Nachdem sich die Freigabe der Alten Messe nicht mehr aufhalten läßt, versuchen die Bischöfe zu retten, was zu retten ist. Ein Teilnehmer der jüngsten Geheimaudienz arbeitet sogar mit Halbwahrheiten.
Die anwesenden Prälaten beim Geheimtreffen von links: Burke, Bagnasco, Koch, Dziwisz, Bertone, Engone, Benedikt XVI., O’Malley, Castrillón, Ruini, Toppo, Ricard, Pell, Arinze und Murphy O’Connor
(kreuz.net, Boston) Nachdem der Vatikan die baldige Veröffentlichung des Motu Proprio zur Freigabe der
Alten Messe angekündigt hat, versuchen die Bischöfe zu beschwichtigen.
Bei dem Geheimtreffen vom Mittwoch
war auch der Erzbischof von Boston, Sean Patrick Kardinal O’Malley (63), anwesend.
Gestern Freitag spielte
Kardinal O’Malley die Bedeutung des bevorstehenden Motu Proprio auf seinem persönlichen Weblog herunter.
Kardinal O’Malley
Die Alte Messe sei für die Vereinigten Staaten „keine dringende“ Angelegenheit. Das Motu Priorio werde
kaum Veränderungen bringen.
Das Interesse an der Alten Messe sei „besonders niedrig“.
Bei dem Geheimtreffen
informierte der Kirchenfürst die Anwesenden, daß in den Vereinigten Staaten angeblich nur sehr wenige
Leute der Alten Messe beiwohnen würden.
Gemäß den „Untersuchungen“ von Kardinal O’Malley gibt es in
den USA „nur 18 Priorate der Priesterbruderschaft St. Pius X“.
Der Kardinal versteht es offenbar, die
Wahrheit bewußt zu verdunkeln.
Die USA sind weltweit der zweitgrößte Distrikt der Piusbruderschaft.
Tatsächlich gibt es nur 18 Wohnzentren für die Patres. Doch von dort aus betreuen sie 104 Kapellen in
38 Bundesstaaten, 24 Schulen, vier Exerzitienhäuser, vier Sommerlager, eine Hochschule und ein Priesterseminar
mit 63 Seminaristen.
Ferner betonte der Kardinal, daß es in seiner Erzdiözese
schon seit Jahren eine Erlaubnis für die Alte Messe gebe. Sie sei „gut besucht“. Falls weiterer Bedarf
aufkomme, werde er entsprechen.
In Wahrheit kämpft die Indultgemeinde von Boston seit mehreren Jahren
mit dem Kardinal um ihr Bestehen.
Erst diesen April hat er die Messe gegen den massiven Widerstand der
Gläubigen in eine andere Kirche verlegt.
Im August 2005 bat die Indultgemeinde neben der Alten Sonntagsmesse
auch um Werktagsmessen im Römischen Ritus. Man schlug dem Kardinal auch vor, daß ein Pater der Priesterbruderschaft
St. Petrus oder des Instituts Christus König die Gemeinde übernehmen könnte. Kardinal O’Malley lehnte
ab.
Der Antwortbrief des Bostoner Ordinariates vom Februar 2006 erklärte ausdrücklich, daß schon ähnliche
Anfragen eingegangen waren.
„Der Erzbischof beabsichtigt nicht, eine Pfarrei nach dem tridentinischen
Ritus zu beginnen.“
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Verschleierung? Der Kardinal versteht es offenbar, die Wahrheit bewußt zu verdunkeln. Die USA sind weltweit
der zweitgrößte Distrikt der Piusbruderschaft. Tatsächlich gibt es nur 18 Wohnzentren für die Patres.
Doch von dort aus betreuen sie 104 Kapellen in 38 Bundesstaaten, 24 Schulen, vier Exerzitienhäuser, vier
Sommerlager, eine Hochschule und ein Priesterseminar mit 63 Seminaristen. Ui, und was hat der Kardinal
jetzt verschleiert? In den USA gibt es 64 Mio Katholiken. Diese Zahl allein drückt mithin genau das aus,
was der Kardinal gesagt hat: Geringfügigkeit. Ein Seminarist auf eine Million Katholiken, 104 Kapellen
in 194 Bistümern, was soll das anderes sein als eine Randerscheinung? Die Traditionalisten täten wohl
daran, mal aus ihrem Mikrokosmos auszusteigen. Ansonsten werden sich etliche nach Erscheinen des Motu
proprios noch viele Fragen stellen müssen.
Streit ? Wieso sollte man denn gleich alles ablehen, was kommt. Da es der selbe Glaube ist, kann man es
respektieren. Manche Menschen brauchen eben feste Traditionen und Riten, ich finde das nicht schlecht,
obwohl ich kein Anhänger der „Alten Kirche“ bin.
Kardinal O’Malley Jeden Tag lese ich die Nachrichten hier auf Kreuz.net und bin sehr dankbar dafür, dass
es noch gute und treue Katholiken gibt wie die, die diese Webseite betreuen. Daher fühle ich mich verpflichtet
zu sagen, dass dieser Artikel fehl am Platz ist. Kardinal O’Malley ist ein äußerst orthodoxer Priester
und Bischof, der immer die Treue zur Kirche berücksichtigt. Dass er die Details des bevorstehenden Motu
Proprio untergraben würde, lässt sich gar nicht glauben. Seine Entscheidungen werden nicht leicht getroffen
oder vom Zeitgeist beeinflußt. Wenn er nur der Bischof meines Bistums wäre …
Ein Opfer für alle Messen Deshalb wird in der Messe kein Opfer widerholt, aber sie ist jenes Opfer. Es
gibt nur ein Opfer, und dieses Opfer war auf Golgatha im Jahr 33 so gegenwärtig wie es sonntags auf dem
Altar in Ihrer Kirche gegenwärtig ist. Ein Opfer ist ein Opfer und kan daher nicht wiederholt werden,
weil es nur das eine Opfer gibt. Ales andere sind Vergegenwärtigungen, keine neuen Opfer, weil kein heutiger
Priester, auch keiner von der altrituellen Liga, das „Opfer“ vollziehen dürfte oder wollte. Es ist Vergegenwärtigung
des EINEN OPFERS, dem kein „Opfer“ gleichkommen kann. Etwas anderes geschieht auch nicht im Trident-Ritus,
auch da geht es nur um Vergegenwärtigung. Das ändert auch nichts an der Tatsache, das auf dem Bild zum
Artikel 24 Kerzen brennen. Es wird nicht besser. Das eine Opfer ist ein für alle mal.
Was mich stört ist, dass fast immer so getan wird, dass der „NOM“ eine naja, sagen wir, neue Erfindung
einiger Kardinäle und zweier Päpste hintereinander war (Naja, es war ja immerhin die GANZE Kirchenhierarchie
vertreten). Das ist nicht so! Dieser „neue“ Ritus hat sehr wohl viele alte Teile behalten, andere Teile
aber weggelassen (z.B. das Stufengebet) und umfunktioniert. Dass das Wort Opfer nicht vorkommt, ist sicher
nicht damit zu begründen, dass dort etwas ganz anderes gefeiert wird. Viel eher bietet UNSER Wortschatz
eine andere Defintion von Opfer, die glücklicherweise im „NOM“ andere Ausdrucksformen gefunden hat! Also
von daher, alles halb so wild!
Wer war dabei? Teils liest man, daß 30 Leute bei dem „Geheimtreffen“ (wieso nennt man das eigentlich
Geheimtreffen?) dabei waren, mal liest man was von 25. Auf dem Photo sind 15. Wieviele waren denn nun
da? Oder ist das ein altes Bild aus der Mottenkiste?
28.IX-28.X. Schmarrer Entweder sind Sie auch Legastheniker oder gehören zum Club der Dreckschleudern?
Dann können Sie Ihre Meinung für sich behalten. Oder handeln Sie auftragsgemäß?
@Luther Seien Sie nicht oberflächlich! Der NOM mag gelegentlich äußerlich würdig gefeiert werden,
die Texte sind jedoch immer im besten Fall jene, die vor ca. 40 Jahren neu ausgedacht wurden und die –
gelinde formuliert – große Fehler enthalten. Der bekannteste: bei üblichem Gebrauch (2. HG) wird das
Heilige Messopfer im eigenen Text praktisch nicht erwähnt, als ‘Opfer’.
Luther, unbekannter Kaffee Sie haben auch schon“großartige“ NOM’s gefeiert. Gut so. Aber seien Sie ehrlich.
Jede Messe MUSS GROßartig gefeiert werden. Das erfordet die Ehre Gottes, das benötigt die menschliche
Seele zu ihrem Heil. Die Mehrheit der NOM’s im Westen bringen es nicht und, wenn wunderts, sind die meisten
NOM’s nur von wenigen Gläubigen frequentiert. Die wahre Messe im tridentinischen Ritus ist großartig
genug und den Zweck zu erfüllen, wozu sie der Herr Jesus eingesetzt hat. o^/ @ Kaffee, was sind Sie für
einer, der nicht ein mal das wort Gott richtig schreiben will und dann das dumme Geschwader?
Gut, das es NOM gibt Wenn die Predigt mal nichts besonderes war, kann man sich immer noch auf den zweiten
Teil des Gottesdienstes freuen. Es muss ja keine Freudentrommel am Altar gerührt werden. Aber manchmal
kommt eine Bewegung in die Gemeinde und man hat den Eindruck: das ist es. Das ist genau der Schnittpunkt.
Dafür ist nicht der Ritus ursächlich. Da sind plötzlich andere Kräfte am wirken, über die der Mensch
in seiner zweidimensional angelegten Eindimensionalität nicht verfügen kann. Dann ist deutlich zu spüren
wie wenig Riten eigentlich bewirken können, wenn die andere Offenheit fehlt. Wenn dann noch die Freude
dazu kommt und die in den Bankreihen Sitzenden bewegt, dann ist das doch ein guter Gottesdienst. Dann
bin ich immer sehr froh, dass es NOM gibt, weil ich beim alten Ritus immer den Eindruck hatte, dass etwas
abgespult wird, wo nolens volens auch die Gemeinde dabei sein muss. Beim NOM sind die wichtigen bewegten
Momente möglich und gar nicht mal so selten. Dagegen gehören Gedichte aufsagende Kinder vom Kindergarten
und die Jugendband nicht in den Gemeindegottesdienst.
@ Luther Vielleicht nicht lösen, aber zumindest lindern. Es kann auch sein das die beiden Riten irgendwann
im Hl. Geist in einem Meßbuch zusammengefasst werden. @ [Tchibo] Außer ein paar nun glücklicher aussehende
Hanseln der verschiedenen Altrituellen wird nicht mehr zu sein! Ende! Recht so!Und ein paar glücklicher
aussehende Hanseln, die endlich am Sonntag zu ihrem Ritus pilgern können, kann die Erde allemal gut vertragen.
Dagegen muss man nicht kämpfen. So ein dummes Geschwätz juckt mich nicht die (Kaffee-) Bohne.
Also, ok! ich habe mit liturgischen Ausschmückungen des NOM auch sehr grosse Probleme. Vor allem dann,
wenn Priester auf einmal einen Messtext benutzen, der nirgends in offiziellen Büchern verzeichnet ist.
Oder wenn auf einmal Dinge stattfinden, die absolut nicht mehr tragbar sind. Aber seien wir ehrlich. Ich
habe auch schon ganz grossartig gefeierte hlg. Messen im NOM mitgefeiert. Die waren wirklich sehr sehr
andächtig, waren sehr zentriert auf den Hauptteil und waren einfach sehr genau nach dem Messbuch gefeiert.
Da hat sich auch eine sehr sehr ehrfürchtige Stimmung ergeben, die wirklich unseren Herrn im hlgsten
Altarsakrament ganz enorm geehrt hat. Also, es kommt leider leider auf den Priester der Gemeinde an. Wenn
man Pech hat…ja, dann hat man Pech! Kann ein solches Problem der alte Messkanon lösen??
Luther: Glücklicher aussehen Außer ein paar nun glücklicher aussehende Hanseln der verschiedenen Altrituellen
wird nicht mehr zu sein! Ende! Recht so!Und ein paar glücklicher aussehende Hanseln, die endlich am Sonntag
zu ihrem Ritus pilgern können, kann die Erde allemal gut vertragen. Dagegen muss man nicht kämpfen.
Q Luther Es wird bestimmt keiner der beiden Riten so schnell aussterben, aber sie werden natürlich in
Konkurrenz stehen. Ich hoffe und halte es für gut möglich das der NOM durch diese Konkurrenz gesunden
wird und die vielen verkehrten Auswüchse in ihm z.T. beschnitten werden. Ich halte es auch für möglich
das mehr Priester im NOM sich bei den vielen Auswahlmöglichkeiten dort mehr Mühe geben werden der hl.
Messe mehr Würde zu geben. Aber, warten wir es ab.
Fabianus fragte: „Gab es vor dem II. Vatikanischen Konzil eigentlich auch eine derartig offen geführte
und dem Papst gegenüber respektlos anmutende „Meinungsvielfalt“ unter den Bischöfen und Kardinälen?“
Im Prinzip ja, im Mittelalter und der frühen Neuzeit sowieso, aber auch in der neueren Zeit (18. und
19. Jh.). Allerdings gab es damals noch nicht die Massenmedien im heutigen Sinne – d.h. die breitere Öffentlichkeit
hat die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Kirche bzw. von Teilen des Episkopats mit dem hl. Stuhl
nicht immer so intensiv mitbekommen. Die Meinungsverschiedenheiten selbst waren aber genau so stark oder
teilweise noch stärker als heute. Informieren Sie sich einmal über die Bewegungen des Gallikanismus
in Frankreich, des Josephinismus bzw. der „Los-von-Rom“-Bewegung in Österreich oder des „Reformkatholizismus“
in Deutschland.
Ach was ich glaube, es wird sich zu sehr der Kopf darüber zerbrochen. Was passieren wird ist doch ganz
klar. EIn paar Priester werden die Alte Messe feiern, ok! Da werden dann von mir aus auch „Scharen“ von
Menschen hinrennen. Aber der allergrößte, wir sprechen sicher von 90-90%, werden ganz normal ihre hlg
Messe zu Hause vor Ort besuchen. Weil es für die allermeisten Menschen nicht der entscheidende Punkt
sein wird, ob nun am Hochaltar gefeiert, oder in Latein, oder im Knien die Kommunion empfangen…etc.
Man kann die Zeit nicht mehr rückdrehen. Und wenn man auf JESUS vertraut, dann wird er sicher nicht den
Weg rückwärts in der Zeit wählen, um unser Volk zu sammeln, sondern er wird voranschreiten, in dem,
was er vor 40 Jahren seine hlg. Kirche durch den Hlg. Geist gegeben hat, das Konzil! Also, beruhigt die
Füsse hochlegen, in einem halben Jahr sprechen wir nochmal! Was wird geändert haben?! Außer ein paar
nun glücklicher aussehende Hanseln der verschiedenen Altrituellen wird nicht mehr zu sein! Ende!
Perikopenordnungen waren weitgehend identisch Unter NOM wurde durch den Drei-Jahres-Zyklus der Lesungen
diese Einheit aufgehoben. Davor waren die Perikoenordnungen weitgehend identisch. Ein Blick in den Schott
von 1935 und in die Perikopenordnung der EKU aus dieser Zeit gibt beredten Aufschluss.
Die Protestanten haben nicht die gleiche Perikopenordnung wie wir Wenn überhaupt haben sie unsere. Ich
freue mich über alles gute und richtige bei den Protestanten, denn das erleichtert ihnen ja den Weg zurück
in die hl. Kirche und diesen Weg müssen sie gehen um, jedenfalls wenn sie richtig richtig werden wollen
Perikopenordnung mit den Protestanten Die Altrituellen können sich insoweit freuen, sie haben dann künftig
die gleiche Perikopenordnung wie die Protestanten sie haben. Deren Leseordnng war ja identisch mit der
in der alten Messe. Da haben sie, die Altrituellen doch ein Stück Gemeinsamkeit mit den Protestanten
zurückerobern können. Ob ihnen die fragile Gemeinsamkeit allerdings auf Dauer gut tut und ob die Protestanten
darüber wirklich so beglückt sind, am gleichen Sonntag die gleichen Lesungen wie die Altrituellen zu
haben? Man stelle sich vor, dass auch der Gute-Hirte-Sonntagdann mit dem protestantischen Misercordia
Domini am zweiten Sonntag nach Ostern gefeiert wird. Na, da wird sich der liebe G’tt aber freuen, besonders
wenn dann die protestantischen Pastoren auch noch die besseren Predigten halten.
@ palestrina Ich kenne die Unterscheidung zwischen liturgia und pia exercitia sehr wohl. Aber es war kreuz.net,
das ein Bild damit betitelte, hier werde Liturgie „erfunden“. Da habe ich diesen sehr weiten Begriff von
„Liturgie“ eben übernommen. Selbstverständlich ist das, was auf dem Bild zu sehen ist, keine „liturgia“
im eigentlichen Sinn, so wie auch Rosenkranz und Anbetung keine liturgia sind, sondern pia exercitia.
Aber im Bereich der pia exercitia ist es nun einmal statthaft, dass neues entsteht. Auch Rosenkranz und
Kreuzweg wurden eben irgendwann einmal „erfunden“. Wenn also kreuz.net dagegen polemisiert, es würden
„Heilungsgottesdienste erfunden“, dann muss kreuz.net konsequenterweise auch gegen Rosenkranz und Kreuzweg
polemisieren. Was aber nicht geschieht. Und dann beschwert sich diese (natürlich wie immer feig-anonyme)
Redaktion über „Halbwahrheiten“? Lächerlich.
@Regina 1961 Ich habe danach gefragt, ob es früher einen ähnlichen Diskussionsstil in der Kirche gab,
welcher auch in die Öffentlichkeit getragen wurde. Wie ich zur Meinungsvielfalt stehe, ist kein Gegenstand
meiner Anfrage.
Alle in De-jure-Einheit mit dem Papst … bitte entfernt die Homobilder … … da ich mich bereits fast
anspeiben muß – bitte löscht diese Bilder, und erspart sie uns … wem hier nicht schlecht ist, der
sieht nicht mehr gut! Dank sei Gott allen, die dieser de-jure-vatikanverbundenen Kirche widerstehen wie
die wackeren Altgläubigen …
Lehmann und Probleme mit dem MP Ich denke, auf ähnliche Worte werden wir uns bei Lehmann gefaßt machen
können. Davon abgesehen: Dieses MP wird mehr Probleme bringen als dass es löst. Z.B. die verschiedenen
Heiligenkalender, sorry aber das ist ein Witz, des weiteren, wenn ich mir vorstelle, der Priester steht
am Hochaltar, da steht dieses Volksaltar-Ding im Weg rum, desweiteren Kommunionbänke fehlen. Viele Kirchen
sind so baulich zerstört worden, dass man sie umbauen müßte… Also da kommen noch Probleme auf die
Gemeinden zu.
@Fabianus Ist offene Meinungsäußerung schon zuviel in Deinen Augen? Ein Bild von Einheit kann in diesem
Falle falsch sein. Wenn Einheit suggeriert wird duch Schweigsamkeit und Unterdrückung von Meinungen,
ist das mit Sicherheit der falsche Weg. Wie soll der Heilige Vater denn übrigens alle Gegenmeinungen
sanktionieren? Das kann er doch gar nicht schaffen. Regina1961
=Zweitaccount von pünktchen Leser Tchibo wie immer geistlos und desinformiert: Aber wer will schon gegen
Altrituelle kämpfen, wenn sie ohnehin bald nur noch in den Museen zu besichtigen sind Es ist bekannt,
daß es ein beträchtliches Wachstum www.kreuz.net/bookentry.926.html der Gemeinschaften im „alten Ritus“
gibt, die diözesanen Priesterseminare dagegen müssen z.T. wegen ausbleibender Berufungen schließen.
In einigen Jahren müssen die Bischöfe bei SJM, FSSP usw. nachsuchen, weil eine geregelte Patsoral in
ihren Diözesen anders nicht mehr zu gewährleisten ist!
@typ Sie… … unterscheiden nicht zwischen „Liturgie“ und „frommer Übung“. Rosenkranz, Kreuzweg, Maiandachten
etc. sind nicht im strengen Sinne als Liturgie zu sehen und unterliegen eben nicht in gleichem Maße wie
die hl. Messe den Kriterien eines Ritus.
Als junger Christ habe ich an die Älteren mal folgende Frage: Gab es vor dem II. Vatikanischen Konzil
eigentlich auch eine derartig offen geführte und dem Papst gegenüber respektlos anmutende „Meinungsvielfalt“
unter den Bischöfen und Kardinälen?Hat damals auch jeder seinen Brei losgelassen oder nicht? Von Älteren
habe ich erfahren, dass damals die Kirche einen wesentlich einheitlicheren Eindruck gemacht hat und die
Bischöfe sich auf die Verkündigung des Evangeliums als ihre eigentliche Aufgabe konzentriert haben.
Woher kommt dann dieses „jeder darf seine Meinung äußern“?Wieso geht der Papst dagegen nicht vor?
Abtreibungsbefürworter ist jemand, der das Abtreibungsverbrechen – die vorsätzliche Tötung eines Menschen
z.B. „unter der Voraussetzung“, daß sie innerhalb einer bestimmten Frist erfolgt – für tolerabel erklärt.
Die zusätzliche Bemerkung, „eigentlich“ sei man gegen Abtreibung ist purer Zynismus. „Eigentlich“ bin
ich gegen Mord, aber „unter bestimmten Voraussetzungen“ soll Mord straffrei bleiben!
Bald nur noch in Museen Merkwürdig, dass die Altrituellen immer zu kämpfen haben, sogar in den USA.
Im kreuz.net-Artikel wird dem Kardinal aus USA unterstellt, dass er die Wahrheit manipuliert, weil nach
seiner, des Kardinals, Darstellung in USA kaum Interesse an der alten Messe bestehe. Das können die Altrituellen
selbstverständlich nicht auf sich sitzen lassen, sondern fühlen sich bestärkt, weiter kämpfen zu sollen
um das alte Ritual zu erhalten. Großer G’tt sollen sie, wenn sie Gegner finden. Aber wer will schon gegen
Altrituelle kämpfen, wenn sie ohnehin bald nur noch in den Museen zu besichtigen sind, wie sie unablässig
den Kult abwickeln.
Halb- und Unwahrheiten Wenn man schon einem Kardinal das Verbreiten von Halbwahrheiten vorwirft, dann
sollte man selbst etwas gründlicher sein: 1. Wenn der Kardinal sagt, es gebe in den USA nur 18 Priorate
der FSSPX, so ist diese Aussage keine Halbwahrheit, sondern die Wahrheit. Dass er die vier Sommerlager
nicht erwähnt hat, wird man ihm wohl kaum zum Vorwurf machen können. Schließlich zitiert kreuz.net
den Blogeintrag des Kardinals ja auch nicht vollständig – warum soll er dann Sommerlager der FSSPX auflisten?
2. Zur Bilderleiste: John Kerry befürwortet nicht die Abtreibung. Er befürwortet allenfalls, dass Abtreibung
unter bestimmten Voraussetzungen straffrei sein sollte. Nichtsdestotrotz ist er nach allen seinen bisherigen
Aussagen ein Gegner der Abtreibung. 3. Zur Bilderleiste: Wenn die Pauliner „eigens erfundene“ Liturgien
zelebrieren, sei darauf hingewiesen, dass auch der Rosenkranz, Eucharistische Anbetung, Kreuzweg, Maiandacht
und vieles mehr nicht vom Himmel gefallen sind, sondern als Liturgieformen irgendwann „erfunden“ worden.
Wenn frühere Generationen das durften, darf unsere das auch. Es spricht zunächst einmal nichts dagegen,
neue Gottesdienstformen zu entwickeln. Ansonsten müsste kreuz.net konsequent zu den ersten Kreuzweg-Betern
ins Hochmittelalter zurück und ihre Kreuzwege als „Neuerfindungen“ verbieten, vielleicht gleich zerschlagen.
4. Was bitte ist eine „gerangelt volle“ Kirche?