Wir Deutschen sind die große Pest der Welt
Ein Kardinal und ein Professor erweisen sich als gelehrige Schüler des Holocaust-Demagogen Daniel Goldhagen. Von Leo G. Schüchter.
(kreuz.net) Bei der Lektüre der Ansprache des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal
Lehmann, am 2. März in der Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vaschém fällt auf, daß der Kirchenfürst
zwar von „monströsen“, aber nie von den nationalsozialistischen Verbrechen redet.
Der Kardinal spricht vom Rassenwahn, aber nicht von den Propagandisten und Betreibern des Rassismus.
Er beschwört die „Abgründe unserer Zivilisation“, aber nicht den Sumpf des Nationalsozialismus.
„Die im Menschen schlummernden Möglichkeiten zum Bösen“ seien mit der Ermordung von sechs Millionen Juden offengelegt.
Aber die Bösen und die Täter werden nicht identifiziert – Roß und Reiter nicht genannt.
Will der Kardinal die nationalsozialistischen Täter aus der moralischen Schußlinie herausnehmen und sie vor der historischen Schuldzuweisung bewahren?
Im Verlauf der Rede wird klar, warum der Kardinal die nationalsozialistischen Täter nicht identifiziert:
Die Stelle nationalsozialistischer Ideologen und Henker sollen „die Deutschen“ einnehmen.
Kardinal Lehmann erweist sich damit als gelehriger Jünger des Holocaust-Demagogen und Deutschenhassers Daniel Goldhagen (48), wenn er das deutsche Volk in „Mithaftung“ nehmen will:
„Weit mehr Deutsche“ hätten „sich schuldig gemacht“, weiß der Kardinal. Alle Deutschen seien mitschuldig, „die weggesehen haben“.
„Unser Volk“ habe Auschwitz ermöglicht, „weil zu wenige den Mut zum Widerstand hatten“.
Somit beschuldigt der Kirchenfürst mehr oder weniger alle Deutschen der damaligen Zeit. Denn welcher Deutsche würde von sich behauptet haben können, daß er damals genug Mut zum Widerstand gehabt hätte?
Genetisch bedingter Judenhaß
Die Verschiebung der historisch-moralischen Täterschaft von den nationalsozialistischen Staats- und Parteiorganisationen auf „die Deutschen“ hat vor allem der US-Autor Daniel Goldhagen mit einem kurzzeitig bekanntgewordenen Buch propagiert.
Goldhagen vertritt die These, daß der millionenfache Judenmord durch die Nationalsozialisten nur die praktisch-historische Vollstreckung einer eliminatorisch-antisemitischen Geisteshaltung der Deutschen gewesen wäre – eine der deutschen Nation gewissermaßen in Gene und Geschichte eingeschriebene Einstellung.
Seit 1945 seien die Deutschen allerdings von dieser Nationalkrankheit geheilt.
Von renommierten englischen und amerikanischen Forschern sind Goldhagens Thesen abgelehnt worden. Aber viele deutsche Historiker, Medienleute und Politiker haben dem eitlen Holocaust-Demagogen zugejubelt, als er durch Deutschland seine Werbetour für sein persönliches Holocaust-Geschäft machte.
Philosoph Werner Becker
Einer dieser Nachbeter von Goldhagen-Thesen ist der Hochschullehrer Werner Becker, der in Frankfurt und Gießen Philosophie lehrt.
In Kommentaren der Tageszeitung ‘Frankfurter Neue Presse’ prangert er die Geschichtsinterpretation an, nach der allein „die Nazis, Mitglieder der nationalsozialistischen Staatspartei“ die Täter gewesen wären und „nicht wir Deutsche“ alle zusammen.
So geißelt Becker die Sprachregelung, daß die Nationalsozialisten und die nationalsozialistischen Wähler Hitler an die Macht gebracht hätten – und „nicht wir Deutsche, das heißt, unsere Eltern und Großeltern Hitler zur Macht verholfen“ hätten.
Becker kommt aus der protestantischen Tradition. Es mag sein, daß seine Eltern und Großeltern aktive Nationalsozialisten waren.
Es ist auch richtig, daß die Wähler protestantischer Konfession einen übergroßen Anteil an dem Wahlerfolg der Hitler-Partei hatten. Im Jahr 1932 verbuchte diese bei den letzten freien Wahlen 34 Prozent der Wahlstimmen.
Aber wie kommt Professor Becker zu der Folgerung, das politische Fehlverhalten von Protestanten für alle Deutschen zu verallgemeinern?
Denn das oben genannte Ergebnis bedeutet auch, daß zwei Drittel der Wähler oder drei Viertel der wahlberechtigten Deutschen damals die Nationalsozialistische Partei nicht wählten.
Insbesondere die – damals noch gläubigen – deutschen Katholiken haben nur zu geringen Teilen die Hitlerpartei gewählt. Wenn alle so gewählt hätten wie die Katholiken, wäre Hitler nie an die Macht gekommen.
Es ist eine unglaubliche Geschichtsverdrehung, aus den genannten Zahlen allen Deutschen ein Strick zu drehen – sogar einen für „uns Deutsche“ der Gegenwart.
Metaphysische Schuld der Deutschen
Becker bemängelt auch die Redeweise, wonach „in den Konzentrationslagern allein Himmlers SS-Schergen und Nazi-Ärzte die Greuel verübt hätten“.
Man darf gespannt sein, wen der Philosoph Becker als Täter von Treblinka und Massenmörder von Auschwitz präsentiert:
„Wir, die Deutschen, haben all das verursacht, getan und werden es auch künftig als Teil unserer nationalen Geschichte zu verantworten haben.“
Von diesem Ansatz her verurteilt Becker auch die Rede des deutschen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker im Jahr 1985. Der Politiker sprach darin über „die Befreiung der Deutschen von der Nazidiktatur“.
Nach Beckers Logik hätten die Deutschen im Jahr 1945 ‘von sich selber’ als Kollektiv-Täter befreit werden müssen.
Becker vertritt eine Art negativen Rassismus: Wir Deutschen lassen uns von niemand an Nationalschuld und Selbstbeschuldigung übertreffen.
Der Frankfurter Professor versteigt sich sogar zur These von der metaphysischen, „ewigen Schuld der Deutschen“ vor dem Völkergericht aller Zeiten.
Solche Aussagen entsprechen dem Holocaust-Konzept, das liberale jüdische Kreise vor dreißig Jahren in den USA entwickelt haben.
Eckpunkt dieser Geschichtsphilosophie ist der „ewige Haß“ der Völker gegen die Juden und die Verfolgung des jüdischen Volkes seit angeblich 2.500 Jahren.
Die Ermordung der sechs Millionen Juden in der Hitlerzeit wird als Kumulation des Völkerhasses interpretiert. Deshalb muß logischerweise ein Volk für diesen Völkermord verantwortlich sein: die Deutschen.
Kardinal Lehmann wird ein gutes Verhältnis zu den Geschäftsleuten der Holocaust-Industrie nachgesagt.
Professor Becker bietet sich als Brückenbauer an.
Der Kardinal spricht vom Rassenwahn, aber nicht von den Propagandisten und Betreibern des Rassismus.
Er beschwört die „Abgründe unserer Zivilisation“, aber nicht den Sumpf des Nationalsozialismus.
„Die im Menschen schlummernden Möglichkeiten zum Bösen“ seien mit der Ermordung von sechs Millionen Juden offengelegt.
Aber die Bösen und die Täter werden nicht identifiziert – Roß und Reiter nicht genannt.
Will der Kardinal die nationalsozialistischen Täter aus der moralischen Schußlinie herausnehmen und sie vor der historischen Schuldzuweisung bewahren?
Im Verlauf der Rede wird klar, warum der Kardinal die nationalsozialistischen Täter nicht identifiziert:
Die Stelle nationalsozialistischer Ideologen und Henker sollen „die Deutschen“ einnehmen.
Kardinal Lehmann erweist sich damit als gelehriger Jünger des Holocaust-Demagogen und Deutschenhassers Daniel Goldhagen (48), wenn er das deutsche Volk in „Mithaftung“ nehmen will:
„Weit mehr Deutsche“ hätten „sich schuldig gemacht“, weiß der Kardinal. Alle Deutschen seien mitschuldig, „die weggesehen haben“.
„Unser Volk“ habe Auschwitz ermöglicht, „weil zu wenige den Mut zum Widerstand hatten“.
Somit beschuldigt der Kirchenfürst mehr oder weniger alle Deutschen der damaligen Zeit. Denn welcher Deutsche würde von sich behauptet haben können, daß er damals genug Mut zum Widerstand gehabt hätte?
Genetisch bedingter Judenhaß
Die Verschiebung der historisch-moralischen Täterschaft von den nationalsozialistischen Staats- und Parteiorganisationen auf „die Deutschen“ hat vor allem der US-Autor Daniel Goldhagen mit einem kurzzeitig bekanntgewordenen Buch propagiert.
Goldhagen vertritt die These, daß der millionenfache Judenmord durch die Nationalsozialisten nur die praktisch-historische Vollstreckung einer eliminatorisch-antisemitischen Geisteshaltung der Deutschen gewesen wäre – eine der deutschen Nation gewissermaßen in Gene und Geschichte eingeschriebene Einstellung.
Seit 1945 seien die Deutschen allerdings von dieser Nationalkrankheit geheilt.
Von renommierten englischen und amerikanischen Forschern sind Goldhagens Thesen abgelehnt worden. Aber viele deutsche Historiker, Medienleute und Politiker haben dem eitlen Holocaust-Demagogen zugejubelt, als er durch Deutschland seine Werbetour für sein persönliches Holocaust-Geschäft machte.
Philosoph Werner Becker
Einer dieser Nachbeter von Goldhagen-Thesen ist der Hochschullehrer Werner Becker, der in Frankfurt und Gießen Philosophie lehrt.
In Kommentaren der Tageszeitung ‘Frankfurter Neue Presse’ prangert er die Geschichtsinterpretation an, nach der allein „die Nazis, Mitglieder der nationalsozialistischen Staatspartei“ die Täter gewesen wären und „nicht wir Deutsche“ alle zusammen.
So geißelt Becker die Sprachregelung, daß die Nationalsozialisten und die nationalsozialistischen Wähler Hitler an die Macht gebracht hätten – und „nicht wir Deutsche, das heißt, unsere Eltern und Großeltern Hitler zur Macht verholfen“ hätten.
Becker kommt aus der protestantischen Tradition. Es mag sein, daß seine Eltern und Großeltern aktive Nationalsozialisten waren.
Es ist auch richtig, daß die Wähler protestantischer Konfession einen übergroßen Anteil an dem Wahlerfolg der Hitler-Partei hatten. Im Jahr 1932 verbuchte diese bei den letzten freien Wahlen 34 Prozent der Wahlstimmen.
Aber wie kommt Professor Becker zu der Folgerung, das politische Fehlverhalten von Protestanten für alle Deutschen zu verallgemeinern?
Denn das oben genannte Ergebnis bedeutet auch, daß zwei Drittel der Wähler oder drei Viertel der wahlberechtigten Deutschen damals die Nationalsozialistische Partei nicht wählten.
Insbesondere die – damals noch gläubigen – deutschen Katholiken haben nur zu geringen Teilen die Hitlerpartei gewählt. Wenn alle so gewählt hätten wie die Katholiken, wäre Hitler nie an die Macht gekommen.
Es ist eine unglaubliche Geschichtsverdrehung, aus den genannten Zahlen allen Deutschen ein Strick zu drehen – sogar einen für „uns Deutsche“ der Gegenwart.
Metaphysische Schuld der Deutschen
Becker bemängelt auch die Redeweise, wonach „in den Konzentrationslagern allein Himmlers SS-Schergen und Nazi-Ärzte die Greuel verübt hätten“.
Man darf gespannt sein, wen der Philosoph Becker als Täter von Treblinka und Massenmörder von Auschwitz präsentiert:
„Wir, die Deutschen, haben all das verursacht, getan und werden es auch künftig als Teil unserer nationalen Geschichte zu verantworten haben.“
Von diesem Ansatz her verurteilt Becker auch die Rede des deutschen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker im Jahr 1985. Der Politiker sprach darin über „die Befreiung der Deutschen von der Nazidiktatur“.
Nach Beckers Logik hätten die Deutschen im Jahr 1945 ‘von sich selber’ als Kollektiv-Täter befreit werden müssen.
Becker vertritt eine Art negativen Rassismus: Wir Deutschen lassen uns von niemand an Nationalschuld und Selbstbeschuldigung übertreffen.
Der Frankfurter Professor versteigt sich sogar zur These von der metaphysischen, „ewigen Schuld der Deutschen“ vor dem Völkergericht aller Zeiten.
Solche Aussagen entsprechen dem Holocaust-Konzept, das liberale jüdische Kreise vor dreißig Jahren in den USA entwickelt haben.
Eckpunkt dieser Geschichtsphilosophie ist der „ewige Haß“ der Völker gegen die Juden und die Verfolgung des jüdischen Volkes seit angeblich 2.500 Jahren.
Die Ermordung der sechs Millionen Juden in der Hitlerzeit wird als Kumulation des Völkerhasses interpretiert. Deshalb muß logischerweise ein Volk für diesen Völkermord verantwortlich sein: die Deutschen.
Kardinal Lehmann wird ein gutes Verhältnis zu den Geschäftsleuten der Holocaust-Industrie nachgesagt.
Professor Becker bietet sich als Brückenbauer an.
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Samstag, 25. August 2007 22:17
GerdEric: @Bokrug
Na, wieder da?
oder mag nicht mal der Teufel Sie …
oder mag nicht mal der Teufel Sie …
Freitag, 24. August 2007 04:51
Bokrug †: Ein paar Hinweise…
…an der Ermordung der Armenier und Assyrer waren jüdische „Jungetürken“ vom Bnai-Brith Freimaurer-Orden und vom britischen Geheimdienst beteiligt. Auch die jüd. Domne Sekte.
Mittwoch, 8. August 2007 21:48
nimmersatt shellina;-) †: ich hab
ja jetzt nicht die kommentare gelesen, aber ich glaub mir fehlt so ein gen. ist das vielleicht ersetzt
durch mein perversengen? also entweder juden hasser oder pervers?
hachs egal, da bin ich lieber pervers!
hachs egal, da bin ich lieber pervers!
Samstag, 7. Juli 2007 11:21
Brandenburgis: Was sollen denn
die hörner auf dem Luther. Der hat ja immerhin den Gegensatz von Gesetz und Evanglium zum Zentrum seiner Lehre gemacht.
Samstag, 7. Juli 2007 11:20
HeinrichderZweite: Lieber Sozialkatholisch,
dem müsste schon Katharina von Bora die Hörner aufsetzen, oder?
Samstag, 7. Juli 2007 11:18
Sozialkatholisch: @ Heinrich II
Dem Luther z.B., der hält wenigstens nicht die Gesetzestafeln in den Händen.
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