kreuzmeldungen
Steckengeblieben + Es kommt heute + Homos verklagen Bischof + Zutrittsverweigerung + Neugierig
Steckengeblieben
„Viele nähern sich Jesus sozusagen von außen. Große Forscher sehen die spirituelle und moralische Bedeutung, den Einfluß auf die Geschichte der Menschheit. Sie vergleichen ihn mit Buddha, Konfuzius, Sokrates und anderen Weisen und großen Persönlichkeiten der Geschichte. Aber sie kommen nicht soweit, ihn in seiner Einzigartigkeit anzuerkennen.“
Papst Benedikt XVI. während seiner Predigt am gestrigen Fest Petri und Paul
Es kommt heute
Vatikan. Heute veröffentlicht der Vatikan ein Schreiben Papst Benedikt XVI. an die chinesischen Katholiken. Das teilte der Pressesaal des Heiligen Stuhles gestern mit. Der bereits für Ostern erwartete Brief richtet sich an Bischöfe, Priester, Ordensleute und Gläubige der Kirche im Reich der Mitte.
Homos verklagen Bischof
Belgien. Eine homo-ideologische Vereinigung hat den Bischof von Namur, Mons. André-Mutien Léonard, verklagt. Namur befindet sich 65 Kilometer südöstlich von Brüssel. Vor einigen Monaten hatte der Bischof in der Wochenzeitschrift ‘Télémoustique’ zur Homo-Frage Stellung genommen. Er konstatierte mit Bezug auf den Wiener Psychologen Sigmund Freud († 1939), daß die Homo-Unzucht „anormal“ ist. Nach Ansicht der Homo-Kläger verstieß diese Feststellung gegen das belgische Antidiskriminierungsgesetz von 2003.
Zutrittsverweigerung
Deutschland. Der katholisch erzogene, satanische Schock-Rocker Marilyn Manson (38) wurde am Mittwoch der Zutritt zum Kölner Dom verweigert. Das behauptete Manson vor der ‘Deutschen Presseagentur’. „Wahrscheinlich weil ich Lippenstift drauf hatte“, vermutet der satanische Musiker. Die Kathedrale sei „einer der schönsten Orte“, die er bisher gesehen habe. Gestern stellte Manson in Köln eine Ausstellung von 33 Aquarellen vor. Unter ihnen befindet sich ein Bild, das Adolf Hitler mit nackten Frauenbrüsten darstellt.
Neugierig
Deutschland. Papst Benedikt XVI. macht die deutsche Feminismus- und Abtreibungsideologin Alice Schwarzer (64) „neugierig“. Das erklärte Frau Schwarzer vor der deutschen Boulevardzeitung ‘Bunte’. Sie würdigte auch die hohe Sensibilität des Papstes für die Verbrechen der Nationalsozialisten. Benedikt XVI. sei er im Gegensatz zu seinem Vorgänger ein Intellektueller. Frau Schwarzer fühlt sich selber als „Kultur-Christin protestantischer Prägung“. Die Ende der sechziger Jahre bei den Protestanten Ausgetretene bezeichnet sich als ungläubig.
© Bild: Fabio Pozzebom, Lizenz: Creative Commons
„Viele nähern sich Jesus sozusagen von außen. Große Forscher sehen die spirituelle und moralische Bedeutung, den Einfluß auf die Geschichte der Menschheit. Sie vergleichen ihn mit Buddha, Konfuzius, Sokrates und anderen Weisen und großen Persönlichkeiten der Geschichte. Aber sie kommen nicht soweit, ihn in seiner Einzigartigkeit anzuerkennen.“
Papst Benedikt XVI. während seiner Predigt am gestrigen Fest Petri und Paul
Es kommt heute
Vatikan. Heute veröffentlicht der Vatikan ein Schreiben Papst Benedikt XVI. an die chinesischen Katholiken. Das teilte der Pressesaal des Heiligen Stuhles gestern mit. Der bereits für Ostern erwartete Brief richtet sich an Bischöfe, Priester, Ordensleute und Gläubige der Kirche im Reich der Mitte.
Homos verklagen Bischof
Belgien. Eine homo-ideologische Vereinigung hat den Bischof von Namur, Mons. André-Mutien Léonard, verklagt. Namur befindet sich 65 Kilometer südöstlich von Brüssel. Vor einigen Monaten hatte der Bischof in der Wochenzeitschrift ‘Télémoustique’ zur Homo-Frage Stellung genommen. Er konstatierte mit Bezug auf den Wiener Psychologen Sigmund Freud († 1939), daß die Homo-Unzucht „anormal“ ist. Nach Ansicht der Homo-Kläger verstieß diese Feststellung gegen das belgische Antidiskriminierungsgesetz von 2003.
Zutrittsverweigerung
Deutschland. Der katholisch erzogene, satanische Schock-Rocker Marilyn Manson (38) wurde am Mittwoch der Zutritt zum Kölner Dom verweigert. Das behauptete Manson vor der ‘Deutschen Presseagentur’. „Wahrscheinlich weil ich Lippenstift drauf hatte“, vermutet der satanische Musiker. Die Kathedrale sei „einer der schönsten Orte“, die er bisher gesehen habe. Gestern stellte Manson in Köln eine Ausstellung von 33 Aquarellen vor. Unter ihnen befindet sich ein Bild, das Adolf Hitler mit nackten Frauenbrüsten darstellt.
Neugierig
Deutschland. Papst Benedikt XVI. macht die deutsche Feminismus- und Abtreibungsideologin Alice Schwarzer (64) „neugierig“. Das erklärte Frau Schwarzer vor der deutschen Boulevardzeitung ‘Bunte’. Sie würdigte auch die hohe Sensibilität des Papstes für die Verbrechen der Nationalsozialisten. Benedikt XVI. sei er im Gegensatz zu seinem Vorgänger ein Intellektueller. Frau Schwarzer fühlt sich selber als „Kultur-Christin protestantischer Prägung“. Die Ende der sechziger Jahre bei den Protestanten Ausgetretene bezeichnet sich als ungläubig.
© Bild: Fabio Pozzebom, Lizenz: Creative Commons
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Montag, 2. Juli 2007 13:35
Benedikt: @ Rudolfus
Ob dieser Chocrocker tatsächlich ein satanischer Gläubiger ist, das kann man bezweifeln
Allerdings. Genau wie andere Kunstrichtungen will auch Musik letztendlich provozieren. Dieses Satan-Gehabe ist bei den meisten Rockbands schlichte Maskerade. Auch wird unter Satan oftmals nicht das verstanden, was ein religiöser Mensch eigentlich darunter versteht. „Satan“ steht hier eher im übertragenen Sinne für den Gefallenen, aus der Gesellschaft Ausgestoßenen, Widerspruchleistenden etc.
Widersprüchlich ist daher auch die Vita vieler Protagonisten der Rock/Metal Szene.
Der Frontmann der Gruppe „Manowar“ ist Malteserritter.
Der Sänger der Gruppe „Slayer“ ist bekennender Katholik, singt aber auch die antichristlichen Texte des Songwriters.
Die Gruppe „Helloween“ (sic) trägt zwar die Hölle im Namen, schreibt aber Lieder wie „Hey Lord“ und „Laudate Dominum“, die sich auf christliche Themen beziehen.
Die Gruppe „Iron Maiden“ fällt seit neuestem mit Texten auf wie: „he gave his life for us, he fell upon the cross, to die for all of us, who never mourns his loss“.
Wenn auch anzumerken ist, dass diese Szene vermutlich auch wirklich gefährliche Satanisten beheimatet, so ist doch nicht zu ignorieren, dass offenbar ein Gutteil der anderen Leute in Wirklichkeit Suchende sind.
Allerdings. Genau wie andere Kunstrichtungen will auch Musik letztendlich provozieren. Dieses Satan-Gehabe ist bei den meisten Rockbands schlichte Maskerade. Auch wird unter Satan oftmals nicht das verstanden, was ein religiöser Mensch eigentlich darunter versteht. „Satan“ steht hier eher im übertragenen Sinne für den Gefallenen, aus der Gesellschaft Ausgestoßenen, Widerspruchleistenden etc.
Widersprüchlich ist daher auch die Vita vieler Protagonisten der Rock/Metal Szene.
Der Frontmann der Gruppe „Manowar“ ist Malteserritter.
Der Sänger der Gruppe „Slayer“ ist bekennender Katholik, singt aber auch die antichristlichen Texte des Songwriters.
Die Gruppe „Helloween“ (sic) trägt zwar die Hölle im Namen, schreibt aber Lieder wie „Hey Lord“ und „Laudate Dominum“, die sich auf christliche Themen beziehen.
Die Gruppe „Iron Maiden“ fällt seit neuestem mit Texten auf wie: „he gave his life for us, he fell upon the cross, to die for all of us, who never mourns his loss“.
Wenn auch anzumerken ist, dass diese Szene vermutlich auch wirklich gefährliche Satanisten beheimatet, so ist doch nicht zu ignorieren, dass offenbar ein Gutteil der anderen Leute in Wirklichkeit Suchende sind.
Samstag, 30. Juni 2007 23:04
Graf von Galen: Satanisten in den Dom zu Köln ?
Kardinal Meisner sollte dem Dom- Schweizer, der
Herrn Manson die Tür gewiesen hat, eine Sonderprämie
und ein Kölsch spendieren.
Herrn Manson die Tür gewiesen hat, eine Sonderprämie
und ein Kölsch spendieren.
Samstag, 30. Juni 2007 22:27
Christian Hüller: @ Gallowglas
Oh, Gallowglas. Also noch mal für die Verstockten unter uns:
1. Wenn ein Bischof heiratet, soll er das nur einmal tun. Kinder aus dieser Ehe sollen in einem bestimmten Sinn erzogen werden.
2. Diese Deutung der Timotheusbriefpassage ergibt sich aus der allgemein gehaltenen Empfehlung des Apostel Paulus, also formal desselben Autors wie der Verfasser des Timotheusbriefes, nicht zu heiraten bzw. ehelos zu leben.
Ansonsten würde der Apostel sich selbst widersprechen. Für so dumm wollen wir den Apostel aber nicht halten, oder etwa doch?
3. Diese Deutung ergibt sich mit noch gewichtiger Autorität aus Worten des Herrn, der von einer Ehelosigkeit um des Himmelreiches spricht, und die Nachfolge ohne Frau und Kind empfiehlt.
4. Schon in der Alten Kirche gab es ehelose Bischöfe.
Allein diese Tatsache beweist, dass Ihre Deutung abwegig ist.
Es wäre eine nette Geste, wenn Sie Ihren Irrtum nun öffentlich eingestehen würden.
1. Wenn ein Bischof heiratet, soll er das nur einmal tun. Kinder aus dieser Ehe sollen in einem bestimmten Sinn erzogen werden.
2. Diese Deutung der Timotheusbriefpassage ergibt sich aus der allgemein gehaltenen Empfehlung des Apostel Paulus, also formal desselben Autors wie der Verfasser des Timotheusbriefes, nicht zu heiraten bzw. ehelos zu leben.
Ansonsten würde der Apostel sich selbst widersprechen. Für so dumm wollen wir den Apostel aber nicht halten, oder etwa doch?
3. Diese Deutung ergibt sich mit noch gewichtiger Autorität aus Worten des Herrn, der von einer Ehelosigkeit um des Himmelreiches spricht, und die Nachfolge ohne Frau und Kind empfiehlt.
4. Schon in der Alten Kirche gab es ehelose Bischöfe.
Allein diese Tatsache beweist, dass Ihre Deutung abwegig ist.
Es wäre eine nette Geste, wenn Sie Ihren Irrtum nun öffentlich eingestehen würden.
Samstag, 30. Juni 2007 21:55
Gallowglas: @müller
Gallowglas: Können Sie nicht lesen?
Es heißt im betreffenden Timotheusbrief: der Bischof soll nur einmal verheiratet sein.
Sollen und müssen halten wir schon im Deutschen auseinander.
Die typische Ausrede … mit der Logik sind nat. auch die 10 Gebote ungültig, denn auch dort ist nur von „sollen“ (bzw. „nicht sollen“) die Rede, und nicht von „müssen“ (bzw. „nicht dürfen“) … genauso wie nahezu alle Ge- und Verbote der Bibel.
Was den „Gesamtzusammenhang der Hl Schrift“ betrifft … da hast du nun ein Problem, denn in der ganzen Bibel waren Priester verheiratet und es gibt KEINE Stelle, welche die Ehelosigkeit vorschreibt.
Auch aus dem Gesamtzusammenhang des Timotheusbriefes (und dem Titus, dort wird die Vorschrift wiederholt) ergibt sich deutlich, daß es eine Verpflichtung ist, denn sonst würde der dort stehende Satz : 1. Tim 3,4 „einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit. 5 Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen?“ keinen rechten Sinn machen …
Genausowenig wie im Titusbrief, wo steht : „Seine Kinder sollen gläubig sein; man soll ihnen nicht nachsagen können, sie seien liederlich und ungehorsam. “
Hmm, Kinder ohne Ehe und Partner … das hat doch bis dorthin nur eine geschafft … jedenfalls nach eurer Geschichte.
Es heißt im betreffenden Timotheusbrief: der Bischof soll nur einmal verheiratet sein.
Sollen und müssen halten wir schon im Deutschen auseinander.
Die typische Ausrede … mit der Logik sind nat. auch die 10 Gebote ungültig, denn auch dort ist nur von „sollen“ (bzw. „nicht sollen“) die Rede, und nicht von „müssen“ (bzw. „nicht dürfen“) … genauso wie nahezu alle Ge- und Verbote der Bibel.
Was den „Gesamtzusammenhang der Hl Schrift“ betrifft … da hast du nun ein Problem, denn in der ganzen Bibel waren Priester verheiratet und es gibt KEINE Stelle, welche die Ehelosigkeit vorschreibt.
Auch aus dem Gesamtzusammenhang des Timotheusbriefes (und dem Titus, dort wird die Vorschrift wiederholt) ergibt sich deutlich, daß es eine Verpflichtung ist, denn sonst würde der dort stehende Satz : 1. Tim 3,4 „einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit. 5 Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen?“ keinen rechten Sinn machen …
Genausowenig wie im Titusbrief, wo steht : „Seine Kinder sollen gläubig sein; man soll ihnen nicht nachsagen können, sie seien liederlich und ungehorsam. “
Hmm, Kinder ohne Ehe und Partner … das hat doch bis dorthin nur eine geschafft … jedenfalls nach eurer Geschichte.
Samstag, 30. Juni 2007 21:22
Christian Hüller: @ Gallowglas
„die Vorschrift, daß Pfarrer, Bischof & Co verheiratet sein müssen ect.“
Gallowglas: Können Sie nicht lesen?
Es heißt im betreffenden Timotheusbrief: der Bischof soll nur einmal verheiratet sein.
Sollen und müssen halten wir schon im Deutschen auseinander.
Es handelt sich hier um modale Hilfsverben, die einen unterschiedlichen Verpflichtungsgrad ausdrücken, der SELBSTVERSTÄNDLICH im Gesamtzusammenhang der Hl. Schrift zu lesen ist. Vergleichen Sie hierzu meine Ausführungen an anderer Stelle.
Gehen Sie mal zu einem Deutschlehrer und lassen Sie sich über modale Hilfsverben aufklären.
Die kath. Kirche hält sich heutzutage mehr an die Schrift als die allermeisten Evangelen, die vielfach den Zeitgeist zum Auslegungsprinzip der Hl. Schrift erhoben haben.
Gallowglas: Können Sie nicht lesen?
Es heißt im betreffenden Timotheusbrief: der Bischof soll nur einmal verheiratet sein.
Sollen und müssen halten wir schon im Deutschen auseinander.
Es handelt sich hier um modale Hilfsverben, die einen unterschiedlichen Verpflichtungsgrad ausdrücken, der SELBSTVERSTÄNDLICH im Gesamtzusammenhang der Hl. Schrift zu lesen ist. Vergleichen Sie hierzu meine Ausführungen an anderer Stelle.
Gehen Sie mal zu einem Deutschlehrer und lassen Sie sich über modale Hilfsverben aufklären.
Die kath. Kirche hält sich heutzutage mehr an die Schrift als die allermeisten Evangelen, die vielfach den Zeitgeist zum Auslegungsprinzip der Hl. Schrift erhoben haben.
Samstag, 30. Juni 2007 15:40
litterae sunt divitiae: @Geyer
Wo hingegen seine Theorie ins Konzept passt ist diese Nachjustierung nicht notwendig
Und genau das machen Sie bzw. dieser Bischof. Da, wo seine Theorie ins Konzept passt, wird er gerne zitiert, der Rest wird verschwiegen.
Im Übrigen habe ich mit keinem Wort gesagt, dass ich der Ansicht sei, dass Freud mit seiner Religionskritik Recht habe.
Und genau das machen Sie bzw. dieser Bischof. Da, wo seine Theorie ins Konzept passt, wird er gerne zitiert, der Rest wird verschwiegen.
Im Übrigen habe ich mit keinem Wort gesagt, dass ich der Ansicht sei, dass Freud mit seiner Religionskritik Recht habe.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.







