Kinderabtreibung
Wer hält Paul Spiegel einen Spiegel vor?
Bei uns hinterläßt es Empörung, wenn Paul Spiegel einen Kardinal Meisner und den Abgeordneten Hohmann in einem Atemzug mit Sprengstoff-Terroristen und Grabschändern auflistet. Ist Paul Spiegel auch bereit, statt Diffamierungen zu verbreiten, Fakten zu akzeptieren? Ein Kommentar von Felizitas Küble.
(kreuz.net) Was sich Paul Spiegel, der Vorsitzende des „Zentralrates der Juden in Deutschland“ in der vergangenen Zeit gegenüber Kardinal Meisner geleistet hat, ist mit dem judendeutschen Begriff „Chuzpe“ (Dreistigkeit, Frechheit) eher sanft umschrieben.

Der Vorsitzende des „Zentralrats der Juden in Deutschland“ verhielt sich gegenüber dem Erzbischof von Köln, als sei er der (un)heimliche Kanzler Deutschlands und überdies soeben in Rom zum Papst gewählt worden. Päpste nehmen freilich schon seit Jahrhunderten keinen „Bannstrahl“ in jener Art und Weise vor, wie Paul Spiegel das vor laufender Kamera tut.

Nicht nur für uns stellt sich die Frage, worüber man sich mehr ärgern soll: darüber, daß Paul Spiegel einen hohen katholischen Amtsträger wie einen Laufburschen behandelt – oder darüber, daß er mit seinen Attacken das Ansehen von Juden in Deutschland massiv beschädigt? Ich weiß aus vielen Gesprächen mit jüdischen Freunden, daß sie mit dem, was ihre „Verbandsfunktionäre“ schreiben und treiben, oft nicht einverstanden sind.

Meine Bitte an die vernünftigen Juden: Halten Sie Paul Spiegel einen kritischen Spiegel vor, weisen Sie ihn in seine Schranken, reduzieren Sie ihn auf seine natürliche Größe. Das ist zugleich eine ausgezeichnete Aktion gegen „Antisemitismus“, ein wirkungsvoller Beitrag zur Beseitigung von Vorurteilen. Leider ist sich nicht jeder darüber im klaren, daß der Zentralratsvorsitzende bei weitem nicht die Meinung aller jüdischen Bürger vertritt.

Inzwischen hat sich der jüdisch-ultraorthodoxe Oberrabbiner Moische Friedman aus Wien öffentlich gegen die Medienschlammschlacht gewandt, mit der Kardinal Meisner konfrontiert wurde.

Hier ein Rückblick auf die Ereignisse, zumal die letzten zwei Stationen kaum bekannt sind:

1. Erzbischof Joachim Meisner hält am Dreikönigs-Fest eine Predigt im Kölner Dom. Keiner hätte sich über irgendeinen Satz gewundert, wenn es nicht Paul Spiegel gäbe, dessen Polit-Fantasie schon beim „Fall Hohmann“ ins Kraut schoß.

Die vom Zentralratsvorsitzenden angegriffenen Aussagen des Kardinals boten keinen Anlaß zur Aufregung, sorgten aber gleichwohl für ein mediengewaltiges Kesseltreiben gegen den Prediger. Sogar der neue CDU-Generalsekretär Volker Kauder distanzierte sich hurtig vom angeblichen Schreckgespenst im Kardinalspurpur.

2. Daß Kardinal Meisner noch am Abend des gleichen Tages eine „Relativierung“ der betreffenden Passage vornahm, hat viele enttäuscht, weil dies in den Medien als „Entschuldigung“ ausgegeben wurde. Was den Kölner Erzbischof hierzu bewogen hat, wird er selbst am besten wissen.

3. Doch der Zentralratsvorsitzende schaukelte weiter auf seiner Empörungswelle. Am 13.1.2005 erklärte er allen Ernstes, daß er den Rückzieher des Kardinals nicht als „Entschuldigung“ annehme. Bei der Es-tut-mir-leid-Aussage Meisners handle es sich lediglich um eine „Erklärung“.

4. Ob der vierte Akt – zweifellos die Krönung des famosen Schauspiels – nur eine primitive Retourkutsche von Paul Spiegel darstellt oder von deutscher Gründlichkeit in seiner Kampagne zeugt, entzieht sich unserer Kenntnis. Die „Kölner Kirchenzeitung“ berichtet folgendes:

Am 9.1.2005 hielt Paul Spiegel in der evangelischen Gemarker-Kirche (Wuppertal-Barmen) einen Vortrag über „Jüdisches Leben“ und sagte dort:

Ob es sich nun um die Affäre um Kardinal Meisner, den Bundestagsabgeordneten Hohmann, die geplanten oder vollzogenen Sprengstoffanschläge auf jüdische Einrichtungen, die fast alltäglichen Schändungen von jüdischen Friedhöfen handle – bei ihm hinterlasse das immer wieder tiefe „Ratlosigkeit“, „Trauer“ und manchmal einfach „schlichte Wut“.

Bei uns hinterläßt es Empörung, wenn Kardinal Meisner und der Abgeordnete Hohmann in einem Atemzug mit Sprengstoff-Terroristen und Grabschändern aufgelistet werden.

In seiner schriftlich verbreiteten Rede hat Paul Spiegel seine peinlichen Ausrutscher gegen Kardinal Meisner korrigiert und dessen Namen wieder gestrichen. Den Parlamentarier Hohmann gesellt er aber weiterhin zu Gewalttätern und Friedhofsschändern.

Ist Paul Spiegel auch bereit, statt Diffamierungen zu verbreiten, Fakten zu akzeptieren? Beim Thema „Hohmann und die Schändung jüdischer Friedhöfe“ sagen Tatsachen mehr als viele Worte.

Als der inzwischen „fraktionsfreie“ Bundestagsabgeordnete 1984 zum Bürgermeister von Neuhof gewählt wurde, sorgte er in einer seiner ersten Amtshandlungen dafür, daß der kommunale jüdische Friedhof renoviert wurde. Er ließ alle umgefallenen Grabsteine neu aufrichten.

Im Jahr 2004 machte sich Hohmann zudem an die Renovierung des dortigen Mahnmals. Er ließ die verwitterten Tafeln mit den Namen von jüdischen Opfern gegen neue Tafeln austauschen. Ist das in den Augen Spiegels ein Beispiel für die Schändung jüdischer Gräber?

Als der Kardinal am 7. Januar durch den braunen Dreck gezogen wurde, haben wir als KARDINAL-von-GALEN-Kreis sofort eine Pressemitteilung herausgebracht. Dieser Kreis, den ich seit drei Jahren leite, setzt sich für das Lebensrecht aller Menschen ein, auch der Babys im Mutterleib.

Diese Presse-Erklärung wurde in der Kölner Kirchenzeitung vom 14.1.2005 zitiert und die Überschrift dort auf der Titelseite sinngemäß übernommen. Auch die „Aktion Leben“ veröffentlichte am selben Tag eine klare Verteidigung von Kardinal Meisner. Sodann folgte Martin Hohmann mit einer Pressemitteilung, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt. Der christliche Parlamentarier stellt darin klar, daß die eigentliche „Affäre“ nicht etwa in Meisners Predigt besteht, sondern im grausigen Skandal des Abtreibungsmordes, der weltweit laut der Weltgesundheitsorganisation jährlich ungefähr 60 Millionen Opfer fordert.

Gottlob unterstützten weitere Verbände öffentlich den Erzbischof von Köln, so die „Christdemokraten für das Leben“ und das „Forum deutscher Katholiken“.

Besonders verdienstvoll ist die an den Kölner Generalstaatsanwalt gerichtete Beschwerde des Rechtsanwalts Leo Lennartz gegen Paul Spiegel. Dr. Lennartz ist als Vorstandsmitglied der „Christdemokraten für das Leben“ bekannt. Er bescheinigt dem Zentralratsvorsitzenden unter anderem rechtswidrige Androhung eines empfindlichen Übels zwecks Nötigung.
      
36 Lesermeinungen
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#41   Bruno-Maria Schulz   14:27:07 | Sonntag, 30. Januar 2005
Gerd – glaube was du willst – wen juckt’s
30. Januar 2005, 12:43
GerdEric schrieb nach langem Erklärungsversuchen seitens Vieler hier erneut:
„…es steht aber nirgends, dass Jesus Gott ist, dass der Heilige Geist Gott ist“
Doch; es steht an vielen Stellen. Aber es ist besser, wenn du dich Weltlichem zuwendest, denn du wirst nie verstehen.
Nehmen wir das Thema Schwartemagen. Vielleicht glaubts du, zumindest, dass der Schwartemagen die größte Wurst ist!?
Love
Bruno-Maria Schulz
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#40   GerdEric   12:43:40 | Sonntag, 30. Januar 2005
es steht aber niergends
das Jesus Gott ist,
dass der Heilige Geist Gott ist.
Ps.: Ich hätte auch gerne noch das Thema Lügen erörtert,
denn ich habe hier niemandem unterstellt, er lüge…
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#39   Bruno-Maria Schulz   08:45:04 | Sonntag, 30. Januar 2005
kleine Bibelstunde
diese jüdische und moslemische, aber auch heidnische Frage unten:
„Wo bitte, steht in der Bibel, dass Gott Dreifaltigkeit ist? Wo!“
ist ebenso stumpfsinnig, wie die islamische Frage:
„Wo bitte, steht in der Bibel, dass Gott nicht Allah ist? Wo!“
(analog zu anderen Religionen)
Aber machen wir eine Bibelstunde zur nun mal gestellten Frage:
Die Bibel der Christen besteht aus 2 Teilen. Dem Alten Testament und dem Neuen Testament = dem Alten Bund und dem Neuen Bund.
Das gesamte Alte Testament weist auf die kommende Erlösung durch den Messias hin (von dem Jesaias >40-45< spricht). Aber schon er sagte: »Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn offenbart worden?«
Die entscheidende Wende in der Erlösungsgeschichte, trat durch den hingegebenen Sohn Gottes, Jesus ein. Dazu lies Lukas 1-56
Bei der Taufe Jesu im Jordan war eine Stimme vom Himmel die sagte DIES IST MEIN GELIEBTER SOHN – und der Geist Gotte schwebte über Ihm gleich einer Taube (der gleiche Geist Gottes, der im Pfingstereignis in Form feuriger Zungen über die Versammelten kam und sie das Wort Gottes verkünden und aufschreiben ließ im Neuen Bund).
Und Jesus lehrte jeden Tag im Tempel Lk 19,47 und oft betonte Er die Einheit mit Gott dem Vater: 1 Joh 2,24 – Wenn, was ihr gehört habt in euch bleibt, dann bleibt ihr im Sohn und im Vater.
Jesus wurde der Prozess gemacht. Mt 26,62: der Hohepriester beschwor Ihn beim lebendigen Gott, dass Er sagst, ob Er der Christus ist, der Sohn Gottes!
Jesus antwortete: Du hast es gesagt. Doch ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels.
Die Dritte Person in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit – den Geist Gottes, den Heiligen Geist, nannte Jesus mehrfach und Er warnte, dass nie Dem verziehen wird, der dem Geist Gottes schmäht u.a. in Mk 3,29
Jesus wurde gekreuzigt, ist gestorben und von den Toten auferstanden und erschien mehr als 500
Er sitzt zur Rechten des Vaters von wo Er wieder kommen wird, um zu richten.
Den Glauben kann Niemand einem Menschen auf den Tisch legen. Glaube kann Jeder nur für sich alleine annehmen oder ablehnen. Hilfe zur Annahme gibt das Gebet. Sehen werden alle Menschen die Wahrheit nach ihrem Sterben. Es ist dann für Einsicht zu spät, denn Jesus alleine ist der Weg, die Wahrheit und das Leben und nur über Ihn führt der Weg zum Vater. Joh 14,6
Bruno-Maria Schulz
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#38   GerdEric   20:21:15 | Samstag, 29. Januar 2005
29. Januar 2005, 16:49
Lies bitte spectators Worte.
Es ist nicht meine Schuld, wenn die Kursive Schrift nicht richtug rüber kommt.
Und was ist suggestiv, wenn ich nach Bibelstellen frage?
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#37   Bruno-Maria Schulz   19:14:32 | Samstag, 29. Januar 2005
Gerd – du lügst!
du sagst; du hättest nicht gesagt Spectator lügt…
und was ist das???
________________________
29. Januar 2005, 17:16
GerdEric: spectator: Du lügst.
Wo,
bitte, steht in der Bibel, dass Gott Dreifaltig ist?
Wo!
______________________________
Du sagst du wolltest dich informieren,
Und was sind obige Behauptungen und suggestive „Fragen“
Also es wäre wirklich besser still zu sein, als hier rum zu fuhrwerken wie ein Berserker.
Man kann eben nicht von ein und der selben Sache zweierlei Ansicht sein – wie du es durchaus normal findest, denn diese eine „Sache“ ist die unabänderlich Wahrheit Gottes, offenbart von Jesus Christus – gelehrt von der von Ihm eingesetzten Kirche.
Eine Ansicht GerdEric ist da absolut entbehrlich. Der sollte sich informieren und kein dummes Zeug über alles schütten; und das dann als die Gerdsche Vollwahrheit präsentieren.
Mann – du machst dich lächerlich und unmöglich.
Bruno-Maria Schulz
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#36   GerdEric   19:08:58 | Samstag, 29. Januar 2005
Auch wenn Du nur Deinen eigenen Text kopierst
nicht ich habe gesagt, dass spectator lügt, er hat gesagt, dass ich lüge.
Wenn Du nicht lesen willst oder kannst, was offensichtlich ist, schade…
Ich lasse es dann für heute.
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#35   Bruno-Maria Schulz   19:03:49 | Samstag, 29. Januar 2005
Gerd, warum bist du nicht endlich still
Gerd, deine Schreibweise ist inakzeptabel weil beleidigend, antichristlich, intolerant, einseitig und so entsetzlich falsch, dass selbst ein Kommunionkind Lachkrämpfe bekäme.
Noch dazu verteidigst du deine Thesen mit Diskriminierungen wie einem brutalen:
Spectator du lügst
Du musst dir daher gefallen lassen, dass man deine grauenhaft blödsinnigen Beiträge als solche bezeichnet.
Entsetzlich dumm ist zB.: Paulus ging in jüdische „Foren“
Wo jeder Anfänger weiß, dass die Gemeinden an die er schrieb Christen waren – allenfalls Judenchristen und Heidenchristen – sich auch als CHRISTEN bezeichneten – siehe Apg 11,26
Dass Gott die Allerheiligste Dreifaltigkeit ist, sagte uns Jesus Christus in hunderten Bibelstellen. Den Geist Gottes nannte er auch oft und dass Er Eines ist mit dem Vater und dem Geist Gottes ebenfalls.
Aber bei dir muss man wie ich schon einmal sagte, mit dem ABC bzw. der Hauptfrage „wer ist Gott und was ist ein Christ“ beginnen.
Bekenne dich als Jude und dann ist gut. Aber belästige mit deinen Vermutungen nicht diskutierende Christen, sondern höre allenfalls zu – falls es dich interessiert – und du nicht nur intrigieren willst.
Bruno-Maria Schulz
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#34   GerdEric   18:59:20 | Samstag, 29. Januar 2005
Lieber Bruno-Maria
spectator hat zweimal geschrieben: Du lügst.
Er meinte damit mich.
Nicht ich habe geschrieben, er würde lügen.
Dass man zweierlei Ansicht ein und der selben Sache sein kann, finde ich durchaus normal.
Es geht mir nicht darum, andere von meiner Ansicht zu überzeugen, sondern durch die Auseinandersetzung andere Sichtweisen und Argumente kennen lernen und gegebenenfalls übernehmen.
Aber, das geht nicht, wenn man versucht mich einfach als Lügner zu titulieren oder mich mundtot zu machen.
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#33   Bruno-Maria Schulz   18:13:38 | Samstag, 29. Januar 2005
warum bist du nicht endlich still
Gerd, deine Schreibweiseweise ist inakzeptabel weil beleidigend, antichristlich, intolerant, einseitig und so entsetzlich falsch, dass selbst ein Kommunionkind Lachkrämpfe bekäme.
Noch dazu verteidigst du deine Thesen mit Diskriminierungen wie einem brutalen:
Spectator du lügst
Du musst dir daher gefallen lassen, dass man deine grauenhaft blödsinnigen Beiträge als solche bezeichnet.
Entsetzlich dumm ist zB.: Paulus ging in jüdische „Foren“
Wo jeder Anfänger weiß, dass die Gemeinden an die er schrieb Christen waren – allenfalls Judenchristen und Heidenchristen – sich auch als Christen bezeichneten – siehe Apg 11,26
Dass Gott di Allereiligste Dreifaltigkeit ist, sagte uns Jesus Christus in hunderten Bibelstellen, den Geist Gottes nannte er auch oft und dass Er Eines ist mit dem Vater und dem Geist Gottes ebenfalls.
Aber bei dir muss man wie ich schon einmal sagte mit dem ABC bzw. der Hauptfrage „wer ist Gott und was ist ein Christ“ beginnen.
Bekenne dich als Jude und dann ist gut. Aber belästige mit deinen Vermutungen nicht diskutierende Christen, sondern höre allenfalls zu – falls es dich interessiert und du nicht nur intrigieren willst.
Bruno-Maria Schulz
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#32   GerdEric   17:16:53 | Samstag, 29. Januar 2005
spectator: Du lügst.
Wo,
bitte, steht in der Bibel, dass Gott Dreifaltig ist?
Wo!
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#31   spectator †   16:49:57 | Samstag, 29. Januar 2005
@ GerdEric
ich wiederhole einfach:
Nun ja, da bin ich doch mit Jesus einer Meinung…
Du lügst.
denn von der Dreifaltigkeit sagte er nicht, wie Du sagst, wurde die erst cs. 500 Jahre später fremdbestimmt (nicht von Jesus, schon garnicht von Gott, es war Menschenwerk).
Menschenwerk ist deine Denkweise, deine Einstellung, deine Interpretation der Bibel, dein Weg und dein Glaube.
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#30   GerdEric   15:22:31 | Samstag, 29. Januar 2005
Würde ich in jüdischem Board schreiben
würde man mich in der Luft zerreißen. Du hingegen wurdest akzeptiert ;-)
Ich halte es da halt mit Paulus,
der gezielt in jüdische „Foren“ ging…
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#29   GerdEric   15:20:49 | Samstag, 29. Januar 2005
spectator: Du lügst.
Lieber spectator, ich wider spreche, aber ich erdreiste mich deshalb nicht Dich als Lügner zu bezeichnen.
Bruno schrieb hier, dass die Dreifaltigkeit sagte ca. 500 Jahre nach Jesus bestimmt wurde.
In der Bibel steht nichts von der Dreifaltigkeit, es ist reine Interpretation.
Ansonsten bitte, Bibelstellen.
Dogmen sind nicht biblisch, und wenn da 100.000.000.000 Menschen dran glauben, Gott überstimmen?
Das geht nicht.
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#28   spectator †   13:40:57 | Samstag, 29. Januar 2005
@ GerdEric
Nun ja, da bin ich doch mit Jesus einer Meinung…
Du lügst.
denn von der Dreifaltigkeit sagte er nicht, wie Du sagst, wurde die erst cs. 500 Jahre später fremdbestimmt (nicht von Jesus, schon garnicht von Gott, es war Menschenwerk).
Menschenwerk ist deine Denkweise, deine Einstellung, deine Interpretation der Bibel, dein Weg und dein Glaube.
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#27   Bruno-Maria Schulz   13:10:19 | Samstag, 29. Januar 2005
Gerd, wovor fürchtet du dich?
wenn du, wie Alle längst auch ohne deine Wiederholung erkannten, nicht Katholik bist, dann bekenne dich doch endlich dazu – auch nicht Christ zu sein!
Gerd, wovor fürchtet du dich?
Und:
Warum schreibst du dann fortwährend Antikatholisches in katholischem Board?
Würde ich in jüdischem Board schreiben, würde man mich in der Luft zerreißen. Du hingegen wurdest akzeptiert ;-)
Bruno-Maria Schulz
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#26   GerdEric   12:42:52 | Samstag, 29. Januar 2005
Gerd, verbreite nicht anticristliche Auffassung!
Was denn nun?
Nichtchristliche oder antichristliche?
Bruno-Maria Schulz: Gerd, wenn du sagst
>>>Jesus ist ein braver Jude gewesen,
der für seinen Glauben starb<<<
dann hast du keinen christlichen, sondern jüdischen Glauben und von Gottes Erlösungswerk null Ahnung.
Wer eine Ahnung von Gottes Erlösungswerk hat, das können wir hier nicht entwscheiden, das werden wir sehen (wobei es mich nicht stört, wenn Gott auch Dir einen Weg bietet, aber sprich bitte anderen nicht deren göttlichen Weg ab).
Du schließ dich mit dem Meinung Jesus Christus sei nicht Gott in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, vom Christentum aus.
Nun ja, da bin ich doch mit Jesus einer Meinung, denn von der Dreifaltigkeit sagte er nicht, wie Du sagst, wurde die erst cs. 500 Jahre später fremdbestimmt (nicht von Jesus, schon garnicht von Gott, es war Menschenwerk).
Ich erinnere das Dogma (verbindlicher GLAUBENSSATZ für jeden Katholiken) aus dem Jahre 553, das bis heute unverändert gültig ist:…
Ich habe glaube ich, schonmal gesagt, dass ich kein Katholik bin.
Ist diese verbindliche Aussage klar und verständlich genug?
Ich hoffe nur, auch Du hast mich verstanden.
mfg
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#25   Bruno-Maria Schulz   11:44:22 | Samstag, 29. Januar 2005
e ist die Frage des wo und wann
Grüße dich 1+1=7 und andere politische Fragen Einbeziehende ;-)
Klar müssen wir unsere Erkenntnisse auch leben.
Klar auch politische Verantwortung tragen.
Nur hier wird von Dingen geredet, die angeblich längst verziehen sind – bei einer der unzähligen Versöhnungen. Oder doch nicht?
Zudem wird aus eigenen Reihen sehr einseitig angeklagt. Historische Schuld Anderer weggeredet.
Zudem ist das Ganze Geschichte, an der nichts zu ändern ist. Inzu kommt obengenannte tausendfache Entschuldigung und die apokalyptische Strafe über Deutschland im gesamten Jahr 1945 und für Teile, noch sehr lange, lebenslang danach im Archipel Gulag.
Das Drama ist, dass in heutiger Politik Christentum unterdrückt und als Störfaktor schlechtgeredet wird, ungeachtet jeder politisch völlig unbedeutenden und unbeachteten aufrechten Rede für christliche Politik.
Es ist eine Frage des >wo und wann Effizienz< dahinter ist.
Salve
Bruno-Maria Schulz
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#24   Bruno-Maria Schulz   11:27:55 | Samstag, 29. Januar 2005
Gerd, verbreite nicht anticristliche Auffassung!
Gerd, wenn du sagst
>>>Jesus ist ein braver Jude gewesen,
der für seinen Glauben starb<<<
dann hast du keinen christlichen, sondern jüdischen Glauben und von Gottes Erlösungswerk null Ahnung.
Du schließ dich mit dem Meinung Jesus Christus sei nicht Gott in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, vom Christentum aus.
Ich erinnere das Dogma (verbindlicher GLAUBENSSATZ für jeden Katholiken) aus dem Jahre 553, das bis heute unverändert gültig ist:
DIE ALLGEMEINE KIRCHENVERSAMMLUNG ZU KONSTANTINOPEL SCHRIEB FOLGENDES FEST:
_________________________________________
»WER NICHT BEKENNT, DASS UNSER IM FLEISCHE GEKREUZIGTE HERR JESUS CHRISTUS WAHRER HERR UND GOTT UND HERR DER HERRLICHKEIT IST UND EINER AUS DER HEILIGEN DREIFALTIGKEIT, DER SEI AUSGESCHLOSSEN!«
_________________________________________
Ist diese verbindliche Aussage klar und verständlich genug?
Bruno-Maria Schulz
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#23   1+1=7   10:49:03 | Samstag, 29. Januar 2005
„Ich, und der Vater sind eins“
Nein, das kann ich nicht (natürlich wäre es ein leichtes, dieses hier reinzutippen),
denn einzig der Eine, Gott, ist mein Erlöser.
Amen
Probiers trotzdem einmal, wenns so leicht ist
27
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach.
28
Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
29
Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen.
30
Ich und der Vater sind eins.
31
Da hoben die Juden wiederum Steine auf, um ihn zu steinigen.
32
Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch gezeigt von meinem Vater; um welches dieser Werke willen steinigt ihr mich?
33
Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen einer Lästerung und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst!
34
Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: «Ich habe gesagt: Ihr seid Götter»?
35
Wenn es diejenigen Götter nennt, an welche das Wort Gottes erging (und die Schrift kann doch nicht aufgehoben werden),
36
wie sprechet ihr denn zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst! weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?
37
Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubet mir nicht!
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#22   GerdEric   10:35:23 | Samstag, 29. Januar 2005
der einzige Erlöser
1+1=7: wenn du hörst dass Christus der einzige Erlöser ist.
Eine Frage:
Kannst du sagen: „Jesus ist der Herr“
Komm: schreibs mal
Nein, das kann ich nicht (natürlich wäre es ein leichtes, dieses hier reinzutippen),
denn einzig der Eine, Gott, ist mein Erlöser.
Amen
Jesus ist ein braver Jude gewesen,
der sich gegen die Herrschenden wandte,
der einzig die Herrschaft Gottes anerkannte,
der für seinen Glauben starb,
wie soviele Juden seiner Zeit,
am Kreuz.
Ein Mensch seiner Zeit.
slm
GerdEric
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#21   1+1=7   10:25:34 | Samstag, 29. Januar 2005
Lieber Bruno,
wir müssen unsere Erkenntnisse auch leben.
Das hat fast zwanghaft zur Folge, dass wir auch politische Verantwortung tragen.
Lieber Gerd, wieso sagst du „na dann, Gute Nacht“,
wenn du hörst dass Christus der einzige Erlöser ist.
Eine Frage:
Kannst du sagen: „Jesus ist der Herr“
Komm: schreibs mal
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#20   GerdEric   10:14:24 | Samstag, 29. Januar 2005
im Gegensatz zum Glauben
Gerd, du verwechselst dieses Forum das religiöse Fragen erörtert, mit politischem Meinungsforum.
Auch andere scheinen dieses derart zu verwechseln,
oder weshalb sonst wird einseitig Stellung bezogen?
In Politik und Geschichte gibt es im Gegensatz zum Glauben unzählige Meinungen und Richtigkeiten.
Im Glaube nur Eine – die Jesu Christi.
Na, dann lieber Gott, gute Nacht…
Zu empfehlen wäre also, sich wieder dem Sinn dieses Boards zuzuwenden und es nicht für private Geschichtsansichten zu missbrauchen.
Dann sollte man sich auch der Äusserungen Paul SPiegels nicht in Stammtischmanier erwehren…
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#19   Bruno-Maria Schulz   10:01:50 | Samstag, 29. Januar 2005
Gerd, du verwechselt dieses Forum
Gerd, du verwechselst dieses Forum das religiöse Fragen erörtert, mit politischem Meinungsforum.
In Politik und Geschichte gibt es im Gegensatz zum Glauben unzählige Meinungen und Richtigkeiten.
Im Glaube nur Eine – die Jesu Christi.
Zu empfehlen wäre also, sich wieder dem Sinn dieses Boards zuzuwenden und es nicht für private Geschichtsansichten zu missbrauchen.
Bruno-Maria Schulz
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#18   GerdEric   09:54:52 | Samstag, 29. Januar 2005
gemeinsamen Niederprügelns der schutzlosen Bevölkerung durch die Deutschenfeinde wurde
Meine Mutter hat zu Gott gebetet, dass endlich die Russen die Nazis und deren willigen Helfer niederringen.
Dass dann die Russen ihrem Hass freien Lauf liessen, war für die Deutsche, vor allem Frauen, grauenvoll, aber im Gegensatz zu den Greul der Deutschen in Russland, ausgelöst durch eben die Greul der Deutschen in Russland.
Die Russen hatten zuvor keine Greul gegen die deutsche Zivielbevölkerung verübt, sodass dann die deutschen Truppen zu einem Rachefeldzug aufbrachen.
Die deutschen Truppen haben dieses „Grundlos“ getan.
(erzählt mir nichts von Russland, mein Vater war in Stalingrad und anschliessend in russischer Gefangenschaft)
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#17   Bruno-Maria Schulz   08:48:43 | Samstag, 29. Januar 2005
die Strafe für Deutschland war apoklyptischen Ausmaßes
diesen Dolfu-Satz
sagte ich doch die ganze Zeit mit
DIE STRAFE FÜR DEUTSCHLAND WAR APOKALYPTISCH
was hier sehr in Frage gestellt wurde.
…Im Grunde gibt es keinen Deutschen der damaligen Zeit, der nicht Opfer des gemeinsamen Niederprügelns der schutzlosen Bevölkerung durch die Deutschenfeinde wurde…
und genau deshalb wäre es an der Zeit der angeblichen Versöhnung edlich Taten folgen zu lassen und nicht ewig versöhnen und gleichzeitig Nachfolgegenerationen anklagen.
Wie wollen diese Dauerankläger je verziehen bekommen, wenn sie ihren Schuldigern nie verzeihen…
Bruno-Maria Schulz
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#16   Laurentius2   08:23:57 | Samstag, 29. Januar 2005
P.S.
… übrigens: Prof. Lapide war Jude.
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#15   Laurentius2   16:17:49 | Freitag, 28. Januar 2005
Quelle: Prof:Lapide
Die Quelle für H.Schmitts Erwähnung der europaweit über 800.000 durch Katholiken geretteten Juden (darunter ja auch Spiegel,Friedmanns Eltern, Charlotte Knobloch u.s.w) ist folgende:
„Rom und die JUden“, Prof. Pinchas Lapide.
Deshalb konvertierte ja auch der römische Oberrabbiner Zolli zum wahren Glauben. Heute scheinen das viele vergessen zu haben, warum ?
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#13   Zarathustra   10:33:50 | Freitag, 28. Januar 2005
Trinkt Euch doch mal ein Bier!
Aus der Diskussion zwischen Ihnen beiden läßt sich ersehen, daß hier eine hohe Sensibilität für gewisse Themenbereiche offenliegt. Vielleicht ist das bei einem (oder zwei oder drei…) Glas Bier besser zu klären als in einem Forumsgemetzel.
Von mir noch etwas an den „heidnischen“ Wikinger:
Exakt, Jesus war auch ein Nachkomme Sems und damit Semit!
Wer nun für welche wie auch immer -sprachigen Juden spricht, ist mußig zu diskutieren. Paul Spiegel sicher nicht für alle deutschsprachigen, denn deutschsprachige Juden gibt es auch im heutigen Ausland. Daß die Österreicher deutsch sprechen, habe ich schon erwähnt. Aber ich glaube, ein holzschnittartiger Nordmann muß das erst zweifach, ja dreifach erzählt bekommen.
Natürlich haben Katholiken Juden gerettet, Protestanten, Linke und Nationale ebenso. Nicht jeder Nationale war Nationalsozialist! Wo die Zahl der 800.000 herkommt weiß ich nicht, es wird – angesichts der Tatsache, daß Katholiken nicht nur in Deutschland leben – wohl auch im von den Deutschen besetzten Ausland couragierte Menschen gegeben haben, die Juden versteckten, wie z.B. die katholische Familie in Paris, die den heutigen Pariser Erzbischof Jean-Marie Lustiger (damals Aaron Lustiger) aufnahm oder die Dominikaner in Rom, welche jüdische Familien auf dem Dach ihrer Kirche S. Maria sopra Minerva versteckten.
Ich weiß nicht, was diese Hybris gegenüber dem Christentum soll? Sie scheinen vor irgendetwas Angst zu haben, wovor?
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#12   Laurentius2   09:47:07 | Freitag, 28. Januar 2005
Argumente, Argumente
Sehr geehrter Herr Eric,
aus Ihren Beiträgen klingt insgesamt eine tiefe Verbitterung. Offenbar wurde Ihre Mutter verfolgt, hat sie das Nazi-Regime überlebt ? Meine Groß-Familie wurde von Stalins Horden bei der größten Vertreibung der Weltgeschichte einerseits und dem westalliierten Bombenterror andererseits, der gezielt gegen Frauen, Kinder und Alte geführt wurde, teilweise fast gänzlich ausgelöscht.
Aus meinem christlichen Glauben heraus hege ich jedoch keinen Haß auf Russen oder Briten/Amerikaner wegen dieser furchtbaren Verbrechen oder werfe ihnen vor, sie hätten nicht genug gegen Stalin Widerstand geleistet (der Schriftsteller und Offizier Lev Kopelew tat es und landete dafür in einem sibirischen KZ)…
Sie schildern „bairische Nazis“, die erst in den Gottesdienst und dann auf … Kommunisten-Hatz gingen.
Nun, zunächst einmal stehen Kommunisten für mich nicht automatisch auf der Seite der „Guten“, nur weil sie gegen Hitler waren. Im Gegenteil, die Nazis allein hätten die Demokratie sicher nicht in die Knie gezwungen.
Zum zweiten ist es richtig, daß viele Taufschein-Katholiken bei den Nazis mit dabei waren. Ich möchte nun nicht in deren Haut stecken, aber es waren sicherlich abständige Christen, oft auch Heuchler oder Verräter, die mit ihren Predigtmitschriften dafür sorgten, daß fast 10.000 Pfarrer im Deutschen Reich vom Staat unter offenem Bruch des Konkordats verfolgt bzw. streng bestraft wurden. Diese Leute waren jedenfalls innerhalb des Kirchenvolks eine Minderheit; Beweis: Sehen Sie sich einmal die Wahlergebnisse der NSDAP von 32/33 im Verhältnis zu den Vorjahren an: in katholischen Regionen (nur ein Drittel der deutschen Bevölkerung waren und sind katholisch) hatte die NSDAP in allen Wahlkreisen bis auf einen einzigen kleinen an der polnischen Grenze, der besonders unter Versailles zu leiden hatte, keinerlei Chance und lag nur bei ca. 10 %. Schauen Sie ins Rheinland, nach Westfalen, nach Oberbayern, Oberschwaben, Ermland (Ostpreußen), Oberschlesien, Köln, Koblenz, Münster u.s.w. Dagegen fand in den vorher liberal, internationalsozialistisch oder evangelisch-deutschnational geprägten Großstädten und Regionen der Nazismus bei weitem viel mehr Anhänger.
Natürlich hätte die kath.Kirche vielleicht noch mehr machen können, natürlich waren nicht viele so mutig wie der Löwe von Münster Kardinal Graf von Galen oder der Bischof von Berlin oder der Berliner Dompropst Lichtenberg, der solange öffentlich für die Juden betete bis er ins KZ kam und in der Haft starb … , –
aber laut Hitlers Tischgesprächen und Goebbels Tagebuch sowie wiederholter Gestapo-Berichte ist klar geworden: Hitler sah „die Schwarzen“ als größten innenpolitischen Feind, aber er brauchte den gutgläubig-patriotischen Katholiken im Reich und an der Front noch für seinen verbrecherischen Krieg, anschließend hätte er die Kirche endgültig „zerschlagen“- genau wie bereits in Polen,wo er tausende Priester umbringen oder ins KZ werfen ließ.
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#10   GerdEric   20:14:38 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Zarathustra
Zarathustra: Jau!Dazu braucht er keine religiöse Autorität sein,
denn er hat da eher einen weltlichen Part.
Wie war das nochmal mit der Trennung von Kirche (Religion) und Staat?
Wo ist da Staat,
wo ist da „Kirche“…
Zarathustra: Er ist aber ein Jude, ob das den Zionisten nun paßt oder nicht.
Er mag ein Jude sein, aber er spricht für sich und seine kleine Gruppe, nicht aber für die deutschsprachigen Juden.
Zarathustra: s.o. Welche Gemeinde repräsentiert denn dann Herr Spiegel? Berlin, Düsseldorf… ?
Die Gemeinden in Deutschland, ob Orthodox oder Reform und was dazwischen ist…
Zarathustra: N.B.: Auch bei Konversion bleibt Mendelssohn Semit, ein Nachfahre Sems.
Wie Jesus es auch war,
oder weisst Du was anderes?
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#9   Laurentius2   15:21:05 | Donnerstag, 27. Januar 2005
„Danke!“ und noch etwas zur Debatte …
Danke, Zarathustra. Das macht richtig Spaß, zu sehen wie am Ende die besseren Argumente obsiegen …
Noch zu „den Juden“: Ich lege wert darauf, daß es Katholiken waren, die dem erwählten Volk Gott Vaters relativ gut geholfen haben während der Nazi-Zeit. Ich meine, auch die meisten Katholiken haben sich natürlich nicht getraut, ihr Leben auf’s Spiel zu setzen, aber nur ein Neo-Manichäer erwartet von jedem „Christen“ das Martyrium, oder ? So schreibt die Halb-Jüdin H.Schmidt in „Durchgestanden“ (im ausgezeichneten evangelikalen Resch-Verlag erschienen), daß der Papst und seine Schäfchen über 800.000 Juden gerettet haben. Sie nimmt – in der Sache ähnlich wie Hohmann – auch die Deutschen pauschal in Schutz und hebt hervor, daß allein in Berlin über 5.000 Juden versteckt wurden und dies wohl die Mitwisserschaft von über 10.000 Deutschen voraussetzt.
Ich glaube nicht, daß die heutige durch 68 geprägte Gesellschaft so viel Mut aufbringen würde, man hat ja laut deren spätmarxistischer „Lehre“ angeblich nur dieses diesseitige Leben. Ich bin überzeugt, nicht nur der strenggläubige Moshe Friedman (s. kath.net-Artikel über Gotlose und Holocaust), auch andere Juden wünschen sich sehr, daß wir alle als Deutsche Schluß machen mit diesem diabolischen Nationalmasochismus.
Dessen fatale Folgen sind unübersehbar …
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#8   Zarathustra   11:48:53 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Jau!
Dazu braucht er keine religiöse Autorität sein,
denn er hat da eher einen weltlichen Part.
Wie war das nochmal mit der Trennung von Kirche (Religion) und Staat?
ob in diesem Fall die rechtschreibung tatsächlich ausschlaggebend ist?
Nein, ist sie nicht. Es gibt sie aber.
Ich: Der genannte „Oberrabiner“ ist mit Sicherheit nicht der Repäsentant der deutschsprachigen Juden.
Davon habe ich auch nicht geschrieben. Er ist aber ein Jude, ob das den Zionisten nun paßt oder nicht.
davon habe ich garnicht geschrieben…
und auch der Repräsentant der österreichischen Juden ist er nicht (ein Rabiner ist kein repräsentant, er ist „Schriftgelehrter“, Repräsentant ist der Vorsitzende einer Gemeinde).
s.o. Welche Gemeinde repräsentiert denn dann Herr Spiegel? Berlin, Düsseldorf… ?
sicher nicht, aber dann ist es doch wohl richtig, wenn ich mich als Nichtkatholik hier einmische,
oder etwa nicht?
Habe ich nichts gegen behauptet!
Felix Mendelssohn-Bartholdi war Protestant.
Ich habe nichts von „zum Katholizismus übergetreten“ geschrieben, sondern „zum Christentum“. Kann es sein, daß für Sie die Protestanten keine Christen sind? Wenn ja, warum nicht?
N.B.: Auch bei Konversion bleibt Mendelssohn Semit, ein Nachfahre Sems.
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#6   Laurentius2   16:30:53 | Dienstag, 25. Januar 2005
Antwort auf Gerd Eric
Ihr letztes Wort war auch Ihr bestes. Denken Sie mal in Ruhe drüber nach …
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#3   Laurentius2   11:47:46 | Dienstag, 25. Januar 2005
Ausgezeichneter Artikel!
Der Artikel der mutigen Journalistin Küble ist ganz hervorragend: Es ist doch auch so, daß Paul Spiegel gar nicht wirklich alle Juden repräsentiert. Es ist wohl ähnlich wie bei „unserem“(?) ZdK. Wir kennen eigentlich die Nichtrepräsentanz des Rätesystems schon seit den 20er Jahren. So pflichtet bspw. der Wiener Oberrabbiner Moshe Friedman, wohl einer der vom Glauben her (!) ranghöchsten deutschsprachigen Juden Meisner und im übrigen auch Hohmann vehement bei. Auch der ranghohe messianische Judenchrist M. Pülz hat sich sehr kritisch zum Zentralrat und seinen Bannflüchen gegen katholisches Denken und Predigen geäußert.
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#2   Uwe Schmidt   06:46:51 | Montag, 24. Januar 2005
felicitas küble
Unabhängig, was Frau Küble andernorts geschrieben haben könnte, hat sie hier doch den Nagel auf den Kopf getroffen! Seit wann hat der Zentralrat der Juden in Deutschland zu bestimmen, was ein Kardinal sagen darf? Noch sind wir Herren im eigenen Hause! Zumal Kardinal Meisner mit keiner Silbe den Holokaust erwähnt hat, er sprach lediglich von den Verbechen des Herodes, Hitlers (60 Mio Tote, davon 6 Mio Juden) und Stalins. Die Chuzpe des Paul Spiegel trägt mit Sicherheit nicht zu einer Versöhnung zwischen Juden und Christen bei! Paul Spiegel verdankt sein Leben einer katholischen Familie in Belgien, die ihn versteckt hat, da sollte man schon etwas mehr Dankbarkeit erwarten.
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#1   turk   00:16:29 | Montag, 24. Januar 2005
Felizitas Küble unglaubwürdig
Frau Küble sollte sich zuerst überhaupt selbst an der Nase nehmen. Sie moralisiert herum, dass es nur so kracht.
Wenn sie fragt: „Nicht nur für uns stellt sich die Frage, worüber man sich mehr ärgern soll: darüber, daß Paul Spiegel einen hohen katholischen Amtsträger wie einen Laufburschen behandelt – oder darüber, daß er mit seinen Attacken das Ansehen von Juden in Deutschland massiv beschädigt?“, dann sollte sie nun Gewissenserforschung betreiben und ihre diffamierenden Aussagen namens KOMM-MIT und im „13.“ über den vom Papst selbst eingesetzt gewesenen Apostolischen Visitator der Diözese St. Pölten zurücknehmen.
Solange Frau Küble den für die Glaubwürdigkeit der Kirche einen vollen Erfolg einfahrenden Visitator und Bischof Küng weiterhin in ihren Publikationen wie einen „Laufburschen“ behandelt, ist ihre gesamte Fragestellung zur Diskussion um Kadinal Meisner völlig unglaubwürdig.
Wirklich komisch: da ordnet ein Visitator und Neubischof die Dinge gemäß der kirchlichen Disziplin kompetent und praktisch fehlerlos, und Küble hetzt gegen denselben unter dem total lächerlichen Titel „Vom Visitator zum Diktator“. Wird Frau Küble hoffentlich nicht auf irgendeine Homoclique hereingefallen sein?
Solange Frau Küble diese ihre untragbaren Aussagen namens KOMM-MIT und in der neuen Ausgabe des „13.“ nicht zurücknimmt, erscheint ihr Geschreibse auch im Fall Kardinal Meisner nur noch polemisch und im negativen Sinne peinlich rechtsextrem.
Beten wir für Frau Küble, daß sie zurückfindet zu den Wurzeln guten Journalismus und guter Journalistenethik!
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