Betrifft das Motu Proprio nur „geeignete Priester“?
Der erste deutsche Bischof hat bereits den Versuch unternommen, die Freigabe der Alten Messe durch den Papst zu verwässern und deren Zelebration zu behindern.
(kreuz.net, Würzburg) Der Bischof von Würzburg, Mons. Friedhelm Hofmann, hat seinen Priestern einen
Brief zum päpstlichen Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ geschrieben.
Darin erklärt Mons. Hofmann,
daß er bis zum 14. September den „Bedarf nach Meßfeiern im tridentinischen Ritus“ im Bistum Würzburg
erheben und dann „adäquat reagieren“ will.
Der Bischof stellt fest, daß die pastorale Sorge um eine
„bestimmte und begrenzte“ Gruppe von Gläubigen in der Gemeinde „auf keinen Fall“ dazu führen dürfe,
daß die „legitimen Anliegen der Gesamtgemeinde zu kurz kommen oder gar Streit und Zwietracht entstehen“.
Da der Papst den „tridentinischen Ritus“ als außerordentlichen Ritus dem „römischen ordentlichen Ritus“
der nachkonziliaren Liturgiereform an die Seite stelle, meint der Bischof:
„Die Feier der Gemeindegottesdienste
erfolgt prinzipiell weiterhin in der ordentlichen Form des römischen Ritus und damit mit den erneuerten
liturgischen Büchern.“
Der Priester dürfe in der Gemeindemesse nicht von sich
aus den ordentlichen Ritus der nachkonziliaren Liturgie durch den außerordentlichen ersetzen.
Um den
Ritus von 1962 verwenden zu können, müsse eine feste Gruppe von Mitgliedern der jeweiligen Gemeinde
mit dem entsprechenden Wunsch an den Pfarrer herantreten.
Finde eine Messe im Ritus von 1962 als Gemeindemesse
statt, sei sie rechtzeitig vorher in der Gemeinde anzukündigen.
Da es nur „geeigneten Priestern“ erlaubt
sei, die Messe im tridentinischen Ritus mit der Gemeinde zu feiern, kämen „sicher nicht alle Priester
des Bistums Würzburg“ für diese Aufgabe in Frage.
Priester, die im außerordentlichen Ritus feiern
wollten, sollten erfahren und in den Ritus eingeführt sein.
Nur in Ausnahmefällen solle ein Priester
eine tridentinische Messe ohne Gemeinde feiern.
Das sei „nur an Werktagen“ möglich: „Es darf dafür
keine Meßfeier mit der Gemeinde ausfallen.“
Bistum will Voraussetzungen klären
Der Bischof will in
Absprache mit dem Allgemeinen Geistlichen Rat und den Dekanen auch klären, wie groß die Gruppe sein
müsse, die um die Feier im Ritus von 1962 erfolgreich bitten könne:
„Ebenfalls gilt es noch klarer
festzulegen, welche Voraussetzungen ein Priester vorweisen muß, um den Feiern im Alten Ritus vorzustehen.“
Abschließend weist der Bischof auf das persönliche Begleitschreiben des Papstes zum Motu Proprio hin.
Darin gehe es dem Papst angeblich um eine größere Sensibilisierung für eine angebliche „spirituelle
Tiefe und Dichte“ der nachkonziliaren Liturgie.
In Würzburg finden derzeit jeweils am zweiten und dritten
Samstag eines Monats am späten Nachmittag Messen im tridentinischen Ritus in der Hofkirche der Residenz
statt.
Zwischen 25 und 50 Gläubige aus dem Bistum Würzburg nehmen regelmäßig an diesen Gottesdiensten
teil.
Für diese Meßfeier im Alten Ritus wurden eigens „ältere Priester“ beauftragt, die mit der Liturgie
von 1962 noch aus ihren frühen Priesterjahren vertraut sind.
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45 Lesermeinungen
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Montfalcone: wieso? Msgr. von Steinitz ist zweifellos Pfarrer von St. Pantaleon, im Pfarrhaus wohnen ebenso
zweifellos weitere Mitglieder von opus dei. Es handelt sich jedoch nicht um die einzige Niederlassung
der Prälatur in Köln.
#44 Montfalcone 20:38:19 | Dienstag, 10. Juli 2007
St. Pantaleon ist keineswegs der „Sitz“ des Werkes, weder in Köln noch in Deutschland. Das kann eine
Kirche nicht sein, noch gar eine von dieser Bedeutung. Die Bedeutung von St. Pantaleon, von Msgr. v. Steinitz
usw. für das Werk ist natürlich unbestritten.
Maledica: suchen Es kommt sicher auf die Größe einer Stadt an. In der Kölner Innenstadt gibt es ausreichend
Möglichkeiten zum Besuch einer konservativen Liturgie, so z. B. im Dom selbst, in St. Maria in der Kupfergasse,
Minoritenkloster/St. Columba, Apostelkirche und vermutlich auch St. Pantaleon (Sitz von opus dei). Auch
die Petrus- und Pius-Brüder haben Kirchen in Köln, aber m. W. nicht in der Innenstadt. In der Pfarrkirche
St. Josef in Köln-Dellbrück (also Stadtrand) wird jeden Sonntag ein gregorianisches Choralamt gefeiert.
In München habe ich es in einer Kirche in Bahnhofsnähe erlebt, wie dort ganz offen eine entsprechende
regelmäßige Beratung angeboten wird. Sie sollten versuchen, einfach in ihrer näheren Umgebung von Kirche
zu Kirche zu ziehen, bis Sie etwas passendes gefunden haben, ich wünsche Ihnen guten Erfolg; vielleicht
können Ihnen gleichgesinnte Bekannte raten. Ich kann mir vorstellen, daß sich das Angebot von tridentinischen
Liturgien aufgrund des derzeitigen Priestermangels nicht wesentlich vergrößert. Wie ich von einem Bekannten
erfahre, rechnen die Pius-Brüder mittelfristig mit ihrer Anerkennung als Personalprälatur nach dem Vorbild
von opus dei.
Suchen In größeren Städten suchen sich die Gläubigen schon seit Jahren die Kirche zur Liturgieteilnahme
aus, die ihren Vorstellungen und Wünschen am nächsten kommt, Nur oft genug findet man solch eine Kirche,
dank des gelungenen Zerstörungswerk der kirchenfeinde der letzen Jahrzehnte nicht. Doch nun besteht Anlaß
zur Hoffnung, nun ist es auch wieder in der deutschen Kirche legitim, katholisch zu sein
Genovefa: Liturgie von 1962 Herzlichen Dank für Ihren Hinweis. Es trifft zu, vom Papst bestätigt, daß
es sich hier um 2 Liturgien innerhalb des römischen Ritus handelt. Nachvollziehbar sind die Probleme,
die Mons. Dr. Hofmann und andere Bischöfe mit der tridentinischen Liturgie haben, nicht. Denn, wie schon
mehrfach bemerkt, kann auch die neue Liturgie in lateinischer Sprache und mit dem Rücken zum Volk zelebriert
werden, genauso, wie die alte Liturgie in manchen Kirchen schon lange vor dem Konzil mit dem Gesicht zum
Volk zelebriert worden ist, so u. a, im Maria Laach und in der Pfarrkirche „Zum Göttllichen Erlöser“
in Köln-Rath(-Königsforst). Die Praxis der Zelebration mit dem Gesicht zum Volk ist m. W. nicht vom
Konzil vorgeschrieben, sondern wurde von den Verfassern der Ausführungsbestimmungen ins Spiel gebracht.
So ist der Untgerschied zwischen einem lat. Hochamt in alter und neuer Liturgie nur geringfügig, jedenfalls
weit geringfügiger, als innerhalb der neuen Liturgie zwischen einem Hochamt und einer „Familienmesse“.
Die Möglichkeit einer Spaltung der Gemeinden durch Freigabe der alten Liturgie ist jedenfalls bei weitem
nicht so groß, wie durch die Möglichkeiten innerhalb der neuen Liturgie (s.o.) In größeren Städten
suchen sich die Gläubigen schon seit Jahren die Kirche zur Liturgieteilnahme aus, die ihren Vorstellungen
und Wünschen am nächsten kommt, was zu einer Ausblutung der Stadtrandpfarren führen kann. In einer
Kirche in München habe ich sogar eine ausführliche Beratung erlebt.
Bischof Hofmann war in Köln ein allseits beliebter und hochgeachteter Weihbischof. Er hat seinen Kathedraldienst
als Dom(pfarr)vikar begonnen, ist dann Nachfolger des ebenfalls hochgeacheten langjährigen Dompfarrers
Kleff geworden und hat sich als Seelsorger bleibende Verdienste erworben. Er hat auch Wallfahrten nach
Lourdes begleitet. Ferner war er als Dompfarrer auch Künstlerseelsorger, während seiner Zeit als Domvikar
war er für Studium und Promotion in Kunstgeschichte freigestellt. Das hier gezeichnete Bild stimmt kaum
mit dem uns in Köln bekannten Bildes von Mons. Hofmann überein. Sind die hier veröffentlichten Nachrichten
deutlich übertrieben oder gar verfälscht, oder hat sich unser ehemaliger Weihbischof so zu seinem Nachteil
verändert?
Nichtswürden Lingen Was soll das? Sie verlinken auf ein Video, das einen offensichtlich fehlgeleiteten,
möglicherweise auch psychisch kranken Priester zeigt, der dringend Hilfe braucht, Hmmh, ich kann keine
Videos anschauen. Hat sich da der Unwürden Lingen selbst gefilmt!!!???
Karnevals Bischof Na von dem berüchtigten Karneval-Bischof Hofmann war nichts anderes zu erwarten! Auch
lässt er sich bei der Hl. Firmung schon mal mit Hallo anreden.
@P.Lingen Dann werde ich mal deutlicher: Daß Sie die römisch-katholische Kirche, aus der Sie sich verabschiedet
haben , und die Sie dennoch zu repräsentieren in Anspruch nehmen , als VII-Sekte bezeichnen, toleriere
ich , zumal ich sicher bin, daß Ihre Liebe zu Jesus Christus und Seiner Kirche wahrhaftig ist. (Trotzdem
irren Sie!) Daß Sie alle „VII“-Katholiken (um Ihre Nomenklatur zu gebrauchen) in einen Topf mit solchen
Elementen werfen, ist eine üble Unterstellung und Beleidigung. (Sie hätten schon wieder einen Anzeige
erstattet, nicht war? ) Sie mögen uns die Rechtgläubigkeit absprechen können – das ist Ihre subjektive
Einschätzung. Sie haben aber nicht das Recht, uns vorzuwerfen, wir würden solche Esoterik-Prediger und
Liturgie-Clowns wie den, den sie extra aus den USA einfliegen lassen mußten (Haben Sie in Deutschland
keinen gefunden?) gutheißen. :)3 Sie sollten auf meinen Papa hören, unbedingt! :)3
Liturgiereform Das größte von der Liturgiereform hinterlassene und vom Konzil sicher nicht beabsichtigte
Problem wird nach meiner Erfahrung überhaupt nicht beachtet: der Fortfall der Pfingstoktav! Nach der
vorkonziliaren Liturgie wurde eine ganze Woche Pfingsten gefeiert, genauso, wie Ostern und Weihnachten.
Schließlich handelt es sich um das Hochfest des heiligen Geistes. Die Liturgiereform hat den hl. Geist
beabsichtigt oder unbeabsichtigt auf die Seite geschoben und betrachtet das Pfingstfest lediglich als
Abschluß des Osterfestkreises, wobei in den liturgischen Texten zwar noch unverändert des hl. Geistes
gedacht wird. Aus Konkordatsgründen – schließlich ist der 2. Pfingsttag gesetzlicher Feiertag – ist
der Tag in Deutschland auch gebotener Feiertag. Es wird aber ironischerweise nicht das Formular vom Pfingstmontag,
sondern aus der Votivmesse zum hl. Geist benutzt. In einer Zeit, deren Geist ganz sicher nicht der Geist
der Zeit des Geistes ist, will die die Kirche offenbar, wie ein toter Fisch mit dem Strom schwimmend,
auch das Fest des hl. Geistes modegerecht zurückfahren. Die byzantinische Tradition hat – allerdings
mit Pfingstoktav – im Gegensatz zum Westen eine der Logostheologie gleichwertige Geisttheologie. Anstatt
gleichzuziehen, fährt man auch noch das Fest es Geistes zurück – schon aus Günden der Ökumene ein
Schildbürgerstreich!
Nur zum Verständnis… ich bin zwar mit nonnobisdomine keineswegs immer einer Meinung, aber das mit der
„Hundeweihe“ „Man stelle sich mal ganz nüchtern die Frage: Wie sollte ich mit Leuten wie juergen oder
nonno, der seinen Hund im Internet hat ordinieren lassen (alter oder neuer Ritus spielt dabei wohl keine
Rolle mehr) umgehen?“ war eine scherzhafte Anmerkung (ich hatte mich damals an der Diskussion beteiligt).
Da ging es meines Wissens auch nicht um eine katholische Priesterweihe, bei der sich die Frage nach NOM
oder VOM stellen würde, sondern um eine amerikanische Sekte, die jeden auf Wunsch per Rückmail zum Priester
ernennt. Das spaßeshalber zu verifizieren, ist noch keine angemaßte Priesterweihe… nicht ‘mal für
den Bernhardiner.
Lustig Gegen einen meiner ehemaligen Mitstudenten, i.e. Gerd Wittka, habe ich übrigens heute Strafanzeige
wegen Betrugs / Missbrauchs von Titeln gestellt. Oh ja, das wird sicher wieder lustig werden. Die Sache
wird man vermutlich im Internet nachlesen können und sich dabei köstlich amüsieren können.
@muntu die Missa Tridentina ist keine außerordentliche „Ausnahme“ – dieser außerordentlicher Ausdrucksform
soll sich der gebotenen Ehre erfreuen. Doch eine Ausnahme ist die Missa Tridentina weiterhin. Deshalb
braucht es ja ein Motu Proprio, um diese Ausnahme zu regeln. Das schließt ja keineswegs aus, daß man
dieser außerordentlichen Ausdrucksform die gebotene Ehre erweisen soll. Das Missale 1970 wurde vom damaligen
Konsistorium abgelehnt und doch wurde es durchgeboxt. Nun, nach katholischer Lehre steht es dem Hl. Vater
nun einmal zu, Dinge auch gegen die Meinung eines Konsistoriums zu regeln. Ich bin eher für eine authentische
Auslegung des Vat. II. Das war die Aufgabe Pauls VI und der ist er nachgekommen. Das Problem ist nicht
das neue Missale, sondern das, was der Hl. Vater im MP als „Bruch“ bezeichnet, also eine Lesart und Feierform
des NOM, die davon ausgeht, das vorherige sei „falsch“ gewesen.
Ultramontanus ein Zweitaccount von Herrn Lingen? Ich habe nach wie vor nur dieses einzige Benutzerkonto
bei +.net. Dass Fred Bailey ein „fehlgeleiteter, möglicherweise auch psychisch kranker“ Mensch ist, „der
dringend Hilfe braucht, in einer Gemeinde, die dringend einen neuen Hirten braucht“, bestreite ich ja
gar nicht. Für „juergen“, der sich mit so absurden Diffamierungen über Wasser halten muss, gilt das
gleiche. Überhaupt haben ja praktisch alle V2-Leute höchstoffiziell so derbe „psychologische Schwierigkeiten“,
dass das V2-Brevier kastriert wurde. Doch darauf habe ich erst kürzlich hingewiesen. Allerdings verfalle
ich auch nicht dem Wahn, den Laden, in dem solche Zustände à la Fred, juergen etc. gang und gäbe sind,
als katholische Kirche zu bezeichnen. Gegen einen meiner ehemaligen Mitstudenten, i.e. Gerd Wittka, habe
ich übrigens heute Strafanzeige wegen Betrugs / Missbrauchs von Titeln gestellt. Überhaupt ist zu den
ganzen endlosen hasstriefenden Diffamierungskampagnen gegen mich zu sagen, dass sie eigentlich nur die
Überzeugung stärken, dass V2 unmöglich die katholische Kirche sein kann. Man stelle sich mal ganz nüchtern
die Frage: Wie sollte ich mit Leuten wie juergen oder nonno, der seinen Hund im Internet hat ordinieren
lassen (alter oder neuer Ritus spielt dabei wohl keine Rolle mehr) umgehen? Leute, von denen nur bekannt
ist, dass sie mit schlimmsten Diffamierungen um sich werfen und sogar vor den ärgsten Blasphemien nicht
zurückschrecken – wie vertrauenswürdig können die wohl sein?
Wider VII Die alte Messe, der Vetus ordo, wird sich seinen Weg bahnen. Nicht weil die deutschen Bischöfe
dies nicht wollen, sondern weil Gott dies will. Der Novus ordo wird im Orkus der Geschichte landen, wo
er auch hingehört. Aber vorher wird er noch eine zeitlang Unheil anrichten und die katholischen Kirchen
protestantisieren und leeren, eben auf evangelisches Niveau bei ca. 5 %- Kirchgängern.
@juergen: Naja, die V2-Ausbildung ist zwar nicht mehr katholisch, wohl auch von den Anforderungen her,
aber immerhin hat der Pater sein „Diplom“ mit „sehr gut“ gemacht.
@P.Lingen Was soll das? Sie verlinken auf ein Video, das einen offensichtlich fehlgeleiteten, möglicherweise
auch psychisch kranken Priester zeigt, der dringend Hilfe braucht, in einer Gemeinde, die dringend einen
neuen Hirten braucht. Mit welchem recht unterstellen Sie, dies sei das, was die Katholiken, die sich nicht
wie Sie von Petrus getrennt haben, wünschen. Warum wohl all das Ringen um die alte Liturgie, um die rubrikentreue
Zelebration der neuen, warum die Bemühungen, „Indult-Gemeinden“ aufzubauen, Sühnenächte, Anbetungsstunden
etc.etc. abzuhalten, um die Kirche von innen her zu reformieren? Sie wissen selbst, daß es in der heiligen
katholischen Kirche solche Zustände gibt und daß es in der Kirchengeschichte solches und schlimmeres
immer wieder gegeben hat. Ich möchte Ihnen noch ein Wort meines Vaters an die Hand geben: „Wenn man ein
Haus renovieren will, muß man hineingehen, und nicht herausgehen.“ (Mit anderen Worten: Ich denke Sie
verschwenden Ihr Potential.)
Ausnahmen die Missa Tridentina ist keine außerordentliche „Ausnahme“ – dieser außerordentlicher Ausdrucksform
soll sich der gebotenen Ehre erfreuen. Es tut mir leid, wenn ich von zwei Riten gesprochen habe. Ich meinte
die zwei Formen des einen römischen Ritus. Die beiden Formen des Ritus sollen sich gegenseitig befruchten!
Ich sehe schon Unterschiede zwischen der Reform des Vat. II und der Wirklichkeit. Das Missale 1970 wurde
vom damaligen Konsistorium abgelehnt und doch wurde es durchgeboxt. Ich bin eher für eine authentische
Auslegung des Vat. II.
@muntu Sie hat ihre Existenz wieder erhalten und ist gleichen Ranges mit dem ordentlichen Ritus. Das ist
nicht ganz richtig. Es wurden die Bedinungen für die Ausnahme erleichtert. Aber die „Alte Messe“ bleibt
die außerordentliche Ausnahme. Die beiden Riten sollen sich gegenseitig bereichern. Das ist wieder falsch,
denn der Hl. Vater hat ausdrücklich festgestellt, daß es sich nicht um zwei Riten handelt, sondern um
zwei Weisen den einen römischen Ritus zu feiern. Man wird bald erkennen, dass die Reform von 1970 weit
weg von der Intention der Konzilsväter ist. Nein, das ist sie nach Meinung des Hl. Vaters nicht. Die
Art wie die Liturgie von 1970 vielfach gefeiert wird, ist das, was Benedikt kritisiert. Benedikt hat schon
immer von einer Reform der Reformen gesprochen. Er meint damit das, was ich oben geschriebe habe: Wenn
man unter Reform das versteht, was landauf-landab konkret passiert, dann bedarf die Reform einer Korrektur.
Es geht ihm aber nciht darum, das Missale Paulus VI. zu überarbeiten. Es soll schlicht eingehalten und
angewandt werden.
Genau das habe ich erwartet… …als ich gestern das M.P.gelesen habe: Genau das wird sich ändern:NICHTS
Die Spezialitäten vieler Mitglieder des deutschen Episkopates sind:1.Ungehorsam,2.Verhindern von Veränderungen,3.Einsicht(z.B.in
die katastrophale Situation in den Gemeinden,die katastrophale Sakramentenpastoral,den Verfall des Bußsakramentes &
den liderlichen Umgang mit dem Allerheiligsten) Für die meisten deutschen Bistümer gilt:Wenn der Kopf
faul ist,stinkt der ganze Fisch! @Gotthard Warum dieser Hohn?An einem Samstag Nachmittag?Das ist doch
die Strategie ggn.die“Alte Messe“:unmögliche Uhrzeiten(samstags nachmittags!)und unmögliche Räume @Justus
Nein,das ist kein Unsinn! Genau das ist meine Sorge: Die mitratragenden Betonköpfe werden die öffentlichen
Messen weiterhin verhindern,& die Priester,die den alten Ritus feiern möchten,werden das privat tun.
Und zwar so,daß ihr Ordinarius davon nichts mitbekommt.Und so werden diese Priester noch weniger Anreiz
haben,öffentlich wertags zu zelebrieren(& der Wertagsmessen gibt es schon zu wenige,& die,die es gibt,
finden alle synchron zu den gleichen Uhrzeiten statt,an denen nur Rentner erscheinen können). Wir Laien
werden nicht nur um die klassische Liturgie betrogen, sondern auch noch mehr als bisher um die Gelegenheit
zur täglichen Heiligen Messe!
Leseschwäche ? Ich habe den Eindruck, daß Bischof Hohmann genauso wie Kardinal Lehmann an einer gewissen
Leseschwäche leiden. Sollen sie „Verhinderungspolitik“ treiben. Dann werden sich die Gläubigen halt
an die „Ecclesia Dei“ Kommission wenden. Ich bin mir sicher, daß die eine Lösung für das (Schein)problem
finden.
„Ausnahme“ Nach 40 Jahre Exil ist die Missa Tridentina keine „Ausnahme“ mehr. Sie hat ihre Existenz wieder
erhalten und ist gleichen Ranges mit dem ordentlichen Ritus. Gott sei Dank können die Bischöfe die klassische
Liturgie nicht mehr unterdrücken und zu unmögliche Termine festsetzen. Die beiden Riten sollen sich
gegenseitig bereichern. Man wird bald erkennen, dass die Reform von 1970 weit weg von der Intention der
Konzilsväter ist. Deshalb die panische Angst einzelner Bischöfe. Benedikt hat schon immer von einer
Reform der Reformen gesprochen. Nun ist es so weit!! Danken wir Gott für dieses MP. o^/
Unsinn Nur in Ausnahmefällen solle ein Priester eine tridentinische Messe ohne Gemeinde feiern. Darüber
hat der Bischof zum Glück nicht mehr zu befinden.
@HeinrichderZweite der Herr – ich meine den Herrn aus Rom – läßt nun Weizen und Unkraut gleichermaßen
wachsen. Die Gläubigen werden an den Früchten die Pflanzen erkennen können. Das ist besser, als den
Amtskirchlern nun den Alten Ritus aufzudrücken, wie das manche sich erträumten. Das was die Kirche nun
vor sich hat – der „Dialog“ wird stahlhart werden – wird ihr viel nützen; der Wahnsinn des Modernismus
wird wie eine aufgestochene Eiterbeule das Fieber antreiben, aber mit dem Antibiotika „Alte Messe“ überwunden.
Lieber Sulpicius, ein Bekannter von mir kennt beispielsweise einen katholischen Pfarrer etwas näher,
der Kontakte pflegt, stramm modernistische Artikel schreibt, überall auf sich aufmerksam macht, weil
er – wie er meinem Bekannten anvertraute – Bischof werden will. Karrieristen gibt es also im Klerus durchaus,
wenngleich vielleicht nicht so weit verbreitet wie bei Siemens und Vattenfall.
@jolie dass die MP-priester im bistum nix mehr werden können. Ihr qualifizierten (MP)- Priester, ertragt
es in Demut heute in die Ecke gestellt zu werden. Den großen Heiligen erging es oft jahrzehntelang genauso.
Eure Zeit kommt. Haltet Euch dafür bereit.
man muß beinhart bei jedem fall zur komission ecclesia dei gehen ein sehr guter mann ist dort gestern
noch sekretär geworden wie ich gerade höre mit besten kontakten zu traditionstreuen kreisen
meint, dass der papst doch wohl gewusst hat, dass nun alle bischöfe versuchen werden, die erlaubnis wieder
auszuhebeln, und sei es nur durch die andeutung, dass die MP-priester im bistum nix mehr werden können.
bei den meisten reicht das bekanntermaßen doch aus. seufz. sagt euer jolie
Manche Bischöfe stellen sich aber auch an… Ich habe den Eindruck, als würden manche durch das Motu
Proprio empfindlich in ihrer Ruhe aufgeschreckt. Da kann man doch nicht jetzt gleich irgendwelche diözesanen
Regelungen treffen und dann wieder zum Gewohnten Trott zurückkehren. Nein, das Ganze wird sich erst entwickeln
und wenn die Saat aufgegangen ist wird sie 30fach, 60fach und 100fach Frucht bringen.
Gotthard Wenn man aufgrund überirdischer Einflüsse die Zahlen 25 und 50 abstrahiert und weiter dividiert
kommt man auf unzählig viele kleine Einheiten und das ist doch auch was. In der Summe macht das mehr
her und wenn man das Ganze dann noch multipliziert, das macht es zwar etwas kompliziert, trotzdem kommt
man zu einem unglaublichen Ergebnis. Damit lässt sich gut punkten. Natürlich nur wenn man will…
Lieber Romulus, Da es nur „geeigneten Priestern“ erlaubt sei, die Messe im tridentinischen Ritus mit der
Gemeinde zu feiern, kämen „sicher nicht alle Priester des Bistums Würzburg“ für diese Aufgabe in Frage.
im Grundsatz ist es schon o.k., dass die vielen ungeeigneten Priester, in der Mehrzahl der Fälle sind
Sie nicht nur für einen Ritus ungeeignet, sondern insgesamt ungeeignet, den authentischen römischen
Ritus nicht zelebrieren sollen. Skandalös nun nur, wenn das die mehrheitlich dem überlieferten Glauben
untreuen deutschen Bischöfe zum Vorwand für Restriktionen nehmen, die der Papst, der Tenor des Schreibens
beweist das deutlich, eigentlich verhindern wollte.
geeignet? Jeder Priester, der den alten Ritus zelebrieren will, sollte sich erst mal fachkundig machen –
das ist auch meine Meinung. Es kann nicht sein, dass dann stümperhaft am Altare Gottes im Schott geblättert
wird, weil – welche Präfation war es nochmal? Oder doch die andere Messe? Aber jeder Priester kann sich
geeignet machen. Jeder Priester der Petrus- oder Piusbruderschaft wird demütig, ohne Häme und ohne Thriumphalismus
die Alte Messe erklären und Literatur vermitteln.
Unveränderte Willkür des jeweiligen Ortsordinarius’ und der „Ritus extraordinarius“ Diese bekannten
Willkürreaktionen der irrlehrenden und modernistischen Ortsordinarien, mit deren willkürlicher glaubens-
und papstfeindlicher Despotie, werden sich wenig ändern (wie man dies im Zusammenhang mit anderen päpstlichen
Weisungen der Vergangenheit nicht anders gewohnt war). Der jetzige Heilige Vater hat aber nicht ohne Grund
den alten römischen Ritus ausdrücklich zum Ritus extraordinarius erklärt – d.h., es ist ein Ritus,
der nicht der Willkür eines Ordinarius’ unterworfen ist. Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. hat sich
mit der Erklärung des alten römischen Ritus zum Ritus extraordinarius einen bleibenden Platz unter den
großen Vorpastoralkonzilspäpsten der Papstgeschichte gesichert.
Sehr realistisch Da es nur „geeigneten Priestern“ erlaubt sei, die Messe im tridentinischen Ritus mit
der Gemeinde zu feiern, kämen „sicher nicht alle Priester des Bistums Würzburg“ für diese Aufgabe in
Frage. Das ist eine sehr realistische Einschätzung des Bischofs. Manche geweihten V2-Sozialarbeiter sind
schon mit der ordentlichen Form des römischen Ritus überfordert. Ganz zu schweigen von den verblödeten
Ministranten, wie soll ein Priester da nur einen finden, der bspw. das Introibo und das Suscipiat mitbetet?
Ach, du meine Güte und ein Micro steht ja auch nicht am Hochaltar. Probleme über Probleme…
riesige Nachfrage Zwischen 25 und 50 Gläubige aus dem Bistum Würzburg nehmen regelmäßig an diesen
Gottesdiensten teil. Das ist eine unglaublich große Nachfrage…