Kinderschlachtung
Mörder indirekt als Mörder bezeichnet
In Deutschland ist die Kinderabtreibung aus gutem Grund verboten. Trotzdem dürfen die skrupellosen Schlächtereien deutscher Kinderabtreiber nicht mehr als das bezeichnet werden, was sie sind – als Mord.
Die inkriminierte Unterseite von 'Babycaust.de'
Die inkriminierte Unterseite von ‘Babycaust.de’
(kreuz.net, Karlsruhe) Die Taten von Kinderabtreibern, die eine staatliche Lizenz zum Schlachten haben, dürfen in Deutschland nicht mehr als Mord bezeichnet werden. So lautet ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 28. Februar 2007.

Das Gericht veröffentlichte die Entscheidung in einer Pressemitteilung von gestern Donnerstag.

Gegenstand der Klage war die Webseite ‘Babycaust.de’. Dort wird die grausame Realität der Kinderabtreibung ungeschminkt dargestellt.

Die Klage

Das Urteil richtet sich gegen eine Unterseite dieser Homepage, die über die Rubrik „Leben oder Tod“ zu erreichen ist und „Gebetsanliegen für Deutschland“ enthält.

Von dieser Seite aus kommt man durch Anwahl von Buchstaben zu einer umfangreichen, alphabetisch geordneten Liste von Kindertötern mit Namen und Anschrift.

Auf einer weiteren Unterseite benennt Annen die Abtreibung als "Mord"
Auf einer weiteren Unterseite benennt Annen die Abtreibung als „Mord“
Auf der Seite „Gebetsanliegen“ findet sich auch eine „Deutsche Zeitgeschichte in Kurzform“.

Darin erklärt der Menschenrechtler und Betreiber der Webseite, Günter Annen: „Pervertierte Ärzte ermordeten im Auftrag der Mutter die ungeborenen Kinder.“

Auf einer weiteren Unterseite bittet Annen um Gebet für die Kinderschlächter: „Beten Sie, wenn möglich regelmäßig, für die Mediziner, […] die den MORD der Abtreibungstötung selbst vornehmen.“

Verletzte Abtreiber

Ein deutscher Kinderabtreiber fühlte sich durch die Aufführung seines Namens indirekt als „Mörder“ bezeichnet. Dadurch – glaubt er – werde sein Persönlichkeitsrecht verletzt.

Lebensschützer Annen erklärte demgegenüber, daß er zwar die Kinderabtreibung als Mord, nicht aber der Täter als Mörder bezeichnet werde.

„Babycaust.de“ sei einem umfassenden Kampf des Lebensrechts gewidmet und beschäftige sich nicht nur mit dem Thema Abtreibung, sondern auch mit Euthanasie und den nationalsozialistischen Völkermorden.

'Babycaust.de' ist angefeindet, weil es die grausame Realität der Kinderabtreibung darstellt
‘Babycaust.de’ ist angefeindet, weil es die grausame Realität der Kinderabtreibung darstellt
Es entspreche nicht seinem Anliegen, wenn der Kläger einzelne Zitate herausgreife und auf sich beziehe.

Das Urteil

Das Landesgericht Mannheim wies die Klage des Kinderabtreibers ab. Dieser legte Berufung ein und bekam beim Oberlandesgericht Karlsruhe Ende Februar recht.

Lebensschützer Annen müsse es unterlassen, auf seiner Internetseite Abtreibungen als „Mord“ zu bezeichnen.

Zur Begründung erklärten die Richter, daß Annen zwischen der Aufforderung zum Gebet und der Liste von Abtreibern einen Zusammenhang herstelle.

Benutzer der Website verstünden es so, daß der Kläger Handlungen durchführe, die Annen als „Mord“ bezeichnet.

Für diese Deutung spreche auch, daß Annen die Kinderabtreibung auf einer anderen Unterseite als „Holocaust im Mutterschoß“ brandmarkt.

Stellungnahme des Verurteilten

Im Anschluß an das Urteil veröffentlichte Annen folgende Stellungnahme auf seiner Webseite:

„Abtreibungsärzte sind von uns nicht als Mörder bezeichnet worden und werden von uns nicht als MÖRDER bezeichnet.

Aber: Wir werden zu unserer Meinung stehen: Das vorsätzliche ‘zu Tode bringen’ eines unschuldigen Menschen ist Mord.

Und wer kann ernstlich behaupten, daß bei einer ‘Abtreibung’ kein unschuldiger, ungeborener Mensch vorsätzlich getötet wird?“
      
157 Lesermeinungen
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#157   derfux   10:45:51 | Montag, 13. August 2007
@ Satyr der Nacht
Natürlich ist eine Abtreibung kein Mord, der Gesetzgeber ist hier eindeutig, wer diese Tatsache ablehnt, bewegt sich außerhalb der Verfassung unseres Staates.
Das StGB dejure.org/…tze/StGB/218.htmlist tatsächlich eindeutig: Es besagt, das ausnahmslos jeder Schwangerschaftsabbruch in Deutschland eine Starftat darstellt, die aber unter bestimmten Voraussetzungen straffrei bleibt. Das ist zwar in sich ein Widerspruch, aber grundsätzlich ist jede Abtreibung als eine Straftat anzusehen.
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#156   methusalix †   19:55:52 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Benedikt
Benedikt: @ methusalix
Nochmal: Heute gibt es den Rabenmutter-Vorwurf, wenn eine Mutter arbeiten geht/ gehen will.
Richtig! Aber nur in Deutschland; im zivilisierten Europa ohne Mutterkreuz in Gold mit Eichenlaub und Schwertern ist der Begriff in diesem Zusammenhang völlig unbekannt.
Die Gefahr … Vom einen Extrem wird ins andere gefallen.
Dass bei uns ganz besonders Frauen mit Kindern sehr benachteiligt sein können, ist richtig.
Dass Sie die Bereitstellung von genügend KiTas aber als das andere Extrem bezeichnen ist lächerlich. Wenn genügend Geld in der Familie ist (liegt hauptsächlich an den Arbeitgebern und NICHT an den Gewerkschaften) und ein Elternteil zu Hause bleiben will, dann werden noch so günstige und bequeme KiTas kein Kind aus dieser Familie sehen.
Da können Sie mit Mixa im Chor Zeter und Mordio schreien, das ist falsch, weiss ich aus eigener Erfahrung, weil wir in so einer glücklichen Situation waren.
Das darf nicht passieren, und das ist es auch, was mit echter Wahlfreiheit gemeint ist. Nichts anderes.
Nochmal: zu wenig preisgünstige und bequem zu erreichende Kinderbetreuungsplätze VERHINDERN die Wahlfreiheit absolut, weil ein Elternteil (auf Wunsch der Männer und Arbeitgeber fast immer die Mutter) zu Hause bleiben MUSS. Nix Wahlfreiheit!
Und Mixa hat auch nichts anderes gesagt. Wenn Sie Mixa beschuldigen, …
Mixa will, genau wie Sie, die Erhöhung von KiTas VERHINDERN und hat das auch gesagt. Das Ergebnis wäre: Frauen in die Küche!
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#155   Benedikt   14:12:02 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ methusalix
Warum, um Gottes willen. Keine Frau, deren Ehemann über ein ordentliches Einkommen verfügt und zu Hause bei den Kindern bleiben will, ist gezwungen ihre Kinder in externe Betreuung zu geben.
Nochmal: Heute gibt es den Rabenmutter-Vorwurf, wenn eine Mutter arbeiten geht/ gehen will. Die Gefahr (wenn man so will) bei einer dem entgegensteuernden Politik (die selbstverständlich zu begrüßen ist) ist, dass es zukünftig andersherum läuft: Wer NICHT arbeiten geht, wird scheel angeguckt. Vom einen Extrem wird ins andere gefallen. Das darf nicht passieren, und das ist es auch, was mit echter Wahlfreiheit gemeint ist. Nichts anderes. Und Mixa hat auch nichts anderes gesagt. Wenn Sie Mixa beschuldigen, er sei nicht für den Krippenausbau und somit für Frauen an den Herd, so trifft dieser Vorwurf auch auf alle Regierenden der letzten Jahre zu, also auch auf SPD und Grüne im Besonderen, die 7 Jahre regiert haben ohne da etwas zu unternehmen, im Allgemeinen auch die Landesregierungen, was einschließlich PDS alias Linkspartei so ziemliche das ganze etablierte Parteiensprektrum erfasst. Ist er ja in guter Gesellschaft, der Herr Bischof.
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#154   methusalix †   00:07:35 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@HeinrichderZweite Teil 3
Nun stellte man fest, dass die Geburtenrate extrem niedrig ist.
Jetzt kommt auch noch die Demografie ins Spiel! Sie sind wirklich ein scharfsinniger Analyst, Heinrich! Chapeau!!!
Per angeblich so verpönter Subventionierung …
Nein, Sie verwechseln da etwas. Subventionen sind dann gut, wenn sie die Wirtschaft bekommt. Nur alle anderen Subventionen sind verpönt.
… soll nun eine Kinderverwahrung geschaffen werden, um die Geburtenrate doch wieder etwas anzuheben.
Grandioser Schluss, Heinrich. So geradlinig katholisch gedacht. Waren Sie an der Gregoriana, oder sind Sie gar Jesuit?
Und über einen Zwang, die Kinder in die Verwahranstalt zu geben …
Ja genau, ZWANG so wie in der Schule. Da besteht ja auch dieser teuflische ZWANG, solchen Unsinn wie Sexualkunde oder die Evolutionstheorie zu lernen.
… wurde auch schon nachgedacht, weil man nur so auch die türkischen Kinder erreichen könne, deren Eltern ja sogar Armut in Kauf nehmen, um ihre Kinder nicht in staatliche Verwahrung geben zu müssen. Die Probleme sind viel enger verwoben, als Sie das in Ihrer Darstellung zugeben.
Ja, ganz ganz eng, alles mit allem. Und schuld ist, wie immer die Gottlosigkeit der Menschen. Gott erhalte Ihnen Ihre Naivität, Amen!
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#153   obelix †   22:49:51 | Dienstag, 17. Juli 2007
@HeinrichderZweite Teil 2
Als genügend Frauen auf den Zug aufgesprungen waren, erklärte man den Doppelverdiener zur Norm …
Wer hat das den wann genau verkündet? Die Gewerkschaften? Die SPD, die ja sonst immer an allem schuld ist, oder gar die bösen bösen Sozialisten in der Zoffjetzone?
… und senkte die Löhne real soweit, …
Und schon wieder stellt sich die Frage, wer denn der Bösewicht war, der die Einkommen senkte? Ich habe da gleich wieder die versammelte Linke im Verdacht.
Die Konservativen und Arbeitgeber mussten ja ein Interesse daran haben, dass ein Mann mit seiner Hände Arbeit auch eine ganze Familie mit, ja wie viel Kindern, dreien oder vieren, versorgen konnte. Alles andere hätte ja ihr konservatives Weltbild zerstört und das hätten die Kirchenbeamten unter allen Umständen verhindert.
Ausserdem achten die ja streng darauf, dass so wenig wie möglich gesündigt wird, siehe der so genannte „Abtreibungsmord“ und hätten sicher Zeter und Mordio geschrien, wenn Arbeitgeber ihren Mitarbeitern den gerechten, eine Familie ernährenden Lohn, vorenthalten hätten. Das ist ja schliesslich eine himmelschreiende Sünde.
… dass ein Ehepaar ohne zweites Einkommen nicht mehr existieren kann. Und die Löhne sind zum Teil skandalös niedrig. Die angeblich notwendige Globalisierung ist da ein guter Hebel.
Na wer hat den die Globalisierung so ungerügt von der deutschen Bischofskonferenz zur Erpressung der Arbeitnehmer ausgenutzt? Schon wieder die SPD? Die „Sozialisten“ als solche gibts ja nicht mehr.
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#152   methusalix †   22:47:34 | Dienstag, 17. Juli 2007
@HeinrichderZweite Teil 1
HeinrichderZweite: Lieber Methusalix,
>>Das einzige was die Frauen ZWINGT …<<
sehr richtig. Die Einstiegsdroge war, dass man das Geldverdienen den Frauen schmackhaft machte mit einer Mischung aus Emanzipations- und Konsumträumen.
Gehe ich Recht in der Annahme, dass Sie den Familien vorwerfen, dass sie in der Nachkriegszeit nicht unbedingt mehr in Armut und Elend leben wollten, sondern eben auch einen Kühlschrank haben wollten, damit ihnen im heissen Sommer die Margarine nicht verflüssigt und dass sie vielleicht den Kindern so alle drei bis fünf Jahre auch mal eine Sommerfrische in Oberbayern gönnen wollten? Sind das Ihre „Emanzipations- und Konsumträume“? Das Moped, mit dem Papa zur Arbeit fuhr, oder ein Fahrrad für die Kinder? Vielleicht das eine oder andere mal auch ein Essen, das nicht ganz von Kriegswinter und Entbehrung gezeichnet war? Ist es das, was Sie an der verlogenen und verkommenen Adenauerrepublik bemängeln? Dass es den Leuten nach zwölf Jahren einfach wieder mal gut gehen sollte? Gönnen Sie das den Menschen nicht? Sind Sie neidisch oder einfach eine konservativer Querulant, der meint, jedes Quäntchen Lohn über dem Existenzminimum bringe das Volk nur dazu, den „Konsumterror“ mit zu machen.
Sie klingen sehr wie ein Gutmensch, der selbst vor Wohlleben, euphemistisch ausgedrückt, strotzt und den Menschen vorzuschreiben versucht, was sie für ein Einkommen allerhöchstens haben dürfen. Ihr nächster Absatz bestätigt dies ja ausdrücklich.
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#151   Christian Hüller   22:20:25 | Dienstag, 17. Juli 2007
Kommentar
Ergänzend sei angefügt, dass auch das vielgepriesene staatliche Früherziehungsystem in Frankreich eher von geringer Wirkung im Hinblick auf die Steigerung der dortigen Geburtenrate gewesen ist.
Jedenfalls habe ich gelesen, dass es vor allem die Einwanderer sind, die in Frankreich die Geburtenrate haben steigen lassen.
„Geburtenrate“ ist daher wohl primär als eine Sache der Mentalität zu betrachten.
Staatliche Zwangsbeglückungsmaßnahmen laufen tendenziell auf Missbrauch und kapitalistische Ausbeutung hinaus, wie weiter unten sehr überzeugend dargetan.
Dass gerade die Sozialisten ihre ureigensten Anliegen doch immer wieder selbst ad absurdum führen!
China und Nordkorea sind die erschütternden Großraumbeispiele einer solch verfehlten Politik.
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#150   HeinrichderZweite   20:39:35 | Dienstag, 17. Juli 2007
Lieber Methusalix,
Das einzige was die Frauen ZWINGT einer Erwerbsarbeit nachgehen zu MÜSSEN, ist ein zu geringes Familieneinkommen und NICHT das Angebot, die Kinderbetreuung zu verbessern.
sehr richtig. Die Einstiegsdroge war, dass man das Geldverdienen den Frauen schmackhaft machte mit einer Mischung aus Emanzipations- und Konsumträumen. Als genügend Frauen auf den Zug aufgesprungen waren, erklärte man den Doppelverdiener zur Norm und senkte die Löhne real soweit, dass ein Ehepaar ohne zweites Einkommen nicht mehr existieren kann. Und die Löhne sind zum Teil skandalös niedrig. Die angeblich notwendige Globalisierung ist da ein guter Hebel. Nun stellte man fest, dass die Geburtenrate extrem niedrig ist. Per angeblich so verpönter Subventionierung soll nun eine Kinderverwahrung geschaffen werden, um die Geburtenrate doch wieder etwas anzuheben. Und über einen Zwang, die Kinder in die Verwahranstalt zu geben wurde auch schon nachgedacht, weil man nur so auch die türkischen Kinder erreichen könne, deren Eltern ja sogar Armut in Kauf nehmen, um ihre Kinder nicht in staatliche Verwahrung geben zu müssen.
Die Probleme sind viel enger verwoben, als Sie das in Ihrer Darstellung zugeben.
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#149   methusalix †   20:02:57 | Dienstag, 17. Juli 2007
@Benedikt Teil 3
>>Wahlfreiheit auf jeden Fall zu verhindern, das ist es was Mixa will.<<
Das ist doch absurd. Es gibt doch kath. Kindertagesstätten.
Reichen die wirklich für alle Kinder, deren Eltern beide einer Erwerbsarbeit nachgehen wollen oder müssen aus? Oder sind das eher die von mir erwähnten drei Religionslehrer pro Bundesland?
>>hört sich nicht nach der Zwangsarbeit an, …<<
Wieder nichts kapiert. Sie müssen die Frauen fragen, die in Frankreich daheim bleiben WOLLEN. Die erleben dasselbe wie die Nicht-Daheimbleiber in Deutschland („Rabenmütter“-Vorwurf <=> „Schmarotzer“).
Danke, dass Sie den Rabenmütter Vorwurf aufs Tapet bringen (den es in Frankreich NICHT GIBT! Der ist spezifisch DEUTSCH!).
Wenn der Frauen nicht unter Druck setzt, was dann? Ein gutes Angebot an Kinderbetreuung? Wenn Daimler-Benz mehr Autos anbietet, setzt das potentielle Käufer unter Druck? Eher nicht. Allerdings kann ich mir bei Ihren verworrenen Gedankengängen, dass ein ANGEBOT Zwang erzeugen soll, gut vorstellen, dass Sie das glauben.
Aber es ist nicht so.
Zumindest dann nicht, wenn der Arbeitgeber des Vaters nicht die himmelschreiende Sünde begeht, seinen Angestellten den gerechten Lohn vor zu enthalten. Aber davon wollen die Kirchenbeamten ja nix wissen. Der Kapitalismus ist ja heilig und der Sozialismus des Teufels.
Das einzige was die Frauen ZWINGT einer Erwerbsarbeit nachgehen zu MÜSSEN, ist ein zu geringes Familieneinkommen und NICHT das Angebot, die Kinderbetreuung zu verbessern.
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#148   obelix †   20:00:32 | Dienstag, 17. Juli 2007
als methusalix @Benedikt Teil 2
>>Genau das WOLLEN die Frauen.<<
Größenwahn? Sie können nicht stellvertretend für alle Frauen sprechen. Manche wollen auch einfach ihre Kinder erziehen. Ohne Druck von der Gesellschaft zu bekommen.
Grössenwahn bei Mixa und den erzreaktionären Katholiken? Sie können nicht stellvertretend für alle Frauen sprechen. Manche wollen auch einfach ihre Kinder erziehen und ein eigenes Einkommen haben, so wie das die Männer schon immer tun können (wenn sie denn wollen). Ohne Druck zu bekommen, weil die Kinderbetreuungsplätze bei weitem nicht ausreichen.
>>nicht nur hinterm Herd, so wie Mixa das will.<<
Wieder ohne Beleg – Sie lügen halt.
Siehe oben. Wer den Reliunterricht abschaffen will, muss nur die Zahl der Relilehrer beschränken. Dann ist das Fach Religionslehre in der Schule tot.
Mixa hat sich mit seiner Gegnerschaft zur Kinderbetreuung selbst ein Bein gestellt. Alle wissen jetzt, dass er Frauenarbeit haben will, aber unentgeltlich hinter dem Herd. Da können Sie noch so oft LÜGE schreien.
>>Aber selbst wenn, werden die Frauen eigenes Geld verdienen …<<
Ja sicher, aber dann ist es eben ZWANG. Frau muss dann. Nicht „wollen“.
Warum, um Gottes willen. Keine Frau, deren Ehemann über ein ordentliches Einkommen verfügt und zu Hause bei den Kindern bleiben will, ist gezwungen ihre Kinder in externe Betreuung zu geben.
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#147   methusalix †   19:58:32 | Dienstag, 17. Juli 2007
@Benedikt Teil 1
Benedikt: @ Methusalix
Lachhaft. Sie können keine Ihrer Anschuldigung gegen Mixa mit Quellen belegen. Die Behauptung, Mix hätte „Frauen an den Herd“ gefordert ist offensichtlich erlogen.
So ein Schwachsinn! Wenn Mixa verhindern will, dass die Zahl der Kinderbetreuungsplätze erhöht wird, dann will er damit erreichen, dass Frauen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen wollen oder müssen, dies nicht können, weil sie an den Herd gebunden sind.
Vielleicht begreifen Sie es mit einem Gleichnis. Wenn jemand will, dass es keinen katholischen Religionsunterricht in den Schulen mehr gibt, das aber hinterrücks, wie Mixa das mit den Krippenplätzen getan hat, durchführen will, wird er nicht sagen „ich bin dafür, dass der katholische Religionsunterricht abgeschafft wird“.
Er wird sagen, „Ich bin dagegen, dass die Zahl der Religionslehrer überhand nimmt. Begrenzen wir sie auf drei pro Bundesland.“ Damit ist ein regulärer katholischer Religionsunterricht unmöglich geworden, ohne dass er verboten ist.
>>Er will verhindern, <<
Sie haben ja immer noch nichts begriffen. Das will Mixa nicht.
Wolle Sie uns jetzt etwa vorlügen, dass Mixa die Zahl der Kinderbetreuungsplätze drastisch ERHÖHT haben will? Das glauben Sie doch selbst nicht.
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#146   Pünktchen   15:39:27 | Dienstag, 17. Juli 2007
Kurt K.
Leser kausal hat den einzigen Fall thematisiert, in dem wirklich „Leben gegen Leben“ stünde, wobei das Leben der Mutter – beim heutigen Stand der Medizintechnik – nur noch in ganz seltenen Fällen gefährdet ist. Ich besäße, träte der Fall ein, nicht die Konsequenz von Leser kausal und würde hier eine notwehrähnliche Situation erkennen.
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#145   kausal   14:56:20 | Dienstag, 17. Juli 2007
@Pünktchen und Kurt K.
Pünktchen schrieb:
welchen Sinn sollte es haben, Freiheitsrechte für jemanden zu fordern, dessen Leben gleichzeitig ins Belieben anderer gestellt ist?
Schlußfolgerung, es macht nur Sinn Selbstbestimmungs-
rechte zu definieren, wenn das Leben nicht durch Dritte ins Belieben gestellt werden kann. Somit wäre für den werdenden Menschen, egal ob extern in einer Schale oder im Bauch der Mutter, bereits die Mutter eine Person, die nicht mehr über das Leben dieses Lebewesens entscheiden dürfte. Das Leben wäre ab der Zeugung zu schützen. Dürften Ärzte durch Abtreibung das Leben der Mutter retten? Mit jeder Bewertung von Leben wird anderes Leben im Wert herabgesetzt …was nicht sein dürfte…damit Einzelne nicht beginnen über Leichen ihrer Mitmenschen zu gehen.
Entscheidungen, es kann nicht zulässig sein, Entscheidungen aus dem Überlebenswillen des Einzelnen zu begründen. Der Überlebenswille des Einzelnen kann nicht Kriterium einer Entscheidung sein. Denn von der Welt her ist unsere Vergänglichkeit sicher. Sie ist der Grund dafür, dass Einzelne sich um jeden Preis zu sichern suchen und so notfalls auch über Leichen gehen. Solches Handeln aus der Angst um sich selbst wäre aber gerade die Grundform unentschuldbaren Verhaltens.
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#144   Benedikt   14:11:02 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Methusalix
Haltlose Anschuldigungen bekommen Sie von mir postwendend zurück.
Lachhaft. Sie können keine Ihrer Anschuldigung gegen Mixa mit Quellen belegen. Die Behauptung, Mix hätte „Frauen an den Herd“ gefordert ist offensichtlich erlogen.
Er will verhindern, dass in ganz Deutschland die Anzahl der Kinderbetreuungsplätze auf ein notwendiges oder gar ausreichendes Mass erhöht wird.
Sie haben ja immer noch nichts begriffen. Das will Mixa nicht.
Genau das WOLLEN die Frauen. Sie sind heute gut ausgebildet und wollen auch Verantwortung im Beruf übernehmen
Größenwahn? Sie können nicht stellvertretend für alle Frauen sprechen. Manche wollen auch einfach ihre Kinder erziehen. Ohne Druck von der Gesellschaft zu bekommen.
nicht nur hinterm Herd, so wie Mixa das will.
Wieder ohne Beleg – Sie lügen halt.
Aber selbst wenn, werden die Frauen eigenes Geld verdienen und das ist sehr viel mehr, als der Tropfen auf den heissen Stein von Erziehungsgeld.
Ja sicher, aber dann ist es eben ZWANG. Frau muss dann. Nicht „wollen“.
Wahlfreiheit auf jeden Fall zu verhindern, das ist es was Mixa will.
Das ist doch absurd. Es gibt doch kath. Kindertagesstätten. Sie blenden systematisch die Realität aus.
hört sich nicht nach der Zwangsarbeit an, die Sie hier immer heraufbeschwören. Ganz im Gegenteil.
Wieder nichts kapiert. Sie müssen die Frauen fragen, die in Frankreich daheim bleiben WOLLEN. Die erleben dasselbe wie die Nicht-Daheimbleiber in Deutschland („Rabenmütter“-Vorwurf <=> „Schmarotzer“).
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#143   Kurt K.   14:05:37 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Pünktchen: Nun mal Tacheles!
Wären Sie wohl so freundlich, einmal kurz ihre Vorstellung eines Gesetzes bezüglich Schwangerschaftsabbruch darzulegen?!
Es muss kein juristischer Gesetzestext sein, den sie schreiben. Einfach mal: Wann ist es erlaubt, wann verboten…
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#142   Pünktchen   13:40:27 | Dienstag, 17. Juli 2007
Kurt K.
Sie müssen sich aber damit auseinandersetzen, daß keineswegs nur die Kirchen deie Abtreibung als Unrecht ansehen. Schon der Philosoph Kant hat aus unwiderlegbaren prinzipiellen Erwägungen heraus die Abtreibung als verwerflich erkannt. Darin folgt ihm im Prinzip auch das Bundesverfassungsgericht, das ja die (straflose) Abtreibung nach Beratung als „rechtswidrig“ qualifiziert! (Es war übrigens auch die BverfG, das eine reine „Fristenlösung“ in Dtland unmöglich gemacht hat).
Es handelt sich bei der Tötung von Menschen am Anfang ihrer Existenz eben nicht um „Werte der Kirche“, sondern um die Verletzung von Menschenrechten. Deswegen gibt es durchaus auch Nichtkatholiken und Agnostiker, die die Abtreibung ablehnen. Unter den Menschenrechten darf das Recht auf Leben wiederum als ein grundlkegendstes gelten: denn welchen Sinn sollte es haben, Freiheitsrechte für jemanden zu fordern, dessen Leben gleichzeitig ins Belieben anderer gestellt ist?
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#141   Kurt K.   13:30:29 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Kausal
Nein, denn die Kirche ist teil der pluralitischen Gesellschaft und darf natürlich versuchen, ihre Vorstellungen der geeigneten Werte einzubringen. Die Kirche selbst ist quasi eine Gesellschaft.
Aber eine andere Gesellschaft sind eben diejenigen, die die Werte der Kirche nicht teilen.
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#140   kausal   13:27:38 | Dienstag, 17. Juli 2007
@Kurt K…niemand macht sich schuldig?
niemand hatte die Absicht eine Mauer zu bauen?
Dieser Niemand scheint mir genauso gefährlich zu sein wie Keiner!
Menschenwürde, Lebensschutz, hat das Ganze denn überhaupt noch mehr als deklarierenden Charakter?
Muß man die Debatten dazu noch ernst nehmen, wenn die Mächtigen sowieso machen was sie wollen, ihr eigenes Leben und das ihrer Kinder auf Jahrhunderte zu Lasten Dritter sichern. Wenn Kirchenfunktionäre nur noch formal oder der guten Form halber für Menschenwürde, Lebensschutz eintreten aber nicht mehr konsequent mit ihrem eigenen Leben, Amt und Auftrag?
Oder ist kirche durch die Gesellschaft von allen Aufgaben wie Lebensschutz entbunden?
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#139   Pünktchen   13:27:07 | Dienstag, 17. Juli 2007
Kurt K.
Man „übergeht“ nicht die Frauen, weil Morde kein Frauenrecht sind (und auch kein Männerrecht!). Es gibt überhaupt kein Recht an der Tötung eines anderen Menschen. Wenn Sie das nicht sehen wollen, müßten Sie davon reden, daß man diejenigen „übergeht“, die andere aus dem „guten Grund“ ermorden wollen, daß diese Ruhestörer seien oder zu viel Geld hätten oder die falsche Hautfarbe trügen oder, oder, oder …
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#138   santo domingo   13:26:33 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Pünktchen, Kurt K.
Danke für die Repliken! Mein Posting bezog sich allerdings exklusiv auf die Legitimität von Reichstagsbeschlüssen im Jahr 1935.
Daß damals so wenig dagegen unternommen wurde, beruhte sicher zum Teil auf Profiten, ebenso auf vorhandenem Antisemitismus, aber auch zu einem anderen Teil auf der Angst der Menschen – 1935 war es lebensgefährlich, etwa gegen die Rassegesetze zu protestieren, während das Engagement gegen Abtreibung, auch für die Änderung der einschlägigen Paragraphen, heute gegen kein Gesetz verstößt, sondern vielmehr von diesem geschützt wird.
Insoweit kann ich wieder beiden zustimmen, aber auch das nur am Rande bemerkt.
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#137   Kurt K.   13:18:54 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Pünktchen:
In der Tat, ich hab keine Ahnung,wie man das in einem für alle Beteiligten gerechten Rahmen gestalten kann. Verbiete man Abtreibungen ganz, übergeht man die Frauen, erlaubt mans, so werden die Rechte der Ungeborenen verletzt.
Also ist die einzige Möglichkeit ein Kompromiss.
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#136   Pünktchen   12:53:25 | Dienstag, 17. Juli 2007
santo domingo
Kurt K. weiß leider nicht so genau, welche Strategie er bei der Abtreibung verfolgen soll! Er hatte in diesem thread www.kreuz.net/…ticle.5450-page.html ( Dienstag, 3. Juli 2007 11:52) nämlich schon zugegeben, daß Menschenrechte nicht durch Mehrheiten außer Kraft gesetzt werden können, ohne daß der Rechtscharakter solcher „Entscheidungen“ in Frage gestellt wäre. Er entschloß sich dann kurzerhand zu einem Strategiewechsel, durch den Föten in einer bestimmten „Frist“ kurzerhand zu Nicht-Menschen erklärt wurden. Alleine schon dieser Strategiewechsel demaskierte ihn, hatte er doch zuvor von der „Menschenwürde“ des Fötus (sic!) gesprochen, die nur eben durch die Interessen der Frau aufgewogen würden.
Es ist schon atemberaubend, wie hier nicht einmal vor logischen Brüchen Halt gemacht wird, nur um das erwünschte Ergebnis zu bekommen: Menschen sollen abgeschlachtet werden dürfen, weil andere Menschen das für „Recht“ erklärt haben.
Wenn „Mehrheiten“ wirklich alles legitimieren, dann ist auch der völkerrechtswidrige Angriff der USA auf den Irak rechtens gewesen! Er war es aber nicht! Heute sieht eine Mehrheit in den USA dies ebenso, aber es ist zu spät!
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#135   Kurt K.   12:45:21 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Pünktchen
Heute ist es ja zum Glück so, dass wir (die Menschheit, jedenfalls ein grosser Teil davon) universelle Rechte beschlossen haben, die für jedermann gelten.
In der Tat, Gesetze aus der Vergangenheit zu beurteilen ist problematisch.
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#134   santo domingo 2   12:40:58 | Dienstag, 17. Juli 2007
Wer hupt denn hier so laut?
Beide haben recht.
Die Nürnberger Rassegesetze von 1935 wurden zwar von der Mehrheit im Reichstag beschlossen, diese hatte allerdings aufgrund des Ermächtigungsgesetzes von 1933 jegliche demokratische Legitimation verloren.
Daß dagegen kaum etwas unternommen wurde, ist leider richtig.
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#133   Pünktchen   12:35:34 | Dienstag, 17. Juli 2007
Kurt K.: DÖÖÖT!
Die Nürnberger Rassegesetze wurden von der Mehrheit des Reichstages beschlossen! Die Mehrheit der Bevölkerung hat nichts gegen die Umsetzung getan, weil sie (begünstigt durch die Arisierungen) davon profitierte.
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#132   Kurt K.   12:33:04 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Pünktchen: DÖÖÖT!
Fehler. Die NS-Diktatur war – wie der Name schon sagt – keine Demokratie, in der „Mehrheiten“ irgendetwas beschlossen hätten.
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#131   Pünktchen   12:31:10 | Dienstag, 17. Juli 2007
Kurt K.
Schuldig macht sich dann eben derjenige, der die Gesetze, die sich die Gesellschaft gegeben hat, bricht. Und genauso ist es in allen Rechtsstaaten.
Damit wären wir beim Rechtspositivismus. Und die Verurteilung der Nürnberger Rassegesetze wäre auch unmöglich, weil sie von der damaligen (davon profitierenden) Gesllschaftsmehrheit sehr wohl getragen wurden.
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#130   Kurt K.   12:27:45 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Kausal
In einer Weise haben Sie recht, dennoch bedarf eine Gesellschaft grundlegende Gesetze. Das ist alleine nach der Logik abzuleiten. Schuldig macht sich dann eben derjenige, der die Gesetze, die sich die Gesellschaft gegeben hat, bricht. Und genauso ist es in allen Rechtsstaaten.
Alle anderen Werte sind für niemanden verpflichtend und so macht sich auch niemand schuldig, wenn er aufgrund von Erziehung oder anderem andere Werte als die Mehrheit vertritt!
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#129   kausal   12:21:01 | Dienstag, 17. Juli 2007
Schuld
gäbe es der Logik von Kurt K. folgend auch nicht, nur Verhalten.
Schuld also nicht mehr als ein Schuld/Machtkonstrukt um die geistig Ohnmächtigen psychisch zu tyrannisieren?
So müßte auch alles erlaubt werden, da die Unterscheidung zwischen richtig und falsch eine Machtkonstruktion wäre.
Der Mensch als determiniertes Wesen könnte sich nur verhalten, aber nicht mehr falsch verhalten.
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#128   Kurt K.   12:05:07 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ kausal
Entscheidungsfreiheit innerhalb von Denkrahmen? Alles außerhalb des Rahmens im Bereich der Denkverbote?
Denkverbote gibts natürlich in dem Zusammenhang nicht. Unsere Gesellschaft heute ist auch im Wertebereich eine pluralistische. Das war aber nicht immer so. Im christlichen Europa des Mittelalters beispielsweise wurden die zu denkenden Werte weitgehend von der Kirche vorgegeben. Man muss daher Handlungsweisen der Menschen damals im Kontext der christlichen Werte sehen, an die sie glaubten. Genauso ist es heute. Man kann einem muslimisch erzogenen Menschen nicht den Vorwurf machen, dass er nicht an Jesus glaubt. Natürlich – rein theoretisch könnte er sich bekehren. Doch wenn er es nicht tut ist er nicht schuldig. Er glaubt das, was seine Umgebung auch glaubt. Und so ist es im Grunde mit allen Weltanschauungen. Der Hitlerjunge, der 1927 geboren wurde und gegen Ende des Krieges in die SS eintrat, ist nicht wirklich schuldig – seine Erziehung ist schuld. Und damit die Eltern und die Erziehenden. Wenn sein gesamtes Umfeld so lange er denken konnte dem Führer an den Lippen hing, wie hätte er sich dagegen entscheiden können?
Ebensolches gilt für die Kommunisten. Wenn du nichts anderes kennst, dann kannst du dich auch nicht schuldig machen indem du die Ideologie annimmst. Deshalb wird im Recht auch die „persönliche Schuld“ die jemand auf sich geladen hat bewertet.
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#127   kausal   11:01:17 | Dienstag, 17. Juli 2007
@kurt K.
Klar gibt es Entscheidungsfreiherit – aber eben im Rahmen der Bedingungen, die in der Gesellschaft herrschen.
Determinierte Entscheidungsfreiheit durch Bedingungen die in der Gesellschaft (jeweils?) herrschen? Entscheidungsfreiheit innerhalb von Denkrahmen? Alles außerhalb des Rahmens im Bereich der Denkverbote?
Wenn sich das mittlere Kirchenmanagement, Bischöfe, Kardinäle nicht mit dem eigenen Leben und der eigenen Freiheit konsequent für die Lebensrechte einsetzen, dann sind das wohl die Rahmenbedingungen der Gesellschaft?
Dann sind das Grundlagen vonDiffernzierungen zwischen Lebenswerten (Geborenen Gesunden) und nicht Lebensgeschützten (Ungeborenen oder in Frage gestellten ???…)?
Verhält sich in diesem Denkkonstrukt das Kirchenmanagement christlich gegenüber Ungeborenen im Sinne von:
Seid zu den Leuten genauso, wie ihr auch von ihnen behandelt werden wollt. (Die Bibel, Neues Testament, Lukas 6, 31)
Wenn man da einen Schlingekurs, Schaumargumentation hat, ja wo geht dann die Glaubwürdigkeit hin?
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#126   Kurt K.   10:46:12 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Kausal
in der Verantwortung für die jeweiligen Sittenbeschreibungen und nicht der mehr der Einzelne, dieser wäre per se vor Gott unschuldig, weil determiniert durch die Rahmenbedingungen, gäbe es folglich noch Schuld und Entscheidungsfreiheit?
Klar gibt es Entscheidungsfreiherit – aber eben im Rahmen der Bedingungen, die in der Gesellschaft herrschen.
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#125   Pater Lingen   09:16:14 | Dienstag, 17. Juli 2007
Der querulatorische Wahn von matt2
wird in der Fallstudie zum „psychiatrischen Gutachten“, das Mihail Kivi gegen mich fabriziert hat, behandelt. Maximal einmal im Quartal gibt’s bei +.net den Link dazu.
Zu „kausal“:
Es ist auffallend, dass bislang kein einziger Bischof oder Kardinal von deutschen Richtern als christlicher Lebensschützer hinter Gitter geschickt wurde, – warum nicht?
Auf einer Weltnetzseite gibt es nun einen Text: „Die Kirche wacht auf – erstmals Strafanzeige! Pro Jahr werden in der BRD etwa 16.000 (sechzehntausend!!!) Verfahren wegen Meinungsdelikten angestrengt, viele davon wegen Bestreitens der offiziellen Version der H.-These. Bis jetzt hat die Kirche dazu geschwiegen, aber jetzt wurde es ihr zu bunt: Der bekannte Katholik Dr. Johannes LERLE wurde wegen Äußerungen, die jeder im Folgenden auf Wahrheit und Harmlosigkeit überprüfen kann, zu einem vollen Jahr Gefängnis verurteilt, OHNE Bewährung!! Die katholische Kirche erstattete ANZEIGE WEGEN VERFOLGUNG UNSCHULDIGER gegen BRD-Gericht und BRD-Staatsanwaltschaft.“
Danach folgt meine erste Pressemeldung (von 2) über Lerle www.kirchenlehre.com/abtrei11.htm, die allerdings nicht mehr bei PresseAnzeiger.de www.kirchenlehre.com/anzeig02.htm steht.
Also: Kein V2ler, sondern die kath. Kirche hat die Anzeige erstattet. Das ist keinesfalls die erste derartige Anzeige, schon früher habe ich mich für Klaus Günter Annen etc. pp. auch in dieser Weise eingesetzt. Und natürlich ist Lerle kein Katholik.
Ich habe die Seitenbetreiberin auf diese Fehler hingewiesen, ihr aber nicht verboten, den Text weiter zu veröffentlichen.
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#124   VirFortis   01:55:28 | Dienstag, 17. Juli 2007
naja Matt
auf Lingen einhauen ist ja keine Kunst der ist irgendwe zum „Freiwild“ wo alle Beifall klatschen wenn man ihn verhöhnt. Auch wenn man – wie ich – seine Thesen ablehnt sollte man – sofern er gültig geweiht ist – alleine schon wegen seines Priesteamtes enen Respekt bewahren. Es ist keine Ehre mit der Masse zu gröhlen und den „Buhmann“ zu verhöhnen.
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#123   Ultramontanus   01:50:28 | Dienstag, 17. Juli 2007
Haha…
…dazu passt ja, dass sich die V2-Bischöfe auf dem V2 als „Hohepriester“ bezeichnet haben. In Rom und in den V2-„Diözesen“ laufen also lauter kleine Hohepriester umher.
:-D
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#122   Ydefix   01:45:13 | Dienstag, 17. Juli 2007
Ja, ich weiß matt…
…du bist ja ein kleiner Gottessohn und stehst über dem Lehramt
:-D
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#121   Christian Hüller   01:45:10 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Matt2
Bei mir darf das Mausi auch Freigang haben, denn …
… ganz ohne Katechismus???!!! :-$ :-# :-O ^-^
Und wenn Mausi Freigang mit Ihnen haben will, Sie aber gerade nicht wollen, Mausi aber darauf besteht…
Wessen Wort zählt dann?
Ach lassen wir das … es wird dialogogisch argumentativ
„überzeugt“.
Dumm bloß, dass Verstand und Wille nicht immer übereinstimmen. :-|
Was machen wir jetzt bloß?
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#120   matt2 †   01:31:46 | Dienstag, 17. Juli 2007
Stöhr, Sie sind ein Paragraphenreiter…
Sie beharren zu sehr auf dem, was irgendwelche Kirchenleute sagen, oder gesagt haben, und dann auch nur auf dem, was Ihnen und Ihrem geistigen Verein in den Kram passt. Für mich sind Sie eigentlich ein ziemlich fehlgehender Querulant. Der Lingen ist ja auch so ein Patient.
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#119   methusalix †   01:31:27 | Dienstag, 17. Juli 2007
@Daniel Stöhr
Danke für die Aufklärung! Hätte mich auch gewundert, wenn so eine vrschwurbelte Sprache in einem 1970er Katechismus verwendet worden wäre. Aber aus der Gegenreformation kann so ein Zitat schon stammen. Zu der Zeit war ja Feuer am Kirchendach und nicht zu knapp.
Soll ich jetzt meinen Weltkatechismus wegschmeissen? Irgendwie unglaubwürdig das ganze. Alle naselang (auf die Kirchengeschichte gesehen) neue Katechismen. Trotzdem gute Nacht und gesegneten Schlaf allen Nachteulen.
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#118   Ydefix   01:26:38 | Dienstag, 17. Juli 2007
methusalix:
Das ist der Katechismus, der auf den Beschluss des Konzils von Trient hin herausgegeben wurde. Und der ist Ausdruck des ordentlichen unfehlbaren Lehramtes und stimmt damit auch völlig mit der Hl. Schrift überein.
Was irgend jemend für „glaubwürdig“ daran hält oder nicht, das interessiert nicht. Selbst wenn nur noch 1 Mensch auf dem ganzen Erdkreis es aktzeptieren würde, es würde nichts an der Gültigkeit ändern.
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#117   matt2 †   01:13:43 | Dienstag, 17. Juli 2007
Bei mir darf das Mausi auch Freigang haben, denn…
wenn sie mich nicht so gerne hat, dass sie ohnedies immer zu mir zurückkommt und auf lange Sicht immer nur mit mir sein will, dann mag ich sie auch nicht.
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#116   Christian Hüller   01:12:00 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Daniel Stöhr
Ich darf mich hier einschalten: Für diese Sichtweise würden Sie manche Damen kreuzigen – wortwörtlich und ohne Übertreibung. Sie gilt im Zeitalter von „Gleichberechtigung“ und „Antidiskriminierung“ den allermeisten Zeitgenossen als nicht mehr vermittelbar, obwohl sie im Grunde genommen nur eng an die Sichtweise der Pastoralbriefe angelehnt ist. Aber im Zweifelsfall muss heute das Wort Gottes über Bord gehen, selbst bei solchen, die sich Christen nennen. Der Wertewandel ist an gewissen Aussagen aus der Hl. Schrift schlichtweg vorbeigewandelt.
Ich will das hier mal ganz nüchtern konstatieren, ohne mich in einer bestimmten Richtung festlegen zu wollen.
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#115   methusalix †   01:08:20 | Dienstag, 17. Juli 2007
Hallo Herr Stöhr,
ist der von Ihnen zitierte Katechismus wirklich aus 1970? Die Sprache klingt eher nach dem neunzehntem Jahrhundert. Vielleicht ein Nachdruck?
Jedenfalls hauen die deutschen Bischöfe in dieselbe Kerbe und zwar im Jahr 1953, als es um die Gleichberechtigung der Frauen ging.
„Wer grundsätzlich die Verantwortung des Mannes und Vaters als Haupt der Ehefrau und der Familie leugnet, stellt sich in Gegensatz zum Evangelium und zur Lehre der Kirche… Die Lehre selbst aber, um die es hier geht, ist in Gottes Wort klar bezeugt. Wer sie leugnet, verkennt und verkehrt die hohe Berufung und Verantwortung des Mannes und Vaters, dem zum Dienst der Liebe an Frau und Kindern eine Leitungsgewalt übertragen ist… Das gilt für jede Ehe…“ Hirtenwort der deutschen Erzbischöfe und Bischöfe zur Neuordnung des Ehe- und Familienrechtes vom 30.1.1953, in: Kirchlicher Amtsanzeiger für die Diözese Trier, 97, 1953, 41-44, 42, 43,
Und das wars dann mit der Glaubwürdigkeit der römisch-katholischen Kirche. Unwiederbringlich verloren.
Eigentlich schade, weil ja nicht alles, was aus Rom, oder von den Bischöfen kan, derartig unsinnig war, wie diese Forderungen an die Frauen.
Die einzige Entschuldigung für diese selbst verschuldete Katastrophe ist der Zölibat. Von Frauen dürfen die Kirchenbeamten ja nun wirklich nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung haben. Dementsprechend sind die Ergebnisse der katholischen Orders. Einfach katastrophal.
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#114   VirFortis   00:59:31 | Dienstag, 17. Juli 2007
und genau diese Wahrheit – lieber Stöhr
wird heute diffamiert und von der herrschenden Ideologiecamarilla als „erzreaktionär“ verteufelt da des Satans Feinddbild Nr 1 schon immer die intakte Familie als Keimzelle gewesen ist und die Zerstörung derselben deshalb oberste Priorität hat !
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#113   Ydefix   00:51:48 | Dienstag, 17. Juli 2007
Römischer Katechismus:
„Über die Pflichten des Weibes: „Ihr vorzügliches Geschäft soll auch sein, die Kinder im Dienste der Religion zu erziehen und dem Hauswesen vorzustehen. Sie sollen sich gern zu Hause aufhalten, wenn sie nicht die Notwendigkeit zum Ausgehen zwingt; und nie sollen sie es ohne Erlaubnis des Mannes zu tun wagen. Dann sollen sie sich immer daran erinnern, worin die eheliche Verbindung hauptsächlich besteht, dass sie nach Gott niemand mehr lieben und niemand höher schätzen dürfen, als ihren Mann; ihm müssen sie auch in allem, was der christlichen Frömmigkeit nicht zuwiderläuft, willfährig sein und mit der grössten Bereitwilligkeit gehorchen“ (Römischer Katechismus, hg. vom Petrus-Verlag, Kirchen/Sieg 1970, 262 (Zweiter Teil, Achtes Hauptstück, Nr. 27).
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#112   VirFortis   00:37:04 | Dienstag, 17. Juli 2007
wieder falsch Methusalix
„Die gut ausgebildeten Frauen können, wenn sie ihre Kinder in sicherer Obhut wissen, sich auf ihren Beruf konzentrieren und so ihre Erfüllung, Befriedigung, Wertschätzung, Anerkennung auch dort finden, wo diese bisher ausschliesslich für Männer reserviert war.“
Der Beruf der Frau ist die Familie und die Kinder. Ihre Ideologie ist schuld an Scheidungswaisen durch kaputte Ehen weil die Frauen mit Doppelbelastung ökonomisch in den Arbeitsmoloch gezwungen werden.
Erzählen sie mir keinen Stuss – ich kenne die Scheidungsrealitäten durch befreundete Juristen.
Ihre Ansicht ist zutiefst frauenfeindlich und familienzerstörend.
Ach ja ich habe vergessen: In Ihrer marxistischen Ideologie ist ja Familie eh reaktionär und unerwünscht…
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#111   methusalix †   00:30:35 | Dienstag, 17. Juli 2007
@Bendikt Teil 2 (Dank Vir für Ihren Beitrag, er ist so daneben, dass ich ihn nicht kommentiere)
Die Forderungen, die Erziehungszeit als Arbeitszeit anzurechnen und mit entsprechenden Ansprüchen auszustatten wird damit ein für alle mal erledigt sein.
Na da bin ich gespannt, ob das durchgeht. Aber selbst wenn, werden die Frauen eigenes Geld verdienen und das ist sehr viel mehr, als der Tropfen auf den heissen Stein von Erziehungsgeld. Mit Sicherung für die Renten der Frauen, mit eigener Krankenversicherung, etc…
Die gut ausgebildeten Frauen können, wenn sie ihre Kinder in sicherer Obhut wissen, sich auf ihren Beruf konzentrieren und so ihre Erfüllung, Befriedigung, Wertschätzung, Anerkennung auch dort finden, wo diese bisher ausschliesslich für Männer reserviert war.
Wenn in Zukunft alle Frauen dem gesellschaftlichen Zwang unterliegen werden, arbeiten zu gehen (wie in Frankr.), dann gibt es keine Wahlfreiheit mehr – …
Wahlfreiheit auf jeden Fall zu verhindern, das ist es was Mixa will.
Wenn es nicht genügend Kinderbetreuungsplätze gibt, MÜSSEN die Frauen zu Hause bleiben, nix Wahlfreiheit, weil sie von fast allen Männern (und deren Arbeitgebern) schmählich im Stich gelassen werden. Genau das will Mixa zementieren. Seine Forderung Frauen an den Herd!
PS: Meine Tochter arbeitet in einem französischem Konzern. Was sie von den Kolleginnen dort berichtet hört sich nicht nach der Zwangsarbeit an, die Sie hier immer heraufbeschwören. Ganz im Gegenteil. Die Französinnen bedauern ihre deutschen Kolleginnen für deren absolute Abhängigkeit.
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#110   VirFortis   00:23:41 | Dienstag, 17. Juli 2007
Methusalix
Frauen wollen zu einen großen Teil nicht arbeiten sondern werden ökonomisch dazu gezwungen von Ideologiebolschewisten wie Ihnen die den Frauen Doppelbelastungen von Beruf und Familie aufbürden mit der Intention die herkömmliche Familien zu zerstören um entwurzelte Menschen zu kreieren die anfällig entwurzelt und manipulierbar im Sinne Ihrer Rotideologie sind !
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#109   methusalix †   00:03:35 | Dienstag, 17. Juli 2007
@Benedikt Teil 1 (Dank für Ihre Beiträge Herr Hüller, aber ich bin Benedikt noch Antwort schuldig)
Benedikt: @ Methusalix
SIE brauchen Ihre Lügen, um Ihre Platitüden hier zu untermauern.
Haltlose Anschuldigungen bekommen Sie von mir postwendend zurück.
>>Mixas Intention ist: Frauen an den Herd!<<
Ach „Intention“. Gestern hatte er es noch „gesagt“. Wie sich die Zeiten ändern.
Herrje, Sie Komiker! An was leiden Sie denn plötzlich? Intelligenzallergie?
Was glauben Sie eigentlich, wie jemand seine Absichten unter die Leute bringt? Indem er in ein Trappistenkloster eintritt und ein Schweigeglübde ablegt? Oder bei Christiansens Show ein Kirchenlied furzt?
>>… dass ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen verhindert wird.<<
So, das will er also verhindern? Wo denn?
Er will verhindern, dass in ganz Deutschland die Anzahl der Kinderbetreuungsplätze auf ein notwendiges oder gar ausreichendes Mass erhöht wird.
Trotz Ihrer ständigen Vorwürfe gegen Mixa haben Sie bis heute nicht dessen Intention verstanden, …
Oh ja, die habe ich und alle anderen sehr gut verstanden. Warum hat es denn für Mixa die Watschen von allen Seiten gegeben? Weil er bei allen offene Türen einrennt? Eher nicht.
>>Was bedeutet, dass diese kein eigenes Geld haben, …<<
Und genau das wird auch so bleiben, weil man ja nach v.d. Leyens Tagesstättenkonzept den Frauen vorhalten kann, sie hätten ja arbeiten gehen können.
Genau das WOLLEN die Frauen. Sie sind heute gut ausgebildet und wollen auch Verantwortung im Beruf übernehmen, nicht nur hinterm Herd, so wie Mixa das will.
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#108   Christian Hüller   21:41:22 | Montag, 16. Juli 2007
@ Methusalix
Solange sie auf den Knien auf dem Boden rutscht und um „Gotteslohn“ (wie zynisch!) die Sakristei schrubbt.
Methusalix, Sie legen hiermit das da, was Sie als Meinung
der Kirche sehen wollen; aber es ist und bleibt Ihre Meinung, die man getrost als Klischee betrachten darf.
Die Kirche sieht heute durchaus den hohen Wert der Arbeit für Selbstwertgefühl, materielle Sicherheit, Alterssicherung usw. und tritt daher mehrheitlich -und durch Sie nicht zu leugnen- dafür ein, dass Frauen gleiche Zugangschancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
Aber sie weiß zugleich, dass Arbeit den Menschen alleine nicht glücklich macht. Insbesondere meint die Kirche, dass auch eine intakte Familie für das Wohlbefinden der Menschen ungeheuer wichtig ist und eine Gesellschaft kinderloser Egomanen auf lange Sicht nicht existieren kann.
Deswegen tritt die Kirche auch dafür ein, dass in der Gesellschaft die traditionelle Familie mit traditioneller Arbeitsteilung ihren Platz haben muss, wobei sie sich hier an biblischen Vorgaben orientiert, die für die Kirche nun mal verbindlich sind.
Ich kann überhaupt nicht verstehen, mit welcher Anmaßung und Arroganz Sie dieses traditionelle Familienbild in Bausch und Bogen verdammen wollen, wo dieses doch von vielen Menschen überaus erfolgreich gelebt und praktiziert wird.
Kann es sein, dass Sie ihre Sicht der Dinge verabsolutieren und alle Menschen „zwangsbeglücken“ möchten?
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#107   kausal   21:19:09 | Montag, 16. Juli 2007
Warum Lebensschützer in D. verfolgt?
Es ist auffallend, dass bislang kein einziger Bischof oder Kardinal von deutschen Richtern als christlicher Lebensschützer hinter Gitter geschickt wurde, – warum nicht?
Sind sie keine Lebensschützer? Argumentieren Sie nicht konsequent und deutlich? Warum werden schleichend die die Rechte Ungeborener immer weiter eingeschränkt?
Entweder Abtreibung und Euthanasie sind tatsächlich unmoralisch, dann müsste „jeder Christ“ das klar vertreten mit allen Folgen einschließlich Inhaftierung, gerade Bischöfe müssten voranggehen und auch mit allen Folgen für das Leben eintreten. Oder es ist übliche gelebte Praxis in Deutschland, von den Kirchen gebilligte Praxis, dann können die Lebensschützer ihre Tätigkeit einstellen und die Kirche bräuchte nicht so zu tun, als wäre sie Lebensschützerin.
Ist die Kirche konsequente Lebensschützerin – ja oder nein?
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#106   HeinrichderZweite   21:08:27 | Montag, 16. Juli 2007
Lieber Methusalix,
vielen Dank für Ihre offenen Worte. Sie beweisen mir, dass sich verquere Weltanschauungen immer noch am besten durch Vorurteile begründen lassen.
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#105   methusalix †   21:03:18 | Montag, 16. Juli 2007
zunächst an Herrn Stöhr; die anderen müssen eben auf Antwort warten, bis ich wieder posten kann.
Daniel Stöhr: @methusalix
Du verlogener Schwätzer! Die katholische Religion bringt der Frau hohe Wertschätzung entgegen.
Solange sie auf den Knien auf dem Boden rutscht und um „Gotteslohn“ (wie zynisch!) die Sakristei schrubbt.
Solange Sie nicht den Anspruch erhebt, dass die halbe Welt den Frauen gehört. Einschliessliche der gut bezahlten Arbeitsplätze, einschliesslich der sicheren Kinderbetreuung, einschliesslich der von den Männern unabhängigen Altersversorgung etc. pp.
Die Wertschätzung der Frau durch die Kirchenbeamten sinkt schlagartig auf null, wenn die Frauen dieselben Ansprüche zu stellen wagen, die für Männer seit Jahrtausenden selbverständlich sind.
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#104   Christian Hüller   20:20:40 | Montag, 16. Juli 2007
@ Methusalix
Methusalix, Sie sind aus meiner Sicht nicht diskussionsfähig, weil Sie, wie hinlänglich kundgetan, zementierte Auffassungen vertreten, die sich, wie Benedikt völlig richtig dargelegt hat, im Wesentlichen darauf beschränken, die Amtskirche zu verteufeln, sozialistischen Visionen zu huldigen und den großen „Freund“ der Frauen zu markieren.
Sie müssen unbedingt lernen, die Gedankengänge anderer Menschen nachzuvollziehen und sich auf einen wirklich rationalen Diskurs einzulassen. Augenblicklich bestätigen Sie sehr eindringlich, dass der Mensch nicht primär animal rationale ist, sondern maßgeblich von Rechthaberei, Emotionen und Vorurteilen getrieben wird, wobei der Hang zur Vereinfachung und Schwarz-Weiß-Malerei bei Ihnen ganz außerordentlich ausgeprägt zu sein scheint.
Machen Sie sich doch bitte die Mühe, den Beitrag von Benedikt wirklich ernsthaft und ohne ausweichende Polemik zu würdigen.
Ich werde dann zu gegebener Zeit auf Ihre Invektiven gegen die Kirche und das traditionelle Familienbild eingehen.
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#103   Benedikt   19:39:29 | Montag, 16. Juli 2007
@ Methusalix
Brauchen Sie diese Lüge für Ihr Selbstwertgefühl?
SIE brauchen Ihre Lügen, um Ihre Platitüden hier zu untermauern.
Mixas Intention ist: Frauen an den Herd!
Ach „Intention“. Gestern hatte er es noch „gesagt“. Wie sich die Zeiten ändern.
Erreichen will er das dadurch, dass ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen verhindert wird.
So, das will er also verhindern? Wo denn? Und warum fängt er dann nicht bei den Kath. Kindertagesstätten St. Simpert, St. Elisabeth, „St. Ulrich und St. Afra“ und St. Konrad an, die sich allesamt in der Stadt Augsburg befinden in der Mixa Bischof ist?
Trotz Ihrer ständigen Vorwürfe gegen Mixa haben Sie bis heute nicht dessen Intention verstanden, wollen dies vermutlich auch gar nicht, weil Ihnen das nicht ins Propaganda-Konzept passt, in dem immer als hübsch nach gut und böse (=Kirche) getrennt ist.
Was bedeutet, dass diese kein eigenes Geld haben, keine eigenen Rentenanwartschaften, ja nicht einmal eine eigene Krankenversicherung.
Und genau das wird auch so bleiben, weil man ja nach v.d. Leyens Tagesstättenkonzept den Frauen vorhalten kann, sie hätten ja arbeiten gehen können. Die Forderungen, die Erziehungszeit als Arbeitszeit anzurechnen und mit entsprechenden Ansprüchen auszustatten wird damit ein für alle mal erledigt sein.
Wenn in Zukunft alle Frauen dem gesellschaftlichen Zwang unterliegen werden, arbeiten zu gehen (wie in Frankr.), dann gibt es keine Wahlfreiheit mehr – das hatte Mix kritisiert. Ob Sie das wohl kapieren?
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#102   methusalix †   19:09:35 | Montag, 16. Juli 2007
@Bendikt, Vir, Defensor
Benedikt: @ methusalix
Belegen Sie doch mal, dass Mixa die Dinge gesagt hat, …
Vielleicht wollen Sie aber auch einfach nur von Ihren Lügen ablenken.
Brauchen Sie diese Lüge für Ihr Selbstwertgefühl?
Mixas Intention ist: Frauen an den Herd! Erreichen will er das dadurch, dass ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen verhindert wird. Alles andere ergibt sich dann von alleine. Die Väter wollen/können sich nicht um ihre Kinder kümmern, also bleibt alles wieder an den Frauen hängen. Was bedeutet, dass diese kein eigenes Geld haben, keine eigenen Rentenanwartschaften, ja nicht einmal eine eigene Krankenversicherung.
VirFortis: Obelix
zur katholischen Sozialehre finden sie alles in Quadragesimo Anno …
Schon wieder einer, der Populorum Progressio unter den Teppich kehrt! Ist Ihnen wohl zu „sozialistisch“, das Papier.
Die heutigen Ausbeuter werden ihrem Urteil entgegengehen.
Und bis dahin vegetieren die ärmsten der Armen weiter am Existenzminimum, oder darunter. Und die Kirche hat mit einem Fetzen geduldigen Papiers ihre Pflicht erfüllt, glaubt sie.
Defensor Fidei: @ methusalix
Sie meinen also, weil es dieses Rauschen im Blätterwald gegeben hat, müsse Mixa eine besondere Aggressivität an den Tag gelegt haben?
Das Rauschen im Blätterwald alleine als Indiz für Mixas Attacke zu sehen, ist sehr verkürzt. So wie ich das miterlebt habe, war das alles andere als affirmativ.
VirFortis: Methusalix
Du sollst nicht lügen – achtes Gebot !!!
Richtig, Sie auch nicht, Vir!
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#101   kausal   14:36:18 | Montag, 16. Juli 2007
@Kurt K. – legales töten
Zitat:
>Sitten sind veränderlich. Sittenwidrig heute ist etwas ganz anderes als sittenwidrig vor 500 Jahren.<
So kann man das sehen, somit wäre was heute Sitte ist, die Einnahme der Pille und die Abtreibung oder in den Niederlanden die Euthanasie, bzw. das töten alter Menschen, auch nicht unsittlich, sofern die Einsicht fehlt.
Gäbe es ein Recht Einsichten zu vermitteln? Rechtsbildung und Gedanken- Schuld- und Denkkonstrukte in den Gehirnen von Menschen zu verankern? Kann es ein Recht auf Einflußnahme und Manipulation, Gewissensbildung in Bezug auf geistig Unterlegene überhaupt geben?
Wenn man den Begriff Schweigespirale in Suchmaschinen eingibt, dann kommt man schnell zu einer Beschreibung eines Effektes, wie Minderheitsmeinungen zu Mehrheitsmeinungen werden können. Der Roman „die Welle“ beschreibt ergänzend noch, wie sogar exteme Entwicklungen entstehen. Und das Milgram-Experiment beschreibt die Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autoritäten.
Somit wären die Strukturen, Autoritäten und die strukturell organisierte gesellschaftliche Gewalt in der Verantwortung für die jeweiligen Sittenbeschreibungen und nicht der mehr der Einzelne, dieser wäre per se vor Gott unschuldig, weil determiniert durch die Rahmenbedingungen, gäbe es folglich noch Schuld und Entscheidungsfreiheit?
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#100   Kurt K.   11:34:10 | Montag, 16. Juli 2007
@ Kausal
Keine Indikation, kein Notstand kann ein in sich sittenwidriges Tun in ein sittengemäßes und erlaubtes verwandeln. (Papst Pius XII.)
Frage: Was wäre sittenwidrig?
Sitten sind veränderlich. Sittenwidrig heute ist etwas ganz anderes als sittenwidrig vor 500 Jahren. Als Beispiel: Damals war es unsittlich, ohne Kopfbedeckung herumzulaufen, heute sind Leute mit Kopfbedeckungen eher die Ausnahme. Auch der Spruch: „Andere Länder – andere Sitten“ zeigt, dass Sitten keine absolute Handlungsanweisung darstellen können. Sitten sind dafür zu flatterhaft.
Abtreibung und Euthanasie sind Verbrechen, die für rechtmäßig zu erklären sich kein menschliches Gesetz anmaßen kann.
Gilt das für Mord im allgemeinen auch? Ich denke, dafür sollte es dann auch gelten. Nehmen wir folgendes Beispiel für einen persönlich unschuldigen Mörder: Ein vor etwa 600 Jahren geborener Azteke, der einen in einem Blumenkrieg de.wikipedia.org/wiki/Blumenkrieg gefangenen „Feind“ seinem Gott opferte. Der war nach absoluten massstäben sicherlich ein Mörder, aber da diese Art von Mord in seinem gesellschaftlichen Umfeld durchaus sittengemäss war, trifft ihn keine persönliche Schuld, oder?
Absolute Werte gibt es sowieso nicht, ob wir sie nun Sitten, Werte, Rechte, etc nennen oder nicht. Letztlich sind alle Werte, die Menschen haben (sollten) von Menschen geschaffen.
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#99   kausal   09:24:37 | Montag, 16. Juli 2007
@Kurt Karl
Lieber Kurt K.,
Euphemismensprache, hochoffizielle Schaumsprache, unbestimmte Rechtsbegriffe, gelebter Relativismus in Bezug auf Wortbedeutungen machen es sichtbar jedem Denkenden stets schwerer das zu glauben, was sich in der gelebten Praxis als höchst widersprüchlich erweist.
Keine Indikation, kein Notstand kann ein in sich sittenwidriges Tun in ein sittengemäßes und erlaubtes verwandeln. (Papst Pius XII.)
Frage: Was wäre sittenwidrig?
Abtreibung und Euthanasie sind Verbrechen, die für rechtmäßig zu erklären sich kein menschliches Gesetz anmaßen kann. Gesetze dieser Art rufen nicht nur keine Verpflichtung für das Gewissen hervor, sondern erheben vielmehr die schwere und klare Verpflichtung, sich ihnen mit Hilfe des Einspruchs aus Gewissensgründen zu widersetzen. (Evangelium vitae, III 73)
Wenn es Verbrechen wären, warum ist dann der Widerstand z.B. im Mainstream der deutschen Kirchenführung so widersprüchlich, diffus und warum wirkt er dann so schwach wie Widerspruch der guten Form halber, warum fehlt der Mut zu konkreten Aussagen und Aufforderungen?
Es genügt nicht, eine Orientierung aus dem Überlebenswillen eines Einzelnen oder dem Überlebenswillen einer Kirche zu begründen. Der Wille des Einzelnen kann nicht Kriterium von Wertorientierung sein. Denn unsere Vergänglichkeit und unsere Sterblichkeit sind sicher. Sterblichkeit ist der Grund dafür, dass Eliten ihr Leben sichern und notfalls auch über Leichen ihrer wehrlosen Mitmenschen gehen. Also gelebte Wertelosigkeit?
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#98   Kurt K.   08:45:34 | Montag, 16. Juli 2007
Lieber Kausal
Da schneiden Sie ein sehr schwireriges Thema an, die Frage nach der persönlichen Schuld und wie genau diese „berechnet“ wird.
Kommt es allein auf die Intention des Handelnden an? Oder auf die Zugehörigkeit zur RKK? An den „rechten“ Glauben? Diffizil.
So kann es meines Erachtens nach (von Gott, so es ihn geben sollte) nicht als Verdienst gewertet werden, wenn man deshalb gläubig ist, weil das Umfeld in dem man aufwuchs es auch war, genausowenig kann es eigentlich ein Manko sein, wenn man Agnostiker ist, weil man genau so erzogen wurde. Selbst wenn man aufgrund seines Umfeldes einem (durch die Kirche verurteilten) Götzenkult anhinge dürfte das nicht als negativ betrachtet werden, was das ewige Leben angeht. Ist der im buddhistischen Tibet aufgewachsene Bauernsohn (und niemals dort hinauskommende), „schlechter“ als der katholische Mann, der (zum Glück?) ohne eigenes „Dafürkönnen“ in einem katholischen Dorf in Bayern aufwuchs?
Ich z.B. kann mich aufgrund meiner Erziehung und Prägung nicht für den Glauben entscheiden. Es geht nicht. Ich lebe geistig in einer anderen Welt als z.B. Theo. Klar – ich hätte die theoretische Möglichkeit, mich für den Glauben zu entscheiden, aber das wäre immer nur oberflächlich, weil ich in meinem Innersten nicht davon überzeugt wäre. Es widerspricht meinem Empfinden, Menschen (Papst / Kirche) als unfehlbare Instanz anzusehen z.B., oder einen Gott anzunehmen, der so ist wie die RKK ihn beschreibt.
Bin ich deshalb persönlich schuldig? Keine Ahnung.
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#97   kausal   08:10:21 | Montag, 16. Juli 2007
Ahnungslose Henker
Wären Abtreibungsärzte nicht unschuldig, wenn sie die Reichweite Ihrer Taten nicht überblicken?
Wären Mütter die in gesellschaftlichem Kontext des Relativismus Abtreibung als Normalität erleben überhaupt in der Lage Recht und Unrecht zu unterscheiden?
In der Sendung Menschen bei Maischberger, Titel Wer hat ein Recht auf Leben? vom Dienstag, 2. JANUAR 2007, 22.45 UHR sagte ein Arzt sinngemäß: Die Würde des Menschen ist durch das Grundgesetz geschützt, nicht das Leben.
Dann las ich eine Aussage eines Katholiken (?):
Wenn ein Lebewesen Menschenwürde erhält – dann ist es wertvoll. Menschenwürde ist eine Rechtlich bindende Kategorie.
Aha, dachte ich mir es wird also unterschieden zwischen Leben und Würde. Würde wird offenbar immer öfter interpretiert als Rang, Amt, Ehre…somit wäre (manches) ungeborenes Leben würdelos.
Und weiter
Angenommen, ein Mann sieht einen kleinen schwarzen Fleck und nennt ihn schwarz, sieht er aber einen großen schwarzen Fleck, nennt er ihn weiß. Dieser Mann kennt offensichtlich nicht den Unterschied zwischen schwarz und weiß. Kostet jemand ein wenig Bitteres und nennt es bitter, viel Bitteres aber nennt er süß, so kennt er den Unterschied zwischen süß und bitter nicht. Wenn jemand ein geringes Unrecht nicht als ein Unrecht erkennt, sondern womöglich noch von Rechtschaffeneheit redet – kann man dann von ihm noch sagen, daß er den Unterschied zwischen Recht und Unrecht kennt? Daran sieht man wie wenig Manche noch Recht und Unrecht auseinanderhalten können.
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#96   Kurt K.   02:11:06 | Montag, 16. Juli 2007
@ Stör: Wo du haben Problem?
„…dass die Blutspur die die Kirche in der Geschichte verursacht hat, unübersehbar ist.“
„Leben war für die katholische Hierarchie schon immer verfügbar (warum, glauben Sie, stand auf den Koppelschlössern des deutschen Kanonenfutters bis in den Zweiten Weltkrieg „Gott mit uns“?), sondern um Macht über Menschen, besonders um Macht über Frauen“.
„Die katholische Kirche hat sich noch nie sonderlich um Leben, vor allem Leben von Frauen geschert“
„Oder indem man Historiker nachweisen lässt, dass der Kindermord von Bethlehem nie stattgefunden hat, sondern eine fromme Propagandalüge ist?“
Stimmt doch alles.
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#95   Ydefix   01:57:53 | Montag, 16. Juli 2007
methusalix – gesammelte Blüten
„Aber wenn das Lehramt die Existenz der Hölle bestätigt, kann es ja nicht sein, dass die Hölle nicht existiert. Das Lehramt hatte schliesslich immer Recht, hat immer Recht und wird immer Recht haben.“
„Aber das ist wohl zu viel verlangt von einer frauenfeindlichen Organisation wie der Kirche.“
„…dass die Blutspur die die Kirche in der Geschichte verursacht hat, unübersehbar ist.“
„Leben war für die katholische Hierarchie schon immer verfügbar (warum, glauben Sie, stand auf den Koppelschlössern des deutschen Kanonenfutters bis in den Zweiten Weltkrieg „Gott mit uns“?), sondern um Macht über Menschen, besonders um Macht über Frauen“.
„Die katholische Kirche hat sich noch nie sonderlich um Leben, vor allem Leben von Frauen geschert“
„Oder indem man Historiker nachweisen lässt, dass der Kindermord von Bethlehem nie stattgefunden hat, sondern eine fromme Propagandalüge ist?“
„Als einer von diesen „katholischen Protestanten“ sehe ich mich. Im Wortsinne.“
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#94   VirFortis   01:44:21 | Montag, 16. Juli 2007
Methusalix
Du sollst nicht lügen – achtes Gebot !!!
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#93   Ydefix   01:41:09 | Montag, 16. Juli 2007
@methusalix
„aber es passte so wunderbar als Argument gegen die Aussage von Herrn Stöhr, zur Wertschätzung der Frauen durch die katholischen Kirchenherren. Und im Endeffekt hat sich an der Geringschätzung der Frauen seit damals ja nichts geändert.“
Du verlogener Schwätzer! Die katholische Religion bringt der Frau hohe Wertschätzung entgegen.
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#92   Defensor Fidei   01:37:30 | Montag, 16. Juli 2007
@ methusalix
Wenn aber Mixa so „zahm“ war, warum dann dieses rauschen im Blätterwald? Alles antikatholische Verschwörungen?
Interessante Schlußfolgerung. Sie meinen also, weil es dieses Rauschen im Blätterwald gegeben hat, müsse Mixa eine besondere Aggressivität an den Tag gelegt haben?
Wenn Sie das ernsthaft behauten, dann behaupte ich meinerseits, daß der Völkermord seinerzeit in Runda und Zaire so schlimm nicht gewesen sein kann. Auch bei Darfur handelt es sich demnach um eine gemütliche Gegend zum Ausreiten. Von einem Rauschen im Blätterwald konnte und kann in den betreffenden Fällen nämlich nicht die Rede sein. Allenfalls vernehme ich dort ein leichtes Säuseln.
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#91   VirFortis   01:31:58 | Montag, 16. Juli 2007
Obelix
zur katholischen Sozialehre finden sie alles in Quadragesimo Anno. Die Äußeren Umstände werden gewandelt in dem sich der Mensch innerlich ändert.
Die heutigen Ausbeuter werden ihrem Urteil entgegengehen.
@Leblhuber
Die Seele lebt ewig. Deshalb relativieren sich weltliche Umstände. Kirche hat nicht die HauptAufgabe die Symptome einer kaputten Gesellschaft und Wirtschaft zu lindern sondern Seelen zu retten und dann erst karitativ tätig zu sein. Wirkungsvoller als Symptomlinderung ist die Bekehrung der gottlosen an der Macht !
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#90   Benedikt   01:27:07 | Montag, 16. Juli 2007
@ methusalix
Nein, glaube ich nicht und das habe ich Ihnen ja auch in meinem Beitrag geschrieben.
Wenn aber Mixa so „zahm“ war, warum dann dieses rauschen im Blätterwald? Alles antikatholische Verschwörungen?
Belegen Sie doch mal, dass Mixa die Dinge gesagt hat, die Sie ihm fortwährend unterstellen. Das es ein Rauschen im Blätterwald gegeben hat bestreitet keine, nur ist in diesem Rauschen nirgendwo das zu lesen gewesen, was Sie behaupten.
Na ja, vielleicht müssen Sie das um Ihres Selbstwertgefühls als erzraktionärer Katholik willen glauben.
Vielleicht wollen Sie aber auch einfach nur von Ihren Lügen ablenken.
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#89   obelix †   01:23:11 | Montag, 16. Juli 2007
@VirFortis @Benedikt
VirFortis: @obelix
… im Gegensatz zu anderen kryptoreligiösen Charity und Wohlfartsorganisationen.
Glaube ist in erster Linie auf das Ewige bezogen nicht auf 3Welthelferei und Klassenkampf
Völlig richtig, Vir! Lassen wir die in ihrem Elend stecken, es lebe der Kapitalismus, der den Schutz der heutigen Pharisäer geniesst. Auch Jesus hat sich ja nur an die mit Gold und Silber gedeckten Tische der Reichen gesetzt.
Sind Sie sich eigentlich im klaren, dass Sie hier eine bösartige, calvinistische Prädestinationslehre als katholisch ausgeben? Das ist doch purer Etikettenschwindel, also Betrug.
Benedikt: @ methusalix
Sie glauben doch nicht ernthaft, dass ich Ihnen das abnehme.
Nein, glaube ich nicht und das habe ich Ihnen ja auch in meinem Beitrag geschrieben.
Wenn aber Mixa so „zahm“ war, warum dann dieses rauschen im Blätterwald? Alles antikatholische Verschwörungen? Na ja, vielleicht müssen Sie das um Ihres Selbstwertgefühls als erzraktionärer Katholik willen glauben. Jetzt ist für mich Schluss; Kontingent ausgenutzt, vielleicht morgen wieder.
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#88   Leblhuber   01:20:41 | Montag, 16. Juli 2007
VirFortis:
Sozialismus und Christentum haben ein völlig differenten Bild vom Menschen und der Konstitution einer menschlichen Gesellschaft. Priorität hat die Seelenrettung dann kommt lange gar nichts und erst dann kommt die Möglichkeit des karitativen gesellschaftlichen Wirkens im Gegensatz zu anderen kryptoreligiösen Charity und Wohlfartsorganisationen.
Glaube ist in erster Linie auf das Ewige bezogen nicht auf 3Welthelferei und Klassenkampf
Obs ihnen nun passt oder nicht
Sie können Ihre sonderbare katholische Glaubensvariante noch hundertmal wiederholen. Sie wird nicht überzeugender.
Ihre Einstellumg passt mir ganz und gar nicht. Aber sie ist völlig bedeutungslos und für die kK insgesamt nicht repräsentativ.
Mit welchen Bibelzitaten können Sie Ihre Haltung eigentlich stützen?
Ihre offensichtliche ROT-SCHWARZ Denkweise ist mehr als vorgestrig. Damit werden Sie Christen des 21. Jhdts. nicht überzeugen können.
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#87   VirFortis   01:06:11 | Montag, 16. Juli 2007
Leblhuber
Sozialismus und Christentum haben ein völlig differenten Bild vom Menschen und der Konstitution einer menschlichen Gesellschaft. Priorität hat die Seelenrettung dann kommt lange gar nichts und erst dann kommt die Möglichkeit des karitativen gesellschaftlichen Wirkens im Gegensatz zu anderen kryptoreligiösen Charity und Wohlfartsorganisationen.
Glaube ist in erster Linie auf das Ewige bezogen nicht auf 3Welthelferei und Klassenkampf
Obs ihnen nun passt oder nicht… :-)
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#86   Leblhuber   00:59:33 | Montag, 16. Juli 2007
VirFortis:
Priorität hat die Seelenrettung dann kommt lange gar nichts und erst dann kommt die Möglichkeit des karitativen gesellschaftlichen Wirkens im Gegensatz zu anderen kryptoreligiösen Charity und Wohlfartsorganisationen.
Glaube ist in erster Linie auf das Ewige bezogen nicht auf 3Welthelferei und Klassenkampf
Selten so viel dümmliches Geschwätz gelesen. Christentum, wie Sie es offensichtlich verstehen, wäre ja dem Wohl der Menschheit wenig förderlich. Offensichtlich haben Sie Gottes Wille gründlich missverstanden. Kaufen Sie sich eine Bibel und lesen Sie sie auch!
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#85   Benedikt   00:43:34 | Montag, 16. Juli 2007
@ methusalix
Sie glauben doch nicht ernthaft, dass ich Ihnen das abnehme. Wenn Mixa das bei Christiansen wirklich gesagt hätte, dann hätte es ein entsprechendes Presse-Eche gegeben. Posten SIe dazu doch einen Link.
Ich kenne nur solche, die über den zahmen Auftritt Mixas bei Christiansen enttäuscht waren:
www.sueddeutsche.de/…r/artikel/431/103328/
Zitat: „Ich bin nicht gegen Kinderkrippen, sonst wäre ich ja von vorgestern.“
Soviel also zur Glaubwürdigkeit Ihrer Aussagen.
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#84   VirFortis   00:41:33 | Montag, 16. Juli 2007
@obelix
Sozialismus und Christentum haben ein völlig differenten Bild vom Menschen und der Konstitution einer menschlichen Gesellschaft. Priorität hat die Seelenrettung dann kommt lange gar nichts und erst dann kommt die Möglichkeit des karitativen gesellschaftlichen Wirkens im Gegensatz zu anderen kryptoreligiösen Charity und Wohlfartsorganisationen.
Glaube ist in erster Linie auf das Ewige bezogen nicht auf 3Welthelferei und Klassenkampf
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#83   obelix †   00:26:53 | Montag, 16. Juli 2007
als methusalix @Benedikt @Vir
Benedikt: @ Methusalix
Wie üblich werden Sie auch dafür keinen Beleg anführen können. Sie bleiben halt ein Lügner und Verleumder, schade.
Wieso keinen Beleg? Das habe ich Ihn bei seinem Christiansen-Auftritt sagen hören. Dass Sie das jetzt abstreiten werden muss so sein, sonst hätten Sie ja Unrecht und das geht nicht.
VirFortis: uhjemine unser methusalix
immer noch am Versuch uns mit seinen linkskatholischen befreiungstheologischen Visionen zu beglücken.
kleiner Tipp: … geschenkt!
Funktioniert dies nicht – die Gewerkschaft empfängt dich mit offenen Armen…
Wie kommen Sie erstens auf die absurde Idee, ich könnte noch nicht Gewerkschaftsmitglied sein? Und wie kommen Sie auf die völlig verrückte Idee, die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft könnte dem katholischen Glauben entgegenstehen? Sagt das das Lehramt? Gewerkschaftsmitglieder ziehen sich bei Eintritt die Tatstrafe der Exkommunikation zu? Aufwachen StarkerMann! Der Syllabus ist tot! Mausetot!
PS: Das Wort „linkskatholisch“ ist klasse; ist das auch offiziell vom Lehramt genehmigt?
Dass es „rechtskatholisch“ gibt ist klar; siehe einige unserer hoch geschätzten Mitdiskutanten. Die sind so schwarzkatholisch (ist das nicht auch ein prima Wort?), dass das braun schon wieder durchkommt.
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#82   VirFortis   00:07:37 | Montag, 16. Juli 2007
uhjemine unser methusalix
immer noch am Versuch uns mit seinen linkskatholischen befreiungstheologischen Visionen zu beglücken.
kleiner Tipp:
abkehr vom Sozialismus der mit der Kirchenlehre unvereinbar ist. Dann innere Einkehr und bitte um Gnade der Einsicht und Weisheit um die Richtigkeit des Lehramtes erkennen und akzeptieren zu können.
Funtioniert dies nicht – die Gewerkschaft empfängt dich mit offenen Armen…
l.g
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#81   Benedikt   00:07:08 | Montag, 16. Juli 2007
@ Methusalix
Frauen haben gefälligst am Herd, ohne eigenes Einkommen, für die Männer und die Kinder da zu sein; sagt Mixa.
Wie üblich werden Sie auch dafür keinen Beleg anführen können. Sie bleiben halt ein Lügner und Verleumder, schade.
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#80   methusalix †   00:02:19 | Montag, 16. Juli 2007
@Benedikt
Ist Ihnen nicht mal aufgefallen, dass Sie immer irgendwelche Traktate von Anno Tobak brauchen, um Ihre Theorien zu belegen? Wollen Sie nicht auch mal ins 21. Jh. gehen?
Also mein Zitat aus dem zwanzigsten Jahrhundert ist bedeutend jünger, als das, was hier immer zitiert wird.
Oder wollen Sie Zitate aus der Heiligen Schrift auch so mit links abtun, wie meines aus dem Hirtenbrief?
Kann ja verstehen, dass Ihnen das machohafte Geschreibsel der Bischöfe aus den füfnziger Jahren nicht mehr so recht in den Kram passt, aber es passte so wunderbar als Argument gegen die Aussage von Herrn Stöhr, zur Wertschätzung der Frauen durch die katholischen Kirchenherren. Und im Endeffekt hat sich an der Geringschätzung der Frauen seit damals ja nichts geändert.
Frauen haben gefälligst am Herd, ohne eigenes Einkommen, für die Männer und die Kinder da zu sein; sagt Mixa.
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#79   Benedikt   23:34:52 | Sonntag, 15. Juli 2007
@ methusalix
Ist Ihnen nicht mal aufgefallen, dass Sie immer irgendwelche Traktate von Anno Tobak brauchen, um Ihre Theorien zu belegen? Wollen Sie nicht auch mal ins 21. Jh. gehen?
@ Satyr
Wer eine solche fordert, verstößt eindeutig gegen die Menschenrechte, da er die Schwangeren entmündigen will.
Das ist gleich in zweierlei Hinsicht falsch:
1. Es ist keine Entmündigung, wenn ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr abgetrieben werden darf. Es schränkt lediglich die Handlungsfreiheit ein, was bei ziemlich jedem der unzähligen Gebote und Verbote des Staates der Fall ist.
2. Entmündigungen verstoßen auch keineswegs gegen die Menschenrechte. Das kommt immer auf den Einzelfall an.
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#78   methusalix †   23:24:08 | Sonntag, 15. Juli 2007
@Christian Hüller
Christian Hüller: @ Obelix
Die kath. Kirche hat immer sehr viel übrig für die berechtigten Anliegen von Mann und Frau.
Richtig! Solange die Männer das sagen haben und die Frauen kuschen und das nicht nur in der Kirche sondern ÜBERALL:
„Wer grundsätzlich die Verantwortung des Mannes und Vaters als Haupt der Ehefrau und der Familie leugnet, stellt sich in Gegensatz zum Evangelium und zur Lehre der Kirche… Wer sie leugnet, verkennt und verkehrt die hohe Berufung und Verantwortung des Mannes und Vaters, dem zum Dienst der Liebe an Frau und Kindern eine Leitungsgewalt übertragen ist… „ Hirtenwort der deutschen Erzbischöfe und Bischöfe zur Neuordnung des Ehe- und Familienrechtes vom 30.1.1953, in: Kirchlicher Amtsanzeiger für die Diözese Trier, 97, 1953, 41-44, 42, 43;
… die Befreiungstheologen haben … Dieses Engagement hat Papst Johannes Paul II. ausdrücklich gewürdigt.
Und sie umgehend in den Orkus geschickt. Tolle Würdigung!
… wenn ihre Lehre mit sozialistischen Thesen und Revolutionsaufrufen unterminiert wird.
Da sei Gott vor. Dass die bösen Bolschewiken kommen. Die könnten ja den heissgeliebten Kapitalismus abschaffen!
JESUS war NICHT der erste Jakobiner.
Aber Revolutionär. Heute würde er bei den Kirchenbeamten, genau wie damals bei den Pharisäern, keinen Fuss auf die Erde kriegen. Der wäre von Levada zu einem tausendjährigen Bussschweigen verurteilt, bevor er den Mund aufgemacht hätte.
PS: Wollten Sie nicht aufhören mit mir …?
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#77   Schopenhauer2   22:22:06 | Sonntag, 15. Juli 2007
@ Hüller
Dass Sie Frauen vom Weihepriestertum ausschließt, hat nichts mit Geringschätzung oder Diskriminierung zu tun, sondern mit der biblisch fundierten Überzeugung, dass nur ein Mann der „Braut des Herrn“ würdig, angemessen und legitim in der Nachfolge der Apostel voranstehen kann.
Was ist das anderes als Diskriminierung?
Ich warte übrigens noch immer auf eine Antwort auf meine vor einiger Zeit an Sie gestellte Frage warum denn Adolf Hitler als Katholik sterben konnte obwohl er viele Millionen Menschen getötet hat, eine Frau aber sofort exkommuniziert ist, sobald sie einen einzigen Fötus abgetrieben hat? Wird Mord hier nicht unterschiedlich geahndet?
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#76   Christian Hüller   22:08:12 | Sonntag, 15. Juli 2007
@ Obelix
Vergessen Sie all ihre Schablönchen nicht, wenn’s jetzt gleich ins Bettchen geht!
Die kath. Kirche hat immer sehr viel übrig für die berechtigten Anliegen von Mann und Frau. Nur so lassen sich die vielen überaus wertvollen Aktivitäten der zahlreichen Frauenvereinigungen innerhalb der kath. Kirche überhaupt befriedigend erklären. Dass Sie Frauen vom Weihepriestertum ausschließt, hat nichts mit Geringschätzung oder Diskriminierung zu tun, sondern mit der biblisch fundierten Überzeugung, dass nur ein Mann der „Braut des Herrn“ würdig, angemessen und legitim in der Nachfolge der Apostel voranstehen kann.
Wenn Sie das schon nicht begreifen wollen, so akzeptieren Sie wenigstens, dass dies nicht bloße Willkür ist. Aber das wäre bei Ihnen wahrscheinlich wieder zu viel verlangt.
Und da Sie jetzt schon wieder auf die Befreiungstheologie rekurrieren, auch hierzu noch ein Wort: die Befreiungstheologen haben ohne Zweifel mit viel Engagement das Leid der Armen zu lindern versucht. Dieses Engagement hat Papst Johannes Paul II. ausdrücklich gewürdigt.
Anerkennen Sie das gefälligst, wenn Sie hier nun wieder, wie gewohnt, mit Halbwahrheiten und Pauschalisierungen das soziale Engagement der Kirche diskreditieren wollen.
Aber die Kirche kann es selbstverständlich nicht dulden, wenn ihre Lehre mit sozialistischen Thesen und Revolutionsaufrufen unterminiert wird.
JESUS war NICHT der erste Jakobiner.
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#75   Black Fire   21:45:42 | Sonntag, 15. Juli 2007
@ Dr. Heger
Erstens:
Ich hasse weder Licht noch das Christentum. Ich mag letzteres nur nicht. Dazu habe ich aus meiner Sicht guten Grund.
Zweitens:
Ich bin mir relativ sicher, das ich die zentrale Botschaft des Jesus von Nazareth (?) wesentlich besser in meinem Leben umsetze als sie und ein paar andere Leute hier. Nicht weil ich an den Humbug mit dem Gottessohn glaube, sondern weil ich die Botschaft als fundamental richtig ind wichtig für das menschliche Miteinander begriffen habe:
Liebe deinen nächsten.
Ihre Beiträge zeugen von Arroganz, Ignoranz und dem Hang, andersdenkenden Mitmenschen Perversität anzudichten, Vernunft abzusprechen und sie in anderer Weise herabzuwürdigen.
Dies hat mit Nächstenliebe überhaupt nichts zu tun.
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#74   methusalix †   21:39:55 | Sonntag, 15. Juli 2007
als obelix @Christian Hüller
Christian Hüller: @ Obelix
Sie sind ein Schmarrer, …
Grossartig Herr Hüller! Der Oberschwadronierer nennt mich einen Schmarrer. Fast schon einen Orden wert.
… im Grunde lohnt es sich nicht, mit Ihnen überhaupt zu diskutieren, …
Also Ihr Argument: Wir erzreaktionären Katholiken haben die Wahrheit gepachtet, ist nicht allzu überzeugend. Das behaupten alle anderen auch.
Die Kirche will nicht primär verfügen, sondern das Wort Gottes verkündigen und für solche einstehen, die marginalisiert und entrechtet werden, …
… und hat deswegen die Theologie der Befreiung, die einzigen, die sich wirklich um die ärmsten der Armen gekümmert haben, abgewürgt. Sehr überzeugend, dieser Kampf für die am Rande stehenden und entrechteten.
… wie u. a. eben Abtreibungsopfer, …
Wenn die Klerisei wenigstens etwas tun würde, um die Abbruchzahlen zu senken, ausser dem üblichen Zeter und Mordio Geschrei und päpstlichem Theaterdonner. Aber aktives Handeln für Frauen, Fehlanzeige!
… die bei Ihnen sicher keinen Fürsprecher haben, …
Wenn Sie nicht immer nur an den Embryo, sondern auch an die Frau einen Gedanken verwenden würden. Aber das ist wohl zu viel verlangt von einer frauenfeindlichen Organisation wie der Kirche.
Ist doch so?!!!
In der kath. Kirche entscheidet immer noch das Lehramt, …
Und lag damit oft so weit daneben, dass die Blutspur die die Kirche in der Geschichte verursacht hat, unübersehbar ist.
Den Rest schenken wir uns, weil Sie ja Schluss machen wollen. Gesegnete Nachtruhe!
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#73   Christian Hüller   18:18:29 | Sonntag, 15. Juli 2007
@ Obelix
warum, glauben Sie, stand auf den Koppelschlössern des deutschen Kanonenfutters bis in den Zweiten Weltkrieg „Gott mit uns“?
Sie sind ein Schmarrer, im Grunde lohnt es sich nicht, mit Ihnen überhaupt zu diskutieren, um Ihnen das an dieser Stelle mal in aller Deutlichkeit zu sagen. Die Kirche will nicht primär verfügen, sondern das Wort Gottes verkündigen und für solche einstehen, die marginalisiert und entrechtet werden, wie u. a. eben Abtreibungsopfer, die bei Ihnen sicher keinen Fürsprecher haben, weil Sie in ungeborenen Föten ja keine Menschen sehen.
Ist doch so?!!!
Die Wahrheit wollen Sie verkünden? Dass ich nicht lache. Ich war ja schon immer der Überzeugung, dass hiervon jeder seine eigene hat. In der kath. Kirche entscheidet immer noch das Lehramt, was im Bereich von Sitte und Moral als solche zu gelten hat.
Also unterwerfen Sie sich gefälligst dieser Wahrheit oder machen Sie endlich ernst und schließen sich auch offiziell dem Bund der Atheisten und „Freidenker“ an.
Da gehören Sie nämlich hin.
Doppelmitgliedschaft ausgeschlossen.
Im Übrigen haben Sie meines Wissens nach auch einen Ihrer Bekannten zu diesem Schritt ausdrücklich beglückwünscht, wie Sie einmal öffentlich kundtaten.
Also bloß keine Hemmungen. „Machen“ Sie Fakten!
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#72   methusalix †   11:59:53 | Sonntag, 15. Juli 2007
@Christian Hüller
Christian Hüller: @ Obelix … würde ich als prinzipientreu und konsequent bezeichnen.
Nein Herr Hüller, wenn jemand konsequent eine falsche Ansicht vertritt ist er nicht prinzipientreu, sondern verbohrt.
… als verstaubten Blödsinn „stockkonservativer“ Eskapisten darzutun.
Warum regen Sie sich so darüber auf, dass ich die Wahrheit schreibe? Genau dazu wird man doch in der Kirche immer wieder aufgefordert, sei es gelegen oder ungelegen. Dass Ihnen die Wahrheit ungelegen ist, merkt man Ihren Einlassungen deutlich an. Soll ich deswegen nicht die Wahrheit schreiben?
… dass das Lehramt in dieser Frage aufgeklärt und liberal ist, …
Das ist eine fromme Propagandalüge, um des Machterhaltes willen. Letztendlich geht es nicht um so genannten „Lebensschutz“; Leben war für die katholische Hierarchie schon immer verfügbar (warum, glauben Sie, stand auf den Koppelschlössern des deutschen Kanonenfutters bis in den Zweiten Weltkrieg „Gott mit uns“?), sondern um Macht über Menschen, besonders um Macht über Frauen.
Die ganze Sexualtheologie baut darauf auf, über den Menschen, bis in die allerintimsten Details seines Lebens zu verfügen.
Die katholische Kirche hat sich noch nie sonderlich um Leben, vor allem Leben von Frauen geschert, wie jetzt die von der katholischen Hierarchie bejubelten Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch in Polen und Nicaragua beweisen, wo die Gesundheit und das Leben von Frauen der Klerisei und den ihr hörigen Politikern am A… vorbei geht.
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#71   Christian Hüller   19:51:22 | Samstag, 14. Juli 2007
@ Obelix
Was Sie hier als „erzkonservativ, verbohrt“ etc. abtun, würde ich als prinzipientreu und konsequent bezeichnen.
Es ist bei solchen wie Ihnen mittlerweile ja zur Marotte geworden, solche aus der Sicht der Lehre der Kirche unumgänglichen und konsequenten Schritte und Maßnahmen als verstaubten Blödsinn „stockkonservativer“ Eskapisten darzutun.
In Wirklichkeit aber ist es doch so, dass das Lehramt in dieser Frage aufgeklärt und liberal ist, weil das höchste Freiheitsgut das Leben an sich ist, während die sich aufgeklärt gebenden Verteidiger eines angeblichen Menschenrechtes(!) auf Abtreibung ganz gefährliche Protagonisten einer weit verbreiteten Kultur des Todes sind, die sich indessen nicht scheuen, diejenigen, die die Wahrheit auch als solche benennen, mit ehrabschneiderischen, unwahren Behauptungen zu diskreditieren und zu verunglimpfen.
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#70   wiener   17:15:36 | Samstag, 14. Juli 2007
freudscher verleser ;)
jetzt habe ich beim letzten lingen’schen beitrag doch glatt in der überschrift gelesen:
„der mensch beginnt erst mit den weihen …
ein schelm wer übles dabei denkt …
:-P
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#69   obelix †   17:08:29 | Samstag, 14. Juli 2007
Hallo Herr Hüller,
Christian Hüller: @ Obelix
Dass Sie sich nur mal nicht irren: dem Mitwirkungs- und Gutmenschenverein Donum Vitae wurde von Rom schon der Weg gezeigt und es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis der amtierende Papst den Politikern, die das Christliche in ihrem Parteikürzel tragen (wollen), noch einmal in aller Deutlichkeit daran erinnern wird, …
Gut dass Sie daran erinnern, dass auch unser Oberparanoiker zu denen mit der grossen Klappe gehört, die sich aber nicht selbst abarbeiten wollen, um die Abbruchzahlen zu senken. Oder glauben Sie, dass sich nach einem erneuten päpstlichen Theatergedonner irgend etwas in Deutschland in Richtung erzreaktionärer und stockkonservativer katholischer Eiferer ändern wird?
Wenn der Papst den Bischöfen befehlen würde, den Frauen wirklich zu helfen, so wie das Herr Kothgasser ganz langsam anfängt zu tun, dann könnte tatsächlich eine Änderung in Deutschland eintreten. Aber nur mit Zeter und Mordio Geschrei und sei es aus Rom? Sicher nicht. Oder glauben Sie, dass sich Menschen in den Pfarreien vor Ort, die die Ökumene wirklich leben, vom Besuch einer evangelischen Kirche abhalten lassen, nur weil der Papst glaubt, dass die evangelische Kirche keine Kirche sei?
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#68   Pater Lingen   16:40:51 | Samstag, 14. Juli 2007
Der Beweis: Abtreibung ist kein Mord! Der Mensch beginnt erst mit den Wehen!
N.b.: Dieser „Beweis“ gilt nur in der kranken Phantasie von „Justiz“-Fetischisten wie cannabisdomine (der mit dem Hundepriester), also von Häretikern, die meinen, dass „gerichtliche Urteile“ göttliches Recht aufheben (Rechtspositivismus).
Dass Abtreibung kein Mord ist, wurde schon zigmal bewiesen (im o.g. Sinne), eben durch „Gerichtsurteile der OMF-„brd“. Wer Menschen im Mutterleib als Menschen bezeichnet, kann wegen „Beleidigung“ „verurteilt“ werden; ist z.B. mir passiert (60 Tage), als ich mal für Annen Partei ergriffen habe.
Kürzlich erklärte Südkoreas Höchstgericht: „Fötus gilt erst ab den Wehen als Mensch“. Da waren die brd-Terroristen aber schneller, cf. BGHSt 32, 194: „Bei regulärem Geburtsverlauf wird die Leibesfrucht zum Menschen im Sinne der Tötungsdelikte mit dem Einsetzen der Eröffnungswehen (im Anschluß an BGHSt 31, 348).“ Demgemäß „liegt die Zäsur für den Beginn des menschlichen Lebens notwendig beim Beginn der Geburt (BGHSt 5, 10; 31, 348, 351; RGSt 9, 131 ff.; 26, 178 ff.; Lüttger JR 1971, 133 und NStZ 1983, 481; Saerbeck, Beginn und Ende des Lebens als Rechtsbegriff, 1974 S. 94).“
Es ist dabei übrigens unerheblich, dass z.B. das BVerfG (2 BvF 2/90 und 4, 5/92) erklärt: „Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben zu schützen. Zum menschlichen Leben gehört auch das ungeborene. Auch ihm gebührt der Schutz des Staates.“ In seinen späteren Entscheidungen widerspricht sich das BVerfG ausdrücklich selbst.
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#67   Dr. Christoph Heger   15:10:09 | Samstag, 14. Juli 2007
@Black Fire: Schon vorher klar
Jetzt weiß ich wieder, was ich am Christentum nicht mag.
Das war schon vorher klar. Manche haben eben Grund, das Licht zu hassen.
MfG
Christoph Heger
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#66   Christian Hüller   14:54:08 | Samstag, 14. Juli 2007
@ Obelix
Ich bleibe bei meiner Aussage, Sie haben nichts als die Unterleiber von Frauen im Kopf. Genauso wie Mixa, Meisner und Co. Die haben auch nur Weiber im Kopf. Wenig hilfreich das ganze. Wenn Sie wenigstens etwas tun würden. Aber nein, dazu sind sie (klein geschrieben!) ja zu fein. Nur grosse Klappe und Zeter und Mordio Geheul.
Dass Sie sich nur mal nicht irren: dem Mitwirkungs- und Gutmenschenverein Donum Vitae wurde von Rom schon der Weg gezeigt und es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis der amtierende Papst die Politiker, die das Christliche in ihrem Parteikürzel tragen (wollen), noch einmal in aller Deutlichkeit daran erinnern wird, dass es im Hinblick auf die Abtreibung, nach kath. Auffassung ein „abscheuliches Verbrechen“, keine lauen Kompromisse und kein pseudolegitimes „Hinterzimmergemeuchel“ in anonymen Arztpraxen gibt, sondern nur ein klares „Nein“.
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#65   obelix †   14:31:45 | Samstag, 14. Juli 2007
@Pünktchen
Pünktchen: Hier der Link auf eine Liste mit persönlichen Zeugnissen von Medizinern und Angestellten in Abtrei-bungskliniken, die sich vom gewerbsmäßigen Fötentöten abgewandt haben, nachdem sie Klarheit über die moralische Verwerflichkeit ihres Tuns gewonnen hatten! Es fällt auf, wie viele frühere Abtreibungsärzte sich zu Wort melden!
Und noch viel mehr Ärztinnen und Ärzte führen weiterhin Schwangerschaftsabbrüche durch. Und was beweist das jetzt? Dass Schwangerschaftsabbruch kein Mord ist? Beweist Ihre Aufzählung, dass Schwangerschaftsabbruch Mord ist?
Ich bleibe bei meiner Aussage, Sie haben nichts als die Unterleiber von Frauen im Kopf. Genauso wie Mixa, Meisner und Co. Die haben auch nur Weiber im Kopf. Wenig hilfreich das ganze. Wenn Sie wenigstens etwas tun würden. Aber nein, dazu sind sie (klein geschrieben!) ja zu fein. Nur grosse Klappe und Zeter und Mordio Geheul.
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#64   Black Fire   14:06:36 | Samstag, 14. Juli 2007
Und wieder die Rolle rückwärts.
Und wieder sind wir bei der dogmatischen Position angelangt, die andere kategorisch ausschließt.
Jetzt weiß ich wieder, was ich am Christentum nicht mag.
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#63   Christian Hüller   14:03:06 | Samstag, 14. Juli 2007
@ Satyr
Wer eine solche fordert, verstößt eindeutig gegen die Menschenrechte, da er die Schwangeren entmündigen will.
Oh Mann (oder Frau), die Diskussion will einfach nicht abbrechen, weil einige wie Sie unbelehrbar sind. Die Frage „Abtreibung: ja oder nein“ darf niemals nur auf die Perspektive bzw. das Selbstbestimmungsrecht der Frau verengt werden.
Es müssen hier Güter abgewogen werden: das Recht auf Leben und das Recht auf Freiheit (bzw. auf freie Entfaltung der Persönlichkeit).
Das Recht auf Leben steht hierarchisch über dem Recht auf die freie Entfaltung. Oder anders ausgedrückt: es wiegt mehr.
Nehmen Sie das gefälligst zur Kenntnis und faseln Sie hier nicht von „Bevormundung der Frau“.
Vielmehr ist es erforderlich, ungeborenes Leben gegenüber jeglichem Tötungsansinnen unbedingt zu schützen.
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#62   Leblhuber   12:24:07 | Samstag, 14. Juli 2007
@Satyr:
Abtreibung ist kein Mord!
Man kann es ganz einfach auf den Punkt bringen:
Frauen haben die biologische Voraussetzungen, Kinder zur Welt zu bringen. Diese Voraussetzung alleine bedeutet aber nicht, daß es zwangsläufig eine Gebärpflicht gibt. Wer eine solche fordert, verstößt eindeutig gegen die Menschenrechte, da er die Schwangeren entmündigen will.
Selbstverständlich ist Abtreibung in den meisten Fällen Mord.
Selbstverständlich kann es keine Gebärpflicht geben.
Selbstverständlich hat der Mensch die ethische Verpflichtung, eine Schwangerschaft von vornherein zu vermeiden, wenn er keine Kinder haben will.
Selbstverständlich hat es immer Abtreibung gegeben.
Aber:
Die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich gebessert.
Die Methoden der Verhütung haben sich gebessert.
Die soziale Stellung der Frauen hat sich gebessert.
DAS VERPFLICHTET!
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#61   Satyr der Nacht   11:49:10 | Samstag, 14. Juli 2007
Abtreibung ist kein Mord!
Man kann es ganz einfach auf den Punkt bringen:
Frauen haben die biologische Voraussetzungen, Kinder zur Welt zu bringen. Diese Voraussetzung alleine bedeutet aber nicht, daß es zwangsläufig eine Gebärpflicht gibt. Wer eine solche fordert, verstößt eindeutig gegen die Menschenrechte, da er die Schwangeren entmündigen will.
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#60   Pünktchen   11:23:48 | Samstag, 14. Juli 2007
Hier der Link auf eine Liste mit persönlichen Zeugnissen von Medizinern und Angestellten in Abtrei-
bungskliniken, die sich vom gewerbsmäßigen Fötentöten abgewandt haben, nachdem sie Klarheit über die moralische Verwerflichkeit ihres Tuns gewonnen hatten! Es fällt auf, wie viele frühere Abtreibungsärzte sich zu Wort melden!Hier nur drei kurze Statements aus einer beachtlichen Zahl www.schwanger-in-not.de/…/arzte_erzahlen.html von Zeugnissen:
„Ich möchte, dass die Öffentlichkeit weiß, was die Ärzte wissen, dass dies eine Person, ein Baby ist. Dies ist nicht irgendein Gewebeklecks“. (Dr. Anthony Levantino)
„Ich habe das Leben unschuldiger Babys ausgelöscht und habe sie mit einer starken Absaugmaschine aus der Gebärmutter ihrer Mütter gerissen“. (Mc Arthur Hill, M.D.)
„Ich bin zunehmend davon überzeugt, das ich tatsächlich für über 60.000 Tode verantwortlich bin. Dies erschüttert mich zutiefst. Ich zweifle nicht länger daran, dass menschliches Leben von Anbeginn der Schwangerschaft existiert“. (Dr. Bernard Nathanson „Deeper Into Abortion“ New England Journal of Medicine, Nov. 1974, S 1189.)
Immer mehr Ärzte lehnen die Abtreiberei ab. Hier z.B. England www.kreuz.net/bookentry.1102.html und Österreich www.kreuz.net/bookentry.1175.html
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#59   methusalix †   11:04:15 | Samstag, 14. Juli 2007
Dank für die prompte Bestätigung Pünktchen!
Sie haben wirklich nur die so genannten „Abtreibungsmorde“ im Kopf und sonst gar nichts.
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#58   Pünktchen   10:35:11 | Samstag, 14. Juli 2007
Methusalix weiß es, will es aber nicht wahrhaben!
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Abtreibung ist MORD. Die Mörder bestreiten das!
Abtreibung ist MORD. Die Mörder bestreiten das!
Abtreibung ist MORD. Die Mörder bestreiten das!
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