Bereits am Donnerstag nachmittag hat ein US-amerikanischer Journalist weitreichende Auszüge aus dem Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe und dem päpstlichen Begleitbrief veröffentlicht.
Sonntag, 8. Juli 2007 01:08
Aleph: Ein Artikel in FAZ
Ein Artikel wird bei der FAZ veröffentlicht und alle sollen daran glauben müssen. Ist FAZ die Vorstufe von Rom. Nun ja, Deutsche Kaiser des HRRDN wurden alleweil in Frankfurt gekrönt. Aber das ist ja schon ein paar Stunden vorbei…!
Samstag, 7. Juli 2007 16:04
nonnobisdomine: Und Manche haben leider Gottes …
ihren Verstand in drittklasigem Kaffee ertränkt.
Samstag, 7. Juli 2007 16:01
Czibo Nieznany: nonnobisdomine
O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden. Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle und führe alle Seelen
in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
Beten Sie die Worte morgens und abends beim Zähneputzen. Vielleicht hilft es Ihnen, aber beten Sie es für sich. Sonst fürchte ich, muss noch der E…istsein Werk tun. Wer wie sie, dermaßen hasserfüllt über andere hierzieht, ist in großer Gefahr, seine Seele zu verlieren.
Beten Sie die Worte morgens und abends beim Zähneputzen. Vielleicht hilft es Ihnen, aber beten Sie es für sich. Sonst fürchte ich, muss noch der E…istsein Werk tun. Wer wie sie, dermaßen hasserfüllt über andere hierzieht, ist in großer Gefahr, seine Seele zu verlieren.
Samstag, 7. Juli 2007 12:09
Rudolfus: @Heinrich der Zweite / Die objektive Wahrheit in allen Konsequenzen & Papst Pauls IV. Papstamtslehre
Ihre Argumentation überzeugt mich nicht. Sie läuft im Endeffekt darauf hinaus: Lass uns keine Zweifel
haben, weil das ganz schön unangenehm wäre.
Mit diesem Einwand haben Sie völlig recht.
Man muß bei einer klaren Gegebenheit immer alle Konsequenzen ziehen, auch wenn diese nicht alle erwünscht wären –
und auch, wenn diese mit dem ursprünglichen Weltbild nicht vereinbar wären.
Daß die durch Papst Paul IV. verkündete Häretikerpapstabsetzungslehre voll gültig ist, daran sollte man keinen Zeifel haben.
Denn wie sonst ließe sich ein formell häretischer Papst mit der Möglichkeit der Exekutierung unfehlbarer päpstlicher Lehrentscheidungen vereinbaren!
Papst Paul IV. verkündete mit seiner Häretikerpapstabsetzungsbulle eine katholische Lehre – und setzte keine disziplinarische Maßnahme für die Zeit der Päpste nach seinem Tod, wie man als Argument gegen diese Bulle anführte.
Wenn Papst Paul VI. mit seinem Novus Ordo eine formelle Häresie nachgewiesen werden könnte, hätte er somit automatisch sein Papstamt und die Petrusnachfolge verloren, gemäß der Lehre von Papst Paul IV.
Mit diesem Einwand haben Sie völlig recht.
Man muß bei einer klaren Gegebenheit immer alle Konsequenzen ziehen, auch wenn diese nicht alle erwünscht wären –
und auch, wenn diese mit dem ursprünglichen Weltbild nicht vereinbar wären.
Daß die durch Papst Paul IV. verkündete Häretikerpapstabsetzungslehre voll gültig ist, daran sollte man keinen Zeifel haben.
Denn wie sonst ließe sich ein formell häretischer Papst mit der Möglichkeit der Exekutierung unfehlbarer päpstlicher Lehrentscheidungen vereinbaren!
Papst Paul IV. verkündete mit seiner Häretikerpapstabsetzungsbulle eine katholische Lehre – und setzte keine disziplinarische Maßnahme für die Zeit der Päpste nach seinem Tod, wie man als Argument gegen diese Bulle anführte.
Wenn Papst Paul VI. mit seinem Novus Ordo eine formelle Häresie nachgewiesen werden könnte, hätte er somit automatisch sein Papstamt und die Petrusnachfolge verloren, gemäß der Lehre von Papst Paul IV.
Samstag, 7. Juli 2007 11:47
litterae sunt divitiae: @Rudolfus und Heinrich
Rudolfus hat schon Recht. Wenn wir so anfangen, kann die Kirche dicht machen. Weil es dann nämlich fast
keine gültig geweihten Priester mehr gäbe und erst recht keine gültig geweihten Bischöfe, somit auch
niemanden, der neue „gültige“ Priesterweihen durchführen könnte.
Das wäre das Ende der r.k. Kirche, zumindest einer klerikalen r.k. Kirche, einschließlich das Ende des Papsttums.
Außerdem möchte ich anmerken, dass manch einer den Herrgott vielleicht auch ein bisschen für kleingeistig hält, wenn er glaubt, der Herrgott mache die Gültigkeit seiner Sakramente an Details eines von Menschen gemachten Ritus’ fest.
Das wäre das Ende der r.k. Kirche, zumindest einer klerikalen r.k. Kirche, einschließlich das Ende des Papsttums.
Außerdem möchte ich anmerken, dass manch einer den Herrgott vielleicht auch ein bisschen für kleingeistig hält, wenn er glaubt, der Herrgott mache die Gültigkeit seiner Sakramente an Details eines von Menschen gemachten Ritus’ fest.
Samstag, 7. Juli 2007 11:45
HeinrichderZweite: Lieber Rudolfus,
Ihre Argumentation überzeugt mich nicht. Sie läuft im Endeffekt darauf hinaus: Lass uns keine Zweifel haben, weil das ganz schön unangenehm wäre. Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Überfalls auf den Irak? Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Kyoto-Protokolls? Lass uns diese Zweifel alle vergessen, weil sie unangenehm sind????
Samstag, 7. Juli 2007 11:39
Rudolfus: @Heinrich der Zweite / Zweifel bei der apostolischen Sukzesion
Dies würde als reale Konsequenz nichts weniger bedeuten, als daß man sich nicht mehr sicher sein könnte,
ob wir in der Amtskirche des neuen lateinischen Ritus’ noch gültig geweihte Bischöfe und Priester hätten:
einschließlich der Infragestellung der Gültigkeit der Bischofsweihe des jetzigen Papstes Benedikt XVI.
selbst.
In einem solchen Fall müßte man zudem von der Propagierung eines häretischen Ritus’ durch Papst Paul VI. 1969 sprechen: damit wäre Paul VI. ein formeller Häretikerpapst.
In einem solchen Fall müßte man zudem von der Propagierung eines häretischen Ritus’ durch Papst Paul VI. 1969 sprechen: damit wäre Paul VI. ein formeller Häretikerpapst.
Samstag, 7. Juli 2007 11:24
HeinrichderZweite: Lieber Rudolfus,
der Zweifel bleibt!
Samstag, 7. Juli 2007 11:19
Rudolfus: @Heinrich der Zweite / Apostolische Sukzesionsweitergabe im päpstlich-neuvatikanischen Ritus
Solange die Sukzesionsweitergabe im neuvatikanischen Ritus genauso erfolgt wie durch einen rechtmäßigen Papst auch im neuen Ritus vorgeschrieben, und diese somit päpstlich approbiert ist, vertraue ich in dieser wichtigen und für den Fortbestand der Kirche elementaren Sache auf den Schutz der göttlichen Kirche Christi durch den Heiligen Geist.
Samstag, 7. Juli 2007 11:07
Juhuben Cantuja: besser informiert
offenbar ist kath.net die Erstquelle
Samstag, 7. Juli 2007 11:07
HeinrichderZweite: Lieber litterae sunt divitiae,
ich bin auch nicht der Meinung, dass diese ex cathedra Entscheidungen von wem auch immer („sind ungültig“) uns irgendwie weiterbringen würden. Allerdings nehme ich die Zweifel an den geänderten Weiheriten sehr ernst.
Samstag, 7. Juli 2007 11:06
Pünktchen: Juhuben
Dafür gibt es heute einen phantastischen LEITARTIKEL auf S.1 der FAZ!:
…
Ratzinger erkannte schon früh, dass Absicht und Wirkung der konziliaren und nachkonziliaren Reform auseinanderfielen. Die angestrebte radikale Vereinfachung mündete in die weitgehende Auflösung des Ritus.
Zwei Elemente der Liturgiereform schienen Ratzinger diese Entwicklung befördert zu haben: die Umkehrung der Zelebrationsrichtung des Priesters hin zum Volk, in der er einen Klerikalisierungsschub sondergleichen erkannte, und eine dem Zeitgeist des Jahres 1968 geschuldete Mentalität der „Demokratisierung“ der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde nicht haltmachte.
Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht. Mittlerweile singen zwei Generationen von Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und musikalische Abgeschmacktheit auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist.
…
Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war… der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das sinnlich-unmittelbar wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben hat.
…
Ratzinger erkannte schon früh, dass Absicht und Wirkung der konziliaren und nachkonziliaren Reform auseinanderfielen. Die angestrebte radikale Vereinfachung mündete in die weitgehende Auflösung des Ritus.
Zwei Elemente der Liturgiereform schienen Ratzinger diese Entwicklung befördert zu haben: die Umkehrung der Zelebrationsrichtung des Priesters hin zum Volk, in der er einen Klerikalisierungsschub sondergleichen erkannte, und eine dem Zeitgeist des Jahres 1968 geschuldete Mentalität der „Demokratisierung“ der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde nicht haltmachte.
Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht. Mittlerweile singen zwei Generationen von Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und musikalische Abgeschmacktheit auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist.
…
Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war… der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das sinnlich-unmittelbar wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben hat.
Samstag, 7. Juli 2007 11:04
Rudolfus: @Heinrich der Zweite / Bischofsweihen im päpstlich-neuvatikanischen Ritus
Eine sichere Weihe sub conditione wird von vielen als notwendig erachtet.
Samstag, 7. Juli 2007 11:04
Sozialkatholisch: @ Juhuben Cantuja
Samstag, 7. Juli 2007 10:58
Juhuben Cantuja: Was soll das?
Mit grossem Tra-la-la-la wurde für heute die öffentliche
Bekanntgabe des Motu proprio zur Wiederzulassung der alten Messe angekündigt. Sonderbarerweise weiss heute niemand mehr etwas davon weder auf der Webseite des Vatikans, noch bei Kreuz.net, noch auf der Webseite der Priesterbruderschaft war etwas darüber zu vernehmen.
Wird man wieder einmal zum Narren gehalten?
Bekanntgabe des Motu proprio zur Wiederzulassung der alten Messe angekündigt. Sonderbarerweise weiss heute niemand mehr etwas davon weder auf der Webseite des Vatikans, noch bei Kreuz.net, noch auf der Webseite der Priesterbruderschaft war etwas darüber zu vernehmen.
Wird man wieder einmal zum Narren gehalten?
Samstag, 7. Juli 2007 10:37
litterae sunt divitiae: @Ultramontanus
Welche Bischöfe ? Ihre „Bischöfe“ sind häretische oder apostatische Priester oder Laien!
Daraus folgt, dass jeder, der von einem solchen Pseudo-Bischof „geweiht“ worden ist, ein Laie ist!
Ja was lese ich denn da? Du zweifelst das Sakrament der Priesterweihe an und willst die Autorität der Bischöfe untergraben? Ich will es mal, angelehnt an deine eigenen Worte von gestern Abend, so sagen:
Welche Priesterweihen du für gültig hälst und welche nicht, interessiert niemanden. Du bist kein Katholik!!
Daraus folgt, dass jeder, der von einem solchen Pseudo-Bischof „geweiht“ worden ist, ein Laie ist!
Ja was lese ich denn da? Du zweifelst das Sakrament der Priesterweihe an und willst die Autorität der Bischöfe untergraben? Ich will es mal, angelehnt an deine eigenen Worte von gestern Abend, so sagen:
Welche Priesterweihen du für gültig hälst und welche nicht, interessiert niemanden. Du bist kein Katholik!!
Samstag, 7. Juli 2007 10:34
HeinrichderZweite: Lieber Rudolfus,
Denn auch häretische und modernistische Bischöfe haben die Bischofsweihe gültig empfangen und bleiben
damit für alle Zeit gültige Bischöfe.
aufgrund der geänderten Weiheriten gibt es da zumindest Zweifel! Eine sichere Weihe sub conditione wird von vielen als notwendig erachtet.
aufgrund der geänderten Weiheriten gibt es da zumindest Zweifel! Eine sichere Weihe sub conditione wird von vielen als notwendig erachtet.
Samstag, 7. Juli 2007 10:23
Rudolfus: @Ultramontanus / Leugnung der apostolischen Sukzesion
Ihre „Bischöfe“ sind häretische oder apostatische Priester oder Laien!
Daraus folgt, dass jeder, der von einem solchen Pseudo-Bischof „geweiht“ worden ist, ein Laie ist!
Wenn Sie vom Episkopat der römisch-katholischen Amtskirche sprechen, so ist Ihre Schlußfolgerung nicht rechtgläubig.
Denn auch häretische und modernistische Bischöfe haben die Bischofsweihe gültig empfangen und bleiben damit für alle Zeit gültige Bischöfe.
Deshalb sind selbstverständlich auch die von diesen irrelehrenden Bischöfen in einem gültigen katholischen Ritus geweihten Kleriker gültig geweihte Kleriker, unabhängig von ihrer persönlichen Rechtgläubigkeit.
Dies ist eine wichtige katholische Tatsache für den Weiterbestand der heiligen Kirche Christi bis zum Ende der Welt- und Zeitordnung, da die heilige Kirche Christi nur innerhalb der apostolischen Sukzesion für alle Zeiten bestehen kann.
Daraus folgt, dass jeder, der von einem solchen Pseudo-Bischof „geweiht“ worden ist, ein Laie ist!
Wenn Sie vom Episkopat der römisch-katholischen Amtskirche sprechen, so ist Ihre Schlußfolgerung nicht rechtgläubig.
Denn auch häretische und modernistische Bischöfe haben die Bischofsweihe gültig empfangen und bleiben damit für alle Zeit gültige Bischöfe.
Deshalb sind selbstverständlich auch die von diesen irrelehrenden Bischöfen in einem gültigen katholischen Ritus geweihten Kleriker gültig geweihte Kleriker, unabhängig von ihrer persönlichen Rechtgläubigkeit.
Dies ist eine wichtige katholische Tatsache für den Weiterbestand der heiligen Kirche Christi bis zum Ende der Welt- und Zeitordnung, da die heilige Kirche Christi nur innerhalb der apostolischen Sukzesion für alle Zeiten bestehen kann.
Samstag, 7. Juli 2007 10:18
HeinrichderZweite: @ Evelin
Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes.
„Was es auch ist, ich fürchte die Danaer (Griechen),
auch dann, wenn sie Geschenke bringen“.
Warnung des Priesters Laokoon vor dem Trojanischen Pferd –
Vergil, Aeneis 2, 49
vgl. Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes
von Dietrich von Hildebrand, eine scharfsinnige Analyse des Einbruchs des Modernismus in die Kirche!
„Was es auch ist, ich fürchte die Danaer (Griechen),
auch dann, wenn sie Geschenke bringen“.
Warnung des Priesters Laokoon vor dem Trojanischen Pferd –
Vergil, Aeneis 2, 49
vgl. Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes
von Dietrich von Hildebrand, eine scharfsinnige Analyse des Einbruchs des Modernismus in die Kirche!
Samstag, 7. Juli 2007 10:12
Evelin: Ein Entgegenkommen gegenüber der FSSPX
wäre die Klarstellung, dass ihre vier Bischöfe und ihr Gründer nie exkommuniziert waren.
Das Motu Proprio ist ein Geschenk – so es sich nicht in ein Danaergeschenk verwandelt – an die ganze hl. Kirche.
Ob überhaupt dieses Motu Proprio die erste von zwei Vorbedingungen für die Aufnahme von Gesprächen zwischen Rom und FSSPX erfüllt – die Freigabe der alten Messe – wird sich bald herausstellen, da die FSSPX eine Stellungnahme zum Motu Proprio abgeben wird, wie ich höre.
Der Gatte der Evelin
Das Motu Proprio ist ein Geschenk – so es sich nicht in ein Danaergeschenk verwandelt – an die ganze hl. Kirche.
Ob überhaupt dieses Motu Proprio die erste von zwei Vorbedingungen für die Aufnahme von Gesprächen zwischen Rom und FSSPX erfüllt – die Freigabe der alten Messe – wird sich bald herausstellen, da die FSSPX eine Stellungnahme zum Motu Proprio abgeben wird, wie ich höre.
Der Gatte der Evelin
Samstag, 7. Juli 2007 10:08
Mathias Wagener: Abspaltungen
Unnötige Abspaltungen sollten in der Tat vermieden werden. Da ist in der Tat sicher in der Vergangenheit mehr Engagement seitens der Kirche möglich gewesen.
Samstag, 7. Juli 2007 08:10
Baron Bolligru: Der arme Gotthard (der mit dem Haarkranz)
muss eben von Zeit zu Zeit vorführen, dass er in Wortwahl, Sprachführung und flacher Gedankenwelt unbeweglich-unbewegt
in seinem siebziger-Jahre-Museum stehengeblieben ist.
Ab und an (das sind die Zeiten, in denen er seinen Platz kurzfristig verlässt) leistet er sich den Lustgewinn, auf einem Bahnsteig unbeweglich-unbewegt zu verharren und den Zug der Zeit an sich vorbeibrausen zu lassen.
Dann aber geht es husch, husch wieder schnell ins Museum zurück, weil ihm zuviel Veränderung seiner heilen Siebziger-Jahre-Welt dann doch trotzdem gar nicht so gut tut.
Diese unerträglich flachen „Fürbitten“ nach dem Muster „Gib, dass Ariel morgen noch weisser wäscht – Wir bitten dich, …“ sind allenfalls als Selbstgeisselung zu ertragen. Ich meide sie seit Jahrzehnten und erfreue mich an der klassischen, erhabenen, überzeitlich aktuellen Liturgie der „tridentinischen“, der Messe aller Zeiten.
Ab und an (das sind die Zeiten, in denen er seinen Platz kurzfristig verlässt) leistet er sich den Lustgewinn, auf einem Bahnsteig unbeweglich-unbewegt zu verharren und den Zug der Zeit an sich vorbeibrausen zu lassen.
Dann aber geht es husch, husch wieder schnell ins Museum zurück, weil ihm zuviel Veränderung seiner heilen Siebziger-Jahre-Welt dann doch trotzdem gar nicht so gut tut.
Diese unerträglich flachen „Fürbitten“ nach dem Muster „Gib, dass Ariel morgen noch weisser wäscht – Wir bitten dich, …“ sind allenfalls als Selbstgeisselung zu ertragen. Ich meide sie seit Jahrzehnten und erfreue mich an der klassischen, erhabenen, überzeitlich aktuellen Liturgie der „tridentinischen“, der Messe aller Zeiten.
Samstag, 7. Juli 2007 01:27
Ultramontanus: @Daniel:
Genau, seit frühestens 42 Jahren ist diese Feststellung geboten, aber das muss im Einzelnen ein zukünftiges Konzil entscheiden.
Samstag, 7. Juli 2007 01:22
Daniel Stöhr: @Ultramontanus:
Sie meinten wohl „frühestens“ ?!
Samstag, 7. Juli 2007 01:17
Ultramontanus: @Gotthard:
„…unsere Bischöfe und Priester“
Welche Bischöfe ? Ihre „Bischöfe“ sind häretische oder apostatische Priester oder Laien!
Daraus folgt, dass jeder, der von einem solchen Pseudo-Bischof „geweiht“ worden ist, ein Laie ist!
Es gibt noch mehrere Bischöfe, die sogar römisch-katholisch sind. Aber diese haben alle keine Jurisdiktion mehr, alle Bischofsstühle sind vakant, und zwar spätestens seit 42 Jahren.
Solange kein Papst gewählt ist, wird es bei diesem Zustand bleiben.
Welche Bischöfe ? Ihre „Bischöfe“ sind häretische oder apostatische Priester oder Laien!
Daraus folgt, dass jeder, der von einem solchen Pseudo-Bischof „geweiht“ worden ist, ein Laie ist!
Es gibt noch mehrere Bischöfe, die sogar römisch-katholisch sind. Aber diese haben alle keine Jurisdiktion mehr, alle Bischofsstühle sind vakant, und zwar spätestens seit 42 Jahren.
Solange kein Papst gewählt ist, wird es bei diesem Zustand bleiben.
Samstag, 7. Juli 2007 00:49
Daniel Stöhr: „marktwirtschaftlicher Wettstreit“:
Oh ja, das kann ich mir gut vorstellen: Laien simulieren einen „heiligen“, „uralten“ Ritus und die Leute
strömen hin.
Was für ein Wahn!
Was für ein Wahn!
Freitag, 6. Juli 2007 23:46
VirFortis: Im „marktwirtschaftlichen“ Wettstreit
um die Gottesdienstbesucher hat der überlieferte Ritus keine schlechten Chancen wenn es gelingt das Image
des „besonderen“ „edlen“ und „authentischen“ wirksam zu transportieren und somit die Abneigung auf Weltlichkeit
und Verweltlichung von vielen Gläubigen zu nutzen.
Es liegt daran strategisch und pscychologisch geschicht vorzugehen und in breite Schichten einzudringen.
Es liegt daran strategisch und pscychologisch geschicht vorzugehen und in breite Schichten einzudringen.
Freitag, 6. Juli 2007 23:39
Gotthard: Zustimmung
Erneuere alles in Christus.
absolute Zustimmung!
Erneure das Denken und Handeln der Pius-leute im Sinne des vermuteten MP’S: die Hochschätzung der heutigen Liturgie!
Erneuere des Denken der Höllen-Seher diesen Forums!
Erneuere das Denken und Posten der um die im Fegefeuer schmorend Sehenden in diesem Forum!
Erneuere das Beurteilen der die heutige Liturgie Verurteilenden im Sinne der Hochschätzung durch das MP!
Verjage den Hass aus den Herzen der Tradis gegen unsere Bischöfe und Priester.
Schenke den Tradis einen positiven und dankbaren Blick auf die vielen Frauen und Männer, die sich heute in der Hl. Messe aktiv einbringen mit ihren Charismen und Diensten als Lektoren, Kommunionhelfer, als Messdiener und Vorsänger.
absolute Zustimmung!
Erneure das Denken und Handeln der Pius-leute im Sinne des vermuteten MP’S: die Hochschätzung der heutigen Liturgie!
Erneuere des Denken der Höllen-Seher diesen Forums!
Erneuere das Denken und Posten der um die im Fegefeuer schmorend Sehenden in diesem Forum!
Erneuere das Beurteilen der die heutige Liturgie Verurteilenden im Sinne der Hochschätzung durch das MP!
Verjage den Hass aus den Herzen der Tradis gegen unsere Bischöfe und Priester.
Schenke den Tradis einen positiven und dankbaren Blick auf die vielen Frauen und Männer, die sich heute in der Hl. Messe aktiv einbringen mit ihren Charismen und Diensten als Lektoren, Kommunionhelfer, als Messdiener und Vorsänger.
Freitag, 6. Juli 2007 23:31
Blue: prawda
Ich wusste doch,dass Sie feige sind.
Sie schreiben irgendwelchen Müll,können aber nicht argumentieren.
Sie schreiben irgendwelchen Müll,können aber nicht argumentieren.
Freitag, 6. Juli 2007 23:29
Bruder Theophil: @ möchtegern-kathole
Nein. Ich wünsche dem alten Ritus alles Gute. Seine gleichberechtigte Existenz. Aber die Welt hat sich 40 Jahre weiter gedreht. Landessprache, Frauen die Hostien verteilen, Messdienrinnen, Handkommunion. All das wird als „Errungenschaft“ gepriesen und in den Bereich der Besitzstandswahrung verortet. Und die wenigsten wissen noch, wie es mal früher war. Inklusive vieler Priester. Von daher wird es kein leichter Weg des alten Ritus in die breite Akzeptanz.
Freitag, 6. Juli 2007 23:19
möchtegern-kathole: Vor paar Monaten …
… war der Tenor mancher hier: das MP kommt ja doch nie! Jetzt ist der Tenor dieser dort: es wird ja
doch nie irgendwas bewirken.
Wünschen wir B16 doch diesen Abend: Erneuere alles in Christus. Denn Dessen Macht reicht nicht bis zur Tür-Schwelle seiner Kammer, sondern bis in jede Ecke dieser Welt.
Ach ja, und ruhe sanft, diese Nacht.
Wünschen wir B16 doch diesen Abend: Erneuere alles in Christus. Denn Dessen Macht reicht nicht bis zur Tür-Schwelle seiner Kammer, sondern bis in jede Ecke dieser Welt.
Ach ja, und ruhe sanft, diese Nacht.
Freitag, 6. Juli 2007 23:16
Bruder Theophil: @ prawda
Wie ich schon vorher bemerkt habe, hängt der Erfolg dieses MP massgeblich vom Interesse in den einzelnen Gemeinden ab. Wenn wir uns mal überlegen, dass diejenigen, die den alten Ritus noch kennen in der Regel im fortgeschrittenen Rentenalter sind und eine Minderheit darstellen, könnte der Schuss für die Pius Gemeinde nach hinten losgehen. Denn wenn die llgemeinde Akzeptanz in den Gemeinden fehlt, wird dieses Thema genauso schnell verschwinden, wie es in diesen Tagen offiziell gemacht wird. Und dann wird es der Pius Bruderschaft sehr sehr schwer fallen neue Themen anzureissen, die das V2 torpedieren.
Freitag, 6. Juli 2007 23:11
Blue: prawda
Was haben Sie denn gegen die SJM ?
Alle Ihre Beiträge sind gehässig.
Was soll das ?
(eine Antwort werde ich jetzt wohl nicht bekommen,ODER?)
Alle Ihre Beiträge sind gehässig.
Was soll das ?
(eine Antwort werde ich jetzt wohl nicht bekommen,ODER?)
Freitag, 6. Juli 2007 22:57
prawda: alt oder neu ?
es ändert sich doch gar nichts. Und zum Glück bleiben die Piusbrüder weiter außerhalb der Amtskirche.
Gute Vorbilder der SJM, die auf dem besten Weg sind sich weiter ins Abseits zu manövrieren.
Alles , aber auch alles bleibt wie es war. Danke Benedikt!
Alles , aber auch alles bleibt wie es war. Danke Benedikt!
Freitag, 6. Juli 2007 20:20
Sozialkatholisch: Das Tucken Seminar
in Paderborn geht mir schon lange auf den Zeiger, aber jetzt können sie sich nicht mehr rausreden, katholische
Werte sind eben bis heute geltend.
Bitte bekehrt euch liebe Priester/anwärter!!
Bitte bekehrt euch liebe Priester/anwärter!!
Freitag, 6. Juli 2007 20:16
Rudolfus: @möchtegern-kathole / Papst Benedikts XVI. Fürbitter vor Gott
Pius V und Pius X werden Ihm mit Freude helfen.
Und mit Sicherheit werden auch die leidenden Seelen im Fegefeuer vor Gott für uns beten, insbesonders jene Seelen im Fegefeuer, die zu Erdenzeiten schuld an der Verfolgung der alten Messe wurden, und jetzt zu ihrem größten Leidwesen diese hl. Messen in den Qualen des Fegefeuers herbeisehnen – sie können für alles beten, nur nicht für sich selbst, z.B. Altpapst Paul VI., womöglich auch noch Altpapst Johannes Paul II. in ihren Fegefeuerqualen.
Und mit Sicherheit werden auch die leidenden Seelen im Fegefeuer vor Gott für uns beten, insbesonders jene Seelen im Fegefeuer, die zu Erdenzeiten schuld an der Verfolgung der alten Messe wurden, und jetzt zu ihrem größten Leidwesen diese hl. Messen in den Qualen des Fegefeuers herbeisehnen – sie können für alles beten, nur nicht für sich selbst, z.B. Altpapst Paul VI., womöglich auch noch Altpapst Johannes Paul II. in ihren Fegefeuerqualen.
Freitag, 6. Juli 2007 20:15
juergen: @möchtegerner
Sind Sie denn homosexuell? Oder halten Sie das für nicht-sündhaft?
Ich hatte eher den Eindruck, daß „sozialkatholisch“ der Ansicht ist, daß es erst am morgen sündhaft ist.
Ich hatte eher den Eindruck, daß „sozialkatholisch“ der Ansicht ist, daß es erst am morgen sündhaft ist.
Freitag, 6. Juli 2007 20:11
nonnobisdomine: Daß Homosexualität
bzw. homosexuelle Handlungen, wie es einige Typen hier praktizieren und dennoch so tun, als seien sie
die „besten Christen“ – eine Todsünde ist, bleibt unbestritten.
Unbestritten ist auch das Doppelpostertum von Postern hier und – unter anderem Namen – auf dem kreuts.net.
Und die dann dort ihre Gerüchte streuen und Verschwörungstheorien verbreiten.
O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden. Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle und führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
Unbestritten ist auch das Doppelpostertum von Postern hier und – unter anderem Namen – auf dem kreuts.net.
Und die dann dort ihre Gerüchte streuen und Verschwörungstheorien verbreiten.
O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden. Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle und führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
Freitag, 6. Juli 2007 20:11
möchtegern-kathole: @juergen
Sind Sie denn homosexuell? Oder halten Sie das für nicht-sündhaft?
Freitag, 6. Juli 2007 20:09
Sozialkatholisch: @ Jürgen
wenn du willst genieße es noch, ich jedenfalls wünsche dir noch genug Tage zur Bekehrung, so long keep
cool.
Freitag, 6. Juli 2007 20:06
juergen: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 6. Juli 2007 20:06
möchtegern-kathole: @Rudolfus
mit der Alten Messe und ihren reichlichen Gnaden hat B16 das Mittel, ein brillianter Papst zu werden. Pius V und Pius X werden Ihm mit Freude helfen.
Freitag, 6. Juli 2007 20:01
Sozialkatholisch: Auch du Jürgen
wirst es morgen Highnoon wissen, Homosexualität ist Sünde, jedenfalls wenn sie praktiziert wird.
Freitag, 6. Juli 2007 19:56
juergen: Abwarten
Ausserdem bleibt abzuwarten, wie sich dieses MP tatsächlich auswirkt.
Erstmal bleibt abzuwarten, was überhaupt drin steht.
Erstmal bleibt abzuwarten, was überhaupt drin steht.
Freitag, 6. Juli 2007 19:52
Bruder Theophil: @ stimme…
Als Superwürze noch das okkulte Datum 7-7-7… Muß Spaß machen, sich solche Dinge auszudenken…
Ich finde, dass das Datum recht gut passt, symbolisiert doch die 7 die Fülle und die Reichhaltigkeit und die Nachhaltigkeit.
Ausserdem bleibt abzuwarten, wie sich dieses MP tatsächlich auswirkt. Es wird nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
Die zwei entscheidenden Parameter:
1. Priester, die den alten Ritus inkl. Latein noch beherrschen.
2. Das Interesse innerhalb der Gemeinde, eine Messe im alten Ritus überhaupt einzufordern.
Viel Gesprächsstoff für Pfarrgemeinderäte also.
Ich finde, dass das Datum recht gut passt, symbolisiert doch die 7 die Fülle und die Reichhaltigkeit und die Nachhaltigkeit.
Ausserdem bleibt abzuwarten, wie sich dieses MP tatsächlich auswirkt. Es wird nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
Die zwei entscheidenden Parameter:
1. Priester, die den alten Ritus inkl. Latein noch beherrschen.
2. Das Interesse innerhalb der Gemeinde, eine Messe im alten Ritus überhaupt einzufordern.
Viel Gesprächsstoff für Pfarrgemeinderäte also.
Freitag, 6. Juli 2007 19:31
Rudolfus: @cives_romanus / Rechtgläubigkeit und Schismatikertum
Soetwas ist nur sehr schwer miteinander zu vereinbaren.
Von der PBSPX einen Gehorsam gegenüber einem Irrlehrer zu fordern, das wird bei der Forderung bleiben, ähnlich wie ein Dompteuer mit einem Eselchen.
Von der PBSPX einen Gehorsam gegenüber einem Irrlehrer zu fordern, das wird bei der Forderung bleiben, ähnlich wie ein Dompteuer mit einem Eselchen.
Freitag, 6. Juli 2007 19:24
cives_romanus: FSSPX
Die FSSPX wird NIEMALS zurückkehren.
Wenn schon das Zelebrieren des NOM als „Vergewaltigung“ bezeichnet wird (siehe unten)…
Es geht längst um persönliche , hierarchische Präferenzen, wo kämen wir denn hin, wenn man sich auf einmal der römisch katholischen Hierarchie unterordnen müsste…
Schismatiker reinster Prägung. Überhaupt- was sagen die Sedisvakantisten dazu??
Was dieser Papst von sich gibt, ist doch nicht relevant- er IST doch gar nicht Papst.
Wäre echt angebracht, dass die Sedis mal ein Statement abgeben. Aber Feigheit vor dem Feinde- das kennt man ja,
Ihr traut Euch ja nicht mal, Euch zu outen.
Wenn schon das Zelebrieren des NOM als „Vergewaltigung“ bezeichnet wird (siehe unten)…
Es geht längst um persönliche , hierarchische Präferenzen, wo kämen wir denn hin, wenn man sich auf einmal der römisch katholischen Hierarchie unterordnen müsste…
Schismatiker reinster Prägung. Überhaupt- was sagen die Sedisvakantisten dazu??
Was dieser Papst von sich gibt, ist doch nicht relevant- er IST doch gar nicht Papst.
Wäre echt angebracht, dass die Sedis mal ein Statement abgeben. Aber Feigheit vor dem Feinde- das kennt man ja,
Ihr traut Euch ja nicht mal, Euch zu outen.
Freitag, 6. Juli 2007 19:23
Rudolfus: @Baron Bolligru
Selbstverständlich ist das Schreiben ein Beweis des Mutes dieses Papstes.
Möge Gott ihn segnen und beschirmen.
Gut, daß man aber durch die PBSPX auf das Dekret des Papstes auch gar nicht mehr angewiesen ist.
Möge Gott ihn segnen und beschirmen.
Gut, daß man aber durch die PBSPX auf das Dekret des Papstes auch gar nicht mehr angewiesen ist.
Freitag, 6. Juli 2007 19:20
Sentinel: @ottaviani
für die FSSPX
ändert sich nichts den sie werden den NOM nie zelebrierenStimmt auffallend.
Das sie damit häretisch werden und damit von der Kirche abfallen, stört dann ja auch nicht weiter!
Immerhin zeigt dies, daß der Papst Ihnen entgegen kommt, sie aber zu dumm (oder zu faul) sind, die in Frieden angereichte Hand auch anzunehmen.
So jedoch sieht es sehr übel für die FSSPX aus. Nun muß sie beweisen, daß sie für das richtige einsteht. Also NOMs zelebrieren!
ändert sich nichts den sie werden den NOM nie zelebrierenStimmt auffallend.
Das sie damit häretisch werden und damit von der Kirche abfallen, stört dann ja auch nicht weiter!
Immerhin zeigt dies, daß der Papst Ihnen entgegen kommt, sie aber zu dumm (oder zu faul) sind, die in Frieden angereichte Hand auch anzunehmen.
So jedoch sieht es sehr übel für die FSSPX aus. Nun muß sie beweisen, daß sie für das richtige einsteht. Also NOMs zelebrieren!
Freitag, 6. Juli 2007 19:20
Baron Bolligru: Lieber Rudolfus, natürlich bin ich mit Ihnen weitestgehend einer Meinung! Aber wenn die Info stimmt,
dass z.B. gewisse Kardinäle einfach ihr Büro nicht räumen, dass ganze Bischofkonferenzen sich dem Willen
des Papstes widersetzen (und zwar offen!), dass sie dafür gar wenn auch unqualifizierten Beifall bekommen –
ach: und so weiter, und so weiter!
Wenn also es stimmt, dass der Heilige Vater gesagt haben soll, seine Macht reiche genau bis dorthin (und dabei auf die Tür seines Arbeitszimmers deutete) –
wenn all’ das stimmt, dann hat er sagenhaft viel erreicht!
Es reicht eben nicht, formal etwas tun zu können. Wenn sich keiner daran hält, verpufft das alles. Wenn der Heilige Vater gegen solche Widerstände durchsetzt, was klugerweise durchzusetzen ist: dann ist ihm endlos zu danken.
Hatten wir nicht schon so viele Beispiele von Päpsten in der Geschichte, die nach Amtsantritt erst so richtig begriffen, was Sache ist? Denken wir an Leo XIII, an den verehrten Pio Nono. Warum sollte es nicht so sein, dass Benedetto als kluger Steuermann das Ruder nicht brutal herumreisst und so das Schiff zum Kentern bringt, sondern es ebenso stark wie sanft in die richtige Richtung korrigiert?
Keine Euphorie. Keine Naivität. Vorsicht ist angesagt, glaube ich.
Aber wir haben da einen Zipfel vom Mantel der Geschichte in der Hand. Wenn wir ihn feste packen, werden wir hin- und hergeschleudert, haben aber eine Chance, und zwar eine realistische. Lassen wir ihn fahren, können wir ihn noch nicht einmal zu nutzen versuchen.
Wenn also es stimmt, dass der Heilige Vater gesagt haben soll, seine Macht reiche genau bis dorthin (und dabei auf die Tür seines Arbeitszimmers deutete) –
wenn all’ das stimmt, dann hat er sagenhaft viel erreicht!
Es reicht eben nicht, formal etwas tun zu können. Wenn sich keiner daran hält, verpufft das alles. Wenn der Heilige Vater gegen solche Widerstände durchsetzt, was klugerweise durchzusetzen ist: dann ist ihm endlos zu danken.
Hatten wir nicht schon so viele Beispiele von Päpsten in der Geschichte, die nach Amtsantritt erst so richtig begriffen, was Sache ist? Denken wir an Leo XIII, an den verehrten Pio Nono. Warum sollte es nicht so sein, dass Benedetto als kluger Steuermann das Ruder nicht brutal herumreisst und so das Schiff zum Kentern bringt, sondern es ebenso stark wie sanft in die richtige Richtung korrigiert?
Keine Euphorie. Keine Naivität. Vorsicht ist angesagt, glaube ich.
Aber wir haben da einen Zipfel vom Mantel der Geschichte in der Hand. Wenn wir ihn feste packen, werden wir hin- und hergeschleudert, haben aber eine Chance, und zwar eine realistische. Lassen wir ihn fahren, können wir ihn noch nicht einmal zu nutzen versuchen.
Freitag, 6. Juli 2007 19:11
VirFortis: Rudolfus
„Selbstverständlich hätte der Heilige Vater noch mehr tun können.
Er ist der absolute Universalsouverain der hl. Kirche.“
Wenn er noch mehr getan hätte, hätten sie Ihn wahrscheinlich um die Ecke gebracht.
Seien wir Ihm dankbar, nutzen wir die Chance um jeden Preis und machen wir was draus. Jetzt !
Die Heiligen werden uns fürsprechen !
Er ist der absolute Universalsouverain der hl. Kirche.“
Wenn er noch mehr getan hätte, hätten sie Ihn wahrscheinlich um die Ecke gebracht.
Seien wir Ihm dankbar, nutzen wir die Chance um jeden Preis und machen wir was draus. Jetzt !
Die Heiligen werden uns fürsprechen !
Freitag, 6. Juli 2007 19:07
Ansbach.Dragoner: @Baron Bolligru
„…die erste Knospe eines neuen Frühlings. Und wir werden diese Knospe noch oft gegen harte Fröste
verteidigen müssen …
…Denn gerade jetzt gilt: Ärmel aufkrempeln! Zupacken!! Aufbauen!!! Und zwar: jetzt gilt’s!“
eine schöne realistische hoffnungsvolle Einschätzung und zugleich Anweisung !
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen…!!!
l.g
…Denn gerade jetzt gilt: Ärmel aufkrempeln! Zupacken!! Aufbauen!!! Und zwar: jetzt gilt’s!“
eine schöne realistische hoffnungsvolle Einschätzung und zugleich Anweisung !
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen…!!!
l.g
Freitag, 6. Juli 2007 19:03
Rudolfus: @Baron Bolligru / Das Apostolische Schreiben des Heiligen Vaters
Selbstverständlich hätte der Heilige Vater noch mehr tun können.
Er ist der absolute Universalsouverain der hl. Kirche.
Papst Paul VI. hat seine juristische und faktische Macht ja auch exzessiv genutzt, um der Kirche den neuen Ritus aufzuzwingen – wider alle „Bischofskollegialität“, die er in KP-ähnlichem Jargon stets im Munde zu führen pflegte.
Man darf dem lieben Gott aber zurecht danken, daß nach dem katastrophalen Super-GAU von 1969 endlich wieder ein Papst da ist, der eine grundsätzliche Kehrtwendung innerhalb der ihm anvertrauten hl. Kirche herbeiführt.
Er ist der absolute Universalsouverain der hl. Kirche.
Papst Paul VI. hat seine juristische und faktische Macht ja auch exzessiv genutzt, um der Kirche den neuen Ritus aufzuzwingen – wider alle „Bischofskollegialität“, die er in KP-ähnlichem Jargon stets im Munde zu führen pflegte.
Man darf dem lieben Gott aber zurecht danken, daß nach dem katastrophalen Super-GAU von 1969 endlich wieder ein Papst da ist, der eine grundsätzliche Kehrtwendung innerhalb der ihm anvertrauten hl. Kirche herbeiführt.
Freitag, 6. Juli 2007 18:54
Genoveva: @Stimme:
Das ist eines der Probleme: Es gibt Menschen, die sich als katholisch verstehen und jede, aber auch jede
Äußerung der Kirche absichtlich in ihr Gegenteil verkehren.
Da ist dann wohl wenig gegen auszurichten …
Schlimm nur, daß diese Menschen permanent die Tradition im Munde führen, sie aber nicht kennen und teilweise in ihr Gegenteil pervertieren.
Da ist dann wohl wenig gegen auszurichten …
Schlimm nur, daß diese Menschen permanent die Tradition im Munde führen, sie aber nicht kennen und teilweise in ihr Gegenteil pervertieren.
Freitag, 6. Juli 2007 18:51
Rudolfus: Der unverändert glaubenstreue Weg der Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X.
ist allen klar ersichtlich vorgegeben und verläuft so, wie er durch Gottes Diener Marcel Lefebvre, des
glaubenstreuen Katholiken und Erzbischofs, vorgezeichnet wurde, nämlich allein in Treue zur hl. katholischen
Religion, zu welcher untrennbar der überlieferte römische Ritus gehört.
Solange die hl. katholische Religion nicht mehr in der formell römisch-katholischen Amtskirche vorhanden ist, solange wird es selbstverständlich auch keine formelle Einheit mit der Amtskirche geben können.
Die Meß- und Ritusfreigabe allgemein durch den Papst ist eine große Gnade der Umkehr der Amtskirche, ändert aber überhaupt nichts am glaubenstreuen Weg und Standpunkt der Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X. im Gegensatz zu allen nicht-katholischen Irrlehrern innerhalb der Amtskirche.
Solange die hl. katholische Religion nicht mehr in der formell römisch-katholischen Amtskirche vorhanden ist, solange wird es selbstverständlich auch keine formelle Einheit mit der Amtskirche geben können.
Die Meß- und Ritusfreigabe allgemein durch den Papst ist eine große Gnade der Umkehr der Amtskirche, ändert aber überhaupt nichts am glaubenstreuen Weg und Standpunkt der Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X. im Gegensatz zu allen nicht-katholischen Irrlehrern innerhalb der Amtskirche.
Freitag, 6. Juli 2007 18:49
Baron Bolligru: Ach was, Ansb.-Drag.: „Kann sich hier einfach keiner freuen über das mp???“
Erstens gibt es viele (auch mich), die das schon geschrieben haben.
Zweitens muss man die Misstrauischen verstehen: es gibt nicht nur gute Erfahrungen … vierzig Jahre Ausgrenzung, Verleumdung, Kampf und auch Finten und Tricks der Gegenseite können ganz schön misstrauisch machen; so sehr, dass man das ganz leichte Morgenrot für das Lagerfeuer des Feindes hält.
Drittens ist dieses nur die erste Knospe eines neuen Frühlings. Und wir werden diese Knospe noch oft gegen harte Fröste verteidigen müssen – machen wir uns nichts vor! Eine Menge Leute werden gar garstigen Mundgeruch bekommen, wenn wir mit ihnen sprechen wollen.
Mehr konnte der Heilige Vater nicht tun, und wir müssen etwas daraus machen. Ruhig, geduldig und auf ganz, ganz lange Sicht.
Einreissen war leicht, für die Modernen. Aufbauen wird schwer, für uns. Ist das ein Grund, nicht anzufangen? Nein. Im Gegenteil.
Denn gerade jetzt gilt: Ärmel aufkrempeln! Zupacken!! Aufbauen!!! Und zwar: jetzt gilt’s!
Zweitens muss man die Misstrauischen verstehen: es gibt nicht nur gute Erfahrungen … vierzig Jahre Ausgrenzung, Verleumdung, Kampf und auch Finten und Tricks der Gegenseite können ganz schön misstrauisch machen; so sehr, dass man das ganz leichte Morgenrot für das Lagerfeuer des Feindes hält.
Drittens ist dieses nur die erste Knospe eines neuen Frühlings. Und wir werden diese Knospe noch oft gegen harte Fröste verteidigen müssen – machen wir uns nichts vor! Eine Menge Leute werden gar garstigen Mundgeruch bekommen, wenn wir mit ihnen sprechen wollen.
Mehr konnte der Heilige Vater nicht tun, und wir müssen etwas daraus machen. Ruhig, geduldig und auf ganz, ganz lange Sicht.
Einreissen war leicht, für die Modernen. Aufbauen wird schwer, für uns. Ist das ein Grund, nicht anzufangen? Nein. Im Gegenteil.
Denn gerade jetzt gilt: Ärmel aufkrempeln! Zupacken!! Aufbauen!!! Und zwar: jetzt gilt’s!
Freitag, 6. Juli 2007 18:41
ottaviani: dann beibt eben
alles wie es ist das die FSSPX kann hat sie unter beweis gestellt liebe genoveva
Freitag, 6. Juli 2007 18:38
Ansbach.Dragoner: ewige Miesepeter
Kann sich hier einfach keiner freuen über das mp???
Muß man gleich wieder MECKERN und RELATIVIEREN !!!
arme…
(oder sucht PSSPX bereits wieder Gründe um…
)
Muß man gleich wieder MECKERN und RELATIVIEREN !!!
arme…
(oder sucht PSSPX bereits wieder Gründe um…
Freitag, 6. Juli 2007 18:31
Stimme aus dem Tradiland: Motu Proprio mit Bocksfüßen
– Verbot von Privatmessen zu Ostern;
– neue Leseordnung im alten Ritus: Tür und Tor zur Verwirrung, die neue atmet natürlich den Atem des Modernismus;
– keine zwei Riten: Lüge.
– keine Lateinkenntnisse: Das soll offenbar auch so bleiben!
– traditionelle Priester müssen auch NOM lesen: Vergewaltigung!
– Heiligkeit des NOM: Muß mir entgangen sein…
– neue Heilige und neue Präfationen im alten Ritus: Einfallstor für Experimente – Reform der Reform gegen den alten Ritus?
– kein Widerspruch zwischen vetus ordo und novus ordo? Unsinn!
Es ist damit klargestellt, dass sich nichts zum Guten ändern wird. Eine Ausnahme davon: Vielleicht sind Begränisse in der traditionellen Form leichter möglich, aber nur vielleicht!
Angesichts dieses Ergebnisses hätte man sich die mehrjährigen Diskussionen und das Motu Proprio wirklich sparen können. Wahrscheinlich war überhaupt nur ein (versuchter) Dolchstoß gegen die FSSPX der Zweck dieser Übung.
Als Superwürze noch das okkulte Datum 7-7-7… Muß Spaß machen, sich solche Dinge auszudenken…
– neue Leseordnung im alten Ritus: Tür und Tor zur Verwirrung, die neue atmet natürlich den Atem des Modernismus;
– keine zwei Riten: Lüge.
– keine Lateinkenntnisse: Das soll offenbar auch so bleiben!
– traditionelle Priester müssen auch NOM lesen: Vergewaltigung!
– Heiligkeit des NOM: Muß mir entgangen sein…
– neue Heilige und neue Präfationen im alten Ritus: Einfallstor für Experimente – Reform der Reform gegen den alten Ritus?
– kein Widerspruch zwischen vetus ordo und novus ordo? Unsinn!
Es ist damit klargestellt, dass sich nichts zum Guten ändern wird. Eine Ausnahme davon: Vielleicht sind Begränisse in der traditionellen Form leichter möglich, aber nur vielleicht!
Angesichts dieses Ergebnisses hätte man sich die mehrjährigen Diskussionen und das Motu Proprio wirklich sparen können. Wahrscheinlich war überhaupt nur ein (versuchter) Dolchstoß gegen die FSSPX der Zweck dieser Übung.
Als Superwürze noch das okkulte Datum 7-7-7… Muß Spaß machen, sich solche Dinge auszudenken…
Freitag, 6. Juli 2007 18:27
Genoveva: @ottaviani: Es geht nicht um „Heiligkeit“,
sondern darum, daß kein Priester des römischen Ritus es grundsätzlich ablehnen darf, den NOM zu zelebrieren.
Da wird auch die SSPX nicht drumherum kommen.
Da wird auch die SSPX nicht drumherum kommen.
Freitag, 6. Juli 2007 18:02
ottaviani: in der praxis wird das nur mit personalpfarreien gehen
weil welcher nachkonziliare pfarrer würde den einen bi ritualismus erlauben
wemm tatsächlich im MP steht daß man quasie die „heilligkeit“ des NOM anerkennen mu0 und nicht auschließen kann danach zu zelebrieren freut mich das MP für meine Freunde bei den Indultgemeinschaften aber für die FSSPX ist das nicht zu akzeptieren im überigen stellt die FSSPX keine neuen Forderungen sondern bleibt bei dem was sie seit 2000 sagt
wemm tatsächlich im MP steht daß man quasie die „heilligkeit“ des NOM anerkennen mu0 und nicht auschließen kann danach zu zelebrieren freut mich das MP für meine Freunde bei den Indultgemeinschaften aber für die FSSPX ist das nicht zu akzeptieren im überigen stellt die FSSPX keine neuen Forderungen sondern bleibt bei dem was sie seit 2000 sagt
Freitag, 6. Juli 2007 17:42
Rudolfus: Deo gratias für diesen Papst!
Und Deo gratias für die Priesterliche Bruderschaft St. Pius’ X. – der Krieg wider die Dämonen um den rechten Glauben ist aber noch nicht zu Ende!
Freitag, 6. Juli 2007 17:33
Romulus: Das nächste MP liegt bereit
Das nächste MP „ecclesia subsistit“ (siehe kath.net) liegt schon bereit. Damit wird endlich klar gestellt,
dass die eine Kirche Jesu nur die katholische Kirche ist. Alle anderen Kirchenbegriffe und -definitionen
sind defizitär, können sich also gar nicht Kirche nennen. Ich höre schon die Modernisten und die BRDDR-Medien
klagen und weinen, warum die böse, böse katholische Kirche und der böse, böse Ex-Panzerkardinal und
jetzige konservative Benedikt XVI. die durch den Geist des Konzils so liberal gewordene RKK wieder zu
einem geschlossenen monolithischen Block machen will.
Freude, Ihr Euch: Der Papst und wir schauen in die Zukunft!
Freude, Ihr Euch: Der Papst und wir schauen in die Zukunft!
Freitag, 6. Juli 2007 17:32
Genoveva: @ottaviani: Ich fürchte, Sie haben den Text noch nicht ganz verstanden
ich denke daß nur personalpfarreien zukunft haben
Das Ziel des Papstes ist offensichtlich ein anderes: Mit gutem Willen und einer gemeinsamen Besinnung auf das Wesen der Liturgie sollte das auch innerhalb einer Pfarrei möglich sein.
Die PSSPX hat jetzt keine weiteren Forderungen an die Kirche zu stellen. Der Papst ist ihr entgegengekommen, er hat aber auch Gegenleistungen verlangt.
Das Ziel des Papstes ist offensichtlich ein anderes: Mit gutem Willen und einer gemeinsamen Besinnung auf das Wesen der Liturgie sollte das auch innerhalb einer Pfarrei möglich sein.
Die PSSPX hat jetzt keine weiteren Forderungen an die Kirche zu stellen. Der Papst ist ihr entgegengekommen, er hat aber auch Gegenleistungen verlangt.
Freitag, 6. Juli 2007 17:23
ottaviani: aber es geht
jetzt fürs erste mal darum daß die leute die das möchten den alten ritus für alle sakramente haben
können ich denke daß nur personalpfarreien zukunft haben
auch sollte man jetzt die frage der FSSPX angehen das für kommende woche geplante schreiben der glaubenskongregation ist ein erster schritt
auch sollte man jetzt die frage der FSSPX angehen das für kommende woche geplante schreiben der glaubenskongregation ist ein erster schritt
Freitag, 6. Juli 2007 17:22
Genoveva: Der Heilige Vater …
… hat einen klugen und frommen Text geschrieben! Das ist wirklich ein Grund zur Freude!
Die zentrale Achse: Es darf keine Hermeneutik des Bruchs geben. Das richtet sich an beide Seiten: Wer die Neue Liturgie so interpretiert (oder feiert), als sei die Alte falsch gewesen, verstößt gegen diesen zentralen Grundsatz ebenso wie derjenige, der auf der Alten besteht, weil die Neue nicht mehr rechtgläubig sei.
@Czibo:
Das MP ist meines Erachtens beiden Seiten im besten Sinn gerecht geworden. Im Sinne der lateinischen Definition des Rechts: Jedem das Seine zuzuteilen.
Und jetzt: Kriegsbeile weg!
Da sind wir einmal ganz einer Meinung. Die Kriegsbeile zu begraben, die ja nicht erst seit Monaten, sondern seit Jahrzehnten geschliffen worden sind: das ist der zentrale Auftrag des MP.
Die zentrale Achse: Es darf keine Hermeneutik des Bruchs geben. Das richtet sich an beide Seiten: Wer die Neue Liturgie so interpretiert (oder feiert), als sei die Alte falsch gewesen, verstößt gegen diesen zentralen Grundsatz ebenso wie derjenige, der auf der Alten besteht, weil die Neue nicht mehr rechtgläubig sei.
@Czibo:
Das MP ist meines Erachtens beiden Seiten im besten Sinn gerecht geworden. Im Sinne der lateinischen Definition des Rechts: Jedem das Seine zuzuteilen.
Und jetzt: Kriegsbeile weg!
Da sind wir einmal ganz einer Meinung. Die Kriegsbeile zu begraben, die ja nicht erst seit Monaten, sondern seit Jahrzehnten geschliffen worden sind: das ist der zentrale Auftrag des MP.
Freitag, 6. Juli 2007 17:17
Romulus: MP gut, Nomenklatur schlecht, der deutsche Episkopat kocht vor Wut
Wenn das alles im MP steht, ist es richtig gut geworden. Was total verunglückt ist, ist die Nomenklatur
außerordentlich und ordentlich. Die Bilderstrecke macht das Dilemma, in dem auch der Papst steckt deutlich.
Auch weiß der Papst, dass die meisten Priester heute liturgische Schlappsäue sind, die von liturgischer Bildung, Ästhetik und lateinischer Sprache so viel Ahnung haben wie die Kuh vom Eierlegen. Na ich bin mal gespannt wie es bis Kreuzerhöhung aussieht und welche Ernte wir in drei Jahren haben werden.
Auch weiß der Papst, dass die meisten Priester heute liturgische Schlappsäue sind, die von liturgischer Bildung, Ästhetik und lateinischer Sprache so viel Ahnung haben wie die Kuh vom Eierlegen. Na ich bin mal gespannt wie es bis Kreuzerhöhung aussieht und welche Ernte wir in drei Jahren haben werden.
Freitag, 6. Juli 2007 16:55
SS-Susanne: @ Botschafter
Unsinn. Das levitierte Hochamt ist genauso wenig typisch wie die Papstmesse mit Tausenden Konzelebranten.
Freitag, 6. Juli 2007 16:54
Botschafter: Bilder
Die Bilder widerspiegeln genau die Realität!
Freitag, 6. Juli 2007 16:41
Alois Hudal: SS-Susanne:
Dachte ichs mir doch, wenn wir hier auch präsent sind, wirds auch nicht langweilig.
Freitag, 6. Juli 2007 16:37
cum te: extra vagant
Abgesehen von der juristischen Wortprägung von „außerordentlicher“ Liturgie, die offenkundig zu Spott reizt, scheint das m.p. ja doch Frieden zu schaffen. Opus iustitiae pax! (Pius XII.)
Freitag, 6. Juli 2007 16:37
SS-Susanne: @ Alois Hudal
Ich habe dieselben Vorlieben wie Sie!
Freitag, 6. Juli 2007 16:37
muntu: Bilder
die Bilder sind toll!! Diese Gegenüberstellung ist wirklich gelungen… außerordentlich – ordentlich
… vielleicht erleben wir bald eine Außer-ordentliche Wende – die außerordentliche Form wird ordentlich
und vis versa.
Freitag, 6. Juli 2007 16:35
Nikolaus: @Dorothea
Dass es keine ordentlichen Hochzeiten mehr gibt, würde ich als Vorurteil bezeichnen. In meiner Pfarrei
gibt es überhaupt keine Kommunionhelfer, obwohl es ganz normal den Novus Ordo gibt.
Ein levitiertes Hochamt war auch früher nicht der Normalfall einer Pfarrei, ausserdem konnte sich auch nicht jede Pfarrei derart wunderbare und kostbare Messgewänder leisten, wie sie auf den Bildern abgebildet sind.
Ich freue mich sehr wohl über dieses Motu Proprio, ich halte aber andererseits wenig von diesem, von vielen im Forum betriebenen naiven Romantizismus.
Ein levitiertes Hochamt war auch früher nicht der Normalfall einer Pfarrei, ausserdem konnte sich auch nicht jede Pfarrei derart wunderbare und kostbare Messgewänder leisten, wie sie auf den Bildern abgebildet sind.
Ich freue mich sehr wohl über dieses Motu Proprio, ich halte aber andererseits wenig von diesem, von vielen im Forum betriebenen naiven Romantizismus.
Freitag, 6. Juli 2007 16:34
ottaviani: für die FSSPX
ändert sich nichts den sie werden den NOM nie zelebrieren
Freitag, 6. Juli 2007 16:33
Alois Hudal: @SS-Susanne:
Nach wem haben Sie sich denn benannt ?
Freitag, 6. Juli 2007 16:31
SS-Susanne: @ Dorothea
Die Regel ist die Kommunionspendung von einer Frau.
Ich wage zu behaupten, dass die Regel die Kommunionspendung durch den vorstehenden Priester ist. Nur mancherorts treten noch weitere Personen hinzu, die ja auch dazu beauftragt sind, Frauen wie Männer.
Ansonsten machen Sie bitte statistische Erhebungen und belegen Sie, dass „die Regel“ (das müssten ja dann weit mehr als 50% sein) aller Kommunionausteiler in katholischen Messen Frauen sind.
Ich wage zu behaupten, dass die Regel die Kommunionspendung durch den vorstehenden Priester ist. Nur mancherorts treten noch weitere Personen hinzu, die ja auch dazu beauftragt sind, Frauen wie Männer.
Ansonsten machen Sie bitte statistische Erhebungen und belegen Sie, dass „die Regel“ (das müssten ja dann weit mehr als 50% sein) aller Kommunionausteiler in katholischen Messen Frauen sind.
Freitag, 6. Juli 2007 16:28
Libertas Ecclesiae: Neue Leseordnung?
Während der Alten Messe kann die neue Leseordnung – „auch in Landessprache“ – verwendet werden.
Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Ist die alte Leseordnung nicht auf die übrigen Messtexte inhaltlich abgestimmt? Das Indult von 1984 besagte noch, dass beide Riten nicht vermischt werden dürften. So könnten wir de facto bald drei Riten haben. Und was ist, wenn ein Priester die neue Leseordnung verwenden will, die Gläubigen aber die alte Leseordnung wünschen? Wer darf dann entscheiden, welche Leseordnung die angemessene ist?
Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Ist die alte Leseordnung nicht auf die übrigen Messtexte inhaltlich abgestimmt? Das Indult von 1984 besagte noch, dass beide Riten nicht vermischt werden dürften. So könnten wir de facto bald drei Riten haben. Und was ist, wenn ein Priester die neue Leseordnung verwenden will, die Gläubigen aber die alte Leseordnung wünschen? Wer darf dann entscheiden, welche Leseordnung die angemessene ist?
Freitag, 6. Juli 2007 16:17
Nikolaus: Fotozeile
Die Fotozeile ist doch sehr tendenziös in dem Sinne, als wenn der Neue Ritus automatisch und immer mit
Missständen verbunden wäre und im Alten Ritus hingegen alles nur heile Welt wäre.
Man kann auch im neuen Ritus würdig zelebrieren, es geht auch ohne Kommunionhelfer, ohne Händchenhalten,…
Wie hat mir einmal ein Priester erzählt, als er als Internatsschüler in einer Klosterkirche Ministrant war und einem Priester ministrierte: als sie auf dem Weg zum Altar waren und an einem anderen Altar vorbeigingen, wo der Priester gerade das Evangelium las, sagte der Priester zu ihm: „Den schaffen wir noch.“
Man kann auch im neuen Ritus würdig zelebrieren, es geht auch ohne Kommunionhelfer, ohne Händchenhalten,…
Wie hat mir einmal ein Priester erzählt, als er als Internatsschüler in einer Klosterkirche Ministrant war und einem Priester ministrierte: als sie auf dem Weg zum Altar waren und an einem anderen Altar vorbeigingen, wo der Priester gerade das Evangelium las, sagte der Priester zu ihm: „Den schaffen wir noch.“
Freitag, 6. Juli 2007 16:17
stimme der vernunft: Offenbarungseid
Der Papst erklärt auch den Bischöfen, daß sogar jene Priester, die für den Alten Ritus geweiht wurden,
es prinzipiell nicht ausschließen dürfen, „nach den neuen Büchern zu zelebrieren“.
Da müssen die Piusbrüder wohl den Offenbarungseid leisten.
Da müssen die Piusbrüder wohl den Offenbarungseid leisten.
Freitag, 6. Juli 2007 16:17
Strepto von Kokke: @ zu den „ordentlichen“ Bildern!
Naja, es gibt halt flächendeckend einen „ordentlichen Ritus“, der „außerordentlich“ daneben ist und einen „außerordentlichen Ritus“ der „ordentlich“ ist.
Freitag, 6. Juli 2007 16:14
SS-Susanne: Zwei Anmerkungen
„Es ist nicht angebracht, von diesen zwei Versionen des Römischen Meßbuches zusprechen, als ob sie »zwei
Riten« wären.“
Sehr richtig. Das Gerede, Paul VI. habe einen neuen Ritus geschaffen, sollte damit nun endgültig aufhören.
Was frühere Generationen als heilig betrachtet haben, bleibt auch für uns heilig und groß. Es kann nicht auf einmal gänzlich verboten sein oder gar als schädlich betrachtet werden.
Sehr richtig. Auch das erste Jahrtausend, das den Pflichtzölibat nicht kannte, Tabernakel nicht auf den Altar stellte, in dem Gläubige die Kommunion mit nach Hause nahmen, um täglich davon zu essen, in dem es kein Fronleichnamsfest, kein Herz-Jesu-Fest, keinen Rosenkranz und keine eucharistische Anbetung gab, war heilig und groß und bleibt es auch.
Sehr richtig. Das Gerede, Paul VI. habe einen neuen Ritus geschaffen, sollte damit nun endgültig aufhören.
Was frühere Generationen als heilig betrachtet haben, bleibt auch für uns heilig und groß. Es kann nicht auf einmal gänzlich verboten sein oder gar als schädlich betrachtet werden.
Sehr richtig. Auch das erste Jahrtausend, das den Pflichtzölibat nicht kannte, Tabernakel nicht auf den Altar stellte, in dem Gläubige die Kommunion mit nach Hause nahmen, um täglich davon zu essen, in dem es kein Fronleichnamsfest, kein Herz-Jesu-Fest, keinen Rosenkranz und keine eucharistische Anbetung gab, war heilig und groß und bleibt es auch.
Freitag, 6. Juli 2007 16:10
Czibo Nieznany: Kriegsbeile weg!
„In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was frühere Generationen
als heilig betrachtet haben, bleibt auch für uns heilig und groß. Es kann nicht auf einmal gänzlich
verboten sein oder gar als schädlich betrachtet werden.“
Es war zu erwarten das Papst Benedikt XVI. im MP moderat vorgeht. Es gibt keinen Grund mehr für weitere Glaubenskriege und Grabenkämpfe und dass Altrituelle und NOM-Anhänger mit Gewehrkolben furchtbar aufeinander einschlagen, wie das hier im Forum seit Monaten verbal teils sehr verketzernd und verletzend geschieht.
Das MP ist meines Erachtens beiden Seiten im besten Sinn gerecht geworden. Im Sinne der lateinischen Definition des Rechts: Jedem das Seine zuzuteilen.
Und jetzt: Kriegsbeile weg!
Es war zu erwarten das Papst Benedikt XVI. im MP moderat vorgeht. Es gibt keinen Grund mehr für weitere Glaubenskriege und Grabenkämpfe und dass Altrituelle und NOM-Anhänger mit Gewehrkolben furchtbar aufeinander einschlagen, wie das hier im Forum seit Monaten verbal teils sehr verketzernd und verletzend geschieht.
Das MP ist meines Erachtens beiden Seiten im besten Sinn gerecht geworden. Im Sinne der lateinischen Definition des Rechts: Jedem das Seine zuzuteilen.
Und jetzt: Kriegsbeile weg!
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