Protestantismus
Ökumenisch fatal oder fataler Ökumenismus?
Protestantische Funktionsträger sind über das neue Dokument der Glaubenskongregation – und offensichtlich über ihre eigene defektive Ekklesiologie – empört. Die katholischen Bischöfe drehen und wenden sich. Stellungnahmen.
Kardinal Crescenzio Sepe (64) von Neapel bei einem ökumenischen Treffen im Januar 2007
Kardinal Crescenzio Sepe (64) von Neapel bei einem ökumenischen Treffen im Januar 2007
© Flickr-Benützer „Finizio“, Lizenz: Creative Commons
Karl Kardinal Lehmann von Mainz, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz

„Die Katholische Kirche konnte ihren Anspruch auf eine substantielle Identität nicht preisgeben, hat aber ihren Absolutheitsanspruch im Sinne einer puren Identifikation reduziert. Wenn sie an dieser substantiellen Identität mit der Kirche Jesu Christi festhält, vertritt sie dennoch kein exklusives, absolutes Identitätsmodell. Dadurch wird die bleibende Identifikation weiträumiger und erhält auch eine innere Offenheit und Unabgeschlossenheit. Die Gleichsetzung Kirche = katholische Kirche wird eingeschränkt.“

„Die erneute katholische Stellungnahme der Glaubenskongregation mag besonders in ihrer Knappheit und Dichte hart erscheinen, aber sie läßt grundlegend Raum, die anderen Kirchen nicht nur moralisch, sondern theologisch als Kirchen zu achten.“

Bischof Ludwig Müller von Regensburg

„Wir wollen nicht die evangelischen Christen ärgern oder brüskieren. Das ist ja nicht unsere Absicht, und die kann uns auch nicht unterstellt werden. Aber es kann ja nicht umgekehrt von uns verlangt werden, daß wir dann mit unserem Kirchenverständnis hinter dem Berg halten.

Die Schwierigkeiten bestehen seit 500 Jahren, aber die Art, damit umzugehen, hat sich geändert. Wir leben ja nicht mehr im Zeitalter der Kontroverstheologie, in der wir uns das gegenseitig vorhalten, und sagen, ihr anderen seid nur Irrlehrer und Häretiker.“

Frau Margot Käßmann, evangelische Landesbischöfin von Hannover

„Ein solches Dokument zur jetzigen Zeit ist ökumenisch fatal. Wir sind sehr wohl Kirche nach unserem Verständnis.“

Bischof Kurt Koch, Vorsitzender der Schweizerischen Bischofskonferenz

„Die reformatorischen Gemeinschaften verstehen sich als Teil der einen Kirche in jeweils unterschiedlicher Gestalt. Davon unterscheidet sich das Selbstverständnis der Katholischen Kirche grundlegend, insofern sie nämlich beansprucht, daß sie nicht bloß ein Teil der einen Kirche ist, sondern daß in ihr die eine Kirche Jesu Christi konkret verwirklicht ist.

Damit aber ist offenkundig, daß weder die reformatorischen Kirchengemeinschaften das Selbstverständnis der Katholischen Kirche voll anerkennen können noch die Katholische Kirche dasjenige der reformatorischen Kirchengemeinschaften.“

Bischof Wolfgang Huber, Vorsitzender der evangelischen Gemeinschaft Deutschland

„»Der katholische Ökumenismus mag auf den ersten Blick paradox erscheinen.« So heißt es in dem amtlichen Kommentar zu den ‘Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche’, die heute von der römischen Kongregation für die Glaubenslehre veröffentlicht worden sind. Paradox ist der römisch-katholische Ökumenismus nicht nur auf den ersten Blick. Er ist es auf Dauer. Daran ändert leider auch das neue Dokument nichts. Es will zwar anerkennen, daß es auch außerhalb der römischen Kirche »echte kirchliche Wirklichkeiten« gibt. Aber insbesondere den Kirchen der Reformation verweigert es zugleich die Anerkennung als »Kirchen im eigentlichen Sinn«.“

Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien

„Heißt das »Schluß der Debatte«? Sicher nicht. Denn alle diese Fragen, so wichtig sie sind, haben nur dann einen Sinn, wenn sie in die größere und um vieles drängendere Frage münden: Wie können wir alle, die wir den Namen Christi tragen und Christen genannt werden, Seinem Auftrag gerecht werden, allen Völkern, allen Menschen Zeugnis von Ihm zu geben.“
      
202 Lesermeinungen
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#206   Defensor Fidei   11:48:24 | Freitag, 13. Juli 2007
@ gilbert Sockenpuppe
Soll das heißen, daß Sie mich durch Ihre Antwort bestätigen würden?
Gilberts antwort: S C H W E I G E N. Tja, qui tacet, consentiere videtur. ^-^
Sind Sie eigentlich mit Czibo verwandt? Der bockt auch immer so rum.
Gilberts antwort: :-[ Dass Sie eine Dumpfbacke dieses Kalibers sind, enttäuscht nicht.
Zumindest inhaltlich liegt auch hier wieder ein Schweigen vor. Der Form nach spricht die Reaktion dagegen eine ganz eigene Sprache. Meine Schlußfolgerung: B I N G O…Czibo ist gilbert und beide sind…*piep*…die drei Buchstaben hat Czibo ja löschen lassen. Seis drum.
Czibo / gilbert, Sie sind eine Sockenpuppe und das ist doch selbst unter Ihrem Niveau, oder? Hatten Sie das wirklich nötig? :-$
Noch ein kleiner Tip fürs nächste Mal: „G’tt „ schreibt hier neben Czibo nur einer und zwar GerdEric, dessen Ehrlichkeit hier nicht angezweifelt werden soll.
Also: In Zukunft einfach ehrlich sein und sagen, daß Sie einen neuen Namen benutzen. Dann gibt es hier auch nicht so einen Aufstand. Und wenn Sie dann in Zukunft auch mal bereit sind, sich inhaltlich zu verteidigen, dann werde ich bestimmt noch friedlicher O:)
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#205   Aleph †   00:50:12 | Freitag, 13. Juli 2007
Denfensor Fidei
Dass Sie eine Dumpfbacke dieses Kalibers sind, enttäuscht nicht. Mögen sie leicht dran zu tagen haben. Per omnia saecula saeculorum…
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#204   Pünktchen   22:08:33 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Der Nickname „Horst Schlämmer“
ist hier auf kreuz.net schon vergeben www.kreuz.net/reader.1750.html an einen Leser, den ich sehr schätze!
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#203   Defensor Fidei   22:01:37 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Pünktchen
Knallhart nachjefracht :-D :-D :-] :-) :)3
Bringen Sie Czibo nicht noch auf dumme Ideen. Sonst tritt er hier tatsächlich noch als „Horst“ (mit harden „D“ am Ende) auf. Sein Motto jedoch: „Knallhart nixjesacht“.
Bleibt zu hoffen, daß auch der Main-Schlemmer eine Bildschirmpause einlegt.
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#199   virOblationis   20:45:02 | Donnerstag, 12. Juli 2007
punctum
Pünktchens Findigkeit ist erstaunlich.
Aber der Name spricht ja insofern für sich, da punctum sowohl Pünktchen, Punkt als auch Stich bedeutet.
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#197   methusalix †   19:24:45 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Schade für Sie.
Defensor Fidei: @ methusalix
Ich kenne kein Beisp., wo das gutgegangen ist.
Ich kenne einige Paare, die schon sehr lange verheiratet sind und mit ihren verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen überhaupt keine Probleme haben.
Allerdings kann ich gut verstehen, dass Sie diese Gläubigen als lau abqualifizieren müssen. Das sind dann eben für Sie Gläubige zweiter Klasse. Ist auch schade, dass Sie das glauben müssen. Für Sie.
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#196   Luther   18:35:08 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@DD :
Ja, das ist mir auch schon passiert: Leute, die gefragt haben, warum man eigentlich konvertieren muss…oder ob man es nicht einfach bleiben kann…
Oder die einen dann abstempeln, es haette nur etwas mit der Freundin zu tun, so kurz vor der Hochzeit, etc.!
Schade!
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#195   Defensor Fidei   18:27:54 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ gilbert & Luther
Sie wollen sich doch nur bestätigt fühlen
Soll das heißen, daß Sie mich durch Ihre Antwort bestätigen würden? ^-^
Verständnis für andere Meinungen bringen Sie nicht auf :'(
Das kommt darauf an, was Sie unter Verständnis subsumieren. Verständnis kommt von verstehen. Es geht also in erster Linie um einen intellektuellen Akt. Man will begreifen, warum jemand eine bestimmte Position einnimmt. Wenn jemand an Gott verzweifelt, weil er ihn für ungerecht hält, dann ist es regelmäßig äußerst mühsam, beim Verzweifeln anzusetzen. Das Problem ist meist der Begriff der Gerechtigkeit. Der eigentliche Dissens liegt also oft viel tiefer. Diesen tiefer liegenden Dissens gilt es zu erkennen, weil er der eigentliche casus belli ist. Wenn ich Fragen stelle, dann eigentlich nur, um genau diesem casus belli auf den Grund zu kommen.
Was habe ich mit Spaemann zu tun?
Hätten Sie den Beitrag von Pünktchen gelesen, dann wüßten Sie es. Spaemann hat Ihren Thesen Argumente entgegengesetzt. In einem klassischen Diskurs wäre es nun Ihre Aufgabe, sich mit diesen Argumenten auseinanderzusetzen. Können Sie es nicht, dann haben Sie das Streitgespräch verloren.
Ich habe Ihnen nichts, aber auch gar nichts zu erklären.
Sind Sie eigentlich mit Czibo verwandt? Der bockt auch immer so rum. :-S
@ Luther
Schlimm nur, daß „Geburtskatholiken“, das oft nicht glauben wollen und Konvertiten damit einreden wollen, daß die Konversion eigentlich völlig unnötig war.
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#194   Luther   17:31:03 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Ohne eine
Richtung aufzugeben, kann man nicht katholisch und evangelisch zugleich sein!
Ich habe das selbst schmerzlich an mir erfahren muessen. Der Versuch, beides zu sein, ist missglueckt.
Man muss sich entscheiden!
Und ich habe mich, gluecklicherweise dann, entschieden, katholisch zu werden!
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#193   Aleph †   17:26:03 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Defensor Fidei
Äußern Sie sich doch mal zu den „Anschuldigungen“. Setzen Sie sich z.B. mit der Behauptung Spaemanns auseinander und erklären Sie uns Ihren Relativismus. Machen Sie uns klar wie man voll und ganz katholisch und gleichzeitig doch protestantisch sein kann.
Sie wollen sich doch nur bestätigt fühlen. Verständnis für andere Meinungen bringen Sie nicht auf. Dazu sind Sie kaum in der Lage. Was habe ich mit Spaemann zu tun? Ist Spaemann Pflichtlektüre oder was. Darf man hier nur schreiben wenn man Spaemann gelesen hat. Ich habe Ihnen nichts, aber auch gar nichts zu erklären. Sie wissen doch alles,…oder?
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#192   Luther   16:50:18 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Im Grunde
stellt sich das Problem fuer mich so dar:
die hlg. Kirche oeffnet sich mit diesem Dokument nach aussen, vor allem in Richtung richtig verstandener Oekumene.
ABER, wie immer, verstehen das die Protestanten falsch. Sie sehen das als Angriff, als Verleumdung und Frechheit. Aus diesem Grund diese Reaktionen.
Wie viel besser waere es, wenn nun auch die Protestanten ihr Verstaendnis von Kirche offenbaren und man dann in ein offenes Gesrpaech ueber wirkliche Oekumene kommen kann und nicht immer nur von Interkommunion und vom Gerede: alles sollen alle machen duerfen, jeder strickt seinen eigenen Glauben und gelebt wird nur die LIEBE.
Diese laesst sich aber mit einem Lallertum nicht vereinbaren. Liebe heisst nicht, jeder und jedem um den Hals zu fallen, frei zu knutschen und zu sagen, komm, wir sind so frei.
Liebe heisst auch Standpunkte zu haben, Liebe heisst diese zu vertreten und auch an der Wahrheit zu bleiben. Das ist eine viel tiefere und bestaendigere Liebe und fuehrt uns so zu der tiefen Freude, die Gott uns offenbart hat: JESUS CHRISTUS!
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#191   Defensor Fidei   15:23:32 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ gilbert
Wie geht das? Wie kann man sich wiederholen, wenn man nicht antwortet
Sie schaffen das. „Bitte lassen Sie das“, „verschiedene Perspektiven“, „Katechismusweisheiten“, „Lehramt“…immer das gleiche. Wie schon gesagt. Den einfachen Plebs können Sie damit vielleicht beeindrucken, mich nicht.
Irgendwann hatte ich mal den Eindruck, auf einem gewissen Niveau, mit Ihnen argumentieren zu können. Aber der Eindruck hat sich dann doch rasch verflüchtigt.
Interessant. Zu welchem Zeitpunkt hatten Sie denn diesen Eindruck gewonnen? Davon habe ich nie etwas mitbekommen. Wie auch? Sie selber haben doch oben noch gesagt, daß Sie nie geantwortet hätten. Trotzdem bedauere ich natürlich zutiefst, daß sich dieser Eindruck bei Ihnen verflüchtigt hat. Sie müssen jedoch verstehen, daß es ausgesprochen mühsam ist, wenn jemand seine Nicht-Katechismus-Weisheiten nicht begründen will und auch nicht bereit ist, auf Verständnisfragen einzugehen. Wie soll ich Ihr Denken nachvollziehen können, wenn Sie es nicht verständlich machen?
Außerdem ist Ihr Problem, daß Sie sich gleich zurückgesetzt fühlen, wenn ich Ihre Auffassung für falsch halte. Pünktchen hat ganz Recht, wenn er/sie (?) schreibt, daß Sie Indifferentismus mit „Toleranz“ verwechseln. Äußern Sie sich doch mal zu den „Anschuldigungen“. Setzen Sie sich z.B. mit der Behauptung Spaemanns auseinander und erklären Sie uns Ihren Relativismus. Machen Sie uns klar wie man voll und ganz katholisch und gleichzeitig doch protestantisch sein kann.
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#190   Rudolfus   15:12:58 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Die Reaktionen der Protestanten und der irrlehrenden Ökumenisten
ist schon einmal eine Frage für sich.
Wieso blicken die abgespaltenen Christen weiterhin in die Richtung ihres früheren Zentrums Rom, wenn Rom für die protestantischen Religionen doch keinerlei Relevanz mehr hat?
Das katholische Rom kann doch veröffentlichen, was es möchte, ohne, daß Leute, die nicht dazugehören, sich dadurch gestört fühlen müßten.
Sie haben sich schon langem für von Rom unabhängig erklärt, sodaß sie die Erklärungen ihres früheren Zentrums doch nicht mehr stören dürfte.
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#189   Defensor Fidei   11:56:21 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Kurt K.
Natürlich kritisieren wir nicht den einzelnen Physiker…
Also kritisieren Sie auch nicht den einzelnen Katholiken, der das annimmt, was vom Lehramt vorgelegt wird.
Wissenschaft besteht im Gegensatz zum Glauben
Meinen Sie etwa, daß Theologie nichts mit Wissenschaft zu tun hätte? Der Papst hat das Verhältnis zw. Glaube, Vernunft & Wissenschaft in seiner Regensburger Rede www.vatican.va/…y-regensburg_ge.html glänzend dargelegt.
Nehmen wir mal an, ich würde irgendeine Unstimmigkeit…
Sie tun gerade so, als wie wenn die Menschen in den letzten 2000 Jahren blöd gewesen sind & wir heute erst die ganzen „Unstimmigkeiten“ bemerken. Genau so war es nicht. Die Kirchengeschichte zeigt uns sehr schön, daß ständig Fragen gestellt worden sind. Neben den vielen Fragen haben wir in den letzten 2000 Jahren aber auch schon viele Antworten erhalten, auf die wir uns verlassen können. Diese ganzen Fragen, die hier regelmäßig aufgeworfen werden, wurden oft schon vor einer halben Ewigkeit diskutiert. Wenn jetzt immer wieder irgendwelche Klugscheißer daherkommen & meinen, diese Fragen immer wieder stellen zu müssen, dann ist dies einfach nur müßig & bringt gar nichts. Natürlich kann man sich selber immer wieder diese Fragen stellen, aber man kann von der Kirche nicht erwarten, daß sie eine abgeschlossene Diskussion immer wieder neu beginnt.
Darf denn Glauben nicht auch irgendwie logisch sein?
Er ist ja auch logisch, aber natürlich nur, wenn er aus einem Guß ist. Modernistischer Patchworglaube ist natürlich absurd & widersprüchlich
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#188   Aleph †   11:34:52 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Werther Defensor
Wenn sich jemand ständig wiederholt, dann sind Sie es. Vor allem beim Nichtbeantworten von Fragen.
Wie geht das? Wie kann man sich wiederholen, wenn man nicht antwortet. Das würde mich interessieren. Viellewicht halten Sie mal ein kleines Seminar.
Oder sind Sie plötzlich ein Opfer Ihrer brillanten Formulierungskunst geworden.
Irgendwann hatte ich mal den Eindruck, auf einem gewissen Niveau, mit Ihnen argumentieren zu können. Aber der Eindruck hat sich dann doch rasch verflüchtigt.
Warum beißen Sie sich eigentlich an meinen Beiträgen immer so fest. Schonen Sie Ihre Zähne…!
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#187   Pünktchen   11:32:53 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Kurt K.
Ich habe den Eindruck, daß Sie den Einwand von Defensor im Zusammenhang der Diskussion nicht verstanden haben. Gilbert setzt sich dafür ein, eine Position A und zugleich ihre Negation (Non-A) als „wahr“ behaupten zu dürfen. Dies geht aber nach dem grundlegendsten Prinzip der Aussagelogik (Widerspruchsfreiheit) nicht! Ich kann z.B. nicht zugleich von ein- und derselben Sache in ein- und derselben Hinsicht aussagen, sie sei viereckig und 10kg schwer und sie sei es nicht (etwa indem ich aussage: sie sei kugelrund und 5 kg schwer): hier bleibt nur ein „Entweder-Oder“.
Gilbert setzte sich für einen „protestantischen Katholizismus“ ein; konnte aber in keiner Weise plausibilisieren, wie dies möglich sein soll! Ein Protestant, der behauptet, daß der Bischof von Rom in exklusiver Weise als Nachfolger des Apostels Petrus anzuerkennen sei, dem besondere Vollmachten verliehen seien usw., muß sich in seiner Kirche den Vorwurf des „Katholisierens“ gefallen lassen. Der Vorwurf gegen ihn bestünde darin, er würde „gut protestantische“ Auffassungen (Amtsverständnis, Priestertum aller Gläubigen, Synodalverfassung etc.) aufgeben. Sie würden – und zwar zu recht! – von einem Verlust des Protestantischen sprechen!
Gilbert verwechselt seinen Indifferentismus mit „Toleranz“. Tolerant ist jemand, der eine eigene Meinung hat und eine fremde (nicht teilt, aber eben:) „toleriert“, statt alle Meinungen für „gleich-gültig“ zu erklären!
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#186   Kurt K.   10:56:19 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Defensor Fidei
:Kritisieren Sie einen Physiker auch, wenn er die ihm vorgelegten Formeln benutzt & die einzelnen Formeln nicht regelmäßig kritisch hinterfragt? Kritisieren Sie ihn auch für sein eindimensionales Denken, weil er immer wieder die gleichen Naturgesetze anwendet?
Ja, das tun wir. Natürlich kritisieren wir nicht den einzelnen Physiker, weil er Formeln verwendet, deren Richtigkeit er nicht ständig selber überprüft, aber die Wissenschaft allgemein. Wissenschaft besteht im Gegensatz zum Glauben aus einem ständigen „in Zweifel ziehen“ und Überprüfen der gewonnenen Erkenntnisse. Nehmen wir mal an, ich würde irgendeine Unstimmigkeit (bzw einen Gegenbeweis) für irgendwas wissenschaftliches finden und würde damit zu einem Wissenschaftler gehen, der sich auf diesem Gebiet auskennt. Der würde es testen und wenn sich mein Gegenbeweis wiederholen lässt, dann würde die Theorie geändert bzw verworfen.
Bei der Theologie ist das grundlegend anders. Da wird bei jedem noch so kruden Zeug einfach gefordert: GLAUBE!! Darf denn Glauben nicht auch irgendwie logisch sein? Die Handlungen Gottes im AT erscheinen mir eher chaotisch z.B., auch seine „Wandlung“ zu dem „lieben Gott“ im NT ist unlogisch. Wird durh die Wissenschaft etwas was in der Bibel steht, widerlegt, dann fangen die Gläubigen oft an, hahnebüchene Theorien zu erfinden, die beweisen sollen, dass die Bibel eben doch Recht hat. Wiso können sie nicht einsehen, dass manches einfach nur Symbolisch gemeint ist?
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#185   Pünktchen   10:33:00 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Defensor Fidei
Ich stimme Ihnen zu!
Alles hat wenigstens seine zwei Seiten, meint Gilbert. Diese banale Aussage soll einen grundsätzlichen Relativismus rechtfertigen. Es wäre zurückzufragen: Was ist die zweite Seite des Satzes, daß „alles seine zwei Seiten“ hat? Das einiges doch nur eine Seite hat? Oder ist der Satz selber „einseitig“? Aber dann hätte ja doch nicht alles seine zwei Seiten… :-O ?
Der Relativismus ist und bleibt selbstwidersprüchlich: er behauptet, alles sei relativ, muß aber sogleich eine Ausnahme von dieser Regel zulassen: für den Satz nämlich, daß „alles relativ“ sei! Dieser Satz soll ja gelten!
Gilbert, das ist die Verkörperung des banalen Nihilismus, von dem der Philosoph R. Spaemann schrieb:
„Er nennt sich heute selbst „Liberalismus“ und hat für alles, was sich ihm nicht fügt, die Einschüchtervokabel „Fundamentalismus“ bereit. Ein Fundamentalist ist in diesem Sinne jeder, dem es mit irgend etwas ernst ist, das für ihn nicht zur Disposition steht. Für den banalen Liberalismus ist Freiheit: Vermehrung von Optionschancen. Er läßt aber keine Option gelten, für die es sich lohnte, auf alle übrigen zu verzichten. Von einer solchen Option aber spricht das Evangelium: von dem Schatz im Acker und der kostbaren Perle, für die der, der sie findet, alles verkauft www.kath-info.de/kultur.html.“
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#184   Defensor Fidei   10:10:11 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ gilbert: „Die Wahrheit ist nur eine andere Perspektive des Irrtums“
Wenn sich jemand ständig wiederholt, dann sind Sie es. Vor allem beim Nichtbeantworten von Fragen.
um andere Perspektiven in Erfahrung bringen zu können
Was Sie wollen, ist lediglich Beliebigkeit. Sie nehmen Theologie nicht ernst, sondern halten das ganze für eine reine Gefühlssache. Egal was man für eine Ansicht vertritt: Alles ist richtig. Mit dieser Auffassung sind Sie vielleicht der König in Ihrer Müsligruppe, aber stoßen allen vor den Kopf, die Ihre Religion ernst nehmen; ob nun Protestant oder Katholik.
Sie können nicht ernsthaft glauben, daß Protest. & Kathol. sich nur in der Perspektive unterscheiden. Wenn man in Grundsatzfragen das Gegenteil behauptet, dann hat das mit verschiedenen Perspektiven nichts zu tun. Was Sie betreiben, ist frommes Wunschdenken.
Weil alles wenigstens seine zwei Seiten hat
Wo haben Sie denn diese Weisheit her? In gewissen Punkten (u.a. versch. alte Riten in der Kirche) mag dies ja zutreffen, aber es ist doch keine Regel.
Die haben immer nur eine Seite, weil Sie lehramtliches Denken verkünden
Dann sagen Sie mir doch bitte mal, was so schlimm daran ist, wenn ein Katholik mit dem Lehramt übereinstimmt. Kritisieren Sie einen Physiker auch, wenn er die ihm vorgelegten Formeln benutzt & die einzelnen Formeln nicht regelmäßig kritisch hinterfragt? Kritisieren Sie ihn auch für sein eindimensionales Denken, weil er immer wieder die gleichen Naturgesetze anwendet?
Nicht alles im Leben ist relativ. Wenn dem so wäre, dann gäbe es keine Wahrheit
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#183   Aleph †   09:14:59 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Defensor Fidei: Das Heilige liegt bei der Sünde
Wie verhält er sich zum Katholizismus? Warum ist ein Nebeneinander problemlos möglich? Wenn Sie alles nur „gemein“ finden, ist das ein bißchen wenig. Inhalt Gilbert, Inhalt!
Wenn Sie meine Texte wenigstens zur Kenntnis genommen hätten, brauchten Sie keinen Nachhilfeunterricht. Anders als Sie, möchte ich nicht ständig das Gleiche wiederholen mssen, sondern auch mal von der Stelle kommen können, um andere Perspektiven in Erfahrung bringen zu können. Weil alles wenigstens seine zwei Seiten hat. Das kommt bei Ihren Beiträgen allerdings nicht zum Ausdruck. Die haben immer nur eine Seite, weil Sie lerhamtliches Denken verkünden und die Person des Defensors aus dem Spiel lassen, deshalb sich die Texte ziemlich fad. Aber das Heilige liegt, nur durch eine Membrane getrennt, bei der Sünde. Deshalb ist Ihr Tabula-rasa-Denken so eindimensional.
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#182   Sozialkatholisch   02:14:40 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ litterae sunt divitia
Jetzt werden sie aber einseitig. Cliquenbildung gibt es auf allen Seiten sogar zwischen Leblhuber und ihnen. Es gibt auch Leute die sich da mehr oder weniger heraushalten. Ich glaube sie versuchen das Forum hier in Schwarz und Weiß, bzw. in Gut und böse zu unterteilen, aber das wird nie funktionieren. Bei den sehr konservativen Popstern hier gibt es auch Unterschiede wie Tag und Nacht. Bei den liberalen, christlichen Postern gibt es auch genug die nur rumnölen, beleidigen und alles schlecht machen. Wenn sie mal ein wenig distanziert schauen werden sie sehr viele Schattierungen in sehr vielen Gruppen finden.
Das sie sich nicht auf eine Seite stellen (wollen?) ehrt sie, aber ich und viele andere auch vertreten nur das was sie nach Prüfung für richtig halten. So stehe ich auf meiner Seite und die versuche ich nach bestem Wissen und Gewissen auf die Wahrheit, Jesus Christus, auszurichten.
So jetzt begebe ich mich aber ins Bettchen. :-)
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#181   litterae sunt divitiae   02:00:49 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@sozialkath. und Leblhuber
Denkanstöße sind immer gut, aber nicht auf kosten der Wahrheit!
Achja, sie sind auch ein Kreuz.net Poster
Wenn Sie schon treu für den Papst eingetreten sind, dann Kompliment. Aber das ist nicht bei allen der Fall. Aber was heißt „auf Kosten der Wahrheit“. Ich sprach nicht von dogmatischen Wahrheiten, sondern von der von Vetternwirtschaft durchdrungenen Diskussionskultur auf +.net. Und ja, ich bin auch ein +.net Poster. Indeed! Aber ich habe schon mal geschrieben, dass ich mich hier auf niemandes Seite stelle.
@Leblhuber
Danke für das Kompliment! Aber ich hoffe, dass Sie nur die Postings in diesem Thread meinten und nicht etwa alle (über 300) in meiner Historie?!
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#180   Sozialkatholisch   01:56:30 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Kurt
Genauso wie es Menschen gibt die nicht wissen das sie Katholisch sind, gibt es auch Menschen die gar nicht wissen das sie dem Teufel dienen. Natürlich gibt es auch bewusste Katholiken und leider auch bewusste Satanisten.
@ Leblhuber
Wer gegen die Kreuznetler argumentiert, ist meines Erachtens gut christlich, welcher christlichen Konfession er auch angehört.
Da sieht man mal woran sie ihr Christentum festmachen, die Homobefürworter die hier posten, sich z.T. als Atheisten bekennen sind christlicher als das Krez.net, bzw. nur die sind christlich.
Um ihr Seelenheil sollte man sich wirklich sorgen machen. o^/
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#179   Leblhuber   01:49:37 | Donnerstag, 12. Juli 2007
litterae sunt divitiae:
Ich habe gerade Ihre Postings gelesen. Keinem würde ich widersprechen wollen.
Auch Ihr Nick ist sympathisch. Bleiben Sie am Ball!
Wer gegen die Kreuznetler argumentiert, ist meines Erachtens gut christlich, welcher christlichen Konfession er auch angehört.
Redaktion benachrichtigen
#178   Sozialkatholisch   01:35:43 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ litterae sunt divitiae
Ich habe mich mit Daniel Stöhr und anderen Sedisvakanten auch schon auseinandergesetzt. Ich habe mich zu unserem jetzigen Papst immer bekannt und den letzten oft kritisiert, obwohl ich ihn menschlich O.K. fand. Die Sedisvakanten haben oft ein fundiertes katholisches Wissen, besonders in der Dogmatik, obwohl sie da auch oft zu hart sind.
Ich wünsche allen Menschen das Heil, auch Homosexuellen. Nur dumm ist das Homosexualität wenn praktiziert vom Heile ausschließen kann. In unserer heutigen Gesellschaft und auch in manchen christlichen Bereichen wird das leider oft genau das Gegenteil gelehrt, deshalb bin ich froh das Krez.net da ein Gegenpol bildet. In so manchen Bereichen ist unsere Gesellschaft nicht nur entchristlicht, sondern antichristlich. Denkanstöße sind immer gut, aber nicht auf kosten der Wahrheit!
Achja, sie sind auch ein Kreuz.net Poster ^-^
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#177   Kurt K.   01:31:00 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Satanisten
gibts quasi nicht, kanns auch eigentlich kaum geben. Denn echte Satanisten sind folgendermassen charakterisiert: Sie wissen um die Wahrheit des christlichen Glaubens, entscheiden sich aber wissentlich dagegen und paktieren mit dem Satan, um Vorteile im diesseitigen Leben zu erlangen. Sie tauschen also das ewige Leben gegen ein paar lächerliche Jährchen auf Erden ein.
Wer sollte so bescheuert sein?
Deshalb möchte ich mich auch bei ihnen, Daniel Stör, entschuldigen. Ich glaube nicht, dass Sie Satan huldigen.
:-$ :(3
Aber schön wäre es, wenn Sie in Zukunft auch Abstand nähmen von solcherlei Äusserungen über ihre Mitmenschen. o.O
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#176   litterae sunt divitiae   01:24:27 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@sozialkath.
Das unser Papst rechtmäßiger Nachfolger des Petrus ist, da sind wir uns ja einig, und mäßig ist er nicht, er opfert sich schon auf und gibt sich Mühe.
Ja, aber wenn Sie Stöhr lesen, dann ist das nicht jedermanns Meinung, dass der Papst wirklich Papst.
Das ist auch etwas, was mich an +.net stört. Es gibt nur 2 Fronten, die man am Besten in den Homo – Threads erkennen kann. Die, welche gegen HS sind und die, welche entwerder ganz dafür sind, oder aber zumindest ein vorsichtiges und nachsichtiges Bild haben. Und beide Fraktionen fetzen sich. Dabei sind sie innerhalb auch stark zerstritten. Da gibts bei den sog. „Fundis“ Sedisvakantisten und Papasttreue, um nur ein Bsp. zu nennen. Aber darüber streiten sie sich meist nicht. Oder würden Sie sich mit Daniel Stöhr so richtig fetzen? Oder würde Bruder Theophil das tun? Bruder Theophil ist kein dummer Mann, auch er ist kein Sedi und anerkennt heutige Priesterweihen und den NOM. Aber fetzen mit denen, welche diese Ansicht nicht vertreten, tut er sich nicht, weil er anscheinend diese Poster auf seiner Seite haben möchte, wenn’s auf Homo – Jagd geht.
Ich weiß nicht, ob Ihnen das vielleicht auch schon ansatzweise aufgefallen ist oder ob Sie das nachvollziehen können. Ich aber habe dieses Bild von euch +.net Postern. Und das sollte Ihnen vielleicht zumindest mal ein Denkanstoß sein.
MfG
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#175   Sozialkatholisch   01:14:44 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ litterae sunt divitiae
Ich wünsche auch allen Menschen das Heil, bin aber davon überzeugt das es nur eine Wahrheit gibt und nicht viele. Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil, wenn ein außenstehender das Heil erlangt, dann nur durch die Kirche und nur trotz seinem Irrglauben und nicht wegen seinem Irrglauben.
Ich persönlich bin weder 100% Kreationist noch 100% kein Evolutionist. Für mich ist die Bibel wahr, wird aber von uns Menschen längst noch nicht richtig verstanden und ohne dem Lehramt kann die Bibel sogar Menschen in die Irre führen. Das unser Papst rechtmäßiger Nachfolger des Petrus ist, da sind wir uns ja einig, und mäßig ist er nicht, er opfert sich schon auf und gibt sich Mühe.
Redaktion benachrichtigen
#174   Gotthard   01:11:53 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@litterea
Aber so ziemlich alle Geistlichen, die ich kenne, dürften wohl durch das „Katholikenraster“ vieler hiesiger Poster durchfallen.
Ich einfach mal, dass – bis auf wenige Ausnahmen – die Priester durch dieses Raster fallen.
Was hier alles als „katholisch“ vekauft wird, ist hahnebüchen.
Diese braune Dumpfbrause, die sich hier als erzkatholisch geriert, darf sich hier austoben – und ist dann erledigt.
Die Pius-Hanseln sind inzwischen ein aufgescheuchter Hühnerhaufen – da sie ihre Felle davon schwimmen sehen – und sie danach nackt als politische Reaktionäre erkannt werden, die die Liturgie-Frage nur vorgeschoben hatten.
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#173   Methodist   01:07:31 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@stöhr: Ich frage Sie dann…
Wenn Sie auf einem so eindimensionalen Bild von Wahrheit verharren, dann sollten Sie mal das wirklich sehr gebildet geschriebene Buch Ihres Papstes lesen. Der ist in dieser philosophischen Frage sicher weiter als Sie.
Und wenn ich mal keine Probleme habe als Protestant, werde ich es Sie wissen lassen. Sie dürfen mir dann gerne welche einreden… ;-)
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#172   Sozialkatholisch   01:07:03 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Daniel Stöhr
Ich sehe das ähnlich wie sie, viele die meinen sie würden Christus dienen und meinen in ihrer Hochmut die Dogmen leugnen zu können und auf das kirchliche Lehramt pfeifen, dienen oft nur sich selbst. Orthodoxe die in Demut die 7 Sakramente pflegen sind wahrscheinlich aber Christus näher als ein lauer Katholik der viele Sünden gutheißt um sich selbst rechtfertigen zu können. Das selbe gilt eigentlich für alle die einer falschen Rechtfertigungslehre anhangen.
Nur was halten sie von dem Satz, das es Menschen gibt die gar nicht wissen wie katholisch sie sind?
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#171   Ydefix   01:05:41 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@Methodist:
Sie interessiert die Wahrheit vermutlich einfach nicht. Wer den Protestantismus für vernünftig hält, der hat schon Probleme…
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#170   Methodist   01:03:48 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@stöhr: Wenn es Ihnen gut tut
Wenn es Ihnen gut tut, das gebetsmühlenhaft zu bekennen, diese „Sekten“ seien keine Stiftungen Christi, dann sei Ihnen das aus therapeutischer Sicht gegönnt. Denn bekennen Sie mal schön…lächel
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#169   litterae sunt divitiae   01:01:01 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@sozialkath.
Ja, ich bin römisch-katholisch. Ich gehe jeden Sonntag in die Messe (aber natürlich NOM) und bin in unserer Pfarrei reich engagiert. Also nicht so wirklich satanistisch.
Allerdings muss ich natürlich auch zugeben, dass ich nach Ihrer Ansicht wohl liberal bin. Aber so ziemlich alle Geistlichen, die ich kenne, dürften wohl durch das „Katholikenraster“ vieler hiesiger Poster durchfallen.
Übertrieben Katholizismus lehne ich ab. Ich bin überzeugt, dass es auch außerhalb der rk Kirche Heil gibt. Ich wünsche niemanden in die Hölle und drohe niemandem damit. Ich nehme nicht alle Aussagen der Bibel wortwörtlich und bin daher kein Kreationist und glaube auch nicht an Drachen und Riesen. und ich bin kein Sedivakantist, sondern bin davon überzeugt, dass der jetzige Papst rechtmäßiger Nachfolger des hl. Petrus ist. Wobei man natürlich darüber streiten kann, ob er auch ein recht mäßiger Nachfolger Petri ist. ;-)
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#168   Ydefix   00:59:49 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Und außerdem nochmal:
Ich habe nicht gesagt, dass *jeder* Protestant oder „Orthodoxe“ per se ein „Satanist“ ist (wozu mich Kurt K. erklärt hat), sondern dass die entsprechenden Sekten keine Stiftungen Christi sind -und das zu bekennen bin ich verpflichtet, weil es immer Lehre der Kath. Kirche war.
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#167   Methodist   00:55:24 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Ich weiss, dass wir für die rk Kirche keine Kirche sind
Ich hab schon länger mitbekommen, dass die rk Kirche uns Methodisten nicht für eine Kirche hält. Ich weine täglich ob dieses Mangels… ;-)
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#166   Sozialkatholisch   00:53:11 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ litterae sunt divitiae
Die Orthodoxen mit Sicherheit nicht, sie und den Methodisten halte ich auch nicht dafür. Obwohl der Methodist schon einer Irrlehre anheim gefallen ist die wie unser Papst sagt eigentlich gar keine Kirche ist. Was ich von ihnen so gehört habe halte ich sie für einen liberalen Christen, sind sie eigentlich römisch katholisch?
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#165   Methodist   00:52:58 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@daniel stöhr
Das filioque will Ihnen hier sicher niemand streitig machen. Es wir nicht nur von Katholiken, sondern auch von allen mir bekannten protestantischen Denominationen geteilt, oder?
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#164   Ydefix   00:51:28 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Das „Filioque“
wurde schon im 4. Jahrhundert bekannt (445, Synode von Toledo); später dann: 675, Synode von Braga. Dass die Formel 381 beim Konzil von Konstantinopel keine Erwähnung fand, hat gar keine Bedeutung, weil es da um ganz anderes ging (Gottheit des Sohnes).
Zu ihren hasserfüllten ad-hominem-Attacken sage ich nichts, das spricht für sich.
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#163   litterae sunt divitiae   00:48:29 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@sozialkath.
Eigendlich ist ja schon der Satanist der Christus nicht dient, könnte auf viele zutreffen.
Selbst, wenn man Ihre Definition von Satanist gelten ließe – dann wären aber Methodist, die Orthodoxen und meine Wenigkeit trotzdem keine Satanisten. Christus zu dienen heißt nicht automatisch, strenger römischer Katholik sein zu müssen.
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#162   Sozialkatholisch   00:44:03 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ litterae sunt divitiae
Eigendlich ist ja schon der Satanist der Christus nicht dient, könnte auf viele zutreffen.
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#161   Methodist   00:41:52 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@defensor fidei: Da könnten Sie recht haben
Also, ich denke nicht, dass man sagen kann, alle Mischehen seien geschieden oder unglücklich, aber es ist an Ihrem Argument schon was dran. Wenn ein wirklich überzeugter Protestant und eine wirklich überzeugte Katholikin (oder umgekehrt) heiraten und ihre Konfession wirklich ernst nehmen, wird es tatsächlich schwierig. Meist endet das dann nach meiner Beobachtung, indem man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigt, und das ist traurig.
Insofern sind Mischehen problematischer als viele denken… sehe ich jedenfalls auch so…
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#160   litterae sunt divitiae   00:39:27 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@Stöhr
Satanisten unter sich
Einfach köstlich! Der belesene Stöhr weiß noch nicht mal, was Satanisten sind, nutzt diese aber gerne als letzte Ausflucht, wenn ihm die Argumente ausgehen.
Sie sind schon eine Nummer! Aber eine, in der sich eine Null an die andere reiht.
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#159   Kurt K.   00:38:10 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Stöhr:
Das wusste ich ja noch gar nicht, erklärt aber so einiges. Schön, dass sie sich outen als zugehörig zur Church of Satan. Oder sind sie „freischaffender“ Satanist? Plaudern Sie doch mal ein bisschen aus dem Nähkästchen! Würde mich wirklich interessieren, was der Satanist Daniel Stör so treibt. Schlachten Sie auch Hühner und trinken das Blut?
Immerhin haben wir Religionsfreiheit, da dürfen Sie, Daniel Stör, auch dem Satan huldigen. Wem es gefällt…
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#158   Defensor Fidei   00:36:26 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ methusalix
Dass der gemeinsame Besuch der Messe unmöglich ist, na ja, der Gedanke, den meine Freunde dazu haben fällt wohl unter Ihr katholisches Denkverbot. Lassen wir es lieber.
Sie müssen schon genau schauen, was ich unten geschrieben habe. Ich sagte, daß die verschiedenen Konfessionen in einer Beziehung ein Problem darstellen, wenn die Partner ihren Glauben ernst nehmen. Daß dies bei lauen Geistern anders ist, will ich nicht bestreiten. Ihre Freunde sind somit nur ein Maßstab, wenn sie fest im Glauben verwurzelt sind.
Gemischt-konfessionelle Beziehungen sind keine Bereicherung, sondern eine Belastung für das Glaubensleben. Bedenken Sie nur, was alles nicht möglich ist. Der getrennte Besuch der Sonntagsmesse ist dabei nur ein Punkt.
Kein gemeinsamer Rosenkranz, kein gemeinsamer Sakramentenempfang, keine gemeinsamen Wallfahrten, Engagement für zwei verschiedene Gemeinden usw. Ein ganz wesentlicher Teil des Lebens kann nicht gemeinsam gelebt werden. Ganz zu schweigen von den Problemen bei gemeinsamen Kindern. Kein Katholik kann zulassen, daß sein Kind nur Teil einer protestantischen Gemeinschaft wird. Er würde sich schwer versündigen. Umgekehrt wird ein überzeugter Protestant kaum damit einverstanden sein, daß das Kind in der Papstkirche aufwächst. Wo man also hinschaut…nur Belastungen, die den Glauben gefährden und die Beziehung belasten.
Ich kenne kein Beisp., wo das gutgegangen ist.
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#157   Methodist   00:36:13 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@stöhr: Gleich muss man ihn rufen…
Wenn Sie jetzt Orthodoxe gar für Satanisten halten, dann sind Sie in der Tat gestöhrt. (Estne Nomen Omen??? grins). Man sollte die netten Herren in den weissen Kitteln anrufen, werter Herr Stöhr…
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#156   Sozialkatholisch   00:35:19 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Kurt
Nur in der röm/kath Kirche ist die Fülle der Wahrheit!
Sie musste die schweren Irrtümer z.B. des Arius entgegensteuern um die Kirche zu schützen. Aus dem Arianismus hat sich wahrscheinlich der Islam mitentwickelt und war ein schwerer Irrtum. Die Zweinaturenlehre hat zwar auch ein Schisma gebracht, die Kirchen behielten aber
zum größten Teil die apostolische Lehre und die Sakramente.
Das große Schisma ist zwar zum Teil auch politisch bedingt, aber auch vom Flioque. Rom hatte früher den Vorsitz in der Liebe und schon allein deshalb kann man sagen das sich die Ostkirche getrennt hat. Wenn man die Sache Demokratisch betrachtet haben sich auch die Ostkirchen getrennt, denn sie sind ja der kleinere Teil.
Gewisse Irrlehren kommen leider immer wieder, so auch Teile des Arianismus im Protestantismus, die Überbetonung der Menschheit Christie die bei den Moslems in der Leugnung der Gottheit Christie gipfelt. Aber Bush und Osama sind ja auch beides Terroristen.
Aber Papst Benedikt XVI hat ja treffend festgestellt das sie eigendlich keine Kirche sind.
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#155   Ydefix   00:34:00 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Satanisten…
…unter sich.
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#154   Methodist   00:31:23 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@littera: Ja, von denen können wir alle noch lernen
Ich denke auch, in punkto Traditionsbewusstsein können wir von den orthodoxen Kirchen nur lernen. Sag mal einem Orthodoxen, die Kirche müsse moderner werden… was er Dir darauf sagt…
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#153   Kurt K.   00:31:19 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Hauchung…
Ein schönes Wort…
Wie auch immer: Sie sollten nicht so überheblich sein. Die Ostkirche vertritt andere Lehren als die Westkirche. Das war schon immer so. Vor dem morgenländischen Schisma betrachteten sie sich aber Gegenseitig als zugehörig zu EINER Kirche, bis der Papst auf sein Primat bestand, welches so VORHER nicht gegeben war. Der Bischof von Rom hatte vorher lediglich einen Ehrenprimat inne, keinen juristikativen. Erst als er meinte, über die anderen Bischöfe bestimmmen zu können, kam es zur Spaltung.
Wer hat denn da eine neue Lehre eingeführt? Die Orthodoxen oder die römische Kirche? Sie Stör, der immer so auf der „hl. Tradition“ der Kirche besteht, sollten doch sehen können, dass die Westkirche damals auf die Tradition geschissen hat und ihr eigenes Ding gemacht hat, ums mal profan auszudrücken.
Die Orthodoxen sind also quasi die Traditionalisten und die röm. Kiche die Modernisten.
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#152   litterae sunt divitiae   00:28:44 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@Kurt K
Meine Eltern leben in „Mischehe“. Mein Vater ist kath. und meine Mutter orthodox. Bei der Anmeldung zur kirchl. kath. Trauung, hatte meine Mutter Befürchtungen, der Pfarrer könnte in ihrer Konfession ein Problem sehen. Aber der damalige Pfarrer hat gelacht und gesagt: „Nein, das ist kein Problem! Die Orthodoxen sind ja noch strenger als wir selbst!“
Das nur als kleine Anekdote zum Thema Traditionsbewusstsein der orthodoxen Kirche.
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#151   Methodist   00:21:35 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@daniel stöhr: Solche Banalitäten weiss ich auch
Ich weiss nicht, warum Sie meinen, Sie müssten mich über die russisch-orthodoxe Position im filioque-Streit bekehren. Unterschätzen Sie den Bildungsgrad der hier schreibenden nicht.
Mir bleibt allerdings verborgen, was dieser – zweifellos existierende Umstand – mit dem sog. Diebstahlsargument zu tun hat.
Im Übrigen, wer der Häretiker ist, hängt ja wohl vom Standpunkt ab. Die Orthodoxen halten gerade Dogmen wie den der Unfehlbarkeit und des Jurisdiktionsprimates des Papstes für häretisch… Am Ende sind Sie der Geisterfahrer… lach
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#150   Kurt K.   00:19:47 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Stör: Erst denken, dann babbeln!
Lesen Sie HIER de.wikipedia.org/…3%A4ndisches_Schisma nach. Nicht die Orthodoxen änderten die Tradition, sondern die Westkirche. Objektiv gesehen sind somit die Ostkirchen Wahrer der Tradition und die röm. kath. Kirche häretisch.
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#149   Ydefix   00:11:42 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@Methodist:
Die russische „Orthodoxie“ vertritt (neben anderen Häresien, die z.B. den Primat Petri betreffen) eine trinitarische Häresie, nämlich die Häresie des Photius, der behauptet hat, dass der Hl. Geist nur vom Vater ausgeht. Die kirchliche Lehre lautet aber, dass der Hl. Geist aus dem Vater und dem Sohn durch Hauchung hervorgeht.
Übrigens: Wojtila war auch ein Photianer (vgl. „Enzyklika“ Dominum et Vivificantem).
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#148   Methodist   00:07:40 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@kurt k.: Genauso
Ja, Sie verleihen meinen Gedanken zum Thema treffend Ausdruck. Dankeschön.
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#147   Kurt K.   00:04:36 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Häresie, Herr Stöhr?
Eher sie katholische Kirche hat sich 1054 abgespalten, bzw das Schisma verursacht. Lesen sie mal hier de.wikipedia.org/…3%A4ndisches_Schisma und schwätzen die nicht einfach dumm drauflos.
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#146   Methodist   00:01:40 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@daniel stöhr: Aber die waren doch schon orthodox…
Meines Wissens hat sich die Russische Orthodoxie nicht von Rom, sondern von Konstantinopel abgespalten. Also wenn überhaupt, haben sie es dort geklaut…oder?
Methodist
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#145   Ydefix   23:56:19 | Mittwoch, 11. Juli 2007
„Rauben“:
Damit meine ich, dass diese Sekten ihre Sakramente (bei den „Orthodoxen“ ja meist wohl durch gültige Weihen noch vorhanden) von der Katholischen Kirche haben, von der sie sich durch Häresie getrennt haben. Es war immer Lehre der Kirche, dass Häretiker keine Sakramente spenden dürfen, noch das ihnen von Kath. Priestern Sakramente gespendet werden dürfen. Wenn sie das dennoch tun, dann gebrauchen sie etwas, das ihnen aufgrund göttlicher Anordnung nicht zusteht. Das Wort Diebstahl trifft den Sachverhalt also.
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#144   Kurt K.   23:51:29 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Diebe, Herr Stöhr?
Sie wissen aber schon, dass sich der heute existierende Katholizismus entwickelt hat (man könnte auch von Evolution reden!) und nicht PENG plötzlich da war. Die Ostkirche hat von Anfang an einen etwas anderen Weg als die römische Kirche eingeschlagen, ihre Liturgien gehen bis ins 1. Jhd zurück, ihre wichtigen Kirchenväter waren – anders als in der röm. Kirche, ganz normale Leute. Der eigentliche Bruch erfolgte erst, als der Bischof von Rom sich selbst erhob über die anderen Bischöfe. Vorher wurde der Bischof von Rom nur als „Erster unter Gleichen“ angesehen. Erst als er die Herrschaft über die Kirche an sich riss, kam es zum offenen Schisma.
Im Grunde haben sie sich gegen einseitige „Reformen“ gewehrt. Die Orthodoxen sind also eher im Recht als die röm. Kirche. Ihre Liturgie ist jedenfalls ursprünglicher und nicht so vergeistigt (d.h. nicht so überreguliert).
Und so ist auch ihr Selbstverständnis, nämlich: Sie selber seien die wahre Kirche und alle anderen sind Schismatiker, auch und gerade die Katholiken.
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#143   Methodist   23:38:27 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@daniel stöhr: Kann man Sakramente rauben?
Wenn überhaupt, haben die russisch-orthodoxen doch ihre Sakramente nicht von Rom, sondern von Konstantinopel geraubt… Dennoch, das Wort rauben in diesem Zusammenhang zu verwenden klingt schon bizarr… finde ich.
Methodist
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#142   Ydefix   23:21:27 | Mittwoch, 11. Juli 2007
„Russisch-Orthodoxe Kirche“
Die Wahrheit ist: Das sind Diebe, die die Sakramente von der wahren Kirche geraubt haben. Es ist diesen Häretikern gar nicht erlaubt ihre Weihen auszuüben (Ausnahme: Ein Katholik befindet sich in Todesgefahr und verlangt nach den Sterbesakramenten).
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#141   methusalix †   23:00:47 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Defensor Fidei
Das sehe ich freilich anders. Wenn noch nicht mal der gemeinsame Besuch der Messe (geschweige denn von anderen Dingen) möglich ist, wie soll dort eine Beziehung auf einem stabilen Fundament stehen?
Dass Sie in Ihrem katholischen Denk-Ghetto das anders sehen MÜSSEN, ist völlig natürlich. Wo bliebe sonst Ihre Selbstachtung als nicht-Taufschein- sondern Vorzeigekatholik?
Dass der gemeinsame Besuch der Messe unmöglich ist, na ja, der Gedanke, den meine Freunde dazu haben fällt wohl unter Ihr katholisches Denkverbot. Lassen wir es lieber.
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#140   Leblhuber   22:52:50 | Mittwoch, 11. Juli 2007
BT, im Grunde sind Sie ein Langweiler!
Stimmt. Grundschule habe ich nicht. Aber nur weil ich die gleich überspringen durfte. Und Sie ?
:-[ :-[ :-[
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#139   Bruder Theophil   22:39:55 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ Leblhuber
Stimmt. Grundschule habe ich nicht. Aber nur weil ich die gleich überspringen durfte. Und Sie ?
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#138   Leblhuber   22:36:11 | Mittwoch, 11. Juli 2007
BT:Sie sind disqualifiziert!
Dass Sie ständig vor dem Spiegel sitzen, war mir schon klar. Stupsen Sie ihn auch mit der Nase an, wenn man Ihnen die Jod S11 Körnchen von Vitakraft reicht?
Schade, dass Sie nicht verständig lesen können. Eigentlich schließt Sie das aus diesem Forum aus. Hier schreiben nur Leute, die wenigstens die Grundschule mit Erfolg abgeschlossen haben.
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#137   Bruder Theophil   22:24:32 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ Leblhuber
Schon gar nicht, wenn er einem aus dem Spiegel entgegenbalzt!
Dass Sie ständig vor dem Spiegel sitzen, war mir schon klar. Stupsen Sie ihn auch mit der Nase an, wenn man Ihnen die Jod S11 Körnchen von Vitakraft reicht ?
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#136   franco.felice   21:15:34 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Geschichte neu geschrieben? –
Man kann verstehen, wenn der Vatikan sein Geschichtsbild austauschen möchte.
Nur darf daraus keine Verhöhnung der Ermordeten werden. Die Opfer werden jetzt noch einmal entehrt und verhöhnt, indem zynisch behauptet wird, die Kirche und Christi Lehre – mithin auch Christus selbst – seien von jeher untrennbar miteinander verbunden gewesen. Nach dieser Verdrehung gegenteiliger Tatsachen brannten die Scheiterhaufen also zu Recht – oder?
Macht, Reichtum, Diffamierung Andersgläubiger, Ketzerverfolgung, Autodafés; Beteiligung an Aktien auch von Waffenkonzernen; territoriale Ansprüche durch gefälschte Urkunden; Konkordate mit zweifelhaften Diktatoren. (Letztere müssen beabsichtigt gewesen sein, wie wenig später das Einschleusen von hochkarätigen Nazis nach Südamerika zeigt; wohl, da diese den dortigen Systemen, im Kampf gegen die Kommunisten, mit ihrem „Know-how“ dienlich ein konnten. Vergl. JP II., Petersplatz, Kardinal Romero. Also handfeste, weltliche Interessen.) Dies nur mal um aufzuzeigen, dass sich diese Kirche bis zum heutigen Tag nicht geändert hat.
Trotz opportuner Dementi: Christus, sein Evangelium und die in Dogmen erstarrte Kirche werden nun, solcher Uneinsichtigkeit der Kurie wegen, erst recht verschiedene Welten bleiben.
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#135   Defensor Fidei   20:56:08 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ Pünktchen: Russ.-orth. Kirche und „Ökumene“ @ gilbert
Die von Ihnen genannte Abgrenzung der russisch-orthodoxen Kirche vom Protestantismus ist kein Einzelfall. Schon Ende des letzten Jahres hat Alexej II. in einem Interview mit dem Magazin Paris Match die protestantischen „Kirchen“ wegen ihrer «Permissivität» gerügt. Die Vision des modernen Protestantismus sei die Folge eines Besorgnis erregenden permissiven Geistes, der die westliche Gesellschaft präge mit einer Lauheit und Freizügigkeit, die alles durchdringe. Die Orthodoxen – so der Patriarch – verurteilten geläufige protestantische Gewohnheiten wie die Ordination von Frauen und Homosexuellen oder die Segnung von gleich- geschlechtlichen Paaren. Er hoffe, mit der Römisch-Katholischen Kirche zusammen die traditionellen christlichen Werte zu verteidigen und zu bekräftigen.
Mit Ihren Ammenmärchen und hilflosen Erklärungsversuchen schon gar nicht. Lassen Sie es, bitte…!
Lassen Sie Ihre Bettelei und werden Sie doch wenigstens ein Mal konkret. Was ist ein Ammenmärchen? Warum handelt es sich dabei um Ammenmärchen? Was ist der Protestantismus? Wie verhält er sich zum Katholizismus? Warum ist ein Nebeneinander problemlos möglich? Wenn Sie alles nur „gemein“ finden, ist das ein bißchen wenig. Inhalt Gilbert, Inhalt!
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#134   Aleph †   20:42:44 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Denfensor Fidei
Ob das Kuscheln mit Ihnen wirklich so erstrebenswert wäre, möchte ich einmal anzweifeln. Mit Ihren Ammenmärchen und hilflosen Erklärungsversuchen schon gar nicht. Lassen Sie es, bitte…!
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#133   Leblhuber   20:41:05 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Genoveva:
Erstens ist die frühneuzeitliche Kirchengeschichte nicht mein Spezialgebiet und zweitens lassen sich historische Debatten selten in der hier nun einmal gegebenen Kürze führen. Jede Ihrer Aussgen, resp. Attributierungen müßte man sorgfältig analysieren, in den Kontext stellen, etc. Aber was soll man ernsthaft eine Aussage diskutieren wie: „Sein liebster Zeitvertreib waren Ketzerverfolungen samt Hinrichtung“?
Kenntnisse der Hl. Schrift, der kirchlichen Tradition sowie der Lehre können unter Ausklammerung der Kirchengeschichte nicht redlich sein. Die Frage nach dem WARUM führt eben direkt in die Geschichte. Und überspitzte Formulierungen müssen nicht notwendigerweise falsch sein.
Ich vermisse hier schon den Mut zur Wahrheit. Die Lehre ist auf jeder Stufe ihrer Entwicklung immer auch Antwort auf historische Fakten und vice versa. Schönfärberei oder partielle Ausblendung ist unwürdig.
Ihre anschließenden Versuche, mich hier zur linientreuen Tradi-Tussi zu stempeln verfangen ohnehin nicht. Jeder, der etwas öfter hier unterwegs ist, weiß, daß ich in bestimmten Dingen Meinungen vertrete, die nicht „Tradi-Mainstream“ sind. Also sparen Sie sich doch bitte in Zukunft diese billige Unterstellungen.
Das Wort Tussi käme mir wegen seines sexistischen Machogeruches nie in den Sinn. Leider sind es häufig Frauen, die sich durch die Verwendung dieses Wortes selbst herabsetzen und damit dem männlichen Überlegenheitsgefühl in die Hände spielen.
Freundliche Grüße
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#132   Defensor Fidei   20:38:14 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ methusalix & gilbert
Daß Sie das Wort Ökumene an sich gräßlich finden, kann ich gut verstehen
Naja ganz so schlimm ist dieses Wort nun auch nicht. Ich bin natürlich sehr für Ökumene, jedoch verstehe ich darunter wohl etwas komplett anderes. Vom verlogenen Nebeneinander mit gemeinsamem Grillfest, bei dem es massenweise Beteuerungen gibt wie viel man doch gemeinsam habe, halte ich tatsächlich nicht viel. Ein „richtiger“ Protestant ist mir um einiges lieber als so ein protest. Heuchler oder gar ein Taufscheinkatholik. Wenn es Unterschiede gibt, dann müssen diese klar beim Namen genannt werden. Anders macht ein Dialog keinen Sinn & man betrügt sich nur selber.
Bezügl. des „ernst nehmen“ des Glaubens machen Sie sich bei Ehepaaren mal keine Sorgen. Solange die ihre Liebe ernst nehmen, ist alles in Ordnung
Das sehe ich freilich anders. Wenn noch nicht mal der gemeinsame Besuch der Messe (geschweige denn von anderen Dingen) möglich ist, wie soll dort eine Beziehung auf einem stabilen Fundament stehen?
Schon gleich im ersten Satz beginnen sie unqualifizeirt zu schimpfen
Hören Sie doch mit dem Geheule auf. Ihre Sensibelchennummer nehme ich Ihnen nicht ab.
Sie müssen ja nicht
Und Protestanten müssen nicht katholisch sein. Dann ist das Problem tatsächlich behoben.
Ich kann meine Zeit mit anderen Forumsteilnehmern viel geistreicher & konzilianter verbringen
Wenn Sie nur zum kuscheln hier sind bitte – laaangweilig! Geistreich setzt aber voraus, daß man auf Fragen eingeht. Das tun Sie leider nicht
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#131   Genoveva   20:08:43 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Leblhuber
Beweisen Sie doch das Gegenteil, falls Sie das können.
Erstens ist die frühneuzeitliche Kirchengeschichte nicht mein Spezialgebiet und zweitens lassen sich historische Debatten selten in der hier nun einmal gegebenen Kürze führen. Jede Ihrer Aussgen, resp. Attributierungen müßte man sorgfältig analysieren, in den Kontext stellen, etc. Aber was soll man ernsthaft eine Aussage diskutieren wie: „Sein liebster Zeitvertreib waren Ketzerverfolungen samt Hinrichtung“?
Blenden Sie ruhig alles aus, was Ihre unkritische Haltung zur Kirchengeschichte ins wanken bringen könnte.
Ich weiß gar nicht, wie Sie zu Ihrer Behauptung kommen, ich hätte eine unkritische Haltung zur Kirchengeschichte. Ich hatte nur eine sehr kurze, kritische Anmerkung zu Ihrer – sagen wir es einmal ganz freundlich und zurückhaltend – arg holzschnittartigen Charakterisierung Pius’ V. gemacht.
Ihre anschließenden Versuche, mich hier zur linientreuen Tradi-Tussi zu stempeln verfangen ohnehin nicht. Jeder, der etwas öfter hier unterwegs ist, weiß, daß ich in bestimmten Dingen Meinungen vertrete, die nicht „Tradi-Mainstream“ sind. Also sparen Sie sich doch bitte in Zukunft diese billige Unterstellungen.
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#130   Domenico Tuttisanti   20:07:13 | Mittwoch, 11. Juli 2007
(=.chen): Russ.-orth. Kirche und „Ökumene“
In einer lesenswerten Erklärung www.russian-church.de/…/bo_blago/detail.php?nr=1149&katego… der Russisch-orthodoxen Kirche im Ausland heißt es:
… beschritt ein Großteil der protestantischen Welt im Laufe seiner Entwicklung den Weg des humanistischen Liberalismus und verliert immer mehr die Bindung an die Überlieferungen der Heiligen Kirche, indem sie nach eigenem Gutdünken die von Gott festgesetzten moralischen Normen und dogmatischen Lehren verändert und sich somit in den Dienst der Interessen einer Verbrauchergesellschaft stellt, indem sie sich der Bequemlichkeit und politischen Zielsetzungen unterwirft. Wie „das Salz, das nicht mehr salzt“ (Mt 5, 13) haben solche Gemeinschaften die Kraft verloren, den menschlichen Leidenschaften und Lastern entgegenzuwirken.
Tendenzen dieser Art rufen eine große Besorgnis hervor und veranlassen die Orthodoxe Kirche zu einer Überprüfung ihrer Beziehungen zu einzelnen Konfessionen, sowie zu interkonfessionellen Organisationen. Dieser Frage hat sich insbesondere das Interorthodoxe Treffen in Thessaloniki (1998) gewidmet. Die Praxis der interkonfessionellen Beziehungen wurde in den vom Bischofskonzil der Russischen Orthodoxen Kirche (2000) angenommen Grundregeln der Beziehungen der Russisch-Orthodoxen Kirche zu anderen Konfessionen auf das Gründlichste analysiert. Es wurde festgestellt, dass, sollten diese genannten negativen Tendenzen in den interkonfessionellen Organisationen weiter vorherrschen, die Orthodoxen gezwungen wären, diese zu verlassen.
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#129   Aleph †   20:04:18 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Defensor Fidei
weil Sie statt Argumenten nur oberfl. Protestantensprüche bringen.
Schon gleich im ersten Satz beginnen sie unqualifizeirt zu schimpfen. Wen Ihnen das Protestantische zuwider, dann aber nicht mir. Vielleicht können Sie das respektieren. Wenn Sie es nicht können, schonen Sie Ihre Nerven und reagieren Sie nicht auf meine Beiträge. Se müssen ja nicht. Dann ist das Problem eigentlich behoben. Ich kann meine Zeit mit anderen Forumsteilnehmern viel geistreicher und konzilianter verbringen als mit Ihren enervierenden Katechismusweisheiten. Lassen Sie es bitte sein!
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#128   Pünktchen   19:48:27 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Russ.-orth. Kirche lobt das Vatikandokument
„Das am Dienstag veröffentlichte Vatikanschreiben über das Wesen der Kirche hat für zahlreiche Reaktionen gesorgt. Die russisch-orthodoxe Kirche hat den Vatikantext für seine „eindeutige Position“ gelobt und betont, dass das Dokument zeige „wie nah beziehungsweise wie fern wir einander sind“. Das Schreiben sei eine Grundvoraussetzung für einen „ehrlichen theologischen Dialog“.
Die russisch-orthodoxe Kirche betont, dass Rom genauso wie das Moskauer Patriarchat sich auf die „apostolischen Sukzession“ berufen kann.“ www.kath.net/detail.php?id=17262
Nicht alle sind an einer „Ökumene des kleinsten gemeinsamen Nenners“, der notwendigerweise „protestantisch“ ist, interessiert! Das ist gut so! In der russisch-orth. Kirche wird immer offener über den Ausstieg aus dem Weltkirchenrat diskutiert! Die Vereinigung des Patriarchats Moskau mit der russ. Auslandskirche www.kreuz.net/bookentry.1167.html stärkt die Position der Ökumene-Kritiker innerhalb der Russisch Orthodoxen Kirche.
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#127   Pater Lingen   19:39:23 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Catechismus Romanus über die Taufe Jesu
Dies also werden die Hirten häufig lehren und erklären, dass zwei verschiedene Zeitpunkte der Taufe zu bemerken sind, der eine, als der Erlöser sie einsetzte, der andere, als das Gesetz über deren Empfang gegeben wurde. Und was das erste angeht, so ist offenbar damals dieses Sakrament vom Herrn eingesetzt worden, als er selbst, von Johannes getauft, dem Wasser die Kraft der Heiligung mitteilte. Denn es bezeugen die Heiligen Gregor von Nazianz (or.38) und Augustinus (cf. Serm. 136 in App.), dass zu jener Zeit dem Wasser gegeben wurde, zum geistigen Leben zu gebären. Und an einer anderen Stelle hat er folgendes uns schriftlich hinterlassen (cf.Aug. Serm. l35 in App.): «Seit Christus in dem Wasser untergetaucht war, seitdem wäscht das Wasser alle Sünden ab.» Und anderswo (ib.): «Der Herr wird getauft, nicht als bedürfte er gereinigt zu werden, sondern indem er durch die Berührung seines reinen Fleisches die Wasser reinigte, dass sie die Kraft hätten abzuwaschen.» Und hierfür konnte zum stärksten Beweise dienen, dass damals die Heiligste Dreifaltigkeit, in deren Namen die Taufe vollzogen wird, die Gegenwart ihres Wesens offenbarte. «Denn die Stimme (Mt 3,16 seq, Marc 1,9 seq 3,21 seq) des Vaters ward gehört, die Person des Sohnes war zugegen, und der Heilige Geist stieg in Gestalt einer Taube herab»; überdies «öffnete sich der Himmel», wohin uns durch die Taufe aufzusteigen vergönnt ist.
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#126   Baron Bolligru   19:35:35 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Liebe Genoveva, ich hätte heilige Eide
geschworen, dass eine solche Einlassung erfolgt. Nicht-Fachleuten fehlt eben das nicht so schnell zu ergoogelnde Wissen um Fakten und Zusammenhänge, das muss man in diesem Falle ganz besonders und entschuldigend ins Feld führen.
Für den betreffenden vorbelasteten Herren ist also ein Standardwerk mit hervorragender Quellenarbeit und bestens belegten historischen Feststellungen deshalb falsch, weil es der Verteidigung der heiligen Kirche dient. Es gibt eben Zeitgenossen, die äusserlich ganz zufrieden sind, wenn alles schwarz oder weiss ist und sie selbst immer auf der weissen Seite stehen. Dass das eine etwas einfache und gar vorpubertäre Weltsicht ist, demaskiert ganz schön. Und führt dazu, dass diese Leute innerlich bedauernswert zerrissen sind.
Ludwig von Pastor hingegen (der sich zu Lebzeiten ausgesprochen dummer Anwürfe von ähnlich strukturierter Seite zu erwehren hatte) gelangt in seinem grossen Werk zu differenzierten und deshalb glaubwürdigen, noch dazu (wie bereits gesagt) quellenmässig bestens belegten Aussagen. Da halte ich mich denn doch lieber an den Fachmann als an den Flachmann.
Nun hat aber Ludwig von Pastor in den Augen Ihres Kontrahenten, liebe Genoveva, zwei entscheidende Nachteile: er ist Deutscher, und er ist Katholik. Da Ludwig von Pastors Lebensleistung souverän ist, werde ich es mir ersparen, nachzuforschen, ob er z.B. eine jüdische Grossmutter hat, was ihm vor den Augen Ihres Kontrahenten eine Aura der Unfehlbarkeit verleihen würd
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#125   methusalix †   19:23:30 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Defensor Fidei
Defensor Fidei: „Katholischer Protestant“
„Gelebte Ökumene“ ist auch so ein gräßliches Wortgebilde… wenn ein (mind.) ein Partner seinen Glauben nicht so ernst nimmt.
Dass Sie das Wort Ökumene an sich grässlich finden, kann ich gut verstehen. Es muss für Sie beinahe noch schlimmer sein, als das Wort Freiheit.
Bezüglich des „ernst nehmen“ des Glaubens machen Sie sich bei Ehepaaren mal keine Sorgen. Solange die ihre Liebe ernst nehmen, ist alles in Ordnung.
Auch wenn die Kirchenbeamten das nicht so sehen können. Aber die sind in Liebesdingen sowieso nicht unbedingt eine erste Adresse.
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#124   Defensor Fidei   19:23:05 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ gilbert: Antworten statt Sprüche!
Sie memorieren den Katechismus
Wenn man wissenschaftl. Themen diskutiert, dann saugt man sich nicht irgendeinen Blödsinn aus den Fingern & erfindet das Rad jedesmal neu. Wenn sich die Gedanken eines Katholiken im Ergebnis mit der Lehre der Kirche decken, dann sehe ich daran nichts Verwerfliches. Außerdem sind Sie von einer Diskussion eh weit entfernt, weil Sie statt Argumenten nur oberfl. Protestantensprüche bringen.
Im übrigen, wie kommen Sie zu der Unterstellung…
Wenn Sie Ahnung hätten, dann würden Sie wissen, daß der Protestantismus von ganz anderen Vss ausgeht & eine Negation des kath. Glaubens ist. Ansonsten erklären Sie mir doch, wie man etwas sein will & gleichzeitig auch das Gegenteil!
was Sie denken & empfinden hinter dem Katechismus sorgsam verbergen
Auch wenn Sie es nicht glauben können, aber es gibt tatsächl. Menschen, die aus freien Stücken das Glauben, was uns die Kirche lehrt. Nur weil Sie hierzu nicht in der Lage sind, dürfen Sie dies nicht auch gleich anderen unterstellen. Ich kann von mir jedenfalls sagen, daß ich mich ganz bewußt für den kath. Glauben entschieden habe. Warum sollte ich das tun, wenn ich mich nur dahinter verstecken wollte?
Es nimmt Ihnen doch niemand etwas weg
Als wenn nicht irgendwelche Pseudokatholiken die Kirche protestantisieren wollten.
Erasmus v. Rotterdam…
Wenn Erasmus der Reformation gegenüber anfangs auch offen war, so wandte er sich doch von ihr ab als er Luther in einem unüberbrückbaren Gegensatz zur kath. Kirche sah.
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#123   Leblhuber   18:33:05 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Kirchengeschichte für Ultramontanisten!!
…die unerreicht solide und in der Wissenschaft unumstrittene „Geschichte der Päpste“ von Ludwig von Pastor
Eine „Geschichte der Päpste“ aus dem 19. Jhdt, die bloß die Zeit von 1417 bis 1799 behandelt und von einem fanatisch ultramontanistischen, also bedingungslos Rom treuen und antiliberalen Historiker geschrieben wurde, kann wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
Wenn das im 21. Jhdt. unter wissenschaftlich unumstritten verstanden wird, wundert mich nichts mehr.
„Schwerer wiegen hingegen sein wenig kritischer Umgang mit den Quellen sowie sein grundsätzliches Verständnis von Wissenschaft: historische Erkenntnis ordne sich den Belangen der heiligen römischen Kirche unter. Der Historiker wirke als Apologet der Kirche zu deren unablässigen Verteidigung.“
www.bautz.de/bbkl/p/Pastor.shtml
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#122   Aleph †   18:06:44 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Defensor Fidei: Beispiel Erasmus von Rotterdam
Sie memorieren den Katechismus. Das hat mit Diskussion nichts zu tun. Im übrigen, wie kommen Sie zu der Unterstellung ich hätte keine Ahnung vom Protestantismus. Wenn Sie mehr Ahnung haben sollten, bitte schön.
Das hätte ich Ihnen nicht zugetraut, nachdem Sie ausschließlich den katholischen Katechismus memorieren. Aber was Sie denken und empfinden hinter dem Katechismus sorgsam verbergen.
Das macht Sie unglaubwürdig, besonders wenn Sie dann noch sehr herablassend von einer vermeintlichen Kathedra glauben, dozieren zu sollen. Es nimmt Ihnen doch niemand etwas weg.
Ich lasse Ihnen Ihre Einstellung und brauche mich noch nicht einmal darüber zu echauffieren. Wenn Sie damit glücklich werden, dann lassen Sie ohne alle Häme auch andere Menschen ihr Glück, eben als katholische Protestanten.
Wenn das für Sie nicht vorstellbar ist, dann lassen Sie es doch einfach. Vieles muss man sich nicht vorstellen können. Erasmus von Rotterdam hat viel nobler und weltmännischer darüber gedacht. Er konnte es halt…!
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#121   Baron Bolligru   17:44:02 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Liebe Genoveva, für Ihre Beiträge vielen
Dank, darf ich Ihnen den kleinen Tipp geben, Ihren ebenso unsäglichen wie unerträglichen Kontrahenten bezüglich der Papstbiographien auf die unerreicht solide und in der Wissenschaft unumstrittene „Geschichte der Päpste“ von Ludwig von Pastor hinzuweisen?
Sie werden aber entdecken, dass Ihr so sympathischer Kontrahent alles mögliche ist, nur kein sauberer Diskutant. Das liegt daran, dass er seine pubertäre Identitätsfindungskrise perpetuiert hat und wegen der daraus entstandenen Unsicherheit zum Angstbeisser geworden ist.
Deshalb können Sie den Verweis auf v. Pastors Meisterwerk auch unterlassen.
Viele Grüsse an Sie!
BB
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#120   Leblhuber   17:34:11 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@BT: Der Hühnervogelkenner
Weil man nicht jeden eitlen Pfau bestaunen muss, der grade sein Rad schlägt.
Schon gar nicht, wenn er einem aus dem Spiegel entgegenbalzt!
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#119   Defensor Fidei   17:14:24 | Mittwoch, 11. Juli 2007
gilbert, Sie haben vom Wesen des Protestantismus keine Ahnung
Wer es als Katholik anders in seiner angestammten Kirche nicht aushält
Niemand ist gezwungen in der Kirche zu bleiben. Jedem steht es frei aus- oder einzutreten. Genauso steht es jedoch auch der Kirche frei ihren Glauben zu definieren. Entweder man glaubt mit der ganzen Kirche & bezeichnet sich dann auch zu Recht als katholisch oder man glaubt etwas anderes. Damit schließt man sich aber SELBER aus der Kirche aus.
ohne daß er das Katholischsein aufgeben muß
Wenn ich zu prot. Positionen komme, dann gebe ich das Katholischsein automatisch auf, weil der Protestantismus eine Negation des kath. Glaubens ist.
Wenn er sich an der Bibel orientiert…
Es ist ausgesprochen schäbig, wenn man versucht, die Bibel gegen die Kirche auszuspielen. Beide sind untrennbar miteinander verbunden. Schon Augustinus sagte: „Ich würde nicht einmal dem Evangelium trauen, wenn mich die Autorität der Kirche nicht dazu bewegen würde“
Wenn Sie die (Kritikpkt.) nicht sehen, ist es Ihr Vergnügen
Ich wüßte nicht, was das mit Vergnügen zu tun hat. Im Gegensatz zu den Protestanten schaue ich in diesen Fällen jedoch auf die Aussagen des Lehramtes, um die entsprechenden Stellen zu interpretieren & reime mir nicht selber etwas zusammen. Dadurch gibt es auch keine Widersprüche.
In jedem Fall kommt es Ihnen nicht zu, kath. Protestanten zu verketzern & sie in die schizophrene Ecke zu stellen
Jemand, der behauptet, daß er kath. ist, gleichzeitig aber auch genau das Gegenteil, der stellt sich selber in diese Ecke
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#118   Bruder Theophil   17:02:33 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ Leblhuber
Warum tun Sie es dann nicht ? Beweisen Sie doch das Gegenteil, falls Sie das können.
Weil man nicht jeden eitlen Pfau bestaunen muss, der grade sein Rad schlägt.
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#117   Leblhuber   16:14:10 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Genoveva:
Ein Augenblick lang dachte ich … Sie seien an einem wirklichen Gespräch interessiert. Aber das war natürlich eine leichtfertige Selbsttäuschung.
Offensichtlich soll ich Sie, der hier permanent dummes Zeug über historische Personen schreibt, als Historiker ernst nehmen. [fett]Dazu fehlt mir nicht die Demut, sondern die Einfalt.[klein]
Lesen Sie sich besserIhr Geschreibselüber Pius V. oder neulich über Pius X. noch einmal durch.Demagogische Worthülsen[fett] …[klein]
Das dumme Zeug, das Geschreibsel, die demagogischen Worthülsen müssten sich doch leicht widerlegen lassen.
Warum tun Sie es dann nicht ? Beweisen Sie doch das Gegenteil, falls Sie das können.
Ich habe nie behauptet, Historiker zu sein. Das ist auch gar nicht nötig, wenn man sich bloß an die historische Wahrheit herantasten will. Blenden Sie ruhig alles aus, was Ihre unkritische Haltung zur Kirchengeschichte ins wanken bringen könnte.
An Demut mangelt es Ihnen gewaltig, dafür haben Sie die fromme Einfalt gepachtet.
Freundliche Grüße
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#116   Genoveva   15:11:22 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Leblhuber: Ein Augenblick lang dachte ich …
Sie seien an einem wirklichen Gespräch interessiert. Aber das war natürlich eine leichtfertige Selbsttäuschung.
Offensichtlich soll ich Sie, der hier permanent dummes Zeug über historische Personen schreibt, als Historiker ernst nehmen. Dazu fehlt mir nicht die Demut, sondern die Einfalt.
Lesen Sie sich besser Ihr Geschreibsel über Pius V. oder neulich über Pius X. noch einmal durch. Demagogische Worthülsen …
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#115   Pünktchen   14:51:42 | Mittwoch, 11. Juli 2007
gilbert
Wer es als Katholik anders in seiner angestammten Kirche nicht aushält, aber auch nicht konvertieren will, beziehungsweise, die Konversion aus rein katholischem Bewusstsein grundsätzich als Instrument ablehnt, wird zu protestantischen Position kommen, ohne dass er das Katholischsein aufgeben muss.
Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Worin sollte denn das „katholische Bewußtsein“ bestehen, wenn nicht in der Bejahung des katholischen Glaubens? Die formale Zugehörigkeit und die Kirchensteuer sind es ja nicht, die ein Bewußtsein katholisch machen! (Dann hätten ja auch Hitler und Goebbels ein katholisches Bewußtsein gehabt, was jedoch nachweislich nicht der Fall gewesen ist!) Wer eine Konversion also „aus rein katholischem Bewußtsein“ ablehnt, der hat entweder tatsächlich das Bewußtsein, daß die Zugehörigkeit zur una sancta catholica et apostolica ecclesia keine für das eigene Seelenheil indifferente/gleichgültige Sache ist oder er hat das gegenteilige Bewußtsein, das dann aber weit davon entfernt wäre, „rein katholisch“ zu sein!
Wenn jemand zu „protestantischen Positionen“ kommt, dann ist dies ein Verlust an „katholischem Bewußtsein“! Darin ist DF zuzustimmen!
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#114   Leblhuber   14:47:52 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Pünktchen:
Genoveva hat recht damit, daß es ein Glück für Europa (und die Meinungsfreiheit) war, daß es nicht islamisiert wure.
Hallo Pünktchen! Noch nicht ganz ausgeschlafen, wie mir scheint. Lesen Sie doch den Thread, bevor Sie in Ihrer Schatztruhe kramen.
BT ließ uns an seinen fundierten historischen Kenntnissen teilhaben und schrieb an Fragenden und Kurt K. :
Sie sollten froh sein, dass es die Inquisition gab. Ansonsten dürften Sie Ihre freie Meinung unter muslimischer Herrschaft nicht in diesem Forum äussern.
Weil der einzige Papst, der auch gleichzeitig Grossinquisitor war (Pius Nr ?) gegen die türkische Armada Verbündete zusammengeschweisst und die Flotte besiegt hat, bevor Europa muslimisch überrollt wurde.
Darauf folgte ein unterhaltsames Geplänkel.
Wollen Sie mitspielen?
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#113   Aleph †   14:28:51 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Defensor Fidei: Überheblichkeit und Arroganz
Katholischer Protestant? Wie soll das denn gehen, wenn man nicht unter Schizophrenie leidet?
Will man den Protestantismus mit einer mathematischen Formel ausdrücken, dann müßte diese so aussehen: Katholizismus – X = Protestantismus.
Mit Attacken dieser Art, anderen im Forum Schizophrenie zu attestieren, weil sie sich als katholische Protestanten bezeichnen, wäre ich sehr vorsichtig. Es zeugt von großer Überheblichkeit. Wer es als Katholik anders in seiner angestammten Kirche nicht aushält, aber auch nicht konvertieren will, beziehungsweise, die Konversion aus rein katholischem Bewusstsein grundsätzich als Instrument ablehnt, wird zu protestantischen Position kommen, ohne dass er das Katholischsein aufgeben muss.
Wenn er sich an der Bibel orientiert, findet der katholische Protestanteine ganze Reihe von Kritikpunkten an der ihm angestammten Kirche. Wenn Sie die nicht sehen, ist es Ihr Vergnügen. Aber hüten Sie sich vor katholischer Arroganz und Überheblichkeit.
Ich habe Verständnis dafür, dass Gleichglaubende gern im kleinen Zirkel für sich sind und alle anderen hinausschmeißen wollen. Das würde nur den sektierischen Habitus der angeblich Gleichglaubenden unterstreichen. Zu ihnen möchte ich auch nicht gehören.
In jedem Fall kommt es Ihnen nicht zu, katholische Protestanten zu verketzern und sie in die schizophrene Ecke zu stellen. Ecken dieser Art gibt es häufig auch in selbsternannt rechtgläubigen Winkellogen. Ich kann Sie nur bitten, mit der Verketzerung aufzuhören.
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#112   Pünktchen   14:28:03 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Genoveva hat recht damit, daß es ein Glück für Europa (und die Meinungsfreiheit) war, daß es nicht
islamisiert wure.
>>Die ersten Kreuzzüge bezweckten, entweder bedrängten Christen zu Hilfe zu kommen oder die Heiligen Stätten in Palästina zu befreien oder von den Muslimen unterworfene Christen zu befreien. Dagegen hielten die muslimischen Rechtsgelehrten immer am Endziel fest, das „Haus des Krieges“ zu erobern und alle Ungläubigen zu unterwerfen.
Urban II. sah richtig. Wäre Konstantinopel schon 1100 gefallen, dann hätte die enorme militärische Kraft der türkischen Heere Mitteleuropa vierhundert Jahre früher heimgesucht. Dann wäre die die vielfältige europäische Kultur wahrscheinlich nicht entstanden: keine freien städtischen Verfassungen, keine Verfassungsdebatten, keine Kathedralen, keine Renaissance, kein Aufschwung der Wissenschaften; denn im islamischen Raum entschwand das freie – griechische! – Denken in eben jener Epoche. Jacob Burckhards Urteil – „Ein Glück, daß Europa sich im ganzen des Islams erwehrte“ – heißt eben auch, daß wir den Kreuzzügen ähnlich viel verdanken wie den griechischen Abwehrsiegen gegen die Perser.<<
Prof. Egon Flaig in FAZ Nr. 216 vom 16. 09. 2006, S. 36
Außerdem als kleiner aktueller Beitrag zu der von Genoveva angestoßenen Debatte:
„Byzantine 2006 – Putting quotes back into context“ www.youtube.com/watch?v=MgiFvmGRdDQ
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#111   Leblhuber   14:27:23 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Luther:
D.h. jedoch nicht, dass man sein Christsein verliert.
Vielleicht wissen Sie auch, dass Geschichtsschreibung auch keine hochgrade Objektivitaet aufweist, ist also aus diesem Grund auch immer subjektorientiert und kommt aus des Schreibers-Haenden!
Ja, ja! Die alte Leier. Kirchengeschichte schreiben eben nur Lügner und Gegner. Die sitzen auch an den theologischen Fakultäten und lehren Kirchengeschichte, wie Feinde der Kirche das eben tun.
Das Christsein ist durch den Mut zur historischen Wahrheit keineswegs in Gefahr. Es ist ja nicht von der Geschichte der Kirche bestimmt, sondern vom Glauben an Jesus Christus und seine Botschaft. Oder glauben Sie etwa statt an Gott an die Kirche?
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#110   Bruder Theophil   14:22:41 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ Leblhuber
Allein schon ein Blick bei Wikipedia reicht schon für den Gegenbeweis von Lepanto, ohne tiefer in Quellen zu stöbern.
Wikipedia:
Der Sieg der Heiligen Liga war psychologisch sehr wichtig
und
Die Auseinandersetzung vor Lepanto führte zu einer Bereinigung der Einflusssphären im Mittelmeer. Die Osmanen beschränkten sich danach auf die Sicherung ihre Vormachtstellung im östlichen Teil, während spanische, maltesische und italienische Flotten das westliche Mittelmeer unter sich aufteilten.
Wenn ich jetzt noch ein wenig in seriöseren Quellen suchen würde, käme noch einiges mehr zu Tage. Zum Beispiel bei: „Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition“, oder bei Arnold Angenendt, der sogar in der FAZ und der ZEIT gelobt worden ist.
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#109   Luther   13:57:02 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Leblhuber:
D.h. jedoch nicht, dass man sein Christsein verliert.
Vielleicht wissen Sie auch, dass Geschichtsschreibung auch keine hochgrade Objektivitaet aufweist, ist also aus diesem Grund auch immer subjektorientiert und kommt aus des Schreibers-Haenden!
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#108   Leblhuber   13:52:54 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Genoveva:
Warum allerdings das Studium der Kirchengeschichte zu einer ehrlichen Selbsteinschätzung führen sollte, ist mir nicht ganz klar.
Ich bin keine Leblhuber-Exegetin, aber mir fällt immer wieder auf, daß Sie zu Personen der Kirchengeschichte einseitig Schauergeschichten aufzählen.
Ihr Sermon ist wieder nur heiße Luft. Schade um die vertane Zeit. Es wäre für eine Diskussion förderlicher gewesen, hätten Sie mir bezüglich PiusV und Lepanto etwas substanzielles entgegengehalten.
Die Auseinandersetzung mit der Kirchengeschichte ist meiner Meinung nach ein probates Mittel gegen die Überheblichkeit der „Rechtgläubigen“. Die Entwicklung der Lehre der Kirche ist immer auch Antwort auf zeitbedingte historische Fakten.
Die Kenntnis der „Schauergeschichten“ (Ihr Wort) könnte vor Hochmut bewahren und das Selbst vom hohen Glaubensross herunter holen. Dazu müsste man aber zuerst erkennen, dass man darauf sitzt.
Die Lehre der Kirche spiegelt fast 2000 Jahre Machtpolitik. Wenn Sie das negieren wollen, bleiben Sie eben ruhig auf Ihrem hohen Ross sitzen. Die Wahrheit, der auch Sie als Christin verpflichtet sein müssten, setzt sich trotzdem durch.
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#107   Genoveva   13:03:15 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Freinsberg: Gütlige Taufen
Ist klar, aber ich war mir nicht sicher, ob Karl Murx das auch so sieht. Hat er aber mittlerweile bestätigt.
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#106   Bruder Theophil   13:01:17 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ Leblhuber
Ihr Pläsierchen scheint die Durchleuchtung der HS zu sein. Allerdings sind Sie auch auf diesem Gebiet etwas unterbelichtet. Bezüglich Geschichte tappen Sie offensichtlich überhaupt noch im Dunkeln.
Na, bei so viel Unterbelichtung könne wir ja froh sein und GOTT danke, dass wir mit Ihnen im Forum solch einen hellen Wissensstern haben. Vielen Dank für die gütigen Erleuchtungen.
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#105   Genoveva   12:58:35 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Leblhuber
Werden Sie für das Dozieren über die Rechtgläubigkeit von Kreuznet eigentlich bezahlt?
Den Ausdruck „Rechtgläubigkeit“ werden Sie in meinen Beiträgen nur finden, wenn ich mit einem Poster auseinandersetze, der meint dieselbe für sich gepachtet zu haben. Das nervt mich hier in diesem Forum nämlich am meisten: Leute, die die Lehre der Kirche nicht kennen aber ständig diesen Begriff vor sich hertragen und ihn anderen absprechen.
Vielleicht wäre es für die Qualität Ihrer Gedankengänge besser, Sie würden sich mit der Kirchengeschichte etwas auseinandersetzen, auch abseits von Deschner. Könnte gut sein, dass Sie dadurch an Demut (humilitas) und Liebe gewinnen und Ihr offensichtlicher Hang zum Hochmut einer ehrlichen Selbsteinschätzung weicht.
Sollten meine Beiträge hochmütig klingen, so tut mir das leid und ich werde gerne versuchen, das zu vermeiden. Warum allerdings das Studium der Kirchengeschichte zu einer ehrlichen Selbsteinschätzung führen sollte, ist mir nicht ganz klar.
Deschner interessiert mich nicht und seinen Kampf führe ich nicht. Meine Bibliothek ist auch ohne Deschner ganz gut bestückt.
Ich bin keine Leblhuber-Exegetin, aber mir fällt immer wieder auf, daß Sie zu Personen der Kirchengeschichte einseitig Schauergeschichten aufzählen.
Das verhilft mir zu eigenständigem Denken. Sollten Sie vielleicht auch versuchen!
War es das, was Sie mit Demut und ehrlicher Selbsteinschätzung meinten?
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#104   Leblhuber   12:56:00 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Bruder Theophil:
Wie es halt immer so ist. Ein und die selbe historische Situation kann verschiedentlich bewertet werden. Ihre Bewertung in allen Ehren. Aber sie hält historischen Durchleuchtungen nicht besonders gut stand. Aber seis drum. Jedem Tierchen sein Plaisierchen.
Ihr Pläsierchen scheint die Durchleuchtung der HS zu sein. Allerdings sind Sie auch auf diesem Gebiet etwas unterbelichtet. Bezüglich Geschichte tappen Sie offensichtlich überhaupt noch im Dunkeln.
Sollte Ihnen doch noch ein Licht aufgehen, wird Sie das hoffentlich davor bewahren, historischen Nonsens zu schreiben.
Weder Ihre Busenfreundin Genoveva noch Sie selbst widerlegen meinen Beitrag.
Außer Polemik und heißer Luft nichts gewesen.
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#103   Luther   12:52:31 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@DD :
Sie haben Recht, nur eine Unterscheidung bitte:
Das X ist mathematisch nicht definiert, denn es bedeutet eine vollkommen andere Art des Glaubens. Betrachten Sie doch das Trennende…es ist nicht einfach so wieder herstellbar. Es wird von ganz anderen Vorraussetzungen ausgegangen!
Ich wuerde es fuer mich so definiert: Katholisch – X =/ Evangelisch (=/ heisst ungleich)!
Es geht nicht! Ende!
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