Protestantische Funktionsträger sind über das neue Dokument der Glaubenskongregation – und offensichtlich über ihre eigene defektive Ekklesiologie – empört. Die katholischen Bischöfe drehen und wenden sich. Stellungnahmen.
Karl Kardinal Lehmann von Mainz, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz
„Die Katholische Kirche
konnte ihren Anspruch auf eine substantielle Identität nicht preisgeben, hat aber ihren Absolutheitsanspruch
im Sinne einer puren Identifikation reduziert. Wenn sie an dieser substantiellen Identität mit der Kirche
Jesu Christi festhält, vertritt sie dennoch kein exklusives, absolutes Identitätsmodell. Dadurch wird
die bleibende Identifikation weiträumiger und erhält auch eine innere Offenheit und Unabgeschlossenheit.
Die Gleichsetzung Kirche = katholische Kirche wird eingeschränkt.“
„Die erneute katholische Stellungnahme
der Glaubenskongregation mag besonders in ihrer Knappheit und Dichte hart erscheinen, aber sie läßt
grundlegend Raum, die anderen Kirchen nicht nur moralisch, sondern theologisch als Kirchen zu achten.“
Bischof Ludwig Müller von Regensburg
„Wir wollen nicht die evangelischen Christen ärgern oder brüskieren.
Das ist ja nicht unsere Absicht, und die kann uns auch nicht unterstellt werden. Aber es kann ja nicht
umgekehrt von uns verlangt werden, daß wir dann mit unserem Kirchenverständnis hinter dem Berg halten.
Die Schwierigkeiten bestehen seit 500 Jahren, aber die Art, damit umzugehen, hat sich geändert. Wir
leben ja nicht mehr im Zeitalter der Kontroverstheologie, in der wir uns das gegenseitig vorhalten, und
sagen, ihr anderen seid nur Irrlehrer und Häretiker.“
Frau Margot Käßmann, evangelische Landesbischöfin
von Hannover
„Ein solches Dokument zur jetzigen Zeit ist ökumenisch fatal. Wir sind sehr wohl Kirche
nach unserem Verständnis.“
Bischof Kurt Koch, Vorsitzender der Schweizerischen Bischofskonferenz
„Die
reformatorischen Gemeinschaften verstehen sich als Teil der einen Kirche in jeweils unterschiedlicher
Gestalt. Davon unterscheidet sich das Selbstverständnis der Katholischen Kirche grundlegend, insofern
sie nämlich beansprucht, daß sie nicht bloß ein Teil der einen Kirche ist, sondern daß in ihr die
eine Kirche Jesu Christi konkret verwirklicht ist.
Damit aber ist offenkundig, daß weder die reformatorischen
Kirchengemeinschaften das Selbstverständnis der Katholischen Kirche voll anerkennen können noch die
Katholische Kirche dasjenige der reformatorischen Kirchengemeinschaften.“
Bischof Wolfgang Huber, Vorsitzender
der evangelischen Gemeinschaft Deutschland
„»Der katholische Ökumenismus mag auf den ersten Blick paradox
erscheinen.« So heißt es in dem amtlichen Kommentar zu den ‘Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten
bezüglich der Lehre über die Kirche’, die heute von der römischen Kongregation für die Glaubenslehre
veröffentlicht worden sind. Paradox ist der römisch-katholische Ökumenismus nicht nur auf den ersten
Blick. Er ist es auf Dauer. Daran ändert leider auch das neue Dokument nichts. Es will zwar anerkennen,
daß es auch außerhalb der römischen Kirche »echte kirchliche Wirklichkeiten« gibt. Aber insbesondere
den Kirchen der Reformation verweigert es zugleich die Anerkennung als »Kirchen im eigentlichen Sinn«.“
Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien
„Heißt das »Schluß der Debatte«? Sicher nicht.
Denn alle diese Fragen, so wichtig sie sind, haben nur dann einen Sinn, wenn sie in die größere und
um vieles drängendere Frage münden: Wie können wir alle, die wir den Namen Christi tragen und Christen
genannt werden, Seinem Auftrag gerecht werden, allen Völkern, allen Menschen Zeugnis von Ihm zu geben.“
Email-Adressen der Empfänger
202 Lesermeinungen
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@ gilbert Sockenpuppe Soll das heißen, daß Sie mich durch Ihre Antwort bestätigen würden? Gilberts
antwort: S C H W E I G E N. Tja, qui tacet, consentiere videtur. Sind Sie eigentlich mit Czibo verwandt?
Der bockt auch immer so rum. Gilberts antwort: Dass Sie eine Dumpfbacke dieses Kalibers sind, enttäuscht
nicht. Zumindest inhaltlich liegt auch hier wieder ein Schweigen vor. Der Form nach spricht die Reaktion
dagegen eine ganz eigene Sprache. Meine Schlußfolgerung: B I N G O…Czibo ist gilbert und beide sind…*piep*…die
drei Buchstaben hat Czibo ja löschen lassen. Seis drum. Czibo / gilbert, Sie sind eine Sockenpuppe und
das ist doch selbst unter Ihrem Niveau, oder? Hatten Sie das wirklich nötig? Noch ein kleiner Tip fürs
nächste Mal: „G’tt „ schreibt hier neben Czibo nur einer und zwar GerdEric, dessen Ehrlichkeit hier nicht
angezweifelt werden soll. Also: In Zukunft einfach ehrlich sein und sagen, daß Sie einen neuen Namen
benutzen. Dann gibt es hier auch nicht so einen Aufstand. Und wenn Sie dann in Zukunft auch mal bereit
sind, sich inhaltlich zu verteidigen, dann werde ich bestimmt noch friedlicher
#203 Defensor Fidei 22:01:37 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Pünktchen Knallhart nachjefracht :)3 Bringen Sie Czibo nicht noch auf dumme Ideen. Sonst tritt
er hier tatsächlich noch als „Horst“ (mit harden „D“ am Ende) auf. Sein Motto jedoch: „Knallhart nixjesacht“.
Bleibt zu hoffen, daß auch der Main-Schlemmer eine Bildschirmpause einlegt.
#197 methusalix † 19:24:45 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Schade für Sie. Defensor Fidei: @ methusalix Ich kenne kein Beisp., wo das gutgegangen ist. Ich kenne
einige Paare, die schon sehr lange verheiratet sind und mit ihren verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen
überhaupt keine Probleme haben. Allerdings kann ich gut verstehen, dass Sie diese Gläubigen als lau
abqualifizieren müssen. Das sind dann eben für Sie Gläubige zweiter Klasse. Ist auch schade, dass Sie
das glauben müssen. Für Sie.
@DD : Ja, das ist mir auch schon passiert: Leute, die gefragt haben, warum man eigentlich konvertieren
muss…oder ob man es nicht einfach bleiben kann… Oder die einen dann abstempeln, es haette nur etwas
mit der Freundin zu tun, so kurz vor der Hochzeit, etc.! Schade!
#195 Defensor Fidei 18:27:54 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ gilbert & Luther Sie wollen sich doch nur bestätigt fühlen Soll das heißen, daß Sie mich durch Ihre
Antwort bestätigen würden? Verständnis für andere Meinungen bringen Sie nicht auf Das kommt darauf
an, was Sie unter Verständnis subsumieren. Verständnis kommt von verstehen. Es geht also in erster Linie
um einen intellektuellen Akt. Man will begreifen, warum jemand eine bestimmte Position einnimmt. Wenn
jemand an Gott verzweifelt, weil er ihn für ungerecht hält, dann ist es regelmäßig äußerst mühsam,
beim Verzweifeln anzusetzen. Das Problem ist meist der Begriff der Gerechtigkeit. Der eigentliche Dissens
liegt also oft viel tiefer. Diesen tiefer liegenden Dissens gilt es zu erkennen, weil er der eigentliche
casus belli ist. Wenn ich Fragen stelle, dann eigentlich nur, um genau diesem casus belli auf den Grund
zu kommen. Was habe ich mit Spaemann zu tun? Hätten Sie den Beitrag von Pünktchen gelesen, dann wüßten
Sie es. Spaemann hat Ihren Thesen Argumente entgegengesetzt. In einem klassischen Diskurs wäre es nun
Ihre Aufgabe, sich mit diesen Argumenten auseinanderzusetzen. Können Sie es nicht, dann haben Sie das
Streitgespräch verloren. Ich habe Ihnen nichts, aber auch gar nichts zu erklären. Sind Sie eigentlich
mit Czibo verwandt? Der bockt auch immer so rum. @ Luther Schlimm nur, daß „Geburtskatholiken“, das
oft nicht glauben wollen und Konvertiten damit einreden wollen, daß die Konversion eigentlich völlig
unnötig war.
Ohne eine Richtung aufzugeben, kann man nicht katholisch und evangelisch zugleich sein! Ich habe das selbst
schmerzlich an mir erfahren muessen. Der Versuch, beides zu sein, ist missglueckt. Man muss sich entscheiden!
Und ich habe mich, gluecklicherweise dann, entschieden, katholisch zu werden!
Defensor Fidei Äußern Sie sich doch mal zu den „Anschuldigungen“. Setzen Sie sich z.B. mit der Behauptung
Spaemanns auseinander und erklären Sie uns Ihren Relativismus. Machen Sie uns klar wie man voll und ganz
katholisch und gleichzeitig doch protestantisch sein kann. Sie wollen sich doch nur bestätigt fühlen.
Verständnis für andere Meinungen bringen Sie nicht auf. Dazu sind Sie kaum in der Lage. Was habe ich
mit Spaemann zu tun? Ist Spaemann Pflichtlektüre oder was. Darf man hier nur schreiben wenn man Spaemann
gelesen hat. Ich habe Ihnen nichts, aber auch gar nichts zu erklären. Sie wissen doch alles,…oder?
Im Grunde stellt sich das Problem fuer mich so dar: die hlg. Kirche oeffnet sich mit diesem Dokument nach
aussen, vor allem in Richtung richtig verstandener Oekumene. ABER, wie immer, verstehen das die Protestanten
falsch. Sie sehen das als Angriff, als Verleumdung und Frechheit. Aus diesem Grund diese Reaktionen. Wie
viel besser waere es, wenn nun auch die Protestanten ihr Verstaendnis von Kirche offenbaren und man dann
in ein offenes Gesrpaech ueber wirkliche Oekumene kommen kann und nicht immer nur von Interkommunion und
vom Gerede: alles sollen alle machen duerfen, jeder strickt seinen eigenen Glauben und gelebt wird nur
die LIEBE. Diese laesst sich aber mit einem Lallertum nicht vereinbaren. Liebe heisst nicht, jeder und
jedem um den Hals zu fallen, frei zu knutschen und zu sagen, komm, wir sind so frei. Liebe heisst auch
Standpunkte zu haben, Liebe heisst diese zu vertreten und auch an der Wahrheit zu bleiben. Das ist eine
viel tiefere und bestaendigere Liebe und fuehrt uns so zu der tiefen Freude, die Gott uns offenbart hat:
JESUS CHRISTUS!
#191 Defensor Fidei 15:23:32 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ gilbert Wie geht das? Wie kann man sich wiederholen, wenn man nicht antwortet Sie schaffen das. „Bitte
lassen Sie das“, „verschiedene Perspektiven“, „Katechismusweisheiten“, „Lehramt“…immer das gleiche.
Wie schon gesagt. Den einfachen Plebs können Sie damit vielleicht beeindrucken, mich nicht. Irgendwann
hatte ich mal den Eindruck, auf einem gewissen Niveau, mit Ihnen argumentieren zu können. Aber der Eindruck
hat sich dann doch rasch verflüchtigt. Interessant. Zu welchem Zeitpunkt hatten Sie denn diesen Eindruck
gewonnen? Davon habe ich nie etwas mitbekommen. Wie auch? Sie selber haben doch oben noch gesagt, daß
Sie nie geantwortet hätten. Trotzdem bedauere ich natürlich zutiefst, daß sich dieser Eindruck bei
Ihnen verflüchtigt hat. Sie müssen jedoch verstehen, daß es ausgesprochen mühsam ist, wenn jemand
seine Nicht-Katechismus-Weisheiten nicht begründen will und auch nicht bereit ist, auf Verständnisfragen
einzugehen. Wie soll ich Ihr Denken nachvollziehen können, wenn Sie es nicht verständlich machen? Außerdem
ist Ihr Problem, daß Sie sich gleich zurückgesetzt fühlen, wenn ich Ihre Auffassung für falsch halte.
Pünktchen hat ganz Recht, wenn er/sie (?) schreibt, daß Sie Indifferentismus mit „Toleranz“ verwechseln.
Äußern Sie sich doch mal zu den „Anschuldigungen“. Setzen Sie sich z.B. mit der Behauptung Spaemanns
auseinander und erklären Sie uns Ihren Relativismus. Machen Sie uns klar wie man voll und ganz katholisch
und gleichzeitig doch protestantisch sein kann.
#190 Rudolfus 15:12:58 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Die Reaktionen der Protestanten und der irrlehrenden Ökumenisten ist schon einmal eine Frage für sich.
Wieso blicken die abgespaltenen Christen weiterhin in die Richtung ihres früheren Zentrums Rom, wenn
Rom für die protestantischen Religionen doch keinerlei Relevanz mehr hat? Das katholische Rom kann doch
veröffentlichen, was es möchte, ohne, daß Leute, die nicht dazugehören, sich dadurch gestört fühlen
müßten. Sie haben sich schon langem für von Rom unabhängig erklärt, sodaß sie die Erklärungen ihres
früheren Zentrums doch nicht mehr stören dürfte.
#189 Defensor Fidei 11:56:21 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Kurt K. Natürlich kritisieren wir nicht den einzelnen Physiker… Also kritisieren Sie auch nicht den
einzelnen Katholiken, der das annimmt, was vom Lehramt vorgelegt wird. Wissenschaft besteht im Gegensatz
zum Glauben Meinen Sie etwa, daß Theologie nichts mit Wissenschaft zu tun hätte? Der Papst hat das Verhältnis
zw. Glaube, Vernunft & Wissenschaft in seiner Regensburger Rede www.vatican.va/…y-regensburg_ge.html
glänzend dargelegt. Nehmen wir mal an, ich würde irgendeine Unstimmigkeit… Sie tun gerade so, als
wie wenn die Menschen in den letzten 2000 Jahren blöd gewesen sind & wir heute erst die ganzen „Unstimmigkeiten“
bemerken. Genau so war es nicht. Die Kirchengeschichte zeigt uns sehr schön, daß ständig Fragen gestellt
worden sind. Neben den vielen Fragen haben wir in den letzten 2000 Jahren aber auch schon viele Antworten
erhalten, auf die wir uns verlassen können. Diese ganzen Fragen, die hier regelmäßig aufgeworfen werden,
wurden oft schon vor einer halben Ewigkeit diskutiert. Wenn jetzt immer wieder irgendwelche Klugscheißer
daherkommen & meinen, diese Fragen immer wieder stellen zu müssen, dann ist dies einfach nur müßig &
bringt gar nichts. Natürlich kann man sich selber immer wieder diese Fragen stellen, aber man kann von
der Kirche nicht erwarten, daß sie eine abgeschlossene Diskussion immer wieder neu beginnt. Darf denn
Glauben nicht auch irgendwie logisch sein? Er ist ja auch logisch, aber natürlich nur, wenn er aus einem
Guß ist. Modernistischer Patchworglaube ist natürlich absurd & widersprüchlich
Werther Defensor Wenn sich jemand ständig wiederholt, dann sind Sie es. Vor allem beim Nichtbeantworten
von Fragen. Wie geht das? Wie kann man sich wiederholen, wenn man nicht antwortet. Das würde mich interessieren.
Viellewicht halten Sie mal ein kleines Seminar. Oder sind Sie plötzlich ein Opfer Ihrer brillanten Formulierungskunst
geworden. Irgendwann hatte ich mal den Eindruck, auf einem gewissen Niveau, mit Ihnen argumentieren zu
können. Aber der Eindruck hat sich dann doch rasch verflüchtigt. Warum beißen Sie sich eigentlich an
meinen Beiträgen immer so fest. Schonen Sie Ihre Zähne…!
#187 Pünktchen 11:32:53 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Kurt K. Ich habe den Eindruck, daß Sie den Einwand von Defensor im Zusammenhang der Diskussion nicht
verstanden haben. Gilbert setzt sich dafür ein, eine Position A und zugleich ihre Negation (Non-A) als
„wahr“ behaupten zu dürfen. Dies geht aber nach dem grundlegendsten Prinzip der Aussagelogik (Widerspruchsfreiheit)
nicht! Ich kann z.B. nicht zugleich von ein- und derselben Sache in ein- und derselben Hinsicht aussagen,
sie sei viereckig und 10kg schwer und sie sei es nicht (etwa indem ich aussage: sie sei kugelrund und
5 kg schwer): hier bleibt nur ein „Entweder-Oder“. Gilbert setzte sich für einen „protestantischen Katholizismus“
ein; konnte aber in keiner Weise plausibilisieren, wie dies möglich sein soll! Ein Protestant, der behauptet,
daß der Bischof von Rom in exklusiver Weise als Nachfolger des Apostels Petrus anzuerkennen sei, dem
besondere Vollmachten verliehen seien usw., muß sich in seiner Kirche den Vorwurf des „Katholisierens“
gefallen lassen. Der Vorwurf gegen ihn bestünde darin, er würde „gut protestantische“ Auffassungen (Amtsverständnis,
Priestertum aller Gläubigen, Synodalverfassung etc.) aufgeben. Sie würden – und zwar zu recht! – von
einem Verlust des Protestantischen sprechen! Gilbert verwechselt seinen Indifferentismus mit „Toleranz“.
Tolerant ist jemand, der eine eigene Meinung hat und eine fremde (nicht teilt, aber eben:) „toleriert“,
statt alle Meinungen für „gleich-gültig“ zu erklären!
@ Defensor Fidei :Kritisieren Sie einen Physiker auch, wenn er die ihm vorgelegten Formeln benutzt & die
einzelnen Formeln nicht regelmäßig kritisch hinterfragt? Kritisieren Sie ihn auch für sein eindimensionales
Denken, weil er immer wieder die gleichen Naturgesetze anwendet? Ja, das tun wir. Natürlich kritisieren
wir nicht den einzelnen Physiker, weil er Formeln verwendet, deren Richtigkeit er nicht ständig selber
überprüft, aber die Wissenschaft allgemein. Wissenschaft besteht im Gegensatz zum Glauben aus einem
ständigen „in Zweifel ziehen“ und Überprüfen der gewonnenen Erkenntnisse. Nehmen wir mal an, ich würde
irgendeine Unstimmigkeit (bzw einen Gegenbeweis) für irgendwas wissenschaftliches finden und würde damit
zu einem Wissenschaftler gehen, der sich auf diesem Gebiet auskennt. Der würde es testen und wenn sich
mein Gegenbeweis wiederholen lässt, dann würde die Theorie geändert bzw verworfen. Bei der Theologie
ist das grundlegend anders. Da wird bei jedem noch so kruden Zeug einfach gefordert: GLAUBE!! Darf denn
Glauben nicht auch irgendwie logisch sein? Die Handlungen Gottes im AT erscheinen mir eher chaotisch z.B.,
auch seine „Wandlung“ zu dem „lieben Gott“ im NT ist unlogisch. Wird durh die Wissenschaft etwas was in
der Bibel steht, widerlegt, dann fangen die Gläubigen oft an, hahnebüchene Theorien zu erfinden, die
beweisen sollen, dass die Bibel eben doch Recht hat. Wiso können sie nicht einsehen, dass manches einfach
nur Symbolisch gemeint ist?
#185 Pünktchen 10:33:00 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Defensor Fidei Ich stimme Ihnen zu! Alles hat wenigstens seine zwei Seiten, meint Gilbert. Diese banale
Aussage soll einen grundsätzlichen Relativismus rechtfertigen. Es wäre zurückzufragen: Was ist die
zweite Seite des Satzes, daß „alles seine zwei Seiten“ hat? Das einiges doch nur eine Seite hat? Oder
ist der Satz selber „einseitig“? Aber dann hätte ja doch nicht alles seine zwei Seiten… ? Der Relativismus
ist und bleibt selbstwidersprüchlich: er behauptet, alles sei relativ, muß aber sogleich eine Ausnahme
von dieser Regel zulassen: für den Satz nämlich, daß „alles relativ“ sei! Dieser Satz soll ja gelten!
Gilbert, das ist die Verkörperung des banalen Nihilismus, von dem der Philosoph R. Spaemann schrieb:
„Er nennt sich heute selbst „Liberalismus“ und hat für alles, was sich ihm nicht fügt, die Einschüchtervokabel
„Fundamentalismus“ bereit. Ein Fundamentalist ist in diesem Sinne jeder, dem es mit irgend etwas ernst
ist, das für ihn nicht zur Disposition steht. Für den banalen Liberalismus ist Freiheit: Vermehrung
von Optionschancen. Er läßt aber keine Option gelten, für die es sich lohnte, auf alle übrigen zu
verzichten. Von einer solchen Option aber spricht das Evangelium: von dem Schatz im Acker und der kostbaren
Perle, für die der, der sie findet, alles verkauft www.kath-info.de/kultur.html.“
#184 Defensor Fidei 10:10:11 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ gilbert: „Die Wahrheit ist nur eine andere Perspektive des Irrtums“ Wenn sich jemand ständig wiederholt,
dann sind Sie es. Vor allem beim Nichtbeantworten von Fragen. um andere Perspektiven in Erfahrung bringen
zu können Was Sie wollen, ist lediglich Beliebigkeit. Sie nehmen Theologie nicht ernst, sondern halten
das ganze für eine reine Gefühlssache. Egal was man für eine Ansicht vertritt: Alles ist richtig. Mit
dieser Auffassung sind Sie vielleicht der König in Ihrer Müsligruppe, aber stoßen allen vor den Kopf,
die Ihre Religion ernst nehmen; ob nun Protestant oder Katholik. Sie können nicht ernsthaft glauben,
daß Protest. & Kathol. sich nur in der Perspektive unterscheiden. Wenn man in Grundsatzfragen das Gegenteil
behauptet, dann hat das mit verschiedenen Perspektiven nichts zu tun. Was Sie betreiben, ist frommes Wunschdenken.
Weil alles wenigstens seine zwei Seiten hat Wo haben Sie denn diese Weisheit her? In gewissen Punkten
(u.a. versch. alte Riten in der Kirche) mag dies ja zutreffen, aber es ist doch keine Regel. Die haben
immer nur eine Seite, weil Sie lehramtliches Denken verkünden Dann sagen Sie mir doch bitte mal, was
so schlimm daran ist, wenn ein Katholik mit dem Lehramt übereinstimmt. Kritisieren Sie einen Physiker
auch, wenn er die ihm vorgelegten Formeln benutzt & die einzelnen Formeln nicht regelmäßig kritisch
hinterfragt? Kritisieren Sie ihn auch für sein eindimensionales Denken, weil er immer wieder die gleichen
Naturgesetze anwendet? Nicht alles im Leben ist relativ. Wenn dem so wäre, dann gäbe es keine Wahrheit
Defensor Fidei: Das Heilige liegt bei der Sünde Wie verhält er sich zum Katholizismus? Warum ist ein
Nebeneinander problemlos möglich? Wenn Sie alles nur „gemein“ finden, ist das ein bißchen wenig. Inhalt
Gilbert, Inhalt! Wenn Sie meine Texte wenigstens zur Kenntnis genommen hätten, brauchten Sie keinen Nachhilfeunterricht.
Anders als Sie, möchte ich nicht ständig das Gleiche wiederholen mssen, sondern auch mal von der Stelle
kommen können, um andere Perspektiven in Erfahrung bringen zu können. Weil alles wenigstens seine zwei
Seiten hat. Das kommt bei Ihren Beiträgen allerdings nicht zum Ausdruck. Die haben immer nur eine Seite,
weil Sie lerhamtliches Denken verkünden und die Person des Defensors aus dem Spiel lassen, deshalb sich
die Texte ziemlich fad. Aber das Heilige liegt, nur durch eine Membrane getrennt, bei der Sünde. Deshalb
ist Ihr Tabula-rasa-Denken so eindimensional.
@ litterae sunt divitia Jetzt werden sie aber einseitig. Cliquenbildung gibt es auf allen Seiten sogar
zwischen Leblhuber und ihnen. Es gibt auch Leute die sich da mehr oder weniger heraushalten. Ich glaube
sie versuchen das Forum hier in Schwarz und Weiß, bzw. in Gut und böse zu unterteilen, aber das wird
nie funktionieren. Bei den sehr konservativen Popstern hier gibt es auch Unterschiede wie Tag und Nacht.
Bei den liberalen, christlichen Postern gibt es auch genug die nur rumnölen, beleidigen und alles schlecht
machen. Wenn sie mal ein wenig distanziert schauen werden sie sehr viele Schattierungen in sehr vielen
Gruppen finden. Das sie sich nicht auf eine Seite stellen (wollen?) ehrt sie, aber ich und viele andere
auch vertreten nur das was sie nach Prüfung für richtig halten. So stehe ich auf meiner Seite und die
versuche ich nach bestem Wissen und Gewissen auf die Wahrheit, Jesus Christus, auszurichten. So jetzt
begebe ich mich aber ins Bettchen.
@sozialkath. und Leblhuber Denkanstöße sind immer gut, aber nicht auf kosten der Wahrheit! Achja, sie
sind auch ein Kreuz.net Poster Wenn Sie schon treu für den Papst eingetreten sind, dann Kompliment. Aber
das ist nicht bei allen der Fall. Aber was heißt „auf Kosten der Wahrheit“. Ich sprach nicht von dogmatischen
Wahrheiten, sondern von der von Vetternwirtschaft durchdrungenen Diskussionskultur auf +.net. Und ja,
ich bin auch ein +.net Poster. Indeed! Aber ich habe schon mal geschrieben, dass ich mich hier auf niemandes
Seite stelle. @Leblhuber Danke für das Kompliment! Aber ich hoffe, dass Sie nur die Postings in diesem
Thread meinten und nicht etwa alle (über 300) in meiner Historie?!
@ Kurt Genauso wie es Menschen gibt die nicht wissen das sie Katholisch sind, gibt es auch Menschen die
gar nicht wissen das sie dem Teufel dienen. Natürlich gibt es auch bewusste Katholiken und leider auch
bewusste Satanisten. @ Leblhuber Wer gegen die Kreuznetler argumentiert, ist meines Erachtens gut christlich,
welcher christlichen Konfession er auch angehört. Da sieht man mal woran sie ihr Christentum festmachen,
die Homobefürworter die hier posten, sich z.T. als Atheisten bekennen sind christlicher als das Krez.net,
bzw. nur die sind christlich. Um ihr Seelenheil sollte man sich wirklich sorgen machen. o^/
#179 Leblhuber 01:49:37 | Donnerstag, 12. Juli 2007
litterae sunt divitiae: Ich habe gerade Ihre Postings gelesen. Keinem würde ich widersprechen wollen.
Auch Ihr Nick ist sympathisch. Bleiben Sie am Ball! Wer gegen die Kreuznetler argumentiert, ist meines
Erachtens gut christlich, welcher christlichen Konfession er auch angehört.
@ litterae sunt divitiae Ich habe mich mit Daniel Stöhr und anderen Sedisvakanten auch schon auseinandergesetzt.
Ich habe mich zu unserem jetzigen Papst immer bekannt und den letzten oft kritisiert, obwohl ich ihn menschlich
O.K. fand. Die Sedisvakanten haben oft ein fundiertes katholisches Wissen, besonders in der Dogmatik,
obwohl sie da auch oft zu hart sind. Ich wünsche allen Menschen das Heil, auch Homosexuellen. Nur dumm
ist das Homosexualität wenn praktiziert vom Heile ausschließen kann. In unserer heutigen Gesellschaft
und auch in manchen christlichen Bereichen wird das leider oft genau das Gegenteil gelehrt, deshalb bin
ich froh das Krez.net da ein Gegenpol bildet. In so manchen Bereichen ist unsere Gesellschaft nicht nur
entchristlicht, sondern antichristlich. Denkanstöße sind immer gut, aber nicht auf kosten der Wahrheit!
Achja, sie sind auch ein Kreuz.net Poster
Satanisten gibts quasi nicht, kanns auch eigentlich kaum geben. Denn echte Satanisten sind folgendermassen
charakterisiert: Sie wissen um die Wahrheit des christlichen Glaubens, entscheiden sich aber wissentlich
dagegen und paktieren mit dem Satan, um Vorteile im diesseitigen Leben zu erlangen. Sie tauschen also
das ewige Leben gegen ein paar lächerliche Jährchen auf Erden ein. Wer sollte so bescheuert sein? Deshalb
möchte ich mich auch bei ihnen, Daniel Stör, entschuldigen. Ich glaube nicht, dass Sie Satan huldigen. :(3 Aber schön wäre es, wenn Sie in Zukunft auch Abstand nähmen von solcherlei Äusserungen über
ihre Mitmenschen.
@sozialkath. Das unser Papst rechtmäßiger Nachfolger des Petrus ist, da sind wir uns ja einig, und mäßig
ist er nicht, er opfert sich schon auf und gibt sich Mühe. Ja, aber wenn Sie Stöhr lesen, dann ist das
nicht jedermanns Meinung, dass der Papst wirklich Papst. Das ist auch etwas, was mich an +.net stört.
Es gibt nur 2 Fronten, die man am Besten in den Homo – Threads erkennen kann. Die, welche gegen HS sind
und die, welche entwerder ganz dafür sind, oder aber zumindest ein vorsichtiges und nachsichtiges Bild
haben. Und beide Fraktionen fetzen sich. Dabei sind sie innerhalb auch stark zerstritten. Da gibts bei
den sog. „Fundis“ Sedisvakantisten und Papasttreue, um nur ein Bsp. zu nennen. Aber darüber streiten
sie sich meist nicht. Oder würden Sie sich mit Daniel Stöhr so richtig fetzen? Oder würde Bruder Theophil
das tun? Bruder Theophil ist kein dummer Mann, auch er ist kein Sedi und anerkennt heutige Priesterweihen
und den NOM. Aber fetzen mit denen, welche diese Ansicht nicht vertreten, tut er sich nicht, weil er anscheinend
diese Poster auf seiner Seite haben möchte, wenn’s auf Homo – Jagd geht. Ich weiß nicht, ob Ihnen das
vielleicht auch schon ansatzweise aufgefallen ist oder ob Sie das nachvollziehen können. Ich aber habe
dieses Bild von euch +.net Postern. Und das sollte Ihnen vielleicht zumindest mal ein Denkanstoß sein.
MfG
@ litterae sunt divitiae Ich wünsche auch allen Menschen das Heil, bin aber davon überzeugt das es nur
eine Wahrheit gibt und nicht viele. Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil, wenn ein außenstehender
das Heil erlangt, dann nur durch die Kirche und nur trotz seinem Irrglauben und nicht wegen seinem Irrglauben.
Ich persönlich bin weder 100% Kreationist noch 100% kein Evolutionist. Für mich ist die Bibel wahr,
wird aber von uns Menschen längst noch nicht richtig verstanden und ohne dem Lehramt kann die Bibel sogar
Menschen in die Irre führen. Das unser Papst rechtmäßiger Nachfolger des Petrus ist, da sind wir uns
ja einig, und mäßig ist er nicht, er opfert sich schon auf und gibt sich Mühe.
#174 Gotthard 01:11:53 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@litterea Aber so ziemlich alle Geistlichen, die ich kenne, dürften wohl durch das „Katholikenraster“
vieler hiesiger Poster durchfallen. Ich einfach mal, dass – bis auf wenige Ausnahmen – die Priester durch
dieses Raster fallen. Was hier alles als „katholisch“ vekauft wird, ist hahnebüchen. Diese braune Dumpfbrause,
die sich hier als erzkatholisch geriert, darf sich hier austoben – und ist dann erledigt. Die Pius-Hanseln
sind inzwischen ein aufgescheuchter Hühnerhaufen – da sie ihre Felle davon schwimmen sehen – und sie
danach nackt als politische Reaktionäre erkannt werden, die die Liturgie-Frage nur vorgeschoben hatten.
#173 Methodist 01:07:31 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@stöhr: Ich frage Sie dann… Wenn Sie auf einem so eindimensionalen Bild von Wahrheit verharren, dann
sollten Sie mal das wirklich sehr gebildet geschriebene Buch Ihres Papstes lesen. Der ist in dieser philosophischen
Frage sicher weiter als Sie. Und wenn ich mal keine Probleme habe als Protestant, werde ich es Sie wissen
lassen. Sie dürfen mir dann gerne welche einreden…
@ Daniel Stöhr Ich sehe das ähnlich wie sie, viele die meinen sie würden Christus dienen und meinen
in ihrer Hochmut die Dogmen leugnen zu können und auf das kirchliche Lehramt pfeifen, dienen oft nur
sich selbst. Orthodoxe die in Demut die 7 Sakramente pflegen sind wahrscheinlich aber Christus näher
als ein lauer Katholik der viele Sünden gutheißt um sich selbst rechtfertigen zu können. Das selbe
gilt eigentlich für alle die einer falschen Rechtfertigungslehre anhangen. Nur was halten sie von dem
Satz, das es Menschen gibt die gar nicht wissen wie katholisch sie sind?
#170 Methodist 01:03:48 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@stöhr: Wenn es Ihnen gut tut Wenn es Ihnen gut tut, das gebetsmühlenhaft zu bekennen, diese „Sekten“
seien keine Stiftungen Christi, dann sei Ihnen das aus therapeutischer Sicht gegönnt. Denn bekennen Sie
mal schön…lächel
@sozialkath. Ja, ich bin römisch-katholisch. Ich gehe jeden Sonntag in die Messe (aber natürlich NOM)
und bin in unserer Pfarrei reich engagiert. Also nicht so wirklich satanistisch. Allerdings muss ich natürlich
auch zugeben, dass ich nach Ihrer Ansicht wohl liberal bin. Aber so ziemlich alle Geistlichen, die ich
kenne, dürften wohl durch das „Katholikenraster“ vieler hiesiger Poster durchfallen. Übertrieben Katholizismus
lehne ich ab. Ich bin überzeugt, dass es auch außerhalb der rk Kirche Heil gibt. Ich wünsche niemanden
in die Hölle und drohe niemandem damit. Ich nehme nicht alle Aussagen der Bibel wortwörtlich und bin
daher kein Kreationist und glaube auch nicht an Drachen und Riesen. und ich bin kein Sedivakantist, sondern
bin davon überzeugt, dass der jetzige Papst rechtmäßiger Nachfolger des hl. Petrus ist. Wobei man natürlich
darüber streiten kann, ob er auch ein recht mäßiger Nachfolger Petri ist.
Und außerdem nochmal: Ich habe nicht gesagt, dass *jeder* Protestant oder „Orthodoxe“ per se ein „Satanist“
ist (wozu mich Kurt K. erklärt hat), sondern dass die entsprechenden Sekten keine Stiftungen Christi
sind -und das zu bekennen bin ich verpflichtet, weil es immer Lehre der Kath. Kirche war.
#167 Methodist 00:55:24 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Ich weiss, dass wir für die rk Kirche keine Kirche sind Ich hab schon länger mitbekommen, dass die rk
Kirche uns Methodisten nicht für eine Kirche hält. Ich weine täglich ob dieses Mangels…
@ litterae sunt divitiae Die Orthodoxen mit Sicherheit nicht, sie und den Methodisten halte ich auch nicht
dafür. Obwohl der Methodist schon einer Irrlehre anheim gefallen ist die wie unser Papst sagt eigentlich
gar keine Kirche ist. Was ich von ihnen so gehört habe halte ich sie für einen liberalen Christen, sind
sie eigentlich römisch katholisch?
#165 Methodist 00:52:58 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@daniel stöhr Das filioque will Ihnen hier sicher niemand streitig machen. Es wir nicht nur von Katholiken,
sondern auch von allen mir bekannten protestantischen Denominationen geteilt, oder?
Das „Filioque“ wurde schon im 4. Jahrhundert bekannt (445, Synode von Toledo); später dann: 675, Synode
von Braga. Dass die Formel 381 beim Konzil von Konstantinopel keine Erwähnung fand, hat gar keine Bedeutung,
weil es da um ganz anderes ging (Gottheit des Sohnes). Zu ihren hasserfüllten ad-hominem-Attacken sage
ich nichts, das spricht für sich.
@sozialkath. Eigendlich ist ja schon der Satanist der Christus nicht dient, könnte auf viele zutreffen.
Selbst, wenn man Ihre Definition von Satanist gelten ließe – dann wären aber Methodist, die Orthodoxen
und meine Wenigkeit trotzdem keine Satanisten. Christus zu dienen heißt nicht automatisch, strenger römischer
Katholik sein zu müssen.
#161 Methodist 00:41:52 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@defensor fidei: Da könnten Sie recht haben Also, ich denke nicht, dass man sagen kann, alle Mischehen
seien geschieden oder unglücklich, aber es ist an Ihrem Argument schon was dran. Wenn ein wirklich überzeugter
Protestant und eine wirklich überzeugte Katholikin (oder umgekehrt) heiraten und ihre Konfession wirklich
ernst nehmen, wird es tatsächlich schwierig. Meist endet das dann nach meiner Beobachtung, indem man
sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigt, und das ist traurig. Insofern sind Mischehen problematischer
als viele denken… sehe ich jedenfalls auch so…
@Stöhr Satanisten unter sich Einfach köstlich! Der belesene Stöhr weiß noch nicht mal, was Satanisten
sind, nutzt diese aber gerne als letzte Ausflucht, wenn ihm die Argumente ausgehen. Sie sind schon eine
Nummer! Aber eine, in der sich eine Null an die andere reiht.
@ Stöhr: Das wusste ich ja noch gar nicht, erklärt aber so einiges. Schön, dass sie sich outen als
zugehörig zur Church of Satan. Oder sind sie „freischaffender“ Satanist? Plaudern Sie doch mal ein bisschen
aus dem Nähkästchen! Würde mich wirklich interessieren, was der Satanist Daniel Stör so treibt. Schlachten
Sie auch Hühner und trinken das Blut? Immerhin haben wir Religionsfreiheit, da dürfen Sie, Daniel Stör,
auch dem Satan huldigen. Wem es gefällt…
#158 Defensor Fidei 00:36:26 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ methusalix Dass der gemeinsame Besuch der Messe unmöglich ist, na ja, der Gedanke, den meine Freunde
dazu haben fällt wohl unter Ihr katholisches Denkverbot. Lassen wir es lieber. Sie müssen schon genau
schauen, was ich unten geschrieben habe. Ich sagte, daß die verschiedenen Konfessionen in einer Beziehung
ein Problem darstellen, wenn die Partner ihren Glauben ernst nehmen. Daß dies bei lauen Geistern anders
ist, will ich nicht bestreiten. Ihre Freunde sind somit nur ein Maßstab, wenn sie fest im Glauben verwurzelt
sind. Gemischt-konfessionelle Beziehungen sind keine Bereicherung, sondern eine Belastung für das Glaubensleben.
Bedenken Sie nur, was alles nicht möglich ist. Der getrennte Besuch der Sonntagsmesse ist dabei nur ein
Punkt. Kein gemeinsamer Rosenkranz, kein gemeinsamer Sakramentenempfang, keine gemeinsamen Wallfahrten,
Engagement für zwei verschiedene Gemeinden usw. Ein ganz wesentlicher Teil des Lebens kann nicht gemeinsam
gelebt werden. Ganz zu schweigen von den Problemen bei gemeinsamen Kindern. Kein Katholik kann zulassen,
daß sein Kind nur Teil einer protestantischen Gemeinschaft wird. Er würde sich schwer versündigen.
Umgekehrt wird ein überzeugter Protestant kaum damit einverstanden sein, daß das Kind in der Papstkirche
aufwächst. Wo man also hinschaut…nur Belastungen, die den Glauben gefährden und die Beziehung belasten.
Ich kenne kein Beisp., wo das gutgegangen ist.
#157 Methodist 00:36:13 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@stöhr: Gleich muss man ihn rufen… Wenn Sie jetzt Orthodoxe gar für Satanisten halten, dann sind Sie
in der Tat gestöhrt. (Estne Nomen Omen??? grins). Man sollte die netten Herren in den weissen Kitteln
anrufen, werter Herr Stöhr…
@ Kurt Nur in der röm/kath Kirche ist die Fülle der Wahrheit! Sie musste die schweren Irrtümer z.B.
des Arius entgegensteuern um die Kirche zu schützen. Aus dem Arianismus hat sich wahrscheinlich der Islam
mitentwickelt und war ein schwerer Irrtum. Die Zweinaturenlehre hat zwar auch ein Schisma gebracht, die
Kirchen behielten aber zum größten Teil die apostolische Lehre und die Sakramente. Das große Schisma
ist zwar zum Teil auch politisch bedingt, aber auch vom Flioque. Rom hatte früher den Vorsitz in der
Liebe und schon allein deshalb kann man sagen das sich die Ostkirche getrennt hat. Wenn man die Sache
Demokratisch betrachtet haben sich auch die Ostkirchen getrennt, denn sie sind ja der kleinere Teil. Gewisse
Irrlehren kommen leider immer wieder, so auch Teile des Arianismus im Protestantismus, die Überbetonung
der Menschheit Christie die bei den Moslems in der Leugnung der Gottheit Christie gipfelt. Aber Bush und
Osama sind ja auch beides Terroristen. Aber Papst Benedikt XVI hat ja treffend festgestellt das sie eigendlich
keine Kirche sind.
#154 Methodist 00:31:23 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@littera: Ja, von denen können wir alle noch lernen Ich denke auch, in punkto Traditionsbewusstsein können
wir von den orthodoxen Kirchen nur lernen. Sag mal einem Orthodoxen, die Kirche müsse moderner werden…
was er Dir darauf sagt…
Hauchung… Ein schönes Wort… Wie auch immer: Sie sollten nicht so überheblich sein. Die Ostkirche
vertritt andere Lehren als die Westkirche. Das war schon immer so. Vor dem morgenländischen Schisma betrachteten
sie sich aber Gegenseitig als zugehörig zu EINER Kirche, bis der Papst auf sein Primat bestand, welches
so VORHER nicht gegeben war. Der Bischof von Rom hatte vorher lediglich einen Ehrenprimat inne, keinen
juristikativen. Erst als er meinte, über die anderen Bischöfe bestimmmen zu können, kam es zur Spaltung.
Wer hat denn da eine neue Lehre eingeführt? Die Orthodoxen oder die römische Kirche? Sie Stör, der
immer so auf der „hl. Tradition“ der Kirche besteht, sollten doch sehen können, dass die Westkirche damals
auf die Tradition geschissen hat und ihr eigenes Ding gemacht hat, ums mal profan auszudrücken. Die Orthodoxen
sind also quasi die Traditionalisten und die röm. Kiche die Modernisten.
@Kurt K Meine Eltern leben in „Mischehe“. Mein Vater ist kath. und meine Mutter orthodox. Bei der Anmeldung
zur kirchl. kath. Trauung, hatte meine Mutter Befürchtungen, der Pfarrer könnte in ihrer Konfession
ein Problem sehen. Aber der damalige Pfarrer hat gelacht und gesagt: „Nein, das ist kein Problem! Die
Orthodoxen sind ja noch strenger als wir selbst!“ Das nur als kleine Anekdote zum Thema Traditionsbewusstsein
der orthodoxen Kirche.
#151 Methodist 00:21:35 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@daniel stöhr: Solche Banalitäten weiss ich auch Ich weiss nicht, warum Sie meinen, Sie müssten mich
über die russisch-orthodoxe Position im filioque-Streit bekehren. Unterschätzen Sie den Bildungsgrad
der hier schreibenden nicht. Mir bleibt allerdings verborgen, was dieser – zweifellos existierende Umstand –
mit dem sog. Diebstahlsargument zu tun hat. Im Übrigen, wer der Häretiker ist, hängt ja wohl vom Standpunkt
ab. Die Orthodoxen halten gerade Dogmen wie den der Unfehlbarkeit und des Jurisdiktionsprimates des Papstes
für häretisch… Am Ende sind Sie der Geisterfahrer… lach
@ Stör: Erst denken, dann babbeln! Lesen Sie HIER de.wikipedia.org/…3%A4ndisches_Schisma nach. Nicht
die Orthodoxen änderten die Tradition, sondern die Westkirche. Objektiv gesehen sind somit die Ostkirchen
Wahrer der Tradition und die röm. kath. Kirche häretisch.
@Methodist: Die russische „Orthodoxie“ vertritt (neben anderen Häresien, die z.B. den Primat Petri betreffen)
eine trinitarische Häresie, nämlich die Häresie des Photius, der behauptet hat, dass der Hl. Geist
nur vom Vater ausgeht. Die kirchliche Lehre lautet aber, dass der Hl. Geist aus dem Vater und dem Sohn
durch Hauchung hervorgeht. Übrigens: Wojtila war auch ein Photianer (vgl. „Enzyklika“ Dominum et Vivificantem).
Häresie, Herr Stöhr? Eher sie katholische Kirche hat sich 1054 abgespalten, bzw das Schisma verursacht.
Lesen sie mal hier de.wikipedia.org/…3%A4ndisches_Schisma und schwätzen die nicht einfach dumm drauflos.
#146 Methodist 00:01:40 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@daniel stöhr: Aber die waren doch schon orthodox… Meines Wissens hat sich die Russische Orthodoxie
nicht von Rom, sondern von Konstantinopel abgespalten. Also wenn überhaupt, haben sie es dort geklaut…oder?
Methodist
„Rauben“: Damit meine ich, dass diese Sekten ihre Sakramente (bei den „Orthodoxen“ ja meist wohl durch
gültige Weihen noch vorhanden) von der Katholischen Kirche haben, von der sie sich durch Häresie getrennt
haben. Es war immer Lehre der Kirche, dass Häretiker keine Sakramente spenden dürfen, noch das ihnen
von Kath. Priestern Sakramente gespendet werden dürfen. Wenn sie das dennoch tun, dann gebrauchen sie
etwas, das ihnen aufgrund göttlicher Anordnung nicht zusteht. Das Wort Diebstahl trifft den Sachverhalt
also.
Diebe, Herr Stöhr? Sie wissen aber schon, dass sich der heute existierende Katholizismus entwickelt hat
(man könnte auch von Evolution reden!) und nicht PENG plötzlich da war. Die Ostkirche hat von Anfang
an einen etwas anderen Weg als die römische Kirche eingeschlagen, ihre Liturgien gehen bis ins 1. Jhd
zurück, ihre wichtigen Kirchenväter waren – anders als in der röm. Kirche, ganz normale Leute. Der
eigentliche Bruch erfolgte erst, als der Bischof von Rom sich selbst erhob über die anderen Bischöfe.
Vorher wurde der Bischof von Rom nur als „Erster unter Gleichen“ angesehen. Erst als er die Herrschaft
über die Kirche an sich riss, kam es zum offenen Schisma. Im Grunde haben sie sich gegen einseitige „Reformen“
gewehrt. Die Orthodoxen sind also eher im Recht als die röm. Kirche. Ihre Liturgie ist jedenfalls ursprünglicher
und nicht so vergeistigt (d.h. nicht so überreguliert). Und so ist auch ihr Selbstverständnis, nämlich:
Sie selber seien die wahre Kirche und alle anderen sind Schismatiker, auch und gerade die Katholiken.
@daniel stöhr: Kann man Sakramente rauben? Wenn überhaupt, haben die russisch-orthodoxen doch ihre Sakramente
nicht von Rom, sondern von Konstantinopel geraubt… Dennoch, das Wort rauben in diesem Zusammenhang zu
verwenden klingt schon bizarr… finde ich. Methodist
„Russisch-Orthodoxe Kirche“ Die Wahrheit ist: Das sind Diebe, die die Sakramente von der wahren Kirche
geraubt haben. Es ist diesen Häretikern gar nicht erlaubt ihre Weihen auszuüben (Ausnahme: Ein Katholik
befindet sich in Todesgefahr und verlangt nach den Sterbesakramenten).
#141 methusalix † 23:00:47 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Defensor Fidei Das sehe ich freilich anders. Wenn noch nicht mal der gemeinsame Besuch der Messe (geschweige
denn von anderen Dingen) möglich ist, wie soll dort eine Beziehung auf einem stabilen Fundament stehen?
Dass Sie in Ihrem katholischen Denk-Ghetto das anders sehen MÜSSEN, ist völlig natürlich. Wo bliebe
sonst Ihre Selbstachtung als nicht-Taufschein- sondern Vorzeigekatholik? Dass der gemeinsame Besuch der
Messe unmöglich ist, na ja, der Gedanke, den meine Freunde dazu haben fällt wohl unter Ihr katholisches
Denkverbot. Lassen wir es lieber.
BT:Sie sind disqualifiziert! Dass Sie ständig vor dem Spiegel sitzen, war mir schon klar. Stupsen Sie
ihn auch mit der Nase an, wenn man Ihnen die Jod S11 Körnchen von Vitakraft reicht? Schade, dass Sie
nicht verständig lesen können. Eigentlich schließt Sie das aus diesem Forum aus. Hier schreiben nur
Leute, die wenigstens die Grundschule mit Erfolg abgeschlossen haben.
@ Leblhuber Schon gar nicht, wenn er einem aus dem Spiegel entgegenbalzt! Dass Sie ständig vor dem Spiegel
sitzen, war mir schon klar. Stupsen Sie ihn auch mit der Nase an, wenn man Ihnen die Jod S11 Körnchen
von Vitakraft reicht ?
#136 franco.felice 21:15:34 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Geschichte neu geschrieben? – Man kann verstehen, wenn der Vatikan sein Geschichtsbild austauschen möchte.
Nur darf daraus keine Verhöhnung der Ermordeten werden. Die Opfer werden jetzt noch einmal entehrt und
verhöhnt, indem zynisch behauptet wird, die Kirche und Christi Lehre – mithin auch Christus selbst –
seien von jeher untrennbar miteinander verbunden gewesen. Nach dieser Verdrehung gegenteiliger Tatsachen
brannten die Scheiterhaufen also zu Recht – oder? Macht, Reichtum, Diffamierung Andersgläubiger, Ketzerverfolgung,
Autodafés; Beteiligung an Aktien auch von Waffenkonzernen; territoriale Ansprüche durch gefälschte
Urkunden; Konkordate mit zweifelhaften Diktatoren. (Letztere müssen beabsichtigt gewesen sein, wie wenig
später das Einschleusen von hochkarätigen Nazis nach Südamerika zeigt; wohl, da diese den dortigen
Systemen, im Kampf gegen die Kommunisten, mit ihrem „Know-how“ dienlich ein konnten. Vergl. JP II., Petersplatz,
Kardinal Romero. Also handfeste, weltliche Interessen.) Dies nur mal um aufzuzeigen, dass sich diese Kirche
bis zum heutigen Tag nicht geändert hat. Trotz opportuner Dementi: Christus, sein Evangelium und die
in Dogmen erstarrte Kirche werden nun, solcher Uneinsichtigkeit der Kurie wegen, erst recht verschiedene
Welten bleiben.
@ Pünktchen: Russ.-orth. Kirche und „Ökumene“ @ gilbert Die von Ihnen genannte Abgrenzung der russisch-orthodoxen
Kirche vom Protestantismus ist kein Einzelfall. Schon Ende des letzten Jahres hat Alexej II. in einem
Interview mit dem Magazin Paris Match die protestantischen „Kirchen“ wegen ihrer «Permissivität» gerügt.
Die Vision des modernen Protestantismus sei die Folge eines Besorgnis erregenden permissiven Geistes,
der die westliche Gesellschaft präge mit einer Lauheit und Freizügigkeit, die alles durchdringe. Die
Orthodoxen – so der Patriarch – verurteilten geläufige protestantische Gewohnheiten wie die Ordination
von Frauen und Homosexuellen oder die Segnung von gleich- geschlechtlichen Paaren. Er hoffe, mit der Römisch-Katholischen
Kirche zusammen die traditionellen christlichen Werte zu verteidigen und zu bekräftigen. Mit Ihren Ammenmärchen
und hilflosen Erklärungsversuchen schon gar nicht. Lassen Sie es, bitte…! Lassen Sie Ihre Bettelei
und werden Sie doch wenigstens ein Mal konkret. Was ist ein Ammenmärchen? Warum handelt es sich dabei
um Ammenmärchen? Was ist der Protestantismus? Wie verhält er sich zum Katholizismus? Warum ist ein Nebeneinander
problemlos möglich? Wenn Sie alles nur „gemein“ finden, ist das ein bißchen wenig. Inhalt Gilbert, Inhalt!
Denfensor Fidei Ob das Kuscheln mit Ihnen wirklich so erstrebenswert wäre, möchte ich einmal anzweifeln.
Mit Ihren Ammenmärchen und hilflosen Erklärungsversuchen schon gar nicht. Lassen Sie es, bitte…!
@Genoveva: Erstens ist die frühneuzeitliche Kirchengeschichte nicht mein Spezialgebiet und zweitens lassen
sich historische Debatten selten in der hier nun einmal gegebenen Kürze führen. Jede Ihrer Aussgen,
resp. Attributierungen müßte man sorgfältig analysieren, in den Kontext stellen, etc. Aber was soll
man ernsthaft eine Aussage diskutieren wie: „Sein liebster Zeitvertreib waren Ketzerverfolungen samt Hinrichtung“?
Kenntnisse der Hl. Schrift, der kirchlichen Tradition sowie der Lehre können unter Ausklammerung der
Kirchengeschichte nicht redlich sein. Die Frage nach dem WARUM führt eben direkt in die Geschichte. Und
überspitzte Formulierungen müssen nicht notwendigerweise falsch sein. Ich vermisse hier schon den Mut
zur Wahrheit. Die Lehre ist auf jeder Stufe ihrer Entwicklung immer auch Antwort auf historische Fakten
und vice versa. Schönfärberei oder partielle Ausblendung ist unwürdig. Ihre anschließenden Versuche,
mich hier zur linientreuen Tradi-Tussi zu stempeln verfangen ohnehin nicht. Jeder, der etwas öfter hier
unterwegs ist, weiß, daß ich in bestimmten Dingen Meinungen vertrete, die nicht „Tradi-Mainstream“ sind.
Also sparen Sie sich doch bitte in Zukunft diese billige Unterstellungen. Das Wort Tussi käme mir wegen
seines sexistischen Machogeruches nie in den Sinn. Leider sind es häufig Frauen, die sich durch die Verwendung
dieses Wortes selbst herabsetzen und damit dem männlichen Überlegenheitsgefühl in die Hände spielen.
Freundliche Grüße
@ methusalix & gilbert Daß Sie das Wort Ökumene an sich gräßlich finden, kann ich gut verstehen Naja
ganz so schlimm ist dieses Wort nun auch nicht. Ich bin natürlich sehr für Ökumene, jedoch verstehe
ich darunter wohl etwas komplett anderes. Vom verlogenen Nebeneinander mit gemeinsamem Grillfest, bei
dem es massenweise Beteuerungen gibt wie viel man doch gemeinsam habe, halte ich tatsächlich nicht viel.
Ein „richtiger“ Protestant ist mir um einiges lieber als so ein protest. Heuchler oder gar ein Taufscheinkatholik.
Wenn es Unterschiede gibt, dann müssen diese klar beim Namen genannt werden. Anders macht ein Dialog
keinen Sinn & man betrügt sich nur selber. Bezügl. des „ernst nehmen“ des Glaubens machen Sie sich bei
Ehepaaren mal keine Sorgen. Solange die ihre Liebe ernst nehmen, ist alles in Ordnung Das sehe ich freilich
anders. Wenn noch nicht mal der gemeinsame Besuch der Messe (geschweige denn von anderen Dingen) möglich
ist, wie soll dort eine Beziehung auf einem stabilen Fundament stehen? Schon gleich im ersten Satz beginnen
sie unqualifizeirt zu schimpfen Hören Sie doch mit dem Geheule auf. Ihre Sensibelchennummer nehme ich
Ihnen nicht ab. Sie müssen ja nicht Und Protestanten müssen nicht katholisch sein. Dann ist das Problem
tatsächlich behoben. Ich kann meine Zeit mit anderen Forumsteilnehmern viel geistreicher & konzilianter
verbringen Wenn Sie nur zum kuscheln hier sind bitte – laaangweilig! Geistreich setzt aber voraus, daß
man auf Fragen eingeht. Das tun Sie leider nicht
@Leblhuber Beweisen Sie doch das Gegenteil, falls Sie das können. Erstens ist die frühneuzeitliche Kirchengeschichte
nicht mein Spezialgebiet und zweitens lassen sich historische Debatten selten in der hier nun einmal gegebenen
Kürze führen. Jede Ihrer Aussgen, resp. Attributierungen müßte man sorgfältig analysieren, in den
Kontext stellen, etc. Aber was soll man ernsthaft eine Aussage diskutieren wie: „Sein liebster Zeitvertreib
waren Ketzerverfolungen samt Hinrichtung“? Blenden Sie ruhig alles aus, was Ihre unkritische Haltung zur
Kirchengeschichte ins wanken bringen könnte. Ich weiß gar nicht, wie Sie zu Ihrer Behauptung kommen,
ich hätte eine unkritische Haltung zur Kirchengeschichte. Ich hatte nur eine sehr kurze, kritische Anmerkung
zu Ihrer – sagen wir es einmal ganz freundlich und zurückhaltend – arg holzschnittartigen Charakterisierung
Pius’ V. gemacht. Ihre anschließenden Versuche, mich hier zur linientreuen Tradi-Tussi zu stempeln verfangen
ohnehin nicht. Jeder, der etwas öfter hier unterwegs ist, weiß, daß ich in bestimmten Dingen Meinungen
vertrete, die nicht „Tradi-Mainstream“ sind. Also sparen Sie sich doch bitte in Zukunft diese billige
Unterstellungen.
(=.chen): Russ.-orth. Kirche und „Ökumene“ In einer lesenswerten Erklärung www.russian-church.de/…/bo_blago/detail.php?nr=1149&katego…
der Russisch-orthodoxen Kirche im Ausland heißt es: … beschritt ein Großteil der protestantischen
Welt im Laufe seiner Entwicklung den Weg des humanistischen Liberalismus und verliert immer mehr die Bindung
an die Überlieferungen der Heiligen Kirche, indem sie nach eigenem Gutdünken die von Gott festgesetzten
moralischen Normen und dogmatischen Lehren verändert und sich somit in den Dienst der Interessen einer
Verbrauchergesellschaft stellt, indem sie sich der Bequemlichkeit und politischen Zielsetzungen unterwirft.
Wie „das Salz, das nicht mehr salzt“ (Mt 5, 13) haben solche Gemeinschaften die Kraft verloren, den menschlichen
Leidenschaften und Lastern entgegenzuwirken. Tendenzen dieser Art rufen eine große Besorgnis hervor und
veranlassen die Orthodoxe Kirche zu einer Überprüfung ihrer Beziehungen zu einzelnen Konfessionen, sowie
zu interkonfessionellen Organisationen. Dieser Frage hat sich insbesondere das Interorthodoxe Treffen
in Thessaloniki (1998) gewidmet. Die Praxis der interkonfessionellen Beziehungen wurde in den vom Bischofskonzil
der Russischen Orthodoxen Kirche (2000) angenommen Grundregeln der Beziehungen der Russisch-Orthodoxen
Kirche zu anderen Konfessionen auf das Gründlichste analysiert. Es wurde festgestellt, dass, sollten
diese genannten negativen Tendenzen in den interkonfessionellen Organisationen weiter vorherrschen, die
Orthodoxen gezwungen wären, diese zu verlassen.
Defensor Fidei weil Sie statt Argumenten nur oberfl. Protestantensprüche bringen. Schon gleich im ersten
Satz beginnen sie unqualifizeirt zu schimpfen. Wen Ihnen das Protestantische zuwider, dann aber nicht
mir. Vielleicht können Sie das respektieren. Wenn Sie es nicht können, schonen Sie Ihre Nerven und reagieren
Sie nicht auf meine Beiträge. Se müssen ja nicht. Dann ist das Problem eigentlich behoben. Ich kann
meine Zeit mit anderen Forumsteilnehmern viel geistreicher und konzilianter verbringen als mit Ihren enervierenden
Katechismusweisheiten. Lassen Sie es bitte sein!
Russ.-orth. Kirche lobt das Vatikandokument „Das am Dienstag veröffentlichte Vatikanschreiben über das
Wesen der Kirche hat für zahlreiche Reaktionen gesorgt. Die russisch-orthodoxe Kirche hat den Vatikantext
für seine „eindeutige Position“ gelobt und betont, dass das Dokument zeige „wie nah beziehungsweise wie
fern wir einander sind“. Das Schreiben sei eine Grundvoraussetzung für einen „ehrlichen theologischen
Dialog“. Die russisch-orthodoxe Kirche betont, dass Rom genauso wie das Moskauer Patriarchat sich auf
die „apostolischen Sukzession“ berufen kann.“ www.kath.net/detail.php?id=17262 Nicht alle sind an einer
„Ökumene des kleinsten gemeinsamen Nenners“, der notwendigerweise „protestantisch“ ist, interessiert!
Das ist gut so! In der russisch-orth. Kirche wird immer offener über den Ausstieg aus dem Weltkirchenrat
diskutiert! Die Vereinigung des Patriarchats Moskau mit der russ. Auslandskirche www.kreuz.net/bookentry.1167.html
stärkt die Position der Ökumene-Kritiker innerhalb der Russisch Orthodoxen Kirche.
#127 Pater Lingen 19:39:23 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Catechismus Romanus über die Taufe Jesu Dies also werden die Hirten häufig lehren und erklären, dass
zwei verschiedene Zeitpunkte der Taufe zu bemerken sind, der eine, als der Erlöser sie einsetzte, der
andere, als das Gesetz über deren Empfang gegeben wurde. Und was das erste angeht, so ist offenbar damals
dieses Sakrament vom Herrn eingesetzt worden, als er selbst, von Johannes getauft, dem Wasser die Kraft
der Heiligung mitteilte. Denn es bezeugen die Heiligen Gregor von Nazianz (or.38) und Augustinus (cf.
Serm. 136 in App.), dass zu jener Zeit dem Wasser gegeben wurde, zum geistigen Leben zu gebären. Und
an einer anderen Stelle hat er folgendes uns schriftlich hinterlassen (cf.Aug. Serm. l35 in App.): «Seit
Christus in dem Wasser untergetaucht war, seitdem wäscht das Wasser alle Sünden ab.» Und anderswo (ib.):
«Der Herr wird getauft, nicht als bedürfte er gereinigt zu werden, sondern indem er durch die Berührung
seines reinen Fleisches die Wasser reinigte, dass sie die Kraft hätten abzuwaschen.» Und hierfür konnte
zum stärksten Beweise dienen, dass damals die Heiligste Dreifaltigkeit, in deren Namen die Taufe vollzogen
wird, die Gegenwart ihres Wesens offenbarte. «Denn die Stimme (Mt 3,16 seq, Marc 1,9 seq 3,21 seq) des
Vaters ward gehört, die Person des Sohnes war zugegen, und der Heilige Geist stieg in Gestalt einer Taube
herab»; überdies «öffnete sich der Himmel», wohin uns durch die Taufe aufzusteigen vergönnt ist.
Liebe Genoveva, ich hätte heilige Eide geschworen, dass eine solche Einlassung erfolgt. Nicht-Fachleuten
fehlt eben das nicht so schnell zu ergoogelnde Wissen um Fakten und Zusammenhänge, das muss man in diesem
Falle ganz besonders und entschuldigend ins Feld führen. Für den betreffenden vorbelasteten Herren ist
also ein Standardwerk mit hervorragender Quellenarbeit und bestens belegten historischen Feststellungen
deshalb falsch, weil es der Verteidigung der heiligen Kirche dient. Es gibt eben Zeitgenossen, die äusserlich
ganz zufrieden sind, wenn alles schwarz oder weiss ist und sie selbst immer auf der weissen Seite stehen.
Dass das eine etwas einfache und gar vorpubertäre Weltsicht ist, demaskiert ganz schön. Und führt dazu,
dass diese Leute innerlich bedauernswert zerrissen sind. Ludwig von Pastor hingegen (der sich zu Lebzeiten
ausgesprochen dummer Anwürfe von ähnlich strukturierter Seite zu erwehren hatte) gelangt in seinem grossen
Werk zu differenzierten und deshalb glaubwürdigen, noch dazu (wie bereits gesagt) quellenmässig bestens
belegten Aussagen. Da halte ich mich denn doch lieber an den Fachmann als an den Flachmann. Nun hat aber
Ludwig von Pastor in den Augen Ihres Kontrahenten, liebe Genoveva, zwei entscheidende Nachteile: er ist
Deutscher, und er ist Katholik. Da Ludwig von Pastors Lebensleistung souverän ist, werde ich es mir ersparen,
nachzuforschen, ob er z.B. eine jüdische Grossmutter hat, was ihm vor den Augen Ihres Kontrahenten eine
Aura der Unfehlbarkeit verleihen würd
#125 methusalix † 19:23:30 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Defensor Fidei Defensor Fidei: „Katholischer Protestant“ „Gelebte Ökumene“ ist auch so ein gräßliches
Wortgebilde… wenn ein (mind.) ein Partner seinen Glauben nicht so ernst nimmt. Dass Sie das Wort Ökumene
an sich grässlich finden, kann ich gut verstehen. Es muss für Sie beinahe noch schlimmer sein, als das
Wort Freiheit. Bezüglich des „ernst nehmen“ des Glaubens machen Sie sich bei Ehepaaren mal keine Sorgen.
Solange die ihre Liebe ernst nehmen, ist alles in Ordnung. Auch wenn die Kirchenbeamten das nicht so sehen
können. Aber die sind in Liebesdingen sowieso nicht unbedingt eine erste Adresse.
@ gilbert: Antworten statt Sprüche! Sie memorieren den Katechismus Wenn man wissenschaftl. Themen diskutiert,
dann saugt man sich nicht irgendeinen Blödsinn aus den Fingern & erfindet das Rad jedesmal neu. Wenn
sich die Gedanken eines Katholiken im Ergebnis mit der Lehre der Kirche decken, dann sehe ich daran nichts
Verwerfliches. Außerdem sind Sie von einer Diskussion eh weit entfernt, weil Sie statt Argumenten nur
oberfl. Protestantensprüche bringen. Im übrigen, wie kommen Sie zu der Unterstellung… Wenn Sie Ahnung
hätten, dann würden Sie wissen, daß der Protestantismus von ganz anderen Vss ausgeht & eine Negation
des kath. Glaubens ist. Ansonsten erklären Sie mir doch, wie man etwas sein will & gleichzeitig auch
das Gegenteil! was Sie denken & empfinden hinter dem Katechismus sorgsam verbergen Auch wenn Sie es nicht
glauben können, aber es gibt tatsächl. Menschen, die aus freien Stücken das Glauben, was uns die Kirche
lehrt. Nur weil Sie hierzu nicht in der Lage sind, dürfen Sie dies nicht auch gleich anderen unterstellen.
Ich kann von mir jedenfalls sagen, daß ich mich ganz bewußt für den kath. Glauben entschieden habe.
Warum sollte ich das tun, wenn ich mich nur dahinter verstecken wollte? Es nimmt Ihnen doch niemand etwas
weg Als wenn nicht irgendwelche Pseudokatholiken die Kirche protestantisieren wollten. Erasmus v. Rotterdam…
Wenn Erasmus der Reformation gegenüber anfangs auch offen war, so wandte er sich doch von ihr ab als
er Luther in einem unüberbrückbaren Gegensatz zur kath. Kirche sah.
Kirchengeschichte für Ultramontanisten!! …die unerreicht solide und in der Wissenschaft unumstrittene
„Geschichte der Päpste“ von Ludwig von Pastor Eine „Geschichte der Päpste“ aus dem 19. Jhdt, die bloß
die Zeit von 1417 bis 1799 behandelt und von einem fanatisch ultramontanistischen, also bedingungslos
Rom treuen und antiliberalen Historiker geschrieben wurde, kann wohl nicht der Weisheit letzter Schluss
sein. Wenn das im 21. Jhdt. unter wissenschaftlich unumstritten verstanden wird, wundert mich nichts mehr.
„Schwerer wiegen hingegen sein wenig kritischer Umgang mit den Quellen sowie sein grundsätzliches Verständnis
von Wissenschaft: historische Erkenntnis ordne sich den Belangen der heiligen römischen Kirche unter.
Der Historiker wirke als Apologet der Kirche zu deren unablässigen Verteidigung.“ www.bautz.de/bbkl/p/Pastor.shtml
Defensor Fidei: Beispiel Erasmus von Rotterdam Sie memorieren den Katechismus. Das hat mit Diskussion
nichts zu tun. Im übrigen, wie kommen Sie zu der Unterstellung ich hätte keine Ahnung vom Protestantismus.
Wenn Sie mehr Ahnung haben sollten, bitte schön. Das hätte ich Ihnen nicht zugetraut, nachdem Sie ausschließlich
den katholischen Katechismus memorieren. Aber was Sie denken und empfinden hinter dem Katechismus sorgsam
verbergen. Das macht Sie unglaubwürdig, besonders wenn Sie dann noch sehr herablassend von einer vermeintlichen
Kathedra glauben, dozieren zu sollen. Es nimmt Ihnen doch niemand etwas weg. Ich lasse Ihnen Ihre Einstellung
und brauche mich noch nicht einmal darüber zu echauffieren. Wenn Sie damit glücklich werden, dann lassen
Sie ohne alle Häme auch andere Menschen ihr Glück, eben als katholische Protestanten. Wenn das für
Sie nicht vorstellbar ist, dann lassen Sie es doch einfach. Vieles muss man sich nicht vorstellen können.
Erasmus von Rotterdam hat viel nobler und weltmännischer darüber gedacht. Er konnte es halt…!
Liebe Genoveva, für Ihre Beiträge vielen Dank, darf ich Ihnen den kleinen Tipp geben, Ihren ebenso unsäglichen
wie unerträglichen Kontrahenten bezüglich der Papstbiographien auf die unerreicht solide und in der
Wissenschaft unumstrittene „Geschichte der Päpste“ von Ludwig von Pastor hinzuweisen? Sie werden aber
entdecken, dass Ihr so sympathischer Kontrahent alles mögliche ist, nur kein sauberer Diskutant. Das
liegt daran, dass er seine pubertäre Identitätsfindungskrise perpetuiert hat und wegen der daraus entstandenen
Unsicherheit zum Angstbeisser geworden ist. Deshalb können Sie den Verweis auf v. Pastors Meisterwerk
auch unterlassen. Viele Grüsse an Sie! BB
@BT: Der Hühnervogelkenner Weil man nicht jeden eitlen Pfau bestaunen muss, der grade sein Rad schlägt.
Schon gar nicht, wenn er einem aus dem Spiegel entgegenbalzt!
gilbert, Sie haben vom Wesen des Protestantismus keine Ahnung Wer es als Katholik anders in seiner angestammten
Kirche nicht aushält Niemand ist gezwungen in der Kirche zu bleiben. Jedem steht es frei aus- oder einzutreten.
Genauso steht es jedoch auch der Kirche frei ihren Glauben zu definieren. Entweder man glaubt mit der
ganzen Kirche & bezeichnet sich dann auch zu Recht als katholisch oder man glaubt etwas anderes. Damit
schließt man sich aber SELBER aus der Kirche aus. ohne daß er das Katholischsein aufgeben muß Wenn
ich zu prot. Positionen komme, dann gebe ich das Katholischsein automatisch auf, weil der Protestantismus
eine Negation des kath. Glaubens ist. Wenn er sich an der Bibel orientiert… Es ist ausgesprochen schäbig,
wenn man versucht, die Bibel gegen die Kirche auszuspielen. Beide sind untrennbar miteinander verbunden.
Schon Augustinus sagte: „Ich würde nicht einmal dem Evangelium trauen, wenn mich die Autorität der Kirche
nicht dazu bewegen würde“ Wenn Sie die (Kritikpkt.) nicht sehen, ist es Ihr Vergnügen Ich wüßte nicht,
was das mit Vergnügen zu tun hat. Im Gegensatz zu den Protestanten schaue ich in diesen Fällen jedoch
auf die Aussagen des Lehramtes, um die entsprechenden Stellen zu interpretieren & reime mir nicht selber
etwas zusammen. Dadurch gibt es auch keine Widersprüche. In jedem Fall kommt es Ihnen nicht zu, kath.
Protestanten zu verketzern & sie in die schizophrene Ecke zu stellen Jemand, der behauptet, daß er kath.
ist, gleichzeitig aber auch genau das Gegenteil, der stellt sich selber in diese Ecke
@ Leblhuber Warum tun Sie es dann nicht ? Beweisen Sie doch das Gegenteil, falls Sie das können. Weil
man nicht jeden eitlen Pfau bestaunen muss, der grade sein Rad schlägt.
@Genoveva: Ein Augenblick lang dachte ich … Sie seien an einem wirklichen Gespräch interessiert. Aber
das war natürlich eine leichtfertige Selbsttäuschung. Offensichtlich soll ich Sie, der hier permanent
dummes Zeug über historische Personen schreibt, als Historiker ernst nehmen. [fett]Dazu fehlt mir nicht
die Demut, sondern die Einfalt.[klein] Lesen Sie sich besserIhr Geschreibselüber Pius V. oder neulich
über Pius X. noch einmal durch.Demagogische Worthülsen[fett] …[klein] Das dumme Zeug, das Geschreibsel,
die demagogischen Worthülsen müssten sich doch leicht widerlegen lassen. Warum tun Sie es dann nicht ?
Beweisen Sie doch das Gegenteil, falls Sie das können. Ich habe nie behauptet, Historiker zu sein. Das
ist auch gar nicht nötig, wenn man sich bloß an die historische Wahrheit herantasten will. Blenden Sie
ruhig alles aus, was Ihre unkritische Haltung zur Kirchengeschichte ins wanken bringen könnte. An Demut
mangelt es Ihnen gewaltig, dafür haben Sie die fromme Einfalt gepachtet. Freundliche Grüße
@Leblhuber: Ein Augenblick lang dachte ich … Sie seien an einem wirklichen Gespräch interessiert. Aber
das war natürlich eine leichtfertige Selbsttäuschung. Offensichtlich soll ich Sie, der hier permanent
dummes Zeug über historische Personen schreibt, als Historiker ernst nehmen. Dazu fehlt mir nicht die
Demut, sondern die Einfalt. Lesen Sie sich besser Ihr Geschreibsel über Pius V. oder neulich über Pius
X. noch einmal durch. Demagogische Worthülsen …
gilbert Wer es als Katholik anders in seiner angestammten Kirche nicht aushält, aber auch nicht konvertieren
will, beziehungsweise, die Konversion aus rein katholischem Bewusstsein grundsätzich als Instrument ablehnt,
wird zu protestantischen Position kommen, ohne dass er das Katholischsein aufgeben muss. Hier beißt sich
die Katze in den Schwanz. Worin sollte denn das „katholische Bewußtsein“ bestehen, wenn nicht in der
Bejahung des katholischen Glaubens? Die formale Zugehörigkeit und die Kirchensteuer sind es ja nicht,
die ein Bewußtsein katholisch machen! (Dann hätten ja auch Hitler und Goebbels ein katholisches Bewußtsein
gehabt, was jedoch nachweislich nicht der Fall gewesen ist!) Wer eine Konversion also „aus rein katholischem
Bewußtsein“ ablehnt, der hat entweder tatsächlich das Bewußtsein, daß die Zugehörigkeit zur una sancta
catholica et apostolica ecclesia keine für das eigene Seelenheil indifferente/gleichgültige Sache ist
oder er hat das gegenteilige Bewußtsein, das dann aber weit davon entfernt wäre, „rein katholisch“ zu
sein! Wenn jemand zu „protestantischen Positionen“ kommt, dann ist dies ein Verlust an „katholischem Bewußtsein“!
Darin ist DF zuzustimmen!
@Pünktchen: Genoveva hat recht damit, daß es ein Glück für Europa (und die Meinungsfreiheit) war,
daß es nicht islamisiert wure. Hallo Pünktchen! Noch nicht ganz ausgeschlafen, wie mir scheint. Lesen
Sie doch den Thread, bevor Sie in Ihrer Schatztruhe kramen. BT ließ uns an seinen fundierten historischen
Kenntnissen teilhaben und schrieb an Fragenden und Kurt K. : Sie sollten froh sein, dass es die Inquisition
gab. Ansonsten dürften Sie Ihre freie Meinung unter muslimischer Herrschaft nicht in diesem Forum äussern.
Weil der einzige Papst, der auch gleichzeitig Grossinquisitor war (Pius Nr ?) gegen die türkische Armada
Verbündete zusammengeschweisst und die Flotte besiegt hat, bevor Europa muslimisch überrollt wurde.
Darauf folgte ein unterhaltsames Geplänkel. Wollen Sie mitspielen?
Defensor Fidei: Überheblichkeit und Arroganz Katholischer Protestant? Wie soll das denn gehen, wenn man
nicht unter Schizophrenie leidet? Will man den Protestantismus mit einer mathematischen Formel ausdrücken,
dann müßte diese so aussehen: Katholizismus – X = Protestantismus. Mit Attacken dieser Art, anderen
im Forum Schizophrenie zu attestieren, weil sie sich als katholische Protestanten bezeichnen, wäre ich
sehr vorsichtig. Es zeugt von großer Überheblichkeit. Wer es als Katholik anders in seiner angestammten
Kirche nicht aushält, aber auch nicht konvertieren will, beziehungsweise, die Konversion aus rein katholischem
Bewusstsein grundsätzich als Instrument ablehnt, wird zu protestantischen Position kommen, ohne dass
er das Katholischsein aufgeben muss. Wenn er sich an der Bibel orientiert, findet der katholische Protestanteine
ganze Reihe von Kritikpunkten an der ihm angestammten Kirche. Wenn Sie die nicht sehen, ist es Ihr Vergnügen.
Aber hüten Sie sich vor katholischer Arroganz und Überheblichkeit. Ich habe Verständnis dafür, dass
Gleichglaubende gern im kleinen Zirkel für sich sind und alle anderen hinausschmeißen wollen. Das würde
nur den sektierischen Habitus der angeblich Gleichglaubenden unterstreichen. Zu ihnen möchte ich auch
nicht gehören. In jedem Fall kommt es Ihnen nicht zu, katholische Protestanten zu verketzern und sie
in die schizophrene Ecke zu stellen. Ecken dieser Art gibt es häufig auch in selbsternannt rechtgläubigen
Winkellogen. Ich kann Sie nur bitten, mit der Verketzerung aufzuhören.
Genoveva hat recht damit, daß es ein Glück für Europa (und die Meinungsfreiheit) war, daß es nicht
islamisiert wure. >>Die ersten Kreuzzüge bezweckten, entweder bedrängten Christen zu Hilfe zu kommen
oder die Heiligen Stätten in Palästina zu befreien oder von den Muslimen unterworfene Christen zu befreien.
Dagegen hielten die muslimischen Rechtsgelehrten immer am Endziel fest, das „Haus des Krieges“ zu erobern
und alle Ungläubigen zu unterwerfen. Urban II. sah richtig. Wäre Konstantinopel schon 1100 gefallen,
dann hätte die enorme militärische Kraft der türkischen Heere Mitteleuropa vierhundert Jahre früher
heimgesucht. Dann wäre die die vielfältige europäische Kultur wahrscheinlich nicht entstanden: keine
freien städtischen Verfassungen, keine Verfassungsdebatten, keine Kathedralen, keine Renaissance, kein
Aufschwung der Wissenschaften; denn im islamischen Raum entschwand das freie – griechische! – Denken in
eben jener Epoche. Jacob Burckhards Urteil – „Ein Glück, daß Europa sich im ganzen des Islams erwehrte“ –
heißt eben auch, daß wir den Kreuzzügen ähnlich viel verdanken wie den griechischen Abwehrsiegen gegen
die Perser.<< Prof. Egon Flaig in FAZ Nr. 216 vom 16. 09. 2006, S. 36 Außerdem als kleiner aktueller
Beitrag zu der von Genoveva angestoßenen Debatte: „Byzantine 2006 – Putting quotes back into context“
www.youtube.com/watch?v=MgiFvmGRdDQ
@Luther: D.h. jedoch nicht, dass man sein Christsein verliert. Vielleicht wissen Sie auch, dass Geschichtsschreibung
auch keine hochgrade Objektivitaet aufweist, ist also aus diesem Grund auch immer subjektorientiert und
kommt aus des Schreibers-Haenden! Ja, ja! Die alte Leier. Kirchengeschichte schreiben eben nur Lügner
und Gegner. Die sitzen auch an den theologischen Fakultäten und lehren Kirchengeschichte, wie Feinde
der Kirche das eben tun. Das Christsein ist durch den Mut zur historischen Wahrheit keineswegs in Gefahr.
Es ist ja nicht von der Geschichte der Kirche bestimmt, sondern vom Glauben an Jesus Christus und seine
Botschaft. Oder glauben Sie etwa statt an Gott an die Kirche?
@ Leblhuber Allein schon ein Blick bei Wikipedia reicht schon für den Gegenbeweis von Lepanto, ohne tiefer
in Quellen zu stöbern. Wikipedia: Der Sieg der Heiligen Liga war psychologisch sehr wichtig und Die Auseinandersetzung
vor Lepanto führte zu einer Bereinigung der Einflusssphären im Mittelmeer. Die Osmanen beschränkten
sich danach auf die Sicherung ihre Vormachtstellung im östlichen Teil, während spanische, maltesische
und italienische Flotten das westliche Mittelmeer unter sich aufteilten. Wenn ich jetzt noch ein wenig
in seriöseren Quellen suchen würde, käme noch einiges mehr zu Tage. Zum Beispiel bei: „Kurzgefasste
Verteidigung der Heiligen Inquisition“, oder bei Arnold Angenendt, der sogar in der FAZ und der ZEIT gelobt
worden ist.
@Leblhuber: D.h. jedoch nicht, dass man sein Christsein verliert. Vielleicht wissen Sie auch, dass Geschichtsschreibung
auch keine hochgrade Objektivitaet aufweist, ist also aus diesem Grund auch immer subjektorientiert und
kommt aus des Schreibers-Haenden!
@Genoveva: Warum allerdings das Studium der Kirchengeschichte zu einer ehrlichen Selbsteinschätzung führen
sollte, ist mir nicht ganz klar. Ich bin keine Leblhuber-Exegetin, aber mir fällt immer wieder auf, daß
Sie zu Personen der Kirchengeschichte einseitig Schauergeschichten aufzählen. Ihr Sermon ist wieder nur
heiße Luft. Schade um die vertane Zeit. Es wäre für eine Diskussion förderlicher gewesen, hätten
Sie mir bezüglich PiusV und Lepanto etwas substanzielles entgegengehalten. Die Auseinandersetzung mit
der Kirchengeschichte ist meiner Meinung nach ein probates Mittel gegen die Überheblichkeit der „Rechtgläubigen“.
Die Entwicklung der Lehre der Kirche ist immer auch Antwort auf zeitbedingte historische Fakten. Die Kenntnis
der „Schauergeschichten“ (Ihr Wort) könnte vor Hochmut bewahren und das Selbst vom hohen Glaubensross
herunter holen. Dazu müsste man aber zuerst erkennen, dass man darauf sitzt. Die Lehre der Kirche spiegelt
fast 2000 Jahre Machtpolitik. Wenn Sie das negieren wollen, bleiben Sie eben ruhig auf Ihrem hohen Ross
sitzen. Die Wahrheit, der auch Sie als Christin verpflichtet sein müssten, setzt sich trotzdem durch.
@ Leblhuber Ihr Pläsierchen scheint die Durchleuchtung der HS zu sein. Allerdings sind Sie auch auf diesem
Gebiet etwas unterbelichtet. Bezüglich Geschichte tappen Sie offensichtlich überhaupt noch im Dunkeln.
Na, bei so viel Unterbelichtung könne wir ja froh sein und GOTT danke, dass wir mit Ihnen im Forum solch
einen hellen Wissensstern haben. Vielen Dank für die gütigen Erleuchtungen.
@Leblhuber Werden Sie für das Dozieren über die Rechtgläubigkeit von Kreuznet eigentlich bezahlt? Den
Ausdruck „Rechtgläubigkeit“ werden Sie in meinen Beiträgen nur finden, wenn ich mit einem Poster auseinandersetze,
der meint dieselbe für sich gepachtet zu haben. Das nervt mich hier in diesem Forum nämlich am meisten:
Leute, die die Lehre der Kirche nicht kennen aber ständig diesen Begriff vor sich hertragen und ihn anderen
absprechen. Vielleicht wäre es für die Qualität Ihrer Gedankengänge besser, Sie würden sich mit der
Kirchengeschichte etwas auseinandersetzen, auch abseits von Deschner. Könnte gut sein, dass Sie dadurch
an Demut (humilitas) und Liebe gewinnen und Ihr offensichtlicher Hang zum Hochmut einer ehrlichen Selbsteinschätzung
weicht. Sollten meine Beiträge hochmütig klingen, so tut mir das leid und ich werde gerne versuchen,
das zu vermeiden. Warum allerdings das Studium der Kirchengeschichte zu einer ehrlichen Selbsteinschätzung
führen sollte, ist mir nicht ganz klar. Deschner interessiert mich nicht und seinen Kampf führe ich
nicht. Meine Bibliothek ist auch ohne Deschner ganz gut bestückt. Ich bin keine Leblhuber-Exegetin, aber
mir fällt immer wieder auf, daß Sie zu Personen der Kirchengeschichte einseitig Schauergeschichten aufzählen.
Das verhilft mir zu eigenständigem Denken. Sollten Sie vielleicht auch versuchen! War es das, was Sie
mit Demut und ehrlicher Selbsteinschätzung meinten?
@Bruder Theophil: Wie es halt immer so ist. Ein und die selbe historische Situation kann verschiedentlich
bewertet werden. Ihre Bewertung in allen Ehren. Aber sie hält historischen Durchleuchtungen nicht besonders
gut stand. Aber seis drum. Jedem Tierchen sein Plaisierchen. Ihr Pläsierchen scheint die Durchleuchtung
der HS zu sein. Allerdings sind Sie auch auf diesem Gebiet etwas unterbelichtet. Bezüglich Geschichte
tappen Sie offensichtlich überhaupt noch im Dunkeln. Sollte Ihnen doch noch ein Licht aufgehen, wird
Sie das hoffentlich davor bewahren, historischen Nonsens zu schreiben. Weder Ihre Busenfreundin Genoveva
noch Sie selbst widerlegen meinen Beitrag. Außer Polemik und heißer Luft nichts gewesen.
@DD : Sie haben Recht, nur eine Unterscheidung bitte: Das X ist mathematisch nicht definiert, denn es
bedeutet eine vollkommen andere Art des Glaubens. Betrachten Sie doch das Trennende…es ist nicht einfach
so wieder herstellbar. Es wird von ganz anderen Vorraussetzungen ausgegangen! Ich wuerde es fuer mich
so definiert: Katholisch – X =/ Evangelisch (=/ heisst ungleich)! Es geht nicht! Ende!