Hw. Heinz Schütte RIP
Ratzinger-Schüler gestorben
Gestern verstarb in Paderborn ein in Deutschland bekannter Professor und Ökumeniker. Zuletzt war er Aushilfspriester in einer Gemeinde.
Ökumenische Liturgien sind heute - ob mit oder gegen das Kirchenrecht - gang und gäbe
Ökumenische Liturgien sind heute – ob mit oder gegen das Kirchenrecht – gang und gäbe
© Catholic Church Conservation
(kreuz.net) Der ehemalige Professor für Systematische Theologie an der Universität Bonn, Hw. Heinz Schütte, ist tot. Er verstarb im Alter von 83 Jahren.

Die Exequien werden am Mittwoch, 18. Juli, um 11 Uhr in der Pfarrkirche St. Heinrich in Paderborn gefeiert. Sie werden von Pater Augustinus Sander aus der Benediktinerabtei Maria Laach zelebriert.

Die Beerdigung findet nach dem Requiem auf dem Ostfriedhof in Paderborn statt.

Die Totenvesper wird am 17. Juli um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Heinrich gesungen.

Biographie

Der verstorbene Priester wurde am 15. Oktober 1923 geboren. Von 1945 bis 1951 studierte er Theologie in Bonn.

Am 15. Juli 1951 wurde er in Köln zum Priester geweiht. Zunächst war er als Kaplan und Religionslehrer tätig. Ab 1961 studierte er an den Universitäten Bonn und Münster katholische und evangelische Theologie.

Hw. Schütte promovierte sich 1965 bei Professor Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI. mit einer Arbeit zum Thema Protestantismus zum Doktor der Theologie.

1974 erfolgte die Habilitation im Fach Systematische Theologie, ebenfalls bei Joseph Ratzinger. Schütte nahm an den Universitäten in Wuppertal, Bonn, Köln und Aachen Lehraufträge in Systematischer Theologie wahr.

1979 berief ihn der damalige Erzbischof von Paderborn, Mons. Johannes Joachim Degenhardt, zum kommissarischen Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik in Paderborn.

Von 1981 bis 1999 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik.

Mehrere Bücher hat er zum Thematik Ökumenismus veröffentlicht – unter anderem die Werke „Kirche im ökumenischen Verständnis. Kirche des dreieinigen Gottes“ (1991), „Glaube im ökumenischen Verständnis. Grundlage christlicher Einheit“ (1995), „Protestantismus heute. Ökumenische Orientierung“ (2004).

Zuletzt wirkte er als Subsidiar im Pastoralverbund Paderborn-Nord-Ost, in der Pfarrei St. Bonifatius in Paderborn.
      
14 Lesermeinungen
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#14   Artois †   20:57:45 | Montag, 16. Juli 2007
@Landorganist
Was bitte, meinen Sie. Klnnen Sie mal etwas deutlicher werden???
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#13   landorganist   08:24:15 | Montag, 16. Juli 2007
@Artois
Wenn Sie nicht mehr als Müll absondern können, und das beweisen Sie andauernd, sollten Sie besser die Klappe halten, Sie unverschämter Wicht!
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#12   Chrysostomos   22:18:59 | Samstag, 14. Juli 2007
„Sich promovieren“????
Eine kleine Bemerkung am Rande, die niemandem bis jetzt aufgefallen sein dürfte: es kann niemals heißen: „sich promovieren“, sondern man „wird“ promoviert (von der Fakultät, der Hochschule, der Universität etc.)!
Promoveo-promotio ist Beförderung, das sollten die Verfechter und Freunde des Latein hier schon wissen!! Oder befinden sich unter ihnen vielleicht solche „Kenner des Lateinischen“, die – wie ich selbst erlebt hatte – Ehrenwort! – bei einem lateinischen Gottesdienst die Rubriken mit den Wandlungsworten mitgelesen hatten, weil sie keine Ahnung hatten, was sie da beteten!? Gott möge uns vor solchen Lateinern bewahren!
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#11   Artois †   16:07:11 | Samstag, 14. Juli 2007
Das stört
den guten Gotthard nicht. Möhler ist ihm egal, die Kirchenlehrer sind ihm egal, der Glaube der Kirche ist ihm egal, wenn er nur den angemaßten Autoritäten „treu“ sein kann. Er ist eben einn A-r-m-kriecher, das ist ein unheilbarer Charakterdefekt …
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#10   Heggi   11:15:18 | Samstag, 14. Juli 2007
Gotthard
Ihre Aussage über Schütte als dem „ganz großen Ökumeniker“ ist kein Wert an sich. Mal unabhängig von Schütte, den ich als Priester sehr geschätzt habe: Ich empfinde es als Mißbrauch des Namens von Adam Möhler, ein ökumenisches Institut nach ihm zu benennen. Wer Möhlers Schriften kennt, kann Möhler jedenfalls nicht mit der Ökumene heute identifizieren. Damit hätte er wenig, vielleicht sogar „nichts am Hut gehabt“.
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#9   Gotthard   19:33:43 | Freitag, 13. Juli 2007
Schütte
Schüte war einer der ganz großen Ökumeniker … nicht umsonst wurde er an das berühmte Adam-Möhler-Institut berufen, dass von Kardinal Jäger gegründet worden war.
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#8   Artois †   16:49:07 | Freitag, 13. Juli 2007
Schütte
war ein typischer Vertreter seiner Generation, einer Generation, die Katatstrophen ausgesetz war und diese häufig nicht verarbeiten konnte. Möge das ewige LIcht ihm leuchten!
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#7   Heggi   14:39:06 | Freitag, 13. Juli 2007
Sentinel
Es geht doch um den verstorbenen Prof. Schütte und Ihre Fragen. Schütte selbst hat sich im Laufe seines Lebens vom einstigen „Ober-Ökumeniker“ zum kritischen Betrachter entwickelt, angesichts der fast neurotischen Reaktionen der protestantischen Feldpostnummer. Gerade seine letzten Beiträge in der Tagespost zeigen seinen Weg vom Träumer zum Realisten auf. Nun ist er leider tot. Und ich wollte Ihn noch zusammen mit Klaus Berger für eine Podiumsdiskussion gewinnen.
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#6   Sentinel   14:24:38 | Freitag, 13. Juli 2007
@Licht in der Dunkelheit
Ich hetze nicht, ich stelle Fragen, die sie, darob ihrer beständigen Hetze gegen mich, sich nicht zu beantworten trauen!
@Heggi
Im Gegensatz zu ihrem Vorredner bin ich ein Befürworter des MP, weil es einigen Leuten die Macht nimmt, von der Diese glaubten, sie besäßen diesselbige!
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#5   Heggi   14:22:23 | Freitag, 13. Juli 2007
Sentinel
Sie sind offensichtlich von jeglicher Kenntnis ungetrübt. Zumindest weisen Ihre Fragen in diese Richtung. Wenn dem so sein sollte, warum schreiben Sie überhaupt auf diesem Sender?
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#4   Nachtlaterne   14:19:50 | Freitag, 13. Juli 2007
armer sentinel
mit ihren eigenen worten beweisen sie doch nur, dass sie selber das hetzen lieben und berechtigte kritik für hetze halten.
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#3   Sentinel   13:54:59 | Freitag, 13. Juli 2007
Überraschung
Merkwürdigerweise keine Hetzschrift oder sonst was!
Kann das sein, daß es ein Erzreaktionär und Kämpfer für den „Alten Ritus“ war?
Und das er ein Freund von LeFebvres FSSPX gewesen ist?
Fragen über Fragen, die hier aufgeworfen werden – obwohl mir in diesem Zusammenhang keine der Antwort zusagt!
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#2   Tridentinus   12:51:42 | Freitag, 13. Juli 2007
@landorganist
Schüttes Wirken stand klar im soliden Kontrast zur landläufigen ökumenischen Praxis. Insofern ist das Bild ex negativo durchaus passend!
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#1   landorganist   12:42:41 | Freitag, 13. Juli 2007
Was hat das
Foto mit der Meldung zu tun? Wieder ein Versuch, einem Verstorbenen irgedwas anzuhängen?
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