(kreuz.net) Hat nicht schon die Reformation revolutionäre Kräfte entfesselt, deren Dynamik nicht zu
einer Rückkehr zu den Ursprüngen des Christentums führte, sondern zu einem bilderstürmerischen Bruch
mit vielem, was der Christenheit über Jahrhunderte heilig war?
Diese Frage stellt Daniel Deckers am
7. Juli in einem erleuchteten Kommentar für die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’:
„Die katholischen
Bischöfe hätten also gewarnt sein müssen, als sie im Herbst 1962, gleich zum Auftakt des Zweiten Vatikanischen
Konzils, einer tiefgreifenden Reform der Liturgie der römisch-katholischen Kirche den Weg bereiteten.“
Deckers zweifelt nicht an den guten Absichten der Konzilsväter: „Doch unterschätzten sie die Wirkung
ihres Tuns und die Symbolkraft dessen, was sie zu ändern sich anschickten.“
In der Praxis habe sich
schon bald gezeigt, daß von „behutsamen Veränderungen“ keine Rede sein konnte:
„Die »römische« Liturgie
war nur eine, aber die symbolträchtigste der Bastionen, deren Schleifung als notwendige Anpassung der
Kirche an die Welt von heute angesehen wurde.“
Die Zelebration der mündigen Gemeinde
Joseph Ratzinger
habe schon früh erkannt, „daß Absicht und Wirkung der konziliaren und nachkonziliaren Reform auseinanderfielen“.
Nach Deckers ortete der spätere Papst zwei negative Elemente der Liturgiereform:
• die Umkehrung
der Zelebrationsrichtung, in der er einen Klerikalisierungsschub sondergleichen erkannte.
• eine „Demokratisierung“
der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde
nicht haltmachte.
„Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht“ – so Deckers:
„Mittlerweile singen zwei
Generationen von Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und
musikalische Abgeschmacktheit auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist.“
Sogenannte Familiengottesdienste
würden sich dadurch auszeichnen, daß irische Märchen die biblische Lesung ersetzen.
Wer sich dem Trend
verweigere, gelte als reaktionär und vorkonziliar:
„Selbst wenn er nur darauf dringt, daß die Liturgie
ebenso wenig ein Übungsobjekt für klerikale Heimwerker sein sollte wie der Altarraum die Bühne, auf
der verunsicherte Priester, auf Selbstdarstellung versessene Laien und Gleichberechtigung heischende Frauen
ihre Rollenkonflikte austragen.“
Deckers fragt sich, ob das Grundproblem der neuen Liturgie nur in einem
Vollzugsdefizit besteht, das durch wortreiche Texte wie etwa das Dokument „Über die Eucharistie“ aus
dem vergangenen Frühjahr zu beheben wäre.
Wort statt Mythos
Er weist auf den Frankfurter Soziologen
Alfred Lorenzer, der schon vor über 25 Jahren beschrieb, wie sich die Alte Liturgie hinter der Ikonostase
der lateinischen Kultsprache in einer rituellen Eigenständigkeit und Fremdheit zugleich entfaltete, die
den Laien Freiraum für Selbstbeschäftigung und einen Spielraum für Phantasie bis hin zu persönlichkeits-,
gruppen- und kulturspezifischen Interpretationen des heiligen Geschehens bot.
„Das Konzil hingegen sah
es als seine Aufgabe an, die Einheit von Mythos und Ritual aufzuheben, das Sinnlich-Präsentative des
alten Kults durch die Intellektualität des Wortes zu ersetzen und das heilige Spiel der Formen und Gesten
durch katechetisch-pädagogisierende Indoktrination zu profanieren.“
Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms
war für Lorenzer der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das
sinnlich-unmittelbar wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben
hat.
Deckers erklärt, daß Lorenzers marxistisch und psychoanalytisch inspirierte Kritik an vielen Stellen
über das Ziel hinausschoß:
„Jedoch ist nicht bekannt, daß Anfragen wie diese, zu denen auch Martin
Mosebachs Klage über die „Häresie der Formlosigkeit“ zu zählen wäre, unter Bischöfen und im Klerus
zu einem neuen, vertieften Nachdenken über den Umgang der katholischen Kirche mit dem ihr anvertrauten
Schatz der Riten und Symbole des christlichen Abendlandes geführt hätten.“
Dazu habe erst Joseph Ratzinger
Papst Benedikt XVI. werden müssen.
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45 Lesermeinungen
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Ein ev.-luth. Pastor stimmt D. Deckers zu! – Leserbrief in der FAZ… Dem Artikel „Heiliges Spiel“ kann
ich – als evangelisch-lutheranischer „Ruhestandspfarrer“ – nur voll zustimmen… In beiden westl. „Großkonfessionen“
herrscht auf gottesdienstlichem Gebiet längst schon eine „Ökumene sinnentleerter Beliebigkeit“, die
sich unter dem Siegel des Modernismus und der angeblichen Bedürfnisse des „säkularen Menschen“ im Zeitalter
westlicher Demokratie-Vergötzung zu einem pseudoreligiösen Sinnersatz ausgewachsen hat. Auch in den
Kirchen der Reformation propagiert man doch von kirchenleitender Stelle aus die von Daniel Deckers angesprochenen
„neuen Lieder“ … Einleitendes Geschichtchen-Erzählen und plump-anbiedernde Begrüßungsfloskeln mit
Festzeltcharakter sind ebenfalls im Schwange, damit man nicht gleich merkt, dass ja eigentlich Gottesdienst
gefeiert werden soll! Auch die ehrfurchtslose Massenabfertigung bei der Eucharistie ist oft gleicherweise
anzutreffen. Der „Altarraum als Bühne“, auf der „auf Selbstdarstellung versessene Laien und Gleichberechtigung
heischende Frauen ihre Rollenkonflikte austragen“, lässt sich ebenfalls finden! Ein Benedikt XVI., der
wieder ein wenig Ordnung ins Chaos der Beliebigkeit bringt, ist nach evangelischem Kirchenverständnis
nicht vorhanden. Und das vielbeschworene „Sola Scriptura“ ist keit kein sinn- und ordnungsstiftendes Prinzip
mehr, nachdem das „Hineininterpretieren“ in die Heilige Schrift und selbstherrliche Kritik die Schriftauslegung
in ihrer Verbindlichkeit schachmatt gesetzt hat… Herbert Heiß-Hasala, Dombühl
@ gilbert Unter „Sockenpuppe“ versteht man einen Zweitaccount, der nicht als solcher kenntlich gemacht
ist und vorzugsweise dafür, sich selbst zuzustimmen, verwendet wird. (Nein, ich bin nicht Sentinel.)
Mit Puppen aus Socken… …hat das wohl nicht ganz viel zu tun. Es scheint sich wohl um einen Internet-Slang-Ausdruck
zu handeln: de.wikipedia.org/…ppe_%28Netzkultur%29 Solche Begriffe finden sich selten im LThK Übringens
wird es LThK und nicht LTHK abgekürzt
Sentinel Wenn Sie eine Person als Sockenpuppe bezeichnen, weiß ich nicht ganz genau, was Sie damit meinen.
Im „Meyer“wird der Begriff nicht erläutert, genausowenig im LTHK, dann muss ich mich halt an Sie wenden
und instendig bitten, mir den Begriff zu erläutern, aber bitte nur, wenn es Ihnen nicht zuwiter ist.
Vielleicht ist der Begriff heilsnotwendig und ich weiß nichts davon… und wie stehen Sie dann da vor
dem Richter(.)? :(3
@Heinrich von und zu und überhaupt gratuliere! Völlig sinnfrei! Erklären Sie mir mal was Sie damit
sagen wollen! Das .chen hält mich für die Sockenpuppe von Jemanden! Kann aber keine Beweise dafür anbringen.
Aber es drückt sich manchmal genauso aus wie Sie! Dies soll nicht abwertens sein, da ich weiß, daß
.chenso kleinere Probleme mit mir hat und noch nicht dazu steht. Immerhin weiß ich, daß .chen eine Sockenpuppe
ist. Ob Sie eine sind, weiß ich nicht. Glaube ich aber nicht, da sie ja unverkennbar unter mindestens
3 Namen hier schreiben,
Lieber Sentinel, Wenn ich eine Sockenpuppe wäre, so wie sie von Heinrichvonundzuundüberhaupt, könnten
sie sicher sein, daß ich ihre sinnfreien Postings im Stil bestimmt nicht übertreffen könnte. gratuliere!
Völlig sinnfrei! Erklären Sie mir mal was Sie damit sagen wollen!
@.chen Zitatrecht: Laut deutschem Forengesetz und dem damit zusammenhängenden Zitatrecht, daß für HomePages,
Blogs und auch Foren gilt, ist folgende Regelung unbedingt vom Seitenbetreiber, Blogautor oder auch Forenadministrator
einzuhalten: 1. Vollzitate (also ein ganzes zitieren eines Artikels aus einer anderen Quelle ohne Quellverweis)
sind strafrechtlich verboten, sofern die schriftliche Erlaubnis, sofern sie vorliegt, nicht mit öffentlich
kenntlich gemacht wird. 2. Zitate dürfen nicht mehr als 255 Zeichen (inklusive Leerzeichen) enthalten.
Alles darüber hinaus gehende stellt eine strafbare Verletzung des Urheberrechtes in der neuen Fassung
dar. Beide diese Rechtsauszüge sind, sofern es sich um Seiten in Deutsch handelt, für diese voll gültig,
egal aus welcher Nation sie gehostet werden. Erweiterung: Kommt es zu einem solchen Urheberrechtsverstoß,
so darf auch im Nachhinein keine Nachveröffentlichungserlaubnis vom ursprünglichen Autor erteilt werden.
Ein solches Verhalten ist in jedem Fall zur Anzeige zu bringen, da geistiges Eigentum genauso schwer wiegt
wie materielles Eigentum. Somit hat sich hier +.net nachweislich eines urheberrechtlichen Verstoßes schuldig
gemacht. Dies sollten die werte Redaktion hier bedenken – da der Text zwar veröffentlicht, die vorliegende
Erlaubnis jedoch nicht mit veröffentlicht wurde, wie es das Gesetz vorschreibt, ist das hier einstellen
des Textes ein illegaler Akt, da die zweite Hälfte des ersten Passus nicht beachtet wurde.
sentinel Ich habe schon die ganze Zeit den Eindruck, daß Sie mich mit der Redaktion verwechseln! (Aber
den Unterschied zwischen der FAZ und der FR kennen Sie inzwischen?) Ich interessiere mich nicht für Urheberrechtsfragen
von Artikeln, die ich ablehne. Vielmehr geht es mir um den Inhalt des Leitartikels von D. Deckers, den
ich emphatisch begrüße. Und aus diesem Grunde (und weil es Sie ärgert!) kommen hier wieder ein paar
schöne Zitate! „Zwei Elemente der Liturgiereform schienen Ratzinger diese Entwicklung befördert zu haben:
die Umkehrung der Zelebrationsrichtung des Priesters hin zum Volk, in der er einen Klerikalisierungsschub
sondergleichen erkannte, und eine dem Zeitgeist des Jahres 1968 geschuldete Mentalität der „Demokratisierung“
der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde
nicht haltmachte. Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht. Mittlerweile singen zwei Generationen von
Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und musikalische Abgeschmacktheit
auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist. … Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war …
der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das sinnlich-unmittelbar
wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben hat.“ :)3
@.chen Wenn ich eine Sockenpuppe wäre, so wie sie von Heinrichvonundzuundüberhaupt, könnten sie sicher
sein, daß ich ihre sinnfreien Postings im Stil bestimmt nicht übertreffen könnte. Zudem: Wer sich ertappt
fühlt, flüchtet immer in die Bücher des Herrn D. Decker. Ist ja auch inzwischen allgemein bekannt.
.chen, sind sie vielleicht der Urheber dieses Urheberrechtsverstoßes? Wenn ja, kann ich nur gratulieren.
Sie Totengräber dieser Seite!
Zum Papstbuch Je weiter man mit der Lektüre des Papstbuches kommt, desto mehr macht es Freude. Der Autor
brilliert mit einem eleganten, flüssigen Stil. Er entwickelt, mühelos wie es scheint, Sichtweisen, öffnet
Perspektiven, die er stets mit Bibelzitaten (Stellenverweisen) versieht. Die Auslegung der Bergpredigt
ist ihm als großer Wurf gelungen. Dabei versteht es der Autor sehr charmant, den Leser zur Reflexion
diese gewichtigen Teils des Testaments zu animieren. Ratzinger mobilisiert mit diesem Buch beim Leser
insgesamt das Interesse an Theologie, „seiner“ Wissenschaft, wie man nachhaltig spürt. Dazu braucht er
keine Hammerschläge, um Thesen zu verkünden, vielmehr präsentiert er Theologie in aller Geschmeidigkeit
und brillanter Redegewandtheit, die ihm spielerisch zur Verfügung steht. Das Buch kann als Versöhnungsangebot
genommen werden für Wunden, die in früheren Zeitläufen durch erratische Dogmengebilde Menschen teilweise
zugefügt wurden. Bei aller Eleganz und Schwerelosigkeit der Sprache ist das Buch dennoch kein Trip ins
Belanglose. Der Text lotet die Tiefe der Bibel aus und versöhnt gleichzeitig mit vermeintlich geschehenem
Unrecht in der Vergangenheit.
Heinrich: Hoffentlich verwechselt Gilbert die FAZ nicht auch mit der FR wie sein gesinnungskumpan „Sentinel“
(wenn die beiden nicht ohnehin identisch sind, so sinnfrei wie beide hier posten können!)
Sentinel Die FAZ weiß bereits über das widerrechtliche Zitat hier bei kreuz. net. bereits Bescheid.
Das könnte ein Nachspiel geben. Die gute alte FAZ lässt sich das nämlich nicht gefallen.
Oh, wie sich Sentinel ärgert, daß so umfangreich zitiert wurde aus einem Artikel, den er als „rechtslastigen
Müll“ bewertet hat (s. sein posting hier: 7. Juli 2007 13:29 !!!). Ärgern Sie sich weiter, Sentinel,
und zählen Sie die „Müll“zeichen durch: Buchstabe für Buchstabe! (Ich hoffe beim Zählen machen Sie
weniger Fehler als beim Lesen! ) Und weil es ihn so ärgert: der Artikel und das Motu Proprio (!) rufen
wir uns einige der gelungenen Formulierungen www.faz.net/…common~Scontent.html und treffenden Vergleiche
von D. Deckers in Erinnerung: „Zwei Elemente der Liturgiereform schienen Ratzinger diese Entwicklung befördert
zu haben: die Umkehrung der Zelebrationsrichtung des Priesters hin zum Volk, in der er einen Klerikalisierungsschub
sondergleichen erkannte, und eine dem Zeitgeist des Jahres 1968 geschuldete Mentalität der „Demokratisierung“
der Kirche, die vor einer Zerstörung der Liturgie aus dem Geist der „Kreativität“ der mündigen Gemeinde
nicht haltmachte. Der Augenschein gibt Joseph Ratzinger recht. Mittlerweile singen zwei Generationen von
Katholiken von hektographierten Zetteln neue Lieder, deren sprachliche Banalität und musikalische Abgeschmacktheit
auf das Niveau volkstümlicher Schlager abgesackt ist. … Sinnbild dieses liturgischen Bildersturms war …
der Priester, der, dem Volk zugewandt, am Altar agiert wie ein Fernsehkoch und der das sinnlich-unmittelbar
wirksame religiöse Symbolsystem der modernen hedonistischen Konsumgesellschaft anheimgegeben hat.“ Wer
hier getoffen ist, sucht sein Heil im: „URHEBERRECHT“ !
@Nachtlaterne – Zitatrecht Zitatrecht: Laut deutschem Forengesetz und dem damit zusammenhängenden Zitatrecht,
daß für HomePages, Blogs und auch Foren gilt, ist folgende Regelung unbedingt vom Seitenbetreiber, Blogautor
oder auch Forenadministrator einzuhalten: 1. Vollzitate (also ein ganzes zitieren eines Artikels aus einer
anderen Quelle ohne Quellverweis) sind strafrechtlich verboten, sofern die schriftliche Erlaubnis, sofern
sie vorliegt, nicht mit öffentlich kenntlich gemacht wird. 2. Zitate dürfen nicht mehr als 255 Zeichen
(inklusive Leerzeichen) enthalten. Alles darüber hinaus gehende stellt eine strafbare Verletzung des
Urheberrechtes in der neuen Fassung dar. Beide diese Rechtsauszüge sind, sofern es sich um Seiten in
Deutsch handelt, für diese voll gültig, egal aus welcher Nation sie gehostet werden. Erweiterung: Kommt
es zu einem solchen Urheberrechtsverstoß, so darf auch im Nachhinein keine Nachveröffentlichungserlaubnis
vom ursprünglichen Autor erteilt werden. Ein solches Verhalten ist in jedem Fall zur Anzeige zu bringen,
da geistiges Eigentum genauso schwer wiegt wie materielles Eigentum. Somit hat sich hier +.net nachweislich
eines urheberrechtlichen Verstoßes schuldig gemacht. Dies sollten die werte Redaktion hier bedenken –
da der Text zwar veröffentlicht, die vorliegende Erlaubnis jedoch nicht mit veröffentlicht wurde, wie
es das Gesetz vorschreibt, ist das hier einstellen des Textes ein illegaler Akt, da die zweite Hälfte
des ersten Passus nicht beachtet wurde.
man darf… …eine ganze menge zitieren ohne urheberrechte zu verletzen! wie gerne würden viele denunzieren,
wenn es sich nur „lohnen“ würde. positive indiskretion ist hingegen niemals denunziantentum. der verrat
unwürdiger geheimnisse, wie ingeborg bachmann einmal sagte, ist menschenpflicht. aber darauf wartet man
beim denunzianten vergebens.
gilbert Und was sagen Sie zum Inhalt des Artikels von D. Deckers und seinen treffenden Formulierungen? –
Ärgert er Sie so richtig? – Sind Sie getroffen?
Pünktchen Es liegt keine Nachveröffentlichung vor, sondern es handelt sich um einen Bericht über einen
heutigen Leitartikel in der FAZ. Aus diesem wird zitiert! Nun seien Sie doch nicht so sauertöpfisch,
nur weil Ihnen die ganze Richtung nicht paßt! Reißen Sie Ihren Schnabel bitte nicht so weit auf: Sie
sind dran, nachdem ich mich bei FAZ infomiert habe. Was Sie veranstalten ist ein Skandal!“
@.chen Ich habe nicht behauptet, daß es eine Nachveröffentlichung wäre, die hätte erst morgen kommen
dürfen. Ich habe gesagt, daß wir hier einen offenen Urheberrechtsbruch haben, der geahndet werden sollte –
oder aber die schriftliche Erlaubnis dazu hier mit veröffentlicht gehört. Da dies nicht der Fall zu
sein scheint, scheinen sie nicht begriffen zu haben – diese Seite ist tot, wenn die Veröffentlichung
ohne Erlaubnis geschah! Und ich wette, die FAZ weiß es bereits. Deshalb .chen, danke für die Bestätigung
meiner Aussage, daß dieses Vollzitat des Artikels hier rechtswidrig ist. Aber wenn sie keinen Dank wollen,
wo sie doch hiermit der offizielle Totengräber dieser Seite sind, kann ich dies sehr gut nachvollziehen.
@.chen Ich weiß, daß nichts nachveröffentlicht wurde. Deshalb liegt ja eine Urheberrechtsverletzung
vor! Immer noch nicht begriffen, Herr oder Frau .chen? Ist das so schwer zu verstehen? Hier liegt Urheberrechtsbruch
vor – und zwar eindeutiger. Und abermals Danke für die großzügige Bestätigung meiner Aussage.
@.chen Nein, damit waren eindeutig Ihre Kommentare gemeint! Die – linke – FAZ wird wahrscheinlich sehr
schnell reagieren, macht jemand Meldung. Mal sehen, ob sich das einer von hier getraut. Und sie können
noch so viel Meckern. Sie sollten eher darauf achten, daß die Nachveröffentlichungserlaubnis hier eingestellt
wird – da ansonsten diese Seite schneller dicht ist als sie „Jesus vergib mir“ sagen können!
Lieber Sentinel, nett wie Sie hier vor versammelter Mannschaft die Hosen runterlassen: Im Gegensatz zu
Ihnen begrüße ich das MP wirklich! Da ich weiß, daß es eine Befreiung für den Glauben darstellt –
und den Untergang der FSSPX auslösen wird! Ich hatte hier schon öfter die Meinung vertreten, dass das
MP einen Versuch von Rom darstellt, die Priesterbruderschaft zu vernichten und damit die Tradition auszumerzen.
Schön zu sehen, dass das nicht nur Anhänger des authentischen katholischen Glaubens so sehen. Wenn diejenigen,
wie Sie, deren höchstes Anliegen auch bisher schon die Vernichtung der Kirche von Innen war, das so sehen,
dann müssen bei den treuen Katholiken alle Warnlampen angehen! Vielen Dank nochmal!
Interessant, daß diejenigen jetzt das Urheberrecht entdecken, die zuvor den FAZ-Artikel als „rechtslastigen
Müll“ (Zitat Sentinel!) abgekanzelt hatten.
Senbtinel: Urheberrecht Wer den Verlag nicht informiert, wenn ein Text in einem anderen Medium veröffentlicht
wird, macht sich strafbar, weil er das geistige Eigentum an dem Text ignoriert. Texte stehen nicht wahllos
zur Verfügung. Sie gehören zunächst dem Autor und bei Erstveröffentlichung dem Verlag. Sie haben recht,
wenn Sie wegen des Urheberrechts und dessen Verletzung nachhaken. Die Erlaubnis zum Veröffentlichen muss
mit Unterschrift beglaubigt sein. Das kann sonst in einen Prozess ausarten. In anderen Foren werden Texte
dieser Art erst nach Vorlage der Veröffentlichungserlaubnis eingestellt. Da wird sich kreuz.net etwas
schwertun. Der Text sollte besser aus dem Forum genommen werden.
@.chen Sie haben es wirklich nicht verstanden! Im Gegensatz zu Ihnen begrüße ich das MP wirklich! Da
ich weiß, daß es eine Befreiung für den Glauben darstellt – und den Untergang der FSSPX auslösen wird!
Aber das Sie einfach nicht verstehen, daß hier ein schwerer Urheberrechtsverstoß vorliegt, obwohl man
schon alle Tatsache vor Ihnen ausgebreitet hat – ja, daß amüsiert mich jetzt wirklich – Ist es nicht
so, daß sie sich auf den Schlips getreten fühlen, daß mir genau dieser Umstand aufgefallen ist? Wir
verlieren nicht nur unsere kaltgehaßte FSSPX, sondern auch diese Seite – und alles nur durch das MP!
Da kann man wirklich unserem Papst gratulieren: „Habemus Kartoffelmusos“ !
@Consolamini So geht’s mir auch! :)3 @Sentinel Manche interessieren sich immer dann für Urheberrecht,
wenn Ihnen die („geschützten“) Inhalte ungelegen kommen! Gell, Senti!
@.chen Es liegt keine Nachveröffentlichung vor, sondern es handelt sich um einen Bericht über einen
heutigen Leitartikel in der FAZ. Aus diesem wird zitiert! Hallo, .chen, sie haben es wohl nicht verstanden!
Mir ist schon klar, daß der Text aktuell ist. Aber weiß die FAZ, daß er hier veröffentlicht wird?
Ein 1:1-Zitat ist eine Nachveröffentlichung. So etwas darf, laut Urheberrecht erst 24 h nach Erscheinen
des Originals erscheinen – es sei denn, es liegt eine schriftliche Erlaubnis von eben der Stelle vor,
von der man den kompletten Bericht als Vollzitat bringt. [Wobei ich anmerken muß, daß solche Arten von
Vollzitaten leider auch nach dem Urheberrecht verboten sind.] Hier sollte sich die Redax mal ein wenig
schlau machen – und die Erlaubnis auch noch im Nachhinein abholen, solange es niemand bei der FAZ gemeldet
hat, daß der Artikel hier fast vollständig zu finden ist! Ich verwies nur auf das Urheberrecht, dessen
Umsetzung hier nicht ganz sauber ist. Aber da ich +.net schützen wollte, behauptete ich, daß er nicht
korrekt wieder gegeben sei. Da sie nun so pedantisch darauf bestehen, daß er korrekt wieder gegeben ist,
liegt hier also eindeutig ein Urheberrechtsverstoß vor.
Senti Es liegt keine Nachveröffentlichung vor, sondern es handelt sich um einen Bericht über einen heutigen
Leitartikel in der FAZ. Aus diesem wird zitiert! Nun seien Sie doch nicht so sauertöpfisch, nur weil
Ihnen die ganze Richtung nicht paßt! So werden Sie diesen herrlichen Samstag niemals genießen können!
@.chen Ich genieße diesen Samstag bereits! Sogar mehr denn je! Wäre ein Wunder, wenn +.net auf einmal
zum anständigen Journalismus mutieren würde. Wäre das nicht schlimm für euch, wenn die Nachrichten,
die hier fallen, mit einem Mal alle wahr und richtig sind? Keine Juden-, Homo- oder sonstigen Hetze mehr!
Seid ihr deshalb nicht alle traurig? Ich bin dafür, daß wir alle hier die Redax anschreiben sollten
und dafür Sorge tragen, daß man hier wieder zum ursprünglichen Berichtsstil zurückkehrt! Ach ja, hat
der Autor des Artikels bei der FAZ das Nachveröffentlichungsrecht eingeholt? Wenn nicht, gibts eine so
saftige Geldstrafe dafür, daß wir +.net verbieten. So was ist ohne per Mail eingeholte Erlaubnis nämlich
eine strafbare Urheberrechtsverletzung. Genau aus diesem Grund sagte ich, daß es hier falsch wieder gegeben
ist. Ist es, wie sie behaupten .chen richtig wieder gegeben und keine schriftliche Erlaubnis vorliegend
(die man der Ordnung halber hier veröffentlichen sollte), macht man sich strafbar. Und zwar so stark,
daß diese Internetpräsenz geschlossen wird! Per amtlichen Befehl – und die FAZ – das linke Blatt – versteht
auf dem Gebiet absolut keinen Spaß! Wollte es nur erwähnt haben – aber anscheinend ist es euch egal,
ob diese Seite dicht gemacht wird. Reitet nur noch weiter darauf herum, daß richtig und vollständig
zitiert wurde – ohne schriftliche Erlaubnis ist dies ein Straftatbestand. Leider – und so was wird geahndet!
Lieber Senti, mit dem Lesen haben Sie es nicht so, scheint mir! >>>> Hier www.youtube.com/watch?v=mEdyIvvUJB0
<<<< ist was zum Anschauen! Genießen Sie diesen denkwürdigen und schönen Samstag! :(3
@.chen Mir egal, was es ist: Die FSSPX wird sich sowieso nicht dran halten – egal, was in der Zeitung
steht, oder was der Papst sagt, da sie ihn ja nicht anerkennen. Also ist es total schwachsinnig, in einer
der größten deutschen Tageszeitungen von einem Journalisten solch einen Text machen zu lassen, wenn
doch sowieso klar ist, daß die, die es angeht, sich sowieso nicht dran halten! Denoch finde ich, daß
er falsch zitiert ist. Das Bild fehlt, ein paar Kommata sind nicht dort, wo sie hingehören und noch einige
andere Kleinigkeiten. Das ist kein korrektes Zitieren.
Sentinel, sind Sie Legastheniker? Der im Internet publizierte Text, auf den ich verlinkt habe, entspricht
Wort für Wort dem gedruckten Text des Leitartikels (FAZ Nr. 155 vom 7.7.2007, S.1). Seit wann ist die
Frankurter Allgemeine linksorientiert? (Könnte es sein, daß Sie sie mit der „Rundschau“ verwechseln? –
?)
Zuerst war der Priester, dann der Fernsehkoch. Jesus war inmitten seiner Jünger, der Priester ist inmitten
der Gemeinde, und das Zentrum ist durch Jesus, Gott. In den Zeiten des Konzils wurde Fernsehen für Otto-Normalverbraucher
bezahlbar. Gott ist jetzt die Fernsehecke, wo crime and sex, Idiotie und Blasphemie, Sensationen und Küchenrezepte
ihren Platz haben. (Auch bei Kreuz.net, haben wir genügend Küchenrezepte.) Stellt euch mal vor, der
Fernsehkoch wird nur von hinten gefilmt? Statt nackten Frauen, Nonnen? Statt Comedy, die Psalmen? usw.
Statt Mord und Totschlag, die Auferstehung? Wie blödeln wir denn überhaupt umeinander, wenn wir darüber
streiten, ob V2 oder tridentinisch die richtige Meßform ist? Da lacht sogar Gott, in den tristen Alltag
vieler Christen hinein, und zwar lauthals! In der Liebe des Herrn, grüße ich Euch!
Die FAZ Warum sollte ein linksgerichtetes angesehenes Blatt rechtslastigen Müll schreiben? Haben die
vielleicht einen kreuz.net-Redax unter ihren Reportern? Könnte man fast meinen. Aber der Internettext
entspricht nicht dem in der Zeitung. Die weichen sehr stark voneinander ab, da in der Zeitung der ein
wenig länger ist und eindeutig aussagt, was davon zu halten ist.
Der Leitartikel in der FAZ ist in der Tendenz richtig und zuverlässig referiert worden von kreuz.net!
Punkt! Hier nochmals der Link zum Originaltext www.faz.net/…common~Scontent.html!
@Libertas Ecclesiae Nö, sie vielleicht? Hier wurde eindeutig falsch zitiert! lesen sie einmal genauer,
vllt fällt es Ihnen dann auf! In jedem Fall wird hier etwas falsch wieder gegeben – darauf kommt es an!
Libertas Volle Zustimmung! da scheint bei Sentinel wohl der Wunsch Vater des gedankens zu sein! Der Leitartikel
ist „tendenziös“ ganz und gar im Sinne der Traditionalisten! Zum Originaltext gehts >>>> hier www.faz.net/…common~Scontent.html!
@ Sentinel Ich habe den Original-Artikel von Deckers in der FAZ gelesen und kann nur feststellen, dass
er von kreuz.net völlig exakt wiedergegeben wurde. Von einer falschen Zitation kann keine Rede sein.
Offenbar leiden Sie an selektiver Wahrnehmung!
*feixels* Ist nur toll, daß in der FAZ das genaue Gegenteil von dem steht, was uns der werte Autor und
unerlaubte Zitierer hier von sich gibt. Es wurde peinlichst darauf geachtet, nicht das wirklich wieder
zu geben, daß man im FAZ-Bericht vorfindet. Nämlich würde man den Artikel um das MP, der dort steht,
1:1 übernehmen, hätte man das Problem, die weitere Existenz des schirmherrschaftlichen Vereins der FSSPX
hier genauer erläutern zu müssen. Der Artikel beweist nur einmal mehr, daß +.net nicht zu glauben ist,
wenn es um so etwas geht. Hier den Bericht wenigstens wahrheitsgemäß zu zitieren wäre so einfach gewesen!
Statt dessen macht man sich die Mühe falsch zu zitieren (sind wir ja schon gewohnt) und den Text ins
Gegenteil zu verkehren. Dumm gelaufen, weil aufgefallen. Daumen runter für hetz.net! Hiermit habt ihr
bewiesen, daß ihr es niemals richtig machen werdet. Zu einer Journalie gehört auch, daß man Zeugs berichtet,
was einem unangenehm ist. Wer das nicht hinkriegt, sollte so etwas nicht machen …
@ Joseph Diese Frage stellt Daniel Deckers am 7. Juli in einem erleuchteten Kommentar für die ‘Frankfurter
Allgemeine Zeitung’. Ja, lieber Joseph von Eichendorf, im kreuz.net-Artikel steht doch auch nichts anderes…
Oder?
@Joseph: Die FAZ ist natürlich nicht das „Schweinfurter Tageblatt“… Aus diesem Grunde sind Leitartikel
in dieser wichtigsten deutschsprachigen überregionalen Tageszeitung selber eine Meldung wert, besonders
wenn sie eine tiefgreifende Trendumkehr anzuzeigen scheinen.