[ « 357 358 359 360 361 » ]
Dienstag, 3. Juli 2007 16:02
Wir Deutschen sind die große Pest der Welt
Ein Kardinal und ein Professor erweisen sich als gelehrige Schüler des Holocaust-Demagogen Daniel Goldhagen. Von Leo G. Schüchter.
Das "Sonderkommando" des Konzentrationslagers Auschwitz Birkenau verbrennt Leichen
Das „Sonderkommando“ des Konzentrationslagers Auschwitz Birkenau verbrennt Leichen
(kreuz.net) Bei der Lektüre der Ansprache des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, am 2. März in der Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vaschém fällt auf, daß der Kirchenfürst zwar von „monströsen“, aber nie von den nationalsozialistischen Verbrechen redet.

Der Kardinal spricht vom Rassenwahn, aber nicht von den Propagandisten und Betreibern des Rassismus.

Er beschwört die „Abgründe unserer Zivilisation“, aber nicht den Sumpf des Nationalsozialismus.

„Die im Menschen schlummernden Möglichkeiten zum Bösen“ seien mit der Ermordung von sechs Millionen Juden offengelegt.

Aber die Bösen und die Täter werden nicht identifiziert – Roß und Reiter nicht genannt.

Will der Kardinal die nationalsozialistischen Täter aus der moralischen Schußlinie herausnehmen und sie vor der historischen Schuldzuweisung bewahren?

Im Verlauf der Rede wird klar, warum der Kardinal die nationalsozialistischen Täter nicht identifiziert:

Die Stelle nationalsozialistischer Ideologen und Henker sollen „die Deutschen“ einnehmen.

Kardinal Lehmann erweist sich damit als gelehriger Jünger des Holocaust-Demagogen und Deutschenhassers Daniel Goldhagen (48), wenn er das deutsche Volk in „Mithaftung“ nehmen will:

„Weit mehr Deutsche“ hätten „sich schuldig gemacht“, weiß der Kardinal. Alle Deutschen seien mitschuldig, „die weggesehen haben“.

„Unser Volk“ habe Auschwitz ermöglicht, „weil zu wenige den Mut zum Widerstand hatten“.

Somit beschuldigt der Kirchenfürst mehr oder weniger alle Deutschen der damaligen Zeit. Denn welcher Deutsche würde von sich behauptet haben können, daß er damals genug Mut zum Widerstand gehabt hätte?

Genetisch bedingter Judenhaß
Die Verschiebung der historisch-moralischen Täterschaft von den nationalsozialistischen Staats- und Parteiorganisationen auf „die Deutschen“ hat vor allem der US-Autor Daniel Goldhagen mit einem kurzzeitig bekanntgewordenen Buch propagiert.

Leichenberg im Konzentrationslager Mauthausen, Dezember 1945
Leichenberg im Konzentrationslager Mauthausen, Dezember 1945
Goldhagen vertritt die These, daß der millionenfache Judenmord durch die Nationalsozialisten nur die praktisch-historische Vollstreckung einer eliminatorisch-antisemitischen Geisteshaltung der Deutschen gewesen wäre – eine der deutschen Nation gewissermaßen in Gene und Geschichte eingeschriebene Einstellung.

Seit 1945 seien die Deutschen allerdings von dieser Nationalkrankheit geheilt.

Von renommierten englischen und amerikanischen Forschern sind Goldhagens Thesen abgelehnt worden. Aber viele deutsche Historiker, Medienleute und Politiker haben dem eitlen Holocaust-Demagogen zugejubelt, als er durch Deutschland seine Werbetour für sein persönliches Holocaust-Geschäft machte.

Philosoph Werner Becker
Einer dieser Nachbeter von Goldhagen-Thesen ist der Hochschullehrer Werner Becker, der in Frankfurt und Gießen Philosophie lehrt.

In Kommentaren der Tageszeitung ‘Frankfurter Neue Presse’ prangert er die Geschichtsinterpretation an, nach der allein „die Nazis, Mitglieder der nationalsozialistischen Staatspartei“ die Täter gewesen wären und „nicht wir Deutsche“ alle zusammen.

So geißelt Becker die Sprachregelung, daß die Nationalsozialisten und die nationalsozialistischen Wähler Hitler an die Macht gebracht hätten – und „nicht wir Deutsche, das heißt, unsere Eltern und Großeltern Hitler zur Macht verholfen“ hätten.

Becker kommt aus der protestantischen Tradition. Es mag sein, daß seine Eltern und Großeltern aktive Nationalsozialisten waren.

Es ist auch richtig, daß die Wähler protestantischer Konfession einen übergroßen Anteil an dem Wahlerfolg der Hitler-Partei hatten. Im Jahr 1932 verbuchte diese bei den letzten freien Wahlen 34 Prozent der Wahlstimmen.

Aber wie kommt Professor Becker zu der Folgerung, das politische Fehlverhalten von Protestanten für alle Deutschen zu verallgemeinern?

Denn das oben genannte Ergebnis bedeutet auch, daß zwei Drittel der Wähler oder drei Viertel der wahlberechtigten Deutschen damals die Nationalsozialistische Partei nicht wählten.

Insbesondere die – damals noch gläubigen – deutschen Katholiken haben nur zu geringen Teilen die Hitlerpartei gewählt. Wenn alle so gewählt hätten wie die Katholiken, wäre Hitler nie an die Macht gekommen.

Es ist eine unglaubliche Geschichtsverdrehung, aus den genannten Zahlen allen Deutschen ein Strick zu drehen – sogar einen für „uns Deutsche“ der Gegenwart.

Metaphysische Schuld der Deutschen
Becker bemängelt auch die Redeweise, wonach „in den Konzentrationslagern allein Himmlers SS-Schergen und Nazi-Ärzte die Greuel verübt hätten“.

Man darf gespannt sein, wen der Philosoph Becker als Täter von Treblinka und Massenmörder von Auschwitz präsentiert:

„Wir, die Deutschen, haben all das verursacht, getan und werden es auch künftig als Teil unserer nationalen Geschichte zu verantworten haben.“

Von diesem Ansatz her verurteilt Becker auch die Rede des deutschen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker im Jahr 1985. Der Politiker sprach darin über „die Befreiung der Deutschen von der Nazidiktatur“.

Nach Beckers Logik hätten die Deutschen im Jahr 1945 ‘von sich selber’ als Kollektiv-Täter befreit werden müssen.

Becker vertritt eine Art negativen Rassismus: Wir Deutschen lassen uns von niemand an Nationalschuld und Selbstbeschuldigung übertreffen.

Der Frankfurter Professor versteigt sich sogar zur These von der metaphysischen, „ewigen Schuld der Deutschen“ vor dem Völkergericht aller Zeiten.

Solche Aussagen entsprechen dem Holocaust-Konzept, das liberale jüdische Kreise vor dreißig Jahren in den USA entwickelt haben.

Eckpunkt dieser Geschichtsphilosophie ist der „ewige Haß“ der Völker gegen die Juden und die Verfolgung des jüdischen Volkes seit angeblich 2.500 Jahren.

Die Ermordung der sechs Millionen Juden in der Hitlerzeit wird als Kumulation des Völkerhasses interpretiert. Deshalb muß logischerweise ein Volk für diesen Völkermord verantwortlich sein: die Deutschen.

Kardinal Lehmann wird ein gutes Verhältnis zu den Geschäftsleuten der Holocaust-Industrie nachgesagt.

Professor Becker bietet sich als Brückenbauer an.
[ 1 2 3 » ]
1…33 von 182 Lesermeinungen:
Samstag, 25. August 2007 22:17
GerdEric: @Bokrug
Na, wieder da?
oder mag nicht mal der Teufel Sie …
Freitag, 24. August 2007 04:51
Bokrug †: Ein paar Hinweise…
…an der Ermordung der Armenier und Assyrer waren jüdische „Jungetürken“ vom Bnai-Brith Freimaurer-Orden und vom britischen Geheimdienst beteiligt. Auch die jüd. Domne Sekte.
Mittwoch, 8. August 2007 21:48
ja jetzt nicht die kommentare gelesen, aber ich glaub mir fehlt so ein gen. ist das vielleicht ersetzt durch mein perversengen? also entweder juden hasser oder pervers?
hachs egal, da bin ich lieber pervers!
Samstag, 7. Juli 2007 11:21
Brandenburgis: Was sollen denn
die hörner auf dem Luther. Der hat ja immerhin den Gegensatz von Gesetz und Evanglium zum Zentrum seiner Lehre gemacht.
Samstag, 7. Juli 2007 11:20
HeinrichderZweite: Lieber Sozialkatholisch,
dem müsste schon Katharina von Bora die Hörner aufsetzen, oder?
Samstag, 7. Juli 2007 11:18
Sozialkatholisch: @ Heinrich II
Dem Luther z.B., der hält wenigstens nicht die Gesetzestafeln in den Händen.
Samstag, 7. Juli 2007 11:14
HeinrichderZweite: Lieber Sozialkatholisch,
dann könnte man ja jemand anderem Hörner aufsetzen, oder?
Samstag, 7. Juli 2007 11:07
Sozialkatholisch: Gehörnter Mose
Wenn der Mose die Hörner nur wegen eines Übersetzungsfehler bekommen hat, sollten sie ihm wieder entfernt werden.
Samstag, 7. Juli 2007 10:58
Brandenburgis: @Gotthard
Mit Kiew meine ich konkret „Baby Jar“ (oder Baby Yar?).
Samstag, 7. Juli 2007 10:55
Artois †: @Gotthard
Soll das ein Witz sein? Wollen Sie jetzt auch noch Desinformation betreiben? Finden Sie deoch erst einmal ehraus, wo die Toten von Kiew (100.000?) bestattet wurden!
Freitag, 6. Juli 2007 23:50
Gotthard: von der Seite von Radio Vatican – 6.7.07
Mehr als 500 Massengräber aus der Nazizeit hat ein interreligiöses Forscherteam unter Leitung eines französischen Priesters entdeckt. Die tatsächliche Zahl wird jedoch auf 726 geschätzt. Das Team reiste sechs Jahre durch die Ukraine und hat bislang ein Drittel des Landes besucht. Mindestens eineinhalb Millionen Juden seien dort unter den Nazis misshandelt und hingerichtet worden. Überlebende hätten Pfarrer Patrick Debois erstmals ihre Erinnerungen anvertraut. Unter sowjetischer Herrschaft habe man ihnen Kollaboration vorgeworfen und sie in Arbeitslager gebracht.
Freitag, 6. Juli 2007 11:21
DerMartin: Gehörnter Mose
@Sozialkatholisch

Die relativ häufige Darstellung des gehörnten Mose beruht auf einem Schreibfehler: Ein Autor nannte Mose aufgrund seiner Stellung im ALten Bund „coronatus“ (gekrönt). Daraus wurde durch einen Abschreibfehlet „cornutus“ (gehörnt). Mit Verschwörungstheorien hat das ebensowenig zu tun wie das Geschreibsel von RomanGerman mit katholischem Glauben
Donnerstag, 5. Juli 2007 21:42
Sozialkatholisch: @ Heinrich v. O.
Danke !
Donnerstag, 5. Juli 2007 21:39
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Sozialkatholisch,
Donnerstag, 5. Juli 2007 21:36
Sozialkatholisch: Also für mich ist das AT als Grundstein des Christentums
Gottes Wort und in Einheit mit dem NT und der christlichen Tradition die Gottesoffenbarung an uns Menschen überhaupt.
Der gehörnte Moses in Rom hat mich aber dort sehr verwundert und ein Priester dort konnte mir das auch nicht erklären, vielleicht weiß einer hier was die Hörner bedeuten.
Donnerstag, 5. Juli 2007 20:21
Roman German †: Moloch Jahwe, Moses und Menschenopfer in Israel (Schluß)
„Auch in der Vorstellung der … Wirtsvölker lebte der maßgebende Jude gehörnt, wie dies das berühmte Frankfurter Spottbild aus dem 17. Jahrhundert … beweist…
Aus allen diesen Beispielen und Hinweisen ist deutlich zu ersehen, daß die gehörnte Darstellung des Moloch-Jahwe damit verwandt ist, verwandt sein muß – Rauch ohne Feuer gibt es nicht.
Die furchtbare und grausame Art Menschen bei lebendigem Leibe zu rösten, hat aber den Moloch-Kult bei weitem überlebt. Wir finden sie wieder im Mittelalter in dem von Juden am meisten heimgesuchten Staate – in Polen, wo kriegsgefangene Kosaken in einem hohlen, aus Erz gegossenem Stier, lebend geröstet wurden.
Und im Wodu-Kult, der primitiven, heute aber noch gepflegten Religion der haitianischen Neger wird u. a. ein schwarzer Stier geopfert, der auf seinen Hörnern brennende Kerzen trägt. Es bleibt aber nicht bei Tieren. Auch Menschen werden geopfert. (Man unterscheidet im Wodu-Kult den blutigen Petro-Ritus und den unblutigen Guinea-Ritus. Es ist eben überall … das Gleiche … alles nur Spielarten des Rosenbergschen ‘Wüstendämons’!
Somit ist und bleibt der Judengott Jahwe für uns lediglich der Stammvater und Schirmherr des jüdischen Weltmacht-strebens, und das Alte Testament ist für uns höchstens ein Beleg, ein anonymer Martyrolog der Opfer dieses jüdischen Imperialismus vor der Zeitwende…“ (aaO, 61-62)
Donnerstag, 5. Juli 2007 20:10
GerdEric: Freimaurer?
Klar doch, wer sonst hat die Pyramiden gebaut…
Donnerstag, 5. Juli 2007 20:10
Ydefix: @Roman:
„…führen zurück“, kein Einspruch.
Donnerstag, 5. Juli 2007 20:07
Roman German †: @D. Stöhr
Die Freimaurer führen ihre Existenz bis ins Altertum zurück…!
Donnerstag, 5. Juli 2007 20:02
Ydefix: Äh, Freimaurer…
…im 15. Jahrhundert ?!
Donnerstag, 5. Juli 2007 19:55
Roman German †: Moloch-Jahwe, Moses, Kinderopfer in Israel (Fortsetzung)
„Aber nicht nur Moloch trägt Stierhörner, auch Moses selbst wird (so) dargestellt – man denke an die berühmte Statue von Michelangelo in San Pietro in Vincoli in Rom. Diese Statue ist für den Wissenden noch deswegen interessant, weil Michelangelo dem Moses das geheime Steinmetzbauhüttenzeichen (das Freimaurer-zeichen jener Zeit) zulegte – das bis übers Knie entblößte rechte Bein. Die Bildhauer des St. Stephan-Doms in Wien (im 15. Jahrhundert) meißelten es später selbst Christus (!!! RG) im Tympanon des Riesentores ein…
Gleich dem nackten Bein sind die zu tragenden Hörner ein Kennzeichen der Wissenden, das ebenso wie der ganze Schwindel Moses längst vor ihm im Gebrauche war.
Wenigstens sagt der gewissenhafteste Dr. Spencer hierüber:
‘Cornua rebus & personis omnibus antiquitus affigebantur, quibus aliquid sacratius aut divinus inesse credebatur.’ (Hörner wurden von altersher allen Dingen [Gegenständen] und Personen angesteckt, bei welchen man die Anwesenheit von irgend etwas Heiligem oder Göttlichem glaubte.)
Somit war die Darstellung von Moses durch Michelangelo keinesfalls Phantasie, sondern Wahrung einerseits geheimwissenschaftlicher, andererseits hebräischer Überlieferung.
Auch der mittelalterliche jüdische Bibelausleger Ibn Esra (auch Aben Esra genannt) verglich den gehörnten Moses mit dem ägyptischen Sonnenstier und betonte, daß diese Erscheinung die Juden an das goldene Kalb – das ja dem Apis nachgebildet war – erinnern sollte…“ (aaO, 60-61)
Donnerstag, 5. Juli 2007 19:50
VirFortis: @Daniel Stöhr
Ich befürchte für den/die Leser Malachias/Vincit wird Bostunitsch als Quelle ja erst glaubwürdig eben wegen seines Hintergrunds…
Donnerstag, 5. Juli 2007 19:47
santo domingo 2: @ Daniel Stöhr
zu Gregor Schwartz-Bostunitsch:

Nunja, ich würde vor dem Hintergrund dieses Mannes und dem ihm nachgesagten Vorgehen zumindest eine gewisse Skepsis hinsichtlich der Wissenschaftlichkeit seiner Thesen hegen…
Sehr zurückhaltend formuliert, aber ganz richtig!
Donnerstag, 5. Juli 2007 19:41
Roman German †: Kinder opfer in Israel? (Fortsetzung)
„Vor der Opferung ihrer Kinder küßten die Eltern den Götzen…
Während die Kinder geopfert wurden, wurde ‘frisch und lustig auf Trummeln und Paucken geschlagen, und getantzet, damit der armen Kinder kläglich Geschrey nicht gehöret, und die Eltern zum Mitleiden beweget würden.’
Bekanntlich hat auch der Richter Jephtah, ‘ein Hurenkind’, wie ihn die Bibel nennt, seine einzige Tochter dem hebräischen Gott als Brandopfer dargebracht (Ri 11, 1 bzw. 11, 31 und 39). Daß das selbst nach dem mosaischen Gesetz nicht notwendig war, sondern daß der entmenschte Vater seine Tochter mit Geld beim Rachegott hätte lösen können (Lev 27, 4-5), erklärt auch der befangene Lundius
Für die Identität von Moloch und Jahwe trat zuletzt der verdiente alte nationalsozialistische Vorkämpfer Jens Jürgens (Deckname für Bezirksoberlehrer a. D. Karl Weinländer in Weißenburg) ein. Sein noch in der Systemzeit erschienenes Buch über Moses als Räuber und Pulverfabrikant fiel begreiflicherweise Seiner Eminenz dem Kardinal Faulhaber auf die Nerven, erregte Aufsehen und konnte selbstverständlich von den gelehrten Fachtheologen nicht widerlegt werden. Sie haben vor jeder Auseinandersetzung mit derlei Schriften tödliche Angst, weil sie sehr gut wissen, auf welch sandig-schlüpfrigen Boden ihr eigenes Lehrgebäude errichtet ist. Jürgens-Weinländer führt aus, daß auch das goldene Kalb mit Moloch – El Schaddai – Jahweh (seine Schreibart) verzwillingt war…“
Donnerstag, 5. Juli 2007 19:34
Ydefix: SS-Obersturmbannführer
Gregor Schwartz-Bostunisch, Zitat aus Brief an Alfred Rosenberg (1940): „Daß auch ich und meine treue Mitkämpferin, meine Frau, unser Scherflein zum Baue des stolzen Doms, Großdeutschlandgenannt, beitragen durften, erfüllt uns mit Freude und Stolz, und ist unsere Rechnung beglichen.“

http://www.anthroposophy.com/…tuelles/bostros.html

Nunja, ich würde vor dem Hintergrund dieses Mannes und dem ihm nachgesagten Vorgehen zumindest eine gewisse Skepsis hinsichtlich der Wissenschaftlichkeit seiner Thesen hegen…
Donnerstag, 5. Juli 2007 19:26
Roman German †: Kinderopfer in Israel? (Fortsetzung zu „Moloch Jahwe“)
Prof. Gregor Schwartz-Bostunitsch weiter zum Thema:
Die Ursache der Wegführung der zehn Stämme Israel soll auch Brandopfer der Kinder gewesen sein. Im Reich Juda war es das Gleiche (2 Kön 17, 17 bzw. 16, 3). Auch Davids Sohn Ahas verbrannte seine eigenen Kinder (2 Chr 28, 3). Dergleichen Beispiele weiß das Alte Testament noch viele (2 Kön 21, 6; 2 Chr 33, 6; Jes 57, 5; Jer 7, 31; Ez 16, 20. 36; 20, 26. 31; 23, 27)…

Die Herkunft des Moloch soll bei den bereits behandelten Ammonitern zu suchen sein. Schon Salomo hat ihm eine Weihestätte gebaut, ebenso wie Asthoreth, der Göttin von Sidon, Milkkom der Ammoniter und Kamos der Moabiter (1 Kön 11, 5. 7). Eine wissenschaftlich einwandfreie Rekonstruktion der Brandopfergötzen verdanken wir wiederum Lundius, der sie nach den Unterlagen von Kircherus, Gregorius Michaelis und Hofmanus zeichnen ließ und auch Literatur über die Art der Darstellung bringt.

Nach einer Variante soll den Götzen eine eherne oder kupferne Figur dargestellt haben mit einem Ochsen- oder Kalbskopf und ausgestreckten Händen. (Die Ähnlichkeit mit dem späteren Götzen der Tempelherren Baphomet, dessen Rekonstruktion von Eliphas Levi zuerst ich 1928 veröffentlicht habe, ist unverkennbar.) Die hohle Figur wurde von unten geheizt und die Kinder wurden auf die glühenden Arme oder Hände gelegt und so bei lebendigem Leibe unter entsetzlichen Qualen geröstet, angeblich um den anderen Kindern derselben Eltern das Leben zu erhalten und Glück und Segen (!!) zu bringen…“
Donnerstag, 5. Juli 2007 19:23
santo domingo: @ Genoveva, GerdEric
„Christus vincit“?
Für mich hört er sich aber eher nach „Malachias“ an!
Donnerstag, 5. Juli 2007 19:21
Genoveva: @Roman German:
Nun bin ich aber entsetzt – der letzte treue Teutsche in diesem Forum legt sich ein englisches Pseudonym zu!

Da sollte die Entwelschungs-Abteilung der Reichsschrifttumskammer aber schnell einschreiten …
Donnerstag, 5. Juli 2007 19:19
GerdEric: @Roman German
Hallo Christus Vincit, wollen die dich in der Hölle auch nicht?
Donnerstag, 5. Juli 2007 19:14
Jasmina: an Roman German
Seltsam,irgendwie kommen Sie mir bekannt vor. ;)

LG Jasmina
Donnerstag, 5. Juli 2007 19:07
Roman German †: Antideutsche Geschichtslügen von Leblhuber und Kurt K.
„Die „Germanen“ treten schriftlos in die Geschichte mit Kannibalismus und Menschenopfern auf Waldlichtungen ein…“
Wo haben Sie denn diese Märchen her?
Umgekehrt wird doch ein Schuh draus: Nicht die Germanen waren Kannibalen und haben Kinder „geopfert“ – das ist schon viel eher für Israel anzunehmen, wie aus folgenden Ausführungen von Prof. Gregor Schwartz-Bostunitsch („Der jüdische Imperialismus“, 3. Auflage 1937, 51-55) hervorgeht:
„Der jüdische Gott sagt selbst…, daß er Abram und Genossen unter einem falschen Namen erschienen ist. Damit berührt sich die Behauptung des Dr. theol. Carl Mommert, daß der Gott Abrahams auch keineswegs Jahwe war… Nach Mommerts Ansicht war der Vertragspartner Abrahams der spätere Gott der Ammoniter Moloch… Moses hat nachher diesen Moloch einfach auf Jehova zurück umgetauft. Isaaks Opferung (Genesis 22, 2ff.) … ist nach Mommert einer der Belege hierfür. Auch Moses Verbot dem Moloch zu opfern (Lev 18, 21) kann doch nur erlassen worden sein, weil diese Opfer eben gang und gäbe unter den Juden waren. Auch wird im Alten Testament Jahwe oft ‘Moloch Jahwe’ genannt…
Ob Jahwe oder Moloch zuerst verehrt wurden, kann bei dem Durcheinander der zusammengeleimten biblischen Texte und Urtexte schwerlich restlos geklärt werden. Tatsache ist, daß Menschenopfer bei allen orientalischen Religionen in erschreckendem Ausmaße stattfanden… Die Juden übernahmen diese Bräuche zur Zeit der Stiftshütte und des ersten Tempels. Das beklagt auch der Räuberhauptmann David…“
Donnerstag, 5. Juli 2007 11:44
GerdEric: @Bolligru
Bolligru: Eher war es ein für die damalige Zeit erstaunlich mildes Angebot, im Lande bleiben zu dürfen, wenn man sich taufen liesse:

das war ein Teufelsvertrag.

erstaunlich milde zu damaliger Zeit?

Die Muslime vertrieben nicht (ausser einer Gruppierung, die wohl den Katholiken der damaligen Zeit als schlechtes Beispiel diente). Im muslimischen Spanien lebten eben nicht nur Muslime, sondern auch Juden und verschiedene Christen.
Nach der „Katholisierung“ wurden auch Arianer genauso verfolgt wie Muslime und Juden.

Da bei Ihnen die „Homo-gene Gesellschaft“ so po-sitiv erscheint, wird wohl auch ein Hitler wegen seiner homo-genen Gesellschaft Absolution erfahren…
Donnerstag, 5. Juli 2007 11:38
Leblhuber: @Kurt K.:
Tjaha, das könnte man meinen… ist aber nicht wahr. Die Germanen mit all ihren Völkern (Langobarden, Normannen, Vandalen, Sueben, Chatten, Goten, Bayerm…) hatten einen riesigen Einfluss auf unsere Kultur, alleine schon dadurch, dass die Normannen England eroberten und die Vandalen Rom plünderten. Die Germanen trugen einen grossen Teil zum Untergang des Römischen Reiches bei. Alleine dadurch ist ihr Einfluss auf unsere Kultur sehr gross.Aber deshalb einen Kult um sie zu betreiben ist natürlich ebenfalls Unsinn.
Lieber Kurt K.!

Sie dürfen mir glauben, dass mir die Geschichte der letzten 2000 Jahre nicht ganz fremd ist. Ich finde mich darin schon zurecht. Mir geht es um diesen Germanenfimmel, den manche rechte Recken hier verbreiten wollen und mir geht es um den Antijudaismus und Antisemitismus, der leider damit untrennbar verbunden ist.

Vielleicht darf ich Ihnen wiederholen, was ich unlängst dazu, etwas überspitzt, geschrieben habe:

Die „Germanen“ treten schriftlos in die Geschichte mit Kannibalismus und Menschenopfern auf Waldlichtungen ein, während die Juden bereits eine mehr als 1000-jährige Kulturgeschichte GESCHRIEBEN haben, die den Okzident bis heute prägt und ohne deren Theologie es kein Christentum gäbe

Im Übrigen teile ich weitgehend Ihre Ansichten, auch zu anderen Themen. Es scheint, dass wir auf der selben Seite des Zaunes stehen.

Bin leider zur Zeit sehr beschäftigt. Vielleicht dazu am Abend mehr.

Freundliche Grüße
Leblhuber
[ 1 2 3 » ]
149 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2010 kreuz.net