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Sondersynode im Vatikan + Grab im Visier + Homopropaganda voll daneben + Kommunistische Unterwanderung + Neuer Strukturplan in Trier
Sondersynode im Vatikan

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat eine Sondersynode für Afrika angekündigt. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Das Motto der Versammlung lautet: „Die Kirche in Afrika im Dienst an der Versöhnung, der Gerechtigkeit und dem Frieden“. Die Synode findet vom 4. bis zum 25. Oktober 2009 im Vatikan statt.

Grab im Visier

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat eine Untersuchung des Paulusgrabes in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern erlaubt. Das berichtete der Vatikanist der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’, Paul Badde, unter Berufung auf „zuverlässige Quellen“. Vatikanische Archäologen werden einen Mörtelpfropfen im Deckel des Steinsarges des Völkerapostels entfernen und die Reliquien mit einer endoskopischen Sonde untersuchen. Die Position des Sarges ist seit dem Jahr 390 unverändert.

Die Apostelfürsten Petrus und Paulus
Griechisches Fresko: Die Umarmung von Petrus und Paulus, 12. Jahrhundert, Vatopedi-Kloster auf dem AthosDer Heilige Petrus des flämischen Barockmalers Peter Paul Rubens († 1640)Die sitzende Metallstatue des Apostels Petrus im Petersdom wird zweimal im Jahr - am Fest Kathedra Petri und am 29. Juni - mit der Tiara gekrönt

Homopropaganda voll daneben

Deutschland. Die bildungspolitische Sprecherin der Berliner FDP, Frau Mieke Senftleben, hat den Propagandaunterricht von Homo-Ideologen an Berliner Schulen verurteilt. Als „besonders daneben“ bezeichnete sie Rollenspiele für Neuntkläßler, die vom ‘Landesinstitut für Schule und Medien’ entwickelt wurden. In ihnen heißt es: „Du sitzt an der Theke einer Schwulenbar und könntest heute eigentlich einen hübschen Mann in deinem Bett gebrauchen. Ein Neuer betritt den Raum, den du eigentlich ganz schnuckelig findest. Wie ergreifst du deine Chance?“

Kommunistische Unterwanderung

Polen. Rund ein Dutzend polnische Bischöfe sollen angeblich dem ehemaligen kommunistischen Geheimdienst des Landes als informelle Mitarbeiter gedient haben. Einer sei als Geheimdienstagent aktenkundig. Das ergab eine kircheninterne Untersuchung, die nach dem von den Medien erwirkten Rücktritts des Warschauer Erzbischofs, Mons. Stanislaw Wielgus, in Auftrag gegeben wurde. Der Bericht wurde am Mittwoch vom Erzbischof von Warschau, Mons. Leszek Glodz, vorgestellt. Namen der belasteten Bischöfe wurden nicht bekannt.

Neuer Strukturplan in Trier

Deutschland. Gestern stellte der Bischof von Trier, Mons. Reinhard Marx, einen „Strukturplan 2020“ vor. Damit will das Bistum die Seelsorge in den Pfarreien reorganisieren. Der Plan soll überall bis zum Jahr 2011 umgesetzt sein und dann bis zum Jahr 2020 Bestand haben.
      
166 Lesermeinungen
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#172   Rudolfus   21:24:47 | Donnerstag, 16. August 2007
Die „wirklichen“ Autoren der Paulusbriefe in der Hl. Schrift als Walt-Disneyismus
Lieber Norisette,
Mit den Paulusbriefen wäre ich sehr vorsichtig: Wissen Sie denn überhaupt als Hobby-Theologe, welche Stellen von Paulus und welche interpoliert sind?
Welche Schriftstellen in den Briefen des hl. Paulus (im Neuen Testament) tatsächlich auch vom hl. Paulus selbst sind, und welche angeblich nicht –
das glauben die Modernistentheologen durch ihre „Leseanalysen“ zu wissen – als „Theorien“ (die wieder als „Fakten“ verkauft werden, wie bei den Darwingläubigen),
als Teil ihrer wirren und wildwuchernden Modernismusbibeltheorien,
welche alle angegebenen Verfasser der Bücher der Hl. Schrift prinzipiell als Fehlangaben ablehnt –
und fast zwei Jahrtausende später feststellt (z.B. im 19. Jahrhundert), daß die Paulusbriefe gar nicht von Paulus sind.
Sie sind von den Neutestaments-„Vernunftglaube“-Theoretikern so überzeugt,
daß sie diese deren Theorien aus dem 19. Jahrhundert an den Fakultäten seit den 1960ern wieder so verkaufen (seit den 1960ern, dem Jahrzehnt, in dem der 1800er-Modernismus wieder wegen einem schwachen Papst an die Kirchenoberfläche gespült wurde),
als angeblich „unumstößliches Faktum“, daß diese Briefe nur eine „Mischung vieler Autoren“ sein, die nur unter dem Namen „Paulus der Apostel“ arbeiteten:
Man könnte diese Theorien über die angeblichen „Patenautoren“ auch „Walt-Disney-Theorie“ nennen,
da Walt Disneys Comics von anderen gezeichnet wurden und auch noch werden, obwohl drauf steht „by Walt Disney“ – erst nach Disneys Tod wurden Autoren angegeben.
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#171   LambdaNews †   21:10:55 | Montag, 2. Juli 2007
Tiraden?
Was anderes sind denn die bisher hier erschienenen „Artikel“, zu denen Sie und die Ihren prompt Kommentare abliefern, auf deren „Inhalte“ dann ich und die Meinen reagieren? Aus solcher Reihung baut doch Ihr (rk?) Wortschatz auf, auf den Sie doch nicht verzichten wollen – oder?
Mir ist Ihre persönliche Einstellung zu Schwulen und Lesben völlig egal – mich stört allein der hier übliche Ton meinesgleichen gegenüber. Wir sind der Wald, in den Sie über Artikel und +net-BasisCrew hineinrufen. Sorgen Sie da für eine Änderung und unterlassen Sie einfach diese widerliche Anbiederung à la Sünder & Sünde! Ich brauche keines Ihrer Gebete, gehen Sie einfach von dem hier geübten Mono-log Homosexuellen gegenüber wieder zu Ihrem Deka-log zurück – und lassen Schwule & Lesben dort, wo sie sich besser aufgehoben fühlen als im rk Umfeld: in der heutigen realen Welt!
Falls Sie aber mit Ihren Spießgesellen (Namen gefällig?) weiterhin gegen homosexuelle Menschen und ihre Art zu leben hetzen wollen, sorgen Sie dafür, dass diese Texte nicht mehr öffentlich lesbar sind – das wär’s schon!
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#170   Bruder Theophil   17:13:42 | Montag, 2. Juli 2007
@ Veritatis
Ich möchte es so sagen: Ich würde gerne von den unproduktiven Tiraden wegkommen, hin zu mehr Inhalt und Sachlichkeit. Machen Sie mit ?
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#169   Sozialkatholisch   11:52:55 | Montag, 2. Juli 2007
@ GerdEric
Ich meinte natürlich das nichthalten von Speisegeboten, wenn ich jeden Abend eine Stulle mit Schweinemett esse ist dann mein Seelenheil aus jüdischer Sicht gefährdet?
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#168   Bruder Theophil   11:17:53 | Montag, 2. Juli 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Lukas 1,39-56
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.
Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria:
Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabet; dann kehrte sie nach Hause zurück.
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#167   Sozialkatholisch   11:12:18 | Montag, 2. Juli 2007
@ GerdEric
Ehrlich? Die Speisegebote können bei euch vom Heil ausschließen?
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#166   GerdEric   11:10:02 | Montag, 2. Juli 2007
@Sozialkatholisch
…und so ist es mit den Speisegeboten auch.
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#165   Sozialkatholisch   11:02:04 | Montag, 2. Juli 2007
@ GerdEric
Absolut korrekt, nur gehört zur Vergebung auch Buße und Reue und so können die Homos schnell um ihr Seelenheil beraubt werden, wenn man ihnen überall erzählt das homosexuelle Unzucht nicht vom Heile ausschließen kann also keine Sünde ist.
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#164   GerdEric   10:55:54 | Montag, 2. Juli 2007
@Sozialkatholisch
Im katholischen Sinne hat ein Christ hier auf Erden nie Heilsgewissheit, der katholische Christ hat die Hoffnung auf Errettung, aber keine Gewissheit.
und diese Hoffnung auf Errettung gilt für Homosexuelle wie für die, die das Gesetz aus anderen Gründen übertreten oder gar missachten!
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#163   Sozialkatholisch   10:51:39 | Montag, 2. Juli 2007
@ GerdEric
Im katholischen Sinne hat ein Christ hier auf Erden nie Heilsgewissheit, der katholische Christ hat die Hoffnung auf Errettung, aber keine Gewissheit.
Die Protestantische Heilgewissheit führt schnell zu Hochmut oder Egalität und ist abzulehnen.
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#162   GerdEric   10:46:07 | Montag, 2. Juli 2007
@Sozialkatholisch
Sonntag, 1. Juli 2007 15:08
Sozialkatholisch: @ GerdEric
Sozialkatholisch: Für mich ist praktizierte Homosexualität eine schwere Sünde die sehr schnell vom Heile ausschließen kann.
GerdEric: Hm, was soll denn der Quatsch?
War der Quatsch denn nur darauf bezogen das Sünde vom Heile gänzlich ausschließen kann?
Glauben sie an die Allerlösung?
Sonntag, 1. Juli 2007 13:14
GerdEric: @Sozialkatholisch
Sozialkatholisch: Für mich ist praktizierte Homosexualität eine schwere Sünde die sehr schnell vom Heile ausschließen kann.
Hm, was soll denn der Quatsch?
Jesus ist doch grad für die Sünder gekommen, die es eben nicht schaffen, allein durch ihr Werk ins Heil zu kommen!

HS ist laut den Schriften eine Sünde, aber durch Jesus hat auch der HS Heilsgewissheit (wenn denn Jesus auch dem Sünder Heilsgewissheit gibt, wie es das Christentum vorgeblich verspricht, …).
Warum also das Gesülze, Jesus sei gekommen, um den Menschen von dem Gesetz zu befreien, wenn Sie und Ihre Kollegen hier ganz explizit das Gesetz angewendet sehen wollen, weil Sie es nicht leiden wollen, dass jemand, der in Ihren Augen sündig lebt doch das Heil erleben darf?
Für mich ist HS genauso ein Verstoss gegen das Gesetz wie das Übertreten der Speisevorschriften und das Beten an einem Altar, der nicht G’TT dem HERRN allein gewidmet ist.

!Sie sind der Pfarrisäer, der sich ganz nah am Altar glaubt, und sagt: „Herr, Herr, schau wie sündig doch der HS ist!“
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#161   Pünktchen   10:06:04 | Montag, 2. Juli 2007
Die Nußrosette übersieht vor allem, daß Jesus
den Fall von Ermahnungen in der Gemeinde selbst regelt: s. Mt. 18, 15 ff. und Lk. 17,3. Wer sich nachweislich verfehlt und auf mehrfache brüderliche Ermahnungen nicht hört, soll ausgeschlossen sein! Wieder einmal will jemand Jesus besser kennen als die Kirche und die berufenen Zeugen. Der behauptete „Gegensatz“ Jesus – Paulus ist ein beliebtes Mittel, sich einen >>Jesus à la carte<< zusammenzuphantasieren. Was von dem „liberalen Reformrabbi Jesus“ zu halten ist, hat der Hl. Vater – in Übereinstimmung mit dem jüd. Gelehrten Neusner – klar gesagt: er ist eine neuere Erfindung, die den Text und den Geist der Evangelien gegen sich hat.
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#160   Sozialkatholisch   09:18:37 | Montag, 2. Juli 2007
@ Nussrosette
Jesus hätte bzw. sagt zu ihnen:
„Gehe hin und sündige nicht mehr!“
Und jetzt komm nicht damit ich würde Steine schmeißen, Ermahnungen hat Jesus mit Steine werfen nicht gemeint. Mit fahr aus Lügendämon erinnert mich auch an Besserwisserleute die so was ähnliches sogar zu Christus selbst gesagt haben.
So und jetzt geh zu deinen Methodistenpasteur (Pasteur ist die Kurzform für warmer Pastor ;-) ) aber steck ihm bitte nichts zu /ein.
:-D :-D :-D
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#159   norisette   09:09:36 | Montag, 2. Juli 2007
katholische Ayatollahs?
Ich finde es schon sehr spannend zu erleben, wie sich manche hier wie Ayatollahs gebärden, nur mit katholischem Vorzeichen. Zum Glück vertreten solche Leute mit ihren verbalen Dauer-Entgleisungen nicht die Katholische Kirche, sieht man mal von einzelnen Merkwürden in Köln, Augsburg, Berlin und Salzburg ab. Wenn ich mir vorstelle, Jesus Christus würde zu unseren Zeiten als leibhaftiger Mensch über die Erde wandeln, wäre ich sehr auf die Begegnung mit einem Menschen hier gespannt. Was würde er tun? Würde er ihn packen, kräftig schütteln und ihn anschreien „fahr aus ihm heraus, du Lügen-Dämon“? Vielleicht würde er mit ihm gemeinsam Dinner abhalten, wie seinerzeit mit dem Zachäus, „Du da oben, komm herunter von deinem hohen Ross und hör auf, hier rumzustänkern“?
Auch so wird das Neue Testament hier greif- und erlebbar.
Solus Christus contra solus Paulus, jedenfalls den Paulus, den manche hier gründlich missverstehen und noch nicht einmal wissen, was tatsächlich von ihm stammt und was er – historisch gesehen – überhaupt für eine Rolle gespielt hat.
Solus Christus – ich vertraue da denen, die unmittelbar Ihn erlebt haben.
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#158   Sozialkatholisch   07:25:17 | Montag, 2. Juli 2007
@ GerdEric
Worauf war denn ihr „Quatsch“ bezogen, darauf das Sünde (hier homosexuelle Sünde) vom Heil ausschließen kann? Wenn es keine Hölle mehr gibt dann ist die Sünde keine Sünde mehr, denn die Sünde trennt uns ja von Gott!!
Ein Wort des hl. Paulus ist für mich nicht mehr wert als ein Christuswort, die Briefe vom hl. Paulus die in den Kanon der hl. Schrift aufgenommen worden sind waren bestimmt nicht alle Briefe des Paulus. Die hl. Schrift ist Gotteswort in Menschenwort, vom hl. Geist inspiriert und da Jesus Christus selber das Wort ist, ist er selber auch stückweise Paulusbrief, das bedeutet das Gott durch die gesamte Bibel mit den Paulusbriefen zu uns spricht. Hört sich im ersten Moment vielleicht etwas komisch an, ist aber so.
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#157   GerdEric   00:17:29 | Montag, 2. Juli 2007
@Sozialkatholisch
Sie berufen sich darauf, dass Sie ehrlich seien, aber Sie brechen einen Satz aus dem Zusammenhang und lassen den Rest weg, wenn Sie mir nachweisen wollen, dass ich Sünde nicht Sünde nenne, wie Ihnen das Wort eines Paulus gleich viel ist wie das des Jesus. Paulus redete nicht mit Vollmacht, es !ist Anmassung.
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#156   LambdaNews †   23:21:10 | Sonntag, 1. Juli 2007
Bruder Thermophor
Am gestrigen Samstag war nicht nur in Würzburg und Paris die große CSD-Parade sondern auch in Wien! Und da ich Jahr für Jahr bei der Vorbereitung mitmache, hatten Sie in den letzten Tagen keine Gelegenheit, mich als Scheißhausfliege zu bezeichnen… Sie werden schon noch eine Gelegenheit dazu finden!
Angebot? Ihrerseits? Beschreiben Sie doch zuvor einmal, was Sie sich – noch dazu hier – unter einer „Diskussion“ mit einer Lesbe, einem Schwulen vorstellen. Falls Sie darunter missionierende Belästigung verstehen, lassen Sie’s besser gleich bleiben… Auch als Verständnis heuchelnder Gevatter wären Sie mir nicht sympathischer!
Aber ich darf annehmen, dass Sie das sowieso wissen…
Mich stört am Status quo eigentlich nur meine verbale Selbstbeschränkung Ihnen gegenüber!
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#155   Bruder Theophil   22:51:35 | Sonntag, 1. Juli 2007
Allen bekennenden Katholiken…
…eine geruhsame Nacht und uns allen die Kraft des Heiligen Geistes, damit wir morgen in Gedanken, Worten und Werken, das tun, was GOTT gefällt.
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#154   Sozialkatholisch   22:50:57 | Sonntag, 1. Juli 2007
Oh Blubberkopp
grüßt mit beste Grüßen hoffentlich rutscht er nicht auf seiner Schleimspur aus der arrogante selbstherrliche irrgläubige Kriegstreiber.
Die Zukunft der Methodis liegt im Irak wo sie die ganzen Altrituellen ihrem traurigen Schicksal überlassen. Aber hier immer noch scheinheilig große Fresse.
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#153   Methodist   22:46:01 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Bruder Theophil
Ich sehe keinen Widerspruch. Der Verweis auf die Ursprünge ist immer auch eine Herausforderung für die Zukunft… ich denke, Sie haben mich schon richtig verstanden.
Beste Grüsse
Methodist
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#152   Sozialkatholisch   22:45:52 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Bruder Theophil
Ich kenn mich da militärisch nicht so aus, die Heilsarmee sind das die, die im Irak mit den Panzern rumfahren?
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#151   Bruder Theophil   22:40:25 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Methodist
Die Heilsarmee erinnert die Methodisten immer eindrücklich an ihre Ursprünge…
Es wäre aber besser, wenn Sie die Heilsarmee auf die Zukunft verweist. Das würde der Diskussion hier etwas die Spannung nehmen.
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#150   Sozialkatholisch   22:36:18 | Sonntag, 1. Juli 2007
Über Blubberkopp
Mit 75 Milliönchen Weltkirche, wahrscheinlich die Hälfte Homos!
:-D :-D :-D
Naja, die Nussrosette geht da bestimmt bald auch hin, dann sind es 75 Milliönchen und einer!
:-D :-D :-D
Keine Wurzel zu den Aposteln aber mit großer Fresse sich als Weltkirche bezeichnen. Arme Pappnasen mit oberpappnasigen Pastoren
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#149   Methodist   22:30:43 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Bruder Theophil
Ja, da kann ich Ihnen nur beipflichten. Die Heilsarmee erinnert die Methodisten immer eindrücklich an ihre Ursprünge…
Zur Homogenität:
Zum Methodismus bekennen sich rund 75 Millionen Menschen weltweit. Die Mehrzahl von ihnen lebt in Kirchen die als Nationalkirchen verfasst sind (wie z.B. die Methodistenkirche in England.)
Grösste Kirche des Methodismus ist jedoch die United Methodist Church (UMC). Diese rund 14 Millionen Mitglieder zählende Kirche hat Bistümer weltweit in 41 Ländern und versteht sich als Weltkirche. Glaubensbekenntnis, auch die komplette Kirchenordnung sind gleich. Geleitet wird diese Kirche durch ihre Bischofskonferenz und eine vierjährig tagende Weltsynode. Auch die deutschsprachigen Methodisten gehören zur UMC, die in den USA die zweit grösste protestantische Denomination nach den Baptisten darstellt.
Insofern ist die UMC – bei aller Bandbreite, die ja die römisch-katholische Kirche nun auch hat, durchaus eine homegene Kirche.
Mit freundlichem Gruss
Methodist
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#148   Sozialkatholisch   22:25:59 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Bruder Theophil
Ja, so sind diese Feinde der Kirche, man kann nichts schlechtes über sie sagen, denn wenn mal was schlechtes passiert lösen sie sich auf, gründen sich ein Stück weiter neu, waschen ihre Hände in Unschuld usw.
Ne, diese unfähig zur ehrlichen Selbstkritik Brut hab ich jetzt gefressen, spätestens seit heute.
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#147   Bruder Theophil   22:21:03 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Sozialkatholisch
Sie sollten nicht aus dem Blick verlieren, dass die Methodisten keineswegs eine homogene Struktur haben. Auch wenn der Ursprung mal bei Wesley lag, gibt es Ableger, vor denen ich Respekt habe. Dazu gehört beispielsweise die Heilsarmee. Da kann ich nur sagen: Hut ab.
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#146   Sozialkatholisch   22:15:52 | Sonntag, 1. Juli 2007
Über Blubberkopp
Methodisten der Motor der Friedensbewegung, das zeigt unser Blubberkopp hier ja wirklich toll. Die Methodisten stürzen mit ihrem Auserwähltheitsgehabe die ganze Welt ins Elend, Blubberkopp wäscht aber seine Hände in Unschuld. Eine wirklich elende Pappnase, ein Irrgläubiger der nur blendende hochtrabende Äußerungen von sich geben kann und Pastor ist der auch nicht, jedenfalls von der Wortbedeutung her, der verblendete, scheintolerante Kriegstreiber und Petzer.
Hm oder sollte da beim letzten Wort lieber ein K statt ein P stehen.
@ Bruder Theophil
In die Irakische Wüste sind die Methodis ja schon gegangen, also ist Wüstgläubige gar nicht mal so verkehrt!
O:)
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#145   Bruder Theophil   22:10:18 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Sozialkatholisch
Ach, kommen Sie. So schlimm isses ja auch wieder nicht. Mein Spiritual in der Benediktinerabtei nennt Evangelikale Christen mit einem Augenzwinkern auch: „Wüstgläubige“.
Ich denke, dass das den Kern ganz gut trifft. Wir sollten froh sein, um jede Seele, die den Herrn kennt und bekennt. Auch wenn der Modus Vivendi mit ein paar Fragezeichen behaftet ist.
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#144   Sozialkatholisch   21:51:43 | Sonntag, 1. Juli 2007
Über Blubberkopp
Es gibt Leute die ein gewisses rumschmusen brauchen und sich freuen wenn sie den A--- geleckt bekommen.
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#143   Methodist   21:42:25 | Sonntag, 1. Juli 2007
@litterae sunt divitiae: Vielen lieben Dank
Vielen lieben Dank für Ihre überaus freundlichen Zeilen. Ich nehme Ihre Entschuldigung sehr dankbar entgegen und weiss sie sehr zu schätzen.
Und zu George W. Bush:
Wissen Sie, für mich als Methodisten-Pfarrer ist das alles sehr schwierig. Ich bin alles andere als ein Freund seiner Politik. Das Problem sind die Medien. Immer wieder wird transportiert, er sei gläubiger Methodist. Das er gläubig ist, mag ich ihm auch keineswegs abstreiten.
Aber festzuhalten bleibt.
1. Alle, ausnahmslos alle Bischöfinnen und Bischöfe unserer United Methodist Church haben auf ihrer Bischofssynode den Irak-Krieg verurteilt.
2. Der Präsident der USA war nicht bereit, im Vorfeld des Krieges unseren leitenden Bischof (damal Rüdiger Minor vom Bistum Moskau) zu einem Gespräch zu empfangen.
Was soll man da tun? Weltweit haben Mestodistinnen und Methodisten unter Beweis gestellt, dass sie den Frieden fördern und gegen Krieg sind. Insofern stehen sie als Motoren der Anti-Kriegsbewegung der USA dem eindrücklichen Friedensengagement des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. keineswegs nach. Im Gegenteil: Die überaus friedenspolitisch glaubwürdige Haltung dieses Papstes hat uns Methodisten in dieser Hinsicht immer in eine grosse Nähe zur Römisch-Katholischen Kirche gerückt. (Im Übrigen sind wir in vielem wie z.B. Bischofsamt, Universalität der Kirche oder der Lehre von der Gnade der römisch-katholischen Kirche näher als die meisten anderen Denominationen).
Nochmals vielen Dank für Ihre Zeilen
Methodist
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#142   santo domingo   21:42:01 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Methodist
Ohne mich in den Streit einmischen zu wollen: Ich glaube nicht, daß eine Vokabel wie Blubberkopp hier auch nur für die Löschung eines Postings, geschweige denn eine Accountsperre reicht. Entsprechend ruppig wird auch manchmal diskutiert. Damit ein Posting gelöscht wird, muß es schon etwas ähnlich Gravierendes wie einen Mordaufruf enthalten – dann fliegt es ‘raus, aber wegen eines solchen Begriffs? Unwahrscheinlich.
Nur damit Sie nicht überrascht sind. :(3
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#141   Bruder Theophil   21:39:12 | Sonntag, 1. Juli 2007
Hallo Veritatis
Ich hatte Ihnen in diesem www.kreuz.net/…ticle.5406-page.html Thread ein Angebot gemacht. Hab bis heute nix von Ihnen dazu gehört. Vielleicht hab ich aber auch was übersehen. Nun wie stehts damit bei Ihnen ?
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#140   Sozialkatholisch   21:36:32 | Sonntag, 1. Juli 2007
Blubberkopp
Hohl dir beim vielen melden aber bitte keine wunden Finger und bitte blubbere mich nicht mehr an du [Selbstzensur]!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#139   HeinrichderZweite   21:35:34 | Sonntag, 1. Juli 2007
Lieber Methodist,
wenn hier überhaupt mehr als nur ausnahmsweise Accounts gelöscht würden, so wären Sie mit Ihren lauwarmen Betroffenheitsadressen wohl eher der, der zur Löschung anstände. Aber sein sie fröhlich, hier werden nur grob unanständige Postings gelöscht.
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#138   Sozialkatholisch   21:32:43 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Heinrich
Das hatte ich von ihnen auch nicht als Beleidigung aufgefasst.
Gottes Segen auf die Fürsprache der unbefleckt empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
(Klingt vielleicht im Bezug auf Schlauliebmethodi etwas sarkastisch ist aber Ernst gemeint)
;-)
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#137   Methodist   21:30:23 | Sonntag, 1. Juli 2007
@sozialkatholisch
Danke für Ihr letzte Äuuserung. Ich habe sie so an die Redaktion von kreuz.net weitergeleitet. Das sollte reichen, um ihren Account löschen zu lassen.
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#136   litterae sunt divitiae   21:30:03 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Methodist
Neulich hatte ich mit Ihnen einen Disput über die Frage des wiedergeborenen Christseins und hatte gegenüber Ihnen und gegenüber Ihrer Kirche sicherlich zu viele (dumme) Vorurteile, was aber auch mit Ihrem Verweis auf G. W. Bush zusammenhing (, den ich nämlich nicht sehr schätze).
Jedenfalls habe ich über das Ganze noch mal nachgedacht und auch ein paar Informationen recherchiert und denke, dass Sie wohl mit Ihren Äußerungen nicht Unrecht haben. In jedem Falle habe ich ein anderes Bild von Ihnen und Ihrer Kirche bekommen und bitte mein unflätiges Verhalten, das ich neulich an den Tag legte, zu entschuldigen.
MfG
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#135   LambdaNews †   21:29:24 | Sonntag, 1. Juli 2007
Wie denn das, Heinerle der Letzte?
Hatte ich Ihnen irgendwo Recht gegeben, um nun als Prolet zu gelten … Sie Kasperl!
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#134   VirFortis   21:25:50 | Sonntag, 1. Juli 2007
Proleten?
Der Marxismus allein und die Präpotenz der Privilegierten hat die Arbeiterschft derb und unkultiviert werden lassen. Das Großkapital und seine Helfershelfer haben die Arbeiterschaft seit jeher gegen den falschen feind (die mittelständischen Arbeitgeber) aufgehetzt um nicht selbst zum Ziel zu werden.
Arbeiter und Bauern, Ausgebeutete, Leidende, Asylanten Modernisierungsverlierer, aller Länder vereinigt euch im Christentum und nicht im Sozialismus !
Prolet ist für mich ein Ehrentitel !
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#133   Sozialkatholisch   21:23:11 | Sonntag, 1. Juli 2007
Blubberkopp
Ich dachte du wolltest nicht mehr mit mir reden, euch Prottis kann man ja auch garnichts glauben.
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#132   Methodist   21:21:18 | Sonntag, 1. Juli 2007
@sozialkatholisch: Ich habe Sie der Redaktion gemeldet
Ich habe Ihr Treiben hier der Redaktion gemeldet und diese gebeten, Ihren Account zu überprüfen.
Methodist
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#131   HeinrichderZweite   21:20:46 | Sonntag, 1. Juli 2007
Lieber Sozialkatholisch,
danke für den Hinweis. Und sein Sie nochmals versichert, dass ich Sie sicher nicht beleidigen wollte.
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#130   Sozialkatholisch   21:19:21 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Heinrich
Lambdablablabla ist die militante Lesbe die hier früher unter dem Namen Veritatis gepostet hat.
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#129   HeinrichderZweite   21:17:22 | Sonntag, 1. Juli 2007
Lieber Lambdanews,
zumindest haben Sie ausreichend dargelegt, dass Sie weder sozial noch katholisch sondern nur ein Prolet sind.
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#127   LambdaNews †   21:15:33 | Sonntag, 1. Juli 2007
Wieder einmal Verwechslungen hier – oder?
Ein PROLETARIER hat jedes Recht, auf sich und seinen Stand stolz zu sein…
Ein PROLET hingegen – noch dazu ein sozialkatholischer! -sollte besser in sich gehen…
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#126   HeinrichderZweite   21:12:26 | Sonntag, 1. Juli 2007
Lieber Sozialkatholisch,
ich hatte Sie nicht als Proleten bezeichnet. Und ich habe auf meinen bisherigen Berufsweg genügend Arbeiter kennen gelernt, die kultivierte Leute mit gesundem Menschenverstand sind und genügend Akademiker, die primitiv und unkultiviert sind. Verallgemeinern lässt sich da zu Glück nichts!
Redaktion benachrichtigen
#125   norisette   21:08:15 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Methodist
Ich will nicht den Stab über Sozialkatholen brechen, weil mir das nicht zusteht und er (ungewollt) zu einer guten Gesprächslinie beigetragen hat. Sein letzter Kommentar spricht ansonsten Bände.
Klar sehe ich die Seelsorge subjektiv mit meiner „rosa“ Brille. Als katholischer Theologe kenne ich natürlich die Priesterschaft, die selbst schwul ist. Auch wenn diese nicht in meiner Heimatstadt in die Szenekneipen gehen, so gibt es immer überraschende Begegnungen mit ihnen in vermeindlich anonymen Szenekneipen anderer Städte. Bis auf einen würde ich mich für jeden verbürgen, dass er ein guter und gewissenhafter Seelsorger ist. Bei dem einen liegen die Probleme nicht in der sexuellen Orientierung. Vor kurzem habe ich erlebt, dass ein offen schwul lebender Priester plötzlich gestorben ist. Seine Beerdigung war durch offene und ehrliche Worte eines Jesuiten begleitet. Die Anzahl der Trauergemeinde bewies, dass er als Seelsorger vollste Anerkennung hatte. Ich hatte die Ehre, den Nachruf zu schreiben, der auch bei den Schwulen, die mittlerweile mehrheitlich sehr ablehnend der Kath.Kirche gegenüber stehen (wen wundert’s…), sehr positiv aufgenommen wurde.
In den größeren Evang. Kirchen erlebe ich das noch deutlicher: Durch die weitgehende Anerkennung von Lesben und Schwulen spielt das Thema Homosexualität keine Rolle mehr, selbst wenn der/die SeelsorgerIn selbst davon betroffen ist. Und was war das für ein steiniger Weg ab der 1. Lesbensegnung in Würzburg 1988(?) durch Richard Weißkopf.
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#124   Sozialkatholisch   21:05:51 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Heinrich
Die Bedeutung mag sich heutzutage verschoben haben, aber da bin ich dann Traditionalist. Wenn irgendwelche Leute meinen den Begriff Arbeiter in den Dreck zu ziehen und reden sich dann scheinheilig heraus das es heutzutage was anderes bedeutet ist das Unehrlich!
Ein Akademiker ist fast nie ein Prol.
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#123   HeinrichderZweite   20:59:38 | Sonntag, 1. Juli 2007
Lieber Sozialkatholisch,
weder ist jeder Arbeiter ein Prolet, noch ist jeder Akademiker kein Prolet. Prolet ist nach heutigem Sprachgebrauch jemand der als unkultiviert und unzivilisiert bzw. dessen Erscheinungsbild als ungepflegt oder geschmacklos wahrgenommen wird, da er über ein geringeres kulturelles Kapital verfügt. Damit findet eine Bedeutungsverschiebung statt von „Angehöriger des Proletariats“ in Richtung „Angehöriger des Pöbels“, und somit eine Verstärkung der abwertend-diskriminierenden Konnotation. (teilweise zitiert aus WIKIPEDIA)
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#121   Methodist   20:31:59 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ norisette: Danke, ein sehr wertvoller Beitrag
Vielen Dank für Ihren Beitrag.
Ich denke, auch sie sollten Menschen wie „sozialkatholisch“ einfach ignorieren. Haben wir es nötig, uns mit solchen Proleten auseinander zu setzen, ich denke nein, dafür halte ich uns beide für zu intelligent.
Wissen Sie, dass ich mit dem Thema neu ins Nachdenken komme hängt zum einen mit etwas zusammen, das sie geschrieben haben:
Ja, die Kirche hat in der Vergangenheit eine Menge Unsinn gesegnet…
Andererseits kann das ja kein Grund sein, anderen Unsinn zu segnen (womit ich keinesfalls gelebte Homosexualität als Unsinn ansehe, ich ringe vielmehr mit ihrer christlich-moralischen Wertung.)
Mir gibt am meisten zu denken ein Gespräch, das ich mit einer alten Dame aus der Hannoverschen Landeskirche am Rande des Kirchentages führte. Sie (über 70) verlor ihren Ehemann nach schwerer Krankheit. Da ihr Heimatpastor krank war, betreute sie ein offen schwul lebender Pfarrer aus einer Nachbargemeinde. Den Tränen nahe erzzähle mir die alte Frau, die seelsorgliche Betreuung durch diesen homosexuellen Geistlichen sei so einfühlsam, so zärtlich und liebevoll gewesen, dass sie sich jetzt dafür schäme, dass sie gelebte Homosexualität als Sünde ansehe.
Solche und viele andere Beispiele fragen meine bisherige Position, die sich mit der ablehnenden meiner United Methodist Church deckt, an…
Wir brauchen das liebevolle, das geschwisterliche Gespräch miteinander und füreinander. Ich vertraue darauf, dass Gottes Geist uns führen wird…
Liebe Grüsse
Methodist
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#119   norisette   20:03:12 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Charlotte Bongartz
Das sehe ich genauso :)3
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#118   Sozialkatholisch   19:59:01 | Sonntag, 1. Juli 2007
Nicht @ sondern über Methodist
Der Herr Oberprotti hat die hl. Mutter Kirche verlassen, will in seiner überheblichen, protestantischen Selbstherrlichkeit aber entscheiden wer noch in der röm/kath Kirche ist und wer nicht. Ein armer Witzbold eben. Möge er mit noisette Händchen halten und dabei glücklich werden.
:-]
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#117   Florian Geyer   19:48:29 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Methodist
„den eigenen Glauben ständig kritisch zu hinterfragen“
mein Glaube ist wie mein angewachses Ohr das hinterfrage ich auch nicht kritisch. Kritisch hinterfragen heißt auf gut Deutsch: Entmythologisieren, profanisieren, relativieren und verweltlichen.
(Besser mit 100 Kommunisten hausen als mit einem Linkskatholiken)
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#116   norisette   19:35:58 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Methodist
Auch meinerseits vielen Dank. Ich möchte nur, dass das Thema in Würde diskutiert werden kann.
Ja, genau darum geht es, um Würde. Deshalb bin ich auch denen sehr dankbar, die als Christinnen/Christen sich dem Thema stellen, ohne gleich die Betroffenen abzuqualifizieren. Wie schwierig dieses Thema in den Kirchen gehandhabt wird, wird nicht nur in diesen unsäglichen Beiträgen, die ich hier immer wieder lese, deutlich. Da ich sowieso gerne Grenzgänger bin und mich in allen christlichen Kirchen zuhause fühle, sofern ich nicht als Untermensch behandelt werde, kenne ich auch die Diskussion innerhalb der United Methodist Church. Nicht die „Brechstange“ ist zielführend, sondern grundsätzlich die Akzeptanz und Geschwisterlichkeit, womit wir schon wieder beim „Solus Christus“ wären.
Sehr angenehm erinnere ich mich an die Lesbensegnung vor fast 2 Jahren durch eine protestantische Pfarrerin. Und warum sollte man ein Lesben-Paar nicht segnen, wo doch die Kirche(n) in der Vergangenheit viel Unfug gesegnet hatten?
Was den Fall der Anglikaner angeht, so weiß ich nicht, ob man die Qualität eines Bischofs an seiner sexuellen Orientierung festmachen sollte. auf jeden Fall war da sehr viel Unsensibilität am Werk. Da ich schwule Bischöfe kenne, die das aber nicht offen leben, trotzdem aber einen sehr guten Dienst leisten, mache ich keinen Unterschied mehr zwischen offen-schwul-lebenden Bischöfen (gibt es kaum) und versteckt lebenden (gibt es mehr, als man denkt ;-) )
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#115   Sozialkatholisch   19:33:02 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Methodist
So sehne ich mich nach diskussionen mit ihnen auch nicvht als das ich jetzt an zu weinen fange.
Aber so sind die selbstgerechten oberliebevollen Prottis!!!
Ich werde hier als Lügenprophet beschimpft, aber das juckt dem Herren Protti nich.
Aber wegen schief gewickelt wenn man Homounzucht gutheißen sollte regt er sich auf.
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#114   Methodist   19:30:40 | Sonntag, 1. Juli 2007
@sozialkatholisch: das wars dann wohl
Nachdem Sie mich schon wieder so unflätig als „oberlieber Protti“ titulieren, werde ich Sie zukünftig ignorieren und auf Ihre Einlassungen auch nicht mehr reagieren.ritt
Die Frage menschlichen Anstands und höflicher Umgangsformen ist keine Frage der eigenen Glaubensposition. Wenn Sie diese Grundregeln nicht beherrschen, sind Sie es nicht wert, dass man mit Ihnen in einen Diskurs tritt.
Andererseits: Primitive Menschen wie Sie, „sozialkatholisch“ (welch Verhöhnung des Wortes) gibt es überall, nicht nur in der römisch-katholischen Kirche…
Methodist
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#113   Sozialkatholisch   19:23:35 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Methodist
Der oberliebevolle Protti
Lesen sollte man können sagen sie mir? Ich sagte wenn Leser Methodist meint –--
Den Glauben immer wieder neu zu hinterfragen und die christliche Tradition beiseite wischen führt zum Relativismus, wird bei euch auch noch kommen.
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#112   Methodist   19:19:42 | Sonntag, 1. Juli 2007
@sozialkatholisch
Lesen sollte man können:
Ich habe nicht gesagt, dass ich praktizierte Homosexualität nicht für eine Sünde halte. Im Gegenteil, ich dachte bisher so. Ich brachte nur zum Ausdruck, dass ich neu über das Thema und seine Wertung nachdenke. Das jedenfalls ist mit Sicherheit keine Sünde.
Und bitte, lieber Mitchrist, befleissigen Sie sich einer respektvolleren Sprache. Sie dürfen durchaus schreiben, ich würde mich dramatisch irren. Den Ausdruck schief gewickelt verbitte ich mir. Ich denke, ein solcher Stil ist doch mit Sicherheit auch unter Ihrem Niveau.
Solus Christus!
Methodist
Wenn der Leser Methodist meint praktizierte Homosexualität sei keine Sünde, dann ist er eben auch falsch gewickelt!
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#111   HeinrichderZweite   19:18:17 | Sonntag, 1. Juli 2007
Lieber Norisette,
Mit den Paulusbriefen wäre ich sehr vorsichtig: Wissen Sie denn überhaupt als Hobby-Theologe, welche Stellen von Paulus und welche interpoliert sind?
man lehrt und lernt also nix G’scheites in Eichstätt. Wollten sie uns das sagen?
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#110   Charlotte Bongartz †   19:16:31 | Sonntag, 1. Juli 2007
@norisette
Man kann versuchen, dem kindlichen Trotz eines „sozialkatholisch“ mit Vernunft zu begegnen. Aber während man bei Kindern noch auf einen Lernerfolg hoffen kann, ist dies bei einem ausgewachsenen Menschen (erwachsen scheint mir unangebracht) selten effektiv. Das Weltbild des Sozialkatholisch ist längst fertig und kam bislang ohne Logik aus. Er wird sich in Zukunft kaum Erkenntnissen öffnen. Dazu ist er innerlich zu versteinert. Mitleid ist alles, was man diesem Menschen noch entgegenbringen kann. Alles andere ist Zeitverschwendung.
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#109   Methodist   19:13:26 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ norisette
Dankeschön, das freut mich, dass Sie mir beipflichten.
Die Frage der Homosexualität soll man ja nicht vom Tisch wischen. So wollte ich nicht verstanden wissen. Überhaupt nicht. Ich möchte nur, dass das Thema in Würde diskutiert werden kann.
Auch ich habe mir noch kein abschliessendes Urteil darüber gebildet, wie ich mit der Frage umgehen soll, ob man schwule und lesbische Lebensgemeinschaften kirchlich segnen soll. Aber was ist auch schon abschliessend. Für einen Protestanten ist es wichtig, den eigenen Glauben immer neu zu hinerfragen.
Meine Kirche, die United Methodist Church hat dies auf ihrer letzten Weltsynode mit deutlicher Mehrheit (bei einem qualifizierten Minderheitenvotum) abgelehnt, sich aber auferlegt, dass Vertreter beider Positionen das intensive Gespräch suchen. Es kann nicht mit der Brechstange zugehen, jedenfalls nicht in einer Weltkirche, die wir mit Millionen Asiaten und Afrikanern auch sind. Wohin es führt, wenn man mit Gewalt etwas durchsetzen will sieht man auch an dem Fall der Anglikaner in den USA: War es wirklich notwendig, dass man dort einen geschiedenen Familienvater, der mit seinem schwulen Partner zusammen lebt zum Bischof weiht. Egal, wie man zur Homosexualität steht. Dies war lieblos gegen Christus und gegen die Kirche.
Im Resultat stehen die Anglikaner vor der Spaltung.
Das möge in meiner methodistischen Kirche verhindert werden. Es sieht bei uns aber auch nicht danach aus.
Liebe Grüsse
Und nicht niveaulos, schon garnicht lieblos werden.
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#108   Sozialkatholisch   19:12:16 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ noisette
Wer hier verflucht wird oder nicht das können wir meinetwegen einem anderen überlassen. Lieber mit einer Bibelstelle zuviel umsich schmeißen als sich ein Evangelium nach eigenem Gutdünken zusammenzubasteln. Natürlich ist Jesus Christus mehr als Paulus, aber die Paulusbriefe wurden nunmal von den Kirchenvätern in den Kanon aufgenommen. Was den Leser Methodist betrifft, bi9n ich mit ihm einer Meinung das das Thema Homosexualität hier vielleicht zu häufig vorkommt. Wenn der Leser Methodist meint praktizierte Homosexualität sei keine Sünde, dann ist er eben auch falsch gewickelt! Auch bin ich der Meinung, wenn man überzeugt ist das praktizierte Homosexualität Sünde ist, soll man es auch sagen.
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#107   norisette   19:02:19 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Sozialkathole
Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht! Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt entgegen dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht!
Oh, Sie lernen dazu und verfluchen sich selbst???
Ja, ich bin sehr dagegen, wenn man mit Stellen um sich wirft, die nachweislich nicht den Worten Jesu entsprechen, nicht im Jesuanischen Sinne sind und die Situation (bewusst) verkennen, aus denen heraus sie entstanden sind. Herr Sozialkathole, lernen Sie lesen, nicht nur mit den Augen, sondern mit dem Herzen und mit dem Verstand. Der Glauben wird sich in völlig neuer Weise entfalten.
Ansonsten halte ich es lieber mit Methodist: „Solus Christus“ – das war schon immer eine perfekte Richtschnur in meinem Leben.
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#106   Sozialkatholisch   18:55:14 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ norisette
Das Homosexualität Sünde ist wird im AT und im NT klar gezeigt, für das NT habe ich ihnen schon eine Stelle aus dem Römerbrief hier gepostet. Da können sie meinetwegen Dr. Dr. Turboexegese sein das ist nun mal so. Leute die so mit ihren Titeln angeben wie sie sind sowieso für mich nicht sonderlich glaubwürdig. Zum Zölibatsthema im 1 Tim habe ich schon Stellung genommen weil der Poster Sentinel in dieser Sache ähnlich verexegetet war wie sie.
Hobbytheologe? Woher wollen sie das wissen?
Tatsachen verdehen? Jeder Mensch, Mann, Frau ist für mich ein Sünder, jedenfalls hier auf der Erde.
Noch ein Paulusschmankerl für sie:
Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht! Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt entgegen dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht!
Galater 1, 8
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#105   Methodist   18:40:29 | Sonntag, 1. Juli 2007
Wie langweilig
Als Pfarrer der Evangelisch-methodistischen Kirche schätze ich Kreuz.net als Informationsmedium über das, was im traditionell-konservativen Spektrum der Römisch-Katholischen Kirche Thema ist.
Auch die Leserbriefe sind mithin interessant.
Was mich wirklich nervt ist das ständige Thema „Homosexualität“ mit den damit verbundenen Verbalschlammschlachten in den Leserforen.
Wir können als Kirchen uns gerne selbst aufreiben, indem wir ständig dieses Thema ventilieren. Wohin das führt, kann man zur Zeit in der Anglikanischen Weltgemeinschaft gut beobachten. Sie steht knapp vor der Spaltung.
Aber ich mag das nicht weiter ausführen, ich wollte nur meinen Frust über diese ständige Wiederkäuerei weitergeben.
Nichts für ungut!
Solus Christus!
Methodist
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#104   norisette   18:39:34 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Sozialkathole
Sehen Sie, Herr Sozialkathole? Eines Tages werden Sie feststellen können, dass wenigstens ein armes Homowürstchen, wie ich es bin, für Sie gebetet hat.
Die Botschaft, die es nicht gibt: Homosexualität ist Sünde. Es gibt weder im AT noch im NT Stellen, die das klar belegen. Und ersparen Sie bitte mir und allen Mitlesenden jetzt die klassischen Stellen „wenn ein Mann bei einem Manne liegt…“, denn sie sind allesamt dem Tempelkult zuzuordnen, wo auch der Dirnendienst (zurecht!) verurteilt wird.
Mit den Paulusbriefen wäre ich sehr vorsichtig: Wissen Sie denn überhaupt als Hobby-Theologe, welche Stellen von Paulus und welche interpoliert sind? Ich bezweifle das, weil es dazu mehrere Semester intesiver Exegese benötigt. Am Lehrstuhl für Patrologie in Eichstätt hatte ich das Vergnügen (und das war es wirklich), die Paulus-Texte auseinanderzunehmen und zu prüfen, welche von Paulus stammen und welche nicht – übrigens auf Griechisch. Und wenn Sie schon „Timotheus“ zitieren: Wo sind heute Bischöfe noch „gute Ehemänner“ und „gute Väter“?
Kleiner Tipp am Rande, ein Priester der sich selbst nicht für einen Sünder hält, den sollten sie meiden.
Kleiner Tip am Rande: Sie hatten die Priester, die meine prakt. Homosexualität nicht verurteilen, als Sünder bezeichnet. Also verdrehen Sie mal bitte nicht die Tatsachen hier. Und wenn, dann meide ich Lügenpropheten, die vorgeben, im Namen des Herrn aufzutreten, und dabei die Jesuanische Botschaft verfälschen. Sie wissen, dass ich Sie damit meine…
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#103   Sozialkatholisch   18:22:28 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ norisette
Wenn sie meinen ich wäre ein Lügenprophet bitteschön, ich hege deswegen keinen Groll gegen sie, weil sie mir als armes Homowürstchen eigentlich nur leid tun (treu nach dem Weltkatechismus :-D )
Welche Botschaft auf die ich mich berufe gibt es nicht?
Interessant ist das sie die Endzeitrede ansprechen, denn das es Leute geben wird die sich Lehrer suchen die ihnen das erzählen was sie hören wollen bezieht sich auch auf die Endzeit, schauen sie sich noch mal den 2 Timotheusbrief an. Am Beginn des Paulusjahres wäre es für sie von Vorteil sich alle Paulusbriefe mal zu Gemüte zu führen.
Kleiner Tipp am Rande, ein Priester der sich selbst nicht für einen Sünder hält, den sollten sie meiden.
Ich bin für jedes Gebet für mich dankbar, aber ihres klingt so selbstgerecht und überheblich das es mir egal ist ob sie für mich beten oder nicht.
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#102   norisette   18:06:06 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Sozialkathole
Tja, Herr Sozialkathole, damit sind sie leider der klassische Lügenprophet, wie er im Buche steht. Ich halte mich da lieber an die Jesuanische Botschaft, in der alle Menschen akzeptiert werden. Jesus hat sich in wunderbarer Weise den Menschen genähert und Brücken zwischen Gott und Mensch geschlagen. Sie jedoch reißen gegen Gottes Willen diese Brücken ein und berufen sich in irriger Weise auf eine Botschaft, die es gar nicht gibt. Doch Jesus hat uns vor solchen Menschen, wie Sie gewarnt, wie das in Mt 24, 4ff. zu lesen ist.
Nein, die Heilige Schrift ist KEIN Märchenbuch, doch diejenigen, die diese Schrift eigenmächtig verändert haben und eigenwillig auslegen – entgegen der Jesuanischen Botschaft – sind Lügenpropheten, vor denen man sich hüten muss. Und wo Sie schon dabei sind, Priester als Sünder zu bezeichnen, ist Ihre wahre Natur schon längst geoffenbart worden. Ich achte die Priester, weil sie, so wie es der Heilige Franziskus lehrt, das Heilige Brot brechen und die Sakramente verwalten. Da halte ich es doch lieber mit den Priestern, die Sie als Sünder bezeichnen, als mit Ihnen, den ich als Lügenprophet bezeichne. Möge sich Gott Ihrer unbarmherzigen Seele erbarmen und Ihnen Verzeihung gewähren, so wie ich Ihnen verzeihe.
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#101   Pierre   17:37:35 | Sonntag, 1. Juli 2007
Kein Gott
Kein Gott – kein Himmel
Kein Teufel – keine Hölle
Die Bibel und der Koran – antiquierte Verhaltenskodexe
Nicht das Wort Gottes – daher bei Verstoß dagegen keine Sünde.
Was menschliches Ververhalten ist, heißt heute Kriminalität.
Und das wird bestraft. Sonst nichts.
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#100   Sozialkatholisch   17:03:32 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ norisette
Natürlich sehe ich die auch als Sünder an, als Ausgebildeter Theologe sollten sie das eigentlich wissen.
Ob sie mich für einen Pharisäer halten oder nicht ist mir egal. Praktizierte Homosexualität ist Sünde! Alles andere ist Selbstbetrug. Sind die Katechismen der Kirche inklusive des neuen verkehrt? Ist die hl. Schrift ein Märchenbuch? Ist in den letzten 20 Jahren Gott völlig neu entdeckt worden?
Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; 4 und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden. 5 Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst!2 Tim 4, 3-5
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#99   norisette   16:46:17 | Sonntag, 1. Juli 2007
praktizierte Sünde
Für mich ist praktizierte Homosexualität eine schwere Sünde die sehr schnell vom Heile ausschließen kann
Auch wenn es dem Herrn Sozialkatholisch nicht passt: Als ausgebildeter Theologe (u.a. Katholische Universität Eichstätt) stehe ich im besten Einvernehmenen mit Gott. An der Beichte nehme ich nur dann Anteil, wenn ich Bedarf dazu sehe. Ich ziehe das persönliche, individuelle Gespräch mit einem katholischen Pfarrer, der mich nun seit fast 20 Jahren begleitet, vor. Er ist Diözesanpriester aus Eichstätt. Er, wie alle anderen Priester, mit denen ich zu tun habe, haben mich noch nie wegen meiner praktizierten Homosexualität kritisiert. Aber Herr Sozialkathole sieht die bestimmt auch als Sünder an ;-)
Ich hingegen sehe Herrn Sozialkatholen als Pharisäer an. Und ich bewundere Jesus, der genau wusste, wie er mit Pharisäern umzuspringen hatte.
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#98   Charlotte Bongartz †   16:18:15 | Sonntag, 1. Juli 2007
Was kümmert’s die Homosexuellen?
Irgendwelche Schriften, die aus ideologischer und taktischer Motivation heraus den Sündenstempel verteilen, sind -Gott sei Dank!- nicht bindend. Sexualität als Selbstbestimmung ist bei uns gesetzlich verankert, solange
niemand sich an Minderjährigen vergreift, bzw. Menschen unter Zwang zu irgendwelchen Handlungen verleitet. Wer seine Intimsphäre gerne irgendwelchen Kontrollorganen (die Bibel ist ja nicht die einzige Quelle) unterwirft, kann das ja gerne tun. Aber er macht sich zum Narren, wenn er glaubt, diese Selbstbeschränkung anderen aufzwingen zu können.
Es gibt keinen Zwang zur Homosexualität oder zur Heterosexualität- und auch keinen dagegen. „Sünde“ ist hier nur der begriffliche Wunsch der Unterwerfung unter
veraltete Moralvorstellungen. Pardon, aber die Zeit hat Euch längst überholt. Und das ist gut so.
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#97   Sozialkatholisch   15:31:47 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Jürgen
Der KKK sagt das Homosexuelle zur Keuschheit berufen sind, egal ob angeboren oder angeeignet.
Pracktizierte Homosexualität ist Sünde!!!
Die schwere der Schuld kann natürlich unterschiedlich ausfallen.
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#96   HeinrichvonOfterdingen   15:28:28 | Sonntag, 1. Juli 2007
Lieber Manny,
nur zur Vervollständigung. Nach katholischer Lehre wird auch von anderen Personen Enthaltsamkeit verlangt. Wenn etwa einer eine Frau hat, die aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage ist, den Geschlechtsverkehr auszuüben, dann wird von diesem Menschen verlangt, dass er trotzdem die Ehe nicht bricht. Das bedeutet trotz der vielleicht übergroßen Neigung mit einer Frau ins Bett zu gehen, lebenslange Enthaltsamkeit. Oder wenn einer von seiner Frau verlassen wird, z.B. nach einer bürgerlichen Scheidung, dann ist dieser Zeitgenosse zur Enthaltsamkeit verpflichtet, da das Sakrament der Ehe weiterbesteht. In die sicher schwierige Situation sind diese Menschen zwar anders als Homosexuelle nicht hineingeboren, Ihren gedanklichen Kurzschluss wenn Gott menschen schuf mit homosexueller Neigung, dann kann das keine Sünde sein widerlegt es allemal.
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#95   juergen   15:27:36 | Sonntag, 1. Juli 2007
Sünde oder nicht?
Sollte es so sein, daß Homosexualität ein angeborene Präferenz ist, so ist sie an sich natürlich keine Sünde. Auch der KKK spricht von tiefsitzenden Tendenzen.
Wenn etwas Sünde ist, dann wäre es das Praktizieren von homosexuellen Handlungen.
Nun kann man die Frage stellen, ob das eine schwere Sünde ist.
Damit eine Sünde eine schwere Sünde ist, müssen drei Bedingungen erfüllt sein:
– schwerwiegende Materie
– Erkenntnis über die Schwere der Sünde
– freier Wille zur Tat
Wenn es stimmt, daß Homosexualität eine tiefsitzende Tendenz oder eine Art Hang ist, dann könnte man bei der Frage nach dem „freien Willen“ doch schon ins Grübeln kommen. Und ob bei der Handlung aktualiter die Erkenntnis darüber, daß es sich um eine schwere Sünde handelt, vorhanden ist, ist auch sicher nicht sicher.
Mal ein anderes Beispiel:
Wenn sich ein Mann – egal ob homosexuell oder heterosexuelle – im Halbschlaf selbst befriedigt, ist sicher auch nicht umbedingt der freie Wille da, ebensowenig die aktuelle Erkenntnis, daß es sich um eine schwere Sünde handelt.
Man sollte schon genau hingucken, bevor man alle Homosexuellen und überhaupt Sünder als schwere Sünder bezeichnet.
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#94   Sozialkatholisch   15:27:34 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Manny
Denn sein unsichtbares [Wesen], sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden, sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen. Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt, und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Wollust zueinander entbrannt, indem sie Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst. Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt:
RÖM 17-28
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#93   durchfuxt   15:22:40 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Heinrich
Sie haben recht! alle beide.
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#92   manny   15:22:14 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ sozialkritisch
ob es gottes gebot ist, stelle ich in zweifel, er hat mich geschaffen wie ich bin. das ist eine üble erfindung der priester!
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#91   Sozialkatholisch   15:19:46 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Manny
Ich klage sie nicht an, ich mache sie nur darauf Aufmerksam das sie gegen Gottes Gebote verstossen. Über ihr Seelenheil zu urteilen steht mir nicht zu.
Ob sie es mir glauben oder nicht, ich wünsche ihnen sogar das Seelenheil.
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#90   manny   15:16:44 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ sozialkatholisch
dann halt selbsternannte ankläger, es macht keinen unterschied. der erste stein ist geworfen!
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#89   Sozialkatholisch   15:14:10 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ manny
Moment Manny, zu sagen Homosexualität ist Sünde und jemanden zu richten sind immer noch zwei Paar Schuhe.
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#88   manny   15:11:47 | Sonntag, 1. Juli 2007
homosexualität
ich habe den eindruck, dass viele hier nicht wissen, was homosexualität ist. es ist eine angeborene und nicht verleugnungsfähige präferenz für das eigene geschlecht, nicht nur eine sexuelle, sondern auch eine emotionale. ein homosexueller mensch kann diese eigenschaft nicht unterdrücken, denn sie gehört zu ihm wie seine blutgruppe.
wenn man aber verlangt, dass ein homosexueller mensch auf jeglichen sex verzichtet, muss man diese forderung auch an alle anderen, die sex nicht der kindeszeugung wegen begehen, stellen. und das ist natürlich vollkommener unfug.
wenn gott menschen schuf mit homosexueller neigung, dann kann das keine sünde sein. es ist etwas vollkommen anderes, ob man stiehlt oder tötet, denn das ist eine freie entscheidung. sünde kann nur aus einer freien entscheidung heraus begangen werden. es war nicht meine entscheidung, schwul zu sein, sondern ich bin so geboren. ich bin auch nicht dazu sozialisiert worden, im gegenteil! ich bin mit sechs geschwistern in einem streng katholischen elternhaus aufgewachsen. die anderen sind nicht homosexuell.
wegen so bigotter menschen, wie manche hier es sind, habe ich tatsächlich bis zu meinem 44. lebensjahr auf sex verzichtet. das war eine sünde gegen mich selbst! und die selbsternannten richter hier, die glauben, allwissender als unser gott zu sein, sind allemal sünder. ihnen ist die nächstenliebe gottes etwas völlig fremdes!
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#87   Sozialkatholisch   15:08:28 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ GerdEric
Sozialkatholisch:
Für mich ist praktizierte Homosexualität eine schwere Sünde die sehr schnell vom Heile ausschließen kann.
GerdEric:
Hm, was soll denn der Quatsch?
War der Quatsch denn nur darauf bezogen das Sünde vom Heile gänzlich ausschließen kann?
Glauben sie an die Allerlösung?
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#86   GerdEric   15:03:24 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Sozialkatholisch
Wo heisse ich Sünde gut?
Diesen Vorwurf muss ich ungenutzt zurück geben.
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#85   Ydefix   15:02:56 | Sonntag, 1. Juli 2007
Hallo GerdEric,
„Warum also das Gesülze, Jesus sei gekommen, um den Menschen von dem Gesetz zu befreien, wenn Sie und Ihre Kollegen hier ganz explizit das Gesetz angewendet sehen wollen, weil Sie es nicht leiden wollen, dass jemand, der in Ihren Augen sündig lebt doch das Heil erleben darf?“
Das und ihre Meinung von der „Heilsgewissheit“ entspricht der Wojtilaschen Lehre von der Allerlösung. Das ist aber jedenfalls nicht die Lehre der kath. Kirche.
Sehr ausführlich anlysiert anhand der Enzykliken Wojtilas bei Johannes Dörrman, Der theologische Weg Johannes Pauls II.
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#84   Sozialkatholisch   14:55:30 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ GerdEric
Natürlich ist Jesus für die Sünder gestorben und hat uns allen durch sein Kreuzesopfer und durch seine Auferstehung wieder die Möglichkeit der Versöhnung mit Gott ermöglicht. Das Opfer von Jesus Christus ist aber kein Freifahrtschein für alle Menschen. Homosexualität ist Sünde und wenn einer erzählt das es keine Sünde ist, ist das Quatsch!!!
Die Befreiung vom Gesetz liegt darin das wir durch sein Blut immer und immer wieder die Möglichkeit der Umkehr haben und nicht darin das man tun und lasen kann was man will.
Für mich ist HS genauso ein Verstoss gegen das Gesetz wie das Übertreten der Speisevorschriften und das Beten an einem Altar, der nicht G’TT dem HERRN allein gewidmet ist.
Da sieht man ihre falsche Gesetzlichkeit und ihre falsche Prioritätensetzung.
Wollen Sie G’TT dem HERRN vorschreiben, wessen Opfer ER annimmt? Sind Sie nicht Kain, der die Entscheidung G’TTES fällt?
Gott braucht kein Opfer, er ist weder auf uns noch auf unsere Taten angweiesen. Das Opfer Jesu Christie braucht er auch nicht, das brauchen wir.
!Sie sind der Pfarrisäer, der sich ganz nah am Altar glaubt, und sagt: „Herr, Herr, schau wie sündig doch der HS ist!“
Das ist ihre persönliche Meinung, die ich ihnen gerne lassen will. Doch mit ihren Äußerungen sind sie ein betrogener Betrüger, ich hoffe das das bei ihnen unbewusst ist. Wer Sünde gutheißt macht sich mitschuldig! Wer sich wegen seiner Taten oder Nichttaten gerechtfertigt fühlt ist erstens ein Pharisäer und zweitens nicht katholisch.
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#83   HeinrichvonOfterdingen   14:48:56 | Sonntag, 1. Juli 2007
=HeinrichderZweite
Lieber Kurt K.,
keine Frage, ich habe auch schon mal jemandem etwas geneidet, war jemandem missgünstig, habe jemanden gehasst (eher nicht!), war in Versuchung jemandem etwas zu klauen (z.B. mal ‘ne Fundsache), habe in Gedanken eine fremde Frau begehrt (oh schon oft, ist mein schwacher Punkt)…
Aber ich weiß, dass das Sünden sind und ich kämpfe gegen diese Versuchungen, auch wenn ich manchmal unterliege. Voraussetzung hierfür ist freilich, dass man die Sündhaftigkeit dieser Neigungen anerkennt, bzw. erst mal erkennt. Den Versuchungen zu widerstehen ist manchmal ziemlich schmerzhaft. Oscar Wilde formulierte: Versuchungen sollte man nachgehen, wer weiß, ob sie wiederkommen! Mark Twain formulierte: Feigheit ist der wirksamste Schutz gegen die Versuchung. Er hat aber nicht recht! Um Versuchungen zu widerstehen muss man manchmal ganz schön tapfer sein.
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#82   HeinrichderZweite   14:32:07 | Sonntag, 1. Juli 2007
Lieber Durchfuxt,
zur Erinnerung, Sie und Kurt K. hatten sich zum Chefmoralisten gegenüber Personen mit zoophilen und nekrophilen Neigungen aufgeschwungen. Ihre eigene sexuelle Orientierung ist natürlich nach ihrer Meinung in Ordnung, nur die anderen sind die bösen, diejenigen die noch andere Neigungen haben oder diejenigen, die Sie kritisieren.
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#81   Kurt K.   14:31:55 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ HvO
Mein Post von vorhin passt auch als Frage an Sie. Beantworten Sie bitte mal die Fragen darin.
Sie haben sicher auch schonmal etwas geneidet, waren jemandem missgünstig, haben jemanden gehasst, haben etwas geklaut (und sei es im Internet), haben in Gedanken eine fremde Frau begehrt… Das sind Regungen, die in nahezu jedem Menschen zu finden sind.
Doch HS kennen Sie vermutlich nicht. Und Paulus kannte diese Gefühle vermutlich auch nicht. Ich auch nicht übrigens. MIR ist der Gedanke, mit einem anderen Mann intim zu werden, zuwider. Ich kann es nicht verstehen.
Die meisten anderen Gebote der Bibel kann ich übertreten. Das Verbot der HS kann ich nicht übertreten, das ginge nicht. Weil ich eben Hetero bin. Versetzen Sie sich mal in einen Homosexuellen Menschen hinein. Das ist ganz einfach. Stellen Sie sich einfach vor, HS sei die Normalität und Heterosexualität sei gesellschaftlich geächtet und kirchlich verurteilt. Könnten Sie um der Kirche Gebote willen, künftig mit Männern schlafen und mit einem Mann verheiratet sein? Ich könnte es nicht.
Einem männlichen HS ist es genauso zu wider, mit einer Frau GV zu haben, wie für Sie oder mich, das mit einem Mann zu machen.
Wie kann man sich anmaßen, etwas zu verurteilen, was man nichtmal Ansatzweise versteht und bei dem man selbt überhaupt nicht Gefahr läuft, dass man es tun könnte?
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#80   HeinrichvonOfterdingen   14:16:21 | Sonntag, 1. Juli 2007
Liebe Charlotte,
wer seine finanziellen Verhältnisse den Regeln einer Ideologie unterwirft („Du sollst nicht stehlen“), muss zwangsläufig darunter leiden, dass selbstbestimmte Menschen eigenständige Entscheidungen treffen und andere Menschen bestehlen und berauben. Oder?
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#79   durchfuxt   14:12:08 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Heinrich Chefmoralist
Wenn Ihr schon Immoralisten seid, dann …
Sie legen also fest, was moralisch vertretbar ist und was nicht…Sie kennen die Ordnung und den Normungsplan der Schörfung. Egal was Sie derzeit beruflich tun, Sie sind unterbezahlt!
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#78   Charlotte Bongartz †   14:10:38 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Typ: (Homo-)Sexualisierung
Dieses Thema Sexualitätist wohl eine generelles Problemthema für einige Katholiken, weil ihnen der unverkrampfte Umgang (auch mit der eigenen) Sexualität nicht vergönnt ist. Das ist ja insofern verständlich, dass sie eine Kontrolle „von oben“- zumindest wird das so dargstellt- zulassen. Wer seine Intimsphäre den Regeln einer Ideologie unterwirft, muß zwangsläufig darunter leiden, dass selbstbestimmte Menschen eigenständige Entscheidungen treffen.
Zu Mieke Senftleben: Sie verurteilt nicht die Tatsache, dass Kinder/Jugendliche über Homosexualität aufgeklärt werden, sondern die Art und Weise, wie dies in Einzelfällen geschieht. Das angeführte Bar-Beispiel ist ja nun wirklich ein klischeehaftes, albernes „Rollenspiel“,
das für Neuntklässler eher ein großes Fragezeichen aufwirft, als dass sie inhaltlich damit weiterkämen. Da hat ein Erwachsener wenig Gespür für die Belange dieser Altersgruppe bewiesen. Also: Verbesserung und Überarbeitung ist keine Schande, ebensowenig wie sachliche Kritik.
„Homosexualisierung“ ist ein Schlagwort, dass in sich unstimmig ist: Eine Gesellschaft hat immer nur soviele Homosexuelle, wie vorhanden sind. Sie werden nicht „gemacht“. Und durch Verschweigen/Verdrängen werden’s auch nicht weniger.
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#77   GerdEric   13:27:04 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Heinrich von Ofterdingen
Hat Jesus nicht auch einem Nekrophilen Heil gewährt?
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#76   HeinrichvonOfterdingen   13:17:21 | Sonntag, 1. Juli 2007
Na, Kurt K. und durchfuxt,
final liegen diese sexuellen Perversionen alle auf der gleichen moralischen Ebene. Wenn man konsequent ist, dann müsste man allen Menschen, die eine absonderliche Neigung (ob verschuldet oder unverschuldet) haben, das Recht zugestehen diese Neigungen auszuleben. Eine Grenze könnte vielleicht noch sein, dass man einem anderen nicht schaden darf. Wenn man unter welchen argumentativen Verrenkungen auch immer dem Nekrophilen das Ausleben seiner Neigung verwehrt, dann unterscheidet man schon selbstherrlich zwischen guten und schlechten Neigungen. Gleichzeitig hetzt man aber auf dieser Seite gegen alle, die diese Unterscheidung auch treffen, aber die Grenze gemäß der katholischen Lehre wo anders ziehen. Wenn Ihr schon Immoralisten seid, dann seid es wenigstens konsequent und bastelt nicht eine Heuchelmoral, die das Ausleben homosexueller Neigungen zum Normalen erklärt, das so viel edler ist als die inkriminierten nun ganz und wirklich perversen Handlungen.
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#75   GerdEric   13:14:07 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Sozialkatholisch
Für mich ist praktizierte Homosexualität eine schwere Sünde die sehr schnell vom Heile ausschließen kann.
Hm, was soll denn der Quatsch?
Jesus ist doch grad für die Sünder gekommen, die es eben nicht schaffen, allein durch ihr Werk ins Heil zu kommen!
Sie führen hier mit Ihren Kollegen das Fundament des Christentums ins Absurde.
HS ist laut den Schriften eine Sünde, aber durch Jesus hat auch der HS Heilsgewissheit (wenn denn Jesus auch dem Sünder Heilsgewissheit gibt, wie es das Christentum vorgeblich verspricht, doch mir scheint diese Mess-Latte (Mess + Latte, da sollte man nun keine abschweifenden Gedanken dran verschwenden)).
Warum also das Gesülze, Jesus sei gekommen, um den Menschen von dem Gesetz zu befreien, wenn Sie und Ihre Kollegen hier ganz explizit das Gesetz angewendet sehen wollen, weil Sie es nicht leiden wollen, dass jemand, der in Ihren Augen sündig lebt doch das Heil erleben darf?
Für mich ist HS genauso ein Verstoss gegen das Gesetz wie das Übertreten der Speisevorschriften und das Beten an einem Altar, der nicht G’TT dem HERRN allein gewidmet ist.
Wollen Sie G’TT dem HERRN vorschreiben, wessen Opfer ER annimmt? Sind Sie nicht Kain, der die Entscheidung G’TTES fällt?
!Sie sind der Pfarrisäer, der sich ganz nah am Altar glaubt, und sagt: „Herr, Herr, schau wie sündig doch der HS ist!“
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#74   durchfuxt   12:30:04 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Kurt K.
Das wird der Heinrich nicht verstehen. Man sieht ja, was herrauskommt, wenn er „zu Ende“ denkt…
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#73   Kurt K.   12:25:19 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ HdZ HvO
Doppelaccount? Na, egal.
Wenn Peter Singer das meint, ok, ist seine Meinung. Hätte auch nichts einzuwenden gegen Zoophilie wenns dem Tier Spass macht. Nur – wie genau stellt man das fest?
Und zu Sex mit Leichen: Nungut, der Leiche dürfte es wohl ziemlich egal sein, was mit ihr passiert, da haben Sie Recht. Aber die Leiche war ja mal ein Mensch, und ob es dem egal war, was mit seiner Leiche geschieht, dass weiss man nicht. Daher schädigt Necrophilie evtl schon Menschen, wenn auch nur den Willen derselben, was mit ihrem Leichnam zu geschehen habe.
Bei ZWEI erwachsenen Homosexuellen stellen sich solche Fragen aber gar nicht. Entweder, beide wollen es, oder eben nicht. Wenns einer nicht will, dann findet kein GV statt. Da gibts keine ethischen Probleme mit der Willensfeststellung wie bei Zoophilie oder Necrophilie.
Verstehen Sie das?
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#72   HeinrichvonOfterdingen   12:24:46 | Sonntag, 1. Juli 2007
Ach nein, Sie haben widerliche Gedanken,
wenn man sie – wozu Sie offenbar nicht in der Lage sind – zu Ende denkt!
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#71   durchfuxt   12:21:15 | Sonntag, 1. Juli 2007
HeinrichvonOfterdingen
Sie haben widerliche Gedanken!
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#70   HeinrichvonOfterdingen   12:17:56 | Sonntag, 1. Juli 2007
Lieber Kurt K.,
Sie sprechen in Rätseln, offenbar um die Inkonsequenz Ihrer Argumentation zu verschleiern. Peter Singer hält Zoophilie für vertretbar, wenn sie dem Tier Spaß macht. Und das Objekt der Begierde eines Nekrophilen ist in seinen Rechten überhaupt nicht verletzbar. Ist das nun der Tierschützer, den Sie da herauskehren, oder einfach der Mensch, der sich eine absurde Philosophie zurechtgebastelt hat, um dem Zeitgeist zu schmeicheln?
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