Text des Motu Proprio
Das Motu Proprio ist gepostet
Bereits am Donnerstag nachmittag hat ein US-amerikanischer Journalist weitreichende Auszüge aus dem Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe und dem päpstlichen Begleitbrief veröffentlicht.
Die Bischöfe werden im Motu Proprio "ernsthaft gebeten, dem Wunsch nach der öffentlichen Zelebration des Alten Ritus" nachzukommen.
Die Bischöfe werden im Motu Proprio „ernsthaft gebeten, dem Wunsch nach der öffentlichen Zelebration des Alten Ritus“ nachzukommen.
© latin-mass-society.org
(kreuz.net) Der Text des Motu Proprios ‘Summorum Pontificum’ zur Freigabe der Alten Messe ist ein makellos konstruierter und sorgfältig ausgearbeiteter Text. Er stellt einen wichtigen Kompromiß dar.

Das schreibt Rocco Palmo – US-Reporter der liberal-katholischen englischen Wochenzeitung ‘The Tablet’ in seinem Internet-Tagebuch.

Palmo liefert auch den lateinischen Beginn einer „sehr fortgeschrittenen Textversion“ des Dokumentes.

Der vierseitige Text trägt das Datum des morgigen Samstages – der 7.7.07:

LITTERAE APOSTOLICAE
MOTU PROPRIO DATAE

BENEDICTUS XVI

SUMMORUM PONTIFICUM cura ad hoc tempus usque semper fuit, ut Christi Ecclesia Divinae Maiestati cultum dignum offerret, «ad laudem et gloriam nominis Sui» et «ad utilitatem totius Ecclesiae Suae sanctae».

Ab immemorabili tempore sicut etiam in futurum, principium servandum est «iuxta quod unaquaeque Ecclesia particularis concordare debet cum universali Ecclesia non solum quoad fidei doctrinam et signa sacramentalia, sed etiam quoad usus universaliter acceptos ab apostolica et continua traditione, qui servandi sunt non solum ut errores vitentur, verum etiam ad fidei integritatem tradendam, quia Ecclesiae lex orandi eius legi credendi respondet».

In Übersetzung:

Apostolischer Brief
aus eigenem Antrieb gegeben

Benedikt XVI.

Die Sorge der Päpste war bis in diese Zeit immer, daß die Kirche Christi der göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringe, „zum Lob und Ruhm seines Namens“ und „zum Segen für seine ganze heilige Kirche.“

Seit unvordenklicher Zeit bis auch hinein in die Zukunft ist das Prinzip zu bewahren, „nach dem jede Ortskirche mit der universalen Kirche übereinstimmen muß, nicht nur in der Glaubenslehre und in den sakramentalen Zeichen, sondern auch in den Gebräuchen, die allgemein von der andauernden apostolischen Tradition angenommen sind. Sie sind zu bewahren, nicht nur damit Irrtümer vermieden werden, sondern auch, um die Vollständigkeit des Glaubens weiterzugeben, weil das Gesetz des Gebetes der Kirche ihrem Glaubensgesetz entspricht“.

‘Summorum Pontificum’ soll bis zum 14. September – dem Fest der Kreuzerhöhung – umgesetzt werden.

Außerordentlich und ordentlich
Kardinal Ratzinger liest ein Pontifikalamt im außerordentlichen Ritus, 1999 in Weimar.Konzelebranten bei einer Papstmesse im ordentlichen Ritus in Brasilien.Hochzeit im außerordentlichen Ritus.

Im Begleitbrief des Papstes an die Bischöfe heißt es: „Ich lade Euch, liebe Brüder ein, drei Jahre nachdem dieses Motu Proprio Gültigkeit erlangt hat, dem Heiligen Stuhl einen Rechenschaftsbericht über Eure Erfahrungen zu senden. Sollten wirklich ernsthafte Schwierigkeiten ans Tageslicht kommen, können dann Wege gesucht werden, um diese aus der Welt zu schaffen.“

In dem Begleitbrief erwähnt der Papst auch, daß die Zeit vor der Publikation von ‘Summorum Pontificum’ geprägt war von „Nachrichten und Urteilen, die ohne genügend Information verbreitet wurden und kein geringes Durcheinander erzeugt haben.“

Der Papst erwähnt auch „sehr unterschiedliche Reaktionen, die von freudiger Annahme bis zu harschem Widerstand gingen, über einen Plan, dessen Inhalt in Wirklichkeit unbekannt war“.

Das Motu Proprio sei „Frucht von viel Nachdenken, zahlreichen Konsultationen und Gebet“.

‘Summorum Pontificum’ sagt, daß die liturgischen Bücher des Alten Ritus „nie abgeschafft“ wurden. Der Alte Ritus wird darum als „außerordentlicher“ Gebrauch des „einen Römischen Ritus“ weiterexistieren.

Der Priester braucht in Zukunft keine Erlaubnis mehr, um den Alten Ritus „ohne Volk“ zu zelebrieren. Gläubige, welche die Zelebration des Alten Ritus spontan erbitten, können zu diesen Messen zugelassen werden.

Solche privaten Liturgien sind aber während des Triduums Pasquale verboten.

Palmo erwähnt, daß keine Mindestanzahl von Gläubigen erforderlich ist.

Neue Leseordnung im Alten Ritus

In Pfarreien, wo eine Hingezogenheit zum Alten Ritus in stabiler Form existiert, werden die Pfarrer ermahnt, „willig“ Alte Messen mit Beteiligung des Volkes zu erlauben, aber nicht mehr als eine pro Sonntag oder Festtag.

Der Pfarrer kann auch Hochzeiten, Beerdigungen und „gelegentliche Zelebrationen“ im Alten Ritus erlauben. Auch Taufe, Beichte und Letzte Ölung im Alten Ritus sind möglich.

Allerdings hat nur der Diözesanbischof das Recht, die Firmung im Alten Ritus zu erteilen.

Während der Alten Messe kann die neue Leseordnung – „auch in Landessprache“ – verwendet werden.

Die Bischöfe werden „ernsthaft gebeten, dem Wunsch nach der öffentlichen Zelebration des Alten Ritus“ nachzukommen.

Erlaubt ist ebenfalls die Errichtung von „Personalpfarreien“ für den Alten Ritus oder die Ernennung eines Rektors oder Kaplans für die Zelebration dieses Ritus.

Auch das alte Brevier kann von Klerikern ungehindert verwendet werden.

Die Rolle der Bischöfe

Der Papst nimmt im Motu Proprio zur Kenntnis, daß die lateinische Liturgie das geistliche Leben vieler Heiligen gestärkt hat und daß auch nach den liturgischen Anpassungen im Gefolge des Zweiten Vatikanums keine kleine Anzahl von Gläubigen „mit so großer Liebe und Hinneigung den früheren liturgischen Formen“ verbunden geblieben ist.

In seinem Begleitbrief an die Bischöfe erklärt der Papst, daß die oberste Verantwortung des Diözesanbischofs für den Kult in seiner Diözese nicht beschnitten wird.

Die Rolle des Bischofs bestehe darin zu wachen, daß „alles sich in Friede und Gleichmut“ vollzieht.

Sollten Probleme auftauchen, die der Pfarrer nicht lösen kann, kann der Bischof immer eingreifen, aber nur in voller Harmonie „mit dem, was in den neuen Normen des Motu Proprios niedergelegt ist“.

Der Papst ermahnt die Bischöfe, ihre Herzen großzügig zu öffnen und Raum zu schaffen für alles, was der Glaube selber erlaubt.

Unbegründete Ängste

Er erwähnt, daß dem Motu Proprio aufgrund zweier Ängste Widerstand entgegengesetzt wurde: daß es die Autorität des Zweiten Vatikanums und der Liturgiereform abschwächen und daß es die Pfarreien entzweien würde.

Der Papst hält die erste Angst für unbegründet: „Es ist nicht angebracht, von diesen zwei Versionen des Römischen Meßbuches zu sprechen, als ob sie »zwei Riten« wären.“

Es gehe vielmehr um den zweifachen Gebrauch des einen und selben Ritus.

Wo die Umsetzung der neuen Normen nach dem Zweiten Vatikanum „als eine Erlaubnis oder gar eine Forderung nach Kreativität“ verstanden worden seien, habe das Ergebnis „oft zu Deformierungen der Liturgie, die hart zu ertragen waren“, geführt:

„Ich spreche aus Erfahrung, weil auch ich in dieser Zeit gelebt habe mit all ihren Hoffnungen und Verwirrungen“ – schreibt Benedikt XVI.: „Und ich habe gesehen, wie willkürliche Deformationen der Liturgie, einzelnen Gläubigen, die völlig im Glauben der Kirche verwurzelt waren, einen tiefen Schmerz zugefügt haben.“

Den Einwand, daß die Erlaubnis des Alten Ritus die Gemeinden spalten werde, bezeichnet der Papst als „ziemlich unbegründet“:

„Die Verwendung des Alten Meßbuches setzt einen gewissen Grad der liturgischen Bildung und eine gewisse Kenntnis der lateinischen Sprache voraus“ – erklärt der Papst und fügt hinzu: „Beide finden sich heute nicht mehr häufig.“

Im Lichte „dieser konkreten Voraussetzungen“ – fährt Benedikt XVI. weiter – „kann man deutlich sehen, daß das neue Meßbuch mit Gewißheit die übliche Form des Römischen Ritus bleiben wird, nicht nur wegen der juridischen Normen, sondern auch aufgrund der gegenwärtigen Situation der Gemeinschaften der Gläubigen.“

Spaltung überwinden

Der Papst erwähnt auch indirekt die Situation der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Man habe den Eindruck, daß die Kirchenleitung in der Vergangenheit bei der Entstehung von Spaltungen nicht genügend getan habe, um die Einheit wiederzugewinnen.

„Der Blick auf die Vergangenheit verpflichtet uns heute jede Anstrengung zu unternehmen, es allen, die wirklich die Einheit wünschen, möglich zu machen, in ihr zu bleiben oder sie von neuem zu erreichen.“

Der Papst erklärt auch den Bischöfen, daß sogar jene Priester, die für den Alten Ritus geweiht wurden, es prinzipiell nicht ausschließen dürfen, „nach den neuen Büchern zu zelebrieren“.

Ein solcher Ausschluß wäre inkonsistent mit der Anerkennung des Wertes und der Heiligkeit des Neuen Ritus.

Kein Widerspruch

Der Papst äußert auch den Wunsch, daß neue Heilige und einige neue Präfationen in den Alten Ritus eingeführt werden könnten.

Es gebe keinen Widerspruch zwischen den zwei Ausgaben des Römischen Meßbuchs:

„In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was frühere Generationen als heilig betrachtet haben, bleibt auch für uns heilig und groß. Es kann nicht auf einmal gänzlich verboten sein oder gar als schädlich betrachtet werden.“

„Es dient uns allen, die Reichtümer, die sich im Glauben und Gebet der Kirche entfaltet haben, zu bewahren und ihnen ihren angemessenen Platz zu geben.“
      
82 Lesermeinungen
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#83   Aleph †   01:08:22 | Sonntag, 8. Juli 2007
Ein Artikel in FAZ
Ein Artikel wird bei der FAZ veröffentlicht und alle sollen daran glauben müssen. Ist FAZ die Vorstufe von Rom. Nun ja, Deutsche Kaiser des HRRDN wurden alleweil in Frankfurt gekrönt. Aber das ist ja schon ein paar Stunden vorbei…!
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#82   nonnobisdomine   16:04:22 | Samstag, 7. Juli 2007
Und Manche haben leider Gottes …
ihren Verstand in drittklasigem Kaffee ertränkt.
^-^
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#81   Czibo Nieznany   16:01:21 | Samstag, 7. Juli 2007
nonnobisdomine
O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden. Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle und führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
Beten Sie die Worte morgens und abends beim Zähneputzen. Vielleicht hilft es Ihnen, aber beten Sie es für sich. Sonst fürchte ich, muss noch der E…istsein Werk tun. Wer wie sie, dermaßen hasserfüllt über andere hierzieht, ist in großer Gefahr, seine Seele zu verlieren.
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#80   Rudolfus   12:09:36 | Samstag, 7. Juli 2007
@Heinrich der Zweite / Die objektive Wahrheit in allen Konsequenzen & Papst Pauls IV. Papstamtslehre
Ihre Argumentation überzeugt mich nicht. Sie läuft im Endeffekt darauf hinaus: Lass uns keine Zweifel haben, weil das ganz schön unangenehm wäre.
Mit diesem Einwand haben Sie völlig recht.
Man muß bei einer klaren Gegebenheit immer alle Konsequenzen ziehen, auch wenn diese nicht alle erwünscht wären –
und auch, wenn diese mit dem ursprünglichen Weltbild nicht vereinbar wären.
Daß die durch Papst Paul IV. verkündete Häretikerpapstabsetzungslehre voll gültig ist, daran sollte man keinen Zeifel haben.
Denn wie sonst ließe sich ein formell häretischer Papst mit der Möglichkeit der Exekutierung unfehlbarer päpstlicher Lehrentscheidungen vereinbaren!
Papst Paul IV. verkündete mit seiner Häretikerpapstabsetzungsbulle eine katholische Lehre – und setzte keine disziplinarische Maßnahme für die Zeit der Päpste nach seinem Tod, wie man als Argument gegen diese Bulle anführte.
Wenn Papst Paul VI. mit seinem Novus Ordo eine formelle Häresie nachgewiesen werden könnte, hätte er somit automatisch sein Papstamt und die Petrusnachfolge verloren, gemäß der Lehre von Papst Paul IV.
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#79   litterae sunt divitiae   11:47:15 | Samstag, 7. Juli 2007
@Rudolfus und Heinrich
Rudolfus hat schon Recht. Wenn wir so anfangen, kann die Kirche dicht machen. Weil es dann nämlich fast keine gültig geweihten Priester mehr gäbe und erst recht keine gültig geweihten Bischöfe, somit auch niemanden, der neue „gültige“ Priesterweihen durchführen könnte.
Das wäre das Ende der r.k. Kirche, zumindest einer klerikalen r.k. Kirche, einschließlich das Ende des Papsttums.
Außerdem möchte ich anmerken, dass manch einer den Herrgott vielleicht auch ein bisschen für kleingeistig hält, wenn er glaubt, der Herrgott mache die Gültigkeit seiner Sakramente an Details eines von Menschen gemachten Ritus’ fest.
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#78   HeinrichderZweite   11:45:53 | Samstag, 7. Juli 2007
Lieber Rudolfus,
Ihre Argumentation überzeugt mich nicht. Sie läuft im Endeffekt darauf hinaus: Lass uns keine Zweifel haben, weil das ganz schön unangenehm wäre. Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Überfalls auf den Irak? Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Kyoto-Protokolls? Lass uns diese Zweifel alle vergessen, weil sie unangenehm sind????
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#77   Rudolfus   11:39:27 | Samstag, 7. Juli 2007
@Heinrich der Zweite / Zweifel bei der apostolischen Sukzesion
Dies würde als reale Konsequenz nichts weniger bedeuten, als daß man sich nicht mehr sicher sein könnte, ob wir in der Amtskirche des neuen lateinischen Ritus’ noch gültig geweihte Bischöfe und Priester hätten: einschließlich der Infragestellung der Gültigkeit der Bischofsweihe des jetzigen Papstes Benedikt XVI. selbst.
In einem solchen Fall müßte man zudem von der Propagierung eines häretischen Ritus’ durch Papst Paul VI. 1969 sprechen: damit wäre Paul VI. ein formeller Häretikerpapst.
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#76   HeinrichderZweite   11:24:03 | Samstag, 7. Juli 2007
Lieber Rudolfus,
der Zweifel bleibt!
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#75   Rudolfus   11:19:43 | Samstag, 7. Juli 2007
@Heinrich der Zweite / Apostolische Sukzesionsweitergabe im päpstlich-neuvatikanischen Ritus
Solange die Sukzesionsweitergabe im neuvatikanischen Ritus genauso erfolgt wie durch einen rechtmäßigen Papst auch im neuen Ritus vorgeschrieben, und diese somit päpstlich approbiert ist, vertraue ich in dieser wichtigen und für den Fortbestand der Kirche elementaren Sache auf den Schutz der göttlichen Kirche Christi durch den Heiligen Geist.
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#74   Juhuben Cantuja   11:07:12 | Samstag, 7. Juli 2007
besser informiert
offenbar ist kath.net die Erstquelle
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#73   HeinrichderZweite   11:07:00 | Samstag, 7. Juli 2007
Lieber litterae sunt divitiae,
ich bin auch nicht der Meinung, dass diese ex cathedra Entscheidungen von wem auch immer („sind ungültig“) uns irgendwie weiterbringen würden. Allerdings nehme ich die Zweifel an den geänderten Weiheriten sehr ernst.
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#72   Pünktchen   11:06:46 | Samstag, 7. Juli 2007
Juhuben
Dafür gibt es heute einen phantastischen LEITARTIKEL auf S.1 der FAZ!:

Ratzinger erkannte schon früh, dass Absicht und Wirkung der konziliaren und nachkonziliaren Reform auseinanderfielen. Die angestrebte radikale Vereinfachung mündete in die weitgehende Auflösung des Ritus.
Zwei Elemente der Liturgiereform schienen Ratzinger diese Entwicklung befördert zu haben: die Umkehrung der Zelebrationsrichtung des Priesters hin zum Volk, in der er einen Klerikalisierungsschub sondergleichen erkannte, und eine dem Zeitgeist des Jahres 1968 geschuldete Mentalität der „Demokratisierung“ der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde nicht haltmachte.
Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht. Mittlerweile singen zwei Generationen von Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und musikalische Abgeschmacktheit auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist.

Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war… der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das sinnlich-unmittelbar wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben hat.
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#71   Rudolfus   11:04:37 | Samstag, 7. Juli 2007
@Heinrich der Zweite / Bischofsweihen im päpstlich-neuvatikanischen Ritus
Eine sichere Weihe sub conditione wird von vielen als notwendig erachtet.
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#70   Sozialkatholisch   11:04:03 | Samstag, 7. Juli 2007
@ Juhuben Cantuja
12 Uhr Mittags kath.net/detail.php?id=17234
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#69   Juhuben Cantuja   10:58:19 | Samstag, 7. Juli 2007
Was soll das?
Mit grossem Tra-la-la-la wurde für heute die öffentliche
Bekanntgabe des Motu proprio zur Wiederzulassung der alten Messe angekündigt. Sonderbarerweise weiss heute niemand mehr etwas davon weder auf der Webseite des Vatikans, noch bei Kreuz.net, noch auf der Webseite der Priesterbruderschaft war etwas darüber zu vernehmen.
Wird man wieder einmal zum Narren gehalten?
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#68   litterae sunt divitiae   10:37:45 | Samstag, 7. Juli 2007
@Ultramontanus
Welche Bischöfe ? Ihre „Bischöfe“ sind häretische oder apostatische Priester oder Laien!
Daraus folgt, dass jeder, der von einem solchen Pseudo-Bischof „geweiht“ worden ist, ein Laie ist!
Ja was lese ich denn da? Du zweifelst das Sakrament der Priesterweihe an und willst die Autorität der Bischöfe untergraben? Ich will es mal, angelehnt an deine eigenen Worte von gestern Abend, so sagen:
Welche Priesterweihen du für gültig hälst und welche nicht, interessiert niemanden. Du bist kein Katholik!!
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#67   HeinrichderZweite   10:34:01 | Samstag, 7. Juli 2007
Lieber Rudolfus,
Denn auch häretische und modernistische Bischöfe haben die Bischofsweihe gültig empfangen und bleiben damit für alle Zeit gültige Bischöfe.
aufgrund der geänderten Weiheriten gibt es da zumindest Zweifel! Eine sichere Weihe sub conditione wird von vielen als notwendig erachtet.
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#66   Rudolfus   10:23:24 | Samstag, 7. Juli 2007
@Ultramontanus / Leugnung der apostolischen Sukzesion
Ihre „Bischöfe“ sind häretische oder apostatische Priester oder Laien!
Daraus folgt, dass jeder, der von einem solchen Pseudo-Bischof „geweiht“ worden ist, ein Laie ist!
Wenn Sie vom Episkopat der römisch-katholischen Amtskirche sprechen, so ist Ihre Schlußfolgerung nicht rechtgläubig.
Denn auch häretische und modernistische Bischöfe haben die Bischofsweihe gültig empfangen und bleiben damit für alle Zeit gültige Bischöfe.
Deshalb sind selbstverständlich auch die von diesen irrelehrenden Bischöfen in einem gültigen katholischen Ritus geweihten Kleriker gültig geweihte Kleriker, unabhängig von ihrer persönlichen Rechtgläubigkeit.
Dies ist eine wichtige katholische Tatsache für den Weiterbestand der heiligen Kirche Christi bis zum Ende der Welt- und Zeitordnung, da die heilige Kirche Christi nur innerhalb der apostolischen Sukzesion für alle Zeiten bestehen kann.
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#65   HeinrichderZweite   10:18:52 | Samstag, 7. Juli 2007
@ Evelin
Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes.
„Was es auch ist, ich fürchte die Danaer (Griechen),
auch dann, wenn sie Geschenke bringen“.
Warnung des Priesters Laokoon vor dem Trojanischen Pferd –
Vergil, Aeneis 2, 49
vgl. Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes
von Dietrich von Hildebrand, eine scharfsinnige Analyse des Einbruchs des Modernismus in die Kirche!
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#64   Evelin   10:12:22 | Samstag, 7. Juli 2007
Ein Entgegenkommen gegenüber der FSSPX
wäre die Klarstellung, dass ihre vier Bischöfe und ihr Gründer nie exkommuniziert waren.
Das Motu Proprio ist ein Geschenk – so es sich nicht in ein Danaergeschenk verwandelt – an die ganze hl. Kirche.
Ob überhaupt dieses Motu Proprio die erste von zwei Vorbedingungen für die Aufnahme von Gesprächen zwischen Rom und FSSPX erfüllt – die Freigabe der alten Messe – wird sich bald herausstellen, da die FSSPX eine Stellungnahme zum Motu Proprio abgeben wird, wie ich höre.
Der Gatte der Evelin
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#63   Mathias Wagener   10:08:04 | Samstag, 7. Juli 2007
Abspaltungen
Unnötige Abspaltungen sollten in der Tat vermieden werden. Da ist in der Tat sicher in der Vergangenheit mehr Engagement seitens der Kirche möglich gewesen.
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#62   Baron Bolligru   08:10:37 | Samstag, 7. Juli 2007
Der arme Gotthard (der mit dem Haarkranz)
muss eben von Zeit zu Zeit vorführen, dass er in Wortwahl, Sprachführung und flacher Gedankenwelt unbeweglich-unbewegt in seinem siebziger-Jahre-Museum stehengeblieben ist.
Ab und an (das sind die Zeiten, in denen er seinen Platz kurzfristig verlässt) leistet er sich den Lustgewinn, auf einem Bahnsteig unbeweglich-unbewegt zu verharren und den Zug der Zeit an sich vorbeibrausen zu lassen.
Dann aber geht es husch, husch wieder schnell ins Museum zurück, weil ihm zuviel Veränderung seiner heilen Siebziger-Jahre-Welt dann doch trotzdem gar nicht so gut tut.
Diese unerträglich flachen „Fürbitten“ nach dem Muster „Gib, dass Ariel morgen noch weisser wäscht – Wir bitten dich, …“ sind allenfalls als Selbstgeisselung zu ertragen. Ich meide sie seit Jahrzehnten und erfreue mich an der klassischen, erhabenen, überzeitlich aktuellen Liturgie der „tridentinischen“, der Messe aller Zeiten.
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#61   Ultramontanus   01:27:16 | Samstag, 7. Juli 2007
@Daniel:
Genau, seit frühestens 42 Jahren ist diese Feststellung geboten, aber das muss im Einzelnen ein zukünftiges Konzil entscheiden.
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#60   Ydefix   01:22:36 | Samstag, 7. Juli 2007
@Ultramontanus:
Sie meinten wohl „frühestens“ ?!
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#59   Ultramontanus   01:17:19 | Samstag, 7. Juli 2007
@Gotthard:
„…unsere Bischöfe und Priester“
Welche Bischöfe ? Ihre „Bischöfe“ sind häretische oder apostatische Priester oder Laien!
Daraus folgt, dass jeder, der von einem solchen Pseudo-Bischof „geweiht“ worden ist, ein Laie ist!
Es gibt noch mehrere Bischöfe, die sogar römisch-katholisch sind. Aber diese haben alle keine Jurisdiktion mehr, alle Bischofsstühle sind vakant, und zwar spätestens seit 42 Jahren.
Solange kein Papst gewählt ist, wird es bei diesem Zustand bleiben.
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#58   Ydefix   00:49:42 | Samstag, 7. Juli 2007
„marktwirtschaftlicher Wettstreit“:
Oh ja, das kann ich mir gut vorstellen: Laien simulieren einen „heiligen“, „uralten“ Ritus und die Leute strömen hin.
Was für ein Wahn!
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#57   VirFortis   23:46:36 | Freitag, 6. Juli 2007
Im „marktwirtschaftlichen“ Wettstreit
um die Gottesdienstbesucher hat der überlieferte Ritus keine schlechten Chancen wenn es gelingt das Image des „besonderen“ „edlen“ und „authentischen“ wirksam zu transportieren und somit die Abneigung auf Weltlichkeit und Verweltlichung von vielen Gläubigen zu nutzen.
Es liegt daran strategisch und pscychologisch geschicht vorzugehen und in breite Schichten einzudringen.
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#56   Gotthard   23:39:42 | Freitag, 6. Juli 2007
Zustimmung
Erneuere alles in Christus.
absolute Zustimmung!
Erneure das Denken und Handeln der Pius-leute im Sinne des vermuteten MP’S: die Hochschätzung der heutigen Liturgie!
Erneuere des Denken der Höllen-Seher diesen Forums!
Erneuere das Denken und Posten der um die im Fegefeuer schmorend Sehenden in diesem Forum!
Erneuere das Beurteilen der die heutige Liturgie Verurteilenden im Sinne der Hochschätzung durch das MP!
Verjage den Hass aus den Herzen der Tradis gegen unsere Bischöfe und Priester.
Schenke den Tradis einen positiven und dankbaren Blick auf die vielen Frauen und Männer, die sich heute in der Hl. Messe aktiv einbringen mit ihren Charismen und Diensten als Lektoren, Kommunionhelfer, als Messdiener und Vorsänger.
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#55   Blue   23:31:28 | Freitag, 6. Juli 2007
prawda
Ich wusste doch,dass Sie feige sind.
Sie schreiben irgendwelchen Müll,können aber nicht argumentieren.
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#54   Bruder Theophil   23:29:49 | Freitag, 6. Juli 2007
@ möchtegern-kathole
Nein. Ich wünsche dem alten Ritus alles Gute. Seine gleichberechtigte Existenz. Aber die Welt hat sich 40 Jahre weiter gedreht. Landessprache, Frauen die Hostien verteilen, Messdienrinnen, Handkommunion. All das wird als „Errungenschaft“ gepriesen und in den Bereich der Besitzstandswahrung verortet. Und die wenigsten wissen noch, wie es mal früher war. Inklusive vieler Priester. Von daher wird es kein leichter Weg des alten Ritus in die breite Akzeptanz.
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#53   möchtegern-kathole   23:19:15 | Freitag, 6. Juli 2007
Vor paar Monaten …
… war der Tenor mancher hier: das MP kommt ja doch nie! Jetzt ist der Tenor dieser dort: es wird ja doch nie irgendwas bewirken.
Wünschen wir B16 doch diesen Abend: Erneuere alles in Christus. Denn Dessen Macht reicht nicht bis zur Tür-Schwelle seiner Kammer, sondern bis in jede Ecke dieser Welt.
Ach ja, und ruhe sanft, diese Nacht.
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#52   Bruder Theophil   23:16:23 | Freitag, 6. Juli 2007
@ prawda
Wie ich schon vorher bemerkt habe, hängt der Erfolg dieses MP massgeblich vom Interesse in den einzelnen Gemeinden ab. Wenn wir uns mal überlegen, dass diejenigen, die den alten Ritus noch kennen in der Regel im fortgeschrittenen Rentenalter sind und eine Minderheit darstellen, könnte der Schuss für die Pius Gemeinde nach hinten losgehen. Denn wenn die llgemeinde Akzeptanz in den Gemeinden fehlt, wird dieses Thema genauso schnell verschwinden, wie es in diesen Tagen offiziell gemacht wird. Und dann wird es der Pius Bruderschaft sehr sehr schwer fallen neue Themen anzureissen, die das V2 torpedieren.
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#51   Blue   23:11:08 | Freitag, 6. Juli 2007
prawda
Was haben Sie denn gegen die SJM ?
Alle Ihre Beiträge sind gehässig.
Was soll das ?
(eine Antwort werde ich jetzt wohl nicht bekommen,ODER?)
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#50   prawda   22:57:25 | Freitag, 6. Juli 2007
alt oder neu ?
es ändert sich doch gar nichts. Und zum Glück bleiben die Piusbrüder weiter außerhalb der Amtskirche. Gute Vorbilder der SJM, die auf dem besten Weg sind sich weiter ins Abseits zu manövrieren.
Alles , aber auch alles bleibt wie es war. Danke Benedikt!
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#49   Sozialkatholisch   20:20:01 | Freitag, 6. Juli 2007
Das Tucken Seminar
in Paderborn geht mir schon lange auf den Zeiger, aber jetzt können sie sich nicht mehr rausreden, katholische Werte sind eben bis heute geltend.
Bitte bekehrt euch liebe Priester/anwärter!!
O:)
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#48   Rudolfus   20:16:19 | Freitag, 6. Juli 2007
@möchtegern-kathole / Papst Benedikts XVI. Fürbitter vor Gott
Pius V und Pius X werden Ihm mit Freude helfen.
Und mit Sicherheit werden auch die leidenden Seelen im Fegefeuer vor Gott für uns beten, insbesonders jene Seelen im Fegefeuer, die zu Erdenzeiten schuld an der Verfolgung der alten Messe wurden, und jetzt zu ihrem größten Leidwesen diese hl. Messen in den Qualen des Fegefeuers herbeisehnen – sie können für alles beten, nur nicht für sich selbst, z.B. Altpapst Paul VI., womöglich auch noch Altpapst Johannes Paul II. in ihren Fegefeuerqualen.
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#47   juergen   20:15:30 | Freitag, 6. Juli 2007
@möchtegerner
Sind Sie denn homosexuell? Oder halten Sie das für nicht-sündhaft?
Ich hatte eher den Eindruck, daß „sozialkatholisch“ der Ansicht ist, daß es erst am morgen sündhaft ist.
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#46   nonnobisdomine   20:11:27 | Freitag, 6. Juli 2007
Daß Homosexualität
bzw. homosexuelle Handlungen, wie es einige Typen hier praktizieren und dennoch so tun, als seien sie die „besten Christen“ – eine Todsünde ist, bleibt unbestritten.
Unbestritten ist auch das Doppelpostertum von Postern hier und – unter anderem Namen – auf dem kreuts.net.
Und die dann dort ihre Gerüchte streuen und Verschwörungstheorien verbreiten.
O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden. Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle und führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
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#45   möchtegern-kathole   20:11:26 | Freitag, 6. Juli 2007
@juergen
Sind Sie denn homosexuell? Oder halten Sie das für nicht-sündhaft?
Redaktion benachrichtigen
#44   Sozialkatholisch   20:09:58 | Freitag, 6. Juli 2007
@ Jürgen
wenn du willst genieße es noch, ich jedenfalls wünsche dir noch genug Tage zur Bekehrung, so long keep cool.
^-^
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#42   möchtegern-kathole   20:06:10 | Freitag, 6. Juli 2007
@Rudolfus
mit der Alten Messe und ihren reichlichen Gnaden hat B16 das Mittel, ein brillianter Papst zu werden. Pius V und Pius X werden Ihm mit Freude helfen.
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#41   Sozialkatholisch   20:01:55 | Freitag, 6. Juli 2007
Auch du Jürgen
wirst es morgen Highnoon wissen, Homosexualität ist Sünde, jedenfalls wenn sie praktiziert wird.
^-^
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#40   juergen   19:56:30 | Freitag, 6. Juli 2007
Abwarten
Ausserdem bleibt abzuwarten, wie sich dieses MP tatsächlich auswirkt.
Erstmal bleibt abzuwarten, was überhaupt drin steht.
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#39   Bruder Theophil   19:52:41 | Freitag, 6. Juli 2007
@ stimme…
Als Superwürze noch das okkulte Datum 7-7-7… Muß Spaß machen, sich solche Dinge auszudenken…
Ich finde, dass das Datum recht gut passt, symbolisiert doch die 7 die Fülle und die Reichhaltigkeit und die Nachhaltigkeit.
Ausserdem bleibt abzuwarten, wie sich dieses MP tatsächlich auswirkt. Es wird nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
Die zwei entscheidenden Parameter:
1. Priester, die den alten Ritus inkl. Latein noch beherrschen.
2. Das Interesse innerhalb der Gemeinde, eine Messe im alten Ritus überhaupt einzufordern.
Viel Gesprächsstoff für Pfarrgemeinderäte also.
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#38   Rudolfus   19:31:19 | Freitag, 6. Juli 2007
@cives_romanus / Rechtgläubigkeit und Schismatikertum
Soetwas ist nur sehr schwer miteinander zu vereinbaren.
Von der PBSPX einen Gehorsam gegenüber einem Irrlehrer zu fordern, das wird bei der Forderung bleiben, ähnlich wie ein Dompteuer mit einem Eselchen.
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#37   cives_romanus   19:24:07 | Freitag, 6. Juli 2007
FSSPX
Die FSSPX wird NIEMALS zurückkehren.
Wenn schon das Zelebrieren des NOM als „Vergewaltigung“ bezeichnet wird (siehe unten)…
Es geht längst um persönliche , hierarchische Präferenzen, wo kämen wir denn hin, wenn man sich auf einmal der römisch katholischen Hierarchie unterordnen müsste…
Schismatiker reinster Prägung. Überhaupt- was sagen die Sedisvakantisten dazu??
Was dieser Papst von sich gibt, ist doch nicht relevant- er IST doch gar nicht Papst.
Wäre echt angebracht, dass die Sedis mal ein Statement abgeben. Aber Feigheit vor dem Feinde- das kennt man ja,
Ihr traut Euch ja nicht mal, Euch zu outen.
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#36   Rudolfus   19:23:44 | Freitag, 6. Juli 2007
@Baron Bolligru
Selbstverständlich ist das Schreiben ein Beweis des Mutes dieses Papstes.
Möge Gott ihn segnen und beschirmen.
Gut, daß man aber durch die PBSPX auf das Dekret des Papstes auch gar nicht mehr angewiesen ist.
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#35   Sentinel   19:20:17 | Freitag, 6. Juli 2007
@ottaviani
für die FSSPX
ändert sich nichts den sie werden den NOM nie zelebrieren
Stimmt auffallend.
Das sie damit häretisch werden und damit von der Kirche abfallen, stört dann ja auch nicht weiter!
Immerhin zeigt dies, daß der Papst Ihnen entgegen kommt, sie aber zu dumm (oder zu faul) sind, die in Frieden angereichte Hand auch anzunehmen.
So jedoch sieht es sehr übel für die FSSPX aus. Nun muß sie beweisen, daß sie für das richtige einsteht. Also NOMs zelebrieren!
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#34   Baron Bolligru   19:20:06 | Freitag, 6. Juli 2007
Lieber Rudolfus, natürlich bin ich mit Ihnen weitestgehend einer Meinung! Aber wenn die Info stimmt,
dass z.B. gewisse Kardinäle einfach ihr Büro nicht räumen, dass ganze Bischofkonferenzen sich dem Willen des Papstes widersetzen (und zwar offen!), dass sie dafür gar wenn auch unqualifizierten Beifall bekommen – ach: und so weiter, und so weiter!
Wenn also es stimmt, dass der Heilige Vater gesagt haben soll, seine Macht reiche genau bis dorthin (und dabei auf die Tür seines Arbeitszimmers deutete) –
wenn all’ das stimmt, dann hat er sagenhaft viel erreicht!
Es reicht eben nicht, formal etwas tun zu können. Wenn sich keiner daran hält, verpufft das alles. Wenn der Heilige Vater gegen solche Widerstände durchsetzt, was klugerweise durchzusetzen ist: dann ist ihm endlos zu danken.
Hatten wir nicht schon so viele Beispiele von Päpsten in der Geschichte, die nach Amtsantritt erst so richtig begriffen, was Sache ist? Denken wir an Leo XIII, an den verehrten Pio Nono. Warum sollte es nicht so sein, dass Benedetto als kluger Steuermann das Ruder nicht brutal herumreisst und so das Schiff zum Kentern bringt, sondern es ebenso stark wie sanft in die richtige Richtung korrigiert?
Keine Euphorie. Keine Naivität. Vorsicht ist angesagt, glaube ich.
Aber wir haben da einen Zipfel vom Mantel der Geschichte in der Hand. Wenn wir ihn feste packen, werden wir hin- und hergeschleudert, haben aber eine Chance, und zwar eine realistische. Lassen wir ihn fahren, können wir ihn noch nicht einmal zu nutzen versuchen.
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#33   VirFortis   19:11:12 | Freitag, 6. Juli 2007
Rudolfus
„Selbstverständlich hätte der Heilige Vater noch mehr tun können.
Er ist der absolute Universalsouverain der hl. Kirche.“
Wenn er noch mehr getan hätte, hätten sie Ihn wahrscheinlich um die Ecke gebracht.
Seien wir Ihm dankbar, nutzen wir die Chance um jeden Preis und machen wir was draus. Jetzt !
Die Heiligen werden uns fürsprechen !
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#32   Ansbach.Dragoner   19:07:57 | Freitag, 6. Juli 2007
@Baron Bolligru
„…die erste Knospe eines neuen Frühlings. Und wir werden diese Knospe noch oft gegen harte Fröste verteidigen müssen …
…Denn gerade jetzt gilt: Ärmel aufkrempeln! Zupacken!! Aufbauen!!! Und zwar: jetzt gilt’s!“
eine schöne realistische hoffnungsvolle Einschätzung und zugleich Anweisung !
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen…!!!
l.g
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#31   Rudolfus   19:03:58 | Freitag, 6. Juli 2007
@Baron Bolligru / Das Apostolische Schreiben des Heiligen Vaters
Selbstverständlich hätte der Heilige Vater noch mehr tun können.
Er ist der absolute Universalsouverain der hl. Kirche.
Papst Paul VI. hat seine juristische und faktische Macht ja auch exzessiv genutzt, um der Kirche den neuen Ritus aufzuzwingen – wider alle „Bischofskollegialität“, die er in KP-ähnlichem Jargon stets im Munde zu führen pflegte.
Man darf dem lieben Gott aber zurecht danken, daß nach dem katastrophalen Super-GAU von 1969 endlich wieder ein Papst da ist, der eine grundsätzliche Kehrtwendung innerhalb der ihm anvertrauten hl. Kirche herbeiführt.
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#30   Genoveva   18:54:38 | Freitag, 6. Juli 2007
@Stimme:
Das ist eines der Probleme: Es gibt Menschen, die sich als katholisch verstehen und jede, aber auch jede Äußerung der Kirche absichtlich in ihr Gegenteil verkehren.
Da ist dann wohl wenig gegen auszurichten …
Schlimm nur, daß diese Menschen permanent die Tradition im Munde führen, sie aber nicht kennen und teilweise in ihr Gegenteil pervertieren.
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#29   Rudolfus   18:51:44 | Freitag, 6. Juli 2007
Der unverändert glaubenstreue Weg der Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X.
ist allen klar ersichtlich vorgegeben und verläuft so, wie er durch Gottes Diener Marcel Lefebvre, des glaubenstreuen Katholiken und Erzbischofs, vorgezeichnet wurde, nämlich allein in Treue zur hl. katholischen Religion, zu welcher untrennbar der überlieferte römische Ritus gehört.
Solange die hl. katholische Religion nicht mehr in der formell römisch-katholischen Amtskirche vorhanden ist, solange wird es selbstverständlich auch keine formelle Einheit mit der Amtskirche geben können.
Die Meß- und Ritusfreigabe allgemein durch den Papst ist eine große Gnade der Umkehr der Amtskirche, ändert aber überhaupt nichts am glaubenstreuen Weg und Standpunkt der Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X. im Gegensatz zu allen nicht-katholischen Irrlehrern innerhalb der Amtskirche.
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#28   Baron Bolligru   18:49:58 | Freitag, 6. Juli 2007
Ach was, Ansb.-Drag.: „Kann sich hier einfach keiner freuen über das mp???“
Erstens gibt es viele (auch mich), die das schon geschrieben haben.
Zweitens muss man die Misstrauischen verstehen: es gibt nicht nur gute Erfahrungen … vierzig Jahre Ausgrenzung, Verleumdung, Kampf und auch Finten und Tricks der Gegenseite können ganz schön misstrauisch machen; so sehr, dass man das ganz leichte Morgenrot für das Lagerfeuer des Feindes hält.
Drittens ist dieses nur die erste Knospe eines neuen Frühlings. Und wir werden diese Knospe noch oft gegen harte Fröste verteidigen müssen – machen wir uns nichts vor! Eine Menge Leute werden gar garstigen Mundgeruch bekommen, wenn wir mit ihnen sprechen wollen.
Mehr konnte der Heilige Vater nicht tun, und wir müssen etwas daraus machen. Ruhig, geduldig und auf ganz, ganz lange Sicht.
Einreissen war leicht, für die Modernen. Aufbauen wird schwer, für uns. Ist das ein Grund, nicht anzufangen? Nein. Im Gegenteil.
Denn gerade jetzt gilt: Ärmel aufkrempeln! Zupacken!! Aufbauen!!! Und zwar: jetzt gilt’s!
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#27   ottaviani   18:41:59 | Freitag, 6. Juli 2007
dann beibt eben
alles wie es ist das die FSSPX kann hat sie unter beweis gestellt liebe genoveva
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#26   Ansbach.Dragoner   18:38:10 | Freitag, 6. Juli 2007
ewige Miesepeter
Kann sich hier einfach keiner freuen über das mp???
Muß man gleich wieder MECKERN und RELATIVIEREN !!!
arme…
(oder sucht PSSPX bereits wieder Gründe um… :-# )
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#25   Stimme aus dem Tradiland   18:31:32 | Freitag, 6. Juli 2007
Motu Proprio mit Bocksfüßen
– Verbot von Privatmessen zu Ostern;
– neue Leseordnung im alten Ritus: Tür und Tor zur Verwirrung, die neue atmet natürlich den Atem des Modernismus;
– keine zwei Riten: Lüge.
– keine Lateinkenntnisse: Das soll offenbar auch so bleiben!
– traditionelle Priester müssen auch NOM lesen: Vergewaltigung!
– Heiligkeit des NOM: Muß mir entgangen sein…
– neue Heilige und neue Präfationen im alten Ritus: Einfallstor für Experimente – Reform der Reform gegen den alten Ritus?
– kein Widerspruch zwischen vetus ordo und novus ordo? Unsinn!
Es ist damit klargestellt, dass sich nichts zum Guten ändern wird. Eine Ausnahme davon: Vielleicht sind Begränisse in der traditionellen Form leichter möglich, aber nur vielleicht!
Angesichts dieses Ergebnisses hätte man sich die mehrjährigen Diskussionen und das Motu Proprio wirklich sparen können. Wahrscheinlich war überhaupt nur ein (versuchter) Dolchstoß gegen die FSSPX der Zweck dieser Übung.
Als Superwürze noch das okkulte Datum 7-7-7… Muß Spaß machen, sich solche Dinge auszudenken…
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#24   Genoveva   18:27:51 | Freitag, 6. Juli 2007
@ottaviani: Es geht nicht um „Heiligkeit“,
sondern darum, daß kein Priester des römischen Ritus es grundsätzlich ablehnen darf, den NOM zu zelebrieren.
Da wird auch die SSPX nicht drumherum kommen.
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#23   ottaviani   18:02:19 | Freitag, 6. Juli 2007
in der praxis wird das nur mit personalpfarreien gehen
weil welcher nachkonziliare pfarrer würde den einen bi ritualismus erlauben
wemm tatsächlich im MP steht daß man quasie die „heilligkeit“ des NOM anerkennen mu0 und nicht auschließen kann danach zu zelebrieren freut mich das MP für meine Freunde bei den Indultgemeinschaften aber für die FSSPX ist das nicht zu akzeptieren im überigen stellt die FSSPX keine neuen Forderungen sondern bleibt bei dem was sie seit 2000 sagt
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#22   Rudolfus   17:42:12 | Freitag, 6. Juli 2007
Deo gratias für diesen Papst!
Und Deo gratias für die Priesterliche Bruderschaft St. Pius’ X. – der Krieg wider die Dämonen um den rechten Glauben ist aber noch nicht zu Ende!
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#21   Romulus   17:33:04 | Freitag, 6. Juli 2007
Das nächste MP liegt bereit
Das nächste MP „ecclesia subsistit“ (siehe kath.net) liegt schon bereit. Damit wird endlich klar gestellt, dass die eine Kirche Jesu nur die katholische Kirche ist. Alle anderen Kirchenbegriffe und -definitionen sind defizitär, können sich also gar nicht Kirche nennen. Ich höre schon die Modernisten und die BRDDR-Medien klagen und weinen, warum die böse, böse katholische Kirche und der böse, böse Ex-Panzerkardinal und jetzige konservative Benedikt XVI. die durch den Geist des Konzils so liberal gewordene RKK wieder zu einem geschlossenen monolithischen Block machen will.
Freude, Ihr Euch: Der Papst und wir schauen in die Zukunft!
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#20   Genoveva   17:32:44 | Freitag, 6. Juli 2007
@ottaviani: Ich fürchte, Sie haben den Text noch nicht ganz verstanden
ich denke daß nur personalpfarreien zukunft haben
Das Ziel des Papstes ist offensichtlich ein anderes: Mit gutem Willen und einer gemeinsamen Besinnung auf das Wesen der Liturgie sollte das auch innerhalb einer Pfarrei möglich sein.
Die PSSPX hat jetzt keine weiteren Forderungen an die Kirche zu stellen. Der Papst ist ihr entgegengekommen, er hat aber auch Gegenleistungen verlangt.
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#19   ottaviani   17:23:32 | Freitag, 6. Juli 2007
aber es geht
jetzt fürs erste mal darum daß die leute die das möchten den alten ritus für alle sakramente haben können ich denke daß nur personalpfarreien zukunft haben
auch sollte man jetzt die frage der FSSPX angehen das für kommende woche geplante schreiben der glaubenskongregation ist ein erster schritt
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#18   Genoveva   17:22:44 | Freitag, 6. Juli 2007
Der Heilige Vater …
… hat einen klugen und frommen Text geschrieben! Das ist wirklich ein Grund zur Freude!
Die zentrale Achse: Es darf keine Hermeneutik des Bruchs geben. Das richtet sich an beide Seiten: Wer die Neue Liturgie so interpretiert (oder feiert), als sei die Alte falsch gewesen, verstößt gegen diesen zentralen Grundsatz ebenso wie derjenige, der auf der Alten besteht, weil die Neue nicht mehr rechtgläubig sei.
@Czibo:
Das MP ist meines Erachtens beiden Seiten im besten Sinn gerecht geworden. Im Sinne der lateinischen Definition des Rechts: Jedem das Seine zuzuteilen.
Und jetzt: Kriegsbeile weg!
Da sind wir einmal ganz einer Meinung. Die Kriegsbeile zu begraben, die ja nicht erst seit Monaten, sondern seit Jahrzehnten geschliffen worden sind: das ist der zentrale Auftrag des MP.
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#17   Romulus   17:17:38 | Freitag, 6. Juli 2007
MP gut, Nomenklatur schlecht, der deutsche Episkopat kocht vor Wut
Wenn das alles im MP steht, ist es richtig gut geworden. Was total verunglückt ist, ist die Nomenklatur außerordentlich und ordentlich. Die Bilderstrecke macht das Dilemma, in dem auch der Papst steckt deutlich.
Auch weiß der Papst, dass die meisten Priester heute liturgische Schlappsäue sind, die von liturgischer Bildung, Ästhetik und lateinischer Sprache so viel Ahnung haben wie die Kuh vom Eierlegen. Na ich bin mal gespannt wie es bis Kreuzerhöhung aussieht und welche Ernte wir in drei Jahren haben werden.
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#16   SS-Susanne   16:55:58 | Freitag, 6. Juli 2007
@ Botschafter
Unsinn. Das levitierte Hochamt ist genauso wenig typisch wie die Papstmesse mit Tausenden Konzelebranten.
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#15   Botschafter   16:54:59 | Freitag, 6. Juli 2007
Bilder
Die Bilder widerspiegeln genau die Realität!
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#14   Alois Hudal   16:41:34 | Freitag, 6. Juli 2007
SS-Susanne:
Dachte ichs mir doch, wenn wir hier auch präsent sind, wirds auch nicht langweilig. :-D
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#13   cum te   16:37:33 | Freitag, 6. Juli 2007
extra vagant
Abgesehen von der juristischen Wortprägung von „außerordentlicher“ Liturgie, die offenkundig zu Spott reizt, scheint das m.p. ja doch Frieden zu schaffen. Opus iustitiae pax! (Pius XII.)
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#12   SS-Susanne   16:37:17 | Freitag, 6. Juli 2007
@ Alois Hudal
Ich habe dieselben Vorlieben wie Sie! :-D
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#11   muntu   16:37:10 | Freitag, 6. Juli 2007
Bilder
die Bilder sind toll!! Diese Gegenüberstellung ist wirklich gelungen… außerordentlich – ordentlich … vielleicht erleben wir bald eine Außer-ordentliche Wende – die außerordentliche Form wird ordentlich und vis versa.
o^/
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#10   Nikolaus   16:35:10 | Freitag, 6. Juli 2007
@Dorothea
Dass es keine ordentlichen Hochzeiten mehr gibt, würde ich als Vorurteil bezeichnen. In meiner Pfarrei gibt es überhaupt keine Kommunionhelfer, obwohl es ganz normal den Novus Ordo gibt.
Ein levitiertes Hochamt war auch früher nicht der Normalfall einer Pfarrei, ausserdem konnte sich auch nicht jede Pfarrei derart wunderbare und kostbare Messgewänder leisten, wie sie auf den Bildern abgebildet sind.
Ich freue mich sehr wohl über dieses Motu Proprio, ich halte aber andererseits wenig von diesem, von vielen im Forum betriebenen naiven Romantizismus.
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#9   ottaviani   16:34:27 | Freitag, 6. Juli 2007
für die FSSPX
ändert sich nichts den sie werden den NOM nie zelebrieren
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#8   Alois Hudal   16:33:20 | Freitag, 6. Juli 2007
@SS-Susanne:
Nach wem haben Sie sich denn benannt ? :-O
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#7   SS-Susanne   16:31:39 | Freitag, 6. Juli 2007
@ Dorothea
Die Regel ist die Kommunionspendung von einer Frau.
Ich wage zu behaupten, dass die Regel die Kommunionspendung durch den vorstehenden Priester ist. Nur mancherorts treten noch weitere Personen hinzu, die ja auch dazu beauftragt sind, Frauen wie Männer.
Ansonsten machen Sie bitte statistische Erhebungen und belegen Sie, dass „die Regel“ (das müssten ja dann weit mehr als 50% sein) aller Kommunionausteiler in katholischen Messen Frauen sind.
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#6   Libertas Ecclesiae   16:28:08 | Freitag, 6. Juli 2007
Neue Leseordnung?
Während der Alten Messe kann die neue Leseordnung – „auch in Landessprache“ – verwendet werden.
Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Ist die alte Leseordnung nicht auf die übrigen Messtexte inhaltlich abgestimmt? Das Indult von 1984 besagte noch, dass beide Riten nicht vermischt werden dürften. So könnten wir de facto bald drei Riten haben. Und was ist, wenn ein Priester die neue Leseordnung verwenden will, die Gläubigen aber die alte Leseordnung wünschen? Wer darf dann entscheiden, welche Leseordnung die angemessene ist?
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#5   Nikolaus   16:17:58 | Freitag, 6. Juli 2007
Fotozeile
Die Fotozeile ist doch sehr tendenziös in dem Sinne, als wenn der Neue Ritus automatisch und immer mit Missständen verbunden wäre und im Alten Ritus hingegen alles nur heile Welt wäre.
Man kann auch im neuen Ritus würdig zelebrieren, es geht auch ohne Kommunionhelfer, ohne Händchenhalten,…
Wie hat mir einmal ein Priester erzählt, als er als Internatsschüler in einer Klosterkirche Ministrant war und einem Priester ministrierte: als sie auf dem Weg zum Altar waren und an einem anderen Altar vorbeigingen, wo der Priester gerade das Evangelium las, sagte der Priester zu ihm: „Den schaffen wir noch.“
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#4   stimme der vernunft †   16:17:52 | Freitag, 6. Juli 2007
Offenbarungseid
Der Papst erklärt auch den Bischöfen, daß sogar jene Priester, die für den Alten Ritus geweiht wurden, es prinzipiell nicht ausschließen dürfen, „nach den neuen Büchern zu zelebrieren“.
Da müssen die Piusbrüder wohl den Offenbarungseid leisten.
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#3   Strepto von Kokke   16:17:34 | Freitag, 6. Juli 2007
@ zu den „ordentlichen“ Bildern!
Naja, es gibt halt flächendeckend einen „ordentlichen Ritus“, der „außerordentlich“ daneben ist und einen „außerordentlichen Ritus“ der „ordentlich“ ist.
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#2   SS-Susanne   16:14:31 | Freitag, 6. Juli 2007
Zwei Anmerkungen
„Es ist nicht angebracht, von diesen zwei Versionen des Römischen Meßbuches zusprechen, als ob sie »zwei Riten« wären.“
Sehr richtig. Das Gerede, Paul VI. habe einen neuen Ritus geschaffen, sollte damit nun endgültig aufhören.
Was frühere Generationen als heilig betrachtet haben, bleibt auch für uns heilig und groß. Es kann nicht auf einmal gänzlich verboten sein oder gar als schädlich betrachtet werden.
Sehr richtig. Auch das erste Jahrtausend, das den Pflichtzölibat nicht kannte, Tabernakel nicht auf den Altar stellte, in dem Gläubige die Kommunion mit nach Hause nahmen, um täglich davon zu essen, in dem es kein Fronleichnamsfest, kein Herz-Jesu-Fest, keinen Rosenkranz und keine eucharistische Anbetung gab, war heilig und groß und bleibt es auch.
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#1   Czibo Nieznany   16:10:48 | Freitag, 6. Juli 2007
Kriegsbeile weg!
„In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was frühere Generationen als heilig betrachtet haben, bleibt auch für uns heilig und groß. Es kann nicht auf einmal gänzlich verboten sein oder gar als schädlich betrachtet werden.“
Es war zu erwarten das Papst Benedikt XVI. im MP moderat vorgeht. Es gibt keinen Grund mehr für weitere Glaubenskriege und Grabenkämpfe und dass Altrituelle und NOM-Anhänger mit Gewehrkolben furchtbar aufeinander einschlagen, wie das hier im Forum seit Monaten verbal teils sehr verketzernd und verletzend geschieht.
Das MP ist meines Erachtens beiden Seiten im besten Sinn gerecht geworden. Im Sinne der lateinischen Definition des Rechts: Jedem das Seine zuzuteilen.
Und jetzt: Kriegsbeile weg!
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