Kinderverhütung
Ramponierte Glaubwürdigkeit
Wie bereitet sich die Kirche in Österreich auf den Papstbesuch vor? Mit dem Verkauf von Körpergiften und der Publikation unmoralischer Ethik-Richtlinien? Von Dr. Tamás Csáky-Pallavicini.
Der Grazer Bischof Egon Kapellari erläutert seinen Mitbrüdern im Juni in Mariazell Details zum Papstbesuch.
Der Grazer Bischof Egon Kapellari erläutert seinen Mitbrüdern im Juni in Mariazell Details zum Papstbesuch.
© Pressebild/ www.papstbesuch.at
(kreuz.net, Wien) In Österreich beteiligen sich Apotheken der Barmherzigen Brüder an der Abtreibung und an der Kultur des Todes. Das geschieht unter anderem durch den Verkauf der „Pille danach“.

Zweifellos befinden sich Apotheken der katholischen Ordensspitäler in einem Dilemma. Dieses Dilemma besteht darin, daß die Apotheken verpflichtet sind, die Versorgung der Bevölkerung mit allen staatlich zugelassenen Arzneimitteln sicherzustellen.

Doch die Abgabe einer Untergruppe dieser Arzneimittel stellt teilweise die notwendige Bedingung für die straffreie Durchführung der Kinderabtreibung dar.

Erschwerend tritt hinzu, daß die Ordensapotheken diese Abtreibungsmittel an Lager haben – also nicht nur im Bedarfsfall erst bestellen – und daß sie diese Tötungsmittel neu auch ohne ärztliches Rezept im sogenannten Notfall sofort abgeben dürfen.

Die katholischen Ordensspitäler veröffentlichen keine Statistiken über die Zahl der abgegebenen Abtreibungspillen. Dennoch besteht der Verdacht, daß katholische Ordensspitäler massiv an der Abtreibung beteiligt sind – auch wenn sie zweifellos nicht deren entscheidende Ursache sind.

Vorauseilender Gehorsam?

In diesem Zusammenhang ist ein Punkt besonders herauszustellen: Es ist rechtlich bislang nicht ausjudiziert, ob österreichische Apotheken wirklich Abtreibungs- und Verhütungsmittel vertreiben und auf Lager haben müssen und ob es bei Verstoß zu Sanktionen seitens des Gesetzgebers kommen kann.

In Österreich ist gesetzlich festgeschrieben, daß niemand gezwungen werden darf, an einer Abtreibung mitzuwirken.

Die Abgabe eines potentiell tödlichen Medikamentes wie der „Pille danach“ muß als Bereitschaft zur Mitwirkung an einer Kinderabtreibung betrachtet werden.

Die vorgeburtliche Kindertötung ist ein verabscheuungswürdiges Verbrechen, das von der Kirche mit der Exkommunikation bestraft wird.

Bei dem Verkauf von Abtreibungsprodukten durch katholische Apotheken handelt es sich also um eine Art vorauseilenden Gehorsams in Sachen Kultur des Todes.

Katholische Apotheken – insbesondere die sechs Apotheken des Spitalordens der Barmherzigen Brüder Österreichs – beteiligen sich somit an der Durchführung eines Teiles der Abtreibungen in Österreich.

In den Ordensapotheken findet bei der Abgabe der Tötungsprodukte meiner Kenntnis nach in der Regel keine Pro-life-Beratung statt. Dazu gibt es auch keine staatlichen Richtlinien.

Ethikkodox

Es ist hinzuzufügen, daß die Barmherzigen Brüder Österreichs in diesem Jahr leider auch einen neuen skandalösen Ethikcodex ins Internet gestellt haben. Er ist für alle Spitäler als Vorbild gedacht. In seiner ethischen Ausrichtung widerspricht er der Moral der Kirche in grundlegenden Kernpunkten.

Viele katholische Angestellte von Ordensapotheken sowie die Kirche selber, in deren Auftrag Ordensapotheker handeln, geraten dadurch in eine Situation, die mit ihren Überzeugungen in Sachen Lebensschutz und dem Ziel der geordneten Abgabe von Arzneimitteln zur Bekämpfung von Beschwerden und Krankheiten in Konflikt steht.

Gegen ihre Absicht werden sie in den Vollzug eines Gesetzes verwickelt, der zu unmoralischem Handeln, ja zur Tötung unschuldiger Menschen führt und vielen zum Ärgernis gereicht.

Nach Abwägung aller Argumente kann ich mich der Auffassung nicht entziehen, daß hier eine Zweideutigkeit vorliegt, welche die Klarheit des Zeugnisses der Kirche und ihrer Ordensapotheken verdunkelt.

Appell an die Bischöfe

Deshalb möchte ich die Bischöfe Österreichs eindringlich bitten, Wege zu finden, daß Abtreibungspräparate und andere medizinische Produkte, die nicht der Heilung sondern der Tötung dienen, in kirchlichen oder der Kirche zugeordneten Apotheken nicht mehr abgegeben werden.

Die Bischöfe sollten auch dafür sorgen, daß katholische Apotheker und ihre Mitarbeiter in ethischen Fragen geschult werden. Das scheint derzeit zu wenig zu geschehen.

Dieses Übel ist bereits seit Jahren von gläubigen Menschen aller Schichten immer wieder angemahnt worden.

Leider haben sich die Dinge nicht zum Besseren gewendet.

Die Abgabe der „Pille danach“ verwickelt die Kirche in die Tötung unschuldiger Kinder in ihrer frühesten Entwicklungsphase, wo sie des größten Schutzes bedürfen und statt dessen oft der größten Willkür ausgesetzt sind.

Die Glaubwürdigkeit des unbedingten kirchlichen Widerspruchs gegen die Abtreibung erleidet dadurch Schaden.

Der Verfasser ist Arzt für Allgemeinmedizin in Wien.
      
58 Lesermeinungen
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#59   Berengeria   10:24:50 | Freitag, 13. Juli 2007
Pünktchen
Die jetzigen österreichischen Bischöfe in diesem Kloster unterzubringen kann man den armen Schwestern wohl nicht antun. Sie sind nämlich durch den Vorgänger von Kardinal Schönborn – einen untadeligen Kirchenfürsten von Format – qualitätsverwöhnt.
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#58   Pünktchen   20:41:23 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Berengeria
Vielleicht interniert man die Bischöfe im Zisterzienserinnenkloster Marienfeld! Die Schwestern dort haben immerhin schon Erfahrung gesammelt: mit dem Amtsvorgänger von Kard. Schönborn! o^/
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#57   Berengeria   20:22:47 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Trappistenkloster für Bischöfe
Nachdem die französischen Bischöfe, die mit der deutschen Besatzungsmacht im Zweiten Weltkrieg zusammengearbeitet hatten, zum Tod durch Erschießen verurteilt waren, erreichte Johannes XXIII. – damals noch als Sonderbeauftragter des Heiligen Stuhles für Frankreich – daß sie lebenslänglich in ein Trappistenkloster gesteckt wurden.
Einen ähnlichen Vorschlag könnte man dem Papst bei seinem Besuch in Maria Zell für die jetzige Österreichische Bischofskonferenz, vor allem aber für bestimmte Bischöfe im Osten Österreichs einen ähnlichen Vorschlag unterbreiten: für den Rest des Lebens ins Trappistenkloster. Die Versäumnisse in bezug auf die Abtreibung sind sicher nicht die einzigen, die sie bereuen müßten. Vielleicht wäre ein Aufenthalt im Trappistenkloster noch eine Chance für sie.
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#56   Baron Bolligru   09:10:03 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Leblhuber, hörte ich, sei wegen
Unbeschulbarkeit aus dem ersten Jahr Kindergarten entlassen worden.
Da es ein katholischer Kindergarten war, hat er ewige Rache geschworen und versucht nun mit sehr, sehr mässigem Erfolg, Katholiken zu nerven.
Allerdings stolpert er dabei immer wieder über sich selbst und sorgt so für immer wieder aufgefrischte Heiterkeit der mitlesenden Katholiken.
Ein Kaschperl eben.
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#55   Nachtlaterne   06:00:39 | Donnerstag, 12. Juli 2007
zuerst wird immer…
…der verstand und das herz abgetrieben, dann kommen die dämonischen abtreibungen unschuldiger kinder dazu. schlussendlich treibt man auch seelen ab und produziert mit schweren irrtümern und verführungen „lebende tote“ von denen schon jesus warnend spricht.
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#54   Leblhuber   01:59:45 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Friedrich Reusch:
Möglicherweise ist Ihnen diese Seite einfach zu katholisch. Da empfehle ich Ihnen die Websites der deustchen oder österreichischen Bischofskonferenzen.
Diese Seite ist nicht röm. katholisch!
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#53   Friedrich Reusch   01:38:00 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Fanatisiert, aha.
Wenn man dem Papst in seinen sexualmoralischen Vorgaben – in diesem Falle in der Ablehnung der „Pille danach“ – folgt, ist das also fanatisiertes Verhalten.
Dann bin ich das eben. Aber warum man von einer katholischen Internetseite erwarten sollte, der katholischen Sexualmoral zu widersprechen, weiß ich nicht.
Möglicherweise ist Ihnen diese Seite einfach zu katholisch. Da empfehle ich Ihnen die Websites der deustchen oder österreichischen Bischofskonferenzen.
Die sind sicherlich – wie würden sie sagen – defanatisert.
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#52   Leblhuber   01:25:02 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Friedrich Reusch:
ob die „Pille danach“ nun ein Tötungs-, Abtreibungs- oder „nur“ Lebensverhinderungsmittel ist, ist doch nicht die eigentliche Frage (wenngleich sie doch meinen Informationen nach klar in den Bereich der Abtreibungsmaschinerie einzuordnen ist).
Auf jeden Fall aber gehört sie doch zu den Dingen, die für Katholiken tabu sind und hat somit in katholischen Apotheken/Krankenhäusern nichts verloren.
Ihr erstes Posting zu diesem Thema las sich, als ob sie eine Lanze für die „Pille danach“ brechen wollten. Und das wäre mir an ihrer Stelle peinlich.
Diese fanatisierte Diskussion interessiert mich nicht. Ich wollte eigentlich nur die übliche, schlampige Diktion von kreuz.net Artikeln aufzeigen.
Machen Sie sich um mich keine Gedanken. Kümmern Sie sich um Ihr eigenes Seelenheil. Das scheint mir, ob Ihres Fanatismus, extrem gefährdet.
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#51   Friedrich Reusch   00:42:55 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Leblhuber,
ob die „Pille danach“ nun ein Tötungs-, Abtreibungs- oder „nur“ Lebensverhinderungsmittel ist, ist doch nicht die eigentliche Frage (wenngleich sie doch meinen Informationen nach klar in den Bereich der Abtreibungsmaschinerie einzuordnen ist).
Auf jeden Fall aber gehört sie doch zu den Dingen, die für Katholiken tabu sind und hat somit in katholischen Apotheken/Krankenhäusern nichts verloren.
Ihr erstes Posting zu diesem Thema las sich, als ob sie eine Lanze für die „Pille danach“ brechen wollten. Und das wäre mir an ihrer Stelle peinlich.
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#50   Leblhuber   23:12:38 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Lieber Sweetdragon!
Das habe ich auch gehört – allerdings bis ich in Österreich bin bin ich entweder gesund oder wirklich tot …Daher kann ich die KH in Österreich nicht beurteilen.
Bitte sehen Sie mir meine Unbeherrschtheit nach. Man sollte eben nie nach dem ersten Augenschein urteilen.
Ich bin halbwegs gesund und kann daher Ihre Situation nicht wirklich nachempfinden.
Aber glauben Sie mir bitte, ich schäme mich für das „saublöd“.
Darf ich Sie trotzdem in mein Gebet einschließen, auch wenn das in Ihren Augen mir vielleicht mehr hilft, als Ihnen.
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#49   santo domingo 2   22:53:52 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ litterae sunt divitiae
Herrn Stöhrs Erklärung für „OFM“ (einschließlich der Korrektur) stimmt. Wird heutzutage vorwiegend auf Höhe der NPD und rechts davon verwendet.
@ Daniel Stöhr: Die Ironie habe ich schon erkannt und auch ironisch zurückgefragt. Aber was haben Sie ernsthaft mit dieser Replik bezwecken wollen? Nochmals: Leblhuber hatte mit der Anmerkung zur Schmerztherapie 100% recht.
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#48   Ydefix   22:49:42 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Ich korrigiere mich:
Der Begriff stammt ursprünglich von Carlo Schmid: „Die Bundesrepublik Deutschland ist die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft“ (Carlo Schmidt am 18.09.1948 vor dem Parlamentarischen Rat zu Bonn).
@santo: Das mit der UNO war ironisch gemeint. Wenn die UNO etwas ist, dann ein modernes Babel.
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#47   Leblhuber   22:49:06 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Stöhr, Sie sind ein Nichts, nichts weiter!
Nein, „antisemitisch“ bin ich nicht, aber antijudaistisch -und insofern lehne ich natürlich Leblhubers Einsatz für die talmud-judaistische Sache ab.
Ob Sie glauben nicht antisemitisch aber antijudaistisch zu sein, ist völlig belanglos. Wir lesen, was Sie schreiben. Und das ist mehr als gestöhrt!
Stimmt, es muss ein „Recht auf Schmerzlosigkeit“ geben. Sie sollten mal die UNO anschreiben, das ist wirklich unverschämt, dass es noch Schmerzen gibt.
Dazu gibt es nichts weiter zu sagen.
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#46   santo domingo 2   22:44:56 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ Daniel Stöhr
Das war meine Gegenfrage zu Ihrem Posting, in dem Sie sich über Leblhubers völlig richtigen Kommentar mokiert hatten – warum eigentlich?
Nun, wie würden Sie sich verhalten? Auf ein „Recht auf Schmerzlosigkeit“ pochen (das Ihnen im Rahmen der ärztlichen Sorgpfaltspflicht und der medizinischen Möglichkeiten tatsächlich zusteht)? Oder darauf verzichten, weil es die UNO ja nicht festgeschrieben hat?
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#45   Ydefix   22:43:42 | Mittwoch, 11. Juli 2007
…OMF=
Organisationsform einer Modularität der Fremdherrschaft (Begriff stammt glaube ich von dem Hegel-Fetischisten Horst Mahler)
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#44   litterae sunt divitiae   22:41:45 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@santo domingo 2
Können Sie mir vielleicht erklären, was mit „ofm – BRD“ gemeint ist? BRD ist klar, aber die abkürzung ofm kenne ich nicht.
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#43   Ydefix   22:39:25 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Hä …?
Wo habe ich mich für sowas ausgesprochen oder wo geht das aus dem Posting des Süßdrachens hervor ?
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#42   santo domingo 2   22:36:54 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ Daniel Stöhr
Ich wäre gespannt, wie Sie mit Schmerzen im Krankenhaus reagieren würden, wenn man sie mit etwas Morphium im Tropf abstellen könnte, Sie es aber nicht bekämen (keine Sorge – das wünsche ich niemandem).
Würden Sie so laut jammern wie Ihr Herr Lingen, wenn er sich ‘mal wieder eine Geldstrafe eingefangen hat oder in einem real existierenden Gefängnis der „inexistenten ofm-BRD“ landet?
Oder alles heroisch, wenngleich unnötigerweise erdulden?
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#41   Ydefix   22:35:36 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@armer Unbelesener:
Nein, „antisemitisch“ bin ich nicht, aber antijudaistisch -und insofern lehne ich natürlich Leblhubers Einsatz für die talmud-judaistische Sache ab.
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#40   litterae sunt divitiae   22:32:53 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Stöhr
he lebljude
Ach, antisemitisch sind Sie auch noch? Oder verbitten Sie sich einen solchen Vorwurf auch?
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#39   Ydefix   22:30:26 | Mittwoch, 11. Juli 2007
he lebljude,
lass gut sein.
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#38   Leblhuber   22:28:31 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Gestöhrt und strohdumm! Diese Art von Manko ist nicht satisfaktionsfähig.
Stimmt, es muss ein „Recht auf Schmerzlosigkeit“ geben. Sie sollten mal die UNO anschreiben, das ist wirklich unverschämt, dass es noch Schmerzen gibt.
Stöhr, Sie entblößen sich schon wieder!
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#37   Catholicus   22:27:53 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Ethik-Codex
Der Ethik-Codex der „Barmherzigen Brüder“ ist nicht mehr aktuell, sondern bereits Geschichte web.archive.org/…brueder.at/ethik.htm (wie dieser Link ins Web-Archiv beweist). Er enthielt vieles Wertvolle (darum bezog sich Bischof Küng im Vorwort von „Leben in Fülle“ darauf), leider auch Manches, was dem Lehramt der Kirche widersprach (siehe insbesondere Thematik der Empfängnisregelung, Reproduktionsmedizin, Sterilisation …) – deshalb wollten die Bischöfe mit ihrem Dokument ja eine Verbesserung vornehmen. Von einer Neuauflage des „Ethik-Codex“ durch die Barmherzigen Brüder ist mir nichts bekannt! Kann uns der Autor dieses Artikels hier näher aufklären?
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#36   litterae sunt divitiae   22:23:39 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Stöhr
Stimmt, es muss ein „Recht auf Schmerzlosigkeit“ geben. Sie sollten mal die UNO anschreiben, das ist wirklich unverschämt, dass es noch Schmerzen gibt.
Eh, Ihr Kommentar ist in dem Zusammenhang so Panne, das glauben Sie nicht! Aber von Ihnen sind wir ja nichts anderes gewohnt!
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#35   Ydefix   22:21:18 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Leblhuber:
„Das ist mit den Möglichkeiten der modernen Schmerztherapie unentschuldbar“
Stimmt, es muss ein „Recht auf Schmerzlosigkeit“ geben. Sie sollten mal die UNO anschreiben, das ist wirklich unverschämt, dass es noch Schmerzen gibt.
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#34   Sweetdragon †   22:17:23 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@leblhuber
Das habe ich auch gehört – allerdings bis ich in Österreich bin bin ich entweder gesund oder wirklich tot …
Daher kann ich die KH in Österreich nicht beurteilen.
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#33   Leblhuber   21:46:35 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Lieber Sweetdragon!
Nein leblhuber das meine ich ganz genau so.
Ich weiß warum ich das sage und diese Torturen, die mir ein nettes katholisches Krankenhaus zugefügt hat, werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen können. Die täglichen Schmerzen erinnern mich leider immer daran. Und die kann kein Arzt der Welt mehr heilen.
Da sterbe ich lieber bevor ich mich nochmal in solche Hände begebe.
Es tut mir aufrichtig leid, dass Sie in einem Krankenhaus schreckliche Schmerzen erdulden mussten. Das ist mit den Möglichkeiten der modernen Schmerztherapie unentschuldbar. Weder öffentliche noch private Spitalserhalter können für optimale Behandlung garantieren. Wir sollten uns daher vor Verallgemeinerungen hüten. In Österreich haben KH mit konfessionellem Träger einen ausgezeichneten Ruf.
FG
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#32   Strepto von Kokke   21:42:30 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Süssdrache
Da sterbe ich lieber bevor ich mich nochmal in solche Hände begebe.
So klingt das schon anders. Sie meiden in Ihrer Nähe ein ganz bestimmtes Krankenhaus in katholischer Trägerschaft, weil Sie dort einmal medizinisch !!! nicht gut behandelt wurden.
Eben klang das noch so, als ob Sie ein katholisches Krankenhaus aus konfessionellen Gründen grundsätzlich meiden würden.
Sie haben eine schlechte Erfahrung in einem katholischen Krankenhaus gemacht, was bedauerlich ist.
Mir wurde als Kind in einem konfessionellen Kindergarten auch einmal übel mitgespielt und hatte deshalb lange Zeit ein Trauma, nur deshalb würde ich nicht schlecht über die Leistungen aller Kindergärten denken, – im Gegenteil.
Trotzdem gute Besserung und Linderung Ihrer Beschwerden Sweetdragon, wünsche ich Ihnen von Herzen.
Gruss Strepto
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#31   Sweetdragon †   21:31:23 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Nein leblhuber
das meine ich ganz genau so.
Ich weiß warum ich das sage und diese Torturen, die mir ein nettes katholisches Krankenhaus zugefügt hat, werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen können. Die täglichen Schmerzen erinnern mich leider immer daran. Und die kann kein Arzt der Welt mehr heilen.
Da sterbe ich lieber bevor ich mich nochmal in solche Hände begebe.
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#30   Leblhuber   21:28:46 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Lieber Sweetdragon:
Der folgende Satz ist so saublöd, dass Sie ihn überdenken sollten.
ich bin auch schon 50 km gefahren als es mir sauschlecht ging – ein katholisches Krankenhaus nein danke.
Lieber bleibende Schäden als so einen Laden.
Trotzdem fG
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#29   Strepto von Kokke   21:26:53 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Süssdrache
Lieber bleibende Schäden als so einen Laden.
Wie gelassen Sie mit der Wahrheit umgehen … :-D
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#28   Leblhuber   21:10:07 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Woodquarter:
Ich liebe Lehrer Ihres Zuschnittes. Das 1. Posting und gleich ein Volltreffer. :(3
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#27   Sweetdragon †   21:09:22 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Liebe Bazille
ich bin auch schon 50 km gefahren als es mir sauschlecht ging – ein katholisches Krankenhaus nein danke.
Lieber bleibende Schäden als so einen Laden.
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#26   Woodquarter   21:03:46 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Anmerkungen und ein paar Fragen
1) Der Orden hat in Österreich – laut Website der Apothekerkammer – nur vier und nicht sechs Apotheken – schlecht recherchiert!
2) Was ist eigentlich das Verwerfliche an deren Ethikkodex? – Da wird nur beschuldigt und Dreck geworfen, aber kein einziger Fakt genannt.
3) Im Dokument „Leben in Fülle“ der Österreichischen Bischofskonferenz (Vorwort Bischof Küng) wird im Anhang im Bereich Dokumente (!) sogar auf den Kodex des Ordens explizit verwiesen. Wie können die Bischöfe das tun, wenn er so böse ist?
4) Dort wird ein Zugriff auf den Kodex im Jahr 2004 dokumentiert – wie kann er dann erst heuer ins Netz gestellt worden sein?
5) Warum ich das alles weiß? Na ganz einfach, weil ein Schüler von mir seine Fachbereichsarbeit über Pastoral im Krankenhaus geschrieben hat.
6) Was lernen wir daraus – wenn schon Polemik, dann bitte fachlich fundiert, und nicht nur weils endsgeil ist, über jemanden herzuziehen, daher: Autor, nicht genügend, setzen!
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#25   Strepto von Kokke   20:54:08 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Süssdrache
Ich würde sowieso niemals einen Fuß in ein katholisches Krankenhaus setzen.
Solange es ihnen gut geht, glaube ich Ihnen das sogar.
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#24   Catholicus   20:49:44 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Richtigstellung
Auf der Internetseite der Barmherzigen Brüder …ww.barmherzige-brueder.at/ gibt es keinen angeblich neuen, dem Lehramt der Kirche widersprechenden „Ethik-Codex“. Statt dessen wird auf die „Charta der Hospitalität …ww.barmherzige-brueder.at/…ce/article.siteswift?so=all&do=all&…“ und das Dokument „Leben in Fülle www.bischofskonferenz.at/…cle_detail.siteswift?so=all&do=all&…“ der österreichischen Bischöfe verwiesen; beide Dokumente stimmen mit der katholischen Lehre überein!
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#23   Sweetdragon †   20:47:24 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Entschuldige Bazille
vielleicht wohne ich nicht in Österreich.
Ich würde sowieso niemals einen Fuß in ein katholisches Krankenhaus setzen.
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#22   Strepto von Kokke   20:07:27 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Sweetdragon – null Ahnung
Oder sie müssen ein christliches Privatkrankenhaus+ Apotheke werden, das ausschließlich Menschen behandelt die Christen nach ihren Vorstellungen sind.
Nö, kath. Einrichtungen bieten bestimmte „Leistungen“ nicht an und brauchen diese Leistungen auch nicht anbieten und trotzdem werden dort auch Nichtchristen behandelt.
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#21   möchtegern-kathole   19:58:07 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Auf Basis des MP …
… könnte der hohe Besucher ja bei seinem Besuch in Ö. Alte Messen lesen, mit der Intention diese Misstände abzustellen :-]
Die dortigen Bischöfe wären ihm sicher 1000fach dankbar. O:O
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#20   Rudolfus   19:15:36 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Beteiligung der katholischen Apotheken am verbotenen Abtreibungsmassenverbrechen
Der Abtreibungsmord ist in Österreich weiterhin verboten, lediglich seit 1.1.1975 durch die SPÖ-Nationalratsmehrheit strafffrei gestellt.
Es ist eine Schande, daß sich die katholische Kirche und ihre Apotheken an der SPÖ-Straffreistellung des Abtreibungsmassenmordes beteiligt.
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#19   semper reformandus   18:07:14 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@leblhuber
Kann nach Ihrer Kenntnis ausgeschlossen werden, dass die „Pille danach“, wenn der Eisprung bereits erfolgte, die Einnistung der befruchteten Eizelle verhindert? Ist das nicht auch ein (Eventual-)Ziel dieses Präparats?
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#18   Sweetdragon †   17:33:13 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Wobei ja
getrocknete Backpflaumen sehr wohl Krankheiten heilen können :-) sollten sie mal versuchen, am Besten in Wasser eingeweicht … hat eine sehr durchschlagende Wirkung ;-)
Ansonst halte ich die Diskussion für absoluten Schwachsinn. Jedes Medikament, auch die Homöopathischen können tödlich sein. Wenn ich den Wirkstoff Diclofenac einnehme, der sehr häufig und gerne verschrieben wird und dann nicht schnell genug ins Krankenhaus komme sehe ich mir die Radieschen von unten an.
Wenn eine Apotheke meint sie müsse bestimmte Dinge nicht verkaufen – auch gut – dann ist halt der Laden dicht. Die Herrschaften haben sich bestimmten gesetzlichen Vorschriften zu unterwerfen, wie andere Dienstleister auch. Geld wollen sie ja auch verdienen und das nicht zu knapp.
Die Wertung ob die Medikamente in ihren Augen gut oder böse sind haben sie nicht vorzunehmen. Oder sie müssen ein christliches Privatkrankenhaus+ Apotheke werden, das ausschließlich Menschen behandelt die Christen nach ihren Vorstellungen sind.
Aber damit läßt sich heute eben kein Geld mehr machen…
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#17   Evelin   17:30:02 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ landorganist
Die österreichischen Bischöfe reden großartig über den bevorstehenden Papstbesuche in Österreich und versuchen, den Glanz dieses Besuches auf sich selbst zu lenken. Gleichzeitig sind sie in moraltheologischer Beziehung im Schisma zu Rom und Wölfe im Schafspelz.
Über die Beihilfe zur Frühabtreibung durch Ordensapotheken sind sie informiert. Ebenso über die Beihilfe zur Abtreibung durch andere kirchliche Stellen wie die Barmherzigen Schwestern in Ried, Oberösterreich („first love“), und die Caritas in Wien („Flüchtlingshilfe“ durch Abtreibung).
Der Zusammenhang ist also, dass sie beim „Unterrichtsminister“ (ich meine den Papst) zum Rapport antreten, aber ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Eigentlich desaströse Voraussetzungen für einen Papstbesuch.
Der Gatte der Evelin
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#16   Leblhuber   17:22:37 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Nicht jeder Abtreibungsgegner und Lebensschützer ist Pro Life Anhänger
In Österreich beteiligen sich Apotheken der Barmherzigen Brüder an der Abtreibung und an der Kultur des Todes. Das geschieht unter anderem durch den Verkauf der „Pille danach“.
Die vorgeburtliche Kindertötung ist ein verabscheuungswürdiges Verbrechen, das von der Kirche mit der Exkommunikation bestraft wird.
Bei dem Verkauf von Abtreibungsprodukten durch katholische Apotheken handelt es sich also um eine Art vorauseilenden Gehorsams in Sachen Kultur des Todes.
Die „Pille danach“ ist kein Medikament zur Abtreibung. Sie kann innerhalb von 72 Stunden nach dem Ereignis eingenommen werden und verhindert die Schwangerschaft durch Verzögerung oder Verhinderung des Eisprunges.
Hat sich eine Eizelle bereits eingenistet, ist die Pille wirkungslos.
Davon zu unterscheiden ist die Abtreibungspille. Sie darf nur bis zum 49. Tag nach der letzten Periode eingenommen werden. Das entspricht einem maximalen Fruchtsackdurchmesser von 10 mm.
Das Medikament RU486/Mifegyne wird von einer Apotheke nur an Einrichtungen abgegeben, die Schwangerschaftsabrüche vornehmen und nicht an Privatpersonen, auch nicht gegen Rezept.
Hier von Kindertötung zu sprechen, ist, euphemistisch ausgedrückt, eine unzulässige Polemik.
Dass sich dieser Pro-Life Artikel gegen die Barmherzigen Brüder richtet, finde ich doppelt verwerflich.
Ist es doch gerade dieser Orden, der sich gestern und heute auch um das Leben derer kümmert, die nicht im Mittelpunkt des Interesses von Pro Life stehen.
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#15   Strepto von Kokke   16:24:41 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Kurt K.
Nicht alle Präparate die in Apotheken verkauft werden, heilen Krankheiten. So gibts dort auch Mittelchen gegen Augenringe, gegen Müdigkeit, gegen Zellulitis etc. Auch alles keine „Krankheiten“ im engeren Sinne.
Stimmt, bei uns verkaufen sie auch Bürsten und getrocknete Backpflaumen.
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#14   Karl Murx   16:17:16 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Mein Beitrag zur Gestaltung der Feierlichkeiten
video.google.fr/videoplay?docid=32899396…
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#13   Kurt K.   16:16:22 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Schwangerschaft = Kankheit?
Nein, das nicht. Aber ein evtl. unerwünschter Zustand.
Nicht alle Präparate die in Apotheken verkauft werden, heilen Krankheiten. So gibts dort auch Mittelchen gegen Augenringe, gegen Müdigkeit, gegen Zellulitis etc. Auch alles keine „Krankheiten“ im engeren Sinne.
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#12   Strepto von Kokke   15:56:17 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Radio Eriwan
Gerade auf „Radio Eriwan“ gehört:
„Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, von der Frau sich durch Einnahme der „Pille danach“ heilen lassen muss.“
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#11   landorganist   15:55:46 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Was hat das
jetzt mit dem Papstbesuch zu tun?
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#10   semper reformandus   15:41:33 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@pünktchen
Sie haben völlig Recht; diese Frage lag mir auch auf der Zunge. Die ständige Gleichsetzung von Tötungs- und Arzneimitteln durch die Pro-Abtreibungsfraktion beweist deren Pervertiertheit. In einer gerechten Gesellschaft müsste Apotheken, die so etwas anbieten, die Lizenz entzogen werden, nicht umgkehrt. Die heutige Rechtslage zeigt, das wir in D bzw. AT keinen Rechtsstaat haben. Für mich gibt es schon seit längerem den ernstlichen Gewissenskonflikt, ob bzw. wieweit es angesichts der aktuellen Zustände überhaupt noch eine Loyalitätspflicht dem Staat gegenüber ergibt, gerade auch aus chrislicher Sicht, oder sogar ein Widerstandrecht.
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#9   santo domingo   15:40:43 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ Pünktchen
Meines Wissens ergibt sich das terminologisch aus der Apotheken- bzw.Verschreibungspflicht der jeweiligen Mittel, da es sich sowohl bei der Pille davor und danach (Östrogene bzw.Gestagene) als auch bei der Abtreibungspille (Prostaglandinderivat) jeweils um Hormone handelt. Demgegenüber sind Kondome (mangels Apothekenpflicht) keine Arzneimittel.
Eine moralische Wertung ist darin nicht enthalten, jedenfalls nicht im Rahmen des Arzneimittelrechts.
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#8   Kurt K.   15:36:54 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Andersrum, Philomena…
Sollten die „OrdensApotheken“ gezwungen sein, diese besagten Präparate zu verkaufen und das nicht zu wollen, dann müssten sie sich halt vom Markt zurückziehen. Mit anderen Worten: Schliessen. Aber DAS wollen sie dann doch nicht, denn die Kohle, die sie in die Kassen der Kirche spülen, wiegt eben das bisschen schlechte Gewissen bei weitem auf.
Wo kommen wir denn da hin, wenn Apotheker nach eigenem Gutdünken Medikamente aus dem Sortiment nehmen könnten wie sie wollen… In muslimischen Apotheken gibts dann plötzlich keine Präparate mehr mit Alkohol oder Stoffen, die aus Schweinen gemacht werden. Hinduistische Apotheker verbannen Rinderprodukte aus den Regalen …
Da es so nicht sein kann müssen die Ordensleute eben entweder das schlechte Gewissen ertragen oder zusperren und anderen den Markt überlassen.
Wie es aussieht ertragen sie lieber das schlechte Gewissen und zählen das Geld… tja.
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#7   Strepto von Kokke   15:28:26 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Wolkenbruch
Wenn sich die Apotheken weigern, bestimmte Medikamente nicht abzugeben, dann soll man ihnen die Zulassung entziehen. Ganz einfach.
Was haben Sie einen an der Klatsche.
Mitarbeiter aller Berufsgruppen, die sich weigern Ihrem abgrundtief verächtlichen Menschenbild zu huldigen, gehören demnach entlassen.
Solche blockwartmentalen Typen wie Sie leben noch in der falschen Zeit. Aber trösten Sie sich, Ihre Denunziantenstunde wird kommen, wenn auch nur für kurze Dauer.
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#6   Pünktchen   15:24:08 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Terminologische Frage
Seit wann ist ein Verhütungsmittel oder ein „Mittel zur Abtreibung“ als Medikament oder als Arzneimittel zu bezeichnen? Ist dies nicht möglich, dann könnte sogar die Aussage von Philomena Wolkenkuckucksheim stehenbleiben …
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#5   semper reformandus   15:12:55 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@redaktion
ich halte an meiner Meinung fest, dass Frau Wolkenstein sich mit Ihrer Position in die Reihe totalitärer, das (christliche) Gewissen des Einzelnen und das Recht auf Leben mit Füßen tretenden Ideologien stellt, die in Deutschland und Österreich u.a. als Nazis daherkamen, übertragbar natürlich auf alle anderen vergleichbaren, antichristlichen Systeme. Wieso wurde ausgerechnet dieser Beitrag gesperrt? Ganz andere Äußerungen bleiben hier doch stehen…ich bitte um Aufklärung!
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#4   Friedrich Reusch   14:33:25 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Philomena
jaja, das kennt man ja aus dem Dritten Reich. Medizinern, die sich weigern, am Massenmord mitzuwirken, wird die Zulassung entzogen. Feiges Höllenpack!
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#3   Burgorus   14:29:19 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@semper reformandus
Ja, PhilomenaWolkenstein ist eine Giftschlange sonderlgeichen, die an den letzten Jahren Ihrer Macht festhalten will. Sie kann es nicht mitansehen, dass das, was ihr verlogenes Maul und ihre hasserfüllte Zunge samt ihren betrügerischen Helfershelfern in der Politik mitaufgebaut haben, in den nächsten Jahren alles zusammenbricht. Sie wird noch viel Gift ausspeien, bevor die ganzen Höllenfratzen-Meute vom Erdboden vertilgt wird.
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#1   PhilomenaWolkenstein   13:56:22 | Mittwoch, 11. Juli 2007
keine Zulassung mehr
Wenn sich die Apotheken weigern, bestimmte Medikamente nicht abzugeben, dann soll man ihnen die Zulassung entziehen. Ganz einfach.
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