Es ist dem Heiligen Vater bis zum Schluß nicht gelungen, die von ihm nach Rom gerufenen Bischöfe vom Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe zu überzeugen.
Alte Messe in Sikatuna auf den Philippinen
(kreuz.net) Einige Teilnehmer des Geheimtreffens im Vatikan, bei dem das Motu Proprio zur Freigabe der
Alten Messe vorgestellt wurden, bekundeten Mühe mit dem Text. Der Grund: Sie waren nicht in der Lage,
das Latein zu verstehen.
Das berichtete Gerard O’Connell in einem Beitrag vom 29. Juni für die Nachrichtenagentur
‘Union of Catholic Asian News’.
Bei dem Treffen soll Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone Medienberichte
dementiert haben, wonach das Motu Proprio die Macht der Bischöfe schwächen werde.
Kardinal Bertone
betonte drei Gründe für die Publikation des Dokumentes.
Der erste und wichtigste ist die Erleichterung
einer vollen Gemeinschaft und Versöhnung mit der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Die Teilnehmer erhielten
während des Treffens statistische Informationen über die Piusbruderschaft.
Ein zweiter Grund für das
Motu Proprio ist die Ermöglichung eines erweiterten Gebrauchs der Alten Messe.
Bereits Papst Johannes
Paul II. erlaubte den Bischöfen, Bitten um die Alte Messe nachzukommen. Trotzdem weigerten sich viele
Oberhirten, den Bitten zu entsprechen.
Nach O’Connell hat der Papst Verständnis für die Traditionalisten.
Er versucht die Situation zu entspannen, indem er mit dem Motu Proprio einen „außerordentlichen Ritus“
einsetzt.
Der dritte Grund für das Motu Proprio ist die Bewahrung „der Schätze“ der kirchlichen Tradition –
die lateinische Sprache eingeschlossen – und deren Integrierung in die Kultur der Gegenwart.
In seinem
fast einstündigen Treffen mit den Teilnehmern des Treffens schlug der Papst außerdem vor, daß Bischöfe
in Kathedralkirchen, wo fünf oder sechs Sonntagsmessen gefeiert werden, beschließen könnten, daß eine
dieser Messen im Alten Ritus gefeiert wird, sofern eine konsistente Anzahl Gläubiger darum bittet.
Alle
Teilnehmer äußerten beim Treffen ihre Meinung. Einige erklärten, daß das Motu Proprio ein Ausdruck
der „pastoralen Liebe“ sei oder „Verschiedenheit in Einheit“ unterstreiche.
Am Ende des Treffens erklärten
viele ihre grundsätzliche Annahme des Textes. Einige – zum Beispiel die Franzosen – hatten immer noch
Bedenken.
Das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe wird – nach O’Connell – ad experimentum auf drei
Jahre erlassen.
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Leblhuber Wie gesagt, Leblhuber, Ihre Urteile haben weder für mich, noch für die Intelligenteren unter
den Lesern große Relevanz. Daß Sie von mir mehrfach getroffen wurden und entsprechend aufgeheult haben
ist nachweisbar: hier www.kreuz.net/reader.2798.html! Gute Besserung! Ihr .chen!
@Pünktchen: Die tiefe Verletzung, die Sie aus früheren Gefechten davongetragen haben, war unvermeidlich
bei jemandem, der ad libitum von der zweiten Person Pluralis in die dritte wechselt, je nachdem ob er
Selbstauskünfte geben oder sich zum Chefankläger aufschwingen will. Vielleicht denken Sie noch einmal
darüber nach, bevor Sie sich nun voreilig mit dem tatsächlich analogen Fall des Lesers Tchibo solidarisieren.
Dass dieses Forum ein Tummelplatz für Narren ist, ist nicht zu überhören. Dazu klingeln die Schellen
auf den Kappen zu laut. Ihre auch! Sie leiden offensichtlich an einer nicht überwindbaren Differenz zwischen
Selbst- und Fremdeinschätzung. Wie könnten Sie sonst auch nur daran denken, Sie wären in der Lage,
mir eine „tiefe Verletzung“ zuzufügen. Sie sind nicht der Mittelpunkt meines Trachtens und Denkens, sondern
bloß ein konturloses Stimmchen aus dem Internet, mit dem mich nichts verbindet, außer der Spaß am Diskurs.
Darüber sollten Sie einmal nachdenken. Es grüßt freundlich Leblhuber
@ Czibo: Chance vertan! @ All jene, die sonst noch gespannt auf Czibos Selbstdemontage warteten Ihre –
unser aller – Ahnung hat sich erfüllt. Die Antwort von Czibo ist ein schlechter Witz. Ich weiß das,
Sie wissen das und Czibo weiß das auch! Da kann man nur die Feststellung treffen: Quod erat demonstrantum.
Czibo IST eine inhaltliche Nullnummer. Er klopft regelmäßig „schlaue“ Sprüche, aber inhaltlich steckt
absolut nichts dahinter. Wenn Czibo seine Expertisen über die Messe und die FSSPX abgibt, dann können
wir diese Äußerungen in Zukunft mit gutem Gewissen in die Tonne kloppen. Er redet wie ein Blinder von
den Farben. Czibo, Czibo…in einem Dialog müssen Sie sich solche Fragen schon gefallen lassen. Mit schnüffeln
hat das rein gar nichts zu tun. Leblhuber: „Sie (Pünktchen) und Ihre Gesinnungsfreunde sind nicht in
der Lage, eine „Watschn“ auszuteilen. Dazu fehlt Ihnen die Kompetenz.“ Weshalb sollte man zum „Watschn“
austeilen nicht in der Lage sein, nur weil einem die Kompetenz hierzu fehlt? Im übrigen ist es nicht
schlimm, wenn die Feinde der Kirche regelmäßig gedemütigt werden. Das gilt für Klugscheißer wie Czibo
genauso wie für jene, die beispielsweise so dummes Zeug reden wie: „Das Judentum ist neben dem Christentum
ein Weg zum Heil. Wir haben das anzuerkennen.“ Wie sagte nämlich schon Paulus: „Denn es gibt viele Freche,
unnütze Schwätzer und Verführer, besonders die aus den Juden, denen man das Maul stopfen muß, weil
sie ganze Häuser verwirren und lehren, was nicht sein darf, um schändlichen Gewinns willen.“
@Pünktchen / Leblhuber schwafelt nur ohne Argumente Man verschwendet mit Antworten auf Leblhubers Geschwafel
nur seine Postinganzahl. Auf einen, der keine Argumente hat, sondern nur schwafelt, auf den sollte man
nicht antworten. Außer er beleidigt, dann muß man eine Verleumdung oder Beleidigung der Redaktion melden.
Werter Leblhuber, Ihre Einschätzung meiner intellektuellen Kapazitäten können mich nicht treffen, weil
ich weiß, von wem sie kommen. Mein früherer Vorwurf an Sie, ein „falscher Fuffziger“ zu sein, hat Sie
sicher getroffen und er bildet die Analogie zu den Anfragen von Defensor an die Adresse des Lesers Tchibo,
der – da gebe ich Defensor recht – alle Standards an kirchlicher/theologischer Bildung und argumentativer
Begründung so tief unterschreitet, daß er m.E. – hier unterscheide ich mich vielleicht von Defensor –
nicht mehr ernst zu nehmen zu ist. Die tiefe Verletzung, die Sie aus früheren Gefechten davongetragen
haben, war unvermeidlich bei jemandem, der ad libitum von der zweiten Person Pluralis in die dritte wechselt,
je nachdem ob er Selbstauskünfte geben oder sich zum Chefankläger aufschwingen will. Vielleicht denken
Sie noch einmal darüber nach, bevor Sie sich nun voreilig mit dem tatsächlich analogen Fall des Lesers
Tchibo solidarisieren. Es grüßt freundlich: Das .chen
Defensor Fidei •Sie bringen hier eine „Expertise“ nach der anderen zum Alten Ritus, wollen aber nicht
sagen wie oft Sie schon eine tridentinische Messe mitgefeiert haben. Das geht Sie einen feuchten Kehricht
an. Tun Sie, was Ihr Name vorgibt, aber schnüffeln Sie nicht bei anderen rum. Das ist unwürdig und beichtenswert.
@Pünktchen: Wie schon viele andere Leser feststellen mußten, ist ein „Gedankenaustausch“ mit Tchibo
schwer möglich, denn wo es keine Gedanken gibt, lassen sich solche auch nicht „austauschen“. Das einzige,
was Tchibo verdient, sind Belehrungen und gelegentliche „Watschn“: in dieser Hinsicht holt sich Tchibo
mit seinen unreflektierten Modernismen und seinervorlauten Zeitgeist-Banalitäten tiefroten Bäckchenbei
Defensor und anderen ab – und das ist gut so! Ihm gereicht es (vielleicht) zur Besserung, anderen bereitet
es (sicher) Vergnügen! Es ist doch auffallend, dass Ihre Bemerkungen/Belehrungen/Angriffe klar in 2 Gruppen
zerfallen. Diejenigen, die Sie in Ihre Postings kopieren sind fehlerlos und sprachlich abgehoben und diejenigen,
die Sie selbst verfassen sind sprachlich mangelhaft, emotional und simpel gestrickt. Nichts finde ich
lächerlicher, als geborgtes Wissen. Sie hängen sich gerne den Mantel der Intellektualität um und sind
doch bloß ein reaktionärer Bitzler, unredlich und blank jeder Diskussionskultur. Ihr obiges Posting
ist entlarvend. 1. Sie verhunzen ständig und mit Absicht den Namen von bestimmten Angesprochenen. 2.
Sie und Ihre Gesinnungsfreunde sind nicht in der Lage, eine „Watschn“ auszuteilen. Dazu fehlt Ihnen die
Kompetenz. 3. Worte, wie „vorlaut“ sollten Sie vermeiden. Oder wollen Sie, dass Ihre Geisteshaltung bloß
liegt? 4. Ihre Überheblichkeit ist reine Selbstüberschätzung. Superbia ist eine Todsünde! Pünktchen,
Sie sind ein falscher „Fuffziger“.
Defensor Fidei um 19:04 Das hat gesessen!! :)3 :(3 :)3 Nun hat Czibo die zwei genannten Möglichkeiten,
und ich ahne schon, für welche er sich entscheiden wird…
Messe oder Masse Bisher war ich der Meinung, daß die Messe, die den Geist Gottes verkünden solle, das
ausschlaggebende Argument hier sei! Nun muß ich erfahren, daß es nicht einmal der „Alte Ritus“ ist,
um den man sich hier so vehement und ausgezeichnet prügelt und schlägt, sondern allein die Anzahl der
Anhängerschaft, die bei einer Messe zugegeben ist/sein soll, ist ausschlaggebend für ihren Erfolg. Welchen
Glauben folgt ihr, wenn ihr der Meinung seid, daß es nur die Masse macht? Geiz ist geil-Mentalität verbreitend
und darauf setzend, daß die Schäfchen mehr werden, je nichtssagender eine Messe geartet ist? Bisher
dachte ich festens daran, daß die Religion nicht nur Opium für das einfache, billige Volk darselbst
sei, sondern auch etwas sei, um den Geist daran zu ergötzen. Und nun stelle ich erschreckend fest, daß
ihr es mit eurem Glauben niemals Ernst nehmet, gehet ihr doch davon aus, daß eure Kirchen voll sein müssen,
auf das der Glaube wirke! Ihr enttäuscht mich, Brüder im Geiste. Heißt es nicht: Die Anzahl der zu
scherender Schafe ist proportional zur Leicht-Gäubigkeit eures Ritus und der Meß’! Nicht die Masse macht
es, sondern die Aussage der Messe. Dann kommt die Masse von alleine – solange bis sie kritisch wird!
@Defensor Fidei Falls Sie die Bedeutungslosigkeit an der Menge der Anhänger festmachen wollten, dann
lehnen Sie sich als Rotmeerfußgänger aber ziemlich weit aus dem Fenster. Es sind wohl Katholiken wie
Sie, die Masse als Auszeichnung markieren.
@ Czibo Nieznany: Wollen Sie weiterhin nur heiße Luft von sich geben? Soll ich wirklich annehmen, dass
sie für die perpetuelle Indulenz schreiben. Was hat den jetzt diese Homo-Gruppe mit meinen Fragen zu
tun? Mit welchem Recht sind Sie ausgestattet, eine Frage dieser Art an mich zu richten Im Zweifel berufe
ich mich auf Art. 2 GG. und auch noch die Chuzpe zu besitzen anzunehmen, ich würde sie auch noch beantworten.
Das hat mit Dreistigkeit nun wirklich nichts zu tun. Die Beantwortung der Fragen liegt ganz bei Ihnen.
Aber überlegen Sie mal: • Sie bringen hier eine „Expertise“ nach der anderen zum Alten Ritus, wollen
aber nicht sagen wie oft Sie schon eine tridentinische Messe mitgefeiert haben. • Sie äußern sich
regelmäßig zur Liturgie, wollen aber nicht sagen was aus Ihrer Sicht das Wesen der Messe ist. • Schließlich
stören Sie sich auch noch daran, wenn man Ihnen nahe legt zu konvertieren. Auf die Frage warum Sie denn
unbedingt „katholisch“ bleiben wollen, möchten Sie aber auch nicht antworten. Was sollen die Forumsteilnehmer
denn von Ihnen halten? Außer dummen Sprüchen kommt von Ihrer Seite nicht viel. Wenn es dann mal konkret
wird und Sie Farbe bekennen müssten, dann ziehen Sie regelmäßig den Schwanz ein und kneifen. Nun können
Sie dieses Image behalten und weiterhin schweigen oder aber Sie fangen endlich mal damit an, einen inhaltlich
konstruktiven Beitrag zu schreiben. Wenn Sie es einfach nur nicht können, dann sagen Sie es: Ultra posse
nemo obligatur.
Defensor Fidei Sie leugnen ein Dogma nach dem anderen und erklären uns regelmäßig wie super der Protestantismus
ist. Trotzdem wollen Sie unbedingt „katholisch“ bleiben. Sind Sie masochistisch veranlagt oder was hält
Sie sonst in der Kirche? Soll ich wirklich annehmen, dass sie für die perpetuelle Indulenz schreiben.
Mit welchem Recht sind Sie ausgestattet, eine Frage dieser Art an mich zu richten und auch noch die Chuzpe
zu besitzen anzunehmen, ich würde sie auch noch beantworten.
Hallo Defensor, nein, Sie können kaum mit mir identsich sein, wie Dummschwätzer Tchibo behauptet. Ihre
letzte Zuschrift und meine sind nämlich beide um 18:00 Uhr gepostet worden und können unmöglich von
einer einzigen Person stammen!
@Defensor Fidei Czibo Nieznany ist deutscher katholischer Bischof. Der kann nicht einfach die Konfession
wechseln, ohne das die deutsche Bischofskonferenz in sich zusammen bricht!
@ GerdEric @ Czibo @ GerdEric: Es könnte sein, dass dann die katholische Kirche ins Bedeutungslose ver-fällt.
Wie definieren Sie Bedeutungslosigkeit? Anhand der Anhängerzahl, anhand des Einflusses auf das Weltkapital
oder welche Kriterien legen Sie als Maßstab an? Falls Sie die Bedeutungslosigkeit an der Menge der Anhänger
festmachen wollten, dann lehnen Sie sich als Rotmeerfußgänger aber ziemlich weit aus dem Fenster. @ Czibo
Nieznany: Kann ja sein, dass sie mit der Dame identisch sind? Zum x-ten Male: Nein…ich bin nicht Pünktchen!
Interessant ist jedenfalls, daß Sie mal wieder keine Antwort auf konkrete Fragen gegeben haben. Deshalb
noch einmal meine Frage: Sie leugnen ein Dogma nach dem anderen und erklären uns regelmäßig wie super
der Protestantismus ist. Trotzdem wollen Sie unbedingt „katholisch“ bleiben. Sind Sie masochistisch veranlagt
oder was hält Sie sonst in der Kirche?
@Michael van Laack Nach allem, was ich finden konnte, hat das Konzil von Nicäa 325 nicht das Knien am
Sonntag oder in der Osterzeit verboten (mit Anathema belegt schon mal gar nicht), sondern nur klargestellt,
daß das Volk während der Messe beim Beten stehen soll, und nicht knien. So wird es im allgemeinen in
katholischen Kirchen gehandhabt. Das wurde anscheinend unterschiedlich gehandhabt, und das Konzil wollte
das vereinheitlichen. Ja, mit dem Erfolg, daß besonders traditionalistische Pfarrer im Saarland immer
noch bei der Ostermesse knien lassen. Die interessiert doch nicht im Mindesten, was der Bischof oder gar
der Papst dazu sagen. Und die wenigsten haben überhaupt vom Konzil von Nicäa gehört, geschweige denn
wissen sie, daß es jemals statt gefunden hat.
Defensor Fidei Diesen Wunsch kann ich Ihnen leider nicht erfüllen, weil wir hier nicht im Kindergarten
sind. Wenn Sie den Wunsch nicht beherzigen möchten, dann lassen Sie es doch und besuchen Sie weiter den
Kindergarten dieser Dame. Viel Spass! Kann ja sein, dass sie mit der Dame identisch sind? Das hätte ich
Ihnen nicht gewünscht. Aber Wünsche brauchen sich nicht zu erfüllen. Jeder beschädigt sein Image am
besten selbst. Amen!
@ Czibo Nieznany Es nervt genauso, wenn selbsternannte Superkatholen Tag für Tag ihre unreflektierten
Glaubenswahrheiten von neuem herunterbeten und versuchen, andere Katholiken noch katholisch zu machen.
Was heißt hier selbsternannt? Die Kirche definiert ihren Glauben. Wenn nun jemand diesen Glauben annimmt
und somit kirchlicher und persönlicher Glauben eine Einheit bilden, dann ist es schlicht eine Feststellung,
wenn man sagt, daß diese Person (materiell) katholisch ist. Wenn Sie alle Dogmen der katholischen Kirche
als wahr annehmen würden, dann wäre ich der letzte, der Ihnen abspräche, katholisch zu sein. Das Problem
ist nur, daß ich genau dies bei Ihnen nicht feststellen kann. Es ist für jeden ersichtlich, daß Sie
wesentliche katholische Positionen nicht als die Ihrigen annehmen und stattdessen protestantische Positionen
vertreten. Auf Dauer könnte das bei Superkatholen zu einem großen Frusterlebnis führen. „Könnte“,
„könnte“, „könnte“…kann aber auch sein, daß nicht… Meines Erachtens ist es viel frustrierender,
wenn jemand, der protestantisch denkt, sein ganzes Leben lang versucht, die katholische Kirche zu protestantisieren,
statt aus ihr auszutreten. Was hält Sie in der Kirche? Im Übrigen habe ich die herzliche Bitte, auf
Hinweise von .chen-Beiträgen grundsätzlich zu verzichten, weil ich mit dieser Dame wegen ihres flegelhaften
Auftretens in Fehde bin und keinen Gedankenaustausch pflege. Diesen Wunsch kann ich Ihnen leider nicht
erfüllen, weil wir hier nicht im Kindergarten sind.
Lieber Herr von Eichendorff Nach allem, was ich finden konnte, hat das Konzil von Nicäa 325 nicht das
Knien am Sonntag oder in der Osterzeit verboten (mit Anathema belegt schon mal gar nicht), sondern nur
klargestellt, daß das Volk während der Messe beim Beten stehen soll, und nicht knien. Das wurde anscheinend
unterschiedlich gehandhabt, und das Konzil wollte das vereinheitlichen. Auch heute noch ist ja der Ruf
des Priesters „lasset uns beten“ die Aufforderung zum Aufstehen, wenn man noch nicht steht. Also: Nichts
sollte so heiss gegessen werden, wie man es kochen kann!
Priesterweihe in der Osterzeit Und was macht man bei Priesterweihen in der Osterzeit? Kniet man da zur
Allerheiligenlitanei? In Paderborn ist die Weihe am Samstag vor Pfingsten. Bei der Allerheiligenlitanei
wird gekniet, auch wenn das eigentlich falsch ist.
An Joseph von Eichendorff Auf den Spezialfall kann ich nicht eingehen. Nur soviel. Das Knien bei der Messfeier
gabs bei den frühen Christen nicht, sodass wir heute noch die Formulierung „… omnibus circumstantibus“
(„… allen Umstehenden“) im Hochgebet haben. Bei der Messfeier ist man früher gestanden. Das Knien ist
etwas typisch Germanisches, vielleicht ab Karl dem Großen. Es ist halt auch was typisch Königliches.
Ab dem Frankenreich (dem Heiligen Reich, dem Heiligen Römischen Reich) darf man wohl von der Erneuerung
des Königtums Davids sprechen, dem ja verheißen ist: „Ich richte Dein Königtum auf von Generation zu
Generation.“ Dieses Reich war eben das Königtum Davids in dieser Generation, in der Jesu Braut, die Kirche,
zu einer heiratsfähigen Braut heranwächst und bei seiner Wiederkunft als Bräutigam auch geheiratet
wird („diese Generation wird nicht vergehen, bevor dies (die Endzeitvoraussagen) alles geschieht“).
Gerd Eric Es könnte sein, dass dann die katholische Kirche ins Bedeutungslose ver-fällt. Die Konversion
von katholischen Krypto-Protestanten in die evangelischen Kirchentümer wäre für diese allerdings auch
kein Zuwachs an „Bedeutung“, diese Zuwächse wären nur „more of the same“, ein Zuwachs an Belanglosigkeit/Banalität/Zeitgeist-Konformismus.
Für die Kirche geht es von Zeit zu Zeit eher darum, daß „das Salz nicht schal wird“, wenn es noch salzen
soll …
Eine Frage, die nichts mit dem Thema zu tun hat, mich aber dennoch interessiert! Das Konzil von Nizäa
hat im Jahre 325 meines Wissens das Knien in der Osterzeit und sonntags verboten und mit dem Anathem belegt.
Wieso ist das heute nicht mehr so, selbst im tridentinischen Ritus? Und was macht man bei Priesterweihen
in der Osterzeit? Kniet man da zur Allerheiligenlitanei? Allen konstruktiven Antwortern gilt mein Dank!
@Defensor Fidei Es nervt unglaublich, wenn Protestanten mit katholischem Taufschein ständig versuchen,
aus der Kirche eine protestantische Glaubensgemeinschaft zu machen, statt einfach zu konvertieren. Es
könnte sein, dass dann die katholische Kirche ins Bedeutungslose ver-fällt.
Wie schon viele andere Leser feststellen mußten, ist ein „Gedankenaustausch“ mit Tchibo schwer möglich,
denn wo es keine Gedanken gibt, lassen sich solche auch nicht „austauschen“. Das einzige, was Tchibo verdient,
sind Belehrungen und gelegentliche „Watschn“: in dieser Hinsicht holt sich Tchibo mit seinen unreflektierten
Modernismen und seiner vorlauten Zeitgeist-Banalitäten tiefroten Bäckchen bei Defensor und anderen
ab – und das ist gut so! Ihm gereicht es (vielleicht) zur Besserung, anderen bereitet es (sicher) Vergnügen!
:)3
Lieber Herr van Laack,… Ich habe mich gar nicht darauf bezogen, dass ad experimentum-Regelungen in einem
Motu proprio nicht üblich sind. Desweiteren habe ich auch nichts „vermutet“.
Geschätztester Benedikt! Ich mag mich mit „Vermutungsschaftlern“ wie Sie offensichtlich einer sind, nicht
über kirchrechtliche Details unterhalten. Aber seien sie versichert: Es gibt auch kein einziges „motu
proprio“ zu welchem Thema auch immer, dass „ad experimentum“-Bestimmungen enthält. Warum das so ist,
versuche ich erst gar nicht zu erklären, weil dies detailierte Kenntnisse über den Status päpstlicher
Verlautbarungen voraussetzt. Liebe Leute!Wartet doch einfach auf den Text und haltet bis dahin Eure Zunge
und Eure Feder im Zaum. Ihr seid ja schlimmer als die ganze modernistische Journalie zusammen!!!!
Defensor Fidei Seien Sie ehrlich zu sich selber und stellen Sie fest, daß Ihr Glaube nicht der der Kirche
ist. Es nervt unglaublich, wenn Protestanten mit katholischem Taufschein ständig versuchen, aus der Kirche
eine protestantische Glaubensgemeinschaft zu machen, statt einfach zu konvertieren. Es nervt genauso,
wenn selbsternannte Superkatholen Tag für Tag ihre unreflektierten Glaubenswahrheiten von neuem herunterbeten
und versuchen, andere Katholiken noch katholisch zu machen. Auf Dauer könnte das bei Superkatholen zu
einem großen Frusterlebnis führen. Im Übrigen habe ich die herzliche Bitte, auf Hinweise von .chen-Beiträgen
grundsätzlich zu verzichten, weil ich mit dieser Dame wegen ihres flegelhaften Auftretens in Fehde bin
und keinen Gedankenaustausch pflege. Im Gegensatz zu Ihnen. Berücksichtigen Sie bitte diese Tatsache.
armer Papst Nunja der Papst tut mir leid. Auf der einen Seite die Linkskatholiken die Zeter und Mordio
schreien und dem deutschen „Panzerkardinal“ bezüglich der alten Messe sogar mit der miesen Antisemitismuskeule
kommen wohlwissend dass er hierfür empfindlich ist, auf der anderen Seite diejenigen undankbaren für
die die Freigabe gedacht ist und anstatt Dankbarkeit und Freude schon wieder herumkritisieren, herumeiern
und herumnörgeln was nicht hätte besser sein können. Alles Pack !
27.06.2007 Übergabe MP mit Begleitbrief an die Bischöfe Interessant ist meines Erachtens das Faktum,
daß der Text des MP bis dato weder im Internet noch in irgendeinem anderen Medium aufgetaucht ist. Viele
Schreiben aus Rom wurden doch in den letzten Jahren mehr oder weniger im Klartext vor dem offiziellem
Inkrafttreten schon online gestellt und der Autor wurde dadurch oft genug desavouiert. Es ist bei einer
offenen Gesellschaft wie der unseren eigentlich völlig unüblich und mehr als überraschend, daß nicht
einmal ein „Fuzerl“ Text durchsickert. Hier aber halten alle dicht, dichter gehts fast nicht mehr. :(3
@ van Laack In der Kirchengeschichte ist noch niemals ein Ritus „ad experimentum“ zugelassen worden, schon
gar nicht einer, der ohnehin niemals ausdrücklich verboten war. Hier wird auch kein Ritus ad experimentum
zugelassen, sondern eine einen Ritus betreffende Regelung. @ Rudolfus Man kann für jeden Ungehorsam seine
Gründe anführen, ohne gleich die (Universal-)Jurisdiktion zu leugnen. Ungehorsam gegenüber dem Papst
ist tatsächlich keine Leugnung der Universaljurisdiktion. Die FSSPX ist dem Papst aber nicht nur ungehorsam,
Sie bestreitet ihm Rechte, die aus seiner Universaljurisdiktion hervorgehen. Also nicht: „Du hast das
zwar angeordnet, aber ich halte mich nicht dran“, sondern: „Du hast das zwar angeordnet, hattest hierzu
aber gar kein Recht.“ Das ist ein schwerwiegender Unterschied.
@Pünktchen Übrigens: Wie wird es nach Veröffentlichung des MP im „Alten Peter“ weitergehen?! Wo könnte
die alte Messe einen würdigeren Ort finden als hier? Ich weiß allerdings nicht, wie der Hw. Herr Prälat
Jung dazu eingestellt ist… Ich versuche etwas in Erfahrung zu bringen, da ich einen der Mesner sehr
gut kenne, aber es dauert etwas, bitte um Geduld. Ja, mein Platz ist immer rechts beim Hl. Thomas in Blickrichtung
zum Altar. Im „Alten Peter“ erfährt man die Tiefe und Würde des heiligen Messopfers, bzw. wird man in
die Opferhandlung, auf der Patene, mit hinein genommen in die Zeitlose Darbringung des Opfers Jesu an
den Vater, welch’ ein wunderbares Geschenk der Liebe. Bin zZ sehr mit der Arbeit eingespannt, daher die
Kürze. Grüße, Aloah
Danke für den Hinweis, Aloah! Übrigens: Wie wird es nach Veröffentlichung des MP im „Alten Peter“ weitergehen?!
Wo könnte die alte Messe einen würdigeren Ort finden als hier …sches-jugendsozialwerk.de/…ES/PICTURE120766.jpg?
Ich weiß allerdings nicht, wie der Hw. Herr Prälat Jung dazu eingestellt ist… Alles Gute: Ihr .chen
@Pünktchen Off Topic. Hallo Pünktchen, das Buch von Jacob Neusner: „Ein Rabbi spricht mit Jesus“ ist
am Markt. Soeben habe ich es für 16,90 Euro in der Münchner Dombuchhandlung erworben. Eine gute Woche
wünscht dir Aloah
Bester Defensor, mit diesen Worten: Es nervt unglaublich, wenn Protestanten mit katholischem Taufschein
ständig versuchen, aus der Kirche eine protestantische Glaubensgemeinschaft zu machen, statt einfach
zu konvertieren. haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen! Häufig haben solche Konversionen ja etwas
Heilsames! Manch einer findet angesichts der Erfahrungen in veränderter Umgebung ganz neu zum Glauben
der Kirche zurück! Denken wir etwa an den Heidelberger Neutestamentler Klaus Berger… :)3
@ Czibo Nieznany: Warum machen Sie sich und anderen das Leben so schwer? Wer kann verlangen, glauben zu
müssen. Ein Dogma ist nichts anderes als eine festlegende Definition des Glaubens in einer konkreten
Frage. Durch die formelle Erklärung wird dem Glauben (in der Form des Dogmas) ein unumstößlicher Wahrheitsgehalt
zugeschrieben. Es ist eine Selbstverständlichkeit, daß die kath. Kirche auch den kath. Glauben definiert.
Wenn Sie diesen Glauben nicht annehmen wollen, dann ist das Ihre freie Entscheidung. Jedoch frage ich
mich, warum Sie dann Angst vor den Konsequenzen haben. Seien Sie ehrlich zu sich selber und stellen Sie
fest, daß Ihr Glaube nicht der der Kirche ist. Es nervt unglaublich, wenn Protestanten mit katholischem
Taufschein ständig versuchen, aus der Kirche eine protestantische Glaubensgemeinschaft zu machen, statt
einfach zu konvertieren. Es kann doch wirklich nicht zu viel verlangt sein, wenn die katholische Kirche
von ihren Mitgliedern erwartet, daß diese ihren Glauben teilt. Oder was würden Sie von einem Herzensfan
des 1. FCN halten, der offiziell Mitglied des FC Bayern ist und dort ständig raushängen lässt wie scheiße
er die Bayern eigentlich fände? Das macht noch nicht mal G’tt, aber die Kirche. Jetzt fangen Sie auch
schon mit diesem Blödsinn an. Was bezwecken Sie damit? Wollen sie mit dieser jüdischen Schreibweise
zum Ausdruck bringen, daß Sie von der Trinität nicht viel halten? Man muss nicht alle Dogmen glauben.
Alles was es hierzu zu sagen gab, hat Pünktchen bereits getan.
@Jasmina Wie kommen Sie auf die Idee, daß ich ein „Anhänger“ der Piusbruderschaft sein „will“? @Baron
Vom unteren Lied kenne ich die Quelle nicht, das hab ich mal aus einem anonymen Liederheftchen abgeschrieben.
Das obere Lied stammt von Claus Harms, einem Vertreter der konservativen lutherischen Reaktion auf die
preußische Unionspolitik i.d. ersten Hälfte des 19. Jh. Es ist natürlich an den dänsichen König adressiert!
Harms wirkte wohl in Altona oder Kiel.
Sentinel: das Jurisdiktionsprimat Sie polemisieren leider immer auf einer höchst primitiven Stufe. Hinsichtlich
des Jurisdiktionsprimates haben Sie aber völlig Recht. Jurisiditkitonsprimat bedeutet nicht nur Befugnis
zur Ernennung von Amtsträgern, sondern ebenfalls gesetzgeberische Gewalt. Die FSSPX Oberen machen es
sich leider mit dieser Frage allzu leicht. Gegen das Argument, es gehe um Dinge, wo der Papst seine höchste
Gewalt nicht eingesetzt habe lässt sich ein Satz von Pius XII aus Humani generis geltend machen, dass
es ein Irrtum sei zu glauben, dass Erklärungen, wo der Papst seine höchste Gewalt nicht eingesetzt habe
nicht zustimmungspflichtig seien. Pascendi, Mortalium animos, Humani generis sind alles Dokumente, wo
der Papst seine höchste Gewalt nicht eingesetzt hat und auf diese Dokumente beruft sich die Piusbruderschaft
zuletzt in ihrer Verurteilung des Oekumenismus. Bis jetzt kennt niemand den Wortlauf des angekündigten
Motu proprio. Man täte aber gut daran, das Dokument zuvor zu lesen und es dann nach dem Grundsatz von
Treu und Glauben richtig auszulegen, will man damit keine bösen Überraschungen erleben
Anathema sit Diese zwei Worte stehen in nahezu jedem Schluss-Satz eines Dogmas. Wer dieses oder jenes
bestreitet bzw. nicht glaubt, der sei ausgeschlossen (anathema sit). Eine Diskussion in epischer Breite
zu der Frage, was Dogma meint oder meinen könnte oder meinen sollte, erübrigt sich damit. Oder wie schon
Dr. Martin Luther sagte: „Tolle assertiones, et Christianismum tulisti.“ – (Nimm die festen Aussagen weg,
und du hast das Christentum weggenommen.) Ganz abgesehen davon, das uns verheissen ist, dass die Pforten
der Hölle uns nicht überwältigen werden, könnten doch selbst die Modernisten, Atheisten und Freigeister
in diesem Forum einen solchen Zustand nicht wünschen. Denn ein hinweggenommenes Christentum würde ein
Machtvakuum entstehen lassen, dessen Füllmasse ganz gewiss nicht die Hinwegnehmer wären.
Sehr richtig, Herr Mohrmann, wenn der Modernist Tchibo schreibt: Man muss nicht alle Dogmen glauben. Vielleicht
kann man aber die Dogmen für wahr halten oder akzeptieren dann versucht er eine begriffliche Unterscheidung
einzuführen, die unsinnig ist. Von der kognitiven Seite her ist Glauben „Fürwahrhalten“. Nach Heb. 11,
1 ist Glauben „ein Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.“
Sicher wird der Glaube auch geschenkt und ist zugleich ein persönlicher „Akt“, aber inhaltlich ist er
nun einmal festes Für-wahr-Halten von Dingen, die sich unserer „Verifizierung“ (vorläufig oder prinzipiell)
entziehen!
Hans Mohrmann Es ist Ihnen entgangen, dass ich von akzeptieren gesprochen habe. Von Dogmen glauben kann
nicht die Rede sein. Wie glaube ich an ein Dogma, ist doch die Frage? Die Dogmen gehören zum großen
Glaubenskatalog der Kirche, die ich mit mehr oder weniger Distanz für wahrhalte, als fixierter Glaube.
Mehr aber doch nicht. So steht es auch im Katechismus und im Glaubensbekenntnis: Ich glaube die heilige
katholische Kirche…! Da steht nichts von Dogmen. Dogmen können Steigbügel zum Glauben sein. Aber ein
Dogma ist nicht per se zu glauben…niemals! Da haben wir wohl unterschiedliche Auffassungen.
Wenn ich in die katholische Kirche eintrete sollte ich alle Dogmen annehmen. Wenn ich als Katholik mit
einem Dogma Probleme bekomme und damit hadere sollte es reichen wenn ich dieses Dogma nicht bewusst ablehne.
Lieber Czibo Doch, man muß als Katholik an die Dogmen der katholischen Kirche glauben. Wer der Kirche
beitritt, dem wird folgende Eidesformel abverlangt: „Ich glaube und bekenne alles, was die heilige katholische
Kirche als Offenbarung Gottes, glaubt, lehrt und verkündet.“ Dogmen sind nichts anderes als die autoritative
Auslegung der Heiligen Schrift, so wie sie die Kirche seit ihren Anfängen gelehrt hat. Wer die Dogmen
nicht annehmen will, stellt sich außerhaltb der Kirche. So einfach ist das – und so schwierig.
Rudolfus: Allenfalls Orientierung bieten Es gibt nur diese beiden: Man muß alle Dogmen glauben, die die
Kirche zu glauben vorlegt. Wer ein Dogma leugnet, der ist nicht mehr katholisch. Wer kann verlangen, glauben
zu müssen. Das macht noch nicht mal G’tt, aber die Kirche. Man muss nicht alle Dogmen glauben. Vielleicht
kann man aber die Dogmen für wahr halten oder akzeptieren. Das reicht. Von Glauben müssen kann keine
Rede sein, denn der Glaube wird als Gnade geschenkt. Dogmen sind Lehrmeinungen der Kirche, die eine bestimmte
Berechtigung haben, aber nicht dazu da sind, die Gläubigen glaubensmäßig zu knebeln. Dogmen können
allenfalls Orientierung bieten.
Über Blubberkopp Blubberkopp spielt sich auf einmal als verständnisvollen Christen auf. Dabei sollte
man sein Christsein ruhig hinterfragen, die Göttlichkeit Jesu Christie ist bei ihm ja schon fast genauso
verschwunden wie bei den Moslems. Da die Moslems sich sogar das Dogma der unbefleckten Empfängnis bewahrt
haben weiß ich wirklich nicht wer von den beiden näher an der Wahrheit ist. Wenn Blubberkopp in Econe
dabei war ist er ja schon mehr oder weniger ein alter Sack. Wenn ein so alter Sack noch nicht gelernt
auch mal Zöllner zu sein wird er mit seiner ganzen, aus der Heilsgewissheit kommenden, arroganten Überheblichkeit,
seinem hochnäsiges selektieren von oben herab, seiner Verlogenheit, wenn er in den Himmel kommen sollte
dort nur ein ganz kleines Lichtlein sein. Viele erste werden letzte und viele letzte werden erste sein!
Und auf was für einen hohen Thron unser irrgläubiger, arroganter, verlogener, homophiler Kriegstreiber
sitzt kann man beim genauen hinsehen seiner Postings ja erahnen. Methodist ist ein riesen A[selbstzensur]!
Bitte Hallo, habe gerade die Postings der letzten Stunden überflogen . vor „Zu-Bett-Gehen“ noch eine
Bitte: Wenn wir denn nächste Woche (ich selbst werde im Ulruab sein) die (evtl. unschönen) Reaktionen
unserer Bischöfe hören werde: Bitte prügelt doch nicht allzusehr auf sie ein, so gerecht es auch wäre.
Da D.n.J.C. seine Kirche auf Menschen gebaut hat, sind die Bi auch nur Menschen. Und sie fühlen sich
nun einmal in ihrer Ehre gekränkt, wenn sie dabei ertappt werden, 2 Jahrzehnte lang das falsche gelehrt
zu haben. Natürlich erzählt der, der seine ungerechte Vergangenheit rechtfertigen will, Mist. Aber seien
wir doch heute/morgen ein wenig mehr „magnanimi“, als es nötig ist, und merken wir uns lieber die kommenden
Bischofsäußerungen für das folgende Jahr, wenn es um die Ausgestaltung dessen geht, was wir jetzt ja
nocht gar nicht kennen. Gute Nacht. maliems
@VirFortis: In Ordnung aber aber das gilt doch nach katholischer Überzeugung nicht für die orthodoxen
Kirchen, die das gültige Weiheamt bewahrt haben. Die haben doch auch die gültigen Sakramente. Nach katholischer
Überzeugung handelt es sich bei den Protestanten ja nur um kirchliche Gemeinschaften. Damit kann ich
leben, auch wenn ich es für falsch halte (halten muss). Was wäre ich sonst für ein merkwürdiger Methodist…
Hatte nie Zweifel, auch eine Chance auf den Himmel zu haben…
@Methodist Meine rein persönliche Überzeugung ist dass ein Zeuge Johavahs genauso wie ein Evangelikaer
und ein Orthodoxer in den Himmel kommen kann wenn er Chrstus treu ist. Katholiken haben jedoch sämtliche
Hilfsmittel in den Sakramenten welche das umfassende Heil beinhalten. Mit Hochachtung ist die christliche
Hingebung evangelikaler Gruppen zu sehen. Wenn man sagt nur in der katholischen Kirche ist das gesamte
Heil heißt das nicht dass man in die Hölle kommt wenn man nicht katholisch ist sondern dass man sich
mangels sakramentaler Hilfsmittel schwerer tut zur Heiligkeit zu gelangen zu der jeder berufen ist. Dies
ist meine persönliche Ansicht – ich erhebe keinen Anspruch auf dogmatische Richtigkeit und bitte um notfalls
um Korrektur.
@Sentinel: Dann wäre ein höfliches Herr Baron wider meine Person auch nicht zu verachten! Ich habe Ihnen
vor einiger Zeit geschrieben, Sie wären ein selten bunter Vogel. Vielleicht sind Sie aber bloß ein Spaßvogel?
Das nehme ich zu Ihren Gunsten jetzt erst einmal an. Die Alternative ist nämlich weniger schmeichelhaft:
Sie haben einen Vogel! Ich finde ein Gockel passte perfekt. Beim Durchlesen dieses Threads musste ich
herzlich lachen. Das verdanke ich Ihnen, Herr Baron. Machen Sie nur so weiter. Echt köstlich. Die hier
versammelte Stammtischrunde verdient es nicht anders!
@virfortis: Vielleicht… Vielleicht ist dieser Mikrokosmos ja aber auch nur ein Beleg dafür, dass das
Bild von der einen Kirche eine Schimäre ist, weil es sie nie wirklich gab, von Anfang an Auseinandersetzungen
herrschten, Eifersüchteleien und Lehrunterschiede schon ganz früh zu Spaltungen führten. Und vielleicht
brauchen wir, um den jesuanischen Auftrag vom Eins sein zu erfüllen gar nicht eine einheitliche Organisation.
Ich weiss, das klingt für katholische Ohren ketzerisch, aber das darf es ja auch. Bin doch Protestant.
Liebe Grüsse Methodist.
@Sentinel / Ungehorsam dem (Universal-)Jurisdiktionsinhaber gegenüber Man kann für jeden Ungehorsam
seine Gründe anführen, ohne gleich die (Universal-)Jurisdiktion zu leugnen. Theologisch sind viele Möglichkeiten
gegeben: Man muß z.B. ungehorsam sein, wenn der (Universal-) Jurisdiktionsinhaber etwas gegen Gottes
Gebote befiehlt. Oder wenn die Kirche in größter Gefahr ist, und der Jurisdiktionsinhaber dies nicht
erkennt oder er nicht entsprechend handelt. Im Zweifelsfall gibt es immer die Gewissensentscheidung, ob
der Gehorsam in einem bestimmten Fall richtig oder falsch wäre.
Veranschaulichungsmaterial Man erlebt hier quasi im Reagenzglas wie Kirchenspaltung und Kleinkrieg funktioniert.
Dieser Mikrokosmus ist somit ein Veranschaulichungsbeispiel im Kleinformat wie Eitelkeit und Sturheit
Spaltungstendenzen verursacht und eine gewünschte christliche Einigkeit mit Rissen befrachtet wird. Profilierunsneurosen
und Solidarisierungen mit Grüppchen und ideologischen Sonderanschauungen tragen bei zum Kampf gegen Menschen
die im großen und ganzen doch Gesinnungsgenossen sind und auf katholischen Fundament stehen. Bündelung
der Kräfte anstatt Zersplitterung wäre gefragt.
@Rudolfus Man kann aber auch einem Universaljurisdiktionsinhaber wiederstehen, wie jedem anderen Jurisdiktionsinhaber
auch – schon immer, die ganze Kirchengeschichte hindurch. Gibt es dafür inzwischen schon eine standartisierte
Begründung, warum man dies darf? Ich meine, so gesehen könnte doch dei FSSPX doch ohne weiteres einen
ihrer Bischöfe zum Gegenpapst erheben? Oder habe ich dies jetzt falsch verstanden? Zudem, wenn die FSSPX
sich daran halten würde, warum existiert sie dann im Schisma mit der restlichen Kirche? (Macht auch irgendwie
keinen Sinn, selbst wenn man einen dahinter vermutet. Solange Sie den Papst anerkennen, können sie nicht
im Schisma sein – rein logisch betrachtet.)
@Sentinel / Die Dogmen Die PBSPX leugnet kein einziges Dogma. Sehr im Unterschied zu vielen Bischöfen
und sogar Cardinälen wie Bischof Prof. Walter Cardinal Caspar. Die Unfehlbarkeit des Papstes hat mit
der Universaljurisdiktion des Papstes nichts zu tun. Beides sind Dogmen, und beide werden auch von der
PBSPX geglaubt. Man kann aber auch einem Universaljurisdiktionsinhaber wiederstehen, wie jedem anderen
Jurisdiktionsinhaber auch – schon immer, die ganze Kirchengeschichte hindurch.
@Rudolfus Die Unfehlbarkeit des Papstes ist ebenfalls ein Dogma. Da die FSSPX dies ablehnt, sind sie also
nicht mehr katholisch. Danke für dieses Argument, daß meine Beweisführung stützt. Und wer nicht mehr
katholisch ist, ist häretisch – folgt man nun einmal stur dem Kirchenrecht.
Manchmal ist es höchst reizvoll, nach längerem Diskussionsverlauf die ursprüngliche Überschrift des
Artikels mit den neuesten Postings zu vergleichen. Das schafft kein Wortassoziationsthread! Besser kommt
nur noch ‘rüber, einen Artikel erst mit Babelfish ins Englische und das Resultat dann wieder ins Deutsche
übersetzen zu lassen, um dann beide Fassungen zu vergleichen! Nichts für ungut aber das mußte mal
raus… nichts gegen ein Späßchen!
@Methodist / Katholisch oder nicht-katholisch Es gibt nur diese beiden: Man muß alle Dogmen glauben,
die die Kirche zu glauben vorlegt. Wer ein Dogma leugnet, der ist nicht mehr katholisch. Darin besteht
die einzige katholische Rechtgläubigkeit. Alles andere ist ein Irrtum, auch wenn die Irrlehrer hohe Positionen
haben – aber erst seit der fahrlässigen Kirchenregierung Papst Pauls VI.
@möchtegern-kathole Alle anderen dürfen schreiben wie sie wollen De facto schreibt auch jeder, wie er
will. Hier wird ja immer gegen den Werteverfall gekämpft, aber der Verfall unserer Sprache juckt niemanden.
@virfortis: Das stimmt, aber… Ja, ich lass mir das keine grauen Haare wachsen. Aber ob man sich hier,
wie sie schreiben, unter den Katholiken wirklich so einig ist, auf mich wirkt das nicht so. Ist nicht
als Vorwurf gemeint. Ich finde diese Seite sehr interessant…
nicht die deutsche … … Regierung definiert, was „richtig“ ist und was „falsch“ ist. Hier schrieb jemand:
„Seit August letzten Jahres gilt die Neue Rechtschreibung!“ Dazu will ich nur ergänzen: Sie gilt für
die weisungsgebundenen Menschen, z.B. Lehrer an Schulen, und für obrigkeitshörige Menschen. Alle anderen
dürfen schreiben wie sie wollen, z.B. nach der alten Rechtschreibung.
@Eichendorff Gegen die volksverdummende Rechtschreibreform die seit August letzten Jahres, wie gesagt
wurde, gilt, habe ich mich bisher standhaft gewehrt! Toll! Sie sind auch prinzipiell gegen alles Neue,
kann das sein? Aber „das“ leitet einen Relativsatz ein, während „daß“ bzw. „dass“ einen Konjunktionalsatz
einleitet. Es geht hier also um schwerere Fehler als Sie mir ankreideten. Da stimme ich zu.
@Methodist / Unviversaljurisdiktion und Unfehlbarkeit nach Vatcianum I Ihre Frage über Ungehorsam dem
Papst gegenüber und die rechtgläubige Haltung: Unfehlbarkeit ist eine Sache, Universaljurisdiktion eine
andere. Universaljurisdiktion heißt, daß der Papst der absolute Souverain der Kirche ist und alle Einsetzungs-
und Rechtsbefugnisse besitzt: D.h., er beansprucht tatsächlich rechtsgemäß und auch kraft göttlicher
Einsetzung durch Christus, daß er, der Papst, tatsächlich über jedes Amt in der Kirche unmittelbare
Rechtsgewalt besitzt. Keiner kann also sagen, daß der Papst diese universale Rechtsgewalt über jedes
einzelne Kirchenamt nicht hätte: Er besitzt sie tatsächlich. Eine andere Frage ist es, wenn ein Kirchenorgan
dem Papst widersteht, und ihm einfach nicht gehorcht. Man anerkennt zwar, daß der Papst die Rechtsgewalt
tatsächlich besitzt, widersteht seiner Entscheidung aber. Das ist eine andere Sache, als von vornherein
zu sagen, der Papst besäße überhaupt keine direkte Rechtsgewalt über jedes einzelne Kircheamt und
-organ. Die Unfehlbarkeit hat damit nichts zu tun – es ist eine reine Kirchenverfassungsfrage, die das
I. Vaticanum dogmatisch festgelegt hat. Ebenso kann man seinem Ordensoberen oder seinem Bischof widerstehen,
obwohl keiner bezweifelt, daß der Ordensobere oder der Bischof die rechtmäßige Jurisdiktion besitzt.
Die Universaljurisdiktion des Papstes ist zu beurteilen wie die Jurisdiktion des Bischofs oder des Ordensoberen.
@ Methodist Stimmt! Das ist in der Tat bizarr, aber anscheinend ist es die einzige Ebene, auf der man
mit Sentinel noch diskutieren kann… P.S.: Gegen die volksverdummende Rechtschreibreform die seit August
letzten Jahres, wie gesagt wurde, gilt, habe ich mich bisher standhaft gewehrt! Aber „das“ leitet einen
Relativsatz ein, während „daß“ bzw. „dass“ einen Konjunktionalsatz einleitet. Es geht hier also um schwerere
Fehler als Sie mir ankreideten.
@santo domingo 2 Das stimmt. Ich diskutiere hin und wieder und manchmal ist es auch interessant. Wobei
ich – mir sei es nachgesehen – als Protestant doch kein sehr detailliertes Interesse an den Feinheiten
der alten Messe habe oder anderen sehr innerkatholischen Themen habe. Liebe Grüsse Methodist Übrigens,
bei mir in der Schweiz gibt es kein „scharfes s“. Wir schreiben immer 2 s.
Methodist – nehmens Sies nicht krumm und vor allem nicht so ernst Es gibt hier ne Menge unwichtiger eitler
Kleingeplänkel die mitunter lustvoll mitzuverfolgen sind. Aber das Schöne ist dass man sich (abgesehen
von Ausnahmen und Provokateuren) in den grundlegenden katholischen Dingen einig ist
@ Methodist Im Prinzip haben Sie ja recht: Das ist ja nahezu bizarr, sich auf einer christlichen Online-Leserseite
über die Rechtschreibung zu streiten… aber wenn Ihnen das schon bizarr vorkommt, dann diskutieren Sie
hier noch nicht lange mit. Oder täusche ich mich da?
@ Sentinel „Heute einen Deutsch-Professor verschluckt?“ Nein, damals in der Schule meine Hausaufgaben
gemacht. „Sonst verstehen sie meine Texte so, ohne das sie mir grammatikalische Nachilfe geben müssen“
Ich verstehe sie nicht, was nicht an Ihrer Rechtschreibschwäche liegt, rege mich aber trotzdem über
offenkundige Fehler auf! „- oder machen sie das nur, um sicher zu sein, daß sie mich richtig verstanden
haben?“ Ich habe längst aufgegeben, zu versuchen, Sie zu verstehen. Meine Hoffnung besteht darin, daß
irgendwann einmal ein Psychiater Ihre Kommentare liest und Ihnen hilft! P.S.: „[…] meine Texte so, ohne
das sie mir […]“ – Zwei Fehler in dem kurzen Abschnitt! „daß“ statt „das“ und „Sie“ statt „sie“!
@Sentinel: Zu Ihrer Aufklärung: Hinsichtlich der Großschreibung des 2. Personalpronomens der höflichen
Anrede („Sie“) gibt es zwischen der alten und der neuen Rechtschreibung keinen Unterschied! Seit jeher
und auch weiterhin wird „Sie“ mit großem S geschrieben – sofern man korrekt schreiben will.
@Sirilo Bisher gebot mir die Höflichkeit, mich an die NDR zu halten. Aber wenn sie wollen, schreibe ich
auch gerne in der Neuen. Ich habe kein Problem damit – nur möchte ich, daß mir der gleiche Respekt entgegen
gebracht wird – wie der, den man von mir erwartet! Dann wäre ein höfliches Herr Baron wider meine Person
auch nicht zu verachten!
@Sentinel Aus aktuellem Anlass ein Wunsch zur Rechtschreibung: Gewöhnen Sie sich doch bitte an, wie im
Deutschen üblich das Personalpronomen der höflichen Anrede (Sie) mit großem S zu scheiben. Wenn man
Ihre Texte liest, muss man immer nachdenken, von wem Sie eigentlich sprechen: von Ihrem Adressaten oder
irgendwelchen Leuten (3. Person Plural). Oder vergeben Sie sich etwas dabei, wenn Sie dieser Regel der
orthographischen Höflichkeit folgen?
@Joseph von Eichendorff Heute einen Deutsch-Professor verschluckt? Sonst verstehen sie meine Texte so,
ohne das sie mir grammatikalische Nachilfe geben müssen – oder machen sie das nur, um sicher zu sein,
daß sie mich richtig verstanden haben?
@all … niemand weiß, was in diesem ominösen MP drin steht – aber alle reden darüber und kommentieren
es und versuchen Schlüsse daraus zu ziehen… vom Inhalt her weiterhin reine Kaffeesatzleserei
Nun, lieber Sentinel… dann haben wir wohl verschiedene Erfahrungen mit der Piusbruderschaft gemacht.
Aber wenn Sie diese als häretisch bezeichnen, müssen Sie schon sagen, in welchen Punkten sie von der
katholischen Glaubenslehre abweichen. Leugnen sie etwa die katholische Eucharistielehre, lehnen sie das
katholische Priestertum ab, verneinen sie den Supremat des Papstes? Auch ich hoffe, dass die Piusbruderschaft
wieder in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche zurückkehrt. Mit dem jetzigen Zustand eines –
nennen wir es einmal – „Halbschismas“, bin auch ich nicht glücklich.
@Krak Das Problem ist heute, dass man etwas gegen Eliten hat, nicht nur in der Kirche. Kann ich nur bestätigen,
diese Aussage von Ihnen. Wie kommen Sie dazu, dermaßen abfällig über die Piusbruderschaft zu sprechen?
Nun, wie ich dazu komme, ist alleine meine Sache. Ich habe nicht vor, hier jemanden von der FSSPX zu komprimitieren!
Haben Sie schon die Bekanntschaft mit ihr gemacht? Mehr als einmal! Und mehr als einmal sehr schlechte
Bekanntschaft. Aber wie gesagt, ich will niemanden der FSSPX komprimitieren.
Sentinel Das Problem ist heute, dass man etwas gegen Eliten hat, nicht nur in der Kirche. Wie kommen Sie
dazu, dermaßen abfällig über die Piusbruderschaft zu sprechen? Haben Sie schon die Bekanntschaft mit
ihr gemacht? Aber es ist wirklich so: Da die Priester der Piusbruderschaft jeden Tag die Hl. Messe im
Alten Ritus zelebrieren (LIFTe – LiturgiefreieTage) gibt es dort nämlich nicht, haben diese Priester
den Ritus im Blut. Das gilt auch für die Petrusbruderschaft und andere Vereinigungen der Tradition.
@Krak des Chevaliers *kicher* Ok, also bedeutet dies folgendes: Nur die häretische Elite, sprich FSSPX
und der Gruppe nahestehende Pfarrer, dürfen und können den „Alten Ritus“ noch ordnungsgemäß feiern.
Der Plan des Papstes ist offensichtlich. Aber die FSSPX ist einfach zu dumm dazu, ihn zu verstehen. Ich
habe ihn verstanden und würde mich sehr darüber freuen, wenn diese häretische Elite sich dann selbst
bloßstellt. Etwas besseres kann es für einen rechten Katholiken nicht geben.
Lieber HeinrichderZweite Wenn ich die bisherigen Meldungen richtig auswerte, dann sagt das MP doch, dass
die Alte Messe nie verboten gewesen ist und auch nicht verboten werden kann. Aber wie auch immer – ich
denke, wir haben einen wichtigen Etappensieg erreicht, auf dem wir uns jetzt nicht ausruhen dürfen. Es
ist ja im Augenblick noch gut, dass nur wenige Priester den Ritus von 1962 beherrschen und auch feiern
wollen. Es sind aber genau die Leute, die wir brauchen, weil diese davon überzeugt sind. Diese Priester
zelebrieren den Ritus streng nach den Rubriken, so dass ich keine Angst davor habe, dass da plötzlich
die Handkommunion oder weibliche Ministranten auftauchen. Auch das Ministrieren für den Alten Ritus ist
ja deutlich anspruchsvoller als der Ministrantendienst im NOM, den ja einige Minis selbst nach Jahren
noch nicht beherrschen. Der Alte Ritus wird also – vorläufig – noch ein Ritus der Elite sein, und das
ist zunächst auch mal gut so. Diese Elite aus Priestern, Ministranten und Gläubigen wird den Alten Ritus
vor den Schimmelpilzen schützen, die nun von Seiten des NOM nur darauf warten, überzuspringen. Vielmehr
muss der NOM nach und nach durch „Transfusionen“ aus der klassischen Liturgie aufgepeppelt werden – Kommunionbänke
und Mundkommunion, strengere Befolgung der Rubriken, keine Eigenmächtigkeiten und keine Lufthoheit von
örtlichen Liturgiegrüppchen mehr, um nur einiges zu nennen. Das braucht seine Zeit.
mehr als geschickt … … ist das MP. Denn neben der Freigabe des Alten Ritus zeigt es die Bischöfe
als die engstirnigen Neinsager, während der Papst selbst derjenige ist, der offenherzig den Priestern
mehr Freiheit gibt.
Lieber Krak, lieber, als dieses motu proprio (ist es nun schon veröffentlicht?), das ja wohl nur auf
dem Gnadenweg den Gebrauch der alten Messe erlaubt, wäre mir die amtliche Feststellung gewesen, dass
diese Messe nie verboten war und dass man sie auch nie verbieten kann. So ist das wohl nur ein Gnadenakt,
der jederzeit wieder widerrufen werden kann.
Lieber HeinrichderZweite Hmmm… vermutlich haben Sie Recht. Es gilt, wachsam zu sein. Aber ich glaube
auch, dass der Hl. Vater seine Pappenheimer in Deutschland und Frankreich kennt. Mit dem MP hat er jedenfalls
bewiesen, dass er sich von den Bischöfen keine Vorschriften machen lässt. Ich muss ja zugeben, dass
ich zwischendurch schon den Glauben an das MP verloren hatte. Doch die Tatsache, dass es nun auf dem Tisch
liegt, macht mir deutlich, dass Benedikt weiß, was er will. Gott möge ihm eine gute Gesundheit und noch
viele Jahre schenken. Wir „Tradies“ wissen ja jetzt, dass wir im Hl. Vater Benedikt XVI. einen mächtigen
Protektor in Rom haben. Das konnten wir vom Vorgänger J.P. II. leiter nicht sagen. Beten wir also jeden
Tag für den Heiligen Vater und wenden wir uns vertrauensvoll an ihn, wenn deutsche Bischöfe versuchen
sollten, die Messe aller Zeiten auszubremsen.
Lieber Krak, Für nicht wenige Bischöfe dürfte dieses Motu Proprio ein Schlag ins Kontor bedeuten, denn
de Facto haben sie nun über die Feier der Hl. Messe im traditionellen Ritus keine Jurisdiktion mehr.
‘ne gute Beamtenschar versteht es die Intentionen des Gesetzgebers durch den Vollzug ins Gegenteil zu
verkehren.
Schlag ins Kontor Für nicht wenige Bischöfe dürfte dieses Motu Proprio ein Schlag ins Kontor bedeuten,
denn de Facto haben sie nun über die Feier der Hl. Messe im traditionellen Ritus keine Jurisdiktion mehr.
Es wird vielmehr so sein, dass jeder Priester, der dies wünscht, nun die tridentinische Messe feiern
wird. Auch die traditionstreuen Gruppierungen wie kath. Priester und Laien werden nun ganz nach Belieben
die traditionelle Messe feiern können. Die Bischöfe sind also – um es mit einem Wort zu sagen – entmachtet
worden. Aber dies haben sie sich im Grund selber zuzuschreiben, da sie die Bitten um Indultmessen nur
ungern oder garnicht (EB Paderborn, B. Regensburg) erfüllt haben. Auch wenn das neue MP ad experimentum
auf 3 Jahre angelegt ist, wird man in Rom nun sehr genau das Verhalten der Bischöfe beobachten: Wie gehen
sie mit der Alten Messe um – versuchen sie, die Sache zu erschweren oder kooperieren sie? Die Bischöfe
stehen nun im Focus, nicht die Traditionstreuen Katholiken. Diesen sei jedoch der Rat gegeben, nun nicht
in Siegerlaune auszubrechen, mit dem V-Zeichen durch die Gegend zu laufen und nun einfach drauflos zu
zelebrieren. Der Kontakt mit den Bischöfen, gleich, um wen es sich handelt, muss gesucht und gepflegt
werden. Gerade jetzt ist es wichtig, die Einheit mit den Bischöfen zu suchen und deren Kooperation –
in Liebe und Gehorsam – konstruktiv einzufordern. Auch wir „Tradies“ müssen nun zeigen, dass wir nüchtern,
kooperativ und guten Willens sind. o^/
Artois einer der vier von Erzbischof Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe. Seine Biographie über den Erzbischof
ist lesenswert, denn sie verschweigt nichts.