Wie bereitet sich die Kirche in Österreich auf den Papstbesuch vor? Mit dem Verkauf von Körpergiften und der Publikation unmoralischer Ethik-Richtlinien? Von Dr. Tamás Csáky-Pallavicini.
(kreuz.net, Wien) In Österreich beteiligen sich Apotheken der Barmherzigen Brüder an der Abtreibung
und an der Kultur des Todes. Das geschieht unter anderem durch den Verkauf der „Pille danach“.
Zweifellos
befinden sich Apotheken der katholischen Ordensspitäler in einem Dilemma. Dieses Dilemma besteht darin,
daß die Apotheken verpflichtet sind, die Versorgung der Bevölkerung mit allen staatlich zugelassenen
Arzneimitteln sicherzustellen.
Doch die Abgabe einer Untergruppe dieser Arzneimittel stellt teilweise
die notwendige Bedingung für die straffreie Durchführung der Kinderabtreibung dar.
Erschwerend tritt
hinzu, daß die Ordensapotheken diese Abtreibungsmittel an Lager haben – also nicht nur im Bedarfsfall
erst bestellen – und daß sie diese Tötungsmittel neu auch ohne ärztliches Rezept im sogenannten Notfall
sofort abgeben dürfen.
Die katholischen Ordensspitäler veröffentlichen keine Statistiken über die
Zahl der abgegebenen Abtreibungspillen. Dennoch besteht der Verdacht, daß katholische Ordensspitäler
massiv an der Abtreibung beteiligt sind – auch wenn sie zweifellos nicht deren entscheidende Ursache sind.
Vorauseilender Gehorsam?
In diesem Zusammenhang ist ein Punkt besonders herauszustellen: Es ist rechtlich
bislang nicht ausjudiziert, ob österreichische Apotheken wirklich Abtreibungs- und Verhütungsmittel
vertreiben und auf Lager haben müssen und ob es bei Verstoß zu Sanktionen seitens des Gesetzgebers kommen
kann.
In Österreich ist gesetzlich festgeschrieben, daß niemand gezwungen werden darf, an einer Abtreibung
mitzuwirken.
Die Abgabe eines potentiell tödlichen Medikamentes wie der „Pille danach“ muß als Bereitschaft
zur Mitwirkung an einer Kinderabtreibung betrachtet werden.
Die vorgeburtliche Kindertötung ist ein
verabscheuungswürdiges Verbrechen, das von der Kirche mit der Exkommunikation bestraft wird.
Bei dem
Verkauf von Abtreibungsprodukten durch katholische Apotheken handelt es sich also um eine Art vorauseilenden
Gehorsams in Sachen Kultur des Todes.
Katholische Apotheken – insbesondere die sechs Apotheken des Spitalordens
der Barmherzigen Brüder Österreichs – beteiligen sich somit an der Durchführung eines Teiles der Abtreibungen
in Österreich.
In den Ordensapotheken findet bei der Abgabe der Tötungsprodukte meiner Kenntnis nach
in der Regel keine Pro-life-Beratung statt. Dazu gibt es auch keine staatlichen Richtlinien.
Ethikkodox
Es ist hinzuzufügen, daß die Barmherzigen Brüder Österreichs in diesem Jahr leider auch einen neuen
skandalösen Ethikcodex ins Internet gestellt haben. Er ist für alle Spitäler als Vorbild gedacht. In
seiner ethischen Ausrichtung widerspricht er der Moral der Kirche in grundlegenden Kernpunkten.
Viele
katholische Angestellte von Ordensapotheken sowie die Kirche selber, in deren Auftrag Ordensapotheker
handeln, geraten dadurch in eine Situation, die mit ihren Überzeugungen in Sachen Lebensschutz und dem
Ziel der geordneten Abgabe von Arzneimitteln zur Bekämpfung von Beschwerden und Krankheiten in Konflikt
steht.
Gegen ihre Absicht werden sie in den Vollzug eines Gesetzes verwickelt, der zu unmoralischem Handeln,
ja zur Tötung unschuldiger Menschen führt und vielen zum Ärgernis gereicht.
Nach Abwägung aller Argumente
kann ich mich der Auffassung nicht entziehen, daß hier eine Zweideutigkeit vorliegt, welche die Klarheit
des Zeugnisses der Kirche und ihrer Ordensapotheken verdunkelt.
Appell an die Bischöfe
Deshalb möchte
ich die Bischöfe Österreichs eindringlich bitten, Wege zu finden, daß Abtreibungspräparate und andere
medizinische Produkte, die nicht der Heilung sondern der Tötung dienen, in kirchlichen oder der Kirche
zugeordneten Apotheken nicht mehr abgegeben werden.
Die Bischöfe sollten auch dafür sorgen, daß katholische
Apotheker und ihre Mitarbeiter in ethischen Fragen geschult werden. Das scheint derzeit zu wenig zu geschehen.
Dieses Übel ist bereits seit Jahren von gläubigen Menschen aller Schichten immer wieder angemahnt worden.
Leider haben sich die Dinge nicht zum Besseren gewendet.
Die Abgabe der „Pille danach“ verwickelt die
Kirche in die Tötung unschuldiger Kinder in ihrer frühesten Entwicklungsphase, wo sie des größten
Schutzes bedürfen und statt dessen oft der größten Willkür ausgesetzt sind.
Die Glaubwürdigkeit
des unbedingten kirchlichen Widerspruchs gegen die Abtreibung erleidet dadurch Schaden.
Der Verfasser
ist Arzt für Allgemeinmedizin in Wien.
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58 Lesermeinungen
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Pünktchen Die jetzigen österreichischen Bischöfe in diesem Kloster unterzubringen kann man den armen
Schwestern wohl nicht antun. Sie sind nämlich durch den Vorgänger von Kardinal Schönborn – einen untadeligen
Kirchenfürsten von Format – qualitätsverwöhnt.
#58 Pünktchen 20:41:23 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Berengeria Vielleicht interniert man die Bischöfe im Zisterzienserinnenkloster Marienfeld! Die Schwestern
dort haben immerhin schon Erfahrung gesammelt: mit dem Amtsvorgänger von Kard. Schönborn! o^/
#57 Berengeria 20:22:47 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Trappistenkloster für Bischöfe Nachdem die französischen Bischöfe, die mit der deutschen Besatzungsmacht
im Zweiten Weltkrieg zusammengearbeitet hatten, zum Tod durch Erschießen verurteilt waren, erreichte
Johannes XXIII. – damals noch als Sonderbeauftragter des Heiligen Stuhles für Frankreich – daß sie lebenslänglich
in ein Trappistenkloster gesteckt wurden. Einen ähnlichen Vorschlag könnte man dem Papst bei seinem
Besuch in Maria Zell für die jetzige Österreichische Bischofskonferenz, vor allem aber für bestimmte
Bischöfe im Osten Österreichs einen ähnlichen Vorschlag unterbreiten: für den Rest des Lebens ins
Trappistenkloster. Die Versäumnisse in bezug auf die Abtreibung sind sicher nicht die einzigen, die sie
bereuen müßten. Vielleicht wäre ein Aufenthalt im Trappistenkloster noch eine Chance für sie.
Leblhuber, hörte ich, sei wegen Unbeschulbarkeit aus dem ersten Jahr Kindergarten entlassen worden. Da
es ein katholischer Kindergarten war, hat er ewige Rache geschworen und versucht nun mit sehr, sehr mässigem
Erfolg, Katholiken zu nerven. Allerdings stolpert er dabei immer wieder über sich selbst und sorgt so
für immer wieder aufgefrischte Heiterkeit der mitlesenden Katholiken. Ein Kaschperl eben.
#55 Nachtlaterne 06:00:39 | Donnerstag, 12. Juli 2007
zuerst wird immer… …der verstand und das herz abgetrieben, dann kommen die dämonischen abtreibungen
unschuldiger kinder dazu. schlussendlich treibt man auch seelen ab und produziert mit schweren irrtümern
und verführungen „lebende tote“ von denen schon jesus warnend spricht.
#54 Leblhuber 01:59:45 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Friedrich Reusch: Möglicherweise ist Ihnen diese Seite einfach zu katholisch. Da empfehle ich Ihnen die
Websites der deustchen oder österreichischen Bischofskonferenzen. Diese Seite ist nicht röm. katholisch!
Fanatisiert, aha. Wenn man dem Papst in seinen sexualmoralischen Vorgaben – in diesem Falle in der Ablehnung
der „Pille danach“ – folgt, ist das also fanatisiertes Verhalten. Dann bin ich das eben. Aber warum man
von einer katholischen Internetseite erwarten sollte, der katholischen Sexualmoral zu widersprechen, weiß
ich nicht. Möglicherweise ist Ihnen diese Seite einfach zu katholisch. Da empfehle ich Ihnen die Websites
der deustchen oder österreichischen Bischofskonferenzen. Die sind sicherlich – wie würden sie sagen –
defanatisert.
#52 Leblhuber 01:25:02 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Friedrich Reusch: ob die „Pille danach“ nun ein Tötungs-, Abtreibungs- oder „nur“ Lebensverhinderungsmittel
ist, ist doch nicht die eigentliche Frage (wenngleich sie doch meinen Informationen nach klar in den Bereich
der Abtreibungsmaschinerie einzuordnen ist). Auf jeden Fall aber gehört sie doch zu den Dingen, die für
Katholiken tabu sind und hat somit in katholischen Apotheken/Krankenhäusern nichts verloren. Ihr erstes
Posting zu diesem Thema las sich, als ob sie eine Lanze für die „Pille danach“ brechen wollten. Und das
wäre mir an ihrer Stelle peinlich. Diese fanatisierte Diskussion interessiert mich nicht. Ich wollte
eigentlich nur die übliche, schlampige Diktion von kreuz.net Artikeln aufzeigen. Machen Sie sich um mich
keine Gedanken. Kümmern Sie sich um Ihr eigenes Seelenheil. Das scheint mir, ob Ihres Fanatismus, extrem
gefährdet.
Leblhuber, ob die „Pille danach“ nun ein Tötungs-, Abtreibungs- oder „nur“ Lebensverhinderungsmittel
ist, ist doch nicht die eigentliche Frage (wenngleich sie doch meinen Informationen nach klar in den Bereich
der Abtreibungsmaschinerie einzuordnen ist). Auf jeden Fall aber gehört sie doch zu den Dingen, die für
Katholiken tabu sind und hat somit in katholischen Apotheken/Krankenhäusern nichts verloren. Ihr erstes
Posting zu diesem Thema las sich, als ob sie eine Lanze für die „Pille danach“ brechen wollten. Und das
wäre mir an ihrer Stelle peinlich.
Lieber Sweetdragon! Das habe ich auch gehört – allerdings bis ich in Österreich bin bin ich entweder
gesund oder wirklich tot …Daher kann ich die KH in Österreich nicht beurteilen. Bitte sehen Sie mir
meine Unbeherrschtheit nach. Man sollte eben nie nach dem ersten Augenschein urteilen. Ich bin halbwegs
gesund und kann daher Ihre Situation nicht wirklich nachempfinden. Aber glauben Sie mir bitte, ich schäme
mich für das „saublöd“. Darf ich Sie trotzdem in mein Gebet einschließen, auch wenn das in Ihren Augen
mir vielleicht mehr hilft, als Ihnen.
@ litterae sunt divitiae Herrn Stöhrs Erklärung für „OFM“ (einschließlich der Korrektur) stimmt. Wird
heutzutage vorwiegend auf Höhe der NPD und rechts davon verwendet. @ Daniel Stöhr: Die Ironie habe ich
schon erkannt und auch ironisch zurückgefragt. Aber was haben Sie ernsthaft mit dieser Replik bezwecken
wollen? Nochmals: Leblhuber hatte mit der Anmerkung zur Schmerztherapie 100% recht.
Ich korrigiere mich: Der Begriff stammt ursprünglich von Carlo Schmid: „Die Bundesrepublik Deutschland
ist die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft“ (Carlo Schmidt am 18.09.1948 vor dem Parlamentarischen
Rat zu Bonn). @santo: Das mit der UNO war ironisch gemeint. Wenn die UNO etwas ist, dann ein modernes
Babel.
Stöhr, Sie sind ein Nichts, nichts weiter! Nein, „antisemitisch“ bin ich nicht, aber antijudaistisch
-und insofern lehne ich natürlich Leblhubers Einsatz für die talmud-judaistische Sache ab. Ob Sie glauben
nicht antisemitisch aber antijudaistisch zu sein, ist völlig belanglos. Wir lesen, was Sie schreiben.
Und das ist mehr als gestöhrt! Stimmt, es muss ein „Recht auf Schmerzlosigkeit“ geben. Sie sollten mal
die UNO anschreiben, das ist wirklich unverschämt, dass es noch Schmerzen gibt. Dazu gibt es nichts weiter
zu sagen.
@ Daniel Stöhr Das war meine Gegenfrage zu Ihrem Posting, in dem Sie sich über Leblhubers völlig richtigen
Kommentar mokiert hatten – warum eigentlich? Nun, wie würden Sie sich verhalten? Auf ein „Recht auf Schmerzlosigkeit“
pochen (das Ihnen im Rahmen der ärztlichen Sorgpfaltspflicht und der medizinischen Möglichkeiten tatsächlich
zusteht)? Oder darauf verzichten, weil es die UNO ja nicht festgeschrieben hat?
@ Daniel Stöhr Ich wäre gespannt, wie Sie mit Schmerzen im Krankenhaus reagieren würden, wenn man sie
mit etwas Morphium im Tropf abstellen könnte, Sie es aber nicht bekämen (keine Sorge – das wünsche
ich niemandem). Würden Sie so laut jammern wie Ihr Herr Lingen, wenn er sich ‘mal wieder eine Geldstrafe
eingefangen hat oder in einem real existierenden Gefängnis der „inexistenten ofm-BRD“ landet? Oder alles
heroisch, wenngleich unnötigerweise erdulden?
@armer Unbelesener: Nein, „antisemitisch“ bin ich nicht, aber antijudaistisch -und insofern lehne ich
natürlich Leblhubers Einsatz für die talmud-judaistische Sache ab.
Gestöhrt und strohdumm! Diese Art von Manko ist nicht satisfaktionsfähig. Stimmt, es muss ein „Recht
auf Schmerzlosigkeit“ geben. Sie sollten mal die UNO anschreiben, das ist wirklich unverschämt, dass
es noch Schmerzen gibt. Stöhr, Sie entblößen sich schon wieder!
Ethik-Codex Der Ethik-Codex der „Barmherzigen Brüder“ ist nicht mehr aktuell, sondern bereits Geschichte
web.archive.org/…brueder.at/ethik.htm (wie dieser Link ins Web-Archiv beweist). Er enthielt vieles Wertvolle
(darum bezog sich Bischof Küng im Vorwort von „Leben in Fülle“ darauf), leider auch Manches, was dem
Lehramt der Kirche widersprach (siehe insbesondere Thematik der Empfängnisregelung, Reproduktionsmedizin,
Sterilisation …) – deshalb wollten die Bischöfe mit ihrem Dokument ja eine Verbesserung vornehmen.
Von einer Neuauflage des „Ethik-Codex“ durch die Barmherzigen Brüder ist mir nichts bekannt! Kann uns
der Autor dieses Artikels hier näher aufklären?
@Stöhr Stimmt, es muss ein „Recht auf Schmerzlosigkeit“ geben. Sie sollten mal die UNO anschreiben, das
ist wirklich unverschämt, dass es noch Schmerzen gibt. Eh, Ihr Kommentar ist in dem Zusammenhang so Panne,
das glauben Sie nicht! Aber von Ihnen sind wir ja nichts anderes gewohnt!
@Leblhuber: „Das ist mit den Möglichkeiten der modernen Schmerztherapie unentschuldbar“ Stimmt, es muss
ein „Recht auf Schmerzlosigkeit“ geben. Sie sollten mal die UNO anschreiben, das ist wirklich unverschämt,
dass es noch Schmerzen gibt.
#34 Sweetdragon † 22:17:23 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@leblhuber Das habe ich auch gehört – allerdings bis ich in Österreich bin bin ich entweder gesund oder
wirklich tot … Daher kann ich die KH in Österreich nicht beurteilen.
Lieber Sweetdragon! Nein leblhuber das meine ich ganz genau so. Ich weiß warum ich das sage und diese
Torturen, die mir ein nettes katholisches Krankenhaus zugefügt hat, werde ich mein Leben lang nicht mehr
vergessen können. Die täglichen Schmerzen erinnern mich leider immer daran. Und die kann kein Arzt der
Welt mehr heilen. Da sterbe ich lieber bevor ich mich nochmal in solche Hände begebe. Es tut mir aufrichtig
leid, dass Sie in einem Krankenhaus schreckliche Schmerzen erdulden mussten. Das ist mit den Möglichkeiten
der modernen Schmerztherapie unentschuldbar. Weder öffentliche noch private Spitalserhalter können für
optimale Behandlung garantieren. Wir sollten uns daher vor Verallgemeinerungen hüten. In Österreich
haben KH mit konfessionellem Träger einen ausgezeichneten Ruf. FG
@Süssdrache Da sterbe ich lieber bevor ich mich nochmal in solche Hände begebe. So klingt das schon
anders. Sie meiden in Ihrer Nähe ein ganz bestimmtes Krankenhaus in katholischer Trägerschaft, weil
Sie dort einmal medizinisch !!! nicht gut behandelt wurden. Eben klang das noch so, als ob Sie ein katholisches
Krankenhaus aus konfessionellen Gründen grundsätzlich meiden würden. Sie haben eine schlechte Erfahrung
in einem katholischen Krankenhaus gemacht, was bedauerlich ist. Mir wurde als Kind in einem konfessionellen
Kindergarten auch einmal übel mitgespielt und hatte deshalb lange Zeit ein Trauma, nur deshalb würde
ich nicht schlecht über die Leistungen aller Kindergärten denken, – im Gegenteil. Trotzdem gute Besserung
und Linderung Ihrer Beschwerden Sweetdragon, wünsche ich Ihnen von Herzen. Gruss Strepto
#31 Sweetdragon † 21:31:23 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Nein leblhuber das meine ich ganz genau so. Ich weiß warum ich das sage und diese Torturen, die mir ein
nettes katholisches Krankenhaus zugefügt hat, werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen können.
Die täglichen Schmerzen erinnern mich leider immer daran. Und die kann kein Arzt der Welt mehr heilen.
Da sterbe ich lieber bevor ich mich nochmal in solche Hände begebe.
Lieber Sweetdragon: Der folgende Satz ist so saublöd, dass Sie ihn überdenken sollten. ich bin auch
schon 50 km gefahren als es mir sauschlecht ging – ein katholisches Krankenhaus nein danke. Lieber bleibende
Schäden als so einen Laden. Trotzdem fG
#27 Sweetdragon † 21:09:22 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Liebe Bazille ich bin auch schon 50 km gefahren als es mir sauschlecht ging – ein katholisches Krankenhaus
nein danke. Lieber bleibende Schäden als so einen Laden.
#26 Woodquarter 21:03:46 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Anmerkungen und ein paar Fragen 1) Der Orden hat in Österreich – laut Website der Apothekerkammer – nur
vier und nicht sechs Apotheken – schlecht recherchiert! 2) Was ist eigentlich das Verwerfliche an deren
Ethikkodex? – Da wird nur beschuldigt und Dreck geworfen, aber kein einziger Fakt genannt. 3) Im Dokument
„Leben in Fülle“ der Österreichischen Bischofskonferenz (Vorwort Bischof Küng) wird im Anhang im Bereich
Dokumente (!) sogar auf den Kodex des Ordens explizit verwiesen. Wie können die Bischöfe das tun, wenn
er so böse ist? 4) Dort wird ein Zugriff auf den Kodex im Jahr 2004 dokumentiert – wie kann er dann erst
heuer ins Netz gestellt worden sein? 5) Warum ich das alles weiß? Na ganz einfach, weil ein Schüler
von mir seine Fachbereichsarbeit über Pastoral im Krankenhaus geschrieben hat. 6) Was lernen wir daraus –
wenn schon Polemik, dann bitte fachlich fundiert, und nicht nur weils endsgeil ist, über jemanden herzuziehen,
daher: Autor, nicht genügend, setzen!
@Sweetdragon – null Ahnung Oder sie müssen ein christliches Privatkrankenhaus+ Apotheke werden, das ausschließlich
Menschen behandelt die Christen nach ihren Vorstellungen sind. Nö, kath. Einrichtungen bieten bestimmte
„Leistungen“ nicht an und brauchen diese Leistungen auch nicht anbieten und trotzdem werden dort auch
Nichtchristen behandelt.
Auf Basis des MP … … könnte der hohe Besucher ja bei seinem Besuch in Ö. Alte Messen lesen, mit
der Intention diese Misstände abzustellen Die dortigen Bischöfe wären ihm sicher 1000fach dankbar.
O:O
Beteiligung der katholischen Apotheken am verbotenen Abtreibungsmassenverbrechen Der Abtreibungsmord ist
in Österreich weiterhin verboten, lediglich seit 1.1.1975 durch die SPÖ-Nationalratsmehrheit strafffrei
gestellt. Es ist eine Schande, daß sich die katholische Kirche und ihre Apotheken an der SPÖ-Straffreistellung
des Abtreibungsmassenmordes beteiligt.
@leblhuber Kann nach Ihrer Kenntnis ausgeschlossen werden, dass die „Pille danach“, wenn der Eisprung
bereits erfolgte, die Einnistung der befruchteten Eizelle verhindert? Ist das nicht auch ein (Eventual-)Ziel
dieses Präparats?
#18 Sweetdragon † 17:33:13 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Wobei ja getrocknete Backpflaumen sehr wohl Krankheiten heilen können sollten sie mal versuchen, am
Besten in Wasser eingeweicht … hat eine sehr durchschlagende Wirkung Ansonst halte ich die Diskussion
für absoluten Schwachsinn. Jedes Medikament, auch die Homöopathischen können tödlich sein. Wenn ich
den Wirkstoff Diclofenac einnehme, der sehr häufig und gerne verschrieben wird und dann nicht schnell
genug ins Krankenhaus komme sehe ich mir die Radieschen von unten an. Wenn eine Apotheke meint sie müsse
bestimmte Dinge nicht verkaufen – auch gut – dann ist halt der Laden dicht. Die Herrschaften haben sich
bestimmten gesetzlichen Vorschriften zu unterwerfen, wie andere Dienstleister auch. Geld wollen sie ja
auch verdienen und das nicht zu knapp. Die Wertung ob die Medikamente in ihren Augen gut oder böse sind
haben sie nicht vorzunehmen. Oder sie müssen ein christliches Privatkrankenhaus+ Apotheke werden, das
ausschließlich Menschen behandelt die Christen nach ihren Vorstellungen sind. Aber damit läßt sich
heute eben kein Geld mehr machen…
@ landorganist Die österreichischen Bischöfe reden großartig über den bevorstehenden Papstbesuche
in Österreich und versuchen, den Glanz dieses Besuches auf sich selbst zu lenken. Gleichzeitig sind sie
in moraltheologischer Beziehung im Schisma zu Rom und Wölfe im Schafspelz. Über die Beihilfe zur Frühabtreibung
durch Ordensapotheken sind sie informiert. Ebenso über die Beihilfe zur Abtreibung durch andere kirchliche
Stellen wie die Barmherzigen Schwestern in Ried, Oberösterreich („first love“), und die Caritas in Wien
(„Flüchtlingshilfe“ durch Abtreibung). Der Zusammenhang ist also, dass sie beim „Unterrichtsminister“
(ich meine den Papst) zum Rapport antreten, aber ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Eigentlich desaströse
Voraussetzungen für einen Papstbesuch. Der Gatte der Evelin
Nicht jeder Abtreibungsgegner und Lebensschützer ist Pro Life Anhänger In Österreich beteiligen sich
Apotheken der Barmherzigen Brüder an der Abtreibung und an der Kultur des Todes. Das geschieht unter
anderem durch den Verkauf der „Pille danach“. Die vorgeburtliche Kindertötung ist ein verabscheuungswürdiges
Verbrechen, das von der Kirche mit der Exkommunikation bestraft wird. Bei dem Verkauf von Abtreibungsprodukten
durch katholische Apotheken handelt es sich also um eine Art vorauseilenden Gehorsams in Sachen Kultur
des Todes. Die „Pille danach“ ist kein Medikament zur Abtreibung. Sie kann innerhalb von 72 Stunden nach
dem Ereignis eingenommen werden und verhindert die Schwangerschaft durch Verzögerung oder Verhinderung
des Eisprunges. Hat sich eine Eizelle bereits eingenistet, ist die Pille wirkungslos. Davon zu unterscheiden
ist die Abtreibungspille. Sie darf nur bis zum 49. Tag nach der letzten Periode eingenommen werden. Das
entspricht einem maximalen Fruchtsackdurchmesser von 10 mm. Das Medikament RU486/Mifegyne wird von einer
Apotheke nur an Einrichtungen abgegeben, die Schwangerschaftsabrüche vornehmen und nicht an Privatpersonen,
auch nicht gegen Rezept. Hier von Kindertötung zu sprechen, ist, euphemistisch ausgedrückt, eine unzulässige
Polemik. Dass sich dieser Pro-Life Artikel gegen die Barmherzigen Brüder richtet, finde ich doppelt verwerflich.
Ist es doch gerade dieser Orden, der sich gestern und heute auch um das Leben derer kümmert, die nicht
im Mittelpunkt des Interesses von Pro Life stehen.
@Kurt K. Nicht alle Präparate die in Apotheken verkauft werden, heilen Krankheiten. So gibts dort auch
Mittelchen gegen Augenringe, gegen Müdigkeit, gegen Zellulitis etc. Auch alles keine „Krankheiten“ im
engeren Sinne. Stimmt, bei uns verkaufen sie auch Bürsten und getrocknete Backpflaumen.
Schwangerschaft = Kankheit? Nein, das nicht. Aber ein evtl. unerwünschter Zustand. Nicht alle Präparate
die in Apotheken verkauft werden, heilen Krankheiten. So gibts dort auch Mittelchen gegen Augenringe,
gegen Müdigkeit, gegen Zellulitis etc. Auch alles keine „Krankheiten“ im engeren Sinne.
@Radio Eriwan Gerade auf „Radio Eriwan“ gehört: „Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, von der Frau
sich durch Einnahme der „Pille danach“ heilen lassen muss.“
@pünktchen Sie haben völlig Recht; diese Frage lag mir auch auf der Zunge. Die ständige Gleichsetzung
von Tötungs- und Arzneimitteln durch die Pro-Abtreibungsfraktion beweist deren Pervertiertheit. In einer
gerechten Gesellschaft müsste Apotheken, die so etwas anbieten, die Lizenz entzogen werden, nicht umgkehrt.
Die heutige Rechtslage zeigt, das wir in D bzw. AT keinen Rechtsstaat haben. Für mich gibt es schon seit
längerem den ernstlichen Gewissenskonflikt, ob bzw. wieweit es angesichts der aktuellen Zustände überhaupt
noch eine Loyalitätspflicht dem Staat gegenüber ergibt, gerade auch aus chrislicher Sicht, oder sogar
ein Widerstandrecht.
@ Pünktchen Meines Wissens ergibt sich das terminologisch aus der Apotheken- bzw.Verschreibungspflicht
der jeweiligen Mittel, da es sich sowohl bei der Pille davor und danach (Östrogene bzw.Gestagene) als
auch bei der Abtreibungspille (Prostaglandinderivat) jeweils um Hormone handelt. Demgegenüber sind Kondome
(mangels Apothekenpflicht) keine Arzneimittel. Eine moralische Wertung ist darin nicht enthalten, jedenfalls
nicht im Rahmen des Arzneimittelrechts.
Andersrum, Philomena… Sollten die „OrdensApotheken“ gezwungen sein, diese besagten Präparate zu verkaufen
und das nicht zu wollen, dann müssten sie sich halt vom Markt zurückziehen. Mit anderen Worten: Schliessen.
Aber DAS wollen sie dann doch nicht, denn die Kohle, die sie in die Kassen der Kirche spülen, wiegt eben
das bisschen schlechte Gewissen bei weitem auf. Wo kommen wir denn da hin, wenn Apotheker nach eigenem
Gutdünken Medikamente aus dem Sortiment nehmen könnten wie sie wollen… In muslimischen Apotheken gibts
dann plötzlich keine Präparate mehr mit Alkohol oder Stoffen, die aus Schweinen gemacht werden. Hinduistische
Apotheker verbannen Rinderprodukte aus den Regalen … Da es so nicht sein kann müssen die Ordensleute
eben entweder das schlechte Gewissen ertragen oder zusperren und anderen den Markt überlassen. Wie es
aussieht ertragen sie lieber das schlechte Gewissen und zählen das Geld… tja.
@Wolkenbruch Wenn sich die Apotheken weigern, bestimmte Medikamente nicht abzugeben, dann soll man ihnen
die Zulassung entziehen. Ganz einfach. Was haben Sie einen an der Klatsche. Mitarbeiter aller Berufsgruppen,
die sich weigern Ihrem abgrundtief verächtlichen Menschenbild zu huldigen, gehören demnach entlassen.
Solche blockwartmentalen Typen wie Sie leben noch in der falschen Zeit. Aber trösten Sie sich, Ihre Denunziantenstunde
wird kommen, wenn auch nur für kurze Dauer.
Terminologische Frage Seit wann ist ein Verhütungsmittel oder ein „Mittel zur Abtreibung“ als Medikament
oder als Arzneimittel zu bezeichnen? Ist dies nicht möglich, dann könnte sogar die Aussage von Philomena
Wolkenkuckucksheim stehenbleiben …
@redaktion ich halte an meiner Meinung fest, dass Frau Wolkenstein sich mit Ihrer Position in die Reihe
totalitärer, das (christliche) Gewissen des Einzelnen und das Recht auf Leben mit Füßen tretenden Ideologien
stellt, die in Deutschland und Österreich u.a. als Nazis daherkamen, übertragbar natürlich auf alle
anderen vergleichbaren, antichristlichen Systeme. Wieso wurde ausgerechnet dieser Beitrag gesperrt? Ganz
andere Äußerungen bleiben hier doch stehen…ich bitte um Aufklärung!
@Philomena jaja, das kennt man ja aus dem Dritten Reich. Medizinern, die sich weigern, am Massenmord mitzuwirken,
wird die Zulassung entzogen. Feiges Höllenpack!
@semper reformandus Ja, PhilomenaWolkenstein ist eine Giftschlange sonderlgeichen, die an den letzten
Jahren Ihrer Macht festhalten will. Sie kann es nicht mitansehen, dass das, was ihr verlogenes Maul und
ihre hasserfüllte Zunge samt ihren betrügerischen Helfershelfern in der Politik mitaufgebaut haben,
in den nächsten Jahren alles zusammenbricht. Sie wird noch viel Gift ausspeien, bevor die ganzen Höllenfratzen-Meute
vom Erdboden vertilgt wird.
keine Zulassung mehr Wenn sich die Apotheken weigern, bestimmte Medikamente nicht abzugeben, dann soll
man ihnen die Zulassung entziehen. Ganz einfach.