Protestantismus
Friedelig, feminin und tolerant
Eine Übersetzung des Neuen Testaments ohne „Antijudaismus“ müßte die Evangelien, statt sie zu übersetzen, neu schreiben und dazu den Juden Jesus neu erfinden.
Deckblatt der Bibel in gerechter Sprache
Deckblatt der Bibel in gerechter Sprache
(kreuz.net) Die protestantische Bibelübersetzung „Bibel in gerechter Sprache“ ist lesenswert, weil sie die Denkweise einer einflußreichen Großgruppe heutiger deutschsprachiger Christen widerspiegelt.

Das erklärte Rudolf Engel aus Bad Essen am 2. Juli in einem Leserbrief in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.

Allein die 52 Übersetzer und die etwa 270 Personen und Institutionen, die das Übersetzungsprojekt finanziell unterstützt haben, zeigen nach Engel, daß bei den Protestanten die Kirchenspaltung in vollem Gange sei.

Was ist oder was heißt „gerechte“ Sprache? – fragt sich Engel.

Evangelischer Kirchentag 2007: Gottespoetinnenpreis für die Übersetzer der Psalmen
Evangelischer Kirchentag 2007: Gottespoetinnenpreis für die Übersetzer der Psalmen
In der Bibel, die gemäß reformatorischer Hermeneutik ihr eigener Interpret ist, handelten nur Gott und Menschen gerecht, nie Sachen oder Begriffe – „denn Sachen oder Begriffe handeln nicht“.

Der Ausdruck „gerechte Sprache“ ist nach Engel „Jargon, trendiger Jargon“.

Eine kirchliche Rede kann – nach Engel – eine solche Redensart nur benützen, wenn sie absichtlich mißverstanden werden wolle.

Immerhin lobt Engel den Vorsatz der Bibelübersetzung, „antijüdische“ Töne anderer, angeblich verzerrter Übersetzungen zu vermeiden:

„Nur, wie soll das möglich sein, wenn man ernstnimmt, was alle wissen, die das Neue Testament gelesen haben, daß die ganze streitige Diskussion von Anfang an eine innerjüdische war?“

Engel erwähnt die Binsenwahrheit, daß Apostel, Evangelisten, der Märtyrer Stephanus – der radikalste Kritiker der jüdischen Theologie – alle Juden waren:

„Eine Übersetzung des Neuen Testaments ohne »Antijudaismus« müßte die Evangelien, statt sie zu übersetzen, neu schreiben und dazu den Juden Jesus neu erfinden.“

Zusammenfassend bezeichnet Engel die „Bibel in gerechter Sprache“ als Verkündigung, die als Übersetzung verkleidet wurde: „Verkündigung an die Gemeinde der friedeligen, femininen, rundum toleranten, multikulturellen, leicht larmoyanten, philologisch und theologisch anspruchslosen Jüngerinnen und Jünger, die hören und lesen möchten, was nach ihrer Meinung in der Bibel stehen sollte.“
      
43 Lesermeinungen
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#43   SpaceRat   04:08:21 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Märchenbuch in selbstgerechter Sprache
Warum werden hier eigentlich solche Kamellen ausgegraben?
31.3.2007: Stellungnahme des Rates der EKD zur „Bibel in gerechter Sprache :-! „
In Übereinstimmung mit dem Beschluss der Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) vom 6. März 2007 stellt der Rat fest:
:-@
Die „Bibel in gerechter Sprache“ eignet sich nach ihrem Charakter und ihrer sprachlichen Gestalt generell nicht für die Verwendung im Gottesdienst. :)3 :)3
Man beachte das „generell“!
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#42   Bruder Theophil   23:14:08 | Dienstag, 24. Juli 2007
Für die Redaktion…
…der Bibel in gerechter Sprache sollten wir alle beten. Ich habe das Gefühl, dass das Sinn macht.
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#41   Nachtlaterne   22:05:25 | Montag, 23. Juli 2007
dieses evangelium…
…ist wunderbar. ohne gott können wir nichts vollbringen und mit unseren götzen (die wir sogar jesus nennen) nur schlechtes.
lasst uns gott durch gebet, demut und danksagung die ehre geben. und lasst uns jeden tag auf den knien beten: o gott, sei mir armen sünder gnädig.
gott neigt sich zu den demütigen herab, den stolzen aber widersteht er!
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#40   Bruder Theophil   10:23:18 | Montag, 23. Juli 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 15, 1-8
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.
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#39   Sirilo   08:43:20 | Montag, 23. Juli 2007
@Sentinel: Herder und Random House
Sie behaupten, die Internetpräsenz des Herder-Verlages sei schon seit Jahren nicht mehr aktualisiert worden. Wie kommen Sie zu einer solchen Behauptung? Die Website des Herder-Verlags stellt das Programm 2007 vor und trägt den Coyprightvermerk 2007…
Die zu Random House gehörenden deutschen Verlage sind auf www.randomhouse.de/…andomhouse/index.jsp aufgelistet. Herder gehört nicht dazu.
Bitte halten Sie sich an Fakten und kolportieren Sie keine Latrinengerüchte!
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#38   Nachtlaterne   06:10:26 | Montag, 23. Juli 2007
über 30 mal…
… redet christus von der hölle für unbußfertige seelen. das passt natürlich nicht in die „gerechte sprache“ der ungerechten. warnungen sind nicht erlaubt! vielmehhr soll christus gefälligst dreckige, infizierte wunden mit kleinen pflästerchen versehen und selbst schwere krankheiten für gesundheit erklären, weil er ja ach so liberal und tolerant ist.
um gottes willen, wacht auf!
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#37   Sentinel   04:16:35 | Montag, 23. Juli 2007
@Benedikt
Ich glaube kaum, daß sich ein höherer amerikanischer Angestellter von Tandom House sich bei so etwas irrt! Das wäre doch geschäftsschädigend.
Zudem sagt ja die Bertelsmanneigene Doktrin ja eindeutig aus, niemals alle Geschäftsbeteiligungen vollständig zugeben.
Wußten Sie, daß Goldmann ebenfalls zum Random House-Imperium gehört?
So was erfährt man nun wirklich nur auf einer Buchmesse! Und zwar nicht an den Bibelständen.
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#36   Benedikt   02:57:14 | Montag, 23. Juli 2007
@ Sentinel
Weder der Internetpräsenz von Herder noch der von Random House ist eine solche Zugehörigkeit zu entnehmen. Vielleicht meinte der Mann auf der Buchmesse ja den Heyne Verlag oder hat sich sonstwie geirrt.
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#35   Sentinel   02:48:33 | Montag, 23. Juli 2007
@Benedikt
Dann muß wohl der Generalvertreter des amerikanischen Random House auf der letzten Buchmesse in Leipzig Stuß erzählt haben. Was ich mir nicht vorstellen kann.
Herder gehört mit dazu, auch wenn er nicht aufgeführt wird, da Anteile, die unter 52% liegen, grundsätzlich nicht angegeben werden. Alle darüberliegenden Bereiche jedoch schon.
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#34   Benedikt   02:43:10 | Montag, 23. Juli 2007
Bertelsmann, Random House
Random Hous ist die Dachgesellschaft aller Bertelsmann Verlage. Die Liste dieser Verlage kann hier nachgesehen werden: de.wikipedia.org/wiki/Random_House
Es kann keine Rede davon sein, dass „alle nennenswerten“ Verlage Deutschlands Bertelsmann-Verlage wären. Herder gehört jedenfalls nicht dazu.
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#33   Sentinel   02:26:37 | Montag, 23. Juli 2007
@Sirilo
Die Internetseite des Herder-Verlages ist schon seit Jahren nicht mehr aktualisiert worden. Random House hat kein Geld für so etwas, zudem besitzen Familienmitglieder immer noch Positionen im Aufsichtsrat. Soviel zu meinem Kenntnisstand.
Mein Wissen beziehe ich, sofern es Verlage betrifft, grundsätzlich von der Leipziger Buchmesse, da man dort immer zu Jahresbeginn erfährt, welche Verlage inzwischen in der Random House-Gruppe aufgegangen sind. Mittlerweile sind es alle nennenswerten deutsche Verlage!
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#32   Leblhuber   00:49:23 | Montag, 23. Juli 2007
@Benedikt:
Vielen Dank!
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#31   Sirilo   00:27:47 | Montag, 23. Juli 2007
@Sentinel: Herder-Verlag
Sie schrieben, der Herder-Verlag gehöre zur Random House Group. Welche Belege haben Sie dafür? Laut Website des Verlages befindet sich der Verlag immer noch in Familienhand (in der 6. Generation).
www.herder.de/company/portrait
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#30   Leblhuber   00:22:57 | Montag, 23. Juli 2007
@irgendjemand:
Könnte jemand bitte im Thread Karfreitagsliturgie posten, damit ich Theophil antworten kann?
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#29   Benedikt   00:19:41 | Montag, 23. Juli 2007
@ Galen
Na, dann beleidigen Sie mal hübsch weiter. Das steht einem Christen ja immer gut zu Gesicht, gell. Astrein :)3.
:-S
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#28   Sirilo   00:13:39 | Montag, 23. Juli 2007
@Sentinel: Bertelsmann
Wie kommen Sie darauf, daß die Bertelsmann-Gruppe von McKinsey kontrolliert wird? Bertelsmann wird zusammen mit der Bertelsmann-Stiftung zu 100 % von der Familie Mohn kontrolliert. (McKinsey mag vielleicht gelegentlich Aufträge von Bertelsmann bekommen, aber die Strippen zieht immer noch die Familie Mohn.)
www.bertelsmann.com/…p/wms41/bm/index.php?ci=100&suche_a…
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#27   ReligionssoziologeDrDrNihilius   00:09:34 | Montag, 23. Juli 2007
Applaus Applaus
die Bibel dient dem Menschen und darf natürliche keine schirchen bösen Hasswörter wie „Sünde“ oder gar „Unzucht“ beinhalten. Diese Säuberung dieses fundamentalischtischen, faschistischen, sexistischen gewaltverherrlichenden und sexualfeinbdlichen Buches war schon längst überfällig weswegen unserer Verein „Mehr Wärme in der Kirche von hinten“ dessen Obmann ich bin auch tatkräftig für diese Säuberungsaktion eingesetzt hat.
In ewiger Bußfertigkeit für Mittelalter, hexenverbrennung Inquisition und Antijudaismus:
Euer gutmenschlicher Judas Nihilius
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#26   Graf von Galen   23:57:28 | Sonntag, 22. Juli 2007
Wider VII, @ Benedikt
Wenn nicht ? Dann freue ich mich, daß
mir diese Dekadenz erspart bleibt.
Entschuldigen werde ich mich nicht.
Wer Luther zum Kirchenlehrer machen will und die
falschen Reilgionen zum Heilsweg und wer so einen
zum Vorsitzenden der DBK wählt, darf sich nicht
wundern, wenn man ihnen zutraut, Schandtaten wie
die „selbstgerechte“ Bibel nachzuäffen.
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#25   Benedikt   23:46:17 | Sonntag, 22. Juli 2007
@ Galen
Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die deutsche,
pseudo-katholische Lehmann- Kirche nachziehen wird.
Und wenn nicht? Entschuldigen Sie sich dann?
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#24   Graf von Galen   23:16:24 | Sonntag, 22. Juli 2007
Wider VII
Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die deutsche,
pseudo-katholische Lehmann- Kirche nachziehen wird.
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#23   Dr. Lothar Ziegler   23:04:53 | Sonntag, 22. Juli 2007
Talmud oder Bibel2007
„BBC keeps Anti-semitic Message on Site“ (www.newsmax.com, 16.07.07). Der (übliche) Protest vom jewisch Community Security Trust in London brachte nichts ein. Was im Talmud steht, wissen wohl eher die Briten als die Personen, die die neu-deutsche Bibel verfasst haben. Aus dem Talmud gehört wohl doch das meiste entfernt. Nicht mehr zeitgemäß, zumal die meisten „Juden“ wohl doch eher Atheisten sind, wie die Überschreiber der ehrwürdigen alten Bibel. Immer noch lieber zur Unterhaltung die Bibel als den Talmud. Zugegeben Krimiliebhaber lesen lieber im Talmud. Das wird man wohl doch als Aufgeklärter sagen dürfen, ohne in Mannheim bald vor Gericht zu stehen.
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#22   Amanda   22:52:34 | Sonntag, 22. Juli 2007
Spezialdeutsch?!
Was bedeutet „friedelig“, um Himmels willen? Dieses Adjektiv ist sowohl mir als auch meinem DUDEN unbekannt. Ist es eine neue Schreibweise des Adjektives „friedlich“?
*kopfschüttel*
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#21   Bruder Theophil   22:10:55 | Sonntag, 22. Juli 2007
Gut zu wissen…
…dass man sich selbst mit Gerechtigkeit beweihräuchert. Es scheint sich das ganze Redaktionsteam anzumaßen, gerecht zu sein. Alle anderen, die sich bisher an Übersetzungen gemüht haben, sind ungerecht. An pfauenhafter Eitelkeit scheints jedenfalls nicht zu fehlen.
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#20   Nachtlaterne   19:34:49 | Sonntag, 22. Juli 2007
in erster linie…
…kastrieren sie ihren eigenen verstand ind infizieren ihn zusätzlich mit einem abartigen, tödlichen, geistigen aidsbazillus.
so spricht jesus: lass die toten ihre toten begraben, du aber komm und folge mir nach!
folgen wir ihm eigentlich nach? ja, oft aber nur aus bequemen clubsesseln heraus.
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#19   VirFortis   19:31:22 | Sonntag, 22. Juli 2007
Politisch korrekte
Bibelkastration nennt man das !
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#18   Nachtlaterne   18:42:01 | Sonntag, 22. Juli 2007
ich sag ja schon immer…
…sie werden gott abschaffen. nur wenn sie in den spiegel sehen, nur dann sehen sie gott, nämlich sich selbst. wen da nicht ekel und grauen packt, dem ist nicht mehr zu helfen!
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#17   Sentinel   17:19:20 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Artois
Der Herder-Verlag gehört mit zur Random House Group! Und jene gehört, idiotischerweise, zur Bertelsmann Group. Und die Bertelsmann Group wird von der antistalinistischen, antisozialen und kapitalträchtigen McKinsey-Brackman kontrolliert.
McKinsey-Brackman, der wir hier in Deutschland ALG II, die Zeitarbeit und die € 400,-Jobs zu verdanken haben!
Das dieser Verein nicht christlich ist, mag zutreffen. Aber merkwürdigerweise sind alle wichtigen Mitglieder von McKinsey-Brackman alles Evangelikale, die zum Teil in die gleichen Kirchen pilgern wie George W. Bush!
Noch Fragen?
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#16   Artois †   16:52:31 | Sonntag, 22. Juli 2007
Wir wollen sehr wohl …
„Enteignet Herder!“ fordern. Diesre Verlag ist antichristlich gesteuert und tut alles der Kirche und dem Glauben an Jesus Christus zu schaden. Das ist Teufelswerk!
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#15   Pünktchen   16:44:05 | Sonntag, 22. Juli 2007
Dr. Otterbeck
Ihnen auch!
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#14   Dr. Otterbeck   16:39:54 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Pünktchen
Naja. Ein gewisses „Trittbrettfahrertum“ zeichnet BILD in der Papstfrage neuerdings aus. Aber immerhin kommt so mal wieder eine andere Bibelübersetzung unters Volk, immerhin.
Wir wollen als Retourkutsche für „Enteignet Springer!“ (1968) doch wohl nicht „Enteignet Herder!“ fordern?
Nach der päpstlichen Kritik an der Einheizübersetzung im Jesusbuch hätte man nur schlecht den Stuttgarter Text nehmen können.
Der Text der Jerusalemer Bibel ist nunmal der Bessere:
„Tolle, lege!“
Schönen Sonntag noch.
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#13   Defensor Fidei   16:39:25 | Sonntag, 22. Juli 2007
@ obelix
Und für wen genau, darf eine Bibel, die diesen Titel von Ihnen ganz höchstersönlich verliehen bekommt, denn passen?
Wer hat uns die Bibel vorgelegt? Die Kirche war es und das, was uns die Kirche damals vorgelegt hat, das ist die Bibel. So einfach ist das. Wenn diese Texte übersetzt werden, dann ist diese Übersetzung natürlich auch als Bibel zu bezeichnen. Weil es sich bei der BigS nicht um eine Übersetzung, sondern um eine Projektion von Wünschen einiger Fehlgeleiteter in die Texte von damals handelt, kann man bei der BiGS auch nicht von „Bibel“ sprechen.
Welche Aussagen werden denn verfälscht, Perpetua79?
Haben Sie schon mal einen Blick in dieses Werk geworfen? Ich habe es getan und war ganz hin- und her gerissen, weil ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen soll. Da ich mich dafür entschieden habe, diesen Müll nicht ernst zu nehmen, habe ich mich letztendlich fürs Lachen entschieden.
Die BigS strotzt nur so vor Falschbehauptungen. Sie stimmt nicht mit dem überein, was uns die Kirche als Bibel vorgelegt hat: Es gab nunmal keine Hirtinnen und es gab auch keine weiblichen Apostel. Wer etwas anderes behauptet, der lügt. Die BigS verfolgt nur das Ziel, die feministische Theologie im Nachhinein durch ein dreistes Betrugsmanöver zu legitimieren. Peinlicher geht es wirklich nicht mehr.
Von denen nur der Teil kanonisiert wurde, der den Kirchenbeamten gerade in den Kram passte?
Etwas anderes gibt es nunmal nicht.
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#12   Pünktchen   16:30:26 | Sonntag, 22. Juli 2007
Dr. Otterbeck
Das einzige, was mich an dieser Bibelausg. stört (der Herderverl. hatte sie zuvor schon ohne die Papstrevue veröffentlicht) ist ihr aufdringlicher „Papalismus“. Und wenn schon mich dies stört, dann will das was heißen…
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#11   Dr. Otterbeck   16:23:32 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Pünktchen
Ausgerechnet BILD hat eine Bibel in gerechter Sprache veröffentlicht, eine „Benedikt-Bibel“, die NICHT der Einheitsübersetzung von 1980 folgt. Respekt!
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#10   Pünktchen   16:17:10 | Sonntag, 22. Juli 2007
Wer wird wem gerecht? Die Übersetzer der Bibel oder die Bibel den Übersetzern?
Leider ist von „gerecht“ bei der hier in Frage stehenden Bibelausgabe nur im letzt0eren Sinne die Rede. Das bedeutet aber: Billigende Inkaufnahme einer der Bibel gegenüber ungerechten Übersetzung.
Der Ratsvorsitzende der EKD verurteilt „die Bibel in gerechter Sprache“ in ungewohnter Deutlichkeit:
„Dass eine Übersetzung immer auch Interpretation enthält, wird hier umgedreht: Die Interpretation wird als Übersetzung ausgegeben. Das ist ein Verstoß gegen das reformatorische Schriftprinzip. Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema der Bibel. Aber man kann doch nicht unter dem Gesichtspunkt der Gerechtigkeit einen Bibeltext so verdrehen, dass etwa dort, wo eindeutig zwölf Männer gemeint sind, ‘Apostelinnen und Apostel’ geschrieben wird und der Leser den Eindruck erhält, als hätte es in diesem Kreis auch Frauen gegeben.“
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#9   wiener   16:09:43 | Sonntag, 22. Juli 2007
nachdem …
… die veröffentlichung der „bibel in gerechter sprache“ (über deren qualität man durchaus geteilter meinung sein kann – imho ist es keine „übersetzung“, sondern eine „interpretation“) ist nun durchaus schon eine weile her. warum also gerade heute dieser artikel?
ist dem autor vielleicht schlecht bekommen, dass wir heute in der kirche gleich mit vier starken frauen konfrontiert werden: sara (in der 1. lesung), maria und marta (im sonntagsevangelium) und – wenn auch durch den sonntag verdrängt – die apostola apostolorum maria von magdala, deren gedenktag wir heute feiern. bei so viel geballter frauenpower muss es so manchem schwachen mann doch anders werden ;)
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#8   obelix †   15:50:51 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Perpetua79
Perpetua79: PamphletDieses Buch darf einfach nicht Bibel genannt werden!
Und das entscheiden Sie alleine, Perpetua?
Es ist doch ein Unding den Urtext so zu modelieren, dass er für jeden passt! Genau dieses Bild vermittelt dieses Pamphlet.
Und für wen genau, darf eine Bibel, die diesen Titel von Ihnen ganz höchstersönlich verliehen bekommt, denn passen? Nur für Perpetua79? Oder für alle, die haargenau so glauben wie Perpetua79? Oder für alle evangelikalen Protestanten? Oder doch auch (oder ausschliesslich?) für Katholiken? Wenn ja, für welche Katholiken denn? Für die christkatholischen? Für die Orthodoxen? Fragen über Fragen und Perpetua79 ganz alleine kennt die Antworten, idt im Besitz der göttlichen Wahrheit, der Bibel, deren Verfassern von Gott höchstpersönlich die Feder geführt wurde.
Dieses Buch versucht es jedem recht zu machen, niemand auszuschliessen und verfälscht so die Aussagen.
Welche Aussagen werden denn verfälscht, Perpetua79? Diejenigen, die seit zweitausend und mehr Jahren durch Fälschungen, Verzerrungen, absichtliche und unabsichtliche Falschübersetzung entstellt und durch unterdrücken ganzer Bücher zueinem kümmerlichen Rest der göttlichen Inspiration geworden sind? Von denen nur der Teil kanonisiert wurde, der den Kirchenbeamten gerade in den Kram passte?
Das ganze jammern und wehklagen über eine Neufassung des grossartigsten Stück Literatur, das wir geschenkt bekommen haben, nützt gar nichts. Die Bibel wird seit ihrer Entstehung angepasst und verändert.
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#7   Pünktchen   15:44:01 | Sonntag, 22. Juli 2007
„Das Wort sie sollen lassen stan“
hieß es bei Martin Luther in der vierten Strophe von „Ein feste Burg“. Wer jedoch – wie Martin Luther es tat – „das Wort“ gegen den Autor desselben: die Kirche wendet, emanzipiert sich zunächst vom (kirchlichen) Wortsinn und schließlich vom Wort selbst. Am Ende gilt, wie Herr Engel es treffend formuliert hat, das die Leute nur noch „hören und lesen möchten, was nach ihrer Meinung in der Bibel stehen sollte.“ Die trendig zurechtfrisierte Bibel hört auf norma normans zu sein, sie ist nicht einmal norma normata, sondern nur noch eines: ein verzerrtes Spiegelbild der hedonistischen Gesellschaft.
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#6   Perpetua79   15:06:11 | Sonntag, 22. Juli 2007
Pamphlet
Dieses Buch darf einfach nicht Bibel genannt werden! Es ist doch ein Unding den Urtext so zu modelieren, dass er für jeden passt! Genau dieses Bild vermittelt dieses Pamphlet. Dieses Buch versucht es jedem recht zu machen, niemand auszuschliessen und verfälscht so die Aussagen.
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#5   Pascal123   14:52:56 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Frauen
Oh Gott kommt jetzt wieder das Bild der bösen verderbten Frau auf den Tisch, mein Gott ist das nicht ausgelutscht und abgegriffen. Das ist ja der Strudel im Waschbecken interessanter als diese ewigen Wiederholungen.Fällt Ihnen nichts anderes ein.
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#4   Defensor Fidei   14:52:49 | Sonntag, 22. Juli 2007
Die Bibel in gerechter Sprache: Ein neuer Tiefpunkt der modernen Bibelwissenschaft
Der bekenntnistreu orientierte ev. Pastor Ulrich Rüß hat eigentlich alles gesagt, was es da zu sagen gibt:
Die Bibel werde von Vertretern der links-feministischen Theologie „ideologisch frisiert“, der Urtext „manipulativ & verfälschend“ verbogen. Jetzt fehle nur noch, daß man von „Jesa Christa“ spreche. Theologiewissenschaftlich sei das Werk „unseriös sowie bibel- & bekenntniswidrig“. Gott als Herr werde feminisiert, aus dem „Du Gottes“ werde weitgehend ein „unpersönliches Es“. Jesus würden Worte in den Mund gelegt, die er nie gesprochen habe, zum Beispiel beim Vaterunser: „Du Gott bist uns Vater & Mutter im Himmel…„Jeder evangelische Christ müsse erwarten dürfen, daß sich kirchenleitende Gremien von der „Bibel in gerechter Sprache“ distanzieren. Wenn die Evangelische Kirche nicht gänzlich ihre Daseinsberechtigung verlieren wolle, müsse die Autorität, Verbindlichkeit & Heiligkeit des Wortes Gottes gefördert werden, sagte Rüß.
Dem ist nichts hinzuzufügen außer vielleicht noch ein kurzer Blick auf die Liste der Förderer. Dort sind u.a. folgende Gruppen aufgeführt:
• Labrystheia – Netzwerk lesbischer Theologinnen & theologisch interessierter Lesben
• Maria und Martha (MuM) – Netzwerk für Lesben mit Arbeitgeberin Kirche
• linet-c: Das Internetzwerk christlicher Lesben im deutschsprachigen Raum
• Schlangenbrut: Zeitschrift für feministisch & religiös interessierte Frauen
• Lesben und Kirche (LuK), Ökumenische Arbeitsgemeinschaft
• Netzwerk katholischer Lesben (NkaL)
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#3   Nachtlaterne   14:44:57 | Sonntag, 22. Juli 2007
und führen uns…
…nicht zu diesen falschen exegeten, sondern erlöse uns von dem übel.
was für eine unheimliche schande diesen feministinnen nachzulaufen.
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#2   Pascal123   14:42:39 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Forderung
Von Ihnen könnte man alerdings etwas mehr Nächstenliebe und differenziertheit Forden, immerhin ist heute Sonntag der Tag unseres Herrn. Da stehen Ihnen Hasserfüllte Worte noch weniger zu, als sonst ohnehin schon.
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#1   matt2 †   14:07:59 | Sonntag, 22. Juli 2007
Die Wahrheit ist „antijudaistisch“…
aber nur, wenn es nach dem Willen der nach-Christus Juden geht, die bis heute den Messias des wahren Israels verachten. Sie werden ausser ihm kein Heil finden. Sie werden nicht müde diese böse Gesinnung der Welt wiederum aufzustülpen. Ihre Kinder erziehen sie ohne Christus oder mit Hass gegen ihn. Nun, es sei ihnen gesagt, dass sie von der Christenheit nichts zu fordern haben. Sollen sie froh sein, mit dem Flecken Land, den sie jetzt noch haben, sollen sie hoffen auf Einsicht.
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