Nationalsozialismus
War Hitler ein moderner Darwinist?
Wie der Gefreite aus Braunau und zukünftige Reichskanzler im Jahr 1932 von katholischen Wählern abgekanzelt wurde. Von Hubert Hecker.
Die Politik Adolf Hitlers forderte 50 Millionen Menschenleben - allein sechs Millionen Juden
Die Politik Adolf Hitlers forderte 50 Millionen Menschenleben – allein sechs Millionen Juden
(kreuz.net) In den 80er Jahren versuchten linksorientierte Fernsehjournalisten der Bevölkerung von Hadamar eine Kontinuität mit der braunen Gesinnung zu unterstellen.

Deren Haltung hätte die Betreibung der berüchtigten nationalsozialistischen Krankenmordanstalt im Ort begünstigt.

In Wahrheit lag der Anteil der Hitlerpartei-Wähler in Hadamar bei den letzten freien Wahlen im November 1932 mit 24,2 Prozent zehn Prozente unter dem Reichsdurchschnitt.

54 Prozent der Wähler Hadamars hatte die katholische Zentrumspartei gewählt.

Die Bevölkerung in der Westerwälder Kleinstadt war zu 80 Prozent katholischer Konfession, 17 Prozent waren Protestanten und 3 Prozent Juden.

Gedenkstätte Hadamar
Die Angeklagten des zweiten Hadamar-Prozeßes vor dem Frankfurter Landgericht 1947. 2. Reihe von rechts die beiden Mörderärzte Dr. Bodo Gorgass und Dr. Adolf WahlmannZeitungsbild des berüchtigten Euthanasie- Gutachterarztes Dr. Werner Heyde anläßlich der Einlieferung in das Limburger Untersuchungsgefängnis im August 1961. Heyde entzog sich am 18. 2. 1964 durch Selbstmord dem Prozeß vor dem Limburger Landgericht.Ein Relief im Eingangsbereich des Landeskrankenhaus mahnt zum Gedenken an die Terrorzeit.

Wahlergebnisse in den Kreisgemeinden Limburg

Im gesamten Landkreis Limburg war die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei – NSDAP – nur auf durchschnittlich 25 Prozent gekommen, obwohl Hitler noch sechs Tage vor der Wahl auf dem Marktplatz in Limburg eine Wahlkampfrede gehalten hatte.

Hinter diesem Durchschnittsergebnis verbergen sich allerdings höchst unterschiedliche Einzelergebnisse in den Kreisgemeinden.

In den acht Orten des Landkreises, in denen überwiegend Protestanten wohnten, wurde die Hitlerpartei im Mittel zu 65 Prozent gewählt.

Die 42 Dörfer mit überwiegend
Die katholisch ausgerichtete Zeitung ‘Nassauer Bote’ 1932:
„Standhaft und fest werden wir auch in Zukunft den Nationalsozialismus als Feind des Katholizismus bekämpfen.“
katholischer Bevölkerung wählten im Durchschnitt nur zu 19 Prozent die NSDAP.

Aber auch hinter dieser Zahl steckten sehr unterschiedliche Wahlergebnisse – von 2,6 Prozent NSDAP-Stimmen in der katholischen Westerwaldgemeinde Fussingen bis zu 61,3 Prozent im zehn Kilometer entfernten gleichfalls katholisch geprägten Dorchheim.

Ähnliche Diskrepanzen bleiben für die fünf Dörfer mit gleichartiger Sozialstruktur und gleicher katholischer Tradition festzustellen, die heute in der Großgemeinde Dornburg zusammengefaßt sind:

Im katholischen Wilsenroth wählten nur 19 Bürger – das waren 4 Prozent – die Hitlerpartei, in Dorndorf 5 Prozent, im gleichfalls katholischen Langendernbach 26 von Hundert, in Thalheim mehr als 41 Prozent und im Zentralort Frickhofen – ebenfalls katholisch – wählten 42,7 Prozent die NSDAP.

1930er Jahre: Wahlzettel, -programme und -plakate
Wahlzettel zu den Reichstagswahlen im September 1930 - sogenannte Erbitterungswahlen - mit den Wahlergebnissen im Westerwaldort Frickhofen. Der Rektor der Frickhöfer Volksschule hat neben den Ergebnissen von 1930 auch die Veränderungen gegenüber den Reichstagswahlen von 1928 eingetragen.Ein Aufmarsch der uniformierten Abteilung der im Hessischen verbreiteten Regionalpartei "Landvolkpartei". Die schwarz-weiß-rote Fahne sowie die kaiserliche Offiziersjacke des Fahnenträgers signalisieren die konservativ-monarchische Einstellung der Landvolkpartei. Die Landvolkpartei, die in den 20er Jahren vorwiegend in protestantischen Gemeinden gewählt wurde, fungierte in den 30 Jahren als Zubringerpartei für die Nationalsozialisten.Ein Propaganda- und Werbezettel der Limburger Hitler-Jugend-Gruppe aus dem Jahre 1932: Aufruf zum "Kampf gegen dieses System" und für eine neue Aufrüstung.

Nach einer Mikro-Studie des Autors waren es vor allem Meinungsführer und Großsprecher in den zahlreichen örtlichen Vereinen, die andere Vereinsmitglieder mitgerissen haben.

In Frickhofen hatte die Hitlerpartei schon im September 1930 – bei den sogenannten Erbitterungswahlen – 35 Prozent der Stimmen erreicht. Die Arbeitslosigkeit war in den Westerwaldgemeinden hoch.

Mit großer Sicherheit waren die NSDAP-Wähler auf den Dörfern nicht antisemitisch eingestellt, auch weil der Hitlersche Antisemitismus in den damaligen Wahlkämpfen nur eine marginale Rolle spielte.

In Thalheim ist für 1935 eine deutliche Unzufriedenheit bei den Wählern der NS-Partei dokumentierbar, weil die vollmundigen Versprechen Hitlers nach wirtschaftlicher Besserung nicht eingetreten wären.

Die Katholiken hielten zu großen Teilen der katholischen Zentrumspartei die Treue.

Mitte der 1920er Jahre: eine Frau feuert ihren Kachelofen mit Inflationsgeld
Mitte der 1920er Jahre: eine Frau feuert ihren Kachelofen mit Inflationsgeld
Sogar in Frickhofen blieb der Anteil der Zentrumspartei zwischen 1930 und 1932 stabil bei 45 Prozent. In Hadamar fiel er nur leicht von 58 auf 54 Prozent.

In vielen katholischen Gemeinden erhöhte sich sogar der Zentrumsanteil – durch Wähler aus der regionalen ‘Landvolkpartei’.

Diese konnte ihren Wähleranteil in den 20er Jahren teilweise bis auf das Niveau von dreißig Prozent steigern. Das entsprach dem Anteil jener, die damals in Land- und Forstwirtschaft beschäftigt waren.

Bei den Novemberwahlen 1932 stieg der Zentrumsanteil in der Gemeinde Fussingen von 86,8 Prozent (1930) auf 89,4 Prozent.

Die Zentrumspartei wurde von den katholischen Vereinen, kirchlichen Organisationen und auch den Bischöfen unterstützt.

Widerstand der Kirche

Im Januar 1932 wurde eine Friedenskampagne mit einem Abrüstungsappell der Bischöfe eröffnet, den auch der Bischof Antonius Hilfrich von Limburg († 1947) unterstützte.

Bei einem „Friedenssonntag“ in Hadamar forderte der Stadtpfarrer sowie der Hauptredner – der Direktor des Hadamarer Gymnasiums – dreihundert katholische Jugendliche auf, den Appell des „Friedensbundes deutscher Katholiken“ mit zu unterzeichnen.

Im Februar 1932 stellte die katholisch ausgerichtete Regionalzeitung ‘Nassauer Bote’ anläßlich eines prominenten Überläufers vom ‘Zentrum’ zur NSDAP fest:

„Standhaft und fest werden wir auch in Zukunft den Nationalsozialismus als Feind des Katholizismus bekämpfen.“

Die weitere Auseinandersetzung beendete der ‘Nassauer Bote’ mit der Feststellung:

„Eine Irrlehre ist Hitlers Behauptung, daß katholische Glaubenslehren im Widerspruch mit der wissenschaftlichen Forschung ständen und daß der Mensch nur eine besondere Tierrasse sei. Eine Irrlehre ist die Ablehnung des Alten Testaments durch den Nationalsozialismus.“

Eine Frau sucht mitt einem Schild auf der Straße Arbeit
Eine Frau sucht mitt einem Schild auf der Straße Arbeit
Eine interessante Bemerkung: Hitler propagierte als moderner Darwinist die Gleichschaltung von Mensch und Tier.

Hundert Meter vor dem Ziel

Bei den Reichspräsidentschaftswahlen im April 1932 erhielt der bisherige Amtsinhaber Paul von Hindenburg († 1934) mit Unterstützung von Zentrum und SPD für eine zweite Amtszeit 53 Prozent der Stimmen – Hitler allerdings auch 36,8 Prozent.

Der katholische Reichskanzler Heinrich Brüning († 1970) verbot nach diesen Wahlen die SA und SS – paramilitärische Organisationen der Hitlerpartei – , welche die „öffentliche Sicherheit sowie die Staatsautorität“ bedrohten.

Zum Teil als Antwort darauf – „hundert Meter vor dem Ziel“ seiner Reformpolitik, wie Brüning in seinen Memoiren schrieb – wurde er am 30. Mai vom Reichpräsidenten Paul von Hindenburg als Reichskanzler abgesetzt.

Hindenburg war gerade mit der Hilfe der Zentrumspartei wiedergewählt worden.

Mit dieser Entscheidung war die Weimarer Republik nach ihren eigenen Verfassungsregeln unregierbar geworden.

Das Verhängnis nimmt seinen Lauf

Die Neuwahlen am 1. Juli 1932 bescherten den Nationalsozialisten 37 Prozent und den Kommunisten 14 Prozent. Damit gab es eine parlamentarische Blockademehrheit der links- und rechtsradikalen Parteien.

Die Weimarer Verfassung hatte es versäumt, ein Verbot für die Feinde der Freiheit und für antiparlamentarische Parteien festzuschreiben.

Das reine Verhältniswahlrecht ohne Sperrklauseln zersplitterte die demokratischen Parteien, sodaß stabile Regierungsmehrheiten – und damit stabile Regierungen – kaum möglich waren.

Dazu kam das Mißtrauensvotum des Parlaments, das die Position der Regierungschefs ebenfalls schwächte.

Dagegen besaß der Reichspräsident mit den politischen Instrumenten Notverordnung, Kanzlerernennung und Parlamentsauflösung eine quasi ersatzkaiserliche Macht.

Mit der Einsetzung des Politikers Franz von Papen († 1969) als Kanzler, der mit der Präsentation seines Adelskabinetts aus dem Zentrum austrat, nahm das Verhängnis seinen Lauf.

Der Reichstag sprach das Mißtrauen gegen von Papen aus. Die danach notwendigen Neuwahlen wendeten nicht die politische Not. Der neue Kanzler Kurt von Schleicher († 1934) war ebenfalls machtlos.

Man drängte den greisen Reichspräsidenten, seine Abneigung gegen den polternden „Gefreiten aus Braunau“ abzulegen und Hitler zum Kanzler zu machen.

Nach seiner Ernennung zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 wandte Adolf Hitler alle Trümpfe der Weimarer Verfassung noch einmal an.

Er ließ sofort den Reichstag auflösen. Die daraufhin angesetzten Neuwahlen im März 1933 sollten nach Hitlers Willen „die letzten Wahlen“ sein, da die NSDAP die absolute Mehrheit im Reichstag anstrebte.

Schließlich setzte Hitler nach dem Reichstagsbrand drastische Notstandsgesetze durch – angeblich „zum Schutz von Volk und Staat“.

Auf deren Grundlage erließen die Nationalsozialisten weitere Unterdrückungsgesetze – unter anderem auch das Verbot katholischer Verbände im November 1937.
      
51 Lesermeinungen
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#51   vonHerzmanovsky-Orlando   19:32:52 | Sonntag, 17. Mai 2009
@Leute
Stimmt es dass Artois gekeult worden ist?
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#50   Marcelus   19:27:53 | Sonntag, 17. Mai 2009
Was ist eigentlich aus Hitlers Enkel geworden?
www.youtube.com/watch?v=BBbNISnfuWo&…
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#49   Rudolfus   15:32:27 | Montag, 2. Juli 2007
@Sentinel / BRDDR
Mir ist das Gerichtsurteil von 1973 durchaus bekannt – nur merkwürdigerweise leben wir in einem Rechtsstaat, nicht im DR und auch gewiss nicht in der DDR!
Das ist eindeutig NaziDeutsch
Seit wann können Urteile des Obersten BRD-Gerichtes „NSDAP-deutsch“ sein?
Das Deutsche Reich wurde 1871 gegründet, und nicht 1933.
Der verlorene Krieg 1945 hat mit der Staatsbezeichnung in den Jahren ab 1945 und ab 1949 wenig zu tun.
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#48   kali   09:20:12 | Montag, 2. Juli 2007
@Sentinel
Das ist eindeutig NaziDeutsch
Nationalzionistisches Deutsch würde ich niemals in meinem Sprachgebrauch benützen.
Die Taten der Nationalzionisten (Nazi) wiedersprechen vollkommen meiner Auffassung eines Zusammenlebens unter Völkern.
Sind Sie vielleicht ein Kozi?
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#47   Sentinel   17:07:10 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Rudolfus
Mir ist das Gerichtsurteil von 1973 durchaus bekannt – nur merkwürdigerweise leben wir in einem Rechtsstaat, nicht im DR und auch gewiss nicht in der DDR!
Das ist eindeutig NaziDeutsch, wer also behauptet, daß diese Bezeichung unseres Landes wirklich rechtens ist, hat vergessen, daß wir den WK II. verloren haben – oder will es nicht wahr haben.
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#46   Rudolfus   08:32:14 | Sonntag, 1. Juli 2007
@kali / @Abk. BRDDR (BRD/DR)
Die Abkürzung BRDDR entspricht völlig und ausgezeichnet dem Rechtsstatus der Bundesrepublik Deutschland als Organisationsform des 1871 gegründeten Deutschen Reiches seit 1949.
Die DDR wurde 1990 offiziell aufgelöst und ist darum nur mehr ein Kapitel für die Geschichtsbücher.
Wer die Bezeichnung BRDDR bzw. BRD/DR nicht versteht, der soll die Erkenntnisse des Obersten BRD-Gerichtes konsultieren.
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#45   Kurt K.   23:28:14 | Samstag, 30. Juni 2007
Nochmal, @ Kali
Für welche Beurteilung Hitlers ist das irgendwie wichtig, üb er ein feiges Hünchen war im WKI oder ein Held?
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#44   Sentinel   19:58:44 | Samstag, 30. Juni 2007
@kali
BRDDR
Nazideutsch macht den Kohl auch nicht fetter!
Diese Abkürzung für unser Land lese ich grundsätzlich bei staatsfeindlichen Menschen! Sie sind ein staatsfeindlicher Mensch? Dann sind sie falsch hier!
Adenauers Lügen sind also nachgewiesen, daß ist gut so.
Aber es gibt keine BRDDR, sondern nur eine BRD. Es gibt auch kein GDR oder DR! Sondern nur noch eine BRD. Wer nicht bereit ist, dies zu akzeptieren, sollte besser nach Österreich gehen – dort dürfte er sich ganz zuhause fühlen.
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#43   kali   19:18:07 | Samstag, 30. Juni 2007
@Sentinel
Auch so eine Heldenlegende um den kleinen Adolf. Andere Berichte schreiben davon, daß er sich immer in den hintersten und sichersten Bunker im Frontbereich verdrückte.
Sie wären ein idealer Zeitgeisthistoriker und würden bestimmt mehrmals in der Woche im Fernsehen gebracht werden. Solche Männer braucht dieses Land (BRDDR).
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#42   Rudolfus   19:04:08 | Samstag, 30. Juni 2007
@Sentinel / US-BRD-Kanzler Adenauers Deutschlandverrat
Welche Quellen gibt es, daß Adenauer (außer den Sachen, die er in seinen Memoiren wiedergegeben sind) Österreichs Unabhängigkeit sabotieren wollte?
In den Memoiren der österreichischen Bundesregierungsmitglieder und -chefverhandler, wenn sie Kanzler Adenauer beschreiben, wird deutlich Adenauers distancierendes Verhalten bei den Verhandlungen durch die Österreicher beschrieben:
Die damaligen österreichischen Regierungen war v.a. ÖVP-dominiert, allerdings in einer Großen Koalition mit der SPÖ (von anderen wenig bedeutenden Parlamentsparteienvertretern abgesehen).
Daß Adenauer nur ein unabhängiges Westösterreich wollte, und Ostösterreich ebenso der UdSSR überlassen wollte, wie er es mit dem Ostteil des Deutschen Reiches tat, das findet sich wohl auch in diesen Büchern mit der verschwiegenen Deutschlandpolitik nach 1945 – es ist jedenfalls Allgemeingut bei allen, die von der Stalinnote (Beginn der 1950er) Kenntis haben.
Daß Adenauer die UdSSR-Zone des Deutschen Reiches wegen seiner US-Treue verraten hat, ist aber absolut gesichert – und daß er Österreich nicht unterstützte, wissen wir aus den Memoiren der österreichischen Regierungsmitglieder 1945-1955.
Der Wille für ein vollständiges souveraines Österreich war aber v.a. der Verdienst der damaligen österreichischen ÖVP-geführten Bundesregierungen 1945-1955.
Danach gab es aber noch einen KPÖ-Putschversuch.
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#41   Artois †   18:36:27 | Samstag, 30. Juni 2007
Daß Adenauer
wilkürlich das sowjetische Neutralitätsangebot ablehnte, ist gesicherte Erkenntnis der Geschichtswissenschaft. Ich kann mal schauen, wo das beschrieben ist.
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#40   Sentinel   18:32:25 | Samstag, 30. Juni 2007
@Artois & Rudolfus
Adenauer war Freimaurer!
Mitglied in zwei Logen und amtierender OTO-Vorsteher in Deutschland, dazu noch Christdemokrat.
Mein Gott, da tun sich Abgründe auf.
Bisher hielt ich ihn nur für einen Landesverräter. Aber das der Verrat dann so weit geht, wußte ich nicht.
Welche Quellen gibt es, daß Adenauer (außer den Sachen, die er in seinen Memoiren wiedergegeben sind) Österreichs Unabhängigkeit sabotieren wollte?
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#39   Florian Geyer   18:27:49 | Samstag, 30. Juni 2007
Quellen?
Welche Quellen gibt es dafür dass Adenauer die Österreichische Unabhängigkeit hintertrieb ?
Welche Quellen dafür dass er ein sowjetisches Neutralitätsangebot abgelehnt hat.
Wenn diese Ungeheuerlichkeiten stimmen würde mein Adenauerbild auf den Kopf gestellt…
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#38   Artois †   17:51:12 | Samstag, 30. Juni 2007
@Rudolfus
Es fragt sich nur, was für einen Katholizismus Adneuaer tatsächlich vertreten hat. Mir scheint, daß bereits der Katholizismus des jungen Adneuaer außerordentlich „logenkompatibel“ gewesen ist, um das mal etwas plakativ auszudrücken.
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#37   Rudolfus   17:29:30 | Samstag, 30. Juni 2007
@Kanzler Adenauer (CDU)
Persönlich erschien Adenauer immer sehr katholisch.
Aber ansonsten hat er nicht nur Mitteldeutschland, sondern auch noch Österreich verraten.
Viellecht wäre er lieber US-Bürger gewesen.
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#36   Artois †   17:25:43 | Samstag, 30. Juni 2007
@Rudolfus
Völlig richtig. Adenauer war der „Kanzler der Allierten“ und somit ein durch und durch krimineller Politiker, ein Kirchenfeind sowieso …
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#35   Rudolfus   17:23:52 | Samstag, 30. Juni 2007
@Die deutschen Teilungen und die US-Anbindung der Adenauer-BRD-Bundesregierung
Es müßte jedenfalls einem unabhängigen BRD-Kanzler möglich gewesen sein – ebenso wie dies die österreichischen Kanzler 1945-1955 taten – nicht einfach der Gouverneur irgendeiner alliierten Macht zu sein: insbesonders da Stalins Angebot vorlag und die BRD den Kalten Krieg für eine Neutralitätserklärung nützen hätte können, wie dies auch Österreich getan hat.
Die damaligen österreichischen Verhandler – die ja in einer ähnlichen Situation wie die BRD-Verhandler waren – berichten jedenfalls deutlich (sowohl die christdemokratischen ÖVP-, als auch die SPÖ-Regierungsmitglieder) über das seltsame, nicht-unterstützende Verhalten der BRD-Bundesregierungsvertreter für Österreichs Ziel einer vollständigen Unabhängigkeit für ganz Österreich: und nicht nur für die Westzonen Österreichs!
Österreichs Bundesregierung – insbesonders die Kanzler und Außenminister, die beide von der ÖVP waren (also von den Christdemokraten) – beharrte auf eine vollständige Unabhängikeit ganz Österreichs: nicht nur der Westzonen Österreichs.
Kanzler Adenauer – und das geht in den Memoiren der damaligen österreichischen Politiker hervor – hintertrieb Österreichs Position.
Er wollte gleichfalls ein geteiltes Österreich, wie er dies für die BRD und das Deutsche Reich auch verwirklichte.
Die Distance der österreichischen Politiker zu Adenauer und dessen negative Schilderung – auch durch ÖVP-Politiker – war immer schwer zu verstehen: Erst mit dem Bekanntwerden der Stalin-Note an Adenauer wird es begreiflich.
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#34   Artois †   17:10:31 | Samstag, 30. Juni 2007
@Rudolfus
Sie haben völlig recht. Adenauer gehörte übrigens in der Weimarer Republik zu den katholischen Politikern, denen eine hitleristische Republik erheblich lieber war, als beispielsweise eine Suspendierung der Weimarer Reichsverfassung durch den Reichsprässidenten o. ä.
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#33   Rudolfus   16:57:11 | Samstag, 30. Juni 2007
@Sentinel / Österreich & das Deutsche Reich & der reale Verräter
Österreich erlangte seine Unabhängigkeit im Herbst 1955 – nach 10 Jahren Besatzungszeit.
Dasselbe Angebot, das Österreich erhielt, hat das Deutsche Reich auch erhalten, sogar früher – nämlich von Stalins Moskau: Abzug aus dem Deutschen Reich bei gleichzeitiger Neutralitätserklärung.
Wer sich dagegen gestellt hat, das war der Westalliierten-BRD-Kanzler Konrad Adenauer.
Die Adenauer-BRD-Regierung versuchte darum auch bis 1955 zu verhindern, daß Österreich die Unabhängigkeit erhielt: Damit nicht die Frage auftauchte, warum etwas für Österreich möglich ist, was der BRD und dem Deutschen Reich nicht möglich war.
Lesen Sie die Dokumentensammlung „Verheimliche Dokumente – Was die Deutschen nicht wissen dürfen“ von Dr. Gerhard Frey, München!
Adenauer lehnte ab, weil es die Alliierten von ihm so wollten.
Adenauer interessierte sich nur für das US- & NATO-Bündnis und war ein US-Gouverneur.
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#32   Sentinel   16:49:44 | Samstag, 30. Juni 2007
@Rudolfus
Dies war aber keine richtige Erwiderung auf mein Statement weiter unten!
Was ist mit Österreich?
Kommt Ihnen diese rasche Unabhängigkeits- und Neutralitätserklärung direkt nach dem Krieg (1949) nicht auch ein wenig merkwürdig vor?
Wittern wir hier nicht den Geruch des Verrates von unseren vaterländischen Freunden?
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#31   Rudolfus   16:45:24 | Samstag, 30. Juni 2007
@Sentinel / US-Amerikaner als britische Nation
Die USA sind ja nur ein britisches Siedlungsgebiet, daß sich offiziell von Großbritannien losgelöst hat und sich zu einer „eigenen Nation“ erklärt hat.
Dadurch daß sie aber die britische Rassenunterdrückung und Rassenreinheit beibehalten haben (Vernichtung der Altamerikaner, Unterjochung der Afrikaner in Amerika) sind sie immer ethnische Briten geblieben.
Es durften auch nur Europäer in die USA einwandern (Chinesen & Asiaten wurden bekämpft, wie in anderen britischen Ländern wie Australien auch) – damit die britisch-europäische Rassenreinheit vorhanden bleibt.
Die deutsche Sprache in den USA wurde mit dem britisch-deutschen Krieg verboten und brutal unterdrückt, da auch in den ethnisch-britischen USA „der Deutsche“ als Feindbild hingestellt wurde (US-Schulbücher, US-Filme aus der WK-I-Zeit, die den Deutschen als Feind & Eroberer hinstellen).
Afrikaner & Altamerikaner waren lange Zeit keine US-Bürger – sondern nur Briten & Weiße.
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#30   Sentinel   16:38:50 | Samstag, 30. Juni 2007
@Rudolfus
Sie vergessen das Lebensmittelembargo, daß die USA schon 1929 gegen Japan verhängten, weil die dortigen Erzeugnisse qualitativ besser waren als die einheimischen.
Ich glaube nicht, daß es die Briten alleine waren. Einmal sind die Briten zu dumm für so was – also kommt nur ein Verräter auf europäischen Boden dafür in Betracht, der dies mitgeholfen hat zu organisieren.
Wie wäre es mit dem schönen Österreich, daß auffallend schnell nach dem WK II seine Unabhängigkeit und Neutralität erhielt! Passen würde es!
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#29   Rudolfus   16:32:50 | Samstag, 30. Juni 2007
Beide Weltkriege als der Wirtschaftskrieg der Briten gegen Deutschland
Dies war der einzige Grund:
Nachdem England das Königreich Spanien, das Amerika entdeckt hatte, im 16. Jahrhundert als Weltseemacht (und führende Weltwirtschaftsmacht) abgelöst hatte, drohte dasselbe Schicksal nun dem Britischen Reich:
Daß nämlich Englands Wirtschaftsvormacht durch das durch Preußen geeinigte Deutsche Reich abgelöst werden sollte – und damit Deutschland England als Weltmacht abgelöst hätte.
England hätte gegen Deutschland verloren, wäre es ihnen nicht gelungen, den US-Präsidenten Wilson zum Kriegseintritt gegen Deutschland 1917 zu bewegen.
Damit betraten zum ersten Mal US-Soldaten europäischen Boden.
1939-1945 gelang es zwar England, Deutschland völlig und total zu vernichten – allerdings um den Preis des Untergangs des Britischen Weltreiches.
Neue Weltmacht im Westen wurde daher 1945 die gleichfalls angelsächisch dominierten USA.
England besitzt nur mehr Überreste seines Weltreiches wegen des völligen Kriegseinsatzes gegen Deutschland, dafür haben jetzt die USA ein De-facto-Weltreich incl. der besetzten US-Stützpunkte Deutschland & Japan, die fe facto an der Leine der USA hängen, wie auch viele andere Länder (Philippinen, Lateinamerika etc.).
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#28   Sentinel   16:14:11 | Samstag, 30. Juni 2007
@Rudolfus
In den mir zugänglichen Logenbüchern wird der WK II schlichtweg als Logenkrieg geführt!
Seine sonstigen Auswirkungen interessierten niemanden, da es ja freimaurerische Juden (laut Archiveinträgen) gewesen sein sollten.
Zudem:
Die Rotarier bekämpfen die Freimaurer!
Warum schließen wir uns hier nicht auch den Rotariern an, um dem Freimaurerspuk ein Ende zu machen?
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#27   Rudolfus   14:22:43 | Samstag, 30. Juni 2007
@Sentinel / Angelsächsische Freimaurerei
Die herrschende Klasse der Angelsachsen, insbesonders auch in den USA und im UK, gehört zumeist der Freimaurerei an.
Es müssen aber anglo-nationalistische Freimaurer sein, denn sonst hätte sie nicht Deutschland völlig vernichtet, das doch eigene Logen hatte und auch heute wieder hat.
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#26   Sentinel   20:25:42 | Freitag, 29. Juni 2007
@Kurt K.
Ob der Österreicher Schickelgruber nun ein „tapferer kleiner Soldat“ im Wk1 war oder ein Feigling – wen interessiert das?
Die talartragenden Neonazis interessierts!
Für welche Beurteilung ist das denn wichtig?
Nicht die vor Gott, sondern nur für die in den Augen seiner Anhänger.
Werden seine späteren Verbrechen dadurch vermindert, dass er tapfer war an der Front; werden seine Verbrechen schlimmer, wenn er ein Feigling war?
Ich finde, daß durch diese Art von Beurteilung seine Verbrechen nur noch schlimmer werden. Aber das kann man talartragenden Altnazis leider nicht klar machen.
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#25   Kurt K.   20:21:16 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Sentinel / Alois Schickelgruber
Ob der Österreicher Schickelgruber nun ein „tapferer kleiner Soldat“ im Wk1 war oder ein Feigling – wen interessiert das? Für welche Beurteilung ist das denn wichtig? Werden seine späteren Verbrechen dadurch vermindert, dass er tapfer war an der Front; werden seine Verbrechen schlimmer, wenn er ein Feigling war?
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#24   Sentinel   20:16:47 | Freitag, 29. Juni 2007
@kali
Hitler hat im 1.WK an forderster Front mindestens einmal eine Beförderung zum Unteroffizier abgelehnt.
Interessant ist, daß hier noch das ‘mindestens’ dazwischen geschoben ist. Also ist es eine gelogene Aussage!
Er wollte bei seinen Kameraden bleiben und weiterhin als Meldegänger eingesetzt werden, wobei er sich bei gefährlichen Einsätzen freiwillig für seine verheirateten Kameraden meldete.
Auch so eine Heldenlegende um den kleinen Adolf. Andere Berichte schreiben davon, daß er sich immer in den hintersten und sichersten Bunker im Frontbereich verdrückte.
Für besondere Tapferkeit wurde er mit dem EK1 ausgezeichnet.
Der kleine Adolf hat nie das EK1 erhalten, daß war eine Propagandalüge Goebbels.
Wenn die Lage am gefährlichsten war, hat er sich freiwillig zu Ordonanzgängen in der vordersten Linie gemeldet und sie mit bestem Erfolge durchgeführt
Auch eine der goebbelschen Propagandalügen.
Interessant, daß hier Phantasie mit Wirklichkeit verwoben wird.
Das nächste Mal bitte keine Feist-Quelle, sondern eine ernstzunehmende bitte, die sich auch an die Wahrheit hält.
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#23   kali   18:10:00 | Freitag, 29. Juni 2007
@Sentinel
Nur zur Information:
Hitler hat im 1.WK an forderster Front mindestens einmal eine Beförderung zum Unteroffizier abgelehnt. (Max Amann vor dem Nürnberger Tribunal 1947) Er wollte bei seinen Kameraden bleiben und weiterhin als Meldegänger eingesetzt werden, wobei er sich bei gefährlichen Einsätzen freiwillig für seine verheirateten Kameraden meldete. Für besondere Tapferkeit wurde er mit dem EK1 ausgezeichnet.
„Hitler war ein äußerst fleißiger, williger, gewissenhafter und pflichttreuer Soldat, dabei unbedingt zuverlässig und seinen Vorgesetzten treu ergeben. Er zeigte sich geistig sehr geweckt und körperlich frisch, gewand und ausdauernd. Besonders hervorzuheben ist sein persönlicher Schneid und der rückhaltlose Mut, mit dem er in gefährlichen Lagen und im Gefecht allen Gefahren entgegengetreten ist. Wenn die Lage am gefährlichsten war, hat er sich freiwillig zu Ordonanzgängen in der vordersten Linie gemeldet und sie mit bestem Erfolge durchgeführt“.
Generalmajor und vormaliger Kommandeur des 16. Regiments Friedrich Petz 1922. :-# :-@ o^/
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#22   Artois †   17:56:00 | Freitag, 29. Juni 2007
Das Zentrum
hat zwar Hitler zur Macht verholfen, doch das waren Demokraten, also keine Katholiken. Der Katholik weiß, daß Gott eine Obrigkeit setzt, er wählt sie also nicht. Und ein Katholik rottet sich nicht in „Parteien“ zusammen, sondern betet statt dessen fleißig den Rosenkranz, wallfahrtet und fleht die Fürsprache der Hieligen herab. Die Lehre von der Volkssouveränität, die sich in „Wahlen“ austobt, ist von der Kirche streng, mehrfach und in aller Klarheit verworfen worden!
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#21   Sentinel   16:25:42 | Freitag, 29. Juni 2007
@Zahnfee
Genau das haben meine Recherchen ergeben – das es genau jene christlich-konservative Bagage war, die ihn damals an die Macht brachte – und heute jegliche Verantwortung dafür von sich weißt.
Klar,
die Kohle aus dem Ausland konnte nur deshalb geflossen sein, auch aus jüdischen Quellen, das bestreite ich nicht. Aber es muß hier einen christlich-konservativen Fürsprecher gegeben haben, sonst wär dies alles gar nicht möglich gemacht worden.
Meine vorherige Behauptung war auch nur mehr sehr zynisch und nicht ernst gemeint, da ich den lieben Rudolfus aus der Reserve locken wollte – nur leider floh er vorher aus dem Diskurs.
Fest steht eines:
Ohne den Verrat des Zentrums (Partei) an der Weimarer Republik wäre Hitler niemals an die Macht gekommen!
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#20   Zahnfee   16:18:02 | Freitag, 29. Juni 2007
Sentinel
„Hier muß eindeutig jüdisches Geld im Hintergrund gestanden haben, um das deutsche Reich zu vernichten.“
Bitte nicht diese Legenden von wegen jüdischer Auslandsfinanzierung der NSDAP. Selbst wenn man annimmt, dass es eine solche Finanzierung gegeben hätte, fehlt noch der entscheidende Schritt: Das Ermächtigungsgesetz.
Finanzierung allein – egal von wem – hat nicht ausgereicht, um Hitler zum Diktator zu machen.
Und wer hat ihm dieses Gesetz mit ermöglicht? Deutschnationale, erzkonservative, christliche Politiker!
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#19   Sentinel   14:22:50 | Freitag, 29. Juni 2007
@Rudolfus
Aber das es jüdische, freimaurerische angesächsische Juden gewesen sein können, ist also hiernach unwahrscheinlich?
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#18   Rudolfus   14:00:04 | Freitag, 29. Juni 2007
@Sentinel / NSDAP-Auslandsfinanzierung angelsächsisch & der bösartige Angelsachse
Schieben Sie doch nicht gleich den Juden und Freimaurern die Schuld zu!
Die NSDAP-Auslandsfinanzierung – und daß diese aus dem Ausland erfolgte, das hatte das preußische Innenministerium bereits ermittelt – kam vor allem aus dem angelsächsischen Raum, und hier besonders aus den USA!
Ein Interesse zur Zerstörung Deutschlands hatten wohl kaum deutsche Juden und deutsche Freimaurer in Deutschland.
Es waren Angelsachsen, die hinter dem ganzen Hitlerparteispuk standen.
Nur die Angelsachsen in Großbritannien und in Amerika wollten das erfolgreiche Deutschland völlig in die Vernichtung treiben, damit Großbritannien weiterhin alleiniger Herrscher aller Meere und Erdteile sein konnte.
Darum mußte Deutschland 1914 in einen Krieg gebracht werden.
Und als es 1918 bereits die Möglichkeit der Luftbombardierung gab, mußte ein II. Weltkrieg her, um Deutschland aus der Luft völlig zu zerstören.
Luftbombardierungen sind bis heute die Lieblingsideen der Angelsachsen: die Atombombe auf Japan, die Napalmbomben auf Vietnam, auf das die USA mehr Bomben als während des II. Weltkrieges abwarfen, der Irakkrieg der USA …
Der vorbildhafte römische Katholik Kurt Waldheim aus Österreich hatte sich gegen die Luftbombardierung Nordvietnams durch die USA gewandt (UNO-Generalsekretär 1972-1981, Bundespräsident von Österreich 1986-1992).
Aus diesem Grund unterstützten die USA auch sofort die SPÖ-Campagne gegen Kurt Waldheim als angeblichen „Nazi“ und „SS-Schlächter“ (Schlagzeile in der New York Times).
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#17   Alois Hudal   13:43:46 | Freitag, 29. Juni 2007
@Sentinel:
Mit Ihren historischen Behauptungen zu Braunau am Inn liegen Sie falsch. Braunau und das ganze Innviertel waren bis 1779 bayerisch. Nach dem bayerischen Erbfolgekrieg (1777-1779) konnte Kaiser Joseph II. und damit Österreich es als Gewinn für sich verbuchen. Nach dem deutschen Bruderkrieg von 1866 stand es für den Sieger Preußen aufgrund der gemäßigten Politik Bismarcks nie zur Debatte, Österreich in Böhmen, Salzburg oder Oberösterreich Gebiete wegzunehmen. Das war natürlich auch 1871 so. Territorial hat sich zu diesem Zeitpunkt somindest im Osten und Süden nichts verändert.
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#16   Sentinel   13:28:44 | Freitag, 29. Juni 2007
@Rudolfus
Heißt dies, daß die NSDAP nur aus jüdischen, freimaurerischen Ausländern bestanden hat?
Ich meine, Braunau am Inn liegt, seit 1905, Kraft des 1871er Vertrages, erst ab dann in Bayern – vorher war es eindeutig Österreichisch!
Obwohl sich mir nicht ganz erklärt wie jemand, der durch den Grundwehrdienst mit Ach und Krach durchkam, im WK I. nicht mehr als Gefreiter wurde (nicht mal Obergefreiter), ein Parteigründer werden kann! Hier muß eindeutig jüdisches Geld im Hintergrund gestanden haben, um das deutsche Reich zu vernichten.
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#15   Rudolfus   12:34:31 | Freitag, 29. Juni 2007
Hitlers verlorene Präsidentenwahl 1932 & Hitlers Nichterlangung der absoluten Mehrheit im Parlament
Das wichtigste Amt im republikanischen Deutschen Reich war das Amt des Staatsoberhauptes, des Reichspräsidenten, des Kaisernachfolgers – und dieses Amt wurde durch eine direkte Volkswahl von den deutschen Reichsbürgern selbst besetzt.
In dieser Reichspräsidentenwahl im Jahre 1932 ist der wütende Demagoge Hitler von der revolutionären und keineswegs typisch deutschen NSDAP klar unterlegen, nämlich als wenig chancenreicher Gegenkandidat zum amtierenden Reichspräsidenten und großen preußischen Militärstrategen aus der furchtbaren Weltkriegszeit gegen das Großbritische Weltreich, dem Generalfeldmarschall unter Kaiser Wilhelm II. (Kaiser des Deutschen Reiches von 1888 bis 1918), dem Reichspräsidenten seit 1925 Paul von Beneckendorff und von Hindenburg, einem Posener und Westpreußen (Westpreußen wurde 1922 polnisch).
Selbst als Hitler 1933 seine Ernennung zum Reichskanzler durchgesetzt hatte, als Parteichef der relativ stärksten Reichstagspartei – und gegen den großen Widerwillen des Reichspräsidenten – gab es nocheinmal eine spätere Reichstagswahl, die bereits durch die NSDAP manipuliert wurde, nämlich durch Einschüchterung bei den Wahlzellen: Und selbst in dieser Wahl erhielt Hitler durch das deutsche Volk nicht die gewünschte absolute Mehrheit im Reichstag – obwohl Hitler bereits Kanzler war, und die Wahl nicht mehr als frei gelten kann!
Hitler konnte ‘34 nur Staatschef werden, weil der greise Präsident verstorben war und Hitler in einem Staatsstreich das Amt an sich riß.
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#14   Kurt K.   11:54:42 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Nachtlaterne
was heißt schon „humanistische vereine“, die haben doch alle das gleiche auf der fahne stehen: freigabe der drogen, totale befürwortung der pornografie und abtreibung usw.
Ja, klar, ist alles dasselbe. Schublade auf und rein damit. Differenzieren? Wozu? So ein Feindbild ist doch was schönes. Und so schön einfach! Da braucht man sich dann auch keine Gedanken zu machen.
Alle BÖSE ausser ich.
Gutes Lebensmotto Nachtlaterne.
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#13   Nachtlaterne   09:25:42 | Freitag, 29. Juni 2007
ach zahnfee…
…kuriere erstmal deine geistigen zahnschmerzen! was heißt schon „ghumanistische vereine“, die haben doch alle das gleiche auf der fahne stehen: freigabe der drogen, totale befürwortung der pornografie und abtreibung usw. bloß weil sie vom hitler verbotehn wurden gelten sie jetzt als gut, man kennt diese merkwürdigen rückschlüsse ja nur zu gut. du bringst doch wahrhaftig keinen beitrag ein, der nicht mit schweren irrtümern, ja lebenslügen schwanger ist.
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#12   Zahnfee   08:14:58 | Freitag, 29. Juni 2007
Was soll das?
Eine interessante Bemerkung: Hitler propagierte als moderner Darwinist die Gleichschaltung von Mensch und Tier.
Das ist das einzige was ich in dem Text zu Hitler und Darwinismus gefunden habe, der Rest sind Wahlergebnisse der NSDAP. Die Überschrift suggeriert da was anderes… was ist denn der Sinn dieses Artikels? Darwins Theorie mit Nationalsozialismus gleichsetzen und sie damit zu diskreditieren oder die Wahlergebnisse zu wiederholen?
Wieso wird denn bei dem Ermächtigungs-Absatz nicht erwähnt, dass das mit Zustimmung der katholischen Zentrumspartei erfolgt ist?
Wieso kein Wort über die Verbote humanistischer oder atheistischer Vereine?
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#11   Nachtlaterne   06:06:53 | Freitag, 29. Juni 2007
hallo kurt
mir geht es um die werte an sich. der kommunismus konnte nicht gut sein, weil er sich vom giten selbst, von gott abgewendet hatte. deswegen müssen aber nicht alle wertvorstellungen schlecht sein. leider will das aber kaum jemand so richtig und von ganzem herzen verstehen. für mich sind die unwertvorstellungen der 68er wie ein furchtbarer alptraum, der immer noch auf uns lastet. wann beginnt endlich die entzauberung?
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#10   Sentinel   01:17:43 | Freitag, 29. Juni 2007
Sozialdarwinismus …
… war keine Erfindung der Hitler-Schergen, sondern geisterte als Gespenst bereits einige Jahrzehnte vorher durch Europa.
Sozialdarwinisten waren und sind immer der Meinung, daß das Recht dem Stärkeren gebührt und das der Schwache ausgerottet gehört. Wichtigster Vertreter dieser Stellung: Friedrich Nietzsche.
Er ging sogar so weit, in seinen Werken regelrecht das Abschlachten der dummen Masse zu fordern, da sie außer zur Arbeitskraft zu nichts Nütze sei. Nicht einmal für einen säkularen Staat.
Interessanterweise sah der deutsche Untermensch sich an dieser Stelle als arischer Herrenmensch (Höhlenmensch würde hier eindeutig besser passen). Mit dem Endgergebnis daß es zur Endlösung kam und mehr als nur eine Nation ruiniert wurde.
Auch darf man nicht vergessen, daß Sozialdarwinisten noch einen anderen Denkfehler machten: Sie gingen davon aus, daß sie in ihren Elfenbeintürmen gezielt Arbeiter künstlich züchten könnten, um einem gewissen Teil des Volkes nicht nur die allgemeine Macht zu gewährleisten, sondern auch dumpfe Arbeitstiere schaffen, die außer ihrer Arbeit nichts anderes kennen würden. Als einziger Spaß für die Arbeiterschaft war die Vermehrung gedacht, die natürlich gezielt (durch künstliche Auslese und mangelnde Bildung) forciert würde.
Heutige Vertreter dieser Denkweise: Alle CDU-Spitzenpolitiker. Der Neokonservatismus ist nur eine Ausgeburt dieser kranken Denkweise.
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#9   Kurt K.   00:34:36 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Nachtlaterne: Unglaublich!
Wir sind einer Meinung! Wow. Premiere!
Sie schrieben: .…dass der faschismus als verbrechen einzustufen ist, das ist keine frage, wenn aber die mißbrauchten werte nur deswegen als ewig entwertet gelten , weil sie die faschisten mißbrauchten, dann ist eindeutig eine große teufelei am werke,…
Nicht alles, was irgendwann mal von irgendwem missbraucht wurde, ist per se schlecht und für immer verdorben. So ist der Kommunismus auch nicht per se schelcht, nur weil es ein System (UDSSR) gab und noch gibt (China), welches den Kommunismus im Namen führt, ihn aber nicht gut umsetzt. Die Idee des Kommunismus ist gut. Wahrscheinlich nie zur Gänze umsetzbar, aber vielleicht zum Teil.
Oder auch die Entwertung der Demokratie bzw des Atheismus durch gewisse Leute hier mit dem Hinweis auf die Jakobiner – Terror – Herrschaft im Nachrevolutionären Frankreich. Lächerlich! Nur weil manche Herrscher dieses Dinge missbraucht haben sind sie nicht schlecht bis in alle Zeiten. :&)
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#8   Samurai   22:48:18 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Darwinismus und Hitler
@ Rudolfus
Fakt ist, das Charles Darwin in seinem Buch „über die Entstehung der Arten“ schrieb.
Somit ist der „Sozialdarwinismus“ wie ihn die Nationalsozialisten vertraten nicht mit der darwinistischen Theorie vergleichbar.
Darwin ging auch nicht davon aus, daß der Stärkere überlebt, sondern die Tierart, die sich am Besten an ihre Umgebung anpassen kann – siehe Galapagosfinken.
Und was für abstruse Ideologien die NS-„Forscher“ vertraten, merkt man u.a. daran, daß sie die Deutschen für Arier hielten.
Samurai
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#7   Nachtlaterne   21:55:15 | Donnerstag, 28. Juni 2007
man hat gelernt…
…dass man geschichte benutzen kann, um sich dahinter zu verstecken und die eigenen lumpereien zu verdecken.
dass der faschismus als verbrechen einzustufen ist, das ist keine frage, wenn aber die mißbrauchten werte nur deswegen als ewig entwertet gelten , weil sie die faschisten mißbrauchten, dann ist eindeutig eine große teufelei am werke, die es
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#6   Rudolfus   21:16:06 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sozialdarwinismus als verständliche und logische Wortbildung
Jeder weiß, was das Wort bedeutet, und, daß das Wort viel mit dem biologischen Darwinismus zu tun hat.
Im Unterschied zum Bio-Darwinismus ist der Sozialdarwinismus auch eine gesellschaftliche Tatsache.
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#5   santo domingo   21:12:38 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Samurai
Korrekt.
„Sozialdarwinismus“ ist schon in sich ein Widerspruch! Der Darwinismus (als noch fehlerhafter Vorläufer der modernen Evolutionsbiologie) war eine biologische, keine soziologische Theorie.
Er hat nie den Anspruch erhoben, etwa das Verhältnis zwischen Völkern zu erklären, und wäre dafür auch völlig ungeeignet.
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#4   Ydefix   21:11:17 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Ich schrieb nicht,
dass der „Sozialdarwinismus“ wissenschaftlich ist, sondern der Darwinismus bzw. die Evolutionstheorie. Wer heutzutage *gegen* Evolution argumentieren will, der braucht gute Argumente.
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#3   Samurai   21:05:57 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Hitlers „Sozial-Darwinismus“ war wissenschaftlich?
@ Daniel Stöhr
Sicherlich vertraten Hitler und die NS-Ideologen eine Art „Sozial-Darwinismus“, aber an dieser Weltanschauung war nichts (!) wissenschaftlich.
Samurai
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#2   Ludwig Windthorst   20:35:18 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Totalitarismus
Herzlichen Dank für diesen lesenswerten Artikel.
Der Totalitarismus, der in den europäischen Staaten seit 1917 aufkam, war eine Folge der Zerstörung der Monarchie. Wären die drei Kaiserreiche nicht zerstört worden, dann wäre es nicht zu einer sozialdarwinistischen und eugenischen Regierung gekommen.
Katholisch-monarchistisches Weblog dervasall.blogspot.com/
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#1   Ydefix   20:27:24 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Was die Überschrift soll,
ist unklar. Natürlich war Hitler „Darwinist“. Aber eben in dem Sinne, dass eine wissenschaftliche Theorie zu einer Weltanschauung umfunktioniert wurde.
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