Mit der Freigabe der Alten Messe wird die kultische Mitte der Kirche neu belebt. Sie ist auch für die Zelebration der reformierten Messe von nicht zu übersehendem Wert. Stellungnahme von Seelsorgern.
(kreuz.net) Das ‘Netzwerk katholischer Priester’, der ‘Linzer Priesterkreis’ und der ‘Churer Priesterkreis’
danken dem Papst für die Veröffentlichung des Motu Proprios zur Freigabe der überlieferten Messe.
Bei den Gruppierungen handelt es sich um Initiativen von Geistlichen in Deutschland, Österreich und der
Schweiz.
Sie vertreten etwa 400 katholische Priester und Diakone.
Die Gruppierungen treten für eine
unverkürzte Verkündigung der kirchlichen Lehre, die Beachtung der liturgischen Vorschriften, die ordnungsgemäße
Spendung der Sakramente sowie die Wahrnehmung der priesterlichen Leitungsaufgaben ein.
Die Mitglieder
der Gruppierungen sind vorwiegend Gemeindeseelsorger.
Sie danken dem Papst, „daß Sie es ermöglicht
haben, den klassischen römischen Ritus der Heiligen Messe wiederzuentdecken“.
Der Heilige Vater habe
mit dem Motu Proprio nicht nur ein Kulturgut aus der faktischen Verbannung zurückgeholt, sondern auch
die kultische Mitte der Kirche durch Anknüpfung an die große Tradition liturgischer Vollzüge neu belebt.
Priester in der Pfarrseelsorge seien schon seit langem über den Verfall der liturgischen Praxis besorgt:
„Er ist das Ergebnis einer inhaltlichen Verunsicherung im Hinblick auf das Wesen und den Wert der Liturgie“
Die Geistlichen empfinden auch die Notwendigkeit einer Neuordnung des am Ende der 60er Jahren reformierten
Römischen Ritus.
Dieses Anliegen wurde vom damaligen Kardinal Joseph Ratzinger unter dem Stichwort „Reform
der Reform“ immer wieder angesprochen.
Damit verbunden sei die Wiedergewinnung der Sakralität und der
theozentrischen Ausrichtung der Liturgie.
„Wir sind Ihnen deswegen zutiefst zu Dank verpflichtet, weil
das Motu Proprio es ermöglicht, in unserem eigenen täglichen liturgischen Handeln am klassischen Römischen
Ritus durch die Möglichkeit seiner Zelebration Maß zu nehmen.“
Auf diese Weise könne die große Tradition
der Römischen Liturgie als Vorbild für die Zelebration der neuen Messe prägend werden:
„Der klassische
Römische Ritus wird für uns künftig auf praktische Weise greifbar, ohne daß wir uns dem falschen Verdacht
der Illoyalität ausgesetzt sehen müssen.“
Die Geistlichen danken dem Heiligen Vater auch dafür, daß
die großen Schätze der lateinischen Liturgie nicht mehr länger „im Ruf des Verbotenen stehen müssen
und nun ein neuer Aufbruch zur liturgischen Erneuerung möglich werden kann“.
Das Motu Proprio stärke
sie in ihrem priesterlichen Dienst:
„Besonders die jüngeren Mitbrüder sind Ihnen dankbar, weil es für
sie möglich geworden ist, die Ansprüche der Tradition in lebendigem Vollzug kennen zu lernen und sie
für ihr eigenes priesterliches Handeln fruchtbar werden zu lassen.“
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71 Lesermeinungen
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@ puchil2 Und letztlich stellt sich jetzt ja auch Benedikt XVI. voll hinter den Ritus von 1970, wenn er
ihn im Motu Priprio als den „ordentlichen“ bezeichnet. Dagegen habe ich auch nichts, im Gegenteil. Das
war jedoch nicht das Thema.
An Benedikt Doch ob man wirklich auch behaupten kann, dass Konzil habe es genauso gewollt Wie sich jeder
einzelne Konzilsvater die konkrete Umsetztung der mit großer Mehrheit beschlossenen „Eckdaten“ vorgestellt
hat, ist nicht feststellbar und reine Spekulation. Daher für die Diskussion nicht wirklich ergiebig.
Was dann konkret 1970 heraus gekommen ist, ist das Ergebnis von sicherlich mit hoher Verntwortung geführten
Beratungen von vielen Fachleuten, denen sich Paul VI. durch die Promulgierung des neuen Ritus angeschlossen
hat. Eine andere Vorgangsweise war ja auch schwer möglich. Und letztlich stellt sich jetzt ja auch Benedikt
XVI. voll hinter den Ritus von 1970, wenn er ihn im Motu Priprio als den „ordentlichen“ bezeichnet.
@ Gatte Wie kommt man also auf den gleichzeitigen Gebrauch der Meßbücher von 1962 und von 1969 ? Das
Oberhaupt der Katholischen Kirche hat es so entschieden (Art 1 SP). Ihr Zwiedenker-Vorwurf ist immer wieder
possierlich, bevorzugen Sie doch eine Gemeinschaft, die allerhand rhetorische Verbiegungen vollbringt
um trotz ihrer offensichtlichen Distanz von Rom dennoch als Teil der Kirche zu gelten.
Auch das M.P. ist ein Dokument der Zwiedenkerei So ist z.B. durch die Feststellung, dass Meßbuch in der
Ausgabe Papst Johannes XXIII. gelte fort, klargestellt, dass auch die Bulle Quo Primum von 1570 weitergilt,
denn diese ist im Meßbuch Johannes XXIII. von 1962 enthalten bzw. abgedruckt. Dass Quo Primum also weiterhin
gilt, kann man nicht ernstlich bestreiten. Andererseits gibt es aber den NOM, der ganz eindeutig im Widerspruch
zu Quo Primum steht: Zwiedenkerei pur. Dann die Abfolge von Meßbüchern. Da ein Meßbuch die edelste
Verwirklichung der Lex orandi, ja geradezu der Inbegriff derselben ist, gilt für ein Meßbuch das gleiche
wie für ein Gesetz. Ohne dass der Gesetzgeber sich entsprechend äussern muß, gilt bei gleichem Regelungsgegenstand:
Lex posterior derogat legi priori. Das spätere Gesetz derogiert die früheren. Das spätere Meßbuch
derogiert das frühere. Wäre es nicht so, dann würden ja alle Meßbücher parallel weitergelten und
wir hätten dann auch den usus nach dem 1947er-Meßbuch (Papst Pius XII.) und den usus nach dem 1965er-Meßbuch
(Papst Pauls VI.) – beide Meßbuchausgaben werden übrigens heute noch verwendet. Das 1947er-Meßbuch
eher bei Sedisvakantisten und solchen, die sich im klaren sind, dass die Triduums-Änderungen unter Papst
Pius XII. 1956 schon Signifikanzänderungen beinhaltete. Das 1965er-Meßbuch bei solchen, die sagen wollen,
sie verwenden ja nicht das alte, sondern ein nach“konziliares“. Wie kommt man also auf den gleichzeitigen
Gebrauch der Meßbücher von 1962 und von 1969 ? Der Gatte der Evelin
@ Puchil2 Ich bestreite auch gar nicht, dass die Notwendigkeit für eine Liturgiereform angenommen wurde.
Ich bestreite erst recht nicht die Legitimität dieser Annahme. Ich bezweifle aber aufgrund des Textes
von SC und der mir bekannten Aussagen aus den Beratungen, dass das Konzil sich die Liturgiereform so vorgestellt
hat, wie sie dann durchgeführt wurde. Es geht mir dabei gar nicht um eine Einschätzung der Liturgiereform
an sich, sondern um eine nüchterne Betrachtung: Was geben die Texte tatsächlich her? Wenn Sie die Liturgiereform
so wie durchgeführt für vollständig OK halten, dann ist das ja legitim. Doch ob man wirklich auch behaupten
kann, dass Konzil habe es genauso gewollt (das würde ja bedeuten, dass man zB mit dem Missale von 1965
gegen das Konzil gearbeitet hätte), das bezweifle ich. Im übrigen haben auch etliche eher liberal Eingestellte
kein Problem mit dem Eingeständnis, das man 1970 doch ein wenig das Kind mit dem Bade ausgeschüttet
hat. Ich halte es auch nicht für schlecht, wenn man auch die Reform einer kritischen Betrachtung unterzieht.
Das macht man ja ansonsten auch bei allen möglichen Dingen.
An Benedikt Sie haben natürlich Recht: Papst Johannes XXIII war bereits tot. Entschuldigen sie den Rechenfehler!
Was die Überzeugung der Notwendigkeit einer Liturgiereform betrifft mag das Abstimmungsergebnis über
Sacrosantum Concilium bekräftigen: 2147 Ja-Stimmen gegen 4 Nein-Stimmen! Die Eckpunkte der Reform 1970
sind im Text des Dokumentes benannt. Siehe mein letztes posting.
@benedikt Viele Konzilsväter stellten übrigens Überlegungen hinsichtlich einer Wiedereinführung des
Opfergangs an – das ist dann merkwürdigerweise unterblieben. Den Opfergang gibt es in vielen Teilen der
Weltkirche. Wer ihn mal in Afrika erlebt hat, was um seine Bedeutung bei den Menschen… Manche deutsche
Gemeinden halten ihn zum Beispiel Gründonnerstag oder auch bei Exequien.
@ Puchil2 Am 4. Dezember 1963 verkündet das Zweite Vatikanische Konzil in seiner Konstitution über die
heilige Liturgie in Anwesenheit von Papst Johannes XXIII Das glaube ich nicht. Am 4. Dezember 1963 war
Johannes XXIII. schon sechs Monate tot. Fast alle im Konzil versammelten Bischöfe erachteten eine Liturgiereform
als dringend notwendig, Johannes XXIII eingeschlossen! Ja logisch. Dieser Meinung war schon Pius X., von
dem das Schlagwort der „participatio actuosa“ stammt. Wie das aber nun konkret aussehen sollte, darüber
gingen die Meinungen sehr stark auseinander, wie die Konzilsakten zeigen. Viele Konzilsväter stellten
übrigens Überlegungen hinsichtlich einer Wiedereinführung des Opfergangs an – das ist dann merkwürdigerweise
unterblieben. Von daher kann kein Mensch sicher behaupten, die Liturgiereform von 1970 sei so schon vom
Konzil angedacht gewesen.
Purchil 2 „Fast alle im Konzil versammelten Bischöfe erachteten eine Liturgiereform als dringend notwendig,
Johannes XXIII eingeschlossen!“ Ob wirklich fast alle Bischöfe eine Liturgiereform als dringend notwendig
empfunden haben, kann nur die Lektüre der Konzilsakten klären. Aber die Vorstellungen, was denn erneuerungsbedürftig
ist, dürften sehr unterschiedlich ausgefallen sein. Somit könnte man hier und da schon kritisch hinterfragen,
ob die nachkonziliare Liturgiereform immer im Einklang mit SC war. Von der liturgischen Praxis an so manchen
Orten kann man dies sicher verneinen. Wenn ein Konzilsvater z. B. in eine „zwanglose“ Jugend- oder Familienmesse
kommen würde, so wäre er bestimmt bestürzt. Liturgische Mißstände hat der Hl. Vater im Motu proprio
sehr deutlich kritisiert. Ich denke, so klar hat dies noch keiner seiner Vorgänger zum Ausdruck gebracht.
Wohlgemerkt: Eine streng nach dem usus recentior gefeierte Liturgie ist sehr würdig, vor allem wenn der
Zelebrant durch Gesang (Orationen, Präfation etc.) und durch liturgische Gestik die Sakralität unterstützt.
Dieser usus kann sehr festlich und würdig sein, oft wird er aber auch geradezu karikiert und lächerlich
gemacht. Die Liturgiereform ist in keiner gute Zeit geboren; hoffentlich kann im Laufe der nächsten Jahre
und Jahrzehnte auch der usus antiquior helfen, dass der usus recentior weithin würdig und den liturgischen
Normen gemäß gefeiert wird, ohne das 68er Konzept der Entsakralisierung und Profanierung des Heiligen.
@ gilbert: Die Messe IST ein Mysterium, aber… Nach wie vor gilt die Messe als Geheimnis (= Mysterium)
des Glaubens Das will auch niemand ernsthaft bestreiten. Ihr Einwand geht deshalb an meiner Anmerkung
vorbei. Casel hat nicht unrecht, wenn er die Messe mit einem Mysterium in Verbindung bringt. Das Problem
ist nicht, daß Casel die Messe mit einem Mysterium in Verbindung bringt, sondern etwas ganz anderes.
Bei Casels Mysterientheorie handelt es sich nicht um irgendwelche meditativen Gedanken zur Messe, sondern
um einen Erklärungsversuch zur Meßopfertheorie. Derlei Theorien kamen im Zuge von Trient immer wieder
auf. Bleibt die Frage zu klären, ob die Mysterientheorie von Casel das Wesen des Meßopfers richtig beschreibt.
Eben dies tut sie nicht. Zum andern sind auch die Zeitumstände einzubeziehen[…]. Zu dem Zeitpunkt […]
lag das Thema einfach in der Luft Stimmt! Deshalb mache ich Casel selber auch keinen Vorwurf. Er machte
sich Gedanken zu einer Frage, die es zu klären galt. Das ist mehr als legitim. Jedoch hat im Laufe der
Zeit das Lehramt einige Meßopfertheorien verworfen. Die von Casel gehörte nunmal dazu. Wenn ich also
jemandem einen Vorwurf mache dann jenen, die auch nach der lehramtlichen Entscheidung weiterhin die verworfenen
Theorie vertreten. Jetzt an ihm Kritik zu üben oder ihn zu schmähen, ist mehr als unredlich Wie bereits
dargelegt, schmähe ich Casel nicht, sondern kritisiere lediglich die von im entwickelte Theorie zum Charakter
des Meßopfers. Das ist ein großer Unterschied.
An Benedikt Am 4. Dezember 1963 verkündet das Zweite Vatikanische Konzil in seiner Konstitution über
die heilige Liturgie in Anwesenheit von Papst Johannes XXIII: „Der Meß-Ordo soll so überarbeitet werden,
dass der eigentliche Sinn der einzelnen Teile und ihr wechselseitiger Zusammenhang deutlicher hervortreten
und die fromme und tätige Teilnahme der Gläubigen erleichtert werde. Deshalb sollen die Riten unter
treulicher Wahrung ihrer Substanz einfacher werden. Was im Lauf der Zeit verdoppelt oder weniger glücklich
eingefügt wurde, soll wegfallen. Einiges dagegen, was durch die Ungunst der Zeit verlorengegangen ist,
soll, soweit es angebracht oder nötig erscheint, nach der altehrwürdigen Norm der Väter wiederhergestellt
werden. Auf dass den Gläubigen der Tisch des Gotteswortes reicher bereitet werde, soll die Schatzkammer
der Bibel weiter aufgetan werden, so dass innerhalb einer bestimmten Anzahl von Jahren die wichtigsten
Teile der Heiligen Schrift dem Volk vorgetragen werden.“ Fast alle im Konzil versammelten Bischöfe erachteten
eine Liturgiereform als dringend notwendig, Johannes XXIII eingeschlossen!
Die Neue Messe 1969 von Papst Paul VI. hat mit dem sel. Johannes XXIII. überhaupt nichts zu tun Der sel.
Papst Johannes XXIII. hat zwar ein Pastoralkonzil ohne genaue Reformpläne einberufen und 1962 auch eröffnet,
und gleichfalls 1962 als persönliche Liturgiereform die volkssprachlichen Lesungen direkt als Meßteil
der alten Messe erlaubt. Die Neue Messe 1969 von Papst Paul VI. hat aber mit der Meßreform des sel. Johannes
XXIII. von 1962 überhaupt nichts zu tun. Die Neue Messe 1969 als „Vaticanum-II-Messe“ oder gar als „Papst-Johannes-XXIII.-Messe“
zu bezeichnen, ist nichts weiter als eine riesige Unterstellung an den sel. Papst Johannes XXIII. und
an das Pastoralkonzil. Die tatsächliche Meßreform (unter Verwendung des alten Ritus), direkt nach dem
Pastoralkonzil, wurde bereits von Papst Paul VI. 1965 erlassen und war bis 1969 inkraft. Die neue Messe
1969 war eine reine von Papst Paul VI. und seinen Leuten historisch einmalig erstellte Sonderliturgie –
und die Verfolgung des Ritus’ bis 1969 ein riesiges Unrecht, allein autoritär verfügt durch einen despotischen
Papst (Paul VI. Montini), der mit seinem ihm ergebenen Episkopat und Klerus eine chinesische Kulturrevolution
innerhalb der katholischen Kirche veranstaltet hat: und so binnen weniger Jahre die Liturgie der Kirche
völlig zerstört und den Klerus zugrundegerichtet hat. Papst Paul VI. ist mit Sicherheit noch im Fegefeuer
für seine Untaten zu finden, so wie andere Päpste vor ihm auch, die den Plänen des Teufels zuhilfegekommen
sind – und trotzdem in der Todesstunde durch ihre Reue vor der Hölle gerettet wurden.
Denfor Fidei: Anspruch auf das Mysterium Da tun sie aber dem verehrten Odo Casel ziemlich unrecht, wenn
sie seine Mysterientheorie dermaßen zerfleddern. Nach wie vor gilt die Messe als Geheimnis (= Mysterium)
des Glaubens. Casel hat nicht unrecht, wenn er die Messe mit einem Mysterium in Verbindung bringt. Ein
Mysterium geht über den rein ratiobestimmten Glauben hinaus, weil es sich an Körper, Geist und Seele
des Menschen richtet und unmittelbar einbezieht. Zum andern sind auch die Zeitumstände einzubeziehen,
in denen Casel seine Theorie vom Mysterium entwickelt hat. Zu dem Zeitpunkt, an der Schwelle vom 19./20.
Jahrhundert lag das Thema einfach in der Luft. Wie anders erklären Sie sich den Erfolg des Rudolf Steiner
mit der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft. Steiner hat das Mysterium von Golgatha für die
von ihm entwickelte Anthroposophie entdeckt. Warum sollte aus diesem zeitlichen Bewusstsein heraus nicht
auch die katholische Kirche auf ihren Anteil am Mysterium pochen? Odo Casel hat es auf seine Weise mit
den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten und im Denken seiner Zeit zum Ausdruck gebracht.
Jetzt an ihm Kritik zu üben oder ihn zu schmähen, ist mehr als unredlich.
Gotthard und das Mysteriengedächtnis wir feiern das Opfer (des) Sohnes, das er ein für alle mal gebracht
hat Dieses Opfer wird (in sakramentaler Form) bei jeder Messe erneut dargebracht. Zu sagen, daß es sich
bei der Messe nur um ein „gegenwärtigmachendes Gedenken“ dieses EINEN Opfers handeln würde, wäre eine
unzulässige Verkürzung. Sein Leiden, sein Tod am Kreuz, sein Hinabsteigen zu den Toten und seine Auferstehung
ist DAS Mysterium. DIESES Mysterium wird in der Eucharistie gefeiert Die Theorie des Mysteriengedächtnisses
von Odo Casel, wonach in der Messe das Leiden & Sterben, aber auch die Auferstehung & Himmelfahrt (mystisch-)real
gegenwärtig werden, ist spätestens nach der Verurteilung durch Pius XII. in „Mediator Die“ nicht mehr
vertretbar, wo es heißt: „Diese Geheimnisse sind gewiß nicht auf jene unsichtbare & sehr nebelhafte
Weise, wie bestimmte jüngere Schreiber daherschwatzen, sondern auf die Weise, wie es die katholische
Kirche uns lehrt, beständig gegenwärtig & wirken.“ Da die Mysterienfeier nach Casel eine Kultform neben
Gebet & Opfer ist, kann sie nicht den Opfercharakter der Messe erklären. Die Messe ist für ihn dann
eben kein Opfer. Nach der Lehre der Kirche ist die Messe jedoch ein wahres & eigentliches Opfer. Im Meßopfer
wird das Kreuzesopfer Christi sakramental dargestellt, das Gedächtnis desselben begangen & die Heilskraft
desselben zugewendet. ja gefeiert… und das kann niemand alleine Wenn die Messe ihrem Wesen nach ein
Opfer ist, kann dies auch vom Priester alleine dargebracht werden
@ puchil2 Mich berührt eigentümlich, dass im letzten Motu Proprio über die Liturgie und in vielen Kommentaren
dazu das Römisch Messbuch von 1962 immer als Messbuch des „seligen Papstes Johannes XXIII.“ bezeichnet
wird. Es ist doch nunmal das von ihm promulgierte Hier wird der Eindruck erweckt, wie wenn dieser Papst
ein besonderer Verfechter des alten Ritus gewesen wäre. Ja und? Wahr ist, dass Johannes XXIII. die problematischsten
Teile (Fürbitten des Karfreitags für die „perfiden“ Juden) überarbeiten ließ Er hat das Wort streichen
lassen, der Rest der Fürbitte blieb. Zudem macht ihn das ja nun noch nicht zu einem Kritiker dieser Messform.
und den Ritus neu promulgierte. Mit minimalen Veränderungen. Wahr ist aber auch, dass er durch die Einberufung
des Konzils den Anstoß zur völligen Neugestaltung der römischen Liturgie gegeben hat, wie sie uns 1970
durch Papst Paul VI. vorgestellt wurde Erzählen Sie doch mal, wo Johannes XXIII: eine derartige Umgestaltung
der Liturgie erwünscht hat. Solches findet sich ja nichtmal in den Konzilstexten selber. Die Promulgation
des Dokuments hat Johannes XXIII. gar nicht mehr erlebt.
Das Messbuch des seligen Papstes Johannes XXIII Mich berührt eigentümlich, dass im letzten Motu Proprio
über die Liturgie und in vielen Kommentaren dazu das Römisch Messbuch von 1962 immer als Messbuch des
„seligen Papstes Johannes XXIII.“ bezeichnet wird. Hier wird der Eindruck erweckt, wie wenn dieser Papst
ein besonderer Verfechter des alten Ritus gewesen wäre. Wahr ist, dass Johannes XXIII. die problematischsten
Teile (Fürbitten des Karfreitags für die „perfiden“ Juden) überarbeiten ließ und den Ritus neu promulgierte.
Wahr ist aber auch, dass er durch die Einberufung des Konzils den Anstoß zur völligen Neugestaltung
der römischen Liturgie gegeben hat, wie sie uns 1970 durch Papst Paul VI. vorgestellt wurde.
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 9, 32-38 In jener Zeit brachte man zu Jesus einen
Stummen, der von einem Dämon besessen war. Er trieb den Dämon aus, und der Stumme konnte reden. Alle
Leute staunten und sagten: So etwas ist in Israel noch nie geschehen. Die Pharisäer aber sagten: Mit
Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus. Jesus zog durch alle Städte und Dörfer,
lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.
Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe,
die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
@Heinrich Schön, wenn Sie sich mit Gotthards Formulierungen, also mit dem 3. Hochgebet der „Neuen Messe“
anfreunden können. Mir gefällt aber an Ihrer etwas ausführlicheren Beschreibung des Meßopfers einiges
nicht so besonders: 1. Sie verwenden den Ausdruck „Christus vernichtet sich selbst“. So schreibt man,
wenn man zur Deutung des Wesens des Meßopfers die Destruktionstheorie heranzieht. Das ist – auch alt-rechtgläubig –
keineswegs nötig und seien wir einmal ehrlich: diese Formulierung ist einfach scheußlich unbiblisch.
2. Sie verwenden die Formulierung „ihn zu besänftigen“. Das ist in ihrer Aufzählung, die sonst der Charakterisierung
des Meßopfers als „Lob-, Dank-, Sühn- und Bittopfer“ entspricht, ein ganz unnötiges Einsprengsel. Durch
diese beiden – wie gesagt: ganz unnötigen – „Verschärfungen“ der katholischen Lehre rücken Sie den
ganzen Akt in die Nähe eines heidnischen Verständnisses von Opfer-Kult. Das versperrt vielen Menschen
den Weg zum Verständnis der Sache selbst. Ich denke, das ist es auch, was Gotthard an Ihren Ausführungen
aufstößt.
@HeinrichvO Guter Gott, wir feiern das Opfer deines Sohnes, das er ein für alle mal gebracht hat. Wir
feiern seinen Tod UND seine Auferstehung … wir empfangen seinen gekreuzigten UND auferstandenen Leib
und sein Blut. Sein Leiden, sein Tod am Kreuz, sein Hinabsteigen zu den Toten und seine Auferstehung ist
DAS Mysterium. DIESES Mysterium wird in der Eucharistie gefeiert… ja gefeiert… und das kann niemand
alleine. Die Konzentration auf das Opfer allein ist eine absolute Engführung. ALLE Opfer sind abgeschafft –
es gibt nur noch das eine Opfer Jesu Christi… einmal! Jede Eucharistiefeier ist ein lebendiges – gegenwärtigmachendes
Gedenken dieses EINEN Opfers Jesu Christi.
@Bruder Theophil Klar. Das habe ich in der Schweiz probiert. ber als es mal geregnet hat, war mein Laptop
ziemlich sauer. Seit dem, ziehe ich eine Bleibe mit Dach vor. Sie gestatten. Und ich dachte, sie wären
so clever, den Läppi dann iom Jeep zu lassen. So kann es gehen. Ich schlafe gern unter offenem Himmel
und wenn es einmal geregnet hat, macht mir dies auch nichts aus. Gottes Güte darf man nicht verachten,
man soll diese lieben. Und Regen ist etwas, daß aus Gottes Güte entspringt.
Lieber Gotthard, aber das was ich geschrieben habe ist doch durchaus in der Sprache des 20.Jahrhunderts
geschrieben und inhaltlich sehr deutlich. Wieso kommen Sie drauf, dass das niemand mehr verstünde? Ist
es das Gleiche, wie das was Sie geschrieben haben, in andere Worte gekleidet, oder nicht?
@HeinrichvO Sie drücken das Gleiche halt etwas anders aus! es hat halt auch eine Sprachentwicklung gegeben.
Die Sprache des 19. Jahrhunderts versteht niemand mehr in Kirche und Welt.
@ Sentinel Wäre es nicht besser, in einer Wiese zu liegen, unter sich das sanfte, weiche Gras zu fühlen
und über sich die funkelnden Lichter von GOTTES Milchstraße? Klar. Das habe ich in der Schweiz probiert.
ber als es mal geregnet hat, war mein Laptop ziemlich sauer. Seit dem, ziehe ich eine Bleibe mit Dach
vor. Sie gestatten. Milchstrasse ist ein gutes Stichwort. Insbesondere zwischen zwei Kronkorken…
Jesus wurde arm im Stall geboren Ein Bischof verdient ca.8000 Euro was macht man mit so viel Geld.Jedenfalls
Kardinal Lehmanns Nachwuchs wirds schon ausgeben. Als Nachfolger Jesu der im Stall zur Welt kam ,und sich
um Weltliches nie kümmerte , frag ich mich wofür braucht ein Bischof das viele Geld. Ist das der Geist
Jesus ? Oder sammeln sie auch nur Weltliche Reichtümer.
Lieber Gotthard, in der Eucharistiefeier wird das Kreuzesopfer Jesu Christi gegenwärtig gesetzt. Das
EINE Opfer, das ein für alle Male am Kreuz dargebracht wurde, wird lebendig und gegenwärtig auf dem
Altar inmitten der Gemeinde… Es wird nichts wiederholt aber auch nichts mystifizeirt… Wir feiern das
Gedächtnis unserer Erlösung. Wir bringen dem gütigen Vater Christi Leib und Blut dar, das Opfer, das
ihm wohlgefällt und der ganzen Welt Heil bringt. Sie drücken das Gleiche halt etwas anders aus!
@Bruder Theophil Die Schweizer Villa nennt man auch im Volksmund: Hotel. Und sowas braucht man, wenn man
nicht zu Hause übernachten kann. Verstanden ? Ein Zelt braucht man oder man akzeptiert den von GOTT geschaffenen
Himmel über sich als Nachtdecke. Warum brauchen Sie ein Hotel? Wäre es nicht besser, in einer Wiese
zu liegen, unter sich das sanfte, weiche Gras zu fühlen und über sich die funkelnden Lichter von GOTTES
Milchstraße? Sie besitzen null Sinn für Romantik. Ich bete weiterhin für Sie.
@ Sentinel Die Schweizer Villa nennt man auch im Volksmund: Hotel. Und sowas braucht man, wenn man nicht
zu Hause übernachten kann. Verstanden ? Ich trinke Gottes Wort und partizipiere an dem Geist, den man
in der heiligen Schrift findet. Na denn, Prost. Ich bete auch für Sie.
Lieber Gotthard, das hl. Messopfer ist das Kreuzesopfer selbst. Es besteht nur ein Unterschied in der
Weise der Darbringung. Zwischen dem Kreuzesopfer und dem hl. Messopfer besteht dieser Unterschied: Im
Kreuzesopfer opferte sich Jesus Christus am Kreuze, indem er freiwillig das eigene Blut hingab und jede
Gnade für uns verdiente. Im hl. Messopfer auf dem Altar vergießt er sein Blut nicht mehr sichtbar, sondern
opfert und vernichtet sich mystischerweise durch den Dienst des Priesters und wendet uns die Verdienste
des Kreuzesopfers zu. Das hl. Messopfer wird Gott dargebracht, um Ihm für seine Wohltaten zu danken,
Ihn zu besänftigen, Ihm Genugtuung zu leisten für unsere Sünden und um Gnaden zu erlangen zum Wohl
der lebenden und verstorbenen Christgläubigen. Man bringt das hl. Messopfer nicht den Heiligen dar, sondern
einzig Gott, auch wenn man es zu Ehren der Heiligen Gott darbringt: das Opfer gebührt nur dem Schöpfer
und höchsten Herrn.
@Bruder Theophil Ich muß mich nicht, im Gegensatz zu Ihnen, auf die Terrasse einer eingebildeten schweizer
Villa setzen, wenn ich mich amüsieren und etwas trinken will. Ich trinke Gottes Wort und partizipiere
an dem Geist, den man in der heiligen Schrift findet. Dazu brauche ich auch keinen billigen Meßwein,
wie sie anscheinend vorzuziehen scheinen. Ich bete für ihre kummervolle Seele, und hoffe, daß der heilige
Geist sie erleuchten möge und Sie wieder in den Schoß der Kirche zurückfinden, die Sie schon so lange
meiden.
also HeinrichvO in der Eucharistiefeier wird das Kreuzesopfer Jesu Christi gegenwärtig gesetzt. Das EINE
Opfer, das ein für alle Male am Kreuz dargebracht wurde, wird lebendig und gegenwärtig auf dem Altar
inmitten der Gemeinde… Es wird nichts wiederholt aber auch nichts mystifizeirt… Wir feiern das Gedächtnis
unserer Erlösung. Wir bringen dem gütigen Vater Christi Leib und Blut dar, das Opfer, das ihm wohlgefällt
und der ganzen Welt Heil bringt.
@Heinrich von und zu und überhaupt Danke für die aufklärende Antwort. Immerhin steht jetzt für mich
fest, wie manche Leute hier einiges auffassen. Aber ich verstehe nun immer besser, wie die christliche
Liturgie funktioniert. Vielen herzlichen Dank für diese Antwort.
@Bruder Theophil Ich bin nur wahrhaftig rechtsgläubig! Wenn dies einigen hier überlegen macht, ist dies
nicht mein Problem. Würden manche hier Gott so annehmen, wie ER ist, als liebenden, schöpferischen Geist,
müßte man hier keinerlei Bemerkung löschen, sondern könnte sie, zu GOTTES Erbauung hier einfach stehen
lassen. Gesalbt seien der Herr und sein Sohn auf immer dar! Salem aleikum. Und ja, ich bin bekennender
Seminarist! Also sind alle Seminaristen in ihren Augen Spinner? Ich dachte, sie wären gläubiger Traditionalist?
Und nun behaupten sie, alle Seminaristen wären Spinner? Ich bete für Sie …
@Heinrich von und zu und überhaupt Also ist Opfer nicht gleich Opfer ???? Oder wie ist das jetzt zu verstehen?
Ein Meßopfer ist also nicht mit dem Kreuzesopfer gleichzusetzen? Welchen Wert hat es dann in der Liturgie?
Lieber Gotthard, hier eine kleine Erklärung der hl. Messe: Zwischen dem Kreuzesopfer und dem hl. Messopfer
besteht dieser Unterschied: Im Kreuzesopfer opferte sich Jesus Christus am Kreuze, indem er freiwillig
das eigene Blut hingab und jede Gnade für uns verdiente. Im hl. Messopfer auf dem Altar vergießt er
sein Blut nicht mehr sichtbar, sondern opfert und vernichtet sich mystischerweise durch den Dienst des
Priesters und wendet uns die Verdienste des Kreuzesopfers zu.
@Gotthard Ich bin nur wahrhaftig rechtsgläubig! Wenn dies einigen hier überlegen macht, ist dies nicht
mein Problem. Würden manche hier Gott so annehmen, wie ER ist, als liebenden, schöpferischen Geist,
müßte man hier keinerlei Bemerkung löschen, sondern könnte sie, zu GOTTES Erbauung hier einfach stehen
lassen. Gesalbt seien der Herr und sein Sohn auf immer dar! Salem aleikum. Und ja, ich bin bekennender
Seminarist!
@ Sentinel Sie kollaborieren mit den Zeugen Jehovas? Sonst kenne ich nämlich keine Bibelkreise. Für
Moslems braucht man Bibelkreise. Wenn man diese drei Sätze addiert, folgt daraus: Die meisten Moslems
(wenn nicht sogar alle), sind bei den Zeugen Jehovas organisiert. Mensch Sentinel. Jetzt kann der BND
den Sack endgültig zu machen. Die islamistischen Schläfer werden jetzt nur noch bei den Zeugen vom Verfassungsschutz
beobachtet. Die haben wirklich eine perfekte Tarnung. Niemand würde Islamisten unter den Jehova Jüngern
vermuten. Ich hab mich schon immer gefragt, was die Zeugen Jehovas, die vor Karstadt mit dem Wachturm
stehen, unter ihrem Mantel haben. Sprenggürtel. Das isses. Ich ruf gleich mal die Jungs in Pullach an.
Sentinel, Sie haben uns da eine ganz heisse Spur geliefert. Das gibt bestimmt das Bundesverdienstkreuz.
Da bin ich ganz sicher.
@bruder Theophil Lernen Sie bitte Gott erst einmal kennen, bevor sie versuchen, für ihn zu sprechen.
Ich spreche mit IHM! Gesalbt seien der Herr und sein Sohn auf immer dar! Salem aleikum.
@ Sentinel Sie kollaborieren mit den Zeugen Jehovas? Sonst kenne ich nämlich keine Bibelkreise. Bei uns
hier gibts das nicht. Warum auch? Hier leben Christen, keine Moslems! Für Moslems braucht man Bibelkreise.
Ich befürchte, Sie sind ein äusserst verwirrter Mensch. Oder stehen unter Drogen. Oder beides. Lassen
Sie sich entwirren. Dann reden wir wieder. Solange dürfen Sie in der freien Natur jeden Baum mit: „Mein
Gott“ anreden.
@Bruder Theophil 1. Habe ich nicht veranlasst Ihr Posting zu löschen. Wers glaubt! 2. Das Letzte Abendmahl
hat Jesus mit Brot und Wein gefeiert. Und dieses Abendmahl wird mit den entsprechenden Einsetzungsworten
sonntäglich immer wieder gefeiert. Das Lamm jedoch ist ein Tier! Und ein Tier besteht aus Fleisch. Wenn
man ein Fleischopfer bringt, darf man dazu kein Brot und Wein verwenden – und Kannibalismus, selbst wenn
er nur sinnbildlich ist, ist als gläubiger Christ abzulehnen. 3. Empfehle ich Ihnen regelmässig eine
sonntägliche Messe zu besuchen und vielleicht auch einen Bibelkreis. Ich bin sicher, Sie werden Bauklötze
staunen, was man da alles lernen kann. Sie kollaborieren mit den Zeugen Jehovas? Sonst kenne ich nämlich
keine Bibelkreise. Bei uns hier gibts das nicht. Warum auch? Hier leben Christen, keine Moslems! Für
Moslems braucht man Bibelkreise. Und was die Regel angeht, der ich folge, wenn es um die sonntägliche
Messe geht, halte ich mich hier an die folgende: Ich finde Gott draussen in der freien Natur eher als
in einer tridentinischen Messe!
@ Sentinel 1. Habe ich nicht veranlasst Ihr Posting zu löschen. 2. Das Letzte Abendmahl hat Jesus mit
Brot und Wein gefeiert. Und dieses Abendmahl wird mit den entsprechenden Einsetzungsworten sonntäglich
immer wieder gefeiert. 3. Empfehle ich Ihnen regelmässig eine sonntägliche Messe zu besuchen und vielleicht
auch einen Bibelkreis. Ich bin sicher, Sie werden Bauklötze staunen, was man da alles lernen kann.
@Bruder Theophil Seit wann besteht ein Lamm aus Brot? Das sie dieses Posting löschen ließen, deutet
nur darauf hin, daß sie die eigene Liturgie nicht kennen! Man kann Brot nicht in Fleisch verwandeln.
Brot ist Mischware, während Fleisch immer gewachsen ist. Also wie soll dann bitte die Umwandlung funktionieren?
Nur durch den Glauben? Dann glauben sie nicht! Und so etwas empfinde ich als Schade!
Netzwerk Priester in der Pfarrseelsorge seien schon seit langem über den Verfall der liturgischen Praxis
besorgt: „Er ist das Ergebnis einer inhaltlichen Verunsicherung im Hinblick auf das Wesen und den Wert
derLiturgie“ Kehren diese Herren gerade vor der eigenen Haustür? Was haben diese Netzwerk-Priester denn
getan zur Verbesserung der Praxis? Werden diese Leute nun ihren Gemeinden den „außerordentlichen Ritus“
aufzwingen?
Quatsch Sie vertreten etwa 400 katholische Priester und Diakone. Meines Wissens ist die Mitgliedschaft
in diesen Kreisen nicht bekannt. Wer vertritt denn da wen, wem gegenüber? Abgesehen davon, dass es eine
legitime „Vertretung“ von Geistlichen mit Ausnahme des im Codex vorgsehen Priesterrates nicht gibt, ist
hier entweder der Wunsch Vater des Gedanken oder erneut eine Beweis für die „Qualität“ der Berichterstattung
hier zu erkennen.
@ Sentinel Und warum gibts dann winzige Stückchen Brot und nicht für jeden ein Stück gebratenes Fleisch?
Sie sind offensichtlich auf Randale und Blasphemie aus. Anders kann man Ihre Zeilen dieses Postings nicht
deuten.
Warum wollen die Nichtchristen es nicht verstehen? Allen Menschen zu allen Zeiten in allen Erdteilen wohnt
das Bedürfnis inne, ihrem Gott ein Opfer darzubringen. Wird ein lebendiges Wesen als Opfer dargebracht,
wird es zumindest in Teilen von den Opfernden verspeist. Opfer und Opfermahl sind zwei Seiten der selben
Medaille. Der Vater hat uns mit dem Opfertod seines eingeborenen Sohnes, des Lamm Gottes, eine reine Opfergabe
geschenkt. Bei jedem heiligen Meßopfer bringen wir Gott dem Vater eine reine, ihm wohlgefällige Opfergabe
dar. Alle anderen Opfer, die wir ihm darbringen, sind verglichen damit gering. Es ist die durchschaubare
Taktik des Widersachers das Größte und Erhabenste, was uns geschenkt ist, in den Dreck zu treten und
ein plumpes Kollektivfrühstück daraus zu machen.
genau das ist es @tridentinus „Diese Stellungnahme ist sehr treffend und geglückt. Da das Gesetz des
Betens das Gesetz des Glaubens bestimmt, musste Papst Benedikt XVI., der die Hermeneutik der Kontinuität
eingefordert hat, liturgisch ansetzen. Von hier aus ergibt sich auch die Perspektive der Reform der Reform.
Diese ist von Papst Benedikt mittel- und langfristig konzipiert, was auch der Begleitbrief deutlich macht.
Für den Augenblick übertrifft Summorum pontificum praktisch betrachtet bei weitem meine kühnsten positiven
Erwartungen.“ So ist es. Kürzer und besser könnte man es nicht auf den Punkt bringen. Die Erneuerung
geht von der Liturgie aus, der außerordentliche Ritus spielt eine wesentliche Rolle. Ergebnis des motu
proprio: ALLE müssen jetzt arbeiten; KEINER kann sich mehr zurückziehen in Privatsphären des Antagonismus
und der Frömmelei. Es geht um das Wesen der Kirche. Was morgen noch deutlicher werden wird. und so sind
das motu proprio und das Dokument der Glaubenskongregation in enger Verbindung zu lesen.
Mit den Lateinkenntnissen… …ist es nicht so weit her. In dem Artikel redet man von „Summorum Pontificium“
statt „… Pontificum“. Wer ist schuld? Kreuz.net oder die Verfasser der Dankadresse?
Einseitig Mein Problem mit der „alte Messe“ ist nicht das Latein, sondern ihre Einseitigkeit. Der allgemein
anerkannte Dogmatiker Michael Schmaus schreibt: „In der Eucharistie wird das Gedächtnis des Leidens Christi
in der Gestalt des Mahles gefeiert. Christus hat der Kirche das Gedächtnis seines Todes und seiner Auferstehung
in der Form des Mahles geschenkt. Das Mahl ist die Grundgestalt des eucharistischen Opfers. Dieses wird
im Symbol des Mahles voll¬zogen.“ Und genau die unaufgebbare Grundgestalt des Mahles verdunkelt der alte
Ritus und stellt einseitig den Opfercharakter heraus. Der neue Ritus hingegen orientiert sich hingegen –
zu Recht – am biblischen Begriff des „Herrenmahles“ (1. Korinther 11,20-34), der Opfer und Mahl gleichwertig
zum Ausdruck bringt.
Latein oder glauben sie, dass jeder Bauer auf dem Lande fließend Latein beherrschte Ob er das konnte
oder nicht ist für den Mitvollzug des Meßopfers völlig unerheblich!
@ministrant Ja, weil die Not mit der lateinischen Liturgie schon im 19. Jahrhundert groß war, wurde der
„Schott“ erfunden … von den Teilen der Welt, in der heute die meisten Katholiken leben, wollen wir mal
nicht reden.
@Tridentinus Die Lateinkenntnisse fehlten auch schon früher…oder glauben sie, dass jeder Bauer auf
dem Lande fließend Latein beherrschte, wenn es selbst die meisten Priester nicht einwandfrei konnten…
Tradition… Ich frage mich, ob die Begriffe „Tradition“ und „Hermeneutik der Kontinuität“ nicht offiziellerseits
(auch) als Keule verwendet werden, um aufmüpfigen Neuerern eine aufs Dach zu geben. Brüche sind vorgekommen.
Etwa beim Bußsakrament: Erlebte ein Christ des 3./4. Jahrhunderts unsere heutige Beicht-Praxis (Sünden
dem Priester in einem geschlossenen Kasten bekennen, 2 Vater unser als Buße erhalten, losgesprochen werden) –
er wüsste nicht, dass diese Form ein Nachfahre des kanonischen Bußverfahrens ist.
@cum te Der Massenansturm fehlt natürlich auch deshalb, weil heutzutage liturgische Bildung und Lateinkenntnisse
nicht besonders häufig anzutreffen sind, aber für den überlieferten Ritus unabdingbar sind. Das fehlen
dieser Voraussetzung wird sich wohl kaum als Erfolg der praktischen Liturgiereform verbuchen lassen, oder?
Somit ist es eine vornehme aber deutliche Kritik des Papstes, was er in diesem Sinne im Begleitbrief sagt.
Wichtig ist auch, dass er die liturgische Bewegung der 20iger und 30iger Jahre nennt und auf eine Kontinuität
zwischen Treue zur überlieferten Form und einer zuvor in dieser Bewegung empfangenen Prägung hinweist.
In dieser Linie sieht sich ja eigentlich gern die nachvatikanische Liturgie. Offenbar nicht immer ganz
zu Recht – auch im Urteil des Heiligen Vaters!
@Tridentinus Auch die Überschrift dieses Artikels ist ausnahmsweise mal richtig. B XVI holt die Liturgie
aus der Sackgasse ideologischer Kämpfe heraus. Aber die Freunde des usus antiquior werden dessen Bedeutung
weiterhin überbewerten und allmählich erkennen müssen, dass kein „Federstrich“ die alte Messe ruiniert
hat, sondern dass sie bereits antiquiert war. Einen „Massenansturm“ wird es nicht geben.
Sehr treffend Diese Stellungnahme ist sehr treffend und geglückt. Da das Gesetz des Betens das Gesetz
des Glaubens bestimmt, musste Papst Benedikt XVI., der die Hermeneutik der Kontinuität eingefordert hat,
liturgisch ansetzen. Von hier aus ergibt sich auch die Perspektive der Reform der Reform. Diese ist von
Papst Benedikt mittel- und langfristig konzipiert, was auch der Begleitbrief deutlich macht. Für den
Augenblick übertrifft Summorum pontificum praktisch betrachtet bei weitem meine kühnsten positiven Erwartungen.