(kreuz.net) Das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe wird höchst- wahrscheinlich am kommenden Samstag
veröffentlicht. Ohne Pressekonferenz und ohne Vorstellung.
Das berichtete der Vatikanist der Mailänder
Tageszeitung ‘Il Giornale’, Andrea Tornielli, gestern Freitag.
Im langen Begleitbrief zum Motu Proprio
erklärt der Papst den Bischöfen die Gründe für seinen Entscheid, weiß Tornielli.
Der Papst führe
aus, daß der alte Römische Ritus nie abgeschafft worden sei – wie eine Kommission von Kardinälen schon
im Jahr 1982 festgestellt hat.
Darum sei es möglich, das Meßbuch in der Form zu verwenden, wie sie
von Papst Johannes XXIII. im Jahr 1962 promulgiert wurde.
Bisher mußten die Altgläubigen für die Feier
der Alten Messe eine Erlaubnis des Diözesanbischofs bekommen. Diese Erlaubnis wurde in der Vergangenheit
sehr häufig abgelehnt.
Mit dem Inkrafttreten des Motu Proprio wird sich das ändern.
Die Altgläubigen –
eine „stabile Gruppe“, wie sich der Text ausdrückt – können sich danach direkt an den Pfarrer wenden.
Die Aufgabe des Bischofs wird es sein, eventuell auftauchende Probleme zu lösen und zu bestimmen, wie
mögliche Schwierigkeiten beseitigt werden können.
Die Rolle des Bischofs wird nach wie vor – wie sich
Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone ausgedrückt hat – in der „Disposition der Ordnung der Zelebrationen“
zentral sein.
Die Altgläubigen bleiben beim alten Kalender und der ursprünglichen Leseordnung.
Neben
der Sonntagsmesse können auch alle anderen Sakramente im Alten Ritus zelebriert werden.
Man wird nicht
mehr von verschiedenen Riten sprechen. Damit wird die verräterische Bezeichnung „Neuer Ritus“ – der auf
einen Traditionsbruch hindeutet – für die Meßordnung von Papst Paul VI. abgeschafft.
Die offizielle
Sprachregelung wird in Zukunft einen „ordentlichen Ritus“ von Papst Paul VI. von einem außerordentlichen
Alten Ritus unterscheiden. Es handelt sich um zwei Formen des einen Ritus der Lateinischen Kirche.
Papst
Benedikt unterstreicht in seinem Begleitbrief auch die Wichtigkeit, die Liturgie sowohl in der einen wie
in der anderen Form gut zu zelebrieren.
In den letzten Monaten wurde der Text des Motu Proprios – nach
Angaben von Tornielli – kaum modifiziert.
Der Vatikanist verweist ferner auf einige widerständische
Bischöfe der vergangenen Wochen.
Er erinnert an die französischen Bischöfe, die sich Sorgen um die
liturgische Einheit der Kirche gemacht haben – „eine wirkliche Sorge“ – wie sich Tornielli ausdrückt –
„die allerdings in Fällen von Mißbräuchen oder häufigen Extravaganzen in den Feiern des Neuen Ritus
praktisch nie angeführt werde.“
Email-Adressen der Empfänger
140 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Gewänder waren früher noch teurer als heute. Da der Priester bei der alten Messe vor und nach der Elevation
vor dem Allerheiligsten niederkniet und das teure und kostbare Gewand nicht schmutzig werden sollte, hebt
man es an. Es sind oft die einfachsten Erklärungen, die zutreffen. Die Symbolik ist erst später hinzugefügt
worden, aber sie ist ja auch schön und schadet niemandem.
@ Defensor Fidei War das wirklich wegen der Hostienerhebung der Fall? Ich meine mal gelesen zu haben das
so die Verbeugung unterstützt werden sollte die für den Priester in den ganz alten Gewändern so schwer
war.
Anheben des Meßgewandes Anfangs hatte das Anheben des Meßgewandes durch den Ministranten einen ganz
praktischen Grund: In den langen Glockenkaseln, wie sie ca. vor 1250 üblich waren (andere Form als die
heutigen Glockenkaseln) war es schlicht fast unmöglich, die Arme zur Elevation emporzuheben, wenn der
Ministrant nicht durch das Anheben der Kasel half. Dies lag jedoch nicht am Gewicht des Stoffes, sondern
an der Form des Gewandes. So gab es meines Wissens noch nicht einmal Löcher für die Arme. Das Gewicht
verstärkte den Effekt höchstens. Erst später deutete man diesen Ritus als Zeichen dafür, daß die
Gnaden des Meßopfers vom Priester auf das Volk übergehen. Auch kann das Berühren des Meßgewandes als
Nachempfindung dessen gedeutet werden, was die blutflüssige Frau tat, als sie den Saum des Gewandes Christi
berührte und dabei sprach: „Wenn ich nur sein Kleid berühre, werde ich gesund“ (Mt 9, 21).
@ litterae Und woher wollen Sie wissen, dass der Subdiakon eigentlich Priester ist? Erkennen kann man
das nicht, die Vermutung liegt allerdings nahe: Subdiakone gibts eigentlich nur in Seminaren. Früher
wurde man ein paar Wochen nach der Subdiakonatsweihe zum Diakon geweiht. Liturgisch gibt es aber beim
levitierten Hochamt nun mal den Subdiakon (es ist eben eine gewachsene Tradition, da gibt es solches),
diese Funktion wird dann eben mal von einem Priester wahrgenommen. Er konzelebriert dann keineswegs, sondern
beschränkt sich auf seine Aufgaben. Das mag man merkwürdig finden, aber man beachte, dass etwa bei Papstmessen
ein Erzbischof als Zeremoniar fungiert. Das ist auch nichts anderes.
@litterae sunt divitiae Ja, ich kenne auch alle die von Ihnen beschriebenen Interpretationen. Ich denke,
die verrückteste mit den Gnadenblitzen über die Messgewand-Rampe ist eher ironisch (zynisch? polemisch?)
aufgestellt worden. Der praktische Nutzen (schwere Gewänder) und die wunderbare Symbolik (Mt 9,20 und
Verbundenheit Priester/Gemeinde) dagegen machen durchaus Sinn und Eindruck. Ich persönlich finde es ein
sehr schönes Ritual zur Verdeutlichung des ganzen Wandlungsgeschehens, auch wenn es rein praktisch gesehen
überflüssig erscheinen mag. Aber wenns nur darum ginge, könnte man ja auch gleich z.B. die Händewaschung
(Lavabo) abschaffen, die heute ja genauso nur noch symbolischen Wert hat…
@Frasim Ja, danke für die Korrektur. Ich wusste nur, dass Elevation etwas mit Anheben zu tun hat (z.B.
engl.: elevator = Aufzug). Wenn damit die Anhebung der Hostie gemeint ist, nehme ich das albern natürlich
zurück. Nun zum Messgewand. Ich habe die Biblestelle gelesen, aber ich habe auch schon andere Interpretationen
gehört, weshalb das Gewand angehoben wird. Die verrückteste ist die Interpretation, in der man davon
ausgeht, dass während der Wandlung „Gnadenblitze“ von oben in die elevierte Hostie einschlagen, durch
den Priester laufen und durch das wie eine Rampe wirkende, angehobene Messgewand auf die Gemeinde geleitet
werden sollen. Eine weitere Interpretation ist die, dass der Altardiener stellvertretend für die Gemeinde
das Gewand anhebt, bzw. festhält und so symbolisch die Verbundenheit der Gemeinde mit dem Priester zum
Ausdruck kommt. Wahrscheinlich liegt es aber einfach daran, dass früher die Messgewänder so schwer waren,
dass sich der Priester nicht mit ihnen knien konnte und daher ein oder zwei Altardiener das Gewand für
ihn anheben mussten. Diese Tradtion bestand dann auch weiterhin, als die Messgewänder leichter wurden.
Aber genau weiß glaube ich niemand, warum man jetzt das Gewand anheben muss. Für mich sieht’s albern
aus und da der symbolische Wert ohnehin umstritten ist, hat man es wohl im NOM zurecht aufgegeben.
litterae sunt divitiae Die Elevation ist ganz und gar nicht albern und sie existiert sehr wohl auch im
NOM: Es handelt sich dabei nämlich um die Erhebung der Hostie! Was das Anheben des Messgewandes betrifft
(was Sie ursprünglich wohl meinten), dazu sei auf Mt 9,20-22 verwiesen.
Subdiakon Und woher wollen Sie wissen, dass der Subdiakon eigentlich Priester ist? Und warum verkleidet
der sich als Subdiakon? Ist das wieder einer der vielen Tricks, mit denen man Verbote wie Konzelebration
im alten Ritus umgehen möchte? Denen fällt auch immer was ein. Da finde ich den NOM doch besser. Da
ist der Priester der Priester und wenn mehrer davon da sind, stehen einfach alle am Altar, ohne dass sich
jemand in cognito verkleiden müsste. Und die alberne Elevation (oder wie man das unnötige Anheben des
Kasels nennt) gibt’s im NOM auch nicht.
@ jürgen nur eine kleine korrektur zu „ein als subdiakon verkleideter priester“: besser und weniger tendentiös
wäre die aussage: ein priester in der funktion des subdiakons. der kleriker im alten ritus erhielt vier
niedere weihen und drei hohe weihen, subdiakonat, diakonat, priestertum. Somit konnte er auch diese funktionen
alternierend einnehmen. Beim operieren hat ein eventuell schon approbierter und geprüfter facharzt auch
zeitweise die funktion der ersten oder zweiten assistenz, wenn er dem operateur beisteht. es wäre hier
ebenfalls tendentiös den als assistenz fungierenden facharzt als verkleidete assistenz zu bezeichnen.
@juergen Sie müssen schon entschuldigen, dass ich ein Kind des NOM bin. Ich kenne das Velum nur in der
Funktion, um die Monstranz zu halten. Da im NOM ja auch Laien als Kommunionhelfer fungieren und das Ziborium
nicht mit einem Velum oder verdeckten Händen anfassen, konnte ich ja nicht ahnen, dass im alten Ritus
der Subdiakon immer ein Velum trägt, wenn er die Patene anfasst.
@l.s.d. Wie ich schon sagte: das ist ein Subdiakon, oder ein als Subidakon verkleideter Priester. Der
trägt logischerweise ein Velum. Womit sollte er sonst die Patene festhalten, wenn nicht mit einem Velum?
Der Diakon steht auf die Stufe hinter dem Zelebranten, der Subdiakon auf der untersten Stufe. Währen
der Elevation hebt der Diakon mit der linken Hand das Messgewand an, wie es auf dem Photo zu sehen ist.
@Eichendorff Klicken sie bitte mal auf das Bild, um es in Gänze zu sehen. Dann können sie feststellen,
dass der Diakon \ Priester, der vor dem Zelebrant kniet, tatsächlich ein Velum trägt. Ich gege aber
zu, dass das auf der verkleinerten Ansicht im Artikel wirklich zuerst aussieht, wie ein Pluviale. Ist
es aber nicht.
@Eicheldorf Also ich sehe: den Zelebranten den Diakon, der das Messgewand anhebt (rechts vom Zelebranten)
den Subdiakon mit Tunicella und Velum (hinter Zelebrant und Diakon auf der Stufe darunter kniend)
@Frasim Nur soviel dazu: 1) Es heißt DER Götze! Stimmt, es ist DER Götze! Ein leidender Jesu am Kreuz
ist ein Götze – oder DER GÖTZE! Vollkommen richtig! 2) Es heißt KruzIfix! Naja, nicht in den Schreibweisen,
in denen ich es kenne. Ist doch egal, ob mit E oder I. Wichtig ist, daß ich verstanden wurde. 3) An einem
Kruzifix ist IMMER ein leidender Leib Jesu dargestellt (von lat. crucifixus = ans Kreuz geheftet)! Wo,
in Belgien? Nein, hier irren sie sich. Wäre ihnen die spanische Bedeutung des Wortes bekannt, wüßten
sie, daß es in einigen anderen Sprachen durchaus für das Kreuz an für sich (als Gottes Symbol) stehen
kann.
Fragen zum alten Ritus Sie sehen den presbyter assistens, er trägt kein Velum, sondern ein Pluviale.
Außerdem ist es nirgends verboten den Priester von vorne zu sehen, darum geht es bei der Frage nach der
Zelebrationsrichtung auch gar nicht. Die Meßdiener knien an der Seite, vermutlich weil sonst in angemessener
Nähe zum Altar kein Platz mehr für sie war. Sie beweihräuchern schließlich gerade das Allerheiligste.
Sollte ich etwas vergessen haben, bitte ich um Ergänzung, gegebenenfalls auch um Korrektur.
@Sentinel Würde nur ein einfaches Kruzefix als Symbol Gottes in der Messe verehrt, wäre alles ok. Da
aber ein leidender Leib Jesu dran hängt, erfüllt es die biblische Regel einer Götze. Nur soviel dazu:
1) Es heißt DER Götze! 2) Es heißt KruzIfix! 3) An einem Kruzifix ist IMMER ein leidender Leib Jesu
dargestellt (von lat. crucifixus = ans Kreuz geheftet)!
Frage zum Bild Ich hätte da mal zwei Fragen zu dem Bild, das dem Artikel beigefügt ist. Ich hoffe, dass
sie mir jemand von den vielen Spezialisten hier für den alten Ritus beantworten kann. 1. Wieso kniet
während der Wandlung ein Geistlicher hinter dem Priester, der – zumindest in meinen Augen – ein Velum
trägt? Ich dachte, das Velum wird nur benutzt, um die Monstranz anzufassen. 2. Der Hochaltar, an dem
auf diesem Bild zelebriert wird, ist von der Wand weggerückt und es knien die Messdiener doch eindeutig
neben dem Altar und und die hintersten von ihnen können den Priester von vorne sehen. Ist das nicht verboten
(Stichwort: gemeinsame Betrichtung)?
@Juergen / Papst als „unfehlbarer Führer“ Da winden sie sich wieder… Sie wollen wollen nicht dem dem
Sedisvakantismus verfallen, sie wollen aber auch nicht dem Papst gehorchen. Da fabulieren sie vom Notstand.
Daß man auch mal gegen den Papst handel müssen etc. etc. Ihre Denkweise ist jedenfalls alles andere
als katholisch, und sie schadet dem Glauben, da dem Papst etwas unterstellt wird, was er nicht ist, und
was er historisch auch niemals gewesen ist. Nicht alle Päpste waren so gute Oberhirten wie Pius XII.
Es hat aber keinen Sinn mit Leuten zu diskutieren, für die die Papstgeschichte erst mit Pius XII. beginnt.
Chance schamlos ausgenutzt Es ist ein Unding, einen Ritus per Federstrich zu verbieten, der über Jahrhunderte
Gültigkeit hatte. Die Konzilsväter waren schon klug genug, ein Faux pas dieser Art nicht zu begehen,
weil sie an die Einsichtigkeit der Menschen glaubten. Dass dieses Zutrauen seit Lefebvre durch altrituelle
Priestergemenschaften, die seit der Liturgiereform wie Pilze aus der Erde geschossen sind, bis in die
Gegenwart schamlos ausgenutzt und konterkariert wird, ist eine Tragödie. Ich habe die Entstehungsgeschichte
von Wigratzbad hautnah mitbekommen und weiß mit welchen Bandagen von dieser Seite aus gekämpft wurde,
bis sich der damalige Augsburger Bischof Dr. Josef Stimpflegenötigt sah, dem Treiben massiv Einhalt zu
bieten und trotzdem eine akzeptable Lösung zu finden, mit der die Diözese Augsburg und die auf Wigratzbad
fixierten Glaubenden leben konnten.
Da winden sie sich Da winden sie sich wieder… Sie wollen wollen nicht dem dem Sedisvakantismus verfallen,
sie wollen aber auch nicht dem Papst gehorchen. Da fabulieren sie vom Notstand. Daß man auch mal gegen
den Papst handel müssen etc. etc. Sie geben alle nicht zu was sie denken. Sie tun was nicht, was sie
wollen und wollen, was sie nicht tun und glauben nicht, was sie predigen. Wie die Fahne im Wind, drehen
sie sich nach dem Wind, den sie selbst mit ihren Worten blasen. Wenn sie mal frei raus sagten, was die
denken und formulierten, was sie glauben, wären vielen klar wo sie stehen, doch sie verstecken sich hinter
frommem Gesülze und dem Schüren der Höllenangst bei anderen auf daß alle ihnen folgen in ihrem Wahn.
Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt Der ach so tolle Blubberkopp war als Protti in Econe dabei.
Für einen weihrauchablehnenden Oberprotti kann er irgendwie sich ganz schön gut Selbstbeweihräuchern,
der irrgläubige selbstherrliche, homophile Kriegstreiber.
Theologische Irrtümer über das Papsttum & die wüste Papstgeschichte Entweder ist der Papst Papst und
seine Entscheidung bindent, oder man bekennt sich freimütig zum Sedisvakantismus. Eine solche Behauptung
ist theologisch nicht zu begründen. Selbstverständlich kann ein gültiger Papst irren – sowohl in seiner
geistlichen, als auch in seiner weltlichen Macht – und selbstverständlich darf und muß ein Katholik
einem solchen Papst widerstehen, und zwar in bezug auf seine irrigen Entscheidungen als geistliches oder
auch als weltliches Oberhaupt (was heute nur mehr wenige betrifft, nämlich das Vatikanstaatsgebiet).
Alle, die meinen, der Papst mache immer alles richtig und sei immer „ein Guter“, der soll lieber einmal
die Papstgeschichte lernen, und zwar die wirkliche Papstgeschichte aus 2000 Jahren, und welche verbrecherische
„Persönlichkeiten“ schon alle auf dem Papstthron saßen: Und welchen Lehrirrtümern und politischen Päkten
diese Päpste schon allen nachgehangen haben … und daß viele Päpste auch völlig kontär zum Vorgänger
waren, oder sogar Feind des Vorgängers waren … Lernen Sie Papstgeschichte! Es ist völlig unkatholisch,
einen „Führer-“ und „Kadavergehorsam“ dem Papst gegenüber zu fordern, bei all den Mördern, Todsündern
und Irrlehrern, die schon dieses Amt innehatten. Sogar der sel. Papst Johannes XXIII., ein ausgezeichneter
Kirchen- und Papsthistoriker, erklärte: „Papst kann jeder werden, der beste Beweis bin ich.“
@Rudolfus Einmal abgesehen davon, dass mir Ihre Argumentation als Protestant durchaus einleuchtet, ich
(der ich damals bei den Bischofweihen in Econe für eine evangelische Zeitschrift dabei war), habe nie
ganz verstanden, dass die Anhänger von Erzbischof Lefebvre in ihrer verständlichen Kritik nicht in persönliche
Schwierigkeiten mit dem Papstamt gerieten. Meines Wissens ist doch der Papst über den dogmatisierten
Jurisdiktionsprimat oberster Lenker der Kirche. Wie kann dann eigentlich bei einem gültig gewählten
Papst (wie Paul VI. oder Johannes Paul II.) ein Notstand entstehen? Schliessen die beiden Dogmen von 1870
nicht so etwas aus? Sicherlich weiss ich darüber nur zu wenig. Mich würde Ihre Argumentation aber sehr
interessieren. Besten Dank Methodist
Sedisvakantismus Entweder ist der Papst Papst und seine Entscheidung bindent, oder man bekennt sich freimütig
zum Sedisvakantismus. Dieses ewige rumeiern hängt mit zum Halse raus. „Butter bei de Fische“ – wie man
so schön sagt; alles andere ist Lauheit (Offenbarung des Johannes läßt grüßen).
Die Bischofsweihen 1988 & die gefährdete Zukunft der Kirche zur Zeit Papst Johannes Pauls II. Was die
die möglicherweise uneingeschränkte Freigabe des alten Ritus mit den Bischofsweihen zu tun? Papst Johannes
Paul II. hat keine Bischöfe mehr im alten Ritus geweiht, noch tat das irgendein anderer Bischof in Einheit
mit dem Papst. Erzbischof Lefebvre war der einzige Bischof, der das getan hat – und er weihte eigens von
ihm ausgesuchte Kandidaten, und nicht etwa nur einen Kandidaten, den Papst Johannes Paul II. frei ausgesucht
hätte (was auch ein Papstrecht gewesen wäre). Papst Johannes Paul II. hat größtenteils selbst nur
Häretiker (Modernisten) zu Cardinälen und Bischöfen ernannt – von Ausnahmen abgesehen, z.B. in Österreich
und Lateinamerika –, und einem solchen Papst konnte man die Zukunft der Kirche nicht anvertrauen, sodaß
ein objektiver Notstand bestand. Die Theologie hat immer gelehrt, daß einem häretischen oder häresiefördernden
Papst nicht gehorcht werden dürfe. Beleg ist die riesige Menge an irrlehrenden Bischöfen und Cardinälen,
die Papst Johannes Paul II. produzierte. Papst Johannes Paul II. hat seine Verantwortung als Papst ungenügend
wahrgenommen, deshalb mußte ein traditionstreuer Bischof diese Verantwortung anstelle des Papstes wahrnehmen –
und den Entscheidungen Papst Johannes Pauls II. konnte Erzbischof Lefebvre nicht mehr trauen, da Johannes
Paul seine Komplizenschaft mit dem Modernismus und mit den Modernisten bereits ausreichend unter Beweis
gestellt hatte. Einem Papst, der die Modernisten nicht maßregelt, konnte man sich nicht unterwerfen.
Stuss Was die die möglicherweise uneingeschränkte Freigabe des alten Ritus mit den Bischofsweihen zu
tun? Ohne päpstliche Erlaubnis kann es keine erlaubten Bischofsweihen geben – unabhängig vom Ritus.
Da fabulieren sich die FSSPX Schismatiker was zusammen, was ihnen gerade passt.
Der Ausdruck „neuer Ritus“ ist vollkommen im Sinne scheiner Schöpfer: Der neue Meßritus ist ein neuer
Meßritus und er erhielt auch von seinen Schöpfern Papst Paul VI. und seinem Mons. Annibale Bugnini,
einem Freimaurerkatholiken, ganz offiziell den Namen Novus Ordo Missae, wie man auch heute noch nachlesen
kann. Papst Paul VI. wollte aber die verkürzte Bezeichnung „Neue Messe“, wahrscheinlich wegen seines
verbliebenen katholischen Gewissens, nicht hören und wandte sich in einer Ansprache gegen den Gebrauch
dieser Bezeichnung. Unter Papst Johannes Paul II. stellte viele Jahre nach dem Pontfikatsende Pauls VI.
eine Cardinalskommission fest, daß die alte Messe von Paul VI. niemals verboten wurde und deshalb auch
niemals verfolgt werden hätte dürfen. Papst Johannes Paul II. rang sich aber nur zu einer Lockerung
der auch unter seinem Pontifikat weitergehenden Meßverfolgung durch – nämlich anläßlich der Verhandlungen
mit dem katholischen Widerständler Erzbischof Lefebvre 1988. Die Opposition Erzbischof Lefebvres ist
damit vollkommen gerechtfertigt, auch seine Entscheidung, eigenmächtig vier Bischöfe des alten Ritus’
zu weihen – nämlich für den Fall des herannahenden Todes Erzbischof Lefebvres (der Erzbischof verstarb
drei Jahre darauf, 1991). Das Motuproprio Papst Benedikts XVI. stellt die immer gegebene Rechtssituation,
daß der Ritus nie verboten wurde, auch päpstlich-offiziell wieder her und ist so ein großes Geschenk
für die darniederliegende hl. Kirche auf Erden, die Papst Paul VI. in die Zerrüttung und in die Unordnung
geführt hat.
@ Sentinel Es heißt DER Götze! DER! MASKULINUM! Ist denn das so schwierig? Ich bezweifle, daß es irgendeinen
Sinn ergibt, auch nur ansatzweise den Versuch zu unternehmen, mit Ihnen ernsthaft diskutieren zu wollen.
Wie kann man sich so standhaft eindeutigen Argumenten verweigern? Ich verstehe das nicht! Sind Sie so
begriffsstutzig, oder stellen Sie sich einfach nur dumm?
@Sentinel Wir sollten vielleicht zwischen Kultbild und Götzenbild unterscheiden. Das Kruzifix ist ein
Kultbild. Das Altarsakrament ist per definitionem ein Götzenbild. (Ich habe die Definition ja nicht aufgestellt.)
Unglaublich, aber wahr!
@möchtegern-kathole Würde nur ein einfaches Kruzefix als Symbol Gottes in der Messe verehrt, wäre alles
ok. Da aber ein leidender Leib Jesu dran hängt, erfüllt es die biblische Regel einer Götze. Sorry,
ich habe die 10 Gebote nicht geschrieben, ich halte mich nur daran! Und ob Götzendienst die Liebe zu
Gott repräsentiert, wenn er dies doch ausdrücklich im AT untersagt, wage ich sehr zu bezweifeln.
@Sentinel Danke für die Erklärung Ihrer These. Die Wiederlegung besteht in 2 Feststellungen und einer
Schlussfolgerung: Feststellung 1) Das Erste Gebot besagt, dass man Gott lieben soll, darin sind wir uns
vermutlich einig. Feststellung 2) Nun lehrt die katholische Kirche, dass der leidende Christus selbst
Gott ist. Schlussfolgerung: Deshalb ist seine Verehrung kein Götzendienst, sondern Gottesdienst. Sind
Sie, Sentinel, irgendwo anderer Meinung?
@möchtegern-kathole Der Götzendienst ist schon damit erfüllt, in dem man auf die Götze zu zelebriert
und nicht von ihr abgewandt. So, wie es in der Bibel aufgeführt ist, wie ein Götzendienst ist, und wie
die Messe zu zelebrieren ist. Auf den Götzen zu zelebrieren erfüllt den Tatbestand des Götzendienstes.
Von ihm abgewandt, dem Volke zu, entspricht genau Gottes Gebot. Die Götze ist in diesem Fall der leidende
Leib Jesu! Deren Schöpfung entspricht bereits dem Bau eines Götzen. Laut AT der Bibel – und nur dieses
ist bindend, da kein Dogma existiert, das das 1. Gebot aufhob.
@Sentinel Sie haben um 20:00 einen „Götzendienst“ angeführt, nicht ich. Und von diesem von Ihnen angeführten
Götzendienst möchte ich wissen, wer da in ihren Augen vergötzt wird. Wenn Sie es nicht beantworten,
machen Sie sich selbst lächerlich, denn erst einen Götzendienst anführen und dann nicht erklären,
was Sie damit meinen wäre natürlich niveaulos. Also ?
@möchtegern-kathole Ich möchte wissen, woher sie wissen wollen, daß die FSSPX mittlerweile eine Götze
von Bischof LeFebvre angefertigt hat! Das sie mich mutwillig mißverstehen, kann ich mir leider auch nicht
erklären.
@Sentinel jetzt widersprechen Sie sich selbst: um 20:00 sagten nannten Sie drei Gründe, warum die FSSPX
häretisch sei. Punkt 1 war der angebliche Personenkult, Punkt 2 ein Götzendienst. Um 20:40 schreiben
Sie: „Ich sprach von einem Personenkult um Bischof LeFebvre! Das man inzwischen eine Götze von ihm angefertigt
hat, ist mir neu! Woher haben sie diese Information?“ Wie erklären Sie diese beiden Anmerkungen von Ihnen?
@Heinrich von und zu und überhaupt Naja, ich wäre eher Kurienkardinal als sie, Heinrich! So viel steht
jetzt schon fest. Das sie ein Modernist und Ketzer sind, haben sie ja schon in dem anderem Thread zugegeben.
Also bitte ich sie: Bekehren sie sich und bitten sie Gott um Vergebung und Gnade.
Lieber Virfortis, aber zumindet hat er sich als Papsttreu geoutet. schlimm genug! Oder glauben Sie, der
Papst will mit so wirrem Gedankengut in Verbindung gebracht werden?
@möchtegern-kathole Ich sprach von einem Personenkult um Bischof LeFebvre! Das man inzwischen eine Götze
von ihm angefertigt hat, ist mir neu! Woher haben sie diese Information? Aber ja, die FSSPX betreibt häretischen
Götzendienst – und sie weiß es auch, sonst wären mehr abgefallene Gläubige in denen von ihr zelebrierten
Messen.
@Joseph von Euchendorff Ich habe nicht gesagt, daß ich diese Götzenbilder verbrennen würde (auch wenn
die Bibel dies zwingend vorschreibt), aber ich sage, daß es Götzendienst ist, wenn die Messe in Richtung
auf den Götzen praktiziert wird. Es mag sein, daß es Nichtchristen waren, die immer das Verbrennen von
Götzenbildern forderten. Ich fodere dies nicht. Aber ein interessanter Gedankengang. Kann ich also davon
ausgehen, daß sie nicht-Christ-gerechte Götzen verbrennen lassen würden?
@Sentinel Wären Sie Katholik, verträten Sie nicht solche Positionen. Schlagen Sie mal in einem handelsüblichen
Lexikon Ihrer Wahl den Begriff „Ikonoklasmus“ nach. Sie werden feststellen, daß immer nur Nichtkatholiken
die Bilder vom Gekreuzigten oder andere Andachtsbilder aus den Kirchenräumen verbannen wollten.
@Joseph von Eichendorff Zumindest bin ich kein Häretiker oder falscher Katholik wie die Anhänger und
Sympathisanten der FSSPX! Ich bin Katholik. Das sollte reichen!
@Sentinel Ist das wirklich Ihr Ernst? Weil ich nicht wußte, daß Moslems seit ein paar Jahren scheinbar
nicht mehr nach Osten sondern nach Südsüdosten beten, halten sie mich für nicht PISA-fähig? Dafür
beherrsche ich nicht nur die deutsche Orthographie, entschuldigung, ich meine Rechtschreibung (Orthographie
ist, müssen Sie wissen, nämlich ein Fremdwort, bedeutet aber dasselbe wie Rechtschreibung), sondern
darüber hinaus auch die deutsche Grammatik (auch ein Fremdwort, bedeutet soviel wie Sprachlehre). Nun
gut, Spott beiseite (oder auch nicht?): halten Sie sich eigentlich für katholisch (von gr. „katholos“
von „kata holos“, abgekürzt „kat’ holos“ = allumfassend)? Welcher Konfession (von lt. „confessio“ = Bekenntnis)
fühlen Sie sich zugehörig? Das würde mich wirklich einmal interessieren (oh, schon wieder ein Fremdwort,
aber das gucken Sie einfach mal selber nach, das bekommen Sie schon heraus!
@möchtegern-kathole Ich weiß, bei Ihnen ist der Name Programm … Aber ich tue Ihnen den kleinen Gefallen,
hier sind noch einmal die Beweise dafür, daß die FSSPX eindeutig häretisch ist. Und wie bezeichnen
sie den um den verstorbenen Bischof LeFebvre betriebenen Personenkult in den Reihen der FSSPX? Oder der
öffentliche Götzendienst, in dem man von der Gemeinde abgewandt, aber einer Götze zugewandt, die Messe
feiert? Hinzu kommt noch, daß Bischof Williamson unseren amtierenden Papst einen geistlosen Irren schimpft
und offen für die FSSPX die kirchliche Lehrbefugnis fordert.
@28.IX-28.X, möchtegern-kathole & HeinrichderZweite @28.IX-28.X In dennen behaupten Sie „Da Sie behaupten,
es wäre Häresie, die Messe nicht zum Volk sondern zum Allerheiligsten gerichtet zu lesen, sind Sie der
Ketzer und nicht die FSSPx. Die Messe soll zum Volke hin gelesen werden, wenn die Messe für das Volk
ist. Ist die Messe für den Götzen gedacht, so soll sie in Richtung des Götzen gelesen werden. Nach
dieser Interpretation geben sie also zu, daß die FSSPX, die immer in Richtung des Götzen liest, Häresie
betreibt. Zudem kann man einen gläubigen Katholiken sehr schlecht Ketzer nennen! So viel unverfrorenheit
erlaube ich mir nicht einmal Ihnen gegenüber – wiewohl es doch verdient sei. @möchtegern-kathole … will
halt die FSSPX kritisieren – das ist alles. Diesem Ziel werden dann die Sach-Argumente „hingeordnet“.
Das habe ich nicht nötig, daß schafft die FSSPX schon von alleine. Immerhin ist mein Name ja nicht Programm,
wäre er es, würde für einige hier stillzukriegen reichen, einen Anruf beim nächsten Bischof zu machen.
@HeinrichderZweite Diese, von Ihnen getätigte Aussage, ist vollkommen korrekt. Deshalb erwähnte ich
es ja. Hier also einfach zu behaupten, die „misale“ gen Osten zu zelebrieren, deutet darauf hin, daß
der Schreiber orientalischer und nicht christlicher Herkunft ist.
Lieber 28.IX-28.X, angeblich haben viele Moslems ziemlich lange (bis gegen Ende des 20.Jahrhunderts) gen
Osten gebetet, erst in neuerer Zeit betet man aufgrund besserer geographischer Kenntnisse gen Süd-Süd-Ost.
Angeblich gibt es neuerdings auch ein gps-basiertes System, das die richtige Richtung anzeigt. (habe ich
kürzlich irgendwo im Internet gelesen, ob ‘s stimmt weiß ich freilich nicht)
Sentinel; lesen Sie Ihre eigenen Beiträge, zB vom 30.06 um23:50. In dennen behaupten Sie „Da Sie behaupten,
es wäre Häresie, die Messe nicht zum Volk sondern zum Allerheiligsten gerichtet zu lesen, sind Sie der
Ketzer und nicht die FSSPx. Es ist Häresie! Und das Wissen sie. Sonst wäre der „Alte Ritus“ nämlich
nicht außer Kraft gesetzt worden. Wird die Messe für den Götzen oder für das Volk gelesen?“ Dann um
14:04 wollen Sie was Anderes gemeint haben, das die FSSPX häretisch wäre. Laute Dreher von Ihnen. Was
meinen und was wollen Sie eigentlich, denn nach Ihrer Meinung wären NOM’s am Volksaltar genauso häretisch,
daauf diesem, vor dem Priester ein Kreuz liegt. Und übrigens, die Muselmannen in Deutschland beten in
Richtung Mekka, dh. in Richtug Südosten und nicht verus orientem (hab überprüft).
@Joseph von Eichendorff Im Gegensatz zu Ihnen brauche ich keinen Götzen, zu dem ich bete. Für mich ist
Gott ständig um mich herum! Aber schön, daß sie sich als Häretiker & Blasphemiker outen. Macht doch
Spaß, zuzugeben, daß man nicht richtig gläubig ist. Gott möge ihrer armen Seele gnädig sein – bevor
er sie in die tiefste und dunkelste Hölle verdammt, die er kennt.
@Sentinel, dessen Sinne offensichtlich benebelt sind! Allegorie schreibt man mit Doppel-„L“! „Ich maße
mir nicht an, Gott zu sein.“ Das wäre auch noch peinlicher als Ihre Kommentare Sie ohnehin erscheinen
lassen. Da Sie offensichtlich nicht dazulernen wollen, sondern lieber in Ihrer kleinen, heilen Welt verweilen,
will ich Sie auch Ihrem Unglück überlassen! „Das mit Mekka war nur ein kleiner Seitenhieb, um hier klarzumachen,
wie niedrig der hiesige Bildungsstandart ist. Anscheinend sind sie auch durch PISA durchgefallen. Was
für mich nicht weiter tragisch ist, da ich tagtäglich mit solchen Menschen konfrontiert bin.“ Wovon
reden Sie eigentlich? Sind Sie betrunken? Drogenrausch? Eine Zelebration gen Osten (und bei der baulichen
Ausrichtung unserer Kirchen) bedeutet dies eigentlich nur, auf den Götzen zu! Und ich glaube nicht, daß
sie mich hierbei widerlegen können. Oder folgen sie selbst schon mohammedanischen Regeln, daß sie grundsätzlich
in Richtung Osten beten?
Lieber Sentinel, Wikipedia ist zwar keine wissenschaftliche Enzyklopädie (bzw. vom Anspruch her ist sie
es, von der Einlösung des Anspruchs her nicht). Trotzdem hier einen Auszug de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tze
zur Versachlichung: Der Begriff Götze ist biblischen Ursprungs. „Götzenstatuen“ verstoßen gegen das
biblische Bilderverbot (5. Buch Mose 5, 8). Das deutsche Wort Götze ist ein vom Buchstaben „z“ erweiterter
Diminutiv der Bezeichnung Gott, soviel wie „kleiner Gott“. Das entsprechende hebräische Wort („älil“)
hat die Grundbedeutung „nichts“, „nichtig“. In der biblischen Götzenpolemik (1. Chronik 16, 26): „col
älohei haamijm älilim“ übersetzte Luther: „Denn aller Heiden Götter sind Götzen.“ Wörtlich gilt
gleichfalls: „Alle Götter der Völker sind nichts“. Durch Luthers Bibelübersetzung (1534) wurde das
Wort in diesem Sinn bekannt. Kultbild oder Götzenbild „Kultbilder“ wie beispielsweise die Ikonen der
Ostkirchen unterscheiden sich von „Götzenbildern“ durch eine unterschiedliche Betrachtungsweise. Kultbilder
werden als Repräsentanten von Heiligen (oder allgemein Göttern) angesehen, „Götterbilder“, im abwertenden
Sprachgebrauch „Götzenbilder“, dagegen als von Göttern beseelt (Animismus) angebetet. Als Götze gilt
nach Luther alles, „woran der Mensch sein Herz hängt“ (Luthers großer Katechismus, 1. Gebot).(beides
aus WIKIPEDIA)
@Joseph von Eichendorff Die Alegorie mit der Sonne kann man auch mit einem Atompilz gleichsetzen, der
über Jerusalem erscheint! Soviel zu solchen Bildern, die mehr Krücken brauchen als ein normaler Vergleich!
Ich maße mir nicht an, Gott zu sein. Dennoch halte und achte ich seine Regeln. Und die 1. Regel lautet
nun einmal kein Bildnis von ihm zu schaffen. Dabei ist es total irrelevant zu glauben (nicht zu wissen),
daß ein Abbild seines Menschensohnes nicht gegen dieses 1. Gebot verstößt. Wäre es anders, wäre im
NT ja eine explizite Anweisung gekommen, solche Götzenbilder herzustellen – nur finde ich die in keinem
der Bücher des NT. Was soviel bedeutet, daß die Aussage aus dem AT durchaus noch Gültigkeit hat. Und
wenn auf einen Götzen zu zelebriert wird, wird laut Bibel, eindeutig die Grundregel für den Götzendienst
erfüllt. Das mit Mekka war nur ein kleiner Seitenhieb, um hier klarzumachen, wie niedrig der hiesige
Bildungsstandart ist. Anscheinend sind sie auch durch PISA durchgefallen. Was für mich nicht weiter tragisch
ist, da ich tagtäglich mit solchen Menschen konfrontiert bin. Eine Zelebration gen Osten (und bei der
baulichen Ausrichtung unserer Kirchen) bedeutet dies eigentlich nur, auf den Götzen zu! Und ich glaube
nicht, daß sie mich hierbei widerlegen können. Oder folgen sie selbst schon mohammedanischen Regeln,
daß sie grundsätzlich in Richtung Osten beten?
So viel fehlgeleitete Sturheit tut ja schon physisch weh! @ Sentinel: Wer sind Sie denn, daß Sie sich
über die Lehre der Kirche stellen? Gott hat sich durch seine Menschwerdung in Jesus Christus doch selbst
ein menschliches Antlitz gegeben! Daher zieht Ihr Argument mit dem ersten Gebot nicht. Seit dem ersten
Jahrhundert ist es Tradition in der Kirche, Bilder von Jesus und seinem Leben zu malen. Sie galten nicht
als Wandschmuck, sondern in einer Zeit eines weitverbreiteten Analphabetismus als Mittel zur Glaubensweitergabe,
als Verkündigung, als Kerygma und Didache zugleich. Und wie ich Ihnen eben schon mitteilte, der NOM sieht
die Zelebration vs. orientem ausdrücklich vor, so heißt es in den Rubriken des Meßbuchs nach der Opferbereitung
„si celebratur versus populum […]“ – also als Ausnahme, wenn in Richtung des Volkes gefeiert wird. Ich
habe übrigens mit keinem Wort Mekka erwähnt, sondern versucht, Ihnen verständlich zu machen, warum
nach Osten gebetet wird. In der Apokalypse wird der wiederkehrende Christus als die neue Sonne beschrieben,
die Sonne geht im Osten auf- daher Allegorie für Christus. Ist Ihnen das wirklich zu kompliziert? Was
hat das mit Moslems zu tun? Lesen bildet!
@Sentinel Nur schnell zwischendurch: Es heißt DER Götze und DER Tabernakel. Kann jetzt leider nicht
länger antworten, muss los, die Vesper(vorbereitung) wartet… Bin gespannt, was sich hier bis heute
abend alles noch so tut!
Lieber Sentinel, selber denken ist ja ganz in Ordnung. Aber wenn ein solcher lauwarmer Mist rauskommt,
wie bei Ihnen, dann bringt ‘s nicht wirklich was!
@28.IX-28.X, Frasim, Heinrich von und zu und überhaupt & Joseph von Eichendorff @28.IX-28.X Sie haben
mich schon richtig verstanden. Ich schrieb vorher eindeutig, daß die FSSPX häretisch seien, nicht der
„Alte Ritus“, der Götzendienst darstellt! Und das diese Aussage richtig ist, bestätigt die Bibel! @Frasim
Es kommt nicht darauf an, ob der Papst dies in einem Schreiben festlegte oder ob er es „ex cathedra“ machte.
Wichtig ist, daß Paul VI. dies durchaus bekannt war, deshalb führte er ja den NOM ein. @Heinrich von
und zu und überhaupt Das sie unter gewissen geistigen Störungen leiden, ist hier ja ausreichend dokumentiert.
Halten sie sich heraus, wenn Erwachsene miteinander sprechen. Dies würde auch ihrem Seelenheil gut tun,
da sie dadurch noch etwas lernen können. @Joseph von Eichendorff In der Bibel steht als 1. der 10 Gebote:
Euch sei verboten ein Bildnis eures Gottes zu machen. Das Kreuz mit einem leidenden Jesu daran erfüllt
bereits den Tatbestand einer Götze – und die Bibel gibt mir Recht dabei. Versus orientem – gen Osten,
der Osten ist als Ort des Sonnenaufgangs eine Allegorie für Christus. Von dort kommt das Heil! Wir sind
also alle kleine Moslems, daß wir in Richtung Mekka beten müssen? Wissen sie, was sie da schreiben?
Sie sehen also, daß Ihre Argumentation, in Richtung des Tabernakels zu beten sei Häresie, Was ich nicht
gesagt und auch nicht beobachtet habe. Es wurde immer in Richtung einer Götze gebetet – dies ist Häresie.
Ob das Tabernakel ein Götze ist, werde ich bei Gelegenheit untersuchen.
@Sentinel Was haben Sie denn für ein Eucharistieverständnis? Jesus Christus im Allerheiligsten Sakrament
des Altars ist für Sie nur ein Götze (Götze ist übrigens ein Maskulinum)? Zur Belehrung: Der NOM sieht
die Zelebrationsrichtung versus orientem ausdrücklich vor! Das Konzil hat nie etwas von Volksaltären
gesagt. Das finden Sie ausschließlich in der Allgemeinen Einführung zum Meßbuch. Versus orientem –
gen Osten, der Osten ist als Ort des Sonnenaufgangs eine Allegorie für Christus. Von dort kommt das Heil!
Außerdem betet der Priester nicht zu irgendetwas hin, sondern er betet als Vorsteher der Gemeinde in
dieselbe Richtung wie die Gemeinde! Nur zu gewissen Stellen innerhalb der Liturgie dreht er sich zur Gemeinde
hin. Jetzt werden Sie vielleicht mit der Peterskirche in Rom argumentieren wollen, daß der Altar dort
ein Volksaltar sei. Die Peterskirche nimmt eine Sonderstellung ein, da sie aufgrund ihrer geographischen
Lage am Vatikanhügel nicht geostet werden konnte, sondern nach Westen gebaut wurde. Deshalb steht der
Altar nicht in Richtung des Chorraums, wie es üblich wäre, sondern zeigt nach Osten. Am berninischen
Hauptaltar wird also wie überall nach Osten zelebriert. Sie sehen also, daß Ihre Argumentation, in Richtung
des Tabernakels zu beten sei Häresie, völlig abwegig und sogar schon historisch (nicht nur theologisch)
einfach falsch ist. Als Lektüre empfehle ich Ihnen von Uwe Michael Lang das Büchlein „Conversi ad Dominum“ –
wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema
@Sentinel Genau dies ist die Aussage! Sie meinen also wirklich ernsthaft, dass alle Messen, die versus
orientem gefeiert werden, Götzendienst seien?! Leser 28.IX-28.X hat hier um 12:03 sehr schön gezeigt,
wie Sie sich in Widersprüche verrennen und der Kult, zu Jesus Christus im allerhl. Altarsakrament gewendet
gefeiert, niemals Götzendienst sein kann! Papst Paul VI. erkannte dies und führte daraufhin mit dem
V-II das NOM ein. Blödsinn! In welchem Schreiben berichtet denn S.H. Paul VI. von seiner (und auch Ihrer)
sog. Erkenntnis, alle bisherigen Messen seien häretisch? Der zunächst eingeführte NOM war weiterhin
am Hochaltar versus Deum gedacht, nur in Ausnahmefällen (die heute leider zur Regel geworden sind) konnte
es gestattet werden, am Volksaltar versus populum zu zelebrieren! Wo liegt das Problem, wenn sie dies
nicht erkennen können, ein Papst und ich jedoch schon? Das Problem ist: Sie meinen da etwas zu sehen
(Halluzination), was so nicht existiert!
Sentinel, auf die Frage vom Farsim(0:32), haben Sie mit „genau dies ist die Aussage“ geantwortet. Jetzt
wollen Sie behaupten; der Alte Ritus wäre doch nicht häretisch, sondern die FSSPX- ääähhh, irgendwie
verstehe ich Ihre Drehungen nicht Und, bitte zu erklären; wenn der Prister sich Gott wendend die Messe
zelebriert (auch NOM), betet er eine Götze an; Sie nennen den Wahren, Dreifaltigen Schöpfer des Himmels
und der Erde, den der Priester in der Messe und wir mit ihm anbetet, eine GÖTZE; SIE SIND EIN HÄRETIKER
direkt aus der Hölle!!!!!!!!!!!!
Egal wie das Motu propio ausfällt, wir dürfen uns schon mal auf so zweifelhafte Dinge gefasst machen
wie eine Messe mach authentischem römischen Ritus mit Ministrantinnen und Handkommunion ohne Kommunionbank.
Wer glaubt dass es damit besser werden kann glaubt wohl auch an den Osterhasen. Wenn Rom nicht zum authentischen
Glauben der Kirche zurückkehrt, wird nichts besser.
@Möchtegern-Kathole / Die Inquisition in Deutschland in den Händen der Modernisten Eine furchtbare Vorstellung!
Gott sei Dank gibt es keine folternde und mordende Inquisition mehr in Deutschland. Man könnte sich dieses
Instrument ausgezeichnet in den Händen der DBK unter der Leitung des Cardinal-DBK-Vorsitzenden vorstellen!
@Czibo Nieznany die deutschen Bischöfe werden sich für „Inquisition“ entscheiden, hinsichtlich jener
Priester, die auch den Alten Ritus feiern wollen ;- )
Schlimm, wer plötzlich bi-rituell wird Wenn jetzt ein Mensch in seiner g’ttgegebenen Schwachheit behauptet:
Ich bin bi-rituell!. Wie schlimm wäre denn dieser Fall einzustufen? Darf man ihm beistehen oder tut man
gut daran, ihn gleich der Inquisition zu übergeben?
@Juhuben Cantuja Ich schrieb ja nicht, daß er den „Alten Ritus“ für häretisch erklärte, sondern die
FSSPX! Ein wenig lesen können und auch verstehen dürfte nicht schaden. Aber anscheinend haben wir zwei
vollständig sich voneinander unterscheidende Ansichten des Katholizismus. Ich habe im Prinzip nur das
wiederholt, daß meine Vorposter geschrieben haben. Wenn diese also es mit Höresie gleichsetzen, so habe
ich dies nicht getan. Und bei genauerer Betrachtung ist dies auch nicht notwendig, da Götzenkult trotz
allem Götzenkult bleibt [und zwar in Hinsicht, daß auf den Götzen zu zelebriert wird] und der IST HÄRESIE
!!!
Das eine Opfer für alle Messen Deshalb wird in der Messe kein Opfer widerholt, aber sie ist jenes Opfer.
Es gibt nur ein Opfer, und dieses Opfer war auf Golgatha im Jahr 33 so gegenwärtig wie es sonntags auf
dem Altar in Ihrer Kirche gegenwärtig ist. Ein Opfer ist ein Opfer und kan daher nicht wiederholt werden,
weil es nur das eine Opfer gibt. Ales andere sind Vergegenwärtigungen, keine neuen Opfer, weil kein heutiger
Priester, auch keiner von der altrituellen Liga, das „Opfer“ vollziehen dürfte oder wollte. Es ist Vergegenwärtigung
des EINEN OPFERS, dem kein „Opfer“ gleichkommen kann. Etwas anderes geschieht auch nicht im Trident-Ritus,
auch da geht es nur um Vergegenwärtigung. Das ändert auch nichts an der Tatsache, das auf dem Bild zum
Artikel 24 Kerzen brennen. Es wird nicht besser. Das eine Opfer ist ein für alle mal.
Sentinel: jetzt reicht’s Paul VI hat selbst die alte Messe zelebriert und sie niemals für häretisch
erklärt. Hören Sie doch endlich auf dummes Zeug zu behaupten und versuchen Sie endlich einmal Ihren
Standpunkt unmissverständlich darzulegen
@Frasim Genau dies ist die Aussage! Papst Paul VI. erkannte dies und führte daraufhin mit dem V-II das
NOM ein. Wo liegt das Problem, wenn sie dies nicht erkennen können, ein Papst und ich jedoch schon?
@Sentinel Da Sie behaupten, es wäre Häresie, die Messe nicht zum Volk sondern zum Allerheiligsten gerichtet
zu lesen, sind Sie der Ketzer und nicht die FSSPx. Es ist Häresie! Dann waren Ihrer Meinung nach also
alle Messen bis Mitte der 1960er Jahre häretisch (und ungültig?)?! Machen Sie sich doch bitte nicht
lächerlich…
Sentinel: bleiben Sie bitte sachlich es ist Ihr gutes Recht die Piusbruderschaft nicht zu mögen und ihren
Untergang herbeizuwünschen. Deswegen sollte Sie nicht Dinge behaupten, die einfach nicht stimmen. Die
alte Messe wurde nicht verboten, sondern dadurch verunmöglicht, dass sie einem Indult unterworfen wurde,
über das der Duiozösanbischof verfügen kann. Häretisch ist sie auf keinen Fall, denn selbst Paul VI
anerkannte ihren hohen Wert, meinte aber sie im Interesse des Konzils durch den NOM ersetzen zu müssen.
Im Übrigen habe ich bei Ratzinger nachgelesen und zwar sowohl seine Botschaft an die Bischöfe Chile’s
als auch seine Briefe an den Erzbischof. Nirgends bezeichnet er die Piusbruderschaft als häretisch und
selbst seine Ansprache an die Bischöfe Chiles ist äusserst differenziert. Deshalb rate ich Ihnen: hören
Sie endlich auf mit dem Begriff Häresie wild um sich zu schlagen
@Graf von Galen Da Sie behaupten, es wäre Häresie, die Messe nicht zum Volk sondern zum Allerheiligsten
gerichtet zu lesen, sind Sie der Ketzer und nicht die FSSPx. Es ist Häresie! Und das Wissen sie. Sonst
wäre der „Alte Ritus“ nämlich nicht außer Kraft gesetzt worden. Wird die Messe für den Götzen oder
für das Volk gelesen? Wird er für die Götze gelesen, ist die Anwesenheit des Volkes nicht mehr nötig!
Zudem wird gleichzeitig der Tatbestand des Götzendienstes, den die Bibel eindeutig untersagt, erfüllt.
Ich frage mich, wie Sie auf solche absurden Ideen kommen ? Die Idee ist kaum absurder, als zu behaupten,
Personenkult zu betreiben erfülle den Tatbestand der Häresie nicht. Sie können wohl der Piusbruderschaft
ihren Erfolg im Zusammenhang mit der erfolgten Freigabe der alten Messe nicht. Ich gönne der FSSPX jeden
Erfolg, der zu ihrer Vernichtung beiträgt. Wären sie nicht häretisch, würden sie vom Papst nicht häretisch
sprechen und behaupten, der Thron Christi sei vakant. Zudem hat Bischof Fellay bisher immer noch nicht
dafür Sorge getragen, daß sich die restliche Bruderschaft von den Äußerungen Bischof Williamsons distanziert.
Womit der Tatbestand der Häresie abermals erfüllt ist.
Wider VII, @ Sentinel Da Sie behaupten, es wäre Häresie, die Messe nicht zum Volk sondern zum Allerheiligsten
gerichtet zu lesen, sind Sie der Ketzer und nicht die FSSPx. Ich frage mich, wie Sie auf solche absurden
Ideen kommen ? Sie können wohl der Piusbruderschaft ihren Erfolg im Zusammenhang mit der erfolgten Freigabe
der alten Messe nicht.
weder schismatisch noch exkommuniniziert Die Priesterbruderschaft hat aus einer akuten, den ganzen Glauben
gefährdenden Notlage gehandelt und selbst wer dies nicht glauben kann, sollte doch wenigstens die subjektive
Empfindung dieser Notlage von Seiten der Piusbruderschaft anerkennen. Das alleine genügt um dem neuen
Kirchenrecht entsprechendden Ungehorsam und die Bischofsweihen von 1988 als nicht schismatischen Akt,
der eine Exkomminkation zur Folge hätte, zu rechtfertigen. Deswegen: weder schismatisch noch exkommuniniziert.
Die Priesterbruderschaft hält nur an dem fest, was die Kirche immer gelehrt hat. Den Bruch durch den
hereingelassenen verherenden Wind („Rauch Satans“ Paul VI. in einem lichten Moment) von außen, hervorgerufen
durch das Aggiornamento des 2. Vat. Konzils, und daraus sich ergebende Widersprüche in der Lehre, kann
sie zu recht nicht nachvollziehen. Standfest wie einst Athanasius, der der Lehre des Arianismus zeitweise
recht einsam widerstand, bleibt die Priesterbr. und die Kirchengeschichte wird ihrer aufrechten Haltung
recht geben.
Sentinel Lesen sie mal alle Briefe durch, kostet zwar einige Stunden Wenn Sie so belesen sind, könnten
Sie doch die Güte haben genau zu zitieren, d.h. mit Quellenangabe … Oder?
@Juhuben Cantuja Interessant ist nur, daß Kardinal Ratzinger in einem Brief an Bischof LeFebvre genau
dies zum Ausdruck brachte: Das die neugegründete Bruderschaft sich im Rahmen der Häresie bewegen würde.
Lesen sie mal alle Briefe durch, kostet zwar einige Stunden, aber sie lernen sehr viel darüber, was der
jetzige Papst als Häresie ansieht (und schon immer als solche angesehen hat, wie jeder richtig gläubige
Katholik).
Die Modernisten können mit den Prädikaten „Schisma“ und „Häresie“ deswegen so leicht um sich schmeißen,
weil das Gegenteil von Schisma und Häresie: nämlich Kirchlichkeit und Orthodoxie für sie im Grunde
bedeutungslos geworden ist! „Häresie“ und „Schisma“ schreckt keinen Modernisten, aber diese Ausdrücke
eignen sich als Kampfmittel der Modernisten gerade gegen die, die diesen Ausdrücken noch Bedeutung beimessen!
Sentinel: Schismatisch – wohl schon, häretisch – auf keinen Fall Die FSSPX wollen es nicht wahr haben,
dass sie im Schisma sind. Liest man den Text Johannes Paul II so spricht er von einem schismatischen Akt
und nicht von einem Schisma. Schismatisch heisst er bewegt sich in Richtung auf ein Schisma und wird notwendigerweise
auch dort enden müssen. Bischof Fellay versucht krampfhaft des Steuer zu wenden, doch dürfte es ihm
kaum gelingen. Häretisch ist die FSSPX auf keinen Fall und weder Paul VI, noch Johannes Paul II, noch
Benedikt XVI haben sie jemals so bezeichnet. Es dürfte in der Tat sehr schwer fallen, ihr eine Häresie
nachzuweisen.
@Nolasker das sind doch Wortspiele. Faktisch haben Sie zwei verschiedene Texte. Damit faktisch zwei verschiedene
Riten. Der famose Wortspiel-Trick, den Sie da anführen, nämlich zwei verschiedenen Dingen einen Namen
zu geben und damit zu behaupten, es wäre eine Sache ist eine dreiste Erfindung von paar Leuten, die so
die immerwährende Erlaubnis Pius V für den Alten Ritus umgehen wollen. Wer nur minimal viel Verstand
hat versteht, dass Pius V nicht wollte, dass ein beliebiger Ritus seiner Erlaubnis unterliegt, der als
„Römisch“ bezeichnet wird, sondern dass der von ihm herausgegebene Ritus seiner Erlaubnis unterliegt.
Hier Inhalt und Namen einer Sache zu vertauschen ist dreist von jenen, die das tun.
alles nur … sturm im wasserglas! bin gespannt was in einem!! Jahr noch übrig ist von der ganzen Aufregung –
nichts – das ist das wahrscheinlichste. Die „Altrituellen“ kommen ein bisschen leichter zu ihrer Messbeiwohnung –
die meisten Katholiken werden wie jetzt kaum eine kirche von innen sehen und die meisten Mess“besucher“
werden schlicht wieder in ihre ganz normalen landessprachlichen Messen gehen und sie, wenn’s gut geht
mitfeien (weil „beiwohnen“ kann man nur der „Alten Messe“ – irgendwie komisch -wie das klingt: „Alte Messe“)
Aber was soll’s: geschrieben wird viel in unserer Mutter Kirche (ist immer schon worden), warum soll’s
im Vatikan nicht anders laufen wie in den Pastoralämtern und Ordinariaten – wie hab’ ich das mal bei
einem Führungsseminar gelernt: Managment by Xerox – alle mit Papier überschwemmen statt zu handeln –
und eigentlich ist mir das sowieso lieber (ich hab da im Büro so ein nettes Ding, das brummt, wenn man
es mit Papier füttert ). gemacht wurde dann in Wirklichkeit was anderes – und eins sollen wir nicht
vergessen: ein einmal geschriebenes Papier muss erst mal rezipiert werden. Bin schon auf die Rezeptionsgeschichte
diese MP gespannt – ob das auch so rezipiert wird wie die großen Sozialenzykliken – dann kann ja der
Messe nach dem Vat II schon gar nix passieren – dann ändert sich wirklich gar nix. Dann könnt’s hier
jubeln, jammern, vernadern, … was wollt’s helfen wird euch das gar nix. Weil: Nix wird passieren. :(3 o^/
Rudolfus dass ausländische Mächte bei der Wahl Pauls VI geht aus einem Bericht Pater de la Margerie
SJ, dessen Vater beim Tode Pius XII Botschafter beim heiligen Stuhl war, eindeutig hervor. Sie können
es nachlesen im Archiv für Geschichte des Papsttums, die vom Vatikan selbst herausgegeben wird.
Neuer Ritus oder bloß reformierter römischer Ritus? Wenn es sich bei dem Missale von Paul VI. um einen
wahrhaft NEUEN RITUS handelt, dann ist die Messe nach dem Missale von Joh. XXIII. (eigtl. Pius V.) nicht
verboten, weil Messriten, die älter als 200 Jahre sind explizit abgeschafft werden müssen um verboten
zu werden. Wenn es sich aber bloß um eine Reform des Missale Romanum und nicht um einen neuen Ritus handelt,
dann wäre die Messe nach dem Missale von Joh. XXIII. (Pius V.) vermutlich ipso facto obsolet auch ohne
unter expliziter Erwähnung abgeschafft zu werden. Liege ich mit dieser Argumentation – man möge mir
meine laienhafte Formulierung verzeihen – völlig falsch? Wenn nun aber im Zusammenhang mit dem motu proprio
die Rede davon ist, dass der Novus Ordo KEIN neuer Ritus ist, sondern dass es sich lediglich um eine (und
zwar die „ordentliche“) von zwei Formen des Missale Romanum handelt, verwirrt mich das ein wenig und scheint
mir eher den Gegnern der überlieferten Liturgie in die Hände zu spielen.
@Catholicus / Paul VI. als Papstdiktator Die Kirche ist weder eine Demokratie noch eine Diktatur. Paul
VI. mag manches falsch eingeschätzt haben, ein schlechter Papst war er deswegen nicht! Die Kirche ist
keine völlige Diktatur – das stimmt: Deswegen ist Papst Pauls VI. Diktatorenpolitik auch abzulehnen –
da er nicht die Quelle der Offenbarung ist. Er regierte aber wie ein unseliger Diktator, der einen Putschversuch
gewonnen hatte. Wie man heute hören kann, was man damals aber nicht wußte, wurde er auch nur Papst wegen
ausländischer Interventionen ab der Papsternennung Johannes’ XXIII. 1958 – Pius XII. hatte ihm den Cardinalshut
verweigert: Es heißt, er hätte geheime Stalinkontakte gehabt und wäre darum von Pius XII. ohne Cardinalshut
weggeschickt worden.
@Rudolfus Die Kirche ist weder eine Demokratie noch eine Diktatur. Paul VI. mag manches falsch eingeschätzt
haben, ein schlechter Papst war er deswegen nicht!
@Joseph von Eichendorff Bisher hat sich Bischof Folley nicht wider die Worte von Williamson geäußert
und klar gestellt, daß sie nicht die Meinung der FSSPX repräsentieren. Allein aus diesem Grund, durch
diese Tatsache, ist die weitere Häresiebegründung mehr als begründet. Personenkult gilt generell als
häretisch. So stehts im Kirchenrecht, daß durch die Bibel untermauert wird. Dreimal Häresie und alles,
was hier einfällt ist, es Schisma zu nennen? Meine Herren, ein wenig mehr Ernsthaftigkeit bitte in der
Diskussion. Die FSSPX ist ein häretischer Orden, darüber dürfen wir uns jetzt schon einig sein. Wer
dennoch auf der Seite des Ordens stehen will, darf sich nicht als Katholik bezeichnen, sondern als offenen
Sektierer.
@Möchtegern-Kathole / „Novus Ordo Missae“ & das von Paul VI. abgelehnte Wort „neue Messe“ Paul VI …
nannte den NOM selbst so, bei der Promulgation. Daran erkennt man, dass diesen Leuten selbst das nötige
Sprachgefühl abging um zu erkennen, was ihren Zielen nützt. Da haben Sie völlig recht: Einerseits nannte
er sein eigenes Produkt „Novus Ordo Missae“ (NOM), andererseits wandte er sich später öffentlich gegen
den gebräuchlich gewordenen Ausdruck „neue Messe“. Die Priesterliche Bruderschaft des hl. Pius X. verwendet
jedenfalls in ihren Schriften und Zeitungen ausdrücklich weiterhin das Wort, das Papst Paul VI. nicht
hören wollte. Dann hätte er aber besser auch die Bezeichnung „NOM“ ändern sollte. Diese Bezeichnung
ist wenigstens ehrlich, und sagt, was Sache ist. Bei jedem Geistlichen, der das dem alten Meßbuch vorangestellte
Dekret gelesen hatte, hätten eigentlich alle Alarmglocken schrillen sollen: Und nicht nur bei einigen
wichtigen Widerstandsgeistlichen wie etwa bei Erzbischof Marcel Lefebvre. Der NOM hätte niemals die Mehrheit
der Vaticanum-II-Konzilsväter gefunden: Deshalb wurde er auch autoritär im Geiste des I. Vaticanums
durch den Papst „verordnet“: von einem Papst, der so gerne von der „Bischofskollegialität mit dem Bischof
von Rom“ sprach: Diese Sprachregelungen bei gleichzeitiger Papstautokratie bzw. Papstdespotie erinnern
doch sehr an an das Vorgehen der scheinbar kollegiallen Kommunistischen Partei mit einem tatsächlich
despotischen Generalsekretär und seinen KP-Funktionären: und Paul VI. soll unter Pius XII. illegale
Stalinkontakte gehabt haben.
@Czibo Nieznany Wenn Sie im Jahr 2007 einen Nagel vom Kreuz Christi in Händen halten, so ist dieser Nagel
gegenwärtig, wie er im Jahr 33 gegenwärtig war auf Golgotha. Er ist eben ein Nagel vom Kreuz Christi
aus dem Jahr 33, und symbolisiert nicht nur einen Nagel davon, und er ist keine Wiederholung desselben,
sondern er ist jener Nagel. So ist es mit dem Erlösungs-Opfer Christi auch. Deshalb wird in der Messe
kein Opfer widerholt, aber sie ist jenes Opfer. Es gibt nur ein Opfer, und dieses Opfer war auf Golgatha
im Jahr 33 so gegenwärtig wie es sonntags auf dem Altar in Ihrer Kirche gegenwärtig ist. Und deshalb
sollte es dort auch erwähnt werden.
@ Sentinel „Und wie bezeichnen sie den um den verstorbenen Bischof LeFebvre betriebenen Personenkult in
den Reihen der FSSPX?“ Als Personenkult, der aber nicht überzubewerten ist. Denken Sie an charismatische
Persönlichkeiten wie Franz von Assisi oder Bernhard von Clairvaux. Personenverehrung ist nicht zwingend
etwas Schlechtes! „Oder der öffentliche Götzendienst, in dem man von der Gemeinde abgewandt, aber einer
Götze zugewandt, die Messe feiert?“ Meinen Sie mit „Götze“ etwa das Altarbild? Oder gar den Tabernakel?
Oder etwa den Heiland hinter der Tabernakeltür? Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst! Ich bitte um ein bißchen
mehr Niveau! „Hinzu kommt noch, daß Bischof Williamson unseren amtierenden Papst einen geistlosen Irren
schimpft und offen für die FSSPX die kirchliche Lehrbefugnis fordert.“ Sollte Williamson das tun, so
ist das 1. anstandslos, 2. häretisch, 3. nicht die offizielle Position der FSSPX, sondern Privatmeinung
Williamson. „Wenn dies kein offener Sedisvakantismus ist, was ist es dann? Nur die Äußerungen eines
Irren? Oder gar die Selbstherrlichkeit eines Mannes, der sich als höher als der Papst betrachtet?“ s.
o.
möchtegern-Kathole Wenn es doch die Vergegenwärtigung des einen Opfers ist, kann es doch nicht wieder
ein Opfer sein. Deshalb finde ich, dass es nicht erforderlich ist, von Opfer zu sprechen oder das „Opfer“
als Opfer zu bezeichnen. Das ist mir zu doppelt genäht. Es wird nicht kein besseres daraus, nur weil
das „Opfer“ als solches bezeichnet wird.
@Czibo Nieznany Sie haben sich Ihre Frage „Wieso Opfer?“ selbst beantwortet: weil es „um die Vergegenwärtigung
des Opfers geht, das ein für alle Mal gebracht wurde“ Deshalb soll dieses Opfer auch erwähnt werden.
Wieso Opfer? Wieso Opfer wenn es bei der Messe nur um die Vergegenwärtigung des Opfers geht, das ein
für alle Mal gebracht wurde. Lesen: „Die vielen Messen und das eine Opfer(Quaestiones Disputatae im Verlag
Herder, Freiburg)
@sozialkatholisch Das sollten sie mal den blindcharismatischen Personenkulter von Papst Johannes Paul
II sagen. Der wird ja nur von der FSSPX betrieben, paralell zur Vergötterung von LeFebvre! Der FSSPX
Götzendienst zu unterstellen ist verleumdung, dort steht Jesus Christus mehr im Mittelpunkt als in so
manchem NOM, das sind dann NO Messen. Stimmt so nicht! In den Messen wird immer mit dem Angesicht zum
Götzen zelebriert. So, wie in der Bibel der Götzendienst beschrieben ist. Laut Bibel ist dies Götzendienst.
Und keine reguläre Messe, egal ob nach altem oder neuem Ritus. Was sind denn bitte schön NO Messen?
Wenn sie damit Nouvo Ordo Messen meinen, sollten sie es wenn schon ein wenig mehr spezifizieren, damit
hier kein Mißverständnis aufkommt. Auch gehen sie nicht auf den als häretisch geltenden Sedisvakantismus
ein!
@Müller Ein Ziel des NOM – die Elimination des Begriffs „Opfer“ – ist häretisch. Es ist die Häresie
durch Weglassen. Wenn ein Priester dauerhaft nur das 2. HG verwendet, muss er die Lehre des Messopfers
wenigstens anderes verbreiten, sonst ist er tatsächlich Häretiker.
@Rudlofus: Mäßigen Sie sich doch bitte, wenn Sie von Papst Paul VI. sprechen bzw. schreiben. Wenn ich
sehe, wie der Messritus von 1970 hier bewertet wird und das II. Vatikanische Konzil dann liegen einige
auf Linie der Priesterbruderschaft Pius X., wenn die Beurteilungen so abgegeben werden, dann ist es Häresie,
dem amtierenden oder einem anderen Papst vor während oder nach des Konzils Häresie zu unterstellen.