Kommentar
Kein Grund zur Beunruhigung
Warum fürchten die Neokonservativen die Alte Messe, wie der Teufel das Weihwasser? Ein Kommentar.

© fsspx.info
(kreuz.net) Im neokonservativen Bistum Regensburg redet man sich ein, daß die Erlaubnis der Alten Messe durch den Papst kein Grund zur Beunruhigung sei.

Generalvikar Michael Fuchs beschwichtigt, daß die Zahl der „Anhänger der alten Meßform“ – wie es in einem Pressekommunique heißt – in der Diözese gering sei.

Wenn sich „genügend Gruppen“ aus den Pfarreien meldeten, werde die Diözese „überlegen“, in einzelnen Kapellen regelmäßig solche Messen anzubieten.

Von den etwa 300.000 Sonntagsmeßbesuchern werde das aber kaum jemand mitbekommen – hofft der Generalvikar. Es gebe keinen Grund zur Beunruhigung.

Dafür erwartet Bischof Gerhard Ludwig Müller – ein scharfer Gegner der Alten Messe – als Antwort auf die großzügige Geste des Heiligen Vaters von der Piusbruderschaft Recht und Ordnung.

Sie soll „uneingeschränkt den Primat des Papstes anerkennen und sich in Rom um die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche“ bemühen.

Was Bischof und Generalvikar sagen, stimmt zweifellos. Dennoch steckt in diesen Formulierungen ein fataler Formalismus, der Sorgenfalten verursacht.

Mons. Müller, ein Fassadenpolierer?
Mons. Müller, ein Fassadenpolierer?
© Bischöfliches Sekretariat Regensburg
Außen-fix-innen-nix

Geht es bei der päpstlichen Erlaubnis der Alten Messe wirklich nur um „im übrigen bleibt alles beim Alten“ und um einen kirchlichen Gleichschritt?

Hat der Papst die Alte Messe für die Gesamtkirche nur deshalb erlaubt, um der Piusbruderschaft Gehorsam abzupressen?

Die Neokonservativen täuschen sich, wenn sie den in der Kirche verdunsteten Glauben mit Recht und Ordnung kompensieren wollen.

Dadurch würde die gegenwärtige chaotische Veräußerlichung nur durch eine geordnete Veräußerlichung ersetzt. Doch welche Sprengkraft in einem solchen Außen-fix-innen-nix-Zustand enthalten ist, sollte man aus dem gelernt haben, was kirchlich nach dem Konzil passiert ist.

Natürlich braucht die Kirche Gehorsam. Aber der Gehorsam ist nicht die Grundlage des Glaubens, sondern dessen Frucht.

Darum spricht die Kirche vom Glaubensgehorsam – nicht vom Gehorsamsglauben.

Solange die Neokonservativen das nicht verstehen, sind sie Teil des Problems, nicht Teil der Lösung.

Sie sind inwendig genauso leer, gottlos und verweltlicht wie die Linken. Ihr Versuch, Fassaden zu polieren statt sich um den Kern des Gebäudes zu kümmern, macht die Täuschung nur noch größer.

Das tragische Schicksal zahlreicher neokonservativer Bischöfe – nicht zuletzt aus den Rängen des Opus Dei – ist ein trauriges Beispiel für diese Tatsache.
      
62 Lesermeinungen
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#62   Rudolfus   11:14:59 | Montag, 16. Juli 2007
@Athanasius / Die Söhne des Opus-Dei-Gründers St. Josephmaria
1. Es ist traurig, dass gerade Bischöfe aus dem Opus Dei, dessen Stifter Msgr. Escrivá bis zu seinem Tode 1975 am alten Missale des Hl. Pius V. festhielt und nur nach diesem zelebrieren wollte, solche Gegner der „Alten Messe“ sind.
Das Beispiel des priesterlichen Opus-Dei-Gründers St. Josephmaria Escrivá de Balaguer, durch den Gott das Opus Dei gewirkt hat, ist für die Opus-Dei-Söhne und Opus-Dei-Priestersöhne von äußerster Bedeutung – der heilige Josephmaria liebte bekanntermaßen die römische heilige Messe im alten Ritus extraordinarius: Es wäre darum schwer vorstellbar, daß die Priestersöhne dem heiligen Josephmaria in der Verehrung der römischen heiligen Messe im Ritus extraordinarius nicht folgten.
Die neue Messe ordinaria ist ohne die alte Messe extraordinaria für einen rechtgläubigen Katholiken undenkbar.
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#61   Artois †   12:11:09 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@Freinsberg
Priester, die nicht altglauberisch zelebrieren wollen, werden laisiert und auf die vielen Kirchenbaustellen geschickt, z.B. zur Rekonstruktion der durch die Konzilskirche scheußlich verhunzten Kathedralen.
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#60   Freinsberg   09:04:56 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Artois
Sollen also Priester, die nicht altglauberisch zelebrieren wollen oder (z. B. aus arbeitstechnischen Gründen, etwa als Seelsorger von vier Gemeinden) nicht können, in die Wüste geschickt werden? Na, servas!
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#59   Artois †   21:08:32 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Wir werden uns
gar nicht erst beschweren, sondern mit geeigneten Mitteln dafür sorgen, daß diese Personen in die Wüste geschickt werden … Ha ha ha !!!!
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#58   Tilly   15:36:48 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Konzilskirche
Wie gnädig, man wirft einen Knochen mit Einschränkungen hin und fordert sofort die Unterstellung unter die vom Glauben abgefallene Konzilskirche. Bis aus der Konzilskirche wieder eine Katholische Kirche wird ist viel zu tun! Die Konzilskirche hat eine neue Theologie geschaffen und vertritt diese auch. Also kann sie nicht Katholisch sein. Erst die Rückgängigmachung des II.Vatikanischen Räuberkonzils , die klare Feststellung das dieses ein Gotteslästertender Irrtum war und die Wiederherstellung des Katholischen Glaubens kann meiner Meinung nach zu einer Einheit mit den Traditionellen Katholiken führen!
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#57   Freinsberg   09:18:15 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ Gotthard
Die Reaktionäre werden schon entsprechende pressure grups bilden, Pfarrer unter Druck setzen und sich, wenn die nicht spuren, in Rom beschweren.
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#56   Gotthard   00:25:37 | Mittwoch, 11. Juli 2007
gefestigte Gruppe
In welcher Pfarrei gibt es diese gefestigten Gruppen der Altrituellen?
In welcher Pfarrei haben sich diese Gruppen bisher schon gezeigt?
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#55   Aleph †   13:44:48 | Dienstag, 10. Juli 2007
Sozialkatholisch
Immerhin, das ist doch schon was. Ihr Wunsch in Ehren.
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#54   Sozialkatholisch   13:17:35 | Dienstag, 10. Juli 2007
@ Gilbert
Und wenn nicht? Sie können doch nicht ihr Maß der nötigen Selbstkritik an meiner Person festmachen!
Naja, egal, auf jeden Fall wünsche ich allen die nicht zu 100% richtig liegen, also wahrscheinlich uns allen, mehr davon.
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#53   Aleph †   13:08:29 | Dienstag, 10. Juli 2007
Sozialkatholisch
Wenn die Fähigkeit zur Selbstkritik auch bei Ihnen vorhanden ist, dann verfüge ich über genügend selbstkritisches Bewusstsein.
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#52   landorganist   12:43:59 | Dienstag, 10. Juli 2007
@Juhuben
Möglicherweise ist Fellay davon überzeugt, dass alles ins rechte Lot kommt, aber sicher nur zu seinen Bedingungen. Er übersieht in maßloser Selbstüberschätzung dabei nur, dass er Rom keine Bedingungen zu diktieren hat. Das einzige was ihm helfen könnte ist Reue und Umkehr. Dann wird ihm sicher Barmherzigkeit widerfahren.
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#51   Benedikt   12:39:32 | Dienstag, 10. Juli 2007
Beschwichtigung?
Warum sollte es eine Beschwichtigung sein, wenn der Generalvikar sagt, dass es nur wenige Gläubige die alte Messe besuchen. Das ist schlicht eine Tatsache. Auch wenn die Zahl der Messbesucher insgesamt dramatisch gesunken ist ist der prozentuale Anteil der Messbesucher im alten Ritus überaus gering. Kreuz.net berichtete beispielsweise über die Kapelleneröffnung der FSSPX in Viernheim, an der 60 Gläubige teilnahmen. Die meisten Kirchenneubauten der FSSPX schaffen Raum für um 300 Gläubige. Schon um das zu füllen müssen Gläubige von weither anreisen (die Bezeichnung „Messzentren“ ist daher genau richtig). Das mag ja sehr beeindruckend sein, aber diese Zahl erreicht (und überbietet) praktisch jede andere Pfarrei auch, und dort reisen keine Leute 50 km an.
Die Aussagen des Generalvikars sind mithin keine Beschwichtigung, auch kein Hoffen, sondern beschreiben schlicht und einfach Tatsachen. So groß wie immer behauptet ist die Tradition einfach nicht. Ist natürlich klar: Wenn man sich nur in diesen Kreisen bewegt und sich im Internet durch die einschlägigen Seiten klickt, dann kann man schnell den Eindruck gewinnen, dass es nur noch Traditionalisten gibt. Vor Ort sieht das aber ganz anders aus. Dieses MP ist interessant für einen kleineren Teil der Gläubigen, die anderen werden es vermutlich bald vergessen haben, wenn sie denn überhaupt Notiz davon genommen haben.
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#50   Sozialkatholisch   12:21:32 | Dienstag, 10. Juli 2007
@ Gilbert
Wenn Schäden in den Fundamenten sind, nützt keine Erneuerung der kirchlichen Dachziegel oder die abrupte Hinwendung zu einer alten Liturgie, die von der Theologie her einfach nicht mehr zeitgemäß ist.
Das Fundament der Kirche ist Jesus Christus in der Liturgie und die hat Risse.
Sollen sie ihr Ritual in der vertrauten Umgebung zelebrieren oder ihm als Gläubige beiwohnen.
Galt das auch für die Gläubigen denen von heute auf morgen der gewohnte Ritus so gut wie verboten wurde?
–-- nur darauf gewartet haben, nach dem MP jetzt die ganz große Rolle nach rückwärts üben zu können.
Heißt das „Re“ in Reformation nicht auch zurück/rückwärts?
Mit verbalen Hetzorgien hier im Forum leisten sich die auf den alten Ritus fixierten Gruppen einen schlechten Dienst, in dem sie ihre geistige Unbeweglichkeit demonstrieren und rückwärtsgewandtes Denken propagieren, um die zum Voyeurismus animierende Exotik der alten Liturgie am Leben zu erhalten.
Zum einen sind Pauschalisierungen immer verkehrt, zum anderen fehlt ihnen hier auch ein wenig Selbstkritick, wenigstens im Bezug auf alle Gegner der „Alten“ Messe.
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#49   Aleph †   12:07:37 | Dienstag, 10. Juli 2007
Peinliche Rück- und Nabelschau
Wenn Schäden in den Fundamenten sind, nützt keine Erneuerung der kirchlichen Dachziegel oder die abrupte Hinwendung zu einer alten Liturgie, die von der Theologie her einfach nicht mehr zeitgemäß ist.
Kirche in der peinlichen Rück- und Nabelschau. Das kann ausschließlich nur Gruppen vorbehalten sein, die ohnehin die Öffentlichkeit scheuen. Sollen sie ihr Ritual in der vertrauten Umgebung zelebrieren oder ihm als Gläubige beiwohnen. Es sei ihnen, den Gläubigen, die darauf ausschließlich fixiert sind, von Herzen gegönnt.
Diese Gruppen, beziehungsweise deren Sprecher und Schreiber, sollten nicht so tun, als ob die katholischen Gemeinden in aller Welt nur darauf gewartet haben, nach dem MP jetzt die ganz große Rolle nach rückwärts üben zu können.
Es gibt unter NOM-Priestern nicht wenige ernstzunehmende Geistliche, die eine NOM-Messe mit Würde und Ernst für die Bedürfnisse der Gemeinden in der Gegenwart zelebrieren und die auch nicht bereit sein werden, plötzlich den alten Ritus zu postieren.
Es wird nicht auf den Bildersturm hinauslaufen, durch den die Volks- und Gemeindealtäre gewaltsam entfernt werden. Das könnte zu Zerwürfnissen mit den amtierenden Kirchenverwaltungen führen.
Mit verbalen Hetzorgien hier im Forum leisten sich die auf den alten Ritus fixierten Gruppen einen schlechten Dienst, in dem sie ihre geistige Unbeweglichkeit demonstrieren und rückwärtsgewandtes Denken propagieren, um die zum Voyeurismus animierende Exotik der alten Liturgie am Leben zu erhalten.
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#48   Juhuben Cantuja   12:02:54 | Dienstag, 10. Juli 2007
landorganist: warum immer der hämische Ton
wenn Sie sich Ihren hämischen Ton abgewöhnen würden könnte man mit Ihnen ein vernünftiges Gespräch führen.
Natürlich ist die Haltung von Bischof Fellay inkohärent, aber deswegen nicht unaufrichtig. Er ist aufrichtig davon überzeugt, dass früher oder später alles wieder in der richtigen Bahn verlaufen wird. Man kann diese insofern Haltung mit Max Scheler als „Idol der Selbsttäuschung“ bezeichnen, als er zwar die Einheit mit Benedikt XVI herbeiwünscht, jedoch nicht im Bereit ist, die daraus sich ergebenden Forderungen in Kauf zu nehmen. Eine typisch gallikanische Haltung die sich laut Joseph de Maîstre bereits bei Bossuet nachweisen lässt
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#47   Nachtlaterne   11:46:29 | Dienstag, 10. Juli 2007
halle fragender,
sie sind anscheinend nur den namen nach ein fragender. ich würde ihnen mal empfehlen wirklich zu fragen! die frage ob wir nicht selber im alter den hintern abgeputzt bekommen müssen ist eine zentrale des frayge des lebens überhaupt und kann mit so vielen themen aufs engste verknüpft werden.
es geht nämlich nicht alleine um das klopapier!
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#46   landorganist   11:04:14 | Dienstag, 10. Juli 2007
Der Witz des Tages von Juhuben:
„Bischof“ Fellay ist um die Einheit mit dem Papst bemüht!
Ha, ha, na klar so wie sich die Forumsnattern hier in christlicher Nächstenliebe mit Homosexuellen befassen, oder mit Juden, oder mit Protestanten, etc.
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#45   Jean   10:08:53 | Dienstag, 10. Juli 2007
@ Kommentarschreiberling
Im obenstehenden Elaborat heißt es mit Bezug auf die sog. „Neokonservativen“:
„Sie sind inwendig genauso leer, gottlos und verweltlicht wie die Linken. Ihr Versuch, Fassaden zu polieren statt sich um den Kern des Gebäudes zu kümmern, macht die Täuschung nur noch größer.“
Verleumderischer und dummer Unflat. Soweit reichte es aber beim Schreiberling noch, dass er wenigsten nicht so dämlich war, noch seinen Namen dazuzuschreiben.
„Klug wie die Schlange“ und „einfältig wie die Taube“ ist etwas anderes als „bauernschlau“ und „dumm wie Brot“.
Kann sich der Schreiberling mal überlegen. Wenn er kann.
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#44   zwobbel   08:07:24 | Dienstag, 10. Juli 2007
Die Linie der Bischöfen auf verlorenem Posten
Hier ist eine Tendenz zu finden, die anscheinend der gemeinsamen Linie der dt. Bischöfe entspricht:
Wenn sich „genügend Gruppen“ aus den Pfarreien meldeten, werde die Diözese „überlegen“, in einzelnen Kapellen regelmäßig solche Messen anzubieten.
Summorum Pontificum nimmt aber die Zuständigkeit für eine Organisation, ein „Anbieten“ des „alten Gebrauches“ durch den Bischof weg. Priester und Gläubige die den „alten Gebrauch“ schätzen und wünschen, können sich selbst organisieren. Die dt. Bischöfe wollen hier also ihr davon geschwommenes Fell retten. Das hätten sie seit dem motu proprio von Joh.Pa.II. tun können. Sie hatten lange Zeit den Wünschen der Gläubigen zu entsprechen. Aber sie haben die Gläubigen lieber unterdrückt.Diesen Repressionszustand hat Benedikt XVI. jedoch beendet!
Es werden sich überhaupt keine Gruppen mehr bei den Bischöfen melden, denn die Bischöfe haben diesbezüglich(!) nichts mehr zu melden. Das jahrelange „melden“ der Gläubigen bei den Bischöfen haben die Bischöfe ignoriert. Da ist es doch völlig logisch und konsequent, daß die Gläubigen die Bischöfe so weit wie es möglich ist ignorieren. Wir wollen schließlich den Glauben bewahren und nicht die Macht der Bischöfe!
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#43   palestrina   07:58:56 | Dienstag, 10. Juli 2007
Was soll die Angst?
Wenn eine einzelne Gemeinschaft oder ein ganzes Institut beziehungsweise eine ganze Gesellschaft solche Feiern oft, auf Dauer oder ständig begehen will, ist es Sache der höheren Oberen, nach der Norm des Rechts und gemäß der Gesetze und Partikularstatuten zu entscheiden.(MP)
Hier geht doch klar hervor, dass eine Gemeinschaft sich für den alten Ritus zur ständigen Zelebration entscheiden kann. Das beträfe natürlich auch die fsspx im Falle einer Einigung.
Alles was gefordert ist, ist die die faktische Anerkennung des NOM als gültige Möglichkeit zur Zelebration, wenn diese korrekt durchgeführt ist.
Wenn es zwei Formen eines Ritus gibt, dann müssen sich diese auch gegenseitig anerkennen. Wie sollte der Papst das nicht fordern?
Übrigens gebietet es die Logik, dass nun auch kein NOM-Priester mehr grundsätzlich den alten Ritus ablehnen darf. Wenn das kein Fortschritt ist…
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#42   Fragender   07:42:37 | Dienstag, 10. Juli 2007
@ nachtlaterne: haben wir mal überlegt…
… ob die „alte Messe“ dieses Problem lösen wird? (oder was ist sonst der Zusammenhang zwischen Ihrem Beitragm und diesem Artikel?) :-O
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#41   Nachtlaterne   06:14:14 | Dienstag, 10. Juli 2007
haben wir mal überlegt…
…wieviel prozent der menschen ium alter so hilflos sind, dass sie sich selber nicht mehr den nhinternb abputzen können? und werden wir nicht selber auch dazu gehören?
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#40   Fragender   00:24:21 | Dienstag, 10. Juli 2007
wenn ich das richtig verstehe
Viele Priester … empfinden die neue Messordnung nicht als den Weg zum Glauben.
… dann sind diese Priester halt nicht katholisch, wenn sie den weg der katholischen Kirche nicht als den Weg zum Glauben sehen… es gibt sicher mehr wege zum Glauben als diesen römisch-katholischen…ist ja also nicht so schlimm, oder?
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#39   Juhuben Cantuja   00:14:23 | Dienstag, 10. Juli 2007
Athanasius: Vorsicht ist dennoch geboten
Das neue Motu proprio hat seine Licht und seine Schattenseite. Seine Lichtseite muss man darin erkennen, dass Benedikt XVI seine Entscheidung allein getroffen und damit bezeugt hat, dass er dafür allein Gott gegenüber verantwortlich ist. Ebenfalls erfreulich ist, dass auf diese Weise viele Menschen mit einem Juwel des katholischen Glaubens Bekanntschaft machen werden. Seine Schattenseite findet sich dagegen im Satz: Um die volle communio zu leben, können Priester , die den Gemeinschaften des alten Usus zugehören, selbstverständlich die Zelebration nach den neuen liturgischen Büchern nicht ausschliessen. Es wäre besser gewesen, er hätte diesen Satz nicht ausgesprochen, denn damit setzt er viele vor die Alternative entweder auch nach dem neuen Ritus zu zelebrieren oder sich als ausserhalb der Kirche stehend zu betrachten. Viele Priester, welche sich um die Einheit mit Benedikt XVI bemüht haben – unter anderem auch Bischof Fellay und Pater Schmidberger – werden diese Worte in einer gewissen Weise entmutigen, denn sie empfinden die neue Messordnung nicht als den Weg zum Glauben
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#38   Fragender   23:39:14 | Montag, 9. Juli 2007
Auch nicht schlecht…
Die wahre Toleranz findet man nur bei den Katholiken der Tradition.
Das merkt man auf dieser Seite so ganz besonders: die wahre Toleranz der „Katholiken der Tradition“ (alias Katholiban) gegen Protestanten, Juden, Moslems, Liberale, Homosexuelle, etc.
Andere würden es „blinder Haß“ nennen, „Katholiken der Tradition“ nennen es „wahre Toleranz“…
:)3 :)3 :)3
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#37   Rodolfo Panetta   22:31:55 | Montag, 9. Juli 2007
Satans Meisterstück …
… war immer schon, die Konservativen zum Gehorsam gegenüber irgendwelchem modernistischen Blödsinn zu veranlassen.
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#36   Athanasius   22:18:09 | Montag, 9. Juli 2007
Opus Dei und Primat
1. Es ist traurig, dass gerade Bischöfe aus dem Opus Dei, dessen Stifter Msgr. Escrivá bis zu seinem Tode 1975 am alten Missale des Hl. Pius V. festhielt und nur nach diesem zelebrieren wollte, solche Gegner der „Alten Messe“ sind.
2. Wann und wo hat die Priesterbruderschaft St. Pius X. die päpstlichen Primatschaft geleugnet? Antwort: Nirgendwo und noch nie. Somit ist diese Aussage von Mons. Müller nichts anderes als ein falscher Vorwurf und – schlimmer noch – eine glatte Lüge die gezielt die Dämonisierung der FSSPX, durch deren Wirken diese Motu-Propio Erlaubnis erreicht wurde (Dank Mons. Lefebvre), anstrebt um die völlige Zusammenstürzung und den völligen Verfall auch der „konservativen“ Gruppen in der konziliaren Kirche zu vertuschen und zu verbergen. Das gelingt aber nicht mehr.
Es zeigt sich andermal, dass diese Bischöfe die FSSPX nicht wollen, und sie nur ausgrenzen wollen, dämonisieren und vernichten. Sehr ökumenisch und liebvoll-katholisch. Es ist wirklich typisch wie getrieben von grösstem Hass diese Bischöfe über die treuen römisch-katholischen Priester der FSSPX sprechen und wie man ganz ökumenisch von „Schwesterkirchen“ in casu schismatischer Orthodoxen und ALtkatholiken döllingerscher Prägung spricht.
Sogar nichtkatholische Beobachter können dies klar sehen.
Die wahre Toleranz findet man nur bei den Katholiken der Tradition. Nicht Toleranz der Vernichtung des Menschen und Glaubens gegenüber, sondern der menschlichen Würde eines jeden gegenüber.
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#35   Graf von Galen   22:17:42 | Montag, 9. Juli 2007
Wider VII
Dem Artikel ist voll zuzustimmen, wenn man mal von
der Gleichsetzung der Papalisten mit den eigentlichen
Modernisten absieht. Ich halte Letztere für wesentlich
schlimmer, da diese z.B. auch die katholische Moral-
lehre ablehnen.
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#34   Gotthard   22:09:42 | Montag, 9. Juli 2007
@luxV
aus allen Löchern kommen sie gekrochen … interessant!
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#33   LuxVeritatis   22:04:55 | Montag, 9. Juli 2007
DIE FALLE DER MOTU MESSE
THE MOTU MASS: BENEFITS AND DANGERSPredigt von Father Anthoy Cekada
H. H. Pater Anthony Cekada predigte am Sonntag, den 8. Juli über Vorteile und Gefahren der Motu Messe. Die Predigt ist in englische Sprache zu hören unter www.sgg/…t/sermons/070708.mp3
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#32   palestrina   22:00:03 | Montag, 9. Juli 2007
@Gotthard
* Welcher Priester ist heute wann in der Verlegenheit, eine solche Privatmesse ohne Gemeinde zu lesen?
Fragen Sie den Papst. Er scheint davon auszugehen, dass es sowas gibt.
Das Verbot der Mehrfachzelebration und das strikte Gebot, pro Tag nur ein Stipendium anzunehmen, zeugen nicht gerade von sauberen Zuständen zur Zeit des Erlasses dieser Ver- und Gebote.
Wieso?
Alle frommen und theologisch sauberen Erklärungen täuschen nicht darüber hinweg, dass die Privatmessen ganz innerweltliche Anlässe hatten!
Innerweltlicher als diese Sichselbstfeierzusammenkünfte der heutigen Pfarreien kanns nicht gewesen sein. Ich freue mich aber, dass Sie meiner Erklärung theologische Sauberkeit bescheinigen.
Sollten die Seelen im Fegefeuer wirklich sehnsüchtig und hoffnungsvoll auf die Messopferfrüchte warten, dann wäre die Kirche in der verdammten Pflicht, alle rein rechtlichen Hindernisse wegzuräumen, die einer möglichst großen Zahl an Priestern im Wege stehen…
Dies würde das Heil der Seelen hier auf Erden und im Fegefeuer zwingend erfordern!!!!!!
Zunächst mal sollte man ein Priesterbild ohne Gottschalkisierung wiederherstellen, dann finden sich auch die Berufungen ein. Die altrituellen Gemeinschaften beweisen dass.
@Fragender:
ich gebe zu…daß das tatsächlich neu für mich war…
… ich hoffe aber auf Ihr geschätztes Verständnis, daß einem Laien auch diese erklärung ein ganz klein wenig skurril anmutet?!?
Mit der Zeit werden Sie es verstehen.
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#31   Gotthard   21:34:31 | Montag, 9. Juli 2007
@palestrina
* Welcher Priester ist heute wann in der Verlegenheit, eine solche Privatmesse ohne Gemeinde zu lesen?
* Vor oder nach der Gemeindemesse ist eine solche Privatmesse verboten.
* Binationen und Trinationen sind nur aus pastoralen Gründen – also im Blick auf die Gemeinde – erlaubt.
Das Verbot der Mehrfachzelebration und das strikte Gebot, pro Tag nur ein Stipendium anzunehmen, zeugen nicht gerade von sauberen Zuständen zur Zeit des Erlasses dieser Ver- und Gebote.
Alle frommen und theologisch sauberen Erklärungen täuschen nicht darüber hinweg, dass die Privatmessen ganz innerweltliche Anlässe hatten!
Sollten die Seelen im Fegefeuer wirklich sehnsüchtig und hoffnungsvoll auf die Messopferfrüchte warten, dann wäre die Kirche in der verdammten Pflicht, alle rein rechtlichen Hindernisse wegzuräumen, die einer möglichst großen Zahl an Priestern im Wege stehen…
Dies würde das Heil der Seelen hier auf Erden und im Fegefeuer zwingend erfordern!!!!!!
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#30   Fragender   21:25:29 | Montag, 9. Juli 2007
ich gebe zu…
daß das tatsächlich neu für mich war…
… ich hoffe aber auf Ihr geschätztes Verständnis, daß einem Laien auch diese erklärung ein ganz klein wenig skurril anmutet?!?
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#29   palestrina   20:56:52 | Montag, 9. Juli 2007
Die sogenannte Privatmesse
liest der Priester ohne Ortsgemeinde, aber in Gemeinschaft mit den anderen Priestern weltweit, die das tun, in Gemeinschaft mit den Engeln des Himmels während die Verstorbenen im Fegefeuer hoffnungsvoll auf die Früchte dieses Messopfers warten. In Gemeinschaft schließlich mit allen Heiligen, die diese Messe ebenfalls lasen, denn sie ist ja das immerwährende Opfer, das Zeitfenster, bei dem sich alle Zelebranten aller Zeiten auf Golgotha treffen. o^/
Skurril ist nur die Ansicht von jemandem, der von all dem offensichtlich nichts weiß.
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#28   HeinrichvonOfterdingen   20:24:12 | Montag, 9. Juli 2007
Aber nein lieber Gotthard,
wie soll der Kern einer Sache später zur Sache hinzukommen. Das ist unlogisch!
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#27   Gotthard   20:21:32 | Montag, 9. Juli 2007
@HeinrichvO
Ihre rein naturalistische Sichtweise ist unangebracht.
Meine Sicht entspricht nun einmal der historischen Entwicklung … die theologische Überhöhung kam später zur frommen Rechtfertigung dazu.
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#26   HeinrichvonOfterdingen   20:06:14 | Montag, 9. Juli 2007
Lieber Gotthard,
die vielen Privatmessen haben vor allem ihren Grund in der Erkenntnis des unendlich hohen Werts des Messopfers und in der damit zusammenhängenden Frömmigkeit derer, die das erkennen und anerkennen. Ihre rein naturalistische Sichtweise ist unangebracht.
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#25   Fragender   19:52:03 | Montag, 9. Juli 2007
@ Sulcipius
in welchem Sinn auch immer:
Individual-Gemeinschaften gibt es nur bei Menschen mit ernsthaften psychischen Problemen ;-)
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#24   Gotthard   19:44:39 | Montag, 9. Juli 2007
Privatmessen
das Aufkommen der Privatmessen hatte rein finanzielle Gründe: das Pfründenwesen zur Bezahlung der Priester. Meist waren die frommen Stiftungen mit der Mess-zelebration verknüpft.
Und das Aufkommen des Stipendienwesens …also auch ein finanzieller Grund.
Im Zuge der zentralen Besoldung der Priester durch das Bistum über die Kirchensteuer auch in Deutschland unnötig – im Blick auf die jungen Kirchen aber als solidarischer Akt fortzuführen. Können allerdings kein Grund für Privatmessen ohne Gemeinde sein.
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#23   Sulpicius   19:41:31 | Montag, 9. Juli 2007
@Fragender
Ja, sicher, aber nicht Gemeinschaft im soziologischen Sinn…
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#22   Fragender   19:36:42 | Montag, 9. Juli 2007
@ Libertas
Um das Messopfer würdig und tätig mitzuvollziehen, bedarf es keiner hundertprozentigen Verständlichkeit.
Da habe sie vermutlich recht, aber hinderlich ist die Verständlichkeit keinesfalls, denke ich mir.
Sein wir uns ehrlich: die Zeit der „Volkskirchen“ ist vorbei, und das mit allen Vor- und Nachteilen.
Ich halte es für die Kirche keineswegs für besonders nützlich, wenn das ganze Dorf am Sonntag in der Messe sitzt, nur weil es halt so Tradition ist… und wenn alle damit so tun, als wären sie Christen, egal was sie nun glauben oder nicht…
… das ist dann Folklore, aber nicht lebendiges Christentum… und somit einer Messe unwürdig.
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#21   Camaurus2   19:34:47 | Montag, 9. Juli 2007
Hoffentlich ein Ausreißer
Über die Regensburger Bistumsleitung kann man sich nur wundern.
Da legt der Heilige Vater nach viel Gebet und reiflicher Überlegung ein höchst bedeutendes Schreiben zur Liturgie vor, in der er die Banalisierung derselben beklagt und eine Rückbesinnung auf die Tradition anmahnt, und der Regensburger Bistumsleitung fällt nichts Besseres ein als zu sagen: Kein Grund zur Beunruhigung!
Der Heilige Vater wünscht, dass sich künftig alter und neuer Usus des einen römischen Ritus gegenseitig befruchten. Und die Regensburger Bistumsleitung lässt völlig gleichmütig verlautbaren, dass wahrscheinlich kaum jemand der noch verbliebenen „300 000“ regelmäßigen Gottesdienstbesucher in Zukunft mit dem alten Usus in Berührung kommen werde, der, wenn überhaupt, in „einzelnen Kapellen“ – fehlt nur noch: möglichst geheim und zu unmöglichen Uhrzeiten – stattfinden soll.
Mons. Müller – sonst ein tüchtiger Hirte – scheint die Intentionen des Heiligen Vaters leider am allerwenigsten begreifen zu wollen. Anstatt die positiven Anregungen aus Rom zu einer echten Erneuerung des altehrwürdigen römischen Ritus auch nur irgendwie aufzugreifen, nutzt er die Gelegenheit ausschließlich, um auf die irreguläre Priesterbruderschaft St. Pius X. einzuhämmern, und verfehlt das Thema. Hoffentlich ein Ausreißer.
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#20   Fragender   19:26:17 | Montag, 9. Juli 2007
@ sulcipius: Kirche = GEMEINSCHAFT
Ich behaupte nicht, daß man alleine nicht beten kann oder eine Andacht halten kann- im Gegenteil.
aber eine Messe ohne Gläubige zu feiern finde ich – gelinde gesagt- skurril.
Wenn irgendetwas den bei Fundamentalisten so beliebten Ausdruck „Meßsimulation“ verdient, dann das!
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#19   Libertas Ecclesiae   19:23:46 | Montag, 9. Juli 2007
@ Fragender
… aber der Umstand, daß die Messe in der Landessprache gehalten wird, ist sicher kein Grund dafür!
Vielleicht doch (ein Grund unter anderen). Nicht wenigen Gläubigen geht das permanente Gerede des Pfarrers am Alter auf den Wecker.
Um das Messopfer würdig und tätig mitzuvollziehen, bedarf es keiner hundertprozentigen Verständlichkeit.
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#18   Fragender   19:20:20 | Montag, 9. Juli 2007
der Trend hat viele Ursachen…
… und die meisten davon sind traurig…
… von der exzessiven Betonung des Individuums bis zur Geiz-ist-geil-Konsummgesellschaft fällt mir da jede Menge ein.
… aber der Umstand, daß die Messe in der Landessprache gehalten wird, ist sicher kein Grund dafür!
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#17   Libertas Ecclesiae   19:14:20 | Montag, 9. Juli 2007
@ Fragender
Dem denkenden Kirchenvolk wird es nach wie vor lieber sein, wenn der Priester in einer verständllichen Sprache zum Volk gewandt spricht, und nicht in Latein zum Hochaltar hin nuschelt.
Unsinn! Die Nachfrage nach „verständlichen“, zum Volk gewandten Messen sinkt kontinuierlich, von Jahr zu Jahr. Der Novus Ordo Missae ist seinem eigenen Anspruch seinen selbst gesteckten Zielen und seinen Erwartungen nicht gerecht geworden
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#16   Sulpicius   19:13:42 | Montag, 9. Juli 2007
@Fragender
Was hat dieses Zitat mit dem Meßopfer zu tun???
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#15   Fragender   19:11:04 | Montag, 9. Juli 2007
wo 2 oder 3…
… in meinem Namen zusammen sind …
(sorry- aber so steht es geschrieben…)
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#14   Sulpicius   19:07:33 | Montag, 9. Juli 2007
@Fragender
daß 99% davon ohne Gemeinde (also in einem Akt klerikaler Selbstbefriedigung) gefeiert werden
Allein diese Aussage sagt sehr viel über Ihren „Glauben“ aus…
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#13   Fragender   18:59:37 | Montag, 9. Juli 2007
Und jetzt????
Dem denkenden Kirchenvolk wird es nach wie vor lieber sein, wenn der Priester in einer verständllichen Sprache zum Volk gewandt spricht, und nicht in Latein zum Hochaltar hin nuschelt.
Die Traditionalisten wurden wilde Zahlen hervorzaubern, wie viele lateinische Messen ab 14.Sept. tagtäglich gehalten werden, und dabei tunlichst verschweigen, daß 99% davon ohne Gemeinde (also in einem Akt klerikaler Selbstbefriedigung) gefeiert werden und das verbleibende Prozent genau jene Freak-Messen diverser mehr oder weniger herätischer Bruderschaften sind, die ohnehin immer stattgefunden haben…
… eiugentlich toll, nicht?
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#12   Sulpicius   18:32:06 | Montag, 9. Juli 2007
Der Kommentar…
… ist sehr gut!
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#11   Freinsberg   18:24:42 | Montag, 9. Juli 2007
@ Romulus
Aha, das Lobbying beginnt schon: Man versucht, konservative oder sich konservativ gebende Bewegungen für die a.o. Form des Ritus zu vereinnahmen.
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#10   VirFortis   18:23:06 | Montag, 9. Juli 2007
der Neokonservative
Neokonservatib bedeutet für mich abgrundtiefe Scheinheiligkeit, Widerlichkeit uund große Täuschung.
der Neokonservative: Privatdefinition:
Der Neokonservative verinnerlicht sog. „christliche Werte“ als Grundpfeiler der angestammten Kultur ist aber nicht religiös im eigentümlichen Sinne sondern erachtet Religion als eine ngesellschaftsstützenden bildenden Faktor für menschliches zusammenleben.
Die Geährlichkeit liegt in der eigentlichen areligiösität und der Ansicht dass metaphysosche Inhalte des „Glaubenskonstruktes“ nicht notwendig sind…
Es sind die Traditionskirchengeher(Tradition nicht im sinne von hier… :-)
Neokonservativismus ist pfui !
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#9   Romulus   18:19:08 | Montag, 9. Juli 2007
Guter Artikel – Opus Dei
Ich denke mal, auch das Opus Dei wird eine innere Kurskorrektur Richtung Tradition vollziehen, wenn nur der innere Abstand zu ihrem Lieblingspapst JP II. noch etwas größer geworden ist. Ihre Gefühle Benedikt XVI. gegenüber sind doch deutlich kühler. Wie gesagt, da wird sich auch noch einiges ändern.
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#8   Libertas Ecclesiae   18:13:46 | Montag, 9. Juli 2007
Nichts mitbekommen???
So so, die meisten Gläubigen werden also gar nichts von der vom Papst geforderten allgemeinen Freigabe der alten Messe mitbekommen, alles soll offenbar so weiterlaufen wie bisher. Dabei sind es doch gerade die Gläubigen selbst, von denen die Initiativen für solche Messen ausgehen sollen.
Aus all diesen Reaktionen erkennt man, wie schwer man sich noch immer mit der Akzeptanz der alten Messe tut. Normalität wäre erst dann gegeben, wenn man sich für das Bemühungen um die alte Messe nicht mehr rechtfertigen und gegen pauschale Verdächtigungen verteidigen müsste. Aber war nicht geade das die Intention des Hl. Vaters?
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#7   Freinsberg   18:04:12 | Montag, 9. Juli 2007
@ Sentinel
Ja, Sigel können Vieles bedeuten. SC ist die offizielle (z. B. im „Lexikon für Theologie und Kirche“ [LThK] gebrauchte) Abkürzung für die Liturgiekonstitution, weil sie mit den Worten „Sacrosanctum Concilium“ beginnt. Alle Dekrete des II. Vaticanums werden auf ähnliche Weise abgekürzt (siehe LThK).
Solche Sigel sind ja uralt. So steht auf jedem römischen Kanaldeckel SPQR, was Obelix (in der italienischen Fassung)
mit „sono pazzi questi Romani – die spinnen, die Römer“ wiedergibt. Er meint natürlich die Römer des Altertums! ;-)
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#6   laetare †   18:02:28 | Montag, 9. Juli 2007
@ Senil?
Sacrosanctum Concilium
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#5   Sentinel   17:56:42 | Montag, 9. Juli 2007
@Freinsberg – SC ???
Alles Wichtige (mit Berufung auf die betreffenden Stellen von SC) steht in der Apostolischen Konstitution „Missale Romanum“ Pauls VI. von 1969.
Was hat die Scientology Church damit zu tun?
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#4   Freinsberg   17:54:07 | Montag, 9. Juli 2007
Wende?
Es geht doch nicht um eine Wende, sondern nur darum, dass der Zugang zum alten Ritus erleichtert wird. Gemeint ist sicher nicht, dass konservative Pressure groups nun überall den alten Ritus einführen. Er ist die außerordentliche Form. Und wenn er nicht erneuerungsbedürftig gewesen wäre, hätte Paul VI. nicht den Auftrag zur Reformarbeit erteilt. Alles Wichtige (mit Berufung auf die betreffenden Stellen von SC) steht in der Apostolischen Konstitution „Missale Romanum“ Pauls VI. von 1969.
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#3   laetare †   17:49:30 | Montag, 9. Juli 2007
Und jetzt fühlen wir uns erst im Recht!
Ja, jetzt dürfen wir auf alle Losprügeln! Und wenn die was dagegen sagen, dann halten wir ihnen vor, dass unser guter Vater Benedikt XVI. doch keine ideologische Präferenz für eine der beiden Messformen zulassen würde. Dass damit auch unsere ideologische Präferenz gemeint gewesen sein könnte, kommt uns doch nicht im Sinn. Wir sind im Recht, wir waren schon immer im Recht und wir werden immer im Recht sein. Schließlich hat der Heilige Geist höchstpersönlich unserem Urvater Abraham im Jahr 1570 vor Christus auf dem Wege der Verbalinspiration das ewig gültige Messformular diktiert (es gibt sogar Grund zur Annahme, dass Moses am Berg Sinai neben den 10 Geboten auch noch ein Messformular für die tridentinische Messe bekommen hat und die VII-Sekte diese Erwähnung aus den biblischen Texten streichen lies) und so wird es seit immer schon gefeiert! Jetzt erst recht! Juhu!
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#2   consolamini   17:42:21 | Montag, 9. Juli 2007
Leider muß man zugeben…
…daß an diesen Aussagen so manches wahre dran ist. Es ist ja wirklich so, daß seltsamerweise sogar an sich gute Oberhirten und Priester dann doch die letzte Konsequenz nicht einhalten und das wirklich Gute in guter Meinung bekämpfen. Man kann nur hoffen, daß durch das Motu Proprio und durch viel Überzeugungsarbeit – v.a. aber durch das beharrliche Gebet für diese Hirten und für uns selber sich die Lage wieder zugunsten der wahren (= vollen) katholischen Tradition festigt. Mit Gottes Hilfe!!!
Es wäre schade, wenn gerade in Regensburg, in der einmal ein Mann wie Graber Hirte Christi war, die gute Erneuerung nicht fruchten könnte – zumal in Regensburg noch viele urwüchsig katholische Kräfte und Gemeinden da wären, die bereitwillig die (positive!) „Wende“ mittragen würde…
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#1   Sentinel   17:40:33 | Montag, 9. Juli 2007
Super Text, wenn auch schlechte Quelle
Dafür erwartet Bischof Gerhard Ludwig Müller – ein scharfer Gegner der Alten Messe – als Antwort auf die großzügige Geste des Heiligen Vaters von der Piusbruderschaft Recht und Ordnung.
Diese Forderung ist vollkommen korrekt.
Sie soll „uneingeschränkt den Primat des Papstes anerkennt und sich in Rom um die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche“ bemühen.
Diese Forderung ist auch vollkommen korrekt.
Aber hier stellt sich wieder die Frage, nachdem als Quelle die FSSPX selbst angegeben ist, inwieweit man diesen Aussagen hier trauen darf?
Darf man ihr trauen?
Oder ist es nur mal wieder ein Versuch, die eigene Häresie zu verbergen?
Die Forderungen sind korrekt und auch richtig wieder gegeben. Nun liegt es nur noch an der FSSPX, daß sie sich auch daran hält – und schon haben wir einen Burgfrieden – und jeder kennt die Haltbarkeit von solchen!
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