(kreuz.net, Vatikan) Gestern nachmittag fand im Vatikan eine Versammlung statt, die vom Kardinalstaatssekretär
präsidiert wurde.
Darin wurde den Vertretern der verschiedenen Bischofskonferenzen der Inhalt und Geist
des angekündigten „Motu Propio“ des Heiligen Vaters über den Gebrauch des Meßbuches dargelegt, das
im Jahr 1962 von Johannes XXIII. promulgiert wurde.
Der Heilige Vater machte sich persönlich auf, um
die Anwesenden zu begrüßen. Er hat sich mit ihnen während ungefähr einer Stunde in vertieftem Gespräch
unterhalten.
Die Veröffentlichung des Dokumentes – das von einem ausführlichen persönlichen Brief
des Heiligen Vaters an die einzelnen Bischöfe begleitet ist – ist für die nächsten Tage vorgesehen,
wenn das eigentliche Dokument mit dem Hinweis auf seine nachfolgende Inkrafttretung an alle Bischöfe
geschickt sein wird.
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@Die alte Messe und der alte Sakramentenritus bald in vielen Diözesankirchen Man darf jedenfalls gespannt
sein, in wievielen und in welchen Kirchen die alte Messe und der alte Sakramentenritus tatsächlich zelebriert
werden. Die einzigen Kirchen, die bis jetzt auch bereits den neuvatikanischen Ritus entsprechend würdig
und im alten katholischen Geist zelebrierten, das sind die Kirchen unter der Betreuung der Priester des
Opus Dei.
Das ist richtig Richtig und gut hat ers gemacht, der Papst. Ich habe sowieso nie verstanden, was so schlecht
sein sollte an der traditionellen lateinischen Messe. Ärgerlich ist nur, dass nicht schon sein Vorgänger
darauf gekommen ist. Die römisch-katholische Kirche hätte sich viel Ärger ersparen können. METHODIST
Schlimm, wer plötzlich bi-rituell wird Wenn jetzt ein Mensch in seiner g’ttgegebenen Schwachheit behauptet:
Ich bin bi-rituell!. Wie schlimm wäre denn dieser Fall einzustufen? Darf man ihm beistehen oder tut man
gut daran, diesen Menschen gleich der Inquisition zu übergeben?
Stimmt GerdEric Einmischen sollte man sich parteilos nur wenn man beiden Seiten gerecht werden will, denn
sonst ist man irgendwie nicht mehr unparteiisch.
GerdEric Verballhornungen meines Namens habe ich hier schon vielfach erlebt! Ich habe darüber nur noch
nie ein großes Wehgeschrei veranstaltet und kann mich auch nicht erinnern, daß Sie sich schützend vor
mich gestellt hätten!? Ihre Ermahnungen haben den großen Schönheitsfehler, daß sie zwar an alle gerichtet
sind, in der konkreten Veranlassung aber dem strengen Freund-Feind-Schema folgen. Es gibt bei den Verballhornungen
übrigens solche, die höchst treffend sind und solche, die so erkennbar danebenhauen, daß der Verballhornte
sie auf sich beruhen lassen kann…
@ GerdEric Ihre mahnenden Worte sind vielleicht nicht ganz unberechtigt, nur um richtig glaubwürdig zu
sein sind sie dann doch zu einseitig. Wo waren sie wo mein Gottesdienst mit schlafen und sogar beischlafen
verglichen wurden. Mein Nick-Name ist schon so oft verunstaltet oder ins lächerliche gezogen worden,
da hab ich auch nicht gleich wie eine Mimose geweint und gesagt:“ Buhää, mit dir spiel ich nicht mehr!“
Aber sei es drum, auf vernünftige Argumente werde ich weiter eingehen und auch versuchen über niveauvolle
Scherze der Gegenseite zu lachen.
@Pünktchen Also, wenn ich Pünktchen ins Englisch übersetze, kann ich Dot finden, wenn ich Dot rückübersetze
kann ich auch Fliegenschiss finden… wobei nicht jedes Pünktchen ein Fliegenschiss ist.
@alle ich denke schon, dass man den Namen eines Users nicht verunstalten sollte (sicher gibt es mal einen
Gag oder eine passende Gelegenheit oder der ist einfach zu lang oder ein Adelstitel der eher dem User
nicht tatsächlich gehört). Es hat etwas von herabwürdigen, ähnlich wie Jesus sagte: Wer seinen Bruder
Narr nennt… aber seine Sprüche kennen Sie sicher besser… warum halten Sie sich also nicht daran?
Zocialgaddholisch Was man alles so macht, um andere verletzen zu können, … da braucht man sich nicht
sozialkatholisch zu schimpfen. Und jetzt möchte ich mich mit Ihnen nicht mehr unterhalten.
@ Tchibo ich finde es nur höflich wenn man versucht die Namen unserer ausländischen Mitbürger, oder
die ausländischen Namen unserer Mitbürger richtig auszusprechen. Das gilt sogar dann wenn sie völlig
andere Religionsauffassungen haben.
Sozialkatholisch Nix Legastheniker, das ist Lautschrift oder wird ihr Name etwa nicht so ausgesprochen?
Eigentlich reden wir doch miteinander. Ich verunstalte Ihren Namen ja auch nicht. Es liegt also bei Ihnen
oder haben Sie einen Beratervertrag, dass Sie den Namen so schreiben müssen?
Religiös verbrämter Ästhetizismus Wenn die Kirchenleitung der Meinung ist, dass die bi-rituelle Kirche
keinen Schaden nimmt, ist gegen die mögliche Erlaubnis des MP nichts einzuwenden, noch nicht einmal gegen
den alten Ritus. Schließlich habe ich einige Jahr in dem Ritus ministiert… Ich habe nur bange Befürchtungen
über die Geisteshaltung derer, die sich für den alten Ritus derart stark machen, für ihn Wortkaskaden
entfachen und giftige verbale Feuerwerke abbrennen, ihn als Selbstzweck hochstilisieren, als wäre Kirche
ein Ritenerhaltungsverein, in dem nur der alte Ritus gültig katholisch ist und daran gleichzeitig die
Gültigkeit der Messe daran festmachen. Das ist eine solche geistige Verengung, die allein deshalb schon
nicht als katholisch (=umfassend) anzusehen ist und auch nie sein wird. Dieses fast schon kindische Festhalten
am alten Ritus hat mit Glauben nichts zu tun. Es ist blanke Rechthaberei im Mantel eine mehr als zu hinterfragenden
religiös verbrämten Ästhetizismus, der den rituellen Kampfgruppen als Religionsersatz dienlich zu sein
scheint
@iustus: Ich entschuldige mich dafür, wenn Sie sich zu Unrecht angegriffen fühlen. Das war nicht beabsichtigt.
aber gerade eben hat „sozialkatholisch“ das ja wieder bewisen: Kritik könnten beide riten vertragen,
wenn sie gültig seien. Ich habe nicht gesagt, dass der Heilige Vater den NOM mehr leibt als einen anderen
Ritus. Wenn man hier einige Postings gegen Papst Benedikt gelesen hat, dann war er unter anderem ja auch
deshalb als Häretiker eingestuft worden, weil er nach neuem Ritus zum Bischof geweiht worden war, weil
er nach neuem Ritus selbst Weihen vornahm und vronimmt und weil er den NOM zelebriert. An der Gültigkeit
des NOM ist nicht zu zweifeln. Ich wiederhole es gerne zum millionsten Mal: Ich freue mich, dass Anhänger
des alten Ritsu nicht mehr zur Priesterbruederschaft Pius X. müssen. Ich verlange aber auch Achtung gegenüber
dem NOM.
@ Müller Ich denke nicht das man unbedingt sagen kann das der hl. Vater den NOM liebt, denn ihn abzuschaffen,
diese Macht hätte sogar er nicht. Man kann aber sagen das der hl. Vater die Alte Messe liebt, denn um
sie durchzusetzen wird er bestimmt so manche Anfeindungen selbst aus den eigenen Reihen bekommen haben.
Die tridentinische Messe hat hier übrigens wenigstens genau so viele Tiefschläge bekommen wie der NOM
und gesunde Kritik müssen beide Vertragen können, jedenfalls wenn sie gültig sind. @ tschibo Nix Legastheniker,
das ist Lautschrift oder wird ihr Name etwa nicht so ausgesprochen? Eigentlich reden wir doch miteinander.
Nicht pauschalisieren! und leider ist es so eingetroffen wie befürchtet. Papst Benedikt erlaubt wohl
die Einführung des Messritus von 1962. anstatt sich darüber zu freuen, wird genau das getan, was der
Papst eben damit nicht beabsichtigt: nämlich der neue Messritus herabgewürdigt, wo es nur geht. Letzteres
wurde auch vorher schon gemacht, da war keine Besserung zu erwarten (aber vielleicht, wenn das „Ur-Meter“
zu einer anderen ars celebrandi beiträgt). Ich möchte jedenfalls ausdrücken, dass ich mit über das
MP sehr freue und den neuen Messritus nicht herabwürdige. So wird es auch vielen anderen gehen – wir
haben (den Papst) verstanden!
@ Tschibo In erster Linie hängt die Predigt natürlich nicht vom Ritus ab, sondern davon wie der Ritus
gefeiert wird. Da bei der FSSPX die Priester mehr mit dem Herzen dabei sind, weniger auf Karnevalssitzungen
etc. herumhängen, haben die Predigten dort mehr Hingabe. Das die Predigten in der FSSPX mehr Wahrheit
haben beziehe ich darauf das viele apostolische Schätze im NOM verschütt gegangen sind und dort die
Priester und Gläubigen oft zu bequem sind sie wieder auszugraben.
Für Freudenfeuer ist es zu früh Es ist spannend wie ein Krimi und die Regisseure der Altrituellen lassen
keinen Gag aus, um die Spannung noch höher zu kitzeln. Jeden Tag eine Meldung zum ausstehenden Motu Proprio.
So und nur so kann der Glaube an das Motu Proprio prächtig wachsen. Es wird bestimmt Chancen haben, eines
Tages Bestandteil des Credo zu werden. Dann wird nicht mehr nur an die eine heilige… Kirche sondern
besonders an deren lange Zeit ausgebliebenes MP geglaubt. Weil es das ja wohl wichtgste Schriftstück
ist. Die Konzilsdokumente müssen vor Neid erblassen. Da lässt sich auf das Erste und Zweite Testament
lässig hinwegsehen, weil das MP viel wichtiger ist, meinen die Altrituellen. Allein schon das peinlich
genaue Aufzählen der Prälaten, die bei der geheimen Unterredung im Vatikan teilnehmen durften, macht
richtig neugierig. Ach, wenn man doch nur wissen dürfte was drinnen steht, um schon jetzt Freudenfeuer
anzuzünden, NOM-Anhänger zu verbrennen, dabei Te Deen zu schmettern und zentnerweise Weihrauch zu verbrennen,
zum lieblichen Wohlgeruch. Mit Glauben muss das ganze Szenario nichts zu tun haben, sondern soll ausschließlich
der gläubigen Verehrung des MP dienen.
Ich habe es geahnt… … und leider ist es so eingetroffen wie befürchtet. Papst Benedikt erlaubt wohl
die Einführung des Messritus von 1962. anstatt sich darüber zu freuen, wird genau das getan, was der
Papst eben damit nicht beabsichtigt: nämlich der neue Messritus herabgewürdigt, wo es nur geht. Wenn
ich auch, wie wohl alle hier, das MP nicht inhaltlich kenne, so kann man sich durchaus vorstellen, dass
es um ein Nebeneinander der Riten gehen soll. Das wiederum bedeutet doch, dass der Heilige Vater den NOM
sehr schätzt. Hier hingegen tummeln sich weiterhin viele, die das nur als anlass nehmen, ihren Schmutz
auszugießen. Ob sie den Heiligen Vater wirklich verstanden haben, wage ich zu bezweifeln.
Sozialkatholisch Eine Ausnahmesind gute Predigten im NOM. Eine Ausnahme sind schlechte Predigten bei der
FSSPX Das ist ein typisch handgestricktes Dogma mit wenig Horizont. Engstirnig wie eine Predigt im alten
Ritus. Gute Predigten sind generell die Ausnahme, bei NOM ist das nicht anders wie beim alten Ritus. Eine
gute Predigt, wenn es denn eine gute Predigt sein soll, hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab
und ganz bestimmt nicht von der Antiquiertheit des Ritus innerhalb dessen sie, die Predigt, gehalten werden
darf. Wobei es der alte Ritus ohnehin nicht so mit Predigen hat und daher auch keine Predigt im Ablauf
vorsieht. Deshalb wurde sie häufig an den Anfang gestellt als Statio oder eben nach Möglichkeit einfach
übergangen. Wo sollen denn da die guten Prediger gerade in Altrituellen-Sekte FSSPX her kommen?
@ Typ Wenn sämtliche Predigten die sie bei der FSSPX gehört haben schlecht gewesen seien sollen werden
sie wohl nur diese eine in der Garage gehört haben. Meine Mutter eine mehr oder weniger treue Amtskirchenkatholikin
war mit mir vor kurzen bei einer FSSPX Messe und sagte nacher das das was sie in der Predigt gehört hätte
Hand und Fuß gehabt habe.
@ Sozialkatholisch SÄMTLICHE Predigten, die ich bisher bei der FSSPX gehört habe, waren schlecht und
verfehlten das Genus der Predigt. Die besondere Meisterleistung war die Predigt in einer FSSPX-Garagenkapelle
in NRW, wo die anwesenden 10 Seniorinnen und Senioren sowie ich dafür beschimpft wurden, dass keine Kinder
da seien. Ein anderer Predigtinhalt war nicht erkennbar. Das ist doch eine echte Verkündigung des Wortes
Gottes zur Auferbauung des Kirchenvolkes!
Römisch-Katholisch Werden Sie bloß nicht auf die alten Tage noch Protestantisch mit „Halleluja“. Römisch-Katholisch-Apostolisch
ist „alleluja“. Sollte das etwa Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein…? Das wäre schon fatal.
Predigt im Alten Ritus Auch im Alten Messbuch findet sich ein Hinweis auf die Predigt. Nicht im Ordo Missae,
der den Ablauf der Messe (Rubriken) mit den gleichbleibenden Teilen bietet, wohl aber im ihn ergänzenden
Ritus servandus, der den Ritus ausführlicher erklärt aber nichtsdestoweniger ein Bestandteil des Messbuches
ist. Dort heisst es: „Si autem sit praedicandum, concionator, finito Evangelio, praedicet, et sermone,
si concione expleto, dicatur Credo, vel si non sit dicendum, cantetur Offertorium“. Hier die Übersetzung:
„Wenn aber gepredigt wird, hält der Prediger die Predigt nach dem Evangelium und nach Beendigung der
Predigt, betet man das Credo oder wenn es nicht zu beten ist, singt man den Opferungsgesang“. (Ritus servandus
VI,6)
______ Die Vigilen sind Busstage. Es sind nach überliefertem Ritus sogar gebotene Fast- und Abstinenztage
(nach heutigem Kirchenrecht wären es somit empfohlene Fast- und Abstinztage). Die Farbe der Busse ist
halt violett. Die Gemeinde bereitet sich durch Fasten und Buswerke auf das kommende 1. Klasse Fest des
Folgetages vor.
Der ewige Streit hier… Wie schön wäre es, wenn mit dem erwarteten Erscheinen des motu proprio auch
dieses Gezänk hier aufhören könnte. Diese nicht enden wollenden Diskussion, in tiefem gegenseitigen
Haß und Unverständnis geführt, sind keine Werbeaktion für den Katholizismus, sondern eindeutig das
Gegenteil. Es wäre schön, wenn man einen unter Christen angemesseneren Umgangsstil finden könnte. Auf
beiden Seiten ist viel Fanatismus; der jeweils andere wird abgekanzelt und nichts scheint hier so beliebt
zu sein, wie dem, der nicht die eigene Meinung vertritt, das Katholischsein abzusprechen. Doch die römische
Liturgie, das Streitobjekt, ist das Gegenteil von kleinlichem Gezänk und ideologischen Grabenkämpfen.
Sie ist etwas großes und erhabendes, das nicht dem Ego gleich welcher rechter oder linker Gruppierungen
und Individuen dient, sondern der Anbetung Gottes und Heiligung des Menschen. Das Motu proprio wird nicht
wirkungslos bleiben, wenn es auch seine Wirkung allmählich entfalten wird. Es geht um nichts anderes
als die Wiederentdeckung des ingeniums der römischen Liturgie; dies wird auch für den NOM von großer
Bedeutung sein. Es bleibt zu hoffen, dass durch das MP eine verstärkte Beschäftigung mit Liturgie und
ihren Grundprinzipien wie Sakralität, Schönheit etc. angeregt wird. Pluralität in der Liturgie wird
in Zukunft auch die lat. Liturgie einschließen, und nicht wie bisher, diese außenvorlassen. Ziel ist
ein versöhntes Miteinander der verschiedenen ordines in der einen katholischen Kirche.
Ritus lernen Priester die den „außerordentlichen“ Ritus erlernen möchten, können sich über www.introibo.net
sogar für Kurse anmelden! Im Studium habe ich schon in etwa – auf akademischer Ebene – gelernt, wie der
alte Ritus ablief. Da müssen sich wohl die Liturgieprofessoren umstellen, daß sie in Zukunft nicht mehr
von Vergangenem berichten, sondern von Aktuellem. Das werden sie schon können.
HALLELUJA Endlich, nach all diesen Gerüchten und Enten scheint mir dies nun doch etwas Handfestes zu
sein! @landorganist: Es handelt sich hier um eine Vigilmesse, also um eine Messe am Vortag des Hochfestes
und die sind, soviel ich weiss immer in violett.
#97 landorganist 20:53:20 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Zwischengefragt Warum tragen die Herren auf dem Foto violett, wenn die Feier in Verbindung mit dem Hochfest
Peter und Paul steht? Nach derzeitiger Ordnung müsste doch rot getragen werden. Oder täusche ich mich?
@Samurai / Liturgierevolution als Maoistische Kulturrevolution man kann zu der Liturgiereform des II.
Vatikanums stehen, wie man möchte, aber den Vergleich mit der „Kulturrevolution“ unter Mao halte ich
für reichlich unangebracht. Sie waren damals anscheinend nicht dabei, und damals auch kein Kleriker.
Wenn Kultgegenstände und Heiligenstatuen zerstört werden, dann ist das eine Kulturrevolution. Persönlich
weiß ich, daß heutige Kleriker als Klerikerkandidaten z.B. Kultgegenstände Jahrzehnte später bei einem
Abort eines regulären Priesterseminares gefunden haben. Es gibt aber immer Pfarren und manche Gebiete,
die damals Ausnahmen bildeten.
Kulturrevolution Ob der Begriff 100%ig passend ist sei dahingestellt, aber die Methoden mancher damaliger
Leute in der Kirche, gleichen dem schon. Kardinal Lustiger hat den Begriff übrigens mal in seinem Buch
„Gotteswahl“ benutzt, als er auf die „Tätige Teilnahme“ in der Liturgie zu sprechen kommt. Er sagt: Die
„aktive Teilnahme“ der Gläubigen, die eines der Ziele des Konzils war, ist eine gutgemeinte Idee. Doch
mußte man bei der Verfolgung dieses Ziels so vorgehen wie Mao bei seiner Kulturrevolution und die Mitwirkung
zur Pflicht machen?
Liturgiereform = Kulturrevolution? @ Rudolfus Hallo, man kann zu der Liturgiereform des II. Vatikanums
stehen, wie man möchte, aber den Vergleich mit der „Kulturrevolution“ unter Mao halte ich für reichlich
unangebracht. Was die Messgewänder, Litirgischen Gegenstände etc. aus der Zeit vor dem II.Vatikanum
betrifft, kann ich sagen, daß viele davon, die – sofern sie rein materialbedingt die Zeiten überstanden
haben – in der Domkammer des Doms zu Münster aufbewahrt werden – unter besten Bedingungen – und vieles
davon auch in der Liturgie regelmäßig genutzt wird – u.a. Ostern, Weihnachten etc. Das selbe gilt für
so manche Gemeinde des Bistums Münster. Samurai
@Rudolfus Völlig richtig. Es gab sowas wie einen Kirchensturm. Es wurden Hochaltäre zertrümmert, Statuen
rausgerissen und viele Schandtaten mehr gemacht. Mir berichtete mal jemand, daß in den 60er/70er Jahren
ein Pfarrer den Hochaltar hat rausreissen lassen. Einige Gläubige haben sich die Sachen mit nach Hause
genommen. In den 90er Jahren kamen Leute auf die Idee, daß der alte Hochaltar wieder errichtet werden
sollte. Der neue Pfarrer fand die Sache toll und tatsächlich konnte fast der gesamte Altar in Einzelteilen
bei Mitgliedern der Gemeinde gefunden werden. Diese haben die Einzelteile gerne der Kirche zur Verfügung
gestellt. Heute steht wer wieder! In einer Gemeinde, riss man in den 60er Jahren den neuromanischen (ich
glaube er war neuromanisch, jedenfalls aus dem Jahre 1910) Hochaltar raus und tünchte die Wände weiss.
Ein Hochaltar aus dem Jahre 1696 verblieb ungenutzt in einem Teil der Kirche stehen. Anfang der 80er Jahre
wurde wieder viel restauriert. Jetzt steht der alte Hochaltar von 1696 in der Apsis. Dort passt er gut
hin, selbst wenn die Kirche vom Baustil nicht barock ist. Bildlink upload.wikimedia.org/…-StBlasius4-Bubo.JPG &
Die Kirche in der Wikipedia de.wikipedia.org/…uskirche_%28Balve%29 –-- Es wurden wirklich endlos viele
solcher Sünden begangen. Vieles ist leider verlorengegangen. Das ist eine Schande.
@Hans Mohrmann / Alte Meßkultgegenstände und -gewänder & der Opus-Dei-Gründer St. Josephmaria Ob wohl
noch die passenden Messgewänder existieren? Nach der „Liturgierevolution von oben“ 1969 – durch Papst
Pauls VI. Unterschrift, mit dem der „neuvatikanische Ritus“ Realität wurde – setzte eine regelrechte
Kulturrevolution wie in Maos Volksrepublik China ein, nur innerhalb der römisch-katholischen Kirche,
dafür aber auch in aller Welt, insbesonders in den freien westlichen Ländern Europas und Amerikas: Unzählige
Meßkultgegenstände und -gewänder wurden einfach weggeschmissen oder durch abartige Geister zerstört
und zerrissen: Ein Priester in Österreichs Bundeshauptstadt Wien soll z.B. einfach eine Marienstatue
in einer Kirche mit dem Hammer zertrümmert haben – unzählige ähnliche Fälle finden sich in ganz Deutschland
und in den Niederlanden aus dieser Zeit der papstrevolutionären 1960er und 1970er. Vom hl. Josephmaria
Escrivá de Balaguer (1902-1975), dem priesterlichen Gründer des Opus Dei, ist bekannt, daß er, sobald
er Kenntnis von solchen Vorgängen erhielt, oder von entsorgten Meßkultgegenständen, daß er diese Gegenstände
zu retten suchte und diese in seinen Kirchen und Kapellen wieder den Zwecken des göttlichen Kultes zuführte,
angefangen von Heiligenstatuen, die er wieder aufstellte, bishin zu liturgischen Gegenständen. Es war
ganz klar, daß die damalige Zeit des beginnenden Kirchenverfalls eine riesige Prüfung für die Kirche
und für jeden einzelnen Priester und Katholiken war.
weiterlesen Man sollte auch §2 und §3 des Canons 230 lesen. Da steht nix mehr von „männlich“. Außerdem
sind Ministranten streng genommen keine „Akolythen“ oder „Lektoren“. Das waren mal niedere Weihestufen.
schon derb, … … was hier schon geschrieben wird: „Unter beiwohnen verstehe ich etwas ähnliches wie
beischlafen. Oder liege ich da richtig“ Ist dieser Kommentar wirklich auf dem Niveau seines Schreibers?
Akolythendienst Der Ministrantendienst hat seine Ursprünge im Akolythendienst. Der seit 1983 gültige
CIC spricht beim liturgischen Dienst am Altar ausdrücklich von männlichen Akolythen. (vgl. CIC can 230
§1) Die Erlaubnis des Apostolischen Stuhles, Mädchen, wo es notwendig ist zuzulassen, ist nicht einmal
eine Empfehlung gewesen, sondern entspricht einer geduldeten Praxis.
@Herr Mormann: es ärgert wohl kaum einen. Ich finde, wie ich schon oft gepostet habe, die Lösung gut,
dass Menschen, die die alte Liturgie lieben, nicht mehr zu Lefebvres Schismatikern müssen, wenn sie die
alte Liturgie mitfeiern wollen. Und ich glaube, dieser Tenor ist hier wohl grundlegend. Freuen wird es
mich auch (als Anhänger des NOM), wenn wie es heisst, die Wertschätzung des alten einhergehen soll mit
der Wertschätzung des neuen Messritus’. Nur glaube ich, dass dann hier viele wieder loslegen von wegen
Glaubensabfall, Häresie, Apsotasie und ähnlichem gegenüber dem NOM. Das wäre dann aber endlich ein
deutliches Zeichen, dass es nicht um die Liturgie alleine geht, sondern um Ungehorsam gegenüber dem Heiligen
Vater Benedikt. Da kann man sich dann nicht mehr verstekcken hinter einem bloßen Liturgie-Änderungs-bzw.
Liturgie-Erlaubnis-wunsches.
Hooray!!! Also ich kenn jedenfalls einen Priester, der schon ganz eifrig das Missale von 1962 trainiert.
Ob wohl noch die passenden Messgewänder existieren? Mich freut es jedefalls. Gibt es hier jemanden, den
das ärgert?
#85 Pünktchen 18:17:40 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Sozialkatholisch da haben Sie recht! Leute wie Tchibo treiben die Gläubigen nur so zur alten Messe!
o^/ „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft“
Pappnase Tschibo Der andere Beitrag von ihnen war es nicht wert 2X gepostet zu werden und für diesen
gehören sie ins Klo gesteckt du gammelnde Kaffeebohne! Ich sehe es schon kommen ich muß bald ausschließlich
zur Messe der Piusbruderschaft gehen.
Jürgen Unter beiwohnen verstehe ich etwas ähnliches wie beischlafen. Oder liege ich da richtig, wenn
ich mich auf der Brüstung (!) der Empore, knieenderweise, mit den Ellbogen aufstütze, wohne ich in rechter
Weise der Messe bei? Das ist doch wohl mit andächtig beiwohnen /-schlafen gemeint.
Ministrantinnen da ja im alten Ritus keine weiblichen Geschöpfe mehr den Altarraum betreten dürfen,
es sein denn zu notwendigen Reinigungszwecken. Achwas? Der CIC von 1917 gilt nicht mehr, und im Messbuch
steht m.W. nichts davon drin (da müßte ich erst nachschlagen).
Na, da bin ich mal gespannt, … … wie weit die Freude über das motu proprio jetzt währt. Führt es
auch zum Gehorsam der „traditionalistischen“ Katholiken gegenüber dem Hl. Vater???
Trid. Messe dann waren Sie sicherlich noch nie in einer tried. Messe! Wieso sollte ich noch nie dort gewesen
sein? Ich habe nicht nur einmal bei den Petrusbrüdern Exerzitien gemacht. Auch dort wurde (natürlich)
in den Messen gepredigt. Es geht auch nicht darum, was getan wird, sondern was Vorschrift ist/war. Und
wenn in den Rubriken steht, daß der Priester nach dem Evangelium (sofern vorgesehen) das Credo anstimmt,
dann ist dort kein Platz für die Predigt vorgesehen, sonst würde sie erwähnt. Daß sie eigentlich zur
Messe hinzugehört ist klar, und das betont ja auch das II. Vatikanische Konzil wieder.
Noble von Papst Benedikt XVI. Und jetzt ist die Zeit reif geworden, sich eifrig Gedanken zu machen, wie
denn das MP umgesetzt (=realisiert werden) soll, kann, darf. Es wird wohl große Fragen aufwerfen. Ob
es denn so viele Priester gibt, die von jetzt auf nachher den alten herrlichen römisch-katholischen Ritus
ohne Sprünge zelebrieren können. Ob die Ministranten auch bereit sind, von jetzt auf nachher das lateinische
Stufengebet zu erlernen und ob sich die Ministrantinnen einfach fortschicken lassen, weil man ihrer nicht
mehr bedarf, da ja im alten Ritus keine weiblichen Geschöpfe mehr den Altarraum betreten dürfen, es
sein denn zu notwendigen Reinigungszwecken. Das müsste alles bei der stringenten Umsetzung des MP bedacht
werden und könnte manche Pfarrei vor große personelle Probleme stellen. Aber gemach, gemach! Es wird
nicht so heiß werden, wie sich das manche altrituellen Heißsporne wünschen. Wenn man den Begriff ins
Deutsche übersetzt, ist er schon demaskiert, denn ein Motu Proprio bedeutet auf Deutsch „auf eigenen
(päpstlichen) Antrieb“, eine Art Erlass, wachsweich und edel, wie es der traumhaft schönen tridentinischen
Litrugie gebührt, im neblichten Schleier weißgrauer Weihrauchwolken. Während der Lektüre des Buches
Ratzinger /Benedikt XVI. „Jesus von Nazareth“ (Herder, Freiburg)kann ich mir vorstellen, dass es sich
beim MP um eine noble Geste des Papstes handelt, damit die Forderung der Altgläubigen auch als behandelt
abgehakt werden kann, mehr aber nicht.
@juergen – Predigt dann waren Sie sicherlich noch nie in einer tried. Messe! Ich kenne es nicht anders,
dass zu allen hlg. Messe am Sonntag gepredigt wird! In den Wochentagsmessen wird hier meistens nicht gepredigt.
Es sind sehr andächtige Still-Messen – teilweise mit Gesang (ohne Orgel).
@ Jürgen Man könnte es ja auch so sehen, in der alten Messe mußte man die Predigt nicht vorschreiben
weil sie selbstverständlich war. Im NOM wollten vielleicht schon viele die Predigt durch irgentwelche
komische Sachen ersetzen. (Tanzen, Bildchen angucken, etc.) Wenn der Begriff Beiwohnen hier so viele stört,
ziehe ich ihn zurück, auch wenn ich das Theater darum kindisch finde.
Predigt (+ „Beiwohnung“) Predigt. Die Konstitution über die Liturgie (SC) hat die Predigt wieder als
Bestandteil der Messe definiert. Auch vorher gab es natürlich Predigten, aber sie waren nicht Bestandteil
der Messe und schon gar nicht vorgeschrieben. SC schreibt dann aber 35,2: Da die Predigt ein Teil der
liturgischen Handlung ist, sollen auch die Rubriken ihr je nach der Eigenart des einzelnen Ritus einen
passenden Ort zuweisen. Der Dienst der Predigt soll getreulich und recht erfüllt werden. Schöpfen soll
sie vor allem aus dem Quell der Heiligen Schrift und der Liturgie, ist sie doch die Botschaft von den
Wundertaten Gottes in der Geschichte des Heils, das heißt im Mysterium Christi, das allezeit in uns zugegen
und am Werk ist, vor allem bei der liturgischen Feier. Damit ist auch umschrieben, worum es in der Predigt
gehen soll. –--- „Beiwohung“ das Wort erinnert mich eher an den abgeschafften Paragraphen 1300 des BGB
dejure.org/…0BGB010102/1300.html – aber der hat so gar nix mit Liturgie zu tun.
Hass auf Rom-Predigten? Da ist m.E. schon was dran an dem was „Joseph von Eichendorff“ schreibt. Man schaue
nur mal ins „Mitteilungsblatt“ der Pius-Sekte: überwiegend hämische, hetzerische Artikel gegen Rom.
Oder: Sir Richard Williamson attestiert dem Papst einen „armen Verstand“. Oder: ein Protagonist der Pius-Leute
schreibt gar ein ganzes Buch, in dem dieser Hobby-Theologe aufzeigen will, was der verstorbene Papst so
alles schlecht gemacht hat. Oder: die FSSPX veranstaltet Sühnenächte zur Bekehrung der Sünder (womit
sie natürlich alle Katholiken meinen, die nicht zu ihnen gehören). Wahrlich eine merkwürdige Truppe,
die zur Zeit auch ein für die Menschheit elementar wichtiges Thema umtreibt: die Kleiderordnung im Sommer
(siehe letztes Mitteilungblatt bzw. homepage des Seminars Zaitzkofen). Wie wäre es, künftig im Mitteilungsblatt
originalgetreue Schnittmuster der Mode des 18. oder 19. Jahhunderts beizuheften? In den nach Geschlechtern
getrennten Exerzitien könnten dann ja auch begleitende Schneiderkurse angeboten werden!
@ Sani Wenn sie die Messe nur feiern ist ihnen der Opfercharakter, Bußfertigkeit, Reue wahrscheinlich
schon gänzlich verloren gegangen. Felix Culpa, natürlich können und sollen wir unsere Erlösung feiern
aber Sünden (kleine) müssen auch in der Messe gereut werden besonders vor dem Kommunionempfang. Und
die paar Hanseln, die was davon haben, die sollen sich darüber freuen und daran Spaß beim Beiwohnen
haben. Sehe ich ähnlich, nur verstehe ich nicht das sich dann so viele darüber aufregen, könnte vielleicht
aus der Minderheit die Mehrheit werden?
@Sozialkatholisch ich weiß nicht, aber ich habe noch nie einer Messe beigewohnt (so besoffen, das ich
so danebengestanden wäre, um einer allfälligen Messe BEIZUWOHNEN, war ich meines Wissens noch nicht) –
normalerweise pflege ich den Gottesdienst zu feiern und das schon seit Kindertagen – aber bitte vielleicht
ist das bei der – wie sagt’s ihr da immer – das „Heilige Messopfer aller Zeiten“ – oder so ähnlich –
anders,; aber lass’ ma das. Ganz was anders: hoffe mein Latein ist richtig, wenn ich feststelle: Moti
propriae gab’s im Laufe der Zeit jede Menge. Da war einmal ein’s, das Frauen verbot in Kirchenchören
zu singen (irgendwann zw. 1900 u. 1910) – uch, und da fällt mir noch der ganze Syllabus ein, der wurde
glaub’ ich auch nicht wirklich ernst genommen, und leider auch die ganzen Sozialhirtenbriefe (die hätten
da schon mal mehr gewicht – ach so, die interessieren ja nicht wirklich – da geht’s ja nur um d’Leut’).
und nicht zu vergessen euer vielgeschmähter Johannes 23. der hat auch mal eine MP zur Pflege des Latein
an den Universitäten herausgegeben – hat wirklich keinen Menschen bewegt. Wisst’s was ich glaub’: Außer
bei ein paar hysterisierten Pseudoliturgieästheten (für die Glaube nur Ritenvollzug ist) wird das angesagte
MP keine Kirchenmaus und schon gar nicht die Katholiken nur irgendwie aufscheuchen. Und die paar Hanseln,
die was davon haben, die sollen sich darüber freuen und daran Spaß beim Beiwohnen haben. Ich werde trotz
MP freudig meinen Herrn und Gott auf Deutsch lobepreisen…
Predigt / trid. Messen im Dom Der Inhalt der Predigten ist ja nicht festgelegt. Der eine predigt so, der
andere so; der eine gut der andere schlecht. Das war auch vor der Liturgiereform nicht anders. Das es
in Paderborn mit dem katholischen Glauben noch relativ gut steht könnte daran liegen das im Paderborner
Dom noch bis in die 80’ger Jahre hinein die tridentinische Messe noch mehr oder weniger regelmäßig gefeiert
wurde. Diese Messen gab es m.W. sogar bis Anfang der 90er Jahre. Es war ein Priester der dies eben so
machte. Die Messen waren aber nicht als tridentinische Messen angekündigt und es wurde kein Aufsehen
darum gemacht – er machte es halt so. Allerdings nicht 100%ig nach dem alten Messbuch. Einmal fragt ihn
ein Ministrant: „Herr Professor, warum beten Sie den Psalm Judica nicht?“ Er antwortete: „Wir könnten
uns verdächtig machen.“ Bei dem Priester handelte es sich um Professor Schmitz, der leider relativ jung
verstorben ist. Unter Theologiestudenten war er und seine Messen sehr beliebt. Sein Grab befindet sich
auf dem Kapitelsfriedhof. Infos: www.bautz.de/…s1/schmitz_k_j.shtml r.i.p.
@ Jürgen Ich habe noch keine tridentinische Messe an Sonn oder Feiertagen beigewohnt wo es keine Predigt
gab, und ich besuche die alte Messe nicht nur bei der FSSPX. Ich kann mir auch nicht vorstellen das in
den letzten Jahrtausenden die Messe gänzlich ohne Predigt war. Persönlich kann ich nur sagen das mir
die Predigten in den tridentinischen Messen meist besser gefallen als im NOM wo sie leider öfter mal
wischiwaschi sind und nur sehr selten katechetische Elemente enthalten.
Predigt und Kommunionempfang Zum Kommunionempfang Die Kommunion der Gläubigen ist aber prinzipiell in
der alten Messe vorgesehen. Zur Predigt Es gibt im NOM sowie in der tridentinischen Messe Messen ohne
Predigt, aber die Predigt in der alten Messe gänzlich wegzufordern war doch wohl nicht dein ernst. Ich
halte eine Predigt für gut und richtig. Im NOM ist sie BESTANDTEIL der Messe. Sie ist an Sonn- und Feiertagen
geboten, sonst empfohlen. Im alten Ritus ist sie schlicht nicht vorgesehen. Wenn dort eine Predigt gehalten
wird, legt der Priester meist Messgewand und Manipel ab um anzuzeigen, daß die Predigt nicht zur Messfeier
gehört. Er predigt dann in Albe und Stola. (Ich habe auch schon erlebt, daß nur der Manipel abgelegt
wurde und das Messgewand nicht. Auf Aufnahmen der alten Messe auch schonmal daß beides anbehalten wird.)
Wie gesagt: sie ist nicht Bestanteil der Messe.
@ Jürgen Das es in Paderborn mit dem katholischen Glauben noch relativ gut steht könnte daran liegen
das im Paderborner Dom noch bis in die 80’ger Jahre hinein die tridentinische Messe noch mehr oder weniger
regelmäßig gefeiert wurde. P.S.: Bei einigen Kommentaren hier könnte man ja zu der Auffassung kommen
das der NOM eine völlige Neuschöpfung ist und mit der apostolischen Messe nichts mehr zu tun hat.
@juergen Sie schrieben: „Zudem stellt sich die Frage, wo man z.B. Leute mit „niederen Weihen“ herbekommen
soll, da es diese ja nicht mehr gibt.“ Natürlich gibt es die noch, bei allen Ecclesia-Dei-Gemeisnchaften.
Hier ein aktuelles Beispiel ….institut-philipp-neri.de/…u/achatz_diakon.html.
Umsetzung des Motu proprio Papier ist bekanntlich geduldig. Es wird entscheidend darauf ankommen, wie
das Motu proprio aufgenommen und umgesetzt werden wird. Aufgrund der Erfahrungen mit der Rezeption römischer
Instruktionen in den letzten Jahren bin ich da etwas skeptisch. Es ist ja nicht damit getan, dass man
hier und da ein paar zusätzliche Reservate für Traditionalisten schafft. Die gesamte Kirche bearf der
Erneuerung. Unser Leben muss anders werden. Auch mit dem NOM kann es nicht einfach so weitergehen wie
bisher. Entscheidend ist, was die Gläubigen Sonntag für Sonntag in ihren Pfarrkirchen konkret erleben.
Wie lange sind die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Form der Mundkommunion und der
Römische Kanon in den gewöhnlichen Gemeindemessen noch tabu? Aber was soll man von einem Motu proprio
erwarten, wenn sich der Vatikan nicht einmal selbst an seine eigenen Instruktionen hält? Ich bin schon
gespannt, mit welch rabulistischen Tricks Kardinal Lehmann den Inhalt des Motu prorio aushebeln wird.
Papst Benedikts XVI. Erwählung am Heiligenfest von Papst St. Leo IX. v. Egisheim-Dagsburg Dank sei Gott
für diese extrem wichtige päpstliche Anordnung durch Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI.! Dank sei
dem Heiligen Geist, der uns Joseph Cardinal Ratzinger zum Oberhirten geschenkt hat! Die Erwählung des
heutigen Papstes geschah übrigens am 19. April 2005, dem Fest eines wichtigen heiligen Papstes, der zudem
auch ein Deutscher war: dem Festtag des hl. Papstes Leo IX. (Bruno Graf v. Egisheim-Dagsburg aus dem Oberelsaß
[heute zu Frankreich]), der die Kirche von 1049 bis zum 19. April 1054 regierte. Papst St. Leo IX. mußte
sich übrigens mit dem despotischen Patriarchen v. Konstantinopel auseinandersetzen – die Exkommunikation
Konstantinopels 1054 durch den päpstlichen Gesandten in Konstantinopel und die offizielle Lossagung Konstantinopels
von Rom vollzog sich aber bereits zu einem Zeitpunkt, in dem der hl. Papst in Rom bereits verstorben und
zu Gott heimgekehrt war (verursacht durch eine feindliche Gefangennahme des Papstes). Die heutige „Kirche
v. Konstantinopel“ mit dem „Patriarchen v. Konstantinopel“ ist ja seit Jahrzehnten die Deutsche Bischofskonferenz
DBK mit ihrem DBK-Vorsitzenden – die 1968 auch offiziell durch eine Gegenerklärung in die Häresie verfallen
ist (Leugnung der Lehren der Enzyklika Humanae vitae Papst Pauls VI.).
#62 Freinsberg 16:19:41 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ juergen Sorry, das hatte ich ganz vergessen. Im „Ordo Missae“ von 1962 (Pustet-Ausgabe S. 457) ist auch
die Kommunion der Gläubigen nicht als Regel vorgesehen: „Quo [= sanguine] sumpto, si qui sunt communicandi,
eos communicet, antequam se purificet.“
@ Jürgen Es gibt im NOM sowie in der tridentinischen Messe Messen ohne Predigt, aber die Predigt in der
alten Messe gänzlich wegzufordern war doch wohl nicht dein ernst. Ich habe meinen Schott nicht zur Hand,
meine aber das darin steht wenn keine Predigt folgt.
@ Krake Was ich jedoch ablehne, ist der aufgezwungene Friedensgruß Aufgezwungen? Ja, das stimmt: Das
Evangelium selbst zwingt Sie zum Frieden – und dass das dann auch in der Liturgie einen Ausdruck findet,
ist doch gerade im Interesse der Ernsthaftigkeit dieses Rufes, der vom Evangelium her an alle Christen
ergeht. Ihre Rede ist ähnlich lächerlich, wie wenn Sie sagen würden: Ich lehne es ab, dass mir in der
Messe das Wort Gottes aufgezwungen wird. Oder: Ich lehne es ab, dass mir in der Messe ein Schuldbekenntnis
aufgezwungen wird.
@Sozialkatholisch Die Reform die sie hier reininterpretieren… Jetzt verstehe ich eher Bahnhof. Welche
Reform, die ich irgendwo rein interpretiert haben soll, ist jetzt gemeint?
@ Jürgen Die Reform die sie hier reininterpretieren wäre nicht nur unbiblisch, der christlichen Tradition
entgegengesetzt sondern auch eine Neuerung die es so noch nie gegeben hat.
Eine Frage zur Handkommunion: Wo ist da der Unterschied ob der Pfarrer dem Gläubigen die Hostie nun in
den Mund tut oder in die Hand und er selbst tut sie in den Mund? Versteh ich nicht. @ Typ: Oder den Film
„Königreich der Himmel“ schauen, da sehen Sie auch, dass Krak des Cheavliers eine Burg im heutigen Syrien…
oh mist, verraten. Film trotzdem schauen!
@Freinsberg –-- Predigt Konsequenterweise sollte auch lateinisch gepredigt werden Nein, konsequenterweise
sollte sich strickt an das Messbuch gehalten werden und dort ist gar keine Predigt vorgesehen. Nach dem
Evangelium folgt direkt das Credo Dicto Evangelio, stans in medio Altaris versus Crucem, elevans et extendens
manus, incipit (si dicendum sit) Credo… Also: Nachdem das Evangelium gesagt wurde, beginnt er [=der
Priester] (wenn es gesprochen wird) in der Mitte des Altares zum Kreuze hingewandt stehend und mit erhobenen
und ausgebreiteten Händen das Credo… Fazit: keine Predigt in der alten Messe
Typ! Mein Name ist Krak Mein Name ist KRAK DES CHEVALIERS, von mir aus auch kurz KRAK. Wenn Sie nicht
wissen, was das ist, schauen sie doch mal bei Wikipedia nach. So kann man etwaige Bildungslücken schließen.
Empfehle mich!
Friedensgruß und Kommunionempfang Ich habe garnichts gegen den Friedensgruß als solchen. Wenn Menschen
sich den Frieden wünschen, ist das immer positiv. Was ich jedoch ablehne, ist der aufgezwungene Friedensgruß.
Frieden kann nie aufgezwungen werden; Frieden kann nur auf Freiwilligkeit beruhen. Wenn also Gläubige
in der Messe einander den Frieden wünschen und sich die Hände reichen – okey, d’accord! habe nichts
dagegen. Ich wehre mich jedoch, wenn jemand von oben, sprich vom Altar, den Leute wie kleine Lausbuben,
die sich auf dem Schulhof gebalgt haben, befiehlt, einander die Hände zu schütteln. Darin sehe ich eine
Entmündigung der Gemeinde. Zur Handkommunion: Als P. P. VI. diese Form erlaubt hat, hat er ausdrücklich
darauf hingewiesen, dass die Mundkommunion wohl besser geeignet sei, Ehrfurcht und Anbetung den eucharistischen
Gestalten gegenüber zu wahren. Die Handkommunion hat bei vielen den Glauben an die Realpresenz zumindest
stark beschädigt. Immer wieder hört man von unglaublichen Sakrilegien im Umgang mit der hl. Hostie.
Die Mundkommunion dagegen ist die beste Katechese, die den Menschen einen ehrfürchtigen Umgang mit der
Hl. Kommunion lehrt. Da hier schon viele auf ostkirchliche Praxis zurückgreifen sei angemerkt, dass dort
niemand auf die Idee kommt, den Gläubigen einfach die Kommunion in die Hand zu drücken. Ein Greuel!
Gotthard: Ein Rückblick Gotthard jetzt: Mich berührt dieses MP und sein Inhalt herzlich wenig Gotthard
früher: • 5. 5. 07 Ent-Täschungen dienen immer wieder dem Realitätserwerb. Dieses monströse Motu
propio war ein Gedanken-konstrukt interessierter Kreise … die immer mal wieder vermeintliche Quellen
zitierten. Ein Pius-Hansel-„Bischof“ will nun Erkenntnisse aus dem Vatikan haben … *grins* -Wichtigtuer
• 10. 4. 07 dann lass diese Liturgie bitte in der Kiste der Geschichte, denn sie hat in Jahrhunderten
auf der ganzen Linie versagt… • 10. 4. 07 die Redaktion liegt goldrichtig: das behauptete MP ist eine
reine Satire – und ebenfalls alles, was sich darum herumrankt. Dieses MP ist ein Ergebnis durchzechter
Nächte, schlafloser Tage und schlechter Träume… Wie sich erwachsene Menschen nur so verbohrt zeigen
können – schon seit mehr als einem Jahr… • 21. 3. 07 Damit wird der Rückzug bezüglich dieses vollmundig
angekündigten MP seitens des Pius-Vereins eingeläutet!!!!! BRAVO … Einsicht ist der erste Schritt
zur Wieder-Eingliederung. • 28. 1. 07 Beten und bitten wir für den Papst die Kardinäle und Bischöfe
das Er/Sie den Mut und die Kraft vom lieben Gott bekommen für die alte hl. Messe! Dein lateinisches Gebet
wird wohl nicht erhört! • 2. 5. 06 Die Antwort ist doch ganz einfach: die Sehnsucht nach der tridentinischen
Liturgie ist minimal … mit dem Papst und Rom und dem Vatikanum II verbundene Katholiken feiern die heutige
Liturgie gerne und haben keinen Bedarf nach einer rückwärtsgewandten Änderung
Wer, bitte, sind die FSSPX? Wie kann man so arrogant und eingebildet sein, anzunehmen, das Motu Proprio
beziehe sich ausschließlich auf die FSSPX? Welche weltkirchliche Rolle spielen denn diese Schismatiker
schon? Dem Heiligen Vater selbst ist es ein großes Anliegen, den tridentinischen Ritus, und sei es auch
in der Form von 1962, wieder stärker verbreitet zu wissen. Daß sich 1988 ein paar Abtrünnige herausgebildet
haben, ist höchstens ein zusätzlicher Dorn im Auge und somit maximal ein ergänzendes Argument für
das Motu Proprio. Die paar armen, verirrten Seelen, die lieber einem falschen Propheten (M. Lefebvre)
nachlaufen, als der heiligen Kirche, werden spätestens nach der Veröffentlichung des Motu Proprio schon
merken, daß sie in der Einheit mit Rom besser aufgehoben sind als in den von Haß gegen Rom genährten
Predigten ihrer selbsternannten Oberhirten!
#48 Freinsberg 15:55:57 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Krak Nein, das geht nicht! Der authentische Tridentinische Ritus ist lateinisch (Kyrie, Amen und Hosanna
ausgenommen)! Solche neumodischen Sachen wie Fürbitten, Lesungen in der Volkssprache, gar tätige Teilnahme
des Volkes gehören da nicht hin. Konsequenterweise sollte auch lateinisch gepredigt werden. Und der Priester
soll (wie früher Bischof Rusch selig) etwaige Anweisungen lateinisch geben (z. B.: „Non licet photographare
cum fulmine!“).
Friedensgruss Auch wenn der Friedensgruss sehr alt ist, müßte man eine angemessene Form finden. Ob das
Händeschütteln eine passende Form ist, kann man durchaus diskutieren. Eigentlich handelt es sich ja
auch gar nicht um einen „Gruss“, sondern eher um einen „Kuss“ Das finden wir noch in der byz. Liturgie.
Dort heißt es vor dem Glaubensbekenntnis: Diakon: Laßt uns einander liegen, damit wir einmütig bekennen.
Volk: Den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, den unteilbaren Dreifaltigen Gott, der eines Wesens
ist. Der Priester verneigt sich dreimal uns spricht dabei: Ich will dich lieben, Herr, meine Stärke:
Der Herr ist mein Halt und meine Zuflucht. Darauf küßt er den Diskos und Kelch und den Rand des Altares,
sowie alle mitfeiernden Priester mit dem Friedenskuss und spricht dazu: Christus ist unter uns. der andere
antwortet: Er ist es und er wird es sein. Der Diakon ruft mit lauter Stimme: Die Türen, die Türen, in
Weisheit laßt uns aufmerken. … Es folgt das Glaubensbekenntnis. Währenddessen deckt der Priester die
Opfergaben auf und hebt und senkt das Velum über Kelch und Diskos auf und nieder, um das Wehen des Heiligen
Geistes zu versinnbildlichen. Nach dem Credo folgt die Präfation (Anaphora)
@ Krake Unvorstellbar dagegen sind für mich der aufgezwungene Friedensgruß, Hm. Eines der ältesten
christlichen Rituale überhaupt – nur die lateinische Liturgie hat es praktisch entfernt und die byzantinische
auf den Klerus beschränkt. Beides ist aber weder ursprünglich noch Sinn der Sache. Siehe Jungmann, Missarum
Sollemnia II. In meiner Ausgabe S. 399ff („Pax Domini und Friedenskuß“). Pöse, pöse Antike, nicht wahr?
Und für Sie „unvorstellbar“? Sagen Sie das mal Gregor dem Großen und Johannes Chrysostomos, wenn Sie
sie treffen!
Und nun? Warum eigentlich kein Friedensgruss? Was soll das? Wer Christus ehrt, kann und MUSS auch koennen,
dem Nachbar ernsthaft die Hand schuetteln und den Frieden mitgeben! Und zur Handkommunion. Ein mir bekannter
Priester sagte einmal im Seminar: In diesem Zustand ist unser Herr so oder so nicht mehr leidensfaehig.
Warum sollte man denn die Mundkommunion vorschreiben?? Was bringt das? Aendert das was am Innenleben des
Empfaengers? Gruss
Friedensgruss Über den Friedensgruss ist schon viel diskutiert worden – teils wurde auch die Verlegung
an eine andere Stelle diskutiert: vor die Opferung, gem. der Schrift, daß man erst Frieden mit seinem
Bruder schliessen soll, ehe man das Opfer darbringt. Gegeben hat es den Friedensgruß in verschiedenen
Formen allerdings schon sehr lange. Teils war er so ausschweifend, daß man sich gezwungen war, sog. „Pax-Tafeln“
einfzuführen…
Vorstellbar und unvorstellbar wichtig ist erst einmal, dass der Alte Ritus in der Form von 1962 zelebriert
werden darf, ohne wenn und aber. Ich könnte mir schon vorstellen, dass man Fürbitten einfügt, etwa
in der Art, wie es in anglikanischen Gottesdiensten geschieht, also sehr stilvoll. Dann kann ich mir selbstverständlich
auch vorstellen, dass die Lesungen in der Landessprache gehalten werden und dass die Gläubigen Lieder
singen, was ja auch schon in tridentinischen Messen geschieht. Vorstellbar ist auch, dass das Stufengebet
und das Deus, tu conversus im Wechsel mit dem Volk gesprochen wird. Unvorstellbar dagegen sind für mich
der aufgezwungene Friedensgruß, wie er sich leider bei uns eingebürgert hat, und die zu unzähligen
Sakrilegien führende Handkommunion. Das ist der schlimmste Greuel, der nach dem V II Einzug in die Liturgie
gehalten hat.
#40 ottaviani 14:39:37 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@typ die Reform die Umsetzung von SC hat es gegeben im Meßbuch edytio typica 1965 selbiges wurde in der
FSSPX auch verwendet bis Rom sagte Nein das ist nicht die Reform des Konzils das ist der NOM das war der
Anlaß im -Jahr 1974 in Econe wieder das Meßbuch von 1962 zu verwenden Wenn das MP tatsächlich eine
vermischung der Riten emphielt wird es abzulehnen sein den dann ist es nicht die Freiheit der alten Messe
sondern ein Anschlag gegen diese eine Reform des Ritus von 1962 kann es nur geben wenn auch der NOM rekatholisiert
wird vielleicht sind wir dann ja wieder bei der oben erwähnten editio typica
Rituale und weiteres Wie schon gesagt, da muß man abwarten ob mit dem MP auch das Rituale wieder gültig
wird. –--- Zudem stellt sich die Frage, wo man z.B. Leute mit „niederen Weihen“ herbekommen soll, da es
diese ja nicht mehr gibt. Was ist mit dem alten CIC, der Vorschriften enthält, die die Liturgie betreffen. –
werden diese Teile wieder in Kraft gesetzt? etc. etc. Fragen über Fragen…
@ Jürgen Das Haar in der Suppe werden wohl versuchen alle möglichen zu finden! Vielleicht wird der NOM
durch das MP reifen und wenn nicht wird es auch mit der Zeit immer mehr Amtskirchenpriester geben die
das besuchen der tridentinischen Messe empfehlen. Mir haben schon ein par Piuspriester mehr oder weniger
empfohlen nicht mehr den NOM zu besuchen, ich habe immer gesagt das ich den NOM weiter gelegentlich besuchen
werde und das hat nie Probleme gegeben. Wahrscheinlich sind viele Piuspriester toleranter als viele Amtskirchenpriester.
@ Typ da sieht man ja genau das der Erzbischof nicht der völlig reformablehnende Griesgram war wie er
leider zu unrecht oft dargestellt wird. Das einfrieren der tridentinischen Messe war ja nur aus der Not
wegen der Reformübereiferer nötig. Der Erzbischof hat nicht jede Reform generell abgelehnt und allein
wegen seinen großen Verdiensten in Afrika werde ich ihn in Ehren halten.
Das Motu Proprio als Himmelsschrift Das Rätselraten um das Motu Proprio lässt befürchten, dass es nach
Erscheinen von den konservativen Gruppen und Winkelsekten als Drittes Testament zum Ersten und Zweiten
dazugesellt wird. Es besitzt fast schon die Qualitäten einer Himmelsschrift hat, wenn man bedenkt welche
verehrenden Hoffnungen daran geknüpft werden, damit alles wieder gut werden wird. Wehe dem, wenn sich
die Hoffnungen dann doch auflösen sollten, dann wird Heulen und Zähneknirschen sein in den Tempeln des
alten Ritus. Oder wird man sich freuen, dass der Kelch doch einmal vorüber gegangen ist und das Gerangel
um die Altäre zwischen Altrituellen und NOM-Anhängern vielleicht doch ausbleibt. Aber ein satter Kampf
um den Altar am Sonntag wäre schon schlagzeilenträchtig, wenn nur die NOM-Anhänger etwas giftiger und
kampfbereiter wären.
@ Sozialkatholisch Ich will damit sagen, dass Erzbischof Lefebvre der Meinung war, dass der Ritus von
1962 reformbedürftig ist. Einige Beispiele, die sich direkt auf das von mir Gesagte beziehen und die
erst nach dem II. Vatikanum umgesetzt wurden: Das Allgemeine Gebet („Fürbitten“), Wort-Gottes-Feier bei
Abwesenheit eines Priesters, theologische Wertschätzung der Versammlung als solcher (in Pius- und Petrusmessen
faktisch nicht vorhanden: Es geht dort nur gut lutherisch um „mein Gott und ich“ – die Gemeinschaft spielt
faktisch keine Rolle, und gerade in Foren wie diesen wird auf boshafteste und gehässigste Weise polemisiert
gegen den Friedensgruß und sogar gegen Chorgestühl-ähnliche Kirchenraumarchitektur, bei der man seine
Schwestern und Brüder anschauen „muss“), Reform der Leseordnung. Wo bleiben die Vorschläge, wie das
umgesetzt werden kann – im Geiste von Sacrosanctum Concilium und damit auch im Geiste von Lefebvre? Was
wird die FSSPX machen, wenn – wie es ja wohl im MP stehen wird – auch der „alte“ Ritus sich vom „neuen“
befruchten lassen soll, und wenn dann womöglich der Papst Fürbitten oder die neue Leseordnung auch für
den 1962er-Ritus einführt? Wie wird es dann aussehen mit der Treue zu Lefebvre, der ja für die FSSPX
schon seit langem eine höhere Autorität ist als der Papst?