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Freitag, 29. Juni 2007 10:30
Heute zeichnet die Kirche in Deutschland eine Persönlichkeit aus, die dafür sorgt, daß die Regeln strikt eingehalten und die Schuldigen bestraft werden.
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Dienstag, 3. Juli 2007 11:13
Rudolfus: @Burgorus / Historisches Beispiel einer Einsetzung des Papstes durch den Vorgängerpapst
Übrigens gilt Papst Dioskur, der nach dem Tod Felix’ III. (IV.) gewählt worden ist, heute als Gegenpapst. Wäre die Ernennung Bonifaz’ II. durch Papst Felix III. (IV.)ungültig gewesen, hätte Dioskur seine kurze Lebenszeit lang als richtiger Papst gelten müssen.
Herzlichen Dank für den Hinweis auf dieses sehr interessante historische Beispiel.

Es gibt übrigens noch mindestens einen Fall eines Papstes, der sein Papstamt weiterverkaufte, und auch dieser simonistische Nachfolgepapst war Papst.
Allerdings kehrte der Nachfolger und Altpapst später wieder auf den Thron zurück, sodaß dieser Altpapst sein eigener Nachnachfolger als Papst wurde (der Papstname blieb derselbe).
Man findet diesen Umstand auch in der Papstchronik.

Die Änderung der Papstnachfolge durch die direkte Ernennung eines Nachfolgers wäre z.B. einem Papst wie dem sel. Pius IX. (1846-1878) völlig zuzutrauen gewesen.

Anläßlich des I. Vaticanums (1869/70) kündigte selbst der römisch-katholische abendländische Kaiser Franz Joseph I. von Österreich das Konkordat mit Rom, mit der Begründung „das Vertragsgegenüber“ sei nach dem I. Vaticanum „ein anderer“ geworden.
Die „altkatholische Kirche“ wurde damals in Österreich auch ein wenig gefördert und barg sicher auch größere Gefahren für einen solchen Kaiser, der wegen eines Papstkonzils das Konkordat kündigte.
Dienstag, 3. Juli 2007 11:01
Benedikt: @ Burgorus
Warum hat Papst JP II. das Wahlrecht auf einfache Mehrheit ab 34. Wahlgang geändert? Um bei den verhärteten Fronten zwischen Konservativen und Liberalen die Wahl eines Konservativen nicht zu gefährden.

1978 blockierten sich in den beiden Konklaven die Kardinäle Siri und Benelli solange, bis ein Kompromisskandidat gefunden werden musste, auf den man sich statt dieser beiden einigen konnte. Nur deshlab wurden Luciani und Wojtyla überhaupt Papst. Ich vermute daher, dass Johannes Paul II. einfach die Wahl abkürzen wollte.
Montag, 2. Juli 2007 23:40
Burgorus: Zu Rudolf: Vergleich Papsternennung-Papstwählerernennung sehr treffend.
Übrigens gilt Papst Dioskur, der nach dem Tod Felix’ III. (IV.) gewählt worden ist, heute als Gegenpapst. Wäre die Ernennung Bonifaz’ II. durch Papst Felix III. (IV.)ungültig gewesen, hätte Dioskur seine kurze Lebenszeit lang als richtiger Papst gelten müssen.

Zu Benedikt: Die Sache mit der Papsternennung ist keine bloße Theorie. Sie wäre momentan nocht außergewöhnlich. Aber wenn mal alles drunter und drüber geht, ist sie wohl ganz normal.

Warum hat Papst JP II. das Wahlrecht auf einfache Mehrheit ab 34. Wahlgang geändert? Um bei den verhärteten Fronten zwischen Konservativen und Liberalen die Wahl eines Konservativen nicht zu gefährden. Womöglich war es auch notwendig. Die Konservativen hatten offensichtlich die absolute Mehrheit, aber wohl keine Zweidrittelmehrheit. Warum sollte man also bis zum 34. Wahlgang warten, um sich dann demütigen zu lassen und als unnachgiebig dastehen? Da ist es doch besser, Eintracht vorzutäuschen.

Und warum hat B16 die Papstwahl wieder auf Zweidrittelmehrheit geändert? Damit eben kein Papst mehr gewählt werden kann. Die Fronten werden sich verhärten. Eine Zweidrittelmehrheit kriegt keiner mehr. Also muss damit jedem klar sein, dass der dann designierte Papst (der Prophet des Antichristen) kein echter Papst mehr sein kann, da er entgegen dem Kirchenrecht gewählt sein wird.

Nach Malachias gibts ja nur noch einen Papst (Petrus Romanus, Petrus II.). Und dieser wird – was in Zeiten großer Unruhe ganz normal ist – ernannt werden.
Montag, 2. Juli 2007 17:00
Rudolfus: @Burgorus / Nachfolger eines absoluten Monarchen
Die katholische Kirche ist eine absolute Monarchie. Wenn der Papst seinen Nachfolger ernennt –, dann ist es eben so. Ob er da noch dazu sagen muss: „Das bisher gültige Kirchenrecht hinsichtlich Papstwahl ist aufgehoben“, bevor er sagt: „und den da ernenne ich zu meinem Nachfolger“, ist Nebensache.

Genauso ist es.
Es ist einerlei, ob der Papst kirchenrechtlich direkt seine Nachfolgewähler ernennt oder ob er gleich direkt seinen Nachfolger ernennt.

Die Papstwähler werden ja auch alle direkt vom Papst ernannt.

Er könnte z.B. allen Cardinälen den Cardinalshut wegnehmen und nur einen Cardinal bestehen lassen.

Dies ist aber gar nicht notwendig, da der Papst seine Nachfolgewahl auch kirchenrechtlich anders regeln kann – dazu braucht er gar nicht die Cardinäle.

Auch Paul VI. hat auch manchen Cardinälen – historisch einmalig – mit der Altersgrenze das Papstrecht entzogen.

Die Papstwahl ist eine Kirchenrechtsfrage, und der Papst steht über dem Kirchenrecht.

Hinderlich waren in der Vergangenheit nur die Vetoansprüche von Kaisern und Monarchen.

Diese hat Papst St. Pius X. abgeschafft und für die weiteren Papstwahlen nach 1903 ausgeschlossen.
Montag, 2. Juli 2007 16:11
Benedikt: @ Burgorus
Also wenn man die Tradition heranzieht, dann wäre ein solches Vorgehen aber illegitim. Und: Absoluter Monarch ist man eben nur solange man lebt. Wenn also der Papst das Wahlrecht nicht abschafft, dann müssten die Kardinäle nach geltendem Recht wieder zusammentreten.

Allerdings sind auch das alles theoretische Diskurse, denn weder Pius noch Johannes haben Nachfolger ernannt.
Montag, 2. Juli 2007 15:59
Burgorus: Klar kann der Papst seinen Nachfolger ernennen.
Aus Wikipedia unter „Felix IV.“ findet man:

Felix versuchte seinen eigenen Nachfolger zu designieren – Bonifatius II… Jedoch folgte daraus die Reaktion des Senats, der eine Diskussion eines Papstnachfolgers zu Lebzeiten verbot, ebenso die Annahme einer derartigen Nomination.

Die Mehrheit des Klerus wählte nach Felix Tod Dioskur, während eine Minderheit Bonifatius II. favorisierte. Das Schisma wurde durch den baldigen Tod Dioskurs beendet.


Alles klar? Der Tod, oder besser gesagt: der Herr über Leben und Tod, hat entschieden! Und zwar für Bonifaz II., den ernannten Papst.

Allen Kleingläubigen sei gesagt:

Die katholische Kirche ist eine absolute Monarchie. Wenn der Papst seinen Nachfolger ernennt –, dann ist es eben so. Ob er da noch dazu sagen muss: „Das bisher gültige Kirchenrecht hinsichtlich Papstwahl ist aufgehoben“, bevor er sagt: „und den da ernenne ich zu meinem Nachfolger“, ist Nebensache. Um alle Zweifel auszuschließen, wäre es gut, wenn er es täte. (Eine schriftliche Fixierung, dass das bisherige Kirchenrecht aufgehoben ist, ist natürlich nicht notwendig. Es hat bereits das Wort eines absoluten Monarchen Gültigkeit.)
Montag, 2. Juli 2007 15:39
Rudolfus: @Bendikt / Papstwahlmodus
1) Erste Behauptung ist eine reine theologische Theorie, die niemand belegen kann, außer der Papst selbt, der das natürlich ändern könnte.

Das ist keine Theorie, sondern geltendes Kirchenrecht.

So ist es. Die Betonung liegt auf Kirchenrecht.
Montag, 2. Juli 2007 15:37
Benedikt: @ Rudolfus
1) Erste Behauptung ist eine reine theologische Theorie, die niemand belegen kann, außer der Papst selbt, der das natürlich ändern könnte.

Das ist keine Theorie, sondern geltendes Kirchenrecht.

Natürlich könnte der Papst das Wohlprozedere ändern, nur hat das mit dem gegenwärtigen Thema nun nichts zu tun.
Montag, 2. Juli 2007 15:25
Rudolfus: @Benedikt / Lernen Sie Theologie & Geschichte
Werter Rudolfus, es ist in der katholischen Kirche selbst dem Papst nicht möglich, seinen Nachfolger auszuwählen. Ob Ihnen das nun passt oder nicht: Der Papst wird von den Kardinälen gewählt
1) Erste Behauptung ist eine reine theologische Theorie, die niemand belegen kann, außer der Papst selbt, der das natürlich ändern könnte.

2) Derzeit ja, aber natürlich nicht zu allen Zeiten.
Montag, 2. Juli 2007 15:19
juergen: Papstwahl
Der Papst wird von den Kardinälen gewählt, die sich für den entscheiden, den sie von Gott für ausersehen halten.
Der Hl. Geist hat do wohl ein Wörtchen mitzureden: Jede Zeit bekommt den Papst, den sei braucht.
Montag, 2. Juli 2007 15:13
Benedikt: @ Rudolfus
Irrigen Kirchenhassern ist es egal, das stimmt.

Werter Rudolfus, es ist in der katholischen Kirche selbst dem Papst nicht möglich, seinen Nachfolger auszuwählen. Ob Ihnen das nun passt oder nicht: Der Papst wird von den Kardinälen gewählt, die sich für den entscheiden, den sie von Gott für ausersehen halten. Ob also Roncalli Pius’ Wunschkandidat war oder nicht ist völlig egal, es heftet seiner Wahl keinen Makel an und mindert seine Berechtigung nicht im geringsten.

Roncalli hat jedenfalls seine Irrtümer am Sterbebett eingesehen, als er rief: „Schließt das Konzil!“

Auch so eine nette Geschichte.
Montag, 2. Juli 2007 15:07
Rudolfus: @Benedikt / Leute, denen die Kirche egal ist
Es ist jedenfalls unbestritten, daß Johannes XXIII. nicht Pius’ XII. Wunschnachfolger war

Ebenso unbestritten ist, dass dies ziemlich egal war/ist.

Irrigen Kirchenhassern ist es egal, das stimmt.
Roncalli hat jedenfalls seine Irrtümer am Sterbebett eingesehen, als er rief: „Schließt das Konzil!“
Montag, 2. Juli 2007 15:01
Benedikt: @ Rudolfus
Es ist jedenfalls unbestritten, daß Johannes XXIII. nicht Pius’ XII. Wunschnachfolger war

Ebenso unbestritten ist, dass dies ziemlich egal war/ist.

und mit seinem Pastoralkonzil der Kirche schweren Schaden zugefügt hat.

Sie können die Kausalkette auch noch weiter zurückverfolgen: Schuld ist Jesus Christus, denn er hat das Papsttum eingesetzt und 1962 Jahre später…
Montag, 2. Juli 2007 15:01
juergen: Kardinal Siri
Auch wenn die Wikipedia immer mit vorsicht zu genießen ist, liest man dort

Die Behauptung, auch der italienische Kardinal Giuseppe Siri hätte 1958 oder 1963 Anspruch auf das Papstamt erhoben und den Namen Gregor XVII. angenommen, gilt mittlerweile als widerlegt. Anderen Quellen zufolge hat Siri die Wahl Paul VI. (im 5. Wahlgang!) sogar 1963 explizit unterstützt.
http://de.wikipedia.org/…antistischer_Gruppen
Montag, 2. Juli 2007 14:33
Rudolfus: @Benedikt / Johannes XXIII. nicht Pius’ XII. Wunschnachfolger
Es ist jedenfalls unbestritten, daß Johannes XXIII. nicht Pius’ XII. Wunschnachfolger war und mit seinem Pastoralkonzil der Kirche schweren Schaden zugefügt hat.

Johannes’ XXIII. Seligsprechung ist eine wenig verdiente Seligsprechung.
Montag, 2. Juli 2007 14:29
Benedikt: @ Rudolfus
Und dies soll, der Aussage des FBI-Offiziers 2001 zufolge,

Woher wußte der Offizier das?

Siri soll bereits Papst gewesen sein, wäre aber durch massive Drohungen physischer Gewalt zur Abdankung gezwungen worden.

Wer könnte einem Papst im Konklave mit Gewalt drohen? Er müsste ja 2/3 der Kardinäle auf seiner Seite gehabt haben, die dies sicher nicht einfach toleriert hätten. Wem nutzen eigentlich diese ganzen Konjunktive?

Siri war also bereits Papst, allerdings in pectore, weil er offiziell noch nicht als Papst verkündet worden war.

Nach allem was wir wissen war Siri niemals Papst. Ich wüsste auch nicht, wie eine komm. Staatsführung einen Papst hätte verhindern können.

allerdings nur in pectore

Papst „in pectore“ gibt es nicht.

Mit Papst Johannes XXIII. wurde ein dialogbereiter Cardinal Papst, der sehr schnell Erzbischof Montini v. Mailand zum Cardinal ernannte.

Weil das ein traditioneller Kardinalssitz ist. Wenn Pius Montini nicht als Kardinal sehen wollte, dann hätte er ihn anderswo hinschicken müssen. Pius war übrigens selber vollendeter Diplomat.

Der Grund für den verweigerten Cardinalshut an Montini durch Pius XII. sollen geheime Montini-Stalin-Kontakte gewesen sein

„Sollen“, aha. Sie sollten sich vielleicht mal fragen, wer diese Gerüchte in die Welt setzt und wem das nutzt.

Pius’ XII. Haushälterin Sr. Pasqualina Lehnert soll den Papst ausdrücklich vor Montini gewarnt haben.

Das Amt „Papst-Haushälterin“ kommt in der Kirchenverfassung nicht vor.
Montag, 2. Juli 2007 14:10
Rudolfus: @Benedikt / Verhinderte Papstkandidaten und zur Abdankung gezwungene Päpste
Verhindert wird ein Papstkandidat, wenn seine Wahl ohne Intervention einer Staatsmacht zustande gekommen wäre, damit er erst gar nicht Papst werden konnte.

Die großen katholischen Mächte beanspruchten regelmäßig Vetos, zuletzt Kaiser Franz Joseph I. von Österreich vor der Wahl des hl. Papstes Pius X. und auch König Ferdinand VII. von Spanien vor der Wahl des Papstes Gregor XVI.

Eine andere Sache ist es, wenn nicht-katholische Mächte einen bereits gewählten Papst zur Abdankung zwingen.

Und dies soll, der Aussage des FBI-Offiziers 2001 zufolge, bei der Papstwahl Roncalli statt Siri der Fall gewesen sein.

Siri soll bereits Papst gewesen sein, wäre aber durch massive Drohungen physischer Gewalt zur Abdankung gezwungen worden.

Das ausländische Veto einer nicht-katholischen Macht der KP-Vertreter wäre also erst bereits nach seiner Erhebung zum Papst zustande gekommen, und nicht erst im Vorfeld der Papstwahl.

Siri war also bereits Papst, allerdings in pectore, weil er offiziell noch nicht als Papst verkündet worden war.

Dies ist eine völlig andere Sache, als wenn die Wahl eines Kandidaten bereits im Konklave durch ein Veto verhindert wird.

Einen bereits gewählten (und der Welt bekannten) Papst abzulehnen, das hatten sich in der Kirchengeschichte nur die alten Römischen Kaiser herausgenommen.

Im Unterschied zum alten kaiserlichen Rom, wäre aber Siri der Welt noch nicht als Papst bekanntgemacht worden: Er wäre also tatsächlich bereits Papst gewesen, allerdings nur in pectore.
Montag, 2. Juli 2007 13:44
Benedikt: @ Rudolfus
seitdem der wilde Antikommunist Joseph Cardinal Siri als Papst verhindert wurde

Was soll verhindert heißen? Durch die Wahl eines Papstes werden die anderen (1958 waren es 50) stets als Papst „verhindert“. Wie sollte es auch anders gehen?

Warum sollte es übrigens 1958 eine Anbiederung gewesen sein, einen Antikommunisten als Papst zu „verhindern“?
Samstag, 30. Juni 2007 19:22
Rudolfus: @Die Staatsmacht und die Kirchenmacht incl. Papsttum
Sirilo:
Seit Konstatin hat die von Ihnen beklagte „Anbiederei an die Macht“ Tradition in der katholischen Kirche! Kardinal Lehmann steht in würdiger Nachfolge der Fürstbischöfe des Heiligen Reiches Deutscher Nation.

Und auch die Päpste stehen ja wieder seit 1958 in dieser Tradition, seitdem der wilde Antikommunist Joseph Cardinal Siri als Papst verhindert wurde – vermutlich als Revanche, weil Papst Pius XII. den KP-Wahlsieg in Italien verhindert hatte.

Der Schilderung des FBI-Offiziers von 2001 zufolge war er bereits Papst, aber der Welt noch nicht als Papst bekanntgemacht worden.

Mit Papst Johannes XXIII. wurde ein dialogbereiter Cardinal Papst, der sehr schnell Erzbischof Montini v. Mailand zum Cardinal ernannte.

Der Grund für den verweigerten Cardinalshut an Montini durch Pius XII. sollen geheime Montini-Stalin-Kontakte gewesen sein, ohne Wissen Pius’ XII.

Pius’ XII. Haushälterin Sr. Pasqualina Lehnert soll den Papst ausdrücklich vor Montini gewarnt haben.
Samstag, 30. Juni 2007 00:07
Sirilo: @Florian Geyer
Seit Konstatin hat die von Ihnen beklagte „Anbiederei an die Macht“ Tradition in der katholischen Kirche! Kardinal Lehmann steht in würdiger Nachfolge der Fürstbischöfe des Heiligen Reiches Deutscher Nation.
Freitag, 29. Juni 2007 23:25
Mathias Wagener: Kommentare
Egal, wie man zu einem Bischof stehen mag, etwaige Kritik sollte schon stilvoll und mit dem notwendigen Respekt erfolgen.
Freitag, 29. Juni 2007 21:43
landorganist: @Geyer
Vielleicht wäre es besser, wenn Sie sich für Ihren „Auftritt vor dem Herrn“ um Ihre eigene Haut kümmern täten…
Freitag, 29. Juni 2007 15:29
Florian Geyer: Derr liebe Herr Bischof
ein Funktionärsbonze der in der Vergangenheit durch vielerlei auffiel, nur nicht durch Mut zur Wahrheit und zur Heiligkeit und Kritik am Zeitgeist hat offenbar sein wahres ihm ureigentümlichstes Betätigungsfeld gefunden. Er würdigt den Fifa-Schiedsrichter Dr. Markus Merk.
In der Haut vieler Bischöfe möchte ich mal nicht stecken wenn diese dem Herrn gegenübertreten. Schon alleine offenkundige Feigheit, die Anbiederei an die Macht und die Akzeptanz diverser theologischer Sauställe im Wirkungsbereich (genannt auch Fakultäten) sind traurige Realitäten an denen bischöfliche Mitverantwortung nicht bestritten werden kann.
Freitag, 29. Juni 2007 13:22
landorganist: Hätte Lehmann,
es abgelehnt die Laudation zu halten, hätten die hiesigen Katholiban ebenso gezetert. Es ist völlig egal, was er tut, aus Sicht unserer Dummschwätzer ist es falsch.

Was ist schon besonderes dabei, wenn sich ein Sportler in der 3. Welt engagiert, wenn er sich finanziell und persönlich für die Schwachen einsetzt? Das zählt vor den Augen Gottes nichts, es sei denn er besucht regelmäßig die alte Messe, polemisiert gegen die röm. Kirche, und frönt angebräunten Gedanken. Wenn er dann noch die Juden und Homos nicht mag, sich in der Zahlensymbolik auskennt, 666 von 888 zu unterscheiden weiß, und sonst alles tut um Freimaurer, Rotarier, etc. kleinzuhalten, dann, aber erst dann, könnte eventuell eine Ehrung aus Sicht unsere lieben „Mitchristen“ hier im Forum angemessen sein.
Freitag, 29. Juni 2007 11:33
Pünktchen: RJH: Guter Vorschlag!
So könnten die Meßbesucher bei NOM-Messen eine Zelebrationsunterbrechung (als Pendant zur Spielunterbrechung) für stilles Gebet und Betrachtung nutzen!
Freitag, 29. Juni 2007 11:27
RJH: Vielleicht sollen ja in Zukunft Schiedsrichter eingesetzt werden
Bei liturgischen Fehlern und Mißbräuchen (egal ob alter oder neuer Ritus) ertönt dann ein Pfiff und je nach Schwere des Falles eine Ermahnung, Belehrung bzw. Verwarnung oder Bestrafung (Rote Karte).
Freitag, 29. Juni 2007 11:15
Pünktchen: Typ: Was Sie jetzt anführen,
hat aber nichts mit „Sportethik“ zu tun!
Freitag, 29. Juni 2007 11:10
Typ: Verzerrt
Wie nicht anders zu erwarten, verzerrt kreuz.net mal wieder die Realität.

Dr. Merk wird ja nicht dafür ausgezeichnet, dass er mal Ministrant war. Sondern dafür, dass er seine Popularität und seine finanziellen Mittel zu einem nicht unerheblichen Teil dafür einsetzt, Kranken zu helfen – indem er eine zahnärztliche Praxis in Indien aufgebaut und dort immer wieder auch selbst gearbeitet hat.

Man sieht: Aus der Messe von 1969 gehen nicht nur satanistische Kriminelle hervor, sondern auch Menschen, die dem Ruf Christi nach Mt 25,39 und auch vielen anderen Stellen folgen.
Freitag, 29. Juni 2007 10:59
Pünktchen: „Zehn Jahre ministriert“ –
und jahrelang dopingverdachtsfrei Schiedsrichter. Wenn das keine Auszeichnung wert ist…
Freitag, 29. Juni 2007 10:54
Karl Murx: Alle Achtung!
Da habe ich ja noch Chancen im Weitpinkeln von Lehmann geehrt zu werden.

Freitag, 29. Juni 2007 10:51
Und was ist daran jetzt so sensationell? Ich dachte, dass +.net Kardinal Lehmann für einen Rotarier \ Freimaurer hält. In diesem Kontext dürfte das in den Augen von +.net eigentlich keine große Ehre für diesen Schiri sein.
Freitag, 29. Juni 2007 10:46
RJH: Merk war in seiner Jugend zehn Jahre lang Ministrant.
Vermutlich aber nicht mehr im tridentinischen Ritus.
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