09:43:42 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Eine kirchliche Frauenfunktionärin beklagt, daß die Hierarchie „die vielfältigen Berufungen von Frauen“ noch immer nicht ernst nehme. Das Rezept dagegen: Vertrauen auf den Zeitgeist.

Vorsitzende der ‘Katholischen Frauenbewegung’ präsentiert das Motto des 60-Jahre-Jubiläums
© Pressefoto
der ‘kfbö’(kreuz.net, Wien) Die ‘Katholische Frauenbewegung’ Österreichs hat in einer Presseaussendung zum Hochfest
der Apostelfürsten Sankt Peter und Paul die Frauenordination gefordert.
Die ‘Katholische Frauenbewegung’
ist ein mit hohen Zuschüssen der österreichischen Bischofskonferenz geförderter Zusammenschluß meist
älterer Damen.
In ihrer Presseerklärung richteten die Damen den kirchlichen Hierarchen aus, daß diese
„die vielfältigen Berufungen von Frauen“ akzeptieren sollten.
Die Kirche solle sich der Thematik „offensiv“
und im festen Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes stellen.
Frauen an ihren GrenzenBereits
heute würden Frauen auf vielfältige Weise haupt- und ehrenamtlich in der Kirche tätig sein. Als „Seelsorgerinnen“
im Krankenhaus, in der Katechese, in der Pfarrpastoral würden sie jedoch ohne Weiheamt immer wieder an
Grenzen stoßen – beklagt die Vorsitzende des Damenvereins Margit Hauft (57).
Frau Hauft möchte deshalb,
daß diese Frauen zu ständigen Diakoninnen ordiniert werden. Aber auch die Zulassung zum Priestertum
solle „offensiv erörtert“ und ein Dialog darüber gefördert werden.
‘Katholische Frauenbewegung’ feiert
60-Jahre-Jubiläum

© Hauft/kfbö

© Bürgler/kfbö

© Bürgler/kfbö

© Bürgler/kfbö

© Bürgler/kfbö
Nichts
NeuesDie ‘Katholische Frauenbewegung’ hat in der Vergangenheit des öfteren durch antikirchliche Parolen
und Auftritte geglänzt.
Ende Mai erklärte der Verein in einer Presseaussendung anläßlich seines 60jährigen
Bestehens, daß die ‘Katholische Frauenbewegung Österreichs’ jede „Tabuisierung“ der kirchlichen Weiheämter
für Frauen entschieden ablehne:
„Gemäß des christlichen Grundsatzes der gleichen Würde von Mann und
Frau setzen wir uns für eine Öffnung und Weiterentwicklung der kirchlichen Weiheämter ein.“
Im 21.
Jahrhundert müsse sich die Kirche offensiv der Frage der Zulassung von Frauen zu Weiheämtern stellen,
die theologische Forschung darüber intensivieren und den Dialog darüber fördern.
Anläßlich der Jubiläumsfeierlichkeiten
luden die Damen den berüchtigten Salzburger Landeshauptmann, Frau
Gabriele Burgstaller sowie die ebenfalls
kinderfeindliche sozialistischen Frauenministerin
Doris Bures als Gastrednerinnen ein.
Anfang Juni beichtete
die Generalsekretärin des Damenvereins in einer Fernsehshow, mit einem geschiedenen Mann in wilder Ehe
zu hausen.
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Nachtlaterne 18:39:40 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#16
Pascal123 17:54:01 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#15
Christian Hüller 17:38:31 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#14
Kurt K. 16:39:36 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#13
Pascal123 16:32:58 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#12
Christian Hüller 14:33:59 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#11
juergen 13:57:23 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#10
Freinsberg 13:50:06 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#9
juergen 13:19:23 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#8
Dani California 13:11:32 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#7
litterae sunt divitiae 13:09:48 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#6
juergen 13:09:08 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#5
Romulus 13:07:25 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#4
Dani California 13:03:16 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#3
Seminarist 10:42:05 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#2
Pünktchen 10:27:50 | Donnerstag, 28. Juni 2007
#1
Maledica 10:09:09 | Donnerstag, 28. Juni 2007