Motu Proprio
Die Sensation ist offiziell
Heute hat der Vatikan auf seiner Webseite eine brisante Presseerklärung veröffentlicht. Die Meldung im Wortlaut.
Im Alten Ritus wird heute die Vigil des Hochfestes von Peter und Paul zelebriert. Die liturgische Farbe ist violett.
Im Alten Ritus wird heute die Vigil des Hochfestes von Peter und Paul zelebriert. Die liturgische Farbe ist violett.
© latin-mass-society.org
(kreuz.net, Vatikan) Gestern nachmittag fand im Vatikan eine Versammlung statt, die vom Kardinalstaatssekretär präsidiert wurde.

Darin wurde den Vertretern der verschiedenen Bischofskonferenzen der Inhalt und Geist des angekündigten „Motu Propio“ des Heiligen Vaters über den Gebrauch des Meßbuches dargelegt, das im Jahr 1962 von Johannes XXIII. promulgiert wurde.

Der Heilige Vater machte sich persönlich auf, um die Anwesenden zu begrüßen. Er hat sich mit ihnen während ungefähr einer Stunde in vertieftem Gespräch unterhalten.

Die Veröffentlichung des Dokumentes – das von einem ausführlichen persönlichen Brief des Heiligen Vaters an die einzelnen Bischöfe begleitet ist – ist für die nächsten Tage vorgesehen, wenn das eigentliche Dokument mit dem Hinweis auf seine nachfolgende Inkrafttretung an alle Bischöfe geschickt sein wird.

Alte Messe beim Institut Christus König und Hoherpriester
Feierlicher Einzug.Inzensierung des Altares.Der Priester liest das Evangelium auf der linken Seite des Altares.
      
134 Lesermeinungen
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#134   Rudolfus   14:16:20 | Mittwoch, 4. Juli 2007
@Die alte Messe und der alte Sakramentenritus bald in vielen Diözesankirchen
Man darf jedenfalls gespannt sein, in wievielen und in welchen Kirchen die alte Messe und der alte Sakramentenritus tatsächlich zelebriert werden.
Die einzigen Kirchen, die bis jetzt auch bereits den neuvatikanischen Ritus entsprechend würdig und im alten katholischen Geist zelebrierten, das sind die Kirchen unter der Betreuung der Priester des Opus Dei.
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#133   Methodist   18:57:29 | Sonntag, 1. Juli 2007
Das ist richtig
Richtig und gut hat ers gemacht, der Papst. Ich habe sowieso nie verstanden, was so schlecht sein sollte an der traditionellen lateinischen Messe.
Ärgerlich ist nur, dass nicht schon sein Vorgänger darauf gekommen ist. Die römisch-katholische Kirche hätte sich viel Ärger ersparen können.
METHODIST
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#132   Czibo Nieznany   02:19:03 | Sonntag, 1. Juli 2007
Schlimm, wer plötzlich bi-rituell wird
Wenn jetzt ein Mensch in seiner g’ttgegebenen Schwachheit behauptet: Ich bin bi-rituell!. Wie schlimm wäre denn dieser Fall einzustufen? Darf man ihm beistehen oder tut man gut daran, diesen Menschen gleich der Inquisition zu übergeben?
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#131   Sozialkatholisch   15:29:22 | Samstag, 30. Juni 2007
Stimmt GerdEric
Einmischen sollte man sich parteilos nur wenn man beiden Seiten gerecht werden will, denn sonst ist man irgendwie nicht mehr unparteiisch. ;-)
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#130   GerdEric   00:04:08 | Samstag, 30. Juni 2007
Ihr habt recht…
man soll sich nicht einmischen, wenn sich Kinder streiten. :-S
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#129   Pünktchen   12:51:14 | Freitag, 29. Juni 2007
GerdEric
Verballhornungen meines Namens habe ich hier schon vielfach erlebt! Ich habe darüber nur noch nie ein großes Wehgeschrei veranstaltet und kann mich auch nicht erinnern, daß Sie sich schützend vor mich gestellt hätten!? Ihre Ermahnungen haben den großen Schönheitsfehler, daß sie zwar an alle gerichtet sind, in der konkreten Veranlassung aber dem strengen Freund-Feind-Schema folgen.
Es gibt bei den Verballhornungen übrigens solche, die höchst treffend sind und solche, die so erkennbar danebenhauen, daß der Verballhornte sie auf sich beruhen lassen kann…
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#128   Sozialkatholisch   12:21:37 | Freitag, 29. Juni 2007
@ GerdEric
Ihre mahnenden Worte sind vielleicht nicht ganz unberechtigt, nur um richtig glaubwürdig zu sein sind sie dann doch zu einseitig.
Wo waren sie wo mein Gottesdienst mit schlafen und sogar beischlafen verglichen wurden. Mein Nick-Name ist schon so oft verunstaltet oder ins lächerliche gezogen worden, da hab ich auch nicht gleich wie eine Mimose geweint und gesagt:“ Buhää, mit dir spiel ich nicht mehr!“
Aber sei es drum, auf vernünftige Argumente werde ich weiter eingehen und auch versuchen über niveauvolle Scherze der Gegenseite zu lachen.
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#127   GerdEric   12:13:26 | Freitag, 29. Juni 2007
@Pünktchen
Also, wenn ich Pünktchen ins Englisch übersetze, kann ich Dot finden, wenn ich Dot rückübersetze kann ich auch Fliegenschiss finden…
wobei nicht jedes Pünktchen ein Fliegenschiss ist.
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#126   Pünktchen   11:11:30 | Freitag, 29. Juni 2007
Lieber GerdEric,
in Umkehrung eines bekannten Spruches möchte ich sagen:
Wo Tchibo drin ist, sollte auch „Tchibo“ draufstehen!
Grüße:
Ihr
.chen
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#125   GerdEric   11:00:10 | Freitag, 29. Juni 2007
@alle
ich denke schon, dass man den Namen eines Users nicht verunstalten sollte (sicher gibt es mal einen Gag oder eine passende Gelegenheit oder der ist einfach zu lang oder ein Adelstitel der eher dem User nicht tatsächlich gehört).
Es hat etwas von herabwürdigen,
ähnlich wie Jesus sagte: Wer seinen Bruder Narr nennt…
aber seine Sprüche kennen Sie sicher besser…
warum halten Sie sich also nicht daran?
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#124   Pünktchen   10:49:13 | Freitag, 29. Juni 2007
„Tchibo“
ist doch ein echter Qualitätsbegriff! :-D
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#123   Czibo Nieznany   10:44:08 | Freitag, 29. Juni 2007
Zocialgaddholisch
Was man alles so macht, um andere verletzen zu können, … da braucht man sich nicht sozialkatholisch zu schimpfen. Und jetzt möchte ich mich mit Ihnen nicht mehr unterhalten.
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#122   Sozialkatholisch   10:40:04 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Tchibo
ich finde es nur höflich wenn man versucht die Namen unserer ausländischen Mitbürger, oder die ausländischen Namen unserer Mitbürger richtig auszusprechen.
Das gilt sogar dann wenn sie völlig andere Religionsauffassungen haben.
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#121   Czibo Nieznany   10:30:36 | Freitag, 29. Juni 2007
Sozialkatholisch
Nix Legastheniker, das ist Lautschrift oder wird ihr Name etwa nicht so ausgesprochen?
Eigentlich reden wir doch miteinander.
Ich verunstalte Ihren Namen ja auch nicht. Es liegt also bei Ihnen oder haben Sie einen Beratervertrag, dass Sie den Namen so schreiben müssen?
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#120   Sozialkatholisch   10:26:55 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Pünktchen
Mea Culpa, ich sehe es ein und gelobe Besserung.
Zur Strafe werde ich mit Copy/Paste 1000 x Tchibo auf meinen Rechner zaubern.
;-)
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#119   Czibo Nieznany   10:24:21 | Freitag, 29. Juni 2007
Religiös verbrämter Ästhetizismus
Wenn die Kirchenleitung der Meinung ist, dass die bi-rituelle Kirche keinen Schaden nimmt, ist gegen die mögliche Erlaubnis des MP nichts einzuwenden, noch nicht einmal gegen den alten Ritus. Schließlich habe ich einige Jahr in dem Ritus ministiert… Ich habe nur bange Befürchtungen über die Geisteshaltung derer, die sich für den alten Ritus derart stark machen, für ihn Wortkaskaden entfachen und giftige verbale Feuerwerke abbrennen, ihn als Selbstzweck hochstilisieren, als wäre Kirche ein Ritenerhaltungsverein, in dem nur der alte Ritus gültig katholisch ist und daran gleichzeitig die Gültigkeit der Messe daran festmachen. Das ist eine solche geistige Verengung, die allein deshalb schon nicht als katholisch (=umfassend) anzusehen ist und auch nie sein wird. Dieses fast schon kindische Festhalten am alten Ritus hat mit Glauben nichts zu tun. Es ist blanke Rechthaberei im Mantel eine mehr als zu hinterfragenden religiös verbrämten Ästhetizismus, der den rituellen Kampfgruppen als Religionsersatz dienlich zu sein scheint
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#118   Müller   10:13:21 | Freitag, 29. Juni 2007
@iustus:
Ich entschuldige mich dafür, wenn Sie sich zu Unrecht angegriffen fühlen. Das war nicht beabsichtigt. aber gerade eben hat „sozialkatholisch“ das ja wieder bewisen: Kritik könnten beide riten vertragen, wenn sie gültig seien.
Ich habe nicht gesagt, dass der Heilige Vater den NOM mehr leibt als einen anderen Ritus. Wenn man hier einige Postings gegen Papst Benedikt gelesen hat, dann war er unter anderem ja auch deshalb als Häretiker eingestuft worden, weil er nach neuem Ritus zum Bischof geweiht worden war, weil er nach neuem Ritus selbst Weihen vornahm und vronimmt und weil er den NOM zelebriert.
An der Gültigkeit des NOM ist nicht zu zweifeln.
Ich wiederhole es gerne zum millionsten Mal: Ich freue mich, dass Anhänger des alten Ritsu nicht mehr zur Priesterbruederschaft Pius X. müssen. Ich verlange aber auch Achtung gegenüber dem NOM.
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#117   Pünktchen   10:08:40 | Freitag, 29. Juni 2007
Sozialkatholisch
Tchibo www.tchibo.de/…hBrowseCatalog-Start?CategoryName=p… schreibt man ohne „s“! Ansonsten haben Sie meine volle Zustimmung! :-D
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#116   Sozialkatholisch   10:04:40 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Müller
Ich denke nicht das man unbedingt sagen kann das der hl. Vater den NOM liebt, denn ihn abzuschaffen, diese Macht hätte sogar er nicht. Man kann aber sagen das der hl. Vater die Alte Messe liebt, denn um sie durchzusetzen wird er bestimmt so manche Anfeindungen selbst aus den eigenen Reihen bekommen haben. Die tridentinische Messe hat hier übrigens wenigstens genau so viele Tiefschläge bekommen wie der NOM und gesunde Kritik müssen beide Vertragen können, jedenfalls wenn sie gültig sind.
@ tschibo
Nix Legastheniker, das ist Lautschrift oder wird ihr Name etwa nicht so ausgesprochen?
Eigentlich reden wir doch miteinander.
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#115   Czibo Nieznany   10:02:45 | Freitag, 29. Juni 2007
Sozialkatholisch
Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie dem honorigen Club der Legastheniker angehören, weil Sie meinen Namen dermaßen verunstalten?
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#114   iustus   10:02:31 | Freitag, 29. Juni 2007
Nicht pauschalisieren!
und leider ist es so eingetroffen wie befürchtet.
Papst Benedikt erlaubt wohl die Einführung des Messritus von 1962. anstatt sich darüber zu freuen, wird genau das getan, was der Papst eben damit nicht beabsichtigt: nämlich der neue Messritus herabgewürdigt, wo es nur geht.
Letzteres wurde auch vorher schon gemacht, da war keine Besserung zu erwarten (aber vielleicht, wenn das „Ur-Meter“ zu einer anderen ars celebrandi beiträgt). Ich möchte jedenfalls ausdrücken, dass ich mit über das MP sehr freue und den neuen Messritus nicht herabwürdige. So wird es auch vielen anderen gehen – wir haben (den Papst) verstanden!
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#113   Sozialkatholisch   09:51:08 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Tschibo
In erster Linie hängt die Predigt natürlich nicht vom Ritus ab, sondern davon wie der Ritus gefeiert wird. Da bei der FSSPX die Priester mehr mit dem Herzen dabei sind, weniger auf Karnevalssitzungen etc. herumhängen, haben die Predigten dort mehr Hingabe. Das die Predigten in der FSSPX mehr Wahrheit haben beziehe ich darauf das viele apostolische Schätze im NOM verschütt gegangen sind und dort die Priester und Gläubigen oft zu bequem sind sie wieder auszugraben.
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#112   Czibo Nieznany   09:49:44 | Freitag, 29. Juni 2007
Für Freudenfeuer ist es zu früh
Es ist spannend wie ein Krimi und die Regisseure der Altrituellen lassen keinen Gag aus, um die Spannung noch höher zu kitzeln. Jeden Tag eine Meldung zum ausstehenden Motu Proprio. So und nur so kann der Glaube an das Motu Proprio prächtig wachsen. Es wird bestimmt Chancen haben, eines Tages Bestandteil des Credo zu werden. Dann wird nicht mehr nur an die eine heilige… Kirche sondern besonders an deren lange Zeit ausgebliebenes MP geglaubt. Weil es das ja wohl wichtgste Schriftstück ist. Die Konzilsdokumente müssen vor Neid erblassen. Da lässt sich auf das Erste und Zweite Testament lässig hinwegsehen, weil das MP viel wichtiger ist, meinen die Altrituellen. Allein schon das peinlich genaue Aufzählen der Prälaten, die bei der geheimen Unterredung im Vatikan teilnehmen durften, macht richtig neugierig. Ach, wenn man doch nur wissen dürfte was drinnen steht, um schon jetzt Freudenfeuer anzuzünden, NOM-Anhänger zu verbrennen, dabei Te Deen zu schmettern und zentnerweise Weihrauch zu verbrennen, zum lieblichen Wohlgeruch. Mit Glauben muss das ganze Szenario nichts zu tun haben, sondern soll ausschließlich der gläubigen Verehrung des MP dienen.
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#111   Müller   09:43:34 | Freitag, 29. Juni 2007
Ich habe es geahnt…
… und leider ist es so eingetroffen wie befürchtet.
Papst Benedikt erlaubt wohl die Einführung des Messritus von 1962. anstatt sich darüber zu freuen, wird genau das getan, was der Papst eben damit nicht beabsichtigt: nämlich der neue Messritus herabgewürdigt, wo es nur geht.
Wenn ich auch, wie wohl alle hier, das MP nicht inhaltlich kenne, so kann man sich durchaus vorstellen, dass es um ein Nebeneinander der Riten gehen soll. Das wiederum bedeutet doch, dass der Heilige Vater den NOM sehr schätzt. Hier hingegen tummeln sich weiterhin viele, die das nur als anlass nehmen, ihren Schmutz auszugießen. Ob sie den Heiligen Vater wirklich verstanden haben, wage ich zu bezweifeln.
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#110   Czibo Nieznany   09:39:56 | Freitag, 29. Juni 2007
Sozialkatholisch
Eine Ausnahmesind gute Predigten im NOM.
Eine Ausnahme
sind schlechte Predigten bei der FSSPX
:-[ Das ist ein typisch handgestricktes Dogma mit wenig Horizont. Engstirnig wie eine Predigt im alten Ritus. Gute Predigten sind generell die Ausnahme, bei NOM ist das nicht anders wie beim alten Ritus. Eine gute Predigt, wenn es denn eine gute Predigt sein soll, hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab und ganz bestimmt nicht von der Antiquiertheit des Ritus innerhalb dessen sie, die Predigt, gehalten werden darf. Wobei es der alte Ritus ohnehin nicht so mit Predigen hat und daher auch keine Predigt im Ablauf vorsieht. Deshalb wurde sie häufig an den Anfang gestellt als Statio oder eben nach Möglichkeit einfach übergangen.
Wo sollen denn da die guten Prediger gerade in Altrituellen-Sekte FSSPX her kommen? :-P
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#109   Sozialkatholisch   09:35:36 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Typ
Wenn sämtliche Predigten die sie bei der FSSPX gehört haben schlecht gewesen seien sollen werden sie wohl nur diese eine in der Garage gehört haben. Meine Mutter eine mehr oder weniger treue Amtskirchenkatholikin war mit mir vor kurzen bei einer FSSPX Messe und sagte nacher das das was sie in der Predigt gehört hätte Hand und Fuß gehabt habe.
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#108   Typ   09:28:57 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Sozialkatholisch
SÄMTLICHE Predigten, die ich bisher bei der FSSPX gehört habe, waren schlecht und verfehlten das Genus der Predigt. Die besondere Meisterleistung war die Predigt in einer FSSPX-Garagenkapelle in NRW, wo die anwesenden 10 Seniorinnen und Senioren sowie ich dafür beschimpft wurden, dass keine Kinder da seien. Ein anderer Predigtinhalt war nicht erkennbar.
Das ist doch eine echte Verkündigung des Wortes Gottes zur Auferbauung des Kirchenvolkes!
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#107   Sozialkatholisch   08:54:06 | Freitag, 29. Juni 2007
Eine Ausnahme
sind gute Predigten im NOM.
Eine Ausnahme
sind schlechte Predigten bei der FSSPX
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#106   Freinsberg   08:47:24 | Freitag, 29. Juni 2007
@ sacerdos helveticus
Dieser Text klingt aber sehr nach Ausnahme: „Falls…“
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#105   Czibo Nieznany   00:01:33 | Freitag, 29. Juni 2007
Römisch-Katholisch
Werden Sie bloß nicht auf die alten Tage noch Protestantisch mit „Halleluja“. Römisch-Katholisch-Apostolisch ist „alleluja“. Sollte das etwa Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein…? Das wäre schon fatal.
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#104   sacerdos helveticus   22:31:56 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Predigt im Alten Ritus
Auch im Alten Messbuch findet sich ein Hinweis auf die Predigt. Nicht im Ordo Missae, der den Ablauf der Messe (Rubriken) mit den gleichbleibenden Teilen bietet, wohl aber im ihn ergänzenden Ritus servandus, der den Ritus ausführlicher erklärt aber nichtsdestoweniger ein Bestandteil des Messbuches ist. Dort heisst es: „Si autem sit praedicandum, concionator, finito Evangelio, praedicet, et sermone, si concione expleto, dicatur Credo, vel si non sit dicendum, cantetur Offertorium“.
Hier die Übersetzung: „Wenn aber gepredigt wird, hält der Prediger die Predigt nach dem Evangelium und nach Beendigung der Predigt, betet man das Credo oder wenn es nicht zu beten ist, singt man den Opferungsgesang“.
(Ritus servandus VI,6)
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#103   new   22:25:33 | Donnerstag, 28. Juni 2007
______
Die Vigilen sind Busstage. Es sind nach überliefertem Ritus sogar gebotene Fast- und Abstinenztage (nach heutigem Kirchenrecht wären es somit empfohlene Fast- und Abstinztage). Die Farbe der Busse ist halt violett.
Die Gemeinde bereitet sich durch Fasten und Buswerke auf das kommende 1. Klasse Fest des Folgetages vor.
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#102   Rottenburg   22:03:28 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Warum ist Violett
die Farbe der Vigil-Messe zum Apsotelfest?
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#101   Marsilius Ficinus   22:02:26 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Der ewige Streit hier…
Wie schön wäre es, wenn mit dem erwarteten Erscheinen des motu proprio auch dieses Gezänk hier aufhören könnte. Diese nicht enden wollenden Diskussion, in tiefem gegenseitigen Haß und Unverständnis geführt, sind keine Werbeaktion für den Katholizismus, sondern eindeutig das Gegenteil. Es wäre schön, wenn man einen unter Christen angemesseneren Umgangsstil finden könnte. Auf beiden Seiten ist viel Fanatismus; der jeweils andere wird abgekanzelt und nichts scheint hier so beliebt zu sein, wie dem, der nicht die eigene Meinung vertritt, das Katholischsein abzusprechen. Doch die römische Liturgie, das Streitobjekt, ist das Gegenteil von kleinlichem Gezänk und ideologischen Grabenkämpfen. Sie ist etwas großes und erhabendes, das nicht dem Ego gleich welcher rechter oder linker Gruppierungen und Individuen dient, sondern der Anbetung Gottes und Heiligung des Menschen. Das Motu proprio wird nicht wirkungslos bleiben, wenn es auch seine Wirkung allmählich entfalten wird. Es geht um nichts anderes als die Wiederentdeckung des ingeniums der römischen Liturgie; dies wird auch für den NOM von großer Bedeutung sein. Es bleibt zu hoffen, dass durch das MP eine verstärkte Beschäftigung mit Liturgie und ihren Grundprinzipien wie Sakralität, Schönheit etc. angeregt wird. Pluralität in der Liturgie wird in Zukunft auch die lat. Liturgie einschließen, und nicht wie bisher, diese außenvorlassen. Ziel ist ein versöhntes Miteinander der verschiedenen ordines in der einen katholischen Kirche.
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#100   juergen   21:25:04 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Ritus lernen
Priester die den „außerordentlichen“ Ritus erlernen möchten, können sich über www.introibo.net sogar für Kurse anmelden!
Im Studium habe ich schon in etwa – auf akademischer Ebene – gelernt, wie der alte Ritus ablief.
Da müssen sich wohl die Liturgieprofessoren umstellen, daß sie in Zukunft nicht mehr von Vergangenem berichten, sondern von Aktuellem.
Das werden sie schon können.
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#99   Römisch-Katholisch   21:14:45 | Donnerstag, 28. Juni 2007
HALLELUJA
Endlich, nach all diesen Gerüchten und Enten scheint mir dies nun doch etwas Handfestes zu sein!
@landorganist: Es handelt sich hier um eine Vigilmesse, also um eine Messe am Vortag des Hochfestes und die sind, soviel ich weiss immer in violett.
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#98   Freinsberg   21:12:10 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Landorganist
Weil es die Vigil ist.
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#97   landorganist   20:53:20 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Zwischengefragt
Warum tragen die Herren auf dem Foto violett, wenn die Feier in Verbindung mit dem Hochfest Peter und Paul steht? Nach derzeitiger Ordnung müsste doch rot getragen werden. Oder täusche ich mich?
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#96   new   20:51:14 | Donnerstag, 28. Juni 2007
_____
Priester die den „außerordentlichen“ Ritus erlernen möchten, können sich über www.introibo.net sogar für Kurse anmelden!
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#95   Rudolfus   20:34:34 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Samurai / Liturgierevolution als Maoistische Kulturrevolution
man kann zu der Liturgiereform des II. Vatikanums stehen, wie man möchte, aber den Vergleich mit der „Kulturrevolution“ unter Mao halte ich für reichlich unangebracht.
Sie waren damals anscheinend nicht dabei, und damals auch kein Kleriker.
Wenn Kultgegenstände und Heiligenstatuen zerstört werden, dann ist das eine Kulturrevolution.
Persönlich weiß ich, daß heutige Kleriker als Klerikerkandidaten z.B. Kultgegenstände Jahrzehnte später bei einem Abort eines regulären Priesterseminares gefunden haben.
Es gibt aber immer Pfarren und manche Gebiete, die damals Ausnahmen bildeten.
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#94   juergen   20:24:15 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Kulturrevolution
Ob der Begriff 100%ig passend ist sei dahingestellt, aber die Methoden mancher damaliger Leute in der Kirche, gleichen dem schon.
Kardinal Lustiger hat den Begriff übrigens mal in seinem Buch „Gotteswahl“ benutzt, als er auf die „Tätige Teilnahme“ in der Liturgie zu sprechen kommt. Er sagt:
Die „aktive Teilnahme“ der Gläubigen, die eines der Ziele des Konzils war, ist eine gutgemeinte Idee. Doch mußte man bei der Verfolgung dieses Ziels so vorgehen wie Mao bei seiner Kulturrevolution und die Mitwirkung zur Pflicht machen?
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#93   Samurai   20:11:02 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Liturgiereform = Kulturrevolution?
@ Rudolfus
Hallo,
man kann zu der Liturgiereform des II. Vatikanums stehen, wie man möchte, aber den Vergleich mit der „Kulturrevolution“ unter Mao halte ich für reichlich unangebracht.
Was die Messgewänder, Litirgischen Gegenstände etc. aus der Zeit vor dem II.Vatikanum betrifft, kann ich sagen, daß viele davon, die – sofern sie rein materialbedingt die Zeiten überstanden haben – in der Domkammer des Doms zu Münster aufbewahrt werden – unter besten Bedingungen – und vieles davon auch in der Liturgie regelmäßig genutzt wird – u.a. Ostern, Weihnachten etc.
Das selbe gilt für so manche Gemeinde des Bistums Münster.
Samurai
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#92   juergen   20:08:19 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Völlig richtig. Es gab sowas wie einen Kirchensturm. Es wurden Hochaltäre zertrümmert, Statuen rausgerissen und viele Schandtaten mehr gemacht.
Mir berichtete mal jemand, daß in den 60er/70er Jahren ein Pfarrer den Hochaltar hat rausreissen lassen. Einige Gläubige haben sich die Sachen mit nach Hause genommen. In den 90er Jahren kamen Leute auf die Idee, daß der alte Hochaltar wieder errichtet werden sollte. Der neue Pfarrer fand die Sache toll und tatsächlich konnte fast der gesamte Altar in Einzelteilen bei Mitgliedern der Gemeinde gefunden werden. Diese haben die Einzelteile gerne der Kirche zur Verfügung gestellt.
Heute steht wer wieder!
In einer Gemeinde, riss man in den 60er Jahren den neuromanischen (ich glaube er war neuromanisch, jedenfalls aus dem Jahre 1910) Hochaltar raus und tünchte die Wände weiss. Ein Hochaltar aus dem Jahre 1696 verblieb ungenutzt in einem Teil der Kirche stehen.
Anfang der 80er Jahre wurde wieder viel restauriert. Jetzt steht der alte Hochaltar von 1696 in der Apsis. Dort passt er gut hin, selbst wenn die Kirche vom Baustil nicht barock ist.
Bildlink upload.wikimedia.org/…-StBlasius4-Bubo.JPG & Die Kirche in der Wikipedia de.wikipedia.org/…uskirche_%28Balve%29
–--
Es wurden wirklich endlos viele solcher Sünden begangen. Vieles ist leider verlorengegangen. Das ist eine Schande.
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#91   Rudolfus   19:48:51 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Hans Mohrmann / Alte Meßkultgegenstände und -gewänder & der Opus-Dei-Gründer St. Josephmaria
Ob wohl noch die passenden Messgewänder existieren?
Nach der „Liturgierevolution von oben“ 1969 – durch Papst Pauls VI. Unterschrift, mit dem der „neuvatikanische Ritus“ Realität wurde – setzte eine regelrechte Kulturrevolution wie in Maos Volksrepublik China ein, nur innerhalb der römisch-katholischen Kirche, dafür aber auch in aller Welt, insbesonders in den freien westlichen Ländern Europas und Amerikas:
Unzählige Meßkultgegenstände und -gewänder wurden einfach weggeschmissen oder durch abartige Geister zerstört und zerrissen:
Ein Priester in Österreichs Bundeshauptstadt Wien soll z.B. einfach eine Marienstatue in einer Kirche mit dem Hammer zertrümmert haben – unzählige ähnliche Fälle finden sich in ganz Deutschland und in den Niederlanden aus dieser Zeit der papstrevolutionären 1960er und 1970er.
Vom hl. Josephmaria Escrivá de Balaguer (1902-1975), dem priesterlichen Gründer des Opus Dei, ist bekannt, daß er, sobald er Kenntnis von solchen Vorgängen erhielt, oder von entsorgten Meßkultgegenständen, daß er diese Gegenstände zu retten suchte und diese in seinen Kirchen und Kapellen wieder den Zwecken des göttlichen Kultes zuführte, angefangen von Heiligenstatuen, die er wieder aufstellte, bishin zu liturgischen Gegenständen.
Es war ganz klar, daß die damalige Zeit des beginnenden Kirchenverfalls eine riesige Prüfung für die Kirche und für jeden einzelnen Priester und Katholiken war.
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#90   juergen   19:41:59 | Donnerstag, 28. Juni 2007
weiterlesen
Man sollte auch §2 und §3 des Canons 230 lesen. Da steht nix mehr von „männlich“.
Außerdem sind Ministranten streng genommen keine „Akolythen“ oder „Lektoren“. Das waren mal niedere Weihestufen.
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#89   möchtegern-kathole   19:37:17 | Donnerstag, 28. Juni 2007
schon derb, …
… was hier schon geschrieben wird:
„Unter beiwohnen verstehe ich etwas ähnliches wie beischlafen. Oder liege ich da richtig“
Ist dieser Kommentar wirklich auf dem Niveau seines Schreibers?
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#88   mariokin   19:34:49 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Akolythendienst
Der Ministrantendienst hat seine Ursprünge im Akolythendienst. Der seit 1983 gültige CIC spricht beim liturgischen Dienst am Altar ausdrücklich von männlichen Akolythen. (vgl. CIC can 230 §1)
Die Erlaubnis des Apostolischen Stuhles, Mädchen, wo es notwendig ist zuzulassen, ist nicht einmal eine Empfehlung gewesen, sondern entspricht einer geduldeten Praxis.
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#87   Müller   19:24:21 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Herr Mormann:
es ärgert wohl kaum einen. Ich finde, wie ich schon oft gepostet habe, die Lösung gut, dass Menschen, die die alte Liturgie lieben, nicht mehr zu Lefebvres Schismatikern müssen, wenn sie die alte Liturgie mitfeiern wollen. Und ich glaube, dieser Tenor ist hier wohl grundlegend.
Freuen wird es mich auch (als Anhänger des NOM), wenn wie es heisst, die Wertschätzung des alten einhergehen soll mit der Wertschätzung des neuen Messritus’. Nur glaube ich, dass dann hier viele wieder loslegen von wegen Glaubensabfall, Häresie, Apsotasie und ähnlichem gegenüber dem NOM. Das wäre dann aber endlich ein deutliches Zeichen, dass es nicht um die Liturgie alleine geht, sondern um Ungehorsam gegenüber dem Heiligen Vater Benedikt. Da kann man sich dann nicht mehr verstekcken hinter einem bloßen Liturgie-Änderungs-bzw. Liturgie-Erlaubnis-wunsches.
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#86   miles immaculatae   19:19:20 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Hooray!!!
Also ich kenn jedenfalls einen Priester, der schon ganz eifrig das Missale von 1962 trainiert. Ob wohl noch die passenden Messgewänder existieren?
Mich freut es jedefalls. Gibt es hier jemanden, den das ärgert?
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#85   Pünktchen   18:17:40 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Sozialkatholisch
da haben Sie recht! Leute wie Tchibo treiben die Gläubigen nur so zur alten Messe! :-D o^/ :-D
„Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft“ >:)
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#84   Sozialkatholisch   18:12:16 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Pappnase Tschibo
Der andere Beitrag von ihnen war es nicht wert 2X gepostet zu werden und für diesen gehören sie ins Klo gesteckt du gammelnde Kaffeebohne!
Ich sehe es schon kommen ich muß bald ausschließlich zur Messe der Piusbruderschaft gehen.
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#83   Czibo Nieznany   18:07:52 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Jürgen
Unter beiwohnen verstehe ich etwas ähnliches wie beischlafen. Oder liege ich da richtig, wenn ich mich auf der Brüstung (!) der Empore, knieenderweise, mit den Ellbogen aufstütze, wohne ich in rechter Weise der Messe bei? Das ist doch wohl mit andächtig beiwohnen /-schlafen gemeint.
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#82   juergen   18:03:23 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Ministrantinnen
da ja im alten Ritus keine weiblichen Geschöpfe mehr den Altarraum betreten dürfen, es sein denn zu notwendigen Reinigungszwecken.
Achwas?
Der CIC von 1917 gilt nicht mehr, und im Messbuch steht m.W. nichts davon drin (da müßte ich erst nachschlagen).
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#81   Müller   17:55:56 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Na, da bin ich mal gespannt, …
… wie weit die Freude über das motu proprio jetzt währt. Führt es auch zum Gehorsam der „traditionalistischen“ Katholiken gegenüber dem Hl. Vater???
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#80   juergen   17:53:48 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Trid. Messe
dann waren Sie sicherlich noch nie in einer tried. Messe!
Wieso sollte ich noch nie dort gewesen sein?
Ich habe nicht nur einmal bei den Petrusbrüdern Exerzitien gemacht. Auch dort wurde (natürlich) in den Messen gepredigt.
Es geht auch nicht darum, was getan wird, sondern was Vorschrift ist/war.
Und wenn in den Rubriken steht, daß der Priester nach dem Evangelium (sofern vorgesehen) das Credo anstimmt, dann ist dort kein Platz für die Predigt vorgesehen, sonst würde sie erwähnt.
Daß sie eigentlich zur Messe hinzugehört ist klar, und das betont ja auch das II. Vatikanische Konzil wieder.
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#79   Czibo Nieznany   17:49:04 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Noble von Papst Benedikt XVI.
Und jetzt ist die Zeit reif geworden, sich eifrig Gedanken zu machen, wie denn das MP umgesetzt (=realisiert werden) soll, kann, darf. Es wird wohl große Fragen aufwerfen.
Ob es denn so viele Priester gibt, die von jetzt auf nachher den alten herrlichen römisch-katholischen Ritus ohne Sprünge zelebrieren können. Ob die Ministranten auch bereit sind, von jetzt auf nachher das lateinische Stufengebet zu erlernen und ob sich die Ministrantinnen einfach fortschicken lassen, weil man ihrer nicht mehr bedarf, da ja im alten Ritus keine weiblichen Geschöpfe mehr den Altarraum betreten dürfen, es sein denn zu notwendigen Reinigungszwecken.
Das müsste alles bei der stringenten Umsetzung des MP bedacht werden und könnte manche Pfarrei vor große personelle Probleme stellen. Aber gemach, gemach! Es wird nicht so heiß werden, wie sich das manche altrituellen Heißsporne wünschen.
Wenn man den Begriff ins Deutsche übersetzt, ist er schon demaskiert, denn ein Motu Proprio bedeutet auf Deutsch „auf eigenen (päpstlichen) Antrieb“, eine Art Erlass, wachsweich und edel, wie es der traumhaft schönen tridentinischen Litrugie gebührt, im neblichten Schleier weißgrauer Weihrauchwolken.
Während der Lektüre des Buches Ratzinger /Benedikt XVI. „Jesus von Nazareth“ (Herder, Freiburg)kann ich mir vorstellen, dass es sich beim MP um eine noble Geste des Papstes handelt, damit die Forderung der Altgläubigen auch als behandelt abgehakt werden kann, mehr aber nicht.
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#78   r.ruhrgebietler   17:34:28 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@juergen – Predigt
dann waren Sie sicherlich noch nie in einer tried. Messe! Ich kenne es nicht anders, dass zu allen hlg. Messe am Sonntag gepredigt wird!
In den Wochentagsmessen wird hier meistens nicht gepredigt. Es sind sehr andächtige Still-Messen – teilweise mit Gesang (ohne Orgel).
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#77   Krak des Chevaliers   17:31:21 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Type und das rechte Verstehen
Type, du willst einfach nicht verstehen. Da kann ich dir dann leider auch nicht mehr helfen. Schön’abend noch! Krak
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#76   Sozialkatholisch   17:26:24 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Jürgen
Man könnte es ja auch so sehen, in der alten Messe mußte man die Predigt nicht vorschreiben weil sie selbstverständlich war. Im NOM wollten vielleicht schon viele die Predigt durch irgentwelche komische Sachen ersetzen. (Tanzen, Bildchen angucken, etc.)
Wenn der Begriff Beiwohnen hier so viele stört, ziehe ich ihn zurück, auch wenn ich das Theater darum kindisch finde.
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#75   juergen   17:19:13 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Predigt (+ „Beiwohnung“)
Predigt.
Die Konstitution über die Liturgie (SC) hat die Predigt wieder als Bestandteil der Messe definiert. Auch vorher gab es natürlich Predigten, aber sie waren nicht Bestandteil der Messe und schon gar nicht vorgeschrieben.
SC schreibt dann aber 35,2:
Da die Predigt ein Teil der liturgischen Handlung ist, sollen auch die Rubriken ihr je nach der Eigenart des einzelnen Ritus einen passenden Ort zuweisen. Der Dienst der Predigt soll getreulich und recht erfüllt werden. Schöpfen soll sie vor allem aus dem Quell der Heiligen Schrift und der Liturgie, ist sie doch die Botschaft von den Wundertaten Gottes in der Geschichte des Heils, das heißt im Mysterium Christi, das allezeit in uns zugegen und am Werk ist, vor allem bei der liturgischen Feier.
Damit ist auch umschrieben, worum es in der Predigt gehen soll.
–---
„Beiwohung“ das Wort erinnert mich eher an den abgeschafften Paragraphen 1300 des BGB dejure.org/…0BGB010102/1300.html – aber der hat so gar nix mit Liturgie zu tun.
:-S
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#74   Britta   17:19:03 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Hass auf Rom-Predigten?
Da ist m.E. schon was dran an dem was „Joseph von Eichendorff“ schreibt. Man schaue nur mal ins „Mitteilungsblatt“ der Pius-Sekte: überwiegend hämische, hetzerische Artikel gegen Rom. Oder: Sir Richard Williamson attestiert dem Papst einen „armen Verstand“. Oder: ein Protagonist der Pius-Leute schreibt gar ein ganzes Buch, in dem dieser Hobby-Theologe aufzeigen will, was der verstorbene Papst so alles schlecht gemacht hat. Oder: die FSSPX veranstaltet Sühnenächte zur Bekehrung der Sünder (womit sie natürlich alle Katholiken meinen, die nicht zu ihnen gehören). Wahrlich eine merkwürdige Truppe, die zur Zeit auch ein für die Menschheit elementar wichtiges Thema umtreibt: die Kleiderordnung im Sommer (siehe letztes Mitteilungblatt bzw. homepage des Seminars Zaitzkofen). Wie wäre es, künftig im Mitteilungsblatt originalgetreue Schnittmuster der Mode des 18. oder 19. Jahhunderts beizuheften? In den nach Geschlechtern getrennten Exerzitien könnten dann ja auch begleitende Schneiderkurse angeboten werden!
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#73   Sentinel   17:18:51 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@sani
Einer Frau wohnt man bei,
aber keiner Messe!
Oder ist es seit neuestem Usus, daß jeder Gläubige den Pfarrer anal besteigt?
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#72   Sozialkatholisch   17:18:38 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Sani
Wenn sie die Messe nur feiern ist ihnen der Opfercharakter, Bußfertigkeit, Reue wahrscheinlich schon gänzlich verloren gegangen.
Felix Culpa, natürlich können und sollen wir unsere Erlösung feiern aber Sünden (kleine) müssen auch in der Messe gereut werden besonders vor dem Kommunionempfang.
Und die paar Hanseln, die was davon haben, die sollen sich darüber freuen und daran Spaß beim Beiwohnen haben.
Sehe ich ähnlich, nur verstehe ich nicht das sich dann so viele darüber aufregen, könnte vielleicht aus der Minderheit die Mehrheit werden?
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#71   sani †   17:07:52 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sozialkatholisch
ich weiß nicht, aber ich habe noch nie einer Messe beigewohnt (so besoffen, das ich so danebengestanden wäre, um einer allfälligen Messe BEIZUWOHNEN, war ich meines Wissens noch nicht) – normalerweise pflege ich den Gottesdienst zu feiern und das schon seit Kindertagen – aber bitte vielleicht ist das bei der – wie sagt’s ihr da immer – das „Heilige Messopfer aller Zeiten“ – oder so ähnlich – anders,; aber lass’ ma das.
Ganz was anders: hoffe mein Latein ist richtig, wenn ich feststelle: Moti propriae gab’s im Laufe der Zeit jede Menge. Da war einmal ein’s, das Frauen verbot in Kirchenchören zu singen (irgendwann zw. 1900 u. 1910) – uch, und da fällt mir noch der ganze Syllabus ein, der wurde glaub’ ich auch nicht wirklich ernst genommen, und leider auch die ganzen Sozialhirtenbriefe (die hätten da schon mal mehr gewicht – ach so, die interessieren ja nicht wirklich – da geht’s ja nur um d’Leut’). und nicht zu vergessen euer vielgeschmähter Johannes 23. der hat auch mal eine MP zur Pflege des Latein an den Universitäten herausgegeben – hat wirklich keinen Menschen bewegt.
Wisst’s was ich glaub’: Außer bei ein paar hysterisierten Pseudoliturgieästheten (für die Glaube nur Ritenvollzug ist) wird das angesagte MP keine Kirchenmaus und schon gar nicht die Katholiken nur irgendwie aufscheuchen. Und die paar Hanseln, die was davon haben, die sollen sich darüber freuen und daran Spaß beim Beiwohnen haben. Ich werde trotz MP freudig meinen Herrn und Gott auf Deutsch lobepreisen…
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#70   juergen   16:53:15 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Predigt / trid. Messen im Dom
Der Inhalt der Predigten ist ja nicht festgelegt. Der eine predigt so, der andere so; der eine gut der andere schlecht. Das war auch vor der Liturgiereform nicht anders.
Das es in Paderborn mit dem katholischen Glauben noch relativ gut steht könnte daran liegen das im Paderborner Dom noch bis in die 80’ger Jahre hinein die tridentinische Messe noch mehr oder weniger regelmäßig gefeiert wurde.
Diese Messen gab es m.W. sogar bis Anfang der 90er Jahre. Es war ein Priester der dies eben so machte. Die Messen waren aber nicht als tridentinische Messen angekündigt und es wurde kein Aufsehen darum gemacht – er machte es halt so. Allerdings nicht 100%ig nach dem alten Messbuch.
Einmal fragt ihn ein Ministrant: „Herr Professor, warum beten Sie den Psalm Judica nicht?“
Er antwortete: „Wir könnten uns verdächtig machen.“
o.O
Bei dem Priester handelte es sich um Professor Schmitz, der leider relativ jung verstorben ist. Unter Theologiestudenten war er und seine Messen sehr beliebt. Sein Grab befindet sich auf dem Kapitelsfriedhof.
Infos: www.bautz.de/…s1/schmitz_k_j.shtml
r.i.p.
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#69   Sozialkatholisch   16:42:58 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Jürgen
Ich habe noch keine tridentinische Messe an Sonn oder Feiertagen beigewohnt wo es keine Predigt gab, und ich besuche die alte Messe nicht nur bei der FSSPX.
Ich kann mir auch nicht vorstellen das in den letzten Jahrtausenden die Messe gänzlich ohne Predigt war.
Persönlich kann ich nur sagen das mir die Predigten in den tridentinischen Messen meist besser gefallen als im NOM wo sie leider öfter mal wischiwaschi sind und nur sehr selten katechetische Elemente enthalten.
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#68   juergen   16:35:54 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Predigt und Kommunionempfang
Zum Kommunionempfang
Die Kommunion der Gläubigen ist aber prinzipiell in der alten Messe vorgesehen.
Zur Predigt
Es gibt im NOM sowie in der tridentinischen Messe Messen ohne Predigt, aber die Predigt in der alten Messe gänzlich wegzufordern war doch wohl nicht dein ernst.
Ich halte eine Predigt für gut und richtig.
Im NOM ist sie BESTANDTEIL der Messe. Sie ist an Sonn- und Feiertagen geboten, sonst empfohlen.
Im alten Ritus ist sie schlicht nicht vorgesehen.
Wenn dort eine Predigt gehalten wird, legt der Priester meist Messgewand und Manipel ab um anzuzeigen, daß die Predigt nicht zur Messfeier gehört. Er predigt dann in Albe und Stola.
(Ich habe auch schon erlebt, daß nur der Manipel abgelegt wurde und das Messgewand nicht. Auf Aufnahmen der alten Messe auch schonmal daß beides anbehalten wird.)
Wie gesagt: sie ist nicht Bestanteil der Messe.
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#67   Sozialkatholisch   16:31:55 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Jürgen
Das es in Paderborn mit dem katholischen Glauben noch relativ gut steht könnte daran liegen das im Paderborner Dom noch bis in die 80’ger Jahre hinein die tridentinische Messe noch mehr oder weniger regelmäßig gefeiert wurde.
P.S.: Bei einigen Kommentaren hier könnte man ja zu der Auffassung kommen das der NOM eine völlige Neuschöpfung ist und mit der apostolischen Messe nichts mehr zu tun hat.
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#66   Bernado   16:27:21 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@juergen
Sie schrieben: „Zudem stellt sich die Frage, wo man z.B. Leute mit „niederen Weihen“ herbekommen soll, da es diese ja nicht mehr gibt.“
Natürlich gibt es die noch, bei allen Ecclesia-Dei-Gemeisnchaften. Hier ein aktuelles Beispiel ….institut-philipp-neri.de/…u/achatz_diakon.html.
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#65   Freinsberg   16:26:11 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Predigt
Die Predigt wird im Ordo Missae 1962 (S. 376) auch nicht genannt.
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#64   Libertas Ecclesiae   16:25:57 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Umsetzung des Motu proprio
Papier ist bekanntlich geduldig. Es wird entscheidend darauf ankommen, wie das Motu proprio aufgenommen und umgesetzt werden wird. Aufgrund der Erfahrungen mit der Rezeption römischer Instruktionen in den letzten Jahren bin ich da etwas skeptisch. Es ist ja nicht damit getan, dass man hier und da ein paar zusätzliche Reservate für Traditionalisten schafft. Die gesamte Kirche bearf der Erneuerung. Unser Leben muss anders werden. Auch mit dem NOM kann es nicht einfach so weitergehen wie bisher. Entscheidend ist, was die Gläubigen Sonntag für Sonntag in ihren Pfarrkirchen konkret erleben. Wie lange sind die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Form der Mundkommunion und der Römische Kanon in den gewöhnlichen Gemeindemessen noch tabu? Aber was soll man von einem Motu proprio erwarten, wenn sich der Vatikan nicht einmal selbst an seine eigenen Instruktionen hält? Ich bin schon gespannt, mit welch rabulistischen Tricks Kardinal Lehmann den Inhalt des Motu prorio aushebeln wird.
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#63   Rudolfus   16:25:09 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Papst Benedikts XVI. Erwählung am Heiligenfest von Papst St. Leo IX. v. Egisheim-Dagsburg
Dank sei Gott für diese extrem wichtige päpstliche Anordnung durch Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI.!
Dank sei dem Heiligen Geist, der uns Joseph Cardinal Ratzinger zum Oberhirten geschenkt hat!
Die Erwählung des heutigen Papstes geschah übrigens am 19. April 2005, dem Fest eines wichtigen heiligen Papstes, der zudem auch ein Deutscher war: dem Festtag des hl. Papstes Leo IX. (Bruno Graf v. Egisheim-Dagsburg aus dem Oberelsaß [heute zu Frankreich]), der die Kirche von 1049 bis zum 19. April 1054 regierte.
Papst St. Leo IX. mußte sich übrigens mit dem despotischen Patriarchen v. Konstantinopel auseinandersetzen – die Exkommunikation Konstantinopels 1054 durch den päpstlichen Gesandten in Konstantinopel und die offizielle Lossagung Konstantinopels von Rom vollzog sich aber bereits zu einem Zeitpunkt, in dem der hl. Papst in Rom bereits verstorben und zu Gott heimgekehrt war (verursacht durch eine feindliche Gefangennahme des Papstes).
Die heutige „Kirche v. Konstantinopel“ mit dem „Patriarchen v. Konstantinopel“ ist ja seit Jahrzehnten die Deutsche Bischofskonferenz DBK mit ihrem DBK-Vorsitzenden – die 1968 auch offiziell durch eine Gegenerklärung in die Häresie verfallen ist (Leugnung der Lehren der Enzyklika Humanae vitae Papst Pauls VI.).
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#62   Freinsberg   16:19:41 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ juergen
Sorry, das hatte ich ganz vergessen. Im „Ordo Missae“ von 1962 (Pustet-Ausgabe S. 457) ist auch die Kommunion der Gläubigen nicht als Regel vorgesehen: „Quo [= sanguine] sumpto, si qui sunt communicandi, eos communicet, antequam se purificet.“
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#61   Sozialkatholisch   16:19:28 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Jürgen
Es gibt im NOM sowie in der tridentinischen Messe Messen ohne Predigt, aber die Predigt in der alten Messe gänzlich wegzufordern war doch wohl nicht dein ernst. Ich habe meinen Schott nicht zur Hand, meine aber das darin steht wenn keine Predigt folgt.
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#60   Typ   16:16:59 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Krake
Was ich jedoch ablehne, ist der aufgezwungene Friedensgruß
Aufgezwungen? Ja, das stimmt: Das Evangelium selbst zwingt Sie zum Frieden – und dass das dann auch in der Liturgie einen Ausdruck findet, ist doch gerade im Interesse der Ernsthaftigkeit dieses Rufes, der vom Evangelium her an alle Christen ergeht.
Ihre Rede ist ähnlich lächerlich, wie wenn Sie sagen würden: Ich lehne es ab, dass mir in der Messe das Wort Gottes aufgezwungen wird. Oder: Ich lehne es ab, dass mir in der Messe ein Schuldbekenntnis aufgezwungen wird.
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#59   juergen   16:16:45 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sozialkatholisch
Die Reform die sie hier reininterpretieren…
Jetzt verstehe ich eher Bahnhof.
Welche Reform, die ich irgendwo rein interpretiert haben soll, ist jetzt gemeint?
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#58   Sozialkatholisch   16:14:21 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Jürgen
Die Reform die sie hier reininterpretieren wäre nicht nur unbiblisch, der christlichen Tradition entgegengesetzt sondern auch eine Neuerung die es so noch nie gegeben hat.
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#57   Kurt K.   16:12:54 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Eine Frage zur Handkommunion:
Wo ist da der Unterschied ob der Pfarrer dem Gläubigen die Hostie nun in den Mund tut oder in die Hand und er selbst tut sie in den Mund? Versteh ich nicht.
@ Typ: Oder den Film „Königreich der Himmel“ schauen, da sehen Sie auch, dass Krak des Cheavliers eine Burg im heutigen Syrien… oh mist, verraten. Film trotzdem schauen!
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#56   juergen   16:10:27 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Freinsberg –-- Predigt
Konsequenterweise sollte auch lateinisch gepredigt werden
Nein,
konsequenterweise sollte sich strickt an das Messbuch gehalten werden und dort ist gar keine Predigt vorgesehen.
Nach dem Evangelium folgt direkt das Credo
Dicto Evangelio, stans in medio Altaris versus Crucem, elevans et extendens manus, incipit (si dicendum sit) Credo…
Also: Nachdem das Evangelium gesagt wurde, beginnt er [=der Priester] (wenn es gesprochen wird) in der Mitte des Altares zum Kreuze hingewandt stehend und mit erhobenen und ausgebreiteten Händen das Credo…
Fazit: keine Predigt in der alten Messe
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#55   Krak des Chevaliers   16:06:59 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Typ! Mein Name ist Krak
Mein Name ist KRAK DES CHEVALIERS, von mir aus auch kurz KRAK. Wenn Sie nicht wissen, was das ist, schauen sie doch mal bei Wikipedia nach. So kann man etwaige Bildungslücken schließen. Empfehle mich! o.O
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#54   iustus   16:04:41 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Freinsberg
Ist die Predigt Bestandteil der tridentinischen Liturgie?
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#53   Krak des Chevaliers   16:01:39 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Friedensgruß und Kommunionempfang
Ich habe garnichts gegen den Friedensgruß als solchen. Wenn Menschen sich den Frieden wünschen, ist das immer positiv. Was ich jedoch ablehne, ist der aufgezwungene Friedensgruß. Frieden kann nie aufgezwungen werden; Frieden kann nur auf Freiwilligkeit beruhen. Wenn also Gläubige in der Messe einander den Frieden wünschen und sich die Hände reichen – okey, d’accord! habe nichts dagegen. Ich wehre mich jedoch, wenn jemand von oben, sprich vom Altar, den Leute wie kleine Lausbuben, die sich auf dem Schulhof gebalgt haben, befiehlt, einander die Hände zu schütteln. Darin sehe ich eine Entmündigung der Gemeinde.
Zur Handkommunion: Als P. P. VI. diese Form erlaubt hat, hat er ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Mundkommunion wohl besser geeignet sei, Ehrfurcht und Anbetung den eucharistischen Gestalten gegenüber zu wahren. Die Handkommunion hat bei vielen den Glauben an die Realpresenz zumindest stark beschädigt. Immer wieder hört man von unglaublichen Sakrilegien im Umgang mit der hl. Hostie. Die Mundkommunion dagegen ist die beste Katechese, die den Menschen einen ehrfürchtigen Umgang mit der Hl. Kommunion lehrt. Da hier schon viele auf ostkirchliche Praxis zurückgreifen sei angemerkt, dass dort niemand auf die Idee kommt, den Gläubigen einfach die Kommunion in die Hand zu drücken. Ein Greuel!
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#52   Defensor Fidei   16:01:02 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Gotthard: Ein Rückblick
Gotthard jetzt: Mich berührt dieses MP und sein Inhalt herzlich wenig
Gotthard früher:
• 5. 5. 07
Ent-Täschungen dienen immer wieder dem Realitätserwerb.
Dieses monströse Motu propio war ein Gedanken-konstrukt interessierter Kreise … die immer mal wieder vermeintliche Quellen zitierten. Ein Pius-Hansel-„Bischof“ will nun Erkenntnisse aus dem Vatikan haben … *grins* -Wichtigtuer
• 10. 4. 07
dann lass diese Liturgie bitte in der Kiste der Geschichte, denn sie hat in Jahrhunderten auf der ganzen Linie versagt…
• 10. 4. 07
die Redaktion liegt goldrichtig: das behauptete MP ist eine reine Satire – und ebenfalls alles, was sich darum herumrankt.
Dieses MP ist ein Ergebnis durchzechter Nächte, schlafloser Tage und schlechter Träume…
Wie sich erwachsene Menschen nur so verbohrt zeigen können – schon seit mehr als einem Jahr…
• 21. 3. 07
Damit wird der Rückzug bezüglich dieses vollmundig angekündigten MP seitens des Pius-Vereins eingeläutet!!!!!
BRAVO … Einsicht ist der erste Schritt zur Wieder-Eingliederung.
• 28. 1. 07
Beten und bitten wir für den Papst die Kardinäle und Bischöfe das Er/Sie den Mut und die Kraft vom lieben Gott bekommen für die alte hl. Messe!
Dein lateinisches Gebet wird wohl nicht erhört!
• 2. 5. 06
Die Antwort ist doch ganz einfach: die Sehnsucht nach der tridentinischen Liturgie ist minimal … mit dem Papst und Rom und dem Vatikanum II verbundene Katholiken feiern die heutige Liturgie gerne und haben keinen Bedarf nach einer rückwärtsgewandten Änderung
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#51   Sentinel   16:00:41 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Josef von Eichendorff
Danke für das Bestätigen meiner Aussagen.
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#50   Sozialkatholisch   15:59:59 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Freinsberg
Amtskirchenheini!
:-!
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#49   Joseph von Eichendorff   15:59:53 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Wer, bitte, sind die FSSPX?
Wie kann man so arrogant und eingebildet sein, anzunehmen, das Motu Proprio beziehe sich ausschließlich auf die FSSPX? Welche weltkirchliche Rolle spielen denn diese Schismatiker schon?
Dem Heiligen Vater selbst ist es ein großes Anliegen, den tridentinischen Ritus, und sei es auch in der Form von 1962, wieder stärker verbreitet zu wissen. Daß sich 1988 ein paar Abtrünnige herausgebildet haben, ist höchstens ein zusätzlicher Dorn im Auge und somit maximal ein ergänzendes Argument für das Motu Proprio.
Die paar armen, verirrten Seelen, die lieber einem falschen Propheten (M. Lefebvre) nachlaufen, als der heiligen Kirche, werden spätestens nach der Veröffentlichung des Motu Proprio schon merken, daß sie in der Einheit mit Rom besser aufgehoben sind als in den von Haß gegen Rom genährten Predigten ihrer selbsternannten Oberhirten!
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#48   Freinsberg   15:55:57 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Krak
Nein, das geht nicht! Der authentische Tridentinische Ritus ist lateinisch (Kyrie, Amen und Hosanna ausgenommen)! Solche neumodischen Sachen wie Fürbitten, Lesungen in der Volkssprache, gar tätige Teilnahme des Volkes gehören da nicht hin. Konsequenterweise sollte auch lateinisch gepredigt werden. Und der Priester soll (wie früher Bischof Rusch selig) etwaige Anweisungen lateinisch geben (z. B.: „Non licet photographare cum fulmine!“).
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#47   juergen   15:51:51 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Friedensgruss
Auch wenn der Friedensgruss sehr alt ist, müßte man eine angemessene Form finden.
Ob das Händeschütteln eine passende Form ist, kann man durchaus diskutieren.
Eigentlich handelt es sich ja auch gar nicht um einen „Gruss“, sondern eher um einen „Kuss“
Das finden wir noch in der byz. Liturgie.
Dort heißt es vor dem Glaubensbekenntnis:
Diakon: Laßt uns einander liegen, damit wir einmütig bekennen.
Volk: Den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, den unteilbaren Dreifaltigen Gott, der eines Wesens ist.
Der Priester verneigt sich dreimal uns spricht dabei: Ich will dich lieben, Herr, meine Stärke: Der Herr ist mein Halt und meine Zuflucht.
Darauf küßt er den Diskos und Kelch und den Rand des Altares, sowie alle mitfeiernden Priester mit dem Friedenskuss und spricht dazu: Christus ist unter uns.
der andere antwortet: Er ist es und er wird es sein.
Der Diakon ruft mit lauter Stimme: Die Türen, die Türen, in Weisheit laßt uns aufmerken.

Es folgt das Glaubensbekenntnis.
Währenddessen deckt der Priester die Opfergaben auf und hebt und senkt das Velum über Kelch und Diskos auf und nieder, um das Wehen des Heiligen Geistes zu versinnbildlichen.
Nach dem Credo folgt die Präfation (Anaphora)
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#46   Czibo Nieznany   15:35:01 | Donnerstag, 28. Juni 2007
.chen
Da gibt es einen deutlichen Mangel an Realitätsbewusstsein. Das hatten Sie ja schon oft – einfach black out- ist ja nicht schlimm!
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#45   Typ   15:15:24 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Krake
Unvorstellbar dagegen sind für mich der aufgezwungene Friedensgruß,
Hm. Eines der ältesten christlichen Rituale überhaupt – nur die lateinische Liturgie hat es praktisch entfernt und die byzantinische auf den Klerus beschränkt. Beides ist aber weder ursprünglich noch Sinn der Sache.
Siehe Jungmann, Missarum Sollemnia II. In meiner Ausgabe S. 399ff („Pax Domini und Friedenskuß“).
Pöse, pöse Antike, nicht wahr? Und für Sie „unvorstellbar“? Sagen Sie das mal Gregor dem Großen und Johannes Chrysostomos, wenn Sie sie treffen!
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#44   Luther   15:13:08 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Und nun?
Warum eigentlich kein Friedensgruss? Was soll das? Wer Christus ehrt, kann und MUSS auch koennen, dem Nachbar ernsthaft die Hand schuetteln und den Frieden mitgeben!
Und zur Handkommunion. Ein mir bekannter Priester sagte einmal im Seminar: In diesem Zustand ist unser Herr so oder so nicht mehr leidensfaehig. Warum sollte man denn die Mundkommunion vorschreiben?? Was bringt das? Aendert das was am Innenleben des Empfaengers?
Gruss
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#43   juergen   15:12:22 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Friedensgruss
Über den Friedensgruss ist schon viel diskutiert worden – teils wurde auch die Verlegung an eine andere Stelle diskutiert: vor die Opferung, gem. der Schrift, daß man erst Frieden mit seinem Bruder schliessen soll, ehe man das Opfer darbringt.
Gegeben hat es den Friedensgruß in verschiedenen Formen allerdings schon sehr lange.
Teils war er so ausschweifend, daß man sich gezwungen war, sog. „Pax-Tafeln“ einfzuführen…
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#42   Krak des Chevaliers   15:08:48 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Vorstellbar und unvorstellbar
wichtig ist erst einmal, dass der Alte Ritus in der Form von 1962 zelebriert werden darf, ohne wenn und aber. Ich könnte mir schon vorstellen, dass man Fürbitten einfügt, etwa in der Art, wie es in anglikanischen Gottesdiensten geschieht, also sehr stilvoll. Dann kann ich mir selbstverständlich auch vorstellen, dass die Lesungen in der Landessprache gehalten werden und dass die Gläubigen Lieder singen, was ja auch schon in tridentinischen Messen geschieht. Vorstellbar ist auch, dass das Stufengebet und das Deus, tu conversus im Wechsel mit dem Volk gesprochen wird. Unvorstellbar dagegen sind für mich der aufgezwungene Friedensgruß, wie er sich leider bei uns eingebürgert hat, und die zu unzähligen Sakrilegien führende Handkommunion. Das ist der schlimmste Greuel, der nach dem V II Einzug in die Liturgie gehalten hat.
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#41   delegat   14:54:25 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Endlich…
Godot gibt es wirklich! Und das Warten hat ein Ende…
Deo Gratias!
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#40   ottaviani   14:39:37 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@typ die Reform
die Umsetzung von SC hat es gegeben im Meßbuch edytio typica 1965 selbiges wurde in der FSSPX auch verwendet bis Rom sagte Nein das ist nicht die Reform des Konzils das ist der NOM das war der Anlaß im -Jahr 1974 in Econe wieder das Meßbuch von 1962 zu verwenden
Wenn das MP tatsächlich eine vermischung der Riten emphielt wird es abzulehnen sein den dann ist es nicht die Freiheit der alten Messe sondern ein Anschlag gegen diese
eine Reform des Ritus von 1962 kann es nur geben wenn auch der NOM rekatholisiert wird vielleicht sind wir dann ja wieder bei der oben erwähnten editio typica
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#39   Pünktchen   14:32:30 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Tchibo:
wenn nur die NOM-Anhänger etwas giftiger und kampfbereiter wären … Es können doch nicht alle so wie Tchibo sein! :-D
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#38   juergen   14:32:06 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Rituale und weiteres
Wie schon gesagt, da muß man abwarten ob mit dem MP auch das Rituale wieder gültig wird.
–---
Zudem stellt sich die Frage, wo man z.B. Leute mit „niederen Weihen“ herbekommen soll, da es diese ja nicht mehr gibt.
Was ist mit dem alten CIC, der Vorschriften enthält, die die Liturgie betreffen. – werden diese Teile wieder in Kraft gesetzt?
etc. etc.
Fragen über Fragen…
o.O
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#37   Sozialkatholisch   14:31:56 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Jürgen
Das Haar in der Suppe werden wohl versuchen alle möglichen zu finden! Vielleicht wird der NOM durch das MP reifen und wenn nicht wird es auch mit der Zeit immer mehr Amtskirchenpriester geben die das besuchen der tridentinischen Messe empfehlen.
Mir haben schon ein par Piuspriester mehr oder weniger empfohlen nicht mehr den NOM zu besuchen, ich habe immer gesagt das ich den NOM weiter gelegentlich besuchen werde und das hat nie Probleme gegeben. Wahrscheinlich sind viele Piuspriester toleranter als viele Amtskirchenpriester.
@ Typ
da sieht man ja genau das der Erzbischof nicht der völlig reformablehnende Griesgram war wie er leider zu unrecht oft dargestellt wird. Das einfrieren der tridentinischen Messe war ja nur aus der Not wegen der Reformübereiferer nötig. Der Erzbischof hat nicht jede Reform generell abgelehnt und allein wegen seinen großen Verdiensten in Afrika werde ich ihn in Ehren halten.
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#36   Czibo Nieznany   14:27:49 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Das Motu Proprio als Himmelsschrift
Das Rätselraten um das Motu Proprio lässt befürchten, dass es nach Erscheinen von den konservativen Gruppen und Winkelsekten als Drittes Testament zum Ersten und Zweiten dazugesellt wird. Es besitzt fast schon die Qualitäten einer Himmelsschrift hat, wenn man bedenkt welche verehrenden Hoffnungen daran geknüpft werden, damit alles wieder gut werden wird. Wehe dem, wenn sich die Hoffnungen dann doch auflösen sollten, dann wird Heulen und Zähneknirschen sein in den Tempeln des alten Ritus. Oder wird man sich freuen, dass der Kelch doch einmal vorüber gegangen ist und das Gerangel um die Altäre zwischen Altrituellen und NOM-Anhängern vielleicht doch ausbleibt. Aber ein satter Kampf um den Altar am Sonntag wäre schon schlagzeilenträchtig, wenn nur die NOM-Anhänger etwas giftiger und kampfbereiter wären.
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#35   Typ   14:24:21 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Sozialkatholisch
Ich will damit sagen, dass Erzbischof Lefebvre der Meinung war, dass der Ritus von 1962 reformbedürftig ist. Einige Beispiele, die sich direkt auf das von mir Gesagte beziehen und die erst nach dem II. Vatikanum umgesetzt wurden: Das Allgemeine Gebet („Fürbitten“), Wort-Gottes-Feier bei Abwesenheit eines Priesters, theologische Wertschätzung der Versammlung als solcher (in Pius- und Petrusmessen faktisch nicht vorhanden: Es geht dort nur gut lutherisch um „mein Gott und ich“ – die Gemeinschaft spielt faktisch keine Rolle, und gerade in Foren wie diesen wird auf boshafteste und gehässigste Weise polemisiert gegen den Friedensgruß und sogar gegen Chorgestühl-ähnliche Kirchenraumarchitektur, bei der man seine Schwestern und Brüder anschauen „muss“), Reform der Leseordnung.
Wo bleiben die Vorschläge, wie das umgesetzt werden kann – im Geiste von Sacrosanctum Concilium und damit auch im Geiste von Lefebvre? Was wird die FSSPX machen, wenn – wie es ja wohl im MP stehen wird – auch der „alte“ Ritus sich vom „neuen“ befruchten lassen soll, und wenn dann womöglich der Papst Fürbitten oder die neue Leseordnung auch für den 1962er-Ritus einführt? Wie wird es dann aussehen mit der Treue zu Lefebvre, der ja für die FSSPX schon seit langem eine höhere Autorität ist als der Papst?
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