Ein erbärmlicher Esel
In den Exerzitien des indischen Paters James Manjackal werden viele Teilnehmer durch zahlreiche Heilungswunder beeindruckt. Interview.
(kreuz.net) Pater James Manjackal ist ein indischer Exerzitienprediger, der im stark entchristlichten
Westeuropa sehr erfolgreiche Einkehrtage hält. In einem Interview sprach er auch über seine Gabe der
Wunderheilung.
Pater James, wie haben Sie das Charisma der Heilung erlangt?
Pater James Manjackal: Ich habe das Charisma der Heilung empfangen, als ich zu predigen anfing. Mit diesen Predigten habe ich nach meiner Taufe im Heiligen Geist angefangen.
Und dann?
Pater James Manjackal: Anschließend begann der Herr anhand zahlreicher Charismen mit mir zu arbeiten. Er bestätigte mein Predigen mit begleitenden Zeichen (Mk 16,19-20).
Besitzen Sie noch weitere Charismen?
Pater James Manjackal: Der Heilige Geist hat mir
offensichtlich auch das Charisma des Predigens und des Singens geschenkt. Das sind Dinge, die ich nie
zuvor in meinem Leben getan hatte.
Er hat mir das Charisma verliehen, in Zungen zu beten und zu singen, das Charisma des Wortes der Weisheit und der Erkenntnis, das Charisma der Prophezeiung, der Visionen, Botschaften.
Was ist ihr persönliches Verhältnis zu diesen Charismen?
Pater James Manjackal: Wenn ich an diese Charismen denke, fühle ich mich demütig und unwürdig. Denn ich weiß, daß ich selber nichts bin.
Alles, was ich habe, wurde vom Herrn geschenkt.
Ich bin ein erbärmlicher Esel, auf dem der Herr zu unterschiedlichen Orten und in verschiedene Länder reitet, um in die Herzen der Menschen einzudringen und so Herr und Erlöser ihres Lebens zu werden.
Wozu dienen diese Charismen?
Pater James Manjackal: Alle Charismen und Gaben wurden mir geschenkt, um Jesus und Seinem Reich zu dienen.
Nach allen Exerzitien möchte ich sagen: „Ich, ein nutzloser Diener, habe lediglich meine Schuldigkeit geleistet.“ (Lk 17,10)
Sie reden, als ob Wunder etwas Alltägliches wären.
Pater James Manjackal: Ja, Wunder geschehen täglich in unserem Leben. Selbst unser eigenes Leben ist ein Wunder.
Wie kann man Wunder erfahren?
Pater James Manjackal: Wenn wir im Glauben leben, können wir die Hände Gottes und Seine Wunder in den alltäglichen Geschehnissen des Lebens erfahren.
Was ist ein Wunder?
Pater James Manjackal: Ein Wunder ist nicht notwendigerweise ein außergewöhnliches, unerwartetes, pompöses Ereignis, wie etwa die augenblickliche Heilung von Krebs oder Multipler Sklerose während eines Gebetes, oder die plötzliche Bekehrung eines Sünders, der fünfzig Jahre lang ohne Gott lebte. Natürlich passiert das alles bei den Exerzitien.
Welche Wunder meinen Sie?
Pater James Manjackal: Es ist ein Wunder, daß ich bei meinen Reisen keine Unfälle erleide. Es ist ein Wunder, daß Gott mich in mehr als 86 Länder geführt hat, um Sein Evangelium zu predigen, und das, obwohl ich außer meiner Muttersprache nur eine weitere Sprache kenne: Englisch.
Oder?
Pater James Manjackal: Es ist auch ein Wunder, daß Tausende von Menschen mich lieben und sich um mich kümmern, während ich wie ein Landstreicher umherziehe.
Es ist ein Wunder, daß ich schon 61 Jahre auf Erden lebe. Ich sehe den Finger Gottes in den alltäglichen Ereignissen meines Lebens – von morgens bis abends und von abends bis morgens.
Pater James Manjackal wird vom 3. bis 5. August in Linz eine Veranstaltung für Jugendliche abhalten. Informationen . Vom 6. bis 9. September wird er im Bistum Würzburg Exerzitien halten. Informationen .
© Titelbild: Flickr-Benützer „M Kuhn“, Lizenz: Creative Commons
Pater James, wie haben Sie das Charisma der Heilung erlangt?
Pater James Manjackal: Ich habe das Charisma der Heilung empfangen, als ich zu predigen anfing. Mit diesen Predigten habe ich nach meiner Taufe im Heiligen Geist angefangen.
Und dann?
Pater James Manjackal: Anschließend begann der Herr anhand zahlreicher Charismen mit mir zu arbeiten. Er bestätigte mein Predigen mit begleitenden Zeichen (Mk 16,19-20).
Besitzen Sie noch weitere Charismen?

Er hat mir das Charisma verliehen, in Zungen zu beten und zu singen, das Charisma des Wortes der Weisheit und der Erkenntnis, das Charisma der Prophezeiung, der Visionen, Botschaften.
Was ist ihr persönliches Verhältnis zu diesen Charismen?
Pater James Manjackal: Wenn ich an diese Charismen denke, fühle ich mich demütig und unwürdig. Denn ich weiß, daß ich selber nichts bin.
Alles, was ich habe, wurde vom Herrn geschenkt.
Ich bin ein erbärmlicher Esel, auf dem der Herr zu unterschiedlichen Orten und in verschiedene Länder reitet, um in die Herzen der Menschen einzudringen und so Herr und Erlöser ihres Lebens zu werden.
Wozu dienen diese Charismen?
Pater James Manjackal: Alle Charismen und Gaben wurden mir geschenkt, um Jesus und Seinem Reich zu dienen.
Nach allen Exerzitien möchte ich sagen: „Ich, ein nutzloser Diener, habe lediglich meine Schuldigkeit geleistet.“ (Lk 17,10)
Sie reden, als ob Wunder etwas Alltägliches wären.
Pater James Manjackal: Ja, Wunder geschehen täglich in unserem Leben. Selbst unser eigenes Leben ist ein Wunder.
Wie kann man Wunder erfahren?
Pater James Manjackal: Wenn wir im Glauben leben, können wir die Hände Gottes und Seine Wunder in den alltäglichen Geschehnissen des Lebens erfahren.
Was ist ein Wunder?
Pater James Manjackal: Ein Wunder ist nicht notwendigerweise ein außergewöhnliches, unerwartetes, pompöses Ereignis, wie etwa die augenblickliche Heilung von Krebs oder Multipler Sklerose während eines Gebetes, oder die plötzliche Bekehrung eines Sünders, der fünfzig Jahre lang ohne Gott lebte. Natürlich passiert das alles bei den Exerzitien.
Welche Wunder meinen Sie?
Pater James Manjackal: Es ist ein Wunder, daß ich bei meinen Reisen keine Unfälle erleide. Es ist ein Wunder, daß Gott mich in mehr als 86 Länder geführt hat, um Sein Evangelium zu predigen, und das, obwohl ich außer meiner Muttersprache nur eine weitere Sprache kenne: Englisch.
Oder?
Pater James Manjackal: Es ist auch ein Wunder, daß Tausende von Menschen mich lieben und sich um mich kümmern, während ich wie ein Landstreicher umherziehe.
Es ist ein Wunder, daß ich schon 61 Jahre auf Erden lebe. Ich sehe den Finger Gottes in den alltäglichen Ereignissen meines Lebens – von morgens bis abends und von abends bis morgens.
Pater James Manjackal wird vom 3. bis 5. August in Linz eine Veranstaltung für Jugendliche abhalten. Informationen . Vom 6. bis 9. September wird er im Bistum Würzburg Exerzitien halten. Informationen .
© Titelbild: Flickr-Benützer „M Kuhn“, Lizenz: Creative Commons
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
4. Ein erbärmlicher Esel
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Samstag, 7. Juli 2007 16:08
TheCrow: Katholisch und gut
Pater James Manjackel vertritt die Katholische Lehre !
Und ist dabei nicht zimperlich und dass ist auch gut so !
Das Hauptproblem in Österreich oder Deutschland sind
die sogenannten „Liberalen“ die sich von der Lehre
in allen wichtigen Punkten getrennt haben.
Und ist dabei nicht zimperlich und dass ist auch gut so !
Das Hauptproblem in Österreich oder Deutschland sind
die sogenannten „Liberalen“ die sich von der Lehre
in allen wichtigen Punkten getrennt haben.
Freitag, 6. Juli 2007 19:22
Sentinel: @ Author
Wußten sie, daß Esel intelligenter sind als Menschen?
Ein Esel geht nur dann, wenn er gehen will!
Ein Mensch geht, wenn ihm befohlen wird zu gehen!
Ein Esel arbeitet nur dann, wenn er arbeiten will!
Ein Mensch macht dies zu Gottes Wohlgefallen!
Dumm, sau dumm daran ist nur: Während der Esel das macht, was er will und dennoch vor Gottes Augen Gnade findet, schuftet sich der doofe Mensch zu Tode und verspielt seine Gnade vor Gott damit, indem er immer nur nach Befehlen handelt.
Ein Esel geht nur dann, wenn er gehen will!
Ein Mensch geht, wenn ihm befohlen wird zu gehen!
Ein Esel arbeitet nur dann, wenn er arbeiten will!
Ein Mensch macht dies zu Gottes Wohlgefallen!
Dumm, sau dumm daran ist nur: Während der Esel das macht, was er will und dennoch vor Gottes Augen Gnade findet, schuftet sich der doofe Mensch zu Tode und verspielt seine Gnade vor Gott damit, indem er immer nur nach Befehlen handelt.
Freitag, 6. Juli 2007 13:51
Strepto von Kokke: @Genoveva
Zumindest sollte man für alle Fälle einen Notarzt vor der Tür stehen haben. Man weiss ja bei solchen
Geist Ein- und Austritten nie in welchem Zustand die so Be- und Gefallenen wieder zu sich kommen.
Der Pater sollte sich sicherheitshalber vorher schriftlich bestätigen lassen, dass er für mögliche Spätfolgen nicht haftbar zu machen ist. Man stelle sich das einmal vor, eine vorher tüchtige Hausfrau entwickelt sich zur andauernden Zunngenrednerin und quasselt die ganze Nachbarschaft mit irgendwelchen fremden Sprachen zu, die niemand kennt. Der Ehemann kann doch einpacken und den Wohnort wechseln.
Naja, waren nur so mal meine Gedanken. Ich habs jedenfalls lieber, wenn meine Frau schweigt und nicht in den Armen irgendwelcher geistheilenden Hilfskräfte landet, wobei mich das verlinkte Bild bezüglich der Fangtechnik auch ein wenig nachdenklich stimmt.
Der Pater sollte sich sicherheitshalber vorher schriftlich bestätigen lassen, dass er für mögliche Spätfolgen nicht haftbar zu machen ist. Man stelle sich das einmal vor, eine vorher tüchtige Hausfrau entwickelt sich zur andauernden Zunngenrednerin und quasselt die ganze Nachbarschaft mit irgendwelchen fremden Sprachen zu, die niemand kennt. Der Ehemann kann doch einpacken und den Wohnort wechseln.
Naja, waren nur so mal meine Gedanken. Ich habs jedenfalls lieber, wenn meine Frau schweigt und nicht in den Armen irgendwelcher geistheilenden Hilfskräfte landet, wobei mich das verlinkte Bild bezüglich der Fangtechnik auch ein wenig nachdenklich stimmt.
Freitag, 6. Juli 2007 13:13
Genoveva: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 6. Juli 2007 12:06
Sozialkatholisch: @ palestrina
Das einzige Charisma was in der Tradition so nicht direkt vorkommt ist das Zungenreden und dem steht Paulus jedenfalls im öffentlichem Gebrauch auch sehr distanziert gegenüber.
Freitag, 6. Juli 2007 11:56
palestrina: Sieht komisch aus, dennoch:
Kann mal jemand fundiert aus der Sicht der Tradition diese Charismen wie Zungenrede, prophetisches Reden usw. ohne Böswilligkeit einordnen? Paulus erwähnt sie ja, ordnet sie gegen Mißbräuche, verurteilt sie aber nicht grundsätzlich. Später kommen sie in der Tradition der Kirche gar nicht mehr vor. Ich habe in einem anderen Tradiforum diese Frage schon vor Jahren gestellt und es gab nie eine vernünftige Antwort.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.






