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Nächstes Dokument + Vereidigt + ‘Ecclesia Dei’ bekommt Zuwachs + Liturgiereform im Eimer + Alles beim Alten
Für Dienstag wird ein Dokument über das Wesen der Kirche erwartet.
Für Dienstag wird ein Dokument über das Wesen der Kirche erwartet.
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Vatikan. Der Vatikan kündigte am gestrigen Samstag ein Dokument der Glaubenskongregation an, das am kommenden Dienstag erscheinen soll. Der Titel des Textes: „Antworten auf Fragen betreffend einiger Aspekte der Lehre von der Kirche“.

Vereidigt

Vatikan. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertono wurde am gestrigen Samstag als Camerlengo der Römischen Kirche vereidigt. Laut ‘Radio Vatikan’ nahm Papst Benedikt XVI. persönlich an der Zeremonie teil. Der Camerlengo ist nach Tod oder Amtsverzicht eines Papstes bis zur Wahl eines Nachfolgers für die administrative Leitung der Kirche zuständig.

‘Ecclesia Dei’ bekommt Zuwachs

Vatikan. Der Präsident der Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dario Kardinal Castrillon Hoyos, ernannte gestern im Auftrag des Papstes Prälat Mario Marini zum zusätzlichen Sekretär der Kommission. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Zusätzlich ernannte Papst Benedikt XVI. gestern Bischof Domenico Calcagno (64) zum Sekretär der vatikanischen Güterverwaltung APSA. Mons. Calcagno war bisher Bischof der norditalienischen Diözese Savona-Noli. Zugleich wurde Mons. Calcagno zum Erzbischof erhoben.

Liturgiereform im Eimer

Deutschland. In Wallbach – einem Ortsteil von Bad Säckingen am Hochrhein – gibt es ein Müllmuseum. Darin sind ungefähr sechs Meßgewänder, ein Rauchmantel und sonstige Altargeräte ausgestellt. Der Besitzer hat diese Stücke als ehemaliger Mitarbeiter der örtlichen Mülldeponie aus Abfall-Lieferungen herausgefischt und mit tausenden anderer Gegenstände zu einem Müllmuseum verarbeitet. Alle liturgischen Gewänder wären heute noch brauchbar. Sie sind aber nicht käuflich.

Alles beim Alten

„Bischof Lettmann hat im Bistum Münster bewußt Priester seines Vertrauens mit der Feier der alten Liturgie beauftragt, damit Spaltungstendenzen unterbleiben. Wie die Bischöfliche Pressestelle gestern mitteilte, werde sich an der bisherigen Praxis im Bistum Münster wohl kaum etwas ändern. Der alte Ritus werde in den Gemeinden üblicherweise kaum nachgefragt und bleibe wohl das Anliegen einer sehr kleinen Minderheit.“

Aus einem Artikel von Johannes Loy in der Tageszeitung ‘Westfälische Nachrichten’ vom 6. Juli.
      
22 Lesermeinungen
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#25   Gotthard   21:51:24 | Montag, 9. Juli 2007
oh schorschi
den wieviel Heilige hat der neue Ritus wohl hervorgebracht ,die welche wir verehren hatten den alten.
Die Antwort auf diese Frage kann jetzt noch nicht gegeben werden.
Frage doch bitte in 100 oder 200 Jahren noch einmal nach!
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#24   schorschi   21:48:31 | Montag, 9. Juli 2007
Alte Messe
Ein Fußballtrainer wird an seinem Erfolg gemessen.Kein Verein würde einen Trainer behalten der keine Erfolge hat.Unsere Bischöfe habens da ja viel leichter trotz trastischem Katholikenschwund und Aufstellung eigener Regeln , der eine spielt ohne Seitenlinie der andere spielt mit dem Golfschläger der dritte braucht keine Latte mehr am Tor usw.Bis ein UEFA Boss mal wieder die Regeln erklärt und alle wundern sich über den Papst.Im Fußball undenkbar aber bei der Messe realität.Sind unsere Bischöfe noch glaubhaft ? Auf jedenfall schlechte Trainer ,den wieviel Heilige hat der neue Ritus wohl hervorgebracht ,die welche wir verehren hatten den alten.
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#23   Burgorus   14:16:44 | Montag, 9. Juli 2007
Liebe Genoveva,
dass der Papst seinen Nachfolger selbst ernennen kann, wurde auf dieser Lesermeinungsseite www.kreuz.net/…ticle.5440-page.html hinreichend geklärt und begründet.
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#22   Genoveva   21:46:27 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Sirilo:
Mich ärgern einfach „Traditionalisten“, die sich diese „Tradition“ einfach selbst zusammenschustern. Für viele Dinge, die R. hier so von sich gibt, hätte er in den Zeiten, die er wohl als „vor-modernistisch“ bezeichnen würde, von Päpsten und Theologen nur Gelächter geerntet. Er hätte z.B. beim Konzil von Trient einmal vorschlagen sollen, daß der Papst sich seinen Nachfolger selbst aussucht! Die hätte ihm kräftig auf die Zehen getreten.
Wenn das, was R. für „Tradition“ hält, wirklich die Tradition der Katholischen Kirche wäre, dann müßte man schreiend weglaufen. Aber Gott sei Dank ist dem so nicht.
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#21   Sirilo   21:38:12 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Genoveva: Zu „Rudolfus“
Rudolfus I. ist eine Art Über- oder Metapapst. In weltlichen Dingen mag er schon einmal Costa Rica mit Puerto Rico verwechseln (und Friedensverhandlungen mit einem Kapitulationsangebot), aber in geistlichen und himmlischen Dingen weiß er alles (besser). Er weiß sogar, welcher Papst in die Hölle kommt, von einem anderen Papst weiß er, wie lange der im Fegefeuer verharren muß, und von einem dritten weiß er, welchen Platz dieser im Himmel zugewiesen bekommt…
Ach, wenn wir unseren Rudolfus nicht hätten, dann würden wir hier orientierungslos umherirren…
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#20   Ansbach.Dragoner   21:37:11 | Sonntag, 8. Juli 2007
Genoveva
wer diese beide Fragen bejaht den sehe ich persönlich als Gläubig an. Thx für ihre Antwort…
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#19   Genoveva   21:25:45 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Ansbach.Dragoner:
Als erstes interessiert mich immer sofort ob Sie glauben dass Christus fleischlich von den Toten auferstenden ist oder ob das Auferstehungsereigniss doch eher als interpretationsbedürftige Metapher verstanden werden soll.
Ich bin Katholikin, also glaube ich das unser Herr Jesus Christus wahrhaft von den Toten auferstanden ist. Ich würde allerdings den Ausdruck „leiblich“ dem im deutschen leicht mißverständlichen „fleischlich“ vorziehen.
Als zweites würde mich interessieren ob für Sie das Papsttum ein transzendentes überweltliches Amt ist oder beine eher formale demokratische Angelegenheit.
Sie machen es mir hier nicht ganz leicht, weil ich nicht so ganz verstehe, was „transzendent“ und „überweltlich“ in diesem Zusammenhang bedeuten sollen. Das klingt fast so, als wollten Sie sagen, es gäbe das Papstamt auch noch im Himmel, das ist aber nach katholischer Lehre nicht der Fall. Wenn Sie aber darauf abstellen, daß das Petrusamt von Christus eingesetzt ist, daß zu ihm der Jurisdiktionsprimat gehört und der Inhaber des Petrusamtes bei Kathedralentscheidungen durch den Beistand des Hl. Geistes den Vorzug der Unfehlbarkeit genießt, dann antworte ich mit einem lauten und deutlichen „Ja“!
Haben Sie weitere Fragen?
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#18   Ansbach.Dragoner   21:16:57 | Sonntag, 8. Juli 2007
Genoveva
Als erstes interessiert mich immer sofort ob Sie glauben dass Christus fleischlich von den Toten auferstenden ist oder ob das Auferstehungsereigniss doch eher als interpretationsbedürftige Metapher verstanden werden soll.
Als zweites würde mich interessieren ob für Sie das Papsttum ein transzendentes überweltliches Amt ist oder beine eher formale demokratische Angelegenheit.
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#17   Genoveva   21:09:44 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Ansbach.Dragoner:
Grundsätzlich bin ich der Meinung, daß man meine Sicht der Dinge meinen Beiträgen in diesem Forum entnehmen kann.
Worüber genau hätten Sie gerne Auskunft? Ich werde Ihnen keine Antwort schuldig bleiben.
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#16   Ansbach.Dragoner   21:07:25 | Sonntag, 8. Juli 2007
Genoveva
Auch sie begnügen sich mit der Kritikerrolle ohne selber die eigene religiöse icht der Dinge kundzutun.
Kommen Sie – Wer sind sie – wie schätzen Sie sich ein ?
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#15   Genoveva   21:04:31 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Rudolfus:
Sie sollten nicht versuchen, andere Leser über den für diese nicht mehr nachvollziehbaren Inhalt zensurierter Beiträge zu täuschen. Ich habe zu keiner Zeit und an keiner Stelle irgendein Wort verwendet, welches den Ausdruck „Fäkalsprache“ rechtfertigen würde.
Dass Sie dies hier so darzustellen versuchen, rechtfertigt alle meine vorherigen Anmerkungen zu Ihrer Person.
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#14   Romulus   20:42:14 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Genoveva
Genauso habe ich es gemeint, wie Sie es umschreiben. Danke!
Leute, wie dieser Rudolfus, die hier seit Wochen in alle Richtungen austeilen und aufjaulen, wenn sie ein einziges Mal auf ihre Knalleffekte angesprochen werden, sind mir die Richtigen. *Ironie an: Genau solche braucht die Kirche! Ironie aus.* Da kann einem der Deckel hochgehen.
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#12   Genoveva   18:51:45 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Romulus
Ärgern Sie sich nicht – hier sind einfach alle Maßstäbe verschoben.
[v.d.Red.zens.]
Befremdlich ist, daß Leute diesen Begriff als „wüste Beschimpfung“ empfinden, selbst aber permanent sowohl lebende und verstorbene kirchliche Würdenträger (und natürlich auch andere Poster) als „häretisch“ oder gar als „Antichrist“ bezeichnet. Aber diese Begriffe scheinen hier nicht unter „Beleidigung“ zu laufen.
In der Sache: Die Wahl des Papstes durch das Kardinalskollegium gehört zwar nicht zur göttlichen Verfassung der Kirche, sie ist aber eine seit fast 1000 Jahren geheiligte Tradition. Auch vorher wurden die Bischöfe von Rom gewählt oder akklamiert, aber nie von ihrem Vorgänger ernannt.
Aber „geheiligte Traditionen“ sind unserem „Traditionalisten“ Rudolfus völlig wurscht. Hauptsache „anti-demokratisch“.
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#11   Aleph †   14:02:56 | Sonntag, 8. Juli 2007
Weitherzigkeit adelt den Menschen
Auch wenn man die Meinung eines Forumsteilnehmers absolut nicht teilen kann, sollte man ihn nicht als „Knalltüte“ beschimpfen. Das ist eine grobe Beleidigung. Der große Voltaire soll einmal gesagt haben, „auch wenn ich deine Meinung nicht teile, will ich mich dafür einsetzen, dass du sie vertreten kannst…“
Da hat ein weises, weites Herz gesprochen. Die Weitherzigkeit ist es, die den Menschen adet.
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#10   Rudolfus   12:18:20 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Heinrich der Zweite
Selbstverständlich nicht!
Man ist als Katholik immer bereit, zu vergeben.
Trotzdem müssen wüste Beschimpfungen aus jedem Leserbriefforum entfernt werden – das ist die internationale „Netiquette“.
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#9   möchtegern-kathole   12:15:48 | Sonntag, 8. Juli 2007
„Antworten auf Fragen betreffend einiger Aspekte der Lehre von der Kirche“
ich fürchte und hoffe, es wird schwer für die Modernisti
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#8   HeinrichderZweite   12:10:59 | Sonntag, 8. Juli 2007
Lieber Rudolfus,
nicht böse sein mit Romulus. So „argumentieren“ Leute, denen die Argumente ausgegangen sind.
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#7   Rudolfus   12:06:57 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Romulus / Der Redaktion bereits gemeldet
Ihre wüsten Ausfälle und vulgären Beschimpfungen sind bereits der Redaktion gemeldet.
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#5   Rudolfus   11:52:01 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Möchtegern-Papst „Romulus“
Na, da scheint sich ja jemand mächtig zu ärgern, daß Papst Ratzinger Papst ist.
Sind es gar Sie selbst, Eminenz Lehmann?
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#3   Rudolfus   11:08:58 | Sonntag, 8. Juli 2007
@möchtegern-kathole / Der potentielle nächste Papst …
… wäre dem Heiligen Geist bereits bekannt.
Wie der Heilige Geist Seine Entscheidung bekanntmacht und verwirklicht, das obliegt aber der kirchenrechtlichen Regelung des Papstes, des Stellvertreters Christi auf Erden.
Dazu benötigt der Heilige Geist nicht das Cardinalskollegium, es reicht Ihm der Papst und die Kirche, und welche Regelung der Papst trifft.
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#2   möchtegern-kathole   11:00:50 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Rudolfus: Der neue Papst ist …
… bereits ausgewählt. Der Hl. Geist wird seine Entscheidung dann durch die Kardinäle bekannt machen, wie beim letzten Mal auch.
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#1   Rudolfus   10:40:07 | Sonntag, 8. Juli 2007
Vereidigung eines Papstthronfolgers
Es wäre wünschenswert, daß der Heilige Vater nicht nur einen Camerlengo vereidigte, sondern bereits gleichzeitig den Papstthronfolger ernennen würde.
Damit würde er der Kirche und den Cardinälen ein weiteres Konklave ersparen.
Außerdem waren noch nie so viele klar erkennbare Irrlehrer im Heiligen Cardinalskollegium zu finden.
Der Heilige Vater würde dem seit einigen Jahrzehnten äußerst angewachsenen Cardinalskollegium ersparen, seinen potentiellen Nachfolger erst suchen zu müssen, noch dazu mit der neuerdings wieder vorgeschriebenen 2/3-Mehrheit,
die wegen der Gruppe der irrlehrenden Cardinäle wenig hilfreich ist.
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