Pastoraler Prozeß
Neue kirchenfeindliche Dechanten
Beim Bischof der Diözese Fulda haben nur katholische und bei den Gläubigen beliebte Priester keine Chance.
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
© Flickr-Benützer „BernieCB“, Lizenz: Creative Commons
(kreuz.net, Fulda) Mit Wirkung zum morgigen 13. Juli hat der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, unter Würdigung der Wahlvorschläge der Priester und Diakone sowie der Pastoral- und Gemeindereferenten die Dechanten der zehn neuen Dekanate seines Bistums sowie deren Stellvertreter ernannt.

Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Zum gleichen Zeitpunkt wurden die kommissarischen Dechanten, die seit dem 1. April im Amt waren, entpflichtet.

Unter den neuen Dechanten und deren Stellvertreter befinden sich mindestens zwei Vertreter des ‘Fuldaer Kreises für eine offene Kirche’, der ähnliche Ziele verfolgt wie die kirchenfeindliche Initiative „Kirche von unten“.

Hw. Franz Langstein – Pfarrer von St. Johannes Evangelist in Marburg – ist einer der Gründerväter des ‘Fuldaer Kreises’. Er wurde zum Dechanten des Dekanates Marburg-Amöneburg ernannt.

Hw. Winfried Hahner – Pfarrer von Christus-Epheta in Homberg – ist ebenfalls Gründungsmitglied des ‘Fuldaer Kreises’ und Vorsitzender des Fuldaer Priesterrats.

Er wird das Amt des stellvertretenden Dechanten des Dekanats Fritzlar wahrnehmen.

Die nächste zentrale Veranstaltung des ‘Fuldaer Kreises für eine offene Kirche’ wird am 12. November 2007 in der Fuldaer Gaststätte Felsenkeller stattfinden.

Referent ist der umstrittene Pfarrer Roland Breitenbach aus der Schweinfurter Pfarrei St. Michael im Bistum Würzburg.
      
22 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#22   Regina 1961   15:11:43 | Freitag, 13. Juli 2007
Algermissen
Wenn schon eine Woche lang kein Homo-Thema, dan wenigstens Bischof Allgermissen. Zum Pfarrer Breitenbach habe ich auch gegoogelt. Nichts ungewöhnliches. Eher sehr sympatisch. So langsam gehen die Theman aus. Was ist eigentlich aus dem Artikel, der aus FAZ „zitiert“ worden ist, geworden? Kann mich leider nicht mehr an den Titel erinnern. Es ging aber um den Heiligen Vater und er stammte von Daniel Deckers. Es ging hierbei um das Urheberrecht.
Regina1961
Redaktion benachrichtigen
#21   Isidor   14:26:07 | Freitag, 13. Juli 2007
Der gleiche Sachverhalt auch bei Bischof Dr. Felix Genn im Bistum Essen
Bei Bischof Dr. Felix Genn im Bistum Essen ist es der gleiche Sachverhalt. Der Generalvikar Dr. Hans-Werner Thönnes (51 Jahre alt) geht wenn es von Nöten ist über L…
Ansonsten gäbe es im Bistum Essen nicht soviele zwangspensionierte Geistlichkeit (schon mit 51 Jahren! in den Zwangsruhestand versetzt, da zu fromm…!) und sogar einen Hartz.IV Priester, da zu fromm… Diese in das Exil geschickten Geistlichen können Gott eigentlich dankbar sein, dass sie unter solchen „Funktionären“ nicht mehr in Gemeinden eingesetzt sind. Der Bischof würde ihnen mit seinem eiskalten Generalvikar nämlich in den Rücken fallen, wenn es zu römisch-katholisch würde.
Betet für die Abgefallenen – besonders um die Bekehrung des Bischof Dr. Felix Genn – Rex Glorie !
Redaktion benachrichtigen
#20   maliems   10:00:30 | Freitag, 13. Juli 2007
@landorganist
ich wiederhole mich: das Wort Feind habe ich aus der Diskussion aufgeschnappt und möchte es nicht wiederholen.
und was googlen bedeutet, werden Sie ja wohl wissen, oder?
Redaktion benachrichtigen
#19   landorganist   08:06:37 | Freitag, 13. Juli 2007
@maliems
Wir warten noch immer auf Ihre Belege zum Thema Kirchenfeindlichkeit des Herrn Pfr. Breitenbach.
Redaktion benachrichtigen
#18   Burkhard   02:05:04 | Freitag, 13. Juli 2007
Und es sind doch Feinde der Kirche!
Schon der hl. Paulus spricht von den „Feinden des Kreuzes Christi“ (Phil 3,18). Die Fuldaer-Kreis-Priester und die Anhänger der „Kirche von unten“ sind Feinde des Kreuzes Christi! Sie wollen eine andere Kirche! Sie wollen Lockerung auf allen Ebenen! In der Verkündigung wollen sie durch ihre Einseitigkeiten das Kreuz Christi um ihre Kraft bringen! In der Nachfolge Jesu wollen sie die Ehelosigkeit der Priester abschaffen. In der Moral wollen sie den menschlichen Trieben freien Lauf lassen. Die Hierarchie wollen sie zu einer Pseudodemokratie, in Wirklichkeit aber zu einer Räterepublik umgestalten. Alles in allem: Die KirchenVolksBewegung und ihre Anhängerschaft ist kirchenfeindlich. Die Kirche ist nicht von Christus, und Christus nicht vom Kreuz zu trennen. Aber Christus hat durch das Kreuz gesiegt. Und so werden ihm einst seine Feinde als Schemel unter die Füße gelegt! (vgl. Lk 20,43)
Redaktion benachrichtigen
#17   maliems   00:11:12 | Freitag, 13. Juli 2007
@Gotthard
cih habe das Wort Feind nur aus der Diskussion aufgeschnappt und möchte es nicht weiter beutzen.
google doch bitte mal unter „Breitenbach“ dann findest du genug,
Redaktion benachrichtigen
#16   Gotthard   00:05:46 | Freitag, 13. Juli 2007
@maliems
Wer Breitenbachs Unsinn liest, merkt doch ganz schnell, dass es sich um einen „Feind“ handelt.
Kannst Du uns mal an Deinen so wichtigen Erkenntnissen teilhaben lassen?
Ich weiß nicht, was Du so liest… und woraus Du dann Deinen feindlichen Schlüsse ziehst?
Und: wie definierst Du einen „Feind“?
Redaktion benachrichtigen
#15   maliems   23:50:09 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Breitenbach
Wer Breitenbachs Unsinn liest, merkt doch ganz schnell, dass es sich um einen „Feind“ handelt. Auch wenn ich das Wort im innerkirchlichen Kontext eigentlich nicht mag, finde ich das ganz offensichtlich
Redaktion benachrichtigen
#14   Kurt K.   23:15:34 | Donnerstag, 12. Juli 2007
KirchenFeindlich?
Ich finde es sehr befremdlich, wenn man jeden, der etwas verändern will, als Feind verunglimpft. Reformen sind doch nicht feindlich. Sicher, man kann für und gegen Reformen sein, aber denjenigen mit einer anderen Meinung zum Thema als Kirchenfeind zu bezeichnen, halte ich doch für Unsinn. Das macht man nur, wenn man den anderen Verunglimpfen und mundtot machen will.
Redaktion benachrichtigen
#13   Gotthard   23:04:18 | Donnerstag, 12. Juli 2007
kirchenfeindlich?
WER definiert was „kirchenfeindlich“ ist?
Für mich sind die Pius-Hanseln Kirchenfeinde, da sie die Einheit gebrochen haben und sich um exkommunizierte Herren als Bischöfe scharen.
Redaktion benachrichtigen
#12   Burkhard   21:36:52 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Ein Bischof dürfte niemanden
zum Dechanten ernennen, der einer kirchenfeindlichen Bewegung angehört. Dennoch tut er es. Mit Papsttreue hat das nichts zu tun!
Redaktion benachrichtigen
#11   Gotthard   21:20:29 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Dechanten
Dechanten werden wohl auch im Bistum Fulda von der Räten auf Dekanatsebene gewählt und anschließend vom Bischof ernannt.
Ich weiß nicht, was verwerflich daran sein soll, einen ordentlichen Pfarrer wir Roland Breitenbach zu einer Veranstaltung einzuladen?
Redaktion benachrichtigen
#10   Sentinel   20:21:48 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@möchtegern-kathole
Meinst du die kleine Messe, bei der immer 2 Gläubige zugegen sind? Hinten in der kleinen Kapelle beim Friedhof, wo sowieso nur ganz selten jemand hinfindet?
Redaktion benachrichtigen
#9   Toby   20:13:21 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Romtreu?
Zum 80. Geburtstag des Hl. Vaters brachte Bischof Algermissen die besondere Treue der Kirche von Fulda zu Rom zum Ausdruck. Würde er diesen schönen Worten nur Taten folgen lassen! Wie man sieht, ist leider das Gegenteil der Fall.
Redaktion benachrichtigen
#8   möchtegern-kathole   19:41:36 | Donnerstag, 12. Juli 2007
In Fulda …
… gibt es sehr wohl eine öffentliche Messe der FSSPX.
Redaktion benachrichtigen
#7   20mancro5 †   18:14:25 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@methusalix
Die werden doch wohl nicht klein beigeben wollen,damit würden sie ja eingestehen dass sie unrecht sind.
Redaktion benachrichtigen
#6   methusalix †   17:32:54 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Also das muss gefeiert werden!
kreuz.net hat genau eine Woche ohne Beitrag zur gleichgeschlechtlichen Liebe ausgehalten. Ob die Entzugserscheinungen schon eingesetzt haben? Ich bin sehr gespannt, wann die Sünden-Ideologen wieder etwas über die „Homo-Ideologen“ bringen.
:(3
Redaktion benachrichtigen
#5   Gunsenum   17:32:03 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@sentinel
Gute Antwort:
Was ich ziemlich cool finde ist die Tatsache, dass sowohl in Fulda als auch in Mainz es nur „FSSPX-U-BOOTE“ gibt…die trauen sich nie öffentlich aufzutauchen :)
Redaktion benachrichtigen
#4   Sentinel   17:29:16 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@Rudolfus
Solange die FSSPX weiterhin Druck gegen Bischof Algermissen macht, wird sich da nicht sehr viel ändern.
Immerhin werden die Beschwerden der FSSPX in Rom schon nicht mehr Ernst genommen und mittlerweile nur noch gesammelt, um die Häresie der FSSPX nachzuweisen.
Würde die FSSPX nicht mehr auf den papstgetreuen Algermissen herumhacken, sondern sich um ihren eigenen Kram kümmern, würde sich auch in Fulda einiges ändern.
Aber wie ja jeder Fuldaer weiß, ist die FSSPXdort nicht so sonderlich beliebt, wie es hier vorgibt, es zu sein!
Schade drum, aber nachweisbar.
Redaktion benachrichtigen
#3   Rudolfus   16:40:47 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@Gunsenum / Jeder rechtgläubige Geistliche
muß eine beneidenswerte Verehrung zum Bischof von Rom haben, wenn er wegen diesem mit irrlehrenden Amtskirchenmodernistenvorstehern zusammenarbeitet.
Ich glaube, man kann sehr gut auch ohne modernistische Dekane und Bischöfe zusammenarbeiten, um rechtgläubig zu sein.
Diese Art von Kirche im Geist der 1970er hält nicht mehr sehr lange.
Redaktion benachrichtigen
#2   Gunsenum   16:31:47 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Unsinn!
Was bitte hat ihre Kurzüberschrift „Beim Bischof der Diözese Fulda haben nur katholische und bei den Gläubigen beliebte Priester keine Chance.“ mit dem Inhalt des Artikels zu tun? nichts-rein gar nichts-überhuapt nichts.
Kreuznet schleudert weiter seinen Dreck gegen die neuen Dechanten…nehmt endlich zur Kenntnis das die SJM-Patres weg, weg, weg. für immer weg aus Fulda sind und auch nicht, nicht, nicht zurückkommen werden!
Redaktion benachrichtigen
#1   Heinz Josef   16:25:48 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Die nächste zentrale Veranstaltung des ‘Fuldaer Kreises
Die nächste zentrale Veranstaltung des ‘Fuldaer Kreises für eine offene Kirche’ wird am 12. November 2007 in der Fuldaer Gaststätte Felsenkeller stattfinden.
Danke für den freundlichen Hinweis! :-]
Heinz Josef
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Pastoraler ProzeßDer Bischof von Fulda mit der Pest Pastoraler ProzeßAugenwischerei im Bistum Fulda Bistum FuldaGeistliches Wort oder Selbstrechtfertigung? Bistum FuldaSchwarze Priester? Nein danke. Mons. AlgermissenSchöne Worte Vertriebene SJM-PriesterWie heiße Kartoffeln Bistum FuldaJudaslohn? Pastoraler ProzeßPriesterzentrierte Revierbildung? Pastoraler ProzeßVerbindlich? Pastoraler ProzeßNeues aus den Rhöngemeinden Pastoraler ProzeßPriester raus – Narren rein Judas – der „Verräter“Passend? Pastoraler ProzeßDer Bischof von Fulda denkt an den ewigen Richter Mons. AlgermissenEin Umdenken im Kirchenbild Mons. AlgermissenVon Wüstenbewohnern einst und heute
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net