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Egoistische Freiheit + Trocken + Angeblich + Schwer vermittelbar + Unerbittlicher Kardinal Pacelli
Benedikt XVI. während seines Aufenthaltes in Brasilien
Benedikt XVI. während seines Aufenthaltes in Brasilien
© Fabio Pozzebom/Agência Brasil, Lizenz: Creative Commons
Egoistische Freiheit

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach beim gestrigen Angelus über die Freiheit. Heute werde diese egoistisch verstanden. Dagegen sei die christliche Freiheit mit der Wahrheit und dem Willen Gottes verbunden. Christi Kreuzesopfer ist – so der Papst – das „Zeichen der Freiheit“: „Wer sich für die Wahrheit einsetzt, wird nie Sklave einer fremden Macht, sondern immer in der Lage sein, sich aus freien Stücken seinen Mitbrüdern zum Diener zu machen.“

Trocken

China. Eher trocken reagierte das chinesische Regime auf den Brief des Papstes an die Katholiken der Volksrepublik. Der Sprecher des kommunistischen Außenministeriums wiederholte am Sonntag die bereits früher genannten Bedingungen für Verhandlungen mit dem Heiligen Stuhl. Dieser dürfe sich nicht in Chinas „innere Angelegenheiten“ – gemeint ist die Ernennung von Bischöfen – einmischen. Zudem müßten die politischen Beziehungen zu Taiwan abgebrochen werden. Der Vatikan müsse konkrete Schritte setzen.

Angeblich

Großbritannien. Eine katholische Oberschule in London hat das 11jährige Mädchen Chanel Hinds angeblich nicht aufgenommen, weil ihre Eltern seit 23 Jahren in wilder Ehe zusammenleben. Das behauptete der lokale Online-Nachrichtendienst ‘This is local London’ am Samstag. Das Mädchen wohnt unweit der Oberschule, ministriert in ihrer Pfarrei und hat ihre Grundschule mit sehr guten Leistungen abgeschlossen. Ihre Mutter will nun dem Papst schreiben.

Schwer vermittelbar

Deutschland. Der Bischof von Augsburg, Mons. Walter Mixa, hat Ende Juni einen Fonds für Jugendliche gegründet, die auf dem Arbeitsmarkt als schwer vermittelbar gelten. Der Fonds „Chancen für Arbeit“ ist mit drei Millionen Euro ausgestattet.

Unerbittlicher Kardinal Pacelli

„Im Jahr 1937 wurden in der Kirche Deutschlands auch alle Überlegungen zurückgestellt, das Reichskonkordat aufzukündigen. Ein konkordatsloser Zustand galt als noch belastender als der Nervenkrieg um die ständigen Konkordatsverletzungen. Die Zahl der Kirchenaustritte, die von 46.000 (1936) im folgenden Jahr auf einen Höchststand von 108.000 stieg, war ein zusätzliches Anzeichen dafür, daß die deutschen Katholiken nicht weiter belastet werden könnten. Kardinal Faulhaber von München war klar, daß das Ja von 1933 nicht zu einem kompromißlosen Nein von 1937 umschwenken durfte. Insoweit war die gebremste Offensive die Voraussetzung für die Möglichkeit, auch künftig die seelsorglichen Aufgaben erfüllen zu können, die vor allen weltanschaulichen und kirchenpolitischen Auseinandersetzungen an erster Stelle stand. Der Heilige Stuhl, so schrieb Pacelli, könne seine Erwägungen und Urteile »nicht von irgendwelchen parteipolitischen Rücksichten beeinflussen lassen. Seine Mission ist das Heil der unsterblichen Seelen.«“

Dr. Karl-Joseph Hummel – Direktor der Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn – in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 31. März.
      
4 Lesermeinungen
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#4   Bokrug †   20:09:14 | Mittwoch, 29. August 2007
Freihandel, Neoliberalismus, Monetarismus der Chicagoger Schule der Volkswirtschaft…
Freihandel: Warum Ricardo widerlegt ist…
www.neo-liberalismus.de
Siehe auch Franz Grolls Buch „Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert. Der Weg zu einer ökologisch-sozialen Gesellschaft“ (One Earth Spirit) von Franz Groll (Gebundene Ausgabe – September 2004).
Der unaufhaltsame Niedergang des Westens
Ulrich Berger und Christoph Stein 12.08.2005
Von den Folgen oder Ursachen des asiatischen Wirtschaftswunders
Durch die politische Debatte in Deutschland schwirrt ein magisches Wort, das zur Erklärung aller möglichen wirtschaftlichen Widrigkeiten herhalten muss: „die Globalisierung“. Es ist bei Politikern und Kommentatoren vermutlich so beliebt, da es ein schicksalhaftes Verhängnis bezeichnet, das ebenso bedrohlich ist, wie es verschwommen im Vagen bleibt. So gilt der ungarische Schlachter, der im bayerischen Schlachthof für Dumpinglöhne arbeitet genauso als Resultat der Globalisierung, wie der Import chinesischer Autos oder die feindliche Übernahme börsennotierter Unternehmen durch anglo-amerikanische Spekulanten. Katastrophal konstruierte Gesetze und Verordnungen verdampfen im selben Nebel unbestimmter Semantik wie der asiatische Boom, die europäische wirtschaftliche Stagnation oder die US-amerikanische Schulden- und Spekulationsblase.
www.heise.de/…r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/art…
Exportorientierung statt Binnenmarkt – Entwicklung
Ulrich Berger und Christoph Stein 11.04.2005
Das zweite …
Redaktion benachrichtigen
#3   Christian Hüller   16:20:51 | Montag, 2. Juli 2007
Arrogantes, selbstherrliches Gehabe …
Dieser dürfe sich nicht in Chinas „innere Angelegenheiten“ – gemeint ist die Ernennung von Bischöfen – einmischen.
China braucht noch ein paar Jährchen Turbokapitalismus, dann ist das kommunist. Regime vollends desavouiert und unter neunen Bedingungen besteht dann die Chance für echte Religionsfreiheit. Bischofsernennungen von Staates Gnaden sind keine Basis für einen echten Dialog.
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#2   landorganist   11:22:04 | Montag, 2. Juli 2007
Was kann das
arme Kind dafür? Oder leiten die Pius-Brüder die Schule, das wäre eine plausible Erklärung.
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#1   Bruder Theophil   11:14:55 | Montag, 2. Juli 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Lukas 1,39-56
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.
Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria:
Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabet; dann kehrte sie nach Hause zurück.
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