20:19:47 | Freitag, 6. Juli 2007
Benedikt XVI.
Wußten Sie auch, daß der Papst während besonders stressiger Arbeitsphasen nachts heimlich „Hanuta“ aß oder als junger Student in der Mensa „Habemus Kartoffelmus“ rief?

Benedikt XVI. hat Sinn für Humor
(kreuz.net, Berlin) Als Josef Kardinal Ratzinger im April 2005 zum Papst gewählt wurde, veröffentlichte
die linksradikale Berliner ‘Tageszeitung’ „die schönsten Anekdoten über den sympathischen Mützenträger“.
Die vierzehn Geschichten wurden von Carola Rönneburg, Corinna Stegemann und Michael Ringel geschrieben.
Sämtliche Texte waren frei erfunden.
So war zum Beispiel zu lesen, daß der Papst nachts heimlich Hanutas
esse oder seine Lieblingsfernsehsendung „Drei Engel für Charlie“ sei.
Auch die angebliche Begebenheit
aus dem Leben des Studenten Josef Ratzinger, der in der Mensa herzhaft „Habemus Kartoffelmus“ gerufen
haben soll, war erdichtet.
Die Boulevardzeitung ‘Berliner Kurier’ war von den Legenden über den Papst
offenbar so begeistert, daß das Blatt ihnen kurz später eine Doppelseite unter dem Titel „Schoko-Waffeln,
Weizenbier & Drei Engel für Charlie“ widmete – und natürlich für wahr verkaufte.
„Die leichtgläubigen
Boulevardisten hatten unsere Anekdoten einfach als wahr abgeschrieben, woraufhin wir den ‘Kurier’ zur
‘Gurke des Tages’ erklärten“ – so die ‘Tagezeitung’ in einem heute veröffentlichten Bericht:
„Wie uns
später aus Kollegenkreisen zugetragen wurde, bekamen die verantwortlichen Redakteure einen mächtigen
Rüffel von oben.“

Ein Buch mit mindestens 13 Prozent Falschmeldungen
Das Unheil nimmt seinen LaufIm November 2005 erschien im Saarbrücker ‘VDM Verlag’
ein Buch unter dem Titel „Worüber der Papst lacht – Anekdoten, Aperçus und Allerlei über Benedikt XVI.“
Das Buch wurde unter anderem von dem katholischen Linzer Nachrichtenportal ‘kath.net’ beworben.
Es stammt
aus der Feder der beiden Adeligen Maximilian Graf von Dürckheim und Esther von Krosigk und enthält 81
Anekdoten, von denen elf – laut ‘Tageszeitung’ von dieser abgeschrieben sind: „Ohne Nachfrage, ohne Quellenangabe,
ohne Nachdruckgenehmigung.“
Manche Geschichten seien schlecht umgeschrieben worden: „Manche blieben im
Originalzustand. Elf von 81, das sind immerhin rund 13 Prozent des Buchinhalts“ – so die ‘Tageszeitung’.
Im Vorwort zum Buch erklären die beiden Autoren, daß die Urheber der Anekdoten oftmals unbekannt seien.
Dabei hätte es genügt, eine beliebige Internetsuchmaschine zu benützen.
Zugleich bedanken sie sich
bei „zahlreichen engen Freunden und Begleitern des Papstes“, welche viele dieser Anekdoten „so oder so
ähnlich persönlich erlebt“ hätten.
So entstehen Anekdoten. So entstehen Gerüchte.
Und so wurde wird
die linksextreme ‘Tageszeitung’ zum „engen Freund und Begleiter des Papstes“.
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HeinrichderZweite 11:13:16 | Samstag, 7. Juli 2007
#15
nonnobisdomine 11:09:12 | Samstag, 7. Juli 2007
#14
HeinrichderZweite 09:40:19 | Samstag, 7. Juli 2007
#13
PhilomenaWolkenstein 09:29:37 | Samstag, 7. Juli 2007
#12
maxentius 02:30:42 | Samstag, 7. Juli 2007
#11
Charlotte Bongartz † 23:11:53 | Freitag, 6. Juli 2007
#10
RJH 23:04:12 | Freitag, 6. Juli 2007
#9
prawda 23:02:34 | Freitag, 6. Juli 2007
#8
Gotthard 23:01:09 | Freitag, 6. Juli 2007
#7
Romulus 22:57:17 | Freitag, 6. Juli 2007
#6
Kathrin 22:23:22 | Freitag, 6. Juli 2007
#5
RJH 20:56:12 | Freitag, 6. Juli 2007
#4
Sirilo 20:52:53 | Freitag, 6. Juli 2007
#3
Rudolfus 20:48:25 | Freitag, 6. Juli 2007
#2
Fabianus 20:48:07 | Freitag, 6. Juli 2007
#1
Sentinel 20:31:59 | Freitag, 6. Juli 2007