Kardinal Lehmann hat Altgläubige mit einer verwirrenden Anschuldigung überrascht. Deswegen wandten sich die Betreffenden jetzt an die zuständige vatikanische Kommission.
(kreuz.net, Mainz) Der Mainzer Initiativkreis Thomas Morus hat eine Anfrage an die Päpstliche Kommission
‘Ecclesia Dei’ gerichtet. Das berichteten das Mitteilungsblatt ‘IK-Nachrichten’ in seiner Juli-Ausgabe.
Die Anfrage wurde noch vor der Veröffentlichung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ zur Freigabe
der Alten Messe gestellt. Sie betrifft eine Aussage des Bischofs von Mainz, Karl Kardinal Lehmann.
Der
Hintergrund: Im November 2006 baten etwa 250 Gläubige den Kardinal, ihnen eine Alte Messe im Bistum Mainz
zu gewähren.
Nachdem die Gruppe zweimal um eine Antwort gebeten hatte, kritisierte Kardinal Lehmann
schließlich die eingereichte Unterschriftenliste mit dem Argument, dort Namen „sehr alter Menschen“ gelesen
zu haben.
Aus diesem Grund wandte sich der Mainzer Initiativkreis mit folgenden Fragen an die Kommission
‘Ecclesia Dei’:
„Eminenz erwähnt, daß auf früheren Listen oftmals ‘sehr alte Menschen’ unterschrieben
haben. Wir wissen nicht, wie alt man sein muß, um nach Auffassung Seiner Eminenz ‘sehr alt’ zu sein.
Unsere Frage:
a) Gibt es im Kirchenrecht eine Altersgrenze, nach der möglicherweise alte Menschen kein
Recht mehr haben, sich eine Bitte des Papstes zur Gewährung eines Indultes gemäß dem Motu proprio ‘Ecclesia
Dei’ zu eigen zu machen?
b) Inwiefern ist die Legitimität unserer Unterschriftenaktion von der Tatsache
gefährdet, daß ‘sehr alte Menschen’ unterschrieben haben?“
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22 Lesermeinungen
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Der richtige Schritt Die Zulassung der Alten Messe ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Als
nächstes müssen alle Irrtümer von Vatikan II zurück genommen werden.
Kalle und die Wahrheet Also, wenn icke Kalle richtich vastanden habe, sieht so’ne olle Messe aus : Priester :
hat wahrscheenlich den Ritus noch bei Pius V. höchstpersönlich jelernt Orjanist : ooch nich ville besser,
die Trefferquote uff die Tasten : eene getroffen, zwee daneben Jemeende : – 75 alt und mehr – Lesebrille (
wenn aufjrund von Alzheimer nich zu hause vajessen) mindestens 4 Dpt. – Hörjerät : zu hause jelassen,
piept eh nur ständich – Haare : wenn och vorhanden, gritzegrau, eher noch hella Jeht man nun mal tatsächlich
in die Alte Messe (icke gehe immer in Berlin in die Graun-Str. zum Institut Philipp Neri), sieht det so
aus : Priester : Mitte vierzich, immer jut jekleidet in Soutane mit einjebautem Handy (die These Traditionalist =
Technikfeind – da lach ick mir schief) Orjanist : Mitte dreißich, mit allen kirchenmusikalischen Hochschulexamina –
einschließlich Konzertexamen – ausjestattet, dazu ooch noch een Pianistenexamen (allerdings zujejebenermaßen
mit nicht altersgerechtem Haarwuchs) Jemeende : – ville superjut gebaute, schicke junge Damen (mir ausjenommen),
ville von ihnen jerade im Studium – ebensoville junge jutaussehende Herren, die ooch wat uff dem Kasten
haben – Familien mit Kindern, Kindern, Kindern – und ooch Damen und Herren der älteren Jeneration, die
werden von uns jüngeren hochjeachtet, weil sie sich für den alten Ritus entschieden haben, denn die
kennen ja schließlich beede Formen …
#19 Rainer Tobak 09:58:15 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Öffentliche Gebetsvigil für Kardinal Lehmann Man könnte doch öffentliche Gebete für die „Bekehrung
seiner Eminenz, Kard. Lehmann zum katholischen Glauben“ veranstalten!
@Gebet für die ewige Rettung des DBK-Vorsitzenden Dr. Lehmann Wenn Dr. Lehmann tatsächlich DBK-statutenwidrig
DBK-Vorsitzender wäre, wäre das natürlich eine weitere Dreistigkeit. Dr. Lehmann hätte zumindest die
DBK-Statuten ändern müssen. Möge man als rechtgläubiger Katholik vor allem aber um das ewige Seelenheil
des DBK-Vorsitzenden beten, daß er sich zum heiligen katholischen Glauben bekehre, von dem er spätestens
während seines Modernismusstudiums, unter anderem als Student beim Irrlehrer Prof. Dr. Karl Rahner, abgefallen
ist.
Herr Lehmann ist zu „alt“ der Deutschen Bischofskonferenz vorzustehen Hat sich eigentlich schon mal Jemand
gefragt, warum Karl Lehmann schon in der vierten Amtsperiode Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
ist!? Nein – noch nicht?…dann mal drüber nachdenken – laut Dekret ist es gar nicht erlaubt (nur drei
Amtsperioden!) – aber in der Kirche der „Abgefallenen“ schon. Auch hier müßte der hl. Vater einschreiten –
aber er schweigt offenbar auch wie viele der Kirchenfunktionäre. Es ist Reinigungszeit – GOTT LOB ! Betet
für diese Priester damit sie nicht für immer verdammt sind – Orate Fratres!
LOL… Das haben die doch nicht ernsthaft so nach Rom geschickt. Und in zwei Monaten regen sie sich auf,
weil keine Antwort kommt. So kann man sich auch selbst in die Parade fahren.
Mt. 3, 1-12, und Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den
Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.
#5 landorganist 15:33:18 | Dienstag, 10. Juli 2007
Ja, jaaa, wie immer bei Hetznet: Was behaupten und nichts belegen. Ich hätte gern den originalen Wortlaut
des Schreibens, das Kard. Lehmann angeblich verfasst hat. Im Weglassen, Manipulieren und Verdrehen von
Wahrheiten sind unsere lieben Fundamentaltradis ja besonders geübt und fleißig. Besonders, wenn Sie
damit einem ihrer bevorzugten Feindbilder, heute mal wieder Em. Lehmann, meinen ans Bein pinkeln zu können.
Da der heilige Vater in seiner Weisheit Euch nun mit einem Handstreich die Butter vom Brot, nämlich die
alte Messe als Feigenblatt eurer reaktionären Forderungen, weggenommen hat, werden wir hier künftig
wahrscheinlich nur noch von Denunziationen, etc. lesen. Pfarrer X hat hier die alte Messe verhindert,
Bischof Y ist dort der Forderung nach der alten Messe nicht nachgekommen, usw. usw. Hetznet hat sein Hauptthema
verloren, zu dumm aber auch…
Eine ausgezeichnete Anfrage! Denn gleichzeitig wird von den Modernisten das Argument vorgebracht, nur
die mit dem alten Ritus großgewordenen (und somit alten) Gläubigen hätten überhaupt „ein Recht“, um
die alte Meßliturgie zu bitten – und die übrigen Gläubigen hätten dieses Recht nicht. Jetzt beklagt
der DBK-Vorsitzende, daß auch die ältere Generation unterschreibt. Allerdings ist ein, durch seine Publikationen
nachgewiesenermaßen, modernistischer Professor und Cardinal-Bischof automatisch aus der Kirchengemeinschaft
ausgeschlossen.
Schon mehr als konstruiert Eine Unterschriftenliste kann einiges bewirken, muss es aber nicht immer. Sie
ist ein legitimes Mittel, um einem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Wenn anders darüber entschieden wird,
sind die Unterschriftensammler auf der Verliererseite. Das ist im alltäglichen Leben so, warum sollte
es in der Kirche anders sein. Sollte sich der Mainzer Kardinal wirklich die Blöße gegeben haben, in
dem er auf die Unterschriften „sehr alter Menschen“ hingewiesen hat, um seine Ablehnung zu rechtfertigen?
Das Argument ist ziemlich schwachbrüstig. Wenn es berechtigte Vorwürfe gibt, sollen die geäußert werden
dürfen, die „sehr alten Menschen mit ihren Unterschriften“ anzuführen, halte ich für untauglich und
wirkt wie eine konstruierte Aktion.