21:11:28 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Entspricht dem neonazistischen Grundton von kreuz.net!!!
Volksgenossen Auers widerliche, dem Geiste Jesu Christi fundamental entgegengesetzte Hasstiraden gegen den Blutzeugen Franz Jägerstätter entsprechen im übrigen dem immer wieder deutlich werdenden neonazistischen Grundton von kreuz.net! Volksverdummung des Antichristen!
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#64   HeinrichderZweite   21:07:04 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Lieber Rudolfus,
sagte ich doch: Sie war nie Kaiserin.Allerdings führte Sie den Titel. Maria Theresia erhob ihren Gemahl auch zum Mitregenten in den Erbländern, wo sein Einfluss aber relativ gering war. Umgekehrt führte Maria Theresia als Gemahlin des Kaisers zwar den ihr zustehenden Titel einer Kaiserin (Imperatrix), nahm aber auf die Reichspolitik kaum Einfluss.
Das mit Costa Rica richtete sich gegen eine mittlerweile gelöschte blöde Bemerkung von Landorganist.
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#63   santo domingo 2   21:06:41 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus
Costa Rica?
Status des Gebietes Costa Rica: Daß das Gebiet Costa Rica ein souverainer Staat wäre, das ist ein Irrtum der Wikipedia.
Costa Rica besitzt keine volle staatliche Souverainität, sondern steht unter US-Oberhoheit.
Es gibt immer wieder auch Diskussionen über einen möglichen Statusänderung in Form eines US-Bundesstaates – z.B. anhand der Insel Hawaii.
Da meinen Sie wohl eher Puerto Rico, nicht wahr?
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#62   Fundamentalist †   21:02:31 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Jägerstätter ist ein Blutzeuge des Glaubens!!!
Franz Jägerstätter gebührt die Ehre der Altäre wie kaum einem Andern! Jener fiese Schreiberling namens Auer soll sich in seinem dumpfbackigen Neonaziklientel tummeln, am besten mit wohlgeschnürten Springerstiefeln. Sich hinter solchen Formulierungen mit dem Mantel des Christentums zu bedecken ist einfach nur widerlich!!!
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#61   Rudolfus   21:01:03 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Heinrich v. O. / Der Kaiserintitel Maria Theresias & die Kaisergattinnen als Kaiserinnen
Es ist zwar richtig, daß der tatsächliche gekrönte Erwählte Römische Kaiser Maria Theresias Gatte Franz I. Stephan war, und dieser der eigentliche Träger des heiligen römischen Kaisertums war, und nicht Erzherzögin Maria Theresia v. Österreich.
Erzherzögin Maria Theresia v. Österreich war aber die rechtmäßig angetraute Gattin des Kaisers und trug darum auch ganz offiziell den Titel einer Kaiserin, begründet allerdings nur im Kaisertum ihres Gatten Franz I. Stephan (übrigens eines Freimaurers und Katholiken).
Sie wird in den alten Dokumenten und auf den Ehrenmälern auch ganz klar so genannt.
Dasgleiche gilt auch für das letzte römisch-katholische Kaiserpaar des Abendlandes, das Kaiserpaar des Kaisertums Österreich:
Träger des Kaisertums und der eigentliche Kaiser war das jeweilige Oberhaupt des Hauses Habsburg, zuletzt der sel. Kaiser Karl I. mit dem Tod Kaiser Franz Josephs I. 1916.
Die Gattinnen der Kaiser wuren immer auch zurecht „Kaiserin“ genannt, auch wenn die Kaiserin nicht der eigentliche Rechtsträger des Kaisertums war.
Die Gattin des sel. Karl I. war immer auch „die Kaiserin“, nämlich Prinzessin und Kaiserin Zita.
Status des Gebietes Costa Rica: Daß das Gebiet Costa Rica ein souverainer Staat wäre, das ist ein Irrtum der Wikipedia.
Costa Rica besitzt keine volle staatliche Souverainität, sondern steht unter US-Oberhoheit.
Es gibt immer wieder auch Diskussionen über einen möglichen Statusänderung in Form eines US-Bundesstaates – z.B. anhand der Insel Hawaii.
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#60   GerdEric   20:40:42 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Rudolfus
Das sollen die Söhne und Töchter Gottes ja auch – solange es mit Gottes Geboten zusammenpaßt.
Also ist jeder Widerstand gegen das NS-Reich richtig gewesen und jede Zusammenarbeit wider G’TTES Gebote, also „des Teufels“!
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#59   Athanasius   20:37:51 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Differenziert
Bei dem Anisemitismus, der hier voller Haß gepredigt wird, wäre das sowieso angebracht…
Ich habe hier nur zwei User jemals gesehen die Antisemitismus schrieben, und diese wurden gesperrt. Kritik an Israel oder sowas ist noch kein Antisemitismus.
Auch dieser Artikel ist nicht antisemitisch.
Jedoch bleibt so eine Kritisierung des sel. Franz Jägerstätter für mich ungeheuerlich, vor allem nachdem ich seine Frau und ihre Geschichte hörte über Dr. Michael Davies, dem ehemaligen Autor und Vorsitzenden des Una Voce (und früher sehr pro-FSSPX), 2004 verstorben.
Da sah man, dass Franz wirklich sich der Verbrechen bewusst war und diese Ideologie nicht siegen helfen konnte.
kali,
Meinen Sie die Rheinwiesenlager, die Vertreibung der Ostdeutschen, Lamsdorf/Schlesien KZ, die Arbeitslager der Sowjetunion oder die Schauprozesse im Gefängnis von Landsberg?
Natürlich sollten Sie einsehen, dass fast genauso schlimme Verbrechen in der Ukraine und Russland auch von SS-Einheiten begangen wurden, obwohl eine 15 Millionen Verschleppung wie z.Zt. der Vertreibung (1945-1955) in Osteuropa während des II. WK nie geplant worden war.
Die Seligsprechung Jäg. sollte ja auch keine Verurteilung der katholischen Wehrmachtssoldaten sein, und darf auch keine Verwerfung und Verdammung der Waffen-SS-Freiwillige gegen den Bolschewismus sein. Allerdings hatte Franz Recht als er sagte, der Hitlerismus sei unmenschlich und verbrecherisch. Das ist nachher rausgekommen. Das hat nichts mit Umerziehung zu tun.
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#58   Rudolfus   20:32:52 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@landorganist / Lügenpropaganda
Ich habe Sie bereits bei der kreuz.net-Redaktion angezeigt wegen Ihrer Nazi-Verleumdung.
Unterlassen Sie diese strafrechtlich relevanten Beschuldigungen, da eine Strafverfolgung auch im Weltnetz möglich ist – Sie sind keineswegs völlig anonym.
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#57   HeinrichderZweite   20:29:23 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Landorganist, gell weil er geschrieben hat:
Costa Rica ist z.B. eine US-amerikanische Kolonie
Im Übrigen irrt Rudolfus auch wenn er Maria Theresia als Kaiserin von irgend was bezeichnet. Kaiserin war sie nie.
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#55   kali   19:36:48 | Mittwoch, 27. Juni 2007
die Wahrheit wird euch frei machen
Wenn unsere Wehrmachtssoldaten damals gewußt hätten, was heute so manche gehirngewaschene Nachplapperer der politisch festgeschriebenen Geschichte von sich geben, wären die meisten von ihnen Heimgegangen und hätten diese Umerzogenen ihren „Befreiern“ überlassen. Millionen von Deutschen haben diese „Befreiung“ sogar noch nach der „Befreiung“ nicht überlebt. So sind mehr Wehrmachtsangehörige nach dieser „Befreiung“ umgekommen als während des gesamten Krieges.
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#54   Rudolfus   19:00:33 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Staaten ohne Militär
Sie schreiben: „Kein Staat auf Erden kann ohne Militär Bestand haben.“
Das stimmt nicht. Es gibt Staaten ohne Militär: Costa Rica, Island, Panama, Mauritius, Liechtenstein, San Marino, Monaco und weitere.
Ein Staat ohne Miltär kann schon Bestand haben: Wenn es keine Nachbarstaaten gibt – z.B. eine unbekannte Insel.
Die von Ihnen genannten Staaten kommen zwar ohne eigenem Militär aus, dafür haben sie Vertragsstaaten, die sich um die Verteidigung kümmern.
Costa Rica ist z.B. eine US-amerikanische Kolonie, und kein souverainer Staat,
der souveraine Staat Island hat die USA als Vertragspartner,
die sonstigen souverainen Kleinstaaten können nur durch das Militär der Vertragsstaaten verteidigt werden und sind nur de jure völlig souverain, aber nicht de facto:
Wenn Monacos Fürstenfamilie keinen männlichen Thronfolger mehr hätte, so fiele das Gebiet durch vertragliches Abkommen an Frankreich.
Jeder Staat, der nur de jure souverain ist, könnte jederzeit durch die Schutzmacht „einverleibt“ werden, da keiner da wäre, den Staat zu verteidigen.
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#52   Sirilo   18:51:24 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Rudolfus
Sie schreiben: „Kein Staat auf Erden kann ohne Militär Bestand haben.“
Das stimmt nicht. Es gibt Staaten ohne Militär: Costa Rica, Island, Panama, Mauritius, Liechtenstein, San Marino, Monaco und weitere.
Siehe: de.wikipedia.org/…en_ohne_Milit%C3%A4r
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#51   Fragender   18:39:24 | Mittwoch, 27. Juni 2007
SCHANDE über kreuz.net
tja- wenn die Huldigung des 3. Reichs so weit geht, daß der Märtyrertod eines aufrechten Katholiken dafür in den Dreck gezogen wird, dann sollte sich diese Seite ihren Untertitel lieber in „revisionistische Nachrichten“ umbenennen… und vielleich ein freundliches „Hakenkreuz.net“ darübersetzen…
Bei dem Anisemitismus, der hier voller Haß gepredigt wird, wäre das sowieso angebracht…
Schande über die, die diesen aufrechten, konsequenten und tiefgläubigen Christen in den braunen Schmutz ihrer obszönen Geschichtsauffassung ziehen!!!!!! :-!
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#50   GerdEric   18:18:08 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Stimme aus dem Tradiland
Die Makkabäer waren nicht rechtmässig das Herrscherhaus, und von welchen Soldaten ist die Rede, denen des Herodes oder denen der Römer? Waren es Juden oder eher doch römische Soldaten von weiss der Kuckuck.
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#49   Rudolfus   18:09:17 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Kurt K. / Das Militär als Staatsnotwendigkeit & römisch-katholische Militärdiözesen
Kein Staat auf Erden kann ohne Militär Bestand haben.
Gibt es kein reguläres Staatsmilitär, so kann jede andere Macht den Staat übernehmen.
Aus diesem Grund ist das Militär höchstnotwendig, und aus diesem Grund errichtet die hl. römische Kirche sogar für die bessere Seelsorgemöglichkeit der Soldaten eigene Militärdiözesen, z.B. in Österreich.
Die Bischofskirche der Militärdiözese Österreich befindet sich übrigens in der Theresianischen Militärakademie zu Wiener Neustadt (Bundesland Niederösterreich), die von der Erwählten Römischen Kaiserin Maria Theresia des Hl. Römischen Reiches als bis heute älteste Militärakademie Europas gegründet wurde und früher auch die Residenz eines Erwählten Römischen Kaisers war.
Der Bereich einer Militärdiözese erstreckt sich über das gesamte nationale Staatswesen und ist somit für die regulären Bistümer extraterritorial.
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#48   Müller   18:07:57 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Mir kommt jetzt noch das Frühstück hoch,
wenn ich einen solchen demagogischen Artikel lese.
Ich danke Gott dafür, nicht in dieser schlimmen Zeit gelebt zu haben. So ist es mir auch erspart geblieben, eine Gewissensentscheidung treffen zu müssen, ob ich diene oder nicht.
Aber Jägerstätter in den Schmutz zu ziehen, weil sein Gewissen ihn dazu drängte, den Wehrdienst aus Glaubesngründen zu verweigern, ist wohl nur mit einer braunen Uniform zu verstehen.
Hätten alle seine entscheidung getroffen, wäre unsere Welt verschont geblieben- übrigens: bevor man losheult: er hat diesen Schritt für sich gewählt und nicht anderen gesagt, was sie tun sollen. Ein Märtyrer!
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#47   Zahnfee   18:01:58 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Rudolfus/Kurt
Da muss ich Kurt zustimmen: Was ist an töten lernen gut?
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#46   Kurt K.   17:55:48 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus
Und der Dienst im Militär ist nicht von sich aus schlecht, sondern grundsätzlich etwas Gutes.
Ist das so? Wieso?
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#45   Puchil2 †   17:55:45 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Bitte, genau berichten!
Sogar der Bischof von Linz suchte Jägerstätter in dieser Angelegenheit auf.
Nicht der Bischof hat Jägerstätter aufgesucht, sondern Jägerstätter ist von St. Radegung nach Linz gefahren, (rund 100 km) um mit dem Bischof über seine Gewissensnot zu sprechen.
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#44   Stimme aus dem Tradiland   17:52:27 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Die richtige Antwort zum Kriegsdienst im Unrechtsstaat gibt der größte der Propheten:
Der hl. Johannes der Täufer in Lk 3.12ff:
Es kamen auch die Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist!
Da fragten ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt oder Unrecht und laßt euch genügen an eurem Sold!
Damit wir uns nicht mißverstehen: Der Täufer spricht hier von Leuten, die Steuern für die Besatzungsmacht und deren Klientelkönig Herodes einhoben und freiwilligen Militärdienst (welcher damals praktisch immer Kriegsdienst war) für eine fremde Militärmacht leisteten.
Er spricht von Helfern im Land des personifizierten Kindermordes (Bethlehem), Herodes, welcher tausende gläubige Juden bei verschiedenen Anlässen ermorden ließ, welcher das rechtmäßige Herrscherhaus (der Makkabäer) endgültig beseitigte, sein Land den Römern auslieferte.
Er spricht ja nicht einmal gegen den freiwilligen Militärdienst! Übrigens hat Christus bei der Begegnung mit römischen Besatzungssoldaten im gleichen Sinne gehandelt und zwar bis zur Kreuzigung!
Man kann es drehen und wenden wie man will. Jägerstätter mochte subjektiv richtig handeln (was ich in Hinblick auf seine Familie bestreite), lag er doch objektiv falsch und gegen die traditionelle Lehre von den Pflichten eines Christen im antichristlichen Staat.
War es objektiv falsch, hat seine Seligsprechung keine Grundlage in der Tradition und ist revolutionär!
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#43   Rudolfus   17:48:50 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@GerdEric / Regierungsformen
Sie gehören zu den Leuten, die in jedem System funktionieren.
Das sollen die Söhne und Töchter Gottes ja auch – solange es mit Gottes Geboten zusammenpaßt.
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#42   GerdEric   17:41:11 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Rudolfus
Und matt hätte in den betreffenden Jahren alles richtig gemacht, gegen seine zeitgenössischen Mitvollidioten.
Aber Sie reden sich schon im Vorauseilenden Gehorsam wider G’TT den HERRN damit raus, es überhaupt nicht zu versuchen!
Sie gehören zu den Leuten, die in jedem System funktionieren.
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#41   santo domingo 2   17:39:02 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ matt
Extreme Linke dürften mit Franz Jägerstätter ähnliche Probleme haben wie extreme Rechte. Er stand dem Stalinismus ebenso wie dem Nationalsozialismus sehr, sehr kritisch gegenüber, beides aus Glaubensgründen.
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#40   matt   17:30:23 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Christen, die sich zu Jägerstätter bekennen sind keine „linken Gutmenschen“
ich verbitte mir diese Schubladisierung! Als ob man damit gleichsam in einem Boot säße mit den Abtreibern, Homo-Befürwortern und Mammonknechten.
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#39   Catholicus   17:21:59 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Was kümmert es den Mond …
… wenn der Hund ihn anbellt? Dieses Sprichwort darf getrost angesichts dieses Kommentars eines – wie jemand bemerkt hat – „frechen Bürschchens aus Innsbruck“ Anwendung finden, in welchem besagter Ignorant sein eigenes unmaßgebliches Urteil höher stellt als das der Kirche, die im Hinblick auf die Person und auf das Verhalten Franz Jägerstätters durch die offizielle päpstliche Bestätigung seines Märtyrertodes auf „selig“ erkannt hat und dies auch bald offiziell deklarieren wird! Widerstand gegen ein Unrechtregime verdient immer Anerkennung, vor allem dann, wenn dieser – wie im Fall Jägerstätter – aus der katholischen Glaubensüberzeugung begründet war und sich bis zum Opfer des eigenen Lebens in der Treue zu Gott ausgewirkt hat.
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#38   Alois Hudal   17:21:38 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Athanasius:
Es ist ein Märchen, wenn Sie sagen, daß Rosenberg mit seinem „heidnischen Okkultismus“ die Leute verärgert habe. Tatsache ist, daß Rosenberg sich trotz seiner antikirchlichen Haltung gegenüber den Ostvölkern relativ gemäßigt verhalten hat. Er ist selbst im Zarenreich als Baltendeutscher groß geworden und sprach fließend russisch. Er selbst sah sich als Ketzer, den heidnischen Okkultismus überließ er Himmler. Himmlers Leute und dem ostpreußischen Gauleiter Koch muß man tatsächlich das schlechte Verhalten gegenüber den Ostvölkern anlasten. Allerdings muß hierbei berücksichtigt werden, daß Stalins Fackelmänner-Befehl vom Sommer 1941, der potentielle Partisanen aufgehetzte, erst zur Verschärfung der Situation durch deutsche Stellen beitrug.
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#37   Joseph von Eichendorff   17:13:19 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Dies ist die Betreffzeile
Ob Herr Auer die Seligsprechung ablehnt oder nicht, wenn die Kirche Jägerstätters Seligkeit erkennt und sie offen ausspricht (das ist, was Seligsprechung bedeutet) dann wird uns etwas Wahres offenbart. Wenn also der Papst der Meinung ist, Jägerstätter sei selig und seligzusprechen, dann ist das nicht Mindermeinung Ratzinger, sondern herrschende Meinung Gott!
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#36   Rudolfus   16:54:30 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@matt in den Jahren 1938-1945
Seht es ein: Eure Vorfahren waren Vollidioten…nehmt sie nicht zum Vorbild, setzt Euch darüber hinweg.
Und matt hätte in den betreffenden Jahren alles richtig gemacht, gegen seine zeitgenössischen Mitvollidioten.
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#35   matt   16:48:10 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Seht es ein: Eure Vorfahren waren Vollidioten…
nehmt sie nicht zum Vorbild, setzt Euch darüber hinweg. Sie sollen Buße tun, ihre Schuld einsehn, oder es wird ihnen schlecht ergehen. Manchen kann man ja zugute halten: sie wußten nicht, was sie taten, vielen aber nicht. Jägerstätter ist das personifizierte Gewissen in dieser Zeit. Aus meiner Sicht: wer ihn verachtet, verachtet Christus und wird vor Gericht nicht bestehen können.
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#34   Rudolfus   16:36:04 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@maxentius / Götzenkult als schlimmstes Übel
Aber die frühen Märtyrern und Jägerstätter haben doch gemeinsam, dass beide etwas verweigerten, was der Staat vorschrieb.
Aber das ist auch schon die einzige Gemeinsamkeit.
Götzenkult ist die erste und schlimmste Sünde, weil sie sich direkt gegen Gott richtet.
Und der Dienst im Militär ist nicht von sich aus schlecht, sondern grundsätzlich etwas Gutes.
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#33   matt2 †   16:35:33 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Ich bin angewidert von diesem Artikel und hoffe dies ist nicht Auffassung der Redaktion…
Es zeigt sich immer deutlicher: Jägerstätter ist der Eckstein, das Gewissen, welches in dieser bösen Zeit verworfen wurde. Er hat sich hingegeben für seine Überzeugung. Und ganz richtig: er hat durch sein Zeugnis das Verbrechen entlarvt dem Hitler-Regime zu dienen. Alle, die diesen Krieg mitgemacht haben, haben sich schuldig gemacht insb. die Christen natürlich, die es doch besser wissen mußten. Und Jägerstätter war in seinem gläubigen Bewußtsein einfach soweit fortgeschritten, war von so edlem Charakter das zu erkennen, in Gegensatz zu den feigen und untertänigen Mitmachern. Diese sollten doch zumindest ihre Schuld einsehen und ihr verbrecherische Mittäterschaft nicht noch als Pflichterfüllung darstellen. Wieso konnte Hitler aufkommen? Weil es zuviel solche Menschen gab und zuwenige vom Niveau eines Jägerstätter.
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#32   Sirilo   16:34:58 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Athanasius
Wie kommen Sie zu dem abwegigen Schluß, der Bromberger Blutsonntag werde in der BRD völlig verschwiegen?
Es gibt sogar einen Artikel dazu in der Wikipedia, und dort ist auch allerhand Literatur auf Deutsch angeführt.
de.wikipedia.org/…omberger_Blutsonntag
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#31   Athanasius   16:34:39 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Rudolfus
Dereinst gab es sowohl pazifistische Christen die den Mietlingsdienst im Römischen Reiche ablegen wollten, dafúr in den Märtyrertod gingen. Aber andere haben dennoch auch als Christen als Soldaten an den Grenzen des Reiches gewacht. Manche von denen weigerten sich aber Götzenopfer zu bringen und fanden alsbald noch den Märtyrertod.
Was der Wehrmacht angeht: natürlich war die Wehrmacht in der Ukraine, in Weissruthenien und Litauen/Lettland gerne gesehen. Die ganze ukrainische Bevölkerung wäre 1942 in den freiwilligen Dienst gegen Stalin gezogen, hätten nicht sofort Oktober 1941 die SS-Leute die Ukrainer verfolgt, bestohlen, ermordet und in Ostland (Litauen/Lettland) nicht Rosenberg mit seinem okkulten Rassismus die Leute verärgert. Sie haben Recht, im Osten war man ANFANGS sehr froh über die Wehrmacht und auch 1943 traute man denen mehr als der von Ihnen zu Recht (aber nicht jeder Einzelne!) als satanisch bezeichneten Allgemeinen und Waffen SS. Jedoch hat die Wehrmacht auch sehr viele Verbrechen einfach passieren lassen. Zwar gegen den Willen der Generäle (u.a. Paulus und später sogal Jodel), aber dennoch. Und das Herrenmenschgefühl der neuheidnischen Deutschen in Osteuropa damals, machten eine grosse antikommunistische Koalition unmöglich. Sogar die pro-Deutschen Slowaken weigerten sich am Ende noch Himmlers Schergen zu dienen und ihre jüdische Mitbürger abführen zu lassen. Die NS-„Diplomatie“ hat die Vernichtung der Sowjets durch den Volkswut der Europä. Nationen vorgebeugt
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#30   maxentius   16:28:40 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@rudolfus
Aber die frühen Märtyrern und Jägerstätter haben doch gemeinsam, dass beide etwas verweigerten, was der Staat vorschrieb. Deshalb mussten sie auch sterben. Warum sollen die anderen Helden sein und Jägerstätter ein Vaterlandsverräter??
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#29   Rudolfus   16:22:51 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Maxentius / Götzenkult der alten Heidenkaiser
Nach der Logik von Herrn Auer wären die Christen, welche nicht dem Kaiser opfern wollten auch Verräter am Vaterland gewesen und nicht heilige Märtyrer.
Die Frage des Götzenkultes ist völlig unzweideutig und daher auch leicht zu beurteilen.
Das ist ein mehr als hinkender Vergleich.
Wesentlicher ist, daß bereits die frühen Christen den Kriegsdienst ablehnten.
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#28   maxentius   16:20:51 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Meiner Meinung nach…
gibt es einige Parallelen zwischen Franz Jägerstätter und den Märtyrern der alten Kirche.
Nach der Logik von Herrn Auer wären die Christen, welche nicht dem Kaiser opfern wollten auch Verräter am Vaterland gewesen und nicht heilige Märtyrer.
Für einen wahren Christen kommt zuerst Gott, nicht das Vaterland!
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#27   Rudolfus   16:16:42 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Athanasius / Die Wehrmacht im UdSSR-Osteuropa war gerngesehen
Mit Ausnahme von Polen – wo die Wehrmacht Hitlers Leute und die satanische SS mitbrachte – war die Deutsche Wehrmacht jedenfalls im UdSSR-besetzten Osteuropa äußerst willkommen, da es nach einem Stalin-Regime nur besser werden konnte – und wurde sogar mit Brot und Salz begrüßt, als Befreier von der UdSSR und von Stalin.
Leider hatte Hitler einen Vernichtungskrieg angeordnet und die Osteuropäer, die die Wehrmacht segnend und mit Kruzifixen in der Hand begrüßten, wurden von vielen Wehrmachtsoffizieren schändlichst behandelt – es soll aber auch umgekehrte Fälle gegeben haben.
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#26   Christian Hüller   16:12:28 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Athanasius
Mit meinem Urteil über Franz Jägerstätter will ich die Leistung vaterländischer Pflichterfüllung von Wehrmachtssoldaten nicht gemindert wissen.
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#25   Athanasius   16:08:36 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Christian Hüller
Kriegsdienst 1941 unter Begriff der Befreiung der baltischen Völker und der Ukrainer und Russen selbsts aus der bolschewistischen Knechtschaft, wäre also wohl zu Gottes Ehre gewesen?
Ich glaube übrigens, dass 1945 es moralisch wirklich einwandfrei war die heranstürmende, vergewaltigende und vernichtende Rote Armee zu stoppen. Die Volkssturm-Männer waren keine Verbrecher, sondern Helden. Vielleicht hätte F.J. zu diesen Einheiten wohl gehören wollen um die Russen abzuhalten und den Amerikanern den Einmarsch zu ermöglichen.
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#24   Rudolfus   16:03:44 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Christian Hüller / Wehr- und Kriegsdienst
Die Ableistung des Grundwehrdienstes ist qualitativ etwas ganz anderes als die Teilnahme an einem Angriffskrieg.
Sehr richtig!
Genauso ist es!
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#23   Christian Hüller   15:57:18 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Statement
Jägerstätters damalige Wehrdienstverweigerung ist darum genauso abzulehnen, wie wenn jemand heute in Österreich den Grundwehrdienst verweigerte, weil er die Waffe nicht für den roten Heinz – Bundespräsident Heinz Fischer (SPÖ) – tragen wollte.
Ohne mich hier dem Verdacht aussetzen zu wollen, ein Bannerträger der Linke zu sein, muss ich diese Auffassung doch zurückweisen. Die Ableistung des Grundwehrdienstes ist qualitativ etwas ganz anderes als die Teilnahme an einem Angriffskrieg. Herr Jägerstätter hat den verbrecherischen Charakter des von Hitler vom Zaum gebrochenen Krieges klar erkannt – und dies offenbar klarer und deutlicher als die allermeisten seiner Zeitgenossen. Diese mögen „ehrenhafte“ Soldaten gewesen zu sein, doch diese Ehre, oder sagen wir beser: dieser Respekt, ist etwas anderes als die Seligkeit, die im Glaubenszeugnis bzw. Martyrium des Herrn Jägerstätter begründet ist. Insbesondere kann man die Seligkeit Franz Jägerstätters und die „Ehre“ der Soldaten nicht gegeneinander ausspielen. Jägerstatter hat durch seine standfeste Entscheidung Gott geehrt, und darin ist und bleibt er Vorbild im Glauben. Ob indessen die Teilnahme an einem Angriffskrieg, der u. a. die Versklavung anderer Völker zum Ziel hatte, zur Ehre Gottes gereichte, darf mit gutem Grund bezweifelt werden.
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#22   Rudolfus   15:43:24 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Giuseppe / Deutsches Wunschdenken
Es ist ja nicht so, daß es überhaupt keine Deutsche so denken, wie das Typ geäußert hat, insbesonders, wenn Polen mit Phantasiezahlen daherkommt und Deutschland dazu schweigen muß.
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#21   Guiseppe   15:39:29 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Typ
Was soll Ihr Beitrag? Haben Sie etwas gegen eine sachliche Auseinandersetzung?
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#20   Typ   15:37:19 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus
Ja, im Grunde war der Adolf ja doch ein Guter. Schade, dass er am Ende nicht gewonnen hat. Hm, und das mit den KZs hätte er vielleicht bleiben lassen sollen – aber was soll’s, nobody’s perfect.
Und dann kommt dieser Jägerstätter, dieser Korinthenkacker und reitet irgendwie auf „Gerechtigkeit“ herum. Wo kommen wir denn da hin? Wer weiß, wenn dieser Jägerstätter mitgemacht hätte, hätt’s ja vielleicht am Ende doch noch geklappt mit dem Sieg. War ja eigentlich eine hauchdünne Entscheidung. Schade, schade.
Hätte so schön werden können!
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#19   Rudolfus   15:23:58 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Athanasius / Englands Kriegspolitik gegenüber Deutschland zugunsten Polens
England und Frankreich trieben die Zweite Polnische Republik gerade dazu an sich den Volksdeutschen gegenüber provozierend zu benehmen und dem Deutschen Reiche allerhand Forderungen vorzulegen. Dazu gab es damals schon die Pläne Polens die Gebiete bis Rostock/Elbe/Dresden „zurück zu slawisieren“.
Genauso ist es!
Polen verfolgte bereits damals sämtliche Minderheiten im neuentstandenen Nationalstaat Polen – inclusive gegen die Deutschen und auch gegen jüdische Deutsche, die sogar ins NS-Deutsche Reiche vertrieben wurden!
Man stelle sich das aus Sicht Londons oder Washingtons vor:
Briten oder US-Bürger in Millionenzahl, die z.B. von einem Nacbarstaat wie Mexiko oder Frankreich brutalst und blutig verfolgt wurden, daß diese nach Britannien oder in die USA flüchten müßten!
Oder Juden, die von einem israelischen Nachbarstaat auf ehemaligem israelischen Gebiet brutalst verfolgt würden!
Selbst George W. Bush, Tony Blair oder der jeweilige israelische Regierungschef würde da seinen Landsleuten im Nachbarstaat zuhilfe eilen – noch dazu in einem Gebiet, das früher zum Staatsgebiet gehörte!
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#18   Athanasius   15:14:27 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Rudolfus
England und Frankreich trieben die Zweite Polnische Republik gerade dazu an sich den Volksdeutschen gegenüber provozierend zu benehmen und dem Deutschen Reiche allerhand Forderungen vorzulegen. Dazu gab es damals schon die Pläne Polens die Gebiete bis Rostock/Elbe/Dresden „zurück zu slawisieren“.
Am Ende aber war der Angriff Hitlers nicht zu rechtfertigen, sondern ein Verbrechen. Vor allem die Bombardierungen von Warschau und Lodsch 1939 waren Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie Rotterdam 1940.
Der sog. Bromberger Blutsonntag wurde übrigens ein wenig übertrieben von der NS-Propaganda, heute deswegen völlig verschwiegen in der BRD.
Allerdings konnten die Wehrmachtssoldaten die „ab 5.45 Uhr“ zurückgeschossen haben nichts dafür, dass die kriminelle Reichsregierung damals den Befehl zur Stürmung des Polnisches Staates gab. Hitler hatte erfahren, dass England und Frankreich nicht interveniieren würde und Polen im Stich liessen. (Wie üblich in England.)
Natürlich muss man die Geschichte differenziert sehen. Nicht wie in einem SS-Alte-Kameradenverband und auch nicht wie die KPD.
Es gibt einen Zwischenweg: nämlich die Wahrheit und vollständig aufgelistete Kausalität.
Leider haben weder Amerikaner noch Sowjets diese Verarbeitung der Deutschen Geschichte zugelassen. Das passte nicht im „Geiste des II. Morgenthauer Konzils“.
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#17   Rudolfus   15:02:59 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Die zensurierte Vorgeschichte zum 1. September 1939
Typ:
Ja, ich weiß, Vatikanum II ist schuld an der Geschichtsfälschung… Moment, wer hat noch mal den Krieg begonnen? Ach ja, die Polen warn’s, die das tapfere, friedliebende Deutschland angegriffen haben. Insofern war’s ja vom 1.9.39 an nur ein Verteidigungskrieg gegen den Kommunismus. Armer Adolf hat sich nur verteidigt!
Lesen Sie doch über die wirkliche „Außenpolitik“ „des friedliebenden Polen“ gegenüber Hitlers Deutschem Reich, z.B. die wichtige Dokumenten- und Zitatesammlung „Wahrheit für Deutschland“ von Udo Walendy – Sie dürfen das aber nicht in der BRD.
Das Buch ist in der BRD verboten und Walendy wurde auch in der BRD wegen „Wiederbetätigung“ verurteilt.
Die BRD ist für mich nicht zuständig und ich habe das Buch gelesen: Merkwürdig, was da den BRD-Bürgern in den 1960ern vorenthalten werden mußte: Alles nur Statements der polnischen Regierung bis zum 1. September 1939 – sehr ähnlich, wie auch das heutige Polen redet: Nur war damals das Pendant nicht die nette Frau Merkel, sondern der NS-Führer, der sich nicht lumpen ließ …
Es hätte jedenfalls jede andere freie Regierung genauso gehandelt wie Hitler 1939, wäre sie eine Großmacht gewesen – insbesonders Großbritannien und die USA.
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#16   Athanasius   14:58:32 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Typ…
Selbstverständlich war der Angriffskrieg gegen das (allerdings Volksdeutsche verfolgende) Polen von des Beck usw. ungerechtfertigt. Aber die Wehrmachtssoldaten haben wirklich anfangs geglaubt, es habe sich um einen Angriff von Polen auf die oberschlesische Stadt Gleiwitz gehandelt die später eskaliert war.
Der Krieg gegen die Sowjetunion war eine ganz andere Sache. Mit dem Informationsstand im Juli 1941 – vor den grossen Wellen der Judenverfolgungen, vor der Bekanntmachung vieler illegitimer und verbrecherischer NS-Henkerbefehle – hätte ich als niederländischer Katholik mich für eine Freiwilligenlegion im Kampfe gegen die Sowjetunion gemeldet und später wahrscheinlich auch die Annektierung durch die Waffen-SS akzeptiert. Nur gäbe es in Holland ein Problem: die niederländischen Bischöfe hatten bereits damals jede Aktivität in NS- oder NS-gesteuerten Organisationen verboten und mit der Exkommunikation ipso facto belegt.
Es ist immer leicht im nachhinein zu urteilen. Vielleicht hätte Franz 1941 noch nicht den Kriegsdienst verweigert, und hätte er sich im März 1945 auch freiwillig gemeldet für die Verteidigung der Oderlinie oder die Zurückeroberung der schlesischen Stadt Lauban.
Situationen und Informationen änderten sich damals rasch.
Man kann casus nur vereinzelt beurteilen und nicht generalisierend.
Franz hat sich – im nachhinein – nicht unehrenvoll entschieden, sondern konsequent seinem Gewissen gefolgt. Er hätte übrigens die marxistische Lobpreisung zurückgewiesen.
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#15   Guiseppe   14:55:08 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Typ
Typ: „Moment, wer hat noch mal den Krieg begonnen?“
Stalin ließ seinem österreichischen Genossen Hitler den Vortritt.
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#14   Rudolfus   14:53:18 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Athanasius / Der künftige Selige Franz Jägerstetter als Ehre der hl. Kirche & Unterscheidungen
Natürlich muss man aufpassen, dass Franz nicht von den International-Marxisten annektiert wird, aber dennoch…
Ihrer Stellungnahme kann man sich als Katholik völlig anschließen.
Selbstverständlich kann und muß ein Seligenkandidat wie Franz Jägerstetter auch innerkirchlich diskutiert werden, um das Beispiel, das Gott durch den künftigen Seligen wirkte, zu verstehen.
Besonders zu meiden sind aber alle ungläubigen und unkatholischen Gruppierungen, die unseren baldigen Seligen für sich vereinnahmen wollen, und die wir um den Kult des Franz Jägerstetter antreffen.
In diesem Punkt ist die vorgebrachte Kritik an den Franz-Jägerstetter-Verehrern durch den hw. Herrn Militärkathedralpfarrer Siegfried Lochner v. Österreich vollkommen nachzuvollziehen – seine Kritik scheint sich auch vor allem gegen die Früchte zu wenden, die sich um den Franz-Jägerstetter-Kult auch angesammelt haben, nämlich keineswegs gute Katholiken – ähnlich wie auch um den sel. Konzilspapst Johannes XXIII.
Ein irrendes Gewissen kann aber grundsätzlich nicht automatisch jedem Wehrdienstverweigerer unterstellt werden – dies widerspräche der frühchristlichen Tradition, und ansonsten wäre die Entscheidung des Papstes auch gar nicht anders denkbar.
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#13   stimme der vernunft †   14:52:06 | Mittwoch, 27. Juni 2007
He, Athanasius (den ohne die II meine ich)
Ich stimme deinem Posting völlig zu.
Damit hat Franz Jägerstätter sogar noch ein Wunder bewirkt.
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#12   Guiseppe   14:52:01 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Athanasius
Volle Zustimmung in allen Punkten!
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#11   Typ   14:51:29 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Athanasius II
Ja, ich weiß, Vatikanum II ist schuld an der Geschichtsfälschung… Moment, wer hat noch mal den Krieg begonnen? Ach ja, die Polen warn’s, die das tapfere, friedliebende Deutschland angegriffen haben. Insofern war’s ja vom 1.9.39 an nur ein Verteidigungskrieg gegen den Kommunismus. Armer Adolf hat sich nur verteidigt! :-S
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#10   AthanasiusII   14:48:02 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Typ!!
Die Rechnung ist simpel: Hätten sich alle so verhalten wie Jägerstätter 1943, dann hätte es nie einen 2. Weltkrieg gegeben. So einfach ist das.
Das ist natürlich Schwachsinn. Hätten alle deutsche Soldaten es 1941 oder 43 geweigert gegen die Sowjets zu kämpfen, so wären auch England und die Niederlande kommunistische Staaten geworden und dort Genozide verübt worden von Stalin wie in Lettland und Estland.
Oder glauben Sie ernsthaft, dass Stalin keine Angriffspläne gegen das Deutsche Reich bzw. Italien oder Rumänien hatte?
Typische Produkt der Geschichtsverblödung sind Sie. Die Mehrheit der Dienstleistenden in der Wehrmacht und sogar der Waffen-SS waren ehrenhafte Kämpfer die nach unvollständigem Gewissen eine moralisch zu verantwortende Wahl getroffen hatten.
Dass das Gewissen Jägerstätters aber einsah, dass man Satan (Bolschewismus) nicht mit Beëlzebub (Nationalsozialismus) bekämpfen kann und er die Situationsethik ablehnte bei mehr aufgeklärtem Gewissen, brachte ihn zur Weigerung. Diese Weigerung war ebenso katholisch wie die Entscheidung von Feldpfarrer Hw. Josef Perau dóch in den Seelsorgedienst (der WM) einzutreten und später sogar Militärsanitäter zu werden. Auch die übrigen Millionen Katholiken die sich für Kriegsdienst entschieden, dürfen wegen F.J. Wahl nicht als Kriegsverbrecher angesehen werden.
Die meisten linken Hetzer hier im Forum, hätten ohnehin feige Dienst angenommen. Widerständler sind die Zeitgeistler, die pro-gay anti-x.net Hetzer hier, wirklich nicht.
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#9   Athanasius   14:41:48 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Bei allem Respekt vor Herrn J. Auer
lehne ich diesen Artikel hier völlig ab.
Ein Katholik hätte auch Kriegsdienst in der Roten Armee verweigern können und müssen, wäre er sich der systematischen späteren Vergewaltigungen deutscher (vor allem ostdeutscher) Frauen durch Billigung der Propagandakompagnien der Roten Armee bewusst.
Genauso konnte Franz Jägerstätter, ein guter Katholik, das bei der Wehrmacht und seinen Dienst an das nationalsozialistische Regime verstanden und eingesehen haben. Er wollte nicht tatenlos zusehen wie Juden abgeführt wurden in die Lager, oder wie ukrainische Dörfer von SS-Einheiten vernichtet und ausgerottet wurden.
Ein Katholik in der US-ARmee der nach März 1945 wegen der Kriegsverbrechen an deutschen und litauischen SS-Häftlingen (u.a. in Landsberg) den Kriegsdienst im US Prisoners of War Guard verweigert hätte, wäre genauso gerechtfertigt gewesen.
Dass Priester in der Wehrmacht dienten (ab 1943 auch immer weniger, so musste Pfarrer Josef Perau grosse Wehrmachtsdivisionen an der Ostfront „besuchen“, durfte aber keine SS-Angehörige betreuen ausser der Wallonischen Legion von Degrelle) und Ihre Väter und Grossväter, rechtfertigt noch nicht einen Angriff auf Franz, der alles wahrscheinlich klarer gesehen hat wie andere. Priester und Bischöfe hatten vielleicht noch nicht wie Franz von der materiellen Kooperation der Wehrmacht bei Kriegsverbrechen (nach Genfer Recht) gehört.
Natürlich muss man aufpassen, dass Franz nicht von den International-Marxisten annektiert wird, aber dennoch…
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#8   Rudolfus   14:22:03 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Das Bundesheer unter dem „roten Heinz“ und die Wehrmacht des „braunen Adolf“
Jägerstätters damalige Wehrdienstverweigerung ist darum genauso abzulehnen, wie wenn jemand heute in Österreich den Grundwehrdienst verweigerte, weil er die Waffe nicht für den roten Heinz – Bundespräsident Heinz Fischer (SPÖ) – tragen wollte.
Der „rote Heinz“ (derzeit SPÖ-Mitglied „in Ruhe“) ist das rechtmäßige Staatsoberhaupt Österreichs.
Auch einem ausdrücklich ungläubigen Staatsoberhaupt wie Heinz Fischer kommt alle Ehre und aller Gehorsam zu, der einem republikanischen Staatsoberhaupt gebührt.
Ändern würde sich die Gehorsamspflicht dem Bundespräsidenten gegenüber erst, wenn dieser zweifelhafte Befehle gäbe, die dem katholischen Glauben widersprächen, und denen kein Katholik und Christ gehorchen dürfte.
Ein Krieg für die Ausbreitung des Sozialismus, befohlen durch das rechtmäßige Staatsoberhaupt unseres Landes, wäre jedenfalls ein ernster Gewissenskonflikt, vergleichbar mit dem Gewissenskonflikt des künftigen katholischen Seligen Franz Jägerstetter gegenüber dem Krieg zur Ausbreitung des Nationalsozialismus, befohlen durch den damaligen de jure rechtmäßigen deutschen Staatschef Adolf Hitler (NSDAP, 1934-1945, Regierungschef seit 1933).
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#7   Genoveva   14:20:51 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Schwachsinn wem Schwachsinn gebührt.
Franz Jägerstätter hat nicht einfach den Wehrdienst verweigert, sondern den Waffendienst für den NS, den er als eindeutig verbrecherisch und damit als illegitimen Usurpator der staatlichen Macht erkannt hat.
Für die Befolgung seines Gewissens, das es ihm verbot, gegen das christliche Sittengesetz zu verstossen, ist er in den Tod gegangen. Also ist er ein Märtyrer.
Was dies für alle anderen katholischen Soldaten des WKII bedeutet, steht auf einem ganz anderen Blatt. Das wäre in jedem Einzelfall zu beurteilen – Pauschalurteile sind hier in die eine wie andere Richtung völlig fehl am Platze.
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#6   Typ   14:19:56 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Übrigens…
…ich hoffe, der deutschenationale Christ Auer verweigert auch Maximilian Kolbe die Verehrung. Man bedenke nur: Dieser Pater Kolbe weigerte sich, einen Befehl seitens legitimer deutscher KZ-Obere anzunehmen, widersprach dem zuständigen Kommandeur und erlaubte sich sogar, einen Gegenvorschlag zu dessen Anweisung zu machen.
Kolbe ist also gestorben für den Ungehorsam gegenüber dem legitimen Staat. Ergo ist er kein Märytrer, sondern ein irregeleitetes Gewissen.
Möge der modernistische, linksradikalen Zirkeln in die Hände spielende widerwärtige Kolbe-Kult endlich enden.
Ehre, wem Ehre gebührt! Den KZ-Häftlingen, die Anweisungen der Führer nicht bedingungslos befolgten, gebührt sie nicht!
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#5   Alois Hudal   14:19:39 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Artikel:
Lieber Herr Auer,
Sie sprechen mir aus dem Herzen ! Ihr Artikel ist 1A. Es gibt noch gute Tiroler, deo gratias !
Wir werden uns weiterhin dagegen wehren, daß hier linke Gutmenschen unsere Soldaten verunglimpfen und Fahnenflüchtige von diesen Leuten hofiert werden !
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#4   santo domingo 2   14:17:59 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Aha…
der Papst orientiert sich also nicht daran, was das eine oder andere bräunliche Blatt in Österreich von Franz Jägerstätter hält.
Was’n Verbrechen! ;-)
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#3   Freinsberg   14:14:48 | Mittwoch, 27. Juni 2007
bitte
nicht schon wieder! Das hatten wir doch schon bei hw. lochner!
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#2   Typ   14:10:48 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Ekelhaft
Ehre wem Ehre gebührt. Unseren Soldaten im Zweiten Weltkrieg gebührt sie.
Das sagt schon alles. Ungeachtet der persönlichen Beweggründe jedes einzelnen war nichts Ehrenhaftes daran, für Adolf Hitler Waffen zu ergreifen.
Die Rechnung ist simpel: Hätten sich alle so verhalten wie Jägerstätter 1943, dann hätte es nie einen 2. Weltkrieg gegeben. So einfach ist das.
Weil er aber der einzige war, wurde er hingerichtet. DAS ist heroisch. Mit den Schafen zu blöken und hinter einem terroristischen Diktator herzulaufen und für ihn andere Länder zu überfallen und zu versklaven, daran ist nichts Ehrenwertes – mag auch der Einzelne ohne Schuld sein.
Wenn der Papst diese Seligsprechung zulässt, wird er schon wissen, warum. Zum Glück weiß er es besser als dieses freche Bürschchen aus Innsbruck.
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