Freigabe der Alten Messe
Ein Bischof weinte
Die Freigabe der Alten Messe wurde von den meisten Bischöfen mit mäßiger Begeisterung aufgenommen. Ein italienischer Bischof erlebte sogar den traurigsten Tag seines Lebens. Stellungnahmen.
Der Kardinal von Westminster befürchtet, daß die alte Messe als Ausdruck der Ablehnung des Zweiten Vatikanums zelebriert wird.
Der Kardinal von Westminster befürchtet, daß die alte Messe als Ausdruck der Ablehnung des Zweiten Vatikanums zelebriert wird.
© latin-mass-society.org
Im Sinne des Konzils

Dario Kardinal Castrillon Hoyos, der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, die sich um die Belange der Altgläubigen kümmert, erklärte, daß die Entscheidung des Papstes auch mit der Tatsache zusammenhänge, daß bezüglich der Alten Messe in Priestern und Laien der jüngeren Generationen ein neues Interesse und eine Hochachtung aufgeblüht seien.

„In Rom sind Tausende von Briefen eingegangen, in denen um die Freiheit gebeten wurde, an der Messe teilnehmen zu dürfen, der sie sich so sehr verbunden fühlen.“

Das seien Tatsachen, vor denen die Hirten ihre Ohren nicht verschließen könnten.

Der Papst folge dem Konzil, das die Alte Messe weder abgeschafft noch ihre Abschaffung gefordert habe. Er folge auch dem Konzil, das gefordert habe, die Stimme und die legitimen Anliegen der Laien zu hören.

Der Papst widerspreche auch nicht seinen Vorgängern: „Paul VI. hat in einigen Fällen sofort die Möglichkeit erlaubt, die Messe des Heiligen Pius V. zu zelebrieren.“

Bereits Johannes Paul II. habe ein ähnliches Motu Proprio wie das jetzt veröffentlichte publizieren wollen.

„Der traurigste Tag meines Lebens“

Mons. Brandolini
Mons. Brandolini
© CEI
„Ich habe einen Knopf im Hals und schaffe es nicht, die Tränen zurückzuhalten“ – erklärte der Bischof von Sora-Aquino-Pontecorvo in der Nähe von Rom, Mons. Luca Brandolini (73).

Bischof Brandolini ist ein Vinzentiner und gegenwärtig Mitglied der liturgischen Kommission der Italienischen Bischofskonferenz: „Ich erlebe den traurigsten Augenblick meines Lebens als Priester, Bischof und Mensch“ – erklärte er vor der römischen Tageszeitung ‘La Repubblica’.

Das sei nicht nur für ihn ein Trauertag, sondern auch für die vielen, die für das Zweite Vatikanische Konzil gelebt und gearbeitet hätten: „Heute wurde eine Reform ausgelöscht.“

Mons. Brandolini trägt an seinem Finger den Ring von Erzbischof Annibale Bugnini, ebenfalls ein Vinzentiner und Vater der Neuen Messe: „Ich erinnere mich, mit wie viel Leidenschaft er für die liturgische Erneuerung gearbeitet hat. Nun wurde sein Werk zerstört.“

Mons. Brandolini erklärte, dem Heiligen Vater gehorchen zu wollen. In seinem Herzen sei er jedoch tief verletzt.

Erzbischof Bugnini († 1982) fiel gegen Ende seines Lebens bei Papst Paul VI. in Ungnade und beendete seine Karriere als Pro-Nuntius in Teheran.

Theologischer Reichtum der Neuen Messe

Der Vorsitzende der französischen Bischofskonferenz, Jean-Pierre Kardinal Ricard, rief die Gläubigen bei einer Pressekonferenz am Samstag dazu auf, ihren Beitrag zur Einheit der Kirche zu leisten.

Die Konzilsgläubigen bat er, sich streng an die liturgischen Vorschriften zu halten und das Nebeneinander der zwei Messen zu akzeptieren.

Die Altgläubigen forderte Kardinal Ricard auf, die „Autorität des Konzils und den theologischen Reichtum des Missales von Paul VI.“ anzuerkennen.

Die praktische Umsetzung des Motuo Proprio sei „der heikle Punkt“. Kardinal Ricard sieht die Schwierigkeit, daß viele Priester die Alte Messe gar nicht lesen können.

Er fragte sich, ob man bei der liturgischen Ausbildung in den Priesterseminarien auch die Alte Messe unterrichten werde und ob die Priester im Augenblick ihrer Weihe, ihre Liturgie wählen könnten.

Kardinal O'Connor bei einer Jugendmesse
Kardinal O’Connor bei einer Jugendmesse
© Diocese of Westminster
Die Befürchtung des Primas

Der Erzbischof von Westminster, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, glaubt, daß die Freigabe der Alten Messe für einige Länder „Europas und Amerikas, zum Beispiel und ein oder zwei asiatischen Staaten“ wichtiger sei als für andere. Für den Großteil der katholischen Kirche sei die überlieferte Liturgie jedoch keine wirkliche Streitfrage.

Die größte Gefahr sieht Kardinal Murphy-O’Connor darin, daß die tridentinische Messe von manchen nur zelebriert werde, um ihre Ablehnung des Zweiten Vatikanums zu demonstrieren. Das Motu Proprio schließe derartige Mißbräuche jedoch aus.
      
116 Lesermeinungen
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#117   Aleph †   14:46:57 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Sozialkatholisch
Dank für Ihre offene Antwort, wonach Sie die vorkonziliare Zeit nicht aus persönlichen Erfahrungen kennen. Ich habe meine Ministrantenzeit als schöne Erinnerung herübergerettet und habe mich über NOM sehr gefreut, als Möglichkeit, kirchlich in der Gegenwart anzukommen.
Das waren damals die Motive, die bei vielen Jugendlichen maßgeblich waren und weshalb das heutige Kriegsgeheul der Altrituellen als stupide Rechthaberei empfunden wird. Es gab in den Sechzigern eine ganz große Sehnsucht auf NOM. Das sollte auch einmal berücksichtigt werden, ohne, dass darüber fortwährend sämtliche Spott- und Lästerkübel ausgeleert werden. Sehen Sie es daher den Menschen nach, die sich davon nicht abwenden wollen und von NOM auch nicht abwenden werden.
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#116   Sozialkatholisch   16:19:46 | Dienstag, 10. Juli 2007
@ Gilbert
Ich kenne die vorkonziliare Zeit leider nicht aus eigener Erfahrung habe aber schon oft den Vorwurf gehört das dort zu oft nur vom Teufel und nicht von der Liebe Gottes gepredigt wurde. Ob dies stimmt weiß ich nicht, kann mir aber vorstellen das es partiziell solche Auswüchse gegeben haben mag.
Der „enge“ Weg führt zum Heil und der „breite“ führt ins Verderben.
Der „enge“ Weg muss natürlich so breit wie möglich gemacht werden damit nach Gottes Willen so viele wie möglich auf ihn gehe. Ich denke mal das das Konzil den „engen“ Weg etwas breiter machen wollte aber leider der „enge“ Weg dadurch zum „breiten“ Weg geworden ist.
Man kann in der Geschichte des Christentum grob gesehen eine Liberalisierung in vielen Dingen beobachten, z.B. Nüchternheitsgebot, Kommunionhäufigkeit etc., das ist auch gut und richtig so das wir uns von der totalen Gesetzlichkeit entfernen. Mit dem V2 habe ich aber das Gefühl das der „enge“ Weg für viele leider zum „breiten“ geworden ist.
P.S.: Die FSSPX Priester die ich kenne predigen auch die Liebe Gottes, aber auch seine Gerechtigkeit. Das gefällt mir besser als das häufige „es ist doch alles egal“ oder „der Weg ist das Ziel“ gepredige in der Amtskirche.
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#114   Gotthard   16:06:33 | Dienstag, 10. Juli 2007
@gilbert
Bei der ersten Messe, die ich circumstances erlebte, 1965 im November bei Todtnauberg im Schwarzwald, war ich restlos begeistert.
Ich erinnere mich noch immer mit Freude an eine hl. Messe auf einer Zeltwanderung in den Vogesen mit unserem Religionslehrer: Hl. Messe mit Kelchkommunion für alle in Ronchamp – 1963!!!!!!
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#113   Aleph †   15:48:10 | Dienstag, 10. Juli 2007
Sozialkatholisch: Leichter Abschied von der alten Messe
Selbst wenn die Früchte des V II spärlich sind, ändert wenig daran, dass das Konzil kommen musste. Ich behaupte ganz bewusst, nachdem die Zeit gekommen war…
Ich gebe Ihnen sogar recht, dass einiges unwiederbringlich auf der Strecke geblieben ist, aber doch nur zugunsten neuer Entwicklungsmöglichkeiten. Als Ministrant im alten Ritus hatte ich häufig Ängste auszustehen, wenn ich den Priester mit furchterregender Mimik wie den großen Magier bei der Gabenbereitung herumfuchteln sah.
Das fand ich dermaßen schlimm. Das war keine verbindliche Gestik, keine milden Gesichtszüge, es sollten ja keine verklärten Züge sein. Das war eher Verbissenheit, Zorn. Da spürte ich die Kälte des Rituals, das sich derart abspielen ließ.
Die Gemeinde sah ja nicht ins Gesicht des Zelebrierenden. Sie konnte annehmen, dass es ihm Freude bereitet, Eucharistie (=Danksagung) mit dem Rücken zum Volk zu feiern.
Ich möchte nur feststellen, dass ich trotz dieser Erfahrungen sehr gern ministriert habe. Ich habe aber auch gern Artikel gelesen, wie anders auch Messe gefeiert werden könnte, wenn es erlaubt gewesen wäre. Bei der ersten Messe, die ich circumstances erlebte, 1965 im November bei Todtnauberg im Schwarzwald, war ich restlos begeistert.
Es gab noch keine neuen Bücher. Die Texte waren aus der alten Messe, aber um den Tischaltar herumstehen zu können, war doch das Ereignis, das mich leicht von der alten Liturgie hat Abschied nehmen lassen.
Jetzt habe ich aber genug aus dem Nachtkästchen geplaudert.
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#112   Sozialkatholisch   14:31:57 | Dienstag, 10. Juli 2007
@ Gilbert
Wenn man die vielen gleichen bzw. ähnlichen Elemente sieht die die anderen apostolischen Kirchen haben und die im NOM leider viel zu kurz kommen ist der Ausdruck apostolisch vielleicht nicht ganz richtig aber ungerechtfertigt auch nicht. Im tridentinischen Ritus sind wahrscheinlich mehr apostolische Elemente als im NOM. Aber da müsste man wohl einen Liturgieexperten zu Rate ziehen.
Deshalb war es notwendig, die rein rituellen Abläufe abzustellen oder wenigstens zu beschränken, das Ritual verständlicher zu machen, vor allem erfahrbar zu machen, dass es nicht um die peinlich genaue Einhaltung der Rubriken und Gesten geht, sondern um den Glauben des Priesters und der Gemeinde.
Und was hat es gebracht? Ich will bestimmt nicht sagen das vor dem V2 alles schön und richtig war, oder das das V2 mit bösem Hintergedanken einberufen wurde, aber die Früchte des V2 sind nun mal spärlich. Warum sonst will unser hl. Vater Benedikt XVI liturgisch etwas zurückrudern?
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#111   Aleph †   14:14:39 | Dienstag, 10. Juli 2007
Sozialkatholisch: Apostolisch?
oder eben die „Alte“ apostolische, tridentinische Messe können da Abhilfe schaffen.
Seit wann ist die Alte Messe apostolisch? Sie geht nur auf das Tridentinische Konzil zurück. Damals wurde der Anstoß gegeben. Die Liturgie des Tridentinischen Konzils hat sich im Verlauf der darauffolgenden Jahrhunderte entwickelt.
Deshalb war es notwendig, die rein rituellen Abläufe abzustellen oder wenigstens zu beschränken, das Ritual verständlicher zu machen, vor allem erfahrbar zu machen, dass es nicht um die peinlich genaue Einhaltung der Rubriken und Gesten geht, sondern um den Glauben des Priesters und der Gemeinde.
Nur wegen des Rituals müsste ja keine Messe gefeiert werden,…oder?
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#110   Genoveva   11:37:03 | Dienstag, 10. Juli 2007
@Daniel Stöhr: Da muss ich leider noch einmal widersprechen
Zwar bestehen die Akzidentien in den gewandelten Gestalten von Brot und Wein ohne Substanz, aber Gott erhält sie dennoch im Sein. Daher sind sie alles andere als „Schein“. Der Hl. Thomas legt in S. Th. III, 77 ausführlich dar, daß die verbleibenen Gestalten:
a) etwas außerhalb ihrer selbst verändern können
b) aufgelöst werden können
c) etwas hervorbringen können
d) nähren können
e) gebrochen werden können
f) mit einem anderen Stoff gemischt werden können
Die akzidentiellen Gestalten verhalten sich vollständig als hätten sie eine Substanz als ihren Träger, anders ausgerückt, als wären sie materiell.
Wenn dem nicht so wäre, könnten wir sie z.B. nicht sehen, da unser Sehen darauf beruht, daß die Gestalten unsere Sinne verändern (auf sie einwirken).
Speziell aus a) und c) folgt dann natürlich auch, daß die Gestalten allerigsche Reaktionen hervorrufen können.
Noch einmal: das ist alte thomistische Schultheologie, die als „theologice certum“ qualifiziert ist. Sie schulden dieser Lehre der Kirche umfassende Zustimmung (assensus internus et externus, religiosus et theologicus).
Am besten werten wir unseren kleinen Dialog als Fingerübung zur Vertiefung unseres wechselseitigen theologischen Veständnisses. Dann geht das für Sie ohne Beichtpflicht ab.
Dass man mit Ihnen solche Fragen ernsthaft diskutieren kann, rechne ich Ihnen übrigens hoch an. Das unterscheidet Sie von den vielen Schwätzern in diesem Forum.
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#109   Ydefix   09:48:03 | Dienstag, 10. Juli 2007
Substanz und Akzidentien:
Dennoch war es falsch, mir den Vorwurf zu machen, dass mein Verständnis der Akzidentien falsch sei. Ich habe mir gerade die Definition im röm. Katechismus durchgelesen: Die Beweisführung des editors ist korrekt. Zöliaker können demnach auf den wahren Leib Christi keine allergische Reaktion zeigen. Ihr Fehler liegt darin, die Akdzidentien als etwas materielles aufzufassen („…dass die Gestalten von Brot und Wein in diesem Sakramente ohne irgend einen zugrundeliegenden Stoff bestehen“ ,S.180).
Wohlgemerkt ist hier nicht davon die Rede, dass der Leib Christi ohne zugrundeliegenden Stoff bestehen kann, sondern ausdrücklich, dass Brot und Wein ohne zugrundeliegenden Stoff bestehen. Es ist also völlig korrekt, wenn man Akzidentien mit „Schein“ übersetzt!
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#108   Sozialkatholisch   09:03:32 | Dienstag, 10. Juli 2007
Mysterium der Wandlung
Das Brot und Wein nach der gültigen Wandlung rein wissenschaftlich ihre physische Realität behält leuchtet ein. Nur im Glauben kann man eine substantielle bzw. akzidentelle Verschiebung verspüren. Für mich als Katholik ist das Mysterium der Wandlung eine Grundwahrheit und wird dadurch bestätigt das alle apostolischen Kirchen dieses Mysterium schon sehr früh erkannten. Ich glaube auch das es für Gott genügt wenn die Priester und Laien nach bestem Wissen und Gewissen mit diesem großen Mysterium umgehen.
Wenn ein gewandeltes oder nicht, winziges Brotmolekül oder Weinmolekül durch den Kirchenraum fliegt muss man natürlich nicht konkret vom Leib des Herrn ausgehen, denn sonst müsste man sich wahrscheinlich nach allen Seiten ständig hinknien.
Auch über den praktischen Sinn einer Patene kann man streiten, zum einen wird sie bestimmt nicht immer genau richtig gehalten und wahrscheinlich ist sie auch nicht groß genug. Die Patene ist aber ein schönes Hilfsmittel um den Glauben an die Eucharistie zu fördern. Der Glaube an die hl. Wandlung wird innerhalb der röm/kath Kirche leider immer weniger und Hilfsmittel wie kniende Mundkommunion, Patene, Aussetzung oder eben die „Alte“ apostolische, tridentinische Messe können da Abhilfe schaffen.
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#107   möchtegern-kathole   07:57:00 | Dienstag, 10. Juli 2007
@ottaviani
der „Mgr“ (gemeint ist wohl der weinende Bischof aus dem Artikel) überlegt vermutlich weiter, was nun passieren wird. Ich muss ihm darin auch Recht geben.
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#106   Ydefix   00:39:12 | Dienstag, 10. Juli 2007
@Genoveva:
Vielen Dank. Die Sache ist trotzdem ziemlich verwirrend für mich.
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#105   Genoveva   23:49:30 | Montag, 9. Juli 2007
@Daniel Stöhr
Sie finden diesen Satz in jeder klassischen Dogmatik (Pohle-Gierens, Diekamp, Ott) und dort auch entsprechend als sicher qualifiziert. Aber die Sache ist eigentlich ganz klar:
Das Konzil von Trient lehrt: „Si quis … negaverit conversionem totius substantiae panis in corpus et totius substantiae vini in sanguinem, manentibus dumtaxat speciebus panis et vini …“
Also: Es bleiben die Gestalten von Brot und Wein zurück. Was kann dieses „etwas“ sein? Substanz sicher nicht, da diese ja ausdrücklich „totius“ verwandelt. Also kann das Zurückbleibende nur Akzidenz sein.
So lehrt es ja auch der Catechismus Romanus: „Ac panis quidem et vini accidentia omnia licet videre, quae tamen nulli substantiae inhaerent, sed per se ipsa constant“ und „Quoniam ea accidentia Christi corpori et sanguini inharere non possunt, relinquitur, ut super omnem naturae ordinem ipsa se, nulla alia re nisa, sustentent“.
Die Antinomie, daß Akzidentien ohne substantielles Subjekt nicht sein können, wurde von einigen cartesianischen Theologen aufgelöst, indem sie von optischen Illusionen oder Scheinakzidentien sprachen. Das wurde aber immer als heterodox abgelehnt.
Die einzige vernünftige Auflösung der Antinomie besteht darin, daß man mit dem Hl. Thomas (und dem Catechismus Romanus) annimmt, daß Gott diese Akzidentien auf wunderbare Weise (als Teil des Mysteriums des Sakraments) im Sein erhält.
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#104   Ydefix   20:41:07 | Montag, 9. Juli 2007
@Genoveva:
Woher stammt das Zitat mit der physischen Form ?
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#103   Aleph †   19:40:10 | Montag, 9. Juli 2007
Auf die Messe vielleicht verzichten
Vielleicht sollte man wegen des Partikelproblems besser viel weniger Messen altrituelle oder NOM-Messen zu feiern. Denn wenn keine Messe gefeiert wird, kann es auch nicht zum erwähnten furchtbaren Partikelfrevel kommen. Da wäre man doch auf der sicheren Seite. Wer keinen Frevel begeht, kann auch nicht schuldig werden.
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#102   Aquinas   19:33:08 | Montag, 9. Juli 2007
@Stöhr und Genoveva
Nur – wenn ich darf – ergänzend zum Beitrag von Genoveva: Der Artikel, auf den Genoveva hingewiesen hat, erläutert sogar klar, warum die Vorsehung es sinnvoll eingerichtet hat, daß Brot und Wein in akzidentieller Form bestehen bleiben.
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#101   nonnobisdomine   19:09:23 | Montag, 9. Juli 2007
Mein lieber Ottaviani,
leider kann ich Ihnen momentan nicht folgen.
Welchen Bischof meinen Sie?
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#100   ottaviani   18:48:18 | Montag, 9. Juli 2007
ich würde Mgr gerne fragen
warum denkt Mgr daßdas werk von mgr bugnini zerstört wurde jeder der das möchte kann diese form wählen der Ritus den auch Mgr bugnini zelebriert hat und an dem er auch gearbeitet hat ist jetzt eben eine weitere Möglichkeit das kann doch nicht stören das Meßbuch von PaulVI kennt verschiedenste wahlmöglichkeiten also müßte der hochwürdigste Bischof über eine weitere Wahlmöglichkeit doch eher erfreut sein
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#99   Genoveva   18:02:27 | Montag, 9. Juli 2007
@Stöhr: Sie Ahnungsloser
„Die Gestalten von Brot und Wein bestehen nach der Substanzverwandlung fort“. Das ist schon einmal „de fide“. Unter den Gestalten (species) versteht man all das, was mit den Sinnen wahrgenommen wird.
„Die sakramentalen Gestalten behalten nach der Substanzverwandlung ihre physische Realität“. Das ist eine Sententia certa. Die von Ihnen vertretene gegenteilige Meinung widerspricht der Lehre der Väter und des Hl. Thomas (S. th. III, 75,5: dort auch die explizite Verwendung des Begriffs accidentia für die Gestalten).
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#98   Artois †   16:42:49 | Montag, 9. Juli 2007
Wenn ein Priester
die „ordentliche“ Messe nicht feiern will, dann ist das sein gutes Recht. Niemand kann dazu gezwungen werden, dieses defekte Gebilde zu praktizieren. Was der Papapapapap dazu sagt ist VÖLLIG gleichgültig … !
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#97   Gotthard   16:24:13 | Montag, 9. Juli 2007
Was nur …
… haben die Jahrhunderte vor Thomas v.A. gemacht?
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#96   santo domingo 2   15:52:18 | Montag, 9. Juli 2007
@ Luther
Konsequent weitergedacht, verstehen Sie es richtig! ;-)
Deshalb auch mein Vorschlag des Doppelbindversuchs, denn der funktioniert in beiden Fällen – gegen scheinbares Gluten ist auch ein Zöliakiekranker nicht empfindlich.
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#95   Aquinas   15:50:55 | Montag, 9. Juli 2007
@Daniel Stöhr
Thomas von Aquin sagt z. B. in De ente et essentia mehrmals, dass die Akzidentien in gewisser Hinsicht am Sein teilhaben (schwach, sekundär usw.). In der Verbindung mit einer Substanz kommt ihnen „abgeschwächtes“ Sein zu. Nur ohne diese Verbindung sind sie nichts! Zum Gluten möchte ich einen Satz zitieren: „Andere Akzidentien sind dem Stoff zugeordnet gemäß dessen Hinordnung auf die Form der Gattung; daher bleiben sie auch nach Beseitigung der Art-Form bestehen; so ist z. B. die Schwärze der Haut bei dem Äthiopier eine Folge der Zusammensetzung der Elemente und nicht durch die Anwesenheit der Seele bewirkt, weswegen sie auch nach dem Tode weiter besteht.“ Kapitel 7.
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#94   Ydefix   15:50:12 | Montag, 9. Juli 2007
Nö, wieso ?
Es ging ja gerade um den „Nur-Brot-Nachweis“. Wenn es also nur Brot wäre, dann braucht man keinen Schein ober besser gesagt: In diesem Falle trügt der Schein nicht.
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#93   Luther   15:47:11 | Montag, 9. Juli 2007
Naja nun
könnte man natürlich auch sagen, dass auch die Allergie im Grunde nur Schein ist, oder verstehe ich das falsch??
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#92   Ydefix   15:39:44 | Montag, 9. Juli 2007
@Luther:
„hiesse das, dass man NICHTS mehr von einer BrotHostie, also auch atomar, finden kann nach einer Konsekration??
Das heisst, man müsste im Grunde DNA, etc. bei einer chemischen Analyse finden??“
Nein, das heißt es nicht. Das bedeutet nur, dass die Ergebnisse der Untersuchung ebenfalls nur Schein sein können.
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#91   santo domingo 2   15:34:41 | Montag, 9. Juli 2007
@ Daniel Stöhr
Das stimmt insofern, als sich die Chemie zu Lebzeiten des Thomas von Aquin noch auf der Vorstufe der Alchimie befand. Die Unterscheidung Substanz/Akzidenz ergibt im heutigen Sprachgebrauch erst seit dem Bestehen der modernen analytischen Chemie einen Sinn.
Warum machen wir nicht einfach einen Doppelblindversuch? Nur so kann sich die These von Arpad Kóvacs überprüfen lassen. Es erfordert nichts weiter als zwei Probanden, vier Hostien und die Mitarbeit von Herrn Lingen, und es geht so:
a) Zöliakiekranker Proband nimmt unkonsekrierte Hostie zu sich
b) Zöliakiekranker Proband nimmt konsekrierte Hostie zu sich
c) Gesunder Proband nimmt unkonsekrierte Hostie zu sich
d) Gesunder Proband nimmt konsekrierte Hostie zu sich.
Nach Ihrer Theorie sollte nur im Fall a) Allergiesymptomatik auftreten, nach juergens und meiner auch im Fall b), richtig? (Die Versuchsläufe c,d dienen nur der Gegenprobe, um etwaige sonstige Allergene in den Hostien auszuschließen). Natürlich dürfen weder Versuchsleiter noch Proband wissen, welche der Hostien konsekriert sind und welche nicht, und der Versuchsleiter darf die Allergielage der Probanden nicht kennen; so kann eine Manipulation oder unfreiwillige Beeinflussung des Experiments ausgeschlossen werden.
Verläuft Durchgang b) negativ und ist der Doppelblindversuch von einem Notar beurkundet, dann bin ich gerne bereit einzugestehen, daß Sie Recht hatten.
Aber auch erst dann. :-) Bis dahin glaube ich nur, daß Sie es glauben.
Mit Bitte um Verständnis…
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#90   Luther   15:26:06 | Montag, 9. Juli 2007
Moment
hiesse das, dass man NICHTS mehr von einer BrotHostie, also auch atomar, finden kann nach einer Konsekration??
Das heisst, man müsste im Grunde DNA, etc. bei einer chemischen Analyse finden??
Ist das etwa das thomistische Verständnis?
Bitte um Aufklärung!!
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#89   Ydefix   15:14:40 | Montag, 9. Juli 2007
Nein, das ist falsch
Die Scholastik und Thomas von Aquin verstehen unter „Akzidenz“ kein wahres sein, sondern nur etwas das als bloser Schein dem Sein anhaftet. Die Verurteilung des Konzils ist eindeutig.
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#88   santo domingo 2   15:12:49 | Montag, 9. Juli 2007
und nochmals für alle, die den Begriff nicht kennen!
Akzidenz im philosophischen Sinne = Substanz im chemischen Sinne.
Nicht irgendein „Schein“, sondern das, was der Chemiker bei der Analyse findet – unter anderem Gluten in der Hostie, sogar wenn sie von einem sedisvakantistischen Priester konsekriert worden sein sollte.
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#87   juergen   15:11:12 | Montag, 9. Juli 2007
@Luther
natürlich habe ich Recht, aber man WILL es aus ideologischen Gründen nicht verstehen.
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#86   Ydefix   15:11:09 | Montag, 9. Juli 2007
Konzil von Konstanz –
Verurteilung des Satzes:
„In dem Sakrament des Altars verbleibt die materielle Substanz des Brotes wie auch des Weines.“ (DZ 581)
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#85   Luther   15:10:20 | Montag, 9. Juli 2007
Moment
hat Juergen etwa nicht Recht?? Das ist doch die thomistische Lehre, oder nicht??
Die ganze Substanz wandelt sich, ja, aber die Akzidenzien bleiben gleich!
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#84   landorganist   15:09:41 | Montag, 9. Juli 2007
Wenn unser
Herr Jesus diese Diskussion verfolgt, kommt er zu dem Ergebnis, dass er damals einen elementaren Fehler gemacht hat. Statt Brot hätte er Lutschbonbons erwählen sollen, die krümeln nicht und hier wäre Ruhe.
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#83   juergen   15:09:02 | Montag, 9. Juli 2007
Akzidenz
Ich empfehle den Akzidenz-Leugnern mal die Substanz-Akzidenz-Lehre eingehend zu studieren.
Aber es wird wohl nix helfen. Sie verstehen es sowieso nicht.
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#82   santo domingo   15:06:03 | Montag, 9. Juli 2007
@ juergen
Das mit dem Unterschied zwischen Substanz und Akzidenz stimmt natürlich, aber es wurde hier (und bei kreuts.net von Benedikt) schon x-mal zu erklären versucht.
Wer es nicht verstehen will, versteht es auch nicht. :'(
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#81   Ydefix   15:05:37 | Montag, 9. Juli 2007
Satansanbeter juergen:
Akzidenz=Schein. Die ganze Substanz wandelt sich, von Brot und Wein bleibt nichts mehr zurück.
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#80   Rudolfus   15:00:05 | Montag, 9. Juli 2007
@Daniel Stöhr / Tatsächlich kann man hoffen, daß der Großteil der „Neuen Messen“
gar nicht gültig zelebriert worden wäre, so wie die Modernisten die heiligsten Gestalten zu behandeln pflegen.
Das sollte man auch hoffen, um der Gerechtigkeit und der Majestät des ewigen Gottes wegen, die ansonsten Milliarden Mal aufs Neue von den Modernisten mißhandelt wird.
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#79   juergen   14:57:43 | Montag, 9. Juli 2007
Das hat uns noch gefehlt
Schon wieder mal ein Verweis auf den Zöliakie-Unsinn.
Wenn Herr Stöhn freilich eine Sockenpuppe des Autors ist, dann wäre das verständlich.
Der Glutengehalt ist eine Frage der Substanz, sondern der Akzidenz. Und die Akzidenz änder sich nicht bei der Transsubstantiation.
Es sieht aus wie Wein, schmeckt wie Wein, enthält Alkohol wie auch Wein welchen enthält, ist aber das Blut des Herrn; es sieht aus wie Brot, schmeckt wie Brot, enthält Gluten wie auch Brot welches enthält, ist aber der Leib des Herrn.
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#78   Ydefix   14:53:49 | Montag, 9. Juli 2007
Nicht so schlimm…
…meistens werden es eh nur Brotkrümel sein, die herunterfallen. Gültige Messen finden ja heute nur noch ganz vereinzelt auf der Welt statt.
Seit der Einführung des „Novus Ordo“ häufen sich auch die allergischen Reaktionen bei soganannten Zöliakern: www.sedisvakantismus.org/Artikel.htm
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#77   Rudolfus   14:52:43 | Montag, 9. Juli 2007
Unzweifelhat ist, daß die moderne Handkommunion
vom modernistischen Unglauben eingeführt wurde,
und die Erlaubnis nur für manche Fälle Papst Paul VI. abgerungen wurde, und zwar von modernistischen Irrgläubigen.
Die Handkommunion ist somit objektiv ein Akt des Modernismus’ und des Unglaubens.
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#76   Luther   14:47:40 | Montag, 9. Juli 2007
Richtig
mir ging es eher eben um das Dekradieren der „kleinsten“, unwichtigen Partikel!
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#75   juergen   14:46:49 | Montag, 9. Juli 2007
Rudolfus
Mit „Erde“ ist das Sakrarium gemeint.
Das herumhacken auf dem Begriff „Erde“ scheint mir allerdings eher ein Ablenkungsmanöver als Unwissenheit zu sein.
:-S
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#74   Genoveva   14:45:35 | Montag, 9. Juli 2007
@Rudolfus: Soll das jetzt lustig sein?
Die Gegenwart Gottes dauert in jedem Teil der eucharistischen Gestalten fort,auch im kleinsten wahrnehmbaren Teil der eucharistischen Gestalten.
Ich empfehle dringend die Verwendung eines Raster-Elektronenmikroskops zur Verdeutlichung der Tatsache, daß wir keinen vollständige Kontrolle über die kleinsten Teile der eucharistischen Gestalten haben.
Es geht hier lediglich um die Aufgabe, mit den eucharistischen Gestalten nicht leichtfertig umzugehen. Dies kann man auf verschiedene Weise zum Ausdruck bringen.
Ich persönlich bevorzuge die Mundkommunion.
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#73   Ministrant   14:45:01 | Montag, 9. Juli 2007
@Luther
Das lässt sich leider aber auch nicht vermeiden, dass sich die Partikel verteilen, sonst müssten wir unsere Kirchen ja zu sterilen Labors ausbauen und abends das große Gebläse anwerfen um jeden kleinsten Partikel aufzusaugen…
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#72   Copertino   14:44:42 | Montag, 9. Juli 2007
Was man schätzt, das schützt man!
Rein physisch stösst man bei Vorsichtsmassnahmen gegen Partikelverlust an Grenzen. Doch „Forms follows function“ (Die Form ergibt sich aus der Funktion) ist eine altbewährte Regel guter Gestaltung. Steht am Anfang der Glaube, Christus sei auch in den kleinsten Partikeln real gegenwärtig, so unternimmt der Glaubende alles in seiner Macht Stehende, um Partikelverluste zu vermeiden. Ein Väterzitat schätzt diese Partikel als wertvoller als Goldstaub ein. Daraus entwickelten sich im Lauf der Jahrhunderte das bekannte Regular, etwa dass der Priester die Brotbrechung direkt über dem Kelch vornimmt (um auf meinen Vor-Voter zu antworten), oder auf welche Weise die Purifikation zu erfolgen habe, wie das Korporale gereinigt werden müsse etc.
Wenn solches Regelwerk bereitwillig als das betrachtet wird, was es sein will, nämlich Ausdruck persönlichen und gemeinsamen Respekts vor dem Herrn unter den eucharistischen Gestalten, so werden Priester wie Laie – ohne falsch verstandene Ängstlichkeit – diese Regeln schätzen, weil sie auch unabsichtliche Verunehrungen (etwa aus Unachtsamkeit etc.) minim halten, und diese kollektive Sorgsamkeit auch als stille Übereinstimmung der Glaubenden wahrgenommen wird, nicht zuletzt von Andersgläubigen.
Wenn man aber nach dem Konzil einwandte, solche Vorschriften würden nur einer ungesunden Skrupulanz Vorschub leisten, erkennt man spätestens heute, wie sie auch wieder auf das eucharistische Bewusstsein zurückgewirkt hatten. Was man schätzt, das schützt man!
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#71   Rudolfus   14:44:35 | Montag, 9. Juli 2007
@Kurt K. / Gott-Christus im hl. Altarssakrament
So über die heiligsten Gestalten zu reden, in dem der wahre Gott Jesus Christus real zugegen ist, das zeugt nicht sehr von einer besonderen Ehrfurcht Ihrem göttlichen Erlöser und künftigen persönlichen Richter gegenüber.
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#70   Luther   14:42:21 | Montag, 9. Juli 2007
Trotzdem
moment…immerhin handelt es sich um den HERRN selbst, auch wenn es Mikropartikel sein sollten ist in diesen der Urgrund unserer Welt ganz anwesend!!
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#69   Ministrant   14:41:01 | Montag, 9. Juli 2007
@Rudolfus
Bitte nichts zu danken.
Ich finde es auch lächerlich wegen mikroskopisch kleinen Partikeln einen solchen Aufstand zu machen…
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#68   Rudolfus   14:38:23 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant / Herzlichen Dank für die Erläuterung
Ein Erdboden ist in der nächsten Umgebung von Stadtkirchen und -kapellen auch meist gar nicht vorhanden.
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#67   Kurt K.   14:37:11 | Montag, 9. Juli 2007
Partikel
LOL
Über was für einen Kram man sich ganz ernste Gedanken machen kann, find ich schon zum schreien komisch. Ob da jetzt irgendwelche Krümel runterfallen… wen juckts. Selbst wenn Sie davon ausgehen, dass eine Hostie tatsächlich in Fleisch verwandelt wurde, isses doch wirklich egal, ob dann ein paar Partikel auf dem Boden, an den Klamotten oder den Händen landen.
Profan ausgesrückt: Wenn mir ein Steak auf den Boden fällt, leidet dadurch ja nicht das Rind…
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#66   Ministrant   14:33:22 | Montag, 9. Juli 2007
@Rudolfus
Iustus will damit sagen, dass man früher das Wasser mit dem man den altar gewaschen hat nicht ins Klo schüttete sondern ins Freie (=Erde)
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#65   Aleph †   14:32:20 | Montag, 9. Juli 2007
Kelchkommunion statt Brotkommunion
Geht es jetzt hier um die Feier der Eucharistie oder um das neue Format: wie bleiben die wenigsten Partikel im Kelch, auf der Patene, im Kelchtuch oder im Coprorale?
Wenn man hier ganz sicher sein will, könnte es zu einem abendfüllenden Event kommen, in dem nach jeder Eucharistiefeier Reinigungstruppen, die nur von Männern besetzt sein sollten, mit zarten Bürstchen und silbernen Schäufelchen ausgestattet, um die kostbaren Brosämchen im Altarbereich fein säuberlich aufzusammeln.
Aber dann taucht die schrille Frage auf, wohin mit den Brosämchen, etwa konsumieren? Ist das dann würdig genug?
Vielleicht sollte besser dazu übergegangen werden, die Brotkommunion abzuschaffen und stattdessen die Kelchkommunion einzuführen. Da gibt es wenigstens keine Partikelprobleme durch brüchige Hosten.
Die Reinigungstrupps brauchen dann auch nicht stundenlang nach der Messe Partikel zu suchen. Die Reste vom Kelchinhalt müssen ja ohnehin konsumiert werden.
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#64   Rudolfus   14:25:27 | Montag, 9. Juli 2007
@Iustus / Extraordinariusritusvorschrift
Früher gab es zudem die Vorschrift, das Wasser mit dem die Altarwäsche gewaschen wurde, in Erde zu gießen sei.
Was bedeutet das konkret?
Verwendet der Ritus extraordinarius Erde?
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#63   Ministrant   14:21:56 | Montag, 9. Juli 2007
@gilbert
Ganz meine Meinung!
@iustus
Wenn die Hostienschale mit dem Kelchtuch ausreibt, dann bleiben dort keine Partikel zurück? Haben sie das schon wissenschaftlich untersuchen lassen? Oder wie viele Partikel beim Brechen der Hostie in die Umgebung verteilt werden.
@derdasmitdemebayverkaufen (weiß leider grad den Namen nicht mehr). Misstände gibt es dann bestimmt auch bei der Mundkommunion wenn man die Hostie auf der Zunge lässt und hinterher wieder auspuckt…also unser Pfarrer läuft ja Leuten hinterher, die die Hostie nicht sofort in den Mund nehmen.
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#62   Sozialkatholisch   14:18:33 | Montag, 9. Juli 2007
Bei den meisten „Altorientalischen“ Christen
ist es verboten das Laien die Kommunion anpacken, viele sind sogar verärgert darüber das wir röm/kath uns anpacken des Allerheiligsten ertrotzt haben.
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#61   iustus   14:17:31 | Montag, 9. Juli 2007
Richtig.
Niemand verbieten den Kommunikanten ihre Hände abzuschlecken.
Klar. Nur mir persönlich war’s zu blöd. Deshalb gleich Munkommunion. :-]
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#60   Aleph †   14:15:22 | Montag, 9. Juli 2007
Üble Nachrede…?
Sind wirklich so viele Missstände bei einer NOM-Messe festzustellen. Oder wird da nur von Missständen gesprochen, um NOM einen Tort anzutun und in der Öffentlichkeit in Misskredit zu bringen. Ich habe Missstände in dieser schöpferischen Fülle noch keine bei NOM entdecken können. Sie sind mir ganz offensichtlich verborgen geblieben. Aber wenn hier so viel über Missstände und NOM geschrieben und geäußert wird, muss ja nicht unbedingt was dran sein. Wie wäre es denn mal mit der altbewährten üblen Nachrede…? Die macht sich immer gut und ist vor allem sehr publikumswirksam. Einfach mal versuchen, üble Nachreden in die Welt zu setzen. Das schöne ist ja, dass üble Nachreden nur zu einem ganz geringen Prozentsatz mit der Realität übereinstimmen müssen, weil auch hier gilt: kleiner Einsatz, große Wirkung…oder? Möge die aber ausbleiben.
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#59   Luther   14:14:36 | Montag, 9. Juli 2007
Ja, das
stimmt.
An sich empfinde ich die Diskussion um Hand/Mundkommunion nur sinnvoll, wenn man sich den teilweise vorherrschenden Missbrauch der hlg. Gestalt anschaut.
Manche Leute nehmen es mit zum Platz, teilen es dort nochmal, oder im schlimmsten Fall verkaufen es auf Ebay!! Das ist das Problem, nicht die kleinsten Krümel, die auf den Boden fallen könnten (ein Priester sagte mal: in diesem Zustand ist der HERR so oder so nicht mehr leidensfähig)!
Aber auch eine berechtigte Frage: Können Missbräuche nicht auch mit und trotz Mundkommunion stattfinden??
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#58   iustus   14:14:18 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant
Vielen Dank, aber die Konstitution kenn ich bereits, steht auch hübsch in meinem Bücherregal.
Vorbildlich.
Wie viele kleine Partikel bleiben dem im Kelchtuch hängen und wie viele kleine Partikel werden beim Brechen der Hostie über den gesamten Altar verstreut,
Im Kelchtuch bleiben ohnehin keine hängen, allenfalls im Korporale. Deshalb wird dieses von den Außenseiten behutsam nach innen gefaltet, um evtl. Reste nicht auf den Altar fallen zu lassen. Früher gab es zudem die Vorschrift, das Wasser mit dem die Altarwäsche gewaschen wurde, in Erde zu gießen sei.
wie viele Partikel bleiben nach der Kelchwaschung im Klech kleben?
Keine. Deshalb wird der Kelch ja gewaschen.
Das ist doch Haarspalterei…bei der Kommunionspendung wird die Hostie nicht gebrochen und deshalb verstreuen sich weniger Partikel in der Umgebung als bei der Brotbrechung.
Weniger richtig. Aber noch immer genug. Und wenn jeder kleine Teil wirklich der Leib Christi ist …
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#57   juergen   14:14:11 | Montag, 9. Juli 2007
abschlecken
Niemand verbieten den Kommunikanten ihre Hände abzuschlecken.
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#56   Rudolfus   14:12:20 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant / Handkommunion in alten Riten
In diesen geschieht das Kommunizieren auch durch Auflecken der heiligen Gestalt aus der hohlen Hand.
Der Westen hat hier bessere Möglichkeiten entwickelt.
Unsere Form der Handkommunion hat mit der alten Kirche nichts zu tun und entstammt dem Unglauben der 1960er-Theologen.
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#55   Ministrant   14:10:09 | Montag, 9. Juli 2007
Handkommunion
Denken wir doch lieber darüber nach, was die Handkommunion wirklich aus drückt. In eingen altorientalischen Ostkirchen wird seit 2000 Jahren die Handkommunion gereicht. Jesus selbst sprach: „Nehmt und eßt…“ und nicht „Macht den Mund auf“. Die Handkommunion verdeutlicht doch, dass der Kommunizeirende ein geliebtes Kind Gottes ist, dass selbst die Ehre besitzt die Heiligen gaben mit den Händen zu berühren, es drückt vielmehr auch die Heiligkeit des Gläubigen aus, der „heilig“ genug ist die „Gaben der Erlösung“ in die linke Hand zu empfangen.
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#54   Rudolfus   14:08:53 | Montag, 9. Juli 2007
@Die Gegenwart Gottes dauert in jedem Teil der eucharistischen Gestalten fort,
auch im kleinsten wahrnehmbaren Teil der eucharistischen Gestalten.
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#53   Sozialkatholisch   14:08:28 | Montag, 9. Juli 2007
@ Jürgen
Wenn der Pfarrer im Urlaub ist, oder der Vikar im Urlaub ist, ist das ja noch O.K., weil diesen der Urlaub ja auch zu gönnen ist. Wenn eine Messe aber ausfällt weil die Hälfte der Gläubigen im Urlaub ist, ist das eine Frucht des V2. Arbeiter müssen in der Sommerzeit mehr arbeiten um den Urlaub ihrer Kollegen zu kompensieren. Priester kriegen noch mehr Urlaub, weil ihre Schäfchen Urlaub machen? Warum bringen diese Priester nicht das Messopfer für ihre verreisten Schäfchen da, das fänd ich priesterlich.
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#52   cum te   14:05:54 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant
Bei allem Respekt vor der Ehrfurcht: In allerkleinsten Mikropartikeln dauert die Realpräsenz D.N.I.C. nicht mehr fort, da diese an den Bestand der euch. Gestalten gebunden ist. Es findet ja eine Transsubstanziation statt, keine „Transakzidenziation“.
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#51   Rudolfus   14:05:15 | Montag, 9. Juli 2007
@iustus / Die Gefahr der Handkommunion
Außerdem geht es nicht darum, was würdiger ist, Hand oder Mund …, sondern darum, dass stets kleine Partikel an den Händen bleiben.
Genau so ist es.
Die klar gegebene Gefahr des Partikelverlustes des hl. Altarssakramentes bei der Handkommunionspendung zeigt bereits, daß die Handkommunion schwere Defizite aufweist.
Ein schweres Defizit in einer der zwei Möglichkeiten, Gott im heiligen Sakrament auszuteilen, das bedeutet, eine Möglichkeit entspricht nicht der höchsten Ehrerbietung, die die Kirche Gott schuldet.
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#50   Luther   14:05:07 | Montag, 9. Juli 2007
Also das
sehe ich ähnlich!
Kleine Partikel…dagegen lässt sich nichts machen. Wenn JESUS damit wirklich ein Problem gehabt hätte, dann hätte ER die hl. Eucharistie nicht so eingesetzt!
Aber mal ehrlich. Mit dieser Diskussion zäumt man das Pferd von hinten auf! Das ist doch, um ehrlich zu sein, das „letzte wichtige“ Problem, dem man sich stellen muss!!
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#49   Ministrant   14:01:56 | Montag, 9. Juli 2007
@iustus
Vielen Dank, aber die Konstitution kenn ich bereits, steht auch hübsch in meinem Bücherregal.
Wie viele kleine Partikel bleiben dem im Kelchtuch hängen und wie viele kleine Partikel werden beim Brechen der Hostie über den gesamten Altar verstreut, wie viele Partikel bleiben nach der Kelchwaschung im Klech kleben?
Das ist doch Haarspalterei…bei der Kommunionspendung wird die Hostie nicht gebrochen und deshalb verstreuen sich weniger Partikel in der Umgebung als bei der Brotbrechung.
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#48   cum te   14:00:37 | Montag, 9. Juli 2007
@Pünktchen, Luther
Der Heilige Vater hat genau zur richtigen Zeit das Richtige getan, nämlich den Tradi die „alte Messe“ geklaut. Sie gehört wieder zum Leben der ganzen Kirche, wenn auch als usus antiquior eher am Rande.
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#47   iustus   13:56:27 | Montag, 9. Juli 2007
Nein!
Das II Vat. hat eindeutig geregelt, dass man die Kommunion auch in die Hand reichen darf und keine Patene mehr erforderlich ist.
Das Zweite Vatikanum hat dazu überhaupt nichts gesagt. Und damit genauso wenig wie zum Volksaltar. Lesen Sie einfach mal nach, was das II. Vat. wirklich gesagt hat (würde auch Rudolfus nichts schaden):
Konstitution über die heilige Liturgie Sacrosanctum Concilium www.stjosef.at/konzil/SC.htm
Außerdem geht es nicht darum, was würdiger ist, Hand oder Mund (Käse!) sondern darum, dass stets kleine Partikel an den Händne bleiben.
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#46   juergen   13:55:55 | Montag, 9. Juli 2007
Messen die ausfallen
Über Messen, die ausfallen, ärgere ich mich auch. Es tritt aber kein Notstand ein, so daß die Leute keine Möglichkeite hätten, in die Messe zu gehen.
In einer Gemeinde, die ich ganz gut kenne, fällt z.B. für 3 Monate sonntags die 8:00 Uhr Messe aus. Offizielle Begründung ist die Urlaubszeit. Mal ist der Pfarrer in Urlaub, mal ist der Vikar in Urlaub, mal ist die Gemeinde mit Pfarrer auf einer Gemeindefahrt. Das ist ärgelich für Leute, die sonntags gerne früh zur Messe gehen, um den Tag über viel Zeit für die Familie zu haben und deswegen nicht erst um 10:30 ins Hochamt wollen. Oder es ist auch ärgerlich für jene, die bei heißer Witterung lieber morgens früh gehen wollen. Aber es gibt ja noch die Vorabendmesse und das Hochamt. Also kein Notstand.
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#45   Rudolfus   13:54:27 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant / Das II. Vaticanum und die Kommunionspendung
Das II. Vaticanum hat da überhaupt nichts dargelegt.
Papst Paul VI. schreibt in seinen Meßvorschriften dagegen auch die Hostienpatene vor.
Die Handkommunion wurde von Papst Paul VI. lediglich auf Bitten insbesonders der DBK nach langem Zögern erlaubt, und zwar nur „für die Gemeinden, in denen der Brauch bereits (illegal) eingeführt worden war.“
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#44   Sozialkatholisch   13:50:36 | Montag, 9. Juli 2007
@ Jürgen
Stimmt es das auf Dörfern des hl. Paderborns schon Messen ausfallen weil viele Gläubige im Urlaub sind und die anderen auch mal ausschlafen sollen?
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#43   Ministrant   13:49:12 | Montag, 9. Juli 2007
@Rudolfus
Das II Vat. hat eindeutig geregelt, dass man die Kommunion auch in die Hand reichen darf und keine Patene mehr erforderlich ist. Ich nehme die Kommunion auch per Mund zu mir und brauche keine Patenem, vllt sind die Priester bei uns nicht so schusselig…
Also die „Missstände“, die sie anprangern sind keine Missstände. Lieber die Kommunion würdig mit der Hand empfangen, als unwürdig mit dem Mund, den „der isst und trinkt sich das Gericht.“
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#42   Sentinel   13:45:04 | Montag, 9. Juli 2007
@Artois
Mich freut, hier von Ihnen zu lesen, daß Sie zugeben, daß die Kurier eindeutig schwarze Magie und satanische Dienste betreibt – nur um ihre Schäfchen zu kontrollieren oder auch weitreichender?
Ich kenne Friedhofe, die von solchen Bischöfen gesichert wurden – und diesen Zauber von dort wegzunehmen ist etwas sehr leichtes, wenn man weiß, wie er geartet und gewirkt ist .
Aber mich freuts, daß es einige hier akzeptieren, daß es auch solche Untriebe innerhalb der Kirche gibt! Man könnte dagegen vorgehen – das Motu Propio bietet nun eine optimale Gelegenheit dazu, einige Priester nun nicht nur ihre schwarzen Messen auf Latein feiern können, sondern dies nun auch mit der heiligen Liturgie machen müssen, wenn es genügend Gläubige gibt, die dies einfordern.
Ein Schelm, der böses dabei denkt!
Papst Benedikt XVI. hat es damit geschafft, daß solcher Art Priester sich im Laufe der Zeit selbst neutralisieren. Und dazu kann man ihm nur gratulieren!
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#41   Rudolfus   13:43:49 | Montag, 9. Juli 2007
@Die Mißstände in der Neuen Messe
betreffen insbesonders die Behandlung des wahren Gottes im heiligsten Altrassakrament,
nämlich durch den Priester am Altar,
und durch die Kommunionausteiler, die Handkommunion austeilen und nicht die vorgeschriebene Hostienpatene verwenden.
Und diese Mißstände sind nahezu durchgängig in allen regulären Novus-Ordo-Kirchen der Fall.
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#40   Ministrant   13:43:09 | Montag, 9. Juli 2007
@Luther
Da diese Gemeinde in der sie gewesen sind wohl zu meiner Erzdiözese gehört würde es mich schon sehr interessieren welche Gemeinde es war, wenn es wirklich so stattgefunden hat, wie sie es berichten, dann war das wirklich nicht ok, aber bitte nicht zum Normalfall erklären.
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#39   Luther   13:40:04 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant:
Wenn dies Ihre einzige Taktik ist, nun gut.
Sie nehmen es mir sicherlich nicht übel, dass ich aus Gründen der Anonymität keine genauen Details der Gemeinde nennen werde, aber soviel sollte genügen:
Es war eine Gemeinde, nördlich von Heidelberg. Eine Messe zur Verabschiedung der Kindergartenkinder in die Grundschule, Beginn 10.30 Uhr!
Das reicht aus! Eine genaue Ortsangabe bringt Ihnen so oder so nichts!
Ausserdem können Sie darauf vertrauen, dass ich (der kein unbedingter Verfechter der „alten“ Messe ist) einen solchen Bericht nicht aus dem Finger sauge!
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#38   juergen   13:39:02 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant
Da muß ich zustimmen. In den meisten Gemeinden wird die Messe ordentlich und ohne „Tam-Tam“ oder „Ringelpietz mit Anfassen“ gefeiert.
Bei den Mißständen in der Liturgie ist es wir überall: „bad news are good news“.
Diese Mißstände stehen in wenigen Zeitungen und vermehrt natürlich bei kreuz.net.
Bei kreuz.net werden dann auch immer die alten Bilder wieder aufgewärmt. Braucht man etwa ein Bild, wo was falsch läuft, findet man schnell den bekannten Diakon, der eine Messe simuliert. Wie alt ist das Bild schon? Wie oft wurde es schon gebracht? Das ist egal. Man hat jedenfalls ein Bild, und ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.
Mißstände gehörten natürlich ausgemerzt.
Ob sie aber von bestimmten Leute an die große Glocke gehangen werden müssen, damit genau diese Leute mit ihrem eigenen dreckigen Finger immer wieder draufzeigen können, ist freilich eine ganz andere Sache.
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#37   Ministrant   13:34:07 | Montag, 9. Juli 2007
@ Luther
Das mag sein, dass es liturgische Verfehlungen gibt. Dies ist jedoch nicht in jeder Gemeinde so, dann nennen sie mir doch bitte mal die Gemeinde, wo sie diesen Gottesdienst besucht haben möchten.
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#36   Sozialkatholisch   13:33:25 | Montag, 9. Juli 2007
@ Ministrant
99,8% der katholischen christenheit stehen hinter der Liturgieform wie sie seit 1970 weltweit in allen römisch- katholischen Kirchen gefeiert wird.
Das bezweifele ich sehr!
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#35   Luther   13:30:38 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant:
Wie stehen Sie zu meinem gestrigen Erlebnis?!
Wenn Sie das nicht als Liturgiemissbrauch wahrnehmen, dann unterstelle ich Ihnen direkt mal entweder Liturgie“kälte“ oder Unaufmerksamkeit!!
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#34   Ministrant   13:28:38 | Montag, 9. Juli 2007
@ Juhuben“
„[…]wird Vieles bei ihm als problematisch empfinden. Glaubensmässig kann ihm nichts vorgeworfen werden, jedoch charakterlich sehr vieles.“
Ich dachte, dass wäre ihre persönliche Meinung, wenn dies nicht der Fall ist bitte ich um Verzeihung.
Diejenigen die ein Lügengestrüb aufbauen, dass sind die Gegner des II Vaticanum, das sind die Feinde der Kirche, die durch falsche Aussagen das Ansehen der Kirche beflecken…
Ich gehe Tag aus und Tag ein in viele Messen in unterschiedlichen Gemeinden, noch nie ist mir in meinem Leben ein „Liturgiemissbrauch“ begegnet, wie er hier beschrieben wird. Das sind Lügen, die jene gebären die gegen unseren refomierte Liturgieform sind, sie glauben, sie können mit ihren Lügen etwas erreichen. Dann liegen sie aber äußerts falsch. 99,8% der katholischen christenheit stehen hinter der Liturgieform wie sie seit 1970 weltweit in allen römisch- katholischen Kirchen gefeiert wird. Und durch falsche Anklagen wird die Liturgiereform auch nicht mehr rückgängig gemacht werden können, ob es den Tradis passt oder nicht.
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#33   Juhuben Cantuja   13:16:19 | Montag, 9. Juli 2007
Ministrant: unglaublich
es ist unglaublich wie man sich mit einer reinen Feststellung verdächtig machen kann. Sie behaupten, ich hätte das Andenken des grossen (selig gesprochen ist er noch nicht) Papstes Pius XII verschmutzt. Nennen Sie mir bitte einen Satz, aus welchem sich eine vermeintliche Verschmutzung entnehmen lässt. Das Verhältnis Pius XII zu den Juden steht hier nicht zur Debatte. Zu Ihrer Orientierung: Über das Verhältnis Pius XII zu den Juden bin ich bestens orientiert. Das Buch des ehemaligen und zum Katholizismus übergetretenen Rabbiners habe ich gelesen und weiss auch, dass das philharmonische Orchester Israel auf seiner ersten Europareise als Dank Beethovens siebente Symphonie in seiner Gegenwart aufführte und Golda Meir bei seinem Tode lobende Worte für ihn fand
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#32   juergen   12:58:59 | Montag, 9. Juli 2007
@Rudolfus
Die Seelenhirten sollten lieber die ungezählten Millionen oder die Milliarden Seelen beweinen, denen man die katholische Religion und die Sakramente vorenthalten hat!
Insbesondere in den ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte. Der Herrgott hätte besser seinen Sohn schicken sollen, nachdem Flugzeuge erfunden wurden. Dann wären die 12 Apostel viel schneller um die Welt gekommen und hätten viel mehr Seelen retten können.
:-#
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#31   Nachtlaterne   12:58:53 | Montag, 9. Juli 2007
kaum spricht…
…der unzensierte christus schon stüzen sich die vielen und falschen exegeten auf sein wort wie auf eine billige hure. sie schlachten sein wort aus und füllen es mit eigenenvorstellungen, die die menschheit verblenden und auf dauer zu ekel, entsetzen, vermassung und unttergang führt. gibt es etwas traurigeres als das wort gottes an der selektionsrampe dieses verkommenen zeitgeistes zu sehen?
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#30   Genoveva   12:55:35 | Montag, 9. Juli 2007
@Luther: Das ist der zentrale Punkt!
Die Reaktionen der Lehmanns, Hofmanns, etc. fügen sich nahtlos ein in die große liturgische Lebenslüge der deutschen Kirche. Es wird so getan, als gäbe es einige kleine Randprobleme im Bereich der Liturgie. Fakt ist, daß sie in den deutschen Pfarrgemeinden fast durchweg mit Füßen getreten wird. Da mag es Ausnahmen geben, aber im Großen und Ganzen würde eine ehrliche Bestandsaufnahme ergeben: Fast kein Priester hält sich wirklich an das Meßbuch, eine Vielzahl der Erstkommunionfeiern sind peinliche Kindertheaterveranstaltungen, etc. etc.
Für manche Katholiken in Deutschland gilt mittlerweile: sie kennen die „Neue Messe“ sowenig wie die „Alte“, weil sie sie fast nie erleben.
Solange diese Lebenslüge aufrecht erhalten wird, ist an einen wirklichen Fortschritt in der ganzen Angelegenheit nicht zu denken – MP hin oder her.
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#29   Rudolfus   12:54:22 | Montag, 9. Juli 2007
Der Greuel an den heiligen Stätten, die reformatorische „Neue Messe“
Wie kann man über den Greuel an den heiligen Stätten nur Tränen vergießen!
Die Seelenhirten sollten lieber die ungezählten Millionen oder die Milliarden Seelen beweinen, denen man die katholische Religion und die Sakramente vorenthalten hat!
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#28   Nachtlaterne   12:45:18 | Montag, 9. Juli 2007
jeder…
…katholikentag zeigt doch deutlich was man unter modernem katholizismus versteht: kondome, drewermann, küng etc.
was für ein ungeheurer rückschritt muss für die vom zeitgeist angefressenen damen und herren nun eine messform sein, die ehrfurcht gegenüber gott zeigt.
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#27   juergen   12:44:57 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant
Es ist natürlich ein Unterschied zwischen einer direkten Ablehnung und Geringschätzung aufgrund von irgendwelchen theologischen Aspekten und einer praktischen Ablehnung durch Nichttun. Das Ergebnis ist freilich das gleiche.
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#26   Pünktchen   12:44:27 | Montag, 9. Juli 2007
Luther
Super posting!:)3 Danke für Ihre Zuschrift!
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#25   Luther   12:42:26 | Montag, 9. Juli 2007
An sich liegt
doch das problem darin, dass die Bischöfe es nicht hinbekommen haben oder wollten, dass die „NEUE“ Messe nach dem Konzil ordentlich und gut gefeiert wird.
Die liturgischen Missbräuche haben immer mehr zugenommen und da unserem hlg. Vater die hl. Liturgie, die immerhin den Angelpunkt zwischen Mensch und Gott darstellt, so arg wichtig ist, musste er diesen Schritt tun!
Gerade am gestrigen Sonntag musste ich wieder sehr sehr schmerzlich erfahren, wie ein Priester aus der hl. Messe eine Art prot. Gottesdienst machte, indem er die Kindergartenkinder (die so oder so nie in der Kirche sind) verabschiedete in die Sommerpause!
Es war schlimm. Angefangen vom vergessen jeglicher liturgischer Formeln (Der Herr sei mit euch…), über ein im Sitzen und ohne Halleluja vorgetragenes Evangelium, über vergessene Lesung, über Laienvorspiel der Kinder im Altarraum, über eigenes Hochgebet, über sakrilegisches „Verteilen“ der hlg. Kommunion hin zu dem Höhepunkt der hl. „Messe“ : Der Vorsingen eines Abschiedliedes der Erzieherinnen für die Kinder. Und währenddessen natürlich Unruhe in der Kirche, KAMERA lief mit der achso besorgten und liebenden Eltern (denen im Grunde die Kirche scheiss egal ist).
Ich ging raus und wusste: Hier hat sich der Mensch eben selbst gefeiert!!! Under Priester bedankte sich am Ende noch für die „Gestaltung“ des Gottesdienstes!!!!
Mal ne Frage: Kann man den hlg. Vater vielleicht jetzt verstehen??????!?!?!?! Ich schon!
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#24   Pünktchen   12:40:04 | Montag, 9. Juli 2007
Ministrant
Kommen wir jetzt zum Streit wie mit der Henne und dem Ei und was zu erst war.
Kommen wir nicht, weil die historischen Fakten feststehen. Erst kam die Neue Messe mit Brachialgewalt und dann die Reaktion darauf!
Auch wenn dies richtig wäre, dass das Weltepiskopat die Messe im Alten Usus ablehnt, dann ist es ebenfalls unfair wenn die SSPX dann gleichermaßen den neuen Usus ablehnt.
„Der Weltepiskopat“ hat keineswegs die alte Messe „abgelehnt“!
Fakt ist der Alte Usus, durfte in den Idultgemeinschaften und in der Petrusbruderschaft schon über die ganzen Jahre gefeiert werden.
Aber erst seit es Indulte gibt und die gibt es erst seit Bedarfslagen dafür anzuerkennen waren!
Jetzt darf auch jeder Priester die Messe nach dem alten Usus wieder feiern ohne Zustimng des Ordinarius.
Ja, jetzt! Nach wievielen Jahrzehnten?
Erlaubt die SSPX ihren Priestern die Feier der Messe im neuen Usus?
Interessiert mich nicht, da ich mich gar nicht mit der FSSPX identifiziere. Das MP ist auch direkt nicht an diese gerichtet. Das MP dürfte aber langfristig eine Anfrage an die Adresse der Lefebvristen beinhalten, die diese vor eine Zerreißprobe stellen. Und das ist auch gut so!
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#23   Ministrant   12:34:09 | Montag, 9. Juli 2007
@juergen
Es geht auch weniger um das Zelebrieren, sondern um die Anerkennung als zwei gleichwertige Usen.
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#22   juergen   12:32:46 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant
Auf meine Frage an einen Priester der Petrusbruderschaft, ob er auch im neuen Ritus zelebrieren würde, antwortete er mir, daß er das nicht tun würde, da er dafür nicht ausgebildet worden sei und sie als Priesterbruderschaft eben nur den alten Ritus zelebrieren.
Ob die wohl jetzt ihre Meinung ändern?
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#21   Ansbach.Dragoner   12:32:30 | Montag, 9. Juli 2007
So eine Lachnummer – der flennt theatralisch herum
Flennen sollte er wegen Häresien und Verunglimpfung des Messritus und überhaupt zuerst über sich selbst und seine Maurerbrüder.
Offenichtlich ein Quertreiber der für die andere Firma arbeitet…
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#20   Ministrant   12:29:21 | Montag, 9. Juli 2007
@ .chen
Kommen wir jetzt zum Streit wie mit der Henne und dem Ei und was zu erst war. Auch wenn dies richtig wäre, dass das Weltepiskopat die Messe im Alten Usus ablehnt, dann ist es ebenfalls unfair wenn die SSPX dann gleichermaßen den neuen Usus ablehnt.
Fakt ist der Alte Usus, durfte in den Idultgemeinschaften und in der Petrusbruderschaft schon über die ganzen Jahre gefeiert werden. Jetzt darf auch jeder Priester die Messe nach dem alten Usus wieder feiern ohne Zustimng des Ordinarius. Erlaubt die SSPX ihren Priestern die Feier der Messe im neuen Usus? Nein, also Diskussion beendet, lesen sie was der Papst geschrieben hat, wie es um Priester steht, die den neuen Usus ablehnen.
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#19   Benedikt   12:28:14 | Montag, 9. Juli 2007
Brandolini
Bischof Brandolini ist ein Vinzentiner und gegenwärtig Mitglied der liturgischen Kommission der Italienischen Bischofskonferenz: „Ich erlebe den traurigsten Augenblick meines Lebens als Priester, Bischof und Mensch“ – erklärte er vor der römischen Tageszeitung ‘La Repubblica’.
Was ist das denn für ein Theatraliker? Das ist ja schon peinlich.
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#18   Pünktchen   12:22:50 | Montag, 9. Juli 2007
Ministrant
Wenn Sie fair urteilen wollten (hinsichtlich der „Toleranz“ meine ich!), dann war die Intoleranz der Pius-Leute (gegen die Neue Messe) eine Reaktion auf die „Intoleranz“, mit der die erneuerte Messe exekutiert wurde! Bleiben Sie da bitte bei den Fakten!
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#17   Genoveva   12:22:32 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant: Die Bischöfe der SSPX …
sind keine Ordinarien – so gesehen hat Pünktchen natürlich recht.
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