Protestantismus
Evangelische Freiheit
Wer zur Ehescheidung einer Landesbischöfin das Maul aufmacht, der wird zuerst unter Druck gesetzt und dann abgestraft.
Frau Margot Käßmann
Frau Margot Käßmann
(kreuz.net) Als Kirchensteuerzahler könne man dem eskalierenden Machtpoker an der Kirchenspitze nur fassungslos zusehen.

Das erklärt Dr. Friedrich Erich Dobberahn (57) in einem Leserbrief, der am 27. Juni in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ publiziert wurde.

Dobberahn ist seit September 2005 Dozent für Altes Testament am evangelischen Missionsseminar Hermannsburg. Das Seminar gehört zum Missionswerk der evangelischen Landeskirchen Hannover, Braunschweig und Schaumburg-Lippe.

In dem Leserbrief bezieht sich Dobberahn auf die Suspendierung eines Oberkirchenrates, der sich kritisch zur angekündigten Scheidung der evangelischen Landesbischöfin von Hamburg, Frau Margot Käßmann, geäußert hatte:

„Offenbar darf ein Oberkirchenrat, der in seiner Landeskirche immerhin für theologische Grundsatzfragen zuständig ist, zur Ehescheidung einer Bischöfin einer anderen Landeskirche keine persönliche Stellungnahme abgeben.“

Er werde zuerst unter massiven Druck gesetzt, damit er seine an der Bibel orientierte Kritik – sicherlich gegen seine eigene Überzeugung – zurücknehme: „Danach wird er sogar abgestraft, vom Amt suspendiert.“

Hier werde offensichtlich ein Exempel statuiert, „um weitere Kritiker an Frau Käßmann einzuschüchtern und mundtot zu machen.“

Mit demokratischen Spielregeln habe das nichts zu tun: „Nach dem Kirchentag zeigt sich die Kirche hier wieder von ihrer schlechtesten Seite.“

Evangelischer Kirchentag 2007 in Köln
Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler und der Präsident des Europäischen Parlaments Hans-Gert PötteringDer anglikanische Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu aus Südafrika beim Evangelischen Kirchentag 2007 in KölnDie deutsche Schauspierin Katja Riemann auf dem Kirchentag 2007

Das Entscheidende bestehe darin, daß Frau Käßmann nicht bloß Ehefrau und vierfache Mutter, sondern auch Bischöfin sei:

„Als Privatfrau kann sie sich durchaus ohne Kreditverlust für die angeschlagene Kirche scheiden lassen, aber als eine Bischöfin, welche die Scheidung einreicht, beschädigt sie die Vorbildfunktion und den hohen Symbolwert, den das Bischofsamt selbst in unserer säkularen Gesellschaft immer noch hat, nachhaltig.“

Damit sei gesellschaftlich ein weiterer kirchlicher Glaubwürdigkeitsverlust zu beklagen. Das habe auch der Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der ‘Evangelischen Kirche Deutschlands’ in Hannover, Axel von Campenhausen, festgestellt.

„Die zu verneinende Frage lautet: Kann Frau Käßmann weiter an der Spitze all derer stehen, die 1. Kor. 13, 5.7 in Traupredigten glaubwürdig auszulegen versuchen: »Die Liebe sucht nicht das ihre. Sie läßt sich nicht erbittern. Sie rechnet das Böse nicht zu. Sie erträgt alles. Sie glaubt alles. Sie hofft alles. Sie duldet alles«?“ – so Dobberahn:

„Wäre es da so schlimm gewesen, wenn Frau Käßmann, statt am Amt zu kleben, von selbst zurückgetreten wäre, um das hohe Ansehen ihres Amtes zu schützen?“

Entschieden protestiert Dobberahn „gegen die unerträgliche Okkupation der »Wahrhaftigkeit« durch Frau Käßmann, in welcher sie jetzt ihre Vorbildfunktion entdeckt“.

Alle jene, die versuchen, ihre in die Brüche gehende oder gegangene Ehe zu retten, können – so Dobberahn – nicht als „unwahrhaftig“ oder „scheinheilig“ gelten.

Außerdem werfe das Verhalten von Frau Käßmann ein „ganz schiefes Licht“ auf die Kirche, „wenn eine Bischöfin in der Öffentlichkeit extra verkünden muß, sie sei wahrhaftig.“

Das erinnere an den Ratschlag Domingos an König Philipp II. in Friedrichs Schillers „Don Karlos“, im Volk öffentlich verlautbaren zu lassen, die Königin sei tugendhaft.

Dies zu dekretieren heißt, Zweifel daran zu wecken.
      
80 Lesermeinungen
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#80   Bokrug †   22:05:40 | Dienstag, 4. September 2007
Genau genommen…
…geschah sie durch die Römer und die aristokratische sadduzäische Priesterkaste der Stadt Jerusalem…sowie die Grosskaufleute von Tyros…
Geschichte des Handels-Kapitals
www.vergessene-buecher.de
Wer hob denn die katholische Gemeinde- und Sozialordnung auf…Freimaurer und Calvinisten…
www.bilderberg.org
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#79   Aleph †   22:02:52 | Dienstag, 4. September 2007
Geldwechsler
Wenn man nur Scheine hat, die nicht in den Opferkasten passen, ist es schlimm. Denn es heißt doch: der Groschen in dem Kasten klingt… Wer sollte dann aber die großen Scheine wechseln? Dann kann man doch gar nicht froh genug sein, Geldwechsler anzutreffen.
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#78   GerdEric   22:00:28 | Dienstag, 4. September 2007
@Bokrug
Die Ausbeutung geschah durch die Römer, und in einer Weise durch die Herodianer.
Schauen Sie sich einfach die Geschichte der rkK an (Ablass usw.), dann wissen Sie, was Ausbeutung ist.
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#77   Bokrug †   21:53:09 | Dienstag, 4. September 2007
Geldwechsler aus dem Tempel treiben…!
Die katholische Kirche gewährt Gnade – die freimaurerischen Ritualhandlungen der liberalen Grosskaufleute tun das nicht!
www.transparentonline.de/…at/TP61%20Tempel.pdf
Die saddizäische Priesterkaste der Stadt Jerusalem beutete das Volk wie des Kaufleute von Tyros aus…
www.transparentonline.de/Nr61/61_10.htm
Ebenso handeln die Freimaurer heute…
www.bilderberg.org
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#76   GerdEric   21:41:55 | Dienstag, 4. September 2007
@Bokrug
Die Evangelisten erklären durch diese Verortung der prophetischen Aktion den Tempel zum eigentlichen Herrschaftszentrum. Auch der Aufstand 64 n.u.Z. richtete sich nicht ausschließlich gegen die römische Besatzungsmacht, sondern war gegen den Tempel als Ort der eigenen, korrupten Oberschicht gerichtet. Jesus setzt mit seiner Kritik also im Mittelpunkt der Macht und Profitgier an, die sich der religiösen Suche und Verunsicherung von Menschen stets bedient hat. Jesus stellt den Tempel als behaupteten Ort Gottes in Frage und knüpft an die prophetische Tradition an: Mit Jesus wird die kultische Sicherheit, gegen die die Propheten Altisraels kämpften, zerschlagen. Das Wunder der Gnade und Barmherzigkeit Gottes ist nicht an ein stabiles, rigides, kompliziertes System sakraler Gnadenmittel gebunden.
Sie trauen sich aber was,
oder haben Sie noch nicht gehört, dass auch Ihre römisch-katholische Kirche Steuern erhebt und sich Dienste bezahlen lässt?
Wenn Sie schreiben es wären die Evangelisten gewesen, die dies „verorten“, so unterstellen Sie denen, politisch geschrieben zu haben, und Jesus war doch nur ein Revolutionär, ein Rebell gegen die (schliesslich auch von der rkK Anerkennung der) Obrigkeit.
Sie untergraben hier eindeutig die Auffassung der rkK,
denn:
„Mit Jesus wird die kultische Sicherheit, … zerschlagen. Das Wunder der Gnade und Barmherzigkeit Gottes ist nicht an ein stabiles, rigides, kompliziertes System sakraler Gnadenmittel gebunden.“
Das sagen Sie mal den Katholiken!
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#75   Bokrug †   21:31:12 | Dienstag, 4. September 2007
Tempel-Steuer: Ausbeutung des Volkes…!
Damals wie heute…!
www.transparentonline.de/Nr61/61_10.htm
Die Evangelisten erklären durch diese Verortung der prophetischen Aktion den Tempel zum eigentlichen Herrschaftszentrum. Auch der Aufstand 64 n.u.Z. richtete sich nicht ausschließlich gegen die römische Besatzungsmacht, sondern war gegen den Tempel als Ort der eigenen, korrupten Oberschicht gerichtet. Jesus setzt mit seiner Kritik also im Mittelpunkt der Macht und Profitgier an, die sich der religiösen Suche und Verunsicherung von Menschen stets bedient hat. Jesus stellt den Tempel als behaupteten Ort Gottes in Frage und knüpft an die prophetische Tradition an: Mit Jesus wird die kultische Sicherheit, gegen die die Propheten Altisraels kämpften, zerschlagen. Das Wunder der Gnade und Barmherzigkeit Gottes ist nicht an ein stabiles, rigides, kompliziertes System sakraler Gnadenmittel gebunden.
www.transparentonline.de/…at/TP61%20Tempel.pdf
www.transparentonline.de/Nr61/61_10.htm
www.vergessene-buecher.de
www.abacuscity.ch/abashop?s=18&p=product…
www.bilderberg.org
www.fromthewilderness.com
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#74   GerdEric   21:23:47 | Dienstag, 4. September 2007
@Bokrug
…die Tauben im Tempel musste bezahlt werden.
Da bin ich aber nun erstaunt,
für die Kerzen in den katholischen Kirchen nicht? :-S
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#73   Bokrug †   01:30:17 | Dienstag, 4. September 2007
Für die Opfertiere…
…die Tauben im Tempel musste bezahlt werden.
Auf manchen der Silbermünzen war ein Bild des Melkart-Moloch-Mammon, des Stadtgottes von Tyros.
Somit war der Wucher, den die aristokratische sadduzäische Priesterkaste der Stadt Jerusalem mit der Tempelsteuer und dem Opferdienst betrieb, Götzendienst. Melkart wurde als gefallener Cherub charakterisiert.
www.transparentonline.de/Nr61/61_10.htm
www.transparentonline.de/…at/TP61%20Tempel.pdf
www.zeno.org/…ssenschaft+und+Jahwe
www.bsw.org/…/bibl81/Comm10m.html
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#72   taunuß   00:38:03 | Dienstag, 4. September 2007
Die Flöhe die Flöhe
die hupften in die höhe
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#71   GerdEric   00:35:46 | Dienstag, 4. September 2007
@Bokrug
U.a. für die aristokratische sadduzäische Priesterkaste der Stadt Jerusalem bildete die Tempel-Steuer die Machtbasis und Haupteinkommensquelle – die Christus mit seiner Vertreibung der Geldwechsler aus dem Tempel direkt angriff! So zeigte eine Silbermünze ein Bild des Stadtgottes von Tyros – Melkart.
Mit anderen Worten, Sie kennen den Sinn der Geldwechsler auch nicht.
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#70   taunuß   00:30:11 | Dienstag, 4. September 2007
Die Wanzen die Wanzen
die fingen an zu tanzen
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#69   Bokrug †   00:27:14 | Dienstag, 4. September 2007
Warum Christus mit Recht gegen Wucher predigte und einen trinitarischen Gott verkündigte…!
U.a. für die aristokratische sadduzäische Priesterkaste der Stadt Jerusalem bildete die Tempel-Steuer die Machtbasis und Haupteinkommensquelle – die Christus mit seiner Vertreibung der Geldwechsler aus dem Tempel direkt angriff! So zeigte eine Silbermünze ein Bild des Stadtgottes von Tyros – Melkart.
www.politonline.ch/index.cfm?content=news&n…
Man muß bedenken, daß Christus, als er die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel vertrieb, ein für Rom äußerst profitables Geschäft angriff, nämlich die römische Steuer auf die Gaben der Juden für den Tempel in Jerusalem. Deshalb war auch die Frage der römischen Münzen eine ständige Quelle des Konflikts, insbesondere als Pilatus 29-30 n.Chr. erstmals die offiziellen Münzen des Kaisers einführte, und versuchte, die besonderen jüdischen Münzen zu ersetzen.
Im Konflikt zwischen Pilatus und den Juden schlachtete Pilatus Josephus zufolge „viele Juden“. So töteten die Römer – unterstützt durch ihre Partei unter den Juden, die vom Hohepriester Kaiphas angeführt wurde – auch Jesus Christus. Kaiphas wurde 18 n.Chr. von Pilatus’ Vorgänger, dem römischen Prokurator Valerius Gratus, eingesetzt und 37 n.Chr. vom römischen Legaten Vitellius abgesetzt. Pilatus manipulierte die Anhänger des Kaiphas geschickt, indem er an jüdische Traditionen und die „öffentliche Meinung“ appellierte. Aber das Verbrechen, das man Jesus Christus vorwarf, war Aufstand gegen Rom: „Wer sich zum König macht, der ist wider den Kaiser.“ (Johannes 19, 12) .
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#68   GerdEric   00:03:47 | Dienstag, 4. September 2007
@Bokrug
So, es reicht, entweder beschränken Sie sich mit Ihrem Thema auf einen Diskussionsstrang, oder wir machen einfach Schluss.
Ständig schreiben Sie in andere Stränge rein, das muss nicht sein.
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#67   Bokrug †   23:57:37 | Montag, 3. September 2007
Die aristokratische sadduzäische Priesterkaste der Stadt Jerusalem betrieb durch das Tempel-System.
…ganz klar Wucher…
www.zeno.org/…ssenschaft+und+Jahwe
www.vergessene-buecher.de
So verhält es sich mit der neutestamentlichen Sicht über den Heiligen Geist. Ist der Begriff „Geist“ im Alten Testament mehr oder minder eine Umschreibung für Gott selbst – abgesehen von den Stellen über die SOIPHIA, die ebenfalls klar personal u.a. als „Braut Gottes“ usw. beschrieben wird –., wird es im Neuen Testament deutlich, das
dem Geist Gottes eine Existenz zuzuschreiben ist, die sich vom Vater und Sohn klar unterscheidet. Das heißt mit anderen Worten: der Geist steht in derselben Beziehung zu Gott wie Jesus selbst.
Zu all dem kommt noch hinzu, dass uns an einigen Stellen eine ausgeprägte Dreieinigkeitslehre formelhaft begegnet: „Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes…“ (Mt 28,19). „Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“
(2Kor 13,13).
Ähnlich der Apostel Paulus in 1Kor 8,6: „So haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.“ In Anlehnung an das Sch’ma bezieht Paulus die zwei Begriffe „Gott“ und „Herr“, die im alttestamentlichen Kontext einen und denselben Bezug haben, nun jeweils auf den Vater und den Sohn.
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#66   GerdEric   23:36:56 | Montag, 3. September 2007
@Bokrug
(die das wucherische Tempel-System betrieb, bei dem Christus die Geldwechsler aus dem Tempel vertrieb)
Welchen Sinn machten denn die Geldwechsler?
Musste man bei denen Steuern entrichten, etwa wie heute Kirchensteuer (früher zahlte mand en Zehnten und viel Volk wurde in der Christenheit versklavt), oder Eintritt…?
Verkauften die Glaskreuze oder Holzkreuze in allen Preislagen?
Und im Tempel waren die Geldwechsler…?
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#65   Bokrug †   22:54:38 | Montag, 3. September 2007
@GerdEric:
@GerdEric:
Ich bevorzuge die Einheitsübersetzung – inclusive der auch im Mittelalter empfohlenen Apokryphen, ohne die die Bibel nicht vollständig gelesen werden kann. Denn im Neuen Testament (wie auch im AT) wird beständig bezug auf Bücher genommen, die zu den Apokryphen zählen.
Dies sprach Jesus zur sadduzäischen Priesterkaste der Stadt Jerusalem (die das wucherische Tempel-System betrieb, bei dem Christus die Geldwechsler aus dem Tempel vertrieb).
Abrahamskinder und Teufelskinder
Jesus: „Ich weiß wohl, daß ihr Abrahams Kinder seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn mein Wort findet bei euch keinen Raum. Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke. Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, wie ich sie von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren; wir haben EINEN Vater: Gott. Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn ich bin nicht von selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt! Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von …
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#64   GerdEric   22:39:04 | Montag, 3. September 2007
@Bokrug
Warum verweisen Sie so gern auf Sites, in denen zugern die Bibelübersetzungen des martin luthers abgedruckt sind…
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#63   Bokrug †   22:35:22 | Montag, 3. September 2007
Den frühen Christen waren die problematischen Qualitäten des AT bewußt aber sie hatten nicht das…
…Werkzeug um die soferim-pharisäische Bearbeitung rückgängig zu machen und den ursprünglichen palästinensischen Text wiederherzustellen. Die Pharisäer, deren Lehren den Sieg unter den Juden davontrugen, übernahmen das palästinensische Erbe genau wie König Macbeth Schottland übernahm. (
Die frühen Christen entschieden, das AT weit beiseite zu legen (die Kirche verbot Laien es zu lesen) – aber nicht allzu weit. Sie verließen sich auf den hl. Paulus und später den hl. Augustinus, daß es möglich sei das AT im christlichen Geiste neu auszulegen.
Besser wäre es die palästinensische Lesart des AT wiederherzustellen, aber angesichts der Realität des ideologischen Ringens im historisch eben so entwickelten monotheistischen Judentum gegen das Establishment der Pharisäer und deren Nachkommen, die Tannaim, wäre es nicht leicht zu vollbringen.
Der große russische Historiker Leon Gumilev) versicherte, daß das AT aus historischen Gründen als latenter Teil des Christentums bestehen blieb: In dem Krieg der Ideologien zwischen der Orthodoxie und dem Gnostizismus (vom ersten bis vierten Jh.) wurde das AT von den Kirchenvätern als nützliche Waffe gegen manche der esoterischen gnostischen Ideen verwendet.
Aber das scharfe Schwert des AT wollte nicht in seiner Scheide schlafen. Die massive Einfuhr von Ideen des Alten Testamentes durch die Protestanten belebte das versunkene jüdische Paradigma wieder .
Die extremste Form dabei sind die Calvinisten (Kapitalisten) und Puritaner, sowie Zeugen Jehovas.
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#62   Horst Metzker   18:21:56 | Dienstag, 3. Juli 2007
Na na na Rudolfus,
da hat der Ledlhuber die Wahrheit geschrieben um 10:45 so etwa, und Sie sind so nachtlaternig?
Sinds doch wieder gut!
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#61   Rudolfus   10:55:24 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Leblhuber / kreuz&quer-ORF-Religionspropaganda
Es reicht, mir kreuz&quer im ORF anzuschauen, wen ich Ihren Standpunkt wissen wollte.
Mir reicht die katholische Religion. Ich brauche keinen ORF, um über die eigene Religion „informiert“ zu werden.
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#60   Leblhuber   10:49:44 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Rudolfus:
Das Neue Testament reicht für den Neuen Bund prinzipiell aus. Das Alte Testament ist im Neuen Bund nur mehr ein Zusatz über die Geschichte Gottes mit dem Gottesvolk der Vergangenheit – damit man aus der Geschichte lernt
Da dürfte doch wohl eher Ihre reaktionäre Gesinnung die Feder führen, als Ihre Kenntnis. Aber es passt zu Typen ihresgleichen, alles auszublenden, was Ihren Schlüssellochblick auf Gott und die Welt stören könnte.
Schauen Sie auf Matthäus. Er will Jesus als den Erben Abrahams präsentieren, den im 1. Testament verheißenen Messias. Dazu benützt er die vielen Zitate aus dem 1. Testament.
Das „neue Gottesvolk“ stünde ohne Erbe da, wäre nicht das 1. Testament. Nehmen Sie es weg und Jesus der Christus wird zum jüdischen Wanderprediger. Welchen Gott beten Sie dann an? Was bleibt dann von der christlichen Ethik über?
Ihre bisherigen Postings legen den Verdacht nahe, dass Sie weder aus der Geschichte gelernt haben, noch in der biblischen oder historischen Theologie bewandert sind.
Etwas mehr Reflexion würde Ihnen sicher gut tun.
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#59   Rudolfus   09:27:42 | Dienstag, 3. Juli 2007
@GerdEric / Das Neue Testament
Wie christlich jemand ist, der meint, er könne das AT verunglimpfen, wird deutlich, wenn man das AT aus der Bibel entfernt, und die Zitate des AT aus dem NT streicht.
Es bleiben nur zwei Pappdeckel.
Das Neue Testament reicht für den Neuen Bund prinzipiell aus.
Das Alte Testament ist im Neuen Bund nur mehr ein Zusatz über die Geschichte Gottes mit dem Gottesvolk der Vergangenheit – damit man aus der Geschichte lernt.
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#58   GerdEric   08:21:28 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Andere
Sirilo: Moses hat die Offenbarungen für sein Volk bekommen, nicht für sich privat.
Das stimmt vollkommen.
Wer das in Zweifel zieht, leugnet jede Grundlage auch des Christentums.
Wie christlich jemand ist, der meint, er könne das AT verunglimpfen, wird deutlich, wenn man das AT aus der Bibel entfernt, und die Zitate des AT aus dem NT streicht.
Es bleiben nur zwei Pappdeckel.
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#57   Rudolfus   08:11:30 | Dienstag, 3. Juli 2007
Landesbischöfin Margot Käßmanns neueste Bucherscheinung
Im aktuellen A&M-Weltbild-Buchkatalog:
„Mit Herzen, Mund und Händen. Spiritualität im Alltag entdecken“ 160 Seiten. € 15,40
Frau Käßmann will die „Schatztruhe unserer spirituellen Tradition öffnen“.
Wer das Buch bei Weltbild kauft, unterstützt die Deutsche Bischofskonferenz.
Weltbild ist bekanntlich im DBK-Besitz.
Zusätzlich im A&M-Weltbild-Angebot:
„Martin Luther: Der Große Katechismus“ Sonderpreis: € 9,95
Zweifellos zwei wichtige Bücher für jeden, der sich für die evangelisch-lutherische Religion interessiert.
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#56   Horst Metzker   14:58:00 | Montag, 2. Juli 2007
Liebe Margot Käsmann,
aus Ihrer täglichen Erfahrung heraus, wissen Sie sehr gut was einer Ehe zuträglich ist und die Ehe ruiniert.
Wie viele Ehen werden aufrecht erhalten, weil es die Öffentlichkeit so erwartet? Aber die Öffentlichkeit erwartet dass Sie und ihr Gatte lügen vor Gott. Sie sollen also lügen, weil es die Masse so erwartet? „Das tut man nicht, da muss man sich beherrschen, ein Leben lang.“
Ist es nicht toll, dass wir Menschen alles besser wissen, als Gott selbst?
Mit höchstem Respekt grüßt Sie,
der katholische Horst Metzker!
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#55   r.ruhrgebietler   14:57:35 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Sirilo – ach so?
bei den Amsterdamer Botschaften wurden diese für hlg. röm. kath. Kirche gegeben! Und die Forderungen der liebenden Gottesmutter wurden nicht erfüllt. Welche Frage bliebe also zu beantworten?? Da Sie des lesens mächtig zu sein scheinen, dürfen Sie sich auch privat informieren. Mehr als die entsprechenden Hinweise geben kann keiner.
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#54   Sirilo   10:12:01 | Sonntag, 1. Juli 2007
@Kurt K.
Moses hat die Offenbarungen für sein Volk bekommen, nicht für sich privat.
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#53   Kurt K.   23:14:56 | Samstag, 30. Juni 2007
Privatoffenbarungen?
Sind nicht eigentlich fast alle Offenbarungen privater Natur? Zum Beispiel hat Moses seine Offenbarung ja auch allein bekommen, oder? War das auch eine irrelevante Privatoffenbarung?
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#52   Sirilo   20:23:36 | Samstag, 30. Juni 2007
@ruhrgebietler
Von „Anbetung“ hatte ich gar nichts geschrieben. Wie kommen Sie darauf?
Da es sich bei den Amsterdamer „Erscheinungen“ um eine Privatoffenbarung handelt, sind sie völlig irrelevant. Sie wissen sicher, daß kein Katholik verpflichtet ist, Privatoffenbarungen zu akzeptieren.
Im übrigen ist es bezeichnend, daß Sie auf meine Fragen (wie schon so oft) nicht geantwortet haben.
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#51   Florian Geyer   19:21:38 | Samstag, 30. Juni 2007
@Joseph
Sie haben recht – Ich würd auch eher „Mohr“ sagen
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#50   Joseph von Eichendorff   18:47:14 | Samstag, 30. Juni 2007
@Artois
Nein, ich meinte einen Afrikaner. Sie müssen wissen, ich habe nicht nur Abitur, sondern auch einen Hochschulabschluß einer deutschen Universität. Ich weiß, was ich schreibe und meine es auch so. Im übrigen habe ich wegen Ihrer rassistischen Äußerung die Redaktion benachrichtigt.
Das Wort „Neger“ mag vor 60-70 Jahren ja durchaus noch gesellschaftsfähig gewesen sein, so wie Sie es aber verwenden, ist es wohl ziemlich abfällig gemeint. Ist S. Em. Francis Kardinal Arinze eigentlich auch ein „Neger“? Sie sollten mal überdenken, ob Ihre Sprache dem Willen Christi entspricht!
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#49   r.ruhrgebietler   17:44:21 | Samstag, 30. Juni 2007
Sirilo – Sie wissen schon was gemeint ist!
Und Ihre Provokation wird hiermit nicht erwiedert.
Lesen Sie die Amsterdamer Botschaften!
Das letzte marianische Dogma wird MARIA MITERLÖSERIN, MITTLERIN UND FÜRSPRECHERIN sein! Auch wenn es Sie ärgert oder zu spitzfindigen Äußerungen reizt.
Übrigens: die liebende Gottesmutter war auch bei „letzten Abendmahl“ übrigens nicht dabei.
Mit der Anbetung haben Sie es jedenfalls nicht so recht.
Und Heiligenverehrung ist Ihnen offensichtlich nicht bekannt.
Denken Sie immer daran: Eine hlg. röm.-kath. Kirche ohne Heilige ist wie kochen ohne Wasser.
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#48   Artois †   17:01:44 | Samstag, 30. Juni 2007
@Eichendorffff
Sie meinen ja wohl einen Neger und keinen „Afrikaaner“ … ?
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#47   Joseph von Eichendorff   11:57:48 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Daniel Stöhr
Ich gebe Ihnen in soweit recht, als daß eine gültig geschlossene Ehe auch zwischen Nichtchristen unauflöslich ist.
Allerdings darf doch ganz stark bezweifelt werden, daß die Ehe der Käßmanns jemals gültig geschlossen wurde! Hatten beide Ehepartner den Willen zur im katholischen Sinne verstandenen Ehe? Hatten beide bei der Eheschließung die Unauflöslichkeit im Blick? Bonum coniugum? Bonum proli?
Ich glaube, da beide Ehepartner protestantische Theologen sind, und schon Luther, der ja für aufrechte Protestanten fast als der letzte Prophet gilt, die Sakramentalität der Ehe stark in Zweifel zog (um nicht zu sagen abstritt), kann ruhigen Gewissens von einer nicht gültig geschlossenen Ehe ausgegangen werden.
Die Beweislast liegt bei Frau Käßman, allerdings bezweifle ich zwei Dinge: 1. daß Sie sich auf Internetseiten wie „kreuz.net“ herumtreibt und diesen Thread liest, 2. daß sie ein Interesse daran hegt, die im katholischen Sinne verstandene Gültigkeit ihrer Ehe nachzuweisen!
Im übrigen: Die Trennung vom Ehepartner ist nicht zwingend sündhaft, die Sündhaftigkeit hängt von den Umständen ab. Ein Beispiel: wenn der eine Ehepartner wegen einer/eines Jüngeren/Schöneren/Reicheren den anderen verläßt, kann man dies dem anderen Ehepartner nicht zum Vorwurf machen. Die Frage ist, wie dieser andere Ehepartner damit umgeht. Wiederverheiratung ist bei einer zuvor gültig geschlossenen Ehe natürlich nicht möglich und das Konkubinat ist sowieso verboten, ob innerhalb oder außerhalb einer Ehe.
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#46   Sirilo   11:05:19 | Samstag, 30. Juni 2007
@ruhrgebietler
Sie schreiben: „Frauen haben während der Zelebration der hhlg. Messliturgie nichts im Altarraum zu zu tun oder zu suchen.“
Wissen das auch die Patres von der FSSPX? Kürzlich hatten sie bei der Messe ihrer Patrona-Bavariae-Demonstration in der Münchner Residenz eine große Statue einer Frau (Jungfrau Maria) über dem Tabernakel stehen. Lautet die Regel etwa: „Eine Frau aus Fleisch und Blut darf sich nicht im Altarraum aufhalten, die Statue einer Frau jedoch schon“?
In diesem Zusammenhang noch eine Frage: Dürfte die Muttergottes in einem Altarraum erscheinen oder nicht?
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#45   r.ruhrgebietler   09:16:44 | Samstag, 30. Juni 2007
Frauen haben während der Zelebration
der hhlg. Messliturgie nichts im Altarraum zu zu tun oder zu suchen.
Was ist also eine Bischöfin??
Eine satanische Groteske, die Jesus Christus versucht nachzuäffen. Jesus hat keine Frauen berufen. Und Luther hat sich ganz klar vom Papsttum losgesagt, dagegen gestellt. Er geht daher den Weg Satans: ego non servant!
Es ist eine Schande, daß die Redaktion überhaupt einen solchen Artikel bringt! Offenheit sollte nicht verwechselt werden mit der Unterstützung eines Irrglaubens!
Egal ob islamismus oder protestantismus (die ja bedeutend näher an Jesus Christus sind als die völlig irrgläubigen!)
Redaktion benachrichtigen
#44   Kurt K.   01:18:28 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Stöhr
Ich habs geahnt: Die Taufe MUSS nichtmal von einem Priester durchgeführt werden:
Die Taufe wird in der Regel von einem Geistlichen durchgeführt, im Notfall kann (und muss) jeder Laie eine gültige Taufe spenden (Nottaufe); nach römisch-katholischem und evangelisch-lutherischem Verständnis kann die Nottaufe sogar durch einen Nichtchristen gespendet werden.
quelle de.wikipedia.org/wiki/Taufe
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#43   Ansbach.Dragoner   01:17:40 | Samstag, 30. Juni 2007
@Daniel Stöhr
Josef Matula hat in Medjugorje ein Bekehrungserlebniss gehabt.
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#42   Ydefix   01:10:00 | Samstag, 30. Juni 2007
Josef Matula
nun bei der „Kirchenpolizei“ ? Hat er den Job als Privatdedektiv dafür aufgegeben ? ;-)
Redaktion benachrichtigen
#41   Ansbach.Dragoner   01:07:07 | Samstag, 30. Juni 2007
Amtliche Meldung der Kirchenpolizei und des bischöflichen Geheimdienstes seiner Majestät Msg.Levebvr
Frau Käßmann wird heiliggesprochen. Ähnlich Jeanne d Arc malte sie einen Oberlippenbart auf und schlich sich in die FSSPX ein um als Piuspriester den alten Ritus zu erlernen damit danach der Protestantismus von innen zersetzt werden kann. Leider wurde ihre Tarnung aber von ihrem Gatten – einem Logenbruder – verraten der sich promt von ihr trennte und somit ihren Ruf in protestantischen Kreisen unterminierte.
gezeichnet:
Josef Matula (Bereichsleiter)
Redaktion benachrichtigen
#40   Ydefix   00:57:57 | Samstag, 30. Juni 2007
Intention u. Taufe:
Die übliche Formel bei den Theologen lautet, dass derjenige „das tun will, was die Kirche tut“. Wenn man die Formel aber nicht ganz leer laufen lassen will, dann kann man es wohl nicht für ausreichend halten, dass der Spender einfach den „Vers“ aufsagt und Wasser über den Kopf gießt. Wenn die „Theologen“ und „Priester“ in der „Konzislkirche“ aber nicht mehr wissen, welche Wirkungen die Taufe hat und was sie da eigentlich machen, dann wird das zweifelhaft.
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#39   litterae sunt divitiae   00:54:59 | Samstag, 30. Juni 2007
@Stöhr
Im Übrigen halte ich persönlich auch die Taufen in der V2-Sekte für zweifelhaft
Ich halte eher Ihre Ansichten für zweifelhaft. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie sich Leute wie Sie selbst katholisch nennen können, wo Sie doch nicht nur den Papst nicht anerkennen, sondern jetzt sogar eine voll gültige kath. Taufe in Zweifel ziehen wollen. Ich empfehle Ihnen die Zeugen Jehovas. Die kritisieren auch alles und jeden und halten sich selbst für was Besseres, weil nur sie wissen, wie’s geht. Ich glaube bei den Zeugen würden Sie sich wohl fühlen.
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#38   santo domingo 2   00:50:28 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Fundamentalist
:-# OK, ich halt’ ja schon die Klappe! :-D
Jedenfalls für die nächsten Stunden. Gute Nacht allerseits!
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#37   Kurt K.   00:48:48 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Stöhr
Welche Intention muss denn ihrer Meinung nach GENAU vorliegen?
Und von Wem muss die ausgehen?
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#36   Fundamentalist †   00:48:04 | Samstag, 30. Juni 2007
Letzte Meldung!
Wie kreuz.net aus wie immer sogenannter zuverlässiger Quelle erfahren hat, hat Frau Käßmann von jeher im sogenannten Alten Ritus zelebriert! Von jetzt an hat auf dieser page hier also jegliche Kritik an der sogenannten Bischöfin zu unterbleiben!!!!
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#35   Ydefix   00:46:56 | Samstag, 30. Juni 2007
@KurtK.:
Das ist Blödsinn. Das hat mit dem westfälischen Frieden oder irgendwelchen Verhandlungen nichts zu tun. Im Übrigen halte ich persönlich auch die Taufen in der V2-Sekte für zweifelhaft, weil dazu die Intention vorliegen muss.
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#34   Kurt K.   00:44:16 | Samstag, 30. Juni 2007
Kleine geschichte
Nun, ganz Unrecht hat Herr Stöhr nicht. Tatsächlich ist die Taufe allgemeingültig.
Ja, das ist so. Das hört sich aber doch ganz anders an, als das, was Stöhr von sich gibt:
auch ein Protestant untersteht der Jurisdiktion der kath. Kirche, weil er durch die Taufe als Kind in Mitglied in der röm-kat. Kirche geworden ist.
Letzteres ist in etwa so zu deuten: „Gut, machen wir halt Frieden (nämlich den westfälischen). Aber trotzdem! Wir sind die einzigen, die Taufen DÜRFEN. Zwar ist eure Taufe auch gültig vor Gott, aber trotzdem habt ihr nicht das Recht dazu das zu tun. Wir haben das Monopol! Und das bleibt so.“ *mit dem Fuss aufstampf*
Wahrscheinlich haben dann die Verhandler der kath. Kirche wie Kinder so lange die Luft angehalten, bis die Evangelen gesagt ham: „Na gut, dann schreibts halt so auf. Hat ja eh keine Auswirkungen.“
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#33   santo domingo 2   00:40:18 | Samstag, 30. Juni 2007
@ litterae sunt divitiae
Sicher – im Fall der Konversion genügt eine vorhergegangene trinitarische Taufformel. Das kann sogar die Mormonentaufe gewesen sein – nur wird das eben erst bei der Konversion relevant.
Soweit ich informiert bin, beansprucht die katholische Kirche auch keine Jurisdiktion über anderweitig trinitarisch Getaufte (außer wenn man „katholische Kirche“ mit den Anhängern von Herrn Lingen gleichsetzt… dort mag man das anders sehen).
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#32   litterae sunt divitiae   00:35:21 | Samstag, 30. Juni 2007
@santo domingo
Nun, ganz Unrecht hat Herr Stöhr nicht. Tatsächlich ist die Taufe allgemeingültig. Wenn z.B. ein Katholik zur ev. Kirche konvertiert, wird dort seine Taufe anerkannt und im umgekehrten Falle gilt die Taufe in der ev. Kirche auch bei den Katholiken.
Aber ich bezweifle, dass es Frau Käßmann oder irgendeinen anderen Protestanten kratzt, ob er der Jurisdiktion der kath. Kirche unterstellt ist. Die kath. Kirche hat jedenfalls de facto keinen Einfluss auf die Belange der ev. Kirche.
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#31   Ultramontanus   00:34:46 | Samstag, 30. Juni 2007
Puhh…der „Sinn“:
Was soll ich denn in meinem verrückten, kurzen Erdenleben für eine Vorstellung davon haben, was das Leiden in der Ewigkeit für einen „Sinn“ haben wird ?
Das Christentum ist jedenfalls die Religion des Kreuzes. Und Jesus meint, dass der, der sein Leben gewinnen will, es verlieren wird -und der, der es verliert, gewinnen wird.
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#30   santo domingo 2   00:33:42 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Daniel Stöhr
Na eben!
soweit derjenige, der tauft, die Intention hat, das zu tun, was die Kirche tut.
…und bei einer evangelischen Taufe ist üblicherweise nicht die Intention der katholischen Kirche vorhanden, oder täusche ich mich da?
Zumal wenn Sie die evangelische Kirche, wie Sie vor kurzem haben durchblicken lassen, für häretisch halten.
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#29   Ansbach.Dragoner   00:32:27 | Samstag, 30. Juni 2007
Zelebriert
Frau Käßmann im alten Ritus ?
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#28   Kurt K.   00:32:02 | Samstag, 30. Juni 2007
Oje! Zu Hülf!
Dann bin ich illegal aber wahrscheinlich gültig (wer kann schon ins Herz eines Menschen sehen?) getauft!
Und unterliege der Rechtsprechung der kath. Kirche. Sowas! Dumm nur für die Kirche, dass die nix mehr zu sagen hat, wa?
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#27   Ydefix   00:26:48 | Samstag, 30. Juni 2007
@santo domingo:
Nein! Taufe ist Taufe, das hatten wir hier vor kurzem schon mal. ERLAUBT ist die Spendung der Taufe nur in der kath. Kirche, gültig ist sie aber trotzdem auch außerhalb, soweit derjenige, der tauft, die Intention hat, das zu tun, was die Kirche tut.
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#26   Christian Hüller   00:26:29 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Kurt K.
…wird man bereit sein, eine unter Umständen auch schwierige Ehe als Opfer zu verstehen, das man auf sich nimmt und durchsteht bis zum Schluss.
Worin liegt der Wert des Opfers?
Ich habe jetzt nicht die Zeit, mich hierüber sehr lange zu ergießen.
Nur so viel:
Der Wert des Opfers liegt darin, dass der Mensch sich selbst erkennt, seine Fehlbarkeit, seine Verletzlichkeit, seine Begrenztheit.
Ein Mensch, der unfähig zum Opfer ist, wird hochmütig, lasterhaft, verdorben: er ist des geistigen Todes, selbst wenn er oder sie das nicht merken sollte.
Ein Mensch, der bereit ist zum Opfer, kann geistig wachsen, selbst wenn die äußerlichen Verhältnisse ganz und gar verloren scheinen.
Dies gilt auch im Hinblick auf die Ehe, die nur für sich selbst oder „das Glück“ des Partners steht, sondern besondere Funktionen zu erfüllen hat.
Im konkreten Fall geht es, um dies nochmals zu betonen, um das Bischofsamt, was die Angelegenheit besonders prekär macht.
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#25   Kurt K.   00:25:43 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Stöhr / Rechtsprechung
Jeder, der „gültig“ (was auch immer das bedeuten mag) getauft ist, untersteht der Rechtsprechung der katholischen Kirche – hoppla, also auch ich. Sowas – das wusste ich noch gar nicht. Da muss ich doch direkt mal unsren Priester um die Ecke mal fragen.
Nebenbei: Im Paradies – da wars halt paradiesisch. Und Adam hätte sich ja auch gar nicht scheiden lassen können, denn er war ja gar nicht verheiratet. Eva war eben nur die einzige Frau dort. Da wirds irgendwie schwierig, Ehe zu brechen – mangels anderer Partner. Auch fallen die alltäglichen Streitigkeiten weg (wer bringt den Müll raus? Wieso lässt du immer die Zahnpasta offen? Dein Auto-Hobby geht mir auf die Nerven! Du schaust immer anderen Frauen nach!), wenn man keine Sorgen hat.
Und als Abschluss: Können Sie denn einen Sinn erkennen im Leiden aller Beteiligten bis zum „Schluss“ also dem Tod?
:-D
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#24   Ansbach.Dragoner   00:23:39 | Samstag, 30. Juni 2007
Objektiv
und der Ehrlichkeit halber muß sich Frau Käßmann eingestehen dass die Zeichen der Zeit bereits merkliche Spuren auf ihrem früher sicher sehr hübschen Antlitz hinterlassen, man betrachte nur die Krähenfüßchen um den Mundwinkel. Auch kann ich ihren Gatten nachvollziehen, denn wenn schon evangelich dann auch voll ausnützen und sich ein jüngeres Baujahr zulegen :-D
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#23   santo domingo 2   00:22:51 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Daniel Stöhr
Wie bitte?
Zudem ist Käsmann mglw. gültig getauft und untersteht damit formell der Jurisdiktion der kath. Kirche.
Dafür müßte sie aber katholisch getauft sein!
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#22   Ydefix   00:21:48 | Samstag, 30. Juni 2007
Nochmals:
auch ein Protestant untersteht der Jurisdiktion der kath. Kirche, weil er durch die Taufe als Kind in Mitglied in der röm-kat. Kirche geworden ist. Wenn er sich vom Leib der Kirche später durch Häresie getrennt hat, ändert sich in dieser Hinsicht nichts. Oder warum glauben Sie denn, dass die Kirche die Häretiker -z.B. einen Jan Hus- verurteilt hat ? Weil sie über diese Leute eine Jurisdiktion beansprucht.
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#21   litterae sunt divitiae   00:18:34 | Samstag, 30. Juni 2007
Schon gemerkt?
Frau Käßmann ist evangelisch! Wieso will man sie hier dann mit katholischen Maßstäben messen? In der ev. Kirche ist die Ehe kein Sakrament. Und wäre Frau Käßmann katholisch, wäre sie auch sicherlich keine Bischöfin, sondern irgendeine Gemeindereferentin im tiefsten Sauerland – nein, pardon, kleine Korrektur! Seit ihrer Scheidung wäre sie arbeitslose Gemeindereferentin im Sauerland. :-D
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#20   Ydefix   00:16:37 | Samstag, 30. Juni 2007
Nach katholischer Lehre,
ist auch eine Ehe zwischen Nichtchristen unauflöslich, weil die Ehe schon im Paradies eingesetzt wurde und als unauflöslich von Gott von Anfang an gewollt war. Zudem ist Käsmann mglw. gültig getauft und untersteht damit formell der Jurisdiktion der kath. Kirche.
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#19   Kurt K.   00:12:38 | Samstag, 30. Juni 2007
Aha, Stöhr…
die EVANGELISCHE Bischöfin ist also neuerdings katholisch und muss sich an die Moral der Katholiken halten…
Nun gut, wenn Sie das sagen… :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#18   Ydefix   00:09:55 | Samstag, 30. Juni 2007
Kurt K.,
was wollen Sie eigentlich ? Sie sind nach eigenem Bekenntnis kein Katholik, da ist es total logisch, dass niemand erwarten würde, dass Sie mit der kath. Morallehre übereinstimmen oder sie einhalten wollen. Gleiches gilt für die „Homosexuellen“, die hier posten. Was soll das ganze also ?
Wenn man Katholik ist, aktzeptiert man vorbehaltlos das Urteil der Kirche (in diesem Falle: Unauflöslichkeit der Ehe).
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#17   Kurt K.   00:06:29 | Samstag, 30. Juni 2007
Scheidungen die III.
wird man bereit sein, eine unter Umständen auch schwierige Ehe als Opfer zu verstehen, das man auf sich nimmt und durchsteht bis zum Schluss.
Wozu?
Ist beiderseitiges Leiden denn für irgendwas gut? Opfer wofür? Dass andere sehen, dass eine Ehe ewig besteht, egal wie beschissen es den Menschen dabei geht? Is doch kein guter Wert an sich, das Leiden. Vor allem dann nicht, wenns keinen Sinn macht. Beide Partner unglücklich, die Kinder auch, denn die merken das ja.
Früher wurde das ganz einfach durch Ableben des Partners gelöst, oder, wenn die Ehepartner Adelig waren, durch eine Sondergenehmigung des Papstes. Ersteres geht heute kaum noch. Glücklicherweise. Zweites aufgrund des fehlenden Adels nicht mehr. Auch gut so.
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#16   Christian Hüller   23:58:57 | Freitag, 29. Juni 2007
Ehe III
„Denn wir sind Glieder seines Leibes. Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies Geheimnis ist groß; ich deute es auf Christus und die Gemeinde.“ (Eph. 5,30-32)
Die Ehe entspricht dem Verhältnis Christi zu seiner Kirche. Dieses Verhältnis ist eine Treueverhältnis, das die Kirche nicht einfach lösen kann. Jesus selbst sagt, dass der Mensch eine (gültige) Ehe nicht trennen darf.
Wenn man dies anerkennt und nicht verdrängt, wird man bereit sein, eine unter Umständen auch schwierige Ehe als Opfer zu verstehen, das man auf sich nimmt und durchsteht bis zum Schluss.
Darin liegt eine Wahrhaftigkeit, die sich unmittelbar am Wort Gottes orientiert. Diese Wahrhaftigkeit fördert man als Bischof und Vorbild im Glauben am besten dadurch, dass man sich entsprechend verhält.
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#15   simon   23:58:31 | Freitag, 29. Juni 2007
@Christian Hüller
>Es ist aber interessant, sich zu vergegenwärtigen, welche
>Folgen die Verweltlichung der Kirche für deren moral.
>Glaubwürdigkeit besitzt …
Die Kirche akzeptiert eine Trennung der Ehepartner, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft aus wichtigem Grund nicht aufrecht zu erhalten ist. Darin ist die Kirche klar und nie leichtfertig. Die Ehe als solche wird dadurch nicht aufgelöst oder gar einer anderen Beurteilung unterzogen.
Mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen.
Die Haltung der Kirche in dieser Frage ist sehr klar.
Als Katholik maße ich mir dagegen nicht an, mich in die Belange einer anderen (kirchlichen) Gemeinschaft einzumischen. Schließlich verbitte ich mir Einmischung in katholische Fragen von evangelischer Seite entschieden.
Wie die lutherische Gemeinschaft mit der „Scheidung“ ihrer leitenden Angestellten Margot Käßmann umgeht, ist einzig und allein deren Sache.
Persönlich haben Frau Käßmann und ihre Familie mein tiefes Mitgefühl in dieser schweren Situation.
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#14   Kurt K.   23:43:46 | Freitag, 29. Juni 2007
Scheidungen die II.
Also gut – das ist also ein Zeichen für Sündhaftigkeit. Schön. Und? Schliesslich hat die gute Bischöfin ja nicht behauptet, Sündenfrei zu sein.
Und da sich ihre Schäfchen scheiden lassen dürfen, „wenns nicht mehr geht“, dann sollte auch sie das dürfen, ohne von anderen an den Karren gefahren zu bekommen. Wahrscheinlich hat sie sich diesen Schritt auch gut überlegt. Schliesslich lässt sich kaum kemand „einfach so“ scheiden, sondern man denkt gut über diesen Schritt nach. bei einer Bischöfin darf man sicher davon ausgehen, dass sie das nicht „aus jux und dollerei“ macht, alleine wegen der Reaktionen der Öffentlichkeit (also z.B. wegen Ihnen!) diesen Schritt genau überdacht hat.
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Sehen Sie das nicht ebenso?
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#13   Christian Hüller   23:30:33 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Kurt K.
Das Scheitern einer Ehe ist Ausdruck der Sündhaftigkeit des Menschen.
Das ist gemeinsame kath. und evang. Überzeugung; im Hinblick auf eine gescheiterte Ehe muss man und frau also nicht die eigene „Wahrhaftigkeit“ hervorkehren.
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#12   Tammox †   23:29:02 | Freitag, 29. Juni 2007
Vorbildlich agieren die Kreuz.net’ler erst recht nicht
Hat jemand hier schon mal ganz grob was gehört, von Johannes, 8?
„7Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: bWer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. 8Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. 9Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. 10Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? 11Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und csündige hinfort nicht mehr.“
Offenbar nicht, denn begeistert wird ja immer wieder auf andere eingedroschen und sich das Maul zerfetzt.
Der Artikel ist ohnehin ein Witz und strotzt vor Fehlern – beispielsweise ist Margot Käßmann natürlich NICHT Landesbischöfin von Hamburg (das ist Maria Jepsen), sondern von Hannover. Aber in dem Eifer Andersgläubige mit Dreck zu bewerfen, kommt es wohl auf Fakten nicht mehr an.
Ich stelle fest, daß auch ein Satz wie: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ Hier offenbar unbekannt ist.
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#11   Kurt K.   23:13:36 | Freitag, 29. Juni 2007
Scheidungen
Ich dachte eigentlich immer, im Protestantismus ist es erlaubt, sich scheiden zu lassen?!
Bin da kein Experte…
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#10   Christian Hüller   23:12:11 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Simon
Es ist aber interessant, sich zu vergegenwärtigen, welche Folgen die Verweltlichung der Kirche für deren moral. Glaubwürdigkeit besitzt: Wenn in Zukunft eine evangel. Christ seinen Ehepartner in die Wüste schickt, kann er immer -besten Gewissens- auf Frau Käßmann als moral. Vorbild verweisen, frei nach dem Motto: „Was wollen Sie denn, Herr Pastor? Ich bin wahrhaftig, es war nicht mehr auszuhalten…“ Persönliche Wahrhaftigkeit ist sicher eine Grundtugend; aber jeder hat eben seine eigene…; es ist eine Grundtendenz des Menschen, sich immer im Recht zu sehen.
Fazit: Ein weiterer Schritt zum ethisch-moralischen anything goes.
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#9   simon   22:50:44 | Freitag, 29. Juni 2007
wieso
interessiert sich ein „katholisches“ Nachrichtenportal (katholisch bezweifele ich deshalb in Gänsefüßchen) für eine Frau, die einer anderen Religionsgemeinschaft angehört?
Wollte Frau Käßmann konvertieren und im Bistum Hildesheim Gemeindereferentin werden, so wäre es Sache des Offizialats, sich um ihre „Eheprobleme“ zu kümmern.
In der gegenwärtigen Konstellation geht es uns nichts an.
Immerhin haben sich auch Katholiken (zu recht!) mokiert, als sich Frau Käsmann in katholische Fragen eingemischt hat.
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#8   Gerhard   22:24:50 | Freitag, 29. Juni 2007
Unrealistisches Wunschdenken
Wer in der Kirche Verantwortung trägt, muss so tun, als sei bei ihm alles in Ordnung! Von ihm wird erwartet, dass er Probleme unter den Teppich kehrt, statt sich mit ihnen auseinanderzusetzen und zu einer Lösung zu finden, wie Bischöfin Käßmann es ehrlicherweise gemacht hat.
Wer in der Kirche Verantwortung trägt, muss sich vom normalen Kirchenvolk unterscheiden und einige Zentimeter über dem Erdboden schweben! –
Wann lernen wir es endlich, solch unrealistisches Wunschdenken abzulegen?!
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#7   landorganist   21:41:47 | Freitag, 29. Juni 2007
@eichendorff
Wenn Sie nicht genau informiert sind, sollten Sie die Klappe halten, auch wenn das bei Hetznet nicht unbedingt usus ist.
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#6   Bruder Theophil   20:11:21 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Bongartz
Ist Ihnen die Gnade der Wiedergeburt zuteil geworden ?
Das müssen doch wirklich nette Leute sein in der Redaktion. Haben Sie sich denn auch ordentlich bedankt ?
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#5   Joseph von Eichendorff   19:44:55 | Freitag, 29. Juni 2007
nun jaa…
soviel ich weiß, allerdings bin ich auch nicht genau informiert, gab es mal gerüchte um einen afrikaner an frau käßmanns seite…
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#4   Charlotte Bongartz †   19:32:13 | Freitag, 29. Juni 2007
@Unschuld (kurze, letzte Bemerkung zum Thema)
„Ehebruch“ meint eine außereheliche Beziehung. Wie auch hier zu lesen war, hatte das Ehepaar Käßmann sich nix mehr zu sagen. „Ehebeenderin“ wäre also treffender, als „Ehebrecherin“, denn eine Affäre parallel zur Ehe ist wohl bislang nicht bekannt, oder?
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#3   Unschuld   19:15:35 | Freitag, 29. Juni 2007
Das Gebot ‘Du sollst nicht ehebrechen’
gilt offenbar nicht für weibliche Bischöfe!
Unschuld
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#2   Charlotte Bongartz †   19:14:04 | Freitag, 29. Juni 2007
Hoppla: SOMMERLOCH?
Dieser Leserbrief, der hier als Artikel verkleidet wiederkehrt,
hat inhaltlich nicht viel mehr zu bieten, als die vorangegangenen Artikel zum gleichen Thema. Ist Käßmann
so’ne Art Beschäftigungstherapie? Bitte etwas mehr Abwechslung! Vielleicht noch mal etwas über die NPD oder
das Holocaust-Mahnmal?!
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#1   Ursula Pons   18:50:42 | Freitag, 29. Juni 2007
Es kehre
ein jeder vor seiner eigenen Türe!
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