Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei seiner gestrigen, hundertsten Generalaudienz
über den heiligen Kirchenlehrer Cyrill von Jerusalem († 386). Dessen Katechesen – von denen 24 überliefert
sind – würden dem ganzen Menschen gerecht. Cyrill habe die rechte Lehre und die Sitten gelehrt und in
die Sakramente eingeführt – so der Papst: „Das Dogma wird allmählich in die Seelen eingesenkt. Diese
werden so angeregt, die heidnischen Verhaltensweisen auf der Grundlage des neuen Lebens in Christus zu
verwandeln.“
Kurienernennungen
Vatikan. Papst Benedikt XVI. ernannte gestern den italienischen Erzbischof
Claudio Maria Celli (65) zum neuen Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel.
Mons. Celli war seit 1995 Sekretär der Güterverwaltung des Heiligen Stuhls (APSA). Er tritt die Nachfolge
des US-amerikanischen Kurienerzbischofs John Patrick Foley (71) an. Dieser wurde zum Großmeister des
Ritterordens vom Heiligen Grab ernannt.
Kothaufen in Kirche
Deutschland. Am Montag mittag entdeckte
der Küster der Stadtpfarrkirche St. Jakobus von Hünfeld im Bistum Fulda in der Nähe der Orgel einen
Haufen menschlicher Exkremente. Das berichtete die ‘Fuldaer Zeitung’. In der Kirche wurden auch Tücher
entwendet. Einige mit Kot beschmierte Liedzettel waren im Kirchenraum verteilt. Die Tat muß sich am Montag
zwischen 9.00 und 10.00 oder zwischen 12.00 und 12.30 Uhr ereignet haben.
Teure Haßpredigt
Deutschland.
Ein antiislamischer und antikatholischer Kölner Kabarettist, der sich Jürgen Becker nennt, darf den
Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, nicht mehr als „Haßprediger“ beschimpfen. Das entschied
das Landesgericht Köln am gestrigen Mittwoch in einer einstweiligen Verfügung gegen Becker. Wiederholt
er zukünftig diese Unterstellung, drohen ihm bis zu 250.000 Euro Strafe. Becker hatte in einem Interview
mit dem Kölner Boulevardblatt ‘Expreß’ zum Kölner Moscheebauch gesagt: „In Köln kann man keinen Moslem
dazu ermuntern, Katholik zu werden. Denn von einem Haßprediger zum anderen zu wechseln, bringt nichts.“
Orientierung
„Die Kirche ist der Ort des Opfers, des Kreuzesopfers nämlich, das in der Heiligen Messe
erneuert wird. Alles in der Katholischen Kirche – die also weder protestantisch noch modernistisch ist –
ist ausgerichtet auf den Altar, auf das Opfer unseres Herrn Jesus Christus. Durch dieses Opfer richtet
uns Jesus auf den Himmel hin aus.“
Der aus Spanien stammende Bischof Alfonso de Galaretta von der Priesterbruderschaft
St. Pius X. bei der Einweihung der Kirche im Ostschweizer Dorf Oberriet am Fest Christi Himmelfahrt.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Verwüstungen und Schändungen unserer Kirchen als Zeichen der Gottlosigkeit eines Volkes Christus stellte
in seinen Endzeitreden die Frage, ob der Menschensohn bei Seiner Wiederkunft noch den Glauben vorfinden
würde. Verwüstungen und Kothaufen in den Kirchen, insbesonders in Europa und im einstigen christlichen
Abendland, sind leider inzwischen ein häufiges Phänomen geworden – und zwar sowohl in den Kirchen der
Städte, und in den Kirchen und Kapellen der Dörfer: und leider auch im einst gläubigen katholischen
Österreich, das – mit Ausnahme der sozialistischen Bundeshauptstadt Wien – kein sehr dichtbesiedeltes
Land ist: und mit seiner geringen Siedlungsdichte sind die Kirchen und Kapellen in Österreich auch häufig
unbeaufsichtigt. Betritt man Kirchen in Österreich, so findet man fast alle Kirchen leer und unbeaufsichtigt.
Die Konsequenz der vielen Kirchenschändungen müßte leider sein, daß eine Kirche nur offengehalten
werden kann, wenn diese gleichzeitig ohne Unterbrechung bewacht wird. Hinzukommt, daß sich in Österreich
an allen Orten Schmierereien mit satanischen Symbolen finden – sowohl direkt an Kirchengemäuern, als
auch an allen möglichen Bushaltestellen und an allen anderen beschmierten Orten. Allein schon aus diesem
Grund ist es äußerst fahrlässig, daß die Geistlichkeit noch Handkommunionspendungen zuläßt – denn
es ist bekannt, daß die Satanistengruppen Hostien rauben. Papst Paul VI., der Papst des Kirchenverfalls
(1963-1978), hätte – auf Bitten der Deutschen Bischofskonferenz, von wem denn sonst? – niemals die Handkommunion
erlauben dürfen!
landorganist Sich auf diesem Sender gleichsam als „Wahrheitsapostel“ zu gerieren, finde ich auf dem Hintergrund
Ihrer Beiträge wirklich dreist. Lesen Sie doch mal selbst nach! Nein, nein – erst das Haus selbst anzünden
und sich dann als Feuerwehrmann betätigen wollen, kann man Ihnen nicht durchgehen lassen. Und die vielen
Beschimpfungen so ganz nebenbei gegenüber all denen, die ihrer „tridentinischen Spiritualität“ Ausdruck
verliehen haben, kann man so schnell nicht vergessen.
Orgelscheißer Man sollte den / die, der / die das Gotteshaus geschändet hat / haben, öffentlich an
einen Pranger in diesem Hünfeld stellen und ihm / ihr / ihnen ein Schild mit der Aufschrift „Hünfelder
Orgelscheißer“ um den Hals hängen.
#14 landorganist 10:51:33 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Heggi, sie überschätzen sich und diese Seite! Wenn mir der Schaum „vorm Maul“ steht, dann in anderen
Situationen, die Sie aber rein garnichts angehen. Nur weil jemand in einem Sumpf von Lügen, Mißgunst
und Verschwörungstheorien der Wahrheit anhängt, muss er sich nicht aufregen, dass es schäumt. Ich tue
es jedenfalls nicht. Wenn es Ihrer Befindlichkeit dient kann ich aber gern mal ein Brause-Bonbon lutschen.
Vielleicht erziele ich den von Ihnen gewünschten Effekt.
#13 Pünktchen 10:51:13 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Bruder T. Es gibt zwei verschiedene Weisen, Jesus „als Juden“ zu verstehen und einzuordnen: die eine dient
der Relativierung und die andere der Profilierung Jesu. Entweder geht Jesus unterschiedslos im Jüdischen
auf oder das Jüdische erscheint vielmehr als der reale Hintergrund und Bezugspunkt des Neuen und Unerhörten
in der Gestalt Jesu. Neusner und Benedikt lesen die Synoptiker und das Neue Testament im Sinne der letztgenannten
Sicht! Neusner, indem er den Anspruch Jesu zurückweist, der Papst, indem er ihn bejaht. Beide unterstreichen
aber, daß in der Person und in den Lehren Jesu der Anspruch greifbar ist!
@ Pünktchen Ab heute wird das Buch von Neusner in deutscher Sprache angeboten. (Ein Rabbi spricht mit
Jesus). Habs mir bestellt. Bin sehr gespannt. Der „Prolog“ hierzu im Buch des Heiligen Vaters war sehr
vielversprechend.
Bischof Galarettas Meßtheologie Im Religionsunterricht (noch in den 1950er Jahren) habe ich gelernt,
die hl. Messe sei die *Vergegenwärtigung* des Kreuzesopfers Jesu Christi. Jetzt sagt Bischof Galaretta,
bei der Messe werde das Kreuzesopfers ‘erneuert’. Kann mir jemand sagen, was für eine Theologie dahintersteckt?
Erneuert muß doch etwas werden, was gealtert oder veraltet ist. Daß das Opfer vergegenwärtigt wird
bzw. daß man bei der Meßfeier in die ewige Gegenwart des Kreuzesopfers hineingenommen wird, das kann
ich verstehen. Aber was eine ‘Erneuerung’ soll, ist mir unverständlich.
@Stimme der Vernunft / Tendenziöse Rechtssprechungen in der Republik Österreich Wieso „für das Christentum
positives Urteil“? Hältst du Meisner etwa für einen Hassprediger und freust dich, dass man das nicht
öffentlich sagen darf? Das ist doch ein ganz normales Urteil aus dem Persönlichkeitsrecht, was hat das
mit Christentum zu tun? Es gibt sicherlich auch andere Gerichtserkenntnismöglichkeiten, die ein tendenziöser
Richter hätte fällen können: In vielen Gerichten wäre jedenfalls auch ein gegenteiliges Urteil möglich
gewesen, daß dem Cabaretisten Meinungsfreiheit eingeräumt hätte. Vor einem Gericht in Wien oder vor
einem anderen rot-österreichischen Gericht hätte Cardinal Meisner mit großer Wahrscheinlichkeit Unrecht
bekommen, und der Cabaretist Recht. Die österreichische Justizmentalität der II. Republik seit 1970
(der SPÖ-Machtübernahme) ist allen nicht-linken Österreichern gutbekannt: Gemäß der Äußerung des
extremen linken Abgeordneten zum Nationalrat Peter Pilz von Den Grünen durfte z.B. gerichtlich bestätigt
der österreichische Oppositionsführer und FPÖ-Chef Jörg Haider (1986-2000) als „geistiger Ziehvater
des rechtsextremen Terrors“ bezeichnet werden. Es gibt noch viele andere Urteile für derartige Rechtssprechungen
in Österreich, da Österreich Führungsschicht seit Jahrzehnten durch Linke besetzt wurde – Konservative
und Christen können sich Österreichs Gerichte von vornherein sparen: Dort herrschen die SJ-Ehemaligen –
ähnlich wie in der Ex-DDR. Selbst ein Konservativer müßte für viele Berufe in Österreich SPÖ-Mitglied
werden.
GerdEric Jesus hat das Gesetz nicht übertreten, aber überschritten! So ist er uns – und allen – zum
„neuen Moses“ geworden! Näheres: s. Benedikt XVI: Jesus von Nazareth www.amazon.de/…A4rung/dp/3451298619
S. 131 – 160 (Kapitelüberschrift: „Die Tora des Messias“. In diesem Kapitel rekurriert Benedikt auf den
jüd. Rabbi und Gelehrten J. Neusner, der feststellen mußte, daß Jesus in der Bergpredigt letztlich
eine geheimnisvolle Gleichsetzung zwischen sich und Gott vollzog.)
@Bruder Theophil Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des
Gesetzes! ja, mein lieber Jesus, du bist und bleibst nun mal einer von uns!
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 7, 21-29 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen
Jüngern: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer
den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind
wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben
und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg
von mir, ihr Übertreter des Gesetzes! Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger
Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als
die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.
Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf
Sand baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und
an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört. Als Jesus diese Rede beendet hatte,
war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht
hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.
Interessant Alles in der Katholischen Kirche – die also weder protestantisch noch modernistisch ist –
ist ausgerichtet auf den Altar, auf das Opfer unseres Herrn Jesus Christus. Durch dieses Opfer richtet
uns Jesus auf den Himmel hin aus.“ Also ist die Kirche NICHT auf den Tabernakel ausgerichtet. Eine sehr
richtige Aussage – für die der Bischof vermutlich vom Leser-Lehramt hier schon in Kürze zum Teufel gejagt
werden wird.
@rudi Wieso „für das Christentum positives Urteil“? Hältst du Meisner etwa für einen Hassprediger und
freust dich, dass man das nicht öffentlich sagen darf? Das ist doch ein ganz normales Urteil aus dem
Persönlichkeitsrecht, was hat das mit Christentum zu tun?
@Prochristliches Gerichtsurteil Ein antiislamischer und antikatholischer Kölner Kabarettist, der sich
Jürgen Becker nennt, darf den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, nicht mehr als „Haßprediger“
beschimpfen. Ein solches, tatsächlich unabhängiges Gerichtsurteil – nämlich auch zugunsten der Kirche
und der Christenheit – ist heute leider sehr selten. Im heutigen, sozialistischen Wien wäre so ein positives
Urteil wie jenes zugunsten eines katholischen Cardinals schwer vorstellbar.