Er ist an allem schuld
Eine Eichstätter Gruppierung glaubt eine simple Lösung für die schweren Glaubens- und Führungsprobleme in Klerus und Kirchenvolk gefunden zu haben.
(kreuz.net, Eichstätt) Die kirchenfeindliche Gruppe „Wir sind Kirche“ fordert ein Ende der Zöllbats-
verpflichtung für Priester.
Das berichtete die Tageszeitung ‘Eichstätter Kurier’ am 23. Juni.
Anlaß für die Forderung war die Priesterweihe von Diakon Hans-Tilman Golde (44), der am 30. Juni in Eichstätt zum Priester geweiht wurde.
Hw. Golde ist ein ehemaliger evangelischer Pfarrer. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
„Wir sind Kirche“ nahm die Ankündigung der Weihe von Diakon Golde zum Anlaß, daran zu erinnern, daß der Priesterzölibat in den letzten Jahrzehnten angeblich dazu geführt habe, daß über 10.000 Priester in Deutschland, weltweit etwa 100.000, ihren Dienst quittiert hätten.
Die Vereinigung glaubt, daß der Zölibat einer der wichtigen Gründe für die zunehmende pastorale Notlage in den Gemeinden sei.
Darüber hinaus bleibe den Menschen das Glaubwürdigkeitsproblem der Kirche durch eine angeblich häufige „zölibatäre Scheinwelt“ nicht verborgen. Unter dieser würden nicht nur die Priester, sondern auch deren inoffizielle Frauen und Kinder leiden.
Die „häufigen“ Ausnahmen vom Pflichtzölibat, wie beim ehemaligen evangelischen Pfarrer Golde, und die Tradition der Kirche bis ins zwölften Jahrhundert bewiesen, so die Gruppe „Wir sind Kirche“, daß dieses „nicht mehr vertretbare“ Kirchengesetz geändert werden könne.
Ein „Recht der Gemeinden auf Eucharistiefeier und Leitung“ sei wichtiger als die jetzige kirchenrechtliche Regelung.
© Bilder: Pressestelle Bistum Eichstätt
Das berichtete die Tageszeitung ‘Eichstätter Kurier’ am 23. Juni.
Anlaß für die Forderung war die Priesterweihe von Diakon Hans-Tilman Golde (44), der am 30. Juni in Eichstätt zum Priester geweiht wurde.
Hw. Golde ist ein ehemaliger evangelischer Pfarrer. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
„Wir sind Kirche“ nahm die Ankündigung der Weihe von Diakon Golde zum Anlaß, daran zu erinnern, daß der Priesterzölibat in den letzten Jahrzehnten angeblich dazu geführt habe, daß über 10.000 Priester in Deutschland, weltweit etwa 100.000, ihren Dienst quittiert hätten.
Die Vereinigung glaubt, daß der Zölibat einer der wichtigen Gründe für die zunehmende pastorale Notlage in den Gemeinden sei.
Darüber hinaus bleibe den Menschen das Glaubwürdigkeitsproblem der Kirche durch eine angeblich häufige „zölibatäre Scheinwelt“ nicht verborgen. Unter dieser würden nicht nur die Priester, sondern auch deren inoffizielle Frauen und Kinder leiden.
Die „häufigen“ Ausnahmen vom Pflichtzölibat, wie beim ehemaligen evangelischen Pfarrer Golde, und die Tradition der Kirche bis ins zwölften Jahrhundert bewiesen, so die Gruppe „Wir sind Kirche“, daß dieses „nicht mehr vertretbare“ Kirchengesetz geändert werden könne.
Ein „Recht der Gemeinden auf Eucharistiefeier und Leitung“ sei wichtiger als die jetzige kirchenrechtliche Regelung.
© Bilder: Pressestelle Bistum Eichstätt
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Samstag, 7. Juli 2007 11:30
Pünktchen: Kleine sprachliche Korrektur!
Im Eifer des Gefechtes ist mir ein Satz danebengegangen. Hier die korrigierte Fassung:
Und für einen Lokaljournalisten der trotz größter Bildungsdefizite hier als Wortführer der liturgischen Reform auftritt und dabei selber vor infantilen verbalen Schmähreden nicht zurückschreckt, gilt das umso mehr!
Und für einen Lokaljournalisten der trotz größter Bildungsdefizite hier als Wortführer der liturgischen Reform auftritt und dabei selber vor infantilen verbalen Schmähreden nicht zurückschreckt, gilt das umso mehr!
Samstag, 7. Juli 2007 11:26
Rudolfus: Der NOM-Priester versus populum als Fernsehkoch
FAZ-Kommentar: Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war… der Priester, der, dem Volk zugewandt,
am Altar agiert wie ein Fernsehkoch
Ein äußerst treffender Vergleich.
Tatsächlich wäre eine Kochmütze im Neuen Ritus nichts, was die Leute verwundern würde – nachdem, was uns selbst schon Bischöfe dargeboten haben:
Z.B. Primas Erzbischof Kothgasser v. Salzburg beim Hupfen und Klatschen mit den Rotnasenklinikclowns im Altarraum des Hohen Domes v. Salzburg.
Ein äußerst treffender Vergleich.
Tatsächlich wäre eine Kochmütze im Neuen Ritus nichts, was die Leute verwundern würde – nachdem, was uns selbst schon Bischöfe dargeboten haben:
Z.B. Primas Erzbischof Kothgasser v. Salzburg beim Hupfen und Klatschen mit den Rotnasenklinikclowns im Altarraum des Hohen Domes v. Salzburg.
Samstag, 7. Juli 2007 11:22
Pünktchen: Lieber Herr Baron, bester VirO,
ja, wer austeilt, muß auch einstecken können. Und für einen Lokaljournalisten der trotz größter Bildungsdefizite
hier als Wortführer der liturgischen Reform auftritt und dabei selber vor infantilen verbalen Schmähreden
nicht zurückschreckt, der muß wissen, was ihn erwartet!
Ich möchte Euch übrigens auf den Leitartikel in der heutigen FAZ hinweisen:
Ratzinger erkannte schon früh, dass Absicht und Wirkung der konziliaren und nachkonziliaren Reform auseinanderfielen. Die angestrebte radikale Vereinfachung mündete in die weitgehende Auflösung des Ritus.
Zwei Elemente der Liturgiereform schienen Ratzinger diese Entwicklung befördert zu haben: die Umkehrung der Zelebrationsrichtung des Priesters hin zum Volk, in der er einen Klerikalisierungsschub sondergleichen erkannte, und eine dem Zeitgeist des Jahres 1968 geschuldete Mentalität der „Demokratisierung“ der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde nicht haltmachte.
Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht. Mittlerweile singen zwei Generationen von Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und musikalische Abgeschmacktheit auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist.
Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war… der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das sinnlich-unmittelbar wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben hat.
Ich möchte Euch übrigens auf den Leitartikel in der heutigen FAZ hinweisen:
Ratzinger erkannte schon früh, dass Absicht und Wirkung der konziliaren und nachkonziliaren Reform auseinanderfielen. Die angestrebte radikale Vereinfachung mündete in die weitgehende Auflösung des Ritus.
Zwei Elemente der Liturgiereform schienen Ratzinger diese Entwicklung befördert zu haben: die Umkehrung der Zelebrationsrichtung des Priesters hin zum Volk, in der er einen Klerikalisierungsschub sondergleichen erkannte, und eine dem Zeitgeist des Jahres 1968 geschuldete Mentalität der „Demokratisierung“ der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde nicht haltmachte.
Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht. Mittlerweile singen zwei Generationen von Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und musikalische Abgeschmacktheit auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist.
Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war… der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das sinnlich-unmittelbar wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben hat.
Samstag, 7. Juli 2007 10:29
virOblationis: Aufhellung
Selbst jemand wie ich, so „fanatisch …reaktionär“, muß schon einmal schmunzeln über die versammelten Pleonasmen. – Das macht das Leben selbst an trüben Sommertagen ein wenig heiterer.
Samstag, 7. Juli 2007 07:44
Baron Bolligru: Es ist nur sehr eingeschränkt erstaunlich, dass
ein perpetuiert und habituell in seiner Identitätsfindungskrise befindlicher judaisierender Halbintellektueller
wie Leblhuber einem beruflich wie auch auf diesem Forum sich als Horst Schlämmer gerierenden Eduscho
Unbekannt (war er das Vorbild?) die Stange hält – muss er doch seinen aus seiner antikirchlichen, antikatholischen
und irgendwie schizophrenen Lebenshaltung resultierenden Frust an Pünktchen abarbeiten.
Es sei ihm gegönnt.
Es sei ihm gegönnt.
Samstag, 7. Juli 2007 01:02
Leblhuber: @Pünktchen:
Auch ich schließe mich gerne den Genesungswünschen an, die der Baron an einen verkannten Barockdichter
im Unterfränkischen schickt!
Eduscho ist stilistisch übrigens an seinem Hang zum Pleonasmus zu erkennen!
Und jetzt halten Sie sich fest, Herr Baron, „Eduscho“ hat bei Vorgrimmler gehört, und das sogar jahrelang!
Tchibo, der große Stilist der deutschen Sprache:
Pünktchen, Ihre Performance könnte schlechter nicht mehr werden.
Sie sind nicht nur fanatisch bigott und reaktionär, sondern auch intellektuell unredlich und auf eine ganz infantile Art überheblich und gehässig. Auch Ihre Seilschaften tragen nicht gerade zur Verbesserung Ihrer Reputation bei.
Sie posten hier durchschnittlich 8 mal am Tag, Sonn- und Feiertage eingeschlossen. Vielleicht sollten Sie sich ein zweites Betätigungsfeld suchen, das Ihre Mankos besser verdeckt.
Vielleicht sollten Sie auch einmal in einen Spiegel schauen. Wäre gut möglich, dass Sie das davon abhielte, dieses Bild so ohne weiteres in die Öffentlichkeit zu tragen.
Das was Sie in diesem Thread an Charakterlosigkeit zur Schau gestellt haben, ist nicht mehr zu überbieten.
Ihresgleichen ist maßgeblich daran Schuld, dass den Menschen die Kirche verleidet wird.
Mit sachlicher Diskussion haben Sie nichts am Hut. Diffamierung und vermeintliche Bloßstellung ist da wohl eher Ihr Metier.
Macht Sie das glücklich?
Eduscho ist stilistisch übrigens an seinem Hang zum Pleonasmus zu erkennen!
Und jetzt halten Sie sich fest, Herr Baron, „Eduscho“ hat bei Vorgrimmler gehört, und das sogar jahrelang!
Tchibo, der große Stilist der deutschen Sprache:
Pünktchen, Ihre Performance könnte schlechter nicht mehr werden.
Sie sind nicht nur fanatisch bigott und reaktionär, sondern auch intellektuell unredlich und auf eine ganz infantile Art überheblich und gehässig. Auch Ihre Seilschaften tragen nicht gerade zur Verbesserung Ihrer Reputation bei.
Sie posten hier durchschnittlich 8 mal am Tag, Sonn- und Feiertage eingeschlossen. Vielleicht sollten Sie sich ein zweites Betätigungsfeld suchen, das Ihre Mankos besser verdeckt.
Vielleicht sollten Sie auch einmal in einen Spiegel schauen. Wäre gut möglich, dass Sie das davon abhielte, dieses Bild so ohne weiteres in die Öffentlichkeit zu tragen.
Das was Sie in diesem Thread an Charakterlosigkeit zur Schau gestellt haben, ist nicht mehr zu überbieten.
Ihresgleichen ist maßgeblich daran Schuld, dass den Menschen die Kirche verleidet wird.
Mit sachlicher Diskussion haben Sie nichts am Hut. Diffamierung und vermeintliche Bloßstellung ist da wohl eher Ihr Metier.
Macht Sie das glücklich?
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