11:30:47 | Freitag, 3. August 2007
Die meisten kirchlichen Bewegungen sind sehr papsttreu – vor allem solange der Papst auch ihren Vorstellungen entspricht.

Ein typischer liturgischer Saal, wo die Neokatechumenalen bevorzugt Messen lesen
(kreuz.net) Am 26. Mai empfing Papst Benedikt XVI. die Gründer des Neo- katechumenats, Francisco Argüello,
Carmen Hernández und Hw. Mario Pezzi zum zweiten Mal in Audienz.
Zwei Tage später sprach Argüello –
genannt Chicco – mit der spanischen Tageszeitung ‘La Razón’ über seine Begegnung mit dem Papst.
Argüello
erklärte, daß die Statuten des Neokatechumenats demnächst vom Vatikan definitiv approbiert würden.
Die gegenwärtig gültigen Satzungen wurden im Jahr 2002 für fünf Jahre auf Probe bestätigt.
Das Neokatechumenat
ist eine 1960 in Spanien gegründete Bewegung, die sich selber „Weg“ nennt. Sie besteht aus 3.000 Priestern,
5.000 unverheirateten Laienmitgliedern sowie 20.000 Gemeinschaften in 6.000 Pfarreien und 900 Diözesen
auf der ganzen Welt. Die Bewegung betreibt mehr als sechzig Priesterseminare.
Liturgische Sonderwege
Anfang Dezember 2005 forderte der Präfekt der Liturgiekongregation, Francis Kardinal Arinze, das Neokatechumenat
auf, liturgische Sonderwege, die bisher vom Vatikan geduldet wurden, zu
beenden.
Eine wesentliche Korrektur
betraf die Austeilung der Heiligen Kommunion. In den Messen des Neokatechumenats war es bis dahin üblich,
diese im Sitzen zu empfangen.
Allerdings scheint diese Form in den meisten neokatechumenalen
Gemeinschaften nach wie vor praktiziert zu werden.
Dagegen protestierten in jüngster Zeit gleich mehrere
Bischöfe. Das berichtete der Vatikanist des italienischen Wochenmagazins ‘L’Espresso’, Sandro Magister.
Am 26. Mai forderte der Bischof von Avellino in Süditalien, Mons. Francesco Marino, vom Neokatechumenat
die Umsetzung der liturgischen Anweisungen.
Bischof Marino legte seinem Schreiben auch den Brief von
Kardinal Arinze bei.
Eine ähnliche Aufforderung erreichte das Neokatechumenat Ende Februar auch im Heiligen
Land.
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Michel Sabbah, und die anderen Bischöfe des
Heiligen Landes mahnten die Bewegung, keine eigenen Messen neben den Pfarrmessen zu feiern und die liturgischen
Vorschriften zu beachten.
Gleichzeitig bedankten sich die Bischöfe für die Verkündigung des Evangeliums
im Heiligen Land.
Ökumene mit MoskauDas Neokatechemunat ist von seiner Methode der Evangelisation
sehr überzeugt. Im Oktober 2006 schlugen die Gründer bei einem Besuch in Moskau sogar dem dortigen russisch-orthodoxen
Patriarchat vor, den orthodoxen Priestern diese Methode beizubringen.
Noch im gleichen Monat präsentierte
die römische Nachrichtenagentur ‘Zenit’ diesen Vorschlag als „Vereinbarung“ zwischen dem Neokatechumenat
und dem Moskauer Patriarchat.
Diese Meldung wurde vom Moskauer Patriarchat, das Proselytismus unter den
orthodoxen Priestern fürchtete, umgehend dementiert.
Es verneinte die Existenz jeglicher Vereinbarung
mit der „sehr widersprüchlichen Organisation“.
Dem Gründer Argüello blieb nichts anders übrig, als
sich für die voreilige Meldung zu entschuldigen.
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r.ruhrgebietler 07:25:15 | Montag, 6. August 2007
#13
Romulus 23:34:51 | Freitag, 3. August 2007
#12
Gotthard 21:31:53 | Freitag, 3. August 2007
#11
Romulus 19:49:35 | Freitag, 3. August 2007
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Typ 18:27:46 | Freitag, 3. August 2007
#9
Aleph † 18:05:12 | Freitag, 3. August 2007
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zwobbel 17:24:02 | Freitag, 3. August 2007
#7
Typ 16:17:33 | Freitag, 3. August 2007
#6
Aleph † 15:00:15 | Freitag, 3. August 2007
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Typ 14:57:47 | Freitag, 3. August 2007
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landorganist 13:42:21 | Freitag, 3. August 2007
#3
Karl Rahna 12:50:29 | Freitag, 3. August 2007
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Rudolfus 12:41:57 | Freitag, 3. August 2007
#1
Aleph † 12:11:52 | Freitag, 3. August 2007