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Schwarze Zahlen + Zuckerbrot und Peitsche + Niafles ist gefallen + Rückzug? + Aber die anderen machen das doch auch
Benedikt XVI. bei der Amtseinführung im April 2005
Benedikt XVI. bei der Amtseinführung im April 2005
© Bren Buenaluz, Creative Commons
Schwarze Zahlen

Vatikan. Der Heilige Stuhl hat im Jahr 2006 einen Überschuß von rund 2,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Einnahmen im letzten Jahr betrugen knapp 228 Millionen Euro. In der gleichen Statistik veröffentlichte der Vatikan den aktuellen Personalstand. An der Kurie arbeiten 2.704 Personen, davon mehr als 60 Prozent Laien. 773 Mitarbeiten sind Kleriker, 331 Ordensleute.

Zuckerbrot und Peitsche

China. Frühere päpstliche Briefe hätten den Kommunismus und das sozialistische System abgelehnt und die Mitglieder der chinesisch-kommunistischen Staatskirche bestrafen wollen. Der jüngste Brief des Papstes an die chinesischen Katholiken sei anders. Das erklärte Liu Bainian, Regierungsbeamter und oberster Verantwortungsträger der chinesischen ‘Patriotischen Vereinigung’, vor der Nachrichtenagentur ‘afp’. Benedikt XVI. bemühe sich, die „chinesischen Katholiken“ zu verstehen. Ungeachtet dieses Lobes befahl die chinesische Regierung, den Papstbrief von den Internetseiten des Landes zu löschen.

Alte Messe im Wald
Alte Messe im Wald
Niafles ist gefallen

Frankreich. Am letzten Sonntag – dem mittlerweile abgeschafften Fest vom Kostbaren Blut – fand in der Pfarrkirche von Niafles in Westfrankreich die erste Eucharistie im Neuen Ritus statt. Die aus der Dorfkirche vertriebene Gemeinde der Altgläubigen wohnte einer Alten Messe unter freiem Himmel in einem einige Kilometer entfernten Wald bei.

Rückzug?

Deutschland. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, rechtfertigte in der Mainzer Bistumszeitung ‘Glaube und Leben’ einen kürzlich gehaltenen Vortrag zum Islam. Er wolle den Islam rechtlich nicht diskriminieren und „in die Zweite Bundesliga verbannen“ – so der Kardinal. In seinem Vortrag finde sich „weit und breit keine Äußerung, die eine rechtliche Gleichstellung des Islam mit den christlichen Kirchen grundsätzlich ablehnt“.

Aber die anderen machen das doch auch

„Im Sommer hat Werner Meyers-Deters von der Caritas in Bochum viele Stunden mit einem elfjährigen Jungen verbracht. Der hatte seine vierjährige Schwester regelmäßig vergewaltigt und sich dazu mit Pornos in Stimmung gebracht. Zuerst wollte der Junge gar nicht reden. Irgendwann sagte er: »Aber die anderen, die machen das doch auch alle.« Die anderen, das sind die im Porno.“

Aus einem Artikel im deutschen Wochenmagazin ‘Stern’ vom 1. Februar 2007
      
12 Lesermeinungen
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#12   Rudolfus   14:59:35 | Mittwoch, 4. Juli 2007
@JohannesD / Die wunderbare Kompatibilität der deutschen und der katholischen Kulturen …
… mit den umliegenden Kulturen ist eine geschichtliche Konstante. Die deutschen Volksstämme und die katholische Kirche können alle Kulturen und Gebräuche inkulturieren.
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#11   Celebration   14:53:38 | Mittwoch, 4. Juli 2007
@Rudolfus
Alles startklar zur Beschneidung?
Und schon ein Kopftuch gekauft für die Frau Gemahlin?
Der Tochter schon den Mann bestellt?
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#10   Rudolfus   13:40:08 | Mittwoch, 4. Juli 2007
DBK-Vorsitzender Cardinal Lehmann als Schiedsrichter für den Islam in Deutschland
Er (Cardinal Lehmann) wolle den Islam rechtlich nicht diskriminieren und „in die Zweite Bundesliga verbannen“
Das wird den Islam in Deutschland auch wenig kümmern, in welche Liga der DBK-Vorsitzende die islamischen Gläubigen einstuft.
Der islamische Einfluß ist höchst wünschenswert im bereits antichristlichen Europa.
Der islamische Einfluß kann in Europa und in der EU nur Positives bewirken, nachdem die Christen versagt haben.
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#9   Czibo Nieznany   13:37:45 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Landorganist
Diese blaue Figur ist wirklich sehr kryptisch bei dem volksabgewandten Feiergeschehen. Man sieht sie kaum auf dem Bild. Möglich ist, dass sie beide Gestalten in sich vereinen soll. Wie ich glaube, bei der Fülle der bisher gezeigten Bilder, ableiten zu können, ist es zur Feier der Alten Messe offensichtlich verpflichtend, dass Statuen und Figuren anwesend sein müssen, damit die Feier gehalten werden darf, denn ein schöner Altar wird durch eine nicht zu personifizierende State erst wunderschön. Das ist doch der Kick.
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#8   Typ   10:38:57 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Und was lernen wir daraus?
Alte Messen im Wald feiert man SITZEND. :-S
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#7   Sozialkatholisch   10:11:10 | Mittwoch, 4. Juli 2007
@ GerdEric
Die Schweine aus dem Evangelium wurde aber wahrscheinlich von den Galliern mit dem Dach über dem Kopf gegessen.
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#6   landorganist   10:09:44 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Messe im Wald?
Na, da bleibt ja nur zu hoffen, dass alles mit fundamentalrechten Dingen zugegangen ist. Waren im (Hoch)Altar auch Reliquien eingelassen? Was ist das für eine blaue Figur auf dem Sockel? EB. Levebrve oder die hl. Jungfrau?
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#5   GerdEric   09:59:51 | Mittwoch, 4. Juli 2007
?????
unter Bäumen, wie die alten Germanen… :-$
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#4   Burgorus   09:57:38 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Sehr gut!
Die aus der Dorfkirche vertriebene Gemeinde der Altgläubigen wohnte einer Alten Messe unter freiem Himmel in einem einige Kilometer entfernten Wald bei.
Sehr gut. So hätten es die drei von Seiner Exzellenz, Bischof Algermissen, vertriebenen SJM-Priester auch machen sollen, nicht einfach klein beigeben.
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#3   Sirilo   09:18:30 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Kirchenfeindliches Wochenmagazin
Warum zitiert Kreuz.net eigentlich so beharrlich aus einem Artikel vom 1. März aus dem „kirchenfeindlichen“ Magazin STERN?
Am 30. April 2007 bezeichnete Kreuz.net den STERN als „kirchenfeindlich“; trotzdem betrachtet die Redaktion die „Kirchenfeinde“ als zuverlässige Informationsquelle.
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#2   Czibo Nieznany   09:05:29 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Messe im Grünen, na und?
Am letzten Sonntag – dem mittlerweile abgeschafften Fest vom Kostbaren Blut – fand in der Pfarrkirche von Niafles in Westfrankreich die erste Eucharistie im Neuen Ritus statt. Die aus der Dorfkirche vertriebene Gemeinde der Altgläubigen wohnte einer Alten Messe unter freiem Himmel in einem einige Kilometer entfernten Wald bei.
Die Altgläubigen wissen sich also doch zu helfen. Wenn keine Kirche zur Verfügung steht, gehen sie halt ins Grüne. Ist doch auch mal schön: alte Messe im Freien und Grünen. Die Altgläubigen sind also gar nicht so hilflos, wie man häufig denken könnte. Sie wissen worauf es ankommt und wie man Öffentlichkeitswirkung erzielt.
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#1   Bruder Theophil   08:55:08 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 8, 28-34
In jener Zeit, als Jesus an das andere Ufer kam, in das Gebiet von Gadara, liefen ihm aus den Grabhöhlen zwei Besessene entgegen. Sie waren so gefährlich, dass niemand den Weg benutzen konnte, der dort vorbeiführte. Sofort begannen sie zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Sohn Gottes? Bist du hergekommen, um uns schon vor der Zeit zu quälen?
In einiger Entfernung weidete gerade eine große Schweineherde. Da baten ihn die Dämonen: Wenn du uns austreibst, dann schick uns in die Schweineherde! Er sagte zu ihnen: Geht! Da verließen sie die beiden und fuhren in die Schweine. Und die ganze Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See und kam in den Fluten um.
Die Hirten flohen, liefen in die Stadt und erzählten dort alles, auch das, was mit den Besessenen geschehen war. Und die ganze Stadt zog zu Jesus hinaus; als sie ihn trafen, baten sie ihn, ihr Gebiet zu verlassen.
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