Assisi III – dieses Mal in Neapel? + Mehr Seligsprechungen + Aus einem Brief + Alleine + Erstes heiliges Mahl
Wird der Papst an einem interreligiösen Friedenstreffen teilnehmen?
Assisi III – dieses Mal in Neapel?
Italien. Papst Benedikt XVI. wird im Oktober möglicherweise mit hochrangigen
Religionsführern zusammentreffen. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Während der für den 21. Oktober geplanten
Neapel-Reise des Papstes findet dort auch ein interreligiöses Gipfeltreffen statt. Dieses werde in der
Tradition der Friedensgebete in Assisi abgehalten. Dazu werden unter anderen der Ökumenische Patriarch
von Konstantinopel, Bartholomaios I., der russisch-orthodoxe Metropolit Kyrill sowie der israelische Oberrabbiner
Jona Metzger und der muslimische Rektor der Kairoer El-Azhar-Universität, Ahmed el Tayeb, erwartet.
Mehr Seligsprechungen
Vatikan. Papst Benedikt XVI. anerkannte gestern für sechs Seligsprechungsprozesse
ein Wunder, acht heroische Tugendgrade sowie das Martyrium von Antonio Primaldo und Gefährten († 1480
in Otranto). Wunder wurden anerkannt im Fall der deutschen Ordengründerin Schwester Maria Rosa Flesch
(† 1906), der deutschen Ordensschwester Emilia Schneider († 1859) und der Schweizer Ordensgründerin Schwester
Maria Bernarda Bütler († 1924). Ferner anerkannte Benedikt XVI. den heroischen Tugendgrad der österreichischen
Politikerin Hildegard Burjan († 1933). Die jüdische Konvertitin gründete als Ehefrau und Mutter die
deutsch-österreichische Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis.
Aus einem Brief
Es scheint, daß das
Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe am Samstag, den 7.7.07 erscheint. Ich frage mich, ob die liturgischen
Änderungen unter Papst Paul VI. am 6.6.66 begonnen haben.
Alleine
„Überraschend ist, daß der Papst
einen derart umstrittenen Schritt offenbar im Alleingang – und noch dazu gegen den Protest der großen
Mehrheit der Bischöfe – gesetzt hat.“
Aus einem Kommentar der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’
zur Freigabe der Alten Messe.
Erstes heiliges Mahl
Schweiz. Auf der Webseite der 1000-Seelen-Ortschaft
Wuppenau im Kanton Thurgau – im Nordosten der Eidgenossenschaft – finden sich Fotos der Erstkommunion
aus dem Jahr 2006. Sie zeigen, wie die Kinder die Gaben bereiteten und sich zur Erstkommunion selber bedienen:
„Wir decken den Tisch. Wir rufen zum Mahl“ – erklärt der Pfarrer die Liturgiemißstände auf den Bildern.
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Rudolfus: wovor haben Sie eigentlich Angst? Sie haben sich für berechtigt gehalten, meinen Text streichen
zu lassen in der Hoffnung mich damit einzuschüchtern. Leider werden Sie mit einer solchen Demagogie nicht
klüger und den Text von Pius XII richtig auszulegen lernen Sie auf diese Weise ebenso wenig. Besten Dank
für den Hinweis aus Dr. Ott’s Grundriss der Dogmatik. Zufälligerweise kenne ich die Stelle und selbst
wenn eine Enzyklika formell nicht unfehlbar ist, so heisst das noch lange nicht, dass sie einen Irrtum
enthält, sondern kann auch bedeuten, dass die darin gemachten Aussagen ergänzungsbedürftig sind. Ich
hoffe, Sie sind mir dafür dankbar, dass ich Ihnen mit meiner Antwort ein zweites Mal eine Gelegenheit
biete, meinen Text zu entfernen.
@„Die gesamte vom Lehramt vorgetragene Glaubenslehre ist irrtumslos und sichere Lehre.“ Eine solche schwerwiegende
Fehlbehauptung kann nur daher kommen, wenn einer die rechtgläubigen Dogmatikbücher nicht kennt, die
klar unterscheiden zwischen „irrtumslos“ (de fide) und „nicht irrtumslos“, aufgelistet im unentbehrlichen
„Grundriß der Dogmatik“ von Dr. Ludwig Ott. Die gesamte lehramtlich vorgetragene Dogmatik pauschal als
„irrtumslos“ zu bezeichnen, ist alles andere als katholisch, und am wenigsten kann sich jemand mit einer
solchen Behauptung ausgerechnet auf Papst Pius XII. berufen.
@Juhuben Cantuja / Der Text von Papst Pius XII. ist ausreichend verständlich geschrieben, um zu sehen,
daß er Folgendes nicht sagt, auch wenn Sie es ihm unterstellen: „denn der Text von Pius XII sagt unmissverständlich,
sagt er doch: auch wenn der Papst nicht mit seiner höchsten Autorität ein Dogma verkündet ist seine
Aussage irrtumsfrei und dementsprechend verbindlich.“ Es reicht, die Lehre Pius’ XII. selbst zu lesen.
Da braucht es nicht Ihres tendenziösen Zusatzes.
@Karl Murx: Da können Sie lange warten … R. ist der Meinung, daß der Katholik nur den feierlichen
Definitionen des Lehramtes (also unfehlbaren Kathedral- oder Konzilsentscheidungen) Glaubenszustimmung
schuldet. Er unterscheidet in diesem Sinne auch gerne zwischen „Dogmen“ und „Nicht-Dogmen“. Das ist natürlich
eine schlimme Irrlehre. Das Vaticanum I lehrt: „Mit göttlichem und kath. Glauben ist ferner alles zu
glauben, was im geschriebenen oder überlieferten Wort Gottes enthalten ist und von der Kirche – sei es
in feierlicher Entscheidung oder kraft ihres gewöhnlichen und allgemeinen Lehramts – als von Gott geoffenbart
zu Glauben vorgelegt wird“. Ganz klar hat auch Pius XI. diesen Sachverhalt (wohl im Blick auf bestimmte
modernistische Strömungen) dargelegt: „so darf man keinesfalls jene Unterscheidung verwenden, die man
zwischen den sogenannten grundlegenden und nicht grundlegenden Kapiteln des Glaubens einzuführen beliebte,
so als ob die einen von allen angenommen werden müßten, die anderen dagegen frei der Zustimmung der
Gläubigen überlassen werden könnten; die übernatürlich Tugend des Glaubens hat nämlich als Formalursache
die Autorität des offenbarenden Gottes, die keine derartige Unterscheidung duldet“ (Mortalium animos).
Jeder klassischen Dogmatik (etwa Pohle-Gierens) könnte R. entnehmen, daß der Gläubige selbst Lehrsätzen
mit der „relativ niedrigen“ Qualifikation „theologice certa“ einen „assensus internus et externus, religiosus,
theologicus, simpliciter talis“ schuldet.
@Rudolphus: können Sie mir zu Ihrem Begriff vom Lehramt Quellen nennen? Ich meinenatürlich, wenn Sie
sich auf anerkannte Dogmatiken, wie Diekamp, Ott, Grabmann, oder auch auf ein Lexikon, wie das alte LTHK
beziehen? Nennen Sie mir doch bitte einmal für Ihren Begriff vom Lehramt einen Locus theologicus.
Rudolfus: erstaunt ich bin erstaunt über Ihre Reaktion, denn der Text von Pius XII sagt unmissverständlich,
sagt er doch: auch wenn der Papst nicht mit seiner höchsten Autorität ein Dogma verkündet ist seine
Aussage irrtumsfrei und dementsprechend verbindlich. Eine solche Aussage betrifft sämtliche Enzykliken
der vorkonziliaren Päpste wie Pascendi, Mortalium animos und Humani generis. Dies ist der Standpunkt
der Piusbruderschaft. Der Erzbischof macht diese Unterscheidung in: „c’est moi qui devrait vous juger“,
(eigentlich sollte ich über euch befinden) eine Erklärung die er abgab als er sich ins ehemalige heilige
Offizium zum Verhör begab.
@Gilbert / Die katholische Lehre ist klar vorgegeben! Von „völliger Sündenfreiheit“, von der Sie sprechen,
ist in der hl. Kirche Jesu Christi überhaupt nicht die Rede, um die hl. Kommunion würdig zu empfangen
(wovon Sie reden, das ist die Irrlehre des Jansenismus’), sehr wohl aber vom Stand der Gnade. Und der
Stand der Gnade ist auch Vorrausetzung, um in der Todesstunde, wann immer sie bevorsteht, in den Himmel
zu kommen. Wer den Leuten anderes lehrt, der lehrt nicht die katholische Lehre und gefährdet das ewige
Seelenheil seiner Mitmenschen schwer – und macht sich somit selbst schwer schuldig, nämlich vor Gott.
Rudolfus. Vielleicht braucht es dann keine Kommunion mehr weil dann ja wirklich nur die Reinen ganz unter
sich sind. Die können dann ja nicht mehr reiner und von der Sünde befleckt werden. Das muss ein unbeschreiblicher
Glückszustand sein…
@gilbert / „Geht durch die enge Pforte“, weist Christus Seine Jünger an, „und nicht durch die weite Pforte,
die ins Verderben führt.“ Jeder, der nur eine läßliche Sünde begangen hat, darf und soll auch die
heilige Kommunion empfangen, um die die Seele heiligenden Gnaden zu empfangen. Wer im Stand der schweren
Sünde zur hl. Kommunion hinzutritt, der begeht einen Gottesraub und ein schweres Sakrileg.
Dann wird der Kreis halt immer kleiner Wenn sie denn wegbleiben, könnte man doch von einer Katharsis
sprechen. Am Ende gehen dann nur die ganz Wenigen, deshalb aber ganz Reinen zum Kommunion. Das wird dann
darauf hinauslaufen wie beim Abendmahl der Zeugen Jehovas, an dem auch keiner mehr teilnehmen kann, weil
fast niemand mehr vom harten Kern der 144 000 mehr lebt.
@Juhuben Cantuja / Das Lehramt Ich habe kein Interesse, auf Ihre Diskussion auf persönlicher Ebene einzugehen.
Ihren Dogmatikirrtum von unfehlbarer und fehlbarer Ebene war ein sachlicher Fehler, und den kann man als
rechtgläubiger Katholik nicht stehen lassen.
Rudolfus: nicht gebildet aber eingebildet ich will mich gern belehren lassen, jedoch nicht von jemandem
wie Sie, der sich einbildet, zu wissen ohne fähig zu sein sauber mit einem Text umzugehen. Auf alle Fälle
haben Sie bis jetzt kein einziges Argument mit einem sauber erarbeiteten Gegenargument widerlegt, sondern
lediglich ad hominem diskutiert. Darum, von Ihnen habe ich nichts zu lernen oder wollen Sie das Gegenteil
beweisen?
@J. Cantuja / Unfehlbare und nicht unfehlbare Lehren Da Sie den Unterschied vom unfehlbaren und nicht-unfehlbaren
Lehrelementen in Ihrer Theologie nicht kennen, sollten Sie sich da lieber entsprechend dem katholischen
Lehramt nachschulen und korrigieren. Es gibt genug gute Dogmatikbücher, die im Einklang mit dem Lehramt
sind. Auf Privattheologietheorien, die nicht dem Lehramt entsprechen, sind die Katholiken nicht angewiesen.
@Juhuben C. / Kirchliche Texte – Lesen & Verstehen Das kann man doch selbst lesen, was der Papst da verständlich
genug schreibt. Auf Ihre tendenziöse Exegese kann man gerne verzichten.
Rudolfus und nonobisdomine: si tacuisses philosophus manuisses da vor dem Pseudonym cives romanus die
Präposition ad steht vermute ich, dass die Antwort mir gilt. Ich glaube Rudolfus und Sie haben überhaupt
keine Ahnonung worüber Sie sprechen. Rudolfus: Sie legen das Zitat Pius XII so aus, als ob er zwischen
ausserordentlichem unfehlbarem und ordentlichem fehlbarem Lehramt unterschieden würde. Mit einer derartigen
Textexegese würden Sie an einer juristischen Prüfung glatt durchfallen, denn nirgends ist im Text Pius
XII von einer Fehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes die Rede. Ginge es nach ihrer Logik wären der Syllabus,
Pascendi, Mortalium animos und Humani generis fehlbar. Nonnobisdomine: ich weiss nicht wovon Sie reden,
denn Sie widerlegen überhaupt nichts. Lesen Sie doch zuerst einmal die ganze Auseinandersetzung zwischen
Kardinal Seper und dem Erzbischof und nehmen Sie in der Folge eine saubere Hermeneutik vor. Sollten Sie
von Hermeneutik nichts verstehen, dann empfehle ich Ihnen einen Juristen aufzusuchen oder auch einen evangelischen
Theologen, denn im Umgang mit Texten haben sie vielen Katholiken einiges voraus.
Sie werden wegbleiben. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei diesem ersten Mahl den Erstkommunikanten
tiefe, vor allem bleibende Eindrücke vermittelt wurden. Ich mir nicht. Was soll an einem Mahl besonderes
sein? Ein gemeinsames Mahl findet bei jedem Kindergeburtstag statt. Kann schön sein. Aber für bleibende,
tiefe Eindrücke sorgen gemeinsame Mähler nicht. Was für bleibende, tiefe Eindrücke sorgt ist die Erkenntnis,
dass die Hostie der allmächtige Gott selbst ist und der entsprechende Rahmen. o^/
Tiefe, vor allem bleibende Eindrücke Die Bilder von der Mahlfeier gefallen mir sehr gut. Ich kann mir
gut vorstellen, dass bei diesem ersten Mahl den Erstkommunikanten tiefe, vor allem bleibende Eindrücke
vermittelt wurden.
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 9, 14-17 In jener Zeit kamen die Jünger Johannes’
des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten?
Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist?
Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; dann werden sie fasten. Niemand
setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid; denn der neue Stoff reißt doch wieder ab und es entsteht
ein noch größerer Riss. Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche. Sonst reißen die Schläuche,
der Wein läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuen Wein füllt man in neue Schläuche, dann
bleibt beides erhalten.
Ad cives_romanus Was Sie feststellen wollen – oder vermeintlich hier kundtun – ist Null und Nichtig. Sie
haben keine Ahnung. Das Lehramt ist und bleibt unfehlbar. Auch die Päpste Paul VI., Johannes Paul I.
und II. sowie Benedikt XVI. sind rechtmäßige Päpste der Hl. Kirche. Und ich wüßte keine einzige Stellungnahme
der FSSPX, die das abstreitet. Ansonsten sind Sie in der Beweispflicht. Oder betreiben Sie hier – analog
den Homo-Lobbyisten – billige Propaganda?
@Juhuben Cantuja / Klare Sachlage über den jeweiligen Papst Ist es denkbar, dass ein Papst ein Gesetz
anordnet, das dem katholischen Glauben widerspricht, lautete die von Kardinal Seper dem Erzbischof beim
Verhör gestellte Frage. Diese Frage wurde schon viel früher von den alten Theologen behandelt, und auch
von Erzbischof Lefebvre und von seiner Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X. in ihren Erläuterungen
dargelegt. Selbstverständlich hat auch der Petrusnachfolger volle Willensfreiheit – und kann sich für
das Gute und für das Böse frei entscheiden: wie jede andere Kreatur auch. Damit ist alles gesagt. Ihr
Zitat des Gottesdieners Papst Pius XII. ist des weiteren ein ausgezeichnetes Zitat und belegt nur aufs
Neue den Unterschied zwischen unfehlbarer und nicht-unfehlbarer Lehramtslehre.
civers romanus: das Damoklesschwert der FSSPX Ist es denkbar, dass ein Papst ein Gesetz anordnet, das
dem katholischen Glauben widerspricht, lautete die von Kardinal Seper dem Erzbischof beim Verhör gestellte
Frage. Bis heute ist die Frage unbeantwortet geblieben hängt aber nach wie vor wie ein Damoklesschwert
über den den Köpfen der Oberen der Priesterbruderschaft. Zwar wird behauptet, es handle sich um ein
Pastoralkonzil wo der Papst seine höchste Autorität nicht eingesetzt habe. Dazu ist ihnen mit Pius XII
(Humani Generis – Denzinger 3885) entgegenzuhalten: „Man darf auch nicht meinen, das, was in den Enzykliken
vorgelegt wird, erfordere an sich keine Zustimmung, weil die Päpste in ihnen nicht die höchste Vollmacht
ihres Lehramtes ausüben. Dies wird nämlich vom ordentlichen Lehramt gelehrt; auch von ihm gilt jenes
Wort „Wer euch hört, hört mich“, und meistens gehört das, was in den Enzykliken vorgelegt wird, schon
anderweitig zur katholischen Lehre.
@HeinrichderZweite / Nachdem den Päpsten bisher noch keine formelle Häresie nachgewiesen werden konnte,
müßte man sie auch als gültige Päpste anerkennen. Für Erzbischof Lefebvre hatte die Frage der Sedisvakanz
aber keine Relevanz mehr, da er den beiden häresieverdächtigen Päpsten (Paul VI. & Johannes Paul II.)
aus vielen Gründen ohnehin nicht mehr gehorchen konnte, da sie ganz klar Häretiker und Modernisten förderten
und protegierten, die ihrerseits die Rechtgläubigen verfolgten. Erzbischof Lefebvre ging aber immer von
der Annahme in seinem Handeln aus, daß es grundsätzlich der jeweils gültige Petrusnachfolger war, mit
dem er es bei Paul VI. und Johannes Paul II. zu tun hatte, auch wenn er ihnen wegen ihrer völlig irrigen
Anweisungen nicht gehorchen durfte.
gesetz und Sie entscheiden selbst, ob ein Gesetz „injusta“ ist oder nicht?- Praktisch… Es bleibt meine
Feststellung, dass sich die meisten Piusleute hier nicht trauen, eine klare Aussage und Meinung bzgl.
des amtierenden Papstes in Zusammenhang mit Sedisvakanz zu äußern, sehr bezeichnend.
Lieber Cives Romanus, ob nun Ratzinger Papst ist oder nicht, das 2. Vatikanum Konzil oder Räuberkonzil,
darüber werden irgendwann, so hoffe ich, schlaue Menschen mit entsprechender Vollmacht (ein Konzil?)
entscheiden. Ich mag gar nicht abstreiten, dass ich dazu eine Meinung habe, ich glaube aber nicht dass
man die diesbezügliche Meinung zur moralischen Richtschnur machen kann oder soll. Im Übrigen hat das
auch der Erzbischof Lefebvre so gesehen, als der die Frage nach einer etwaigen Sedisvakanz als unnütze
Frage bezeichnete. Was ich aber sicher weiß, das ist, dass ein ungerechtes Gesetz von wem auch immer
mich nicht verpflichtet: lex injusta non obligat bzw. lex injusta non est lex. Ungerechten Gesetzen nicht
zu folgen ist kein Ungehorsam, sondern Verpflichtung, ob nun der Gesetzgeber selbst rechtmäßig oder
illegitim ist. (aus einem älteren Posting von mir)
Ad Cives_romanus Was sich innerhalb der FSSPX „abspielt“ oder nicht, darüber ist jede Aussage eine Spekulation.
Fakt ist, daß die Glaubensinhalte der katholischen Kirche in der FSSPX gewahrt blieben – im Gegensatz
zu diversen Pfarreien im deutschen Sprachraum. Berichtet wurde darüber schon oft, man denke an Namen
wie Breitenbach, Sabo etc. oder Diözesen wie Linz. Der katholische Glaube wird sich nicht ausmerzen lassen,
auch nicht durch diese Typen wie Sabo & Co. Hoffentlich haben Sie es auch begriffen? – Ja???
Lieber Cives Romanus, wo ist der Widerspruch. Ist es verboten den Glaubensabfall der modernistischen Päpste
zu konstatieren? Ist es verboten um ihre Bekehrung zu beten. Dass der Papst eine natürliche Person ist
und kein Gremium hält immer die Möglichkeit einer Bekehrung und einer Umkehr offen, sowohl was ihn persönlich
betrifft, alsauch was die Kirche betrifft!
Josepf von Eichendorff Beim Betrachten der Bilder ist mir meine Kinderzeit wieder eingefallen. Damals
haben mir manchmal die Kirche nachgespielt. Wenn man diese Bilder anschaut, denkt man dass diese Kinder
auch Kirche spielen, aber diesmal spielen sie mit dem LEIB CHRISTI. Die Hl. Kommunion ist kein Spielzeug,
das müßte man dem zuständigen Pfarrer mal klarmachen. Eine Schande ist das, ein totaler Mißbrauch.
o^/
@Rudolfssohn Sie loben den Papst!? Mit Verlaub- können Sie mir das erklären? Die FSSPX sieht das doch
völlig anders, da wird von Irrlehren, Häresien usw. auf dem aktuellen Stuhl Petri gesprochen. In Extrema
sogar von der Vakanz des Stuhles. Gibt es in der FSSPX etwa Sedisvakantisten und solche, die keine sind?
Wie geht das denn zusammen?? Ich freue mich auf eine ehrliche u. sachliche Antwort, da Sie mein Bild von
Ihnen soeben gravierend verändert haben.
Danke Rudolfus, Gott segne und beschirmen unseren Heiligen Vater und mache ihn mutig gegen die Feinde
der Kirche in der Kurie und in der ganzen Kirche! Gebe Ihm Gott die Gnade, die Erneuerung der Kirche nach
den Zerstörungen der letzten Jahrzehnte zu beginnen! Möge er ihm die Gnade der Umkehr und der ewigen
Errettung schenken!
Gott segne und beschirmen unseren großen und mutigen Heiligen Vater! Dank sei Gott für die Gnade dieses
Pontifikates! Möge er seine Feinden die Gnade der Umkehr und der ewigen Errettung schenken, auch jenen
in der Papstkurie!
Dann schauen Sie sich lieber nicht die Photomeile an… Da wird einem ja ganz schlecht! Den Kindern darf
man das natürlich nicht vorwerfen, aber der Pfarrer gehört ja wohl mal ordentlich von der Hl. Inquisition
in die Zange genommen!
Zu den Bildern: Das ist ein von den zuständigen Priestern geduldeter Missbrauch der Liturgie. Mehr sollte
man dazu nicht sagen, was dort geschehen ist. – Aber es war ja in der Schweiz. Sabo läßt grüßen.