Alte Messe
Auch die Mission der Apostel war auf Latein und Griechisch
Ein linker Laienvertreter in Deutschland hat erkannt, warum die Mission der Apostel so erfolgreich war. Pressesplitter zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.
Bild eines Videos zur Erlernung der Alten Messe
Bild eines Videos zur Erlernung der Alten Messe
© Aktion Alte Messe
Warum die kirchliche Mission heute so blüht

„Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Hans Joachim Meyer, hat sich skeptisch zur Wiedereinführung der lateinischen Messe durch Papst Benedikt XVI. geäußert: »Ich gehöre nicht zu jenen, die das brennend von Rom erwartet haben« – sagte Meyer der Nachrichtenagentur dpa. Die übergroße Mehrheit der deutschen Katholiken wünsche sich die Meßfeier in ihrer eigenen Sprache. »Die Apostel haben ja auch nicht mit Aramäisch (der Sprache Jesu) im römischen Reich missioniert, sondern auf Latein und Griechisch.«“

Aus einem Artikel der ‘Netzeitung’ vom 9. Juli

Unglaublich aber wahr

„Benedikt XVI. macht das Predigen auf Lateinisch wieder möglich.“

Überschrift eines am 9. Juli im Online-Magazin ‘Europolitan’ veröffentlichten Artikels.

Auch in Ahlen keine lateinischen Predigten

„Pfarrer Andreas Lüke von der St.-Josef-Gemeinde möchte das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe nicht als einen Rückschritt werten, »denn seiner Meinung nach, ›ist der katholische Glaube soweit, daß er sowas verkraften kann‹.« Keiner der angefragten Priester »rechnet also damit, bald lateinische Predigten halten zu müssen.«“

Aus einem Artikel in der Online-Ausgabe der Tageszeitung ‘Westfälische Nachrichten’ vom 9. Juli.

Nach der Wandlung der Hostie hält der Priester Daumen und Zeigefinger geschlossen
Nach der Wandlung der Hostie hält der Priester Daumen und Zeigefinger geschlossen
© Aktion Alte Messe
Alles innerlich nachvollzogen

„Daß Gläubige verstärkt einen Gottesdienst nach dem alten Ritus einfordern könnten, halten sowohl Kaplan Mirko Quint (29) als auch Pfarrer Gerd Wittka (42) aus Gelsenkirchen-Buer für unwahrscheinlich. »Die Leute wissen die Vorteile der Muttersprache zu schätzen. Sie können alles innerlich nachvollziehen«, so Pfarrer Wittka, der eine endgültige Meinung zu dem Thema erst entwickeln will, wenn er das Papst-Papier gelesen hat.“

Aus der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 10. Juli.

Probleme mit dem Motu Proprio

„Neu angelernt werden müßte zum Beispiel der Moosacher Pfarrer Wolfgang Lehner. »Wie soll ich etwas kennen, das vierzig Jahre lang verboten war?« , meint er: »Ich habe das nicht gelernt.«“

Aus einem Artikel der ‘Ebersberger Zeitung’ vom 10. Juli.

Ich glaube, ich könnte es noch

Wenn Sie gefragt würden, ob Sie eine lateinische Messe halten würden – würden Sie den Ritus überhaupt beherrschen?

„(lacht) Ich kann sagen, ich bin 1965 zum Priester geweiht worden, und wir haben im Priesterseminar noch die alte Messe gelernt. Wenn ich tief in meinem Gedächtnis grabe – ich glaube, ich könnte es noch.“

Aus einem Interview mit dem Frankfurter Stadtdekan Raban Tilmann in der ‘Frankfurter Rundschau’ vom 10. Juli.

Durchweg positiv

Frage: Haben Sie Reaktionen auf den Vorschlag des Papstes bekommen?

Engel: „Die erste Welle der Reaktionen war durchweg positiv. Das Anliegen des Heiligen Vaters, dem es um liturgische Bildung, um einen würdigen Kult und um innerkirchliche Versöhnung geht, ist positiv aufgegriffen und verstanden worden.“

Der Leiter der Pressestelle des Erzbistums Paderborn, Ägidius Engel (50), vor der Tageszeitung ‘Westfalenpost’.

Wie im Lazarett

Der Wiesbadener Stadtdekan, Hw. Johannes zu Eltz, begrüßt das Schreiben, das der Papst „motu proprio“ (aus eigenem Antrieb) am vergangenen Samstag bekannt gegeben hat. Johannes zu Eltz: „Ich bin dafür, weil ich glaube, daß das Verbot damals Wunden zugefügt hat, die schwer vernarbt sind.“ Aber, sagt er auch: „Wir werden das im Bistum so handhaben, daß nicht neue Wunden geschlagen werden.“

Aus der Online-Ausgabe der Tageszeitung ‘Wiesbadener Kurier’ vom 10. Juli.
      
17 Lesermeinungen
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#17   Benedikt   20:38:25 | Freitag, 13. Juli 2007
@ gilbert
Wie kommen Sie auf die skurile Idee, die Texte der Predigt seien vorgegeben?
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#16   Aleph †   09:38:27 | Freitag, 13. Juli 2007
Wie fruchtbar Latein sein könnte
Vielleicht ist die Predigt in Latein gar nicht einmal so schlecht. Vor allem für den Prediger, der dann Gelegenheit hat in Latein frei, natürlich nur nach Lehre der Kirche, zu formulieren und nicht fortwährend gehalten ist, festgelegte Texte zu murmeln. Vielleicht erwächst daraus wieder Begeisterung für die lateinische Sprache flächendeckend. Dann könnte auch die von Bischof Mixa beanstandete Evolutionstheorie in die rückläufige Richtung getrimmt werden und eines Tages haben kommen wieder die Dinosaurier mit großer Körpermasse und kleinem Hirn gekrochen. Wie fruchtbar Latein sein könnte… nicht auszumalen.
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#15   Benedikt   15:30:54 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ Freinsberg
Wie stehen Sie eigentlich dazu, dass etliche Laien trotz Messen in Muttersprache nichts verstehen?
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#14   Aurelius   13:35:37 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Predigt auf Latein
Auch das habe ich schon einmal erlebt.
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#13   landorganist   08:24:49 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@Guntram
Sie sind auch so ein Hetzer feinster Sorte, nach dem Motto erstmal ein Gerücht streuen, etwas bleibt schon hängen. Beweisen Sie Ihre Behauptungen oder schweigen Sie! Und beichten Sie, denn Sie verstoßen gegen göttliche Gebote!
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#12   Celebration   06:37:08 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Sollen sie
doch auf Latein predigen …
Dann versteht sie wenigstens überhaupt keiner mehr…
Arme katholische unmündige Schafe, ihr habt bald gar nichts mehr zu tun als nur noch zu kuschen …
Die katholische Kirche der Endzeit baut weiterhin an der Straße für den Antichristen :-@ und feilt so ihre Machtbesessenheit weiter aus.
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#11   BossCo139   21:02:56 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Missions-Sprache
Logisch – Latein und Griechisch war in den Missionsländern u.a. Umgangssprache. Was nutzt eien Predigt, die keiner versteht, da er der entsprechenden Sprache nicht mächtig ist?! Elitär augezugener heidnischer Mumpitz!
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#10   GregorH.   18:24:44 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Latein u. Griechisch
Es ist mir irgenwie schon ein Rätsel, mit welchen lächerlichen Argumenten versucht wird, gegen die alte Messe Front zu machen. Daß aber nun von denen, die besonders tolerant und weltoffen sein wollen, geradezu polemisch und fast schon hasserfüllt gegen die Wiederzulassung „gekämpft“ wird, zeigt doch wie weit bei diesen Personen die Toleranz reicht. Wahrscheinlich wird die Feier der tridentinischen Messe von den deutschen Bischöfen, mit fast unerfüllbaren Vorschriften verknüpft, dass sich kein Priester traut, überhaupt noch den Begriff „Alte Messe“ zu verwenden. Warum man sich so gegen einen Ritus wehrt, der doch über jahrhunderte ganze Generationen geheiligt hat? Und dann wird auch noch von Rom festgestellt, dass dieser Ritus ja nie verboten wurde. Lassen wir uns mal überraschen, ob die deutschen Bischöfe nun „römisch“-katholisch oder vielleicht „deutsch“-katholisch entscheiden.
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#9   Samurai   17:16:20 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ Walter: Mission der Apostel „auf Latein?“
Ich denke, daß die Apostel sinnigerweise die Sprache bei der Missionierung nutzten, die die Menschen sprachen.
Also in jüdischen Kreisen aramäisch, bei Menschen, die aus dem römischen Kulturkreis kamen (konkret auch in Rom selbst) Latein, in Kleinasien Griechisch usw.
Der Hl. Liudger lernte sächsisch, um die Menschen besser verstehen zu können.
Samurai
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#8   Guntram   13:52:22 | Mittwoch, 11. Juli 2007
auch in Eichenau bei München
wird es keine tridentinische Messe geben. Das gab am vergangenen Montag der dortige katholische Pfarrer Albert Bauernfeind im Bayerischen Rundfunk (Radio Bayern 2) bekannt; das sei für kein Thema.
Aufgefallen ist dieser Pfarrer vor allem dadurch, daß er ganz offen modernistisch ist und der Homo-Lobby zuzurechnen ist. Angeblich ist er auch ein bekennender chronischer Sodomist.
Aufgrund solcher heftigen Reaktionen der Liberalen und Modernisten zeigt sich wie sehr es noch der FSSPX bedarf, trotz des „motu proprio“
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#7   Freinsberg   13:36:48 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ cives_romanus
Ich hatte nur gemeint: Es wäre konsequent, denn dann verstehen die Leute gar nichts.
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#6   Sulpicius   13:20:51 | Mittwoch, 11. Juli 2007
O weia
»Ich gehöre nicht zu jenen, die das brennend von Rom erwartet haben« – sagte Meyer
Das hat man sich denken können… Meyer ist ein Pseudo-Intellektueller und Sessel-Pupser!
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#5   cives_romanus   13:18:55 | Mittwoch, 11. Juli 2007
latein
wurde überhaupt mal lateinisch gepredigt, war das etwa üblich?
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#4   Freinsberg   13:15:27 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@ nachlaterne
Lateinisch predigen – das wäre doch konsequent. ;-)
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#3   Nachtlaterne   12:56:00 | Mittwoch, 11. Juli 2007
noch nie…
wurde bei einer lateinischen messe in deutschland lateinisch gepredigt. das ist ein ungeheurer blödsinn!
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#2   Walter   12:34:24 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Mission der Apostel „auf Latein“?
Welcher Apostel hat denn nachweislich „auf Latein“ missioniert? Selbst der Römerbrief wurde ja bekanntlich in griechischer Sprache verfasst.
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#1   Genoveva   11:23:24 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Das sind doch viele positive Stimmen dabei …
lediglich das hier
Die Apostel haben ja auch nicht mit Aramäisch (der Sprache Jesu) im römischen Reich missioniert, sondern auf Latein und Griechisch.
ist auf dem von Herrn Meyer zu erwartenden gruseligen Niveau. Die Hl. Messe dient nicht der Missionierung.
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