Einige Anmerkungen zur Seligsprechung eines Wehrdienstverweigerers. Von Johannes Auer, Innsbruck.
Franz Jägerstätter
(kreuz.net) Am 26. Oktober 2007 soll ein Wehrdienstverweigerer aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges selig
gesprochen werden. Wenn man der Generation unserer Väter oder, in meinem Fall, unserer Großväter, gerecht
werden will, kann man dazu nicht schweigen.
Es genügt, die Ereignisse, die zur Vollstreckung der Todesstrafe
bei Franz Jägerstätter (1907-1943) führten zu betrachten, um festzustellen, daß man es hier nicht
mit einem Vorbild zu tun hat.
Hier die Fakten: Im Jahr 1939 rückte Jägerstätter zum Militär ein.
Nach kurzer Zeit wurde er unabkömmlich gestellt und entlassen.
1940 rückte er erneut zum Wehrdienst
ein und wurde vereidigt.
Aufgrund eines Antrages seiner Heimatgemeinde wurde er 1941 erneut unabkömmlich
gestellt.
Im Jahr 1943 erhielt
Jägerstätter einen weiteren Gestellungsbefehl. Er zeigte einen anfänglichen Widerwillen, sich zu melden.
Die Familie und der Ortspfarrer drängten ihn, einzurücken. Sogar der Bischof von Linz suchte Jägerstätter
in dieser Angelegenheit auf.
Alle rieten ihm von einer Wehrdienstverweigerung ab. Schließlich rückte
er verspätet ein und gab dann bekannt, den Dienst als Soldat abzulehnen.
Es ist eine Tatsache, daß
der damals regierende Papst sowie die Bischöfe es als legitim und als staatsbürgerliche Pflicht betrachteten,
in der Wehrmacht zu dienen.
Jägerstätters damalige Wehrdienstverweigerung ist darum genauso abzulehnen,
wie wenn jemand heute in Österreich den Grundwehrdienst verweigerte, weil er die Waffe nicht für den
roten Heinz – Bundespräsident Heinz Fischer (SPÖ) – tragen wollte.
Während des Zweiten Weltkrieges
dienten auch Priester in der Wehrmacht. Diese war keine verbrecherische Organisation.
Wenn ich das Kriegstagebuch
meines Großvaters in Händen halte, weiß ich, daß diese Männer damals ihre Pflicht vor Gott und der
Heimat leisteten. Sie haben nicht für Hitler gekämpft, sondern für das Vaterland.
Auch ihnen gehört
Dank und Anerkennung ausgesprochen. Wofür man Jägerstätter danken könnte, ist mir schleierhaft.
Es
ist bezeichnend, daß der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, der allgemein nicht für
seinen herausragenden Mut bekannt ist, auf den Zug der Gutmenschen und Linken aufspringt und salbungsvoll
von Jägerstätter schwärmt.
Jägerstätters Mutter und seine Frau mit den Töchtern Maria, Aloisia und Rosalia, 1940
Ja, Herr Kardinal, es ist leichter dem Zeitgeist zu huldigen und sich von
den Linken tätscheln zu lassen, statt herzhaft dort anzupacken, wo der Schuh drückt.
Über die brennenden
Probleme in Kirche und Welt hört man vom Kardinal eher wenig und Beschwichtigendes.
Dafür setzt er
sich für eine Ikone des lokalen Gutmenschentums ein. Auf diese Weise hilft er den Linken zu einem fragwürdigen
Sieg.
Die Gefahr, die mit dieser Seligsprechung offenbar wird, ist keine geringe. Sie besteht darin,
alle anderen Wehrmachtssoldaten – der gegenwärtige Papst eingeschlossen? – als Kriminelle hinzustellen.
Dabei wird vergessen, daß viele Soldaten von edlen Motiven beseelt waren, als sie gegen den verbrecherischen
Kommunismus in den Krieg zogen.
Wir brauchen hier nur an die spanische „Blaue Division“ zu denken, die
von 1941 bis 1943 im Rahmen der Wehrmacht am Rußlandfeldzug teilnahm.
Dem ganzen Treiben die Krone aufgesetzt
hat der österreichische Bundespräsident, als er der Witwe Jägerstätter (94) eine hohe Auszeichnung
verlieh.
Dazu schrieb Martin Pfeiffer – Schriftleiter des österreichischen Magazins ‘Die Aula’ – in
der Wochenzeitung ‘Zur Zeit’:
„Daß es für das Meistern der eigenen schwierigen Lebenssituation bereits
Ehrungen durch das Staatsoberhaupt gibt, ist wahrlich ein Novum.“
Als katholischer Christ lehne ich die
Seligsprechung Jägerstätters ab. Gleichzeitig bekräftige ich meinen Respekt und meine Hochachtung vor
unseren Soldaten.
Ehre wem Ehre gebührt. Da lassen wir uns weder vom Zeitgeist, noch von der verlogenen
Linken, noch von der verlinksten Amtskirche was dreinreden.
Ehre wem Ehre gebührt. Unseren Soldaten
im Zweiten Weltkrieg gebührt sie.
Email-Adressen der Empfänger
93 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Österreichs Selige Österreich kann jedenfalls stolz sein, auf die Seligen, einschließlich derjeniger,
die wir durch Papst Johannes Paul II. bereits erhalten haben, zuletzt der letzte römisch-katholische
Kaiser des Abendlandes Karl I. von Österreich, und auch der künftige Selige Franz Jägerstetter gehört
bald dazu.
#95 timpressum † 21:04:28 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Die Wehrmacht… Sicher gab es in der Wehrmacht Menschen, die blind waren gegenüber dem verbrecherischen
Krieg. Aber genauso gab es in der Wehrmacht Menschen, die sich geweigert haben, auf andere zu schiessen
oder – mutiger noch – bei den Exekutionen der Zivilbevölkerung nicht mitzumachen! Ehre ihrem Angedenken!
@Balkan & Balkansiedlungen Was immer sie in einschlägigen Broschüren zusammengelesen haben mögen –
Bosnien-Herzegowina ist kein Bestandteil Serbiens. Der Balkan ist ja ein schwieriges, ineinander verwobenes
Siedlunsgebiet. Welche exakten Balkan- und Balkansiedlungsgebiete genau das damalige Kaisertum Österreich
in sein Staatsgebiet als „Neusüdösterreich“ einverleibt hat, ist eine andere Frage: Es war jedenfalls
ein völlig fremdes Gebiet, besiedelt von mehreren Völkern, darunter auch von Serben.
@Rudolfus Und warum werfen Sie der britischen Krone (mir ist Adel einerlei) deren Bündnistreue vor? Es
ist doch wohl so, dass sowohl die deutsche wie österreicherische, aber auch die Eliten anderer „Nationen“
sich „ihres“ Volkes bemächtigen und nach Belieben manipulieren und als Kanonenfutter, wider G’TTES Willen,
missbrauchen!
#92 verecundus 09:25:22 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus Wann hat Österreich denn jemals Serbien annektiert? Oder sollten Sie als Anhänger der großserbischen
Lösung (Serbiens Grenzen von den Alpen bis zur Ägäis) nur den imperialistischen Müll Belgrader Salons
und Hinterzimmer wiederkäuen? Was immer sie in einschlägigen Broschüren zusammengelesen haben mögen –
Bosnien-Herzegowina ist kein Bestandteil Serbiens.
@GerdEric / Berlin & Wien 1914 Wegen der damaligen Militär- und Staatenbündnisse, welche allerdings
oftmals auch völlig wechseln konnten. Das Klügste für Berlin 1914 wäre gewesen, wenn Kaiser Wilhelm
dem Kaiser Franz Joseph von vornherein erklärt hätte, daß man Wiens unsinnige Balkanpolitik von vornherein
nicht unterstützte – denn warum sollte sich auch Berlin für Wiens Dummheiten mit Rußland anlegen! Man
hätte das Bündnis Berlin-Wien in puncto Wiener Balkanpolitik im Vorfeld ausdrücklich ausklammern sollen.
Stattdessen sprang Berlin Wien bei – und damit war das Wilhelminische Deutschland im Krieg.
@GerdEric / WK I & Österreich-Serbien-Rußland Der Auslöser liegt bekanntlich bei Wilhelms Kaiserkollegen
Franz Joseph I. in Wien mit seiner Annexion Serbiens und der Schutzmacht Serbiens Rußland. Kaiser Wilhelms
Berlin hat jedenfalls Kaiser Franz Joseph in seinem Vorgehen gegenüber Serbien ausdrücklich gewarnt –
die Letztentscheidung lag aber bei Kaiser Franz Joseph. Kaiser Franz Josephs Fehler lag bereits in der
Annexion des Balkans und Serbiens überhaupt – eine solche Expansionspolitik ist sicher nicht christlich
gewesen: und sie war Österreichs Anfang vom Ende.
@GerdEric / Geschichtsunwissen War es nicht der Trottel KW2 der durch den WK1 Deutschland und dessen Ansehen
fundamental ruinierte? Sie müssen schon die Geschichte ernsthaft kennen. Kaiser Wilhelm II. den I. Weltkrieg
in die Schuhe zu schieben, das ist ja schon üble Nachrede!
@GerdEric / Die Schuld Kaiser Wilhelms II. einfach nur erbärmlich Ihre Versuche WK2 rein zu waschen.
Dass es in Polen Verfolgung Deutscher und auch der Juden gab, entschuldigt nicht, dass Sie hier ständig
abgöttisches Verhalten für heilig erklären wollen, denn auch die von Ihnen benannten Verfolgungen sind
ursächlich im WK1, also durch Deutschland, richtiger durch das Militär, der Elite des damaligen Detuschen
Reiches, begründet. Die Jahre 1922-1939 der Millionen Deutschen im polnischen Staat können Sie keineswegs
dem deutschen Kaiser Wilhelm II. in die Schuhe schieben. Da sind schon die Leute verantwortlich, die direkt
dafür auch verantwortlich zu machen sind – und nicht ein Kaiser, der 1918 abgedankt hat.
@Rudolfus einfach nur erbärmlich Ihre Versuche WK2 rein zu waschen. Dass es in Polen Verfolgung Deutscher
und auch der Juden gab, entschuldigt nicht, dass Sie hier ständig abgöttisches Verhalten für heilig
erklären wollen, denn auch die von Ihnen benannten Verfolgungen sind ursächlich im WK1, also durch Deutschland,
richtiger durch das Militär, der Elite des damaligen Detuschen Reiches, begründet. Dass Kaiser und sonstiger
„Adel“ das Volk als Kanonenfutter für ihre persönlichen Vorlieben missbrauchten, ist so, dass die dazu
auch G’TT missbrauchten sollte Ihnen zu denken geben.
Kriegsbeginn gegen Deutschland bei Großbritannien Sie schreiben von den schlechten Vorsätzen der Briten,
doch die Briten haben den Krieg nicht begonnen, und wir sind keine Briten. Tatsächlich war es umgekehrt,
wie man in den Zeitchroniken nachlesen kann: Die Briten haben Deutschland den Krieg erklärt, nicht Deutschland
den Briten. Den ersten Schuß im neuen Krieg in Europa 1939 allgemein haben zwar nicht die Briten abgegeben –
sondern das war der polnische Staat in der blutigen Verfolgung seiner Minderheiten, zu denen auch Millionen
Deutsche und auch Deutsche israelitischer Konfession gehörten – sodaß selbst jüdische Deutsche nach
Hitler-Deutschland flüchten mußten. Die Briten sind dem daraufhinfolgenden Krieg Deutschland-Polen völlig
freiwillig beigetreten. Alles nachzulesen im Buch Der Krieg, der viele Väter hatte, verfaßt von einem
ehemaligen deutschen NATO-Befehlshaber. Keine Nation der Welt läßt Millionen Landsleute von einem anderen
Staat blutig verfolgen, auch heute nicht, Deutschland dagegen mußte dieses Vorgehen bereits jahrelang
von der Seite des polnischen Staates her mitansehen, nämlich von 1922 bis 1939 – warum wären sonst jahrelang
selbst jüdische Deutsche nach Hitler-Deutschland vom polnischen Staatsgebiet her geflüchtet?
@Rudolfus Gibt es kein reguläres Staatsmilitär, so kann jede andere Macht den Staat übernehmen. Stimmt,
aber erst in dem Moment, in dem ein „eigenes“ Militär (es ist ja doch nie das Militär des Volkes, sondern
immer das Militär der herrschenden „Klasse“) gegen das Besatzungsmilitär einen Krieg führt, leidet
das Volk. Z.B. Afghanistan: Wie oft wurde Afgh. tatsächlich von ausländischem Militär unterworfen?
ich glaube, Deutschland in seiner recht kurzen Geschichte öfters. die Briten haben es versucht, die Russen
versuchten es, die USA werden es nicht schaffen. Richtig ist, dass jede andere Macht (eben ausser dem
Militär, welches ja eigentlich nur Handlanger ist) die Staatsgewalt (was auch immer das ist) übernehmen
kann, doch ein einiges Volk wird es nie unterwerfen können, es sei denn, man tötet den Glauben, z.B.
die Kultstätten werden geschliffen, als da sind heilige Haine, heilige Eichen… und andere Kultstätten
werden errichtet und mit Militär durchgedrückt. Das Volk ist der Elite nur Kanonenfutter. Das Volk Israel
hat bisher nur überlebt, weil es kein eigenes reguläres Militär hatte (weshalb ich mir heute mehr Sorgen
mache um den Fortbestand mache). Das „reguläre“ Militär unter König David hatte zwar Erfolge, doch
Davids Nachfolger scheiterten fast alle in der wirklichen Nachfolge (die allein IHM, dem HERRN gelten
kann), wie die Makkabäer nur mit G’TT siegen konnten. So ist der Untergang des christl. Abendlandes G’TT
gewollt, zulange dient die Elite des Volkes zwei Herren.
War es heldenhaft für Hitler zu kämpfen ? Wir können froh sein das wir nicht in der Zeit des Dritten
Reichs gelebt haben. Ob man Jägerstätter selig sprechen kann liegt an der Instution der Kirche. Die
Jungfrau von Orleans wurde für ihre Kriegszüge gegen Engländer ( die ja auch Christen waren ), vor
allem aus politischen Gründen heilige gesprochen. Es war ein Fehler sie zu verbrennen, und sie möge
mir verzeihen, aber Ich denke Krieg ist einfach falsch. Mein Großvater wurde auch in den II Weltkrieg
einberufen, und er glaubte der einzige Grund warum er überlebte war weil er keinen feindlichen Soldaten
getötet hat.
@ Rudolfus Kein Staat auf Erden kann ohne Militär Bestand haben. Gibt es kein reguläres Staatsmilitär,
so kann jede andere Macht den Staat übernehmen. Stimmt in einer Weise. Daher war die Bundeswehr bis vor
ein paar Jahren für mich auch völlig in Ordnung, nämlich genau so lange, wie sie keine Auslandseinsätze
gemacht hat. Ideale Armee ist für mich die Schweizer Armee. REINE Vereidigungsarmee. Zugeschnitten genau
auf die Besonderheiten und Gegebenheiten der Schweiz. Aber eine potentielle Angriffsarmee kann ich nicht
unterstützen. Die ist auch nicht notwendig zur VERTEIDIGUNG.
@Rudolfus dass Sie hier vehement den WK2 aus patriotischer Sicht versuchen zu deuten ist armselig, für
Sie ist Militär per se gut… Dass Christen zu damaliger Zeit von Blindheit geschlagen waren, ist eine
traurige Sache, dass aber Christen noch heute die Verbrechen, das verbrecherische Ziel Nazideutschlands
als die Fehler der Alliierten deuten wollen, ist ein Liebesdienst an Hitler. Sie schreiben von den schlechten
Vorsätzen der Briten, doch die Briten haben den Krieg nicht begonnen, und wir sind keine Briten. So arrogant
bin ich schon, dass ich sage: „Andere sollen von mir Gutes lernen!“ also muss ich Vorbild sein. Es darf
nicht sein, dass ich sehe, die machen es schlecht, also mache ich es auch schlecht, oder wollen Sie mir
sagen, dass Sie der Depp sind, der anderen in den Brunnen hinterher springt? Sie stellen den Deutschen
ein schlechtes Zeugnis aus, als wüssten sie nicht, was Gut ist! Du kannst nicht zwei Herren dienen!
@ Fragender Ja, das wäre auch praktisch. Dann hätte geradezu jeder Deutsche einen Privatheiligen in
der Familie! Mein Opi wäre dann der sl. Karl. Nicht schlecht!
@ Kurt K: ein Vorschlag an den Autor Sie haben mich auf eine Idee gebracht: wenn die Wehrmacht tasächlich
so segensreich und Widerstand so schlecht war, wie er behauptet, dann möge der Autor dieses ekelerregenden
Artikels Schönborn vorschlagen, stattt Jägerstätter halt die Wehrmacht selig zu sprechen… mal schaun,
ob er damit durchkommt…
@Rudolfus Die Regierung von Costa Rica ist zwar der „Anti-Irak-Allianz“ der USA beigetreten. hat aber
mangels Militär kein Militär dorthin geschickt. www.kas.de/…4/5318_dokument.html
Wie schon gesagt… Will man ihn denn gleich heilig sprechen? Ist selig sprechen denn nicht sowas wie
„heiligsprechen für Arme“? Also was geringeres? Aber wie gesagt: das sollen die Theologen ausmachen.
Ich finde es nur ziemlich seltsam, dass einem Mann, der den Dienst an der Waffe für Hitler verweigert
hat, und daraufhin von einem verbrecherischen Regime umgebracht wurde, von manchen hier an den Karren
gefahren wird mit der Begründung „Vaterlandsverrat“ oder ähnlichem.
Mehrtürer Ob Jägerstetter ein Märtyrer war, überlasse ich gerne den Theologen. Aber ein Held war er.
Wer einen Angriffskrieg aus Gewissensgründen nicht mitträgt und dafür sein Leben lässt, ist ein Held.
@Heinrich der Zweite / Krieg gegen Deutschland So ist es leider! Polen, die Tschechei, die UdSSR alle
auf der Gegnerseite: Das ließ überhaupt nichts gutes für einen verlorenen Krieg gegen Deutschland erwarten!
Aber wenn Deutschland und somit das eigene Volk gewonnen hätte – dann hätte auch die NSDAP und Kanzler
Hitler mitgewonnen! Und tatsächlich ist die Vertreibung und die Vernichtung des Ostdeutschtums, ganz
Ostdeutschlands und des ganzen Sudetenlandes schlimmer geworden, als man es befürchten hätten können.
Dieser Krieg war nur durch Hitler möglich geworden – und das preußische Innenministerium hatte noch
vor 1932 ermittelt, daß Hitlers NSDAP auslandsfinanziert war, jedenfalls zu wesentlichen Teilen, nämlich
aus dem angelsächsischen Bereich. Eine solche Finanzierung wäre z.B. für die Parteien in den USA verboten,
zumindest in den heutigen USA. Kaiser Wilhelm II. und Kaiser Franz Joseph I. hätten eine Partei in den
USA finanzieren sollen, dann hätten sie einen sich abzeichnenden Krieg gegen London und England gewonnen.
Lieber MichalK, natürlich war der zweite Weltkrieg wie ihn Hitler führte nicht gerecht. Aber war der
zweite Weltkrieg wie ihn Stalin, Roosevelt und Churchill führten gerecht? Wohl auch kaum. Hier liegt
das Problem.
Der zweite Weltktrieg war nicht gerecht War der zweite Weltkrieg, wie er von Hitler geführt wurde, gerecht?
Falls nein, dann ist die Teilnahme an der Hitler Seite schlecht und der, die sie aus Gewissensgründen
ablehnt, ein Gerechter und ein Martyrer, falls er es mit dem Leben eingebüsst.
@S. Domingo 2 / „Puerto Rico“ statt „Costa Rica“ Da meinen Sie wohl eher Puerto Rico, nicht wahr? Sie
haben recht – alle Postings meinerseits über Costa Rica beziehen sich auf Puerto Rico. Sie kennen sich
ja über Lateinamerika bestens aus! Costa Rica ist natürlich ein de jure souverainer Staat – de facto
aber US-abhängig, denn warum würde Costa Rica schon sein Militär für die USA in den Irakkrieg schicken,
so wie auch andere US-abhängige Staaten in der Welt.
@Fundi Herr Dipl. Ing. Dr. Dr. Johannes Auer gibt einfach seine fundierte Meinung zur causa Jägerstätter
wieder. Als nicht-Deutscher finde ich keinen Nationalsozialismus im Artikel. Nur bin ich anderer Meinung
als Auer bezüglich Jägerstätter. Auer aber verteidigt seinen Vater und seine Onkel. Das ist verständlich
und an sich löblich, nur überzeugt das nicht gegen Jägerstätter. Auer ist alles andere als ein Neonazi.
@GerdEric: Deutscher NS-Widerstand nicht unterstützt durch die Alliierten Also ist jeder Widerstand gegen
das NS-Reich richtig gewesen und jede Zusammenarbeit wider G’TTES Gebote, also „des Teufels“! Ein bedeutender
Widerständler aus der NS-Zeit, in der späteren BRD Parlamentspräsident, äußerte sich klar darüber,
daß die Alliierten keinerlei Interesse hatten, den deutschen Widerstand gegen das NS-Regime zu unterstützen.
Er sagte sinngemäß: „Wir wollten das während der NS-Zeit nicht lernen, aber nach dem Krieg mußten
wir es lernen: Daß dieser Krieg nämlich nicht gegen Hitler und gegen die NSDAP geführt wurde, sondern
gegen Deutschland.“ Die Fortsetzung des britisch-deutschen Weltkrieges – nämlich als einen weiteren,
völligen Vernichtungskrieg gegen das völlig geschwächte Deutschland –, das war klare Intention Londons
bereits im Jahre 1918, als der I. WK zu Ende gegangen war – und der zugunsten Englands ausgegangen war,
im letzten Moment durch den rettenden USA-Kriegseintritt auf Englands Seite, trotz der Millionen Deutsch-US-Amerikaner
(leider nicht im US-Präsidentenpalast zu Washington). Hitler war der von England ersehnte Kanzler in
Berlin, um die bereits 1918 geplante Luftbombardierung gegen Deutschland endlich in die Tat umsetzen zu
können – und die Partei war auslandsfinanziert (Preußens Innenministerium). Die Allierten haben den
deutschen NS-Widerstand nie unterstützt – zumindest die Westalliierten, aber was soll man mit einem Stalin,
der in Moskau seine eigenen Genossen nach Sibirien verschickte, selbst die deutschen UdSSR-Immigranten.
Lieber Fundamentalist, ohne dem Franz Jägerstätter was von seinem Nachruhm nehmen zu wollen, irgendwie
problematisch ist die ganze Sache schon. Zumal sich Glaubenszeugnis, Selbstmitleid, Tapferkeit, allgemeine
Verweigerungshaltung usf. in einer nicht entwirrbaren Weise mischen. Bei Rupert Mayer oder Pater Maximilian
Maria Kolbe liegen die Dinge da viel klarer vor uns. Sie eignen sich daher besser als Vorbilder.
Entspricht dem neonazistischen Grundton von kreuz.net!!! Volksgenossen Auers widerliche, dem Geiste Jesu
Christi fundamental entgegengesetzte Hasstiraden gegen den Blutzeugen Franz Jägerstätter entsprechen
im übrigen dem immer wieder deutlich werdenden neonazistischen Grundton von kreuz.net! Volksverdummung
des Antichristen!
Lieber Rudolfus, sagte ich doch: Sie war nie Kaiserin.Allerdings führte Sie den Titel. Maria Theresia
erhob ihren Gemahl auch zum Mitregenten in den Erbländern, wo sein Einfluss aber relativ gering war.
Umgekehrt führte Maria Theresia als Gemahlin des Kaisers zwar den ihr zustehenden Titel einer Kaiserin
(Imperatrix), nahm aber auf die Reichspolitik kaum Einfluss. Das mit Costa Rica richtete sich gegen eine
mittlerweile gelöschte blöde Bemerkung von Landorganist.
@ Rudolfus Costa Rica? Status des Gebietes Costa Rica: Daß das Gebiet Costa Rica ein souverainer Staat
wäre, das ist ein Irrtum der Wikipedia. Costa Rica besitzt keine volle staatliche Souverainität, sondern
steht unter US-Oberhoheit. Es gibt immer wieder auch Diskussionen über einen möglichen Statusänderung
in Form eines US-Bundesstaates – z.B. anhand der Insel Hawaii. Da meinen Sie wohl eher Puerto Rico, nicht
wahr?
Jägerstätter ist ein Blutzeuge des Glaubens!!! Franz Jägerstätter gebührt die Ehre der Altäre wie
kaum einem Andern! Jener fiese Schreiberling namens Auer soll sich in seinem dumpfbackigen Neonaziklientel
tummeln, am besten mit wohlgeschnürten Springerstiefeln. Sich hinter solchen Formulierungen mit dem Mantel
des Christentums zu bedecken ist einfach nur widerlich!!!
@Heinrich v. O. / Der Kaiserintitel Maria Theresias & die Kaisergattinnen als Kaiserinnen Es ist zwar
richtig, daß der tatsächliche gekrönte Erwählte Römische Kaiser Maria Theresias Gatte Franz I. Stephan
war, und dieser der eigentliche Träger des heiligen römischen Kaisertums war, und nicht Erzherzögin
Maria Theresia v. Österreich. Erzherzögin Maria Theresia v. Österreich war aber die rechtmäßig angetraute
Gattin des Kaisers und trug darum auch ganz offiziell den Titel einer Kaiserin, begründet allerdings
nur im Kaisertum ihres Gatten Franz I. Stephan (übrigens eines Freimaurers und Katholiken). Sie wird
in den alten Dokumenten und auf den Ehrenmälern auch ganz klar so genannt. Dasgleiche gilt auch für
das letzte römisch-katholische Kaiserpaar des Abendlandes, das Kaiserpaar des Kaisertums Österreich:
Träger des Kaisertums und der eigentliche Kaiser war das jeweilige Oberhaupt des Hauses Habsburg, zuletzt
der sel. Kaiser Karl I. mit dem Tod Kaiser Franz Josephs I. 1916. Die Gattinnen der Kaiser wuren immer
auch zurecht „Kaiserin“ genannt, auch wenn die Kaiserin nicht der eigentliche Rechtsträger des Kaisertums
war. Die Gattin des sel. Karl I. war immer auch „die Kaiserin“, nämlich Prinzessin und Kaiserin Zita.
Status des Gebietes Costa Rica: Daß das Gebiet Costa Rica ein souverainer Staat wäre, das ist ein Irrtum
der Wikipedia. Costa Rica besitzt keine volle staatliche Souverainität, sondern steht unter US-Oberhoheit.
Es gibt immer wieder auch Diskussionen über einen möglichen Statusänderung in Form eines US-Bundesstaates –
z.B. anhand der Insel Hawaii.
@Rudolfus Das sollen die Söhne und Töchter Gottes ja auch – solange es mit Gottes Geboten zusammenpaßt.
Also ist jeder Widerstand gegen das NS-Reich richtig gewesen und jede Zusammenarbeit wider G’TTES Gebote,
also „des Teufels“!
Differenziert Bei dem Anisemitismus, der hier voller Haß gepredigt wird, wäre das sowieso angebracht…
Ich habe hier nur zwei User jemals gesehen die Antisemitismus schrieben, und diese wurden gesperrt. Kritik
an Israel oder sowas ist noch kein Antisemitismus. Auch dieser Artikel ist nicht antisemitisch. Jedoch
bleibt so eine Kritisierung des sel. Franz Jägerstätter für mich ungeheuerlich, vor allem nachdem ich
seine Frau und ihre Geschichte hörte über Dr. Michael Davies, dem ehemaligen Autor und Vorsitzenden
des Una Voce (und früher sehr pro-FSSPX), 2004 verstorben. Da sah man, dass Franz wirklich sich der Verbrechen
bewusst war und diese Ideologie nicht siegen helfen konnte. kali, Meinen Sie die Rheinwiesenlager, die
Vertreibung der Ostdeutschen, Lamsdorf/Schlesien KZ, die Arbeitslager der Sowjetunion oder die Schauprozesse
im Gefängnis von Landsberg? Natürlich sollten Sie einsehen, dass fast genauso schlimme Verbrechen in
der Ukraine und Russland auch von SS-Einheiten begangen wurden, obwohl eine 15 Millionen Verschleppung
wie z.Zt. der Vertreibung (1945-1955) in Osteuropa während des II. WK nie geplant worden war. Die Seligsprechung
Jäg. sollte ja auch keine Verurteilung der katholischen Wehrmachtssoldaten sein, und darf auch keine
Verwerfung und Verdammung der Waffen-SS-Freiwillige gegen den Bolschewismus sein. Allerdings hatte Franz
Recht als er sagte, der Hitlerismus sei unmenschlich und verbrecherisch. Das ist nachher rausgekommen.
Das hat nichts mit Umerziehung zu tun.
@landorganist / Lügenpropaganda Ich habe Sie bereits bei der kreuz.net-Redaktion angezeigt wegen Ihrer
Nazi-Verleumdung. Unterlassen Sie diese strafrechtlich relevanten Beschuldigungen, da eine Strafverfolgung
auch im Weltnetz möglich ist – Sie sind keineswegs völlig anonym.
Landorganist, gell weil er geschrieben hat: Costa Rica ist z.B. eine US-amerikanische Kolonie Im Übrigen
irrt Rudolfus auch wenn er Maria Theresia als Kaiserin von irgend was bezeichnet. Kaiserin war sie nie.
die Wahrheit wird euch frei machen Wenn unsere Wehrmachtssoldaten damals gewußt hätten, was heute so
manche gehirngewaschene Nachplapperer der politisch festgeschriebenen Geschichte von sich geben, wären
die meisten von ihnen Heimgegangen und hätten diese Umerzogenen ihren „Befreiern“ überlassen. Millionen
von Deutschen haben diese „Befreiung“ sogar noch nach der „Befreiung“ nicht überlebt. So sind mehr Wehrmachtsangehörige
nach dieser „Befreiung“ umgekommen als während des gesamten Krieges.
@Staaten ohne Militär Sie schreiben: „Kein Staat auf Erden kann ohne Militär Bestand haben.“ Das stimmt
nicht. Es gibt Staaten ohne Militär: Costa Rica, Island, Panama, Mauritius, Liechtenstein, San Marino,
Monaco und weitere. Ein Staat ohne Miltär kann schon Bestand haben: Wenn es keine Nachbarstaaten gibt –
z.B. eine unbekannte Insel. Die von Ihnen genannten Staaten kommen zwar ohne eigenem Militär aus, dafür
haben sie Vertragsstaaten, die sich um die Verteidigung kümmern. Costa Rica ist z.B. eine US-amerikanische
Kolonie, und kein souverainer Staat, der souveraine Staat Island hat die USA als Vertragspartner, die
sonstigen souverainen Kleinstaaten können nur durch das Militär der Vertragsstaaten verteidigt werden
und sind nur de jure völlig souverain, aber nicht de facto: Wenn Monacos Fürstenfamilie keinen männlichen
Thronfolger mehr hätte, so fiele das Gebiet durch vertragliches Abkommen an Frankreich. Jeder Staat,
der nur de jure souverain ist, könnte jederzeit durch die Schutzmacht „einverleibt“ werden, da keiner
da wäre, den Staat zu verteidigen.
@Rudolfus Sie schreiben: „Kein Staat auf Erden kann ohne Militär Bestand haben.“ Das stimmt nicht. Es
gibt Staaten ohne Militär: Costa Rica, Island, Panama, Mauritius, Liechtenstein, San Marino, Monaco und
weitere. Siehe: de.wikipedia.org/…en_ohne_Milit%C3%A4r
SCHANDE über kreuz.net tja- wenn die Huldigung des 3. Reichs so weit geht, daß der Märtyrertod eines
aufrechten Katholiken dafür in den Dreck gezogen wird, dann sollte sich diese Seite ihren Untertitel
lieber in „revisionistische Nachrichten“ umbenennen… und vielleich ein freundliches „Hakenkreuz.net“
darübersetzen… Bei dem Anisemitismus, der hier voller Haß gepredigt wird, wäre das sowieso angebracht…
Schande über die, die diesen aufrechten, konsequenten und tiefgläubigen Christen in den braunen Schmutz
ihrer obszönen Geschichtsauffassung ziehen!!!!!!
@Stimme aus dem Tradiland Die Makkabäer waren nicht rechtmässig das Herrscherhaus, und von welchen Soldaten
ist die Rede, denen des Herodes oder denen der Römer? Waren es Juden oder eher doch römische Soldaten
von weiss der Kuckuck.
@Kurt K. / Das Militär als Staatsnotwendigkeit & römisch-katholische Militärdiözesen Kein Staat auf
Erden kann ohne Militär Bestand haben. Gibt es kein reguläres Staatsmilitär, so kann jede andere Macht
den Staat übernehmen. Aus diesem Grund ist das Militär höchstnotwendig, und aus diesem Grund errichtet
die hl. römische Kirche sogar für die bessere Seelsorgemöglichkeit der Soldaten eigene Militärdiözesen,
z.B. in Österreich. Die Bischofskirche der Militärdiözese Österreich befindet sich übrigens in der
Theresianischen Militärakademie zu Wiener Neustadt (Bundesland Niederösterreich), die von der Erwählten
Römischen Kaiserin Maria Theresia des Hl. Römischen Reiches als bis heute älteste Militärakademie
Europas gegründet wurde und früher auch die Residenz eines Erwählten Römischen Kaisers war. Der Bereich
einer Militärdiözese erstreckt sich über das gesamte nationale Staatswesen und ist somit für die regulären
Bistümer extraterritorial.
Mir kommt jetzt noch das Frühstück hoch, wenn ich einen solchen demagogischen Artikel lese. Ich danke
Gott dafür, nicht in dieser schlimmen Zeit gelebt zu haben. So ist es mir auch erspart geblieben, eine
Gewissensentscheidung treffen zu müssen, ob ich diene oder nicht. Aber Jägerstätter in den Schmutz
zu ziehen, weil sein Gewissen ihn dazu drängte, den Wehrdienst aus Glaubesngründen zu verweigern, ist
wohl nur mit einer braunen Uniform zu verstehen. Hätten alle seine entscheidung getroffen, wäre unsere
Welt verschont geblieben- übrigens: bevor man losheult: er hat diesen Schritt für sich gewählt und
nicht anderen gesagt, was sie tun sollen. Ein Märtyrer!
Bitte, genau berichten! Sogar der Bischof von Linz suchte Jägerstätter in dieser Angelegenheit auf.
Nicht der Bischof hat Jägerstätter aufgesucht, sondern Jägerstätter ist von St. Radegung nach Linz
gefahren, (rund 100 km) um mit dem Bischof über seine Gewissensnot zu sprechen.
Die richtige Antwort zum Kriegsdienst im Unrechtsstaat gibt der größte der Propheten: Der hl. Johannes
der Täufer in Lk 3.12ff: Es kamen auch die Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister,
was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist! Da fragten
ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt
oder Unrecht und laßt euch genügen an eurem Sold! Damit wir uns nicht mißverstehen: Der Täufer spricht
hier von Leuten, die Steuern für die Besatzungsmacht und deren Klientelkönig Herodes einhoben und freiwilligen
Militärdienst (welcher damals praktisch immer Kriegsdienst war) für eine fremde Militärmacht leisteten.
Er spricht von Helfern im Land des personifizierten Kindermordes (Bethlehem), Herodes, welcher tausende
gläubige Juden bei verschiedenen Anlässen ermorden ließ, welcher das rechtmäßige Herrscherhaus (der
Makkabäer) endgültig beseitigte, sein Land den Römern auslieferte. Er spricht ja nicht einmal gegen
den freiwilligen Militärdienst! Übrigens hat Christus bei der Begegnung mit römischen Besatzungssoldaten
im gleichen Sinne gehandelt und zwar bis zur Kreuzigung! Man kann es drehen und wenden wie man will. Jägerstätter
mochte subjektiv richtig handeln (was ich in Hinblick auf seine Familie bestreite), lag er doch objektiv
falsch und gegen die traditionelle Lehre von den Pflichten eines Christen im antichristlichen Staat. War
es objektiv falsch, hat seine Seligsprechung keine Grundlage in der Tradition und ist revolutionär!
@GerdEric / Regierungsformen Sie gehören zu den Leuten, die in jedem System funktionieren. Das sollen
die Söhne und Töchter Gottes ja auch – solange es mit Gottes Geboten zusammenpaßt.
@Rudolfus Und matt hätte in den betreffenden Jahren alles richtig gemacht, gegen seine zeitgenössischen
Mitvollidioten. Aber Sie reden sich schon im Vorauseilenden Gehorsam wider G’TT den HERRN damit raus,
es überhaupt nicht zu versuchen! Sie gehören zu den Leuten, die in jedem System funktionieren.
@ matt Extreme Linke dürften mit Franz Jägerstätter ähnliche Probleme haben wie extreme Rechte. Er
stand dem Stalinismus ebenso wie dem Nationalsozialismus sehr, sehr kritisch gegenüber, beides aus Glaubensgründen.
Christen, die sich zu Jägerstätter bekennen sind keine „linken Gutmenschen“ ich verbitte mir diese Schubladisierung!
Als ob man damit gleichsam in einem Boot säße mit den Abtreibern, Homo-Befürwortern und Mammonknechten.
Was kümmert es den Mond … … wenn der Hund ihn anbellt? Dieses Sprichwort darf getrost angesichts
dieses Kommentars eines – wie jemand bemerkt hat – „frechen Bürschchens aus Innsbruck“ Anwendung finden,
in welchem besagter Ignorant sein eigenes unmaßgebliches Urteil höher stellt als das der Kirche, die
im Hinblick auf die Person und auf das Verhalten Franz Jägerstätters durch die offizielle päpstliche
Bestätigung seines Märtyrertodes auf „selig“ erkannt hat und dies auch bald offiziell deklarieren wird!
Widerstand gegen ein Unrechtregime verdient immer Anerkennung, vor allem dann, wenn dieser – wie im Fall
Jägerstätter – aus der katholischen Glaubensüberzeugung begründet war und sich bis zum Opfer des eigenen
Lebens in der Treue zu Gott ausgewirkt hat.
#38 Alois Hudal 17:21:38 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Athanasius: Es ist ein Märchen, wenn Sie sagen, daß Rosenberg mit seinem „heidnischen Okkultismus“
die Leute verärgert habe. Tatsache ist, daß Rosenberg sich trotz seiner antikirchlichen Haltung gegenüber
den Ostvölkern relativ gemäßigt verhalten hat. Er ist selbst im Zarenreich als Baltendeutscher groß
geworden und sprach fließend russisch. Er selbst sah sich als Ketzer, den heidnischen Okkultismus überließ
er Himmler. Himmlers Leute und dem ostpreußischen Gauleiter Koch muß man tatsächlich das schlechte
Verhalten gegenüber den Ostvölkern anlasten. Allerdings muß hierbei berücksichtigt werden, daß Stalins
Fackelmänner-Befehl vom Sommer 1941, der potentielle Partisanen aufgehetzte, erst zur Verschärfung der
Situation durch deutsche Stellen beitrug.
Dies ist die Betreffzeile Ob Herr Auer die Seligsprechung ablehnt oder nicht, wenn die Kirche Jägerstätters
Seligkeit erkennt und sie offen ausspricht (das ist, was Seligsprechung bedeutet) dann wird uns etwas
Wahres offenbart. Wenn also der Papst der Meinung ist, Jägerstätter sei selig und seligzusprechen, dann
ist das nicht Mindermeinung Ratzinger, sondern herrschende Meinung Gott!
@matt in den Jahren 1938-1945 Seht es ein: Eure Vorfahren waren Vollidioten…nehmt sie nicht zum Vorbild,
setzt Euch darüber hinweg. Und matt hätte in den betreffenden Jahren alles richtig gemacht, gegen seine
zeitgenössischen Mitvollidioten.
Seht es ein: Eure Vorfahren waren Vollidioten… nehmt sie nicht zum Vorbild, setzt Euch darüber hinweg.
Sie sollen Buße tun, ihre Schuld einsehn, oder es wird ihnen schlecht ergehen. Manchen kann man ja zugute
halten: sie wußten nicht, was sie taten, vielen aber nicht. Jägerstätter ist das personifizierte Gewissen
in dieser Zeit. Aus meiner Sicht: wer ihn verachtet, verachtet Christus und wird vor Gericht nicht bestehen
können.
@maxentius / Götzenkult als schlimmstes Übel Aber die frühen Märtyrern und Jägerstätter haben doch
gemeinsam, dass beide etwas verweigerten, was der Staat vorschrieb. Aber das ist auch schon die einzige
Gemeinsamkeit. Götzenkult ist die erste und schlimmste Sünde, weil sie sich direkt gegen Gott richtet.
Und der Dienst im Militär ist nicht von sich aus schlecht, sondern grundsätzlich etwas Gutes.
Ich bin angewidert von diesem Artikel und hoffe dies ist nicht Auffassung der Redaktion… Es zeigt sich
immer deutlicher: Jägerstätter ist der Eckstein, das Gewissen, welches in dieser bösen Zeit verworfen
wurde. Er hat sich hingegeben für seine Überzeugung. Und ganz richtig: er hat durch sein Zeugnis das
Verbrechen entlarvt dem Hitler-Regime zu dienen. Alle, die diesen Krieg mitgemacht haben, haben sich schuldig
gemacht insb. die Christen natürlich, die es doch besser wissen mußten. Und Jägerstätter war in seinem
gläubigen Bewußtsein einfach soweit fortgeschritten, war von so edlem Charakter das zu erkennen, in
Gegensatz zu den feigen und untertänigen Mitmachern. Diese sollten doch zumindest ihre Schuld einsehen
und ihr verbrecherische Mittäterschaft nicht noch als Pflichterfüllung darstellen. Wieso konnte Hitler
aufkommen? Weil es zuviel solche Menschen gab und zuwenige vom Niveau eines Jägerstätter.
@Athanasius Wie kommen Sie zu dem abwegigen Schluß, der Bromberger Blutsonntag werde in der BRD völlig
verschwiegen? Es gibt sogar einen Artikel dazu in der Wikipedia, und dort ist auch allerhand Literatur
auf Deutsch angeführt. de.wikipedia.org/…omberger_Blutsonntag
@Rudolfus Dereinst gab es sowohl pazifistische Christen die den Mietlingsdienst im Römischen Reiche ablegen
wollten, dafúr in den Märtyrertod gingen. Aber andere haben dennoch auch als Christen als Soldaten an
den Grenzen des Reiches gewacht. Manche von denen weigerten sich aber Götzenopfer zu bringen und fanden
alsbald noch den Märtyrertod. Was der Wehrmacht angeht: natürlich war die Wehrmacht in der Ukraine,
in Weissruthenien und Litauen/Lettland gerne gesehen. Die ganze ukrainische Bevölkerung wäre 1942 in
den freiwilligen Dienst gegen Stalin gezogen, hätten nicht sofort Oktober 1941 die SS-Leute die Ukrainer
verfolgt, bestohlen, ermordet und in Ostland (Litauen/Lettland) nicht Rosenberg mit seinem okkulten Rassismus
die Leute verärgert. Sie haben Recht, im Osten war man ANFANGS sehr froh über die Wehrmacht und auch
1943 traute man denen mehr als der von Ihnen zu Recht (aber nicht jeder Einzelne!) als satanisch bezeichneten
Allgemeinen und Waffen SS. Jedoch hat die Wehrmacht auch sehr viele Verbrechen einfach passieren lassen.
Zwar gegen den Willen der Generäle (u.a. Paulus und später sogal Jodel), aber dennoch. Und das Herrenmenschgefühl
der neuheidnischen Deutschen in Osteuropa damals, machten eine grosse antikommunistische Koalition unmöglich.
Sogar die pro-Deutschen Slowaken weigerten sich am Ende noch Himmlers Schergen zu dienen und ihre jüdische
Mitbürger abführen zu lassen. Die NS-„Diplomatie“ hat die Vernichtung der Sowjets durch den Volkswut
der Europä. Nationen vorgebeugt
@rudolfus Aber die frühen Märtyrern und Jägerstätter haben doch gemeinsam, dass beide etwas verweigerten,
was der Staat vorschrieb. Deshalb mussten sie auch sterben. Warum sollen die anderen Helden sein und Jägerstätter
ein Vaterlandsverräter??
@Maxentius / Götzenkult der alten Heidenkaiser Nach der Logik von Herrn Auer wären die Christen, welche
nicht dem Kaiser opfern wollten auch Verräter am Vaterland gewesen und nicht heilige Märtyrer. Die Frage
des Götzenkultes ist völlig unzweideutig und daher auch leicht zu beurteilen. Das ist ein mehr als hinkender
Vergleich. Wesentlicher ist, daß bereits die frühen Christen den Kriegsdienst ablehnten.
Meiner Meinung nach… gibt es einige Parallelen zwischen Franz Jägerstätter und den Märtyrern der
alten Kirche. Nach der Logik von Herrn Auer wären die Christen, welche nicht dem Kaiser opfern wollten
auch Verräter am Vaterland gewesen und nicht heilige Märtyrer. Für einen wahren Christen kommt zuerst
Gott, nicht das Vaterland!
@Athanasius / Die Wehrmacht im UdSSR-Osteuropa war gerngesehen Mit Ausnahme von Polen – wo die Wehrmacht
Hitlers Leute und die satanische SS mitbrachte – war die Deutsche Wehrmacht jedenfalls im UdSSR-besetzten
Osteuropa äußerst willkommen, da es nach einem Stalin-Regime nur besser werden konnte – und wurde sogar
mit Brot und Salz begrüßt, als Befreier von der UdSSR und von Stalin. Leider hatte Hitler einen Vernichtungskrieg
angeordnet und die Osteuropäer, die die Wehrmacht segnend und mit Kruzifixen in der Hand begrüßten,
wurden von vielen Wehrmachtsoffizieren schändlichst behandelt – es soll aber auch umgekehrte Fälle gegeben
haben.
@ Athanasius Mit meinem Urteil über Franz Jägerstätter will ich die Leistung vaterländischer Pflichterfüllung
von Wehrmachtssoldaten nicht gemindert wissen.
@Christian Hüller Kriegsdienst 1941 unter Begriff der Befreiung der baltischen Völker und der Ukrainer
und Russen selbsts aus der bolschewistischen Knechtschaft, wäre also wohl zu Gottes Ehre gewesen? Ich
glaube übrigens, dass 1945 es moralisch wirklich einwandfrei war die heranstürmende, vergewaltigende
und vernichtende Rote Armee zu stoppen. Die Volkssturm-Männer waren keine Verbrecher, sondern Helden.
Vielleicht hätte F.J. zu diesen Einheiten wohl gehören wollen um die Russen abzuhalten und den Amerikanern
den Einmarsch zu ermöglichen.
@Christian Hüller / Wehr- und Kriegsdienst Die Ableistung des Grundwehrdienstes ist qualitativ etwas
ganz anderes als die Teilnahme an einem Angriffskrieg. Sehr richtig! Genauso ist es!
Statement Jägerstätters damalige Wehrdienstverweigerung ist darum genauso abzulehnen, wie wenn jemand
heute in Österreich den Grundwehrdienst verweigerte, weil er die Waffe nicht für den roten Heinz – Bundespräsident
Heinz Fischer (SPÖ) – tragen wollte. Ohne mich hier dem Verdacht aussetzen zu wollen, ein Bannerträger
der Linke zu sein, muss ich diese Auffassung doch zurückweisen. Die Ableistung des Grundwehrdienstes
ist qualitativ etwas ganz anderes als die Teilnahme an einem Angriffskrieg. Herr Jägerstätter hat den
verbrecherischen Charakter des von Hitler vom Zaum gebrochenen Krieges klar erkannt – und dies offenbar
klarer und deutlicher als die allermeisten seiner Zeitgenossen. Diese mögen „ehrenhafte“ Soldaten gewesen
zu sein, doch diese Ehre, oder sagen wir beser: dieser Respekt, ist etwas anderes als die Seligkeit, die
im Glaubenszeugnis bzw. Martyrium des Herrn Jägerstätter begründet ist. Insbesondere kann man die Seligkeit
Franz Jägerstätters und die „Ehre“ der Soldaten nicht gegeneinander ausspielen. Jägerstatter hat durch
seine standfeste Entscheidung Gott geehrt, und darin ist und bleibt er Vorbild im Glauben. Ob indessen
die Teilnahme an einem Angriffskrieg, der u. a. die Versklavung anderer Völker zum Ziel hatte, zur Ehre
Gottes gereichte, darf mit gutem Grund bezweifelt werden.
@Giuseppe / Deutsches Wunschdenken Es ist ja nicht so, daß es überhaupt keine Deutsche so denken, wie
das Typ geäußert hat, insbesonders, wenn Polen mit Phantasiezahlen daherkommt und Deutschland dazu schweigen
muß.
@ Rudolfus Ja, im Grunde war der Adolf ja doch ein Guter. Schade, dass er am Ende nicht gewonnen hat.
Hm, und das mit den KZs hätte er vielleicht bleiben lassen sollen – aber was soll’s, nobody’s perfect.
Und dann kommt dieser Jägerstätter, dieser Korinthenkacker und reitet irgendwie auf „Gerechtigkeit“
herum. Wo kommen wir denn da hin? Wer weiß, wenn dieser Jägerstätter mitgemacht hätte, hätt’s ja
vielleicht am Ende doch noch geklappt mit dem Sieg. War ja eigentlich eine hauchdünne Entscheidung. Schade,
schade. Hätte so schön werden können!
@Athanasius / Englands Kriegspolitik gegenüber Deutschland zugunsten Polens England und Frankreich trieben
die Zweite Polnische Republik gerade dazu an sich den Volksdeutschen gegenüber provozierend zu benehmen
und dem Deutschen Reiche allerhand Forderungen vorzulegen. Dazu gab es damals schon die Pläne Polens
die Gebiete bis Rostock/Elbe/Dresden „zurück zu slawisieren“. Genauso ist es! Polen verfolgte bereits
damals sämtliche Minderheiten im neuentstandenen Nationalstaat Polen – inclusive gegen die Deutschen
und auch gegen jüdische Deutsche, die sogar ins NS-Deutsche Reiche vertrieben wurden! Man stelle sich
das aus Sicht Londons oder Washingtons vor: Briten oder US-Bürger in Millionenzahl, die z.B. von einem
Nacbarstaat wie Mexiko oder Frankreich brutalst und blutig verfolgt wurden, daß diese nach Britannien
oder in die USA flüchten müßten! Oder Juden, die von einem israelischen Nachbarstaat auf ehemaligem
israelischen Gebiet brutalst verfolgt würden! Selbst George W. Bush, Tony Blair oder der jeweilige israelische
Regierungschef würde da seinen Landsleuten im Nachbarstaat zuhilfe eilen – noch dazu in einem Gebiet,
das früher zum Staatsgebiet gehörte!
@Rudolfus England und Frankreich trieben die Zweite Polnische Republik gerade dazu an sich den Volksdeutschen
gegenüber provozierend zu benehmen und dem Deutschen Reiche allerhand Forderungen vorzulegen. Dazu gab
es damals schon die Pläne Polens die Gebiete bis Rostock/Elbe/Dresden „zurück zu slawisieren“. Am Ende
aber war der Angriff Hitlers nicht zu rechtfertigen, sondern ein Verbrechen. Vor allem die Bombardierungen
von Warschau und Lodsch 1939 waren Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie Rotterdam 1940. Der sog.
Bromberger Blutsonntag wurde übrigens ein wenig übertrieben von der NS-Propaganda, heute deswegen völlig
verschwiegen in der BRD. Allerdings konnten die Wehrmachtssoldaten die „ab 5.45 Uhr“ zurückgeschossen
haben nichts dafür, dass die kriminelle Reichsregierung damals den Befehl zur Stürmung des Polnisches
Staates gab. Hitler hatte erfahren, dass England und Frankreich nicht interveniieren würde und Polen
im Stich liessen. (Wie üblich in England.) Natürlich muss man die Geschichte differenziert sehen. Nicht
wie in einem SS-Alte-Kameradenverband und auch nicht wie die KPD. Es gibt einen Zwischenweg: nämlich
die Wahrheit und vollständig aufgelistete Kausalität. Leider haben weder Amerikaner noch Sowjets diese
Verarbeitung der Deutschen Geschichte zugelassen. Das passte nicht im „Geiste des II. Morgenthauer Konzils“.
@Die zensurierte Vorgeschichte zum 1. September 1939 Typ: Ja, ich weiß, Vatikanum II ist schuld an der
Geschichtsfälschung… Moment, wer hat noch mal den Krieg begonnen? Ach ja, die Polen warn’s, die das
tapfere, friedliebende Deutschland angegriffen haben. Insofern war’s ja vom 1.9.39 an nur ein Verteidigungskrieg
gegen den Kommunismus. Armer Adolf hat sich nur verteidigt! Lesen Sie doch über die wirkliche „Außenpolitik“
„des friedliebenden Polen“ gegenüber Hitlers Deutschem Reich, z.B. die wichtige Dokumenten- und Zitatesammlung
„Wahrheit für Deutschland“ von Udo Walendy – Sie dürfen das aber nicht in der BRD. Das Buch ist in der
BRD verboten und Walendy wurde auch in der BRD wegen „Wiederbetätigung“ verurteilt. Die BRD ist für
mich nicht zuständig und ich habe das Buch gelesen: Merkwürdig, was da den BRD-Bürgern in den 1960ern
vorenthalten werden mußte: Alles nur Statements der polnischen Regierung bis zum 1. September 1939 –
sehr ähnlich, wie auch das heutige Polen redet: Nur war damals das Pendant nicht die nette Frau Merkel,
sondern der NS-Führer, der sich nicht lumpen ließ … Es hätte jedenfalls jede andere freie Regierung
genauso gehandelt wie Hitler 1939, wäre sie eine Großmacht gewesen – insbesonders Großbritannien und
die USA.
@Typ… Selbstverständlich war der Angriffskrieg gegen das (allerdings Volksdeutsche verfolgende) Polen
von des Beck usw. ungerechtfertigt. Aber die Wehrmachtssoldaten haben wirklich anfangs geglaubt, es habe
sich um einen Angriff von Polen auf die oberschlesische Stadt Gleiwitz gehandelt die später eskaliert
war. Der Krieg gegen die Sowjetunion war eine ganz andere Sache. Mit dem Informationsstand im Juli 1941 –
vor den grossen Wellen der Judenverfolgungen, vor der Bekanntmachung vieler illegitimer und verbrecherischer
NS-Henkerbefehle – hätte ich als niederländischer Katholik mich für eine Freiwilligenlegion im Kampfe
gegen die Sowjetunion gemeldet und später wahrscheinlich auch die Annektierung durch die Waffen-SS akzeptiert.
Nur gäbe es in Holland ein Problem: die niederländischen Bischöfe hatten bereits damals jede Aktivität
in NS- oder NS-gesteuerten Organisationen verboten und mit der Exkommunikation ipso facto belegt. Es ist
immer leicht im nachhinein zu urteilen. Vielleicht hätte Franz 1941 noch nicht den Kriegsdienst verweigert,
und hätte er sich im März 1945 auch freiwillig gemeldet für die Verteidigung der Oderlinie oder die
Zurückeroberung der schlesischen Stadt Lauban. Situationen und Informationen änderten sich damals rasch.
Man kann casus nur vereinzelt beurteilen und nicht generalisierend. Franz hat sich – im nachhinein – nicht
unehrenvoll entschieden, sondern konsequent seinem Gewissen gefolgt. Er hätte übrigens die marxistische
Lobpreisung zurückgewiesen.
@Athanasius / Der künftige Selige Franz Jägerstetter als Ehre der hl. Kirche & Unterscheidungen Natürlich
muss man aufpassen, dass Franz nicht von den International-Marxisten annektiert wird, aber dennoch…
Ihrer Stellungnahme kann man sich als Katholik völlig anschließen. Selbstverständlich kann und muß
ein Seligenkandidat wie Franz Jägerstetter auch innerkirchlich diskutiert werden, um das Beispiel, das
Gott durch den künftigen Seligen wirkte, zu verstehen. Besonders zu meiden sind aber alle ungläubigen
und unkatholischen Gruppierungen, die unseren baldigen Seligen für sich vereinnahmen wollen, und die
wir um den Kult des Franz Jägerstetter antreffen. In diesem Punkt ist die vorgebrachte Kritik an den
Franz-Jägerstetter-Verehrern durch den hw. Herrn Militärkathedralpfarrer Siegfried Lochner v. Österreich
vollkommen nachzuvollziehen – seine Kritik scheint sich auch vor allem gegen die Früchte zu wenden, die
sich um den Franz-Jägerstetter-Kult auch angesammelt haben, nämlich keineswegs gute Katholiken – ähnlich
wie auch um den sel. Konzilspapst Johannes XXIII. Ein irrendes Gewissen kann aber grundsätzlich nicht
automatisch jedem Wehrdienstverweigerer unterstellt werden – dies widerspräche der frühchristlichen
Tradition, und ansonsten wäre die Entscheidung des Papstes auch gar nicht anders denkbar.
@ Athanasius II Ja, ich weiß, Vatikanum II ist schuld an der Geschichtsfälschung… Moment, wer hat
noch mal den Krieg begonnen? Ach ja, die Polen warn’s, die das tapfere, friedliebende Deutschland angegriffen
haben. Insofern war’s ja vom 1.9.39 an nur ein Verteidigungskrieg gegen den Kommunismus. Armer Adolf hat
sich nur verteidigt!
#10 AthanasiusII 14:48:02 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Typ!! Die Rechnung ist simpel: Hätten sich alle so verhalten wie Jägerstätter 1943, dann hätte es
nie einen 2. Weltkrieg gegeben. So einfach ist das. Das ist natürlich Schwachsinn. Hätten alle deutsche
Soldaten es 1941 oder 43 geweigert gegen die Sowjets zu kämpfen, so wären auch England und die Niederlande
kommunistische Staaten geworden und dort Genozide verübt worden von Stalin wie in Lettland und Estland.
Oder glauben Sie ernsthaft, dass Stalin keine Angriffspläne gegen das Deutsche Reich bzw. Italien oder
Rumänien hatte? Typische Produkt der Geschichtsverblödung sind Sie. Die Mehrheit der Dienstleistenden
in der Wehrmacht und sogar der Waffen-SS waren ehrenhafte Kämpfer die nach unvollständigem Gewissen
eine moralisch zu verantwortende Wahl getroffen hatten. Dass das Gewissen Jägerstätters aber einsah,
dass man Satan (Bolschewismus) nicht mit Beëlzebub (Nationalsozialismus) bekämpfen kann und er die Situationsethik
ablehnte bei mehr aufgeklärtem Gewissen, brachte ihn zur Weigerung. Diese Weigerung war ebenso katholisch
wie die Entscheidung von Feldpfarrer Hw. Josef Perau dóch in den Seelsorgedienst (der WM) einzutreten
und später sogar Militärsanitäter zu werden. Auch die übrigen Millionen Katholiken die sich für Kriegsdienst
entschieden, dürfen wegen F.J. Wahl nicht als Kriegsverbrecher angesehen werden. Die meisten linken Hetzer
hier im Forum, hätten ohnehin feige Dienst angenommen. Widerständler sind die Zeitgeistler, die pro-gay
anti-x.net Hetzer hier, wirklich nicht.
Bei allem Respekt vor Herrn J. Auer lehne ich diesen Artikel hier völlig ab. Ein Katholik hätte auch
Kriegsdienst in der Roten Armee verweigern können und müssen, wäre er sich der systematischen späteren
Vergewaltigungen deutscher (vor allem ostdeutscher) Frauen durch Billigung der Propagandakompagnien der
Roten Armee bewusst. Genauso konnte Franz Jägerstätter, ein guter Katholik, das bei der Wehrmacht und
seinen Dienst an das nationalsozialistische Regime verstanden und eingesehen haben. Er wollte nicht tatenlos
zusehen wie Juden abgeführt wurden in die Lager, oder wie ukrainische Dörfer von SS-Einheiten vernichtet
und ausgerottet wurden. Ein Katholik in der US-ARmee der nach März 1945 wegen der Kriegsverbrechen an
deutschen und litauischen SS-Häftlingen (u.a. in Landsberg) den Kriegsdienst im US Prisoners of War Guard
verweigert hätte, wäre genauso gerechtfertigt gewesen. Dass Priester in der Wehrmacht dienten (ab 1943
auch immer weniger, so musste Pfarrer Josef Perau grosse Wehrmachtsdivisionen an der Ostfront „besuchen“,
durfte aber keine SS-Angehörige betreuen ausser der Wallonischen Legion von Degrelle) und Ihre Väter
und Grossväter, rechtfertigt noch nicht einen Angriff auf Franz, der alles wahrscheinlich klarer gesehen
hat wie andere. Priester und Bischöfe hatten vielleicht noch nicht wie Franz von der materiellen Kooperation
der Wehrmacht bei Kriegsverbrechen (nach Genfer Recht) gehört. Natürlich muss man aufpassen, dass Franz
nicht von den International-Marxisten annektiert wird, aber dennoch…
Das Bundesheer unter dem „roten Heinz“ und die Wehrmacht des „braunen Adolf“ Jägerstätters damalige
Wehrdienstverweigerung ist darum genauso abzulehnen, wie wenn jemand heute in Österreich den Grundwehrdienst
verweigerte, weil er die Waffe nicht für den roten Heinz – Bundespräsident Heinz Fischer (SPÖ) – tragen
wollte. Der „rote Heinz“ (derzeit SPÖ-Mitglied „in Ruhe“) ist das rechtmäßige Staatsoberhaupt Österreichs.
Auch einem ausdrücklich ungläubigen Staatsoberhaupt wie Heinz Fischer kommt alle Ehre und aller Gehorsam
zu, der einem republikanischen Staatsoberhaupt gebührt. Ändern würde sich die Gehorsamspflicht dem
Bundespräsidenten gegenüber erst, wenn dieser zweifelhafte Befehle gäbe, die dem katholischen Glauben
widersprächen, und denen kein Katholik und Christ gehorchen dürfte. Ein Krieg für die Ausbreitung des
Sozialismus, befohlen durch das rechtmäßige Staatsoberhaupt unseres Landes, wäre jedenfalls ein ernster
Gewissenskonflikt, vergleichbar mit dem Gewissenskonflikt des künftigen katholischen Seligen Franz Jägerstetter
gegenüber dem Krieg zur Ausbreitung des Nationalsozialismus, befohlen durch den damaligen de jure rechtmäßigen
deutschen Staatschef Adolf Hitler (NSDAP, 1934-1945, Regierungschef seit 1933).
Schwachsinn wem Schwachsinn gebührt. Franz Jägerstätter hat nicht einfach den Wehrdienst verweigert,
sondern den Waffendienst für den NS, den er als eindeutig verbrecherisch und damit als illegitimen Usurpator
der staatlichen Macht erkannt hat. Für die Befolgung seines Gewissens, das es ihm verbot, gegen das christliche
Sittengesetz zu verstossen, ist er in den Tod gegangen. Also ist er ein Märtyrer. Was dies für alle
anderen katholischen Soldaten des WKII bedeutet, steht auf einem ganz anderen Blatt. Das wäre in jedem
Einzelfall zu beurteilen – Pauschalurteile sind hier in die eine wie andere Richtung völlig fehl am Platze.
Übrigens… …ich hoffe, der deutschenationale Christ Auer verweigert auch Maximilian Kolbe die Verehrung.
Man bedenke nur: Dieser Pater Kolbe weigerte sich, einen Befehl seitens legitimer deutscher KZ-Obere anzunehmen,
widersprach dem zuständigen Kommandeur und erlaubte sich sogar, einen Gegenvorschlag zu dessen Anweisung
zu machen. Kolbe ist also gestorben für den Ungehorsam gegenüber dem legitimen Staat. Ergo ist er kein
Märytrer, sondern ein irregeleitetes Gewissen. Möge der modernistische, linksradikalen Zirkeln in die
Hände spielende widerwärtige Kolbe-Kult endlich enden. Ehre, wem Ehre gebührt! Den KZ-Häftlingen,
die Anweisungen der Führer nicht bedingungslos befolgten, gebührt sie nicht!
Artikel: Lieber Herr Auer, Sie sprechen mir aus dem Herzen ! Ihr Artikel ist 1A. Es gibt noch gute Tiroler,
deo gratias ! Wir werden uns weiterhin dagegen wehren, daß hier linke Gutmenschen unsere Soldaten verunglimpfen
und Fahnenflüchtige von diesen Leuten hofiert werden !
Aha… der Papst orientiert sich also nicht daran, was das eine oder andere bräunliche Blatt in Österreich
von Franz Jägerstätter hält. Was’n Verbrechen!
Ekelhaft Ehre wem Ehre gebührt. Unseren Soldaten im Zweiten Weltkrieg gebührt sie. Das sagt schon alles.
Ungeachtet der persönlichen Beweggründe jedes einzelnen war nichts Ehrenhaftes daran, für Adolf Hitler
Waffen zu ergreifen. Die Rechnung ist simpel: Hätten sich alle so verhalten wie Jägerstätter 1943,
dann hätte es nie einen 2. Weltkrieg gegeben. So einfach ist das. Weil er aber der einzige war, wurde
er hingerichtet. DAS ist heroisch. Mit den Schafen zu blöken und hinter einem terroristischen Diktator
herzulaufen und für ihn andere Länder zu überfallen und zu versklaven, daran ist nichts Ehrenwertes –
mag auch der Einzelne ohne Schuld sein. Wenn der Papst diese Seligsprechung zulässt, wird er schon wissen,
warum. Zum Glück weiß er es besser als dieses freche Bürschchen aus Innsbruck.