Schöpfungslehre im Biologieunterricht? Aber natürlich – erklärt ein deutscher Bischof und warnt vor den psychischen Folgen der Gottlosigkeit.
Bischof Walter Mixa von Augsurg
(kreuz.net, Augsburg) Der Bischof von Augsburg, Mons. Walter Mixa, möchte, daß der Schöpfungslehre
auch im Biologieunterricht unterrichtet wird.
Das erklärte er vor der heutigen Freitagsausgabe der ‘Leipziger
Volkszeitung’.
Mons. Mixa unterstützt damit einen Vorschlag der hessischen CDU-Kultusministerin Karin
Wolff. Die selbsterklärte Homosexuelle war fast zehn Jahre lang Gymnasiallehrerin für protestantische
Religion.
Das Anliegen von Frau Wolff werde der Notwendigkeit gerecht, eine Dimension des Denkens und
der Vernunft wieder zurückzugewinnen, die in den letzten Jahrzehnten verloren wurde – so der Bischof.
Der christliche Glaube sei eine Entscheidung für den Vorrang der Vernunft und des Vernünftigen vor
Bischof Mixa:
„Sich allein auf eine Erklärung festzulegen, wie dies in der bisherigen Schulpraxis durch
die Fixierung auf die Evolutionstheorie geschieht, hat etwas Totalitäres und ist auch und gerade aus
Sicht der Wissenschaft unvernünftig.“
dem Zufälligen und Zwangsläufigen.
Die Ganzheitlichkeit der Sicht
sei Aufklärung im besten Sinne: „Weil sie vernünftig ist und vor allem ein Gebot wissenschaftlicher
Redlichkeit.“
Die Kritik gegen Frau Wolff, sie fördere den Kreationismus, kann Mons. Mixa nicht teilen:
„Sich allein auf eine Erklärung festzulegen, wie dies in der bisherigen Schulpraxis durch die Fixierung
auf die Evolutionstheorie geschieht, hat etwas Totalitäres und ist auch und gerade aus Sicht der Wissenschaft
unvernünftig.“
Der Bischof kritisierte den Absolutheitsanspruch der Evolutionstheorie. Die Naturwissenschaften
hätten in unserer Zeit großartige Entdeckungen gemacht, stünden aber in Gefahr, ihre Erkenntnisse über
die materielle Welt absolut zu setzen und dabei die Vernunft zu verlieren.
Bei manchen Fragen über die
Welt und den Menschen fehlten der reinen Naturwissenschaft die methodischen Möglichkeiten:
„Salopp formuliert
und auf die Evolutionstheorie bezogen: Es gibt Einsichten und Wahrheiten über den Menschen, die man nicht
mit dem Spaten ausgraben kann.“
Bischof Mixa warnte ferner vor Langzeitfolgen, falls der Religionsunterricht
vor allem in Ostdeutschland weiter ein Nischendasein führe: „Religiöses Unwissen führt zu einer gefährlichen
Kulturlosigkeit und Hoffnungslosigkeit.“
Nach christlicher Überzeugung sei der Mensch ein von Gott gewolltes
und geliebtes Wesen:
„Das ist ein existentieller Unterschied zu einem bloßen Glied in einer zufällig
ablaufenden biologischen Kettenreaktion.“
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@ Daniel Stöhr Die Frage ist nur, welche Art von Ereignis das gewesen sein soll? Die Mutationsrate läßt
sich nur durch energiereiche Strahlung oder radiomimetische Chemikalien steigern, und zur Zeit der Entwicklung
des homo sapiens hatte niemand die technische Möglichkeit, so etwas freizusetzen. Bedenklich ist die
Theorie noch unter einem weiteren Aspekt: Der Unterschied zwischen Neandertaler und heute lebenden Menschen
ist so groß, daß eine sehr massive genetische Veränderung stattgefunden haben müßte – und eine Einwirkung,
die eine ausreichend hohe Mutationszahl in derart kurzer Zeit bewirkt, ist beim Menschen absolut tödlich,
weil ja nicht nur die sinnvollen, sondern auch die sinnlosen und schädlichen Mutationen zunehmen. Zwei
Beispiele sind Strahlenkrankheit und Senfgasvergiftung – das erzeugt keinen neuen, sondern einen toten
Menschen (und beides ist empirisch bestätigt).
@santo Domingo: In der Tat -Ich habe vor Milieus das „elektrischen“ vergessen. Heinsohn geht davon aus,
dass sich z.B. der Jetztmensch von heute auf morgen aus dem Neanderthaler entwickelt hat, weil in irgendeiner
Weise die Mutationsrate durch solche EReignisse gesteigert wurde und sich damit das Keimzellenpotential
aller Neanderthalerinnen auf der Erde geändert hat. Er zeigt recht überzeugend, dass die angeblichen
Jahrmilliarden vor dem Hintergrund des startigraphischen Befundes nicht haltbar sind (es fehlen z.B. zuviele
Überlieferungen in den Schichten). [Gunnar Heinsohn, Wie alt ist das Menschengeschlecht ?, Mantis-Verlag
2003]
Lieber Daniel Stöhr, Sie haben da auf etwas sonderbares hingewiesen. Zum einen braucht die Evolutionstheorie
lange Zeiträume, da der Umfang der Entwicklung nur langsam überhaupt verständlich ist. Zum anderen
braucht die Evolutionstheorie den Punktualismus (Niles Eldredge und Stephen Jay Gould) um die Seltenheit
von Funden, deren morphologischer Merkmale zwischen den aufeinanderfolgender Fossilien liegen (siehe fehlendes
Glied (missing link) und Mosaikformen) zu erklären. Dies sei nicht auf die Unvollständigkeit der Überlieferung
zurückzuführen, sondern darauf, dass die Evolution in Schüben erfolgte. Zwischen diesen Schüben verharrten
die Organismen im Gleichgewicht und änderten sich – so diese Forscher – nicht. Dieses Konzept ähnelt
einer ebenfalls punktuellen kontinuierlichen Schöpfung aufs Haar. Offenbar kann man auch mit Evolutionsforschung
der Wahrheit auf die Schliche kommen.
@ Daniel Stöhr Verstehe. Ereignisse dieser Größenordnung betreffen dann auch nicht die Mutation, sondern
die Selektion. (Es sei denn, es handle sich wie bei Tschernobyl oder Seveso um einen Vorgang, der die
Mutationsrate selbst erhöht, was bei Naturkatastrophen kaum der Fall ist.)
@santo domingo: Da habe ich einen falschen Begriff verwendet. Es geht um Mutationen, die durch kosmisch
induzierte Veränderungen des Milieus der Erde enstehen könnten (Heinsohn 1996). Die kosmischen Veränderungen
gehen höchstwahrscheinlich auf weltweite Katstrophenereignisse (Kataklysmen) zurück, eines davon war
bekanntlich die Sintflut.
@Obelix: Möglicherweise hat es eine Evolution gegeben. Aber die ist dann sehr wahrscheinlich ganz anders
abgelaufen, wie es sich die Neodarwinisten vorstellen, nämlich nicht in winzig kleinen Schritten (Gradualismus),
sondern durch Punktmutationen (Punktualismus). Das legt die Stratigraphie und die Genetik nahe. Die Stratigraphie,
weil neue Baupläne abrupt auftreten und die Fossilüberlieferung nicht die Zeiträume von Jahrmilliarden
zulässt ,die Genetik, weil die Zahl der Mutationen äußerst begrenzt ist und irgendwann gegen Null geht.
Die gängigen Datierungsmethoden sind offenbar allesamt total unbrauchbar.
@Artois Da mich die E-Theorie nicht tangiert, … Zu diesem Satz wäre ich Ihnen für eine Erklärung
sehr dankbar, Artois. Was meinen Sie mit „nicht tangiert“? Dass Sie beruflich nichts damit zu tun haben?
Oder meinen Sie, dass Sie davon nicht tangiert werden, weil Sie davon keine Ahnung haben, so wie die allermeisten
unserer hoch geschätzten Mitdiskutanten. Alle Lebewesen auf der Erde sind ein Ergebnis der Evolution.
Auch Sie höchstpersönlich; wobei man bei manchen Individuen über den Erfolg der Evolution geteilter
Meinung sein kann. Richtig lustig kann es aber erst noch werden, wenn die Neurobiologen nachweisen können,
dass die Religionen ein Ergebnis der Evolution sind. Dass verschiedene philosophische Denkschulen von
der Geschichte überrollt werden, tangiert ein belegtes naturwissenschaftliches Modell überhaupt nicht.
Die Heilige Inquisition ist auch auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet. Ist deswegen die ganze katholische
Religion Geschichtsmüll? Never ever! Viel Spass noch auf Ihrer Terrasse! Bei mir ist es der Balkon mit
Blick in den Paradiesgarten,den meine Frau angelegt hat.
@methusalix auch wenn Sie mit dem Fuss aufstampfen und zetern dass das völlig falsch ist, Da mich die
E-Theorie nicht tangiert, genieße ich völlig entspannt meinen Urlaub auf einer Luxus-Terasse mit Vollkomfort.
Übrigens, in der DDR gab es ungefähr 5.000 Historiker-„Kollegen“ und – o Wunder der Erkenntnis!! – alle
waren Anhänger des bereits gegen Ende des 19. Jh. vollständig widerlegten historischen und dialektischen
Materialismus. Aber den werden Sie auch wiederum super-toll finden, Sie schlau-Köpfchen!
#254 methusalix † 21:36:05 | Sonntag, 22. Juli 2007
@HeinrichderZweite HeinrichderZweite: Lieber Methusalix,nur dass Sie die Dinge, die Sie anführen mit
Evolutionstheorie nichts zu tun haben. Genau, Heinrich! Die Evolutionstheorie hat eigentlich mit gar nix
etwas zu tun. Das ist ein völlig alleinstehendes Hirngespinst von einigen gaaaanz wenigen durchgeknallten
Wisenschaftlern, deren Hauptaufgabe es ist, so aufrechten Menschen wie sie hier versammelt sind, den Lieben
Gott weg zu beweisen. Vor allem diese billige 50 Cent Produktion des krichenfeindlichen Blättchens aus
Hamburg hat mit Evoloution überhaupt nix zu tun. Da geht es um MEDIZIN: Selbstmord des Killers In vielen
Weltregionen scheint der Kampf gegen Aids aussichtslos. Doch ein neues Behandlungsprinzip weckt Hoffnungen:
Künstliches Erbgut zwingt das Virus, sich selbst zu zerstören. und Medizin ist völlig was anderes,
als die Evolutionstheorie, oder das was diese durchgenknallten Wissenschaftler uns immer vorlügen. Dass
da irgendwas vererbt würde, was vorher gar nicht da war und das Erbgut, das es eigentlich gar nicht gibt …
also das ist alles ganz schrecklich falsch. Sie haben ja so Recht, Heinrich. Gesegnete Nachtruhe allen,
bis morgen.
@stöhr die funktion vor allem des gehirns ist nicht immer perfekt, wie man anhand solcher artikel und
vor allem den postings merkt. keine spur von intelligentem design
Intelligenz „Wenn Sie Ihnen keinen Pfifferling wert ist, Sie aber trotzdem was lernen wollen, klicken
Sie hier.“ Aber ist das nicht gerade ein Beispiel dafür, zu was Intelligenz fähig ist ? Und das Auge
soll nach evolutionistischen Vorstellungen ohne Intelligenz erklärbar sein, wobei doch so viele Zufälle
notwendig sein sollen -und die (Un-) Wahrscheinlichkeit wird auch nicht dadurch gemindert, wenn es die
langen Zeiträume gegben hat, denn die Mutation muss dafür sorgen, dass das entsprechende Teilstück
an exakt der richtigen Stelle gebildet wird und die Teilstücke sowohl untereinander, als auch mit den
Nerven und dem Gehhirn perfekt harmonieren.
Lönnig ist zwar kein Dummkopf… aber bei genauerem Hinsehen erinnert seine Seite doch sehr stark an
eine pseudowissenschaftliche Variante des Wachtturm www.sektenausstieg.net/index.php?option=com_con…
ganz besonders was seinen Umgang mit Kritikern, z.B. den Nazivergleich an die Adresse seiner Gegner, angeht.
Woran das wohl liegt?
#249 methusalix † 19:48:49 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Daniel Stöhr Das sind genauso wenig Dummköpfe, wie Katholiken von Teilhard de Chardin bis Küng Dummköpfe
waren und sind. Oder Männer wie Deschner, Schmidt-Salomon und Drewermann. Oder … die Liste können
Sie, für beide Seiten, beliebig fortsetzen. Beweist Drewermann, dass die katholische Religion, unser
Glaube falsch ist? Beweist Küng, dass alle, von Mixa über Meisner bis Laun, alle Unrecht haben? Eher
nicht, oder? Dumm sind die alle nicht, sie glauben halt nur das falsche, von der jeweils anderen Seite
aus gesehen. Wobei die Evolutionsbiologen es noch einfach haben; die können handfeste Beweise vorlegen.
Die Theologen Ratzingers können nur ihren jeweiligen Wahrheitsanspruch als Beweis einsetzen. Der muss
dann halt geglaubt werden. Mit der Evolutionsbiologie können Sie dagegen ganz konkret etwas anfangen.
Wenn Ihnen eine wissenschaftliche Erkenntnis 50 Cent wert ist, klicken Sie hier. service.spiegel.de/digas/find?DID=51804506.
Wenn Sie Ihnen keinen Pfifferling wert ist, Sie aber trotzdem was lernen wollen, klicken Sie hier. www.spiegel.de/…,1518,491076,00.html
Wenn Sie nichts lernen wollen klicken Sie hier www.bild.t-online.de/.
@Sigurd: So ist es natürlich ganz einfach: Jeder, der die Evolutionstheorie kritisiert -wenn auch nur
in ihrer jetzigen Form- ist ein „Feind der Wissenschaft“.
Die Feinde der Wissenschaft sind oftmals regelmäßige Nutzer derselben Aber da es sich hier um ein Thema
handelt, dass an den Grundfesten des Glaubens rüttelt, ist der wertfreie Umgang zumindest vordergründig
für viele erschwert. Natürlich ist es schade, wenn Kritiker der Evolutionstheorie auf Erkenntnisse mit
Ablehnung und Zynismus reagieren, wie dies hier in einigen Fällen geschieht. Das war wohl immer so. Aber
anders als früher, als Wissenschaftler noch mit Folter und Bestrafung rechnen mußten, wenn ihre Entdeckungen
biblische Aussagen in Frage stellten, werden heute die Früchte dieser Arbeit gerade im Bereich Medizin
selbstverständlich- auch von Gläubigen- genutzt. Es ist hier also weniger die Frage, was wahr/unwahr
ist, sondern eher was man glaubt und lieber nicht wissen will.
@methusalix Dem kann ich mich nur anschließen. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine wissenschaftl.
Theorie erst viel später bewiesen wird. Kennen Sie Demokrit? Demokrit war ein griech. Gelehrter, der
bereits 400 v. Chr. die Theorie aufstellte, dass alles aus Atomen zusammengesetzt sei. Bewiesen wurde
die Existenz der Atome aber erst vor etwa hundert Jahren.
@metusalix: An so etwas wie die Enststehung des Augens auf der Grundlage zufälliger Mutationen muss man
doch auch in gewissem Maße glauben (Dass es hierzu in der Theorie Erklärungen gibt, soll nicht bestritten
werden). Oder was antworten Sie auf solche Einwendungen: www.weloennig.de/AuIZu.html Sind das alles Dummköpfe?
#244 methusalix † 19:01:20 | Sonntag, 22. Juli 2007
So fangen alle wissenschaftlichen Theorien an, sogar theologische. „…haben dürften“. Was soll das weiter
sein, als eine Annahme ? Ich habe es Ihnen schon geschrieben, ein Übersetzungsfehler, von mir aus auch
eine absichtliche Fälschung oder verkürzte Darstellung machen nicht gleich die ganze Bibel wertlos.
Genau so ist das mit einem wissenschaftlichen Paradigma. Das steht auch nicht nur auf einer Säule; und
die Evolutionstheorie wird zwischenzeitlich von so vielen Säulen (Erkenntnissen aus Experimenten und
Fossilienfunden) gestützt, dass sie nicht unbedingt noch sofort eine oder zwei weitere benötigt, um
bestehehn zu bleiben. Das muss nur der Papst. Immer wieder beteuern, weil er keinen Beleg dafür hat:
nur die römisch-katholische Kirche ist eine Kirche, alle anderen sind nur Kokolores. Eine souveräne
Religion hat derlei Kinkerlitzchen nicht nötig.
@methusalix: „Dabei stellten sie zu ihrem eigenen Erstaunen fest, dass sich beim Schimpansen immerhin
233 Gene durch positive Selektion geändert haben dürften, beim Menschen hingegen nur 154.“ (Spiegel)
„…haben dürften“. Was soll das weiter sein, als eine Annahme ?
#242 methusalix † 18:42:20 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Daniel Stöhr Daniel Stöhr: @methusalix: Und was beweist dass …? Schon wieder so ein Pappkamerad,
der von den Hexenverbrennern aufgebaut wird, um die Evolutionstheorie zu „falsifizieren“. Nein Herr Stöhr,
die Affen und da weniger die Halbaffen, die nur eine Unterart sind, sondern die Primaten, sind nicht Ihre
Vorfahren, sondern Ihre Geschwister. Woher man das weiss? Na durch die PCR natürlich. Quelle www.spiegel.de/…,1518,477761,00.html
Die Überlegung dass die Dinosaurier die Vorfahren der heutigen Vögel sind, hat der Archäopterix ausgelöst.
Die Debatte ist unter den Fachleuten (zwischen den Anhängern der Baumläufer- und Bodenspringerhypothese)
noch offen de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6gel, bis weitere Belege vorliegen. Das ist ein Teil des Mosaiks,
zu dem wir schon einige Steinchen haben, die aber beschädigt und schwer erkennbar sind. Wenn mehr lesbare
Steinchen gefunden wurden, kann das entschieden werden. Freuen Sie sich nicht zu früh Herr Stöhr, das
Bild des Mosaiks ist immer noch da und gut erkennbar. Dass noch Lücken sind, bringt die Evolutionstheorie
genauso wenig zum Einsturz, wie ein paar (oder auch mehr) Übersetzungsfehler die Bibel wertlos machen.
Sie ist und bleibt trotzdem das grossartigste Stück Literatur, das uns überliefert ist, so wie die Evolutionstheorie
das best belegte und wichtigste Erklärungsmodell der modernen Natur- und Lebenswissenschaft.
@methusalix: Und was beweißt das nun genau für die Annahme, dass Vögel aus Dinosauriern, Menschen aus
Halbaffen usw. ausschließlich durch die Faktoren Mutation und Selektion hervorgegangen sind ?
#239 methusalix † 17:45:59 | Sonntag, 22. Juli 2007
auch obelix @Artois @santo Artois: @methusalix Langsam erfüllt mich tiefe Bewunderung für Sie. Danke,
nicht nötig! Ich habe diese Beweise nicht veröffentlicht Artois, aber jemand der mein Tutor war, hat
das getan und was soll ich Ihnen sagen, er erhielt plötzlich eine Einladung; zu einer Totengedenkfeier;
in Stockholm; am 10. Dezember 1988; und die Weltöffentlichkeit hat ihn und seine beiden Kollegen aus
Martinsried gefeiert, nicht nur die masonistische, alle anderen auch (bis auf Sie natürlich Artois, aber
ich nehme an, dass Sie dieses Ereignis zum ersten mal in Ihrem Leben vorgestellt bekommen). Grandios,
oder etwa nicht? Und jetzt dürfen Sie herausfinden wer das war, der mich angeleitet hat. @santo Nein,
ich habe die PCR nicht erfunden (das war Kary Mullis), aber wir arbeiten heute sehr viel mit dieser Methode
im Medizinbereich zum Nutzen der PatientInnen. Nur eines von vielen Ergebnissen der Evolutionstheorie.
klick 1 de.wikipedia.org/…ime_quantitative_PCR klick 2 www.roche.de/…/lightcycler_pcr.htm?sid=a731fbb9de…
Und egal was Sie jetzt für Scheinargumente noch vorbringen, Artois, diese Methoden und Maschinen sind
eines von vielen Ergebnissen der Evolutionstheorie, auch wenn Sie mit dem Fuss aufstampfen und zetern
dass das völlig falsch ist, jeden Tag ist die Molekularbiologie und Genetik im Einsatz unter Anwendung
der Grundlagen der Evolutionstheorie.
#238 santo domingo 17:22:08 | Sonntag, 22. Juli 2007
@ obelix Danke für den Link! (Vielleicht erklärt jemand Artois, daß Sie -bei aller wissenschaftlichen
Kompetenz- die Polymerasekettenreaktion nicht erfunden haben…? Mir wird er’s vielleicht nicht glauben.)
@methusalix … Laborexperimenten ausgewiesener Molekularbiologen spielend stand. Woher ich das weiss?
Ich habe selbst schon PCRs gefahren und so die Evolutionstheorie bestätigt. Langsam erfüllt mich tiefe
Bewunderung für Sie. Sie haben also experimentelle Beweise erstellt, von der die Wissenschaft seit 200
Jahren träumt und haben sie nicht veröffentlicht? Wohl aus Bescheidenheit … ? Damit Sie nicht in Stockholm
im Rampenlicht der masonistischen Öffentlichkeit stehen müssen ???? LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLOF
@Ultra @Heinrich Ultramontanus: Lustig,irgendwie war mir klar, dass methusalix/obelix bei dem Zitat ausrasten
würde. Das war kein Ausraster, Ultramontanus. Das habe ich noch nie getan und bei meinem ersten mal wollen
SIE ganz bestimmt NICHT dabei sein. HeinrichderZweite: Lieber Methusalix, … Ich arbeite naturwissenschaftlich.
Gerade daher rühren ja meine Vorbehalte. Das ist ja gerade das Elend, Heinrich. Auch Junker/Scherer und
Co arbeiten wissenschaftlich. Begriffen scheinen Sie trotzden nichts, bis fast nichts zu haben. Aber damit
kann ich leben. Es gibt ja überall Typen, die sich von der Menge abheben. Das ist das Salz in der Suppe.
Denken Sie nur an Ärzte, die Impfungen ablehnen. Die haben gerade wieder für eine kleine Masernepidemie
gesorgt und so ihren Kolleginnen und Kollegen auf den pädiatrischen Intesivstationen neue kleine Patienten
beschafft. Auch bei der Polizei gibts Typen, von denen nicht ganz klar ist, auf welcher Seite sie stehen.
Also machen Sie sich nichts daraus, Heinrich. Seien Sie stolz, dass Sie nicht mit dem Strom schwimmen.
Lieber Methusalix, Ihnen fehlen, wie man an Ihren Fragestellungen erkennt, die einfachsten Grundlagen
zur naturwissenschaftlichen Arbeitsweise. nun ist das an dem Problem haarscharf vorbeigeschlossen. Ich
arbeite naturwissenschaftlich. Gerade daher rühren ja meine Vorbehalte.
Legastheniker, Ultramontanus? Ultramontanus: Interessante Aussagen:»… the Synthetic Theory made over-extended
claims, and hence left the realm of science and developed into an ideology«. [Prof. Dr. Günther Theißen,
Inhaber des Lehrstuhls für Genetik an der Friederich-Schiller-Universität Jena in Theory in Biosciences,
2005] deutsch: „[Die synthetische Evolutionstheorie]…verließ das Feld der Wissenschaft und entwickelte
sich zu einer Ideologie.“ Die Evolution haben Sie dazu geschmuggelt, Ultramontanus. Aber das macht nichts,
in der Bibel stehen ja auch genug Falschübersetzungen und Verfälschungen. Die darf man auch nicht ganz
so ernst nehmen, genau wie Ihre Übersetzung.
#231 Ultramontanus 14:56:19 | Sonntag, 22. Juli 2007
Interessante Aussagen: »In addition to explanatory deficits the Synthetic Theory also has philosophical
shortcomings. By maintaining that evolution must be gradual and that macroevolutionary patterns can be
fully explained by the action of natural selection and adaptation to the environment alone, the Synthetic
Theory made over-extended claims, and hence left the realm of science and developed into an ideology«.
[Prof. Dr. Günther Theißen, Inhaber des Lehrstuhls für Genetik an der Friederich-Schiller-Universität
Jena in Theory in Biosciences, 2005] deutsch: „[Die synthetische Evolutionstheorie]…verließ das Feld
der Wissenschaft und entwickelte sich zu einer Ideologie.“
@Sigurd @santo Sigurd von Thelen: Beide Schöpfungstheorien sollten gelehrt, bzw.gegenüber gestellt werden
Es schadet aber sicher nicht, ihr die biblische Schöpfungsgeschichte gegenüber zu stellen. Schon, weil
sie einen geschichtlichen Rückblick ermöglicht. Ebenso lohnt ein Kontext in anderen Fächern: Sehe ich
auch so, Sigurd! Man muss unbedingt auch im Religionsunterricht eine vernünftige Sexualkunde unterrichten,
schon um den richtigen Kontext von Liebe und Sexualität her zu stellen, vor allem aber, um Kinder und
Jugendliche vor sexuellem Missbrauch zu schützen! santo domingo: @ Ultramontanus Nein, so heiße ich
nicht. Der Name sagt mir auch nichts. Guckst Du hier! www.martin-neukamm.de/index.html
#229 methusalix † 02:56:55 | Sonntag, 22. Juli 2007
@HeinrichderZweite HeinrichderZweite: Lieber Daniel Stöhr, merken Sie nicht, wenn man an die Evolutionstheorie
glaubt, dann sind gewisse Fragen verboten. Denkverbote gibt es nicht bei den Naturwissenschaften. Sie
dürfen jederzeit darüber laut nachdenken, ob Pi nicht doch eher 2,98, oder 4,65 ist. Oder ob die Photosynthese
nicht doch auf Stickstoffgrundlage abläuft. Das Problem mit der Beantwortung Ihrer Fragen ist folgendes:
Wie soll ich jemandem erklären, wie eine Uhr funktioniert, der nicht weiss, was ein Rad ist? Ihnen fehlen,
wie man an Ihren Fragestellungen erkennt, die einfachsten Grundlagen zur naturwissenschaftlichen Arbeitsweise.
Sie zeigen auf eine Lücke in der Phylogenese und schreien: Die Evolutionstheorie ist falsch! Das ist
ungefähr so, wie auf die nicht übereinstimmenden Evangelien zu zeigen und zu sagen: Die ganze Bibel
ist gefälscht. Wo solche Lücken sind, kann nicht Gottes Wort stehen. Werfen Sie jetzt Ihre Bibel weg?
Lieber HeinrichderZweite, für einen Anhänger des katholischen Glaubens ist das gar keine Frage, da er
ja davon ausgeht, dass sein Glaube der einzig wahre ist. Er wird daher immer entweder einen Spruch vorbringen,
der zwar keine Erklärungsmacht hat, aber einen Konsens unter den Gläubigen darstellt oder er wird sich
darauf hinausreden, dass diese Frage eben vom Lehramt auf ewig entschieden sei. Wegen seiner Voreingenommenheit
(ganz neutral gemeint) wird er jedes Argument gegen den Glauben auf die eine oder andere Weise abschmettern.
Kurt K.: „@ Stöhr: Ihr wütendes mit dem Fuss aufstampfen und heulen: ICHstamme aber nicht vom Affen
ab! ist niedlich. Und lustigerweise stimmts sogar. Denn die Menschen stammen nicht vom Affen ab, sondern
Menschen und Affen haben einen gemeinsamen Vorfahren. Und der war kein Affe.“ Wo soll ich behauptet haben
„Ich stamme aber nicht vom Affen ab“ und damit mein vermeintliches Unwissen bezüglich der Ev.-Theorie
offengelegt haben ? Genaues Zitat bitte.
#225 Ultramontanus 21:01:36 | Samstag, 21. Juli 2007
@santo domingo: Neukamm ist auch ein überzeugter Evolutionsvertreter (Mitglied der AG Evolutionsbiologie)
und auch im Internet ziemlich aktiv. Dieser Kreis hat sich zum Ziel gesetzt, die Evolutionstheorie gegen
Kreationismus und Intelligent Design zu verteidigen.
@ Ultramontanus Warum haben Sie da Probleme? Die Mutation muss dann ja immer bei dieser Variante positiv
sein. Denn die anderen sind ja noch im Wasser. Stimmt! Auf eine sinnvolle Mutation kommen Tausende von
indifferenten oder schädlichen. Deswegen verläuft die Evolution über sehr lange Zeiträume. Und bis
so eine Mutation kommt, das kann dauern. Und bis dahin kann es ungünstige äußere Umstände (Klima etc.)
geben. Stimmt wieder! Entsprechend sterben viele Arten aus. Aber wo ist das Problem?
Evolution Die Mutation muss dann ja immer bei dieser Variante positiv sein. Ja, negative Mutationen sind
ausgestorben. Denn die anderen sind ja noch im Wasser. Und bis so eine Mutation kommt, das kann dauern.
Und bis dahin kann es ungünstige äußere Umstände (Klima etc.) geben. Kann, muss aber nicht. Sie müssen
einbeziehen, dass es Mrd. Exemplare gibt.
#221 Ultramontanus 20:54:28 | Samstag, 21. Juli 2007
@Kurt K.: „Über eine lange Zeit ist diese Variante a im Vorteil und ersetzt nach und nach die alte Variante.
Bei der neuen Variante a wiederum kommt durch eine Mutation eine Variante b hervor, deren Flossen etwas
besser für den Landgang geeignet sind. Ergo: Diese überlebt besser. Diese Schritte wiederholen sich
millionenfach und irgendwann ist dann Variante z da, die echte Beine hat.“ Sehen Sie und genau damit habe
ich Probleme: Die Mutation muss dann ja immer bei dieser Variante positiv sein. Denn die anderen sind
ja noch im Wasser. Und bis so eine Mutation kommt, das kann dauern. Und bis dahin kann es ungünstige
äußere Umstände (Klima etc.) geben.
@ Daniel Stöhr Danke, Sie nehmen mir die Worte vorweg aus dem Mund. :)3 Sagen wir mal, sie versucht
es jedenfalls. Mit Erfolg! Die Behauptung für solche „irreduzibel komplexen“ Systeme lautet eben, dass
kein Teil in dem System geplant war, sondern dass die verschiedenen Teile zu unterschiedlichen Zeiten
spezifische Funktionen erfüllt haben. Bleiben wir beim Auge. Dafür sind wir nicht ‘mal auf Fossilien
angewiesen, sondern finden alle Zwischenstufen noch bei lebenden Wesen. Nehmen wir zum Beispiel die freischwimmenden
Hohltiere, die nicht fossilieren können: Da gibt es alle Stufen von den einfachen und völlig blinden
Rippenquallen über die fortgeschrittenen Haarquallen (mit lichtempfindlichen Zellkonglomeraten, die Hell/Dunkel-Sehen
ermöglichen) bis zu den weit entwickelten Würfelquallen, die augenartige Organe mit Linse (die gerichtetes
Farbsehen ermöglichen) besitzen.
Lieber Daniel Stöhr, für einen Anhänger der Evolutionstheorie ist das gar keine Frage, da er ja davon
ausgeht, dass die Theorie stimmt. Er wird daher immer entweder eine Formel vorbringen, die zwar keine
Erklärungsmacht hat, aber einen Konsens unter den Evolutionisten darstellt oder er wird sich darauf hinausreden,
dass diese Frage eben derzeit noch nicht „vollständig“ geklärt sei. Wegen seiner Voreingenommenheit
(ganz neutral gemeint) wird er jedes Argument gegen die Evolutionstheorie auf die eine oder andere Weise
abschmettern.
Och Stöhr! Eigentlich hab ich ja keine Lust das jetzt nochmal zu erklären, ausserdem spinnt mein Internetzugang
heute irgendwie, aber seis drum: Ich nehme das Beispiel mit den Fischen die an Land gehen, da ists kürzer
zu erklären. Nehmen Sie einen Fisch an, der in seichtem Wasser in Ufernähe lebt. Der hat Feinde, die
ihn stark dezimieren. Nun entwickelt sich durch Zufall eine Variante a (einige wenige Fische) die einen
stärkeren Schwanz hat und dadurch aus dem Wasser an Land springen und so seinem Fressfeind entkommen
kann. Ergo: Über eine lange Zeit ist diese Variante a im Vorteil und ersetzt nach und nach die alte Variante.
Bei der neuen Variante a wiederum kommt durch eine Mutation eine Variante b hervor, deren Flossen etwas
besser für den Landgang geeignet sind. Ergo: Diese überlebt besser. Diese Schritte wiederholen sich
millionenfach und irgendwann ist dann Variante z da, die echte Beine hat. Es macht ja nicht *zack* und
da ist ne neue Flosse oder ein Bein am Kopf, dafür sind viele Schritte nötig. Eine Flosse oder ein Bein
besteht ja aus sehr vielen Geninformationen… Evolution bedeutet Entwicklung und nicht „Zauberei“. Ich
hoffe, ich konnte mich einigermassen verständlich ausdrücken und hab trotz der didaktischen Reduktion
und des begrenzten Platzes nichts wichtiges vergessen. MfG Kurt
Beide Schöpfungstheorien sollten gelehrt, bzw.gegenüber gestellt werden Für den Gläubigen stellt sich
die Schöpfungsgeschichte natürlich anders dar, als für Nicht-Gläubige, die die Auswertung bisheriger
wissenschaftlicher Erkenntnisse als Schlüssel zur wahren Entstehung sehen. Biologieunterricht ist natürlich
schwerpunktmässig ein wissenschaftliches Fach, weshalb die Evolutionstheorie dorthin gehört. Es schadet
aber sicher nicht, ihr die biblische Schöpfungsgeschichte gegenüber zu stellen. Schon, weil sie einen
geschichtlichen Rückblick ermöglicht. Ebenso lohnt ein Kontext in anderen Fächern: In Sozialkunde bietet
sich ein Vergleich gemeinnütziger Einrichtungen mit/ohne religiösem Hintergrund an, in Geschichte taucht
selbstverständlich auch Religionsgeschichte auf, weil sie gar nicht von Geschichte allgemein zu trennen
ist. Es ist dann die Aufgabe des Lehrers, der erwartungsgemäß die Evolutionstheorie vertritt, die Schöpfungsgeschichte
ohne ironischen Unterton zu vermitteln, um Schüler aus gläubigen Familien nicht zu verunsichern.
@Defensor Fidei: „…die Entstehung eines Linsenauges erklärt die ET nicht“ Sagen wir mal, sie versucht
es jedenfalls. Die Behauptung für solche „irreduzibel komplexen“ Systeme lautet eben, dass kein Teil
in dem System geplant war, sondern dass die verschiedenen Teile zu unterschiedlichen Zeiten spezifische
Funktionen erfüllt haben.
@ Daniel Stöhr Bedingt richtig… Diese primitiven Vorstufen müssten dann aber fossil zumindest theoretisch
überliefert sein ? Und wenn die primitiven Stufen noch heute existieren könnte man ja auch wieder behaupten,
dass es eben einfach eine „Art“ ist. Unwahrscheinlich: Neunaugen leben im Wasser und besitzen als Stütze
nur ein Knorpelgerüst, ohne Kalkanteile. Beides begünstigt nicht die Fossilienbildung, wie sie bei Knochen
oder Kalkschalen leicht abläuft. Sicher ist es eine Art – und zwar eine sehr primitive, wie am einfachen
Genom (dem primitivsten unter allen Fischen) erkennbar ist. Bei denen, die als Landübergänge angenommen
werden kenne ich Acahostega und Ichthyostega, aber da scheinen mir die Füsse nunmal eindeutig Füsse
zu sein und keine Flossen. Es sei denn, man findet da noch was. Man findet durch Suchen an der richtigen
Stelle, u.a. wieder bei den Amphibien mit den Schwimmhäuten – eine Stufe zwischen Flosse und Fuß. Im
Grunde ist der Unterschied zwischen Mikro- und Makroevolution analog zu dem zwischen einem Schritt und
einer langen Wanderung, die aus vielen Schritten besteht.
@ Kurt K. Wie schon gesagt: Der Erkenntnisgewinn durch die ET ist für mich relativ gering. Sie erklärt
für mich plausibel, warum die Bären in der Arktis infolge von Mutation und Selektion anders aussehen
als am Äquator, aber die Entstehung des Lebens wird nicht beantwortet. Die Entstehung einer Zelle aus
der Ursuppe oder die Entstehung eines Linsenauges erklärt die ET nicht. Im Übrigen war Darwin schon
der gleichen Ansicht: „Die Annahme, dass das Auge durch die Evolution entstanden sei, erscheint, wie ich
offen bekenne, im höchsten Grade als absurd.“ (Darwin) Mir kommt es darauf an, dass die noch offenen
Fragen immer wieder gestellt und nicht vergessen werden. Die Wissenschaftler dürfen nicht meinen, dass
sie mit ihrer Arbeit Gott überflüssig machen könnten und die ET darf nicht als Ersatz für den Schöpfungsgedanken
herangezogen werden.
@santo domingo: „Das ist auch (mit Einschränkungen!) so – durch die Selektion haben sie sich dort, wo
sie nützlich sind, erhalten. Nachkommen primitiver Vorstufen, wie Sie sie beschreiben, gibt es mit den
Neunaugen heute noch.“ Diese primitiven Vorstufen müssten dann aber fossil zumindest theoretisch überliefert
sein ? Und wenn die primitiven Stufen noch heute existieren könnte man ja auch wieder behaupten, dass
es eben einfach eine „Art“ ist. Bei denen, die als Landübergänge angenommen werden kenne ich Acahostega
und Ichthyostega, aber da scheinen mir die Füsse nunmal eindeutig Füsse zu sein und keine Flossen. Es
sei denn, man findet da noch was.
Lieber Daniel Stöhr, … und dann solche Fragen stellen … merken Sie nicht, wenn man an die Evolutionstheorie
glaubt, dann sind gewisse Fragen verboten. Offenbar funktioniert die Evolutionstheorie, selbst wenn man
sie wie Kurt K. auf Volksschullehrerniveau betreibt, nur mit Denkverboten.
@ Daniel Stöhr Interessante Einwände: Wenn Fische durch Evolution entstanden sind, dann wäre es doch
zunächst mal erforderlich anzunehmen, dass bei diesem Tier, aus dem ein Fisch wurde, zunächst keine
Flossen vorhanden waren. Dann wären irgendwann durch Mutationnen Flossen entstanden und zwar auf beiden
Seiten des Rumpfes. Wenn aber Mutationen reine Zufälle sind, dann wäre es doch wahrscheinlich, dass
ersteinmal Flossen auf dem Rücken, auf dem Kopf usw. entstanden sind. Klingt vielleicht etwas lächerlich,
aber logisch ist der Gedanke doch wohl. Oder sollten die Flossen „zufällig“ genau dort entstanden sein,
wo sie einen Nutzen haben ? Das ist auch (mit Einschränkungen!) so – durch die Selektion haben sie sich
dort, wo sie nützlich sind, erhalten. Nachkommen primitiver Vorstufen, wie Sie sie beschreiben, gibt
es mit den Neunaugen heute noch. Ähnliches gilt für die Füße, als die Fische aus dem Wasser gekommen
sein sollen. Es braucht da so extrem viele Zufälle, die auch noch zusammenwirken müssen. Selbst wenn
man annimmt, dass irgend ein Fisch Flossen ebtwickelt hatte, die er zum „gehen“ irgendwie verwenden konnte,
so kommt noch das Problem dazu, dass dieses Lebewesen auf dem Land überlebt hat, um sich dort fortzupflanzen…
Auch von diesen Zwischenstufen gibt es mit den Amphibien nach wie vor Nachkommen. Die meisten pflanzen
sich, obwohl Landtiere, noch immer im Wasser fort – wie die meisten Frösche. Einige von ihnen haben die
Fähigkeit der Fortpflanzung an Land erworben.
@Kurt K.: „Lernen Sie, wie die Evolution vonstatten geht, statt hier so unsinnige Fragen zu posten.“ Lernen
Sie ihre arrogante Art abzulegen. Was ist an meinen Gedanken konkret „unsinnig“ ?
@ Stöhr / Defensor Fidei: Lernen Sie, wie die Evolution vonstatten geht, statt hier so unsinnige Fragen
zu posten. @ Defensor Fidei: Am Beispiel D. Stöhr sehen Sie, was ich meine. Überhaupt keinen Plan und
dann solche Fragen stellen. Daher meine Genervtheit.
Mechanismus von Mutation und Selektion: Die Frage ist für mich, ob dieser Meachanimus ausreicht, um die
Enststehung neuer Arten zu erklären. Das gilt vor allem für solche Dinge wie Landgang, Flügel usw.
Wenn Fische durch Evolution entstanden sind, dann wäre es doch zunächst mal erforderlich anzunehmen,
dass bei diesem Tier, aus dem ein Fisch wurde, zunächst keine Flossen vorhanden waren. Dann wären irgendwann
durch Mutationnen Flossen entstanden und zwar auf beiden Seiten des Rumpfes. Wenn aber Mutationen reine
Zufälle sind, dann wäre es doch wahrscheinlich, dass ersteinmal Flossen auf dem Rücken, auf dem Kopf
usw. entstanden sind. Klingt vielleicht etwas lächerlich, aber logisch ist der Gedanke doch wohl. Oder
sollten die Flossen „zufällig“ genau dort entstanden sein, wo sie einen Nutzen haben ? Ähnliches gilt
für die Füße, als die Fische aus dem Wasser gekommen sein sollen. Es braucht da so extrem viele Zufälle,
die auch noch zusammenwirken müssen. Selbst wenn man annimmt, dass irgend ein Fisch Flossen ebtwickelt
hatte, die er zum „gehen“ irgendwie verwenden konnte, so kommt noch das Problem dazu, dass dieses Lebewesen
auf dem Land überlebt hat, um sich dort fortzupflanzen…
Lieber Kurt K., Fakt ist auch, dass es keine alternative Theorie gibt, die auch nur annähernd das alles
erklärt, was uns die Kirche versucht zu erklären. Das das Unsinn ist, wissen Sie genauso gut wie ich.
Es gibt X Religionen, die alle dasselbe (also Sinn des Lebens, was kommt nach dem Tod, Woher kommen Menschen
etc) erklären. Oder es wenigstens versuchen. Das ist eben ein Unterschied zur ET, da gibts keine haltbaren
Alternativen. das stimmt schon. Die katholische Theologie ist in einem Maße intelligibel, wie keine andere
Religion. Und sie ist auch mit den „Weltwissenschaften“ in einem Maße kompatibel, wie keine andere Religion.
@ Defensor Fidei / Glauben widerlegen Dann dürfen Sie und Ihresgleichen aber auch nicht so tun als wie
wenn die ET auch nur den geringsten Einfluss auf die Behauptung hätte, dass Gott der Schöpfer aller
Dinge sei. Hab ich auch nicht. Das ist die „Gegenseite“ die das versucht, nur eben umgekehrt. Finden Sie
etwas, was der Lehre der Kirche widerspricht. Das ist systemimmanent unmöglich. Glauben lässt sich nicht
wider- oder belegen. Glauben oder halt nicht. Fakt ist auch, dass es keine alternative Theorie gibt, die
auch nur annähernd das alles erklärt, was uns die Kirche versucht zu erklären. Das das Unsinn ist,
wissen Sie genauso gut wie ich. Es gibt X Religionen, die alle dasselbe (also Sinn des Lebens, was kommt
nach dem Tod, Woher kommen Menschen etc) erklären. Oder es wenigstens versuchen. Das ist eben ein Unterschied
zur ET, da gibts keine haltbaren Alternativen.
@ Kurt K. Sie fragen mich ernsthaft, warum ich etwas agressiv werde bei solchen Fragen? Nur weil einige
Fragen vielleicht noch offen sind, werden von Ihresgleichen ganze, gut durchdachte und belegte Theorien
komplett in Zweifel gezogen. Nun mal ganz ehrlich: wird von Ihresgleichen nicht auch ständig das gleiche
mit der kirchlichen Lehre gemacht? Glauben Sie nicht, dass es mich mindestens genauso nervt, wenn tagein
tagaus die gleichen Fragen gestellt werden und ganz durchdachte Theorien komplett in Zweifel gezogen werden?
Immer wieder die gleiche Scheisse … Dann dürfen Sie und Ihresgleichen aber auch nicht so tun als wie
wenn die ET auch nur den geringsten Einfluss auf die Behauptung hätte, dass Gott der Schöpfer aller
Dinge sei. Und diese angeblichen „Gegenbeweise“ muss man sich ständig von irgendwelchen „Experten“ anhören…
Nunja…wie schon gesagt: Es äußern sich auch nicht gerade wenige „Experten“ zum Thema „katholische
Theologie“. Bei jeder umstrittenen Äußerung der Kirche gibt es gleich 80 Mio. Theologieprofessoren in
Deutschland. Finden Sie etwas, was der ET konkret widerspricht… Finden Sie etwas, was der Lehre der
Kirche widerspricht. Wenn die Kirche gewisse Fragen nicht immer zu Ihrer Zufriedenheit erklären kann,
dann widerlegt dies den katholischen Glauben keineswegs. Fakt ist… Fakt ist auch, dass es keine alternative
Theorie gibt, die auch nur annähernd das alles erklärt, was uns die Kirche versucht zu erklären.
Der Glaube ist niemals ein Resultat wissenschaftlicher Beweisführungen oder philosophischer Überlegungen
und Abstaraktionen sondern Gescheink des Heiligen Geistes. Hat man dieses erhalten verwandelt sich der
Glaube in „Wissen“ und absolute Überzeugung. Wer nicht glauben KANN dass Jesus Christus deas fleischgewordene
Wort Gottes ist dass uns selber zu Kinder Gottes macht sollte demütig den Hl Geist wie ein Kind um dieses
Geschenk bitten, dann kann er glauben bzw er wird WISSEN.
@ Defensor Fidei / Agressionen Sie fragen mich ernsthaft, warum ich etwas agressiv werde bei solchen Fragen?
Nur weil einige Fragen vielleicht noch offen sind, werden von Ihresgleichen ganze, gut durchdachte und
belegte Theorien komplett in Zweifel gezogen. Immer wieder die gleiche Scheisse (‘tschuldigung!) Die Erst-Entwicklung
des Lebens z.B. ist (noch) nicht geklärt. Und? Widerlegt das in irgendeiner Art und Weise die ET? Nein!
Das wäre in etwa so, wie wenn ich Ihnen sagen würde: Der Katholizismus kann die Entstehung Gottes selbst
nicht erklären – also ist der Katholizismus kompletter Mist. So eine Argumentation ist per se immer Quatsch!
Oder parallel zu den Missing-Links: Ich würd behaupten, der Katholizismus sei komplett falsch, weil niemand
die genaue Zeit weiss, die Seelen im Fegefeuer bleiben müssen. Und diese angeblichen „Gegenbeweise“ muss
man sich ständig von irgendwelchen „Experten“ anhören, wenn in Foren die Frage nach der ET gestellt
wird. Fehlendes Wissen IST KEIN GEGENBELEG. Es bedeutet nur, dass wir noch viel forschen müssen. Finden
Sie etwas, was der ET konkret widerspricht und ich werde Sie ernstnehmen. Dinge, auf die die ET keine
Antworten hat, widerlegen sie auch keineswegs. Erst wenn die ET eine Aussage zu irgendwas macht und diese
Aussage dann falsifiziert wird, ist dieser Teil der ET widerlegt. Fakt ist: Man hat keine alternative
Theorie, die auch nur annähernd das alles erklärt was die ET versucht zu erklären.
@ Sozialkatholisch So, wieder da! Danke für den Link. Stimmt, das mit dem Eisen im Spinat war tatsächlich
ein Irrtum bzw.sollte ihn Kindern „schmackhafter“ machen. Jedenfalls war es nicht wissenschaftlich – da
wurde eine simple quantitative Analyse, mit der sich der Eisengehalt abklären läßt, unterlassen. Und
es stimmt auch, daß Heroin (von Bayer) als hustenstillendes Mittel -konkret als wirksamere Alternative
zum heute noch üblichen Codein- auf den Markt gebracht wurde: The sedative for coughs (da gibt es sogar
noch das Werbeplakat, das heute noch als Gag verkauft wird). Beides gute Beispiele für unwissenschaftliches
Handeln – ähnlich wie das schon erwähnte Contergan, das dank mangelhafter Prüfung zum bekannten Desaster
(Thalidomidembryopathie) geführt hatte. Die konnte übrigens nur durch die Molekulargenetik, ein Kind
der Evolutionsforschung, aufgeklärt werden…
@ Santo Domingo Damit sie mich etwas besser verstehen Irren ist menschlich!!! www.hr-online.de/…ken/kultur/index.jsp?rubrik=8914&ke…
Sie sollten etwas katholizistischgläubiger und etwas weniger wissenschaftsgläubig werden!
@ Kurt K.: Warum so agressiv? Fragen wird doch noch erlaubt sein. Wenn DF etwas nicht versteht ist das
sein Problem. Na wenn Sie auf alle diese Fragen eine logische Antwort haben, dann können Sie diese Fragen
ja auch ALLE beantworten. Vielleicht gewinnen Sie sogar die 250.000,- US$. Diese hier z.B. geht von einer
falschen Annahme aus: 37… Die Erdrotation verlangsamt sich um etwa 17 μs PRO JAHR. Mehr gibts dann
dazu nicht zu sagen. Mal unterstellt, daß ich Ihnen sachlich zustimmen würde, dann hieße das, daß
sich die Erderotation seither (Erdalter 4,55 Mrd Jahre) um 77.350 s verlangsamt hätte. Auch nicht gerade
wenig, oder? Andere Fragen haben gar nichts mit der ET an sich zu tun Wo steht denn geschrieben, daß
alle Fragen etwas mit der ET an sich zu tun hätten? Es handelt sich um Fragen an Evolutionisten. Diese
müssen sich natürlich auch solche Fragen gefallen lassen, die nur mittelbar von Einfluß auf die Entstehung
des Lebens bzw. auf die ET haben. Eine Theorie ohne Fundament ist doch wertlos. Jeder Wissenschaftler
würde 90% dieser Fragen kurz & knapp beantworten. Die 2, die dann übrigbleiben, sind Glaubenssache.
Ich bin mir ziemlich sicher, daß Sie und auch „jeder“ Wissenschaftler mir weit mehr als nur 2 Fragen
nicht beantworten könnte. Das Problem der ET ist einfach, daß Sie nicht die Entstehung von Leben erklärt,
sondern höchsten eine gewisse Entwicklung des bereits geschaffenen Lebens. Trotzdem wird immer so getan
als ob die Evolution ein Ersatz für Gott wäre. P.S.: Ich lehne die ET gar nicht konsequent ab.
Lieber litterae sunt divitiae, wobei wir allerdings einige Dinge festhalten sollten: – Die Erschaffung
des Menschen (aus was auch immer) war ein direktes göttliches Eingreifen – Die Wissenschaft eignet sich
nicht als Letztbegründung von was auch immer, dazu ist sie viel zu sehr im Fluss. Wenn ich beispielsweise
kürzlich gelesen habe, dass es jetzt einen Forschungsverbund zur Erforschung der Entstehung von Blitzen
gibt, deren bisherige Ergebnisse so zusammengefasst wurden: Alles was wir bisher sicher wissen ist, dass
die bisherigen Erklärungen für die Entstehung von Blitzen schlichtweg falsch sind, dann sollte einem
das doch sehr zu denken geben.
litterae Jeder hat eine Voeinstellung ,dh entweder er glaubt oder er glaubt nicht. Daraus ergibt sich
die jeweilige Auswertung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Der gute Forscher versucht seine Voreinstellungen
abzuleben, was natürlich nicht sehr einfach ist.
@Heinrich die Frage ist doch, ob die Evolution, selbst wenn es sie denn gäbe kein Wunder Gottes ist.
Himmel und Erde sind voll von deiner Herrlichkeit! beten wir. Wie Gott alles gemacht hat ist demgegenüber
ziemlich nachgeordnet. Wie Recht Sie doch haben. Aber leider sind Kreationisten da genauso uneinsichtig,
wie die atheistischen Evolutionswissenschaftler. Für mich persönlich war es jedenfalls nie ein Problem,
wissenschaftl. Erkenntnisse anzuerkennen und es evtl. zumindest für möglich zu halten, dass der Mensch
vom Affen bzw. von einem gemeinsamen Vorfahren abstammt. Denn die ET ist für mich keinesfalls ein ANTI –
Gottesbeweis. Sie zeigt lediglich, dass die Genesis vermutlich nicht WORTWÖRTLICH stimmen kann. Aber
wenn man das anspricht, springen die Kreationisten ja schon gleich im Dreieck und beschimpfen einen kindisch
als „Häretiker“ oder „Gotteslästerer“. Wissenschaft und Glaube müssen sich nicht gegenseitig ausschließen.
Lieber Kurt K., die Frage ist doch, ob die Evolution, selbst wenn es sie denn gäbe kein Wunder Gottes
ist. Himmel und Erde sind voll von deiner Herrlichkeit! beten wir. Wie Gott alles gemacht hat ist demgegenüber
ziemlich nachgeordnet. Die Evolutionisten wollen aber im Grundsatz beweisen, dass es Gott nicht gibt.
Nicht umsonst waren Hitler, Stalin und Lenin „Darwinisten“. Evolutionismus und Darwinismus sind Erklärungsmuster
der Philosophie des Materialismus. Der erkenntnistheoretische oder ontologische Materialismus ist eine
philosophische Position, die die gesamte Wirklichkeit monistisch auf ein einziges Grundprinzip, nämlich
die Materie, zurückführt. Der Materialismus geht davon aus, dass alle Vorgänge und Phänomene der Welt,
z. B. auch Gedanken und Ideen, Erscheinungsformen der Materie sind bzw. auf solche zurückgeführt werden
können. Er erklärt den Menschen, die ihn umgebende Welt und die in ihr ablaufenden Prozesse ohne geistige
bzw. immaterielle Elemente (wie beispielsweise Gott oder die Seele), deren Existenz sich mit der Methodik
der Naturwissenschaft, insbesondere dem Experiment, nicht überprüfen (verifizieren bzw. falsifizieren)
lässt.
@ Kurt K. Zu Frage N°19 würde mir a) die Evolutionsbiologie und in der Folge die Molekulargenetik, b)
die Entwicklung wirksamer Impfstoffe und Antibiotika einfallen. Muß mich jetzt leider ausklinken, die
„Pflicht“ :&) ruft! Bis später dann.
Die 40 schlauen Fragen des Defensor Fidei Die allermeisten dieser Fragen sind für wissenschaftlich Interessierte
Menschen keine offenen Fragen. Wenn DF etwas nicht versteht ist das sein Problem. Diese hier z.B. geht
von einer falschen Annahme aus: 37. Die Erde dreht sich mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 1600 km/h
um sich selbst. Allerdings verlangsamt sich die Drehgeschwindigkeit der Erde um 1/1000 sec pro Tag. Die
Erdrotation verlangsamt sich um etwa 17 μs PRO JAHR. Mehr gibts dann dazu nicht zu sagen. Oder die: 36.
Die Erde hat ein eigenes Magnetfeld. Allerdings wird dieses Magnetfeld immer schwächer und die Erde verliert
ihre magnetische Anziehungskraft. Erklären Sie das unglaubliche magnetische Feld, daß die Erde vor Milliarden
von Jahren gehabt hätte, Dümmer gehts nimmer. Das Erdmagnetfeld wird zwar schwächer, stimmt, aber eben
nicht kontinuierlich, sondern es polt sich um. Weitere Informationen de.wikipedia.org/wiki/Erdmagnetfeld
Andere Fragen haben gar nichts mit der ET an sich zu tun, so z.B. 19. Welche wissenschaftliche Disziplinen
oder bedeutende Erfindungen hat uns die Evolutionstheorie gebracht? Wenns drum ginge, konkrete Ergebnisse
zu bekommen, bräuchten wir gar keine Grundlagenforschung zu treiben. Weil etwas DFs Meinung nach nichts
handfestes bringt ist es falsch oder was? Unsinn! Wiederum andere haben nicht mal ansatzweise was mit
der Evolution zu tun, so die Fragen 11,12,13,15,16,17,18,20,21,22,35… Jeder Wissenschaftler würde 90%
dieser Fragen kurz und knapp beantworten. Die 2 die dann übrigbleiben sind Glaubenssache.
@ Sozialkatholisch Machen wir, obwohl auch das nicht alles per Evolution beantwortet werden kann: Wie
viele Mutationen sind nötig um ein Reptil Federn am ganzen Körper wachsen zu lassen? Extrem viele –
so viele, daß Jahrmillionen für den Prozeß nötig waren, und das obwohl die einzelne Mutation selbst
in Sekundenbruchteilen abläuft und Mutationen alles andere als selten sind. (Empirische Bestätigung
durch Altersvergleich zwischen Fossilien geschehen.) Real: weit unter 0,1%! Wie viel % der Mutationen
sind Vorteilhaft? Die wenigsten, was in die Erklärung des obigen langen Zeitraums eingeht und ihn plausibel
macht. (Kann auch jeder Tier- und Pflanzenzüchter, sogar wenn er beschleunigend eingreift, bestätigen!)
Die Erde wird sich wegen der Klimaerwärmung in den nächsten Jahren etwas schneller drehen, sind solche
Änderungen immer mit einbezogen worden Tatsächlich wird die Drehung durch die Trägheit meßbar langsamer,
was von der Temperatur an der Oberfläche nicht verhindert wird! und werden wir dadurch weniger alt? Gut
möglich. Die Klimaerwärmung ist ein ganz konkretes Problem. Der Erdekern ist noch so gut wie gar nicht
erforscht und die Abkühlung desselben spielt im Trägheitsgesetz nun mal eine große Rolle. Durch die
Brechung und Reflexion seismischer Wellen kennt man ihn recht gut. Er besteht aus druckverfestigtem Eisen
und ist etwa 6000°C heiß (wärmer als zuvor angenommen, weil der radioaktive Zerfall in Verbindung mit
der enormen Isolier- und Speicherwirkung früher unterschätzt wurde).
@ Literae sunt divitiae Der Fingerschnipp Gottes ist auch nicht mein Ding, das hört sich so an wie als
hätte er die Erde nur so belanglos nebenbei gemacht. Natürlich gibt es kompetentere Menschen als sie
und ich zu diesem Thema, trotzdem bleibt die totale Evolutionstheorie nur eine Theorie. Die Erschaffung
des Menschen bleibt für mich aber ein bewusster Schöpfungsakt Gottes im Garten Eden (irgendwo im oder
beim heutigen Irak). An gewisse Evolution glaube ich auch nur die Entstehung neuer Arten durch Evolution
ist nicht bewiesen. Das die Evolution hauptsächlich durch Mutationen geschehen ist, leuchtet mir nicht
ein, denn dann müssten wir viel mehr verkrüppelte Skelette finden. Ich bin kein Kreationist, aber auch
kein Evolutionist die Wahrheit denke ich liegt irgendwo dazwischen und die Evolutionstheorie darf so lange
sie nicht einwandfrei bewiesen ist als absolute Wahrheit verkauft werden. @ Santo Domingo Wie viele Mutationen
sind nötig um ein Reptil Federn am ganzen Körper wachsen zu lassen? Wie viel % der Mutationen sind Vorteilhaft?
Die Erde wird sich wegen der Klimaerwärmung in den nächsten Jahren etwas schneller drehen, sind solche
Änderungen immer mit einbezogen worden und werden wir dadurch weniger alt? Der Erdekern ist noch so gut
wie gar nicht erforscht und die Abkühlung desselben spielt im Trägheitsgesetz nun mal eine große Rolle.
@sozialkath. Und wenn ich nicht von der Richtigkeit überzeugt bin nehme ich die eine oder andere Sache
zur Kenntnis aber bewusst was falsches lernen und bei mir für Richtig abspeichern möchte ich nicht.
Da haben Sie auch gut Recht. Die Wissenschaft weiß bei weitem nicht alles, und was damal vor Jahrmillionen
wirklich abgegangen ist, können wir nur versuchen, zu rekonstruieren. Aber bis ins Letzte wissen wir
es nicht. So bleibt auch die Urknalltheorie eine Theorie, für deren Richtigkeit es zwar einige Indizien
gibt, aber keinen endgültigen Beweis. Aber ich bitte Sie folgendes zu bedenken: Der Mensch ist intelligent
und kann selbstständig denken. Somit kann jeder von uns seine eigenen für ihn persönlich relevanten
Schlüsse aus dem, was er weiß, ziehen. Aber Sie wissen (und ich weiß nicht, ob Sie das gutheißen),
es gibt ja Kreise zB. in den USA, in denen Kindern bewusst NUR die Schöpfungsgeschichte beigebracht wird
und nichts anderes. Dadurch wird das eigenständige Denken unterdrückt und dem Kind bzw. dem Heranwachsenden
jede Chance genommen, die für sich relevanten Schlüsse zu ziehen. Er wird gezwungen das zu glauben,
was man ihm als einzige Möglichkeit vorsetzt. Somit sind derartige Personenkreise mit ihrem (Haus)unterricht
meiner Meinung nach auch nicht besser, als der Biologielehrer, der evtl. die ET als unanfechtbare Tatsache
hinstellt. Den Kindern muss in der Schule beides fair vermittelt werden.
@ Sozialkatholisch Wieder einzeln: Allein die Zeitangaben in der Evolutionstheorie sollten einen schon
stutzig machen, wie kann der Mensch in seiner Selbstherrlichkeit von Jahren (Jahrmillionen) sprechen wenn
er nicht im geringsten weiß wie schnell sich die Erde früher um die Sonne gedreht hat, gilt übrigens
auch für Tage und die Drehung der Erde um sich selbst. Aus der Masse der Erde, ihrer jetzigen Umdrehungsgeschwindigkeit
und ihrem durch Zerfall langlebiger Radioisotope bestimmbaren Alter kann man das für jeden Zeitpunkt
recht genau berechnen (hat aber auch nichts mit Evolution zu tun, sondern mit Physik – Kernphysik und
Trägheitslehre). Wir Menschen meinen viel zu oft mehr zu sein als wir im Endeffekt sind. Da macht die
Evolution aber eher bescheiden als überheblich! Und wenn ich nicht von der Richtigkeit überzeugt bin
nehme ich die eine oder andere Sache zur Kenntnis aber bewusst was falsches lernen und bei mir für Richtig
abspeichern möchte ich nicht. In der Wissenschaft kommt erst die Kenntnisnahme, dann die Überzeugung –
nur so herum funktioniert die Logik. Wieviele Archäopteryx sind eigentlich gefunden worden? Das dürfte
obelix besser wissen als ich. Könnte das nicht eine nichtüberlebensfähige Mutation gewesen sein? Das
war sie, auf evolutionäre Zeiträume bezogen. Gegen die besser isolierten, flugtüchtigeren Vögel konnte
der Archäopteryx nicht auf Dauer bestehen. Die Art ist infolge der Selektion verschwunden.
@ Santo Domingo Lernen ist die Voraussetzung, um zu verstehen. Gezwungen werden Sie nicht. Allein die
Zeitangaben in der Evolutionstheorie sollten einen schon stutzig machen, wie kann der Mensch in seiner
Selbstherrlichkeit von Jahren (Jahrmillionen) sprechen wenn er nicht im geringsten weiß wie schnell sich
die Erde früher um die Sonne gedreht hat, gilt übrigens auch für Tage und die Drehung der Erde um sich
selbst. Wir Menschen meinen viel zu oft mehr zu sein als wir im Endeffekt sind. Und wenn ich nicht von
der Richtigkeit überzeugt bin nehme ich die eine oder andere Sache zur Kenntnis aber bewusst was falsches
lernen und bei mir für Richtig abspeichern möchte ich nicht. Wieviele Archäopteryx sind eigentlich
gefunden worden? Könnte das nicht eine nichtüberlebensfähige Mutation gewesen sein? @ litterae sunt
divitiae Der Fluch und der Segen der Wissenschaft ist natürlich gegeben und wenn wir Menschen uns mal
selber ausrotten sollten wird die Wissenschaft da nicht ganz unschuldig sein.
@sozialkath. Das ist insofern haltlos weil es dann auch Echsen mit Federn geben müsste die sich zu Warmblütlern
weiterentwickelt haben. Wenn der evolutionäre Vorteil der ersten befiederten Arme die Isolierung war
und zu Warmblütlern geführt haben müssten wir Menschen ja von der Vögel abstammen. ? Naja, was haltlos
ist und was nicht, ich glaube, da sind andere Menschen kompetenter, als Sie oder ich. Vielleicht stöbern
Sie z.B. ein wenig in Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6gel Da werden Sie aber auch lesen, dass
es natürlich noch nicht endgültig geklärt ist, wie die Vögel genau entstanden sind. Aber irgendwie
sind sie irgendwann ja mal entstanden. Wenn Sie an einen Fingerschnipp Gottes expressis verbis glauben
wollen, dann sei es Ihnen gegönnt. Aber Sie müssen respektieren, dass ich persönlich den „Fingerschnipp
Gottes“ metaphorisch sehe und ich nicht wüsste, warum mich die Annahme oder gar der endgültige Beweis,
dass die Vögel von den Sauriern abstammen, erschrecken sollte.
@ Sozialkatholisch Gerne: Das ist insofern haltlos weil es dann auch Echsen mit Federn geben müsste die
sich zu Warmblütlern weiterentwickelt haben. Die gab es: Archäopteryx. Ist sogar als Fossil erhalten
geblieben. Wenn der evolutionäre Vorteil der ersten befiederten Arme die Isolierung war und zu Warmblütlern
geführt haben müssten wir Menschen ja von der Vögel abstammen. Trugschluß – nicht nur Federn wie bei
Vögeln, sondern auch Haare wie bei Säugetieren isolieren. Reste des Haarkleides haben wir ja noch, auch
wenn es in der Praxis nicht mehr benötigt wird. Unsere Vorfahren hatten niemals Federn. Das war eine
parallele, nicht eine serielle Entwicklung, wie auch durch Fossilien erwiesen wird. Die Evolution der
Arten hat natürlich nicht direkt was mit der Evolution (Entwicklung) des Universums zutun, aber indirekt
schon. Die Evolution der Arten basiert auf dem Zusammenspiel von Mutation und Selektion. Beides hat nichts
mit der Entstehung von Sternen und Planeten zu tun. Ganz andere Baustelle. Warum sollte ich die komplette
Evolutionstheorie lernen wenn sie für mich verkeht ist? Sie können natürlich gerne Versuchen mich eines
besseren zu belehren. Lernen ist die Voraussetzung, um zu verstehen. Gezwungen werden Sie nicht.
Nein Sozialkatholisch Warum sollte ich die komplette Evolutionstheorie lernen wenn sie für mich verkeht
ist? Sie können natürlich gerne Versuchen mich eines besseren zu belehren. Sie wollen glauben, nicht
wissen. Bleiben Sie dabei! Alles andere wäre gefährlich für Sie.
@ Santo Domingo & Methobelix Sie sind erhalten geblieben! Besagte Reptilien haben sich dann zu Vögeln
(warmblütig, weil besser isoliert) weiterentwickelt. Das ist insofern haltlos weil es dann auch Echsen
mit Federn geben müsste die sich zu Warmblütlern weiterentwickelt haben. Wenn der evolutionäre Vorteil
der ersten befiederten Arme die Isolierung war und zu Warmblütlern geführt haben müssten wir Menschen
ja von der Vögel abstammen. Die Evolution der Arten hat natürlich nicht direkt was mit der Evolution
(Entwicklung) des Universums zutun, aber indirekt schon. Warum sollte ich die komplette Evolutionstheorie
lernen wenn sie für mich verkeht ist? Sie können natürlich gerne Versuchen mich eines besseren zu belehren.
@sozialkath. An dem, was Sie hier schreiben, ist durchaus was wahres dran. Das Universum ist so komplex,
dass es für den Menschen schwierig ist es zu erforschen und v.a. die Dinge, die er erforscht hat, auch
zu beherrschen. Die Katastrophe von Tchernobil (schreibt man das so?) war da nur eine von vielen schmerzhaften
Lektionen. Letztendlich ist Wissenschaft immer gleichzeitig Fluch und Segen und dem Menschen wird (von
Gott, wenn man so will) eine große Verantwortung übertragen. Die Genforschung wird z.B. in naher Zukunft
immer mehr zur Bekämpfung von Krankheiten beitragen. Aber die Gentechnik wird auch Dinge ermöglichen,
die sehr delikate ethische Fragen aufwerfen werden. So wird es z.B. in nicht allzulanger Zeit möglich
sein, befruchtete Eizellen derart zu modifizieren, dass die späteren Kinder intelligenter und / oder
sportlicher sind, als von Mutter Natur vorgesehen. Oder z.B. auch die Frage, ob Klone eine Seele haben
etc. Dies alles sind Fragen und Probleme, denen sich die Menschheit wohl noch im 21. Jhd. wird stellen
müssen und mit denen viele Schwierigkeiten und Gefahren einhergehen werden. Die Wissenschaft müsste
eben sehr vorsichtig und verantwortungsvoll handeln, eben mit einer gesunden Portion „Demut“, wie Sie
es nennen.
@Sozialkatholisch Sozialkatholisch: @ Obelix Defensor Fidei hat … Falls sich ein Bein eines Reptils
sich in einen Flügel eines Vogels entwickeln würde, würde es nicht für eine lange Zeit ein verkrüppeltes
Bein sein? Bitte definieren Sie, was Sie in diesem Zusammenhang als „verkrüppelt“ bezeichnen. Meinen
Sie dabei die Veränderung auf dem Allel, oder die rein morphologische Veränderung, oder die Veränderung
der Funktionsweise, vor allem welches Reptil und welchen Vogel ziehen Sie dafür in Betracht? Sie haben
ja sicher schon vernommen, dass die Dinosaurier, die Vorfahren unserer Vögel waren; haben Sie da eines
der Archäopterix-Exemplare im Sinn? Die Frage ist ungefähr so sinnvoll wie: Erklären sie das Haberfeldtreiben
anhand der Geschichte der Fronleichnamsprozessionen in nichtkatholischen Gebieten des Elsass, im Zusammenhang
mit der sorbischen Sprachinsel. Mit „Survival of the Fittest“ kann das ja nichts zu tun haben! Nochmal:
Lernen Sie die moderne Evolutionstheorie erst mal richtig! Was Sie hier zum besten geben ist ja ein entsetzliches
wissenschaftliches Elend. … nur ob sie komplett richtig liegen wage ich doch zu bezweifeln. Sie dürfen
das gerne bezweifeln. Solange das die nicht tun, die sie auch begriffen haben. Gibt es eigentlich einen
Beweis das … Den gibt es, aber Sie würden Ihn wohl nicht verstehen. Zu Ihrer Beruhigung, ich auch nicht,
da ich auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften tätig bin und Mathematik dafür nur als Hilfswissenschaft
gebraucht wird z.B. Chi-Quadrat-Test.
@ Sozialkatholisch Kein Problem: Das ist doch wohl wirklich etwas zu weit hergeholt, wenn Beine, bzw.
Arme mit Federn ein evolutionärer Vorteil waren, warum sind sie dann nicht bei ein par Reptilien erhalten
geblieben? Sie sind erhalten geblieben! Besagte Reptilien haben sich dann zu Vögeln (warmblütig, weil
besser isoliert) weiterentwickelt. Diese, ihre Aussage erinnert mich an Rettungsversuche eines Ertrinkenden.
Warum? Siehe oben. Wer das missing link sucht, kann sich an die Fossilien der Flugechsen und des Archäopteryx
halten. Eine der leichtesten Übungen. Die Betrachtung des Urknalls und die Entstehung der Sterne kann
man doch in die Evolutionstheorie mit einbeziehen, die uns doch die gesamte Schöpfung ohne höhere Intelligenz
erklären will. Das kann man nicht einbeziehen, weil es eine interdisziplinäre Themenverfehlung -vergleichbar
mit dem Sozialdarwinismus, den ja auch die kirchliche Soziallehre zurückweist- wäre. Die Evolution erklärt
die Entstehung der Arten, sonst nichts.
@ Santo Domingo Das ist doch wohl wirklich etwas zu weit hergeholt, wenn Beine, bzw. Arme mit Federn ein
evolutionärer Vorteil waren, warum sind sie dann nicht bei ein par Reptilien erhalten geblieben? Diese,
ihre Aussage erinnert mich an Rettungsversuche eines Ertrinkenden. Die Betrachtung des Urknalls und die
Entstehung der Sterne kann man doch in die Evolutionstheorie mit einbeziehen, die uns doch die gesamte
Schöpfung ohne höhere Intelligenz erklären will.
@ Sozialkatholisch Zwar bin ich nicht obelix, aber: Falls sich ein Bein eines Reptils sich in einen Flügel
eines Vogels entwickeln würde, würde es nicht für eine lange Zeit ein verkrüppeltes Bein sein? Nein,
würde es nicht. Es würde zunächst ein (durch einfache Federn) besser wärmegeschütztes, zugleich gewichts-
und damit energiesparendes Bein sein. Auf späteren Zwischenstufen würde es ein Bein (richtiger: Arm)
sein, der erst zur Verlängerung der Sprungweite beitrüge und danach zum Segelflug, also zum passiven
Fliegen, beitrüge. Erst auf der letzten Stufe wäre ein aktiver Flug, wie wir ihn von den heutigen Vögeln
kennen, möglich. Daß durch Mutation auch ‘mal verkrüppelte Gliedmaßen entstehen, steht natürlich
fest – man denke an die Contergankatastrophe, bei der die Mutation natürlich -fahrlässig- herbeigeführt
wurde. (Nebenbei bemerkt haben einige der 40 Fragen, z.B.die nach Entstehung der Sterne oder die mit dem
Urknall, herzlich wenig mit Evolution zu tun…)
@ Obelix Sie setzen die „göttlichen Grenzen“ für die Wissenschaft genau dort, wo Sie selbst eine erkannte
und belegte Gesetzmässigkeit in der Natur nicht mehr verstehen können. Nein, ich erkenne aber nicht
nur meine Begrenztheit an sondern auch die der Wissenschaftler, obwohl viele von denen natürlich erheblich
weniger begrenzt sind als sie oder ich. Defensor Fidei hat im Leserbereich 40 kritische Fragen zur Evolutionstheorie
reingestellt, wenn sie nur zur ersten mal Stellung nehmen könnten: Falls sich ein Bein eines Reptils
sich in einen Flügel eines Vogels entwickeln würde, würde es nicht für eine lange Zeit ein verkrüppeltes
Bein sein? Mit „Survival of the Fittest“ kann das ja nichts zu tun haben! Sie haben die Evolutionstheorie
bestimmt komplett verstanden, nur ob sie komplett richtig liegen wage ich doch zu bezweifeln. Gibt es
eigentlich einen Beweis das die Poincaré-Vermutung bewiesen ist?
@Sozialkatholisch Verstehe ich Ihre Ausführungen richtig? Sie setzen die „göttlichen Grenzen“ für die
Wissenschaft genau dort, wo Sie selbst eine erkannte und belegte Gesetzmässigkeit in der Natur nicht
mehr verstehen können. Die Evolutionstheorie ist für Sie völlig unverständlich, deswegen darf sie
einfach nicht richtig sein? Die Winkelsumme im Dreieck des euklidischen Raumes R hoch zwei verstehen Sie,
deswegen ist dieses Gesetz akzeptabel? Ebenso das Gesetz vom elektrischen Widerstand? Dann hoffe ich sehr,
dass Sie nie im Leben auf die Poincare-Vermutung stossen. Dann könnten Sie nämlich vom Glauben abfallen;
bei Ihrer Geisteshaltung.
@ Methusalix Natürlich durften wir die Elektrizität erforschen und uns nutzbar machen, was hat das mit
Theorien zu tun die als absolute Wahrheit hingestellt werden? Albert Einstein war ein großer Wissenschaftler,
nur seine Anhänger die von seiner Unfehlbarkeit überzeugt waren/sind kommen nun mal auch immer mehr
ins strudeln. Gradzahlen sind übrigens menschliche Definitionen die uns helfen sollen Gott immer mehr
zu verstehen, genau wie ein Tag, der nicht genau 24 Stunden ist und war! Menschliche Weisheit ist nun
mal Torheit bei Gott der eben immer noch größer ist.
#171 methusalix † 11:38:56 | Samstag, 21. Juli 2007
@Sozialkatholisch Sozialkatholisch: Die Wissenschaftler wollen ja auch nicht Gott widerlegen sondern Dinge
und Abläufe verstehen? Ganz so einfach ist das nun auch wieder nicht, … Nach dieser Aussage wäre diese
Formel U = R x I ein göttliches Geheimnis und niemand dürfte sie kennen, geschweige denn anwenden. Leider
ist das Ohmsche Gesetz schon lange bekannt, erforscht und wird, auch von Ihnen Sozialkatholisch, täglich
genutzt. Oder glauben Sie der Rechner, von dem Sie Ihre lichtvollen Darlegungen ins weltweite Netz senden,
funktioniert ohne dieses göttliche, von Menschen versklavte Gesetz? Wenn nun Wissenschaftler ihm nicht
die Ehre geben kann Gott, … Bei Max Planck muss er aber besonders gnädig gewesen sein. Dabei war der
ein Ketzer, Häretiker und wahrscheinlich sogar Atheist allererster Güte. Wie Gott, einem derartig hochmütigen
Wissenschaftler nicht nur nicht auf den Holzweg, sondern geradezu ins strahlende Licht der Erkenntnis
führen konnte, bleibt sein Geheimnis. Noch gravierender erscheint im Lichte der Predigt von Sozialkatholisch
allerdings der geradezu göttliche wissenschaftliche Erfolg von Albert Einstein. Er gehörte ja dem Volk
der Gottesmörder an und war bis zu seinem unseligen Ende ein Leugner der einzig wahren Religion. Natürlich
kann es auch hochmütig sein … Alles gelogen, die Winkelsumme im Dreieck der ebenen Trigonometrie ist
eben nicht 180 Grad. Aber wie ist sie dann? Nach göttlichem Gesetz? 179 Grad? 181 Grad? Fragen über
Fragen und Gott schweigt.