Benedikt XVI. hat heute die Alte Messe freigegeben. Mit ihr sollen Irrtümer vermieden und der vollständige Glaube weitergegeben werden. Denn das Gesetz des Betens entspricht dem Gesetz des Glaubens.
Arbeitsübersetzung der deutschen Bischofskonferenz
Die Sorge der Päpste
ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, daß die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen
Kult darbringt, „zum Lob und Ruhm Seines Namens“ und „zum Segen für Seine ganze heilige Kirche“.
Seit
unvordenklicher Zeit wie auch in Zukunft gilt es den Grundsatz zu wahren, „demzufolge jede Teilkirche
mit der Gesamtkirche nicht nur hinsichtlich der Glaubenslehre und der sakramentalen Zeichen übereinstimmen
muß, sondern auch hinsichtlich der universal von der apostolischen und ununterbrochenen Überlieferung
empfangenen Gebräuche, die einzuhalten sind, nicht nur Irrtümer zu vermeiden, sondern auch damit der
Glaube unversehrt weitergegeben wird; denn das Gesetz des Betens (lex orandi) der Kirche entspricht ihrem
Gesetz des Glaubens (lex credendi).“(1)
Unter den Päpsten, die eine solche gebotene Sorge walten ließen,
ragt der Name des heiligen Gregor des Großen heraus; dieser sorgte dafür, daß sowohl der katholische
Glaube als auch die Schätze des Kultes und der Kultur, welche die Römer der vorangegangenen Jahrhunderte
angesammelt hatten, den jungen Völkern Europas übermittelt wurden.
Er ordnete an, daß die in Rom gefeierte
Form der heiligen Liturgie – sowohl des Meßopfers als auch des Officium Divinum – festgestellt und bewahrt
werde.
Alte Messe: Glaube, Frömmigkeit, Kultur
Eine außerordentlich große Stütze war sie den Mönchen
und auch den Nonnen, die unter der Regel des heiligen Benedikt dienten und überall zugleich mit der Verkündigung
des Evangeliums durch ihr Leben auch jenen äußerst heilsamen Satz veranschaulichten, daß „dem Gottesdienst
nichts vorzuziehen“ sei (Kap. 43). Auf solche Weise befruchtete die heilige Liturgie nach römischem Brauch
nicht nur den Glauben und die Frömmigkeit, sondern auch die Kultur vieler Völker.
Es steht fraglos
fest, daß die lateinische Liturgie der Kirche – mit ihren verschiedenen Formen in allen Jahrhunderten
der christlichen Zeit – sehr viele Heilige im geistlichen Leben angespornt und so viele Völker in der
Tugend der Gottesverehrung gestärkt und deren Frömmigkeit befruchtet hat.
Daß aber die heilige Liturgie
diese Aufgabe noch wirksamer erfüllte, darauf haben verschiedene weitere Päpste im Verlauf der Jahrhunderte
besondere Sorgfalt verwandt; unter ihnen ragt der heilige Pius V. heraus, der mit großem seelsorglichen
Eifer auf Veranlassung des Konzils von Trient den ganzen Kult der Kirche erneuerte, die Herausgabe verbesserter
und „nach der Norm der Väter reformierter“ liturgischer Bücher besorgte und sie der lateinischen Kirche
zum Gebrauch übergab.
Unter den liturgischen Büchern des römischen Ritus ragt das Römische Meßbuch
deutlich heraus; es ist in der Stadt Rom entstanden und hat in den nachfolgenden Jahrhunderten schrittweise
Formen angenommen, die große Ähnlichkeit haben mit der in den letzten Generationen geltenden.
„Dasselbe
Ziel verfolgten die Päpste im Lauf der folgenden Jahrhunderte, indem sie sich um die Erneuerung oder
die Festlegung der liturgischen Riten und Bücher bemühten und schließlich am Beginn dieses Jahrhunderts
eine allgemeine Reform in Angriff nahmen“. (2) So aber hielten es Unsere Vorgänger Clemens VIII., Urban
VIII., der heilige Pius X., (3) Benedikt XV., Pius XII. und der selige Johannes XXIII.
Die Reform des
Zweiten Vatikanums
In jüngerer Zeit brachte das Zweite Vatikanische Konzil den Wunsch zum Ausdruck,
wonach mit der gebotenen Achtsamkeit und Ehrfurcht gegenüber dem Gottesdienst dieser ein weiteres Mal
reformiert und den Erfordernissen unserer Zeit angepasst werden sollte.
Von diesem Wunsch geleitet hat
Unser Vorgänger Papst Paul VI. die reformierten und zum Teil erneuerten liturgischen Bücher im Jahr
1970 für die lateinische Kirche approbiert; überall auf der Erde in eine Vielzahl von Volkssprachen
übersetzt, wurden sie von den Bischöfen sowie von den Priestern und Gläubigen bereitwillig angenommen.
Johannes Paul II. rekognoszierte die dritte Editio typica des Römischen Messbuchs. So haben die Päpste
daran gearbeitet, daß „dieses ‘liturgische Gebäude’ […] in seiner Würde und Harmonie“ neu erstrahlte.
(4)
Andererseits hingen in manchen Gegenden durchaus nicht wenige Gläubige den früheren liturgischen
Formen, die ihre Kultur und ihren Geist so grundlegend geprägt hatten, mit derart großer Liebe und Empfindung
an und tun dies weiterhin, daß Papst Johannes Paul II., geleitet von der Hirtensorge für diese Gläubigen,
im Jahr 1984 mit dem besonderen Indult „Quattuor abhinc annos“, das die Kongregation für den Gottesdienst
entworfen hatte, die Möglichkeit zum Gebrauch des Römischen Messbuchs zugestand, das von Johannes XXIII.
im Jahr 1962 herausgegeben worden war; im Jahr 1988 forderte Johannes Paul II. indes die Bischöfe mit
dem als Motu Proprio erlassenen Apostolischen Schreiben „Ecclesia Dei“ auf, eine solche Möglichkeit weitherzig
und großzügig zum Wohl aller Gläubigen, die darum bitten, einzuräumen.
Nachdem die inständigen Bitten
dieser Gläubigen schon von Unserem Vorgänger Johannes Paul II. über längere Zeit hin abgewogen und
auch von Unseren Vätern Kardinälen in dem am 23. März 2006 abgehaltenen Konsistorium gehört worden
sind, nachdem alles reiflich abgewogen worden ist, nach Anrufung des Heiligen Geistes und fest vertrauend
auf die Hilfe Gottes, beschließen wir mit dem vorliegenden Apostolischen Schreiben folgendes:
Art. 1. Das von Paul VI. promulgierte Römische Messbuch
ist die ordentliche Ausdrucksform der „Lex orandi“ der katholischen Kirche des lateinischen Ritus. Das
vom heiligen Pius V. promulgierte und vom seligen Johannes XXIII. neu herausgegebene Römische Messbuch
hat hingegen als außerordentliche Ausdrucksform derselben „Lex orandi“ der Kirche zu gelten, und aufgrund
seines verehrungswürdigen und alten Gebrauchs soll es sich der gebotenen Ehre erfreuen.
Diese zwei Ausdrucksformen
der „Lex orandi“ der Kirche werden aber keineswegs zu einer Spaltung der „Lex credendi“ der Kirche führen,
denn sie sind zwei Anwendungsformen des einen Römischen Ritus.
Demgemäß ist es erlaubt, das Meßopfer
nach der vom seligen Johannes XXIII. promulgierten und niemals abgeschafften Editio typica des Römischen
Meßbuchs als außerordentliche Form der Liturgie der Kirche zu feiern. Die von den vorangegangenen Dokumenten
„Quattuor abhinc annos“ und „Ecclesia Dei“ für den Gebrauch dieses Messbuchs aufgestellten Bedingungen
aber werden wie folgt ersetzt:
Einzelne Bestimmungen
Art. 2. In Messen, die ohne Volk gefeiert werden,
kann jeder katholische Priester des lateinischen Ritus – sei er Weltpriester oder Ordenspriester – entweder
das vom seligen Papst Johannes XXIII. im Jahr 1962 herausgegebene Römische Messbuch gebrauchen oder das
von Papst Paul VI. im Jahr 1970 promulgierte, und zwar an jedem Tag mit Ausnahme des Triduum Sacrum.
Für eine solche Feier nach dem einen oder dem anderen Meßbuch benötigt der Priester keine Erlaubnis,
weder vom Apostolischen Stuhl noch von seinem Ordinarius.
Art. 3. Wenn Gemeinschaften der Institute des
geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens – seien sie päpstlichen oder diözesanen
Rechts – es wünschen, bei der Konvents- bzw. „Kommunitäts“-Messe im eigenen Oratorium die Feier der
heiligen Messe nach der Ausgabe des Römischen Messbuchs zu halten, die im Jahr 1962 promulgiert wurde,
ist ihnen dies erlaubt.
Wenn eine einzelne Gemeinschaft oder ein ganzes Institut beziehungsweise eine
ganze Gesellschaft solche Feiern oft, auf Dauer oder ständig begehen will, ist es Sache der höheren
Oberen, nach der Norm des Rechts und gemäß der Gesetze und Partikularstatuten zu entscheiden.
Art.
4. Zu den Feiern der heiligen Messe, von denen oben in Art. 2 gehandelt wurde, können entsprechend dem
Recht auch Christgläubige zugelassen werden, die aus eigenem Antrieb darum bitten.
Art. 5 § 1. In Pfarreien,
wo eine Gruppe von Gläubigen, die der früheren Liturgie anhängen, dauerhaft existiert, hat der Pfarrer
deren Bitten, die heilige Messe nach dem im Jahr 1962 herausgegebenen Römischen Meßbuch zu feiern, bereitwillig
aufzunehmen. Er selbst hat darauf zu achten, daß das Wohl dieser Gläubigen harmonisch in Einklang gebracht
wird mit der ordentlichen Hirtensorge für die Pfarrei, unter der Leitung des Bischofs nach der Norm des
Canon 392, wobei Zwietracht zu vermeiden und die Einheit der ganzen Kirche zu fördern ist.
§ 2. Die
Feier nach dem Meßbuch des seligen Johannes XXIII. kann an den Werktagen stattfinden; an Sonntagen und
Festen kann indes ebenfalls eine Feier dieser Art stattfinden.
§ 3. Gläubigen oder Priestern, die darum
bitten, hat der Pfarrer auch zu besonderen Gelegenheiten Feiern in dieser außerordentlichen Form zu gestatten,
so zum Beispiel bei der Trauung, bei der Begräbnisfeier oder bei situationsbedingten Feiern, wie etwa
Wallfahrten.
§ 4. Priester, die das Meßbuch des seligen Johannes XXIII. gebrauchen, müssen geeignet
und dürfen nicht von Rechts wegen gehindert sein.
§ 5. In Kirchen, die weder Pfarr- noch Konventskirchen
sind, ist es Sache des Kirchenrektors, eine Erlaubnis bezüglich des oben Genannten zu erteilen.
Art.
6. In Messen, die nach dem Meßbuch des seligen Johannes XXIII. zusammen mit dem Volk gefeiert werden,
können die Lesungen auch in der Volkssprache verkündet werden, unter Gebrauch der vom Apostolischen
Stuhl rekognoszierten Ausgaben.
Art. 7. Wo irgendeine Gruppe von Laien durch den Pfarrer nicht erhalten
sollte, worum sie nach Art. 5 § 1 bittet, hat sie den Diözesanbischof davon in Kenntnis zu setzen. Der
Bischof wird nachdrücklich ersucht, ihrem Wunsch zu entsprechen. Wenn er für eine Feier dieser Art nicht
sorgen kann, ist die Sache der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ mitzuteilen.
Art. 8. Ein Bischof,
der für Bitten dieser Art seitens der christgläubigen Laien Sorge tragen möchte, aber aus verschiedenen
Gründen daran gehindert wird, kann die Sache der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ berichten, die
ihm Rat und Hilfe zu geben hat.
Art 9 § 1. Der Pfarrer kann – nachdem er alles wohl abgewogen hat –
auch die Erlaubnis geben, daß bei der Spendung der Sakramente der Taufe, der Ehe, der Buße und der Krankensalbung
das ältere Rituale verwendet wird, wenn das Heil der Seelen dies nahe legt.
§ 2. Den Bischöfen ist
die Vollmacht gegeben, das Sakrament der Firmung nach dem alten Pontificale Romanum zu feiern, wenn das
Heil der Seelen dies nahe legt.
§ 3. Die geweihten Kleriker haben das Recht, auch das Römische Brevier
zu gebrauchen, das vom seligen Johannes XXIII. im Jahr 1962 promulgiert wurde.
Art. 10. Der Ortsordinarius
hat das Recht, wenn er es für ratsam hält, eine Personalpfarrei nach Norm des Canon 518 für die Feiern
nach der älteren Form des römischen Ritus zu errichten oder einen Rektor beziehungsweise Kaplan zu ernennen,
entsprechend dem Recht.
Art. 11. Die Päpstliche
Kommission „Ecclesia Dei“, die von Johannes Paul II. im Jahr 1988 errichtet wurde (5), fährt fort mit
der Erfüllung ihrer Aufgabe. Diese Kommission soll die Form, die Amtsaufgaben und die Handlungsnormen
erhalten, mit denen der Papst sie ausstatten will.
Art. 12. Dieselbe Kommission wird über die Vollmachten
hinaus, derer sie sich bereits erfreut, die Autorität des Heiligen Stuhls ausüben, indem sie über die
Beachtung und Anwendung dieser Anordnungen wacht.
Alles aber, was von Uns durch dieses als Motu Proprio
erlassene Apostolische Schreiben beschlossen wurde, ist – so bestimmen Wir – gültig und rechtskräftig
und vom 14. September dieses Jahres, dem Fest der Kreuzerhöhung, an zu befolgen, ungeachtet jeder anderen
gegenteiligen Anordnung.
Gegeben zu Rom, bei Sankt Peter, am 7. Juli, im Jahr des Herrn 2007, dem dritten
Jahr Unseres Pontifikats.
Anmerkungen: 1) Institutio Generalis Missalis Romani, Editio Tertia, 2002,
Nr. 397. 2) Papst Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Vicesimus quintus annus vom 4. Dezember 1988,
Nr. 3: AAS 81 (1989) 899. 3) Ebd. 4) Hl. Papst Piux X., Apostolisches Schreiben „Motu Proprio“ Abhinc
duos annos vom 23. Oktober 1913: AAS 5 (1913) 449-450; vgl. PAPST Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben
Vicesimus quintus annus, Nr. 3: AAS 81 (1989) 899. 5) Vgl. Papst Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben
„Motu Proprio“ Ecclesia Dei adflicta vom 2. Juli 1988, Nr. 6: AAS 80 (1988) 1498.
Email-Adressen der Empfänger
208 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#209 Gotthard 21:23:53 | Donnerstag, 12. Juli 2007
gehindert § 4. Priester, die das Meßbuch des seligen Johannes XXIII. gebrauchen, müssen geeignet und
dürfen nicht von Rechts wegen gehindert sein. Damit sind alle Priester der Pius-Hanseln an der rechtmäßigen
Zelebration gehindert – da sie suspendiert sind – bzw von Rechts wegen gehindert.
Ich bin sehr glücklich, daß die FSSPX dank ihres Gründers die Messe aller Zeiten, die Messe unserer
Vorfahren gerettet hat. Und wie wunderbar ist es doch, daß laut MP auch die Sakramentenspendung in der
überkommenen Form erhalten geblieben ist. Dank sei Erzbischof Lefebvre, an dessen Heiligkeit für alle,
die ihn kannten, kein Zweifel besteht. Und Dank sei dem Heiligen Vater Benedikt XVI., der in einem mutigen,
kraftvollen Akt die Messe aller Zeiten und die Sakramentenspendung in der überkommenen Form wieder in
ihr Recht eingesetzt hat! Vor seinem Bild, das neben dem des Erzbischofs (naja, richtiger ist, daß das
Bild des Erzbischofs neben seinem steht) einen Ehrenplatz in unserem Wohnzimmer hat, wird immer ein Blumenstrauß
stehen. Danke.
#206 landorganist 10:52:55 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Zumindest hat er versucht, die Bischofsweihe per Unterschriftenaktion zu bekommen. Mit Verlaub, der Herr
ist nicht mehr als ein die Behörden beschäftigender antisemitischer Hochstapler und Prozesshansel. Ein
Blick auf seine HP reicht doch. Mit dem Blödsinn, nonno, hat dankenswerterweise mal etwas davon zitiert,
entlarvt sich dieser Mensch doch selber.
@sozialkatholisch Besser kann man es nicht ausdrücken – aber jetzt eine dumme Nebenfrage: Hat Pater Lingen
probiert, seine Sakramente nur denen zu spenden, die ihm kiloweise Geld dafür geben? Quasi Privatmessenveranstalter?
Priestersein Ohne das jetzt auf P. Lingen persönlich zu beziehen ist eine gültige Weihe für einen röm/kath
Priester unumgänglich. Das Priestersein ist aber nicht nur geweiht durch die Gegend laufen, sondern auch
sich um die Schäfchen innerhalb und außerhalb der Herde zu kümmern. Priestersein heißt gültig und
kostenlos die Sakramente zu spenden und auch eine gewisse Vorbildfunktion im Glaubensleben zu übernehmen.
Priestersein heiß auch nicht auf einer höheren Stufe als der Rest der Gläubigen zu stehen sondern darin
den Gläubigen bei dem Erklimmen der Glaubensleiter zu helfen.
#202 Pater Lingen 12:29:35 | Dienstag, 10. Juli 2007
cannabisdomine (der mit dem Hundepriester) Hier mal die Logik von cannabisdomine: Lingen ist kein geweihter
Pfarrer. Er ist Laie. Seine Weihe mag – unter Umständen – gültig sein. Noch Fragen? Aber keine Sorge:
Diese Totalrebellion gegen jede Logik ist Existenznotwendig für jeden V2ler.
Ad Stöhr Beweisen Sie mir das Gegenteil. Die „Beweise“, die Herr Lingen auf seinen Internetseiten vorlegt,
reichen nicht aus, um ihn römisch-katholisch zu nennen. Er ist Sedisvakantist, was seine mannigfaltigen
Aussagen, Prozesse etc. beweisen. Mit römisch-katholisch hat das nichts zu tun. Er ist schon eine eigenartige
Type, eben „der Letzte seiner Art“.
Lingen ist kein „geweihter Pfarrer“. Er ist Laie, seines Zeichens Sedisvakantist. Seine Weihe mag – unter
Umständen – gültig sein, aber er darf nicht den Anspruch erheben, römisch-katholisch zu sein. ER ist
keinesfalls römisch-katholisch und kann nicht für die römisch-katholische Kirche sprechen. Genausowenig
wie mein Hund, den ich durch das Internet zum Priester habe weihen lassen.
THE MOTU MASS: BENEFITS AND DANGERS – PREDIGT VON FATHER CEKADA The Motu Mass: Benefits and Dangers Predigt
von H. H. Pater Anthony Cekada vom vergangenen Sonntag, dem 8. Juli 2007 in englischer Sprache, in der
er auf die Vorteile und Gefahren der Motu Messe eingeht. Die Predigt ist zu hören unter: www.sgg.org/…t/sermons/070708.mp3www.kreuz.net/
@Kasperschüler Wenn Sie meine Antwort verstanden und Sie nicht als Scherz interpretiert hätten, wären
Sie vielleicht in der Lage, diese zu verstehen. Ich schreibe dazu nichts mehr weiter, da es etwas mehr
braucht, mich aus der Reserve zu locken.
@Sentimel …aus diesem Grund verzeihe ich Ihnen ihre unflätige Antwort Noch mehr Witze auf Lager…?
(Was soll denn an meiner Antwort „unflätig“ gewesen sein?)
@Kasperschüler Seien sie froh, daß ich kein geweihter Pfarrer bin, wie unser Lingen hier! Sonst könnte
ich mit schwarzer Kunst etwas in ihrem Leben bewegen! Aber seien sie beruhigt – ich glaube an das einzig
wahre: An die Liebe! Und wie sie uns verbindet. Allein aus diesem Grund verzeihe ich Ihnen ihre unflätige
Antwort.
doppelgefühl na ja, einerseits ist man froh anderseits hätte ich von diesem Motu Proprio mehr erwartet.
Vor allem hätte sich der Papst mehr für das Thema widmen sollen bezüglich des widerrechtlichen Verbots
der gesamten tridentienischen Liturgie und weiter hätte Er auch erwähnen sollen, dass die altglaubigen
Priester und Laien aber der alte Liturgie selbst und damit der gesamte eigentliche katholische Geist in
den letzten vier Jahrzehnten eine ungeheuerliche Ungerechtigkeiten in Form von diversen Verboten und indirekte
Verfolgungen erlitten haben. Und dafür wäre eine kleine Entschuldigung von Seiten der HL. Stuhl wohl
angebracht. Stattdessen haben wir hier wieder einen Rechtbeugungsversuch des missgelungenen Liturgiereform.
Aber was soll’s, die Zeit wird noch kommen, wo der gesamte modernistische Freimaurerfreund-Episkopat zähneknirschend
zugeben wird, dass die ganze Liturgiereform reif für den Papierkorb ist.
Lingen schon wieder. Zur Anmerkung gebracht: Auf seiner Internetpräsenz schreibt er heute: „„09.07.2007
Heute traf in der Sache „Judenseife“ die erste Antwort seitens der OMF-„brd“ hier ein, u.z. von der SA
Berlin. Zunächst zur Erinnerung: Am 25.06.2007 hatte ich an 48 Stellen der OMF-„brd“ eine Strafanzeige
per Fax geschickt gegen folgende Personen / Gruppen wegen Volksverhetzung: – Museum Auschwitz-Birkenau,
Polen, und Internationaler Gerichtshof, Den Haag, wegen Behauptung der Judenseife; – Bundeszentrale für
politische Bildung, Bonn, und Wolfgang Benz, Berlin, wegen Leugnung der Judenseife; – Andreas Laun, Salzburg,
wegen seiner schriftlichen Erklärung: „Das Verbrechen an den Juden war ungeheuerlich, und es ist unerheblich,
wie sie umgebracht wurden und ebenso, ob wir genaue Zahlen wissen.“ Hier also die Antwort der SA Berlin:
–------------------------------------------------------------------------------- Staatsanwaltschaft Berlin
81 Js 1834/07 Dez.: 114 Berlin, 03.07.2007 Sehr geehrter Herr Lingen, das auf Ihre erstattete Strafanzeige
vom 25. Juni 2007 gegen das Museum Auschwitz-Birkenau u.a. wegen Volksverhetzung eingeleitete Ermittlungsverfahren
liegen keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für eine Straftat vor. Ich habe das Verfahren
daher eingestellt (§ 170 Absatz 2 der Strafprozessordnung). Etwaige zivilrechtliche Ansprüche werden
durch diesen Bescheid nicht berührt. Hochachtungsvoll Pützhoven Staatsanwalt [keine Unterschrift!] Beglaubigt
Denkmann Justizangestellte““ …
@Pater Lingen, Sentinel Platte Polemik (= „ignorantia affectata“) bringt uns nicht weiter. Das scheint
mir aber – cum grano salis – für Sie beide zu gelten…!
@Pater Lingen Weil HvO aber keine Ahnung hat und auch keine Ahnung haben will (ignorantia affectata),
nimmt er dies zum Anlass, um mich vollkommen unberechtigt als „seichten Geist“ zu titulieren. Nur weil
sie ein wenig Latein abtippen können, sind sie kein tiefer Geist. Aber manche ihrer Äußerungen hier
lassen durchaus den Schluß zu, daß sie einen seichten Geist besitzen. Nehmen Sie es mir bitte nicht
krumm, obwohl sie manches Mal richtige Aussagen treffen (ich weiß nicht, wie sie diese per copy/paste
hierher kriegen), verzetteln sie sich, weil sie hier zu viele Gegner haben. Bleiben sie freundlich, lassen
sie ihr Latein und reden sie Klartext. Aber kommen sie nicht mit so dreißigfach ineinander verschachtelten
Sätze wie auf ihrer Internetpräsenz. Diesen Wortgetümen kann einfach niemand folgen. Und jetzt bitte
daß, was sie eben geschrieben haben, noch einmal im Klartext, damit es auch ein Vollidiot verstehen kann!
[Sentinel bekennender Vollidiot ist.]
„HeinrichvonOfterdingen“, von der Sehnsucht getrieben, dass die katholische Kirche endlich von den Pforten
der Hölle überwunden wird, schnappt wieder einmal verzweifelt nach einem imaginären Strohhalm. Tja,
hätte er sich mal informiert, bevor er sich mal wieder der Lächerlichkeit preisgibt. Also: Eine Google-Suche
hätte sofort zur Erkenntnis geführt, dass ich eine Pius-Broschüre zitiere. Weil HvO aber keine Ahnung
hat und auch keine Ahnung haben will (ignorantia affectata), nimmt er dies zum Anlass, um mich vollkommen
unberechtigt als „seichten Geist“ zu titulieren. Der Schuss ging mal wieder objektiv nach hinten los.
Aber die Feinde der Kirche haben sich so auf ihre ignorantia affectata eingeschworen, dass sie sich zu
Lebzeiten von der Realität nicht mehr beeindrucken lassen. Mag HvOs höchstpeinliche Schlappe allen zur
Mahnung gereichen, nicht ebenfalls den Weg der ignorantia affectata zu gehen.
@Heinrich von Ofterdingen „Pater“ Lingen meint wohl: Gérard Mura „Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre,
Theologische Untersuchung der Rechtmäßigkeit“, Zaitzkofen, 1992. An diesem Buch haben sich schon andere
die Zähne ausgebissen: Johannes Rothkranz: Die Sedisvakanzthese widerlegt? Antwort auf eine untaugliche
Kritik von P. Gérard Mura. Anton Schmid, Durach 1999 Die Broschüre von Rothkranz bezieht sich meines
Wissens nicht auf die o.g. Monographie von P. Mura, sondern auf eine von demselben verfaßte, 1998 in
einer FSSPX-Zeitschrift erschienene Kritik an dem Rothkranzschen Werk zur Konzilserklärung über die
Religionsfreiheit, Dignitatis Humanae…
@Heinrich von und zu und überhaupt ich habe wirklich nichts gegen Sie, auch wenn Sie sich hier öfters
etwas flegelhaft benehmen. Sehen sie, ich auch nicht, aus den gleichen Gründen!
@Heinrich von und zu und überhaupt Ich mag den Pater genauso wenig wie Sie! Und inwieweit ich die FSSPX
nicht ausstehen kann, ist allein meine Sache! Aber ich finde es schön, daß Sie sich von ihrem Olymp
herab begeben, um mit Jemanden wie Mir zu sprechen. Dies zeigt zumindest, daß sie der Wahrheit immerhin
aufgeschlossen sind. Der Pater hat mit seinen Formulierungen ausnahmsweise einmal Recht. Und wenn Sie
dies stört, streiten Sie mit ihm, aber nicht mit mir! Nur weil sie vermeintlich den Glauben hegen, ich
wäre das leichtere Ziel.
@Sentinel / Die authentische katholische Lehre Sentinels Interesse an der katholischen Religion ist sehr
lobenswert. Man sollte die katholische Lehre, wie sie die Kirche lehrt, aber auch genau kennen, und nicht
irgendwelche irrigen und modernistischen Theorien. Aus diesem Grund hat auch der jetzige Papst die authentische
katholische Lehre im Katechismus der Katholischen Kirche auch als Frage-Antwort-Kompendium herausgegeben.
Die Kenntnis der katholischen Lehre ist für einen Katholiken verpflichtend, um das ewige Seelenheil sicher
zu erlangen.
Lieber Sentinel, stimmt, ich muss Ihnen nicht antworten. Spricht ja auch für sich, wie Sie nun rumeiern,
in Ihrem Hass auf die Priesterbruderschaft so halb verbrüdert mit dem „Pater“ Lingen.
@Heinrich von und zu und überhaupt Das Sie weder in der Lage sind Satire, noch Sarkasmus oder Zynismus
zu erkennen, läßt sie im Moment reichlich doof aussehen. Sie sollten etwas dagegen machen: Ein wenig
intelligenter Posten wäre schon einmal ein Anfang. Das ich mit Pater Lingen absolut nicht einer Meinung
bin, seine Formulierungen in diesem Falle aber leider treffend sind, entbehrt hier nicht einer gewissen
Ironie. Ich schrieb schon an anderer Stelle, das MP ist der Sargnagel der von Ihnen so verehrten FSSPX.
Und nun, wo es sogar ein noch schlimmerer Traditionalist als Sie, als Tatsache anerkennt, daß die FSSPX
untergehen wird, laufen sie Amok. Was für ein Katholiban sind Sie, daß Sie sich nicht einmal in diesen
5 Minunten treu bleiben können? Sie müssen mir nicht antworten! Aber über ihren Kommentar amüsierte
ich mich genauso wie über den des Herrn Paters.
Lieber Ansbach Dragoner dem kann ich nur vollinhaltlich zustimmen. Ich singe übrigens mit meinen Kindern
gern das Lied von selbigen Dragonern. Vor dem Preußenkönig werden sie natürlich bei der Gelegenheit
gewarnt!
Pater Lingens Website Kirchenlehre sorgt in genialer Weise für Unterhaltung und Kurzweil. Hab eine Zeit
drin gelesen – Genial. Man liest von „Satansdienern“ „Ketzern“ von „Häretikern“ „V2 Sektierer“ Vor allem
die Briefwechsel mit Laun und Josef „Sepp“ Spindelböck (dem bösen Sepp) sind genial Die Einstellung
zur Zeitgeschichte stimmt mich etwas traurig und bedenklich. Die Einstellung zur katholischen Kirche und
zum Papst Benedikt (und wie dieser dort tituliert wird) ist eigentlich eine Frechheit aber da ich überzeugt
bin dass der Pater selbst glaubt was er von sich gibt und nicht wider besseres Wissen sündigt sollte
man verzeihen und sich über satirische Kurzweil freuen. Herr Lingen Ihre Meinung sei ihnen unbenommen,
aber dass die nicht vom hl Geist getrieben werden zeigt auch wie man mit seinen Meinungsgegnern umgeht
und diese bezeichnet. Wer in der Wahrheit ist hat auch gegen seine Gegner einen Grundrespekt.
„Pater“ Lingen at his best! „Man kann … nachweisen, dass Lefebvre nie exkommuniziert war, und daher
auch niemand sonst.“ Diese radikale Lüge wurde von einem „Gerald Murray“ aufgestellt und widerrufen,
und die Pius-Leute kolportieren diesen Müll ansonsten wie besessen. „Pater“ Lingen meint wohl: Gérard
Mura „Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre, Theologische Untersuchung der Rechtmäßigkeit“, Zaitzkofen,
1992. An diesem Buch haben sich schon andere die Zähne ausgebissen: Johannes Rothkranz: Die Sedisvakanzthese
widerlegt? Antwort auf eine untaugliche Kritik von P. Gérard Mura. Anton Schmid, Durach 1999 Dass ein
so seichter Geist wie „Pater“ Lingen noch nicht einmal den Namen des Autors zusammenbringt, spricht Bände!
Oder wen haben Sie gemeint, lieber „Pater“?
@Pater Lingen Aber keine Sorge: Diese Totalrebellion gegen die Logik ist eben typisch, ja absolut lebensnotwendig
für V2. Logik und V2 schließen sich radikal aus. *Laut Beifall klatscht* Sehr richtig, Herr Pater! Und
die Pius-Leute sind nur V2-Außendienstmitarbeiter, stets „una cum“. Mit welch ungeheuerlichen Blasphemien
schon Lf. himself um sich warf, ist zigmal dargelegt worden und kann jeder in der Literatur nachlesen,
die von den Pius-Leuten höchstselbst eifrigst verbreitet wird. *Laut Beifall klatscht* Sehr richtig,
Herr Pater! Der Pius-Laden dient nur dazu, möglichst jeden, der den Satansbraten gerochen hat, dennoch
bei der Stange zu halten. *laut Beifall klatscht* Sehr richtig, Herr Pater! Dieses Ziel – das muss man
neidlos anerkennen – hat der Pius-Laden auch mit bombastischem Erfolg erreicht. Dass der Laden ein pure
Illusion ist, wenn es um die Bewahrung der katholischen Tradition geht, war auch jederzeit jedem sofort
erkenntlich – er musste allerdings die Wahrheit sehen wollen. *laut Beifall klatscht* Sehr richtig, Herr
Pater! Weise und schlau erkannt, daß die Häretiker bei der FSSPX sitzen und nicht in der RKK. Für soviel
Weisheit sollte man ihren Pater-Titel wirklich einmal 2 Minuten anerkennen – was ich hiermit tue.
@litterae Unerläßlich für den Fortbestand der sakramentalen Kirche sind die Bischöfe und nciht der
Papst. Von den orthodoxen Bischöfen halte auch ich nicht viel, doch immerhin sind die Weihen dort jedenfalls
in Ordnung.
Burguros Danken wir also Gott dür diesen Termin: 07.07.07. Wer kennt sich mit Zahlenmystik aus? Worauf
deutet diese dreifache Sieben? Drei x sieben = 21 = ist die Zahl der Vollkommenheiten (Weisheit 7,22-23):
Lob der Weisheit Denn in ihr ist ein Geist: verständig, heilig, einzig in seiner Art und vielfältig,
fein, leicht, beweglich, durchdringend, unbefleckt, klar, unverletzlich, das Gute liebend, scharf, unhemmbar,
wohltätig, menschenfreundlich, beständig, alles überschauend und alle Geister durchdringend, die denkenden,
reinen und feinsten Wesen“. Die Quersumme = 3; Drei steht über dem Gegensatz der Zwei. In Verbindung
mit Vier ergibt die Drei wieder Sieben: die kosmische Strukturzahl, die sieben Säulen der Weisheit, das
Buch mit Sieben Siegeln, sieben Posaunen, die Sieben als Zahl der Volkommenheit und Produkt aus Drei (Trinität)
und Vier (materielle Ordnungszahl): 1+2+3+4 ergibt 10, die alles umfassende Einheitszahl.
#169 Pater Lingen 14:41:08 | Sonntag, 8. Juli 2007
„Man kann … nachweisen, daß Lefebvre nie exkommuniziert war, und daher auch niemand sonst.“ Diese radikale
Lüge wurde von einem „Gerald Murray“ aufgestellt und widerrufen, und die Pius-Leute kolportieren diesen
Müll ansonsten wie besessen. Kaum ist das MP aber raus, möchte Fellay die „Rücknahme des Dekretes der
Exkommunikation, das immer noch gegen ihre Bischöfe erlassen ist“. Was denn nun? Aber keine Sorge: Diese
Totalrebellion gegen die Logik ist eben typisch, ja absolut lebensnotwendig für V2. Logik und V2 schließen
sich radikal aus. Und die Pius-Leute sind nur V2-Außendienstmitarbeiter, stets „una cum“. Mit welch ungeheuerlichen
Blasphemien schon Lf. himself um sich warf, ist zigmal dargelegt worden und kann jeder in der Literatur
nachlesen, die von den Pius-Leuten höchstselbst eifrigst verbreitet wird. Der Pius-Laden dient nur dazu,
möglichst jeden, der den Satansbraten gerochen hat, dennoch bei der Stange zu halten. Dieses Ziel – das
muss man neidlos anerkennen – hat der Pius-Laden auch mit bombastischem Erfolg erreicht. Dass der Laden
ein pure Illusion ist, wenn es um die Bewahrung der katholischen Tradition geht, war auch jederzeit jedem
sofort erkenntlich – er musste allerdings die Wahrheit sehen wollen. Und genau daran hapert es. Aber bald
wird sich niemand mehr vor der Wahrheit verschließen können.
gezogener Hut Ich ziehe meinen Hut vor dem „Ministranten“, der sonst gegen die Bruderschaft eiferte und
nun versöhnlichere Töne anschlägt, obwohl eine solche Änderung der Haltung ganz gewiß nicht leicht
fällt.
@Artois Die betrifft z.B. die Weihen die Bf. Lefebvre erteilt hat, Ach ja, Bischof Lefebvre. Na gut, dass
es den gab. Er ist der Retter des kath. Glaubens. Aber leider halt kein Papst. Zweifellos gültig ist
auch der gesamte ost-kirchliche Episkopat Meinen Sie damit die orthodoxe Kirche? Die ist aber nicht römisch-
katholisch.
Lieber HeinrichderZweite, ich habe auch Ihnen unterstellt, dass Sie die Persiflage verstehen. Punktum:
Jeder von uns Tastenakrobaten müsste doch jetzt wissen, dass beide Mess-Formen ihre Richtigkeit haben.
Dies schreibe ich seit Jahren, doch die Masse meint: Schwarz oder Weiß, bunt kennt Gott nicht. Liebe
Grüße, Horst.
@literae Die kath. Kirche kann schon deshalb nicht ausgestorben sein, weil eine hinreichend große Anzahl
vom gültig geweihten Bischöfen diese Weihe auch im „außerordentichen“ Ritus weitergegeben haben. Die
betrifft z.B. die Weihen die Bf. Lefebvre erteilt hat, abe auch andere Weihen. Zweifellos gültig ist
auch der gesamte ost-kirchliche Episkopat. Daß der Papst kein Bischof ist, das ist nicht ausgeschlossen
und nicht von vornherein von der Hand zu weisen. Zumindest ist er kein Hirte, sondern ein Wolf – trotz
motu pipapo.
Lieber litterae sunt divitiae, ist so nicht zutreffend, wie Sie das unterstellen. Ich hatte vor langer
Zeit mal einen diesbezüglichen Zeitungsartikel aufmerksam gelesen. Deshalb kam mir einiges von dem was
Herr Metzker schrieb „spanisch“ vor. Da ich den Zeitungsartikel nicht aufgehoben hatte, suchte ich im
Internet. So macht man das heute!
Lieber Herr Metzker, nicht einmal hier liegen Sie richtig. de.wikipedia.org/wiki/Weizenbier Uninformiert
ein wenig rumschwafeln ist offenbar Ihre Leidenschaft, nicht nur in Dingen, die die Kirche und den Glauben
betreffen.
@Stöhr Zweifelsfrei bewiesen ist, dass die Neo-„Bischofsweihe“ ungültig ist. Also jeder, der von einem
solchen Pseudobischof „geweiht“ worden ist, der ist kein Priester. Wenn dem so wäre, wie Sie sagen, wäre
der Klerus der kath. Kirche bereits ausgestorben, da doch wohl heute keine Bischöfe mehr existieren,
die noch vor dem VII bereits die Bischofsweihe erhalten hätten. Der Papst wäre demzufolge auch kein
Bischof. Das ist einfach absurd, was Sie hier schreiben.
Privatmessen nie verboten! Athanasius 1957 schrieb. Das ist das Revolutionäre an sich. Privatmessen waren
seit Anfang der 70er verboten. Nun sind diese wieder zugelassen und haben den ihnen zustehenden Stellenwert
zurückerhalten. Das stimmt so nicht. Privatmessen sind nie verboten worden. Laut CIC hat jeder Priester
das Recht, privat zu zelebrieren, wenn er nicht eine Verpflichtung zur Messfeier mit der Gemeinde hat.
Auch steht es jedem Priester frei, anstelle der Konzelebration privat zu zelebrieren. Das neue Kirchenrecht
von 1983 hat die Möglichkeiten zur Privatmesse sogar ausgedehnt! Waren früher Privatmessen nur mit Teilnahme
eines Ministranten oder sonst einer Person, die die Antworten gab, erlaubt (auch nach altem Recht gab
es jedoch Ausnahmen davon), darf gemäss CIC 1983 der Priester selbst ohne Teilnahme eines Gläubigen
zelebrieren, wenn ein „gerechter und vernünftiger Grund“ vorliegt. Ob dieser vorliegt, kann jedoch der
Zelebrant beurteilen.
Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, liebe Tastenvirtuosen: Jetzt haben wir die Vielfalt des Bieres!
Und das ist gut so. Die meist getrunkene Biersorte ist das Helle oder Lagerbier, weltweit Nr. 1. Es liegt
erst einmal eingeschänkt ruhig im Glas, ist auch aus der Dose genießbar, und macht von Glas zu Glas,
von Dose zu Dose müder und zufriedener, bis hin zur Schläfrigkeit. Man kennt die Sorte schon seit mindestens
8.000 Jahren. Dann wurde das einfache Lagerbier im heutigen Böhmen Tschechiens reformiert, in dem man
es herber, und damit auch derber produzierte. Zumindest in Mitteleuropa und in geistigen Lifestyleregionen
war und ist es sehr beliebt. Dann kam man im heutigen Bayern auf die Idee, statt Gerste, Weizen zu verwenden,
und es entstand ein schäumendes derbes Bier, das Weißbier oder Weizen genannt wird. Wer den Umgang mit
dieser Biersorte nicht kennt, wird beim ersten und zweiten Mal, kein Glas füllen können. Gleich Glaubenskriegen
gibt es Stammtische die sich; „Weizenbuben, Lagerzunft oder Pilskönige, nennen. Eines aber ist allen
gleich, ein zuviel macht den Rausch. Vielleicht sind wir in der Lage, nachdem die Zelebrationsformen gleichgestellt
sind, wieder über Inhalte des Glaubens zu sprechen, statt über Zelebration zum täglichen Kater. In
der Liebe des Herrn grüßt Euch Horst Metzker
Verdächtiges Siebener Spiel der 7.7.7. ist ein wunderbares Datum, der 7.7.7. ist ganz bewußt gewählt.
Nach dem 7.7.7. hat der Papst nämlich Sommerpause und kann sich die ersten Reaktionen aus der Distanz
ansehen und warten bis Wogen sich einwenig geglättet haben. Dieses Siebener-Spiel ist doch hoffentlich
kein Nachweis für esoterische Einflüsse. Nein aber auch. Es gibt doch schon sieben Sakramente und sieben
Weltmeere und die böse Sieben.
Jetzt in die Messen gehen die Woche hat 7 Tage – und jeder Tag hier auf Erden soll ein Tag des Herrn sein
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: das beste, was es überhaupt gibt, gibt’s vollkommen
kostenlos.
Jetzt Anträge stellen! Es kommt doch nicht auf die Privatmessen an! Jeder Pfarrer hat Bitten seiner Gläubigen
nach der Messe bereitwillig aufzunehmen. Werden die Bitten nicht gehört, können sie sich den Diözesanbischof
wenden, der nachdrücklich ersucht wird, ihren Bitten zu entsprechen. Kann er für die erbetene Messfeier
nicht sorgen, muss er nach Rom berichten. Also: Nicht auf Privatmessen setzen . Jetzt überall offiziell
den Pfarrer „bitten“ und die Bitten dann konsequent weiterverfolgen, damit nicht in drei Jahren behauptet
werden kann, es bestehe kein Bedarf nach der Messe. Und dann die eingerichtete Messe auch besuchen o^/
Danke, Heiliger Vater! :(3
@ichthys’s / Priester, die nicht in den Pfarren arbeiten Sie reden von der Kirche und von ihren Priestern,
die man nicht in der Pfarrseelsorge findet, obwohl Sie wenig über die Kirche und den Priesterstand Kenntnis
haben. Es gibt auch kontemplative Orden und Klöster, die geschlossene Gemeinschaften sind und die die
Pfarrseelsorge erst gar nicht zur Aufgabe haben. Des weiteren gibt es auch andere Kirchenämter, die mit
Priestern besetzt sind, und die mit den Pfarren nichts zu tun haben, die Dozenten und die Kirchenverwalter.
Und gerade in diesen Leitungs- und Ausbildungsämtern sind gute Priester notwendig.
Privatmessen Priester, die nicht in der Seelsorge stehen, und mit ihrer Gemeinde (meist ihreN GemeindeN)
täglich (außer vielleicht am freien Montag) Messe feiern, sind wirklich nicht zahlreich. Oft sind es
dann auch noch solche, die aufgrund mangelnder Kommunikationsfähigkeit sich in den Gemeinden schwer tun
würden – ich meine jetzt nicht bei der Messzelebration, sondern als Beichtvater, beim Haus- und Krankenbesuch,
im Bemühen, die verschiedenen Richtungen, Anliegen und Ideen der Gläubigen zum Katholischen hin zu kanalisieren
(und damit auch in den Räten und Gremien, die es nun mal gibt, obs den Schreibern hier paßt oder nicht).
Wenn das dann praktisch ausschließlich die Priester sind, die den Ritus von 1962 feiern, ist diesem damit
nicht unbedingt ein guter Dienst erwiesen.
@RJH / Die Priester der Kirche Es gibt ja nicht nur Priester in den Pfarren und in den Seelsorgekirchen.
Die Kirche hat Priester auch in anderen Ämtern und Funktionen.
@athanasius1957: Nur eine Meßintention Wie kommen Sie denn darauf, daß das zeitlich überhaupt möglich
wäre? Wenn der Priester sowieso täglich in den Gottesdienstplan eingespannt ist, wird er kaum noch die
Möglichkeit haben viel Privatmessen zu halten.
@Athanasius1957 / Meßstipendien Laut den Vorschriften der Kirche muß ein Priester für jedes Meßstipendium,
das er übernommen hat, eine eigene Messe zelebrieren. Ein Priester darf nicht als Konzelebrant eine durch
ein Meßstipendium übernommende Meßintention erfüllen.
„Privatmesse“ Das ist das Revolutionäre an sich. Privatmessen waren seit Anfang der 70er verboten. Nun
sind diese wieder zugelassen und haben den ihnen zustehenden Stellenwert zurückerhalten. Mehrere Meßintentionen
brauchen nicht mehr in toto in einer Messe memoriert werden – obschon für jede Intention ein Stipendium
zu erlegen ist. Ab Kreuzerhöhung gilt wieder: eine Intention eine Messe. Hurrrraaaaaaaaaaaaaaaaa und
Halleluja. o^/
@BossCo / Die Glaubensunterweisung und das heilige Meßopfer Die Glaubensunterweisung ist auch nicht der
Grund, weshalb die Kirche das heilige Meßopfer feiert. Diese sollte im Religions- und Katechismusunterricht
bereits stattgefunden haben.
Motu Proprio Der vollständige Glaube wird nicht vermittelt, in dem man den Menschen etwas in einer ihnen
fremden Sprache vorträgt, sondern durch das in verständlicher Sprache vorgetragene unverfälschte Wort
GOTTes.
@Sentinel Sentinel: Und genau deshalb danke ich unserem Papst für dieses MP. Endlich gibt es wieder Frieden
in der Kirche. Nein, liebe(r) S., jetzt gehen Kampf und Streit erst richtig los!!!
Zahlendeuterei der 7.7.7. ist ein wunderbares Datum, der 7.7.7. ist ganz bewußt gewählt. Nach dem 7.7.7.
hat der Papst nämlich Sommerpause und kann sich die ersten Reaktionen aus der Distanz ansehen und warten
bis Wogen sich einwenig geglättet haben.
@Burgorus: „ein nach NOM geweihter Priester ist aber auch geweiht“ Was hat der „NOM“ mit der Priesterweihe
zu tun ? Zweifelsfrei bewiesen ist, dass die Neo-„Bischofsweihe“ ungültig ist. Also jeder, der von einem
solchen Pseudobischof „geweiht“ worden ist, der ist kein Priester. [Aber auch einem gültig geweihten
V2-Priester ist die Zelebration des „alten Ritus“ selbstverständlich verboten (Sakrielg)]
@Gatte der Evelin: Einige kritische Anmerkungen. dass ein Generalangriff auf den Erlöser und seine Gläubigen
bevorsteht, in welcher das Herzstück seines geistlichen Erbes, das hl. Meßopfer, die unblütige Gegenwärtigsetzung
des Kreuzesopfers, aufs Korn genommen werden soll. Wie das? Indem man die alte Messe mit dem Modernismus
verknüpft – genau das ist ja immer das Ziel aller Maßnahmen Roms seit 1988 gewesen. Ungläubige Priester
ohne Meßintention würden „alte Messe spielen“. Damit würde die alte Messe als Gnadenmittel der Unterscheidung
der Geister zunichte gemacht – so könnte die Absicht sein. Man kann nicht generell die alte Messe als
Mittel zur Unterscheidung der Geister hinstellen, denn die meisten Priester müssen aufgrund Gehorsams
gegenüber ihrem Bischof den NOM feiern und die Gläubigen haben meist auch keine andere Möglichkeit.
Messsimulationen entsthen, wenn der Priester ungültig geweiht ist (ein nach NOM geweihter Priester ist
aber auch geweiht) oder, wie Sie sagen, wenn die rechte Intention, d.h. die Intention zu tun, wie die
Kirche tut, fehlt. Wenn diese bei der NOM-Feier bereits gefehlt hat, wird sie bei der Feier der alten
Messe auch wieder fehlen; wenn sie aber beim NOM nicht gefehlt hat, wird sie auch bei der Feier der alten
Messe nicht fehlen. Die möglichen Verunglimpfungen der alten Messe sehe ich vor allem darin, dass man
sie genauso banal feiert wie den NOM, indem man eigenmächtige Veränderungen durchführt, ein paar „gestaltete“
Einlagen, Auftritte usw. miteinbaut. Und das wäre schon traurig genug.
Große Fettnäpfe Da ist Pünktchen ist total reingetappt. Es unterschreitet nocht die Maßeinheit von
einem Kohl (= von Fett- zu Fettnäpfchen) zu waten. Pünktchen zieht offensichtlich vor, nur in Fettnäpfen
zu waten, wegen des Raumvolumens. Die Fettnäpfe müssen natürlich entsprechend groß sein…
@santo domingo 2: Ich bezog mich damit auf den vom „Gatten der Evelin“ behaupteten Angriff auf die Wahrheit
indem akatholische Laien zukünftig „erlaubt“ wird, die Hl. Messe zu simulieren. Komisch aber, dass diese
Evelin und ihr Gatte trotzdem zu den Lefebvristen halten, wo diese doch das „Motu Proprio“ in den höchsten
Tönen loben.
@Gatte der Evelin: Danke für Ihre Information. Ich möchte zuvor an ein altes Posting von möchtegern-kathole
erinnern, das ich auswendig zitiere: Warum wurde die alte Messe verweigert? „Es kommt mir so vor, als
wollte der Heilige Geist die Alte tridentinische Messe (MT) in Schutz nehmen, vor diesen Priestern, vor
diesem Wahnsinn, vor dieser Zeit. Kommt mir so vor“ (möchtegern-kathole). Und so bezogen sich bisher
alle Messverunglimpfungen auf den NOM. Die MT wäre dafür zu schade gewesen. Mit dem Moto Proprio können
nun (hoffentlich) alle guten Priester endlich die gute alte Messe feiern. Das ist das Positive. Doch der
Feind schläft nicht. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass jetzt, kurz vor der Wiederkunft Christi,
der größte Frevel auch noch geschieht: Das Ins-Lächerliche-Ziehen der TM. Es wäre auf jeden Fall die
schlimmste Rache, die sich der Feind ausdenken könnte. Rein gefühlsmäßig sehe ich in dieser „dies,
quam fecit dominus“ 7.7.7. einen bevorsthenden Kampf angekündigt, der die Geister immer stärker scheiden
wird. Zuvor dachte ich aber, nur der NOM würde sich in Richtung Antichrist-Messe entwickeln. Aber für
diese abgespeckte Mess-Version (die trotz allem eine heilige Messe ist, da sie das Opfer Christi zu vergegenwärtigen
vermag und auch andächtig gefeiert werden kann, wenn man will) ist sich wohl inzwischen schon der Teufel
zu schade. Dem Heiligen Vater unterstelle keiner diese Absichten, aber den unbewussten Satansdienern,
die die Veröffentlichung des Motu proprio bis auf diesen 7.7.7. hinausgezögert haben.
@ Daniel Stöhr Um den (postulierten) Bezug zu Crowley erkennen zu können, genügen Kenntnisse der Dogmatik
und des Katechismus? Wie soll das bitte gehen?
@Evelin – Zahlencodes wäre das ein Hinweis darauf, dass ein Generalangriff auf den Erlöser und seine
Gläubigen bevorsteht, in welcher das Herzstück seines geistlichen Erbes, das hl. Meßopfer, die unblütige
Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers, aufs Korn genommen werden soll. Wie das? Indem man die alte Messe
mit dem Modernismus verknüpft – genau das ist ja immer das Ziel aller Maßnahmen Roms seit 1988 gewesen.
Es kann kein Hinweis auf den Angriff auf den Erlöser sein, eher auf den, der sich im katholischen Mäntelchen
als dieser ausgibt. Womit Papst Benedikt XVI. automatisch zum wahren Stellvertreter Christi auf Erden
wird, indem er solche Satanisten wie die FSSPX endlich bloßgestellt werden.
@ Ansbach… Ich denke, es wäre klug, nicht unbedingt auf eine vormittagliche Sonntagsmesse in der Hauptkirche
der Pfarrei zu insistieren. Viele Pfarreien, wie auch unsere, haben noch kleinere Kirchen und Kapellen
zur regelmässigen Nutzung. Ein Gottesdienst in dieser familiären Atmosphäre hat seinen eigenen „Charme“.
Jo Theophil der Ritus müßte wieder zur normalsten Selbstverständlichkeit werden. Man sollte dies selbstbewußt
fordern, das Recht dazu hat man ja jetzt…
@ Burgorus – zu 777 – schon mal geschrieben – hier ohne Links Aleister Crawley schrieb das Buch „Liber
777“, in welcher er sich hauptsächlich mit der Kabbala befaßt. Nach der Kabbala ist 777 die Zahl für
Jesus Christus. Auch Joanne K. Rowling geht beim 7. Harry Potter Band, „Harry Potter and the Deathly Hallows“
(deutsch sinngemäß: „H.P. u. die todbringenden Heiligen“) nicht daran vorüber. Die englische Ausgabe
erscheint am 21. Juli 2007: Der 7. Band im 7. Monat des 7. Jahres: 777. Drei mal die 7 (21) ergibt nebeneinander
gereiht nochmals 777. Bezogen auf den möglichen Erscheinungstermin des Motu Proprios zur überlieferten
hl. Messe am 7. 7. 2007 – falls der Termin in Hinblick auf die Zahlen des Datums gewählt wurde (einen
liturgischen oder historischen Hintergrund für diesen Tag gibt es offenbar nicht) wäre das ein Hinweis
darauf, dass ein Generalangriff auf den Erlöser und seine Gläubigen bevorsteht, in welcher das Herzstück
seines geistlichen Erbes, das hl. Meßopfer, die unblütige Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers, aufs
Korn genommen werden soll. Wie das? Indem man die alte Messe mit dem Modernismus verknüpft – genau das
ist ja immer das Ziel aller Maßnahmen Roms seit 1988 gewesen. Ungläubige Priester ohne Meßintention
würden „alte Messe spielen“. Damit würde die alte Messe als Gnadenmittel der Unterscheidung der Geister
zunichte gemacht – so könnte die Absicht sein. Damit könnte dem Tier der geheimen Offenbarung (666)
der Weg bereitet werden. Wir werden es alle erleben. Der Gatte der Evelin
@ Ansbach… …Ihr Optimismus in Ehren, aber ich denke, dass nach den drei Jahren alles von dem tatsächlichen
Gebrauch des Alten Ritus abhängen wird. Es liegt also an jedem einzigen Gläubigen seine Symphatie dauerhaft
sonntäglich kund zu tun.
Dank an die Postings an mich. Also mal ganz allgemein Dank an die drei Postings bzgl. zusätzlichen Informationen
über Zahlenmystik, die mich bereichert haben. Es ist eigentlich gar nicht wichtig, ob 777 mehr negativ
oder positiv zu sehen ist. Ist 777 negativ zu sehen, bedeutet es eben die Kampfansage an das Böse. Zu
Frasim: Ich kenne die Osterphrase „dies quam fecit dominus“, wusste aber nicht, dass es da auch eine männliche
Version („quem fecit dominus“?) gibt. An Evelin: Es ist wirklich schwer abzusehen, wie sich dieses Motu
proprio in der Praxis auswirken wird. Auf jeden Fall bleibt die Diskussion darüber, und das weckt dann
zunehmend die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, was die beste Werbung für den außerordentlichen Usus
ist.
@ Evelin Der außerordentliche Ritus soll eine Sache des Priesters werden. Dieser soll langfristig selbst
entscheiden dürfen, nach welchem Ritus er zelebrieren möchte, ohne dass ihm da jemand reinredet. Darauf
u. a. zielt die Freigabe. Die priesterliche potestas soll gestärkt werden. Der Klerikalisierung der Laien
hingegen soll entgegengewirkt werden. Der Papst wird wissen, warum.
@Evelin / Der römische Ritus extraordinarius Das Wichtigste am Päpstlichen Schreiben ist es vielleicht,
daß ein Papst seit 1969 offiziell erklärt, daß der römische Ritus nie verboten war und es sich dabei
um den Ritus extraordinarius handelt. Diese prinzipielle Erklärung des römischen Ritus’ als „Ritus extraordinarius“
kann kein Papst mehr zurücknehmen. Eine ähnliche Erklärung über die Extraordinarität des römischen
Ritus’ war zwar in jedem alten Meßbuch im Meßbuchvorwort von Papst St. Pius V. ersichtlich, es war aber
leider aus dem Bewußtsein des Klerus’ und somit der Kirche verschwunden.
Interessant ist das beredte Schweigen der Ecclesia Dei Gemeinschaften zum Motu Proprio … was ich auch
verstehen kann, weil es für sie jetzt schwierig wird. Denn im Brief an die Bischöfe hat BXVI ausgedrückt,
dass – ausgerechnet – die Angehörigen der traditionellen Gemeinschaften nicht die Zelebration nach NOM
verweigern dürfen. Andererseits tun sich Diözesanpriester, besonders Pfarrer, jetzt leichter, den alten
Ritus zu zelebrieren. Dabei könnten die Ecclesia Dei Gemeinschaften jetzt auch die Initiative ergreifen:
Hört mal, liebe Priester, Ihr wollt doch sicher auch den „außerordentlichen Usus“ erlernen, wir helfen
Euch dabei! Das Motu Proprio selbst ist positiver, als ich erwartete, die Fallen sind vor allem im Begleitbrief
an die Bischöfe aufgestellt. Wir werden ja sehen… Ein weiterer Fallstrick ist die 3-Jahres-Frist: Nicht
ausreichend, um wirklich Erfahrungen zu sammeln (wie z.B. bei einer 10-Jahres-Frist), aber lange genug,
dass allenfalls der Papst vorher stirbt und das Motu Proprio unter seinem Nachfolger nicht verlängert
wird. Im übrigen ist vieles Auslegungssache: Was sind z.B. Gruppen von Gläubigen und müssen diese aus
der gleichen Pfarre stammen? Welche Kenntnisse werden bei einem Priester vorausgesetzt, der die alte Messe
liest (lesen darf)? Ich bin im übrigen weiterhin skeptisch. Zum einen wurde nicht klargestellt, dass
bei den FSSPX-Bischöfen keine Exkommunikation vorliegt, zum anderen wird das V2 – die Saat der Verwirrung –
weiterhin vehement verteidigt.
@ Burgorus Bezüglich der 888 ist noch zu erwähnen, dass auch das griechische Alphabet den Buchstaben
einen Zahlenwert zuordnet. Und der ergibt bei Jesus (Jesous) = 888.
@ Burgorus Na schön, um den Ball rollen zu lassen: Vergessen wir die Quersumme 21 nicht! In der Kabbala
entspricht sie der Zahl des niedrigsten Pfades von der Erdsphäre (Malkut) zur Mondsphäre (Jesod) und
steht für den Beginn des magischen Weges durch die Sephiroth, symbolisiert durch die Tarotkarte „Die
Welt“. Wenn nicht einfach ein leicht zu merkendes Datum intendiert war oder der Zufall im Spiel, was
nach Occam’s Razor die am nächsten liegende Erklärungsalternative wäre…
@ Burgorus 666 ist die Zahl des Satans. Die 7 ist immer die Zahl der Fülle. 888 ist eine Jesus Zahl,
weil sie die 8 Seligkeiten der Bergpredigt widerspiegelt. Ausserdem ist sie die Zahl der Auferstehung,
weil sie um 90 Grad gedreht auch das Symbol für die Unendlickeit darstellt. 3 mal 3 ist die Zahl der
Vollendung wegen der 9. Stunde zu der Jesus gestorben ist.
@Burgorus Ja, das ist mir bewußt. Ich habe mich für die weibliche Version entschieden, da es im Ostergraduale
auch so heißt, und „Termin“ ja hier auch gut passt… Oremus pro papa!
Sieben eine heilige Zahl der Vollkommenheit, aber was bedeutet die dreifache Sieben? 3 deutet auf die
Dreifaltigkeit (heilige Zahl) 4 deutet auf die Erde (vier Himmelsrichtungen) usw. 7 = 3 + 4 und 12 = 3 *
4 sind Zahlen, die Himmlisches mit Irdischem verbinden. 5 = Freimaurerzahl (Pentagon, das mit seinen fünf
Spitzen die fünf Wunden Jesu schlug) 6 = Zahl der Muttergottes: Die 12 Sterne auf dem Haupt der Muttergottes
haben sechs Zacken wie der Judenstern), sodass es insgesamt 72 Zacken gibt (72 Jünger, 72 Bücher AT+NT)
aber 666 = Zahl des Tieres und was ist 777? 7 wohl auch Zahl für Christus (7 Sakramente…) 8 meiner
Kenntnis nach eine Freimaurerzahl (1+2+3+…+8=36, 1+2+3+…+36=666) 9 = 3 *3 (9 Chöre der Engel) 10
auch positiv belegt (10 Rosenkranzperlen pro Gesätz, der Zehnte, zehn Städte, 10 Jungfrauen) 11 = Freimaurerzahl
(12 Apostel ohne Judas, der nachgewählt werden musste) 13 = 12 Apostel + Christus oder 12 Anti-Apostel +
Antichrist (Zahl des Kampfes) 33 Zahl für Christus (33 Lebensjahre) 333 wohl Zahl für die Dreifaltigkeit.
Ich habe 777 auch als Zahl im Kopf, deren sich Luzifer bedient. Sie kommt mir auf jeden Fall wie die 13
sehr kampfbetont vor.
Ein begrüssenswerter pastoraler Nebeneffekt… …des Motu Proprio könnte sein, dass das MP alt und
jung wieder enger zusammenbringt, da die Jungen von den Alten doch nun etwas Hilfestellung beim Alten
Ritus gebrauchen könnten.
Das Moto Proprio im Wortlaut Ein amerikanischer Priester namens Father Carl Pluvermacher OFPCap sagte
vor Jahren: „Sie werden dann die Alte Messe erlauben, wenn es keine gültig geweihten Priester mehr gibt.“
@ Burgorus In der Numerologie steht die 3 für Gott und die 7 für Spiritualität. Wenn die Zahlen in
diesem Zusammenhang überhaupt etwas bedeuten! Vor Überinterpretationen aller Art wird aber wohlwollend
gewarnt… das neigt gerade hier zur Verselbständigung.
Zur Info: „dies“ als Maskulinum bedeutet: „Tag“, „dies“ als Femininum bedeutet: „Termin“. Danken wir also
Gott dür diesen Termin: 07.07.07. Wer kennt sich mit Zahlenmystik aus? Worauf deutet diese dreifache
Sieben?