Eine Übersetzung des Neuen Testaments ohne „Antijudaismus“ müßte die Evangelien, statt sie zu übersetzen, neu schreiben und dazu den Juden Jesus neu erfinden.
Deckblatt der Bibel in gerechter Sprache
(kreuz.net) Die protestantische Bibelübersetzung „Bibel in gerechter Sprache“ ist lesenswert, weil sie
die Denkweise einer einflußreichen Großgruppe heutiger deutschsprachiger Christen widerspiegelt.
Das
erklärte Rudolf Engel aus Bad Essen am 2. Juli in einem Leserbrief in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.
Allein die 52 Übersetzer und die etwa 270 Personen und Institutionen, die das Übersetzungsprojekt finanziell
unterstützt haben, zeigen nach Engel, daß bei den Protestanten die Kirchenspaltung in vollem Gange sei.
Was ist oder was heißt „gerechte“ Sprache? – fragt sich Engel.
Evangelischer Kirchentag 2007: Gottespoetinnenpreis für die Übersetzer der Psalmen
In der Bibel, die gemäß reformatorischer
Hermeneutik ihr eigener Interpret ist, handelten nur Gott und Menschen gerecht, nie Sachen oder Begriffe –
„denn Sachen oder Begriffe handeln nicht“.
Der Ausdruck „gerechte Sprache“ ist nach Engel „Jargon, trendiger
Jargon“.
Eine kirchliche Rede kann – nach Engel – eine solche Redensart nur benützen, wenn sie absichtlich
mißverstanden werden wolle.
Immerhin lobt Engel den Vorsatz der Bibelübersetzung, „antijüdische“ Töne
anderer, angeblich verzerrter Übersetzungen zu vermeiden:
„Nur, wie soll das möglich sein, wenn man
ernstnimmt, was alle wissen, die das Neue Testament gelesen haben, daß die ganze streitige Diskussion
von Anfang an eine innerjüdische war?“
Engel erwähnt die Binsenwahrheit, daß Apostel, Evangelisten,
der Märtyrer Stephanus – der radikalste Kritiker der jüdischen Theologie – alle Juden waren:
„Eine
Übersetzung des Neuen Testaments ohne »Antijudaismus« müßte die Evangelien, statt sie zu übersetzen,
neu schreiben und dazu den Juden Jesus neu erfinden.“
Zusammenfassend bezeichnet Engel die „Bibel in
gerechter Sprache“ als Verkündigung, die als Übersetzung verkleidet wurde: „Verkündigung an die Gemeinde
der friedeligen, femininen, rundum toleranten, multikulturellen, leicht larmoyanten, philologisch und
theologisch anspruchslosen Jüngerinnen und Jünger, die hören und lesen möchten, was nach ihrer Meinung
in der Bibel stehen sollte.“
Email-Adressen der Empfänger
43 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Märchenbuch in selbstgerechter Sprache Warum werden hier eigentlich solche Kamellen ausgegraben? 31.3.2007:
Stellungnahme des Rates der EKD zur „Bibel in gerechter Sprache „ In Übereinstimmung mit dem Beschluss
der Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) vom 6. März
2007 stellt der Rat fest: Die „Bibel in gerechter Sprache“ eignet sich nach ihrem Charakter und ihrer
sprachlichen Gestalt generell nicht für die Verwendung im Gottesdienst. :)3 :)3 Man beachte das „generell“!
dieses evangelium… …ist wunderbar. ohne gott können wir nichts vollbringen und mit unseren götzen
(die wir sogar jesus nennen) nur schlechtes. lasst uns gott durch gebet, demut und danksagung die ehre
geben. und lasst uns jeden tag auf den knien beten: o gott, sei mir armen sünder gnädig. gott neigt
sich zu den demütigen herab, den stolzen aber widersteht er!
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Johannes 15, 1-8 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt,
schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon
rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe
aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine
Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt
und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie
ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet
um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche
Frucht bringt und meine Jünger werdet.
@Sentinel: Herder und Random House Sie behaupten, die Internetpräsenz des Herder-Verlages sei schon seit
Jahren nicht mehr aktualisiert worden. Wie kommen Sie zu einer solchen Behauptung? Die Website des Herder-Verlags
stellt das Programm 2007 vor und trägt den Coyprightvermerk 2007… Die zu Random House gehörenden deutschen
Verlage sind auf www.randomhouse.de/…andomhouse/index.jsp aufgelistet. Herder gehört nicht dazu. Bitte
halten Sie sich an Fakten und kolportieren Sie keine Latrinengerüchte!
über 30 mal… … redet christus von der hölle für unbußfertige seelen. das passt natürlich nicht
in die „gerechte sprache“ der ungerechten. warnungen sind nicht erlaubt! vielmehhr soll christus gefälligst
dreckige, infizierte wunden mit kleinen pflästerchen versehen und selbst schwere krankheiten für gesundheit
erklären, weil er ja ach so liberal und tolerant ist. um gottes willen, wacht auf!
@Benedikt Ich glaube kaum, daß sich ein höherer amerikanischer Angestellter von Tandom House sich bei
so etwas irrt! Das wäre doch geschäftsschädigend. Zudem sagt ja die Bertelsmanneigene Doktrin ja eindeutig
aus, niemals alle Geschäftsbeteiligungen vollständig zugeben. Wußten Sie, daß Goldmann ebenfalls zum
Random House-Imperium gehört? So was erfährt man nun wirklich nur auf einer Buchmesse! Und zwar nicht
an den Bibelständen.
@ Sentinel Weder der Internetpräsenz von Herder noch der von Random House ist eine solche Zugehörigkeit
zu entnehmen. Vielleicht meinte der Mann auf der Buchmesse ja den Heyne Verlag oder hat sich sonstwie
geirrt.
@Benedikt Dann muß wohl der Generalvertreter des amerikanischen Random House auf der letzten Buchmesse
in Leipzig Stuß erzählt haben. Was ich mir nicht vorstellen kann. Herder gehört mit dazu, auch wenn
er nicht aufgeführt wird, da Anteile, die unter 52% liegen, grundsätzlich nicht angegeben werden. Alle
darüberliegenden Bereiche jedoch schon.
Bertelsmann, Random House Random Hous ist die Dachgesellschaft aller Bertelsmann Verlage. Die Liste dieser
Verlage kann hier nachgesehen werden: de.wikipedia.org/wiki/Random_House Es kann keine Rede davon sein,
dass „alle nennenswerten“ Verlage Deutschlands Bertelsmann-Verlage wären. Herder gehört jedenfalls nicht
dazu.
@Sirilo Die Internetseite des Herder-Verlages ist schon seit Jahren nicht mehr aktualisiert worden. Random
House hat kein Geld für so etwas, zudem besitzen Familienmitglieder immer noch Positionen im Aufsichtsrat.
Soviel zu meinem Kenntnisstand. Mein Wissen beziehe ich, sofern es Verlage betrifft, grundsätzlich von
der Leipziger Buchmesse, da man dort immer zu Jahresbeginn erfährt, welche Verlage inzwischen in der
Random House-Gruppe aufgegangen sind. Mittlerweile sind es alle nennenswerten deutsche Verlage!
@Sentinel: Herder-Verlag Sie schrieben, der Herder-Verlag gehöre zur Random House Group. Welche Belege
haben Sie dafür? Laut Website des Verlages befindet sich der Verlag immer noch in Familienhand (in der
6. Generation). www.herder.de/company/portrait
@Sentinel: Bertelsmann Wie kommen Sie darauf, daß die Bertelsmann-Gruppe von McKinsey kontrolliert wird?
Bertelsmann wird zusammen mit der Bertelsmann-Stiftung zu 100 % von der Familie Mohn kontrolliert. (McKinsey
mag vielleicht gelegentlich Aufträge von Bertelsmann bekommen, aber die Strippen zieht immer noch die
Familie Mohn.) www.bertelsmann.com/…p/wms41/bm/index.php?ci=100&suche_a…
Applaus Applaus die Bibel dient dem Menschen und darf natürliche keine schirchen bösen Hasswörter wie
„Sünde“ oder gar „Unzucht“ beinhalten. Diese Säuberung dieses fundamentalischtischen, faschistischen,
sexistischen gewaltverherrlichenden und sexualfeinbdlichen Buches war schon längst überfällig weswegen
unserer Verein „Mehr Wärme in der Kirche von hinten“ dessen Obmann ich bin auch tatkräftig für diese
Säuberungsaktion eingesetzt hat. In ewiger Bußfertigkeit für Mittelalter, hexenverbrennung Inquisition
und Antijudaismus: Euer gutmenschlicher Judas Nihilius
Wider VII, @ Benedikt Wenn nicht ? Dann freue ich mich, daß mir diese Dekadenz erspart bleibt. Entschuldigen
werde ich mich nicht. Wer Luther zum Kirchenlehrer machen will und die falschen Reilgionen zum Heilsweg
und wer so einen zum Vorsitzenden der DBK wählt, darf sich nicht wundern, wenn man ihnen zutraut, Schandtaten
wie die „selbstgerechte“ Bibel nachzuäffen.
@ Galen Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die deutsche, pseudo-katholische Lehmann- Kirche nachziehen
wird. Und wenn nicht? Entschuldigen Sie sich dann?
Talmud oder Bibel2007 „BBC keeps Anti-semitic Message on Site“ (www.newsmax.com, 16.07.07). Der (übliche)
Protest vom jewisch Community Security Trust in London brachte nichts ein. Was im Talmud steht, wissen
wohl eher die Briten als die Personen, die die neu-deutsche Bibel verfasst haben. Aus dem Talmud gehört
wohl doch das meiste entfernt. Nicht mehr zeitgemäß, zumal die meisten „Juden“ wohl doch eher Atheisten
sind, wie die Überschreiber der ehrwürdigen alten Bibel. Immer noch lieber zur Unterhaltung die Bibel
als den Talmud. Zugegeben Krimiliebhaber lesen lieber im Talmud. Das wird man wohl doch als Aufgeklärter
sagen dürfen, ohne in Mannheim bald vor Gericht zu stehen.
Spezialdeutsch?! Was bedeutet „friedelig“, um Himmels willen? Dieses Adjektiv ist sowohl mir als auch
meinem DUDEN unbekannt. Ist es eine neue Schreibweise des Adjektives „friedlich“? *kopfschüttel*
Gut zu wissen… …dass man sich selbst mit Gerechtigkeit beweihräuchert. Es scheint sich das ganze
Redaktionsteam anzumaßen, gerecht zu sein. Alle anderen, die sich bisher an Übersetzungen gemüht haben,
sind ungerecht. An pfauenhafter Eitelkeit scheints jedenfalls nicht zu fehlen.
#20 Nachtlaterne 19:34:49 | Sonntag, 22. Juli 2007
in erster linie… …kastrieren sie ihren eigenen verstand ind infizieren ihn zusätzlich mit einem abartigen,
tödlichen, geistigen aidsbazillus. so spricht jesus: lass die toten ihre toten begraben, du aber komm
und folge mir nach! folgen wir ihm eigentlich nach? ja, oft aber nur aus bequemen clubsesseln heraus.
#18 Nachtlaterne 18:42:01 | Sonntag, 22. Juli 2007
ich sag ja schon immer… …sie werden gott abschaffen. nur wenn sie in den spiegel sehen, nur dann sehen
sie gott, nämlich sich selbst. wen da nicht ekel und grauen packt, dem ist nicht mehr zu helfen!
@Artois Der Herder-Verlag gehört mit zur Random House Group! Und jene gehört, idiotischerweise, zur
Bertelsmann Group. Und die Bertelsmann Group wird von der antistalinistischen, antisozialen und kapitalträchtigen
McKinsey-Brackman kontrolliert. McKinsey-Brackman, der wir hier in Deutschland ALG II, die Zeitarbeit
und die € 400,-Jobs zu verdanken haben! Das dieser Verein nicht christlich ist, mag zutreffen. Aber
merkwürdigerweise sind alle wichtigen Mitglieder von McKinsey-Brackman alles Evangelikale, die zum Teil
in die gleichen Kirchen pilgern wie George W. Bush! Noch Fragen?
Wir wollen sehr wohl … „Enteignet Herder!“ fordern. Diesre Verlag ist antichristlich gesteuert und tut
alles der Kirche und dem Glauben an Jesus Christus zu schaden. Das ist Teufelswerk!
@Pünktchen Naja. Ein gewisses „Trittbrettfahrertum“ zeichnet BILD in der Papstfrage neuerdings aus. Aber
immerhin kommt so mal wieder eine andere Bibelübersetzung unters Volk, immerhin. Wir wollen als Retourkutsche
für „Enteignet Springer!“ (1968) doch wohl nicht „Enteignet Herder!“ fordern? Nach der päpstlichen Kritik
an der Einheizübersetzung im Jesusbuch hätte man nur schlecht den Stuttgarter Text nehmen können. Der
Text der Jerusalemer Bibel ist nunmal der Bessere: „Tolle, lege!“ Schönen Sonntag noch.
@ obelix Und für wen genau, darf eine Bibel, die diesen Titel von Ihnen ganz höchstersönlich verliehen
bekommt, denn passen? Wer hat uns die Bibel vorgelegt? Die Kirche war es und das, was uns die Kirche damals
vorgelegt hat, das ist die Bibel. So einfach ist das. Wenn diese Texte übersetzt werden, dann ist diese
Übersetzung natürlich auch als Bibel zu bezeichnen. Weil es sich bei der BigS nicht um eine Übersetzung,
sondern um eine Projektion von Wünschen einiger Fehlgeleiteter in die Texte von damals handelt, kann
man bei der BiGS auch nicht von „Bibel“ sprechen. Welche Aussagen werden denn verfälscht, Perpetua79?
Haben Sie schon mal einen Blick in dieses Werk geworfen? Ich habe es getan und war ganz hin- und her gerissen,
weil ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen soll. Da ich mich dafür entschieden habe, diesen Müll
nicht ernst zu nehmen, habe ich mich letztendlich fürs Lachen entschieden. Die BigS strotzt nur so vor
Falschbehauptungen. Sie stimmt nicht mit dem überein, was uns die Kirche als Bibel vorgelegt hat: Es
gab nunmal keine Hirtinnen und es gab auch keine weiblichen Apostel. Wer etwas anderes behauptet, der
lügt. Die BigS verfolgt nur das Ziel, die feministische Theologie im Nachhinein durch ein dreistes Betrugsmanöver
zu legitimieren. Peinlicher geht es wirklich nicht mehr. Von denen nur der Teil kanonisiert wurde, der
den Kirchenbeamten gerade in den Kram passte? Etwas anderes gibt es nunmal nicht.
Dr. Otterbeck Das einzige, was mich an dieser Bibelausg. stört (der Herderverl. hatte sie zuvor schon
ohne die Papstrevue veröffentlicht) ist ihr aufdringlicher „Papalismus“. Und wenn schon mich dies stört,
dann will das was heißen…
@Pünktchen Ausgerechnet BILD hat eine Bibel in gerechter Sprache veröffentlicht, eine „Benedikt-Bibel“,
die NICHT der Einheitsübersetzung von 1980 folgt. Respekt!
Wer wird wem gerecht? Die Übersetzer der Bibel oder die Bibel den Übersetzern? Leider ist von „gerecht“
bei der hier in Frage stehenden Bibelausgabe nur im letzt0eren Sinne die Rede. Das bedeutet aber: Billigende
Inkaufnahme einer der Bibel gegenüber ungerechten Übersetzung. Der Ratsvorsitzende der EKD verurteilt
„die Bibel in gerechter Sprache“ in ungewohnter Deutlichkeit: „Dass eine Übersetzung immer auch Interpretation
enthält, wird hier umgedreht: Die Interpretation wird als Übersetzung ausgegeben. Das ist ein Verstoß
gegen das reformatorische Schriftprinzip. Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema der Bibel. Aber man kann
doch nicht unter dem Gesichtspunkt der Gerechtigkeit einen Bibeltext so verdrehen, dass etwa dort, wo
eindeutig zwölf Männer gemeint sind, ‘Apostelinnen und Apostel’ geschrieben wird und der Leser den Eindruck
erhält, als hätte es in diesem Kreis auch Frauen gegeben.“
nachdem … … die veröffentlichung der „bibel in gerechter sprache“ (über deren qualität man durchaus
geteilter meinung sein kann – imho ist es keine „übersetzung“, sondern eine „interpretation“) ist nun
durchaus schon eine weile her. warum also gerade heute dieser artikel? ist dem autor vielleicht schlecht
bekommen, dass wir heute in der kirche gleich mit vier starken frauen konfrontiert werden: sara (in der
1. lesung), maria und marta (im sonntagsevangelium) und – wenn auch durch den sonntag verdrängt – die
apostola apostolorum maria von magdala, deren gedenktag wir heute feiern. bei so viel geballter frauenpower
muss es so manchem schwachen mann doch anders werden ;)
@Perpetua79 Perpetua79: PamphletDieses Buch darf einfach nicht Bibel genannt werden! Und das entscheiden
Sie alleine, Perpetua? Es ist doch ein Unding den Urtext so zu modelieren, dass er für jeden passt! Genau
dieses Bild vermittelt dieses Pamphlet. Und für wen genau, darf eine Bibel, die diesen Titel von Ihnen
ganz höchstersönlich verliehen bekommt, denn passen? Nur für Perpetua79? Oder für alle, die haargenau
so glauben wie Perpetua79? Oder für alle evangelikalen Protestanten? Oder doch auch (oder ausschliesslich?)
für Katholiken? Wenn ja, für welche Katholiken denn? Für die christkatholischen? Für die Orthodoxen?
Fragen über Fragen und Perpetua79 ganz alleine kennt die Antworten, idt im Besitz der göttlichen Wahrheit,
der Bibel, deren Verfassern von Gott höchstpersönlich die Feder geführt wurde. Dieses Buch versucht
es jedem recht zu machen, niemand auszuschliessen und verfälscht so die Aussagen. Welche Aussagen werden
denn verfälscht, Perpetua79? Diejenigen, die seit zweitausend und mehr Jahren durch Fälschungen, Verzerrungen,
absichtliche und unabsichtliche Falschübersetzung entstellt und durch unterdrücken ganzer Bücher zueinem
kümmerlichen Rest der göttlichen Inspiration geworden sind? Von denen nur der Teil kanonisiert wurde,
der den Kirchenbeamten gerade in den Kram passte? Das ganze jammern und wehklagen über eine Neufassung
des grossartigsten Stück Literatur, das wir geschenkt bekommen haben, nützt gar nichts. Die Bibel wird
seit ihrer Entstehung angepasst und verändert.
„Das Wort sie sollen lassen stan“ hieß es bei Martin Luther in der vierten Strophe von „Ein feste Burg“.
Wer jedoch – wie Martin Luther es tat – „das Wort“ gegen den Autor desselben: die Kirche wendet, emanzipiert
sich zunächst vom (kirchlichen) Wortsinn und schließlich vom Wort selbst. Am Ende gilt, wie Herr Engel
es treffend formuliert hat, das die Leute nur noch „hören und lesen möchten, was nach ihrer Meinung
in der Bibel stehen sollte.“ Die trendig zurechtfrisierte Bibel hört auf norma normans zu sein, sie ist
nicht einmal norma normata, sondern nur noch eines: ein verzerrtes Spiegelbild der hedonistischen Gesellschaft.
Pamphlet Dieses Buch darf einfach nicht Bibel genannt werden! Es ist doch ein Unding den Urtext so zu
modelieren, dass er für jeden passt! Genau dieses Bild vermittelt dieses Pamphlet. Dieses Buch versucht
es jedem recht zu machen, niemand auszuschliessen und verfälscht so die Aussagen.
@Frauen Oh Gott kommt jetzt wieder das Bild der bösen verderbten Frau auf den Tisch, mein Gott ist das
nicht ausgelutscht und abgegriffen. Das ist ja der Strudel im Waschbecken interessanter als diese ewigen
Wiederholungen.Fällt Ihnen nichts anderes ein.
Die Bibel in gerechter Sprache: Ein neuer Tiefpunkt der modernen Bibelwissenschaft Der bekenntnistreu
orientierte ev. Pastor Ulrich Rüß hat eigentlich alles gesagt, was es da zu sagen gibt: Die Bibel werde
von Vertretern der links-feministischen Theologie „ideologisch frisiert“, der Urtext „manipulativ & verfälschend“
verbogen. Jetzt fehle nur noch, daß man von „Jesa Christa“ spreche. Theologiewissenschaftlich sei das
Werk „unseriös sowie bibel- & bekenntniswidrig“. Gott als Herr werde feminisiert, aus dem „Du Gottes“
werde weitgehend ein „unpersönliches Es“. Jesus würden Worte in den Mund gelegt, die er nie gesprochen
habe, zum Beispiel beim Vaterunser: „Du Gott bist uns Vater & Mutter im Himmel…„Jeder evangelische Christ
müsse erwarten dürfen, daß sich kirchenleitende Gremien von der „Bibel in gerechter Sprache“ distanzieren.
Wenn die Evangelische Kirche nicht gänzlich ihre Daseinsberechtigung verlieren wolle, müsse die Autorität,
Verbindlichkeit & Heiligkeit des Wortes Gottes gefördert werden, sagte Rüß. Dem ist nichts hinzuzufügen
außer vielleicht noch ein kurzer Blick auf die Liste der Förderer. Dort sind u.a. folgende Gruppen aufgeführt:
• Labrystheia – Netzwerk lesbischer Theologinnen & theologisch interessierter Lesben • Maria und Martha
(MuM) – Netzwerk für Lesben mit Arbeitgeberin Kirche • linet-c: Das Internetzwerk christlicher Lesben
im deutschsprachigen Raum • Schlangenbrut: Zeitschrift für feministisch & religiös interessierte Frauen
• Lesben und Kirche (LuK), Ökumenische Arbeitsgemeinschaft • Netzwerk katholischer Lesben (NkaL)
und führen uns… …nicht zu diesen falschen exegeten, sondern erlöse uns von dem übel. was für eine
unheimliche schande diesen feministinnen nachzulaufen.
@Forderung Von Ihnen könnte man alerdings etwas mehr Nächstenliebe und differenziertheit Forden, immerhin
ist heute Sonntag der Tag unseres Herrn. Da stehen Ihnen Hasserfüllte Worte noch weniger zu, als sonst
ohnehin schon.
Die Wahrheit ist „antijudaistisch“… aber nur, wenn es nach dem Willen der nach-Christus Juden geht,
die bis heute den Messias des wahren Israels verachten. Sie werden ausser ihm kein Heil finden. Sie werden
nicht müde diese böse Gesinnung der Welt wiederum aufzustülpen. Ihre Kinder erziehen sie ohne Christus
oder mit Hass gegen ihn. Nun, es sei ihnen gesagt, dass sie von der Christenheit nichts zu fordern haben.
Sollen sie froh sein, mit dem Flecken Land, den sie jetzt noch haben, sollen sie hoffen auf Einsicht.