Zölibat
Er ist an allem schuld
Eine Eichstätter Gruppierung glaubt eine simple Lösung für die schweren Glaubens- und Führungsprobleme in Klerus und Kirchenvolk gefunden zu haben.
Der verheiratete Priester Hans-Tilman Golde neben seinem Bischof Gregor Hanke
Der verheiratete Priester Hans-Tilman Golde neben seinem Bischof Gregor Hanke
© Pressestelle Bistum Eichstätt
(kreuz.net, Eichstätt) Die kirchenfeindliche Gruppe „Wir sind Kirche“ fordert ein Ende der Zöllbats- verpflichtung für Priester.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Eichstätter Kurier’ am 23. Juni.

Anlaß für die Forderung war die Priesterweihe von Diakon Hans-Tilman Golde (44), der am 30. Juni in Eichstätt zum Priester geweiht wurde.

Hw. Golde ist ein ehemaliger evangelischer Pfarrer. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

„Wir sind Kirche“ nahm die Ankündigung der Weihe von Diakon Golde zum Anlaß, daran zu erinnern, daß der Priesterzölibat in den letzten Jahrzehnten angeblich dazu geführt habe, daß über 10.000 Priester in Deutschland, weltweit etwa 100.000, ihren Dienst quittiert hätten.

Priesterweihen in Eichstätt und Bamberg 2007
Bischof Gregor Maria Hanke von Eichstätt überreicht Hw. Hans-Tilmann Golde (44) den Kelch. Der Neugeweihte war früher evangelischer Pfarrer und ist Vater von drei Kindern.Friedensgruß mit dem Generalvikar von Eichstätt, Dompropst Johann Limbacher.Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg weiht Diakon Markus Goller zum Priester.

Die Vereinigung glaubt, daß der Zölibat einer der wichtigen Gründe für die zunehmende pastorale Notlage in den Gemeinden sei.

Darüber hinaus bleibe den Menschen das Glaubwürdigkeitsproblem der Kirche durch eine angeblich häufige „zölibatäre Scheinwelt“ nicht verborgen. Unter dieser würden nicht nur die Priester, sondern auch deren inoffizielle Frauen und Kinder leiden.

Die „häufigen“ Ausnahmen vom Pflichtzölibat, wie beim ehemaligen evangelischen Pfarrer Golde, und die Tradition der Kirche bis ins zwölften Jahrhundert bewiesen, so die Gruppe „Wir sind Kirche“, daß dieses „nicht mehr vertretbare“ Kirchengesetz geändert werden könne.

Ein „Recht der Gemeinden auf Eucharistiefeier und Leitung“ sei wichtiger als die jetzige kirchenrechtliche Regelung.
      
127 Lesermeinungen
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#129   Pünktchen   11:30:35 | Samstag, 7. Juli 2007
Kleine sprachliche Korrektur!
Im Eifer des Gefechtes ist mir ein Satz danebengegangen. Hier die korrigierte Fassung:
Und für einen Lokaljournalisten der trotz größter Bildungsdefizite hier als Wortführer der liturgischen Reform auftritt und dabei selber vor infantilen verbalen Schmähreden nicht zurückschreckt, gilt das umso mehr!
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#128   Rudolfus   11:26:39 | Samstag, 7. Juli 2007
Der NOM-Priester versus populum als Fernsehkoch
FAZ-Kommentar: Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war… der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch
Ein äußerst treffender Vergleich.
Tatsächlich wäre eine Kochmütze im Neuen Ritus nichts, was die Leute verwundern würde – nachdem, was uns selbst schon Bischöfe dargeboten haben:
Z.B. Primas Erzbischof Kothgasser v. Salzburg beim Hupfen und Klatschen mit den Rotnasenklinikclowns im Altarraum des Hohen Domes v. Salzburg.
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#127   Pünktchen   11:22:10 | Samstag, 7. Juli 2007
Lieber Herr Baron, bester VirO,
ja, wer austeilt, muß auch einstecken können. Und für einen Lokaljournalisten der trotz größter Bildungsdefizite hier als Wortführer der liturgischen Reform auftritt und dabei selber vor infantilen verbalen Schmähreden nicht zurückschreckt, der muß wissen, was ihn erwartet!
Ich möchte Euch übrigens auf den Leitartikel in der heutigen FAZ hinweisen:
Ratzinger erkannte schon früh, dass Absicht und Wirkung der konziliaren und nachkonziliaren Reform auseinanderfielen. Die angestrebte radikale Vereinfachung mündete in die weitgehende Auflösung des Ritus.
Zwei Elemente der Liturgiereform schienen Ratzinger diese Entwicklung befördert zu haben: die Umkehrung der Zelebrationsrichtung des Priesters hin zum Volk, in der er einen Klerikalisierungsschub sondergleichen erkannte, und eine dem Zeitgeist des Jahres 1968 geschuldete Mentalität der „Demokratisierung“ der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde nicht haltmachte.
Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht. Mittlerweile singen zwei Generationen von Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und musikalische Abgeschmacktheit auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist.
Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war… der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das sinnlich-unmittelbar wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben hat.
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#126   virOblationis   10:29:40 | Samstag, 7. Juli 2007
Aufhellung
Selbst jemand wie ich, so „fanatisch …reaktionär“, muß schon einmal schmunzeln über die versammelten Pleonasmen. – Das macht das Leben selbst an trüben Sommertagen ein wenig heiterer.
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#125   Baron Bolligru   07:44:12 | Samstag, 7. Juli 2007
Es ist nur sehr eingeschränkt erstaunlich, dass
ein perpetuiert und habituell in seiner Identitätsfindungskrise befindlicher judaisierender Halbintellektueller wie Leblhuber einem beruflich wie auch auf diesem Forum sich als Horst Schlämmer gerierenden Eduscho Unbekannt (war er das Vorbild?) die Stange hält – muss er doch seinen aus seiner antikirchlichen, antikatholischen und irgendwie schizophrenen Lebenshaltung resultierenden Frust an Pünktchen abarbeiten.
Es sei ihm gegönnt.
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#124   Leblhuber   01:02:20 | Samstag, 7. Juli 2007
@Pünktchen:
Auch ich schließe mich gerne den Genesungswünschen an, die der Baron an einen verkannten Barockdichter im Unterfränkischen schickt!
Eduscho ist stilistisch übrigens an seinem Hang zum Pleonasmus zu erkennen!
Und jetzt halten Sie sich fest, Herr Baron, „Eduscho“ hat bei Vorgrimmler gehört, und das sogar jahrelang!
Tchibo, der große Stilist der deutschen Sprache:
Pünktchen, Ihre Performance könnte schlechter nicht mehr werden.
Sie sind nicht nur fanatisch bigott und reaktionär, sondern auch intellektuell unredlich und auf eine ganz infantile Art überheblich und gehässig. Auch Ihre Seilschaften tragen nicht gerade zur Verbesserung Ihrer Reputation bei.
Sie posten hier durchschnittlich 8 mal am Tag, Sonn- und Feiertage eingeschlossen. Vielleicht sollten Sie sich ein zweites Betätigungsfeld suchen, das Ihre Mankos besser verdeckt.
Vielleicht sollten Sie auch einmal in einen Spiegel schauen. Wäre gut möglich, dass Sie das davon abhielte, dieses Bild so ohne weiteres in die Öffentlichkeit zu tragen.
Das was Sie in diesem Thread an Charakterlosigkeit zur Schau gestellt haben, ist nicht mehr zu überbieten.
Ihresgleichen ist maßgeblich daran Schuld, dass den Menschen die Kirche verleidet wird.
Mit sachlicher Diskussion haben Sie nichts am Hut. Diffamierung und vermeintliche Bloßstellung ist da wohl eher Ihr Metier.
Macht Sie das glücklich?
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#123   Pünktchen   20:35:07 | Freitag, 6. Juli 2007
Auch ich
schließe mich gerne den Genesungswünschen an, die der Baron an einen verkannten Barockdichter im Unterfränkischen schickt! O:)
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#122   Czibo Nieznany   19:55:32 | Freitag, 6. Juli 2007
viefote
Na auch mal wieder im Geschäft…?
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#121   VirFortis   19:49:57 | Freitag, 6. Juli 2007
Aber hallo – hallihallo Eduscho
Eduscho an Pünktchen:
„Sie werden an Ihrem Schmeißfliegendasein nicht ändern können. Gehen Sie damit und mit Hilfe einer Fliegenpatsche zugrunde.“
Ich glaube sie haben grad ihre christliche maske vergessen… :-D
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#120   Baron Bolligru   19:49:48 | Freitag, 6. Juli 2007
Eduscho Unbekannt an Pünktchen: „Sie werden an Ihrem Schmeißfliegendasein nicht ändern können.“
Ich wollte nur mal höflich nachfragen, Herr Unbekannt, ob Sie das vielleicht auch singen können? Oder ob Sie nur die Schrift führen?
So oder so: alles Gute, gute Besserung!
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#119   Czibo Nieznany   19:44:58 | Freitag, 6. Juli 2007
.chen
Sie werden an Ihrem Schmeißfliegendasein nicht ändern können. Gehen Sie damit und mit Hilfe einer Fliegenpatsche zugrunde.
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#118   Baron Bolligru   19:31:17 | Freitag, 6. Juli 2007
Ich bin ausgesprochen einverstanden, Pünktchen!
Eduscho Unbekannt ist sicherlich eine der komischsten Figuren seit langem hier.
Jedenfalls nach Lektüre des wenigen, das ich bisher schaffen konnte. Ich glaube nicht, dass man sich allzu lange mit ihm befassen muss – man kann es aber, wenn man mal wieder heftig grinsen will!
Beste Grüsse! M. Bolligru.
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#117   Domenico Tuttisanti   19:27:45 | Freitag, 6. Juli 2007
=Zweitaccount .chen: Baron:
das mit Vorgrimler muß ich korrigieren: Eduscho ist ihm nur begegnet!
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#116   Pünktchen   19:10:31 | Freitag, 6. Juli 2007
Baron: Eduscho ist stilistisch übrigens an seinem Hang zum Pleonasmus zu erkennen!
Das Beispiel aus diesem thread:
Jetzt wäre die Zeit für Handlungsbedarf
wird noch übertroffen an einer Stelle im www, wo er schreibt:
„Dr. Vorgrimler hat auch bei heiklen Fragen stets immer für glasklare Klarheit gesorgt“
Das sind doch wahre Perlen! Und Eduscho meint wirklich, ich wäre humorlos! Die beste Komik ist immer noch die unfreiwillige, gell, Herr Baron?! :-D
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#115   Baron Bolligru   18:58:26 | Freitag, 6. Juli 2007
Irgendwie, Pünktchen, wundert mich das nicht –
wenn man um Vorgrimler weiss. War ihm nicht ein deutlicher Artikel in „Theologisches“ gewidmet, als ich es noch las?
Nun denn: wir wissen nun, was wir von Eduscho Unbekannt zu halten haben.
Und: Kompliment!
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#114   Pünktchen   18:42:30 | Freitag, 6. Juli 2007
Und jetzt halten Sie sich fest, Herr Baron,
„Eduscho“ hat bei Vorgrimmler gehört, und das sogar jahrelang!
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#113   Baron Bolligru   18:36:24 | Freitag, 6. Juli 2007
Nun ja – seinen Pseudo-Familiennamen kann
unser Freund nun vergessen. Ist vorbei mit „Unbekannt“.
Gut so.
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#111   Baron Bolligru   18:28:50 | Freitag, 6. Juli 2007
Erstaunlich, Pünktchen, erstaunlich!
Darf ich (interessehalber) um Info bitten, wie das geklappt hat – dient der Einschätzung jenes.
Besten Gruss! M. Bolligru.
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#110   cum te   18:21:31 | Freitag, 6. Juli 2007
VON DER REDAKTION ENTFERNT
Warum denn?
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#109   Pünktchen   18:09:22 | Freitag, 6. Juli 2007
Danke Tchibo,
für die Bestätigung! :-D
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#108   Czibo Nieznany   17:40:08 | Freitag, 6. Juli 2007
cum te
Handlungsbedarf besteht schon. Wenn es nur eine Lockerung vom praktizierten starren Schema wäre, wie man es beispielsweise in der Orthodoxie hat. Dabei bin ich nach wie vor der Meinung, das zölibatär leben gleichzusetzen ist mit ehelos leben.
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#107   cum te   17:14:05 | Freitag, 6. Juli 2007
@Czibo
Das überzeugt nicht. In einem Zeitalter, in dem Ehe und Familie extrem gefährdet sind, wird nur noch „wider den Zölibat“ das Idyll der heilen, „katholischen“ Familie angeführt. In Wahrheit ist eine christliche Ehe heute ebenso „heroisch“ wie der Zölibat (oder noch mehr). Sämtliche „singles“ leben EHELOS, aber keineswegs enthaltsam.
Die Alternative ist doch längst nicht mehe Ehe /Zölibat, sondern sexuelle Autonomie / Opferbereitschaft (diese ist auch Basis jeder christlichen Ehe). Triebhafte Priester, die sich nicht um ihr Zölibatsversprechen kümmern, gab es immer schon, vom kleinen Landpfarrer bis hin zu Papst Alexander VI. Heute stellen diese allerdings nur eine kleine Sumpfblüte neben vielenm grellbunten, prachtvollen Blüten jedweder Provenienz dar. Kurzum: Keine Epoche war so ungeeignet für eine Lockerung des Zölibats wie diese, egal wieviele „vernünftige Gründe“ man aufbieten mag.
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#105   Czibo Nieznany   17:04:30 | Freitag, 6. Juli 2007
.chen
Armseliges humorloses Wesen.
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#104   Pünktchen   15:58:31 | Freitag, 6. Juli 2007
Tchibo, der große Stilist der deutschen Sprache:
Jetzt wäre die Zeit für Handlungsbedarf :-D
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#103   Czibo Nieznany   15:56:14 | Freitag, 6. Juli 2007
Amanda: Im eigenen Saft verschmurgelt
Darüber ist schon viel diskutiert und verbale Schlammschlachten sind geschlagen worden. Jetzt wäre die Zeit für Handlungsbedarf, bevor das Problem „Zölibat“ keinen Handlungsspielraum mehr lässt. Nicht wenige Institutionen sind schon in ihrem eigenen Saft verschmurgelt.
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#102   Amanda   15:39:26 | Freitag, 6. Juli 2007
Der Pflichtzölibat ist diskussionswürdig!
Gott vergibt doch die Gnadengaben nach Seinem Willen und Seiner Entscheidung, oder nicht? Nun stelle man sich vor, dass ein katholischer Mann das Charisma des Priestertums hat, nicht aber das Charisma des Zölibates (dessen Wert ich an sich sehr gut erkenne, jedoch nicht als vorgeschriebene Verpflichtung). Kann man denn Gott vorschreiben, wem Er welche Gaben verleiht? Ich finde, wenn jemand glaubt, zum Familienmann berufen zu sein, ist das kein stichhaltiger Grund, ihm den Zugang zum Amtspriestertum zu verweigern.
Und wenn ein an sich fähiger, weil tiefgläubiger und menschenfreundlicher Priester, ernsthaft darüber nachdenkt, nach fast 20 Jahren aus diesem Amt auszuscheiden, weil er mit dem Zölibat nicht mehr klarkommt (so geschieht es momentan in meinem Bekanntenkreis), dann sollte die Kirche ihrerseits mal darüber nachdenken, ob sie es sich auf Dauer leisten kann, solche Menschen aus dem Dienst zu entlassen.
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#101   Kurt K.   10:43:35 | Freitag, 6. Juli 2007
Eine neue Apokryphe?
Das Jedi-Evangelium… es ist gefunden worden! *g*
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#100   GerdEric   08:46:55 | Freitag, 6. Juli 2007
Oij oij
Was soll denn das nun wieder?
Jetzt sind wir aber, ja wo denn?
Im Reich der Phantasten .
Oh Herr der Klo-Ritter, erbarme dich keiner…
Oh Herr der Jehehe, erbarme dich …
hat hier sich nicht irgendwo Bruder Theophil beschwert, es sei (fast) Gotteslästerung, wenn man das Laterne-Laterne-Lied zu St. Martin mit anderen Texten unterlegt?
Und hier wird über die Jedi-Ritter diskutiert (ich hoffe mal, ich habe nicht mitbekommen, das die jetzt alles nur verulken wollen) denn es stehe so geschrieben im – xte Buch Jedi).
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#99   Sentinel   04:34:41 | Freitag, 6. Juli 2007
@ lsd
Fakt ist, daß Jedi-Meister nach 10 Jahren als anerkannter Meister sich verheiraten dürfen! Dies geht einmal aus über 30 Büchern hervor – und zum anderem aus einigen Bemerkungen aus allen 6 Filmen.
So ist Meister Vos, der in Bos Pitti stationiert wird während der Klonkriege, sehr gut verheiratet mit einer Adligen seiner Heimatwelt und besitzt eine Tochter, die ihm vor seinem gewaltsamen Tod in die Reihen der Jedi-Ritter folgt.
Ein anderer verheirateter Jedi ist Mace Windu. Er ist mit einer Twi’lek verheiratet, jedoch hatte die Beziehung keine Kinder! Seine Frau wird bei einem Bombenattentat getötet (auch in den Büchern, die zwischen den Filmen spielen, ganz genau ausgeführt).
Nach 10 Dienstjahren darf ein Jedi heiraten. Würde man das bei Pfarrers einführen – wer weiß, vielleicht werden dann die Predigten wieder besser!
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#98   litterae sunt divitiae   00:51:28 | Freitag, 6. Juli 2007
@Kurt K
Naja, in Filmen werden auch ganz andere (unkatholische) Lebensstile faszinierend dargestellt…
Keine Frage. Es ging mir ja nur darum, aufzuzeigen, wie archetypisch das ist.
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#97   Kurt K.   00:45:43 | Freitag, 6. Juli 2007
jaja, @ lsd
Ich weiss, sie wollen auf die Faszination dieses Lebensstiles aufmerksam machen. Und das schliessen sie daraus, dass es in Filmen manchmal dargestellt wird…
Naja, in Filmen werden auch ganz andere (unkatholische) Lebensstile faszinierend dargestellt…
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#96   litterae sunt divitiae   00:41:09 | Freitag, 6. Juli 2007
@Kurt K
Sie sollten erst mal mein Posting in Gänze lesen und es verstehen, bevor Sie sich darüber auslassen.
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#95   Kurt K.   00:35:29 | Freitag, 6. Juli 2007
Jedi Ritter und Zauberer
So sind z.B. die Jedi – Ritter bei George Lukas ebenso wenig verheiratet, wie die Zauberer im Herr der Ringe.
Hehe, ja, das ist natürlich ein entscheidendes Argument für das Zöllibat…
Und dass Zauberer im HdR nicht verheiratet sind, liegt wohl eher daran, dass es keine Menschen sind und dass sie sehr alt (also mehrere Jahrtausende) werden… das ist natürlich dumm für ne Ehe… kann ja schon Mist sein, 50 Jahre mit ein und demselben Menschen zusammenzusein, aber bei Jahrtausenden wirds dann endgültig zu lang.
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#94   Czibo Nieznany   00:25:13 | Freitag, 6. Juli 2007
Sentinel: Haarscharf vorbei ist auch daneben
Sie wollen also allen Ernstes behaupten, in der Vergangenheit der katholischen Kirche gab es in ganz Europa und Mittelasien mehr als 500.000 Bischöfe?
Wer hat das behauptet? Ich habe nur gesagt, dass die Bischöfe die urspünglichen Gemeindevorsteherwaren. Ich habe keine Zahl genannt und habe auch nicht von der katholischen Kirche gesprochen. Es war nur eine Zeile, in der ich meine Feststellung traf. Was Sie noch anzufügen geruhten, stammt nicht von mir. Leider ist Ihre Reaktion etwas daneben geraten. Haarscharf vorbei ist halt auch daneben!
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#93   Sentinel   21:33:57 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@litterae sunt divitiae
Die zölibatäre Lebensweise hat natürlich etwas faszinierendes an sich. Auch in modernen Filmen und Geschichten findet sich dieses Muster. So sind z.B. die Jedi – Ritter bei George Lukas ebenso wenig verheiratet, wie die Zauberer im Herr der Ringe.
Das ist so nicht richtig!
Jedi-Ritter dürfen heiraten oder schon verheiratet sein, wenn sie den Status eines Meisters erlangen. Sie dürfen halt nur erst nach 10 Dienstjahren als Jedi heiraten.
Luke Skywalker heiratete auch 12 Jahre nach dem „Krieg der Sterne“ seine Frau – und er war ja nicht der Papst, sondern nur der Oberste des Jedi-Ordens. Dies darf unbedingt nicht vergessen werden, weil dies ein wichtiges Detail ist.
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#92   GerdEric   20:01:21 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@litterae sunt divitiae
Aber das unterscheidet eben die Religion G’TT des HERRN von den Schreibern von Romanen und Phantasien, denn ER ist auf Effekthascherei nicht aus und IHM liegt Heidentum fern.
Dass sich solches in das Christentum einschleichen konnte liegt durch die Nähe zum heidnscihen Zentrum der damaligen Welt nahe, Rom.
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#91   litterae sunt divitiae   19:42:51 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Zum Zölibat
In jeder Religion seit Anbeginn war ein Priester der Archetyp des fleischlosn vergeistigten Menschen der seine ganze Kraft ausschließlich der Gottheit widmet und jeder fleischlichen Verankerung entsagt.
Nicht in jeder Religion. Aber es stimmt. Die Idee des ehelosen und keuschen Lebens für einen Priester ist nicht nur auf dem Mist der kath. Kirche gewachsen.Buddhistische Mönche leben keusch genauso wie verschiedene Priester\innen bei den alten Griechen und Römern jungfräulich sein mussten und keusch lebten.
Die zölibatäre Lebensweise hat natürlich etwas faszinierendes an sich. Auch in modernen Filmen und Geschichten findet sich dieses Muster. So sind z.B. die Jedi – Ritter bei George Lukas ebenso wenig verheiratet, wie die Zauberer im Herr der Ringe.
Das sind freilich keine Argumente für den Pflichtzölibat, aber ich möchte lediglich darauf aufmerksam machen, dass diese Lebensform, und sei es auch nur im Unterbewusstsein, viele Menschen fasziniert. Daher wird eine solche Lebensweise eben auch von modernen Autoren gerne für ihre Figuren gewählt. Der Status „Jedi – Ritter“ hat doch gleich etwas viel erhabeneres wenn der Jedi NICHT verheiratet ist, um ganz der guten Sache dienen zu können.
Ich denke, dass das vielleicht auch ein Argument der Zölibatsbefürworter ist – der Zölibat erhöht und mystifiziert den Priesterstand. Es ist ein Effekt, so wie der Weihrauch in der Messe.
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#90   VirFortis   19:33:01 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Jaja Sentinel…
… und was du vergessen hast:
Der liebe Gott wird erst in ferner Zukunft geboren damit er dann rückwärts durch die Zeit wirkt gell :-D
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#89   Sentinel   19:29:38 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@VirFortis
Ich habe dich nur genau zitiert!
Wenn die Seelenrettung der einzige Job eines Pfarrers ist, darf er keine einzige Messe zelebrieren, da in der Messe keine Seele gerettet werden darf – so steht es auch im NT drinnen (in den Dogmen auch, aber die sind nicht wichtiger als Privatoffenbarungen).
Zudem ist es keine These von mir, daß ein verheirateter Pfarrer besser für die Gemeinde wäre, sondern die Worte von Petrus. Und ich glaube nicht, daß du den Ersten Stellvertreter Gottes auf Erden so maßlos und unbegründet beleidigen willst!
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#88   VirFortis   19:22:09 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Sentinel
Sei doch bitteso lieb und tuns mich nicht unnötig provozieren mit Deinen verquerten Thesen…
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#87   Sentinel   19:19:40 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@VirFortis
Ein Priester hat nur eine Aufgabe: Seelenrettung. Dabei solle er sich auf diese eine Aufgabe voll konzentrieren ohne andere Beschäftigung.
Wenn seine Hauptaufgabe Seelenrettung ist, wie Sie hier schreiben, dann dürfte er keinerlei Messe zelebrieren, da diese nicht der Seelenrettung dient.
Und man kann auch eine Seele retten, wenn man mit einem Mann oder einer Frau verheiratet ist!
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#86   VirFortis   18:56:33 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Gerd
Ich bin fest davon überzeugt dass es eines Priesters nicht würdig ist sich in die Niederungen des menschlichen Alltags (Ehe etc…) zu begeben. Ein Priester hat nur eine Aufgabe: Seelenrettung. Dabei solle er sich auf diese eine Aufgabe voll konzentrieren ohne andere Beschäftigung.
Seelenrettung und Sorge um Angehörige wär zb schon um vieles zu viel.
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#85   GerdEric   18:43:31 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@VirFortis
Donnerstag, 5. Juli 2007 13:25
VirFortis:
In jeder Religion seit Anbeginn war ein Priester der Archetyp des fleischlosn vergeistigten Menschen der seine ganze Kraft ausschließlich der Gottheit widmet und jeder fleischlichen Verankerung entsagt.
Auch Samson verlor seine Haarespracht als er fleischlich wurde.
Das Verlagen nach Fleischeslustpriestertum soll nur der verweltlichung und profanisierung des höchsten und ehrwürdisten Amt auf Erden dem Seelenhirtentum gelten.
Lieber VirFortis, wo haben Sie denn das her? aus heidnischen Kulten, nehme ich an.
Im AT liest man über Aaron, dass er verheiratet war und Söhne hatte, wie es viele Priester-dynastien gab und heute noch gibt.
Nur als Nazoräer enthält mann sich, und dies ist zeitlich begrenzt, denn widernatürlich.
Das mit dem Samson haben Sie einfach nicht gelesen.
Samson verlor seine Kraft nicht weil er sich der Natur ergab, sondern, weil man ihm das Haar abschnitt (ein Symbol, das auch das heidnische Germanien kannte, die Ehre abschneiden, ehrabschneiden).
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#84   Sentinel   18:28:08 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Czibo Nieznany
Sie wollen also allen Ernstes behaupten, in der Vergangenheit der katholischen Kirche gab es in ganz Europa und Mittelasien mehr als 500.000 Bischöfe?
Wenn dies wahr ist, dann ist mir klar, welches Problem die Kirche wirklich hat – und dann wird da nicht einmal die Aufhebung des Zölibats helfen! Eher im Gegenteil! Jeder Dorfpfaffe müßte in den Bischofsstand erhoben werden, um das wieder in Ordnung zu bringen …
Die Konsequenz ist Ihnen klar?
Die Kirche würde innerhalb eines Jahres total verarmen.
Keine eigene Bank mehr, keine weltweiten Ländereien, die in manchen Nationen 40% der verfügbaren Landesfläche ausmachen, etc pp.
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#83   Mathias Wagener   18:26:17 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Zölibat
Die Zahl der Priester ist schon wichtig, wichtig ist aber auch die Zahl der Gläubigen, dieses’schrumpft doch auch. Bei den Protestanten herrscht doch weitgehend Leere in den Kirchen, Kirchen müssen geschlossen werden
und das alles ohne Zölibat.
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#82   Czibo Nieznany   18:18:26 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Sentinel
Bischöfe sind die ursprünglichen Gemeindevorsteher.
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#81   Sentinel   18:00:58 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ all
[…] daß der Priesterzölibat in den letzten Jahrzehnten angeblich dazu geführt habe, daß über 10.000 Priester in Deutschland, weltweit etwa 100.000, ihren Dienst quittiert hätten.
Insgesamt sind es weltweit mindestens 500.000 die insgesamt ihren Priesterposten aufgegeben haben, weil sie mit der falschen Körperhälfte denken.
60% davon sind bekennende Homosexuelle,
30% davon leben mit einer Frau glücklich zusammen,
10% ziehen die Einsamkeit oder die Gesellschaft von Kindern vor!
Die Abschaffung des Priesterzölibats, auch auf freiwilliger Basis käme sogar dem Timotheos gleich, in dem ja gefordert ist, daß ein Gemeindevorsteher (nicht Bischof, dies war ein Interpretationsfehler, der beim Tridentinum korrigiert wurde) verheiratet sein sollte!
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#80   Czibo Nieznany   17:42:48 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Thomas: Warum soll die Kirche das Angebot nicht annehmen
Nun, da der evangelische Pfarrer das Philo- und Theo-studium absolviert hat, warum sollte nach der Konversion nicht katholischer Priester werden können, wenn er die Priesterweihe anstrebt.
Warum sollte andererseits die Kirche das Angebot gerade in einer Zeit des Priesternachwuchs-Problems nicht annehmen.
Aus den eigenen Reihen kommen immer weniger Priester. Warum also nicht da grünes Licht geben, wo es ein Angebot gibt. Das ist höhere Personalpolitik, mit der sich das Bodenpersonal offensichtlich schwer tut.
Bekanntlich ist nach katholischer Lehre die Ehe unauflöslich. Es sei denn, die Ehe wird annulliert. Das ist aber bei dem ehemals evangelischen PFarrer nicht der Fall. Da spielen bei der Beurteilung zwei diametrale Rechtskomplexe mit. Deshalb ist das Vorgehen nicht so ganz einsichtig.
Unfair ist es nur denen gegenüber, die ohne zu konvertieren, katholische Priester werden wollen und denen dann auch noch das Zölibat auferlegt wird, während der konvertierte Kollege seine Familie behalten kann.
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#79   Puchil2 †   17:39:26 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an rjh
1. Es ist eben nicht klar geregelt: sieh die Ausnahmen der letztenZeit. Das macht böses Blut
2. Die freie Wahlmöglichkeit der Lebensform der Priester könnte zu größerer Glaubwürdigkeit der zölibatärlebenden Priester führen.
3. Der andere Umgang mit gescheiterten Ehen in der evangelischen Kirche hat mit dem evangelischen Sakramentsverständnis zu tun und nicht mit der verheirateten Lebensform der meisten Pastoren .
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#78   Sirilo   17:33:06 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Thomas-2
Nein, aus der Ordination zum evang. Pastor ist kein Anspruch auf die katholische Priesterweihe abzuleiten. Wenn aber der Betreffende seelsorgerliche Qualitäten und eine Berufung zum Priestertum aufweist, kann er in einer theologischen Zusatzausbildung zum katholischen Priester „umgeschult“ werden.
Vielleicht nehmen die Bischöfe solche „Umschüler“ gerne an, weil die Erfahrung zeigt, daß Konvertiten meistens besonders glaubensstark und glaubensstreng sind. (Man denke nur an Bischof Williamson von der FSSPX!)
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#77   Thomas-2   17:25:56 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Was ist der Unterschied?
Damit kein Mißverständnis entsteht; ich bin Familienvater mit einer ansehnlichen Kinderschar. „Nebenbei“ auch noch gewissenhaft als Priester zu dienen, wäre für mich unvorstellbar.
Trotzdem hoffe ich, dass mir jemand die Frage beantworten kann, warum ein verheirateter Mann zum Priesteramt zugelassen wird, wenn er vorher als evangelischer Pastor tätig war. Genießt die Ordination zum ev. Pastor irgendeine Anerkennung von katholischer Seite, aus der quasi ein Recht auf den Empfang der Priesterweihe abgeleitet werden könnte? Handelt es sich hier nicht um einen ganz normalen Laien, der, auch wenn er konvertiert, ein ganz normaler Ehemann und Familienvater ist und so in erster Linie seine diesbezüglichen Standespflichten zu erfüllen hat? Mich verwirrt die im Artikel beschriebene Praxis.
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#76   RJH   17:11:14 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Susanne: Die Diskussion dreht sich im Kreis
Warum sollte der Papst vom Pflichtzölibat dispensieren? So wie es jetzt ist, ist es klar geregelt und die Kirche hat es für gut befunden. Ein jeder weiss wie er dran ist und kann sich danach richten. Wenn jemand partout nicht damit leben kann, dann soll er halt kein Priester werden. Wenn die Priester generell heiraten dürften, würde daraus aus der Gesellschaft schnell eine Art inoffizielle „Pflicht“ zum gemacht und jeder der Priester der sich wirklich an den Zölibat halten will, würde schief angesehen, als Sonderling oder gar als schwul verunglimpft. Es würde die Probleme in der Kirche um keinen Deut geringer machen, sondern nur noch mehr Unfrieden und Spaltung herbeiführen. Eines zöge das andere nach, denn sobald es keinen Pflichtzölibat mehr gäbe, würde als nächstes auch gleich die Unauflöslichkeit der Ehe angezweifelt. Sieht man ja bei den Lutherischen.
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#75   cum te   17:01:39 | Donnerstag, 5. Juli 2007
ffressenfernsehen
„Denkbar“ sind Modelle, in denen auch in der lat. Kirche mehr Verheiratete zu Priestern geweiht werden; aber solange die „öffentliche Moral“ fast zur permanenten Triebbetätigung zwingt, würde damit „faktisch“ jede priesterlichere Lebensform, die mehr für Gott und die Menschen will als Fressen und Fernsehen, zerstört.
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#74   Czibo Nieznany   16:44:48 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Sündenbock?
Es ist immer gut, einen Sündenbock durchs Dorf jagen zu können, um ihn dann in die Wüste zu schicken. Da haben die Traditionskatholen fein säuberlich das Erste Testament rituell kopiert. Diesmal ist es wohl Bischof Hanke (Eichstätt). Vor kurzem wurde noch Bischof Algermissen (Fulda) von den Altgläubigen ganz massiv attackiert. Wenn sie schon die alte Messe nicht flächendeckend kriegen, wollen sie ihre Opfer wenigstens mit üblen Nachreden begilfen. Es immer das gleiche verflixte Spielchen, das die Herrschaften vollführen.
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#73   SS-Susanne   16:31:04 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ RJH
Wieso? Das Zölibatsgelübde legt man vor dem Bischof ab. Wenn dieser (bzw. der Papst) in einem ordentlichen, kirchenrechtlich geregelten Verfahren davon dispensiert, geschieht es also nicht ungebührlich, sondern mit vollkommenem Einverständnis des zuständigen Oberen.
Was gibt es da dann noch von Ihrer Seite so daran herumzumeckern? Und wieso werden laisierte Priester kirchenrechtlich sogar noch schlechter gestellt als Laien? Immerhin ist die Laisierung ein ordentliches kirchenrechtliches Verfahren in vollkommenem Einvernehmen (ohne Einvernehmen würde die Dispens ja gar nicht erteilt)!
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#72   RJH   16:26:01 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Typ: Niklaus von Flüe (aka „Bruder Klaus“)
Dieser große Heilige hat weder die Ehe gebrochen noch sich sonst in irgendeiner Weise ungebührlich verhalten. Sein Rückzug in das Eremitendasein geschah mit dem vollkommenen Einverständnis seiner Ehefrau. Zudem war sein ältester Sohn bereits 20 und übernahm den Bauernhof.
Ein Vergleich mit den genannten Beispielen der Treulosigkeit erübrigt sich daher.
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#71   litterae sunt divitiae   16:23:39 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Zum Zölibat
Das Zölibatsgesetz ist keine Belastung sondern eine Erleichterung für einen berufenen Priester. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Eigentlich nichts. Mein Pfarrer hat mir gesagt, dass der Papst, selbst wenn er wollte, den Zölibat an sich gar nicht abschaffen könnte, da dieser biblisch begründet ist. D.h., dass man z.B. keine Ehepflicht einführen könnte, wie es bei jüdischen Rabbis der Fall ist.
Das, worum es geht, ist der PFLICHTzölibat für alle Weltpriester. Dieser ist nämlich nicht biblisch ableitbar. Daher ist er auch kein Dogma, sondern ein Kirchengesetz, das theoretisch vom Papst mit einem Federstrich geändert werden könnte. Wenn der Zölibat ein Geschenk ist, muss man ihn auch als ein solches akzeptieren. Aufzwingen kann man ein Geschenk niemandem. Daher ist es vielleicht schon eine Überlegung wert, ob man es den Weltpriestern nicht freistellen sollte, ob sie ehelos leben möchten oder heiraten.
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#70   SS-Susanne   16:23:32 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ cives_romanus
Meine Zustimmung! Wer wirklich von Gott zum Zölibat berufen ist, der wird den Zölibat nicht als Last empfinden; so wie jemand, der wirklich zur Ehe berufen ist, die Ehe nicht als Last empfindet.
Nur warum das Kirchenrecht das Amt des Priesters an die Berufung zum Zölibat koppelt, verstehe ich immer noch nicht. Sachlich notwendig ist es nicht, siehe: a) Ausnahmeregelungen auch in der jüngsten Zeit, b) Praxis der orientalischen Kirchen, c) Praxis des 1. Jahrtausends.
Man kann den Zölibat als ein Zeugnis göttlicher Berufung wertschätzen und zugleich dafür optieren, dass auch die lateinische Kirche die Gesetze der Ostkirchen in diesem Punkt übernimmt. Das ist kein Widerspruch.
Aber die asketische Berufung der Priester ÜBER die in jeder Pfarrgemeinde als Zentrum des Glaubens zu feiernde Eucharistie zu stellen, DAS ist ein Widerspruch.
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#69   cives_romanus   16:17:40 | Donnerstag, 5. Juli 2007
wahre priester
…empfinden den Zölibat nicht als Erschwernis, sondern als Förderung zur uneingeschränkten Berufung.
Mein Respekt vor zölibatären Priestern.
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#67   SS-Susanne   16:16:34 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ RJH
Und was ist mit dem zuständigen Bischof und den Priesterausbildern? M.W. sind die doch auch dafür verantwortlich, dass sie einem Kandidaten überhaupt das Zölibatsgelübde abnehmen! Worin zeigt sich deren Verantwortung in dem Fall, dass sich wirklich mal herausstellt, dass ein Priester von vornherein gar nicht zum Zölibat geeignet war?
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#68   SS-Susanne   16:16:17 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ RJH
Und was ist mit dem zuständigen Bischof und den Priesterausbildern? M.W. sind die doch auch dafür verantwortlich, dass sie einem Kandidaten überhaupt das Zölibatsgelübde abnehmen! Worin zeigt sich deren Verantwortung in dem Fall, dass sich wirklich mal herausstellt, dass ein Priester von vornherein gar nicht zum Zölibat geeignet war?
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#66   Typ   16:12:05 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ RJH
Sie würden dann also auch sagen, dass Klaus von der Flüe nicht hätte Einsiedler werden dürfen? Immerhin hatte er die Ehe versprochen und war 12-facher Vater – der Verräter hat halt nicht durchgehalten.
Klaus von der Flüe, das Modernistenschwein.
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#65   RJH   16:04:08 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Typ: Diejenigen haben dann halt nicht ernsthaft ihre Berufung geprüft
sondern sind dem fatalen Irrtum unterlegen, daß Priester ein Beruf wäre, den man mal probieren könne. Das ist doch das gleiche wie bei den Laien und der Unauflöslichkeit der Ehe. Sicher kann es mal Krisen geben, aber da muss man halt durchhalten und nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Das ist das fatale in der heutigen Gesellschaft, diese Beliebigkeit und Unentschlossenheit.
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#64   Puchil2 †   15:58:53 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an benedikt
Welches Konzept haben eigentlich sie?
an alle: Leserbrief: Teil 2
d) Wird nicht mancher Priester jetzt zum „Sakramentenautomaten“, wie dies bei einem Pfarrfest schon dargestellt wurde, wenn er von einer Kirche zur anderen hastet, weil dort zwar fähige Menschen in der Pfarre tätig sind, aber kein (durch die Priesterweihe) Befähigter vor Ort für die Eucharistiefeier und Sakramentenspendung zur Verfügung steht?
e) In Österreich dürfen ca. 700 Priester ihr Amt nicht ausüben, weil sie zur Überzeugung gekommen sind, dass sie das Charisma der Ehelosigkeit nicht haben und sich zu ihren Frauen und Familien bekennen. Die Kirche hat diese Berufungen einmal anerkannt. Warum verzichtet sie darauf? Gottes Geist ist es, der die Charismen gibt.
f) Wie nennt man es doch gleich, wenn Gott Berufungen gibt und sich nicht an menschliche Gesetze bindet, die Kircheführung aber meint, so dürfte das nicht sein? …
Jedenfalls sei es allen frommen Gläubigen gesagt: Lasst euch nicht wegen eines schwachen Glaubens und wegen zu weniger Gebete die Schuld für den Priestermangel geben. Schuld kann nur sein, wer nicht bereit ist, jene Berufungen anzuerkennen, die Gott gibt. „Wer es fassen kann, der fasse es!“
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#63   Typ   15:49:26 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ RJH
Das Zölibatsgesetz ist keine Belastung sondern eine Erleichterung für einen berufenen Priester.
Das ist schon deswegen Unsinn, weil es dann ja überhaupt keine Priester geben könnte, die es anders erleben. Und keine, die wegen des Pflichtzölibates um Entpflichtung vom Priesteramt bitten. Zum x-ten Mal.
Was ist daran so schwer zu verstehen?
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#62   RJH   15:42:22 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Puchil2: Zum x-ten Mal
Das Zölibatsgesetz ist keine Belastung sondern eine Erleichterung für einen berufenen Priester. Was ist daran so schwer zu verstehen?
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#61   Benedikt   15:35:04 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Puchil2
Der Nachteil an diesen Foren ist, dass man die Stimmlage des anderen nicht hört und daher Missinterpretationen vorprogrammiert sind. Meine Äußerungen sind keineswegs zynisch gemeint, ich glaube lediglich nicht an das ua von Ihnen vertretene Konzept und zwar aus den genannten Gründen.
Sie und Ihre Gruppierung können diese Frage meinetwegen bis in alle Ewigkeit weiterstellen, Sie lösen damit kein einziges Problem und während sie in Gruppen und Räten darüber debattieren haben wieder 10 Gläubige ihren Austritt erklärt. Wenn Sie Ihre Energie doch mal aufs Wesentliche verwenden würden…
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#60   Puchil2 †   15:18:32 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an benedikt
Ich würde viel lieber mit ihnen diskutieren, wenn sie etwas wertschätzender und weniger zynisch argumentieren würden.
an alle: Leserbrief in einer Zeitung 1. Teil
„Ein Katholik, der zum evang. Glauben konvertiert ist, dort evang. Pfarrer wurde, ist wieder zur kath. Kirche revertiert. Mit päpstlicher Dispens wurde er nun zum kath. Priester geweiht. War es ein menschlicher Zug Roms oder ist der herrschende Priestermangel Pate gestanden?
Mit dieser Priesterweihe tun sich eine Reihe anderer Fragen auf:
a) Ist dies nun der Weg für Seminaristen, die sich zum Priester berufen fühlen, das Zölibatsgesetz aber eher als Belastung in Kauf nehmen würden? Sollte man all diesen nicht raten, zuerst in der evang. Kirche Pfarrer zu werden und später wieder in den Schoß der kath. Kirche zurückzukehren?
b) Oder sollte durch solche Maßnahmen das Volk Gottes allmählich auf verheiratete Priester auch in der lateinischen Kirche vorbereitet werden? Für das Volk Gottes stellt in unserem Land ein verheirateter Priester, der die menschlichen, sozialen und spirituellen Voraussetzungen mitbringt, kein Hindernis dar.
c) Sollte man nicht jene Pfarren, die keinen zölibatären Priester als Pfarrer mehr im Ort haben, der mit ihnen „ihre Trauer und Angst, ihre Freude und Hoffnung teilt“, fragen, ob sie dann nicht lieber einen verheirateten Priester als ihren Pfarrer haben möchten?“
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#59   Benedikt   15:05:02 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Puchil2
Auch für die Anzahl derer, die jetzt kommen besteht ein großer Bedarf an mehr Priestern, sonst brennen noch mehr der jetzt aktiven Priester aus. (vgl.: 2-4 Pfarreien)
Wie gesagt, nicht die Zahl dr Pfarreien ist entscheidend, sonder die Anzhal der zu betreuenden Gläubigen. Und ein Ruheständler, der mal eine Wochentagsmesse oä übernimmt verhindert den Burn-Out sicher nicht.
und wenn es durch die Änderung der Zulassungsbedingungen wieder mehr Priester geben würde, gäbe es wohl auch eine gute Chance, dass wieder mehr Menschen zu unseren Gemeinden stoßen.
Ach, woraus schließen Sie das? Wird jemand gläubig, weil in der Gemeinde jetzt auch ein Subsidiar herumläuft? Das sind wirklich sehr absonderliche Vorstellungen, die da als Argumente vorgebracht werden.
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#58   Puchil2 †   15:01:35 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an Benedikt
Auch für die Anzahl derer, die jetzt kommen besteht ein großer Bedarf an mehr Priestern, sonst brennen noch mehr der jetzt aktiven Priester aus. (vgl.: 2-4 Pfarreien) und wenn es durch die Änderung der Zulassungsbedingungen wieder mehr Priester geben würde, gäbe es wohl auch eine gute Chance, dass wieder mehr Menschen zu unseren Gemeinden stoßen.
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#57   Joseph von Eichendorff   14:53:19 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Dogmen
Seit 1950 ist kein Dogma mehr verkündet worden!
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#56   cives_romanus   14:50:32 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@sozial^
dogmen, die nach 1962 entstehen
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#55   Benedikt   14:49:30 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Puchil2
Was haben Sie denn gegen Neuevangelisierung? Wenn nicht mehr Leute kommen, dann gibt es für ihre zusätzlichen Priester gar keinen Bedarf.
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#54   Puchil2 †   14:47:42 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an Benedikt
1. Natürlich ist auch ein völliger Wiedereinstieg für manche denkbar
2. „Kerngeschäft“ heißt für mich: Verkündigung, Feier des Glaubens (Sakramente) und Diakonie (eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts) und ist nicht gleichzusetzen mit „Neuevangelisierung“.
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#53   Sozialkatholisch   14:46:00 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Cives_romanus
-wie halten Piusleute mit Dogmen nach 1962?
Als Außenstehender würde ich sagen die Piusleute halten auch nach 62 an die Dogmen was man von den Amtskichengl/pr nicht unbedingt sagen kann.
Oder habe ich sie falsch verstanden?
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#52   cives_romanus   14:42:21 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Dogmen
-wie halten Piusleute mit Dogmen nach 1962?
ach so, Ihr seid ja automatisch auch sedisvakantisten, ich vergaß…
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#51   Benedikt   14:36:29 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Puchil 2
1.„mit verschiedenem Ausmaß“ bedeutet: ehrenamtlich, (viele sind in ihrem Zivilberuf im Ruhestand)Teilzeit, nur Sonntagsdienst … wie eben der jeweilige Bedarf ist.
Demnach geht es gar nicht um eine vollständige Rückkehr in den Beruf.
2. Durch Umschichtung im Diözesanbudget (z.B.: weniger Sachaufwand, mehr Personalaufwand, Konzentrierung auf das „Kerngeschäft“ usw.) wäre das finanzierbar.
Ach, das sind ja ganz neue Töne. Rückbesinnugn aufs Kerngeschäft. Von WsK war ich bislang keine Aufrufe zur Neuevangelisierung gewöhnt.
@ Rudolfus
Für die alten Leute ist es eher eine Katastrophe, daß man ihnen an den bekannten Amtskirchenstellen die rechtgläubigen Priester vorenthalten und weggeschickt hat.
Wo wurden denn Priester weggeschickt? Wollen Sie jetzt anhand des Fuldaer Beispiels auf ganz Deutschland schließen oder was? Das kann sich heute gar keiner mehr leisten, Priester wegzuschicken. Deshalb sitzen auch auf vielen Stellen höchst wunderliche Leute herum.
Also nicht auf die Tränendrüse drücken!
Anteilnahme und Mitgefühl scheint den „Rechtgläubigen“ ebenfalls fremd zu sein.
Was nützt alten Leuten eine priesterlose Kirche!
Ja haben Sie Vorschläge? Wollen Sie den Bedarf mit FSSPX-Priestern decken? Wieviel Priester hat die FSSPX denn in Deutschland? Zwei pro Diözese? Drei? Wieviele wurden denn neugeweiht? Gucken Sie mal über den Tellerrand, bei jetzigem Wachstum dauert es noch Jahrhunderte, bis die FSSPX als Größe überhaupt wahrnehmbar ist.
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#50   Rudolfus   14:15:56 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Benedikt / Schließung der Pastoralkonzilsfilialkirchen und alte Leute
Die pauschale Schließung der Filialen des Konzilsungeistes der 1960er geht munter weiter.
Das wird doch niemanden stören!
Sie haben halt wenig Ahnung. Für alte Leute ist das oft eine Katastrophe. Aber was kümmert Sie ihr Nächster, Sie sind ja „rechtgläubig“.
Für die alten Leute ist es eher eine Katastrophe, daß man ihnen an den bekannten Amtskirchenstellen die rechtgläubigen Priester vorenthalten und weggeschickt hat.
Also nicht auf die Tränendrüse drücken!
Was nützt alten Leuten eine priesterlose Kirche!
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#49   Benedikt   14:11:49 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ litterae
Das ist doch grundsätzlich nichts Negatives.
Das wollte ich damit auch nicht sagen, ganz im Gegenteil. Je selbstständiger die Alumnen (/und auch die anderen Theologiestudenten!) die Schriften der großen Theologen lesen, desto weniger können sie von häretischen Theologen à la Hasenhüttl & Co. verdorben werden.
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#48   Puchil2 †   14:11:31 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an benedikt
1.„mit verschiedenem Ausmaß“ bedeutet: ehrenamtlich, (viele sind in ihrem Zivilberuf im Ruhestand)Teilzeit, nur Sonntagsdienst … wie eben der jeweilige Bedarf ist.
2. Durch Umschichtung im Diözesanbudget (z.B.: weniger Sachaufwand, mehr Personalaufwand, Konzentrierung auf das „Kerngeschäft“ usw.) wäre das finanzierbar.
2 -4 Pfarreien: meist sind das Landpfarren, wo noch viele Menschen regelmäßig in „ihre“ Kirche gehen
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#47   Rudolfus   14:06:21 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Landorganist / Katholisch oder nicht katholisch
Schöner Treppenwitz,wenn Pius-Hanseln der Gruppe WsK vorwerfen häretisch oder schismatisch zu sein.
Es gibt nur rechtgläubig katholisch oder eben nicht katholisch.
Häretiker ist, wer auch nur ein Dogma leugnet.
Rechtgläubigkeit und Schismatikertum, das widerspricht sich.
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#46   landorganist   14:04:54 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Schöner Treppenwitz,
wenn Pius-Hanseln der Gruppe WsK vorwerfen häretisch oder schismatisch zu sein. Wer im Glashaus sitzt…
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#45   VirFortis   14:04:32 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Benedikt
Tatsächlich bin ich der Meinung dass deutschsprachige Priester in Asien/Afrika/Indien zeitbefristet eingesetzt werden sollten und indische bei uns.
Ein befristetes Tauschprogramm wenn man so will…
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#44   litterae sunt divitiae   14:02:12 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Benedikt
Zudem ist in der letzten Zeit auffällig, dass Priesteramtskandidaten sehr von ihren Ausbildern emanzipiert sind – sie lassen sich von diesen nicht mehr alles erzählen.
Das ist doch grundsätzlich nichts Negatives. Darüber hinaus sollte man vielleicht auch mal schauen, warum dem so ist. Nun, meiner Meinung nach hängt es einfach mit der Akademisierung der Priester zusammen, was, so glaube ich, auch mit ein Grund für den Priestermangel ist.
Um Priester zu werden benötigt man i.d.R. Abitur. Ein Abiturient im heutigen Deutschland hat in der Schule selbstständiges Arbeiten und Denken gelernt. Vorbei die Zeiten, in denen man einfach im Chor Französischvokabeln und Gedichte runterleierte. Da hat sich im Schulsystem doch viel getan.
Wenn jetzt so ein Abiturient vor der Entscheidung steht, was er fortan machen soll, wird er mit Sicherheit wenig Lust verspüren in ein System zu gehen, in dem man als erwachsener Student behandelt wird, wie ein 15jähriger Internatsjunge, und in dem selbstständiges Denken unterdrückt wird.
Lässt er sich dennoch darauf ein, dann aus Überzeugung, was aber bei den meisten trotzdem keinen blinden Gehorsam voraussetzt. Daher lassen sich die wenigen Priesteramtskandidaten auch nicht mehr alles sagen, da sie sich nämlich bewusst sind, dass sie selbst auch über Intelligenz verfügen.
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#43   Benedikt   13:59:02 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ VirFortis
Was hat das mit den grundsätzlichen Bedenken zu tun, einen Priester aus einer 20.000 Katholiken Pfarrei abzuziehen um ihn hier in eine 2000 Seelen-Gemeinde einzusetzen?
Man braucht keine Priester für Sozialarbeit, Fahrzeugweihen Vereinsmeierei, Bürokratietätigkeit und Wohlfahrtskrempel…
Auch der Diakonia ist der Priester verpflichtet…
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#42   VirFortis   13:55:59 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Benedikt
Berufungen sind doch nicht marktwirtschaftlich steuerbar von Angebot und Nachfrage. Ein guter Priester (Seelenretter und Beichtvater) wirkt mehr als 1000 Religionssozialarbeiter mit Kolar
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#41   Benedikt   13:49:59 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ VirFortis
Der Priestermangel bei uns sollte von Leuten aus Afrika oder Indien ausgeglichen werden !
Guter Witz. Dort gibt es viel weniger Priester als bei uns. Jeder Afrikaner, der hier Dienst tut wird dort dringend gebraucht. Bei uns kommen auf einen Priester so 1300 – 1800 Katholiken, in Afrika ist es oft das 10-fache.
Zudem ist in der letzten Zeit auffällig, dass Priesteramtskandidaten sehr von ihren Ausbildern emanzipiert sind – sie lassen sich von diesen nicht mehr alles erzählen.
@ Rudolfus
Aber sicher doch, die macht das sicher gerne und bereitwillig.
Aber sicher doch, was denken Sie denn.
Die pauschale Schließung der Filialen des Konzilsungeistes der 1960er geht munter weiter.
Das wird doch niemanden stören!
Sie haben halt wenig Ahnung. Für alte Leute ist das oft eine Katastrophe. Aber was kümmert Sie ihr Nächster, Sie sind ja „rechtgläubig“.
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#40   VirFortis   13:46:10 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Besser weniger verweltlichte Priester und dafür gute
Es gibt Länder in denen Gläubige bis zu 30 Kilometer per pedes in den Gottesdienst gehen. Wer gläubig ist dem macht es nichts aus eine gewisse Strecke zurückzulegen um einer guten Messe beizuwohnen.
In den einzelnen Ortschaften reichen geistige Gruppierungen religiöser Menschen aus um den Gläubigen durch die Woche Begleitung zu bieten (Gebetskreise, usw).
Man braucht keine Priester für Sozialarbeit, Fahrzeugweihen Vereinsmeierei, Bürokratietätigkeit und Wohlfahrtskrempel…
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#39   RJH   13:40:35 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Puchil2
Wenn die angeblich „rund 150 verheirateten Priestern“ Interesse daran gehabt hätten „priesterlichen Dienst“ zu tun, dann hätten sie halt nicht das Zölibat brechen dürfen. So einfach ist das. Hier gehts doch nicht um einen x-beliebigen Beruf.
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#38   Rudolfus   13:40:09 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Benedikt / Amtskirchengeldgeber
Abzulehnen ist die pauschale Schließung von Kirchen, jedoch muss die Gemeinde verstärkt zum Unterhalt herangezogen werden.
Aber sicher doch, die macht das sicher gerne und bereitwillig.
Die pauschale Schließung der Filialen des Konzilsungeistes der 1960er geht munter weiter.
Das wird doch niemanden stören!
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#37   Benedikt   13:36:29 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Puchil2
Von den rund 150 verheirateten Priestern ohne Amt in unserer Diözese würden nach einer Umfrage rund die Hälfte bereit sein, in verschiedenem Ausmaß wieder priesterliche Funktionen zu übernehmen.
Wetten, dass der Ökonom Ihrer Diözese keine Mittel hätte um 75 Pastoralreferenten einzustellen? Wie soll er dann 75 Priester einstellen können. Und was bedeutet überhaupt „in verschiedenem Ausmaß“? Kann der Rückkehrer sich dann aussuchen, worauf er Lust hat und worauf nicht?
Priestermangel ist sehr wohl ein Problem der Zahl: in unserer Diözese müssen viele Priester bereits 2 bis sogar 4! Pfarreien versorgen.
Jo, und wieviel Praktizierende gibt es da? Vermutlich soviele wie früher in einer einzigen. Die Priester die ich kenne hätten arge Probleme damit, nur in einer Minipfarrei mit 150 Kirchgängern eingesetzt zu werden.
Die Zusammenlegung von Pfarreien ist dabei keine Lösung, sondern würde nur zur Zerstörung von gewachsenen Seelsorgestrukturen führen und viele Katholiken heimatlos machen.
Eine Zusammenlegung ist ja auch nur begrenzt nötig. Es hängt von den einzelnen Gemeinden ab. Handelt es sich um Innenstadtpfarreien, die nur 300 Meter auseinanderliegen, so ist es Quatsch, wenn jede dieser Pfarreien ein eigenes Pfarrhaus und Pfarrsaal unterhält. In jedem Fall können auch die Gremien fusioniert werden.
Abzulehnen ist die pauschale Schließung von Kirchen, jedoch muss die Gemeinde verstärkt zum Unterhalt herangezogen werden.
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#36   VirFortis   13:30:33 | Donnerstag, 5. Juli 2007
„Priestermangel“
auch wieder so ein Schlagwort das zur angestrebten verweltlichung des Priestertums herhalten muß.
Außerdem finde ich Priestermangel shr positiv da weniger an den deutschsprachigen Fakultäten gehirngewaschene Priester zum Einatz kommen.
Der Priestermangel bei uns sollte von Leuten aus Afrika oder Indien ausgeglichen werden !
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#35   Puchil2 †   13:27:14 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an benedikt
1. Die Änderung der Zulassungsbedingungen würde keine Priesterschwemme auslösen, aber die höchst angespannte Personalsituation kräftig entspannen. Von den rund 150 verheirateten Priestern ohne Amt in unserer Diözese würden nach einer Umfrage rund die Hälfte bereit sein, in verschiedenem Ausmaß wieder priesterliche Funktionen zu übernehmen.
2. Priestermangel ist sehr wohl ein Problem der Zahl: in unserer Diözese müssen viele Priester bereits 2 bis sogar 4! Pfarreien versorgen. Die Zusammenlegung von Pfarreien ist dabei keine Lösung, sondern würde nur zur Zerstörung von gewachsenen Seelsorgestrukturen führen und viele Katholiken heimatlos machen.
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#34   VirFortis   13:25:53 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Protestant
Die These dass man selbst verheiratet sein muß um Paare zu beraten ist auch wieder so ein Nonsens – Haben sie das vom Landorganist?
Genausowenig muß man selbst krank sein um einen Kranken zu betreuen.
In jeder Religion seit Anbeginn war ein Priester der Archetyp des fleischlosn vergeistigten Menschen der seine ganze Kraft ausschließlich der Gottheit widmet und jeder fleischlichen Verankerung entsagt.
Auch Samson verlor seine Haarespracht als er fleischlich wurde.
Das Verlagen nach Fleischeslustpriestertum soll nur der verweltlichung und profanisierung des höchsten und ehrwürdisten Amt auf Erden dem Seelenhirtentum gelten.
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#33   Protestant   13:09:48 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@DB1975
Es freut mich, dass meine Beiträge offensichtlich nicht so schlecht sind :-] wie manch einer das hier so auslegt.In diesem Sinne-vielen Dank-es ist ein Beweis, dass man sich auch mit gegenteiligen Meinungen fair auseinandersetzen kann!
Natrülich haben Sie Recht, das ein Geistlicher nicht in erster Linie „Lebensberater“ ist und dass man schließlich nicht drogenabhängig sein muss, um über Drogen zu reden! Gleichfalls muss man aber auch nicht zölibatär leben, um Sakramente zu spenden!Es mir allerdings in letzter Zeit sehr stark aufegfallen, dass eben häufig röm.-kath. Geistliche sich bei familienpolitischen Themen sehr weit aus em Fenster gelehnt haben! Und da sage ich in diesem Zusammenhang als dreifacher Vater und glücklich verheirateter Ehemann, dass ich mir in Fragen der Kindererziehung und Kinderbetreuung, sowie in der Art und Weise, wie wir unsere Ehe führen, am allerwenigsten von einem zölibatären Priester reinreden lasse! Darum ging es einfach!
Und warum sieht sich der Papst nicht in der Lage, mit der Tradtion-keine Frauenordination- zu brechen! Der Papst kann Sünden vergeben, Ablässe erteilen, unfehlbare Lehrsätze verfassen, ja-sogar Ehen annullieren-aber hier kann er etwas vergleichsweise Einfaches nicht-das leuchtet aber nicht nur mir nicht ein!
Viel Spaß noch beim Weiteren Diskutieren-meine Mittagspause ist vorbei-ich muss wieder ran-bis später!
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#32   Benedikt   13:02:38 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Protestant
Und was JPII in Fragen des Zölibats gesagt hat und was verbindlich sein soll, interrssiert doch viele überhaupt nicht!
Die Diskussion um Zölibat etc ist ja vor allem der Kirchenkrise geschuldet. Vielleicht lohnt ja die Überlegung, dass die Kirchenkrise auch deshalb existiert, weil keiner mehr auf Rom hört.
Wenn ich mit Bekannten und Freunden über Glauben rede, dann sind esimmer wieder röm.-kath. Christen, die mit dem Thema anfangen-aber ich eigentlich weniger.
Fragen Sie doch mal, warum die darauf so heiß sind. Die meisten können das gar nicht begründen. Das ist halt so ein Dauerbrennerthema, deshalb hält man es für wichtig und für legitim. Nach einer Beschäftigung mit den Effekten einer solchen Änderung bleibt von den Pro-Argumenten meist nichts über.
Und WsK möchte einfach nur eine kleine Richtungsänderung vornehmen, um einfacher zu Jesus zu gelangen-das ist legitim!
Ach, und wer legt fest, dass man dadurch einfacher zu Christus kommt? Wer kann das behaupten? Wo steht das geschrieben? Von der Gruppierung WsK sind massive Forderungen und Förderung von ökumenischen Gottesdiensten anstelle von Eucharistiefeiern zu hören – sehr interessant, dass sie nebenbei noch mehr Priester wollenm, wozu dann eigentlich? Nehmen Sie es mir nicht übel, aber diese Forderungen haben zusammengenommen kein logisches Konzept. Hier geht es einfach um Veränderungen zum Selbstzweck, nichts weiter.
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#31   DB1975   12:59:11 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Protestant:
Es scheint ja, als gebe es in diesem Forum doch die Möglichkeit, sachlich zu diskutieren … :-] … hätte ich nicht gedacht. Insofern finde ich Ihr Posting gut, auch wenn ich in der Sache anderer Meinung bin:
1. Ein Priester ist ja nicht in erster Linie ein Lebensberater, sondern seine Aufgabe besteht darin, an Christi statt die Eucharistie zu feiern, die Beichte zu hören, die Taufe zu spenden usw. Ganz unabhängig davon, dass man ja nicht nur aufgrund eigenen Erlebens sachgerecht beraten kann, sondern oft eine gewisse Distanz ganz nützlich sein kann, scheint es mir wichtig zu sein, das auch wirklich in den Mittelpunkt zu rücken.
2. Ein Priester ist auch kein Single, sondern an Mensch, der sich in ganz besonderer Weise an den (personalen) Gott gebunden hat und durch sein Leben bezeugt, dass „Gott allein genügt“
3. Die Frage des Frauenpriestertums ist ja eine ganz andere Sache; die Kirche hat abschließend festgestellt, dass sie nicht die Autorität hat, gegen die Tradition (und „Tradition“ ist ja in dem Fall weit mehr als „das haben wir noch nie so gemacht) auch Frauen das Sakrament der Priesterweihe zu spenden. Die Kirche ist halt kein sektenartiger Club, in dem der Papst nach Belieben tun kann was er will und alle laufen hinterher. Im übrigen ist die Priesterweihe ja ohnehin kein Recht, sondern ein Gnade, die jeder, der sie empfängt, unverdient geschenkt bekommt.
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#30   Protestant   12:54:41 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@puchil2
Ja, natürlich sind sie keine Sekte!Es ist doch einfach, alles,was einem nicht in den Kram passt, als Sekte zu diffamieren!WsK hat gewisse Vorstellungen, genauso wie IKvu, aber auch traditionalistische Kreise.
Das gehört aber m.E. zu Kirche, das auch kontrovers diskutiert werden darf und man sich nicht gegenseitig „in die Pfanne haut“, selbst wenn man vieles, was die eine oder andere Gruppierung sagt, nicht teilt!Auc dies ist doch eine Botschaft Jesu Christi, dass man fair und brüder-/schwesterlich miteinander umgeht!Jesus möchte, dass die Menschen zu ihm kommen, ganz gleich aus welcher Richtung!Und WsK möchte einfach nur eine kleine Richtungsänderung vornehmen, um einfacher zu Jesus zu gelangen-das ist legitim!Ob es wirklich ein kürzerer und besserer Weg ist, oder ein Umweg…dies können wir nicht beurteilen!Es wäre jedoch falsch, nur einen eg offenzuhalten und alle anderen Wege mit Mauern zuzubauen-so wie es hier einige ständig vorkauen!“
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#29   Benedikt   12:45:57 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Puchil2
Nicht alle Probleme löt die Veränderung der Zulassungsbedingungen …
Werter Puchil, diese Veränderung löst nicht nur nicht alle, sie löst überhaupt keine Probleme. Wer braucht eine Priesterschwemme, wenn immer weniger Gläubige kommen? Wer soll diese überhaupt bezahlen?
Wenn es wirklich 10.000 Laisierte Priester in D gibt, so sind das pro Diözese fast 400. Wenn auch nur die Hälfte dieser Priester zurückkehren wollte (was man ihnen kaum verweigern könnte), wer sollte sie bezahlen? Wo sollten sie eingesetzt werden? In lauter Dorfpfarreien mit 1000 Mitgliedern, davon maximal 250 Praktizierende?
Der Priestermangel ist kein Problem der Zahlen, sondern ein Problem des Raumes. Die Zahl der praktizierenden Christen hat sich reduziert, doch sind diese weiterhin auf einem gleich großen Gebiet verteilt. Das ist es, was die Versorgung mit den Sakrament erschwert, nicht die Zahlen.
Das einzige Problem ist der Rückgang der Gläubigen. Daran wird eine solche Reform nichts ändern. Wenn der Rückgang aber gestoppt wird, dann steigen auch die Zahlen wieder und man braucht die Reform auch nicht.
Man sollte wirklich langsam aufhören, mit voraussehbar unwirksamen Maßnahmen zu hantieren.
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#28   gretipleti   12:44:48 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Puchil 2 Ach, so, und deshalb fordern die schismatische Veränderungen???
Wer sich so frech und dreist gegen die Kirche stellt, kann niemals am Wohl der Kirche interessiert sein. Oder glauben Sie etwa, dass Zecken dafür da sind, die Abwehrkräfte im menschlichen Körper anzuregen?
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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