Falschmeldung
Falschmeldung: Es wird ein zweites Motu Proprio zur Liturgie geben
Bisher war sie noch strenger verboten als die Alte Messe – jetzt soll sie erlaubt werden: die Zelebration des Novus Ordo ohne liturgische Mißbräuche. Die Bischöfe sind in hellem Aufruhr.
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. hat angekündigt, demnächst ein Motu Proprio zur Freigabe des Neuen Ritus ohne liturgische Mißbräuche zu erlassen.

Das erfuhr der US-Nachrichtendienst ‘CWNews’ von hochrangigen Quellen im Vatikan.

Das knapp einseitige Dokument soll mit einem 50seitigen Begleitbrief des Papstes an die Bischöfe der ganzen Welt veröffentlicht werden.

Das Motu Proprio wird den Priestern erlauben, die neue Messe, die 1969 ausgearbeitet wurde, nach den dafür vorgesehenen Rubriken – Zelebrationsbestimmungen – zu feiern.

Doch zahllose Bischöfe laufen bereits Sturm gegen das jüngste liturgische Ansinnen des Papstes.

Der Bischof von Würzburg, Mons. Friedhelm Hofmann (65), kritisierte das Motu Proprio mit ungewöhnlicher Schärfe: „Der Heilige Stuhl übersieht den pastoralen Nutzen des liturgischen Mißbrauchs.“

Mons. Hofmann verwies auf die Würzburger Pfarrei St. Michael in Schweinfurt:

„Wenn ich sehe, wie sich der dortige Pfarrer um liturgische Mißstände bemüht, frage ich mich, was die Liturgie volksnäher machen könnte.“

Der Pfarrer von Schweinfurt erfindet jede Woche eigene Meßtexte. Andere Priester können die Texte per Email erhalten und ebenfalls in ihren Pfarreien verwenden.

Für jede Sonntagsmesse verfaßt der Schweinfurter Pfarrer gleich mehrere, schriftlich vorbereitete Predigten wie Einleitung, Kyriegedanken, Tagesgebet, ein Vorwort zur Lesung, ein Gabengebet, Teile des Hochgebets, eine Meditation zur Kommunion und Segensgedanken.

Bischof Hofmann erklärt, daß der „Geist des Zweiten Vatikanums“ in seiner Modellpfarrei St. Michael mit echter Authentizität umgesetzt worden sei: „Pfarrer Breitenbach deckt den Tisch des Wortes besonders reichlich.“

Als Beispiel nennt der Bischof auch die neuen, interpretierten und ergänzten Übersetzungen des Neuen Testaments, die der Schweinfurter Pfarrer verwendet oder selber herstellt.

Ähnlich äußerte sich der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz. Er stellte sich energisch hinter seinen Würzburger Mitbruder.

Bischof Schwarz betonte, auch in seiner Diözese eine besonders lebendige Gemeinde – die Pfarre St. Franziskus in Wels – zu besitzen.

Dort würden die Leute abgeholte, wo sie stünden.

Die zur Konsekration benützten Tontöpfe drückten zum Beispiel eine „authentische Nähe“ zur Einfachheit des Letzten Abendmahls und zur durch die historisch-kritische Exegese neu ausgegrabenen Urkirche aus.

Bischof Schwarz hat selber schon „mit großem geistlichem Gewinn“ in den Tontöpfen konsekriert.

Aus Dankbarkeit beförderte er – so der Bischof – den Diakon der Pfarrei. Der Diakon habe mit einer vor einiger Zeit durchgeführten Meßsimulation den Weg aus dem Dilemma der priesterlosen Gemeinde gewiesen.

Jetzt ist der Diakon in der Diözese Linz auch für die anderen Diakone und die Anwärter auf dieses Amt zuständig.

Der Welser Skandaldiakon
Der am 18. Mai 2005 vorzeitig zurückgetretene Bischof von Linz, Mons. Maximilian Aichern, zelebrierte am 29. Mai 2005 das Kirchweihfest der Pfarrei St. Franziskus.

Links: Diakon Franz SchrittwieserBischof Ludwig Schwarz zelebriert in der Pfarrei St. Franziskus, Oktober 2005

Rechts: Diakon Franz SchrittwieserAm 6. Jänner 2005, dem Fest der Erscheinung des Herrn, simulierte Diakon Franz Schrittwieser eine Heilige Messe.

In Canon 1378 - § 1 des Kirchenrechts von 1983 heißt es:

Ein Priester, der gegen die Vorschrift des can. 977 handelt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu.
§ 2. Die Tatstrafe des Interdikts oder, falls es sich um einen Kleriker handelt, der Suspension, zieht sich zu:
1° wer ohne Priesterweihe das eucharistische Opfer zu feiern versucht.

Bischof Schwarz warnt vor einer „gefährlichen Bedrohung der liturgischen Einheit“, falls große Teile der Priester und Diakone mit dem Segen des Vatikan zu einer formalistischen und gesetzesstarrigen Zelebration des Neuen Ritus zurückkehren würden.

Die Liturgie müsse auch den jungen Leuten, den Andersgläubigen und den Kirchenfernen verständlich gemacht werde.

Die Erlaubnis zur rubrikengetreuen Zelebration könne keinesfalls toleriert werden: „Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig.“

Das erwartete Motu Proprio würde „einen jahrelang und mühsam gepflegten Geist der Liturgie bei Priestern und vor allem von PastoralassistentInnen zunichte machen“.

Die Idee für diesen Text stammt aus der Leserzeitung des US-Nachrichtendienstes ‘CWNews’.
      
71 Lesermeinungen
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#72   Fragender   01:27:09 | Freitag, 6. Juli 2007
wäre schön, aber…
Der Artikel beschimpft die Welser Gemeinde und ihren „skandaldiakon“ wie in anderen (im Text verlinkten) Artikeln, die nicht als „kreuzfalsch“ tituliert sind (obwohl es durchaus angebracht wäre…)
… ich denke daher nicht, daß das so zu verstehen ist, wie Sie es auslegen.
Wenn dem so wäre, wäre es „nur“ ein Zeugnis für sehr schlechten Humor, ich befürchte aber daß es tatsächlich ein Zeugnis für üble Lügenpropaganda und bewußte Perversion christlicher Werte ist.
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#71   litterae sunt divitiae   01:01:19 | Freitag, 6. Juli 2007
@Fragender
Der Artikel ist als Falschmeldung deklariert. Darin geht es doch um flasches Zeugnis. Das ist als Unterhaltung gedacht.
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#70   Fragender   00:58:51 | Freitag, 6. Juli 2007
und wer soll das glauben??????
Aus Dankbarkeit beförderte er – so der Bischof – den Diakon der Pfarrei. Der Diakon habe mit einer vor einiger Zeit durchgeführten Meßsimulation den Weg aus dem Dilemma der priesterlosen Gemeinde gewiesen.
So wie es hier geschrieben steht, ist das angeblich ein zitat des Bischofs. Da dieser als denkender Mann des Glaubens aber sicher nicht einen typischen Ausdrücke der Ultra-Radikalen wie „Meßsimulation“ für das verwendet, was er sagen will (wäre in dem Zusammenhang auch völlig widersinnig…), ist das wohl wieder mal eine der typischen Lügen dieser verlogenen Skandalhomepage…
… irgendwo stand mal „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden…“ … aber das gilt wohl nicht für katholischen Taliban…
:-!
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#69   Defensor Fidei   00:27:37 | Freitag, 6. Juli 2007
@ Genoveva & Pünktchen
Wir sollten uns mal wieder zusammensetzen und unsere geheime Strategie abstimmen
OK…dann bis Sonntag 7:00 in der Krypta von Sankt E.
P.S.:Die schwarzen Kapuzen nicht vergessen. ^-^
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#68   Genoveva   19:16:46 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Pünktchen & Defensor
Oder es interessiert Sie vielleicht doch nicht so und sie fordern nur im Auftrag meine Antwort, um möglicherweise statistisches Material gegen Modernisten zu sichern.
Bei Czibo bildet sich ein veritabler Verfolgungswahn aus …
Wir sollten uns mal wieder zusammensetzen und unsere geheime Strategie abstimmen :-$ :-P :-D
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#67   Defensor Fidei   19:08:13 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Gott weiß alles…Czibo alles besser
inwieweit können Sie für sich in Anspruch nehmen, dass Sie das Messverständnis der Kirche vertreten
Im Gegensatz zu den Protestanten haben Katholiken ein gemeinsames Meßverständnis, welches uns durch die kirchliche Lehrgewalt offenbart wurde.
Was ist die Kirche = die Gemeinschaft der Getauften
Wenn Sie die hierarchische Ordnung dieser Getauften damit nicht leugnen wollen, haben Sie in gewissem Maße Recht.
Natürlich ist man kaum angefochten, wenn man an schönen Sonntagen in einer stilreinen Kirche einer ebensolche stilreine Messe an einem wunderschönen Altar beiwohnen kann.
Woher wollen Sie das wissen? Aus Erfahrung etwa? :-D Aber mal unterstellt, daß dem so wäre, dann frage ich mich, warum Sie sich so stark gegen stilreinen Messen an einem wunderschönen Altar wehren?
Als hätte er, der Ritus, etwas G’ttliches?
Und Sie bezeichnen sich als katholisch? Sie sollten sich schämen. Wenn die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers nichts göttliches ist, dann Frage ich mich, was denn sonst göttlich sein soll?
Warum hören Sie nicht auf zu insistieren?
Ich habe Ihnen diese Frage schon etliche Male beantwortet.
Das machen Sie doch auch nicht. Sie geben doch auch nur Binsenweisheiten aus dem Katechismus zum Besten
Ich beantworte solcherlei Fragen eigentlich meistens. Wenn Ihre Ansichten dagegen regelmäßig vom Katechismus abweichen, dann Frage ich mich, mit welchem Recht Sie sich als katholisch bezeichnen?
Aber antworten Sie mir um Himmels willen nicht darauf.
Ups…überlesen. ^-^
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#66   Czibo Nieznany   17:18:12 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Defensor Fidei: Das wandernde Gottesvolk
Werther Defensor,
inwieweit können Sie für sich in Anspruch nehmen, dass Sie das Messverständnis der Kirche vertreten. Was ist die Kirche = die Gemeinschaft der Getauften.
Sind Sie die Kirche, das „wandernde Gottesvolk“, das nicht nur auf asphaltierten Wegen wandelt, sondern, oft auch Seitenwege und schwindlige Steige nehmen muss um weiter zu kommen.
Das hat sich ja herumgesprochen durch den Auszug des Volkes Israel, dass ein wanderndes Gottesvolk stets mit großer Unbill zu rechnen hat.
Natürlich ist man kaum angefochten, wenn man an schönen Sonntagen in einer stilreinen Kirche einer ebensolche stilreine Messe an einem wunderschönen Altar beiwohnen kann.
Dann lässt sich doch auf das wandernde Gottesvolk verzichten, bei dem schönen Ritus, der ganz offensichtlich den Wert an sich darstellt. Als hätte er, der Ritus, etwas G’ttliches?
Warum hören Sie nicht auf zu insistieren? Ich will doch von Ihnen auch keine Frage aus dem persönlichen Bereich beantwortet haben. Ich würde Fragen dieser Art nur im persönlichen Gespräch beantworten, aber doch nicht im Forum.
Das machen Sie doch auch nicht. Sie geben doch auch nur Binsenweisheiten aus dem Katechismus zum Besten und ich kann mir schlecht vorstellen, dass damit für Sie alles palletti ist…? Aber antworten Sie mir um Himmels willen nicht darauf.
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#65   Defensor Fidei   16:24:39 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Czibo, warum scheuen Sie die Antworten so?
Gibt es da eine Jumelage? Sie stellen die Fragen, weil die andere Person, von mir überhaupt keine Antwort bekäme, nicht einmal diese Zeilen
Zwischen mir & Pünktchen besteht keine Verbindung. Beim Stellen meiner Fragen & Erstellen meiner Beiträge bin ich vollkommen souverän. Im übrigen wäre „Jumelage“ in diesem Kontext wohl eh nicht der richtige Begriff.
Was hilft es, wenn ich Ihnen mitteile, wie häufig ich an der altrituellen Messe teilgenommen habe
Ich möchte wissen, ob Sie wissen, wovon Sie reden.
Bei neugierigen Leute reagiere ich immer allergisch
Wie schon gesagt, mit Neugier hat das gar nichts zu tun. Wenn Sie jedoch beispielsweise behaupten, daß Gospelgesang oder Tanz in der Messe völlig in Ordnung sei, dann kann ich dies aufgrund meines (kath.) Meßverständnisses nicht nachvollziehen. Das ist der Grund, warum ich Sie nach Ihrem Meßverständnis frage. Ich tue dies, um Ihre Ansicht verstehen zu können. Würden Sie mir auf meine Frage antworten, daß aus Ihrer Sicht die Messe lediglich eine Versammlung der Gläubigen sei, die unter dem Vorsitz eines Priesters zusammenkommt, um das Gedächtnis des Herren zu feiern, dann könnte ich Ihre Ansicht vielleicht verstehen. Bei diesem Verständnis wären Tanz & Gospelgesang relativ unproblematisch, weil es nur um Geschmacksfragen ginge.
Auf der anderen Seite würden Sie auch klar machen, daß Ihr Meßverst. nicht das der Kirche ist. Wir würden somit das eigentliche Problem diskutieren können & würden nicht nur an der Oberfläche kratzen.
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#64   Pünktchen   14:05:52 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Lieber Defensor, die Nullnummer Tchibo haben Sie schon ganz richtig erkannt, als Sie schrieben:
•Sie bringen hier eine „Expertise“ nach der anderen zum Alten Ritus, wollen aber nicht sagen wie oft Sie schon eine tridentinische Messe mitgefeiert haben.
• Sie äußern sich regelmäßig zur Liturgie, wollen aber nicht sagen was aus Ihrer Sicht das Wesen der Messe ist.
• Schließlich stören Sie sich auch noch daran, wenn man Ihnen nahe legt zu konvertieren. Auf die Frage warum Sie denn unbedingt „katholisch“ bleiben wollen, möchten Sie aber auch nicht antworten.
Was sollen die Forumsteilnehmer denn von Ihnen halten? Außer dummen Sprüchen kommt von Ihrer Seite nicht viel. Wenn es dann mal konkret wird und Sie Farbe bekennen müssten, dann ziehen Sie regelmäßig den Schwanz ein und kneifen. :)3
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#63   Rudolfus   14:03:18 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Maledica / Der große Bruch in der Kirche und die einzigartige Glorifizierung eines Super-GAUs
Zwar gab es einen Anstieg der Zahlen von Priesterweihen in den 80ern doch der war nur minimal und von kurzer Dauer.
Die Zahl war immer schwankend.
Doch der GROSSE BRUCH kam mit dem Geist des Konzils.
Sind Sie wirklich so blind, daß man Ihnen jede Statistik Zahl für Zahl erläutern muß!???
Es sieht ein Blinder, wann der große Bruch und der Super-GAU kam, auch empirisch leich zu belegen.
Aber der Empirismus und die wahren Daten, die interessieren die Pastoralkonzilsgeisttheologieideologen wenig, selbst, wenn man ihnen bereits vor der Nase die Filialen zusperrt.
Sie können eben nicht begreifen, daß die riesige katholische Kirche auch in Deutschland einmal tot sein könnte: Sie hatten aber genug Zeit für „ihr Wirken“ seit 1962-1965, und irgendwann müssen die Früchte ihrer vollständigen Kampfansage gegen den apostolischen katholischen Glauben in Deutschland voll zutagekommen, nämlich in Form der Degradierung der einst riesigen katholischen Kirchenorganisation im katholischen Deutschland zur Größe einer kleinen Freikirche, allerdings einer Freikirche ohne Glauben.
Gleichzeitig haben sich bereits die Mohammedaner in Deutschland zu einer gemeinsamen Vertretung dem deutschen Staat gegenüber zusammengeschlossen.
Über diese Entwicklung kann sich jeder Konservative und katholisch rechtgläubiger Antimodernist nur freuen.
Vielleicht eröffnet ja bereits für jede geschlossene Pastoralkonzilsfilialkirche mindestens ein Minarett in Deutschland, und wir wissen das gar nicht.
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#62   Czibo Nieznany   13:41:59 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Defensor Fidei: Frage einfach offen lassen
:-) Werther Defensor, es muss doch Zurechtweisungen in Ihrem Beitrag gegeben haben, wieso hätten Sie von einer anderen Person nicht so schnell eine zustimmende Antwort erhalten.
Gibt es da eine Jumelage? Sie stellen die Fragen, weil die andere Personen, von mir überhaupt keine Antwort bekäme, nicht einmal diese Zeilen. Da sind Sie doch ganz schön im Vorteil.
Was hilft es, wenn ich Ihnen mitteile, wie häufig ich an der altrituellen Messe teilgenommen haben könnte. Man kann auch mal eine Sache stehen lassen und muss nicht immer weiter bohren. Lassen Sie mir doch bitte das Vergnügen, nicht darauf zu antworten, auch wenn es Sie brennend interessiert.
Oder es interessiert Sie vielleicht doch nicht so und sie fordern nur im Auftrag meine Antwort, um möglicherweise statistisches Material gegen Modernisten zu sichern. Es gibt keinen Grund dafür.
Bei neugierigen Leute reagiere ich immer allergisch.
Seien Sie gegrüßt!
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#61   Pünktchen   12:54:20 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Defensor
Dank Ihnen für die Richtigstellungen und Klärungen! Daß die Gegner der fälligen liturgischen Liberalisierung in der kathol. Kirche Ihre Verbotsmenatlität noch nicht aufgegeben haben, wundert niemanden! Bei manchen fällt der Groschen später, bei manchen vielleicht nie… :-S
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#60   Defensor Fidei   12:52:19 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Czibo: Meine Fragen wieder mal nicht beantwortet, aber dafür falsche Behauptungen aufgestellt
Sie sollten von sich nicht auf andere schließen und nicht mit hanebüchenen Unterstellungen arbeiten
Wo schließe ich denn Ihrer Ansicht nach von mir auf andere? Was für Unterstellungen meinen Sie? Auf die Frage, wie viele Messen im Alten Ritus Sie schon besucht haben, schwiegen Sie immer beharrlich. Meiner daraufhin gemachten Vermutung, daß Sie noch nie eine solche Messe besucht haben, wurde auch nicht widersprochen. Also konnte ich davon ausgehen, daß meine Vermutung zutrifft: Qui tacet, consentiere videtur. Eine andere „Unterstellung“ habe ich in meinem ganzen Beitrag nicht gemacht.
Das macht ihren Beitrag unglaubwürdig, weil Sie sich noch nicht mal die Mühe gemacht haben nachzuschlagen
Im Gegensatz zu Ihnen habe ich den Alten Ritus schon an ca. 12 verschiedenen Standorten & in 4 verschiedenen Ländern miterlebt. Auch kenne ich diverse Gesangbücher.
Ich habe in meinem Beitrag Ihre Behauptungen bzgl. der Angabe des Gesangbuches auch nicht bestritten. Im Gegenteil: Ich habe sie sogar als richtig unterstellt.
Trotzdem ändert dies nichts an meinen Aussagen. Es handelte sich bei der von Ihnen geschilderten Praxis nicht um die Regel in der kath. Weltkirche – damals nicht & heute schon gar nicht.
So etwas wie Gesangbücher gab & gibt es außerhalb des deutschen Kulturkreises so gut wie gar nicht. Wenn man in Frankreich am Ende der Messe ein Salve Regina singt, dann ist das auch schon das höchste der Gefühle. Während der Messe sang/singt nur der Chor oder das Volk auf Latein.
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#59   Czibo Nieznany   12:00:34 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Defensor fidei
Sie sollten von sich nicht auf andere schließen und nicht mit hanebüchenen Unterstellungen arbeiten. Das macht ihren Beitrag unglaubwürdig, weil Sie sich noch nicht mal die Mühe gemacht haben nachzuschlagen. Sie kritisieren wider besseres Wissen, als wenn Sie Ihr Wissen mit dem Schaumlöffel aufgenommen hätten. Sie arrogant und unblehrbar. Ansonsten empfehle ich die Lektüre im obengenannten Diözesangesangbuch von 1951.
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#58   Defensor Fidei   09:37:17 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Czibos Hilfskonstruktion mit dem Gesangbuch von 1951
Die liturgische Praxis der alten Messe sah folgender Maßen aus, dabei beziehe ich mich auf die Messeinführung des Speyerer Diözesangesangbuchs „Salve Regina“ von 1951
Da Sie selber noch nie eine Messe im außerordentlichen Ritus besucht haben und daher auch von der Praxis keine Ahnung haben, versuchen Sie es nun mit einem Verweis auf ein Gesangbuch.
Fakt ist jedoch, daß Ihre Schilderungen mit der heutigen Praxis nichts zu tun haben und sicherlich auch damals eine (regionale) Ausnahme bildeten. Gloria, Credo und Agnus Dei werden regelmäßig auf Latein gesungen. Anderenfalls singt man – vor allem in gewissen Regionen – gerne deutsche Messen (z.B. Schubert-Messe), was aber eine deutsche Besonderheit war/ist. Das Pater noster wird im 62er-Ritus regelmäßig nicht vollständig laut mitgebetet.
Der „Dolmetscher“ betet …das Gebet über die Gaben…
Ein Gabengebet gab es nicht.
…fremden, toten Sprache gehalten wurde?
Für einen Katholiken war Latein nicht fremd. Da sie gar nichts anderes kannten, war es für sie ganz normal.
Einen heilsnotwendigen Sinn kann ich nicht erkennen.
Den gibt es ja auch nicht. Auf den Ritus kommt es an. Eine Alte Messe in der Volkssprche ist mir daher auch 1000x lieber als eine Neue Messe auf Latein.
Die fremde Sprache im GD war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen…
Komisch nur, daß man das im Judentum und im Islam so ganz anders sieht. Dort mault niemand und keiner würde auf den Gedanken kommen, die ALLE verbindende Kultsprache aufzugeben
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#56   Pünktchen   09:19:51 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Tchibos Hilfskonstruktionen und die liturgische Liberalisierung
Weswegen ist es war unbedingt notwendig, dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden, toten Sprache gehalten wurde…
Es ist nicht „notwendig“ und es wird auch niemand gezwungen! Die Freigabe der alten Messe als außergewöhnliche Form des römischen Ritus zwingt niemanden dazu, die gewöhnliche Form aufzugeben und zu verlassen.
Einen heilsnotwendigen Sinn kann ich darin nicht erkennen.
Wie wahr! Einen heilsnotwendigen Sinn behauptet auch niemand! Was nicht „heilsnotwendig“ ist, kann aber dennoch heilsam sein.
Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen, sondern ein Wesenmerkmal der kleruszentrierten Kirche
Das Latein ist die Liturgiesprache der Römischen Kirche. Sie bildet das einigende Band für Gläubige aus allen Ländern der bewohnten Erde („Ökumene“) und ermöglicht es, daß sie das Hl. Meßopfer in einer gemeinsamen Sprache feiern können, die noch dazu die wichtigste Sprache der theologischen und liturgischen Tradition ist. Es wird aber niemand gezwungen, die Messe in dieser Form zu feiern. Die breitere Wiederzulassung dieser Form entspricht einer „Liberalisierung“, gegen die die „Anhänger“ des NOM keine gewichtigen Einwände erheben können, da ihnen ja auch nichts genommen wird.
Priesterzentriert ist in Wahrheit eher der NOM aus Gründen, die hier schon vielfach www.kreuz.net/bookentry.980.html dargelegt wurden
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#55   Czibo Nieznany   09:12:48 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Hilfskonstruktion der Vorbeter
Die liturgische Praxis der alten Messe sah folgender Maßen aus, dabei beziehe ich mich auf die Messeinführung des Speyerer Diözesangesangbuchs „Salve Regina“ von 1951, bezüglich des Gebrauchs der latheinischen Sprache. Unter dem Stichwort „Vorbeter“ ist zu lesen:
„Wenn möglich sollen zwei Vorbeter bestellt werden: Der erste Vorbeter ist Stimmführer der Gemeinde. Er stimmt Gloria, Credo, Agnus Dei im deutschenText an; ebenso die Einleitung zum Pater noster, falls es von der Gemeinde gebetet wird.
Der zweite Vorbeter wirkt als Dolmetscher des Priesters. Er betet aus der Tagesmesse die Oration, das Gebet über die Gaben, die Präfation und das Schlussgebet.“
Die Messe war ergo nur verständlich über die Hilfskonstruktion der Vorbeter und falls sich gewöhnliche Gläubigen einen Schott leisten konnten, waren sie insoweit auf der sicheren Seite, weil sie alles nachlesen konnten. Der Messe konnten also die meisten Gläubigen nur lesenderweise andächtig beiwohnen.
Das konnte mitunter stressig sein, wenn Priester, Vorbeter, Schola und Organist nach verschiedenen Zeiten eingesetzt haben. Das kam häufig zu unschönen Verzerrungen.
Weswegen ist es war unbedingt notwendig, dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden, toten Sprache gehalten wurde, damit ihn die Gläubigen sich übersetzen?
Einen heilsnotwendigen Sinn kann ich darin nicht erkennen. Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen, sondern ein Wesenmerkmal dder kleruszentrierten Kirche.
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#54   Pünktchen   09:01:09 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Tchibos Hilfskonstruktionen und die liturgische Liberalisierung
Weswegen ist es war unbedingt notwendig, dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden, toten Sprache gehalten wurde…
Es ist nicht „notwendig“ und es wird auch niemand gezwungen! Die Freigabe der alten Messe als außergewöhnliche Form des römischen Ritus zwingt niemanden dazu, die gewöhnliche Form aufzugeben und zu verlassen.
Einen heilsnotwendigen Sinn kann ich darin nicht erkennen. Wie wahr! Einen heilsnotwendigen Sinn behauptet auch niemand! Was nicht „heilsnotwendig“ ist, kann aber dennoch heilsam sein.
Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen, sondern ein Wesenmerkmal der kleruszentrierten Kirche
Das Latein ist die Liturgiesprache der Römischen Kirche. Sie bildet das einigende Band für Gläubige aus allen Ländern der bewohnten Erde („Ökumene“) und ermöglicht es, daß sie das Hl. Meßopfer in einer gemeinsamen Sprache feiern können, die noch dazu die wichtigste Sprache der theologischen und liturgischen Tradition ist. Es wird aber niemand gezwungen, die Messe in dieser Form zu feiern. Die breitere Wiederzulassung dieser Form entspricht einer „Liberalisierung“, gegen die die „Anhänger“ des NOM keine gewichtigen Einwände erheben können, es wird ihnen ja auch nichts genommen!
Priesterzentriert ist in Wahrheit eher der NOM aus Gründen, die hier schon vielfach www.kreuz.net/bookentry.980.html dargelegt wurden.
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#53   Czibo Nieznany   08:39:48 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Hilfskonstruktion der Vorbeter
Die liturgische Praxis der alten Messe sah folgender Maßen aus, dabei beziehe ich mich auf die Messeinführung des Speyerer Diözesangesangbuchs „Salve Regina“ von 1951, bezüglich des Gebrauchs der latheinischen Sprache. Unter dem Stichwort „Vorbeter“ ist zu lesen:
„Wenn möglich sollen zwei Vorbeter bestellt werden: Der erste Vorbeter ist Stimmführer der Gemeinde. Er stimmt Gloria, Credo, Agnus Dei im deutschenText an; ebenso die Einleitung zum Pater noster, falls es von der Gemeinde gebetet wird.
Der zweite Vorbeter wirkt als Dolmetscher des Priesters. Er betet aus der Tagesmesse die Oration, das Gebet über die Gaben, die Präfation und das Schlussgebet.“
Die Messe war ergo nur verständlich über die Hilfskonstruktion der Vorbeter und falls sich gewöhnliche Gläubigen einen Schott leisten konnten, waren sie insoweit auf der sicheren Seite, weil sie alles nachlesen konnten. Der Messe konnten also die meisten Gläubigen nur lesenderweise andächtig beiwohnen.
Das konnte mitunter stressig sein, wenn Priester, Vorbeter, Schola und Organist nach verschiedenen Zeiten eingesetzt haben. Das kam häufig zu unschönen Verzerrungen.
Weswegen ist es war unbedingt notwendig, dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden, toten Sprache gehalten wurde, damit ihn die Gläubigen sich übersetzen?
Einen heilsnotwendigen Sinn kann ich darin nicht erkennen. Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen, sondern ein Wesenmerkmal der kleruszentrierten Kirche.
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#52   Fragender   23:03:59 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Danke für die Werbung!
Wenn so eine ungustiöse Skandalhomepage wie kreuz.net über eine tatsächlich bemerkenswerte und aussergewöhnliche Gemeinde ihren blinden Haß vergießt, ist das für denkende Katholiken sicher ein Grund, diese einzigartige Gemeinde mal zu besuchen.
DANKE, kreuz.net!
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#51   Guiseppe   17:22:07 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Summorum Pontificum
Das Motu Proprio zur Alten Messe soll gemäß der italienischen Nachrichtenagentur I Media den Titel „Summorum Pontificum“ haben und am Samstag, 7.7.07 veröffentlicht werden.
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#50   Czibo Nieznany   08:37:42 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Nutznießer des NOM
Eigentlich müssten die Mitglieder der Traditionsloge und die Verfechter der alten Messe dankbar sein, dass es NOM gibt und die tridentinische Messe, G’tt sei Dank, nicht allgemein verpflichtend ist.
So haben sie wenigstens Grund, das Schicksal zu beklagen und stets und ständig nachzuweisen, dass es früherbeser gewesen sein muss, eben weil es früher war.
Was würden sie sonst den ganzen lieben langen Tag auch tun, wenn es anders wäre und für die tridentinische Messe gäbe es eine Zwangsverpflichtung mit Höllengarantie.
Das müsste doch furchtbar langweilig für sie sein. Dann hätten Sie ja nur noch den alten Ritus und könnten keine wortgewaltige, kämpferische Wortkaskaden in der Öffentlichkeit loslassen.
Es würde rasch still um sie werden. Ob sie es wollen nicht, die Traditionalisten und Verfechter der alten Messe sind im wahrsten Sinn des Wortes Nutznießer des NOM. Deshalb brauchten sie eigentlich nicht über NOM derart herzuziehen.
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#49   Gotthard   22:06:31 | Dienstag, 3. Juli 2007
heile katholische Welt
Vor 50 Jahren waren die Messen und die Christenlehre noch voll …
(montags fragte der Klassenlehrer, wo man war, wenn man nicht DA war)
Vor 50 jahren waren die Maiandachten noch voll von jungen Leuten
(es war auf dem Dorf die einzige Möglichkeit, sich anständig zu treffen)
Vor 50 Jahren schickte die Bauersgattin ihre Magd um 6 Uhr in die Kirche
(damit sie nach dem Frühstück um 10 zum Amt konnte … und sie alle sahen)
Heile katholische Welt!
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#48   Kurt K.   21:57:51 | Dienstag, 3. Juli 2007
Früher, ja, Früher
Früher war sowieso alles besser. Deshalb sollten wir mit der Beurteilung des Jetzt bis Morgen warten, denn Morgen ist Heute Vergangenheit – und zwar die gute alte.
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#47   Czibo Nieznany   21:50:03 | Dienstag, 3. Juli 2007
Die heile Welt vor vierzig Jahren
Vor vierzig Jahren waren die heute 60-jährigen 20. Da frage ich mich, was zur unbeweisbaren Behauptung verleitet, dass damals die Kirche in Ordnung war. Die heute 70-jährigen waren damals 30 und die heute 80-jährigen 40 und die heute 50-jährigen waren 10.
Sie können es also am wenigsten wissen, ob die Kirche damals in Ordnung war. Es ist mal wieder eine der typischen Behauptungen aus der Traditionsloge: Nur weil es vor Jahrzehnten war, muss es besser gewesen sein als heute, in diesem Tale der Tränen.
Früher sollen ja auch die Winter kälter und die Sommer noch richtige Sommer gewesen und noch viel früher gab es auch noch einen Kaiser, der gern mit dem Säbel herumfuchtelte und die Leute gingen trotzdem am Sonntag zur Kirche, weil es noch kein Fernsehen und andere Zerstreuungsmöglichkeiten gab und ein Auto war auch nicht jedermanns Sache.
Deshalb kann das alles gut gewesen sein, weil die Pfarrer vor Wahlen auch noch einen Wahlhirtenbrief vorlesen mussten, damit die glaubenden Katholiken auch wussten, was denn zu wählen war. Die Welt und die Kirche müssen bei so vielen beispielhaften Argumenten vor 40 Jahren wirklich besser gewesen sein, sagt man.
Das bisschen Kubakrise sollte um Himmels willen nicht geeignet sein, Schwachstellen anzuprangern, die es einfach nicht geben kann, weil es vor 40 und mehr Jahren war. Vor vierzig Jahren schrieb man übrigens das Jahr 1967, zwei Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil… Damals gab es den Sieben-Tage-Krieg.
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#46   Maledica   17:36:10 | Dienstag, 3. Juli 2007
Revoluzzer
Also in meiner Gemeinde wurden keine Flüchtlinge angesiedelt. Dennoch wurde die Filiale zur Pfarrvikarie erhoben, obwohl es damals kaum 1000 Katholiken dort gab.
Sie werden wohl nicht bestreiten, daß heute nicht weniger Menschen dort leben als heute.
Wohl werden- dank des Geist des Konzils- nicht mal mehr ein Bruchteil dieser Personen die Sonntagsmesse besuchen
Der Regens ist übrigens weg.
Nö. Udo Markus Benz wird erst zum 01.09.07 neuer Regens!
Ab wann lokalisieren Sie denn das Wirken dieses „Geistes“? wo Sie selber doch Steigerungen zugeben?
Das Sie wirklich so wenig des Denkens mächtig sind, habe ich nicht gedacht!
Es ist wohl keine wirkliche Steigerung, wenn zuvor ein rasanter Abfall stattgefunden hat.
Ah so, falls Sie nicht auch noch ganz blind sind, so blicken Sie auf die Statistik so um das Jahr 1969 herum- das war übrigens das Jahr der Liturgiezerstörung!
Die Gesellschaft hat kein Konzil erlebt, doch gibt es auch dort Missverhältnisse. Muss man das nicht mit einbeziehen?
Es ist wohl ein Kreislauf.
In der Gesellschaft leben wohl auch Einflußreiche Katholiken und auch die Kirche prägt die Gesellschaft.
Die BRD nach dem Krieg ist wohl nicht ohne Adenauer und ohne seine katholische Einstellung vorstellbar. Die Gesellschaft wirkt in die Kirche und umgekehrt.
Es ist ja nicht zufällig, daß die Liturgiezerstörung im Jahr nach der 68er Revolution stattgefunden hat.
Die Beteiligten waren auch Katholiken und die unsägliche Königsteiner Erklärung ist wohl auch eine Folge desse
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#45   Benedikt   17:19:35 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Maledica
Indem Sie den Zustand der Anzahl der Pfarreien von kurz nach dem Krieg mit heute gleichsetzen, obwohl damals auf dem selben Territorium viel weniger Katholiken gelebt haben.
Also in meiner Gemeinde wurden keine Flüchtlinge angesiedelt. Dennoch wurde die Filiale zur Pfarrvikarie erhoben, obwohl es damals kaum 1000 Katholiken dort gab. Man baute auch zwei neue Kirchen. Es dürfte schon damals kalr gewesen sein, dass dieser aufgeblähte Apparat nicht auf Dauer zu halten sein würde. Dementsprechend hat es dann auch nur 2-3 Pfarrvikare gegeben.
Naja, man schaue, wer heute Bischof und Regens in Mainz ist!
Dann wundert es doch nicht, daß jetzt noch weniger Seminaristen im Bau sind als noch vor 25 Jahren.
Ich bestreite ja gar nicht, dass die Kirchenführung Verantwortung trägt. Der Regens ist übrigens weg.
Doch der GROSSE BRUCH kam mit dem Geist des Konzils.
Sind Sie wirklich so blind, daß man Ihnen jede Statistik Zahl für Zahl erläutern muß!???
Ab wann lokalisieren Sie denn das Wirken dieses „Geistes“? Und warum kritisieren Sie meine Aussage in dieser Weise, wo Sie selber doch Steigerungen zugeben?
Die Frage ist doch: Was ist verantwortlich? Und kann man die Verantwortung allein auf gewisse Umwälzungen schieben? Die Gesellschaft hat kein Konzil erlebt, doch gibt es auch dort Missverhältnisse. Muss man das nicht mit einbeziehen?
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#44   Maledica   17:01:38 | Dienstag, 3. Juli 2007
Statistiken
Wo habe ich das?
Indem Sie den Zustand der Anzahl der Pfarreien von kurz nach dem Krieg mit heute gleichsetzen, obwohl damals auf dem selben Territorium viel weniger Katholiken gelebt haben.
Sorry, aber die gestiegenen Weihezahlen sind eine Tatsache
Naja, man schaue, wer heute Bischof und Regens in Mainz ist!
Dann wundert es doch nicht, daß jetzt noch weniger Seminaristen im Bau sind als noch vor 25 Jahren.
Übrigens war damals wahrscheinlich das Seminar noch nicht ganz den Erfordernissen des Konzils angepaßt (Terminologie der Modernisten)- sprich, es waren noch Reste des Katholizismus erkennbar!
Na, wo Sie ein steigen von Weihezahlen verzeichnen, mag dies vielleicht im Vergleich zum Vorjahr zutreffen.
Sie haben schon die lehmännische Taktik des Schönlügens zu eigen gemacht. Der Kardinal, der nicht mehr an die Kirche glaubt, sieht auch einen Aufschwung, indem er ausschließlich die Zahl der Neu/Wiedereintritte bejubelt, während er die Austritte und Sterbefälle totschweigt.
Diese Statistik verdeutlicht wohl eher, die Tatsachen:
…esterseminar-wuerzburg.de/…/statistik/seit-1800/
Zwar gab es einen Anstieg der Zahlen von Priesterweihen in den 80ern doch der war nur minimal und von kurzer Dauer.
Die Zahl war immer schwankend.
Doch der GROSSE BRUCH kam mit dem Geist des Konzils.
Sind Sie wirklich so blind, daß man Ihnen jede Statistik Zahl für Zahl erläutern muß!???
Die Statistiken der DBK zeigt nur die Zahl der Kandidaten ab 72- wohl aus Angst vor der Realität!!
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#43   Benedikt   16:14:56 | Dienstag, 3. Juli 2007
Sehr geehrter Namenspatron mit „c“
Für den rechten Glauben wird der liebe Gott ihr letzter Richter sein, wenn Sie die Kirche und ihr Lehramt nicht annehmen.
Ich wüsste gar zu gern, woraus Sie entnehmen, dass ich das Lehramt nicht annehmen würde.
@ Maledica
Verleugnen die Millionen Kriegsflüchtlinge und Zugezogenen, Neugeborenen
Wo habe ich das?
jetzt erzählen Sie Lügen vom Aufschwung nach der Liturgiereform!
Sorry, aber die gestiegenen Weihezahlen sind eine Tatsache, wie catholic hierarchy klar zeigt. Man muss sich doch mal fragen, warum es im zB Bistum Mainz 1983, also Jahre NACH der Liturgiereform noch 15 Priesterweihen gab, nun aber nur noch 3-5. Das sind doch Fragen, die man bei der Analyse der Kirche nicht einfach ausblenden kann.
Mit der 68er Revolution ist die Liturgiezerstörung Hand in Hand gegangen.
Aha, also mit der 68er Revolution, nicht mit dem Konzil. Das sind wohl Fortschritte in der Ursachenforschung.
Sie sind einfach nur blind und anscheinend noch dumm zugleich.
Gefallen Sie sich eigentlich in Ihrer Rolle als Krakeeler? Glauben Sie, Sie machen damit noch Eindruck oder wie? Wie sollte jemand Unbefangenes sich Ihrer Sache annehmen, wenn er solches lesen muss?
Nicht das Konzil ist Schuld, sondern der Geist des Konzils
Das entspricht doch haargenau meiner Meinung! Wo ist ihr Problem?
Wenn die Fakultäten wieder rekatholisiert werden.
Auch das habe ich doch mit anderen Worten gesagt: Ausbildungs und Schulungsmisere.
Lesen Sie genauer, dann können Sie sich solche Ausbrüche sparen.
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#42   Typ   15:07:49 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Rudolfus
Da ist doch das Spätmittelalter egal.
Ich sprach, wie Sie vielleicht gesehen haben, nicht vom Spätmittelalter, sondern von den Jahrhunderten nach dem Konzil von Trient.
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#41   nonnobisdomine   14:59:09 | Dienstag, 3. Juli 2007
Wieso erinnert mich der hier gezeigt Diakon …
immer wieder an Peter Ustinov in seiner Rolle des „Nero“?
www.preteristarchive.com/…e/empire/ustinov.jpg
www.biografiasyvidas.com/…/fotos/ustinov_2.jpg
>:)
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#40   Genoveva   14:49:52 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Rudolfus
1962 war die Kirche in Ordnung
Sonderbar ihre Sicht auf die Geschichte: 1962 ist alles in Ordnung, die Bischöfe der Welt treffen sich zu einem Konzil und ganz plötzlich wird eine Räubersynode daraus.
Aber wer das 17. Jahrhundert für „Spätmittelalter“ hält, der hat wahrscheinlich ohnehin einen „ganz anderen“ Zugang zum Thema …
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#39   Rudolfus   14:43:22 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Tyo / 1962 war die Kirche in Ordnung
Da ist doch das Spätmittelalter egal.
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#38   Typ   14:34:19 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Benedict
Was für eine unsinnige Propaganda.
Nein, Fakten. Wie gesagt, die bischöfliche Archive sind vorhanden. Z.B. die Akten des Sendgerichts in der Diözese Münster. 17. Jahrhundert: Ca. 2/3 aller Priester haben – z.T. mehrere – Konkubinen, halten ihre Tiere in der Kirche, haben theologisch NULL Wissen etc. etc.
Wir reden von 1962.
Rudolf sprach von „vor 1962“. M.W. ist das 17. Jahrhundert vor 1962, aber vielleicht ist das ja auch nur Propaganda.
Und auch das 17. und 18. Jahrhundert war nicht so, wie Sie das darstellen.
Doch, die Akten sind da und können eingesehen werden. Selbstverständlich war das nicht alles, was es im 17./18. Jh. gab; es gab auch Gutes. Aber dasselbe gilt natürlich auch für die Zeit nach 1962: Es gibt nicht nur Missbräuche und Missverständnisse. Alles andere ist – richtig: Propaganda.
Es ist aber einerlei, da wir von 1962 reden.
Wer „wir“? Rudolf sprach von „vor 1962“ und „nach 1962“.
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#37   Benedict   14:20:30 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Typ Was für ein Unsinn!
Zum Befund vor 1962 gehört auch, dass im 17., sogar noch im 18. Jahrhundert die Priester noch Ziegen in ihren Kirchen hielten, nicht wussten, aus wie vielen Personen die Dreifaltigkeit besteht und nicht in der Lage waren, den Canon auf Latein zu sprechen.
Was für eine unsinnige Propaganda.
Wir reden von 1962. Und auch das 17. und 18. Jahrhundert war nicht so, wie Sie das darstellen.
Es ist aber einerlei, da wir von 1962 reden.
Aber Ihre häretische Kirche ist ohnehin bald tot.
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#36   Hacki   14:19:23 | Dienstag, 3. Juli 2007
Es wäre eine Horrorvision,
wenn plötzlich NOM-Priester (womöglich am Hochaltar) mit Andacht und und Inbrunst ihren NOM feierten, und dann auch noch NOM-Gläubige demütig an der Kommunionbank knieten!
Der ungebildete Kirchenbesucher könnte kaum mehr unterscheiden, woran er ist!
Das wäre eine perfide Irreführung!
Die FSSPX müßte ihr Kriegsbeil begraben! Schrecklich!
Heiliger St. Nimmerlein, bewahre uns möglichst lang vor einem solchen „Motu proprio“
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#35   Typ   14:17:15 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Rudolfus
Vergleichen Sie doch die erfolgreichen und geordneten Jahre bis 1962-1965 und die Zeit nach 1962-1965.
Zum Befund vor 1962 gehört auch, dass im 17., sogar noch im 18. Jahrhundert die Priester noch Ziegen in ihren Kirchen hielten, nicht wussten, aus wie vielen Personen die Dreifaltigkeit besteht und nicht in der Lage waren, den Canon auf Latein zu sprechen.
Alles dokumentiert in bischöflichen Archiven, teilweise schon ausgewertet in historischen Forschungsarbeiten.
Also kommen Sie mir nicht mit „Trient hat alles gut gemacht, Vatikanum II hat alles schlecht gemacht“. So wie es bis ins 18. Jh. eine weit verbreitete Dummheit gab, gab es um 20. Jh. (und keineswegs erst nach 1962, sondern auch schon früher) viel Experimentierfreudigkeit. Die Epoche des psychotischen Rubrizismus war kirchengeschichtlich gesehen eine Fußnote.
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#34   Benedict   14:12:30 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Benedikt
Für den rechten Glauben wird der liebe Gott ihr letzter Richter sein, wenn Sie die Kirche und ihr Lehramt nicht annehmen.
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#33   Benedikt   13:59:01 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Rudolfus
Die Eucharistiefeier bring nur mehr wenige „Vorsteher“ (Priester) hervor, ihr Aus ist eine Zeitfrage.
Sie wollen jetzt auch noch die Heilige Messe abschaffen? Das wird ja immer schöner :-D.
ist definiert und Sie leugnen.
So, was leugne ich denn? Oder behaupten Sie wieder drauflos? Da Sie offensichtlich die römische Kirche nicht für die wahre Kirche halten, sondern nur Ihren Club der vermeintlich allein Rechtgläubigen, sind Sie hier der Schismatiker.
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#32   Maledica   13:58:12 | Dienstag, 3. Juli 2007
Dummheit der Kamphauskirchenanhänger
…bevor Sie mir Blindheit unterstellen sollten Sie sich fragen, ob es nicht noch andere, wirklich tiefgehende Gründe für die Kirchenkrise gibt. Das wurde doch alles begeistert aufgenommen, wo ist das geblieben?
Werter Gepriesener.
Erst erzählen Sie Märchen und behaupten heut gibts genau so viele Pfarreien, wie 1950 und Verleugnen die Millionen Kriegsflüchtlinge und Zugezogenen, Neugeborenen und jetzt erzählen Sie Lügen vom Aufschwung nach der Liturgiereform!
Mit der 68er Revolution ist die Liturgiezerstörung Hand in Hand gegangen.
Gerade um die Zeit hat der massive Schwund beim Meßbesuch zugenommen, während er nach dem Krieg relativ konstant geblieben ist, ja eher noch zunahm!
Sie sind einfach nur blind und anscheinend noch dumm zugleich.
Denn die Lehmann/Kamphauskirche hat jämmerlich versagt und lügt die eigenen Schuld weg und verteidigt bis aufs Messer die Ruinen, anstatt junge dynamische Katholiken agieren zu lassen!
Wer glaubt denn ernsthaft daran, dass sich die Liturgiereform so einfach zurücknehmen ließe?
Komisch, daß dies 1969 mit einem Federstrich ging!
Oder Dekrete des Konzils?
Nicht das Konzil ist Schuld, sondern der Geist des Konzils
Eine Aufhebung würde an der Praxis gar nichts mehr ändern
Wie wärs, wenn mal die Liturgischen Mißstände geahndet werden- dies wäre schon mal ein Anfang.
Wenn die Fakultäten wieder rekatholisiert werden.
Wenn katholischen Priestern das Leben nicht schwer gemacht würde
Doch das wollen die Kamphäusere und Lehmänner nicht!
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#31   Rudolfus   13:54:33 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Bendikt / Der rechte Glaube
ist definiert und Sie leugnen.
Damit sind Sie nicht auf dem Schiff der katholischen Kirche und ein Schismatiker.
Es ist ein anderes Schiff, auf dem Sie sind.
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#30   Benedikt   13:51:32 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Rudolfus
hr könnt noch weiterdiskutieren, aber ihr befindet euch auf einem untergehenden Schiff, das nicht das Schiff Christi und Petri ist.
Oho – offensichtlich sind Sie ein Schismatiker. Sehr interessant, dass Sie sich dennoch als „Rechtgläubiger“ aufspielen.
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#29   Sentinel   13:50:49 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Daniel Stöhr
Gemeint ist der Wortlaut wie er im 1570er Messbuch steht (und auch davor verwendet wurde).
Darüber bin ich mir durchaus bewußt. Sie jedoch vergessen dabei, daß eine Abänderung eines vorgegebenen Ritus (hier in der Landessprache und wieder zurück in Latein) nach Ihren eigenen Worten dafür Sorge trägt, daß die Messe ungültig ist – also auch jede damit in Zusammenhang stehende Weihe.
Das sie hier als Provo auftreten ist mir jedoch neu.
Ich bete an Gott für ihre Gnade, auf das sie einmal ins Paradies eingelassen werden.
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#28   Rudolfus   13:50:00 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Handkommunion und Neue Messe
Wie die Kommunion in der Neuen Messe, der „Eucharistiefeier“, ausgeteilt wird, das ist fast schon irrelevant.
Die Eucharistiefeier bring nur mehr wenige „Vorsteher“ (Priester) hervor, ihr Aus ist eine Zeitfrage.
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#27   Krak des Chevaliers   13:47:44 | Dienstag, 3. Juli 2007
Liebe Genoveva
Man hat Ende der 60ger Jahre tatsächlich die Handkommunion erlaubt, weil sie angeblich in der antiken Kirche praktiziert worden ist. Das mag durchaus sein. Allerdings glaube ich kaum, dass damals den Leuten unterschiedslos die Kommunion gleichsam im Vorübergehen einfach in die Hand gedrückt wurde. Nach allem, was ich über die antike Praxis weiß, wurde die in die Handfläche gelegte Hostie gleich zum Mund geführt, ohne mit der freien Hand berührt zu werden. Diese diente vielmehr als Patene. Die Gläubigen wurden auch darin unterwiesen, auf Partikel zu achten, die sich evtl. noch in der Hand befinden könnten. Aber davon abgesehen, kann man wohl nicht unbedingt nach dem Motto handeln: Alles, was in der Antike war, ist grundsätzlich gut. Wenn dem so wäre, warum ging man schon frühzeitig zur Mundkommunion über? P. Paul VI. hat zwar die Handkommunion erlaubt, dabei aber darauf verwiesen, dass die Mundkommunion der Ehrfurcht angemessener ist. Wie Recht er damit hatte! Die Handkommunion, so, wie sie landauf landab gehandhabt wird, hat zu einer Zerstörung des eucharistischen Glaubens geführt und der katholischen Messopferlehre geführt. Viele nehmen die Messe nur noch als Gemeinschaftsmahl wahr, in der man gemeinsam das Brot der Gemeischaft teilt. Die Hostie ist jedoch der Leib Christi, Christus selbst – wie können wir dieses kostbare Geschenk auf so flapsige Art empfangen, wie dies häufig der Fall ist? Vor ihm wird jedes Knie sich beugen, im Himmel, auf der Erde und unter der Erde.
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#26   Benedikt   13:45:04 | Dienstag, 3. Juli 2007
Werter Maledica…
…bevor Sie mir Blindheit unterstellen sollten Sie sich fragen, ob es nicht noch andere, wirklich tiefgehende Gründe für die Kirchenkrise gibt. Tatsache ist doch, dass der Aufschwung der Kirche nach dem Konzil erstmal weiterging, ehe dann ein massiver Einbruch stattfand. Das legen alle bekannten Zahlen offen. Warum ist das wohl so gewesen? Wegen dem Konzil? Wegen der Liturgiereform? Das wurde doch alles begeistert aufgenommen, wo ist das geblieben?
Ich lasse mich von meiner Auffassung nicht abbringen, dass die religiöse Bildung und Schulung für den Niedergang verantwortlich ist. Nach dem Konzil wurde auf dieser Ebene vieles eingestellt, was zuvor erprobt war – doch das Konzil hat nichts von dem gefordert, im Gegenteil. Die Krise ist also auch ein Ergebnis der bewussten Missdeutung des Konzils, über die etwa Prof. May schon in den 60ern referiert hat.
Man muss sich nur mal die Hinweise zu den diesjährigen Priesterweihen in Mainz durchsehen: Immer wird der Religionsunterricht erwähnt. Die Kandidaten haben wohl noch hervorragenden Religionsunterricht gehabt, das Problem ist, dass dies offenbar Einzelfälle geworden sind.
Da liegt die Krise, da liegt die Verantwortung der Bischöfe. Polemische Hassausbrüche, die letztentlich den Glauben in die Hierarchie noch mehr verwüsten, helfen da gar nicht weiter.
Wer glaubt denn ernsthaft daran, dass sich die Liturgiereform so einfach zurücknehmen ließe? Oder Dekrete des Konzils? Eine Aufhebung würde an der Praxis gar nichts mehr ändern.
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#25   Maledica   13:43:50 | Dienstag, 3. Juli 2007
geSTÖHRt
wo wurden die Wandlungsworte abgeändert?
Na, Sie haben dann wohl Sonntags einen weiten Weg, um jedesmal, nach Syrien zu fliegen, wo die Wandlungsworte noch ungeändert in aramäisch gefeiert werden.
Sollte es Ihnen wenigstens im entferntesten möglich zu sein, einen kurzen Anfall des Denkens über sich ergehen zu lassen, so empfehle ich Ihnen mal nachzudenken, wer es erlassen hat, wie die Messe zu feiern ist.
Damals wie heute.
Die neue Messe ist ebenso gültig wie die Messe aller Zeiten.
Nur ist die Neue Messe seichter
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#24   Rudolfus   13:40:52 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Genoveva / Theologischer Modernismus
Dringend notwendig wäre ein vatikanisches Dokument, dass die Handkommunion strengstens verbietet.
Damit würde rückwirkend die Praxis der Alten Kirche verurteilt.
Diese modernistischen Theorien über Mahltisch und Handkommunion sind Teil der Konzilskirche des Modernismus.
Ihr könnt noch weiterdiskutieren, aber ihr befindet euch auf einem untergehenden Schiff, das nicht das Schiff Christi und Petri ist.
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#23   Ydefix   13:40:31 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Sentinel:
Gemeint ist der Wortlaut wie er im 1570er Messbuch steht (und auch davor verwendet wurde). Aber Sie sind ja eh nur ein „Provo“…
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#22   Genoveva   13:38:04 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Krak
Dringend notwendig wäre ein vatikanisches Dokument, dass die Handkommunion strengstens verbietet.
Damit würde rückwirkend die Praxis der Alten Kirche verurteilt.
Außerdem müsste in einem solchen Dokument festgeschrieben werden, dass nur Kleriker (Priester und Diakone) die Hl. Kommunion austeilen dürften
Es spricht nichts gegen eine außerordentliche Spendung der Kommunion durch Laien. Gegen die Umwandlung dieser außerordentlichen Spendung in den Normalfall hat sich zuletzt Papst Johannes Paul II. klar ausgesprochen.
und dass unbedingt eine Patene bei der Kommunionspendung unterzuhalten ist.
Auch hierfür hat sich Papst Johannes Paul II. in seiner letzten Instruktion zum Thema der Eucharistie klar ausgesprochen.
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#21   Sentinel   13:37:48 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Daniel Stöhr
Wissen Sie, was Sie gerade schrieben?
Das sämtliche Weihen der FSSPX ungültig seien, da nach ihrer Aussage sämtliche Messe hier im Land ungültig sei, da der Wortlaut abgeändert wurde.
Wenn ich in Latein rezitiere und zelebriere, mir jedoch Deutsch vorgegeben ist, so verändere ich den Wortlaut, womit die Messe ungültig wird.
Danke für die Bestätigung dieser Ansichten. Nun haben sie die wichtigste Munition dafür geliefert, weiterhin für eine Auflösung der FSSPX zu plädieren. Immerhin sind die dortigen Priester keine echten Priester, da sie im falschen Wortlaut geweiht wurden.
Ich danke Ihnen vor Gott, Herr Stöhr.
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#20   Rudolfus   13:36:40 | Dienstag, 3. Juli 2007
@thaumaturgos / Einführung des vereinheitlichten Meßbuches 1570
Sie werden doch nicht glauben, daß sich 1570 alles von einem Tag auf den anderen geändert.
Lesen Sie doch nach, wie viele Jahre das Tridentinum überhaupt tagte.
Wir reden auch nicht mehr über 1570 oder 1571 oder 1572 etc., sondern über 1962.
Da ist viel Zeit vergangen und die Kirche war in Ordnung bis das Pastoralkonzil kam.
Aber die Kirche des Pastoralkonzils ist ohnehin schon kurz vor dem Aus.
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#19   Ydefix   13:34:42 | Dienstag, 3. Juli 2007
„liturgische Missbräuche“
Im Messbuch steht, wenn jemand die Konsekrationsworte abändert, die Messe ungültig (und damit auch gotteslästerlich) ist. Na, was ist denn in Deutschland und sonstwo in den letzten 30 Jahren im geschehen ? Es wurden die Worte Jesu Christi gefälscht. Alle diesen „Messen“ waren damit ungültig. Von der Intention und Weihe spreche ich da erstmal gar nicht…
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#18   thaumaturgos   13:33:46 | Dienstag, 3. Juli 2007
Die ärgsten liturgischen Mißbräuche wurden durch das Meßbuch des hl. Papstes Pius V. 1570 größtentei
das ist blödsinn … man lese nur die visitationsprotokolle aus der brixner diözese NACH dem Tridentinum und der pianischen reform…
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#17   Maledica   13:32:30 | Dienstag, 3. Juli 2007
Blindheit der Modernisten
Offenbar haben Sie sich damit kaum befasst. Die meisten dieser geschlossenen Kirchen und aufgelösten Pfarreien hat es 1950 noch gar nicht gegeben. Als in den 60ern und 70ern die Kirchensteuermittel reich flossen, hat man im Überschwang überall Pfarreien, Pfarrvikarien etc errichtet und größere Kirchen gebaut. Das Bistum Limburg etwa hat heute 100 Pfarreien mehr als 1950, das Bistum Mainz 80, das Erzbistum München sogar 200.
Ich selbst lebe in einer solchen Pfarrvikarie. Diese Kunstgebilde mit oftmals kaum 2000 Mitgliedern werden jetzt wieder dicht gemacht, damit wird vielerorts ein Standard hergerichtet, den es 1950 auch schon gab.
Nur komisch, daß heute dort unzählige Katholiken mehr leben.
Das liegt vor allen Dingen an der Ansiedlung von katholischen Vertriebenen aus dem Sudetenland, Ermland und Oberschlesien.
Das waren Zigmillionen!
Da war es natürlich dringend notwendig, diese Personen seelsorgerisch zu betreuen.
Doch heute leben an den Stellen noch mehr Personen als vor 50 Jahren.
Dennoch werden die Kirchen dicht gemacht!
Weil keiner mehr kommt!
Arrogant und überheblich, wie man es von den Traditionalisten gewohnt ist.
Wie blind die Modernisten doch sind.
Die wollen immer nur die selbstverschuldete Misere schönreden.
Gerade in SchLimburg, wo der unsäglich Geist des Konzils am schlimmsten in Deutschland gewütet hat, sollte man ruhig sein und sich auf den katholischen Glauben besinnen!!!
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#16   Krak des Chevaliers   13:30:51 | Dienstag, 3. Juli 2007
Verbot der Handkommunion
Dringend notwendig wäre ein vatikanisches Dokument, dass die Handkommunion strengstens verbietet. Außerdem müsste in einem solchen Dokument festgeschrieben werden, dass nur Kleriker (Priester und Diakone) die Hl. Kommunion austeilen dürften und dass unbedingt eine Patene bei der Kommunionspendung unterzuhalten ist. Dieses Posting ist durchaus erst gemeint. Schönen Tag noch! KRAK DES CHEVALIERS
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#15   Benedikt   13:28:29 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Guiseppe
Mir ist durchaus klar, dass ich mich der Verallgemeinerung und der Indifferenz schuldig gemacht habe. Gegenüber jemandem, der pauschal 99,9% der Katholiken zu Ungläubigen erklärt, die es verdient haben, dass man ihnen die Kirche zusperrt habe ich allerdings keine große Lust mehr auf Differenzierungen. Wenn eine solche gewünscht wird, dann sollte man vielleicht selber mal damit anfangen.
Fühlen Sie sich also nicht getroffen, wenn Sie nicht in dieser Weise argumentieren – Sie sind nicht gemeint. Sie werden jedoch zugeben müssen, dass unter vielen den hier Schreibenden Traditionalisten ein bestimmtes Muster zu Tage tritt.
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#14   Guiseppe   13:17:19 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Benedikt
Benedikt: „Arrogant und überheblich, wie man es von den Traditionalisten gewohnt ist.“
Welche Leute / Gruppen bezeichnen Sie als „Traditionalisten“?
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#13   Rudolfus   13:15:37 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Benedikt / Der Wiederaufbau Deutschlands
Als in den 60ern und 70ern die Kirchensteuermittel reich flossen, hat man im Überschwang überall Pfarreien, Pfarrvikarien etc errichtet und größere Kirchen gebaut.
Sie sprechen vom Wiederaufbau Deutschlands, eine Zeit, in der die deutsche Siedlungsdichte erheblich angestiegen war: Die BRD und die DDR hatte etwa 12 Millionen deutsche Neusiedler aus den Ostgebieten, aus Osteuropa und aus der Tschechei einzugemeinden, viele von ihnen Katholiken.
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#12   Genoveva   13:10:31 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Rudolfus
Die ärgsten liturgischen Mißbräuche wurden durch das Meßbuch des hl. Papstes Pius V. 1570 größtenteils beseitigt, getragen durch das große und bedeutende Reformkonzil v. Trient.
Liturgische Mißbräuche bestehen per definitionem darin, dass die in den liturgischen Büchern vorgegebenen Regeln nicht eingehalten werden. Liturgische Bücher können daher rein logisch keine liturgischen Mißbräuche beseitigen.
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#11   Benedikt   13:05:52 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Rudolfus
Die Filialen der Konzilskirche werden immer häufiger geschlossen und verkauft, sodaß sich auch die Pastoralkonzilskirche nicht länger um das sozialdarwinistische Weltgesetz drücken kann.
Offenbar haben Sie sich damit kaum befasst. Die meisten dieser geschlossenen Kirchen und aufgelösten Pfarreien hat es 1950 noch gar nicht gegeben. Als in den 60ern und 70ern die Kirchensteuermittel reich flossen, hat man im Überschwang überall Pfarreien, Pfarrvikarien etc errichtet und größere Kirchen gebaut. Das Bistum Limburg etwa hat heute 100 Pfarreien mehr als 1950, das Bistum Mainz 80, das Erzbistum München sogar 200.
Ich selbst lebe in einer solchen Pfarrvikarie. Diese Kunstgebilde mit oftmals kaum 2000 Mitgliedern werden jetzt wieder dicht gemacht, damit wird vielerorts ein Standard hergerichtet, den es 1950 auch schon gab.
Für die Rechtgläubigen ist das Aus für diese Filialen ja zu verkraften.
Arrogant und überheblich, wie man es von den Traditionalisten gewohnt ist.
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#10   Guiseppe   12:59:45 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Benedikt
Verstösse sind im alten Mess Ritus durchaus auch möglich, aber bedeutend weniger als im Novus Ordo, wo es schon aufgrund der größeren Priesterzentriertheit größere Freiräume für Eigenwilligkeiten, Mißbräuche und Verstöße gibt.
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#9   Rudolfus   12:46:09 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Benedikt / „Über den überragenden Erfolg des Pastoralkonzils“
Die heutigen Mißstände sind die Schuld des neuen Meßbuches und des Pastoralkonzils.
So einfach kann man sich natürlich die Welt erklären, dann ist alles hübsch in Ordnung.
Strenggenommen ist es ohnehin sinnlos, darüber innerhalb der Konzilskirche im Jahr 2007 A.D. noch zu diskutieren.
Die Filialen der Konzilskirche werden immer häufiger geschlossen und verkauft, sodaß sich auch die Pastoralkonzilskirche nicht länger um das sozialdarwinistische Weltgesetz drücken kann.
Für die Rechtgläubigen ist das Aus für diese Filialen ja zu verkraften.
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#8   Benedikt   12:42:35 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Rudolfus
Die ärgsten liturgischen Mißbräuche wurden durch das Meßbuch des hl. Papstes Pius V. 1570 größtenteils beseitigt
Das glauben aber nur Sie. Um das Konzil von Trient überhaupt umsetzen zu können, musste die Bischöfe damals darauf verzichten, gegen den Priesterkonkubinat vorzugehen. Und auch dann bedurfte es einer jahrzehntelangen Anstrengung (vor allem des Jesuitenordens), üblich gewordene Missstände im Priesterstand zu beseitigen. Ergebnis des Trienter Konzils war zudem eine Ausweitung der Visitationstätigkeit, raten Sie mal, warum. Diese Visitationsprotokolle sollten Sie mal lesen, da würden Ihnen die Augen aufgehen.
Sie sind Anhänger der Piusbruderschaft. Die Piusbruderschaft identifiziert sich sehr mit der alten Liturgie, es ist ganz logisch, dass dort nur solche priesterlich tätig werden, denen die Liturgie in ganz besonderer Weise am Herzen liegt. Auch früher hat es solche Priester gegeben, aber es waren eben heute wie damals nicht alle so. Und so hat es auch damals schwerste Missbräuche in der hl. Liturgie gegeben, die sofort wieder auftreten würden, wenn alle Priester die alte Messe lesen würden. Oder glauben Sie, dass jemand ein besserer Liturge wird, nur weil er ein anderes Messbuch benutzt?
Die heutigen Mißstände sind die Schuld des neuen Meßbuches und des Pastoralkonzils.
So einfach kann man sich natürlich die Welt erklären, dann ist alles hübsch in Ordnung. Vielleicht fragen Sie sich mal, ob die liturgische Bildung da nicht ein entscheidenderer Faktor ist.
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#7   Rudolfus   12:34:52 | Dienstag, 3. Juli 2007
Das „Dogma“ vom Erfolg des Pastoralkonzils
Unsinn. Weder das neue Messbuch noch das II. Vatikanische Konzil erlauben oder fördern irgendwelche Missstände.
Vergleichen Sie doch die erfolgreichen und geordneten Jahre bis 1962-1965 und die Zeit nach 1962-1965.
Über Ihre Behauptungen, die man von der Konzilskirchenhierarchie zu hören bekommt, kann man nur mehr darauf verweisen, daß man viel behaupten kann, wenn man von etwas überzeugt ist.
Die Kirchen in den Händen der Modernisten müssen trotzdem zusperren.
Einer solchen Kirche weint kein gläubiger Katholik eine Träne nach.
Jede geschlossene Kirche ist ein Anlaß zur Freude über den bevorstehenden Tod des Konzilsgeistes.
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#6   Typ   12:31:29 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Rudolfus
Die heutigen Mißstände sind die Schuld des neuen Meßbuches und des Pastoralkonzils.
Unsinn. Weder das neue Messbuch noch das II. Vatikanische Konzil erlauben oder fördern irgendwelche Missstände.
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#5   Rudolfus   12:08:30 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Benedikt / Liturgische Mißbräuche
Missbräuche in der Liturgie hat es zu allen Zeiten gegeben.
Das liegt allerdings schon sehr lange zurück.
Die ärgsten liturgischen Mißbräuche wurden durch das Meßbuch des hl. Papstes Pius V. 1570 größtenteils beseitigt, getragen durch das große und bedeutende Reformkonzil v. Trient.
Die heutigen Mißstände sind die Schuld des neuen Meßbuches und des Pastoralkonzils.
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#4   Benedikt   11:49:27 | Dienstag, 3. Juli 2007
@ Rudolfus
Missbräuche in der Liturgie hat es zu allen Zeiten gegeben.
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#3   Rudolfus   11:40:57 | Dienstag, 3. Juli 2007
@Juhuben C. / Fadenscheinig
Wäre es nicht möglich, dass es im angekündigten Motu proprio vor allem um die Abschaffung von liturgischen Missbräuchen gehen und die Frage der Wiederzulassung der alten Messe nur am Rande behandelt wird.
Solche Weisungen kommen doch schon die ganze Zeit aus Rom.
Kein Mensch kümmerte sich mehr um diese Weisungen aus Rom, weil die neuen Messen kein Mensch mehr kontrollieren kann.
Gott sei Dank werden es immer weniger Kirchen, Priester und Gläubige dieser Art von Kirche.
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#2   Isidor   11:39:51 | Dienstag, 3. Juli 2007
Da müßt Ihr Alle erst mal nach Bochum zur Ü-30 Kirche von Herrn Propst Michael Ludwig kommen
Wisst Ihr denn noch nichts von den „Super-Events“ der Ü-30Kirche des Propstes Michael Ludwig in Bochum?…in St. Meinolphus & Mauritius finden fast allmonatlich tolle Veranstaltungen mit Weissbrotausteilung und tunken in den Wein statt. Kommt alle die Ihr eine Kamera habt und macht Bilder – es lohnt sich! – auch die Jugendkirche Tagha in Oberhausen wo man während der „Eucharistie“ auch Fußballspielen kann und soll. Alles natürlich mit der Genehmigung des allseits geschätzten hochwürdigen glaubwürdigen Bischof Dr. Felix Genn aus Essen !
Kommt Schafe kommt – es lohnt sich !
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#1   Juhuben Cantuja   11:29:40 | Dienstag, 3. Juli 2007
Vielleicht nur ein Motu proprio
Wäre es nicht möglich, dass es im angekündigten Motu proprio vor allem um die Abschaffung von liturgischen Missbräuchen gehen und die Frage der Wiederzulassung der alten Messe nur am Rande behandelt wird.
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