Alte Messe
Warum Joseph Ratzinger Papst werden mußte
Sinnbild des nachkonziliären liturgischen Bildersturms ist der Priester, der – dem Volk zugewandt – am Altar agiert wie ein Fernsehkoch.
Joseph Ratzinger hat schon früh erkannt, "daß Absicht und Wirkung der konziliaren und nachkonziliaren Reform auseinanderfielen".
Joseph Ratzinger hat schon früh erkannt, „daß Absicht und Wirkung der konziliaren und nachkonziliaren Reform auseinanderfielen“.
© thenewliturgicalmovement.blogspot.com
(kreuz.net) Hat nicht schon die Reformation revolutionäre Kräfte entfesselt, deren Dynamik nicht zu einer Rückkehr zu den Ursprüngen des Christentums führte, sondern zu einem bilderstürmerischen Bruch mit vielem, was der Christenheit über Jahrhunderte heilig war?

Diese Frage stellt Daniel Deckers am 7. Juli in einem erleuchteten Kommentar für die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’:

„Die katholischen Bischöfe hätten also gewarnt sein müssen, als sie im Herbst 1962, gleich zum Auftakt des Zweiten Vatikanischen Konzils, einer tiefgreifenden Reform der Liturgie der römisch-katholischen Kirche den Weg bereiteten.“

Deckers zweifelt nicht an den guten Absichten der Konzilsväter: „Doch unterschätzten sie die Wirkung ihres Tuns und die Symbolkraft dessen, was sie zu ändern sich anschickten.“

In der Praxis habe sich schon bald gezeigt, daß von „behutsamen Veränderungen“ keine Rede sein konnte:

„Die »römische« Liturgie war nur eine, aber die symbolträchtigste der Bastionen, deren Schleifung als notwendige Anpassung der Kirche an die Welt von heute angesehen wurde.“

Die Zelebration der mündigen Gemeinde

Joseph Ratzinger habe schon früh erkannt, „daß Absicht und Wirkung der konziliaren und nachkonziliaren Reform auseinanderfielen“.

Nach Deckers ortete der spätere Papst zwei negative Elemente der Liturgiereform:

• die Umkehrung der Zelebrationsrichtung, in der er einen Klerikalisierungsschub sondergleichen erkannte.

• eine „Demokratisierung“ der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde nicht haltmachte.

„Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht“ – so Deckers:

„Mittlerweile singen zwei Generationen von Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und musikalische Abgeschmacktheit auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist.“

Sogenannte Familiengottesdienste würden sich dadurch auszeichnen, daß irische Märchen die biblische Lesung ersetzen.

Wer sich dem Trend verweigere, gelte als reaktionär und vorkonziliar:

„Selbst wenn er nur darauf dringt, daß die Liturgie ebenso wenig ein Übungsobjekt für klerikale Heimwerker sein sollte wie der Altarraum die Bühne, auf der verunsicherte Priester, auf Selbstdarstellung versessene Laien und Gleichberechtigung heischende Frauen ihre Rollenkonflikte austragen.“

Deckers fragt sich, ob das Grundproblem der neuen Liturgie nur in einem Vollzugsdefizit besteht, das durch wortreiche Texte wie etwa das Dokument „Über die Eucharistie“ aus dem vergangenen Frühjahr zu beheben wäre.

Wort statt Mythos

Er weist auf den Frankfurter Soziologen Alfred Lorenzer, der schon vor über 25 Jahren beschrieb, wie sich die Alte Liturgie hinter der Ikonostase der lateinischen Kultsprache in einer rituellen Eigenständigkeit und Fremdheit zugleich entfaltete, die den Laien Freiraum für Selbstbeschäftigung und einen Spielraum für Phantasie bis hin zu persönlichkeits-, gruppen- und kulturspezifischen Interpretationen des heiligen Geschehens bot.

„Das Konzil hingegen sah es als seine Aufgabe an, die Einheit von Mythos und Ritual aufzuheben, das Sinnlich-Präsentative des alten Kults durch die Intellektualität des Wortes zu ersetzen und das heilige Spiel der Formen und Gesten durch katechetisch-pädagogisierende Indoktrination zu profanieren.“

Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war für Lorenzer der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das sinnlich-unmittelbar wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben hat.

Deckers erklärt, daß Lorenzers marxistisch und psychoanalytisch inspirierte Kritik an vielen Stellen über das Ziel hinausschoß:

„Jedoch ist nicht bekannt, daß Anfragen wie diese, zu denen auch Martin Mosebachs Klage über die „Häresie der Formlosigkeit“ zu zählen wäre, unter Bischöfen und im Klerus zu einem neuen, vertieften Nachdenken über den Umgang der katholischen Kirche mit dem ihr anvertrauten Schatz der Riten und Symbole des christlichen Abendlandes geführt hätten.“

Dazu habe erst Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI. werden müssen.
      
45 Lesermeinungen
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#45   Pünktchen   08:54:50 | Dienstag, 24. Juli 2007
Ein ev.-luth. Pastor stimmt D. Deckers zu! – Leserbrief in der FAZ…
Dem Artikel „Heiliges Spiel“ kann ich – als evangelisch-lutheranischer „Ruhestandspfarrer“ – nur voll zustimmen… In beiden westl. „Großkonfessionen“ herrscht auf gottesdienstlichem Gebiet längst schon eine „Ökumene sinnentleerter Beliebigkeit“, die sich unter dem Siegel des Modernismus und der angeblichen Bedürfnisse des „säkularen Menschen“ im Zeitalter westlicher Demokratie-Vergötzung zu einem pseudoreligiösen Sinnersatz ausgewachsen hat. Auch in den Kirchen der Reformation propagiert man doch von kirchenleitender Stelle aus die von Daniel Deckers angesprochenen „neuen Lieder“ … Einleitendes Geschichtchen-Erzählen und plump-anbiedernde Begrüßungsfloskeln mit Festzeltcharakter sind ebenfalls im Schwange, damit man nicht gleich merkt, dass ja eigentlich Gottesdienst gefeiert werden soll!
Auch die ehrfurchtslose Massenabfertigung bei der Eucharistie ist oft gleicherweise anzutreffen. Der „Altarraum als Bühne“, auf der „auf Selbstdarstellung versessene Laien und Gleichberechtigung heischende Frauen ihre Rollenkonflikte austragen“, lässt sich ebenfalls finden! Ein Benedikt XVI., der wieder ein wenig Ordnung ins Chaos der Beliebigkeit bringt, ist nach evangelischem Kirchenverständnis nicht vorhanden. Und das vielbeschworene „Sola Scriptura“ ist keit kein sinn- und ordnungsstiftendes Prinzip mehr, nachdem das „Hineininterpretieren“ in die Heilige Schrift und selbstherrliche Kritik die Schriftauslegung in ihrer Verbindlichkeit schachmatt gesetzt hat…
Herbert Heiß-Hasala, Dombühl
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#44   santo domingo 2   23:46:58 | Sonntag, 8. Juli 2007
@ gilbert
Unter „Sockenpuppe“ versteht man einen Zweitaccount, der nicht als solcher kenntlich gemacht ist und vorzugsweise dafür, sich selbst zuzustimmen, verwendet wird.
(Nein, ich bin nicht Sentinel.) :-)
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#43   juergen   23:46:56 | Sonntag, 8. Juli 2007
Mit Puppen aus Socken…
…hat das wohl nicht ganz viel zu tun.
Es scheint sich wohl um einen Internet-Slang-Ausdruck zu handeln:
de.wikipedia.org/…ppe_%28Netzkultur%29
Solche Begriffe finden sich selten im LThK
Übringens wird es LThK und nicht LTHK abgekürzt
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#42   Aleph †   23:42:47 | Sonntag, 8. Juli 2007
Sentinel
Wenn Sie eine Person als Sockenpuppe bezeichnen, weiß ich nicht ganz genau, was Sie damit meinen. Im „Meyer“wird der Begriff nicht erläutert, genausowenig im LTHK, dann muss ich mich halt an Sie wenden und instendig bitten, mir den Begriff zu erläutern, aber bitte nur, wenn es Ihnen nicht zuwiter ist. Vielleicht ist der Begriff heilsnotwendig und ich weiß nichts davon… und wie stehen Sie dann da vor dem Richter(.)? :(3
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#41   Sentinel   19:24:26 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Heinrich von und zu und überhaupt
gratuliere! Völlig sinnfrei! Erklären Sie mir mal was Sie damit sagen wollen!
Das .chen hält mich für die Sockenpuppe von Jemanden! Kann aber keine Beweise dafür anbringen. Aber es drückt sich manchmal genauso aus wie Sie!
Dies soll nicht abwertens sein, da ich weiß, daß .chenso kleinere Probleme mit mir hat und noch nicht dazu steht.
Immerhin weiß ich, daß .chen eine Sockenpuppe ist. Ob Sie eine sind, weiß ich nicht. Glaube ich aber nicht, da sie ja unverkennbar unter mindestens 3 Namen hier schreiben,
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#40   HeinrichvonOfterdingen   19:13:44 | Sonntag, 8. Juli 2007
Lieber Sentinel,
Wenn ich eine Sockenpuppe wäre,
so wie sie von Heinrichvonundzuundüberhaupt, könnten sie sicher sein, daß ich ihre sinnfreien Postings im Stil bestimmt nicht übertreffen könnte.
gratuliere! Völlig sinnfrei! Erklären Sie mir mal was Sie damit sagen wollen!
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#39   Sentinel   16:11:44 | Sonntag, 8. Juli 2007
@.chen
Zitatrecht:
Laut deutschem Forengesetz und dem damit zusammenhängenden Zitatrecht, daß für HomePages, Blogs und auch Foren gilt, ist folgende Regelung unbedingt vom Seitenbetreiber, Blogautor oder auch Forenadministrator einzuhalten:
1. Vollzitate (also ein ganzes zitieren eines Artikels aus einer anderen Quelle ohne Quellverweis) sind strafrechtlich verboten, sofern die schriftliche Erlaubnis, sofern sie vorliegt, nicht mit öffentlich kenntlich gemacht wird.
2. Zitate dürfen nicht mehr als 255 Zeichen (inklusive Leerzeichen) enthalten. Alles darüber hinaus gehende stellt eine strafbare Verletzung des Urheberrechtes in der neuen Fassung dar.
Beide diese Rechtsauszüge sind, sofern es sich um Seiten in Deutsch handelt, für diese voll gültig, egal aus welcher Nation sie gehostet werden.
Erweiterung: Kommt es zu einem solchen Urheberrechtsverstoß, so darf auch im Nachhinein keine Nachveröffentlichungserlaubnis vom ursprünglichen Autor erteilt werden. Ein solches Verhalten ist in jedem Fall zur Anzeige zu bringen, da geistiges Eigentum genauso schwer wiegt wie materielles Eigentum.
Somit hat sich hier +.net nachweislich eines urheberrechtlichen Verstoßes schuldig gemacht.
Dies sollten die werte Redaktion hier bedenken – da der Text zwar veröffentlicht, die vorliegende Erlaubnis jedoch nicht mit veröffentlicht wurde, wie es das Gesetz vorschreibt, ist das hier einstellen des Textes ein illegaler Akt, da die zweite Hälfte des ersten Passus nicht beachtet wurde.
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#38   Pünktchen   16:00:10 | Sonntag, 8. Juli 2007
sentinel
Ich habe schon die ganze Zeit den Eindruck, daß Sie mich mit der Redaktion verwechseln! (Aber den Unterschied zwischen der FAZ und der FR kennen Sie inzwischen?)
Ich interessiere mich nicht für Urheberrechtsfragen von Artikeln, die ich ablehne. Vielmehr geht es mir um den Inhalt des Leitartikels von D. Deckers, den ich emphatisch begrüße. Und aus diesem Grunde (und weil es Sie ärgert!) kommen hier wieder ein paar schöne Zitate!
„Zwei Elemente der Liturgiereform schienen Ratzinger diese Entwicklung befördert zu haben: die Umkehrung der Zelebrationsrichtung des Priesters hin zum Volk, in der er einen Klerikalisierungsschub sondergleichen erkannte, und eine dem Zeitgeist des Jahres 1968 geschuldete Mentalität der „Demokratisierung“ der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde nicht haltmachte.
Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht. Mittlerweile singen zwei Generationen von Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und musikalische Abgeschmacktheit auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist.

Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war … der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das sinnlich-unmittelbar wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben hat.“ :)3
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#37   Sentinel   15:44:27 | Sonntag, 8. Juli 2007
@.chen
Wenn ich eine Sockenpuppe wäre,
so wie sie von Heinrichvonundzuundüberhaupt, könnten sie sicher sein, daß ich ihre sinnfreien Postings im Stil bestimmt nicht übertreffen könnte.
Zudem:
Wer sich ertappt fühlt, flüchtet immer in die Bücher des Herrn D. Decker. Ist ja auch inzwischen allgemein bekannt.
.chen, sind sie vielleicht der Urheber dieses Urheberrechtsverstoßes? Wenn ja, kann ich nur gratulieren. Sie Totengräber dieser Seite!
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#36   Aleph †   14:20:38 | Sonntag, 8. Juli 2007
Zum Papstbuch
Je weiter man mit der Lektüre des Papstbuches kommt, desto mehr macht es Freude. Der Autor brilliert mit einem eleganten, flüssigen Stil. Er entwickelt, mühelos wie es scheint, Sichtweisen, öffnet Perspektiven, die er stets mit Bibelzitaten (Stellenverweisen) versieht.
Die Auslegung der Bergpredigt ist ihm als großer Wurf gelungen. Dabei versteht es der Autor sehr charmant, den Leser zur Reflexion diese gewichtigen Teils des Testaments zu animieren. Ratzinger mobilisiert mit diesem Buch beim Leser insgesamt das Interesse an Theologie, „seiner“ Wissenschaft, wie man nachhaltig spürt.
Dazu braucht er keine Hammerschläge, um Thesen zu verkünden, vielmehr präsentiert er Theologie in aller Geschmeidigkeit und brillanter Redegewandtheit, die ihm spielerisch zur Verfügung steht. Das Buch kann als Versöhnungsangebot genommen werden für Wunden, die in früheren Zeitläufen durch erratische Dogmengebilde Menschen teilweise zugefügt wurden.
Bei aller Eleganz und Schwerelosigkeit der Sprache ist das Buch dennoch kein Trip ins Belanglose. Der Text lotet die Tiefe der Bibel aus und versöhnt gleichzeitig mit vermeintlich geschehenem Unrecht in der Vergangenheit.
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#35   Pünktchen   12:12:16 | Sonntag, 8. Juli 2007
Heinrich: Hoffentlich verwechselt Gilbert
die FAZ nicht auch mit der FR wie sein gesinnungskumpan „Sentinel“ (wenn die beiden nicht ohnehin identisch sind, so sinnfrei wie beide hier posten können!)
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#34   HeinrichderZweite   12:07:40 | Sonntag, 8. Juli 2007
Lieber Gilbert,
da kann man nur noch hoffen, dass Sie das Mandat bekommen.
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#33   Aleph †   12:05:49 | Sonntag, 8. Juli 2007
Sentinel
Die FAZ weiß bereits über das widerrechtliche Zitat hier bei kreuz. net. bereits Bescheid. Das könnte ein Nachspiel geben. Die gute alte FAZ lässt sich das nämlich nicht gefallen.
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#32   Pünktchen   10:26:08 | Sonntag, 8. Juli 2007
Oh, wie sich Sentinel ärgert, daß so umfangreich
zitiert wurde aus einem Artikel, den er als „rechtslastigen Müll“ bewertet hat (s. sein posting hier: 7. Juli 2007 13:29 !!!).
Ärgern Sie sich weiter, Sentinel, und zählen Sie die „Müll“zeichen durch: Buchstabe für Buchstabe! :-D (Ich hoffe beim Zählen machen Sie weniger Fehler als beim Lesen! :-O )
Und weil es ihn so ärgert: der Artikel und das Motu Proprio (!) rufen wir uns einige der gelungenen Formulierungen www.faz.net/…common~Scontent.html und treffenden Vergleiche von D. Deckers in Erinnerung:
„Zwei Elemente der Liturgiereform schienen Ratzinger diese Entwicklung befördert zu haben: die Umkehrung der Zelebrationsrichtung des Priesters hin zum Volk, in der er einen Klerikalisierungsschub sondergleichen erkannte, und eine dem Zeitgeist des Jahres 1968 geschuldete Mentalität der „Demokratisierung“ der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde nicht haltmachte.
Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht. Mittlerweile singen zwei Generationen von Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und musikalische Abgeschmacktheit auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist.

Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war … der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das sinnlich-unmittelbar wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben hat.“
Wer hier getoffen ist, sucht sein Heil im: „URHEBERRECHT“ ! :-D :-D :-D :-D :-D
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#31   Sentinel   09:25:06 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Nachtlaterne – Zitatrecht
Zitatrecht:
Laut deutschem Forengesetz und dem damit zusammenhängenden Zitatrecht, daß für HomePages, Blogs und auch Foren gilt, ist folgende Regelung unbedingt vom Seitenbetreiber, Blogautor oder auch Forenadministrator einzuhalten:
1. Vollzitate (also ein ganzes zitieren eines Artikels aus einer anderen Quelle ohne Quellverweis) sind strafrechtlich verboten, sofern die schriftliche Erlaubnis, sofern sie vorliegt, nicht mit öffentlich kenntlich gemacht wird.
2. Zitate dürfen nicht mehr als 255 Zeichen (inklusive Leerzeichen) enthalten. Alles darüber hinaus gehende stellt eine strafbare Verletzung des Urheberrechtes in der neuen Fassung dar.
Beide diese Rechtsauszüge sind, sofern es sich um Seiten in Deutsch handelt, für diese voll gültig, egal aus welcher Nation sie gehostet werden.
Erweiterung: Kommt es zu einem solchen Urheberrechtsverstoß, so darf auch im Nachhinein keine Nachveröffentlichungserlaubnis vom ursprünglichen Autor erteilt werden. Ein solches Verhalten ist in jedem Fall zur Anzeige zu bringen, da geistiges Eigentum genauso schwer wiegt wie materielles Eigentum.
Somit hat sich hier +.net nachweislich eines urheberrechtlichen Verstoßes schuldig gemacht.
Dies sollten die werte Redaktion hier bedenken – da der Text zwar veröffentlicht, die vorliegende Erlaubnis jedoch nicht mit veröffentlicht wurde, wie es das Gesetz vorschreibt, ist das hier einstellen des Textes ein illegaler Akt, da die zweite Hälfte des ersten Passus nicht beachtet wurde.
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#30   Nachtlaterne   08:51:25 | Sonntag, 8. Juli 2007
man darf…
…eine ganze menge zitieren ohne urheberrechte zu verletzen!
wie gerne würden viele denunzieren, wenn es sich nur „lohnen“ würde.
positive indiskretion ist hingegen niemals denunziantentum. der verrat unwürdiger geheimnisse, wie ingeborg bachmann einmal sagte, ist menschenpflicht. aber darauf wartet man beim denunzianten vergebens.
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#29   Pünktchen   08:46:25 | Sonntag, 8. Juli 2007
gilbert
Und was sagen Sie zum Inhalt des Artikels von D. Deckers und seinen treffenden Formulierungen? – Ärgert er Sie so richtig? – Sind Sie getroffen? :-D
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#28   Aleph †   00:51:05 | Sonntag, 8. Juli 2007
Pünktchen
Es liegt keine Nachveröffentlichung vor, sondern es handelt sich um einen Bericht über einen heutigen Leitartikel in der FAZ. Aus diesem wird zitiert! Nun seien Sie doch nicht so sauertöpfisch, nur weil Ihnen die ganze Richtung nicht paßt!
Reißen Sie Ihren Schnabel bitte nicht so weit auf: Sie sind dran, nachdem ich mich bei FAZ infomiert habe. Was Sie veranstalten ist ein Skandal!“
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#27   Sentinel   21:45:34 | Samstag, 7. Juli 2007
@.chen
Ich habe nicht behauptet, daß es eine Nachveröffentlichung wäre, die hätte erst morgen kommen dürfen.
Ich habe gesagt, daß wir hier einen offenen Urheberrechtsbruch haben, der geahndet werden sollte – oder aber die schriftliche Erlaubnis dazu hier mit veröffentlicht gehört.
Da dies nicht der Fall zu sein scheint, scheinen sie nicht begriffen zu haben – diese Seite ist tot, wenn die Veröffentlichung ohne Erlaubnis geschah! Und ich wette, die FAZ weiß es bereits.
Deshalb .chen, danke für die Bestätigung meiner Aussage, daß dieses Vollzitat des Artikels hier rechtswidrig ist.
Aber wenn sie keinen Dank wollen, wo sie doch hiermit der offizielle Totengräber dieser Seite sind, kann ich dies sehr gut nachvollziehen.
:-D
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#26   Pünktchen   21:25:58 | Samstag, 7. Juli 2007
Senti
gute Besserung! ^-^
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#25   Sentinel   21:18:14 | Samstag, 7. Juli 2007
@.chen
Ich weiß,
daß nichts nachveröffentlicht wurde. Deshalb liegt ja eine Urheberrechtsverletzung vor!
Immer noch nicht begriffen, Herr oder Frau .chen?
Ist das so schwer zu verstehen?
Hier liegt Urheberrechtsbruch vor – und zwar eindeutiger.
Und abermals Danke für die großzügige Bestätigung meiner Aussage.
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#24   Pünktchen   20:14:18 | Samstag, 7. Juli 2007
Es wurde nichts
„nachveröffentlicht“! :-D
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#23   Sentinel   19:39:30 | Samstag, 7. Juli 2007
@.chen
Nein, damit waren eindeutig Ihre Kommentare gemeint!
:-D
Die – linke – FAZ wird wahrscheinlich sehr schnell reagieren, macht jemand Meldung. Mal sehen, ob sich das einer von hier getraut.
Und sie können noch so viel Meckern. Sie sollten eher darauf achten, daß die Nachveröffentlichungserlaubnis hier eingestellt wird – da ansonsten diese Seite schneller dicht ist als sie „Jesus vergib mir“ sagen können!
:-D :-D :-D
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#22   HeinrichderZweite   19:38:34 | Samstag, 7. Juli 2007
Lieber Sentinel,
nett wie Sie hier vor versammelter Mannschaft die Hosen runterlassen: Im Gegensatz zu Ihnen begrüße ich das MP wirklich! Da ich weiß, daß es eine Befreiung für den Glauben darstellt – und den Untergang der FSSPX auslösen wird!
Ich hatte hier schon öfter die Meinung vertreten, dass das MP einen Versuch von Rom darstellt, die Priesterbruderschaft zu vernichten und damit die Tradition auszumerzen. Schön zu sehen, dass das nicht nur Anhänger des authentischen katholischen Glaubens so sehen. Wenn diejenigen, wie Sie, deren höchstes Anliegen auch bisher schon die Vernichtung der Kirche von Innen war, das so sehen, dann müssen bei den treuen Katholiken alle Warnlampen angehen! Vielen Dank nochmal!
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#21   Pünktchen   19:21:17 | Samstag, 7. Juli 2007
Interessant, daß diejenigen
jetzt das Urheberrecht entdecken, die zuvor den FAZ-Artikel als „rechtslastigen Müll“ (Zitat Sentinel!) abgekanzelt hatten. :-D :-D
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#20   Czibo Nieznany   19:13:51 | Samstag, 7. Juli 2007
Senbtinel: Urheberrecht
Wer den Verlag nicht informiert, wenn ein Text in einem anderen Medium veröffentlicht wird, macht sich strafbar, weil er das geistige Eigentum an dem Text ignoriert. Texte stehen nicht wahllos zur Verfügung. Sie gehören zunächst dem Autor und bei Erstveröffentlichung dem Verlag. Sie haben recht, wenn Sie wegen des Urheberrechts und dessen Verletzung nachhaken. Die Erlaubnis zum Veröffentlichen muss mit Unterschrift beglaubigt sein. Das kann sonst in einen Prozess ausarten. In anderen Foren werden Texte dieser Art erst nach Vorlage der Veröffentlichungserlaubnis eingestellt. Da wird sich kreuz.net etwas schwertun. Der Text sollte besser aus dem Forum genommen werden.
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#19   Sentinel   18:58:37 | Samstag, 7. Juli 2007
@.chen
Sie haben es wirklich nicht verstanden!
Im Gegensatz zu Ihnen begrüße ich das MP wirklich! Da ich weiß, daß es eine Befreiung für den Glauben darstellt – und den Untergang der FSSPX auslösen wird!
Aber das Sie einfach nicht verstehen, daß hier ein schwerer Urheberrechtsverstoß vorliegt, obwohl man schon alle Tatsache vor Ihnen ausgebreitet hat – ja, daß amüsiert mich jetzt wirklich :-D – Ist es nicht so, daß sie sich auf den Schlips getreten fühlen, daß mir genau dieser Umstand aufgefallen ist?
Wir verlieren nicht nur unsere kaltgehaßte FSSPX, sondern auch diese Seite – und alles nur durch das MP! Da kann man wirklich unserem Papst gratulieren:
„Habemus Kartoffelmusos“ !
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#18   Pünktchen   18:53:28 | Samstag, 7. Juli 2007
@Consolamini
So geht’s mir auch! :)3
@Sentinel
Manche interessieren sich immer dann für Urheberrecht, wenn Ihnen die („geschützten“) Inhalte ungelegen kommen! Gell, Senti! :-D
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#17   Sentinel   18:39:54 | Samstag, 7. Juli 2007
@.chen
Es liegt keine Nachveröffentlichung vor, sondern es handelt sich um einen Bericht über einen heutigen Leitartikel in der FAZ. Aus diesem wird zitiert!
Hallo, .chen,
sie haben es wohl nicht verstanden! Mir ist schon klar, daß der Text aktuell ist. Aber weiß die FAZ, daß er hier veröffentlicht wird?
Ein 1:1-Zitat ist eine Nachveröffentlichung. So etwas darf, laut Urheberrecht erst 24 h nach Erscheinen des Originals erscheinen – es sei denn, es liegt eine schriftliche Erlaubnis von eben der Stelle vor, von der man den kompletten Bericht als Vollzitat bringt.
[Wobei ich anmerken muß, daß solche Arten von Vollzitaten leider auch nach dem Urheberrecht verboten sind.] Hier sollte sich die Redax mal ein wenig schlau machen – und die Erlaubnis auch noch im Nachhinein abholen, solange es niemand bei der FAZ gemeldet hat, daß der Artikel hier fast vollständig zu finden ist!
Ich verwies nur auf das Urheberrecht, dessen Umsetzung hier nicht ganz sauber ist. Aber da ich +.net schützen wollte, behauptete ich, daß er nicht korrekt wieder gegeben sei. Da sie nun so pedantisch darauf bestehen, daß er korrekt wieder gegeben ist, liegt hier also eindeutig ein Urheberrechtsverstoß vor.
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#16   consolamini   18:02:51 | Samstag, 7. Juli 2007
Dieser Artikel…
…spricht mir ganz aus der Seele – ich kann ihn nur unterrschreiben und sagen: weiter so, Papst Benedikt, weiter sooo…
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#15   Pünktchen   16:28:05 | Samstag, 7. Juli 2007
Senti
Es liegt keine Nachveröffentlichung vor, sondern es handelt sich um einen Bericht über einen heutigen Leitartikel in der FAZ. Aus diesem wird zitiert! Nun seien Sie doch nicht so sauertöpfisch, nur weil Ihnen die ganze Richtung nicht paßt!
So werden Sie diesen herrlichen Samstag niemals genießen können! :-D
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#14   Sentinel   16:23:02 | Samstag, 7. Juli 2007
@.chen
Ich genieße diesen Samstag bereits!
Sogar mehr denn je!
Wäre ein Wunder, wenn +.net auf einmal zum anständigen Journalismus mutieren würde. Wäre das nicht schlimm für euch, wenn die Nachrichten, die hier fallen, mit einem Mal alle wahr und richtig sind?
Keine Juden-, Homo- oder sonstigen Hetze mehr!
Seid ihr deshalb nicht alle traurig?
Ich bin dafür, daß wir alle hier die Redax anschreiben sollten und dafür Sorge tragen, daß man hier wieder zum ursprünglichen Berichtsstil zurückkehrt!
Ach ja,
hat der Autor des Artikels bei der FAZ das Nachveröffentlichungsrecht eingeholt? Wenn nicht, gibts eine so saftige Geldstrafe dafür, daß wir +.net verbieten. So was ist ohne per Mail eingeholte Erlaubnis nämlich eine strafbare Urheberrechtsverletzung.
Genau aus diesem Grund sagte ich, daß es hier falsch wieder gegeben ist. Ist es, wie sie behaupten .chen richtig wieder gegeben und keine schriftliche Erlaubnis vorliegend (die man der Ordnung halber hier veröffentlichen sollte), macht man sich strafbar. Und zwar so stark, daß diese Internetpräsenz geschlossen wird! Per amtlichen Befehl – und die FAZ – das linke Blatt – versteht auf dem Gebiet absolut keinen Spaß!
Wollte es nur erwähnt haben – aber anscheinend ist es euch egal, ob diese Seite dicht gemacht wird. Reitet nur noch weiter darauf herum, daß richtig und vollständig zitiert wurde – ohne schriftliche Erlaubnis ist dies ein Straftatbestand. Leider – und so was wird geahndet!
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#13   Pünktchen   16:18:31 | Samstag, 7. Juli 2007
Lieber Senti,
mit dem Lesen haben Sie es nicht so, scheint mir!
>>>> Hier www.youtube.com/watch?v=mEdyIvvUJB0 <<<< ist was zum Anschauen!
Genießen Sie diesen denkwürdigen und schönen Samstag! :(3
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#12   Sentinel   16:07:17 | Samstag, 7. Juli 2007
@.chen
Mir egal,
was es ist:
Die FSSPX wird sich sowieso nicht dran halten – egal, was in der Zeitung steht, oder was der Papst sagt, da sie ihn ja nicht anerkennen.
Also ist es total schwachsinnig, in einer der größten deutschen Tageszeitungen von einem Journalisten solch einen Text machen zu lassen, wenn doch sowieso klar ist, daß die, die es angeht, sich sowieso nicht dran halten!
Denoch finde ich, daß er falsch zitiert ist. Das Bild fehlt, ein paar Kommata sind nicht dort, wo sie hingehören und noch einige andere Kleinigkeiten. Das ist kein korrektes Zitieren. :-D
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#11   Pünktchen   14:22:47 | Samstag, 7. Juli 2007
Sentinel, sind Sie Legastheniker?
Der im Internet publizierte Text, auf den ich verlinkt habe, entspricht Wort für Wort dem gedruckten Text des Leitartikels (FAZ Nr. 155 vom 7.7.2007, S.1).
Seit wann ist die Frankurter Allgemeine linksorientiert? (Könnte es sein, daß Sie sie mit der „Rundschau“ verwechseln? – :-D ?)
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#10   Horst Metzker   14:15:53 | Samstag, 7. Juli 2007
Zuerst war der Priester, dann der Fernsehkoch.
Jesus war inmitten seiner Jünger, der Priester ist inmitten der Gemeinde, und das Zentrum ist durch Jesus, Gott.
In den Zeiten des Konzils wurde Fernsehen für Otto-Normalverbraucher bezahlbar.
Gott ist jetzt die Fernsehecke, wo crime and sex, Idiotie und Blasphemie, Sensationen und Küchenrezepte ihren Platz haben. (Auch bei Kreuz.net, haben wir genügend Küchenrezepte.)
Stellt euch mal vor, der Fernsehkoch wird nur von hinten gefilmt? Statt nackten Frauen, Nonnen? Statt Comedy, die Psalmen? usw. Statt Mord und Totschlag, die Auferstehung?
Wie blödeln wir denn überhaupt umeinander, wenn wir darüber streiten, ob V2 oder tridentinisch die richtige Meßform ist? Da lacht sogar Gott, in den tristen Alltag vieler Christen hinein, und zwar lauthals!
In der Liebe des Herrn, grüße ich Euch!
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#9   Sentinel   13:29:10 | Samstag, 7. Juli 2007
Die FAZ
Warum sollte ein linksgerichtetes angesehenes Blatt rechtslastigen Müll schreiben?
Haben die vielleicht einen kreuz.net-Redax unter ihren Reportern? Könnte man fast meinen.
Aber der Internettext entspricht nicht dem in der Zeitung. Die weichen sehr stark voneinander ab, da in der Zeitung der ein wenig länger ist und eindeutig aussagt, was davon zu halten ist.
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#8   Pünktchen   12:45:10 | Samstag, 7. Juli 2007
Der Leitartikel in der FAZ
ist in der Tendenz richtig und zuverlässig referiert worden von kreuz.net! Punkt!
Hier nochmals der Link zum Originaltext www.faz.net/…common~Scontent.html!
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#7   Sentinel   12:26:31 | Samstag, 7. Juli 2007
@Libertas Ecclesiae
Nö, sie vielleicht?
Hier wurde eindeutig falsch zitiert!
lesen sie einmal genauer, vllt fällt es Ihnen dann auf! In jedem Fall wird hier etwas falsch wieder gegeben – darauf kommt es an!
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#6   Pünktchen   12:10:11 | Samstag, 7. Juli 2007
Libertas
Volle Zustimmung! da scheint bei Sentinel wohl der Wunsch Vater des gedankens zu sein! Der Leitartikel ist „tendenziös“ ganz und gar im Sinne der Traditionalisten!
Zum Originaltext gehts >>>> hier www.faz.net/…common~Scontent.html!
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#5   Libertas Ecclesiae   12:02:22 | Samstag, 7. Juli 2007
@ Sentinel
Ich habe den Original-Artikel von Deckers in der FAZ gelesen und kann nur feststellen, dass er von kreuz.net völlig exakt wiedergegeben wurde. Von einer falschen Zitation kann keine Rede sein. Offenbar leiden Sie an selektiver Wahrnehmung!
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#4   Sentinel   11:57:23 | Samstag, 7. Juli 2007
*feixels*
Ist nur toll, daß in der FAZ das genaue Gegenteil von dem steht, was uns der werte Autor und unerlaubte Zitierer hier von sich gibt.
Es wurde peinlichst darauf geachtet, nicht das wirklich wieder zu geben, daß man im FAZ-Bericht vorfindet. Nämlich würde man den Artikel um das MP, der dort steht, 1:1 übernehmen, hätte man das Problem, die weitere Existenz des schirmherrschaftlichen Vereins der FSSPX hier genauer erläutern zu müssen.
Der Artikel beweist nur einmal mehr, daß +.net nicht zu glauben ist, wenn es um so etwas geht. Hier den Bericht wenigstens wahrheitsgemäß zu zitieren wäre so einfach gewesen! Statt dessen macht man sich die Mühe falsch zu zitieren (sind wir ja schon gewohnt) und den Text ins Gegenteil zu verkehren.
Dumm gelaufen, weil aufgefallen.
Daumen runter für hetz.net! Hiermit habt ihr bewiesen, daß ihr es niemals richtig machen werdet. Zu einer Journalie gehört auch, daß man Zeugs berichtet, was einem unangenehm ist. Wer das nicht hinkriegt, sollte so etwas nicht machen …
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#3   Rottenburg   11:37:46 | Samstag, 7. Juli 2007
@ Joseph
Diese Frage stellt Daniel Deckers am 7. Juli in einem erleuchteten Kommentar für die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’.
Ja, lieber Joseph von Eichendorf, im kreuz.net-Artikel steht doch auch nichts anderes… Oder?
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#2   Pünktchen   11:37:11 | Samstag, 7. Juli 2007
@Joseph: Die FAZ ist natürlich nicht das „Schweinfurter Tageblatt“…
Aus diesem Grunde sind Leitartikel in dieser wichtigsten deutschsprachigen überregionalen Tageszeitung selber eine Meldung wert, besonders wenn sie eine tiefgreifende Trendumkehr anzuzeigen scheinen.
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#1   Joseph von Eichendorff   11:20:07 | Samstag, 7. Juli 2007
In der Tat ein lesenswerter Artikel!
Allerdings findet er sich in der heutigen Ausgabe der F.A.Z.
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