Frauenordination
Petra und Paula sind reif für die Weihe
Eine kirchliche Frauenfunktionärin beklagt, daß die Hierarchie „die vielfältigen Berufungen von Frauen“ noch immer nicht ernst nehme. Das Rezept dagegen: Vertrauen auf den Zeitgeist.
Vorsitzende der 'Katholischen Frauenbewegung' präsentiert das Motto des 60-Jahre-Jubiläums
Vorsitzende der ‘Katholischen Frauenbewegung’ präsentiert das Motto des 60-Jahre-Jubiläums
© Pressefoto der ‘kfbö’
(kreuz.net, Wien) Die ‘Katholische Frauenbewegung’ Österreichs hat in einer Presseaussendung zum Hochfest der Apostelfürsten Sankt Peter und Paul die Frauenordination gefordert.

Die ‘Katholische Frauenbewegung’ ist ein mit hohen Zuschüssen der österreichischen Bischofskonferenz geförderter Zusammenschluß meist älterer Damen.

In ihrer Presseerklärung richteten die Damen den kirchlichen Hierarchen aus, daß diese „die vielfältigen Berufungen von Frauen“ akzeptieren sollten.

Die Kirche solle sich der Thematik „offensiv“ und im festen Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes stellen.

Frauen an ihren Grenzen

Bereits heute würden Frauen auf vielfältige Weise haupt- und ehrenamtlich in der Kirche tätig sein. Als „Seelsorgerinnen“ im Krankenhaus, in der Katechese, in der Pfarrpastoral würden sie jedoch ohne Weiheamt immer wieder an Grenzen stoßen – beklagt die Vorsitzende des Damenvereins Margit Hauft (57).

Frau Hauft möchte deshalb, daß diese Frauen zu ständigen Diakoninnen ordiniert werden. Aber auch die Zulassung zum Priestertum solle „offensiv erörtert“ und ein Dialog darüber gefördert werden.

‘Katholische Frauenbewegung’ feiert 60-Jahre-Jubiläum
Die Vorsitzende der 'Katholischen Frauenbewegung', Margit Hauft, enthüllt in der Salzburger Basilika Maria Plain eine
Gedenktafel, die an die Gründung des Damenvereins in der Basilika vor sechzig Jahren erinnert.Jubiläumsgottesdienst mit dem Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser.Staatsekretärin Christine Marek, Frauenministerin Doris Bures, Staatsekretärin Christa Kranzl, der Salzburger Landeshauptmann, Frau Gabriele Burgstaller
(v.l.n.r) gratulierten der 'Frauenbewegung'.

Nichts Neues

Die ‘Katholische Frauenbewegung’ hat in der Vergangenheit des öfteren durch antikirchliche Parolen und Auftritte geglänzt.

Ende Mai erklärte der Verein in einer Presseaussendung anläßlich seines 60jährigen Bestehens, daß die ‘Katholische Frauenbewegung Österreichs’ jede „Tabuisierung“ der kirchlichen Weiheämter für Frauen entschieden ablehne:

„Gemäß des christlichen Grundsatzes der gleichen Würde von Mann und Frau setzen wir uns für eine Öffnung und Weiterentwicklung der kirchlichen Weiheämter ein.“

Im 21. Jahrhundert müsse sich die Kirche offensiv der Frage der Zulassung von Frauen zu Weiheämtern stellen, die theologische Forschung darüber intensivieren und den Dialog darüber fördern.

Anläßlich der Jubiläumsfeierlichkeiten luden die Damen den berüchtigten Salzburger Landeshauptmann, Frau Gabriele Burgstaller sowie die ebenfalls kinderfeindliche sozialistischen Frauenministerin Doris Bures als Gastrednerinnen ein.

Anfang Juni beichtete die Generalsekretärin des Damenvereins in einer Fernsehshow, mit einem geschiedenen Mann in wilder Ehe zu hausen.
      
17 Lesermeinungen
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#17   Nachtlaterne   18:39:40 | Donnerstag, 28. Juni 2007
warum wohl berief…
… jesus keine einzige frau zum apostel? weil er die frauen abwertete? nein! denn keiner wertete die frauen mehr auf als jesus! allerdings: es gibt nunmal unterschiede zwischen männern und frauen! mit unterschieden meint gott nicht, dass frauen weniger wert seien, aber von natur aus andere schwerpunkte und gefühle haben als männer. will sagen: ein mann trägt die trockenheit ohne das paradies gottes auch am altar durch, eine frau aber wird damit nicht fertig werden und gefühle mit aller macht erzwingen wollen und damit also letztlich um den altar tanzen, wenn ich das mal so sagen darf.
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#16   Pascal123   17:54:01 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Weiser Ratschluß
Nicht immer unergründlich, aber stets weise ist der Ratschluss des Herrn.
Ebend des Herren und nicht der Herren.
Also wo steht es geschrieben, Bibelstelle bitte. Und bitte keine Interpretationen sonder O-Ton. Ansonsten ist von dem Artikel genauso viel zu halten wie von allen anderen Artikeln auch.
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#15   Christian Hüller   17:38:31 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Frauchen fühlt sich zu Unrecht auf den Schlipps getreten
War ja klar das sich das Männchen ausgedacht haben, das Frauen nicht geweiht werden „dürfen“.
Wirklich seeeehr überzeugend, was sie da schreiben. Hören Sie mal zu: die Hl. Schrift ist das Wort Gottes, oder anders ausgedrückt: in ihr hat sich der Wille Gottes offenbart. Es ist nach dem Glauben der Kirche eben nicht das Hirngespinst irgendwelcher „Männchen“, auch wenn die Verfasser mehrheitlich Männer gewesen sein sollten. Den Willen Gottes hat der Gläubige anzunehmen, durchaus unter Anwendung seiner Verstandeskraft. Der Ausschluss von Frauen vom Priestertum kann mit neuzeitlichen „Gleichberechtigungsvokabular“ überhaupt nicht adäquat beurteilt werden.
Begreifen Sie das endlich. Wir dürfen annehmen, dass darin die natürliche Seins- und Schöpfungsordnung authentisch zum Ausdruck kommen soll. Die Kirche ist die Braut des Herrn, repräsentiert durch den vollgültig geweihten Priester; sie ist nicht der Ort, an der der bereits in der Paradieserzählung angedeutete Geschlechterkampf seinen angemessenen Platz finden könnte.
Nicht immer unergründlich, aber stets weise ist der Ratschluss des Herrn.
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#14   Kurt K.   16:39:36 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Latein????
Für alle Mitleserinnen und Mitleser, die aufgrund der Protestanti- sierung der Kirche sowie der Verdrängung des Lateinischen desselben nicht mehr mächtig sind,
Das find ich ja ne witzige Begründung des nicht-könnens von Latein… als ob die Menschen früher Latein gekonnt hätten. Latein wurde immer schon nur in weiterführenden Schulen gelehrt. Meine Grossväter konnten beide kein Latein, mal abgesehen von den dauernd gehörten Sprüchen der Kirche, die sie zwar vom Inhalt her auch auf deutsch kannten, deshalb aber noch lange kein Latein verstanden.
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#13   Pascal123   16:32:58 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Glaubensgut?????????
„diese Regelung gehört zum Schatz des Glaubens selbst“
War ja klar das sich das Männchen ausgedacht haben, das Frauen nicht geweiht werden „dürfen“. Aber das auch noch als Schatz des Glaubens darzustellen. Ob das im Sinne des Erfinders ist.
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#12   Christian Hüller   14:33:59 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Glaubensgut
Dub.: Utrum doctrina, tradita tamquam definitive tenenda in Epist. Ap. „Ordinatio Sacerdotalis“ , iuxta quam Ecclesia facultatem nullatenus habet ordinationem sacerdotalem mulieribus conferendi, ut pertinens ad fidei depositum intelligenda sit.
Resp.: Affirmative
Für alle Mitleserinnen und Mitleser, die aufgrund der Protestanti- sierung der Kirche sowie der Verdrängung des Lateinischen desselben nicht mehr mächtig sind, hier meine ad hoc-Übersetzung:
„Zur Frage, ob die Lehre, die nach dem apostolischen Schreiben „Ordinatio Sacerdotalis“ (dtsch: die priesterliche Weihe) unbedingt einzuhalten ist, wonach die Kirche keine Möglichkeit hat, die Priesterweihe auch den Frauen zu spenden, als zum Glaubensgut dazugehörend zu verstehen ist.“
Antwort: Dies wird BEJAHT …
Fazit: Es ist nach kath. Auffassung eben kein sekundärer, diskutierbarer Sachverhalt, dass das Weiheamt den Männern vorbehalten ist, sondern diese Regelung gehört zum Schatz des Glaubens selbst.
Wer eine Glaubenswahrheit leugnet und in Frage stellt, steht tendenziell außerhalb der Kirche – dies als eindringliche Warnung, den Bogen nicht zu überspannen, sondern in dieser Frage in aufrechter Demut die Lehre der Kirche anzunehmen.
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#11   juergen   13:57:23 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Erzbischof Michael Staikos
Dann soll er mal versuchen in der orthodoxen Kirche eine Frau zu weihen. Mal gucken, was seine Kollegen dann zu ihm sagen.
:-D
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#10   Freinsberg   13:50:06 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Seminarist
Erzbischof Staikos hat aber bei einem Vortrag in Salzburg zugegeben, dass es für das Verbot der Frauen-Ordination keinen Schriftbeweis gibt, nur die Gründe der Tradition.
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#9   juergen   13:19:23 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Glaubenskongregation im Wortlaut
Responsum ad dubium circa doctrinam in Epistula Apostolica „Ordinatio Sacerdotalis“ traditam
Dub.: Utrum doctrina, tradita tamquam definitive tenenda in Epist. Ap. „Ordinatio Sacerdotalis“, iuxta quam Ecclesia facultatem nullatenus habet ordinationem sacerdotalem mulieribus conferendi, ut pertinens ad fidei depositum intelligenda sit.
Resp.: Affirmative
Haec enim doctrina assensum definitivum exigit, cum, in verbo Dei scripto fundata atque in Ecclesiae Traditione inde ab initio constanter servata et applicata, ab ordinario et universali magisterio infallibiliter proposita sit (cfr. Conc. Vat. II, const. dogm. Lumen Gentium, 25,2). Quapropter, praesentibus adiunctis, Romanus Pontifex, proprium munus fratres confirmandi exercens (cfr. Lc 22,32), eadem doctrinam per formalem declarationem tradidit, explicite enuntians quod semper, quod ubique ob amnibus tenendum est utpote ad fidei depositum pertinens.
Hoc responsum in Conventu ordinario hujus Congregationis deliberatum, Summus Pontifex Ioannes Paulus PP. II, in Audientia infrascripto Cardinali Praefecto concessa, adprobavit et publici iuris fieri iussit. Romae, ex aedibus Congregationis pro Doctrina Fidei, die 28 mensis octobris 1995, in festo SS. Simonis et Iudae, Apostolorum.
+ JOSEPHUS Card. RATZINGER, Praefectus
+ Tarcisius BERTONE, Archiep. emeritus Vercellen. Secretarius
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#8   Dani California   13:11:32 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Romulus
So ne ÄmterGEILheit habe ich noch gar nicht erlebt.
Da kann ich nur zustimmen. Heutzutage kann man als Frau ja nun wirklich so gut wie alles machen. Kann man es nicht endlich mal akzeptieren, dass das Priestertum den Männern vorbehalten ist??
Aber dieses Thema leiert sich echt tot.
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#7   litterae sunt divitiae   13:09:48 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Romulus
Vielleicht sind es ja auch die Männer, die ämtergeil sind und Angst davor haben, dass Frauen ihnen was wegschnappen könnten?
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#6   juergen   13:09:08 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Unsinn
Diese Frauen können fordern was sie wollen. In den Punkten wo sie Unsinn fordern, fordern sie Unsinn.
Es gibt dem Spruch „Weiber sind nicht weihbar“ und das stimmt auch.
Als eine Erklärung zu der Frage von Papst Johannes Paul II rauskam, stellte wer eine Anfrage an die Glaubenskonkregation, ob die Entscheidung, daß Frauen nicht geweiht werden könnten, zum depositum fidei gehöre. Die Antwort war ein klares „JA“!
Damit ist alles gesagt.
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#5   Romulus   13:07:25 | Donnerstag, 28. Juni 2007
ÄmterGEILheit
Diese Weiber werden kein Glück haben. Die Frauenordination kommt nicht heute, nicht morgen, sie kommt überhaupt nicht. So ne ÄmterGEILheit habe ich noch gar nicht erlebt. :-!
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#4   Dani California   13:03:16 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Eine kirchliche Frauenfunktionärin beklagt,
daß die Hierarchie „die vielfältigen Berufungen von Frauen“ noch immer nicht ernst nehme. Das Rezept dagegen: Vertrauen auf den Zeitgeist.
Jawoll, der Zeitgeist wird’s schon richten… o.O
Im 21. Jahrhundert müsse sich die Kirche offensiv der Frage der Zulassung von Frauen zu Weiheämtern stellen, die theologische Forschung darüber intensivieren und den Dialog darüber fördern.
Na klar, die Kirche hat ja keine anderen Sorgen als das ewige Geseier um die Frauenordination. :-[
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#3   Seminarist   10:42:05 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Frauenordination und Liturgiereform
Das Aufkommen der Forderung zur Frauenordination ist in etwa zeitgleich aufgekommen mit der Liturgiereform Ende der 60er Jahre. In Räumen mit nichtrömischen Liturgien (Ostkirche, Orientalen) gibt es die Frage nicht.
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#2   Pünktchen   10:27:50 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Das Auftreten der Organisatorin und Propagandistin des Kindermordes, der „Blutigen Gabi“,
desavouiert das Anliegen der möchtegern-„katholischen“ Frauen vollständig! (Und das ist gut so!)
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#1   Maledica   10:09:09 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Blutige Gabi
Frau Gabriele Burgstaller sowie die ebenfalls kinderfeindliche sozialistischen Frauenministerin Doris Bures als Gastrednerinnen ein.
Wie?
Ich denke die ist ÜBERALL als blutige Gabi bekannt!!!
Wo bleibt denn die amtliche kkreuz.net-Bezeichnung???
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