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Frieden einflüstern + Ist es nicht wunderbar? + Ein für allemal + Abendmahlssaal voller Homos + Was ihm wichtig ist
Frieden einflüstern

Heiliges Land. Papst Benedikt XVI. hat dem Politiker Schimon Peres zu seiner heutigen Vereidigung als neuer israelischer Staatspräsident ein Glückwunschschreiben gesandt. Das berichtete das israelische Radio. Der Heilige Vater forderte Peres auf, sich um Frieden zu bemühen. Er solle die Führer im Nahen Osten entsprechend beeinflussen: „Die Terroristen verraten die Menschheit und verstoßen gegen Grundsätze des Geistes und der Moral“ – so der Papst laut ‘Radio Israel’.

Ist es nicht wunderbar?

USA. Der Pfarrer von Bradenton, Hw. Julio Rivero, in der Diözese Venice im US-Bundesstaat Florida ist begeistert. Das berichtete eine Lokalzeitung. Seine Kirche habe seit vierzig Jahren keine lateinische Messe mehr gesehen: „Ist es nicht wunderbar?“ – so Hw. Rivero am Montag: „Ich gedenke, die Lateinische Messe zu lesen. Sie besitzt eine Schönheit, welche die englische Messe nicht hat.“ Der Priester erklärte, daß es in seiner Pfarrei sechzig Gläubige gebe, welche die Alte Messe wünschten.

Ein für allemal

Polen. Pater Joseph Tobin – der liberale Generalobere der Redemptoristen in Rom – will auf die Anschuldigungen gegen den Direktor des polnischen ‘Radio Maryja’, Pater Tadeusz Rydzyk, reagieren. Das erklärte Pater Tobin am Freitag vor der polnischen katholischen Nachrichtenagentur ‘KAI’. Der Generalobere kündigte an, die Angelegenheit in den nächsten Tagen „ein für alle mal zu lösen“. Zuvor hatten dreißig ehemalige polnische Spitzenpolitiker in einer gemeinsamen Erklärung die Absetzung von Pater Rydzyk gefordert.

Abendmahlssaal voller Homos

Deutschland. Diesen Mai verhöhnte die Homo-Vereinigung ‘Queer AG’ mit Sitz in Köln den Glauben. In Schaufenstern präsentierte die Gruppe eine Persiflage auf das Letzte Abendmahl. Die dargestellten, unbekleideten Figuren sind wahrscheinlich Mitglieder der Homo-Gruppe „Kölner Bartmänner“, die nach eigenen Angaben, „aus der Lederszene der 80er Jahre heraus“ entstand. Direkt neben der Abendmahlsverhöhnung waren Plakate ausgestellt, mit denen um Schlafgelegenheiten für die Teilnehmer des Evangelischen Kirchentags Anfang Juni geworben wurden. In dem Schaufenster waren ferner Holzkreuze in Regenbogenfarben zu sehen.

Homo-Persiflage auf das Letzte Abendmahl
Diesen Mai zeigte die Homo-Vereinigung 'Queer AG' in ihrem Schaufenster eine Persiflage auf das Letzte Abendmahl.Die dargestellten, unbekleideten Figuren sind wahrscheinlich Mitglieder der Homo-Gruppe "Kölner Bartmänner".In dem Schaufenster waren ferner Holzkreuze in Regenbogenfarben zu sehen.

Was ihm wichtig ist

„Mir ist es sehr wichtig, daß wir in unseren Pfarreien schöne, erbauliche Liturgien haben, denn schöne Liturgien ziehen Menschen auch wieder an. Dann ist es mir ein großes Anliegen, daß wir schon den Kindern unsere Glaubenswerte mitgeben und sie an den Gottesdienstort gewöhnen. Und schließlich, als ein Drittes, wünsche ich mir, daß wir uns gegenseitig mit mehr Liebe behandeln.“

Der designierte Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder, im Gespräch mit Thomas Binotto, dem Chefredaktor des Zürcher Pfarrblatts.
      
3 Lesermeinungen
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#3   franco.felice   21:15:04 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Es ist wunderbar!!
So war es auch bei der Christianisierung Europas und der ganzen Welt: Die Menschen schauten den ewigen Hohepriester in seinem immerwährenden Opfer, sahen und glaubten.
Die Mission steht endlich wieder auf, und alle schauen dem „ewigen Hohenpriester“ zu. So dürften es die Azteken und Inkas empfunden haben, als die Conquistadores ihnen unter vorgehaltenem Kruzifix das Gold abpressten. Wenn sie dann „Glück“ hatten erblickten sie einen anderen „Hohenpriester“ noch gerade, bevor man sie infolge ihrer Weigerung oder Unkenntnis über Goldvorräte aufhing.
Das Ganze war übrigens durch Papstbullen abgesegnet. Es waren also nicht bloß die Spanier an der wunderbaren Missionierung beteiligt … sondern auch die entgegen Christi ausdrücklichen Worten sich so nennenden „Heiligen Väter“. – Die Bezeichnung ein weiterer, deutlicher Beweis, wie die Kirche Jesu Evangelien entgegensteht. Der Papst redet bewusst falsches Zeugnis, wenn er sagt, die Kirche, Christus und seine Lehre seien von jeher eins gewesen. Denn das wäre dann wirklich wunderbar!
Ob die Messe in Deutsch oder Latein, die Kommunion von links oder von rechts, das Kruzifix baumelnd oder angenäht: die Freuden der Katholiken an bloßen Nebensächlichkeiten oder anderem theologischem Geschwafel sind in der Tat leicht seltsam. O:)
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#2   Benedikt   23:28:44 | Sonntag, 15. Juli 2007
@ möchtegern-kathole
Das wäre echt mal eine gute Frage. Die Messen an den größeren Festtagen kämen sicher nicht in Frage, da dort viele zusammenströmen und wohl erwartet werden würde, dass in der ordentlichen Form des Röm. Ritus zelebriert werden würde. Aber man könnte ja zB erklären, dass die Papstmesse an Peter und Paul (oä) von nun an immer in der außerordentlichen Form zelebriert werden würde. Das wäre sicher ein deutliches Zeichen und auch ein Vorbild.
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#1   möchtegern-kathole   12:54:23 | Sonntag, 15. Juli 2007
Es ist wunderbar
So war es auch bei der Christianisierung Europas und der ganzen Welt: Die Menschen schauten den ewigen Hohepriester in seinem immerwährenden Opfer, sahen und glaubten.
Warum sollte es heute anderes sein? Die Messe aller Zeiten wird den Menschen ihren Weg zu Ihm zeigen.
Ob der Hl. Vater zur Zeit fleissig von seiner eigenen Erlaubnis ( O:) ) Gebrauch macht, die Messe aller Zeiten zu lesen?
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