Hirte der Hirten + Wahrheit gegen Ökumene? + Ein amtlicher Nationalsozialist + Was den Mensch zum Menschen macht + Wiedergutmachung
Hirte der Hirten
Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird während seines Sommerurlaubs den Klerus der norditalienischen
Diözesen Treviso und Belluno-Feltre empfangen. Das erklärten die Bischöfe der beiden Diözesen vor
‘Radio Vatikan’. Ein genaues Datum für das Treffen stehe noch nicht fest. Am Mittwoch nachmittag wanderte
der Heilige Vater zum sieben Kilometer entfernten Marienheiligtum von Lozzo di Cadore, das 1658 errichtet
wurde.
Wahrheit gegen Ökumene?
Deutschland. Der Bischof von Magdeburg, Mons. Gerhard Feige, kritisierte
das jüngste Dokument der Glaubenskongregation zu einigen Fragen über die Kirche. Bischof Feige äußerte
sich am Mittwoch im ‘Mitteldeutschen Rundfunk’. Er ist über die „schroff klingenden Töne“ nicht glücklich:
„Ich kann die Verstimmung auf evangelischer Seite durchaus verstehen.“ Das Papier diene der Ökumene nicht.
Ein amtlicher Nationalsozialist
Österreich. Der christdemokratische Abgeordnete im Nationalrat, Walter
Tancsits, ist nach der Rechtssprechung seines Landes offiziell ein Nationalsozialist. Das Wiener Oberlandesgericht
sprach den Generalsekretär der Sodomistenvereinigung ‘Homosexuelle Initiative’, Kurt Krickler, von der
Anklage der Ehrenbeleidigung frei. Kricker hat den Abgeordneten Tancsits im März 2005 in einer rabiaten
Pressemitteilung als „geistigen Nachfahren der braunen Nazi Schergen“ beschimpft. Er reagierte damit auf
die damalige Entscheidung der Christdemokraten, im Dritten Reich getötete Homos nicht ins Opferfürsorgegesetz
aufzunehmen. In erster Instanz war der Homo-Ideologie noch verurteilt worden.
Was den Mensch zum Menschen
macht
Südkorea. Ein Kind sei erst mit dem Beginn der Geburtswehen als Mensch zu betrachten. Das entschied
der Oberste Gerichtshof Südkoreas am Mittwoch nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘AsiaNews’. Eine
junge Mutter hatte ihre Hebamme wegen einer Todgeburt im Jahr 2001 verklagt. Das Kind starb an Gehirnblutungen,
weil die Geburtshelferin einen Kaiserschnitt untersagt hatte. Nun wurde die Hebamme lediglich zu einer
Geldstrafe verurteilt.
Wiedergutmachung
Soeben hat der Papst die tridentinische Messe wieder zugelassen.
Was halten sie von diesem Zugeständnis an traditionelle Kreise?
„Ich empfinde das als sehr wichtig und
als klugen Schachzug. Sie dürfen nicht vergessen, daß nach dem Konzil in dieser Richtung sehr viele
Fehler gemacht und viele Menschen in ihren religiösen Gefühlen verletzt wurden. Man ist damals mit sehr
wenig Sensibilität vorgegangen, und ich betrachte diesen Entscheid als Wiedergutmachung für das, was
damals falsch gemacht wurde.“
Der designierte Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder, im Gespräch mit
Thomas Binotto, dem Chefredaktor des Zürcher Pfarrblatts.
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47 Lesermeinungen
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rudi, sie beginnen zu langweilen. und ganz offenbar sind sie auch nicht bereit, tatschen anzuerkennen,
die nicht in ihr verbohrtes weltbild passen. was genau bezwecken sie eigentlich?
@Erzbischof Christoph Schönborn v. Wien hat sich ebenso bereits als Irrlehrer gezeigt wie der Großteil
seiner deutschen und französischen Amtskollegen auch. Es mag Ausnahmen von rechtgläubigen Bischöfen
geben, zu denen der Erzbischof v. Wien leider nicht mehr dazugehört. Die von ihm abgesegneten Homopaarsegnungen
sind eine Tatsache.
@ rudi jetzt kommt das rückzugsgefecht? wenn ich keine fakten habe, nehme ich halt zuflucht zu verallgemeinerungen?
eh klar: alle sind böse häretische modernisten. rudi, rudi, ich beginne mir sorgen um sie zu machen.
@Die Mehrzahl des französischen und deutschen Episkopates ist häretisch, insbesonders als Häretiker
im Sinne des Modernismus’. Rechtgläubige Bischöfe sind da nur mehr Ausnahmen. Jeder Irrlehrer ist aus
der Kirchengemeinschaft ausgeschlossen.
@ rudi hingegen ist ihre besessenheit, einem bischof der kirche „häresien“ nachzusagen – auch wenn es
dafür kein fundament in der realität gibt – schon fast dämönisch zu nennen. es geht nicht ums „wegdiskutieren“
oder um eine „apologie“, sondern schlicht um tatsachen. und es tut mir natürlich außerordentlich leid,
dass ich ihnen heute so lästig in die tiraden gefahren bin. sie sind es anscheinend nicht gewohnt, argumentieren
zu müssen, wenn sie ihre verleumderischen attacken reiten. ich überlasse es den geneigten lesern, zu
einem urteil zu kommen.
@Wiener / Ihre Apologie für einen bestimmten Cardinal und Erzbischof ist schon geradezu amüsant – Sie
können dadurch aber nichts wegdiskutieren, was sich in den Archiven bereits findet.
@ rudi sie haben „rom“ ins spiel gebracht, nicht ich. und auch wenn sie sich als ziemlich realitätsresistent
erweisen, halte ich fest: – kardinal schönborn hat keine „homopaare gesegnet“ oder deren segnung gutgeheißen.
– er hat die unauflöslichkeit der ehe nicht in zweifel gezogen. können sie eigentlich lesen?
@Wiener / Die Stellung eines Cardinals am Päpstlichen Hof sagt ebensowenig nicht viel darüber aus, ob
ein Cardinal auch rechtgläubig ist oder nicht. Der hl. Paulus warnte für die Zeit nach ihm vor dem Auftreten
von Irrlehrern, die den Ohren schmeicheln wollen. Ein Cardinal, der Homopaare segnet und die Unauflöslichkeit
der Ehe infragestellt, gehört sicher dazu.
@ rudi: schmeichlereien? (ist das überhaupt ein deutsches wort?) ich schmeichle nicht. ich stelle nur
die dinge richtig, die sie hier in ihren tiraden wahrheitswidrig behaupten. und die stellung kardinal
schönborns in rom und im besonderen seine einschätzung durch benedikt XVI. dürfte nicht wirklich anlass
zur sorge geben. wer hat noch einmal das buch „jesus von nazareth“ von benedikt XVI./joseph ratzinger
der weltöffentlichkeit vorgestellt?
@ rudi sehr bezeichnend: Wie die Segnung stattfand, ist irrelevant. aha. die realität ist also für ihre
tiraden „irrelevant“. sehr spannend. aber verständlich, denn wenn die tatsachen sich nun einmal nicht
ihrer polemik anpassen, dann sind sie eben „irrelevant“. so kann man sichs auch richten. vielleicht hat
der kardinal keine maßnahmen gegen die segensfeier am valentinstag gesetzt, weil er sich sehr wohl an
die realität gehalten hat und nicht irgendwelchen propaganda-hetzereien auf den leim gegangen ist? bezeichnend
ist auch, dass sie jedes mal eine neue vermeintliche „entgleisung“ seiner eminenz aus dem hut zaubern,
sobald sie bemerken, dass die bisherigen wohl holzwege waren. stellen wir also als zwischenstand fest:
– die aktuelle erklärung ist nicht häretisch. – die segnung am valentinstag hat in einer form stattgefunden,
die offenbar ein einschreiten des oberhirten nicht notwendig machte. nun zum begräbnis von präsident
klestil: es ist gerade kardinal schönborn zu verdanken, dass edith klestil in der ersten reihe des domes
platz nehmen konnte (was die präsidentschaftskanzlei gern verhindert hätte). er hat in seiner predigt
die unauflöslichkeit der ehe in keiner weise in frage gestellt und hat das scheitern der ehe klestils
in einer offenen und guten weise thematisiert. die predigt des kardinals zu diesem anlass war für viele
katholiken in österreich eine sternstunde, in der er die lebensrealität vieler menschen ernst- und wahrgenommen
hat, ohne billige kompromisse.
@Wiener / Die Homopaare waren im Stephansdom zur Valentinssegensfeier eingeladen. Der Erzbischof-Cardinal
wurde gebeten, diese Feier zu verbieten – er tat es nicht. Das ist ein objektiver Sachverhalt. Es ist
nur die Konsequenz aus der Häresie der Zwei- und Mehrdeutigkeit – die praktisch alles gewähren läßt.
Der Cardinal leugnete zudem die Unauflöslichkeit der Ehe beim Bundespräsident-Klestil-Begräbnis im
Beisein der verstoßenen katholischen Ehegattin Dr. Klestils.
@Wiener / Die Homopaarsegnungen im Stephansdom waren offiziell eingeladen zur Segensfeier. Wie die Segnung
stattfand, ist irrelevant. Hier ist nichts zu beschönigen. Es reicht auch nicht, daß Cardinal Schönborn
etwas anscheinend Rechtgläubiges, aber Häresieverdächtiges erklärt – wie die Frage mit der „Debatte“
in seiner Conclusio –, das dann „rechtgläubig“ geklärt werden kann (ähnlich dem häresieverdächtigen
II. Vaticanum). Zweideutige Formulierungen bleiben trotzdem härsieverdächtig, auch wenn die Häresie
nicht klar gegeben ist. Im Fall der Homopaarsegnungen müßte der Papst dem Cardinal den Prozeß machen.
@ rudolfus nun, da ich mich über den ersten erkenntnisfortschritt freue (dass nämlich der herr kardinal
wohl doch kein häretiker sein dürfte, wie sie vor kurzem festgestellt haben), hoffe ich noch auf einen
weiteren: polemik ist, wenn sie von „homopaarmassensegnung“ sprechen, aus folgenden gründen: die segnung
fand für jeden satt, der sie erbeten hat. alle menschen waren eingeladen, also auch homosexuell empfindende.
aber: als paar gesegnet wurden nur verlobte und verheiratete paare. daher ist die rede von „homopaarsegnungen“
sachlich falsch. und es waren auch keine „massen“, die sich da in den dom begeben haben. ergo spreche
ich von polemik und wahrheitswidriger darstellung.
@„Homopaarmassensegnungen“ – das ist dümmste Polemik Was ist daran „dümmstens“, und was ist daran „Polemik“,
etwas so zu sagen, wie es im Stephansdom zu St. Valentin stattgefunden hat? Die Homopaare wurden extra
eingeladen und extra durch den Dompfarrer begrüßt. Die Veranstaltung war im Vorfeld 2007 bekannt und
der Erzbischof-Cardinal von vielen katholischen Gläubigen auf diesen Umstand aufmerksam gemacht worden,
Warum soll man das jetzt leugnen, was der Wiener Cardinal ausdrücklich abgesegnet hat?
@Wiener Hier will uns aber jemand ein X für ein U vormachen! Natürlich wurden im Wiener Stephansdom
massenweise Paare ohne Trauschein gesegnet, ungeachtet ihrer Hintergründe – und somit objektiv massenweise
im Stand der Todsünde – und natürlich wurden auch die Homopaare ausdrücklich eingeladen und willkommen
geheißen! Der Herr Wiener soll lieber bei der Wahrheit bleiben, anstatt hier irgendwelche Gegebenheiten
wegzureden.
@ rudolfus Ich habe den Text des Cardinals noch einmal genau gelesen, auch den Schluß. Der Schlußsatz
mit „Debatte“ klingt zwar etwas verwirrend, aber vermutlich ist Ihre Erklärung auch für den Schlußsatz
korrekt. ich freue mich über diese einsicht.
@Wiener / Cardinal Schönborns Erklärung wer anderes behauptet, versteht entweder nicht, was der kardinal
schreibt, oder er will bewusst unwahres über ihn verbreiten. im falle rudolfus’ dürfte das anliegen,
den bischof schlechtzureden, das vordringliche sein. Ich habe den Text des Cardinals noch einmal genau
gelesen, auch den Schluß. Der Schlußsatz mit „Debatte“ klingt zwar etwas verwirrend, aber vermutlich
ist Ihre Erklärung auch für den Schlußsatz korrekt. Die Feststellung einer Häresie oder Nichthäresie
hat aber nichts mit der Person des Amtsinhabers zu tun. Cardinal-Erzbischof v. Wien ist persönlich keineswegs
unsympathisch. Zudem ist auch mir bekannt, insbesonders als österreichischer Bürger der SPÖ-Republik
(SPÖ-Machtergreifung seit 1970), daß es äußerst schwierig ist, in einem kirchenfeindlichen Land Bischof
oder auch nur Katholik zu sein, und das mehrheitlich katholische Österreich ist leider seit 1970 ein
extrem kirchenfeindlicher Staat mit einer allmächtigen Antikirchenmedienmafia, insbesonders der österreichische,
SPÖ-gesteuerte Staatsrundfunk selbst, zusammen mit einigen SPÖ-nahen Zeitungen.
@ rudi „homopaarmassensegnungen“ – das ist dümmste polemik. es wurden am valentinstag menschen in den
dom eingeladen, sich segnen und/oder über sie beten zu lassen. hierzu sind alle eingeladen gewesen, egal
ob sie in partnerschaft leben, verlobt oder verheiratet sind oder allein leben. nur bei verlobten und
eheleuten wurde ein segen über das paar und die partnerschaft gegeben, alle anderen wurden als einzelne
gesegnet. nichts spricht dagegen. es wäre schön, wenn sie – bei aller einseitigkeit – zumindest bei
der wahrheit blieben.
@Rudolfus Lies noch einmal die Erklärung von Cardinal Schönborn über die Ekklesiologie, und du wirst
sehen, daß der Begriff „Debatte“ anders zu verstehen ist, nämlich im Sinne von Wiener.
Homopaarsegnungen im Wiener Stephansdom des Erzbischofs Schönborn Wiener: aber wo objektiv kein grund
dazu besteht, plötzlich in häresie-vorwürfe auszubrechen, nur weil einem die nase zb. von kardinal
schönborn nicht passt In der Bischofskirche des Erzbischofs von Wien werden Homopaarmassensegnungen an
mindestens zwei verschiedenen St. Valentinsfesten durchgeführt – zumindest über die letzte war Cardinal-Erzbischof
Schönborn mehrfach vorinformiert worden. Die logische Schlußfolgerung lautet: Erzbischof Schönborn
unterstützt diese Homosegnungen durch seinen Dompfarrer.
@ rudi ich wäre glaube ich der letzte, der die fehlbarkeit von priestern, bischöfen und päpsten anzweifeln
würde. aber wo objektiv kein grund dazu besteht, plötzlich in häresie-vorwürfe auszubrechen, nur weil
einem die nase zb. von kardinal schönborn nicht passt – und deshalb alles, was er sagt / tut / schreibt
einfach nicht richtig sein darf (und genau das scheint bei ihnen der fall zu sein) – das ist doch einfach
lächerlich. und ich bitte nochmals zu registrieren, was der kardinal wirklich gesagt hat: er hat mitnichten
davon gesprochen, dass die „kirchen“-diskussion weiterzugehen habe (als mitglied der glaubenskongregation
wird er ja wohl auch hinter deren äußerung stehen). wer anderes behauptet, versteht entweder nicht,
was der kardinal schreibt, oder er will bewusst unwahres über ihn verbreiten. im falle rudolfus’ dürfte
das anliegen, den bischof schlechtzureden, das vordringliche sein.
Wer die grundsätzliche Apostasiefähigkeit des Klerus’ und auch des Episkopates leugnet, der soll die
Papst- und Kirchengeschichte lesen. Z.B. die ausgezeichnete Papstgeschichte Gottes erste Diener. Die dunkle
Seite des Papsttums. v. Peter de Rosa.
@Wiener / Die objektive Berichterstattung über die Kirche liegt im Interesse der Kirche. Was Faktum ist,
und was Kommentar ist, das wird wohl jeder unterscheiden können. Wenn ein Bischof etwas öffentlich sagt,
oder etwas öffentlich anordnet, so wird er doch kein Problem haben, daß darüber berichtet wird. Eine
Häresie ist eine objektive Gegebenheit und hat mit dem Individuum, das eine solche Sünde gegen den Glauben
äußert, wenig zu tun. Das gilt auch für einen Bischof, einen Cardinal oder einen Papst. Wer die grundsätzliche
Apostasiefähigkeit des Klerus’ und auch des Episkopates leugnet, der soll die Papst- und Kirchengeschichte
lesen.
@ rudolfus: schuldig macht sich vor allem … … wer hier unter dem deckmantel der vermeintlichen anonymität
die kirche bekämpft, so wie sie es tun. sie sprechen so gut wie allen bischöfen, priestern und dem papst
die rechtgläubigkeit ab, ohne ihre behauptungen irgendwie untermauern zu können. damit sollten sie sich
einmal vor allem um das eigene seelenheil kümmern: wie war es noch mit dem „kein falsches zeugnis ablegen
wider deinen nächsten“? oder ist der dekalog für leute ihres schlags außer kraft gesetzt? schade, dass
sie sich aus freien stücken dafür entscheiden, der kirche den rücken zu kehren. aber wie sie selbst
sagen: jeder kann lesen – und jeder, der ihre hasserfüllten tiraden liest, wird beurteilen können, was
davon zu halten ist. bedauerlich.
@Wiener / Ihr „guter und rechtgläubiger Hirte“ hat bereits zum zweiten Mal Homopaaressegungen in seiner
Wiener Bischofskirche akzeptiert. Für die Person eines Hirten soll man beten, aber wer die Häresie und
die Todsünde mit seinem Hirten öffentlich gutheißt, der macht sich selbst schuldig – auch am ewigen
Seelenheil dieses Hirten selbst, der derartiges zuläßt. Beim Begräbnis des österreichischen ÖVP-Bundespräsidenten
Thomas Klestil leugnete der Wiener Hirte zusätzlich die Unauflöslichkeit der Ehe – in Anwesenheit der
von Präsident Klestil verstoßenen katholischen Ehegattin Edith Klestil und in Anwesenheit der gesamten
Republik. Die Leugnung katholischer Glaubenswahrheiten durch den Wiener Oberhirten hat somit Methode –
das wäre eine Sünde gegen den Heiligen Geist. Cardinal Schönborns ewiges Seelenheil wäre damit mehr
als in Gefahr.
@ rudolf: was entbehrlich ist … … und was nicht, bestimmen immer noch nicht sie, der sie gute und
rechtgläubige bischöfe der kirche in den schmutz ziehen wollen. Jeder kann selbst lesen. ja, aber offensichtlich
versteht nicht jeder, was er liest, bzw. will einfach nicht verstehen, weil es seiner ideologischen brille
nicht entspricht. das kann aufgrund mangelnder intellektueller kompetenz so sein, es könnte aber auch
am guten willen mangeln. auch das kann jeder erkennen, der ihre gehässigen kommentare verfolgt. die wiederum
tatsächlich entbehrlich sind.
@wiener Ihre Überlegungen für Dr. Schönborn sind völlig entbehrlich. Jeder kann selbst lesen. Über
den rechten Glauben gibt es keine Debatte. Wer das anders sieht, der ist nicht katholisch und befindet
sich im Zustand der Leugnung der gesamten katholischen Religion. Niemand kann als Glaubensleugner in den
Himmel kommen, auch kein Cardinal, und auch kein Hofschmeichler eines Cardinals.
offenbar … … ist es nicht nur so, dass rudolfus die äußerungen kardinal schönborns nicht nur nicht
verstehen will, scheinbar kann er sie auch einfach nicht verstehen. der kardinal spricht doch in seinem
kommentar gerade nicht davon, dass die „diskussion“ über kirchliche lehre weiter gehen soll, sondern
dass die debatte in der öffentlichkeit nicht zu ende ist. und er spricht richtiger weise ganz deutlich
an, dass die feststellung, wer alles (nicht) kirche ist, nicht der endpunkt sein kann, sondern dass das
bemühen um die einheit weitergehen muss. hieraus eine leugnung katholischer lehre oder gar eine häresie
lesen zu wollen vermag nur jemand, der die aussagen des kardinals böswillig missverstehen will.
@Benedict Cardinal Schönborn gibt eine Übersicht über die Erklärungen und Definitionen Roms. Der Hinweis
auf die ostkirchlich-schismatischen Theologen ist der katholischen Sache dienlich. Cardinal Schönborns
Conclusio lautet aber: „Heißt das ‘Schluß der Debatte’? Sicher nicht.“ Eine Debatte über die katholische
Lehre von der Kirche ist ein völliger Irrsinn und ist mit Sicherheit zumindest der Häresie verdächtig,
wenn nicht bereits selbst häretisch. Die Wiedergabe und Erklärung der Dokumente aus Rom nützen wenig,
wenn eine völlig irrige Konsequenz nach einer „weiteren Debatte“ gezogen wird. Auch das ist die Leugnung
der katholischen Lehre von der Kirche Christi.
@Rudulfos: B16 bezeichnet die „Orthodoxen“ als „Schwesterkirchen“. Wenn das keine Häresie sein soll…
Es wirkt etwas „unglaubwürdig“, sich auf B16 zu berufen.
Erzbischof Cardinal Schönborns ausführliche Erklärung ist genauso häretisch und sagt inhaltlich völlig
das gleiche aus, wie sein Kurzzitat in den Printmedien. Am sichtbarsten wird Cardinal Schönborns Häresie
in der ständigen Verwendung des Begriffes der „Kirchen“. Papst Benedikt XVI. hat bereits als Glaubenspräfekt
in Dominus Iesus den Gebrauch dieser Pluralform für die Ökumeneratsmitgliedsgemeinschaften abgelehnt.
Cardinal Schönborn sollte allen Katholiken und Nichtkatholiken die katholische Lehre klar darlegen, um
die Gläubigen zu festigen und die Irrlehrer in Österreich zu bekehren – und nicht umgekehrt. Cardinal
Schönborns Gerede von „Kirchen“ für die Ökumeneratsmitglieder ist ein Verbrechen am Missionsauftrag
Christi. Wer die katholische Lehre leugnet und verrät, der sündigt schwer und verliert den Gnadenstand
und kann jederzeit dem ewigen Feuer der Hölle verfallen.
Vatikandokument Mich hat das Dokument aus dem Vatikan ein wenig erstaunt, bringt es doch nur Altbekanntes.
Ob es gerade in der jetzigen Zeit (in einer Zeit des Erstarkens des Islams!) klug war, auf die Unterschiede
besonders hinzuweisen, halte ich für nicht geschickt. Für den Dialog mit den Evangelen ist die Erklärung
hinderlich. Schließlich sind wir alle Christen! Wollten wir nicht näher zusammenrücken? Wir feiern
doch ökumenische Wortgottesdienste! Und was ist Kirche wirklich im engeren Sinn? Der Begriff ist in der
Erklärung zu weit gefaßt. Die Einladung zum Dialog hätte am Anfang stehen müssen. Da wären die Worte
weniger stark rübergekommen. Sehr gut sind die Erklärungen der Bischöfe Schönborn und Kapellari, daß
der ökumenische Gedanke im Vordergrund steht und der Dialog trotz bestehender Unterschiede fortgesetzt
werden wird und muß. Das nimmt den Worten aus dem Vatikan die Schärfe.
Schönborn Das ist der letzte Absatz seiner Erklärung, die ich nur voll inhaltlich unterstürzen kann:
Heißt das „Schluss der Debatte“? Sicher nicht. Denn alle diese Fragen, so wichtig sie sind, haben nur
dann einen Sinn, wenn sie in die größere und um vieles drängendere Frage münden: Wie können wir alle,
die wir den Namen Christi tragen und Christen genannt werden, Seinem Auftrag gerecht werden, allen Völkern,
allen Menschen Zeugnis von Ihm zu geben? Und dazu tut es not, dass wir, wie Er gebetet hat, „eins seien“.
was kardinal schönborn wirklich sagt können alle, die nicht nur – wie rudolfus – an polemik und propaganda
interessiert sind, hier nachlesen: „Wo ist die Kirche?“ stephanscom.at/…es/2007/07/10/a13088/
Feige(r) Pressesprecher „Das müssen Sie den Bischof selbst fragen“ – So Bischof Feiges Presssprecher
Lazar. Er habe die Erklärung für den Bischof nicht verfaßt. Mal die Homepage des Bistums Magdeburg
anschauen oder bei Lazar selbst nachfragen (Montag). Tel.: 0391-5961134.
@Cardinal Schönborns Aussage klar gegeben und nicht aus dem Kontext gerissen Cardinal Schönborns Aussage
ist keineswegs aus dem Zusammenhang gerissen, sondern fand sich in den österreichischen Printmedien,
zum Beispiel in der Wiener KURIER-Tageszeitung. Die Erklärung des Wiener Cardinals wurde anläßlich
des Ekklesiologiedokumentes des Heiligen Vaters geäußert, welches eine klare Sprache spricht. Cardinal
Schönborn äußerte dazu: „Die Debatte muß weitergehen.“ Jeder, der der deutschen Sprache mächtig ist,
versteht, was dieser Kommentar nur bedeuten kann, wenn „die Debatte in der Ekklesiologie weitergehen müsse“.
So viele Deutungsmöglichkeiten bestehen da nicht!
Rudolfus! Rudolfus, ich muss dich korrigieren: Es stimmt, dass Kardinal Schönborn des öfteren zu wenig
sagt bzw., das, was er sagt, viel zu „schwammig“ und diplomatisch formuliert. Eine Irrlehre von Kardinal
Schönborn ist mir allerdings nicht bekannt. Es stimmt, das Kardinal Schönborn die eigenartigen Valentins-Segnungen
im Stephansdom leider nicht verhindert hat. Von einer Unterstützung dieser Segnungen ist mit allerdings
nichts bekannt (weshalb die Titulierung „Homo-Kardinal“ in kreuz.net auch ein sehr grober Fehlgriff war.)
Das von Dir aus dem Zusammenhang gerissene Zitat, dass „die Deatte weitergehen werde“. hört sich im Gesamtzusammenhang
von Schönborns Stellungnahme ganz anders an, als hier suggeriert. (Und in der Tat muss die Debatte weitergehen,
denn ein großer Teil der Christen hat die Lehre der Kirche über die Kirche offenbar noch immer nicht
angenommen. Sie muss daher wohl noch einige male wiederholt werden.) Sowohl Dich, als auch die kreuz.net-Redaktion
würde ich bitten, bei berechtigter Kritik auch sachlich zu bleiben. Überzogene Kritik führt beim Kritisierten
meist zu Verhärtung statt zu Besserung. Und die Besserung sollte doch unser Ziel sein, oder?
Irrlehrende Ortsbischöfe und Bischofskonferenzen Es handelt sich bei solchen Aussagen um nichts anderes
als um das faktische Leugnen der römisch-katholischen Lehre von der einzig wahren Kirche Christi, welche
nach klar gegebener römisch-katholischer Lehre mit der römisch-katholischen Kirche ident ist. Auch der
irrlehrende und Homosegnungen unterstützende Erzbischof von Wien, P. Dr. Christoph Cardinal Schönborn
(O.P.), fand es notwendig, über das offenbar notwendig gewordene Ekklesiologiedokument des Heiligen Vaters,
die lediglich Altbekanntes neuerlich in Erinnerung ruft, erklären zu müssen: „Die Debatte ist noch nicht
zu Ende.“ Vom katholischen Standpunkt her gibt es über die Ekklesiologie keine Debatte, die die katholische
Lehre über die Kirche erst klären müßte – sie ist schon lange geklärt. Das sollte einem Hauptredakteur
des Katechismus’ der Katholischen Kirche bekannt sein (wie es Dr. Schönborn gewesen war).
Ökumene Bischof so viel ich weiss, gibt es eine Schrift Pius XI zur Ökumene mit dem Titel „Mortalium
animos“. So viel ich weiss wurde sie bis auf den heutigen Tag nicht widerrufen. Auf dieses Dokument berufen
sich übrigens die FSSPX Oberen in ihrer gegen den Ökumenismus gerichteten Schrift Vom Ökumenismus zur
lautlosen Apostasie. Daher sollten jene die das Dokument der Glaubenskongregation anfechten etwas vorsichtig
sein. Es könnte ihnen nämlich blühen, dass Benedikt XVI ihn plötzlich das Dokument seines Vorgängers
unter die Nase reibt
Ökumene Bischof Bischof Feige äußerte sich am Mittwoch im ‘Mitteldeutschen Rundfunk’. Er ist über
die „schroff klingenden Töne“ nicht glücklich: „Ich kann die Verstimmung auf evangelischer Seite durchaus
verstehen.“ Das Papier diene der Ökumene nicht. Sehr geehrter Herr Bischof Feige, wenn ihnen das Verständnis
von Kirche, deren Bischof sie selber sind, nicht passt, dann wechseln sie die Front – nehmen sie ihren
Hut und gehen sie – so handeln Menschen mit Charakter!
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 10, 16-23 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen
Aposteln: Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und
arglos wie die Tauben! Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte
bringen und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt,
damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt. Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine
Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.
Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden. Brüder werden einander
dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und
sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis
zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet. Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in
eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn
kommt.