Politik
Pathologischer Selbsthaß des Abendlandes
In Europa haben wir einen Wetterwinkel – Frankreich. An Frankreich kann man viele Veränderungen frühzeitig erkennen, die erst später auf andere Länder übergehen. Von Otto von Habsburg.
Frankreich als Wetterwinkel
Frankreich als Wetterwinkel
© David Liuzzo
(kreuz.net) Wir müssen die Menschen wieder auf den Boden der christlichen Geschichte Europas stellen, damit sie wieder wissen, was sie haben. Wir müssen wieder mehr Erde und weniger Asphalt an unseren Schuhen tragen.

Gerade in den Ländern, die in den vergangenen Jahren vom sowjetischen Joch befreit worden sind, sehe ich dafür gute Zeichen.

In Europa haben wir einen Wetterwinkel – Frankreich. An Frankreich kann man viele Veränderungen frühzeitig erkennen, die erst später auf andere Länder übergehen.

Vor zwei Jahren beging unser Nachbarland die Hundertjahrfeier der Trennung von Kirche und Staat. Man spricht von „Laizismus“.

Otto von Habsburg
Otto von Habsburg
In der Bevölkerung finden Sie jetzt auf einmal ein Umdenken, eine Suche nach einem neuen Verhältnis von Kirche und Staat.

Der [damalige] Präsidentschaftskandidat Nicolas Sarkozy stellt in seinem Buch „Die Republik, die Religionen, die Hoffnung“ jetzt den gesamten Laizismus in Frage.

Darin bekennt er auch ganz offen, ein praktizierender Christ zu sein.

Ich bin überzeugt, daß es zu einer Re-Christianisierung oder zu einer Re-Vitalisierung des Christentums in Europa kommt. Ich sehe viele Zeichen, die das bestätigen.

Wer, außer der katholischen Kirche, hätte weltweit solche Jugendtreffen zustande gebracht?

Wir leben in einer Zeit großer Veränderungen.

Die Lebensbedingungen sind heutzutage ganz andere als früher. Die junge Generation hat das verstärkte Bedürfnis nach Halt. Sie befindet sich auch wieder mehr auf der Suche nach Gott. Diese Chance gilt es zu nutzen.

Vor allem müssen junge, christliche Menschen in die Positionen kommen, wo Entscheidungen, auch für Europa, getroffen werden. Hier müssen sie für ihren Glauben eintreten, hier müssen sie ihren Glauben auch verteidigen.

In einer gewissen Weise müssen sie auch für den Glauben kämpfen.

Ich glaube, daß das eine wunderbare Aufgabe gerade für jüngere Leute ist.

Sie ist sicherlich nicht leicht. Aber sie ist es wert, angepackt zu werden. Wir müssen jedoch unseren Beitrag dazu leisten und dürfen nicht tatenlos anderen das Feld überlassen.

Aus einem März-Interview des österreich-ungarischen Thronfolgers mit dem katholischen Hilfswerk ‘Kirche in Not’.
      
83 Lesermeinungen
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#83   Benedikt   18:02:09 | Montag, 6. August 2007
@ Rudolfus
Ein Reich, das trotz seinem Weltkriegssieg zerfallen ist, das ist dagegen das Britische Imperium ab 1945 –
welches Anfang 20. Jahrhundert auch den Krieg gegen das 1871 gegründete Deutsche Reich unbedingt haben wollte (zusammen mit Frankreich in seiner „entente cordiale“)
Das ist an allen historischen Tatsachen vorbei behauptet. Tatsache ist, das GB ab 1890 sogar überlegte, seine Isolierung auf dem Kontinent aufzugeben und ein Bündnis mit Deutschland einzugehen. Grund war vor allem ein Gegensatz(!) zu Frankreich bei der Aufteilung Afrikas. Dieser Konflikt konnte allerdings 1904 beigelegt werden. Die Deutschen unter dem Dilettantenkaiser Wilhelm II. dagegen glaubten, zwischen einem Bündnis mit Russland oder England wählen zu können und reagierten trotz britischen Werbens hinhaltend – die sogenannte „Politik der freien Hand“. Die aggressieve Rüstungspolitik tat ihr übriges dazu, dass Briten, Franzosen und Russen engere Kontakte aufnahmen.
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#82   Rudolfus   15:13:02 | Mittwoch, 1. August 2007
@Sirilo / Österreich-Ungarn ist nicht aus innenpolitischen Gründen zerfallen.
Österreich-Ungarn ist 1918 zerfallen, weil die USA, Frankreich und Großbritannien über Österreich-Ungarn und Deutschland triumphiert haben.
Hätten Wien und Berlin ab 1917 den Krieg gewonnen – wie dies ohne den US-Kriegsbeitritt 1917 geschehen wäre –, wäre selbstverständlich Österreich-Ungarn gestärkt hervorgegangen, so wie die Gegenseite UK, USA und Frankreich 1918.
Ein Reich, das trotz seinem Weltkriegssieg zerfallen ist, das ist dagegen das Britische Imperium ab 1945 –
welches Anfang 20. Jahrhundert auch den Krieg gegen das 1871 gegründete Deutsche Reich unbedingt haben wollte (zusammen mit Frankreich in seiner „entente cordiale“) – London bekam seinen Krieg gegen Deutschland 1914 durch Österreich-Ungarns Serbienkrieg.
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#81   HeinrichderZweite   21:49:01 | Dienstag, 31. Juli 2007
Lieber Sirilo,
das Hauptproblem war hat wohl, dass man sowohl in Österreich, wie auch in Deutschland noch an Ritterlichkeit und das Gute im Menschen glaubte. Wenn man nach dem 70er Krieg Frankreich so geschlachtet hätte, wie das dann mit Deutschland im Versailler Vertrag geschehen ist, dann wäre die Geschichte sicher anders verlaufen. Dazu war man halt zu dumm und zu „edel“.
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#80   Sirilo   21:36:08 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Heinrich II.
Die Behauptung, BuH hätte osmanisch bleiben sollen, habe ich ja gar nicht ausgesprochen. Deshalb bin ich ja nicht der richtige Adressat für die Frage nach dem Warum.
Ich hätte gern von Rudolfus gehört, daß diese Annexion „unbestritten ein politischer Fehler war“. Aber da er ja nichts vom inneren Verfall der k.u.k. Herrschaft wissen will, drückt er sich um die Beantwortung dieser Frage.
Im übrigen bin ich der Meinung, daß ein fähiger Politiker es vermeidet, in Situationen zu geraten, in denen es sehr schwer ist, keinen Fehler zu machen…
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#79   HeinrichderZweite   21:27:08 | Dienstag, 31. Juli 2007
Nee, Sirilo,
ich bin zwar ein alter Ego, nicht aber Rudolfs Alter Ego! Wieso wollen Sie nicht, dass Ihnen eine Frage gestellt wird! Dass die Annexion von Bosnien und Herzegowina durch Österreich-Ungarn ein politischer Fehler de.wikipedia.org/…ische_Annexionskrise war, das ist ja ziemlich unbestritten. Der Status quo war aber wohl auch unhaltbar. Es gibt halt Situationen in denen es sehr schwer ist keinen Fehler zu machen.
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#78   Sirilo   21:14:15 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Heinrich II.
Ich habe zuerst gefragt – und zwar Rudolfus (Sie sind doch nicht etwa sein Alter Ego?). Und die Methode, Fragen durch Gegenfragen zu beantworten, mag ich überhaupt nicht.
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#77   HeinrichderZweite   21:02:27 | Dienstag, 31. Juli 2007
Lieber Sirilo,
Bosnien und Herzegowina verblieb formell beim Osmanischen Reich, wurden allerdings gemäß Art. 25 des Berliner Friedens vom 13. Juli 1878 unter österreichisch-ungarische Verwaltung gestellt. Beantworten doch Sie die Frage, warum Bosnien und Herzegowina 1908 unbedingt noch osmanisch = türkisch bleiben sollte!
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#76   Sirilo   20:50:22 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Rudolfus
„Der Kaiser hätte nur gleichzeitig die Beziehung der slawischen Völker zur Kaiserkrone neu ordnen müssen.“
schrieben Sie selber. Sehen Sie, das ist es eben: der „gütige“ Kaiser war unfähig, die Beziehung seiner Völker zur Kaiserkrone zu ordnen.
Er war auch unfähig, ein wirkliches Familienleben zu führen: die Tragik seiner Frau und seines Sohnes (und seines späteren Thronfolgers) sprechen Bände.
Rudolfus, Sie sind ein Meister im Ausblenden aller Fakten, die nicht in Ihr geschöntes Geschichtsbild passen. Ein Meister der Verdrängung. Wenn ich Buddhist wäre, würde ich sagen, Sie seien vielleicht sogar die Reinkarnation von Franz Joseph I. Der hat auch alles ausgeblendet, was ihm nicht gefiel.
Und der „entscheidende Fehler im 67. Jahre seiner Regierung“, wie Sie schreiben, war eben ein weiterer Beweis seiner beschränkten Fähigkeiten.
Und meine Frage haben Sie immer noch nicht beantwortet: Warum hat F.J.I. 1908 Bosnien und Herzegowina annektiert?
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#75   HeinrichderZweite   20:28:01 | Dienstag, 31. Juli 2007
Lieber Rudolfus,
Möge sich Gott auch der Seelen dieser Völker erbarmen.
… haben Völker Seelen? Was ist das für eine krude Philosophie?
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#74   Rudolfus   20:00:00 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Der Ausgleich mit Ungarn war kein Fehler.
Der Kaiser hätte nur gleichzeitig die Beziehung der slawischen Völker zur Kaiserkrone neu ordnen müssen.
Nach dem Fall des Reiches kamen alle Sudetendeutschen zur Tschechoslowakei unter tschechischer Führung, die bereits in den frühesten Anfängen die Ausrottung der 3,2 Millionen Deutschen in der Tschechoslowakei plante, die den USA versicherte, ein Staat „wie die Schweiz“ sein zu wollen.
Der Staat wurde „Tschechoslowakei“ genannt, obwohl die zweitgrößte Volksgruppe in der CSR die Deutschen waren – und nicht die Slowaken: Dies ist bereits ein Anzeichen, was die Tschechen mit den Deutschen in Wirklichkeit planten.
Die ungarische Minderheit hat auch bis heute größtenteils in der Slowakei überlebt.
In die Richtung der Tschechei nach dem Genozid ab 1945 an der deutschen Nation kann man nur für die Zukunft sagen:
Unrecht gut gedeihet nicht!
Denn gemäß einer alten Prophezeiung sind zuerst die „Böhmerdeutschen“ dran – dann aber wird es aber irgendwann auch den Tschechen ähnlich ergehen.
Dies ist noch nicht geschehen – auch nicht durch die Russen.
Möge sich Gott auch der Seelen dieser Völker erbarmen.
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#73   Ansbach.Dragoner   19:51:03 | Dienstag, 31. Juli 2007
KronprinzRudolfus
ein weiterer Fehler von ihm war der Ausgleich mit Ungarn da dies von dem slawischen Teil der Monarchie als eine Beleidigung und Zurücksetzung empfunden wurde.
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#72   Rudolfus   19:46:23 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Leblhuber / Kaiser Franz Joseph I. hat zwar im militärischen und technologischen Bereich versagt,
dafür war er ein guter Kaiser, der immerhin alle seine Völker 66 Jahre äußerst erfolgreich und gütig regiert hat (1848-1914)!
Diese großen Erfolge von fast 70 Jahren hat der alte Kaiser durch einen entscheidenden Fehler im Jahre 67 seiner Regierung zunichte gemacht: Nämlich einen Krieg mit Serbien, und somit mit Rußland, zu beginnen – allerdings nicht aus politischen Erwägungen heraus, sondern, um die Ermordung des Erzherzog-Thronfolgers zu rächen!
Der Zorn ist leider auch ein schlechter Ratgeber für einen Kaiser!
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#71   Leblhuber   19:35:43 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Rudolfus:
Ein „unfähiges Reich“ hätte kaum den gesamten Weltkrieg hindurch seine Bürger gebracht, für das Reich zu kämpfen – nämlich bis zur Kapitulation 1918.
Sie sind ein Meister der Ausblendung. Gratulation! In welcher Welt leben Sie eigentlich? Bedauerlich für Sie, aber es ist leider nicht so, dass alles was nicht in Ihr Weltbild passt, nicht geschehen sein durfte.
Das Habsburgerreich war ein Vielvölkerstaat, in dem die Deutsch sprechende Bevölkerung in der Minderheit war. Abgesehen vom seit 1867 privilegierten Ungarn empfanden die Völker das Reich als „Völkerkerker“.
Franz Josef war ein Trottel, der vielleicht zu einem subalternen Beamten getaugt hätte, nie und nimmer aber für die Rolle als Kaiser. Sowohl sein Sohn als auch seine Frau waren ihm intellektuell haushoch überlegen. Ein schlecht beratenes nationales Denkmal mit Scheuklappensicht.
Weder die Italiener, noch die Tschechen, noch die Polen, noch die Ukrainer, noch die Rumänen, noch die Kroaten, noch die Serben, noch die Slowaken noch die Slowenen haben alle freiwillig gekämpft. Und danach konnte dann Clemenceau sagen: „Und der Rest ist Österreich.“
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#70   Rudolfus   19:07:15 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Sirilo / Die Propaganda gegen das Haus Habsburg-Lothringen
Ihrer Behauptung über das Habsburgerreich widerspreche ich selbstverständlich.
Es war keineswegs ein „abgewirtschaftetes Reich“, sondern ein zukunftsweisendes Reich, das in vielem ein Vorgänger der heutigen EU-Nationalitätengesetze ist.
Ein „unfähiges Reich“ hätte kaum den gesamten Weltkrieg hindurch seine Bürger gebracht, für das Reich zu kämpfen – nämlich bis zur Kapitulation 1918.
Herabgewirtschaftet wurde dagegen das Britische Reich durch seinen antipreußischen Premierminister Churchill,
in dem er alle Kräfte des Imperiums aufwandte, um Deutschland in Europa ein für allemal zu vernichten:
Das ist dem Britannienpremier zwar gelungen,
dafür ist ab 1945 auch das Britische Imperium zerfallen (und genau das hatte ihm auch Spaniens Herrscher Franco zu Kriegsbeginn prophezeit gehabt).
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#69   Sentinel   19:01:48 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Sirilo
Betreff: Habsburger …
So weit ich weiß, haben diese degenerierten Deppen doch denWK I doch erst verursacht. Also nicht hier behaupten, Sie wären da hinein gezogen worden. Sie waren die Veranstalter dieses Spaßes, der so vielen treuen und ehrlichen Christen das Leben kostete und deren Seelen für immer der Hölle übergab.
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#68   Sirilo   18:54:41 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Rudolfus: Habsburger
Sie leugnen also, daß die Habsburger in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg schon eine abgewirtschaftete Dynastie waren, der es nicht mehr gelang, ihr sehr disparates Reich angemessen zu regieren und zusammenzuhalten? Der Selbstmord des Kronprinzen Rudolf war doch ein eindrückliches Vorzeichen für den Abstieg dieser Dynastie!
Warum hat Österreich-Ungarn 1908 Bosnien und die Herzegowina annektiert? Warum hat sich dieses Reich denn in den Weltkrieg hineinziehen lassen?
Wären die letzten Habsburger fähiger gewesen, dann gäbe es das Reich heute noch. Aber alle Dynastien, die innerlich am Ende waren, sind auf dem Scherbenhaufen der Geschichte gelandet: Habsburg, Hohenzollern, Romanow.
P.S. Das Sie anscheinend über das „Britentum“ besser Bescheid wissen als die Briten selber, enthalte ich mich in Zukunft jedes Kommentars zu Ihren diesbezüglichen Fiktionen.
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#67   Rudolfus   18:38:58 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Sirilo / Das Haus Habsburg-Lothringen
Wegen erwiesener Unfähigkeit…der letzten Generationen des Hauses Habsburg gibt es das Habsburger-Reich nicht mehr. Es ist zum Lachen, daß gewisse Leute davon träumen, ausgerechnet mit einer abgewirtschafteten Dynastie wieder ein katholisches Reich zu errichten…
Hierin sitzen Sie einer alten Propagandamär auf, nämlich von der „Unfähigkeit der Habsburger“, ihre Reiche zu regieren:
Das Haus Habsburg hat seine äußerst erfolgreiche Regierung über zahlreiche Völker eingehend bewiesen, nämlich jahrhundertelang bis zum verlorenen Krieg 1918,
der nur wegen des US-Kriegseintrittes verlorenging.
Hätte es London nicht geschafft, Washington und die USA zum Kriegseintritt bewegen, hätte das Deutsche Kaiserreich über das Britische Weltreich ab 1917 gesiegt.
Millionen Deutsch-US-Amerikaner wurden durch die volksbritische US-Staatsführung gezwungen, in der WK-I-Zeit die deutsche Sprache aufzugeben, in Schulen, Medien, Kirchen und Ortsnamen – und Präsident Theodore Roosevelt zog in den Krieg nach Europa, obwohl er auch mit den Stimmen der größten damaligen Minderheit der Deutsch-US-Amerikaner gewählt worden war.
1918 bedeutet nicht nur den Sieg des Britentums über das Deutschtum, sondern auch den Sieg eines protestantischen Weltreiches gegen das römisch-katholische Kaiserreich Österreich,
welches der wichtigste Verbündete des Papstes in Europa war, zusammen mit dem Königreich Spanien.
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#66   Benedict   18:11:29 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Sirilo / Staatsvolk und Landesbezeichnung
Der Begriff „Staatsvolk“ bezeichnet ja auch lediglich die Einwohner eines Staates.
Ob sich ein Staatsvolk als Nation sieht, das ist eine interne Bezeichnungsfrage.
Frankreichs Staatsvolk betrachtet sich als Nation.
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#65   Rudolfus   17:59:36 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Sirilo / Auch die Inder sind alle Inder,
und alle Briten sind Briten.
Leugnen Sie doch nicht, daß die Briten Briten sind!
Ob die Schotten zuerst Schotten, die Engländer zuerst Engländer und die Waliser zuerst Waliser sind, ist ja auch keine britische Besonderheit.
Auch die Bretonen sind zwar Franzosen, aber zuerst Bretonen und haben auch ein Bretonisch als Regionalsprache.
Und auch die Bayern sind zwar Deutsche, aber zuerst Deutsche, und haben ebenso das Bayerische.
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#64   Sirilo   17:52:53 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Rudolfus
Rudolfus, schreiben Sie doch bitte nur über Dinge, von denen Sie etwas verstehen!
Sie schreiben: „Ein gemeinsames Staatswesen besitzt auch ein gemeinsames Staatsvolk,“
Nehmen wir doch mal den Fall Indien: Dort gibt es 14 große Völker, deren Sprachen der Rang von „Nationalsprachen“ verliehen wurde, und dazu mehr als 100 kleinere Völker, die über eigene Sprachen verfügen. Ein Staatsvolk gibt es dort nicht. Was aber nicht verhindert, daß alle Inder sich als eine Nation im politischen Sinn verstehen.
„Briten“ sind wie Inder, Belgier und Schweizer nicht
Angehörige eines „Staatsvolkes“, sondern einer politischen Nation, die – wie Indien, Belgien und die Schweiz – aus verschiedenen kulturell und sprachlich unterschiedlichen Völkern besteht.
Im übrigen ist die Staatskirche in England nicht protestantisch, sondern anglikanisch, und in Wales gibt es überhaupt keine „Landeskirche“.
Da ich aus Schottland stamme, weiß ich wohl über dieses Thema ein wenig besser Bescheid als Sie!
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#63   Rudolfus   16:49:49 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Benedikt
Es ist alles dasselbe Gedankengut, das auch die Französische Revolution auslöste.
Sie irren, wenn sie die Französische Revolution als ein unabhängiges Kapitel zu betrachten.
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#62   Benedikt   16:44:29 | Dienstag, 31. Juli 2007
@ Rudolfus
Sowohl die französischen Revolutionäre als auch spätere Staatsreformer beriefen sich auf das aufklärerische Gedankengut. Das heißt noch lange nicht, dass sie sich die französische Revolution zum Vorbild nahmen.
Die Deutschen zB haben in der Paulskirchenversammlung durchaus Elemente der Aufklärung und der neuen Staatslehre übernommen, eine Abschaffung der Monarchie sah die Paulskirchenverfassung dagegen nicht vor. Auch sonst ist mir kein Staat bekannt, der wegen der Frz. Revolution eine Republik wurde.
Auch die heutigen europäischen und amerikanischen Republiken basieren auf diesem freimaurerischen und jakobinischen Gedankengut.
Die USA sind doch älter als die Französische Revolution. Das bestätigt meine obige Aussage, wonach die Ideale der Aufklärung, und nicht die Frz. Revolution Vorbildcharakter hatten.
Dass die Übernahme dieser Ideen letztendlich eine Folge des Versagens der bestehenden Staatstheorien gewesen ist, haben Sie meines Erachtens richtig erkannt.
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#61   Rudolfus   16:19:47 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Benedikt / Die Französische Revolution und ihr Gedankengut
1918 lag die Französische Revolution schon knapp 130 Jahre zurück; inzwischen hatten sich in Frankreich etliche Republik und Monarchieformen die Klinke in die Hand gegeben. 1918 konnte demnach kein Staat mehr „wegen der frz. Revolution“ eine Republik werden.
Selbstverständlich hatte die Französische Revolution einen Vorbildcharakter und hat durch ihre erfolgreich durchgeführte Revolution ihre Ideale in ganz Europa verbreitet, selbst nach dem Ende der I. Französischen Republik.
Auch die jetzige V. Französische Republik beruft sich auf die Ideologie dieser Revolution, auch wenn die V. Republik nicht direkt die damalige I. Republik ist, die aus der Revolution hervorgegangen ist.
Auch die heutigen europäischen und amerikanischen Republiken basieren auf diesem freimaurerischen und jakobinischen Gedankengut.
Aus diesen Zeiten der absolutistischen katholischen Monarchien rührt auch die alte Feindschaft zwischen der katholischen Kirche und der Freimaurerei her.
In vielen Punkten hat die Freimaurerei mit Sicherheit die richtigen Fragen über die Mißstände in den Bereichen der totalitären katholischen Monarchien (oder Tyranneien) und des Staatskirchenwesens gestellt.
Das französische Königreich der Bourbonen war über lange Zeit hinweg ein völlig untragbares Tyrannenreich von despotischen Königen geworden,
ebenso waren die Zeitalter der Scheiterhaufenverbrennungen und der staatlichen und kirchlichen Folterungsmentalität in ganz Europa ein katastrophaler Zustand.
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#60   Benedikt   15:54:03 | Dienstag, 31. Juli 2007
@ gilbert
Man stelle sich nur vor, aus Frankreich kam auch die schlimme französische Revolution, wegen denen ganz Europa republikanisch wurde, sogar Österreich, aber erst 1918.
1918 lag die Französische Revolution schon knapp 130 Jahre zurück; inzwischen hatten sich in Frankreich etliche Republik und Monarchieformen die Klinke in die Hand gegeben. 1918 konnte demnach kein Staat mehr „wegen der frz. Revolution“ eine Republik werden. Wegen der französischen Revolution ist überhaupt kein Staat zu einer Republik geworden, jedenfalls nicht auf Dauer.
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#59   Rudolfus   15:06:17 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Sirilo / Sie benützen lediglich andere Wörter,
die inhaltlich dasselbe aussagen.
Großbritannien ist nicht irgendein Staatenbund wie die EU oder wie der frühere Deutsche Bund, sondern es ist ein gemeinsames Staatswesen.
Ein gemeinsames Staatswesen besitzt auch ein gemeinsames Staatsvolk.
Alle drei Länder Großbritanniens werden von Briten bewohnt, die einen gemeinsamen Staat und eine gemeinsame Sprache haben und damit auch zurecht als ein gemeinsames Volk betrachtet werden können.
Die ländereigenen Verwaltungen und innerkulturen Unterschiede sind in allen großen Staaten der Welt gegeben, auch in Deutschland, Spanien und in den USA.
Ein Volk, das eine gemeinsame Sprache und Kultur hat, ist auch ein gemeinsames Volk.
Das sind die Briten.
Nordirland hat mit Großbritannien nichts zu tun, wird aber gleichfalls von Briten mitbesiedelt – zum Schaden Irlands und der Iren.
Konfessionell sind alle drei Länder Großbritanniens Protestanten, auch wenn die Landeskirchen andere sind.
Diese Unterschiede haben wir mit den deutschen Landeskirchen auch, ebenso in der eigenständigen Verwaltung von deutschen Länder.
Im gesamten Britischen Imperium werden Briten angesiedelt, die zwar aus drei ursprünglichen Völkern bestehen, aber ein Volk bilden, nicht anders als in der deutschen Nation, die ebenso ein Volksgemisch ist.
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#58   Aleph †   14:42:41 | Dienstag, 31. Juli 2007
Diese libertinären Gedankengänge aus Frankreich
Man stelle sich nur vor, aus Frankreich kam auch die schlimme französische Revolution, wegen denen ganz Europa republikanisch wurde, sogar Österreich, aber erst 1918.
Man muss Frankreich immer im Auge behalten, was sich da entwickelt. Cola und Kaugummi aus den USA hat ja nur zur Volksverdummung beigetragen, aber diese libertinären französischen Gedankengänge müssen einen Habsburger doch ziemlich in der Nase kitzeln.
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#57   Sirilo   14:22:46 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Rudolfus: Briten
„Großbritannien“ ist genaugenommen nicht der Name eines Staates, sondern einer Insel (im Gegensatz zum „Kleinbritannien“ der Bretagne); der Staat heißt seit 1801 „Vereinigtes Königreich“ und umfaßt (neben Nordirland) die drei Länder, die sich auf dieser Insel befinden, nämlich England, Schottland und Wales. Das Vereinigte Königreich hat zwar Englisch als gemeinsame Sprache, aber in Wales wird auch dessen Nationalsprache Walisisch (Cymraeg) gesprochen (nicht nur gelehrt), in Schottland spricht man überwiegend Schottisch (Lallans), daneben auch Schottisch-Gälisch (Gaidhlig).
Diese drei Völker sind keineswegs „Stämme“ ein und desselben Volkes, sondern eben drei Völker, die sich sprachlich, kulturell und religiös beträchtlich voneinander unterscheiden. Schottland verfügt überdies über ein eigenes Rechts- und Bildungssystem; im übrigen lassen sich die Schotten, die mehrheitlich eine Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich anstreben, nicht gerne als Briten bezeichnen.
Im übrigen behalten Schotten und Waliser auch im Ausland und als Ausgewanderte und deren Nachkommen an ihrer kulturellen Identität fest; z.B. kein Amerikaner schottischer Abstammung bezeichnet sich als Nachkomme von Briten; er wird immer stolz sagen, er stamme von Schotten ab.
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#56   Rudolfus   14:04:56 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Sirilo / Die Briten auf der Stamminsel & die Briten im Rest der Welt
Es gibt kein britisches Volk! In Großbritannien leben drei Völker: Engländer, Schotten und Waliser.
Das britische Volk auf der Stamminsel Großbritannien:
Drei protestantische Völker in drei Nachbarprovinzen auf ihrer Stamminsel,
deren gemeinsamer Staat seit Jahrhunderten Großbritannien heißt, und die heute alle drei als Hauptsprache Englisch sprechen, und deren gemeinsame großbritische Hauptstadt London ist.
Auf der Stamminsel kann die kulturelle Eigenständigkeit aller drei Volksstämme noch als prägendes Provinzvolkscharakterelement bewahrt bleiben –
sehr ähnlich wie die kulturelle Eigenständigkeit der unterschiedlichen deutschen Stämme und Provinzen, die die deutsche Nation formen, und denen das Hochdeutsche als Hauptsprache gemein ist.
Auch Preußens ursprüngliche Sprache ist nicht Deutsch, sondern das Pruzzische, das erst im 19. Jahrhundert ausstarb (vergleiche die Parallelen zur schottischen Sprache, oder zur heute noch gelehrten walisischen Sprache).
Das britische Volk auf anderen Erdteilen:
Eine volksstammkulturelle Eigenständigkeit der britischen Volksstämme der Waliser, Schotten und Engländer konnte in allen anderen britischen Siedlungen weltweit nicht bewahrt werden, sodaß die Briten im Rest der Welt äußerst zutreffend als ethnische Briten (als Angehörige des britischen Volkes) beschrieben werden können.Ethnische Briten (Staatsbürger britischer Volkszugehörigkeit) finden sich insbesonders in Kanada, den USA, Australien und auf vielen Inseln.[kursiv]
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#55   methusalix †   23:17:12 | Montag, 30. Juli 2007
Danke Benedikt und Leblhuber …
… schliesse mich Ihren Aussagen an und hätte es nicht besser formulieren können.
Wer sich weiter informieren will, direkt an der Quelle:
www.deathpenaltyinfo.org/FactSheet.pdf
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#54   Benedikt   22:22:43 | Montag, 30. Juli 2007
@ Rudolfus
Das Mitleid mit den schuldig zum Tode Verurteilten dürfte sich bei vielen Mitbürgern sehr in Grenzen halten.
Finden Sie nicht auch, dass Mitleidslosigkeit bedenklich ist? Gerade für Christen?
Eine große Zahl von Schwerbrechern, die in den USA getötet werden, und bei uns in Europa aber wieder frei herumlaufen dürfen, auch in den deutschen Gegenden, begeht häufig weiterhin wieder schwere Verbrechen.
Die Anzahl der tatsächlich Hingerichteten in den USA ist minimal. In den USA werden jedes Jahr mehrere tausend Menschen ermordet, was gottlob in keinster Weise mit den Hinrichtungszahlen korrespondiert.
Zudem sind die entsprechenden Urteile in den USA höchst fraglicher Natur. Meist handelt es sich um Unterprivilegierte, die sich keinen eigenen Anwalt leisten können und von unfähigen Pflichtverteidigern „vertreten“ werden. In den letzten Jahren wurden die Hinrichtungen darüberhinaus in mehreren Staaten ausgesetzt, weil die Urteile auf äußerst fragwürdigen Beweiserhebungen und schlampiger Polizeiarbeit basierten.
Die Praxis der Todesstrafe in den USA ist ein einziges Plädoyer für die schleunigste Abschaffung dieser Strafe.
Ein schwerer Verbrecher sol nicht bloß ein paar Jahre absitzen und dann freikommen, und wieder Böses tun.
Ein freigelassener Häftling begeht nicht automatisch weitere Straftaten. Wenn dies zu befürchten ist, so gibt es auch in Deutschland die Möglichkeit der Sicherungsverwahrung.
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#53   Leblhuber   22:05:58 | Montag, 30. Juli 2007
@Rudolfus:
Das Mitleid mit den schuldig zum Tode Verurteilten dürfte sich bei vielen Mitbürgern sehr in Grenzen halten.
Und wie ist es mit den seit 2000 Jahren UNSCHULDIG zum Tod Verurteilten und Hingerichteten?
Ihre Plattheiten sind wirklich nur schwer erträglich.
Lesen Sie doch endlich einmal die Evangelien! Jesus hat sich unmissverständlich gegen die Todesstrafe ausgesprochen. (Joh. 8,7)
Was ist für Sie maßgeblich, die tradierte Lehre oder ein von so gut wie allen Exegeten als authentisch angesehener Spruch Jesu?
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#52   Rudolfus   20:21:50 | Montag, 30. Juli 2007
@Obelix / Zur Todesstrafe und über den Schutz der anständigen Einwohner eines Landes
Noch schöner wäre gewesen, wenn dieser schreckliche Papragraf im KKK gestrichen worden wäre.
Das Mitleid mit den schuldig zum Tode Verurteilten dürfte sich bei vielen Mitbürgern sehr in Grenzen halten.
Eine große Zahl von Schwerbrechern, die in den USA getötet werden, und bei uns in Europa aber wieder frei herumlaufen dürfen, auch in den deutschen Gegenden, begeht häufig weiterhin wieder schwere Verbrechen.
Ein schwerer Verbrecher sol nicht bloß ein paar Jahre absitzen und dann freikommen, und wieder Böses tun.
Das Mitleid mit Verbrechern ist völlig unangebracht und eine Zumutung für die restlichen Bürgern, die so in Bedrohung und Lebensgefahr leben müssen.
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#51   obelix †   19:29:06 | Montag, 30. Juli 2007
als methusalix @Daniel Stöhr
Entschuldigung gerne angenommen!
Aber die Todesstrafe gibt es bei uns nicht und ich wage jetzt mal eine Prophezeihung (obwohl ich mich bei Vorhersagen sonst auf mein Fachgebiet im naturwisenschaftlichen Bereich beschränke). Sie kommt in Europa auch nicht wieder und ich stimme hier dem letzten Papst zu, der, zwar nur verbal aber immerhin, sehr gegen die Todesstrafe aufgetreten ist.
Noch schöner wäre gewesen, wenn dieser schreckliche Papragraf im KKK gestrichen worden wäre. Aber das ist wohl zu früh es zu verlangen.
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#50   Ydefix   18:33:36 | Montag, 30. Juli 2007
@methusalix:
Ich nehme diese Aussage gegenüber ihnen von damals zurück, das war eine Überreaktion. Ich entschuldige mich.
Die Todesstrafe gibt es nach dem sächsischen Kodex vor allem für kirchliche Amtsanmaßer, aber das sind Sie ja wohl nicht.
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#49   methusalix †   18:29:11 | Montag, 30. Juli 2007
Hallo Henkersmann!
Daniel Stöhr: @metusalix:
So ein Blödsinn.
Oder wollen Sie jetzt ernsthaft behaupten, dass im katholischen Mittelater Ehebrecher (innen) und Vergewaltigte geseteinigt wurden ?
Natürlich nicht. Die wurden zu Hexen erklärt, auf grausamste Art und Weise gefoltert, um ein Geständnis zu erpressen und dann auf dem Scheiterhaufen elendiglich verbrannt. Das sollten gerade SIE doch wissen, Herr Stöhr. Bei Ihren Ambitionen Menschen hinzurichten.
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#48   Abu   14:15:49 | Montag, 30. Juli 2007
Stimme gegen Habsburg
Belegen Sie Ihre Behauptungen, sie sind zu 80 Prozent Unfug! :-@
Handkommunion hat nichts mit Katholik zu tun, den EU-Beitritt fordert er keineswegs, er lehnt ihn ab (Kardinäle sind da lockerer), und Sie sollten erst einmal studieren, was er im EU-Parlament gesagt und getan hat, das war nämlich seine Wirkungsstätte, er ist nicht für jeden Scheiß verantwortlich, den die Eu-Kommission, die Homolobby usw. verbrochen haben.
Welcher Politiker entspricht denn Ihren Ansprüchen? :-S
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#47   matt2 †   13:47:10 | Montag, 30. Juli 2007
@…ix: Ich bin kein solcher Patient des Relativismus/Subjektivismus wie Sie
es gibt aus meiner Sicht moralische Grundsätze, über die man nicht diskutieren kann, wenn es einem wirklich um eine Kultur des Leben geht und eine glückliche und gottergebene Gesellschaft. Und da würde ich nicht zurückschrecken die auch durchzusetzen, weil ich es für notwendig halte.
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#46   Ydefix   13:21:52 | Montag, 30. Juli 2007
@metusalix:
„Mit genau derselben Argumentation kann ein Islamist verlangen, dass seine Vorstellungen von der Scharia verwirklicht werden und dann haben wir dieselben Verhältnisse wie im Iran. Steinigung von „Ehebrecherinnen“ und vergewaltigte Mädchen baumeln öffentlich am Galgen, weil sie ja „Männer zur Unzucht verführt haben“.
So ein Blödsinn.
Oder wollen Sie jetzt ernsthaft behaupten, dass im katholischen Mittelater Ehebrecher (innen) und Vergewaltigte geseteinigt wurden ?
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#45   methusalix †   13:07:15 | Montag, 30. Juli 2007
@matt2
matt2: @…ix: Sie können nur auf Extreme verweisen…
um von mir zu reden: ich will ein liberalen Christenstaat, wo die Menschen zur Liebe erzogen werden. Ich will keine Zwangsanstalt, … Man muss durch Positivität überzeugen, nicht mit Verboten.
Bis hierher unterschreibe ich Ihre Wunschverfassung auch, matt2, aber jetzt wird es gefährlich, weil Sie, genau wie die Islamisten, allen Menschen Ihre Wertvorstellungen per Strafgesetzbuch aufzwingen wollen, auch wenn diese nicht geteilt werden.
Dort wo Pauschalverbote notwendig sind, da würden sie erfolgen: z.B. Verbot von öffentlichen Unzuchtsmärschen oder Kinderabtreibung. Das ist einfach notwendig um die Ges. in ihrer positiven Entwicklung zu schützen.
Damit schützen Sie nur erzreaktionäre und stockonservative katholische Wertvorstellungen.
Mit genau derselben Argumentation kann ein Islamist verlangen, dass seine Vorstellungen von der Scharia verwirklicht werden und dann haben wir dieselben Verhältnisse wie im Iran. Steinigung von „Ehebrecherinnen“ und vergewaltigte Mädchen baumeln öffentlich am Galgen, weil sie ja „Männer zur Unzucht verführt haben“.
Ich kann mir nicht vorstellen jemanden zu einer bestimmten Form der Religiosität anzuhalten, sie ihm aufzuzwingen, …
Das Verbot von CSD-Umzügen und die Bestrafung von „Abtreiberinnen“ ist genau das, matt2. Der Zwang zu IHREN Vorstellungen von Religiosität. Sie sind kein Deut besser, als alle Islamisten, die uns Ihre Wertvorstellungen mit genau diesen Argumenten aufzwingen wollen.
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#44   Sozialkatholisch   12:25:14 | Montag, 30. Juli 2007
@ Kurt
Haben sie ein bestimmtes Lebensziel oder Lebensinhalt? Leben sie völlig unversklavt und frei? Alkohol und rauchen mag ich auch, aber nicht als Lebensinhalt sondern als eine schöne Sache nebenbei.
Ich erkenne z.B. die Autorität des Staates an, weil es vernünftig ist, dass wir Gesetze haben und diese auch durchgesetzt werden. Aber nicht, weil der Staat das sagt, sondern weil man das selber erkennen kann.
Dieser ihr Satz passt auch genau auf die Autorität Gottes.
Mitten im Leid zu lachen ist eine positive Eigenschaft die überproportional Katholiken geschenkt ist, eben weil sie sich von ihrer Autorität auch getragen wissen dürfen.
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#43   matt2 †   12:05:46 | Montag, 30. Juli 2007
@…ix: Sie können nur auf Extreme verweisen…
um von mir zu reden: ich will ein liberalen Christenstaat, wo die Menschen zur Liebe erzogen werden. Ich will keine Zwangsanstalt, wie sie vielleicht anderen Leuten, wie diesen Sedis vorschwebt. Man kann die Möglichkeit der Sünde durch Verbote nie gänzlich ausschließen und es hat auch keinen Sinn nur restriktiv zu agieren. Man muss durch Positivität überzeugen, nicht mit Verboten. Dort wo Pauschalverbote notwendig sind, da würden sie erfolgen: z.B. Verbot von öffentlichen Unzuchtsmärschen oder Kinderabtreibung. Das ist einfach notwendig um die Ges. in ihrer positiven Entwicklung zu schützen. Ich kann mir nicht vorstellen jemanden zu einer bestimmten Form der Religiosität anzuhalten, sie ihm aufzuzwingen, etwa den sonntäglichen Gang in die Kirche. Das muss ein Mensch von sich aus wollen.
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#42   Stimme aus dem Tradiland   12:02:42 | Montag, 30. Juli 2007
Otto v. Habsburg ist kein gläubiger Katholik!
Jemand, der wie er – landauf, landab – die EU propagiert, deren masonische Ausrichtung einem Blinden mit Krückstock auffallen muß, dazu noch – besonders energisch – den Beitritt der Türkei zur EU fordert (und das auch schon vor 20 Jahren, wo keine Rede davon war!!), stolz darauf ist, dass er der einzige Christ ist, der einer türkisch-islamischen (wohl masonischen) Vereinigung angehört, ständig das Banner des okkulten Freimaurers Richard v. Coudenhove-Kalergi hochhält (Paneuropa-Union; Courdenhove-Kalergi forderte schon vor gut 80 Jahren als europäische Elite eine Mischung von Adel und Judentum) und auch dann stehend die Handkommunion möchte, wenn er – ausnahmsweise – in einer alten Messe ist und alle anderen – seine Gattin eingeschlossen – die Mundkommunion erhalten, der ist jedenfalls eines nicht: Ein gläubiger Katholik.
Mag er auch etwas gegen die Abtreibung gesagt haben, gegen die „Pille danach“ oder gar die „Pille“ selbst war seine Stimme nicht zu vernehmen.
Otto v. Habsburg ist auch nicht konservativ, weil er nicht bewahren möchte, sondern zerstören. Sein Auftrag war, unter „monarchistischen Vorzeichen“ die konservativ-tradtionelle Katholikenschar EU-reif zu schießen bzw. dorthin zu bringen.
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#41   Dr. Christoph Heger   11:45:52 | Montag, 30. Juli 2007
Ressentiment
Was hier „pathologischer Selbsthaß“ genannt wird, hat F.M. Dostojewski seinerzeit als „ressentiment“ beschrieben: als den geradezu unheilbaren Haß, die Wahrheit nicht erkennen zu wollen, selbst dann wenn die daraus erwachsende Katastrophe offensichtlich und unabewendbar wird.
Ein „hübsches“ Beispiel für dieses Ressentiment ist es, daß uns die politische Kaste als „Bereicherung der Gesellschaft“ verkauft hat und noch immer verkauft, was der Bericht von Robert Redeker „Leben mit der Fatwa www.spiegel.de/…,1518,496745,00.html“ in SPIEGEL-ONLINE vom 29.07.2007 einmal in aller Klarheit vor Augen führt.
MfG
Christoph Heger
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#40   Kurt K.   11:37:54 | Montag, 30. Juli 2007
@ Sozialkatholisch / Unterwerfung
Ich glaube nicht, dass ich mich „Geld, Macht, Gesundheitswahn“ unterwerfe. Ich verdiene nicht viel Geld, es reicht zum leben. Macht hab ich keine. Ich trinke manchmal viel Alkohol und rauche. Soviel dazu.
Autoritäten? Nein, ich erkenne eigentlich keine Autoritäten an. Was soll das auch sein, eine Autorität? Wenn jemand, wie z.B. Karl Popper, eine Theorie entwickelt, dann kann man ihn gewissermassen als Autorität ansehen. Ist für mich seine Theorie schlüssig an sich, dann ist das auch in Ordnung. Ist sie das nicht, dann ist der Mann für mich auch keine Autorität. Ich erkenne z.B. die Autorität des Staates an, weil es vernünftig ist, dass wir Gesetze haben und diese auch durchgesetzt werden. Aber nicht, weil der Staat das sagt, sondern weil man das selber erkennen kann.
Und zum Leid: Klar, wenn mir was passiert, was Mist ist, dann bin ich eben traurig, wütend, was auch immer. Schicksal halt, oder Pech. Passiert eben. Kann man nix dran ändern.
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#39   Sozialkatholisch   11:26:31 | Montag, 30. Juli 2007
@ Kurt
Ich unterwerfe mich Gott, wem unterwerfen sie sich? Geld, Macht, Gesundheitswahn? Wenn man sich Gott unterwirf engt einen das nicht ein, es ist durch Christus ein leichtes Joch und befreit.
Ich unterwerfe mich keinem religiösen oder Sonst einem Führer, warum sollte ich auch, ich habe ja Gott. Gewissen Autoritäten nicht nur im religiösen Bereich muss man natürlich anerkennen, aber nicht auf Deubel komm raus. Erkennen sie eigentlich irgendwelche Autoritäten an?
Ich unterwerfe mich nicht dem Leid, im Gegenteil, Jesus Christus hat Tod und Leid besiegt. Wenn ich in Christus bin kann ich sogar über das Leid lachen, es ist dann sogar mir unterworfen. Wie gehen sie mit dem Leid um? Wegleugnen kann man es nunmal nicht.
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#38   Kurt K.   11:14:44 | Montag, 30. Juli 2007
@ Sozialkatholisch / Wesen
Das Wesen des Christentums scheint mir eher die Unterwerfung zu sein. Erstens die Unterwerfung unter Gott. Zweitens die Unterwerfung unter die religiösen Führer. Drittens die Unterwerfung unter Leid. Letzteres „um des Himmelreiches willen“ … ein vorzügliches Herrschaftsinstrument. Massen, die glauben, dass sie für Unannehmlichkeiten belohnt werden nach ihrem Tod, lassen viel mit sich machen und sind leicht zu kontrollieren. „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!“ „Wenn euch jemand auf die linke Backe schlägt…!“
Die Herrscher haben augenscheinlich oft keineswegs an diese Religion geglaubt. Wer z.B. wie die spanische Krone eine brutalste Inquisition unterhielt, die politische Gegner und lohnende Opfer grausam um die Ecke brachte, kann nicht an die „Liebe“ glauben. Machtinstrument Christentum halt.
@ matt2: „Kleingeistig“ ist ein Etikett, dass die RKK schon immer für klar denkende Zweifler gebraucht hat, um die zu diffamieren. Dabei bedeutet „kleingeistig“ zu sein eher, dass man nichts, was einem seltsam vorkommt hinterfragt, sonder das was andere einem sagen, einfach so hinnimmt. Wenn ich etwas höre, was ich nicht logisch erfassen kann, hinterfrage ich dessen Wahrheitsgehalt. Das ist einfach Anwendung des (gottgegebenen?) Verstandes. Und wenn man von 5 und mehr „Göttern“ hört:Born in Dec 25, Born of a virgin, Star in the east, 3 Kings, crucified, dead for 3 days, rescurrected, … dann gebietet die Logik, sich da Zweifel anzumenden.
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#37   matt2 †   10:46:13 | Montag, 30. Juli 2007
Christus, wer sonst
der die Liebe verkörpert, die sich hingibt…
aber ihn zu erfassen daran scheitert halt die Wiss. kläglich und das stellt ihr auch das Zeugnis aus.
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#36   Sozialkatholisch   10:39:47 | Montag, 30. Juli 2007
@ Kurt
Wenn ich mich einmischen darf:
Das Wesen des Christsein ist zuerst Gott lieben und dann den Nächsten lieben.
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#35   Kurt K.   10:34:55 | Montag, 30. Juli 2007
Wesen des Christentums, matt2?
Versuchen Sie doch mal, das „Wesen des Christentums“ kurz zusammenzufassen.
Was ist es denn, dieses „Wesen“? Da wär ich mal gespannt!
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#34   matt2 †   10:22:13 | Montag, 30. Juli 2007
@Kurt
Kleingeistige wiss. Analyse, die sich bewußt völlig am Wesen des Christentums vorbeischwindelt weil es ihr ja wiederum nur um seine Diffamierung geht. Natürlich lassen sich in den heidnischen Mythologien und Kulten auch schon gewisse Anklänge an die Wahrheit finden. Und natürlich ist die Sonne auch ein Symbol des Göttlichen, weil ihre Kraft Licht und Leben bedeutet auch für die eingebildeten Wiss.menschen, die die Bibel nur akribisch studieren, um sie in Frage zu stellen. Deshalb ist das Christentum dennoch kein Heidentum sondern die Aufklärung der Offenbarung, auch des heidnischen Verständnis davon im eigentlichen Sinn.
Ratschlag: wenn Sie das Christentum hassen und gerne Lügen darüber hören, dann machen Sie doch die Fliege. Gehen Sie in ein Wiss. forum. Da sind Sie unter ihresgleichen.
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#33   methusalix †   10:03:15 | Montag, 30. Juli 2007
als obelix @r. ruhrgebietler Teil 2
Das sit auch in namhaften Marienerscheinungen angekündigt! Und es ist gut so!
Na so was. Eine Geistererscheinung soll uns leiten. Da bin ich aber gespannt. Bisher haben ja die meisten Privatoffenbarungen jämmerlich daneben gelegen, wenn sie nicht hinterher frisiert wurden, damit man die elenden Lügen nicht so gut erkennt.
In irrgläubigen Staaten geht es anders zu. Bestes Beispiel im ehemals christlichen Abendland: die Bundesrepublik Deutschland! Der Pöbel regiert, …
Eine gewählte Regierung, die bei Nichtgefallen abgewählt wird. Siehe Kohl, Schröder und Co.
… schwule Oberbürgermeister, Love-Parade, Homophile allenortes, marktschreierische Weiber die die Aufhebung des Zölibats kreischen, Gentechnik (…doch wer ist Gott!), …
Sie setzen also Ihre moralischen Werte absolut. Na dann werden das Ihre Nachbarn auch tun. Was Sie dürfen, dürfen diese nämlich auch. Wenn Sie Ihre Freiheit grenzenlos ausdehnen und Ihren Nachbarn vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben, werden Ihre Nachbarn das auch tun und von Ihnen verlangen, deren Werte anzuerkennen. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.
Sodom und Gomorra waren dagegen harmlos.
Herrje, zwei Vulkanausbrüche in vorgeschichtlicher Zeit und die absolute Hysterie bricht aus. Ihr nächster Satz gilt für Sie besonders, r. r.!
Würden Sie mal Ihr Gehirn zum nachdenken verwenden, wäre doch alles klar, oder?
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#32   obelix †   10:01:08 | Montag, 30. Juli 2007
@r.ruhrgebietler Teil 1
r.ruhrgebietler: Feudalsystem?
Aber klar doch! Das Feudalsystem Jesu Christi! Die Demokratie westlciher Form ist gescheitert!
Woran genau machen Sie das fest? Dass nicht alle Menschen das recht frauenfeindlich-verschrobene „Wertesystem“ der römisch-katholischen Kirche goutieren? Dass Bischöfe und Kardinäle keine politischen Entscheidungen fällen dürfen? Dass wir in einem Staat mit Machtkontrolle durch Gewaltenteilung leben?
Nur Dummköpfe mit kurzfirstigster Sichtweise sehe das nicht! … Ihr aktionistisches getipper wird es nicht ändern: der große Monarch wird kommen!
So so und wer wird uns die Entscheidungen des „grossen Monarchen“ überbringen? Ich gehe davon aus, dass Sie mit dem g. M. Jesus selbst meinen. Dann muss doch ein „Stellvertreter“ hienieden regieren. Soll das der Papst sein? Oder die Kurie? Oder die deutsche Bischofskonferenz? Welche Diktatur hätten Sie denn gerne? Mit absoluter Macht ausgestattet und völlig unkontrolliert?
Ich empfehle einen Blick in Hitlers, Stalins, Francos und Pinochets Reich. So wird es dann auch bei uns aussehen. Geheimgerichtsverfahren ohne Verteidigung, ohne die Bindung von Richtern an Recht und Gesetz, sprich eine völlige Willkürjustiz wie unter der Stasi in der verblichenen DDR. Wollen Sie das wirklich? Kommunistische DDR-Verhältnisse? Dann trifft Ihr Satz oben, von den „Dummköpfen mit kurzfristiger Sichtweise“ auf Sie ganz persönlich am besten zu.
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#31   Kurt K.   09:51:13 | Montag, 30. Juli 2007
Ursprung des Christentums
Ein Film, den man sich mal anschauen sollte, sofern man des Englischen mächtig ist. Und sofern man sich WIRKLICH für den Urpsprung des Christentums interessiert.
Er liegt in 3 Teilen vor.
Teil 1 www.youtube.com/watch?v=GRZmzf7WiNg
Teil 2 www.youtube.com/watch?v=mlGR8_Dmohk
Teil 3 www.youtube.com/watch?v=uChry_3CkhE
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#30   matt2 †   09:43:11 | Montag, 30. Juli 2007
Natürlich muss die Substanz dasein…
aber die Idee wächst nicht ohne Substanz. Die Idee ihrerseits zieht auch die Substanz. Das ist das Geheimnis der Liebe, dass sie etwas begehrt und allein durch die Kraft die sie ausstrahlt, das Begehrte Gestalt annimmt sich in der Welt formiert. Ich glaube die Liebe ersehnt eine alte Liebe in junger Form. Ja, vielleicht kann man sogar sagen in moderner Form um auch nicht alles schlechtzumachen, was sich an geistigen Strömungen in den letzten Jahrzehnten ereignet hat. Ein Verlust ist oft erst hintennach zu verstehen, wenn man sieht wie daraus ein noch größerer Gewinn folgt.
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#29   Abu   08:13:30 | Montag, 30. Juli 2007
RodolfoPanetta
Ein islamisiertes Europa kann nur eine einzige Macht der Welt verhindern, und das sind die einzelnen Menschen in Europa. Solange diese nicht wieder oder vermehrt Kinder bekommen, solange diese nicht wieder Christen werden oder ihr Christsein praktizieren, wird dieses in der Substanz geschwächte Europa allen Einwanderern gehören, die es gibt.
Oder was stellen Sie sich vor: daß schließlich halb Europa damit beschäftigt ist, die Grenzen zu kontrollieren und die andere Hälfte damit, Muslime rauszuschmeißen? Na bravo, Zöllner und Schergen! Welch heilige Substanz des leeren Abendlandes!
Otto von Habsburg hat eine Lebens- und Politikerfahrung, da können Sie und ich einpacken! Er hat auf dem Kongreß von Kirche in Not gesagt, daß es heute in Europa und in der Welt darauf ankommt, wer an Gott glaubt und wer nicht. Denn der, der an Gott glaubt, mit dem können Sie auch politisch zusammenarbeiten und leben. Dabei geht es selbstverständlich nicht um Fanatiker und Irre. Denn solche Leute mißbrauchen und pervertieren ihre Religion. Nein, wer wirklich an Gott glaubt, der tritt in seinem Leben und in der Politik für Familien ein, für Anstand, für Gerechtigkeit.
Deshalb können Sie nur partiell und punktuell mit Atheisten und de-facto-Atheisten zusammenleben und -arbeiten, weil diese Leute nichts über sich anerkennen, weil sie sich keinem Schöpfer verdankt wissen, weil sie ihre Moral selber basteln, weil sie die Religion und die Familie bekämpfen.
Diese Leute sind das Problem, nicht die Moslems.
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#28   r.ruhrgebietler   06:55:19 | Montag, 30. Juli 2007
Feudalsystem?
Aber klar doch! Das Feudalsystem Jesu Christi! Die Demokratie westlciher Form ist gescheitert! Nur Dummköpfe mit kurzfirstigster Sichtweise sehe das nicht! Habsburg hat es auf den Punkt gebracht und schon kräht der Mob! Ihr aktionistisches getipper wird es nicht ändern: der große Monarch wird kommen!
Das sit auch in namhaften Marienerscheinungen angekündigt! Und es ist gut so! Dann haben kommunisten wie Sie ausgedient und dürfen sich bekennen – zu Jesus Christus! Dann ist alles und jeder auf GOTT GERICHTET in seinem handeln und denken. Die Priester (das sind auch Bischöfe, Kardinäle etc.) sind wieder Diener Gottes und der Menschen (auf ihrem schwierigen Weg zu Gott!)
In irrgläubigen Staaten geht es anders zu. Bestes Beispiel im ehemals christlichen Abendland: die Bundesrepublik Deutschland! Der Pöbel regiert, schwule Oberbürgermeister, Love-Parade, Homophile allenortes, marktschreierische Weiber die die Aufhebung des Zölibats kreischen, Gentechnik (…doch wer ist Gott!), die Suche des kurzfristigen irdischen Glückes allenortes. Wer interessiert sich denn ernsthaft für das EWIGE LEBEN nach dem Tode? Wer ist da und ruft die kleine Herde weiterhin zu Jesus Christus zu stehen und am persönlichen Platz im Himmel zu arbeiten? Gg. die Verführungen in div. Formen???
Sodom und Gomorra waren dagegen harmlos. Würden Sie mal Ihr Gehirn zum nachdenken verwenden, wäre doch alles klar, oder?
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#27   methusalix †   01:46:40 | Montag, 30. Juli 2007
Will hier wirklich jemand ein habsburgisches oder katholisches Feudalsystem zurück? Mit Adel & Co.?
Marina: Sarkozy lebt im Ehebruch
er behauptet praktizierender Katholik zu sein, na, klar!
Das, mit Verlaub Marina, geht Sie und mich und alle anderen nichts an, sondern nur Sarkozy und seinen, allfälligen, Beichtiger. Hier ist Benedikt zuzustimmen!
Was uns viel mehr Kopfzerbrechen machen sollte, als alles Habsburgergeschwafel und der brennende Wunsch der Rückkehr zum Feudalsystem, egal mit welchem Despoten an der Spitze, sei es Papst, sei es Kaiser, ist die Tatsache, dass der neue Imperator Frankreichs einem Erz-Terroristenkumpel gerade ein Atomkraftwerk angedient hat.
Damit lässt sich bombenfähiges Uran 235 und Plutonium 239 herstellen. Die kaskadierten Gas-Ultrazentrifugen hat er schon, um das waffenfähige Material anzureichern. Das ganze hat uns Nordkorea geradezu beispielhaft vorexerziert. Und dann müssen wir uns um ein christliches Europa keine Sorgen mehr machen.
Uwe Schmidt: Habsburger
Gegen ein christliches Europa habe ich nichts, auch nichts gegen einen Gottesstaat, …
Wollen Sie wirklich einen von Bischöfen und Kardinälen beherrschten Staat? In dem vergewaltigte Mädchen öffentlich am Galgen baumeln, wie im Iran, weil sie ja „Männer zur Unzucht verführt haben“?
Sind Sie von Sinnen? Und erzählen Sie uns jetzt bitte nicht, ein katholischer Gottesstaat könnte nicht so schlimm werden. Meine Ermordung ist angedroht.
Sonntag, 29. Juli 2007 00:59
Daniel Stöhr: @Obelix:
Sie sind -sobald geordnete kirchliche Verhältnisse wiederhergestellt sind- mit dem Tode zu bestrafen. www.kreuz.net/…ticle.5480-page.html
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#26   Sirilo   00:00:06 | Montag, 30. Juli 2007
Wegen erwiesener Unfähigkeit…
der letzten Generationen des Hauses Habsburg gibt es das Habsburger-Reich nicht mehr. Es ist zum Lachen, daß gewisse Leute davon träumen, ausgerechnet mit einer abgewirtschafteten Dynastie wieder ein katholisches Reich zu errichten…
Eine solche Restauration hat noch nie in der Geschichte geklappt.
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#25   Mathias Wagener   23:59:17 | Sonntag, 29. Juli 2007
Sarkozy
Auf Sarkozy würde ich mich nicht verlassen.
Das zeigt ganz deutlich seine jüngste Aktivität gegenüber
Libyen. Er hat alles getan, um die Wahl zu gewinnen.
Viel Substanz besteht da nicht.
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#24   HarroMeyer †   23:32:39 | Sonntag, 29. Juli 2007
Nur kein Neid,
dass sich in Deutschland nur die Schwulen um Wowi und die FDP finden, um dererlei Erkenntnisse abzufackeln, das hat schon seinen Grund. Gott der Allmächtige wird es wissen.
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#23   Melchisedech   23:26:01 | Sonntag, 29. Juli 2007
Otto von Habsburg…
…ist mit Sicherheit kein Freimaurer. Das mag zwar hier wiederholt behauptet werden, macht aber die Aussage nicht wahr. Den Kleingeistern, die durch Otto eine Restauration der Monarchie befürchten, kann mit den Worten des Habsburgers schlicht geantwortet werden: „ich bin Legitimist“. Also: er erkennt die jeweilige Staatsform an.
Der kreuz.net-Redaktion sei gesagt: ihr seid nicht aktuell. Dieses Interview ist vom März und war längst nachzulesen bei Kirche in Not und Tagespost.
Ich stimme Benedikt in seiner Aussage zu. Der schwache Rossevelt ist eine schreckliche Allianz mit dem zielstrebigen Stalin eingegangen. Auch dagegen hat OvH gekämpft…wenn auch vergebens. Dem FAZ-Magatin antwortete er auf die Frage „was wäre ihr größtes Unglück“ mit den Worten: „den Glauben zu verlieren“.
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#22   Sentinel   23:14:47 | Sonntag, 29. Juli 2007
Frankreichs Problem …
… stellt eindeutig Präsident Sarkozy dar!
Jener Herr würde sich nicht schämen, auf den Autor dieses Textes, sowie die restliche Bundesrepublik Atombomben zu werfen, sähe er auch nur um geringsten sein Land von der Islamisierung, wie diese hier in Deutschland stattfindet, gefährdet.
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#21   RJH   22:36:17 | Sonntag, 29. Juli 2007
Die Pläne nach 1945 für eine Restauration
einer starken, katholisch ausgerichteten Donaumonarchie (incl. Bayerns) als Bollwerk gegen den Kommunismus waren nicht die schlechtesten. Sowohl Churchill als auch Roosevelt standen dieser Idee zeitweise sehr positiv gegenüber. Der Vatikan sowieso. Ein solcher Staat, evtl. als konstitutionelle Monarchie würde sich ohne weiteres in die heutige Europäische Staatengemeinschaft gut einfügen.
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#20   Maurice Corvisier   21:50:44 | Sonntag, 29. Juli 2007
Sie haben recht, Graf: Sarkozy hat dort
gefischt, wo er „rechts“ vermutete, und dem gleichermaßen untauglichen Le Pen das Wasser abgegraben.
Es war sehr leicht, angesichts brennender Vorstädte in Frankreich Wahlen zu gewinnen, wenn man so tat, als sei man ebenso entschlossen wie Le Pen, aber viel, viel netter
Wenn er jetzt auf katholisch macht, ist das genauso unglaubwürdig wie seine „Haltung“ zum EU-Beitritt der Türkei: wir werden erleben, daß aus seiner „Gegnerschaft“ gegen den Beitritt (bringt Stimmen!) eine vorsichtige Befürwortung wird. So wie auch bei Merkel, die längst auf dem Weg dahin ist.
Le Pen ist eben ein demokratischer Politiker, der es irgendwie noch ernstmeint. Sarkozy ist ganz einfach ein Gesinnungslump, der an gar nichts glaubt. Eigentlich noch nicht einmal an sich selbst – sicherheitshalber.
Ein Gesinnunglump, der sich seine Wahlstimmen von dort holt, woher er sie bekommen kann. Und woher das ist, das ist ihm vollkommen egal.
Das ist nun einmal schon lange so, im Mutterland der Demokratie jetzigen Verständnisses.
Man schämt sich.
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#19   Ansbach.Dragoner   21:43:36 | Sonntag, 29. Juli 2007
Der Unrat
wurde einst durch französische Philosophen ausgeheckt, dann revolutionär blutig umgesetzt und in Russland endgültig zu verwirklichen versucht was aber mißlang und dehalb jetzt via EU klappen soll
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#18   Graf von Galen   21:37:17 | Sonntag, 29. Juli 2007
Für ein freies und heiliges Abendland
Sarkozy hat im Wahlkampf die katholische Kirche ob
ihrer Haltung zur widernatürlichen Unzucht stark
kritisiert. Wer von so einem eine geistig-moralische
Wende erwartet, wartet vergebens.
Wenn Sarkozy das Laizitätsprinzip in Frage stellt, dann
mit Blick auf die Mohammedaner, die nun mal religiöser
sind als die eingeborenen Franzosen, und deren Islam
eine Trennung vom Staat und Kirche nicht zuläßt.
Wandel durch Anbiederung. Die neuen Mehrheiten
fest im Blick, schreitet Frankreich voran zum Kalifat.
Ich kann darin kein Vorbild erkennen.
Für mich ist diese Entwicklung ein Alptraum.
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#17   Regina 1961   21:35:08 | Sonntag, 29. Juli 2007
@verecundus
Aus welchem Panoptikum sind Sie denn entlaufen? Demnächst wollen Sie uns wohl noch glauben machen, daß es unter Franco in Spanien auch nicht schlecht war, weil dort die Heilige Katholische Kirche ja geschützt wurde. Vor wem und was, kann ich zwar auch nicht sagen, aber immerhin! >:) Wer heute noch Adel propagiert ist entweder Masochist oder ein ewig Gestriger.
Regina1961
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#16   Rodolfo Panetta   21:35:02 | Sonntag, 29. Juli 2007
Die Wiederherstellung eines christlichen Europas …
… wäre wünschenswert, doch haben gerade die Paneuropa-Union Seiner Kaiserlichen Hoheit und seine christdemokratische Fraktion den Schlamassel im heutigen Europa angerichtet und dem Islam und dem Atheismus den Weg geebnet. Wenn in den nächsten Jahrzehnten in Europa der Islam die Macht übernimmt, so haben wir das der nicht immer blaublütigen aber überaus blauäugigen Politik der Christdemokraten zu verdanken.
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#15   verecundus   20:47:16 | Sonntag, 29. Juli 2007
@u. schmitt
Genau – lieber lassen wir diesen Kontinent weiter in der Händen verkrachter GEW-Tölpel, fett-und dummgefressener Bürokraten und verprollter Provinzpolitiker und ihrer servilen Hofschreiberlinge. Genau dieses vulgär-primitive Mittelmaß in all seiner massendemokratischen Borniertheit hat diesen Kontinent zu dem gemacht, was er ist.
Mit solch dümmlichen Parolen hat man vielleicht vor ein paar Jahrzehnten bei den Mädels in Arbeiter- und Bauernklubs reüssieren können. Heute ringt sich ob derart origineller und geistreicher Gedanken niemand mehr ein müdes Lächeln ab.
Denn im Vergleich zu den derzeitig über Europa herrschenden Proleten stehen die Habsburger in wesentlicher Hinsicht besser da, wie es H.-H. Hoppe in seinem Buch „Demokratie – der Gott, der keiner ist“ höchst eindrucksvoll und wohlbegründet darstellt.
Lassen Sie also die olle Klassenkampfpulle einmal zu und lesen Sie lieber – soll manchmal ganz erhellend sein.
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#14   Uwe Schmidt   20:23:34 | Sonntag, 29. Juli 2007
Habsburger
Gegen ein christliches Europa habe ich nichts, auch nichts gegen einen Gottesstaat, aber bitte ohne habsburgischen Feudalismus und Adelsherrschaft.
Seine kaiserliche Hoheit möchte über die Katholizismusschiene lediglich wieder alte Herrschaft für sein Haus zurückgewinnen. Darauf dürfen wir nicht hereinfallen.
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#13   VirFortis   19:28:05 | Sonntag, 29. Juli 2007
Beten wir für Sarkozy
dass er sich von den Logen abwendet und Rom zuwendet.
l.g.
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#12   matt2 †   17:49:47 | Sonntag, 29. Juli 2007
man muss die Vergangenheit einmal ruhen lassen…
ich kann solche Leute nicht leiden, die immer in alten Wunden rühren. Ich habe mit der Vergangenheit geschlossen. Wenn wir ein christliches Europa wollen, dann müssen wir dem Nationalismus früherer Tage entsagen und die Völker müssen sich als gemeinsame Geliebte Christi verstehen und ihre Konflikte beilegen.
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#11   Sozialkatholisch   17:29:59 | Sonntag, 29. Juli 2007
Volksbriten
Vor allen wenn man bedenkt das sich die Engländer, Schotten und Waliser untereinander garnicht richtig lieb haben.
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#10   HarroMeyer †   17:29:42 | Sonntag, 29. Juli 2007
Naja, die Habsburger sind auch nicht mehr
was sie mal waren, und solche Meinungen sind die eher die pathologische Hoffnung, dass das sich wieder repariert, was man selber kaputt gemacht hat.
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#9   Sirilo   17:24:14 | Sonntag, 29. Juli 2007
@Rudolfus: „Volksbriten“
Was hast Du nur immerzu mit Deinen „Volksbriten“ und dem Begriff „volksbritisch“?
Es gibt kein britisches Volk! In Großbritannien leben drei Völker: Engländer, Schotten und Waliser. Aus historischen Gründen ist ihr Staat das Vereinigte Königreich (von Großbritannien und Nordirland), und dessen Staatsbürger werden der Einfachheit halber „Briten“ genannt, so wie Flamen und Wallonier der Einfachheit halber „Belgier“ genannt werden, obwohl es ein „belgisches Volk“ nicht gibt.
Der Ausdruck „volksbritisch“ ist also ebenso unsinnig wie „volksbelgisch“.
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#8   Josef_G   17:22:00 | Sonntag, 29. Juli 2007
@ schulschwänzer
Wer oder was zwingt Sie, hier zu publizieren? Wenn Sie die Katholiken und die katholische Kirche nicht mögen, warum lesen Sie +net?
@ Redaktion
Wäre es nicht an der Zeit, schulschwänzer zu sperren?
@ alle
Seid vorsichtig mit, O. von Habsburg. Er ist Freimauer. Ob er so seinen Logenbruder zu etwas Popularität helfen will?
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#7   schulschwänzer   16:51:26 | Sonntag, 29. Juli 2007
Katholizismus kontra Christentum
…Re-Christianisierung oder zu einer Re-Vitalisierung des Christentums in Europa…
Dazu kann es erst dann kommen, wenn man das Christentum vom Katholizismus befreit.
Das Christentum ist eine lose Vereinigung von all jenen, die das tun, was man auch von anderen erwartet (Math 7,12 Die Goldene Regel) O:) O:) O:)
Der Katholizismus ist eine organisierte Vereinigung von Götzenanbetern des antiken römischen Reiches
o^/ o^/ o^/
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#6   Benedikt   16:43:25 | Sonntag, 29. Juli 2007
@ Marina
Seit wann kann denn ein Sünder kein praktizierender Katholik mehr sein? Sind Sie Donatistin?
@ Rudolfus
Von antideutschen Briten kann gar keine Rede sein. Großbritannien hat gemäß seiner uralten Doktrin der Balance of Power seit je her ein Interesse an einem starken Deutschland gehabt. Eine vollständige Zerschlagung Deutschlands, wie von Stalin gefordert kam für Churchill gar nicht in Frage. Auf der Konferenz von Teheran 1943 schlug Churchill eine Donauföderation vor, bestehend aus Bayern, Baden, Österreich und Ungarn. Nach dem Krieg waren die Briten die ersten, die eine Wiederbewaffnung Deutschlands für möglich hielten.
Die katastrophalen Nachkriegsfolgen fallen in die Verantwortung Roosevelts, der sich – bereits todkrank – in Jalta von Stalin systematisch über den Tisch ziehen ließ und ganz Osteuropa den Bolschewisten auslieferte.
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#5   Marina   16:27:44 | Sonntag, 29. Juli 2007
Sarkozy lebt im Ehebruch
er behauptet praktizierender Katholik zu sein, na, klar! Das ist eben leider das Geschwür am mystischen Leib des HERRN, dass soviele Wiederverheiratete behaupten, praktizierende Katholiken zu sein. Praktiziert er wenigsten die Beichte??? o.O
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#4   Rudolfus   16:25:02 | Sonntag, 29. Juli 2007
Der Untergang des Römisch-Katholischen Kaiserreiches 1918
war mit Sicherheit eine der katastrophalsten Veränderungen der politischen Landkarte Europas:
Als Roms wichtigste Schutzmacht der katholischen Kirche in Europa (als Nachfolgereich des Hl. Römischen Reiches)
und als die wichtigste Schutzmacht der deutschen Nation im Osten Europas mit ihren zahlreichen deutschen Ostsiedlungsinseln, die von Millionen Deutschen bewohnt wurden,
und die seit 1918 ihrer Schutzmacht beraubt wurden, und welche bis 1948 planmäßig vollständig vernichtet wurden,
offiziell legitimiert und beschlossen von den „großen drei Alliierten“ in der „Weltkrieg-II-Konferenz von Jalta“ durch den Britannienpremier Winston Churchill, den US-Amerikapräsidenten Franklin D. Roosevelt und den UdSSR-KP-Tyrannen Josef Stalin.
Kein Deutscher könnte darum von sich aus jemals auf die absurde Idee kommen, die antideutschen und antikatholischen Briten und die USA-Volksbriten in ihren weiteren feigen Luftkriegen zu unterstützen, wie dies US-Präsident Bush jun. zuletzt allen Ernstes vom verbliebenen Deutschland und auch vom verbliebenen Österreich gefordert hat!
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#3   möchtegern-kathole   16:07:03 | Sonntag, 29. Juli 2007
Die Abwendung …
… vom Christentum ist so etwas wie Selbsthaß. Kein Wunder, dass Europa mit der Abkehr vom Christentum auch Einfluß und Macht an jene Teile der Erde abgeben musste, die vorher provinziell waren, dass Europa nun Spielball von anderen ist, während das christliche Europa Nabel der der Welt war.
Für das Habsburgsche Alpenländle gilt dies alles in besonderem – kaum ein Land das als christliches Reich so mächtig, als unchristlicher Staat so schmächtig ist.
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#2   Sirilo   15:43:12 | Sonntag, 29. Juli 2007
Pathologischer Selbsthaß des Abendlandes?
Davon ist in dem Artikel mit keinem Wort die Rede. Warum dann diese Überschrift?
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#1   Tarcisius   14:57:05 | Sonntag, 29. Juli 2007
Rechristianisierung…
Ich wünsche mir sehr, daß der Autor damit Recht hat…
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