Euthanasie
Sediertes Liebesbedürfnis
Die deutschen Altenheime an der niederländischen Grenze verzeichnen einen ungewöhnlichen Zulauf.
Geburtstagskuchen im Altersheim
Geburtstagskuchen im Altersheim
© Flickr-Benützer „Eggybird“, Lizenz: Creative Commons
(kreuz.net) Sogenannte Ärzte in den Niederlanden haben im Jahr 2005 nach amtlichen Angaben 2.297 Euthanasierungen vorgekommen.

Das entspreche 1,7 Prozent von landesweit insgesamt 136.000 Todesfällen.

Das berichtete die deutsche Tageszeitung ‘Die Welt’ am 3. Juli.

Nach dem Euthanasierungsgesetz des Landes dürfen Krankenvergifter nur „auf Wunsch von Patienten“ tätig werden. Die Bedingung: Der Patient muß unheilbar krank sein, unerträglich leiden und mit seiner Tötung „einverstanden“ sein.

Zur Notschlachtung eines Patienten verabreichten die Todesvögel Gifte, um das Leben des Kranken gezielt zu beenden.

Die in den Niederlanden publizierten Zahlen bedeuten einen leichten Rückgang im Fünfjahresvergleich.

2001 wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums rund 3.500 Fälle von aktiver Sterbehilfe verzeichnet.

Doch zugleich sprach das Ministerium von einer gestiegenen Zahl „palliativer Sedierungen“.

Dabei versetzen Ärzte Menschen mit Medikamenten in Tiefschlaf und führen keine Nahrung und keine Flüssigkeit mehr zu.

Die Zahl der so liquidierten Patienten stieg von 8.500 im Jahr 2001 auf etwa 9.600 im Jahr 2005.

Ein Leser ‘Erwin’ weist im Anschluß an den Artikel darauf hin, daß deutsche Altenheime in der Nähe der niederländischen Grenze einen großen Zulauf aus den Niederlanden verzeichnen:

„Ein Arzt, der seinen hippokratischen Eid ernst nimmt, befaßt sich lieber mit guter Schmerztherapie, die bisher auch in Deutschland leider stark vernachlässigt ist, als mit Euthanasie.“

Eine gute Schmerztherapie bei Sterbenskranken und ein liebevoller Umgang durch die Angehörigen verhindere manch’ einen „Wunsch“ nach Euthanasierung.
      
4 Lesermeinungen
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#4   franco.felice   20:00:09 | Freitag, 6. Juli 2007
@VirFortis: Die gebrechlicheren Senioren „Leider wirds auch bald nichts mehr bringen nach Dt
auszuweichen da Euthanasierungsgebote vielleicht bald Eu weit einsetzen“
Aber wenn’s so weit ist, wird man’s nicht mehr Euthanasie nennen dürfen; weil dieser Ausdruck auf die Untaten des III. Reiches hinweist. Und da eigene Untaten keine sind (eben Un-taten), dürfte der Maulkorb wieder nachgebessert werden.
Wer hat auch ernsthaft gedacht, wenn es erlaubt sei das Leben nach unten zu begrenzen, würde man vor einer Begrenzung nach oben zurückschrecken.
Und so mancher, der über die Morde im Uterus sich nicht entrüstete oder sogar dazu anstiftete, könnte es selbst erleben. „Wer das Schwert ergreift…“ oder so:
Wer aus der Geschichte nicht lernen will, dem geht’s ans Leben!
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#3   möchtegern-kathole   20:24:22 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Aus Sicht der Heuschrecken …
… und das sind nicht nur Finanzinvestoren, sondern auch jene Politiker, die aus den Völkern möglichst viel rausholen wollen, ist das sinnvoll:
* Menschen nicht in die Rente, sondern ins Grab
* Frauen an die Arbeit
* Den sozial Schwachen Hartz4 statt Arbeitslosengeld
Wir sind voll auf Kurs.
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#2   VirFortis   16:52:13 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Die gebrechlicheren Senioren
scheinen Meiner Meinung nach scheinen sie einfach Angst zu haben dass sie umgebracht werden wenn zu wenig Platz für Neue Senioren vorhanden ist. Natürlich lassen sie sich „freiwillig“ umbrigen, falls man sich gegen die „Freiwilligkeit“ wehrt wird halt mit psychologischen Tricks ein bischen nachgeholfen. Leider wirds auch bald nichts mehr bringen nach Dt auszuweichen da Euthanasierungsgebote vielleicht bad Eu weit einsetzen
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#1   Nachtlaterne   16:35:46 | Donnerstag, 5. Juli 2007
niemals wieder…
…wird es in demokratischen ländern eine massentötung ohne die worte humanität, liberalität und toleranz geben!
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