Während des Konzilstaumels landete ein brillianter Philosoph und Konzilsperitus aufgrund seiner messerscharfen Analysen im kirchlichen Abseits. Nun ist die Tür zur Abstellkammer ein stückweit aufgegangen.
Montag, 2. Juli 2007 16:05
Pünktchen: Daß Sie diese Meinung
vertreten, verlange ich nicht.
Aber welche Meinung diejenigen vertreten, die die Konzilsteilnehmer und die sich bis heute auf das Konzil berufenden modernistischen Theologen „wie von einem Taumel ergriffen“ sehen, das ist zumindest selbst Ihnen klar! Was mit „Konzilstaumel“ gemeint ist, ist also unstrittig!
Aber welche Meinung diejenigen vertreten, die die Konzilsteilnehmer und die sich bis heute auf das Konzil berufenden modernistischen Theologen „wie von einem Taumel ergriffen“ sehen, das ist zumindest selbst Ihnen klar! Was mit „Konzilstaumel“ gemeint ist, ist also unstrittig!
Montag, 2. Juli 2007 15:58
RJH: @Pünktchen
Insofern unverständlich, als daß ich die Meinung nicht vertrete, daß im Zusammenhang mit dem II. Vatikanischen Konzil ein „Taumel“ entstanden wäre.
Montag, 2. Juli 2007 15:43
Pünktchen: RJH, maliems
Und mit „Taumel“ wird eine Form von Besinnungslosigkeit und Bewußtseinstrübung bezeichnet, durch die
jemand aus dem Gleichgewicht geraten kann (infolgedessen „taumelt“ er). „Konzilstaumel“ wäre also eine
durch das Konzil (mit-)verursachte oder auf dem Konzil anzutreffende Trübung der Bewußtseins und des
gesunden Gleichgewichtssinnes, die Teile der Kirche/Konzilsteilnehmer ganz oder vorübergehend erfaßt
hätte.
Was soll an dem Begriff „Konzilstaumel“ unverständlich sein?
Was soll an dem Begriff „Konzilstaumel“ unverständlich sein?
Montag, 2. Juli 2007 15:34
maliems: @ RJH
Das Wort Konzilstaumel besteht aus den Teilen „Konzils“ und Taumel“. Offensichtlich gibt „Konzils“ den
zeitlichen Bereich an, in dem ein „Taumel“ stattfand.
maliems
maliems
Montag, 2. Juli 2007 15:21
Pünktchen: lando
Das ist Voraussetzung um das Buch überhaupt zu verstehen
Soll ich daraus entnehmen, daß Sie das Buch kennen?
Ich muß Sie enttäuschen, lando! Die kurze Würdigung Amerios stammt wörtlich von mir und ich hatte das Buch nach Erwerb – mit Hinweis auf die zahlreichen zitierten Quellen, bes. auf Paul VI. – schon vor Monaten Dr. Otterbeck empfohlen!
Soll ich daraus entnehmen, daß Sie das Buch kennen?
Ich muß Sie enttäuschen, lando! Die kurze Würdigung Amerios stammt wörtlich von mir und ich hatte das Buch nach Erwerb – mit Hinweis auf die zahlreichen zitierten Quellen, bes. auf Paul VI. – schon vor Monaten Dr. Otterbeck empfohlen!
Montag, 2. Juli 2007 15:09
landorganist: @.chen
Mit Ihrer Sprechblasen-Rezension (wo haben Sie die Allgemeinplätze abgeschrieben?) wollen Sie uns doch nicht weismachen, Sie hätten Ihre fundamentalistischen Vorurteile, mit denen Sie hier täglich glänzen, aufgegeben. Das ist Voraussetzung um das Buch überhaupt zu verstehen. Sie sollten Amerio nicht für Ihre speziellen Zwecke instrumentalisieren.
Montag, 2. Juli 2007 14:22
Pünktchen: Ich besitze das Buch „Iota unum“ und kann nur sagen, daß der Autor die Themen
1) systematisch behandelt, 2) die Quellen zu Wort kommen läßt (eine wahre Fundgrube!), 3) völlig unpolemisch-nüchtern die „Veränderungen“ in Ursache und Wirkung beschreibt und 4) auch den konzilsgeschichtlichen und geistesgeschichtlichen Kontext ausleuchtet. „Modernisten“ tuen gut daran, das umfangreiche Werk zu ignorieren und totzuschweigen, denn es widerlegen zu wollen wäre schwierig und (am Ende womöglich:) erfolglos!
Montag, 2. Juli 2007 13:54
Rudolfus: Ein Rufer in der Wüste wie zu vielen Zeiten
Rufer in der Wüste gab es ja auch zu Zeiten der barbarischen Hexenverfolgungen in den christlichen Völkern,
zuerst in Gegnerschaft zur Autorität der Kirche, erst später bemächtigte sich der Hexenwahn auch der
kirchlichen Autoritäten bishin zum Papsttum selbst.
Ebenso gabe es diese, bevor die NSDAP die Macht in Deutschland übernehmen konnte – solche Rufer gab es zu allen Zeiten.
„Es ist ein offenes Geheimnis“, diagnostizierte auch der heilige Opus-Dei-Gründer, der spanische Priester Josephmaria Escrivá de Balaguer (1902-1975), „daß es Weltkrisen gibt, weil es an Heiligen mangelt.“
Ebenso gabe es diese, bevor die NSDAP die Macht in Deutschland übernehmen konnte – solche Rufer gab es zu allen Zeiten.
„Es ist ein offenes Geheimnis“, diagnostizierte auch der heilige Opus-Dei-Gründer, der spanische Priester Josephmaria Escrivá de Balaguer (1902-1975), „daß es Weltkrisen gibt, weil es an Heiligen mangelt.“
Montag, 2. Juli 2007 13:47
RJH: „Konzilstaumel“ – Neu erfundenes Wort?
Was soll damit ausgedrückt werden?
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