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Mittwoch, 4. Juli 2007 19:06
Ungeordnetes Leben – ungeordneter Staat
„Was für eine mutige Frau!“ – seufzte die ‘Bild’-Zeitung kürzlich. Der Grund für die Begeisterung: Eine deutsche Kultusministerin ist mit ihrer geschlechtlichen Identität durcheinandergeraten.
Karin Wolff hielt die Laudatio bei der Verleihung der Martin-Niemöller-Medaille der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau 2006
Karin Wolff hielt die Laudatio bei der Verleihung der Martin-Niemöller-Medaille der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau 2006
(kreuz.net, Frankfurt am Main) Die hessische CDU-Kultusministerin Karin Wolff (48) „liebt eine Frau“.

Das berichtete die deutsche Boulevard-Zeitung ‘Bild’ am 4. Juli mit Ausrufzeichen.

Die ehemalige Studentin der evangelischen Theologie ist auch stellvertretende Ministerpräsidentin des deutschen Bundeslandes Hessen.

Bis 1995 arbeitete Frau Wolff als Lehrerin für Geschichte und evangelische Religion an der Edith-Stein-Schule in Darmstadt.

Seit 1992 ist sie Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und seit 2002 Mitglied der Kammer für Bildung und Erziehung der ‘Evangelischen Kirche in Deutschland’.

„Jetzt steht die Ministerin ganz offen zu ihrer Liebe“ – triumphiert ‘Bild’.

Die sogenannte Lebensgefährtin der Ministerin ist eine Heilpraktikerin namens Marina Fuhrmann.

Die zwei lernten sich schon vor zwei Jahren kennen. Die Ministerin war Patientin bei der Heilpraktikerin. Frau Wolff litt nach Angaben von ‘Bild’ an Rückenschmerzen.

Frau Fuhrmann betreibt eine Praxis in Wiesbaden. Sie ist Präsidentin des deutschen Verbandes der Osteopathen.

Die sogenannte Osteophatie ist ein überwiegend manuelles Diagnose- und Behandlungskonzept, das auf den US-Arzt Andrew Taylor Still († 1917) zurückgeht.

Das Rückenleiden der Ministerin besserte sich. Die beiden Damen kamen sich näher.

Die Ministerin erklärt vor der ‘Bild’-Zeitung, daß es „keine Liebe auf den ersten Blick“ gewesen sei: „Vielleicht auf den dritten, oder so.“ Erst vor einem halben habe Jahr es dann „gefunkt“.

Seitdem sind Karin Wolff und Marina Fuhrmann eine Paarung.

In dieser Zeit veränderte sich die Ministerin äußerlich. Sie wurde schlanker und trägt jetzt stramme Hosenanzüge. Aus ihren leicht gelockten, halblangen Haaren wurde eine männlich-militärische Kurzhaarfrisur.

Die beiden erklärten vor ‘Bild’, viele gemeinsame Interessen zu haben: „Sport, Musikhören, Lesen, Diskutieren“.

Am wichtigsten sei ihnen aber, „gemeinsam vergnügt und glücklich zu sein“.

Die zwei wohnen im Moment getrennt, sehen sich aber so oft wie möglich.

Für die Schöpfungslehre
Noch am Freitag mühte sich Frau Wolff um das Wohlwollen der Christen.

Sie plädierte vor der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ dafür, im Biologieunterricht auch die Schöpfungslehre der Bibel zu behandeln. Die Kinder sollten nicht mit unterschiedlichen Theorien im Biologie- und im Religionsunterricht verwirrt werden.

Frau Wolff forderte einen „modernen Biologieunterricht“, in dem auch die Grenzen naturwissenschaftlich gesicherter Erkenntnis sowie theologische und philosophische Fragen nach dem Sinn des Seins und der Existenz von Welt und Menschen eine Rolle spielen sollten.

© Bild: EKHN
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 94 Lesermeinungen:
Freitag, 6. Juli 2007 21:03
durchfuxt: @ landorganist
Aber spenden könnten Sie ihm wenigstens etwas. Ein paar Euro für die gute Sache, immerhin hat er ständig hohe Unkosten.
Freitag, 6. Juli 2007 20:27
landorganist: Hihihi,
nur ansatzweise! Das reicht, um diesen Herrn richtig einzuordnen. Mehr wäre reine Zeitverschwendung.
Freitag, 6. Juli 2007 16:47
durchfuxt: @ landorganist
„Pater“ ist er jedenfalls nicht!
Aber das hat er doch auf seiner interessanten und glaubwürdigen Internetseite bewiesen. Haben Sie seine Schriften nicht aufmerksam gelesen?
Freitag, 6. Juli 2007 08:35
landorganist: @durchfuxt
Mir verbietet es der Anstand, Herrn Lingen, mit dem ihm wirklich zustehenden Titel anzureden. „Pater“ ist er jedenfalls nicht!
Freitag, 6. Juli 2007 08:24
Kurt K.: @ Luther
Netter Vergleich. Jetzt vergleiche ich mal was, was genau in ihre Kerbe schlägt:

Sie behaupten, Glaube sei Gut und beanspruchen für sich, dass sie glauben dürfen was sie wollen. Und jetzt sage ich: Wenn Sie Glaubensfreiheit für sich wollen, wie ist es dann, wenn dann jmd kommt, der daran glaubt, dass man jeden Tag öffentlich Hühner schlachten und mit deren Blut Pentagramme auf die Hauswände malen muss, um böse Geister zu vertreiben?

Sie werden doch jetzt einsehen, dass JEDER Glaube zu verbiten ist…

Mord und HS haben ungefähr genausoviel gemeinsam
Freitag, 6. Juli 2007 07:59
kreuzi: eu parlament = sodomie
die sodomisten, die die mehrheit im eu parlament stellen, haben die tage ein sodomie clip veröffentlicht, indem sodomie = homosex propagiert wird. bisher habe ich aus dem sodomstaat deutschland keinerlei empörung gehört. nur vom hochgeachteten polnischen eu parlamentarier giertych von der lpr, ist christlicher widerstand in den median wahrzunehmen.
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