Die Freigabe der Alten Messe wurde von den meisten Bischöfen mit mäßiger Begeisterung aufgenommen. Ein italienischer Bischof erlebte sogar den traurigsten Tag seines Lebens. Stellungnahmen.
Dario Kardinal Castrillon Hoyos, der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia
Dei’, die sich um die Belange der Altgläubigen kümmert, erklärte, daß die Entscheidung des Papstes
auch mit der Tatsache zusammenhänge, daß bezüglich der Alten Messe in Priestern und Laien der jüngeren
Generationen ein neues Interesse und eine Hochachtung aufgeblüht seien.
„In Rom sind Tausende von Briefen
eingegangen, in denen um die Freiheit gebeten wurde, an der Messe teilnehmen zu dürfen, der sie sich
so sehr verbunden fühlen.“
Das seien Tatsachen, vor denen die Hirten ihre Ohren nicht verschließen
könnten.
Der Papst folge dem Konzil, das die Alte Messe weder abgeschafft noch ihre Abschaffung gefordert
habe. Er folge auch dem Konzil, das gefordert habe, die Stimme und die legitimen Anliegen der Laien zu
hören.
Der Papst widerspreche auch nicht seinen Vorgängern: „Paul VI. hat in einigen Fällen sofort
die Möglichkeit erlaubt, die Messe des Heiligen Pius V. zu zelebrieren.“
Bereits Johannes Paul II. habe
ein ähnliches Motu Proprio wie das jetzt veröffentlichte publizieren wollen.
„Ich habe einen Knopf im Hals und schaffe es nicht, die Tränen zurückzuhalten“ – erklärte
der Bischof von Sora-Aquino-Pontecorvo in der Nähe von Rom, Mons. Luca Brandolini (73).
Bischof Brandolini
ist ein Vinzentiner und gegenwärtig Mitglied der liturgischen Kommission der Italienischen Bischofskonferenz:
„Ich erlebe den traurigsten Augenblick meines Lebens als Priester, Bischof und Mensch“ – erklärte er
vor der römischen Tageszeitung ‘La Repubblica’.
Das sei nicht nur für ihn ein Trauertag, sondern auch
für die vielen, die für das Zweite Vatikanische Konzil gelebt und gearbeitet hätten: „Heute wurde eine
Reform ausgelöscht.“
Mons. Brandolini trägt an seinem Finger den Ring von Erzbischof Annibale Bugnini,
ebenfalls ein Vinzentiner und Vater der Neuen Messe: „Ich erinnere mich, mit wie viel Leidenschaft er
für die liturgische Erneuerung gearbeitet hat. Nun wurde sein Werk zerstört.“
Mons. Brandolini erklärte,
dem Heiligen Vater gehorchen zu wollen. In seinem Herzen sei er jedoch tief verletzt.
Erzbischof Bugnini
(† 1982) fiel gegen Ende seines Lebens bei Papst Paul VI. in Ungnade und beendete seine Karriere als Pro-Nuntius
in Teheran.
Theologischer Reichtum der Neuen Messe
Der Vorsitzende der französischen Bischofskonferenz,
Jean-Pierre Kardinal Ricard, rief die Gläubigen bei einer Pressekonferenz am Samstag dazu auf, ihren
Beitrag zur Einheit der Kirche zu leisten.
Die Konzilsgläubigen bat er, sich streng an die liturgischen
Vorschriften zu halten und das Nebeneinander der zwei Messen zu akzeptieren.
Die Altgläubigen forderte
Kardinal Ricard auf, die „Autorität des Konzils und den theologischen Reichtum des Missales von Paul
VI.“ anzuerkennen.
Die praktische Umsetzung des Motuo Proprio sei „der heikle Punkt“. Kardinal Ricard
sieht die Schwierigkeit, daß viele Priester die Alte Messe gar nicht lesen können.
Er fragte sich,
ob man bei der liturgischen Ausbildung in den Priesterseminarien auch die Alte Messe unterrichten werde
und ob die Priester im Augenblick ihrer Weihe, ihre Liturgie wählen könnten.
Der Erzbischof von Westminster, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, glaubt, daß die Freigabe der Alten
Messe für einige Länder „Europas und Amerikas, zum Beispiel und ein oder zwei asiatischen Staaten“ wichtiger
sei als für andere. Für den Großteil der katholischen Kirche sei die überlieferte Liturgie jedoch
keine wirkliche Streitfrage.
Die größte Gefahr sieht Kardinal Murphy-O’Connor darin, daß die tridentinische
Messe von manchen nur zelebriert werde, um ihre Ablehnung des Zweiten Vatikanums zu demonstrieren. Das
Motu Proprio schließe derartige Mißbräuche jedoch aus.
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Sozialkatholisch Dank für Ihre offene Antwort, wonach Sie die vorkonziliare Zeit nicht aus persönlichen
Erfahrungen kennen. Ich habe meine Ministrantenzeit als schöne Erinnerung herübergerettet und habe mich
über NOM sehr gefreut, als Möglichkeit, kirchlich in der Gegenwart anzukommen. Das waren damals die
Motive, die bei vielen Jugendlichen maßgeblich waren und weshalb das heutige Kriegsgeheul der Altrituellen
als stupide Rechthaberei empfunden wird. Es gab in den Sechzigern eine ganz große Sehnsucht auf NOM.
Das sollte auch einmal berücksichtigt werden, ohne, dass darüber fortwährend sämtliche Spott- und
Lästerkübel ausgeleert werden. Sehen Sie es daher den Menschen nach, die sich davon nicht abwenden wollen
und von NOM auch nicht abwenden werden.
@ Gilbert Ich kenne die vorkonziliare Zeit leider nicht aus eigener Erfahrung habe aber schon oft den
Vorwurf gehört das dort zu oft nur vom Teufel und nicht von der Liebe Gottes gepredigt wurde. Ob dies
stimmt weiß ich nicht, kann mir aber vorstellen das es partiziell solche Auswüchse gegeben haben mag.
Der „enge“ Weg führt zum Heil und der „breite“ führt ins Verderben. Der „enge“ Weg muss natürlich so
breit wie möglich gemacht werden damit nach Gottes Willen so viele wie möglich auf ihn gehe. Ich denke
mal das das Konzil den „engen“ Weg etwas breiter machen wollte aber leider der „enge“ Weg dadurch zum
„breiten“ Weg geworden ist. Man kann in der Geschichte des Christentum grob gesehen eine Liberalisierung
in vielen Dingen beobachten, z.B. Nüchternheitsgebot, Kommunionhäufigkeit etc., das ist auch gut und
richtig so das wir uns von der totalen Gesetzlichkeit entfernen. Mit dem V2 habe ich aber das Gefühl
das der „enge“ Weg für viele leider zum „breiten“ geworden ist. P.S.: Die FSSPX Priester die ich kenne
predigen auch die Liebe Gottes, aber auch seine Gerechtigkeit. Das gefällt mir besser als das häufige
„es ist doch alles egal“ oder „der Weg ist das Ziel“ gepredige in der Amtskirche.
@gilbert Bei der ersten Messe, die ich circumstances erlebte, 1965 im November bei Todtnauberg im Schwarzwald,
war ich restlos begeistert. Ich erinnere mich noch immer mit Freude an eine hl. Messe auf einer Zeltwanderung
in den Vogesen mit unserem Religionslehrer: Hl. Messe mit Kelchkommunion für alle in Ronchamp – 1963!!!!!!
Sozialkatholisch: Leichter Abschied von der alten Messe Selbst wenn die Früchte des V II spärlich sind,
ändert wenig daran, dass das Konzil kommen musste. Ich behaupte ganz bewusst, nachdem die Zeit gekommen
war… Ich gebe Ihnen sogar recht, dass einiges unwiederbringlich auf der Strecke geblieben ist, aber
doch nur zugunsten neuer Entwicklungsmöglichkeiten. Als Ministrant im alten Ritus hatte ich häufig Ängste
auszustehen, wenn ich den Priester mit furchterregender Mimik wie den großen Magier bei der Gabenbereitung
herumfuchteln sah. Das fand ich dermaßen schlimm. Das war keine verbindliche Gestik, keine milden Gesichtszüge,
es sollten ja keine verklärten Züge sein. Das war eher Verbissenheit, Zorn. Da spürte ich die Kälte
des Rituals, das sich derart abspielen ließ. Die Gemeinde sah ja nicht ins Gesicht des Zelebrierenden.
Sie konnte annehmen, dass es ihm Freude bereitet, Eucharistie (=Danksagung) mit dem Rücken zum Volk zu
feiern. Ich möchte nur feststellen, dass ich trotz dieser Erfahrungen sehr gern ministriert habe. Ich
habe aber auch gern Artikel gelesen, wie anders auch Messe gefeiert werden könnte, wenn es erlaubt gewesen
wäre. Bei der ersten Messe, die ich circumstances erlebte, 1965 im November bei Todtnauberg im Schwarzwald,
war ich restlos begeistert. Es gab noch keine neuen Bücher. Die Texte waren aus der alten Messe, aber
um den Tischaltar herumstehen zu können, war doch das Ereignis, das mich leicht von der alten Liturgie
hat Abschied nehmen lassen. Jetzt habe ich aber genug aus dem Nachtkästchen geplaudert.
@ Gilbert Wenn man die vielen gleichen bzw. ähnlichen Elemente sieht die die anderen apostolischen Kirchen
haben und die im NOM leider viel zu kurz kommen ist der Ausdruck apostolisch vielleicht nicht ganz richtig
aber ungerechtfertigt auch nicht. Im tridentinischen Ritus sind wahrscheinlich mehr apostolische Elemente
als im NOM. Aber da müsste man wohl einen Liturgieexperten zu Rate ziehen. Deshalb war es notwendig,
die rein rituellen Abläufe abzustellen oder wenigstens zu beschränken, das Ritual verständlicher zu
machen, vor allem erfahrbar zu machen, dass es nicht um die peinlich genaue Einhaltung der Rubriken und
Gesten geht, sondern um den Glauben des Priesters und der Gemeinde. Und was hat es gebracht? Ich will
bestimmt nicht sagen das vor dem V2 alles schön und richtig war, oder das das V2 mit bösem Hintergedanken
einberufen wurde, aber die Früchte des V2 sind nun mal spärlich. Warum sonst will unser hl. Vater Benedikt
XVI liturgisch etwas zurückrudern?
Sozialkatholisch: Apostolisch? oder eben die „Alte“ apostolische, tridentinische Messe können da Abhilfe
schaffen. Seit wann ist die Alte Messe apostolisch? Sie geht nur auf das Tridentinische Konzil zurück.
Damals wurde der Anstoß gegeben. Die Liturgie des Tridentinischen Konzils hat sich im Verlauf der darauffolgenden
Jahrhunderte entwickelt. Deshalb war es notwendig, die rein rituellen Abläufe abzustellen oder wenigstens
zu beschränken, das Ritual verständlicher zu machen, vor allem erfahrbar zu machen, dass es nicht um
die peinlich genaue Einhaltung der Rubriken und Gesten geht, sondern um den Glauben des Priesters und
der Gemeinde. Nur wegen des Rituals müsste ja keine Messe gefeiert werden,…oder?
@Daniel Stöhr: Da muss ich leider noch einmal widersprechen Zwar bestehen die Akzidentien in den gewandelten
Gestalten von Brot und Wein ohne Substanz, aber Gott erhält sie dennoch im Sein. Daher sind sie alles
andere als „Schein“. Der Hl. Thomas legt in S. Th. III, 77 ausführlich dar, daß die verbleibenen Gestalten:
a) etwas außerhalb ihrer selbst verändern können b) aufgelöst werden können c) etwas hervorbringen
können d) nähren können e) gebrochen werden können f) mit einem anderen Stoff gemischt werden können
Die akzidentiellen Gestalten verhalten sich vollständig als hätten sie eine Substanz als ihren Träger,
anders ausgerückt, als wären sie materiell. Wenn dem nicht so wäre, könnten wir sie z.B. nicht sehen,
da unser Sehen darauf beruht, daß die Gestalten unsere Sinne verändern (auf sie einwirken). Speziell
aus a) und c) folgt dann natürlich auch, daß die Gestalten allerigsche Reaktionen hervorrufen können.
Noch einmal: das ist alte thomistische Schultheologie, die als „theologice certum“ qualifiziert ist. Sie
schulden dieser Lehre der Kirche umfassende Zustimmung (assensus internus et externus, religiosus et theologicus).
Am besten werten wir unseren kleinen Dialog als Fingerübung zur Vertiefung unseres wechselseitigen theologischen
Veständnisses. Dann geht das für Sie ohne Beichtpflicht ab. Dass man mit Ihnen solche Fragen ernsthaft
diskutieren kann, rechne ich Ihnen übrigens hoch an. Das unterscheidet Sie von den vielen Schwätzern
in diesem Forum.
Substanz und Akzidentien: Dennoch war es falsch, mir den Vorwurf zu machen, dass mein Verständnis der
Akzidentien falsch sei. Ich habe mir gerade die Definition im röm. Katechismus durchgelesen: Die Beweisführung
des editors ist korrekt. Zöliaker können demnach auf den wahren Leib Christi keine allergische Reaktion
zeigen. Ihr Fehler liegt darin, die Akdzidentien als etwas materielles aufzufassen („…dass die Gestalten
von Brot und Wein in diesem Sakramente ohne irgend einen zugrundeliegenden Stoff bestehen“ ,S.180). Wohlgemerkt
ist hier nicht davon die Rede, dass der Leib Christi ohne zugrundeliegenden Stoff bestehen kann, sondern
ausdrücklich, dass Brot und Wein ohne zugrundeliegenden Stoff bestehen. Es ist also völlig korrekt,
wenn man Akzidentien mit „Schein“ übersetzt!
Mysterium der Wandlung Das Brot und Wein nach der gültigen Wandlung rein wissenschaftlich ihre physische
Realität behält leuchtet ein. Nur im Glauben kann man eine substantielle bzw. akzidentelle Verschiebung
verspüren. Für mich als Katholik ist das Mysterium der Wandlung eine Grundwahrheit und wird dadurch
bestätigt das alle apostolischen Kirchen dieses Mysterium schon sehr früh erkannten. Ich glaube auch
das es für Gott genügt wenn die Priester und Laien nach bestem Wissen und Gewissen mit diesem großen
Mysterium umgehen. Wenn ein gewandeltes oder nicht, winziges Brotmolekül oder Weinmolekül durch den
Kirchenraum fliegt muss man natürlich nicht konkret vom Leib des Herrn ausgehen, denn sonst müsste man
sich wahrscheinlich nach allen Seiten ständig hinknien. Auch über den praktischen Sinn einer Patene
kann man streiten, zum einen wird sie bestimmt nicht immer genau richtig gehalten und wahrscheinlich ist
sie auch nicht groß genug. Die Patene ist aber ein schönes Hilfsmittel um den Glauben an die Eucharistie
zu fördern. Der Glaube an die hl. Wandlung wird innerhalb der röm/kath Kirche leider immer weniger und
Hilfsmittel wie kniende Mundkommunion, Patene, Aussetzung oder eben die „Alte“ apostolische, tridentinische
Messe können da Abhilfe schaffen.
@ottaviani der „Mgr“ (gemeint ist wohl der weinende Bischof aus dem Artikel) überlegt vermutlich weiter,
was nun passieren wird. Ich muss ihm darin auch Recht geben.
@Daniel Stöhr Sie finden diesen Satz in jeder klassischen Dogmatik (Pohle-Gierens, Diekamp, Ott) und
dort auch entsprechend als sicher qualifiziert. Aber die Sache ist eigentlich ganz klar: Das Konzil von
Trient lehrt: „Si quis … negaverit conversionem totius substantiae panis in corpus et totius substantiae
vini in sanguinem, manentibus dumtaxat speciebus panis et vini …“ Also: Es bleiben die Gestalten von
Brot und Wein zurück. Was kann dieses „etwas“ sein? Substanz sicher nicht, da diese ja ausdrücklich
„totius“ verwandelt. Also kann das Zurückbleibende nur Akzidenz sein. So lehrt es ja auch der Catechismus
Romanus: „Ac panis quidem et vini accidentia omnia licet videre, quae tamen nulli substantiae inhaerent,
sed per se ipsa constant“ und „Quoniam ea accidentia Christi corpori et sanguini inharere non possunt,
relinquitur, ut super omnem naturae ordinem ipsa se, nulla alia re nisa, sustentent“. Die Antinomie, daß
Akzidentien ohne substantielles Subjekt nicht sein können, wurde von einigen cartesianischen Theologen
aufgelöst, indem sie von optischen Illusionen oder Scheinakzidentien sprachen. Das wurde aber immer als
heterodox abgelehnt. Die einzige vernünftige Auflösung der Antinomie besteht darin, daß man mit dem
Hl. Thomas (und dem Catechismus Romanus) annimmt, daß Gott diese Akzidentien auf wunderbare Weise (als
Teil des Mysteriums des Sakraments) im Sein erhält.
Auf die Messe vielleicht verzichten Vielleicht sollte man wegen des Partikelproblems besser viel weniger
Messen altrituelle oder NOM-Messen zu feiern. Denn wenn keine Messe gefeiert wird, kann es auch nicht
zum erwähnten furchtbaren Partikelfrevel kommen. Da wäre man doch auf der sicheren Seite. Wer keinen
Frevel begeht, kann auch nicht schuldig werden.
@Stöhr und Genoveva Nur – wenn ich darf – ergänzend zum Beitrag von Genoveva: Der Artikel, auf den Genoveva
hingewiesen hat, erläutert sogar klar, warum die Vorsehung es sinnvoll eingerichtet hat, daß Brot und
Wein in akzidentieller Form bestehen bleiben.
ich würde Mgr gerne fragen warum denkt Mgr daßdas werk von mgr bugnini zerstört wurde jeder der das
möchte kann diese form wählen der Ritus den auch Mgr bugnini zelebriert hat und an dem er auch gearbeitet
hat ist jetzt eben eine weitere Möglichkeit das kann doch nicht stören das Meßbuch von PaulVI kennt
verschiedenste wahlmöglichkeiten also müßte der hochwürdigste Bischof über eine weitere Wahlmöglichkeit
doch eher erfreut sein
@Stöhr: Sie Ahnungsloser „Die Gestalten von Brot und Wein bestehen nach der Substanzverwandlung fort“.
Das ist schon einmal „de fide“. Unter den Gestalten (species) versteht man all das, was mit den Sinnen
wahrgenommen wird. „Die sakramentalen Gestalten behalten nach der Substanzverwandlung ihre physische Realität“.
Das ist eine Sententia certa. Die von Ihnen vertretene gegenteilige Meinung widerspricht der Lehre der
Väter und des Hl. Thomas (S. th. III, 75,5: dort auch die explizite Verwendung des Begriffs accidentia
für die Gestalten).
Wenn ein Priester die „ordentliche“ Messe nicht feiern will, dann ist das sein gutes Recht. Niemand kann
dazu gezwungen werden, dieses defekte Gebilde zu praktizieren. Was der Papapapapap dazu sagt ist VÖLLIG
gleichgültig … !
@ Luther Konsequent weitergedacht, verstehen Sie es richtig! Deshalb auch mein Vorschlag des Doppelbindversuchs,
denn der funktioniert in beiden Fällen – gegen scheinbares Gluten ist auch ein Zöliakiekranker nicht
empfindlich.
@Daniel Stöhr Thomas von Aquin sagt z. B. in De ente et essentia mehrmals, dass die Akzidentien in gewisser
Hinsicht am Sein teilhaben (schwach, sekundär usw.). In der Verbindung mit einer Substanz kommt ihnen
„abgeschwächtes“ Sein zu. Nur ohne diese Verbindung sind sie nichts! Zum Gluten möchte ich einen Satz
zitieren: „Andere Akzidentien sind dem Stoff zugeordnet gemäß dessen Hinordnung auf die Form der Gattung;
daher bleiben sie auch nach Beseitigung der Art-Form bestehen; so ist z. B. die Schwärze der Haut bei
dem Äthiopier eine Folge der Zusammensetzung der Elemente und nicht durch die Anwesenheit der Seele bewirkt,
weswegen sie auch nach dem Tode weiter besteht.“ Kapitel 7.
Nö, wieso ? Es ging ja gerade um den „Nur-Brot-Nachweis“. Wenn es also nur Brot wäre, dann braucht man
keinen Schein ober besser gesagt: In diesem Falle trügt der Schein nicht.
@Luther: „hiesse das, dass man NICHTS mehr von einer BrotHostie, also auch atomar, finden kann nach einer
Konsekration?? Das heisst, man müsste im Grunde DNA, etc. bei einer chemischen Analyse finden??“ Nein,
das heißt es nicht. Das bedeutet nur, dass die Ergebnisse der Untersuchung ebenfalls nur Schein sein
können.
@ Daniel Stöhr Das stimmt insofern, als sich die Chemie zu Lebzeiten des Thomas von Aquin noch auf der
Vorstufe der Alchimie befand. Die Unterscheidung Substanz/Akzidenz ergibt im heutigen Sprachgebrauch erst
seit dem Bestehen der modernen analytischen Chemie einen Sinn. Warum machen wir nicht einfach einen Doppelblindversuch?
Nur so kann sich die These von Arpad Kóvacs überprüfen lassen. Es erfordert nichts weiter als zwei
Probanden, vier Hostien und die Mitarbeit von Herrn Lingen, und es geht so: a) Zöliakiekranker Proband
nimmt unkonsekrierte Hostie zu sich b) Zöliakiekranker Proband nimmt konsekrierte Hostie zu sich c) Gesunder
Proband nimmt unkonsekrierte Hostie zu sich d) Gesunder Proband nimmt konsekrierte Hostie zu sich. Nach
Ihrer Theorie sollte nur im Fall a) Allergiesymptomatik auftreten, nach juergens und meiner auch im Fall
b), richtig? (Die Versuchsläufe c,d dienen nur der Gegenprobe, um etwaige sonstige Allergene in den Hostien
auszuschließen). Natürlich dürfen weder Versuchsleiter noch Proband wissen, welche der Hostien konsekriert
sind und welche nicht, und der Versuchsleiter darf die Allergielage der Probanden nicht kennen; so kann
eine Manipulation oder unfreiwillige Beeinflussung des Experiments ausgeschlossen werden. Verläuft Durchgang
b) negativ und ist der Doppelblindversuch von einem Notar beurkundet, dann bin ich gerne bereit einzugestehen,
daß Sie Recht hatten. Aber auch erst dann. Bis dahin glaube ich nur, daß Sie es glauben. Mit Bitte
um Verständnis…
Moment hiesse das, dass man NICHTS mehr von einer BrotHostie, also auch atomar, finden kann nach einer
Konsekration?? Das heisst, man müsste im Grunde DNA, etc. bei einer chemischen Analyse finden?? Ist das
etwa das thomistische Verständnis? Bitte um Aufklärung!!
Nein, das ist falsch Die Scholastik und Thomas von Aquin verstehen unter „Akzidenz“ kein wahres sein,
sondern nur etwas das als bloser Schein dem Sein anhaftet. Die Verurteilung des Konzils ist eindeutig.
und nochmals für alle, die den Begriff nicht kennen! Akzidenz im philosophischen Sinne = Substanz im
chemischen Sinne. Nicht irgendein „Schein“, sondern das, was der Chemiker bei der Analyse findet – unter
anderem Gluten in der Hostie, sogar wenn sie von einem sedisvakantistischen Priester konsekriert worden
sein sollte.
Konzil von Konstanz – Verurteilung des Satzes: „In dem Sakrament des Altars verbleibt die materielle Substanz
des Brotes wie auch des Weines.“ (DZ 581)
Moment hat Juergen etwa nicht Recht?? Das ist doch die thomistische Lehre, oder nicht?? Die ganze Substanz
wandelt sich, ja, aber die Akzidenzien bleiben gleich!
Wenn unser Herr Jesus diese Diskussion verfolgt, kommt er zu dem Ergebnis, dass er damals einen elementaren
Fehler gemacht hat. Statt Brot hätte er Lutschbonbons erwählen sollen, die krümeln nicht und hier wäre
Ruhe.
Akzidenz Ich empfehle den Akzidenz-Leugnern mal die Substanz-Akzidenz-Lehre eingehend zu studieren. Aber
es wird wohl nix helfen. Sie verstehen es sowieso nicht.
@ juergen Das mit dem Unterschied zwischen Substanz und Akzidenz stimmt natürlich, aber es wurde hier
(und bei kreuts.net von Benedikt) schon x-mal zu erklären versucht. Wer es nicht verstehen will, versteht
es auch nicht.
@Daniel Stöhr / Tatsächlich kann man hoffen, daß der Großteil der „Neuen Messen“ gar nicht gültig
zelebriert worden wäre, so wie die Modernisten die heiligsten Gestalten zu behandeln pflegen. Das sollte
man auch hoffen, um der Gerechtigkeit und der Majestät des ewigen Gottes wegen, die ansonsten Milliarden
Mal aufs Neue von den Modernisten mißhandelt wird.
Das hat uns noch gefehlt Schon wieder mal ein Verweis auf den Zöliakie-Unsinn. Wenn Herr Stöhn freilich
eine Sockenpuppe des Autors ist, dann wäre das verständlich. Der Glutengehalt ist eine Frage der Substanz,
sondern der Akzidenz. Und die Akzidenz änder sich nicht bei der Transsubstantiation. Es sieht aus wie
Wein, schmeckt wie Wein, enthält Alkohol wie auch Wein welchen enthält, ist aber das Blut des Herrn;
es sieht aus wie Brot, schmeckt wie Brot, enthält Gluten wie auch Brot welches enthält, ist aber der
Leib des Herrn.
Nicht so schlimm… …meistens werden es eh nur Brotkrümel sein, die herunterfallen. Gültige Messen
finden ja heute nur noch ganz vereinzelt auf der Welt statt. Seit der Einführung des „Novus Ordo“ häufen
sich auch die allergischen Reaktionen bei soganannten Zöliakern: www.sedisvakantismus.org/Artikel.htm
Unzweifelhat ist, daß die moderne Handkommunion vom modernistischen Unglauben eingeführt wurde, und
die Erlaubnis nur für manche Fälle Papst Paul VI. abgerungen wurde, und zwar von modernistischen Irrgläubigen.
Die Handkommunion ist somit objektiv ein Akt des Modernismus’ und des Unglaubens.
Rudolfus Mit „Erde“ ist das Sakrarium gemeint. Das herumhacken auf dem Begriff „Erde“ scheint mir allerdings
eher ein Ablenkungsmanöver als Unwissenheit zu sein.
@Rudolfus: Soll das jetzt lustig sein? Die Gegenwart Gottes dauert in jedem Teil der eucharistischen Gestalten
fort,auch im kleinsten wahrnehmbaren Teil der eucharistischen Gestalten. Ich empfehle dringend die Verwendung
eines Raster-Elektronenmikroskops zur Verdeutlichung der Tatsache, daß wir keinen vollständige Kontrolle
über die kleinsten Teile der eucharistischen Gestalten haben. Es geht hier lediglich um die Aufgabe,
mit den eucharistischen Gestalten nicht leichtfertig umzugehen. Dies kann man auf verschiedene Weise zum
Ausdruck bringen. Ich persönlich bevorzuge die Mundkommunion.
@Luther Das lässt sich leider aber auch nicht vermeiden, dass sich die Partikel verteilen, sonst müssten
wir unsere Kirchen ja zu sterilen Labors ausbauen und abends das große Gebläse anwerfen um jeden kleinsten
Partikel aufzusaugen…
Was man schätzt, das schützt man! Rein physisch stösst man bei Vorsichtsmassnahmen gegen Partikelverlust
an Grenzen. Doch „Forms follows function“ (Die Form ergibt sich aus der Funktion) ist eine altbewährte
Regel guter Gestaltung. Steht am Anfang der Glaube, Christus sei auch in den kleinsten Partikeln real
gegenwärtig, so unternimmt der Glaubende alles in seiner Macht Stehende, um Partikelverluste zu vermeiden.
Ein Väterzitat schätzt diese Partikel als wertvoller als Goldstaub ein. Daraus entwickelten sich im
Lauf der Jahrhunderte das bekannte Regular, etwa dass der Priester die Brotbrechung direkt über dem Kelch
vornimmt (um auf meinen Vor-Voter zu antworten), oder auf welche Weise die Purifikation zu erfolgen habe,
wie das Korporale gereinigt werden müsse etc. Wenn solches Regelwerk bereitwillig als das betrachtet
wird, was es sein will, nämlich Ausdruck persönlichen und gemeinsamen Respekts vor dem Herrn unter den
eucharistischen Gestalten, so werden Priester wie Laie – ohne falsch verstandene Ängstlichkeit – diese
Regeln schätzen, weil sie auch unabsichtliche Verunehrungen (etwa aus Unachtsamkeit etc.) minim halten,
und diese kollektive Sorgsamkeit auch als stille Übereinstimmung der Glaubenden wahrgenommen wird, nicht
zuletzt von Andersgläubigen. Wenn man aber nach dem Konzil einwandte, solche Vorschriften würden nur
einer ungesunden Skrupulanz Vorschub leisten, erkennt man spätestens heute, wie sie auch wieder auf das
eucharistische Bewusstsein zurückgewirkt hatten. Was man schätzt, das schützt man!
@Kurt K. / Gott-Christus im hl. Altarssakrament So über die heiligsten Gestalten zu reden, in dem der
wahre Gott Jesus Christus real zugegen ist, das zeugt nicht sehr von einer besonderen Ehrfurcht Ihrem
göttlichen Erlöser und künftigen persönlichen Richter gegenüber.
Trotzdem moment…immerhin handelt es sich um den HERRN selbst, auch wenn es Mikropartikel sein sollten
ist in diesen der Urgrund unserer Welt ganz anwesend!!
@Ministrant / Herzlichen Dank für die Erläuterung Ein Erdboden ist in der nächsten Umgebung von Stadtkirchen
und -kapellen auch meist gar nicht vorhanden.
Partikel LOL Über was für einen Kram man sich ganz ernste Gedanken machen kann, find ich schon zum schreien
komisch. Ob da jetzt irgendwelche Krümel runterfallen… wen juckts. Selbst wenn Sie davon ausgehen,
dass eine Hostie tatsächlich in Fleisch verwandelt wurde, isses doch wirklich egal, ob dann ein paar
Partikel auf dem Boden, an den Klamotten oder den Händen landen. Profan ausgesrückt: Wenn mir ein Steak
auf den Boden fällt, leidet dadurch ja nicht das Rind…
Kelchkommunion statt Brotkommunion Geht es jetzt hier um die Feier der Eucharistie oder um das neue Format:
wie bleiben die wenigsten Partikel im Kelch, auf der Patene, im Kelchtuch oder im Coprorale? Wenn man
hier ganz sicher sein will, könnte es zu einem abendfüllenden Event kommen, in dem nach jeder Eucharistiefeier
Reinigungstruppen, die nur von Männern besetzt sein sollten, mit zarten Bürstchen und silbernen Schäufelchen
ausgestattet, um die kostbaren Brosämchen im Altarbereich fein säuberlich aufzusammeln. Aber dann taucht
die schrille Frage auf, wohin mit den Brosämchen, etwa konsumieren? Ist das dann würdig genug? Vielleicht
sollte besser dazu übergegangen werden, die Brotkommunion abzuschaffen und stattdessen die Kelchkommunion
einzuführen. Da gibt es wenigstens keine Partikelprobleme durch brüchige Hosten. Die Reinigungstrupps
brauchen dann auch nicht stundenlang nach der Messe Partikel zu suchen. Die Reste vom Kelchinhalt müssen
ja ohnehin konsumiert werden.
@Iustus / Extraordinariusritusvorschrift Früher gab es zudem die Vorschrift, das Wasser mit dem die Altarwäsche
gewaschen wurde, in Erde zu gießen sei. Was bedeutet das konkret? Verwendet der Ritus extraordinarius
Erde?
@gilbert Ganz meine Meinung! @iustus Wenn die Hostienschale mit dem Kelchtuch ausreibt, dann bleiben dort
keine Partikel zurück? Haben sie das schon wissenschaftlich untersuchen lassen? Oder wie viele Partikel
beim Brechen der Hostie in die Umgebung verteilt werden. @derdasmitdemebayverkaufen (weiß leider grad
den Namen nicht mehr). Misstände gibt es dann bestimmt auch bei der Mundkommunion wenn man die Hostie
auf der Zunge lässt und hinterher wieder auspuckt…also unser Pfarrer läuft ja Leuten hinterher, die
die Hostie nicht sofort in den Mund nehmen.
Bei den meisten „Altorientalischen“ Christen ist es verboten das Laien die Kommunion anpacken, viele sind
sogar verärgert darüber das wir röm/kath uns anpacken des Allerheiligsten ertrotzt haben.
Üble Nachrede…? Sind wirklich so viele Missstände bei einer NOM-Messe festzustellen. Oder wird da
nur von Missständen gesprochen, um NOM einen Tort anzutun und in der Öffentlichkeit in Misskredit zu
bringen. Ich habe Missstände in dieser schöpferischen Fülle noch keine bei NOM entdecken können. Sie
sind mir ganz offensichtlich verborgen geblieben. Aber wenn hier so viel über Missstände und NOM geschrieben
und geäußert wird, muss ja nicht unbedingt was dran sein. Wie wäre es denn mal mit der altbewährten
üblen Nachrede…? Die macht sich immer gut und ist vor allem sehr publikumswirksam. Einfach mal versuchen,
üble Nachreden in die Welt zu setzen. Das schöne ist ja, dass üble Nachreden nur zu einem ganz geringen
Prozentsatz mit der Realität übereinstimmen müssen, weil auch hier gilt: kleiner Einsatz, große Wirkung…oder?
Möge die aber ausbleiben.
Ja, das stimmt. An sich empfinde ich die Diskussion um Hand/Mundkommunion nur sinnvoll, wenn man sich
den teilweise vorherrschenden Missbrauch der hlg. Gestalt anschaut. Manche Leute nehmen es mit zum Platz,
teilen es dort nochmal, oder im schlimmsten Fall verkaufen es auf Ebay!! Das ist das Problem, nicht die
kleinsten Krümel, die auf den Boden fallen könnten (ein Priester sagte mal: in diesem Zustand ist der
HERR so oder so nicht mehr leidensfähig)! Aber auch eine berechtigte Frage: Können Missbräuche nicht
auch mit und trotz Mundkommunion stattfinden??
@Ministrant Vielen Dank, aber die Konstitution kenn ich bereits, steht auch hübsch in meinem Bücherregal.
Vorbildlich. Wie viele kleine Partikel bleiben dem im Kelchtuch hängen und wie viele kleine Partikel
werden beim Brechen der Hostie über den gesamten Altar verstreut, Im Kelchtuch bleiben ohnehin keine
hängen, allenfalls im Korporale. Deshalb wird dieses von den Außenseiten behutsam nach innen gefaltet,
um evtl. Reste nicht auf den Altar fallen zu lassen. Früher gab es zudem die Vorschrift, das Wasser mit
dem die Altarwäsche gewaschen wurde, in Erde zu gießen sei. wie viele Partikel bleiben nach der Kelchwaschung
im Klech kleben? Keine. Deshalb wird der Kelch ja gewaschen. Das ist doch Haarspalterei…bei der Kommunionspendung
wird die Hostie nicht gebrochen und deshalb verstreuen sich weniger Partikel in der Umgebung als bei der
Brotbrechung. Weniger richtig. Aber noch immer genug. Und wenn jeder kleine Teil wirklich der Leib Christi
ist …
@Ministrant / Handkommunion in alten Riten In diesen geschieht das Kommunizieren auch durch Auflecken
der heiligen Gestalt aus der hohlen Hand. Der Westen hat hier bessere Möglichkeiten entwickelt. Unsere
Form der Handkommunion hat mit der alten Kirche nichts zu tun und entstammt dem Unglauben der 1960er-Theologen.
Handkommunion Denken wir doch lieber darüber nach, was die Handkommunion wirklich aus drückt. In eingen
altorientalischen Ostkirchen wird seit 2000 Jahren die Handkommunion gereicht. Jesus selbst sprach: „Nehmt
und eßt…“ und nicht „Macht den Mund auf“. Die Handkommunion verdeutlicht doch, dass der Kommunizeirende
ein geliebtes Kind Gottes ist, dass selbst die Ehre besitzt die Heiligen gaben mit den Händen zu berühren,
es drückt vielmehr auch die Heiligkeit des Gläubigen aus, der „heilig“ genug ist die „Gaben der Erlösung“
in die linke Hand zu empfangen.
@ Jürgen Wenn der Pfarrer im Urlaub ist, oder der Vikar im Urlaub ist, ist das ja noch O.K., weil diesen
der Urlaub ja auch zu gönnen ist. Wenn eine Messe aber ausfällt weil die Hälfte der Gläubigen im Urlaub
ist, ist das eine Frucht des V2. Arbeiter müssen in der Sommerzeit mehr arbeiten um den Urlaub ihrer
Kollegen zu kompensieren. Priester kriegen noch mehr Urlaub, weil ihre Schäfchen Urlaub machen? Warum
bringen diese Priester nicht das Messopfer für ihre verreisten Schäfchen da, das fänd ich priesterlich.
@Ministrant Bei allem Respekt vor der Ehrfurcht: In allerkleinsten Mikropartikeln dauert die Realpräsenz
D.N.I.C. nicht mehr fort, da diese an den Bestand der euch. Gestalten gebunden ist. Es findet ja eine
Transsubstanziation statt, keine „Transakzidenziation“.
@iustus / Die Gefahr der Handkommunion Außerdem geht es nicht darum, was würdiger ist, Hand oder Mund
…, sondern darum, dass stets kleine Partikel an den Händen bleiben. Genau so ist es. Die klar gegebene
Gefahr des Partikelverlustes des hl. Altarssakramentes bei der Handkommunionspendung zeigt bereits, daß
die Handkommunion schwere Defizite aufweist. Ein schweres Defizit in einer der zwei Möglichkeiten, Gott
im heiligen Sakrament auszuteilen, das bedeutet, eine Möglichkeit entspricht nicht der höchsten Ehrerbietung,
die die Kirche Gott schuldet.
Also das sehe ich ähnlich! Kleine Partikel…dagegen lässt sich nichts machen. Wenn JESUS damit wirklich
ein Problem gehabt hätte, dann hätte ER die hl. Eucharistie nicht so eingesetzt! Aber mal ehrlich. Mit
dieser Diskussion zäumt man das Pferd von hinten auf! Das ist doch, um ehrlich zu sein, das „letzte wichtige“
Problem, dem man sich stellen muss!!
@iustus Vielen Dank, aber die Konstitution kenn ich bereits, steht auch hübsch in meinem Bücherregal.
Wie viele kleine Partikel bleiben dem im Kelchtuch hängen und wie viele kleine Partikel werden beim Brechen
der Hostie über den gesamten Altar verstreut, wie viele Partikel bleiben nach der Kelchwaschung im Klech
kleben? Das ist doch Haarspalterei…bei der Kommunionspendung wird die Hostie nicht gebrochen und deshalb
verstreuen sich weniger Partikel in der Umgebung als bei der Brotbrechung.
@Pünktchen, Luther Der Heilige Vater hat genau zur richtigen Zeit das Richtige getan, nämlich den Tradi
die „alte Messe“ geklaut. Sie gehört wieder zum Leben der ganzen Kirche, wenn auch als usus antiquior
eher am Rande.
Nein! Das II Vat. hat eindeutig geregelt, dass man die Kommunion auch in die Hand reichen darf und keine
Patene mehr erforderlich ist. Das Zweite Vatikanum hat dazu überhaupt nichts gesagt. Und damit genauso
wenig wie zum Volksaltar. Lesen Sie einfach mal nach, was das II. Vat. wirklich gesagt hat (würde auch
Rudolfus nichts schaden): Konstitution über die heilige Liturgie Sacrosanctum Concilium www.stjosef.at/konzil/SC.htm
Außerdem geht es nicht darum, was würdiger ist, Hand oder Mund (Käse!) sondern darum, dass stets kleine
Partikel an den Händne bleiben.
Messen die ausfallen Über Messen, die ausfallen, ärgere ich mich auch. Es tritt aber kein Notstand ein,
so daß die Leute keine Möglichkeite hätten, in die Messe zu gehen. In einer Gemeinde, die ich ganz
gut kenne, fällt z.B. für 3 Monate sonntags die 8:00 Uhr Messe aus. Offizielle Begründung ist die Urlaubszeit.
Mal ist der Pfarrer in Urlaub, mal ist der Vikar in Urlaub, mal ist die Gemeinde mit Pfarrer auf einer
Gemeindefahrt. Das ist ärgelich für Leute, die sonntags gerne früh zur Messe gehen, um den Tag über
viel Zeit für die Familie zu haben und deswegen nicht erst um 10:30 ins Hochamt wollen. Oder es ist auch
ärgerlich für jene, die bei heißer Witterung lieber morgens früh gehen wollen. Aber es gibt ja noch
die Vorabendmesse und das Hochamt. Also kein Notstand.
@Ministrant / Das II. Vaticanum und die Kommunionspendung Das II. Vaticanum hat da überhaupt nichts dargelegt.
Papst Paul VI. schreibt in seinen Meßvorschriften dagegen auch die Hostienpatene vor. Die Handkommunion
wurde von Papst Paul VI. lediglich auf Bitten insbesonders der DBK nach langem Zögern erlaubt, und zwar
nur „für die Gemeinden, in denen der Brauch bereits (illegal) eingeführt worden war.“
@ Jürgen Stimmt es das auf Dörfern des hl. Paderborns schon Messen ausfallen weil viele Gläubige im
Urlaub sind und die anderen auch mal ausschlafen sollen?
@Rudolfus Das II Vat. hat eindeutig geregelt, dass man die Kommunion auch in die Hand reichen darf und
keine Patene mehr erforderlich ist. Ich nehme die Kommunion auch per Mund zu mir und brauche keine Patenem,
vllt sind die Priester bei uns nicht so schusselig… Also die „Missstände“, die sie anprangern sind
keine Missstände. Lieber die Kommunion würdig mit der Hand empfangen, als unwürdig mit dem Mund, den
„der isst und trinkt sich das Gericht.“
@Artois Mich freut, hier von Ihnen zu lesen, daß Sie zugeben, daß die Kurier eindeutig schwarze Magie
und satanische Dienste betreibt – nur um ihre Schäfchen zu kontrollieren oder auch weitreichender? Ich
kenne Friedhofe, die von solchen Bischöfen gesichert wurden – und diesen Zauber von dort wegzunehmen
ist etwas sehr leichtes, wenn man weiß, wie er geartet und gewirkt ist . Aber mich freuts, daß es einige
hier akzeptieren, daß es auch solche Untriebe innerhalb der Kirche gibt! Man könnte dagegen vorgehen –
das Motu Propio bietet nun eine optimale Gelegenheit dazu, einige Priester nun nicht nur ihre schwarzen
Messen auf Latein feiern können, sondern dies nun auch mit der heiligen Liturgie machen müssen, wenn
es genügend Gläubige gibt, die dies einfordern. Ein Schelm, der böses dabei denkt! Papst Benedikt XVI.
hat es damit geschafft, daß solcher Art Priester sich im Laufe der Zeit selbst neutralisieren. Und dazu
kann man ihm nur gratulieren!
@Die Mißstände in der Neuen Messe betreffen insbesonders die Behandlung des wahren Gottes im heiligsten
Altrassakrament, nämlich durch den Priester am Altar, und durch die Kommunionausteiler, die Handkommunion
austeilen und nicht die vorgeschriebene Hostienpatene verwenden. Und diese Mißstände sind nahezu durchgängig
in allen regulären Novus-Ordo-Kirchen der Fall.
@Luther Da diese Gemeinde in der sie gewesen sind wohl zu meiner Erzdiözese gehört würde es mich schon
sehr interessieren welche Gemeinde es war, wenn es wirklich so stattgefunden hat, wie sie es berichten,
dann war das wirklich nicht ok, aber bitte nicht zum Normalfall erklären.
@Ministrant: Wenn dies Ihre einzige Taktik ist, nun gut. Sie nehmen es mir sicherlich nicht übel, dass
ich aus Gründen der Anonymität keine genauen Details der Gemeinde nennen werde, aber soviel sollte genügen:
Es war eine Gemeinde, nördlich von Heidelberg. Eine Messe zur Verabschiedung der Kindergartenkinder in
die Grundschule, Beginn 10.30 Uhr! Das reicht aus! Eine genaue Ortsangabe bringt Ihnen so oder so nichts!
Ausserdem können Sie darauf vertrauen, dass ich (der kein unbedingter Verfechter der „alten“ Messe ist)
einen solchen Bericht nicht aus dem Finger sauge!
@Ministrant Da muß ich zustimmen. In den meisten Gemeinden wird die Messe ordentlich und ohne „Tam-Tam“
oder „Ringelpietz mit Anfassen“ gefeiert. Bei den Mißständen in der Liturgie ist es wir überall: „bad
news are good news“. Diese Mißstände stehen in wenigen Zeitungen und vermehrt natürlich bei kreuz.net.
Bei kreuz.net werden dann auch immer die alten Bilder wieder aufgewärmt. Braucht man etwa ein Bild, wo
was falsch läuft, findet man schnell den bekannten Diakon, der eine Messe simuliert. Wie alt ist das
Bild schon? Wie oft wurde es schon gebracht? Das ist egal. Man hat jedenfalls ein Bild, und ein Bild sagt
mehr als 1000 Worte. Mißstände gehörten natürlich ausgemerzt. Ob sie aber von bestimmten Leute an
die große Glocke gehangen werden müssen, damit genau diese Leute mit ihrem eigenen dreckigen Finger
immer wieder draufzeigen können, ist freilich eine ganz andere Sache.
@ Luther Das mag sein, dass es liturgische Verfehlungen gibt. Dies ist jedoch nicht in jeder Gemeinde
so, dann nennen sie mir doch bitte mal die Gemeinde, wo sie diesen Gottesdienst besucht haben möchten.
@ Ministrant 99,8% der katholischen christenheit stehen hinter der Liturgieform wie sie seit 1970 weltweit
in allen römisch- katholischen Kirchen gefeiert wird. Das bezweifele ich sehr!
@Ministrant: Wie stehen Sie zu meinem gestrigen Erlebnis?! Wenn Sie das nicht als Liturgiemissbrauch wahrnehmen,
dann unterstelle ich Ihnen direkt mal entweder Liturgie“kälte“ oder Unaufmerksamkeit!!
@ Juhuben“ „[…]wird Vieles bei ihm als problematisch empfinden. Glaubensmässig kann ihm nichts vorgeworfen
werden, jedoch charakterlich sehr vieles.“ Ich dachte, dass wäre ihre persönliche Meinung, wenn dies
nicht der Fall ist bitte ich um Verzeihung. Diejenigen die ein Lügengestrüb aufbauen, dass sind die
Gegner des II Vaticanum, das sind die Feinde der Kirche, die durch falsche Aussagen das Ansehen der Kirche
beflecken… Ich gehe Tag aus und Tag ein in viele Messen in unterschiedlichen Gemeinden, noch nie ist
mir in meinem Leben ein „Liturgiemissbrauch“ begegnet, wie er hier beschrieben wird. Das sind Lügen,
die jene gebären die gegen unseren refomierte Liturgieform sind, sie glauben, sie können mit ihren Lügen
etwas erreichen. Dann liegen sie aber äußerts falsch. 99,8% der katholischen christenheit stehen hinter
der Liturgieform wie sie seit 1970 weltweit in allen römisch- katholischen Kirchen gefeiert wird. Und
durch falsche Anklagen wird die Liturgiereform auch nicht mehr rückgängig gemacht werden können, ob
es den Tradis passt oder nicht.
Ministrant: unglaublich es ist unglaublich wie man sich mit einer reinen Feststellung verdächtig machen
kann. Sie behaupten, ich hätte das Andenken des grossen (selig gesprochen ist er noch nicht) Papstes
Pius XII verschmutzt. Nennen Sie mir bitte einen Satz, aus welchem sich eine vermeintliche Verschmutzung
entnehmen lässt. Das Verhältnis Pius XII zu den Juden steht hier nicht zur Debatte. Zu Ihrer Orientierung:
Über das Verhältnis Pius XII zu den Juden bin ich bestens orientiert. Das Buch des ehemaligen und zum
Katholizismus übergetretenen Rabbiners habe ich gelesen und weiss auch, dass das philharmonische Orchester
Israel auf seiner ersten Europareise als Dank Beethovens siebente Symphonie in seiner Gegenwart aufführte
und Golda Meir bei seinem Tode lobende Worte für ihn fand
@Rudolfus Die Seelenhirten sollten lieber die ungezählten Millionen oder die Milliarden Seelen beweinen,
denen man die katholische Religion und die Sakramente vorenthalten hat! Insbesondere in den ersten Jahrhunderten
der Kirchengeschichte. Der Herrgott hätte besser seinen Sohn schicken sollen, nachdem Flugzeuge erfunden
wurden. Dann wären die 12 Apostel viel schneller um die Welt gekommen und hätten viel mehr Seelen retten
können.
kaum spricht… …der unzensierte christus schon stüzen sich die vielen und falschen exegeten auf sein
wort wie auf eine billige hure. sie schlachten sein wort aus und füllen es mit eigenenvorstellungen,
die die menschheit verblenden und auf dauer zu ekel, entsetzen, vermassung und unttergang führt. gibt
es etwas traurigeres als das wort gottes an der selektionsrampe dieses verkommenen zeitgeistes zu sehen?
@Luther: Das ist der zentrale Punkt! Die Reaktionen der Lehmanns, Hofmanns, etc. fügen sich nahtlos ein
in die große liturgische Lebenslüge der deutschen Kirche. Es wird so getan, als gäbe es einige kleine
Randprobleme im Bereich der Liturgie. Fakt ist, daß sie in den deutschen Pfarrgemeinden fast durchweg
mit Füßen getreten wird. Da mag es Ausnahmen geben, aber im Großen und Ganzen würde eine ehrliche
Bestandsaufnahme ergeben: Fast kein Priester hält sich wirklich an das Meßbuch, eine Vielzahl der Erstkommunionfeiern
sind peinliche Kindertheaterveranstaltungen, etc. etc. Für manche Katholiken in Deutschland gilt mittlerweile:
sie kennen die „Neue Messe“ sowenig wie die „Alte“, weil sie sie fast nie erleben. Solange diese Lebenslüge
aufrecht erhalten wird, ist an einen wirklichen Fortschritt in der ganzen Angelegenheit nicht zu denken –
MP hin oder her.
Der Greuel an den heiligen Stätten, die reformatorische „Neue Messe“ Wie kann man über den Greuel an
den heiligen Stätten nur Tränen vergießen! Die Seelenhirten sollten lieber die ungezählten Millionen
oder die Milliarden Seelen beweinen, denen man die katholische Religion und die Sakramente vorenthalten
hat!
jeder… …katholikentag zeigt doch deutlich was man unter modernem katholizismus versteht: kondome,
drewermann, küng etc. was für ein ungeheurer rückschritt muss für die vom zeitgeist angefressenen
damen und herren nun eine messform sein, die ehrfurcht gegenüber gott zeigt.
@Ministrant Es ist natürlich ein Unterschied zwischen einer direkten Ablehnung und Geringschätzung aufgrund
von irgendwelchen theologischen Aspekten und einer praktischen Ablehnung durch Nichttun. Das Ergebnis
ist freilich das gleiche.
An sich liegt doch das problem darin, dass die Bischöfe es nicht hinbekommen haben oder wollten, dass
die „NEUE“ Messe nach dem Konzil ordentlich und gut gefeiert wird. Die liturgischen Missbräuche haben
immer mehr zugenommen und da unserem hlg. Vater die hl. Liturgie, die immerhin den Angelpunkt zwischen
Mensch und Gott darstellt, so arg wichtig ist, musste er diesen Schritt tun! Gerade am gestrigen Sonntag
musste ich wieder sehr sehr schmerzlich erfahren, wie ein Priester aus der hl. Messe eine Art prot. Gottesdienst
machte, indem er die Kindergartenkinder (die so oder so nie in der Kirche sind) verabschiedete in die
Sommerpause! Es war schlimm. Angefangen vom vergessen jeglicher liturgischer Formeln (Der Herr sei mit
euch…), über ein im Sitzen und ohne Halleluja vorgetragenes Evangelium, über vergessene Lesung, über
Laienvorspiel der Kinder im Altarraum, über eigenes Hochgebet, über sakrilegisches „Verteilen“ der hlg.
Kommunion hin zu dem Höhepunkt der hl. „Messe“ : Der Vorsingen eines Abschiedliedes der Erzieherinnen
für die Kinder. Und währenddessen natürlich Unruhe in der Kirche, KAMERA lief mit der achso besorgten
und liebenden Eltern (denen im Grunde die Kirche scheiss egal ist). Ich ging raus und wusste: Hier hat
sich der Mensch eben selbst gefeiert!!! Under Priester bedankte sich am Ende noch für die „Gestaltung“
des Gottesdienstes!!!! Mal ne Frage: Kann man den hlg. Vater vielleicht jetzt verstehen??????!?!?!?! Ich
schon!
Ministrant Kommen wir jetzt zum Streit wie mit der Henne und dem Ei und was zu erst war. Kommen wir nicht,
weil die historischen Fakten feststehen. Erst kam die Neue Messe mit Brachialgewalt und dann die Reaktion
darauf! Auch wenn dies richtig wäre, dass das Weltepiskopat die Messe im Alten Usus ablehnt, dann ist
es ebenfalls unfair wenn die SSPX dann gleichermaßen den neuen Usus ablehnt. „Der Weltepiskopat“ hat
keineswegs die alte Messe „abgelehnt“! Fakt ist der Alte Usus, durfte in den Idultgemeinschaften und in
der Petrusbruderschaft schon über die ganzen Jahre gefeiert werden. Aber erst seit es Indulte gibt und
die gibt es erst seit Bedarfslagen dafür anzuerkennen waren! Jetzt darf auch jeder Priester die Messe
nach dem alten Usus wieder feiern ohne Zustimng des Ordinarius. Ja, jetzt! Nach wievielen Jahrzehnten?
Erlaubt die SSPX ihren Priestern die Feier der Messe im neuen Usus? Interessiert mich nicht, da ich mich
gar nicht mit der FSSPX identifiziere. Das MP ist auch direkt nicht an diese gerichtet. Das MP dürfte
aber langfristig eine Anfrage an die Adresse der Lefebvristen beinhalten, die diese vor eine Zerreißprobe
stellen. Und das ist auch gut so!
@Ministrant Auf meine Frage an einen Priester der Petrusbruderschaft, ob er auch im neuen Ritus zelebrieren
würde, antwortete er mir, daß er das nicht tun würde, da er dafür nicht ausgebildet worden sei und
sie als Priesterbruderschaft eben nur den alten Ritus zelebrieren. Ob die wohl jetzt ihre Meinung ändern?
So eine Lachnummer – der flennt theatralisch herum Flennen sollte er wegen Häresien und Verunglimpfung
des Messritus und überhaupt zuerst über sich selbst und seine Maurerbrüder. Offenichtlich ein Quertreiber
der für die andere Firma arbeitet…
@ .chen Kommen wir jetzt zum Streit wie mit der Henne und dem Ei und was zu erst war. Auch wenn dies richtig
wäre, dass das Weltepiskopat die Messe im Alten Usus ablehnt, dann ist es ebenfalls unfair wenn die SSPX
dann gleichermaßen den neuen Usus ablehnt. Fakt ist der Alte Usus, durfte in den Idultgemeinschaften
und in der Petrusbruderschaft schon über die ganzen Jahre gefeiert werden. Jetzt darf auch jeder Priester
die Messe nach dem alten Usus wieder feiern ohne Zustimng des Ordinarius. Erlaubt die SSPX ihren Priestern
die Feier der Messe im neuen Usus? Nein, also Diskussion beendet, lesen sie was der Papst geschrieben
hat, wie es um Priester steht, die den neuen Usus ablehnen.
Brandolini Bischof Brandolini ist ein Vinzentiner und gegenwärtig Mitglied der liturgischen Kommission
der Italienischen Bischofskonferenz: „Ich erlebe den traurigsten Augenblick meines Lebens als Priester,
Bischof und Mensch“ – erklärte er vor der römischen Tageszeitung ‘La Repubblica’. Was ist das denn für
ein Theatraliker? Das ist ja schon peinlich.
Ministrant Wenn Sie fair urteilen wollten (hinsichtlich der „Toleranz“ meine ich!), dann war die Intoleranz
der Pius-Leute (gegen die Neue Messe) eine Reaktion auf die „Intoleranz“, mit der die erneuerte Messe
exekutiert wurde! Bleiben Sie da bitte bei den Fakten!