Ein bekannter US-amerikanischer Homo-Ideologe ist nach 16 Jahren wieder normal geworden: „Normal ist normal – und wurde aus gutem Grund normal genannt.“
Rechts: Michael Glatze bei einer Diskussion der ‘John F. Kennedy School of Government’
(kreuz.net) Michael Glatze – ein führender Homo in den USA – hat gestern in der konservativen Online-Zeitung
‘WorldNetDaily’ über seine Abkehr von der Homo-Ideologie berichtet.
Glatze verlor schon als Jugendlicher
beide Elternteile. Als Folge davon habe er Homo-Versuchungen nachgegeben: „Ich habe fast 16 Jahre gebraucht,
um festzustellen, daß Homosexualität nicht tugendhaft ist“, erklärte er jetzt.
Glatze gründete mit
22 Jahren das Homo-Magazin ‘Young Gay America’, das an ein junges männliches Publikum adressiert ist.
Er gewann auch mehrere Homo-Preise.
Die Homosexualität sei in ihrer tiefsten Natur pornographisch, stellt
er jetzt fest. Sie zerstöre die Seelen auf eine eindrückliche Weise und verwirre die sich entwickelnde
Sexualität.
Er sei erst mit dreißig wieder davon losgekommen: „Nun weiß ich, daß Homosexualität
eine Kombination von Lust und Pornographie ist.“
Neurotische Lust
Vor zwei Jahren – nach einem Vortrag
beim ‘John F. Kenedy Jr. Forum’, das zur US-Eliteuniversität ‘Harvard’ gehört, habe er sich ernsthaft
Gedanken gemacht, ob es richtig sei, was er mit seinem Leben und seinem Einfluß mache.
Ausgabe des von Glatze gegründeten Homo-Magazins ‘Young Gay America’.
Glatze wandte
sich an Gott, weil er keinen anderen kannte, zu dem er sich mit seinen Fragen hätte wenden können. Seine
Beziehung zu Gott baute er dank einer Krankheit auf, die ihn in der Folge seiner Homo-Lebensweise befallen
hatte.
Bald erkannte Glatze, daß er eine Bewegung von Sünde und Verderben anführte.
Er kam zur Einsicht,
daß die Homosexualität es ihm unmöglich machte, sich selber kennenzulernen: „Wir können die Wahrheit
nicht erkennen, wenn wir von der Homosexualität blind gemacht werden.“
„Unter dem Einfluß der Homosexualität
kommt man zum Glauben, daß Lust nicht nur akzeptabel, sondern sogar eine Tugend sei. Aber es gibt kein
Homo-Verlangen, das nichts mit Lust zu tun hätte.“
„Die Lust entreißt uns unserem Leib und bindet unsere
Seele an die körperliche Form eines andere“.
Das sei der Grund, warum die Homo-Unzucht und jede andere
sexuelle Aktivität, die nur auf Lustbefriedigung aus ist, niemals glücklich machen könne. Dabei handle
es sich um einen neurotischen und nicht um einen normalen Prozeß:
„Normal ist normal – und wurde aus
einem guten Grund normal genannt.“
Homos wissen nicht, wer sie sind
Die Homosexualität reißt den Menschen
nach Glatze aus dem normalen Zustand heraus. Sie erzeugt ein andauerndes Verlangen nach äußerlichen
physischen Objekten, die man nie besitzen könne.
Wie alle Menschen würden auch Homosexuelle nach Liebe
verlangen.
Das Problem mit der Homosexualität bestehe darin, daß wahre Liebe erst dort gelebt werden
könne, wo es im Menschen nichts gibt, das die Liebe daran hindert, von innen heraus zu leuchten:
„Wir
können nicht ganz wir selber sein, wenn unser Verstand in der Lust gefangen ist.“
Glatze glaubte, homosexuell
zu sein, weil er bemerkte, daß er auf andere Jungen schaute. Er sei geheilt worden, als er begann, auf
sich selber aufmerksam zu werden:
Viele Homos verpassen es, ihr wahres Inneres kennenzulernen.
„Jedes Mal, wenn ich zur Lust versucht war, machte ich mir das bewußt
und begann mich damit zu beschäftigen. Ich nannte das Phänomen bei seinem Namen und ließ es auf diese
Weise von selber verschwinden.“
Die Homosexualität vermeide es durch eine oberflächliche und lustvolle
Anziehung tiefer zu graben – zumindest solange sie gesetzlich „akzeptiert“ werde.
Auf diese Weise würden
viele es verpassen, ihr wahres Inneres kennenzulernen.
Ein befreiendes „Coming out“
Heilung von den
Wunden der Homosexualität ist nach Glatze nicht leicht. Es gebe wenig Hilfe. Mögliche Auswege würden
von der Öffentlichkeit lächerlich gemacht oder todgeschwiegen.
Ein Teil der Homo-Agenda setze ihre
Energien dafür ein, andere Leute davon abzubringen, über ihre Bekehrung nachzudenken.
Glatzes Erfahrung
war jedoch, daß das „Coming out“ – der Ausweg – aus dem Einfluß der Homo-Denkweise das „Befreiendste,
Schönste und Wunderbarste“ war, das er je in seinem Leben erfahren hat.
Der polnische Widerstand
Der
ehemalige Homo-Ideologe glaubt, daß jeder Mensch instinktiv die Wahrheit kennt. Das sei auch der Grund,
warum sich so viele vor dem Christentum fürchten: „Es erinnert sie an ihr Gewissen, das wir alle besitzen.“
Die Homosexualität habe ihn 16 Jahre seines Lebens gekostet. Diese Zeit habe er mit einer Lüge nach
der anderen verbracht.
Die US-Medien, die vor allem auf Jugendliche ausgerichtet sind, hätten dazu beigetragen,
seine Lebensweise aufrecht zu halten.
In diesem Zusammenhang kritisiert Glatze auch die Europäische
Union, welche die Homo-Ideologie als etwas Normales hinstellt.
Bereits in der Grundschule würden Schüler
mit Homo-Kinderbüchern bearbeitet.
Polen widersetze sich dieser Homo-Indoktrinierung mutig. Dafür werde
das Land von der Europäischen Union als „rückschrittlich“ bezeichnet.
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Der Michael Glatze ist in Wirklichkeit bisexuell Der tut so,als ob Schwule alle herumhuren und Pornos
sehen Da gibt es auch Heterosexuelle die so leben Nicht die sexuelle Orientierung ist wichtig,wichtig
ist WIE man lebt!
Dieser Glatze erinnert mich an den Robert Gollwitzer;das sind so Männer die erst jahrelang auf deutsch
gesagt herumhurten,dann sagen sie,das sie geheilt sind Das ist kein Geheiltsein,das ist schlicht und einfach
Ekel und Abscheu vor Sexualität;weil diese Männer keine liebevollen Partnerschaften hatten Die kannten
bloß anonymen Sex mit Männern,das ist scheiße;wäre es anonymer Sex mit Frauen,dann wäre es genauso
scheiße! Ich finde es traurig,das die Homosexuelle in den Dreck ziehen;als wären das alles HURER;das
stimmt nicht!!! Das wäre so,wie wenn eine ehemalige Prostituierte heute sagt;das sie asexuel ist,weil
Gott sie geheilt habe;in Wirklichkeit aber hat sie die Nase voll von Sexualität,weil sie jahrelang extrem
auschweifend lebte und heute Abscheu hat
@ Tammox Die evangelische Kirche kriegt derzeit aus Rom einen Schlag nach dem nächsten. Ach was. Das
Dokument erhält doch gar nichts neues, weswegen zB Landesbischof Friedrich auch nach eigener Aussage
gelassen geblieben ist. Warum sprechen Sie nicht über die Schläge gegen die katholische Kirche: Abbruch
des Projektes Einheitsübersetzung (die die Protestanten ohnehin nicht benutzten), Aufforderung zum Ungehorsam
gegenüber Katholiken, Einmischung in innerkirchliche Angelegenheiten… Bei den deutschen evangelischen
Bischöfen herrscht blankes Entsetzen Also bei Friedrich schon mal nicht. weil man sich nicht vorstellen
konnte, daß Ratzinger so schnell so viel davon einreißt, was JPII mühsam aufgebaut hat. Was hat er
denn eingerissen? Aus wessen Zeit stammt denn das Dokument Dominus Jesus, welches nun lediglich wiederholt
wurde? Aus der Zeit Johannes Pauls II.! Lassen Sie sich doch keinen Bären aufbinden, das ist alles Meinungsmache.
Der einzige Fortschritt in der Ökumene auf der Ebene der Kirchenlehre war die Erklärung über die Rechtfertigung,
die auf kath Seite Ratzinger zu verdanken ist. So sieht es aus. aber bezüglich der GESAMTHEIT der Christen
ist er ein deutlicher Rückschritt gegenüber JPII. Wenn Sie mal genau hingucken werden Sie feststellen,
dass man es Protestanten und Orthodoxen nicht gleichzeitig recht machen kann. Moslems und die Juden fühlen
sich auch schon ARG auf die Füße getreten So? Ich denke JPII wäre entsetzt. JP hat den Kurs Ratzingers
immer protegiert.
@Tammox / „Blankes Entsetzen bei den deutschen evangelischen Bischöfen“ Papst Benedikts XVI. Erklärungen
über die Lehre von der Kirche Christi ist die beständige Lehre der Kirche, auch der Kirche unter den
Päpsten Johannes Paul II. und Paul VI. Die evangelischen Religionsführer sind nicht umsonst von Rom
und der Kirche Christi getrennt. Auch die deutschen Ökumenismusgläubigen müssen sich entscheiden: zwischen
Rom oder der evangelischen Lehre.
Lieber Leblhuber, offensichtlich ein Fake des Henry Charles Lea. Das gibt es nur bei ihm, sonst hat cullagium
eine andere Bedeutung de.wikipedia.org/wiki/Cullagium.
absolute Monarchie – Ratzinger ist frei zu tun was er will @ Benedikt! Das ist aber etwas dialektisch
gesprochen! Die evangelische Kirche kriegt derzeit aus Rom einen Schlag nach dem nächsten. Bei den deutschen
evangelischen Bischöfen herrscht blankes Entsetzen, weil man sich nicht vorstellen konnte, daß Ratzinger
so schnell so viel davon einreißt, was JPII mühsam aufgebaut hat. Natürlich wusste man immer, daß
es diesbezüglich Differenzen zwischen ihm und JPII gab, aber zumindest die Protestanten erwarteten schon,
daß sich Ratzinger als neuer Papst mehr dem Erbe seines Vorgängers verpflichtet fühlen würde. Dominus
Iesus wurde ja 2000 für jedermann deutlich NICHT gerade von Woytila unterstützt und es ist schon bezeichnend,
daß B das nun als klaren Antagonismus zu seinem Vorgänger so deutlich macht. Sie deuten dies alles als
Schritt HIN zu den Orthodoxen. Nun ja…, so betrachtet mag er ein Mann der Ökumene sein, aber bezüglich
der GESAMTHEIT der Christen ist er ein deutlicher Rückschritt gegenüber JPII. Die Tür zu den Protestanten
ist jedenfalls erst mal wieder zugeschlagen und die Moslems und die Juden fühlen sich auch schon ARG
auf die Füße getreten und bemerken eine erheblich größere Distanz, die ihnen gegenüber aus Rom an
den Tag gelegt wird. Offensichtlich teilen ja auch viele Gläubige nicht den Wunsch nach einer christlichen
Einheit – da kann man ja verschiedener Ansicht sein. Ich persönlich empfinde das als sehr traurig und
halte das schon für einen Affront gegen das vorherige Pontifikat. Ich denke JPII wäre entsetzt.
@Benedikt: Cullagium nach Henry Charles Lea in seiner History of Sacerdotal Celibacy, 1884: Zeitweise
wurde eine „cullagium“ genannte Abgabe zur anerkannten Einnahmequelle, in Anbetracht derer die Schwächen
der menschlichen Natur vergeben wurden und man Kirchengeistlichen gestattete, ohne Befürchtungen die
Gesellschaft ihrer Geliebten zu genießen.
@ Tammox JPII bezeichnete das Schisma ja als „Klaffende Wunde“ und setzte sich sehr für die Ökumene
ein. Offenbar ist das ein Anliegen, daß dem derzeitigen Amtsinhaber weniger interessiert. Ganz im Gegenteil.
Die Ökumene liegt auch dem derzeitigen Amtsinhaber sehr am Herzen. Allerdings richtet er sein Blick eher
auf die Ostkirchen. Diese sind der katholischen Kirche einfach ähnlicher als die Protestanten. Falsch
ist aber, dass Ratzinger sich gar nicht für die Ökumene mit dem Protestantismus interessieren würde.
Ratzinger war maßgeblich an der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre beteiligt, ein Umstand,
den Herr Huber bei seinen Beurteilungen beharrlich unter den Tisch fallen lässt. Dazu möchte ich Nigel
Cawthorne zitieren: Also der Konkubinat vieler Priester damals ist belegt. Den Rest dieser Schilderungen
halte ich dagegen eher für ein Schauermärchen. @ Leblhuber Die Lehre der Kirche spiegelt fast 2000 Jahre
Machtpolitik. Ja was meinen Sie denn, was der von mir erwähnte Augsburger Religionsfriede war?
Annäherungen…(?) @Benedikt! Sie haben natürlich Recht. Ich hatte mich undeutlich ausgedrückt – ich
meinte die evangelischen Christen, die es heute gibt. JPII bezeichnete das Schisma ja als „Klaffende Wunde“
und setzte sich sehr für die Ökumene ein. Offenbar ist das ein Anliegen, daß dem derzeitigen Amtsinhaber
weniger interessiert. Allerdings sehe ich die Gründe für die Reformation etwas anders gewichtet; die
Ursachen sind aber natürlich vielschichtig. Ich stimme Ihnen zu, daß das der Ablasshandel eine Hautursache
war, aber die sexuellen Ausschweifungen waren schon etwas, das Luther sehr anprangerte. Ich möchte da
auch die Schriften des Erasmus von Rotterdam erwähnen. Die Ausschweifungen waren ja eben nicht auf Rom
beschränkt, sondern zeigten sich allgemein den Gläubigen, auch wenn es den Priestern FORMAL verboten
war. Dazu möchte ich Nigel Cawthorne zitieren: Einfachen Priestern hingegen , die sich eine Konkubine
hielten, drohte gar die Kastration; erlaubt war ihnen die Wollust nur, wenn sie dem Papst das „Cullagium“
zahlten – eine Art Sex-Steuer, mit der sie sich von ihrem Keuschheitsgelübde freikaufen konnten. Fast
alle Pfarrer griffen zu diesem Zweck in den Klingelbeutel. Denn sie trieben es so wild wie ihre Oberen,
kein Gemeindeglied, ob weiblich oder männlich, war vor ihren Übergriffen sicher. Als sich kaum noch
jemand zur Beichte traute, die der Priester bis dahin in einem abgeschiedenen Winkel der Kirche hörte,
wurde 1614 der Beichtstuhl eingeführt.
@Benedikt: Ganz so einfach ist es nicht. An anderer Stelle habe ich sinngemäß schon folgendes geschrieben:
Die Auseinandersetzung mit der Kirchengeschichte ist meiner Meinung nach ein probates Mittel gegen die
Überheblichkeit der „Rechtgläubigen“. Die Entwicklung der Lehre der Kirche ist immer auch Antwort auf
zeitbedingte historische Fakten und vice versa. Die Kenntnis der „Schauergeschichten“ könnte vor Hochmut
bewahren und das Selbst vom hohen Glaubensross herunter holen. Dazu müsste man aber zuerst erkennen,
dass man darauf sitzt. Die Lehre der Kirche spiegelt fast 2000 Jahre Machtpolitik. Wenn man das negieren
will, bleibt man eben ruhig auf dem hohen Ross sitzen. Die Wahrheit setzt sich trotzdem durch. Die Wahrheit
verdrießt nicht. Nur deren Verschleierung!
Vertrauen Sie Ihren Kindern denn gar nicht und müssen auf ZWANG setzen????? Ach ja…interessant woher
Sie Ihr Wissen nehmen…bezüglich der Dogmatik und Orthodoxie war ich ja schon oft verblüfft, aber halten
Sie sich auch für hellseherisch, so daß Sie über meine Familienverhältnisse Bescheid wissen? Und wie
immer, wenn jemanden wie Ihnen die Argumente ausgehen, verfallen Sie in Flegelhaftigkeiten und Beleidigungen.
Das sagt schon sehr viel über Ihren Charakter aus. Offenbar wären Sie doch zufriedener, wenn sich die
Kirche nicht den Gläubigen stellt- weder spirituell noch argumentativ. Dafür aber schön die Hand aufhält
und den Staat für sie die Finanzen eintreiben lässt. Die Gelder aus den Steuern all der Atheisten und
Moslems und Schwulen und Abtreiberinnen nehmen Sie also gerne vom Staat an und unterwerfen sich einer
Schulpolitik, die weitgehend von Atheisten organisiert ist. Die paar katholischen Politiker (Seehofer,
Gabriele Pauli,…) möchte ich gar nicht erst erwähnen. Wenn ich mal aus dem Nähkästchen plaudern
darf: Ich habe viele sehr streng katholische Verwandte in Amerika! Dort sind Schulen und Kirche strikt
getrennt und die Kirchen bekommen keinen Cent vom Staat. Dafür setzen sich aber die GLÄUBIGEN umso mehr
für die Mutter Kirche ein, hegen und pflegen sie! Finanziell geht es den Kirchen besser als hier, so
daß auch entsprechend mehr Angebote an die Kinder gemacht werden können. Daß in Amerika sehr viel mehr
Frömmigkeit herrscht, werden vielleicht noch nicht mal Sie bezweifeln! FREIWILLIGKEIT ist das Zauberwort!
@ Tammox Daß Renaissancepäpste nicht im Himmel sein werden, meinte ich auch nicht wegen der Zeit, sondern
weil eben alle den Vatikan in ein Bordell verwandelt hatten und dort ihren sexuellen Ausschweifungen und
Mordgelüsten frönten. Das spielt aber keine Rolle. Jeder ist ein sündiger Mensch, wichtig ist nur,
dass er umkehrt (umkehren will). Angesichts der Zustände auf dem Stuhle Petri kann man sich ja auch nicht
im Ernst wundern, daß Hunderte Millionen Christen entsetzt die katholische Kirche verließen. Das stellen
Sie sich ein wenig einfach vor. Die meisten Menschen damals konnten hiervon gar keine Kenntnis erlangen,
auch hätte dann der meiste Schwund im heutigen Italien stattfinden müssen, das diesen Skandalen am nächsten
war. Es ereignete sich aber nicht dort, sondern vor allem im Heiligen Römischen Reich (welches allerdings
keine hunderte Millionen Christen beheimatete – die damalige Weltbevölkerung wird auf 500 Mio geschätzt).
Dort ereignete sich nicht nur die Reformation, für die der Ablasshandel vielleicht einer der Gründe,
keineswegs aber das theologische Fundament war. Die Reformation nutzte den Fürsten des Reiches, was zu
Konflikten zwischen ihnen und den katholischen Kaisern führte, die ihrerseits auf katholisch gebliebene
Fürsten bauen konnten. Das Ergebnis war der Augsburger Religionsfriede, welcher die Untertanen zur Annahme
der Konfession des Fürsten zwang(!). Da liegt einer der Hauptgründe für den sog. Massenexodus.
@ Tammox Sie scheinen keine Kinder zu haben. Und wissen von Prägung mithin nicht viel bis gar nichts.
Sie sonnen sich im Ungeist des Humanismus und tragen einen: „anything goes“ Bauchladen glaubenstechnisch
vor sich her, falls Ihnen sowas wie Glauben überhaupt geläufig ist. Falls ich mal jemanden suchen sollte,
der nur so weit springen kann, wie sein eigener Stock reicht, weil er eine Binde mit drei Pukten am Arm
trägt, komme ich wieder auf Sie zurück.
Danke, das ist sehr aufschlussreich. Geehrter Benedikt! Natürlich können wir nicht wissen wer ab wann
im Himmel sitzt. Sowieso ein eher erschreckender Gedanke – laut des neuesten Buches von Wolf Schneider
(„Glück“) – erfährt man Befriedigung nur aus dem Kontrast und nie durch einen stetigen Zustand. Aber
das nur am Rande. Daß Renaissancepäpste nicht im Himmel sein werden, meinte ich auch nicht wegen der
Zeit, sondern weil eben alle den Vatikan in ein Bordell verwandelt hatten und dort ihren sexuellen Ausschweifungen
und Mordgelüsten frönten. Days hörte tatsächlich erst weit nach der Renaissance auf – nämlich mit
Pius IX, als die Kirche endgültig ihre weltliche Macht verlor und Päpste sich ihren extrem ausschweifenden
Lebensstil schlicht nicht mehr leisten konnten. Der Schaden für die Kirche war ja längst eingetreten,
denn das abartige blutrünstige Sexleben der Päpste zur Zeit Julius II (in etwa) war ja schließlich
der Hauptgrund für die Reformation. Angesichts der Zustände auf dem Stuhle Petri kann man sich ja auch
nicht im Ernst wundern, daß Hunderte Millionen Christen entsetzt die katholische Kirche verließen. @ Derfux:
Ich unterstütze ausdrücklich die Entfernung der Kruzifixe aus den staatlichen Schulen. Wieso sollte
die Kirche auch so ein eingeschränktes Selbstbewusstsein haben, daß sie sich hilfesuchend an den Staat
klammern muß? Staat und Kirche können ALLE BEIDE stärker und kompromissloser auftreten, wenn sie nicht
feige dem jeweils anderem Zugeständnisse machen. Kann Kirche nicht allein überzeugen?
@ durchfuxt Hier sollten die Kinder schnellstmöglich befreit und die Eltern eingesperrt werden, mindestens
15 Jahre, damit sie keinen Schaden mehr an ihrem Nachwuchs anrichten können. Ach, was ein herzerfrischendes
Statement. Wohin wollen Sie die Eltern stecken? Ich schlage Dachau vor, das passt zu Ihrer Diktion.
@ derfux Hier sollten die Kinder schnellstmöglich befreit und die Eltern eingesperrt werden, mindestens
15 Jahre, damit sie keinen Schaden mehr an ihrem Nachwuchs anrichten können. Es lässt sich trefflich
darüber streiten, wer hier Schaden an wem anrichtet. Solange wir mit staatlichem Segen Kreuze aus Klassenzimmern
räumen lassen und lustig einem mehr als fragwürdigen Darwinismus hinterherhecheln, nur weil uns nix
besseres einfällt in unserer: Augen-zu-und-durch-Mentalität, solange soll es diesen Eltern gegönnt
sein ihre Kinder im Licht der Bibel zu unterrichten. GOTT segne sie.
@ Tammox Interessant. Da hört man ja auch manchmal anderes. Falls es eine Aussage in die Richtung ist,
dass Päpste immer in den Himmel kommen, dann ist das auf jeden Fall falsch. Demnach funktioniert also
so etwas wie Ablasshandel PRINZIPIELL niemals? Beim Ablasshandel wurden Ablässe gegen Geld feilgeboten.
Ablässe reduzieren die Sündenstrafe, also die Zeit, die man wegen seiner bereits vergebenen (durch sakramentale
Beichte!) Sünden im Fegefeuer absitzen muss (anschließend kommt man in den Himmel). Derartige Gnaden
gegen Geld anzubieten ist höchst problematisch, weswegen diese Praxis auch mittlerweile verurteilt ist.
Dann sollte es wohl nicht sehr viel Renaissancepäpste im Himmel geben. Das eine hat mit dem anderen nichts
zu tun. Wenn ein solcher Papst bei seinem Tod sündenfrei war, so kommt er in den Himmel. Aber was ist
mit den heilig gesprochenen Päpsten? Die haben doch wohl ein Freifahrtticket, oder nicht? Das ist auch
ein falsches Verständnis. Durch die Heiligsprechung wird ausgedrückt(!), dass eine Person in den Himmel
aufgenommen wurde. Sie wird also nicht durch die Heiligsprechung aufgenommen, sondern diese ist ein Ergebnis
dessen, dass die Kirche den/die Betreffende im Himmel wähnt. Auch nicht formell Heiliggesprochene (diese
Praxis ist erst rd. 1000 Jahre alt) können somit „Heilige“ sein. Die Heiligsprechung ist nur die formelle
Anerkennung. Dementsprechend gibt es unzählige unbekannte Heilige, derer am Fest Allerheiligen (1.11.)
gedacht wird.
ach so ist das Interessant. Da hört man ja auch manchmal anderes. Demnach funktioniert also so etwas
wie Ablasshandel PRINZIPIELL niemals? Dann sollte es wohl nicht sehr viel Renaissancepäpste im Himmel
geben. Ein Glück, sonst wäre es auch nicht so erstrebenswert dort ebenfalls hin zu kommen. Aber was
ist mit den heilig gesprochenen Päpsten? Die haben doch wohl ein Freifahrtticket, oder nicht? Nur weiß
ich immer noch nicht, weshalb Stöhrausgerechnet so eine scharfe Akzeptanzgrenze zwischen Roncalli und
Montini zieht. Letzteren also als nicht existent betrachtet und statt dessen gar kein Problem mit den
hurenden Bogias hat. Aber die Sedi-Ritter glänzten ja noch nie mit Logik.
@ Tammox Ein Papst ist ein Mensch wie jeder andere. Er kann in die Hölle kommen, er kann erstmal ins
Fegefeuer kommen und er kann auch direkt in den Himmel kommen. Das funktioniert dann wie bei jedem anderen
Gläubigen auch. Augenblicklich in den Himmel ein geht, wer im Moment des Todes von aller Sündenschuld
und aller Sündenstrafe frei gewesen ist.
@Tammox / „Päpste steigen nach vatikanischer Lehre … … direkt in den Himmel auf.“ Diese Auffassung
ist natürlich völlig absurd. Nicht umsonst wurde bei den Papstamtseinführungszeremonien auch eine Verbrennungszeremonie
veranstaltet, die dem neuen Papst die Vergänglichkeit vor Augen stellen sollte, mit dem mahnenden Ruf
an den neuerwählten Heiligen Vater: „Sic transit gloria mundi!“ („So vergeht der Ruhm der Welt!“) Ein
Papst, der im Stand der schweren Sünde verstirbt, verfällt ebenso dem ewigen Feuer der Hölle wie jeder
andere Sterbliche auch. Insbesonders gab es viele Legenden über die Todesstunden von Päpsten, deren
Erlangung des Papstamtes einem Pakt mit dem Teufel zugeschrieben wurde. Gleichzeitig hatte und hat die
Kirche allerdings zu allen Zeiten viele Feinde, die verschiedenen Päpsten auch Dinge andichteten, die
einfach völlig erfunden waren. Zum Beispiel ließ der damalige Papst nach dem niederträchtigen Massaker
an den Hugenotten in Frankreich zwar ein Te Deum in Rom anstimmen, allerdings aus anderen Gründen. Man
hatte dem Papst nämlich eine andere Darstellung überbracht, daß es einen Staatsstreich in Frankreich
gegeben hatte, und daß dieser von den Katholiken verhindert worden war. Dasselbe gilt für die Propaganda
von Feinden gegen die vorbildhaften und tugendreichen Päpste Beatus Pius IX. und gegen den Gottesdiener
Pius XII., die aus vielen Lügen und unberechtigten Anschuldigungen besteht. Im Falle Pius’ XII. wurde
inzwischen erkannt, daß die KPdSU hinter den Lügen gegen diesen tugendreichen Papst stand.
Stöhr at its best! @Gotthard: Vielen Dank Leblhuber; ich hatte das eigentlich mal nebenher bemerkt, als
ich in historischen Abhandlungen über Ante Pavelics las, später dann ausführlich bei Karl-Heinz Deschner.
@ Stöhr: Ich ahnte gar nicht, daß Sie soviel Humor haben! Sie meinen also, daß die simonistischen Päpste,
die den ganzen Tag rumhurten alle RECHTGLÄUBIG waren, sind aber so voller Abscheu gegenüber Johannes
Paul II, daß sie ihm seine Orthdoxie keinesfalls glauben und ihn prinzipiell nicht als Papst anerkennen?
LOL! Wie wenig Sie ihren eigenen Argumenten trauen zeigt sich vor allem in Ihrer fortgesetzten Koprolalie
mir gegenüber. („Freche Lügen, übel,…“) Offenbar sind Sie sich der Absurdität Ihrer Häresie-Totschlagargumentation
gegenüber P VI bis B XVI bewusst, sonst entzögen Sie nicht dauernd den Fakten. Zwei Dinge möchte ich
aber dennoch klar stellen: 1.) Den Satz, ob ein Papst direkt in den Himmel kommt, habe ich bewusst mit
einem Fragezeichenversehen – weil ich dazu verschiedene Ansichten kenne! Es war also eine FRAGE an die
Leserschaft hier! Allerdings sind ja auch simonistische Päpste posthum heilig gesprochen worden. 2.)
Im Gegensatz zu Ihnen richte ich GAR NICHT! Ich AKZEPTIERE die Existenz von Benedikt XVI und allen anderen
Post-V2-Oberhirten. Statt dessen wollte ich ja gerade von IHNEN wissen wie Sie dazu kommen willkürlich
Päpste zu akzeptieren, oder zu verdammen! Immerhin weiß ich nun, daß sie Rodrigo de Borja für RECHTGLÄUBIG
halten, Ratzinger aber nicht! ROFL.
@Gotthard: Ihre Frage an tammox! Katholische Bischöfe saßen im Ustascha-Parlament. Franziskaner, wie
zum Beispiel Miroslav Filipovic-Majstorovic, fungierten als Leiter von Todeslagern. Unter der Leitung
von Franziskanern betrieb die Ustascha das KZ von Jasenovac. In diesem Todeslager wurden unter dem Franziskaner
Miroslav Filipovic-Majstorovic während seiner vier Monaten als Kommandant 40000 Menschen liquidiert.
Er wurde nach dem Krieg hingerichtet. Der Franziskaner Radoslav Galvaš war einer der engsten Berater
Pavelics. Der Franziskaner Zvonko Brekalo war Offizier im Konzentrationslager von Jasenovac und berüchtigt
wegen seiner Massenenthauptungen. Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht mehr als Zufall, dass es wieder
Franziskanerklöster waren, vor allem in Klagenfurt und Modena, die nach dem Zusammenbruch flüchtenden
Ustaschen Unterschlupf gewährten. Alle diese von Klerikern in Kroatien begangenen Verbrechen geschahen
unter dem Schutz des Primas Erzbischof Alojzije Stepinac, der vom ersten bis zum letzten Tag ein tatkräftiger
Förderer des Ustascha-Regimes war. Leider hat Pius XII nicht eingegriffen, obwohl er informiert war.
Die Slowakei und Kroatien sind nach wie vor Schandflecken auf der Weste von PiusXII. www.ibka.org/ir/2447f.html
Scrollen bis Stichwort Vatikan www.shoa.de/content/view/231/231/ …freidenker-oesterreich.at/…stische%20Epoche.pdf
Vladimir Dedijer, „Jasenovac – das jugoslawische Auschwitz und der Vatikan“, Ahriman-Verlag,
Ja, das sagt der Richtige, Herr Stör Trotzdem verbreiten Sie dann hier frech Lügen und schwingen sich
darüber hinaus auch noch zum Richter über Päpste und kirchliche Lehre auf. Das ist übel. Sie sind
also Papsttreu? Schwingen sich nicht zum Richter über Päpste auf? Mir klingt da noch was iin den Ohren:Seit
VII gibt es keine Päpste mehr…
Lügner Tammox: Ich hatte sich bereits darüber explizit aufgeklärt, dass es a) den Unterschied zwischen
Rechtgläubigkeit (Orthodoxie) und praktizierten Christentums (Orthopraxie) gibt. Fehlt letztere oder
ist mangelhaft, so kann erstgenannte trotzdem vorhanden sein. b) in keiner Weise der Fall ist, dass ein
Papst aufgrund seines Amtes irgendwelche Vorteile im Bezug auf persönliche Heiligkeit o.ä. hat. Trotzdem
verbreiten Sie dann hier frech Lügen und schwingen sich darüber hinaus auch noch zum Richter über Päpste
und kirchliche Lehre auf. Das ist übel.
#281 Gotthard 23:10:51 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@tammox Der Vatikan schickte zu seiner Zeit Folterexperten an das Ustaša-Regime, die derart grauenvoll
vorgingen, daß ausgerechnet die SS eingreifen musste, um dem blutrünstigen Treiben der Abgesandten von
Eugenio Pacelli Einhalt zu gebieten. Bitte um wenigstens EINE Quelle…
#280 Tammox † 23:08:59 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Nichts Neues – Stöhr weicht weiter feige aus @Stöhr: „blablabla…sie sind faul „… OK, daß SIE sich
beinahe bei jedem Posting im Ton vergreifen weiß ich ja schon – offensichtlich benutzen Sie das zum Übertünchen
Ihres Mangels an Argumenten. Sie sind ein DRÜCKEBERGER!!!!!! Denn sonst könnten Sie mir doch endlich
mal eine Frage beantworten – nämlich wieso es nach IHRER Ansicht ausgerechnet nach Roncalli und vor Montini
mit der „V2-Häresie“ begann und nicht etwa schon beim schwul lebenden „Blutsäufers“ (Luther) Julius
II – z.B. Nebenher hatte er übrigens noch drei Töchter gezeugt. Daß genau mit dem Vatikanum-2 der Katholizismus
aufhörte und es keine Päpste mehr gab, habe ich ja schließlich VON IHNEN und auf die V2 weisen Sie
ja beständig wieder hin – aber erklären mögen Sie das offenbar nicht. Oder soll ich es so auffassen,
daß alles, daß man beim besten Willen nicht rational begründen kann eben Stöhr’sche Dogmatik ist?
Wenn Sie sich an dem Begriff „Heiligkeit“ stören – gut, geschenkt. Aber ich fragte ja auch nach IHRER
Akzeptanz. Also in den Augen Stöhrs. Alexander VI, den nepostistischen Sexisten, der seine sadistischen
Kopulationsphantasien täglich auslebte, akzeptieren Sie ALS PAPST- aber nicht einen Johannes Paul I,
der wirklich ein vorbildlich frommer Mann war? Also ist ein praktizierender Schwuler wie Giuliano della
Rovere auf dem Throne Petris Stöhr-kompatibel, jedoch nicht ein keuscher Benedikt, weil er als Ratzinger
1962 in Rom war? Bin gespannt…
Tammox: „Denn es ist doch immer noch so, daß nach vatikanischer Lehre ein Papst direkt in den Himmel
aufsteigt. (?)“ …bla,bla,bla. Sie sind entweder ein Provokateur oder einfach zu faul, sich richtig zu
informieren.
#278 durchfuxt 22:57:23 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Bruder Theo Nämlich sich auf Kosten der Gläubigen und der Bibel sich künstlich zu echauffieren. Naja
Bruder Theo, da waren leere Schulbänke zu sehen, da einige Kinder nicht gefilmt werden dürfen…die
Behörden wissen nichts von deren Existenz. Und das geben diese undemokratischen, kriminellen Eltern und
Lehrer auch noch vor laufender Kamera zu. Hier sollten die Kinder schnellstmöglich befreit und die Eltern
eingesperrt werden, mindestens 15 Jahre, damit sie keinen Schaden mehr an ihrem Nachwuchs anrichten können.
#277 Tammox † 21:20:00 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Rudolfus! Verblüffenderweise stimme Ihnen weitgehend zu! Daß die AUSwahl des Papstes oft weniger mit
dem heiligen Geist als mit Simonie zu tun hatte, sollte den heutigen Nachfolgern doch auch mal eine Erwähnung
wert sein. Denn es ist doch immer noch so, daß nach vatikanischer Lehre ein Papst direkt in den Himmel
aufsteigt. (?) Natürlich habe ich aber doch noch Widerspruch anzumelden: Die von Ihnen genannte Zeitepoche
kann ich nicht so akzeptieren – da wäre zum einen Pio Nono selbst, mit dem Sie beginnen. Die Unfehlbarkeitslehre
geht nun einmal auf ihn zurück und das halte ich für absolut unangemessen – insbesondere angesichts
seiner Vorgänger (die Nachfolger konnte er ja nicht kennen)! Kein Zweifel ist möglich, dass Giovanni
Maria Mastai-Ferretti ein Antisemit war und einer der ersten, der kirchliche Judenfeindschaft mit dem
politischen Antisemitismus verband. Diese politische Haltung fand den Abscheu der ganzen zivilisierten
Welt in Westeuropa und den USA. International bekannt wurde die Judenfeindschaft Pius IX. auch durch die
sogenannte Mortara-Affäre. Die Seligsprechung war ein Akt der Morialogie. Und niemals werde ich mich
mit dem Schweigen des Pius XII zum Holokaust abfinden. Der Vatikan schickte zu seiner Zeit Folterexperten
an das Ustaša-Regime, die derart grauenvoll vorgingen, daß ausgerechnet die SS eingreifen musste, um
dem blutrünstigen Treiben der Abgesandten von Eugenio Pacelli Einhalt zu gebieten. Anständigkeit bewies
zu der Zeit sein Nachfolger Roncalli. Vorbildlich!
#276 Rudolfus 16:01:08 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@Tammox / Die geschönte (und somit unwahre) Papstgeschichte und der Irrtum des Papalismus’ Die Kirche
hat zwar eine Zeitepoche, z.B. ab dem 19. Jahrhundert mit dem sel. Papst Pius IX. bis zum 20. Jahrhundert,
bis zum Pontifikat des sel. Papstes Johannes XXIII. durchgehend gute und heilige Päpste gehabt, davor
hatte die Kirche aber bekanntermaßen viele schlechte, tyrannische und simonistische Päpste – und zwar
einen sehr großen Teil der Kirchengeschichte hindurch. Das Faktum, welche Art von Päpsten die Christen
da zum Oberhaupt hatten, das war selbstverständlich auch den damaligen Zeitgenossen bekannt, insbesonders
den Papstkönigreichsuntertanen selbst. Der Einfluß des Teufels auf die Kirche war allen offenbar und
bekannt. Zu späteren Zeiten war es gutgemeint für den Papst, wenn die Geistlichen in ihrer Ausbildung
bis zum II. Vaticanum und bis zum Pontifikat Pauls VI. nur eine geschönte Papstgeschichte erhielten,
die Wesentliches an der Geschichtsschreibung über die Päpste unterschlug – nämlich mit dem Ziel, dem
jeweiligen Papst gehorsame Geistliche und Katholiken zu erziehen – die Paul VI. der Despot auch noch vorfand.
Das Problem einer solchen Geschichtsfälschung über das Papsttum ist aber, der große unkatholische Irrtum
des Papalismus’: Nämlich eine katholische Religion, die meint, die geoffenbarte Religionslehre fände
sich nur in den Veröffentlichungen, Dokumenten und Anweisungen des regierenden Papstes – als ob die Kirche
erst seit dem aktuellen Papst beginnen würde, ähnlich wie andere, für die die Kirche erst mit den Dokumenten
des II. Vaticanums beginnt.
#275 Benedikt 15:43:55 | Donnerstag, 12. Juli 2007
ARD-Dokumentarfilm Der Filmtitel war doch einigermaßen lächerlich. Zu sehen waren kleine harmlose Grüppchen
und der Chefradakteur von idea, der sich derart moderat gab, dass es ziemlich lächerlich ist, ihn als
Beispiel für einen Hardliner darzustellen. Jedenfalls war der Film um Fairness bemüht und verteufelte
nichts. @ littarae Sie haben die Doku also auch gesehen? Ich war auch ein wenig enttäuscht, weil die
nämlich nur die Protestanten im Blick hatten, die, wie wir ja auch jüngst in der Zeitung lesen konnten,
gar keine Kirchen haben Ernst gemeint? Lesen Sie lieber nochmal .
@ derfux Durch den Erzähler im Hintergrund, war die Tendenz des Beitrages immer klar vorgegeben. Nämlich
sich auf Kosten der Gläubigen und der Bibel sich künstlich zu echauffieren. Manchmal wurde so getan,
als ob von Bibel und Gläubigen eine Gefahr ausgehen würde. Und die Leute, die interviewt wurden, waren
auch mehr als armselig. Besonders der Evolutionswissenschaftler. Dass er seine Erkenntnisse möglicherweise
von GOTT erhalten haben könnte, darauf kam er nicht. Was Wunder. Er war sich ja auch sichtlich selbst
genug. @ litterae Protestanten können nichts dafür, wenn sich die Führer ihrer Glaubensgemeinschaften
nichts draus machen, offensichtliche Mängel an ihrer „Kirche“ zu beheben. Ich denke, dass wer ein gottgefälliges
Leben zu führen versucht, dafür von GOTT auch nicht verdammt wird. Das sagt selbst Paulus über die
Heiden bei Röm. 2,14 ff.
#273 durchfuxt 10:57:18 | Donnerstag, 12. Juli 2007
ARD Reportage Ich fand den Beitrag eigentlich auch ganz interessant. Besonders die Szenen über die Medienagentur.
Man konnte die Mitarbeiter singen sehen. Ich hab das schon einige male gehört, wenn ich an deren Haus
vorbeilief.
@Bruder Theophil Sie haben die Doku also auch gesehen? Ich war auch ein wenig enttäuscht, weil die nämlich
nur die Protestanten im Blick hatten, die, wie wir ja auch jüngst in der Zeitung lesen konnten, gar keine
Kirchen haben Stellen Sie sich mal vor, Sie oder einer Ihrer Kumpanen würde zu dieser Christensekte
gehen und der mal sagen, dass Sie alle in die Hölle müssen, weil sie als Häretiker außerhalb der kath.
Kirche stehen. Da wüsste ich zu gerne, wie eine solche Diskussion ablaufen würde. NICHT die Ehe brechen
und doch in die Hölle, weil man nicht kath. ist. Da stünden die aber dumm da, die SUPERchristen.
@20mancro5: Zumindest ein hochwertiger Da der Beitrag von Tilmann Jens stammt, kann man sich in jedem
Fall auf ein gut recherchiertes Stück freuen. Im besten Falle wird der Film dafür sorgen, Diskussionen
anzuheizen. Zum Glück arbeiten in den Medien nicht nur Christen. Wo kämen wir sonst als Kirche hin.
Noch träger würden wir werden…
ARD und Sachlichkeit Fehlanzeige. Man gewöhnt sich ja langsam dran, dass die Gottlosen versuchen mit
den Medien Druck aufzubauen. So wie in diesem Beitrag, der Gläubige als hinterwäldlerisch, weltabgewandt
und desorientiert dargestellt hat.
@mancro Erst mal abwarten, was in der Doku kommt. ARD ist ja i.d.R recht trocken und neigt nicht zur Polemik.
Aber betonen möchte ich noch, dass es natürlich eine aktuelle Doku von 2007 ist.
#267 20mancro5 † 18:23:06 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@litterae Ich werds mir aufnehmen da ich ich arbeiten muss(Nachtschicht).Dann schau ichs mir morgen an.Ist
sicher interessant. Es würde mich auch nicht wundern wenn sie sich hier darüber auslassen
@mancro War am Samstag nicht CSD in Köln? Das wäre doch ein Aufhänger. Aber mir ist es egal. Nur falls
es Ihnen nicht aufgefallen sein sollte: Es war der „Wer hat…“ – Account, der nach einem neuen Artikel
dieser Art schrie. Ich habe ihn nur zitiert und aufs MP verwiesen. Übrigens möchte ich an dieser Stelle
noch mal meine Programmempfehlung abgeben: Heute Abend um 22:45 Uhr auf ARD: „Die Hardliner des Herrn“ –
Christliche Fundamentalisten in Deutschland Ich werd’s mir angucken. Wird bestimmt interessant.
@ 20mancro5 Homoartikel? Keine Sorge. Der dortige Artikel www.kreuz.net/article.5513.html streift das
Thema wenigstens (und nein, ich meine nicht die Überschrift, sondern den Text). Angeblich frißt der
in der Not Fliegen…
#264 20mancro5 † 18:05:56 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@litterae Wann gibt es e-n-d-l-i-c-h wieder ein Homo-Artikel? Nur Geduld.Der kommt schon.Die werden doch
doch ihre liebsten Prügelknaben nicht vernachlässigen. Also dann wäre ich echt enttäuscht von denen.
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 19, 27-29 In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus:
Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen? Jesus erwiderte
ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron
der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf
Stämme Israels richten. Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater,
Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.
#262 Celebration 10:42:12 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Bruder Theophil Bruder Theophil: @ litterae…Ich habe so einen Verdacht bei den „Wer.hat…“ Accounts.
Werde mir den Wortlaut genau ansehen. Sollte der Verdacht sich erhärten, werde ich die Redaktion informieren.
Wer hat dem Bruder Theophil was in den Kaffee geschüttet?
Stöhr drückt sich immer noch!!! @Stöhr: „bevor Sie Unsinn schreiben“… OK, daß SIE sich beinahe bei
jedem Posting im Ton vergreifen weiß ich ja schon – offensichtlich benutzen Sie das zum Übertünchen
Ihres Mangels an Argumenten. Denn sonst könnten Sie mir doch endlich mal eine Frage beantworten – nämlich
wieso es nach IHRER Ansicht ausgerechnet nach Roncalli und vor Montini mit der „V2-Häresie“ begann und
nicht etwa schon beim schwul lebenden „Blutsäufers“ (Luther) Julius II – z.B. Nebenher hatte er übrigens
noch drei Töchter gezeugt. Daß genau mit dem Vatikanum-2 der Katholizismus aufhörte und es keine Päpste
mehr gab, habe ich ja schließlich VON IHNEN und auf die V2 weisen Sie ja beständig wieder hin – aber
erklären mögen Sie das offenbar nicht. Oder soll ich es so auffassen, daß alles, daß man beim besten
Willen nicht rational begründen kann eben Stöhr’sche Dogmatik ist? Wenn Sie sich an dem Begriff „Heiligkeit“
stören – gut, geschenkt. Aber ich fragte ja auch nach IHRER Akzeptanz. Also in den Augen Stöhrs. Alexander
VI, den nepostistischen Sexisten, der seine sadistischen Kopulationsphantasien täglich auslebte, akzeptieren
Sie ALS PAPST- aber nicht einen Johannes Paul I, der wirklich ein vorbildlich frommer Mann war? Also ist
ein praktizierender Schwuler wie Giuliano della Rovere auf dem Throne Petris Stöhr-kompatibel, jedoch
nicht ein keuscher Benedikt, weil er als Ratzinger 1962 in Rom war? Bin gespannt…
@ litterae… Ich habe so einen Verdacht bei den „Wer.hat…“ Accounts. Werde mir den Wortlaut genau ansehen.
Sollte der Verdacht sich erhärten, werde ich die Redaktion informieren.
@Wer hat … Wann gibt es e-n-d-l-i-c-h wieder ein Homo-Artikel? Das könnte noch dauern. Derzeit ist
das Motu Proprio interessanter. Wieso gibt’s plötzlich so viele „Wer hat…“ ‘s ? Ob sich da immer der
selbe Poster dahinter verbirgt? Oder ist das jetzt ein neuer Trend hier auf +.net? @all Morgen, am Mittwoch
Abend, gibt’s auf ARD eine interessante Dokumentation: „Hardliner im Namen des Herrn“ oder so ähnlich.
Wenn ich dran denke, guck’ ich’s mir an. Könnte vielleicht auch für andere interessant sein.
@ Tammox Da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. 1. Thess 2,15ff richtet sich an alle Israeliten
Es muss natürlich heissen. 1. Thess. 2,15 richtet sich NICHT an alle Israeliten… Epheser schau ich
mir noch an. Bin noch nicht dazu gekommen.
@Tammox: Sie haben keine Ahnung von katholischer Dogmatik, bitte informieren Sie ich erst, bevor Sie Unsinn
schreiben (ich muss das so deutlich ausdrücken). Kein Papst ist deshalb „Heilig“, weil er das Amt innehat.
Selbstverständlich kann auch ein Papst in Todsünde fallen und verdammt werden. Letzteres muss aber nicht
mit dem Verlust des wahren Glaubens einhergehen.
Erkenntnisse! @ Rudolfus! Ehrlich gesagt erstaunt es mich, daß gerade SIE Peter de Rosa erwähnen („Der
Vatikan – von Gott verlassen? Kirche Sex und Tod“ habe ich schon 1993 gelesen.) Amüsanter sind eigentlich
aber: Eric Lacanau/Paolo Luca: „Die sündigen Päpste – Dolce Vita am Hof des Vatikans in Mittelalter
und Renaissance“ (1990) und vor allem: Nigel Cawthorne: „Das Sexleben der Päpste – die Skandalchronik
des Vatikans“ (1999 Benedikt Taschen). @ Stöhr. Interessanter dialektischer Ansatz. Eher schon Rabulistik
würde ich meinen. Orthopraxie ist also nicht häretisch? Sie vertreten demnach die Meinung, daß Alexander
VI ein heiliger Mann sein konnte, also nicht als Papst in Frage gestellt wird, obwohl er bekanntlich täglich
Orgien veranstaltete; dabei Männer, Frauen, Knaben und Mädchen regelmäßig vergewaltigte und schwängerte.
Inklusive seiner eigenen Kinder, die er dann auch gerne verkaufte oder wie seine Tochter Lucrezia gezielt
als Giftmörderin einsetzte? Nicht zu vergessen den weltberühmten Sohn Kardinal Cesare Borgia, DER Mörder
schlechthin! Solange seine Heiligkeit Alexander VI aber nicht darüber REDETE, war das nach Stöhr’scher
Auslegung also in Ordnung. Im Gegensatz zu Montini, Luciani, etc???? Ach SO ist das!
@ Tammox 1. Thess 2,15ff richtet sich an alle Israeliten, sondern an die Pharisäer und Schriftgeleherten
und hohen Herren, die die Entscheidungsgewalt über eine Verurteilung hatten. Das korrespondiert mit den
Evangelien, wo gesagt wird, dass diese Leute den Plan hatten Jesus zu töten. Epheser schau ich mir noch
an.
Tammox: „warum Alexander VI kein Häretiker war“ Das war er eben nie, weil er sich nie häretisch geäußert
hat. Sie verwechseln die Orthodoxie mit der Orthopraxie.
@Tammox / Papst Benedikt XVI. lehrt selbstverständlich als katholischer Oberster Hirte auch die (theologische)
Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift. Die erwähnten Häresien und Amtsmißbräuche früherer Päpste
wie z.B. Alexanders VI. „päpstliche Eheannullierungen“ finden Sie bereits in vielen erhältlichen Papstgeschichtswerken,
z.B. im ausgezeichneten papstkritischen (aber leider theologisch irrlehrenden) Geschichtswerk Gottes erste
Diener. Die dunkle Seite des Papsttums von Peter de Rosa.
schade…, ich hatte doch gehofft, daß einer der Bibelfesten Herren mir noch antwortet auf meine Frage
nach der wörtlichen Auslegbarkeit des Paulusbriefes an die Thessalonicher (1 Tess 2, 15 – 16) oder die
Stelle über die Sklaverei bei den Ephesern deuten könnte. Ist Sklaverei etwa auch Gottgefällig und
heute noch rechtens?? ODER wieso Papst Alexander VI kein Häretiker war – wohl aber Paul VI ein solcher
gewesen sein soll. Aber da drückt man sich wohl wieder allgemein! Seid Ihr denn selbst so wenig überzeugt
von dem was Ihr so schreibt?
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 9, 32-38 In jener Zeit brachte man zu Jesus einen
Stummen, der von einem Dämon besessen war. Er trieb den Dämon aus, und der Stumme konnte reden. Alle
Leute staunten und sagten: So etwas ist in Israel noch nie geschehen. Die Pharisäer aber sagten: Mit
Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus. Jesus zog durch alle Städte und Dörfer,
lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.
Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe,
die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
@ Doc… ein biologieinteressierter „Drachen“-Anzweifler… Veritatis und LambdaNews hat es tatsächlich
gegeben. Spätestens jetzt sollten Ihre Bedenken hinsichtlich der Existenz von Drachen endgültig zerstreut
sein. Also hat auch Nessi eine Chance, denke ich.
Hier schreibt ein biologieinteressierter „Drachen“-Anzweifler… Wenn man sieht, welche Reptilien auch
heute noch die Erde in abgelegenen Winkeln bevölkern, kann man sich Geschichten vom Drachen sehr gut
erklären. „Feuerspucken“ dürfte aber eher ein artistischer Hingucker menschlicher Prägung, als ein
Phänomen der Tierwelt sein… Siehe auch: www.youtube.com/watch?v=QOF4YPdYELgwww.kreuz.net/
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 9, 18-26 In jener Zeit, als Jesus redete, kam
ein Synagogenvorsteher, fiel vor ihm nieder und sagte: Meine Tochter ist eben gestorben; komm doch, leg
ihr deine Hand auf, dann wird sie wieder lebendig. Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern.
Da trat eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt, von hinten an ihn heran und berührte den
Saum seines Gewandes; denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt.
Jesus wandte sich um, und als er sie sah, sagte er: Hab keine Angst, meine Tochter, dein Glaube hat dir
geholfen. Und von dieser Stunde an war die Frau geheilt. Als Jesus in das Haus des Synagogenvorstehers
kam und die Flötenspieler und die Menge der klagenden Leute sah, sagte er: Geht hinaus! Das Mädchen
ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Als man die Leute hinausgedrängt hatte,
trat er ein und fasste das Mädchen an der Hand; da stand es auf. Und die Kunde davon verbreitete sich
in der ganzen Gegend.
ROFL – ich bin begeistert von Ihnen Stöhr – wie immer!!!!!! @Stöhr Das war ja zu erwarten – kaum tauchen
Sie auf, ist es auch schon wieder vorbei mit der vorher viel gelobten Sachlichkeit und Sie gleiten – wie
immer – in tumbe Beschimpfungen ab. Da Sie ja auch einer der 0.00000000001 % Menschen auf der Welt sind,
die der V2-Ansicht frönen, könnten Sie mir vielleicht erklären, wieso Alexander VI (eigentlich Rodrigo
de Borja, italienisch Borgia, * 1. Januar 1430 in Játiva bei Valencia; † 18. August 1503 in Rom) war
Papst von 1492 bis 1503) von Ihnen noch als Papst angesehen wird und somit auch das folgende Konklave
anerkannt wird mit all seinen Söhnen, die er inzestuös zeugte. Aber die Wahl Montinis soll schlimme
Häresie gewesen sein, so daß fürderhin keine Kardinäle mehr von Ihnen als Katholisch anerkannt werden?
Messen Sie da nicht mit ein bisschen sehr verschiedenen Maßen? Ich bitte erneut um Aufklärung!!!!!
Was hat es denn für eine Bedeutung, wenn man den Denzinger (Sammlung der Kirchl. Lehrentscheide) von
1938 zitiert bzw. wo zum Teufel ist da die Beziehung zu den Nazis ?? Sie schwadronieren schön übelsten
Schwachsinn zusammen.
die Sedi-Ritter @ Ultramontanus: „Es gab nie einen „Papst Johannes Paul“. Ratzinger zufolge…“ hach,
nun habe ich schon wieder den V2-Wahn vergessen – das ist ja immer so schön praktisch, denn nach der
Theorie kann man sich ja alles zurecht biegen wie man will und ist für nichts haftbar zu machen. Bizarr,
bizarr – denn ohne JPII doch wohl auch kein BXVI – wieso beziehen Sie sich auf etwas nichts existentes?
Da finde ich es schon (aus Ihrer Sicht!) konsequenter gleich Quellen aus der Nazi-Zeit (1938!!) zu bemühen,
um Ihre antisemitische Überzeugung zu untermauern. Ich bin noch mal a posteriori beruhigt, daß sich
99,99 % der Weltbevölkerung Ihrer Darstellung nicht anschließen und sehr wohl einen Papst PVI, JP I,
JP II und B XVI anerkennen – das ist ja auch unter Buddhisten, Moslems und Atheisten unstrittig. In diesem
Zusammenhang möchte ich gerne noch meine Frage wiederholen, wieso ausgerechnet nach Roncalli die V2 begann!?!
Wären da nicht andere Kandidaten eher als Häretiker anzusehen? Ich denke z.B. an den Borgia Alexander
VI, der immerhin so ziemlich alles gevögelt hat, das nicht bei drei auf dem Baum war – incl seiner eigenen
Kinder und diese auch zu Kardinälen ernannte. Oder Julius II, ein sehr kriegstreiberischer praktizierender
Homosexueller auf dem Stuhle Petri. Diese und die von ihnen ernannten Kardinäle erkennen Sie an, nicht
aber die Wahl Montinis zu PVI? Interessant. Bitte erklären Sie das mal genauer! PS: Meine Arbeitswoche
hat leider schon begonnen…
@ Ansbach… Ich bin ebenfalls wie litterae der Ansicht dass die Meisten hier guten Willens sind Ausnahmen
haben die Regel. Siehe Veritatis / LambdaNews.
Schließe mich an… Ich bin ebenfalls wie litterae der Ansicht dass die Meisten hier guten Willens sind
auch wenn teils erhebliche Auffassungsunterschiede vorhanden sind. Dennoch wollen wir uns nicht bekämpfen
sondern versuchen in verständnisvoller Liebe zu benegen da wir letztenlich als Christen gewahr sein dürfen
dass wir ja doch im Großen und Ganzen aus einem Holz geschnitzt sind. In dieser hinsicht: Gute Nacht
allerseits…
@ litterae… ausnahmsweise allen eine gute Nacht wünschen können Es muss doch einen kleinen Anreiz
geben, sich dem Katholizismus zuzuwenden. Das müssen Sie mir einfach zugestehen. Das Fragezeichen in
der arbeitswoche habe ich nicht verstanden. Ich muss mich morgen wieder ins Getümmel stürzen. Wie die
meisten auch.
@Bruder Theophil Na, nachdem Sie schon heute Bongartz und santo einen schönen Sonntag gewünscht haben,
hätten Sie doch auch jetzt ausnahmsweise allen eine gute Nacht wünschen können. Hier ist doch kein
wirklich schlechter Mensch dabei, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind. Auch wenn Sie vielleicht
nicht mich mit „aufrichtigem Katholiken“ meinen, kann ich Ihnen versichern, dass auch ich Gott suche,
nur vielleicht anders als Sie. In jedem Falle wünsche ich Ihnen auch ganz ehrlich eine gute Nacht und
eine gesegnete Arbeits(?)woche.
Allen bekennenden Katholiken… …eine geruhsame und erholsame Nachtruhe und uns allen die Kraft des
Heiligen Geistes, uns auch morgen wieder auf die Suche nach GOTT zu machen und nicht müde zu werden dabei,
auch wenn wir IHN im Tagesgetriebe oft nicht so leicht entdecken können.
@ Bruder Theophil Nun, ich habe nicht ‘mal behauptet, daß der Psalmist die Bombardierkäfer (oder die
Entstehungsgeschichte der Drachenlegende) überhaupt kannte! Es genügte ja völlig, das Resultat anzuwenden –
und daß ihm Großechsen bekannt waren, davon darf man getrost ausgehen. Der Nil mit seinen Krokodilen
etwa war ja nicht weit vom Heiligen Land entfernt – und daß dort Skelette noch weit größerer Echsen
gefunden wurden, steht fest, denn das trockene Klima begünstigt den Erhalt von Fossilien.
@Bruder Theophil dass der Psalmist Dinosaurier (in welcher Form auch immer) gesehen hat. Wenn Sie mit
dem Zusatz „in welcher Form auch immer“ zumindest die MÖGLICHKEIT offenlassen, dass der Psalmist nicht
unbedingt lebende leibhaftige Dinosaurier, sondern evtl. auch „nur“ Knochenfunde von Dinosauriern oder
andere große Reptilien (welche ja die Nachfahren der Dinos sind) gesehen hat, gebe ich mich mit dieser
Antwort zufrieden. MfG
Zum Mythos von den „Drachen“ gibt es eine ganz einfache Erklärung. Sie ist auch im Hinblick auf die unten
erwähnte Füllung von Wissenslücken mit Vermutungen ganz plausibel. Nimmt man sich die Drachendarstellungen
alter Kulturen -verglichen mit denen das Alte Testament noch jung ist- vor, so finden sich erstaunliche
Übereinstimmungen mit den heutigen, auf Skelettfunden beruhenden Rekonstruktionen von Dinosauriern. Nimmt
man noch hinzu, daß zahlreiche heute noch lebende Großechsen feuerrote Zungen besitzen, schließt sich
das Bild – und bestimmte Käfer, die sich tatsächlich mit Hilfe kleiner Stichflammen verteidigen, kommen
nahezu weltweit vor und sehr wohl in Frage, den Trugschluß vom „Feuerspucken“ abzurunden. Feuer als Waffe
ist ja natürlich – nur eben nicht bei Reptilien. (Für Zweifler: Die fraglichen Käfer gehören der Laufkäfergattung
Brachinus an und kommen auch in Deutschland vor – fängt man einen ein, bringt er mit den Hinterleibsdrüsen
ein Gemisch aus Hydrochinon und Wasserstoffperoxid zur Explosion, was zu einem völlig harmlosen, aber
deutlich wahrnehmbaren Knall und Hitze führt; im Volksmund heißen die Tierchen passend „Bombardierkäfer“).
@ litterae… Das wusste ich schon vorher. Und ich denke mir bezüglich der Gründe, warum Sie es hier
nicht können, meinen Teil… Sie unterliegen einer Fehlinterpretation. Ich denke, dass Drachen und Dinosaurier
vom Erscheinungsbild her ja nicht unähnlich sind. Also denke ich aus meinem glaubensrelevanten Hintergrund
heraus, dass der Psalmist Dinosaurier (in welcher Form auch immer) gesehen hat. Ich drücke mich nicht
vor Antworten.
Bruder Theophil „…Dann werden Sie erkennen, dass auch die heutige Glaubensrealität der Juden Jesus
gegenüber wenig schmeichelhaft und ablehnend ist.“ Na deshalb sind sie ja auch Juden und keine Christen,
das liegt in der Natur der Sache. Mir ists lieber wenn einer offfen und ehrlich sagt was er von Jesus
als Messias wirklich hält als wenn er sich den Jesus protestantich als guten Menschen und Rabbi zurechtbiegt.
Es ist nunmal keine Selbstverständlichkeit Jesus als das erkennen zu können und zu dürfen was er ist
und glauben sie mir – Viele die Jesus suchen waren anfangs mit ihm auf Konfrontationskurs bevor sie wirklich
die Gnade hatten ihn in seiner ganzen Dimension kennenzulernen.
@Bruder Theophil Ich kann Ihnen darauf keine klare Antwort geben. Das wusste ich schon vorher. Und ich
denke mir bezüglich der Gründe, warum Sie es hier nicht können, meinen Teil… Jeder darf daraus seine
eigenen glaubensrelevanten Schlüsse ziehen. Nanu? Plötzlich so liberal?
@ Ultramontanus Ratzinger zufolge begegnen sich Judentum und Christentum auf „konvergierenden Linien“
in der Erwartung des Erlösers. Das ist eine klare Häresie Das scheint eine Folge von: „Angriff der Sedi-Ritter“
zu sein.
Es gab nie einen „Papst Johannes Paul“. Ratzinger zufolge begegnen sich Judentum und Christentum auf „konvergierenden
Linien“ in der Erwartung des Erlösers. Das ist eine klare Häresie, denn gemäß Dogma gilt: „[Die heilige
römische Kirche …] glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand außerhalb der katholischen Kirche,
weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter – des ewigen Lebens teilhaftig
wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich
nicht vor dem Tod ihr [der Kirche] anschließt. So viel bedeutet die Einheit des Leibes der Kirche, daß
die kirchlichen Sakramente nur denen zum Heile gereichen, die in ihr bleiben, und daß nur ihnen Fasten,
Almosen, andere fromme Werke und der Kriegsdienst des Christenlebens den ewigen Lohn erwirbt. Mag einer
noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht
gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt“ (DS 1351,
zit. nach NR 1938, 350).
@ litterae… Glauben Sie an Drachen? Ich kann Ihnen darauf keine klare Antwort geben. Erstaunlich finde
ich jedoch, dass sich der Psalmist lange Zeit vor Christus einigermassen gut auszukennen scheint. Und
dass er die Drachen in einem Atemzug mit Löwen nennt, macht die Sache Darwins nicht besser. Jeder darf
daraus seine eigenen glaubensrelevanten Schlüsse ziehen.
Herr gib Hirn vom Himmel! Vielen Dank litterae sunt divitiae. Ich kenne das nun schon – sobald man theologisch
oder historisch konkret wird, bekommt man keine Antwort mehr. Geschockt bin ich aber dann doch sehr über
die Einlassungen Ultramontanus’: Demnach SOLL die katholische Kirche sogar antisemitisch sein? Ich bin
nur froh, daß solche Ansichten in der offiziellen katholischen Kirche so gut wie ausgestorben sind. Nebenbei
bemerkt, bewirft Ultramontanus das gesamte Pontifikat JP-II’s dadurch mit Dreck und der JUDE Jesus Christus
würde vermutlich entsetzt sein!
@ Ansbach… Das Judentum ist zwar unter anderem durch die Nicht – Anerkennung des Erlösers und Sohnes
Gottes unzweifelhaft Fehler und Irrtumsbehaftet wodurch sich aber keineswegs ein Antijudaismus im Sinne
von Abwertung in der Ehre der Anhänger und deren Glaubensrealität rechtfertigt. UUuiiiiiii…so möchte
ich auch mal schreiben können, wenn ich gross bin. Aber mal im Ernst. Ich kann Ihnen das Buch von Rabbi
Neusner empfehlen „Ein Rabbi spricht mit Jesus“. Dann werden Sie erkennen, dass auch die heutige Glaubensrealität
der Juden Jesus gegenüber wenig schmeichelhaft und ablehnend ist. Leider aus Gründen, die exegetisch
sehr kurzsichtig auf äusserst dünnem Eis gestrickt worden sind. Mir hat das Buch in der Seele weh getan.
Ich habe auf meinem Tisch bereits das Buch von Schoeman liegen: Das Heil kommt von den Juden. Nach der
Lektüre von Neusner brauche ich aber erst mal eine Auszeit, was Judaismus anbelangt. Da bin ich ganz
ehrlich. Danach sehen wir weiter.
@ Bruder Theophil Nur daß die frühere geozentrische Argumentation eben nicht nahtlos, sondern lückenhaft
(und nur deshalb erst möglich) war. Das spätere heliozentrische Weltbild war immer noch -allerdings
weniger- lückenhaft, aber die Empirik wird immer besser, die Lücken werden damit kleiner. Damit sind
wir vom heliozentrischen über das interstellare zum intergalaktischen Weltbild, stets mit weniger Lücken
als das vorherige, gelangt. Dieser Prozeß läuft nur in einer Richtung ab. Gleiches gilt natürlich auch
für die Evolution, von der Darwin nur eine erste -noch sehr lückenhafte- Vorstellung hatte. Bei der
heutigen Evolutionsbiologie und Molekulargenetik würde er sich vielleicht an die Stirn tippen… das
von Ihnen beschriebene Phänomen gilt nicht nur vorausschauend, sondern ebenso rückblickend, weil Wissensstände
untereinander relativ sind, nicht aber Wissen als solches. Für „Zeitgeist“ (wenn damit das willkürliche
Ausfüllen von Wissenslücken durch Vermutungen gemeint ist) bleibt auch in der Wissenschaft immer weniger
Platz.
…Fortsetzung Antisemitismus/Antijudaismus: …rechtlichen und politischen Gleichstellung zu verlangen.
Die politische Vertretung des Antisemitismus in den verschiedenen Staaten teilt sich in mannigfache Fraktionen.
Die notwendige Voraussetzung jeder wirksamen Abwehr eines schädlichen jüdischen Einflusses bildet jedenfalls
die Erneuerung der Völker im praktischen Christentum“ (K. Hilgenreiner, Art. „Antisemitismus: M. Buchberger
(Hg.), Kirchliches Handlexikon, München 1907, 257f).
@Bruder Theophil Tammox an Sie: Meine Frage nach den Bibel-Stellen, die antisemitisch sind (Paulusbrief
an die Thessalonicher. 1 Thess 2, 15 – 16), oder das Gutheißen von Sklaverei (Epheser 6, 5) erhalte ich
aufrecht. Fällt das für SIE auch unter die sogenannte „Irrtumslosigkeit“ der Bibel? In Ihrem letzten
Posting haben Sie, wie immer rethorisch nett verpackt eine sehr diplomatische und eigentlich nichtssagende
Antwort gegeben. Wie wäre es mit einer eindeutigeren Antwort für Tammox und eine eindeutige Antwort
auf meine Frage: Glauben Sie an Drachen?
Antisemitismus / Antijudaismus: Das sagt die kirchl. Lehre dazu: „Antisemitismus“: „Die moderne politisch-wirtschaftliche
Bewegung zur Bekämpfung des Judentums im öffentlichen Leben. Man unterscheidet einen doppelten Antisemitismus.
Der eine bekämpft das Judentum als Rasse samt allem, was damit zusammenhängt (also die Offenbarung des
Alten Bundes); dieser Rassen-Antisemitismus ist widerchristlich. Die andere Ricthung verlangt nur besondere
Gesetze zum Schutze der christlichen Bevölkerung gegenüber dem schädlichen Vordringen des Judentums;
auf diesem Standpunkte stehen auch katholische Sozialpolitiker. In der Tat hat das Judentum besonders
seit seiner völligen rechtlichen Gleichstellung in den meisten europäischen Staaten (Mitte des 19. Jahrhunderts)
gezeigt, wie weit es sich seiner ursprünglichen Bestimmung, Vermittler der Weltreligion zu sein, entfremdet
hat; gerade die habgierige Jagd nach materiellen Gütern verleiht ihm das charakteristische Gepräge.
Seine vielfach durch eine eigentümliche Geschäftsmoral errungene Vorherrschaft in lukrativen Erwerbszweigen
beutet es rücksichtslos aus; auf Religion und Sitte, die sozialen Einrichtungen, Literatur und Kunst
der christlichen Gesellschaft übt es namentlich durch seine mächtige Tagespresse einen verderblichen
Einfluß aus, der den radikalen Strömungen (jetzt der Sozialdemokratie) zugute kommt. Hier Wandel zu
schaffen, ist die Absicht des christlichen Antisemitismus. Dabei gehen einige so weit, die Aufhebung der
in den modernen Verfassungen den Juden gewährten
Daniel – Vorsicht Häresie… Antijudaismus wird klar als Häresie definiert. Das Judentum ist zwar unter
anderem durch die Nicht – Anerkennung des Erlösers und Sohnes Gottes unzweifelhaft Fehler und Irrtumsbehaftet
wodurch sich aber keineswegs ein Antijudaismus im Sinne von Abwertung in der Ehre der Anhänger und deren
Glaubensrealität rechtfertigt.
@Tammox & Bruder Theophil: Tammox, lassen Sie sich von R. nicht ins Boxhorn jagen. Natürlich lehrt die
Kirche die Irrtumslosigkeit der Hl. Schrift nicht in der Weise, daß aus der Verwendung des Wortes „Drachen“
in einem Liedtext (das sind die Psalmen als literarische Gattung) eine Aussage über die Existenz solcher
Wesen abgeleitet werden könnte. Wesentliches zu dieser Frage der Berücksichtigung der literarischen
Gattung findet sich in der Enzyklika „Divino afflante Spiritu“ Pius XII. aus dem Jahre 1943. @Bruder Theophil:
Ein Problem mit dem Psalmtext habe ich nicht. Man kann ihn mit großem geistigen Gewinn beten – man muss
deshalb aber nicht an die Existenz von Drachen glauben (s.o.)
@ Tammox Ich habe auf dieser Website schon öfter auf die Unzulänglichkeiten der Wissenschaft hingewiesen.
Vor 500 Jahren hätten Sie eine nahtlose Argumentation der führenden Wissenschaftler erhalten, warum
sich die Sonne um die Erde dreht. Und in 500 Jahren werden sich die Wissenschaftler an den Kopf fassen
und sagen: Das haben die im Jahr 2007 doch wirklich nicht ernsthaft geglaubt, oder ? Wissenschaft spiegelt
Zeitgeist wider. Die Bibel tut das nicht. Ein Beispiel, wie der Zeigeist und die historisch-kritische
Methode Slalom laufen: Bis vor Kurzem wurde angenommen, dass das Johannes Evangelium das letzte der vier
Evangelien gewesen sei (nach 100 n. Chr.) Mittlerweile mehren sich die Stimmen, dass dieses Evangelium
das Erste war und tatsächlich auf Johannes den Apostel zurückgeht. Genau aus diesem grund und in weiser
Voraussicht hat uns GOTT sein Wort geschenkt, das zeitlos ist. Ob nun in der Schöpfungsgeschichte alles
in 7x24 Stunden abgelaufen ist oder nicht, kann ich nicht sagen, denn ich kann nicht beurteilen, was für
GOTT ein Tag ist. Und von daher kann ich auch nicht bewerten, wie nah das Reich GOTTES uns heute ist,
von dem Jesus gesprochen hat. Vielleicht ist der Jüngste Tag 2007, vielleicht in 2000 Jahren. Vor allem…was
macht das für einen Unterschied für mich als Person und Individuum vor GOTT ? „Plane für die Ewigkeit
und halte Dich bereit jeden Tag“. Denn letzlich werden meine Taten vergolten. Egal wann ich sie zu verantworten
habe.
ganz sachte erstmal… @Rudolfus: „Auch die Kath. Kirche lehrt die Irrtumslosigkeit der Bibel“ Wo steht
das denn nun geschrieben? Benedikt XVI – falls dieser Mann irgendeine Bedeutung für Sie haben sollte –
sieht das jedenfalls nicht so, sondern lässt die heutige Vernunft sprechen. Wozu haben wir denn ein Gehirn?
Es sind nun einmal eine Menge historischer Irrtümer in der Bibel drin -darüber gibt es ganze Bibliotheken.
Daß Gott verlangte wider besseren Wissens Unwahrheiten anzuerkennen ist für mein (rein persönliches)
Empfinden nicht vorstellbar. Reduzieren Sie damit nicht Gottes Wort unzulässig auf einige wenige bestimmte
Menschen, die es niederschrieben? @ BT: In DIESEM Fall wollte ich Ihnen gar nicht zu nahe treten: Im Gegenteil –
ich selbst bin ein Zweifler, der gerade eben NICHT anderen Menschen meine Sichtweise aufzwingt. Ich habe
nur zu bedenken gegeben, daß die meisten Theologen ganz anders als Herr Rudolfus die Bibel lesen. Er
mag ja Recht haben – aber dann haben 99 % der Gelehrten Unrecht. Meine Frage nach den Bibel-Stellen, die
antisemitisch sind (Paulusbrief an die Thessalonicher. 1 Thess 2, 15 – 16), oder das Gutheißen von Sklaverei
(Epheser 6, 5) erhalte ich aufrecht. Fällt das für SIE auch unter die sogenannte „Irrtumslosigkeit“
der Bibel? Für mich ist gerade DAS Häresie, wenn man diesen Judenhass und diese Menschfeindlichkeit
der Sklaverei als Wille Gottes interpretiert. So denke ICH jedenfalls nicht von Gott.
@Bruder Theophil Glauben Sie eigentlich an Drachen? Ich habe bis jetzt noch nie eine eindeutige Position
diesbezüglich von Ihnen gelesen. Wäre aber mal interessant zu wissen.
@ Tammox Es verblüfft mich, mit welcher Chuzpe Sie diesbezüglich Deutungshoheit für sich reklamieren.
Mit diesem Satz haben Sie die Deutungshoheit aber für sich proklamiert, falls Sie es noch nicht gemerkt
haben sollten…mindestens aber auf Ihre Seite gezogen. Finden Sie das richtig ?