Die Glaubenskongregation beschäftigt sich in einem heute mittag veröffentlichen Dokument mit Fragen zum Wesen der Kirche. Sie nimmt zu viel diskutierten Problemen Stellung, ohne darauf Antworten zu geben.
(kreuz.net, Vatikan) Der Text des Dokuments ist in einem Frage-Antwort Stil aufgebaut. Die erste Frage
beschäftigt sich damit, ob das Zweite Vatikanische Pastoralkonzil die Lehre über das Wesen der Kirche
verändert habe. Antwort:
„Das Zweite Vatikanische Konzil wollte diese Lehre nicht verändern und hat
sie auch nicht verändert. Es wollte sie vielmehr entfalten, vertiefen und ausführlicher darlegen.“
Das hätten auch die beiden Päpste Johannes XXIII. und Paul VI. († 1978) bekräftigt.
So erklärte Paul
VI.:
„Der beste Kommentar zu dieser Promulgation ist wohl der folgende: An der überlieferten Lehre hat
sich nichts verändert. Was Christus gewollt hat, das wollen auch wir. Was war, das ist geblieben. Was
die Kirche durch die Jahrhunderte gelehrt hat, das lehren auch wir. Nur ist nun das, was früher bloß
in der Praxis des Lebens enthalten war, auch offen als Lehre zum Ausdruck gebracht. Nun ist das, was bis
jetzt Gegenstand des Nachdenkens, der Diskussion und zum Teil auch der Auseinandersetzungen war, in einer
sicher formulierten Lehre dargelegt“.
Das Wort „subsistiert“
In einem zweiten Punkt fragt die Glaubenskongregation,
wie die Aussage, die Kirche Christi subsistiere in der Katholischen Kirche, verstanden werden müsse:
Christus habe hier auf Erden eine einzige Kirche verfaßt und sie als „sichtbare Versammlung und geistliche
Gemeinschaft“ gestiftet – die „seit ihrem Anfang und durch die Geschichte immer da ist und immer da sein
wird und in der allein alle von Christus eingesetzten Elemente jetzt und in Zukunft erhalten bleiben“.
In der Nummer 8 der Dogmatischen Konstitution Lumen gentium bedeute der Ausdruck Subsistenz „jene immerwährende
historische Kontinuität und Fortdauer aller von Christus in der Katholischen Kirche eingesetzten Elemente,
in der die Kirche Christi konkret in dieser Welt anzutreffen“ sei.
Nach katholischer Lehre könne man
sagen, daß in den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die noch nicht in voller Gemeinschaft mit der
Katholischen Kirche stehen, kraft der in ihnen vorhandenen Elemente der Heiligung und der Wahrheit die
Kirche Christi gegenwärtig und wirksam sei.
Das Wort „subsistiert“ werde hingegen allein der Katholischen
Kirche zugeschrieben, da es sich auf das Merkmal der Einheit beziehe.
Die dritte Frage beschäftigt sich
damit, warum das Konzilsdokument das Wort „subsistiert in“ verwendet und nicht das Wort „ist“ – lateinisch:
est – gebraucht:
„Die Verwendung dieses Ausdrucks, der die vollständige Identität der Kirche Christi
mit der Katholischen Kirche besagt, verändert die Lehre über die Kirche nicht. Er ist in der Wahrheit
begründet und bringt klarer zum Ausdruck, daß außerhalb ihres Gefüges „vielfältige Elemente der Heiligung
und der Wahrheit“ zu finden sind.“
Diese getrennten Kirchen und Gemeinschaften seien im Heilsgeheimnis
nicht ohne Bedeutung und Gewicht.
Kirchen und kirchliche Gemeinschaften
Die vierte Frage beschäftigt
sich mit den Ostkirchen. Ihnen wird vom Zweiten Vatikanum das Kirche-Sein zugesprochen, obwohl sie nicht
in voller Einheit mit der Katholischen Kirche stehen.
Sie würden „Teil- oder Ortskirchen“ genannt. Da
ihnen jedoch die Einheit mit dem Papst fehle, leide ihr Teilkirche-Sein unter einem Mangel.
Der Grund
für die Zuschreibung des Kirche-Seins liege in ihrer Wahrung der apostolischen Sukzession, des Priestertums
und der Eucharistie.
Da die aus der Reformation des 16. Jahrhunderts hervorgegangenen Gemeinschaften
diese Merkmale nicht bewahrt hätten, fehle ihnen ein wesentliches Element des Kirche-Seins.
Das sei
der Grund, warum das Zweite Vatikanum diesen Begriff für die reformierten Gemeinschaften nicht verwendet.
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@ Freinsberg: Muß ich als Katholik…? Ja, Sie müsssen, wenn… Muß ich als Katholik… Betrachten
Sie das „muß“ doch einfach mal weniger unter dem Aspekt des Zwanges als unter dem Aspekt der Widerspruchsfreiheit
des eigenen Glaubens. Wenn man davon überzeugt ist, daß für eine gültige Wandlung das besondere Priestertum
erforderlich ist – & diese Auffassung ist nun mal die katholische –, dann ist es nur konsequent, wenn
man sagt, daß andere kirchliche Gemeinschaften, die über dieses besondere Priestertum nicht verfügen – &
es auch gar nicht für sich beanspruchen –, bei der Eucharistie nur so tun als ob. Z.T. behaupten diese
Gemeinschaften dies ja sogar selber, indem sie nur von einer geistigen Gegenwart Christi (wo ist er eigentlich
nicht geistig gegenwärtig?) sprechen. Insofern „muß“ ich als Katholik auch glauben, daß andere Gemeinschaften
bei der Eucharistie nur so tun als ob. Alles andere wäre inkonsequent. Ich kann nicht glauben, daß bei
den Protestanten, alleine wegen ihres anderen Verständnisses, etwas anderes gelte. Das wäre Relativismus &
gleichzeitig die Leugnung einer für alle geltende Wahrheit. Nun können Sie natürlich persönlich die
Notwendigkeit des besonderen Priestertums bestreiten. Dann frage ich mich aber, warum Sie einer Kirche
angehören, die dies für erforderlich hält. Kommunisten treten doch auch nicht der CSU bei. Sie sehen
also: Wer kath. sein will – hierzu wird niemand gezwungen –, der muß auch glauben, daß andere kirchl.
Gemeinschaften bei der Eucharistie nur so tun als ob, wenn er sich nicht selber widerspr. will
@ Freinsberg Muss ich als Katholik wirklich glauben, dass andere kirchliche Gemeinschaften bei der Eucharistie
nur so tun, als ob? Gehört das zum Glaubensgut? Wenn Sie glauben, dass ein protestantischer Laie, oder
sagen wir es mal präziser ein Angehöriger des allgemeinen Priestertums, der dem Protestantismus angehört,
ebenso die Konsekration vornehmen kann wie ein katholischer Priester (Vertreter des besonderen Priestertums),
so stellt sich die Frage, wozu es dann überhaupt noch ein besonderes Priestertum im Katholizismus braucht
und warum ich mich nicht morgen selber an den Altar stelle. Das halte ich sehr wohl für eine entscheidende
Frage. Wenn ich glaube, dass die Konsekrationsgewalt nur von einem gültig geweihten Priester ausgeübt
werden kann, dann folgt daraus, dass bei einem protestantischen Abendmahlsgottesdienst keine Konsekration
erfolgen kann. Dass die Protestanten hier etwas anderes glauben ist mir klar, aber nur deshalb muss ich
das als Katholik doch nicht auch tun.
Donnerwetter! Frechheit siegt. Das gemeine Huberstatement dominiert tatsächlich die bundesdeutschen Medien.
Das ist doch völlig absurd, die Antwort auf Frage 5 so „aufzuwerten“. Das kaputte Luthersystem sollte
mal die Frage beantworten, ob es bis 2017 überhaupt zum Ursprung der Kirche zurückfinden will oder „sola
fide“ die Selbstzerstörung anpeilen.
@ Benedikt Muss ich als Katholik wirklich glauben, dass andere kirchliche Gemeinschaften bei der Eucharistie
nur so tun, als ob? Gehört das zum Glaubensgut?
@ Freinsberg Nach katholischen Verständnis kann es nur bloß Brot und Wein sein, weil eben kein geweihter
Priester die Gaben konsekriert hat. Ob die Protestanten da etwas anderes glauben spielt gar keine Rolle.
jemand zitierte hier: „Glaubt ihr wirklich, die protestantischen Kirchen veranstalten seit 500 Jahren
bloß eine bessere Jause?“ Was die Eucharistie betrifft, ja. Ansonsten ist der Gottesdienst der Protestanten
sowas wie eine Andacht – aber keine Messe.
@Maledica: Also ich muss nun mal etwas dazwischensagen. Martin Luther hatte sehr wohl Missstaende im Gebrauch
der Kirche gefunden und diese auch richtigerweise angeprangert. Er hat bis zum Ende seines Lebens an der
Realpraesenz festgehalten und hat zudem noch die Kirche als solche geliebt. Was sich heute protestantisch
nennt, ist es doch gar nicht mehr. Das alles hat doch seinen eigenen Lauf genommen. Nach einem Festvortrag
habe ich mit einem sehr bekannten ev. Theologen gesprochen von der Uni Tuebingen und er musste mir schmerzhaft
erklaeren, dass die Protestanten in ihrem „Abendmahlsgeschehen“ leider nicht so den richtigen Weg gegangen
sind. Die prot. Gemeinschaften erkennen das doch, dass sie den falschen Weg gehen, aber Bekehrung kommt
nicht. Schade!
Wolfgang Huber „fix und fertig“ Wenn ich das richtig gelesen habe, hat Wolfgang Huber die Responsa ad
quaestiones der Congr. DF mit Begriffen des Strafrechts gewürdigt. Der „Marinerichter“ plädiert als
„Vertreter der Anlage“ auf „Vorsatz“. Strafantrag: Strang? Da muss man leider an Väterchen E.R. Huber
und seine Zeit denken… Die Ekklesiologie der Deutschen Christen war nicht nur 1517 antirömisch.
Falsch! „Nach katholischer Lehre könne man sagen, daß in den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften,
die noch nicht in voller Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche stehen, kraft der in ihnen vorhandenen
Elemente der Heiligung und der Wahrheit die Kirche Christi gegenwärtig und wirksam sei.“ Nein, das kann
man eben nicht sagen. Wo die Häresie ein bestimmtes Gebilde geschaffen hat, da ist nicht die Kirche und
da kann sie auch nicht „gegenwärtig und wirksam sein“. Und so trifft es auch auf das Gebilde zu, dem
Herr Ratzinger vorsteht.
Gültige Eucharistie Kann jemand erklären, was „gültige“ und „ungültige Eucharistie“ ist? Heißt das
im Klartext: Die Protestanten betrügen ihre eigenen Gemeindeglieder, indem sie behaupten, in ihren Abendmahlsfeiern
würden Leib und Blut Christi ausgeteilt; in Wirklichkeit gibt es dort nur Brot und Wein? (Von wegen:
Ein österreichischer Theologe sagte bei einer Diskussion: „Glaubt ihr wirklich, die protestantischen
Kirchen veranstalten seit 500 Jahren bloß eine bessere Jause?“)
Die Medien sind nunmal überfordert! Wer die lateinische Antwort zu q. 5 liest, der kapiert, dass nach
katholischer Lehre nur Kirche ist, was nach katholischer Lehre „Kirche“ ist. Das müsste doch jeder redliche
Protestant auch so sehen. Ökumene heißt, suchen in Christus eins zu sein, nicht „behaupten“ es zu sein.
ja, so ist es. Nun komme ich nicht umhin, dem zuzustimmen: „Die einzig wahre Ökumene ist der Konvertitenunterricht“.
Die einzig wahre Ökumene mit den protestantischen Gemeinschaften besteht in der Umkehr, in der conversio
ad Dominum, in der Einkehr in die einzige Kirche, die nur in der katholischen Kirche geschichtlich und
mystisch gegeben ist. Alles andere ist nur Gerede. Herr Huber hat es verstanden. Deshalb diese Reaktion.
Wahrheit und Unausweichlichkeit können schmerzen. Herr Huber nennt sich halt nur Bischof, ist jedoch
keiner. In keiner Hinsicht. Er ist nur Episkopos eines Rates, das heißt Aufsichtsratsvorsitzender.
Wahrheit Was ist Wahrheit? Die Frage hat auch schon Pontius Pilatus gestellt. Er wusste es nicht, aber
Sie… wissen es offenbar ganz gewiss, was denn Wahrheit zu sein habe, sein könnte, sein müsste? Ja,
Christus hat es ja selbst er gesagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. NIEMAND kommt zum Vater
außer durch mich! Und Christus selbst hat auch dem Petrus ALLE Schlüsselgewalt auf Erden gegeben. Das
ein herumhurender und saufender Judenfeind dies im 16. Jahrhundert nicht wahrhaben wollte und seine Sekte
mit seiner protestantischen Unerlöstheit gründete zeigt nur wie sehr er sich von der Wahrheit getrennt
hat und in seiner verblendung im Diesseits verhaftet war Wahrheit: quadratisch, praktisch, gut abgepackt
für den Konsum. Ist das die Wahrheit, die sie meinen? Quadratisch nicht ganz, aber praktisch und gut:
Der KKK Rechnen Sie nie mit der anderen Wahrheit, Es kann nur eine Wahrheit geben! Diese ist in der Kirche
ganz erfüllt Beides ist nur durch eine Membrane von einander entfernt, ähnlich wie das Heilige, das
bei der Sünde liegt. Die Sünde ist das Gegenteil von Heiligkeit. Doch der Fürst der Welt versucht natürlich
permanent diejenigen welche nach Heiligkeit streben von ihrem Weg abzubringen.
Maledica: Wahrheit, was ist das? Was ist Wahrheit? Die Frage hat auch schon Pontius Pilatus gestellt.
Er wusste es nicht, aber Sie… wissen es offenbar ganz gewiss, was denn Wahrheit zu sein habe, sein könnte,
sein müsste? Wahrheit: quadratisch, praktisch, gut abgepackt für den Konsum. Ist das die Wahrheit, die
sie meinen? Rechnen Sie nie mit der anderen Wahrheit, die frei macht und die die weltliche Wahrheit auf
den Kopf stellt, weil die weltliche Wahrheit nur die andere Seite der Lüge ist. Beides ist nur durch
eine Membrane von einander entfernt, ähnlich wie das Heilige, das bei der Sünde liegt.
Aus der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) von heute … NZZ, 10.07.07: Vatikan betont Einzigartigkeit der Katholischen
Kirche Andere Konfessionen als unvollkommen bezeichnet Der Vatikan hat den Protestanten das Recht abgesprochen,
ihre Glaubensgemeinschaft als Kirche zu bezeichnen. Dies ist der Kern eines am Dienstag veröffentlichten
Dokuments der Glaubenskongregation. Papst Benedikt XVI. hat den Anspruch des römisch-katholischen Glaubens
auf die einzig wahre Kirche Jesu Christi untermauert. Andere christliche Konfessionen seien unvollkommen,
erklärte das Kirchenoberhaupt am Dienstag.(…)
Die einzige Wahrheit Die einzig wahre Ökumene ist der Konvertitenunterricht Haben Sie Ihre Forderung
wirklich im Scherz gemeint…? Ich habe dies auch nicht unwirklich im Scherz gemeint! Wenn der Unterricht
nur mal nicht vor leeren Bänken stattfindet, weil sich möglicherweise nur ganz wenige Adepten finden,
die sich auch nicht zum Konvertitenunterricht prügeln lassen wollen. Nein, nicht prügeln! Wir sind keine
Protestanten, die Menschen KÖNNEN aus freiem Willen kommen und das Angebot wahrnehmen. Und wenn es nur
ein EINZIGER ist, so hat sich schon der Unterricht gelohnt. Denn im Himmelreich ist mehr Freude über
Einen, der Umkehrt, als über 99 Gerechte Ihre Vorstellungen gehen schon über die Grenze des Makabren
weit hinaus. Nein, besser, Wenige, die das Angebot, die ganze Wahrheit kennenzulernen wahrnehmen, als
ganz Viele, welche durch die Verwässerung des Glaubens der Diktatur des Relativismus’ anheimfallen! Haben
Sie Ihre Forderung wirklich im Scherz gemeint…?
Was aber ist der Status der neoprotestantischen A(lt)katholiken? Wie aber beurteilt der Hl. Stuhl den
Status jener sektiererischen Gruppierungen, die der Utrechter Union angehören? Können deren Weihen ernsthaft
als gültig betrachtet werden, zumal die sog. Frauenordination in Theorie und Praxis akzeptiert wird?
Die kath. Lehre vom Priestertum und vom hl. Meßopfer, um nur zwei Punkte herauszugreifen, findet sich
in dieser Bewegung nur sehr stark ausgedünnt wieder? Kann angesichts dessen noch ernsthaft von einer
intentio faciendi quod facit Ecclesia bei diesen Gruppierungen ausgegangen werden?
subsistit für das verharrende, standhaltende, bleibende „Sein“ kennt die deutsche Sprache übrigens die
Wendung „ist und bleibt“; so wäre „subsistit“ wohl treffend wiedergegeben, treffender jedenfalls als
mit „subsistiert“, die Verstärkung gegenüber dem bloßen „ist“ würde anschaulich wiedergegeben.
Heggi. Kennen Sie das Werk Congars? Sie können bestimmt französisch. Deshalb möchte ich Sie bitten
den zweiten Abschnitt des ersten Kapitels von Yves Congar’s: Le Concile de Vatican II zu lesen. Gerne
hätte ich eine Stellungnahme dazu aus Ihrer Sicht
„Lebendig und kräftig und schärfer“ Interessant, daß das Motto des evangelischen sogenannten „Kirchen-Tag“
eigentlich immer mehr von der katholischen Kirche verwirklicht wird.
Sekten Der Gedanke freilich, auch der römisch-katholischen Kirche könnten Elemente fehlen, die anderen
Kirchen wichtig sind – zum Beispiel der Respekt vor der Urteilsfähigkeit der Gemeinden, der gleiche Zugang
von Frauen zum geistlichen Amt oder die Einsicht in die Fehlbarkeit des kirchlichen Lehramts – , erhält
keinen Raum Allein dies ist einer der typischen Saetze der ev. Gemeinschaft, warum ich konvertiert bin!
Welche der zahllosen Sekten meinen Sie? Die lutherische protestantische Sekte ist nur eine von unzähligen
Abspaltungen von DER Kirche, da ja jede Gemeinde selbst Urteilt und sich ihren Glauben selbst bastelt!
Wann fordern denn die vielen protestantischen Sekten die volle Gleichberechtigung für den Mann!? Es ist
eine Unverschämtheit von Gott, daß Männer keine Kinder bekommen können!? Also ich finde die Protestanten
sollten darüber abstimmen, daß dies endlich möglich ist! Haben die Protestanten in Ihrer Bibelübersetzung
auch schon die Apostel zu 50% paritätisch mit Frauen besetzt, so wie es Christus- wahrer Gott und wahrer
Mensch- ja selbst getan hat!? Die Wahrheit ist nun mal nicht immer angenehm, doch durch Vorlügen falscher
Tatsachen versucht man die zu verschleiern. Herr Huber ist und bleibt nun mal Laie, da kann er noch so
oft lügen, daß er Bischof sei. Er hat keine Weihe und steht nicht in apostolischer Sukzession. Dies
will er nicht wahrhaben. Na, dann soll er weiter dem Judenhasser Luther folgen und sich sein Weltbild
zusammenlügen
Maledica Die einzig wahre Ökumene ist der Konvertitenunterricht Wenn der Unterricht nur mal nicht vor
leeren Bänken stattfindet, weil sich möglicherweise nur ganz wenige Adepten finden, die sich auch nicht
zum Konvertitenunterricht prügeln lassen wollen. Ihre Vorstellungen gehen schon über die Grenze des
Makabren weit hinaus. Haben Sie Ihre Forderung wirklich im Scherz gemeint…?
Subsistit in Tatsächlich gibt es hier nicht viel mehr Klarheit. Und im Verhältnis gegenüber den häretischen
Gemeinschaften der Reformation auch nicht. Die deutsche Übersetzung mit „subsistieren“ drückt sich um
das eigentliche Problem herum, zumal man in keinem Lateinlexikon „subsistere in“ mit „verwirklichen in“
übersetzt findet. Ins Latenische übersetzt heißt „verwirklichen“ z.B. „adducere“. Wenn man (wie im
jetzigen Dokument) „subsistit in“ mit „subsistiert“ übersetzt, ist das wie mit der Katze und dem heißen
Brei! Großes Geschrei könnte es dagegen möglichwerweise bei der Orthodoxie geben. Denn da gibt es m.E.
tatsächlich eine Klarstellung zur Antwort auf Frage durch den Satz: „…verdienen sie den Titel „Teil-
oder Ortskirchen“ (14) und werden Schwesterkirchen der katholischen Teilkirchen genannt (15).“ Damit ist
Konstantinopel im Verhältnis zur Universalkirche nur noch „Tochter“. Und erst recht trifft das dann für
Moskau zu. Denn für Konstantinopel war Moskau nie Schwester, sondern immer „Tochter“ „Verwirklichen“
heißt auf lateinisch „ad effectum perducere“ oder „adducere“, während die korrekte Übersetzung von
„subsistere“ im Deutschen eher „stehen bleiben“, „stillstehen“, „standhalten“, „verharren“, bedeutet.
Ursprünglich gebrauchte man das Wort in der lateinischen Klassik für ein Heer, das bei einem gegnerischen
Angriff keinen Zentimeter zurückwich. Im Mittelalter entsprach es zunehmend „esse“ (zu deutsch: „sein“)
Kontinität des 2. Vatikanischen Konzils betont Das jüngste Dokument betont die Kontiuität des Zweiten
Vatikanischen Konzils. Es ist gut, dass das jüngste Dokument veröffentlicht worden ist, in dem bewusst
auf das Zweite Vatikanische KonzilBezug genommen wird. Worauf könnte sich die Kirchenleitung in Rom auch
anders berufen, um nicht eine endlose Streiterei der Gruppen und Gesinnungen anzufachen? Mit dem Ersten
Vatikanischen Konzil ist nicht so viel Staat zu machen. Das Zweite Vatikanische Konzil war notwendig,
um die kirchlichen Weichen ins 21. Jahrhundert zu stellen. Es ist Papst Johannes XXIII. zu danken, dass
er den Mut hatte, das Konzil einzuberufen, um frische Luft in den damals hermetisch abgeschlossenen Kirchenraum
dringen zu lassen. Die hat allen Beteiligten gut getan. Alles andere sind Wunschbilder, Phantome, die
sich bei Tageslicht betrachtet, häufig als ehrgeizige Egoismen darstellen und in der Regel nicht mit
der Lehre der Kirche übereinstimmen.
Wie immer Der Gedanke freilich, auch der römisch-katholischen Kirche könnten Elemente fehlen, die anderen
Kirchen wichtig sind – zum Beispiel der Respekt vor der Urteilsfähigkeit der Gemeinden, der gleiche Zugang
von Frauen zum geistlichen Amt oder die Einsicht in die Fehlbarkeit des kirchlichen Lehramts – , erhält
keinen Raum Allein dies ist einer der typischen Saetze der ev. Gemeinschaft, warum ich konvertiert bin!
kein Bezug zur vorkonziliaren Lehre Erstaunlich ist bei diesem Dokument, dass auf die vorkonziliaren Ekklesiologien
überhaupt kein Bezug genommen wird. Zwar wird unter Berufung auf die Konzilspäpste behauptet, es habe
keinen Bruch gegeben, hermeneutisch ist das aber nicht befriedigend. Yves Congar, der wohl führende konziliare
Ekklesiologe räumt ein, dass es eine Verlagerung der Schwerpunkte am Konzil gegeben habe, ohne das dies
als Bruch verstanden würde (Le Concile de Vatican II 7ff). Diese These ist kaum vertretbar.
protestantische Sekten @Luther Harmlos? Das sieht der oberste Laie der Luthersekte in Deutschland aber
anders: Die Hoffnung auf einen Wandel der ökumenischen Situation ist mit dem heute veröffentlichten
Dokument zwar erneut in die Ferne gerückt… Und das ist gut so! Die einzig wahre Ökumene ist der Konvertitenunterricht www.ekd.de/…on_kirchenlehre.html
Kaleb oder das Haar in der Suppe Wer will nach 40 Jahren Wüstenwanderung überhaupt in das Gelobte Land
einziehen? Sind die modernistischen Riesen tatsächlich so groß, dass sie uns am Einzug hindern können?
Oder stehen wir uns selber im Weg und haben Angst über den eigenen Schatten zu springen, der vielleicht
die einzige reale Bedrohung darstellt? Um die Situation jenen begreiflich zu machen, die weniger bibelfest
sind: Ich befürchte, dass es auch bei Robin Hood Leute gab, die so sehr Freude am Bogenschießen hatten,
dass sie in ihren Wäldern blieben, als König Löwenherz schon längst zurück war. Statt den König
zu stärken und jenem Land zur Verfügung zu stehen, für das sie in seiner Abwesenheit gekämpft hatten,
suchten Sie immer neuen Händel, denn der Streit an sich war ihnen zum Sinn des Daseins geworden. Möge
Gott geben, dass Robin Hood sich in die Gefolgschaft des legitimen Herrschers einfügt.
Harmlos Das ist ja ein ganz harmloses Schreiben und damit verabschiedet sich die Kirche in die ersehnte
„Sommerpause“ oder besser „Saure-Gurken-Zeit“! Kann sie sich auch goennen!