Die französischen Bischöfe nehmen die Freigabe der Alten Messe Zähne knirschend an. Sie hätten auch andere Probleme – doch diese wollen sie nicht sehen.
Der australische Erzbischof Philip Wilson (56) weiht in seiner Kathedrale in Adeleine Priester der Petrusbruderschaft, August 2006
(kreuz.net) Der Erzbischof von Toulouse, Robert Jean Louis Le Gall (61) will das Motu Proprio zur Freigabe
der Alten Messe nicht.
Das erklärte er am Donnerstag im Gespräch mit dem Pariser Radio ‘Notre-Dame’.
Das Radio wurde 1981 vom damaligen Erzbischof von Paris, Jean-Marie Kardinal Lustiger (80), gegründet.
Mons. Le Gal reagierte auf die Ankündigung des Vatikan, ein entsprechendes Motu Proprio zu veröffentlichen:
„In Frankreich wünschten wir uns dieses Dokument nicht.“
In der Französischen Bischofskonferenz ist
Erzbischof Le Gall für die Liturgie zuständig.
Eine Antwort an den Erzbischof
Der bekannte französische
Journalist und Buchautor Michel de Jaeghere (50) antwortete auf die Aussagen des Erzbischofs mit einem
Offenen Brief:
Erzbischof Le Gall
„Exzellenz, man sagte mir, daß sie beunruhigt sind. Sie sind beunruhigt und Sie haben
Ihre Gründe, es zu sein.“
De Jaeghere zitiert eine Studie der linken Pariser Tageszeitung ‘Le Monde’
vom Oktober 2006 über die Religionen in Frankreich. Deren Ergebnis: Nur noch 51 Prozent der Franzosen
bezeichnen sich als katholisch.
1986 waren es noch 81 Prozent. De Jaeghere kommentiert: „Ihr habet in
zwanzig Jahren fast ein Drittel eurer Herde verloren.“
Im Jahr 2000 wurden in Frankreich erstmals weniger
als die Hälfte der Neugeborenen getauft.
In diesem Zusammenhang kann de Jaeghere die Beunruhigung von
Erzbischof Le Gall verstehen.
Gläubige und Priester fehlen an allen Ecken und Enden. Das Evangelium
werde nicht mehr verkündet, der Katechismus nicht mehr gelehrt und die Sakramente nicht mehr gespendet:
„Es existieren Pfarreien, in denen es kaum noch eine Messe pro Vierteljahr gibt.“
In anderen würden
die Kirchen niedergerissen, während die Muselmanen Moscheen aufbauen.
Gleichzeitig wundert sich de Jaeghere,
daß es nicht dieser kirchliche Niedergang ist, der dem Erzbischof von Toulouse Sorgen bereitet:
„Das
worüber Sie beunruhigt sind – ich habe Schwierigkeiten es zu glauben – ist die Veröffentlichung eines
Dekretes, welches das Recht anerkennt, die gregorianische Messe zu lesen.“
Weitere Stellungnahmen der
Bischöfe
Der Bischof von Autun, Mons. Benoit Riviere (52), findet es nutzlos, sich in der „Frage des
Ritualismus“ zu bekämpfen. Das berichtete die französische Tageszeitung ‘Le Figaro’.
Man müsse den
Willen des Papstes verstehen, der den „Katholiken in Trennung oder am Rande der Trennung“ die Hand reiche.
Die Einheit mit dem kirchlichen Lehramt stehe nicht zur Debatte. Der Bischof nennt die „Lehren“ des Zweiten
Vatikanischen Pastoralkonzils, wie die Religionsfreiheit, den Ökumenismus oder die Kollegialität.
Mons.
Michel Dubost (62) – Bischof der Diözese Evry-Corbeil-Essonnes im Ballungsraum Paris – will „nicht schreien,
bevor es weh tut“.
Er möchte abwarten, was der Text des Motu Proprio genau sagt.
Das Latein ist zwar
nicht seines. Aber „in einer globalisierten Gesellschaft brauchen bestimmte Personen Riten, um ihre Identität
zu bekräftigen“ – so die dürren Erklärungsversuche des Prälaten.
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Die Hilfskonstruktion der Vorbeter Die liturgische Praxis der alten Messe sah folgender Maßen aus, dabei
beziehe ich mich auf die Messeinführung des Speyerer Diözesangesangbuchs „Salve Regina“ von 1951, bezüglich
des Gebrauchs der latheinischen Sprache. Unter dem Stichwort „Vorbeter“ ist zu lesen: „Wenn möglich sollen
zwei Vorbeterbestellt werden: Der erste Vorbeter ist Stimmführer der Gemeinde. Er stimmt Gloria, Credo,
Agnus Dei im deutschenText an; ebenso die Einleitung zum Pater noster, falls es von der Gemeinde gebetet
wird. Der zweite Vorbeter wirkt als Dolmetscher des Priesters. Er betet aus der Tagesmesse die Oration,
das Gebet über die Gaben, die Präfation und das Schlussgebet.“ Die Messe war ergo nur verständlich
über die Hilfskonstruktion der Vorbeter und falls sich gewöhnliche Gläubigen einen Schott leisten konnten,
waren sie insoweit auf der sicheren Seite, weil sie alles nachlesen konnten. Der Messe konnten also die
meisten Gläubigen nur lesenderweise andächtig beiwohnen. Das konnte mitunter stressig sein, wenn Priester,
Vorbeter, Schola und Organist nach verschiedenen Zeiten eingesetzt haben. Das kam häufig zu unschönen
Verzerrungen. Weswegen ist es war unbedingt notwendig, dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden,
toten Sprache gehalten wurde, damit ihn die Gläubigen sich übersetzen? Einen heilsnotwendigen Sinn kann
ich darin nicht erkennen. Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen,
sondern ein Wesenmerkmal der klruszentrierten Kirche.
Tchibos Hilfskonstruktionen und die liturgische Liberalisierung Weswegen ist es war unbedingt notwendig,
dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden, toten Sprache gehalten wurde… Es ist nicht „notwendig“
und es wird auch niemand gezwungen! Die Freigabe der alten Messe als außergewöhnliche Form des römischen
Ritus zwingt niemanden dazu, die gewöhnliche Form aufzugeben und zu verlassen. Einen heilsnotwendigen
Sinn kann ich darin nicht erkennen. Wie wahr! Einen heilsnotwendigen Sinn behauptet auch niemand! Was
nicht „heilsnotwendig“ ist, kann aber dennoch heilsam sein. Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs
geeignet, Vertrauen zu schaffen, sondern ein Wesenmerkmal der kleruszentrierten Kirche Das Latein ist
die Liturgiesprache der Römischen Kirche. Sie bildet das einigende Band für Gläubige aus allen Ländern
der bewohnten Erde („Ökumene“) und ermöglicht es, daß sie das Hl. Meßopfer in einer gemeinsamen Sprache
feiern können, die noch dazu die wichtigste Sprache der theologischen und liturgischen Tradition ist.
Es wird aber niemand gezwungen, die Messe in dieser Form zu feiern. Die breitere Wiederzulassung dieser
Form entspricht einer „Liberalisierung“, gegen die die „Anhänger“ des NOM keine gewichtigen Einwände
erheben können, da ihnen ja auch nichts genommen wird. Priesterzentriert ist in Wahrheit eher der NOM
aus Gründen, die hier schon vielfach www.kreuz.net/bookentry.980.html dargelegt wurden
@Die Hilfskonstruktion der Vorbeter Diese Art der Meßliturgie ist auch Teil der Kirche, wie wir sie in
den 1950ern vorfinden, und die die Priesterbruderschaft St. Pius’ X. und viele traditionelle Gläubige
ausdrücklich nicht als Idealfall und als der Weisheit letzter Schluß sehen. Die Volkssprache in der
hl. Messe wurde auch von Erzbischof Lefebvre niemals völlig abgelehnt. Zur Wahl gestellt, den NOM in
lateinischer Sprache oder die alte Messe in der Volkssprache zu akzeptieren, äußerte Erzbischof Lefebvre
klar, daß er da in jedem Fall die alte Messe in der Volkssprache zelebrieren würde. Die Meßreform 1965,
die bis 1969 gültig war, betrifft die alte Messe, die größtenteils volkssprachlich gefeiert wird, und
die von manchen traditionstreuen Geistlichen bis heute so zelebriert wird, z.B. auch vom hw. Militärkathedralpfarrer
der österreichischen Militärdiözese.
Die Hilfskonstruktion der Vorbeter Die liturgische Praxis der alten Messe sah folgender Maßen aus, dabei
beziehe ich mich auf die Messeinführung des Speyerer Diözesangesangbuchs „Salve Regina“ von 1951, bezüglich
des Gebrauchs der latheinischen Sprache. Unter dem Stichwort „Vorbeter“ ist zu lesen: „Wenn möglich sollen
zwei Vorbeterbestellt werden: Der erste Vorbeter ist Stimmführer der Gemeinde. Er stimmt Gloria, Credo,
Agnus Dei im deutschenText an; ebenso die Einleitung zum Pater noster, falls es von der Gemeinde gebetet
wird. Der zweite Vorbeter wirkt als Dolmetscher des Priesters. Er betet aus der Tagesmesse die Oration,
das Gebet über die Gaben, die Präfation und das Schlussgebet.“ Die Messe war ergo nur verständlich
über die Hilfskonstruktion der Vorbeter und falls sich gewöhnliche Gläubigen einen Schott leisten konnten,
waren sie insoweit auf der sicheren Seite, weil sie alles nachlesen konnten. Der Messe konnten also die
meisten Gläubigen nur lesenderweise andächtig beiwohnen. Das konnte mitunter stressig sein, wenn Priester,
Vorbeter, Schola und Organist nach verschiedenen Zeiten eingesetzt haben. Das kam häufig zu unschönen
Verzerrungen. Weswegen ist es war unbedingt notwendig, dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden,
toten Sprache gehalten wurde, damit ihn die Gläubigen sich übersetzen? Einen heilsnotwendigen Sinn kann
ich darin nicht erkennen. Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen,
sondern ein Wesenmerkmal der kleruszentrierten Kirche.
Das Übliche Die Piusbrüder beten wieder ihre übliche Litanei herunter. Argumente und Beweise wie üblich
Fehlanzeige. Stattdessen irgendwelche lächerlichen Behauptungen. Wie erklären sich die Piusbrüder eigentlich
die ganzen Schismen, die sich vor der Liturgiereform ereignet haben? Die Hl. Messe ist ohne Zweifel das
größte und tiefste Geheimnis unseres Glaubens. Sie ist jedoch kein magisches Mittel zur Sanierung der
Kirche. Wer solches behauptet oder intendiert, der muss erklären können, wie es trotz der Alleinexistenz
des alten Ritus so viele Fehlentwicklungen hat geben können.
Wie schön! Unser Sympathieträger Gotthard studiert das Mitteilungsblatt der FSSPX! Prosit – möge es
nützen! (Erfahrungsgemäss sind Wunder im katholischen Bereich nie auszuschliessen, auch nicht in hartleibigen
Fällen wie Geifergotti, das modernistische Rumpelstilzchen).
Kampflinie Die Pius-Hanseln haben ihre Kampflinie im Blick auf das MP schon einmal abgesteckt, wie in
der Zeitschrift des dt. Bezirkes nachgelesen werden kann: Ihr könnt die römisch-katholische Messe «freigeben»,
ihr könnt sie «verbieten». Aber ihr könnt uns nicht weismachen, die Neue Messe sei nur ein neuer,
gleichberechtigter Ausdruck ein und desselben Messopfers Christi, welches die Kirche über ein halbes
Jahrtausend gegen alle Stürme der Freidenker und Revolutionäre bewahrt hat. Die neue Messe bietet ihrem
innersten Wesen nach die Möglichkeit den «Kult der Humanität», wie Michail Bakunin ihn gefordert hat,
auszudrücken. Dieser «Kult der Humanität» ist mit dem Messopfer der Tradition ganz und gar unvereinbar.
Sie kann nur einem dargebracht werden: Gott dem Herrn.
Mariokin: fromme Absichtserklärungen Ihre Aussagen sind fromme Absichtserklärungen ohne konkreten Hinweis.
Vielleicht sollten Sie den Satz beherzigen, der in der heutigen Ausgabe der FAZ am Ende eines Artikels
über Kardinal Lehmann steht: Es ist Zeit, dass die Tradition nicht mehr den Traditionalisten überlassen
wird… www.kreuz.net/. Diese Aussage ist nicht neu. Bereits Paul VI gab eine ähnliche Stellungnahme
als Antwort auf die Herausforderung des Erzbischofs ab. Er meinte einzig dem Papst und den mit ihm verbundenen
Bischöfen stehe es zu festzulegen, welche Traditionen als verbindlich zu gelten haben. Ich kenne zufällig
die Stellungnahme Benedikt XVI vom 22.12.05 zum Verhältnis Konzil und Tradition. Sie ist nicht sehr überzeugend
und Pater François Knittel hat hierzu eine hervorragende Stellungnahme abgegeben. Die erste Frage die
dem Erzbischof beim Verhör durch Kardinal Seper gestellt wurde lautete, ob man nach seiner Ansicht folgern
müsse, dass der Papst durch die Kundmachung und Vorschreibung des neuen Ordo Missae und dass die Bischöfe
durch dessen Annahme eine neue, eine „konziliare“ Kirche, eine mit der katholischen Kirche grundsätzlich
unvereinbare Kirche eingerichtet und sichtbar um sich geschart haben? Wenn Sie die Antwort des Erzbischof
nach dem Grundsatz von Treu und Glauben auslegen, werden Sie feststellen, dass auf diese Frage nicht geantwortet
hat, denn der Kardinal wollte wissen, ob es dem Papst zugemutet werden könne.
Antwort Ich meine nicht ein in die Schule gehen. Sondern die Bruderschaft als das den Finger auf die Wunde
legende, wenn damit auch unbequeme und mahnende Korrektiv. Da ich die Bruderschaft persönlich als einen
Teil der Gesamtkirche ansehe kommt ihr damit auch keineswegs die Position zu sich über Rom zu erheben.
Nein sie soll das bewahren, was ihr gegeben wurde. Hinweisen und konstruktiv Kritik üben, damit in der
gesamten Kirche offenbar wird, wo die Tradition ist, wo man an ihr anknüpfen kann und wo genau und unbestreitbar
der Bruch liegt. Das kann sie leisten und muss sie leisten, denn meines Wissens ist außer der Bruderschaft
keiner so ehrlich offen diesen Bruch zuzugeben. Überraschenderweise aber hat Papst Benedikt selber diese
Situation angemahnt und genau dass ist der Punkt, wo sich Rom und Bruderschaft im Kampf für das überkommene
Glaubensgut arrangieren können. Ich glaube, der Papst weiss sehr gut, wo es hakt. Und vielleicht ist
an dieser Stelle ein Vorankommen und Aufeinanderzugehen möglich. Denn bisher hat noch niemand unternommen,
dieser ernsten Sachlage auf die die Bruderschaft hinweist theologisch nachzugehen. Wurde doch VII als
das Superdogma hingestellt und man tut es bis heute. Insofern da Irrtümer begünstigt werden tut die
Bruderschaft recht daran diese aufzudecken und zurückzuweisen. Wenn Sie das als eine Art Lehramt in Notlage
verstehen, gut. Damit kann ich leben, Athanasius hat es seinerzeit nicht anders gehandhabt.
Rudolfus: im Endeffekt schon es spricht für die Grösse des Erzbischofs, dass er seinen Irrtum erkannte
und die mit Rom unterzeichnete Absichtserklärung für nichtig erklärte und schliesslich vier Bischöfe
weihte. Ohne diesen Schritt wäre sein Werk in die Bedeutungslosigkeit versunken. Verhängnisvoll für
sein Werk wären vor allem Punkt 1+2 der genannten Absichtserklärung. Legt man diese beiden Punkte nach
dem Grundsatz von Treu und Glauben aus, so beinhalten sie die Verpflichtung seitens der Priesterbruderschaft
niemals etwas zu tun, das im Widerspruch zum Willen Roms steht.
Irrlehrende Bischöfe kann man getrost ignorieren. Leider gibt es immer noch Geistliche, die meinen, ihnen
folgen zu müssen, um Gott gefallen zu können. Die meisten Gläubigen kümmern sich ohnedies nicht mehr
um diese Irrlehrer mit der apostolischen Sukzesion. Und gläubige Katholiken haben die Priesterliche Bruderschaft
St. Pius’ X. des großen französischen Erzbischofs und Afrikamissionars Marcel Lefebvre.
Mariokin: es ist doch nicht Ihr Ernst Doch das eigentliche Augenmerk richtet sich nun auf den theologischen
Diskurs. Das ist das nächste Ziel: der Kirche ihr Fundament im Glauben wieder zum Bewußtsein zu bringen &
der Kirche zu helfen, sich gegen den Irrglauben zu verteidigen. Auch hier gehts nicht um Polarisieren,
sondern um eine wirkliche echte Sorge um das überkommene Glaubensgut. Auch hier wird sie zu jeder Hilfe
bereit sein. Es ist doch nicht Ihr Ernst, dass Rom bereit sein könnte bei der Priesterbruderschaft in
die Schule zu gehen um zu lernen was es heisst katholisch zu sein. Niemals wird sich Rom auf so etwas
einlassen, denn es würde damit sein Gesicht verlieren und in den Augen der Gläubigen nicht mehr glaubwürdig
sein. Ob sie es will oder nicht, die Priesterbruderschaft hat keine andere Wahl, entweder durch Annahme
des Konzils in die Gemeinschaft mit Rom treten oder unter Berufung auf das vorkonziliare Glaubensverständnis
sich als das Lehramt in Notlage zu erkennen geben, was sie bereits getan hat mit ihrer Stellungnahme zu
Ökumenismus
@ mariokin Es geht auch nicht um nen Status quo, ein Festfrieren eines bestimmten Zeitpunkts Es freut
mich, dass zu hören. Wenn dies die Linie der FSSPX ist, so ist sie meist nur sehr undeutlich zu erkennen.
@GerdEric / Die Feinde der Kirche Es ist völlig naiv, so zu tun, als hätte die Kirche nicht viele Feinde.
Feind kann aber nur der sein, der auch entsprechend handelt. Jeder ist doch nur strohdumm, der Feinde
als Freunde bezeichnet.
GerdEric schrieb: „Herrlich Ihre Wortwahl, so entfacht man Religionskriege, so stürzt man die Welt ins
Elend.“ Aber doch nicht, wenn so einer in seiner Zelle vor sich hin deliriert. Die Quote der ernstzunehmenden
Leserzuschriften hier ist inzwischen noch deutlich niedriger als die bei den redaktionellen Beiträgen –
Kompliment allerseits.
@Rudolfus Rudolfus: Ausgezeichnet. Jede geschlossene Filiale der modernistischen Häresie ist eine Feindkirche
gegen die katholische Religion und Kirche weniger. Herrlich Ihre Wortwahl, so entfacht man Religionskriege,
so stürzt man die Welt ins Elend.
@Isidor / Sterbende Amtskirche des Modernismus’ alles verkaufen…alles verkaufen…) und weist Alles
von sich…neuerdings hört man sogar aus dem Generalvikariat die Aussage: „…Kardinal Franz Hengsbach
ist an allem Schuld, denn er hat zuviel Kirchenneubauten zugelassen…“ Ausgezeichnet. Jede geschlossene
Filiale der modernistischen Häresie ist eine Feindkirche gegen die katholische Religion und Kirche weniger.
Bischöfe sind mit Blind- und Taubheit reich gesegnet… Erschreckend, aber realistisch was man lesen
kann. Auch Bischof Dr. Felix Genn aus Essen ist blind hinsichtlich der Entwicklungen in „seinem“ Bistum.
Er geht lieber im Garten spazieren (…alles verkaufen…alles verkaufen…) und weist Alles von sich…neuerdings
hört man sogar aus dem Generalvikariat die Aussage: „…Kardinal Franz Hengsbach ist an allem Schuld,
denn er hat zuviel Kirchenneubauten zugelassen…„WIR“ haben keine Schuld…!“ Schuldzuweisungen! Also
ein großes Gefäß mit Wasser her und öffntlich wie Pilatus die Hände waschen…am besten jeden Tag
mehrmals für die Öffentlichkeit und mit Pressepublikation. Schämen muß man sich für solche Kirchenoberen,
die nicht fähig sind ihr Amt zu leiten sondern es dem Generalvikar und der „Kohorte“ zu überlassen.
Die Kirche zerstört sich selbst durch die EIGENEN! Wo kein GLAUBE ist – ist auch keine LIEBE!…das kann
man nicht nur im Bistum Essen spüren!
@Sentinel – B-XVI „Er ist kein Modernist, sondern Katholik.“ Er hat doch zusammen mit Rahner (der
in der Hölle schmort mit Luther!) die Vollstreckung des V-II durchgeführt! Wie also sollte er kein Modernist
sein??!?!?
Gotthard. nicht besonders gut vertraut sie kennen sich nicht besonders gut aus. Auch innerhalb der FSSPX
gibt es verschiedene Strömungen und das Mitteilungsblatt ist das Sprachrohr des deutschen Distrikts.
Bischof Tissier de Mallerais denkt viel unabhängiger.
Gotthard: nicht deckungsgleich Bischof Tissier de Mallerais ist eine Sache und das Mitteilungsblatt der
FSSPX ist eine andere Sache. Beide sind nicht unbedingt deckungsgleich
auf der Seite der Pius-Hanseln hier ist ein echter Kabarett-Text von der offiziellen Pius-Seite zu lesen:
Im Anschluss an seine Predigt mit dem klaren Bekenntnis zu Papst und katholischer Kirche vollzog Bischof
Tissier de Mallerais die feierlichen Zeremonien der hl. Priesterweihe, Wie doch eine Selbsteinschätzung
an der objektiven kirchlichen Wirklichkeit vorbei gehen kann…
@Daniel Stöhr Sie werden lachen – ich las dies auch! Aber ich glaube eher, daß der Autor damit wohl
eher meinte, so wie Ihn die FSSPX zelebriert, ähnelt er mehr einem Götzendienst! Dennoch würde ich
mich freuen, Sie würden hier offen hinschreiben, wer Ich denn nun schon wieder sein soll? Mit juergen
bin ich eindeutig nicht ident. Auch wenn ich mir manchmal vorstelle, es zu sein, bin ich es nicht!
@Heinrich von und zu und überhaupt nein, nein und nochmals nein Wir waren dabei ihr Problem zu analysieren.
Anscheinend haben sie ein Problem damit, kirchliche Wahrheiten als solche zu erkennen, sonst würden Sie
diese nicht Häresien nennen.
Sentinel: nicht ausgeschlossen Leider formulieren Sie Ihre Gedanken sehr schlecht. Sie haben aber mit
Ihrer Vermutung, dass das Motu proprio die FSSPX kaltstellen könnte nicht Unrecht. Übrigens las ich
kürzlich einen Artikel aus den Reihen der FSSPX Priester eine ähnliche Vermutung. Zwar bin ich im Gegensatz
zu Ihnen gegenüber der FSSPX nicht voreingenommen und bemühe mich dementsprechend um ein sachliches
Urteil. In mancherlei Hinsicht sind die FSSPX Priester bewunderungswürdig, denn sie setzen sich für
das ein, was sie vertreten. Niemand anders brachte vor zei Jahren den Mut auf, anlässlich der Gay Parade
in Luzern mit einem Gottesdienst in einer katholischen Kirche, öffentlich dagegen zu protestieren. Aber
gleichzeitig besteht ein Hang zur Selbstgefälligkeit und zur Überschätzung. Sie sind fest davon überzeugt,
Rom warte nur auf ihre Rückkehr, um damit zu beginnen den Stall auszumisten. Hinsichtlich der Kritik
am Islam würde ich vorsichtig sein, denn der von Ihnen hochgeschätzte Benedikt XVI hat sich nicht gescheut
in einer Moschee zu beten. Wiederum war es einzig die FSSPX die sich kritisch dazu äusserte.
@Heinrich von und zu und überhaupt & Daniel Stöhr @Heinrich von und zu und überhaupt Sagen Sie es mir …
@Daniel Stöhr Keine Ahnung, habe ihn schon lange nicht mehr gesehen. Und wenn er jemanden verflucht hat,
dann wohl eher sich Selbst.
@Heinrich von und zu und überhaupt Kann er doch seine Macht auf Dummköpfe wie Sie stützen. Danke, beim
nächsten gemeinsamen Essen werde ich es ihm ausrichten! Nicht, dass ich zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung
mit Ihnen nicht aufgelegt wäre, aber wo anfangen. Dort, wo Sie ihr Glaubensproblem haben! Fangen wir
bei Ihrem Problem an und nutzen die Zeit, es genauer zu analysieren. Hinterher werden sie mir bestimmt
zustimmen, was meine Sicht der Dinge angeht. Haben Sie, lieber Sentinel schon mal was vom Neuen Testament
gehört? Sie werden lachen, es sogar schon über 200mal gelesen. Der Lehrer in meinem Seminar bestand
immer wieder darauf, daß ich mich damit sehr gut auskenne, um im Zweifelsfall einen Häretiker direkt
bloßstellen zu können!
Ach Sentinel, allmählich scheint mit Ratzinger wirklich unangreifbar! Kann er doch seine Macht auf Dummköpfe
wie Sie stützen. Nicht, dass ich zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit Ihnen nicht aufgelegt wäre,
aber wo anfangen. Haben Sie, lieber Sentinel schon mal was vom Neuen Testament gehört?
@Heinrich von und zu und überhaupt mag sein, dass es der beste Papst ist, den wir kriegen konnten! Zwar
ist er Modernist, aber er macht Fehler! Er ist kein Modernist, sondern Katholik. Aber diese Äußerung
verstehen wahrscheinlich wieder die wenigsten hier. Die Modernisten sitzen doch alle bei der FSSPX! Die
wollen doch die Kirche nach vorvorgestern zurück reformieren. Jede Reform ist eine Neuerung, selbst wenn
sie auf die Vergangenheit ausgerichtet ist. Also würde dies im Klartext bedeuten, die ach so hochgeschätzen
FSSPXler wären samt und sonders verdammenswerte Modernisten! Womit der Herr Papst das endgültige Todesurteil
über die Bruderschaft mit einem Pinselstrich gesprochen hätte, ohne jemals zum Schwert greifen zu müssen.
Jeder Reformer ist ein Modernist! Dem werden Sie ja wohl kaum Widersprechen können.
Lieber Sentinel, Hat doch Ratzinger mit der alten Messe nichts am Hut. Das mag ja sein. Wie ich sagte,
er ist der beste Papst, den wir haben kriegen können. Er wird spielend mit Häretikern und Götzendienstlern
fertig! mag sein, dass es der beste Papst ist, den wir kriegen konnten! Zwar ist er Modernist, aber er
macht Fehler!
@Heinrich von und zu und überhaupt Hat doch Ratzinger mit der alten Messe nichts am Hut. Das mag ja sein.
Wie ich sagte, er ist der beste Papst, den wir haben kriegen können. Er wird spielend mit Häretikern
und Götzendienstlern fertig! Die ganze Übung dient doch nur dazu die Priesterbruderschaft Pius X. zu
vernichten. Kaltstellen ja, vernichten Nein. Es wäre unchristlich und sehr inhuman, die von Bischof LeFebvre
gegründete Bruderschaft so einfach ad hoc zu vernichten. Viel besser wäre es sie für eigene Zwecke
wieder in die katholische Kirche zu integrieren. Was mit diesem MP schon ohne weiteres möglich wäre.
In jedem Fall dürfte bei der FSSPX ein Mitgliederschwund einsetzen, der sich nur sehr schwer kompensieren
ließe. Man müßte mehr Laien nehmen, die die FSSPX jedoch nicht in ihren Reihen duldet, anders als die
FSSP!
Lieber Cantuja Jubler, … denn es könnte wohl sein, dass Benedikt XVI hier ein Mittel einsetzt, um den
FSSPX Priestern den Übertritt in die Amtskirche zu erleichtern. das könnte sehr gut sein! Hat doch Ratzinger
mit der alten Messe nichts am Hut. Die ganze Übung dient doch nur dazu die Priesterbruderschaft Pius
X. zu vernichten. Wenn sich der feine Herr Ratzinger da mal nicht verrechnet hat!
Mariokin. etwas mehr Vorsicht ich würde etwas mehr Vorsicht zeigen in meinen Äusserungen hinsichtlich
des angekündigten Motu prioprio, denn bis dahin wissen Sie nicht was darin steht. Ausserdem wäre es
empfehlenswert endlich einmal von Wunschvorstellungen abzurücken und seinen Inhalt genau zu studieren.
Möglicherweise enthält er Lücken, die sich in der Folge als Fallen erweisen könnten. Zwar verwechselt
Sentinel ständig Häresie und Schisma aber so dumm ist seine Frage nicht, denn es könnte wohl sein,
dass Benedikt XVI hier ein Mittel einsetzt, um den FSSPX Priestern den Übertritt in die Amtskirche zu
erleichtern. Viele dieser Priester geben sich damit zufrieden die alte Messe zu lesen, Sakramente zu spenden
und Seelsorge zu treiben während grundsätzliche Fragen sie nicht allzu sehr bedrängen. Ausserdem sollten
Sie sich einmal die Mühe nehmen die Ekklesiologie Ratzingers sowie seine Lehre über die Eucharistie
zu studieren. Vieles davon ist bedenklich.
@Florian Geyer Ich kann mir nicht vorstellen dass es als Christ schlimmer ist in einer Scharia zu leben
als in einer antichristlichen EUdSSR. Fragen sie mal die sieben getöteten Christen in der Türkei, wie
es sich unter einer Scharia lebt! Oder die in Ägypten und Marokko in den vergangenen 5 Jahren getöteten
Christen! Immer dieser latente antiislamismus Mir geht es um Gerechtigkeit, nicht gegen den Islam. Aber
Islam (=als Wort) bedeutet Unterwerfung – und nicht Frieden!
Sentinel – warum diese islamophobe Hetze ihrerseits. sie sollten der zukünftigen Generation unserer Bürger
dankbar sein. Die werden mal unsere Pensionen bezahlen und auch die Geschicke des Staates leiten. Außerdem:
Ich kann mir nicht vorstellen dass es als Christ schlimmer ist in einer Scharia zu leben als in einer
antichristlichen EUdSSR. Immer dieser latente antiislamismus tztz
@Florian Geyer ich finde es positiv dass der Islam im heutigen Europa stark vertreten ist – Sie nicht ?
Solange sie kein bekennender Christ, sondern bekennender Moslem sind, haben sie ja auch nichts zu befürchten!
Oder Grünen-Politiker oder CDU-Politiker! Solange sind sie sicher! Aber wenn sie noch selbstständig
denken können, stehen sie bei den Moslems automatisch auf der Abschußliste.
@Sentinel Es ist im Motu proprio keine Häresieerklärung zu erwarten. Denn Rom hat mehrfach festgestellt,
dass weder eine Häresie noch ein eindeutiges Schisma vorliegt. Von daher bin ich ganz beruhigt. Übrigens,
aus der ‘Laberzeitung’ eine örtliche Tageszeitung ist aus der Bischofspredigt folgende Passage über
das MP zu lesen: Mit großer Freude stellte der Prediger die Freigabe des überlieferten heiligen Messopfers
durch Papst Benedikt XVI. als Gnade dar und nannte es sogar das Wunder in den vergangenen 40 Jahren seit
dem Vaticanum II unter Papst Paul VI., der den „novus ordo missae“ eingeführt hatte.. Quelle: www.fsspx.info/news/news.php?show=3605
Im Kampf gegen die Islamisierung Europas ist in letzten Ausgaben des Mitteilungsblattes eine eigene Reihe
erschienen, die sich ausgiebig mit dieser Thematik und der Gefahr für das chr. Europa befasst. Wenn Sie
können, besorgen Sie sich diese Ausgaben. Es ist kostenlos!
Mensch Sentinel, Ich dachte, wir seien in Europa und nicht in Eurabien! damit geht die Scheiße immer
los, dass Sie denken Sie dächten. Denkste! War wieder nichts. Nu bestehen Sie erst mal die vierte Klasse,
dann sehen wir weiter!
@Florian Geyer & Heinrich von und zu und überhaupt @Florian Geyer Ich dachte, wir seien in Europa und
nicht in Eurabien! Ich finde es nur merkwürdig, daß hier in einer Tour die katholische Kirche nieder
gemacht wird, weil sie den Moslems beim Moscheebau und ähnlichem Schwachsinn hilft. Ja, kreuz.net ist
sogar noch so freundlich und stellt hier in einem Artikel ganz genau dar, wie die Kirche darüber denkt,
wenn Anhänger der protestantischen Sektion in der Türkei einfach dahingemetzelt werden. So gesehen betriebe
die Kirche dann eine schlimmere Hetze gegen sich selbst – nur mit der Wahrheit will keiner konfrontiert
werden! Warum? Mit Ihren Sprüchen outen sie sich hier nur als linker Gutmensch. Und solche sehen die
Katholibans hier auch nicht eben gerne. Gehen sie in sich, kehren sie sich von ihrem Weg ab und kehren
sie zu Gott zurück @Heinrich von und zu und überhaupt also die Priesterbruderschaft hat eine Zukunft,
wenn sie in den Personenkult um Woytila und Ratzinger einwilligt. Stimmt eindeutig! Sie müßte halt nur
den eigenen Personenkult um Bischof LeFebvre sein lassen und schon wäre sie wieder voll akzeptabel. Fir
jeden wahrhaft und rechtgläubigen Katholik.
Ach Sentinel, Sie schon wieder, also die Priesterbruderschaft hat eine Zukunft, wenn sie in den Personenkult
um Woytila und Ratzinger einwilligt. Ach Sie sind wirklich niedlich.
@mariokin Vom Regens des Zaitzkofener Priesterseminars ist zu hören, dass es durchweg als Sieg im Kampf
für die alte Messe gewertet wird. Selbst wenn die Häresieerklärung für die FSSPX im MP enthalten ist?
Dann nämlich wäre es ein Gewinn im Kampf gegen den verstaubten Alt-Katholizismus, der Europa nicht mehr
als Ärger brachte. Anstatt sich auf den „Alten Ritus“ zu konzentrieren, könnte die FSSPX ja gegen die
Islamisierung Europas arbeiten und damit feststellen lassen, daß sie noch eindeutig auf der Seite der
Kirche ist. Aber ich gehe davon aus, daß es den Priester der FSSPX zuviel Arbeit ist, es mit Menschenfeinden,
Schächtern und Frauendiskriminieren aufzunehmen! Ich will nicht falsch verstanden werden – die FSSPX
hat eine Zukunft: Wenn sie von ihrer Häresie abschwört und den Personenkult um Bischof LeFebvre endlich
einstellt. Dann hat sie zumindest eine faire Chance verdient!
@Sentinel Ich muss Sie enttäuschen Sentinel. Die FSSPX „schießt“ keineswegs gegen das MP. Vom Regens
des Zaitzkofener Priesterseminars ist zu hören, dass es durchweg als Sieg im Kampf für die alte Messe
gewertet wird. Es war ja ein erklärtes Ziel, dass der überlieferten und gewachsenen Liturgie in der
Kirche wieder ihr vollgültiges Heimatrecht zuerkannt wird. was soll die Bruderschaft damit für sich,
sie will es für die Kirche, für ihre Gesundung, für die Gläubigen. Und sie wird alles tun, sofern
man sie lässt, das dieses zarte Pflänzchen innerhalb der Kirche wächst! Doch das eigentliche Augenmerk
richtet sich nun auf den theologischen Diskurs. Das ist das nächste Ziel: der Kirche ihr Fundament im
Glauben wieder zum Bewußtsein zu bringen & der Kirche zu helfen, sich gegen den Irrglauben zu verteidigen.
Auch hier gehts nicht um Polarisieren, sondern um eine wirkliche echte Sorge um das überkommene Glaubensgut.
Auch hier wird sie zu jeder Hilfe bereit sein. Wir bauen an der Kirche von Morgen. Den Fehler der 50ziger
Jahre etc, trauert niemand nach. Es geht auch nicht um nen Status quo, ein Festfrieren eines bestimmten
Zeitpunkts, sondern dass die Kirche wirklich im Strom dieser Zeit die Alternative, der Rettungsanker und
Hort ist, der die Wahrheit Christi klar erstrahlen lässt. Ist dieses Ziel erreicht, wird um die kanonische
Regelung gar kein Aufhebens mehr sein, denn dann ist klar, dass auch inmitten amtskirchlich/juridischer
Struktur ein grundkatholisches Glaubensleben möglich ist
das älteste Sorgenkind der Kirche Frankreich glaubt die älteste Tochter der Kirche zu sein ist aber
in Wirklichkeit deren ältestes Sorgenkind. Mehr dazu in: Joseph de Maistre: de l’église gallicane dans
son rapport avec le Souverain Pontife. Wäre ich Franzose, ich würde mich in mancher Hinsicht für mein
Land schämen.
@Nachtlaterne Ich bin positiv überrascht! Selbst sie erkennen den traditionellen Geist jetzt endlich
als so schändlich an, wie er eigentlich denkt! Hütchen ab! Das war das letzte, daß ich jetzt von Ihnen
erwartet hätte.
wunderlich ich hörte mal einer längeren diskusion über die vielen kirchenaustritte zu und war betroffen
wie betroffen man sich darüber zeigte. im laufe des gespräches stellte sich aber heraus, dass man weniger
den ausgetretenen nachtzrauerte als vielmehr ihrem geld. nun war ich erst recht betroffen! viele geistliche
interessieren sich wenig dafür wieviele leute nun die kirche besuchen, wenn sie nur die einnahmen der
kirche nicht schmälern. nicht alle geistlichen denken so aber mit sicherheit erschreckend viele. und
wenns heißen würde: alle kommen in die höll, du aber in den himmel, ich glaube, dass würde zu einem
ausgesprochenen wohlfühlklima führen.
@Author Der Erzbischof von Toulouse, Robert Jean Louis Le Gall (61) will das Motu Proprio zur Freigabe
der Alten Messe nicht. Aha, also ein FSSPXler! Schon sind die Leute ertappt. Der werte Erzbischof ist
ein altbekannter Sympathisant der FSSPX. Er fiel schon einmal auf, weil er etwas verlauten ließ, von
dem es offiziell hieß, die FSSPX unterstütze dies. Anscheinend fällt die Maske schon … Dank sei Gott
gibt es den katholischen Widerstand der Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X. – und dieser Widerstand
gegen irrlehrende und verfolgende Oberhirten ist völlig logisch. Das der Häretikerverein jetzt schon
gegen das MP schießt, ist irgendwie UN-logisch. Logischer wäre in den Schoß der Kirche zurückzukehren
und Buße für die Verfehlungen zu tun – und nicht, sich als einzige existierende Katholiken SO aufzuführen.
Wobei ich aber der Meinung bin, daß wenn schon „an allen Ecken und Enden“ Priester fehlen, es sinnvoller
wäre wenn statt einem halben Dutzend Priester die gemeinsam eine tridentische Messe feiern (siehe Bild)
jeweils einer eine eigene Gemeinde betreut und mit diesen dann gemeinsam Gottesdienst feiert. Dies wäre
gegen den rückwärts gerichteten reformatorischen Willen der FSSPX. Dann müßten sie ja Verantwortung
für ihre Schäfchen übernehmen – und das können sie nicht, da Ihnen [der FSSPX] dazu der Glauben fehlt.
Gibt es auch ein Erstes Vatikanisches Pastoralkonzil? Es mag zwar stimmen, daß das 2. Vaticanum ein Pastoralkonzil
war, aber so, wie es in diesem Artikel gekennzeichnet wurde, läßt das doch Rückschlüsse auf den Autor
zu, was er im Allgemeinen über das Konzil denkt…
Mietlinge als Oberhirten & der katholische Widerstand Christus hat uns bereits vor diesen Mietlingen gewarnt.
Ein Oberhirte, der den katholischen Glauben verfolgt, anstatt diesen zu verteidigen, der hat kein Recht
auf irgendeine „Gehorsamspflicht“. Dank sei Gott gibt es den katholischen Widerstand der Priesterlichen
Bruderschaft St. Pius’ X. – und dieser Widerstand gegen irrlehrende und verfolgende Oberhirten ist völlig
logisch, und noch dazu wurden uns die Irrlehrer in der hl. Kirche bereits in der Hl. Schrift vorausgesagt!
Ich würds so ausdrücken: Wenn zum Beispiel der Vatikan und die Kirche die Firma VW symbolisiert arbeiten
viele Kardinäle für die Firma Opel (FM) als Infiltranten bei VW. Man muß das wissen um nicht ins staunen
zu geraten. Aber die Kirche wird auch dies aushalten !
@nonnobisdomine – genau! warum im fremden Acker suchen. wenn im eigenen mehr als genug Steine liegen!
Überall fehlt es an einem klaren Bekenntnis uvam.!
Warum sich über den französischen Klerus aufregen? Ein hoher Anteil der Priester – und vielleicht auch
der Bischöfe ? – sind in der Freimaurerei aktiv. Seit Jahrzehnten haben sie [= die Freimaurer] erreicht,
daß sich die Katholiken von ihrer Kirche abwenden. Und dann kommen nun auch noch die Bischöfe daher
und beschwören die Abkehr vom katholischen Glauben? Das ist schon schwer in Worte zu fassen, was in Frankreich
so geschieht …
Alter u. neuer Ritus sollen gleichberechtigt gelten! Wobei ich aber der Meinung bin, daß wenn schon „an
allen Ecken und Enden“ Priester fehlen, es sinnvoller wäre wenn statt einem halben Dutzend Priester die
gemeinsam eine tridentische Messe feiern (siehe Bild) jeweils einer eine eigene Gemeinde betreut und mit
diesen dann gemeinsam Gottesdienst (der Ritus wird dann in Übereinstimmung mit dem Pfarrgemeinderat festgelegt
werden, aber i.d.R wird es wohl NOM sein) feiert.